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DE60313714T2 - Optischer Abtaster mit einem Abschirmmagneten - Google Patents

Optischer Abtaster mit einem Abschirmmagneten Download PDF

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DE60313714T2
DE60313714T2 DE60313714T DE60313714T DE60313714T2 DE 60313714 T2 DE60313714 T2 DE 60313714T2 DE 60313714 T DE60313714 T DE 60313714T DE 60313714 T DE60313714 T DE 60313714T DE 60313714 T2 DE60313714 T2 DE 60313714T2
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optical
optical pickup
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magnet
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Jung-gug 544-202 Ssan Paldal-gu Suwon-si Pae
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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Abtastaktuator, einen optischen Abtaster sowie ein optisches Plattenlaufwerk und im Besonderen auf einen optischen Abtastaktuator zum Hemmen eines magnetischen Streuflusses, einen optischen Abtaster, der den Aktuator verwendet, sowie ein optisches Plattenlaufwerk, das den Abtaster verwendet.
  • Ein optischer Abtastaktuator wird in einer optischen Aufzeichnungsvorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten auf einer optischen Platte eingesetzt. Da in letzter Zeit optische Aufzeichnungsvorrichtungen kleiner werden und ihre Zugriffszeit auf die Compact-Disc kürzer wird, wird ein optischer Abtastaktuator mit geringerer Höhe und höherer Folgegeschwindigkeit benötigt. Der optische Abtastaktuator sollte darüber hinaus für bestehende optische Platten, wie zum Beispiel CDs und DVDs, ausgelegt sein.
  • Ein solcher optischer Abtastaktuator sollte über den gleichen oder einen weiteren Betriebsbereich als bestehende optische Abtastaktuatoren verfügen, um die oben genannte Anforderung zu erfüllen. Ein magnetischer Streufluss, der in einem in einem optischen Abtastaktuator eingebauten Magnet erzeugt wird, steht in Wechselwirkung mit einem Strom, so dass eine ungleichmäßige Schubkraft in dem optischen Abtastaktuator erzeugt wird. Diese ungleichmäßige Schubkraft ruft eine negative Resonanz in dem optischen Abtastaktuator hervor, die in dem Maße zunimmt, in dem die Zugriffszeit des optischen Abtastaktuators abnimmt. Negative Resonanz bedeutet hier einen instabilen Betrieb einer optischen Platte, der durch Resonanz bei Eigenfrequenzen der optischen Platte und des optischen Abtastaktuators hervorgerufen wird.
  • 1 ist eine perspektivische Explosionszeichnung eines herkömmlichen asymmetrischen optischen Abtastaktuators. Mit Bezug auf 1 umfasst der herkömmliche optische Abtastaktuator einen ersten und einen zweiten Magneten 11a und 11b, Magnetjoche 13a und 13b, an denen der erste bzw. der zweite Magnet 11a bzw. 11b befestigt sind, eine Unterlage 15, auf der die Magnetjoche 13a und 13b montiert sind, eine Fokussierspule 12 und Spursteuerspulen 16, die mit dem ersten und dem zweiten Magneten 11a und 11b in Wechselwirkung stehen und eine elektromagnetische Kraft erzeugen, ein Blatt 17, das so bereitgestellt wird, dass die Fokussierspule 12 und die Spursteuerspulen 16 mit dem ersten und dem zweiten Magneten 11a und 11b in Wechselwirkung stehen, eine Objektivlinse 19, die auf dem Blatt 17 aufliegt, und eine Aufhängung 18, die das Blatt 17 trägt.
  • 2 zeigt magnetische Feldlinien um den ersten bzw. den zweiten Magneten 11a bzw. 11b und die Fokussierspule 12 des in 1 dargestellten optischen Abtastaktuators.
  • Fokussier- und Spursteuervorgänge eines optischen Abtasters werden durch eine elektromagnetische Kraft F ausgeführt, die aus einer Wechselwirkung des ersten bzw. zweiten in die Magnetjoche 13a bzw. 13b eingebauten Magneten 11a bzw. 11b mit der Fokussierspule 12 und den Spursteuerspulen 16, die in das Blatt 17 eingebaut sind, resultiert. Die elektromagnetische Kraft ergibt sich aus der nachstehenden Gleichung 1. F → = IL → × B → (1)
  • F → steht hier für den elektromagnetischen Kraftvektor, gemessen in Newton [N], I → steht für den Vektorstrom, gemessen in Ampere [A], L → steht für die Länge eines Abschnitts der Spule, auf den das Magnetfeld einwirkt, gemessen in Meter [m], und B → steht für einen magnetischen Feldvektor im Bereich des Abschnitts der Spule, gemessen in Tesla [T].
  • Der optische Abtastaktuator führt einen Fokussiervorgang durch, um Daten auf einer optischen Platte zu lesen oder aufzuzeichnen, und arbeitet so innerhalb eines Betriebsbereiches, dass er der optischen Platte weiter folgt, wenn die optische Platte erschüttert wird. Während des Weiterfolgens bewegt sich der optische Abtastaktuator mit Bezug auf eine Ebene der Unterlage 15 aufwärts und abwärts. Die elektromagnetische Kraft, die auf die Fokussierspule 12 und das Blatt 17 wirkt, wird durch ein Magnetfeld B und einen Strom I aufgrund eines Stroms, der durch eine zwischen dem ersten und dem zweiten Magneten 11a und 11b positionierten Spule fließt, erzeugt, wie in Gleichung 1 dargestellt. Um den optischen Abtastaktuator in eine fokussierende Richtung anzutreiben, sollte ein magnetischer Fluss bevorzugt nur zwischen dem ersten und dem zweiten Magneten 11a bzw. 11b bestehen. Tatsächlich streut jedoch der magnetische Fluss darüber hinaus hinter dem zweiten Magneten 11b und verursacht so eine negative Resonanz.
  • Ein solcher durch einen N-Pol des in 2 dargestellten zweiten Magneten 11b erzeugter magnetischer Streufluss steht in Wechselwirkung mit einem Strom, der durch den hinter dem zweiten Magneten 11b positionierten Abschnitt der Fokussierspule 12 fließt. Aufgrund dieses magnetischen Streuflusses wird eine ungleichmäßige elektromagneti sche Kraft in die fokussierende Richtung erzeugt und dadurch eine Ursache für negative Resonanz in dem optischen Abtastaktuator geliefert. Aufgrund der negativen Resonanz in dem optischen Abtastaktuator arbeitet der optische Abtaster instabil, und die Gesamtleistung eines optischen Plattenlaufwerks nimmt ab.
  • Die japanische Patentzusammenfassung JP-2000-251.295 (Akai Electric Co Ltd) legt eine Antriebsvorrichtung für eine Objektivlinse offen, bei der ein Permanentmagnet bereitgestellt wird, der gegenüber einem der Antriebsmagnete der Objektivlinse positioniert ist und die gleiche Polarität wie dieser Antriebsmagnet aufweist. In dieser Offenlegung ist der Permanentmagnet so angeordnet, dass er die Tangentialneigung einer Objektivlinse unterdrückt, die durch die Streuung der Maßgenauigkeit/die Einbaulage eines elastischen Tragelements oder dergleichen verursacht wird.
  • Das Ziel von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist, einen optischen Abtastaktuator bereitzustellen, der einen magnetischen Streufluss so hemmt, dass ein Faktor des instabilen Betriebs, wie zum Beispiel aufgrund ungleichmäßiger Schubkraft auftretende negative Resonanz, beseitigt wird, wobei ein optischer Abtaster den optischen Abtastaktuator verwendet und ein optisches Plattenlaufwerk den optischen Abtaster verwendet.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitgestellt, wie in den beigefügten Ansprüchen dargelegt. Bevorzugte Merkmale der Erfindung werden aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung ersichtlich.
  • Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein optischer Abtastaktuator bereitgestellt. Der optische Abtastaktuator umfasst ein Blatt, auf dem eine Objektivlinse zum Bündeln von Licht auf eine optische Platte angebracht ist und in dem Spulen gewickelt sind, und eine Unterlage, die eine Vielzahl von Antriebsmagneten umfasst, die mit einem Strom, der durch die Spulen fließt, in Wechselwirkung steht, um eine Kraft zu erzeugen, die das Blatt in eine vorgegebene Richtung antreibt, und einen Abschirmmagneten, der gegenüber zumindest einem der Antriebsmagneten angeordnet ist und die gleiche Polarität wie dieser zumindest eine Antriebsmagnet aufweist, um den magnetischen Streufluss von den Antriebsmagneten zu hemmen.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein optischer Abtaster bereitgestellt. Der optische Abtaster enthält einen optischen Abtastaktuator, der ein Blatt, auf dem eine Objektivlinse zum Bündeln von Licht auf eine optische Platte angebracht ist und in dem Spulen gewickelt sind, und eine Unterlage, die eine Vielzahl von Antriebsmagneten umfasst, die mit einem Strom, der durch die Spulen fließt, in Wechselwirkung steht, um eine Kraft zu erzeugen, die das Blatt in eine vorgegebene Richtung antreibt, und einen Abschirmmagneten, der gegenüber zumindest einem der Antriebsmagnete angeordnet ist und die gleiche Polarität wie dieser zumindest eine Antriebsmagnet aufweist, um den magnetischen Streufluss von den Antriebsmagneten zu hemmen, und ein optisches System, das die Objektivlinse und eine Lichtquelle zum Abstrahlen von Licht durch die Objektivlinse umfasst.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein optisches Plattenlaufwerk bereitgestellt. Das optische Plattenlaufwerk enthält einen optischen Abtaster, der einen optischen Abtastaktuator umfasst, der ein Blatt, auf dem eine Objektivlinse zum Bündeln von Licht auf eine optische Platte angebracht ist und in dem Spulen gewickelt sind, und eine Unterlage, die eine Vielzahl von Antriebsmagneten umfasst, die mit einen Strom, der durch die Spulen fließt, in Wechselwirkung steht, um eine Kraft zu erzeugen, die das Blatt in eine vorgegebene Richtung antreibt, und einen Abschirmmagneten, der gegenüber zumindest einem der Antriebsmagnete angeordnet ist und die gleiche Polarität wie dieser zumindest eine Antriebsmagnet aufweist, um den magnetischen Streufluss von den Antriebsmagneten zu hemmen, und einen Läufer, an dessen einem Ende der optische Abtastaktuator mit einem Ende angebracht ist und der mit der optischen Platte ein Luftlager bildet, um für Auftrieb zu sorgen, eine Antriebsvorrichtung, die den optischen Abtaster und die Dreheinheit für optische Platten antreibt, und eine Steuereinheit, die die Fokussier- und Spursteuer-Stellantriebe des optischen Abtasters steuert, enthält.
  • Die Unterlage umfasst einen Halter, an dem der Abschirmmagnet befestigt ist, und eine Vielzahl von Magnetjochen, an der eine Vielzahl von Antriebsmagneten befestigt ist.
  • Das Blatt umfasst eine Vielzahl von Führungslöchern, in die die Vielzahl von Antriebsmagneten eingesteckt ist.
  • Die Spulen umfassen eine Fokussierspule, die so gewickelt ist, dass sie eine elektromagnetische Kraft in eine fokussierende Richtung erzeugt, und eine Spursteuerspule, die so gewickelt ist, dass sie eine elektromagnetische Kraft in eine Richtung der Spursteuerung erzeugt.
  • Die Unterlage umfasst eine Aufhängung, deren eines Ende mit dem Halter und deren anderes Ende mit dem Blatt verbunden ist, um das Blatt beweglich zu halten.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie Ausführungen derselben durchgeführt werden können, wird nun als Beispiel auf die beigefügten schematischen Zeichnungen Bezug genommen, für die gilt:
  • 1 ist eine perspektivische Explosionszeichnung eines herkömmlichen optischen Abtastaktuators;
  • 2 stellt magnetische Feldlinien um Magneten herum und eine in den herkömmlichen optischen Abtastaktuator eingebaute Spule dar;
  • 3 ist eine perspektivische Explosionszeichnung einer Ausführungsform eines optischen Abtastaktuators nach der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Draufsicht des in 3 dargestellten optischen Abtastaktuators;
  • 5 stellt die Verteilung von magnetischen Feldlinien um Magneten herum dar, die in den optischen Abtastaktuator nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingebaut sind; und
  • 6 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines optischen Plattenlaufwerks nach der vorliegenden Erfindung.
  • Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen eines optischen Abtastaktuators, eines optischen Abtasters und eines optischen Plattenlaufwerks nach der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genau beschrieben.
  • 3 ist eine perspektivische Explosionszeichnung einer Ausführungsform eines optischen Abtastaktuators nach der vorliegenden Erfindung, und 4 stellt eine Draufsicht des in 3 gezeigten optischen Abtastaktuators dar.
  • Mit Bezug auf 3 und 4 umfasst der optische Abtastaktuator eine Unterlage 35 und ein Blatt 37. Ein Halter 34 ist an einer Seite der Unterlage 35 gebildet, und ein magnetisches Antriebsteil 30 ist an der anderen Seite der Unterlage 35 und in dem Halter 34 gebildet. Das Blatt 37 ist mit der Unterlage 35 verbunden, und eine Objektivlinse 39 liegt auf einer Seite des Blattes 37 gegenüber dem Halter 34 auf. Die Unterlage umfasst eine Aufhängung 38, deren eines Ende mit dem Halter 40 und deren anderes Ende mit dem Blatt 37 verbunden ist, um das Blatt 37 beweglich zu halten.
  • Das magnetische Antriebsteil 30 umfasst ein erstes und ein zweites Magnetjoch 33a und 33b, die auf der Unterlage 35 befestigt sind, einen ersten und einen zweiten Magneten 31a und 31b, die an dem ersten bzw. zweiten Magnetjoch 33a bzw. 33b befestigt sind, und einen Abschirmmagneten 40, der getrennt auf dem Halter 34 montiert ist, um den magnetischen Fluss, der von dem zweiten Magneten 31b streut, zu hemmen.
  • Das erste und das zweite Führungsloch 41 und 43 sind in dem Blatt 37 gebildet, eine Fokussierspule 32 ist um das zweite Führungsloch 43 gewickelt, und Spursteuerspulen 36 sind an einer Seite der Fokussierspule 32 angeordnet.
  • Mit Bezug auf 4 umfasst die Fokussierspule 32 einen wirksamen Abschnitt 32a, der den Bereich in der Mitte zwischen dem ersten und dem zweiten Magneten 31a und 31b quert, und einen unwirksamen Abschnitt 32b, der eine Rückseite des zweiten Magneten 31b quert. Strom, der durch den wirksamen Abschnitt 32a fließt, steht in Wechselwirkung mit dem zwischen dem ersten und dem zweiten Magneten 31a und 31b gebildeten Magnetfeld und resultiert in einer Kraft in eine fokussierende Richtung gemäß Gleichung 1. Strom, der durch den unwirksamen Abschnitt 32b fließt, steht jedoch nur mit einem geringen magnetischen Fluss in Wechselwirkung, der von dem zweiten Magneten 31b streut, so dass eine ungleichmäßige Schubkraft verursacht wird. Das heißt, der Strom, der durch den unwirksamen Abschnitt 32b fließt, der nicht verwendet wird, um den optischen Abtastaktuator in die fokussierende Richtung anzutreiben, verursacht eine instabile negative Resonanz in dem optischen Abtastaktuator.
  • Folglich besteht das technische Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, dass der Abschirmmagnet 40 an dem Halter 34 gegenüber dem zweiten Magneten 31b befestigt ist, so dass er den unwirksamen Abschnitt 32b von magnetischem Streufluss abschirmt. Der zweite Magnet 31b und der Abschirmmagnet 40 sollten hier die gleiche Polarität aufweisen.
  • 5 stellt die Verteilung von magnetischen Feldlinien um den ersten bzw. den zweiten Magneten 31a bzw. 31b herum und den Abschirmmagneten 40 nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Mit Bezug auf 5 sind der erste und der zweite Magnet 31a und 31b so positioniert, dass sie einander entgegengesetzte Polaritäten gegenüberstellen und magnetische Feldlinien von einem N-Pol des ersten Magneten 31a zu einem S-Pol des zweiten Magneten 31b gehen. Demgegenüber sind der zweiten Magnet 31b und der Abschirmmagnet 40 so angeordnet, dass sie einander die gleiche Polarität gegenüberstellen und magnetische Feldlinien jeweils von dem N-Pol des zweiten Magneten 31b und von dem N-Pol des Abschirmmagneten 40 kommen und gegenseitig von der Mitte des Zwischenraums zwischen dem ersten und dem zweiten Magneten 31a und 31b parallel zu dem unwirksamen Abschnitt 32b der Fokussierspule 32 (nicht in 5 abgebildet) abgelenkt werden. Wie aus Gleichung 1 bekannt ist, wird eine maximale Kraft erzeugt, wenn das Magnetfeld senkrecht zum Strom gerichtet ist, und es wird keine Kraft erzeugt, wenn das Magnetfeld parallel zum Strom gerichtet ist. Folglich wirkt, wie in 5 dargestellt, das zwischen dem zweiten Magneten 31b und dem Abschirmmagneten 40 gebildete Magnetfeld nicht auf den unwirksamen Abschnitt 32b ein, der dort quert.
  • Das heißt, der optische Abtastaktuator nach der beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst des Weiteren den Abschirmmagneten 40 hinter dem zweiten Magneten 31b, so dass die Wirkung des magnetischen Streuflusses auf den unwirksamen Abschnitt 32b der Fokussierspule 32 minimiert wird. Der optische Abtastaktuator nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vor allem als ein dünner und leichter asymmetrischer optischer Abtastaktuator für eine tragbare Anwendung eingesetzt.
  • 6 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines optischen Plattenlaufwerks nach der vorliegenden Erfindung. Mit Bezug auf 6 umfasst das optische Plattenlaufwerk eine Dreheinheit für optische Platten (Spindelmotor 52), die eine optische Platte D dreht, einen optischen Abtaster 50, der so eingebaut ist, dass er in einer radialen Richtung der Platte D beweglich ist und auf der Platte D aufgezeichnete Informationen wiedergibt oder Informationen auf der Platte D aufzeichnet, eine Antriebseinheit 54, die den Spindelmotor 52 und den optischen Abtaster 50 antreibt, und eine Steuereinheit 56, die Fokussier- und Spursteuer-Stellantriebe des optischen Abtasters 50 steuert.
  • Der optische Abtaster 50 umfasst eine Objektivlinse, ein optisches System, das über eine Lichtquelle zum Abstrahlen von Licht durch die Objektivlinse verfügt, und einen Aktuator, auf dem die Objektivlinse aufliegt und in eine fokussierende Richtung und eine Richtung der Spursteuerung angetrieben wird. Der optische Abtaster 50 umfasst des Weiteren einen Läufer, an dessen einem Ende der Aktuator angebracht ist und der mit der optischen Platte D ein Luftlager bildet, um für Auftrieb zu sorgen. Die Bezugszeichen 53 und 51 kennzeichnen eine Drehscheibe, auf der die Platte D angebracht ist, und eine Klemme, die die Platte D befestigt.
  • Ein Signal, das von dem optischen Abtaster 50 erfasst und fotoelektrisch umgewandelt wird, wird durch die Antriebseinheit 54 in die Steuereinheit 56 eingegeben. Die Antriebseinheit 54 steuert eine Drehzahl des Spindelmotors 52, verstärkt das Eingabesignal und treibt den optischen Abtaster 50 an. Die Steuereinheit 56 sendet Befehle zum Steuern der Fokussier- und Spursteuer-Stellantriebe auf Basis des von der Antriebseinheit 54 eingegebenen Signals an die Antriebseinheit 54, um den Betrieb des Fokussier-Stellantriebs und des Spursteuer-Stellantriebs auszuführen.
  • In dem optischen Abtastaktuator nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird durch magnetischen Streufluss verursachte negative Resonanz beseitigt, so dass der optische Abtastaktuator eine stabile dynamische Kennlinie aufweist. Der optische Abtaster kann als solcher reibungslos mit jeder Art optischer Platte arbeiten, und die Wiedergabe- und Aufzeichnungsleistung des optischen Plattenlaufwerks, in dem der optische Abtastaktuator angebracht ist, wird gesteigert. Darüber hinaus können Fehler, die während des Herstellungsprozesses eines optischen Abtastaktuators auftreten können, verringert werden, wie auch Jitter (Synchronisationsfehler) verringert werden kann.

Claims (7)

  1. Optischer Abtastaktuator, der umfasst: ein Blatt (37), auf dem eine Objektivlinse (39) zum Bündeln von Licht auf eine optische Platte angebracht ist und auf dem Spulen gewickelt sind, und eine Unterlage (35), die eine Vielzahl von Antriebsmagneten (31a, 31b) umfasst, die mit Strom, der durch die Spulen fließt, in Wechselwirkung stehen, um eine Kraft zu erzeugen, die das Blatt (37) in eine festgelegte Richtung antreibt, wobei der optische Abtastaktuator dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Abschirmmagnet (40) vorgesehen ist, der auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet ist und der die gleiche Polarität wie mindestens einer der Antriebsmagnete (31a, 31b) aufweist, um einen magnetischen Streufluss aus den Antriebsmagneten zu hemmen, und einen Halter, an dem der Abschirmmagnet direkt befestigt ist und an dem das Blatt beweglich befestigt ist, wobei der Halter auf einer Seite des Blatts ist, die der Seite, an der die Objektivlinse positioniert ist, gegenüberliegt.
  2. Aktuator nach Anspruch 1, wobei die Untertage des Weiteren umfasst eine Vielzahl von Magnetjochen (33a, b), an denen die Vielzahl der Antriebsmagnete befestigt ist.
  3. Aktuator nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Blatt eine Vielzahl von Führungslöchern (41, 43) umfasst, in die die Vielzahl der Antriebsmagnete (31a, 31b) eingesteckt ist.
  4. Aktuator nach Anspruch 1, wobei die Spulen eine Fokussierspule (32), die so gewickelt ist, dass sie eine elektromagnetische Kraft in eine fokussierende Richtung erzeugt, und eine Spursteuerspule (36), die so gewickelt ist, dass sie eine elektromagnetische Kraft in eine Richtung der Spursteuerung erzeugt, enthalten.
  5. Aktuator nach Anspruch 2, wobei die Unterlage eine Aufhängung (38) umfasst, deren eines Ende mit dem Halter (34) und deren anderes Ende mit dem Blatt (37) verbunden ist, um das Blatt beweglich zu halten.
  6. Optischer Abtaster, der umfasst: einen optischen Abtastaktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und der darüber hinaus ein optisches System enthält, das die Objektivlinse (39) und eine Lichtquelle zum Abstrahlen von Licht durch die Objektivlinse einschließt.
  7. Optisches Plattenlaufwerk, das umfasst: einen optischen Abtaster, der einen optischen Abtastaktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einen Läufer umfasst, an dessen einem Ende der optische Abtastaktuator mit einem Ende angebracht ist und der mit der optischen Disk ein Luftlager bildet, um für Auftrieb zu sorgen, ein Dreheinheit für optische Platten (52), die die optische Platte mit einer festgelegten Geschwindigkeit dreht, eine Antriebseinheit (54), die den optischen Abtaster und die Dreheinheit für optische Platten antreibt, und eine Steuereinheit (56), die die Fokussier- und Spursteuer-Stellantrieb des optischen Abtasters steuert.
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