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Allgemeiner Stand der Technik
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Montagekonstruktion zum Montieren
eines Motors an einer Montagebasis und insbesondere eine Montagekonstruktion
zum Montieren eines Motors zum Drehen eines scheibenförmigen Aufzeichnungsmediums wie
zum Beispiel einer optischen Disk oder dergleichen, die in einer
Informationsaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung verwendet
wird, an einer Montagebasis wie zum Beispiel einem Chassis in der Vorrichtung.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Wie
in 6 gezeigt, besteht ein zum Stand der Technik gehörender Spindelmotor
zum Drehen einer optischen Disk wie zum Beispiel einer Compact-Disk
(CD) oder dergleichen, die in einem Disk-Laufwerk oder dergleichen
verwendet wird, aus einem Stator 2 und einem Rotor 4,
und der Spindelmotor ist an einem Transportchassis 220 montiert, das
als eine Montagebasis fungiert.
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Der
Stator 2 besteht allgemein aus einer Motormontagebasis 27,
die als eine Basis zum Montieren des Spindelmotors dient, einem
Lagertragabschnitt 22, der integral an der Motormontagebasis 27 ausgebildet
ist, einem Gleitlager 21, das drehbar eine Drehwelle 41 trägt, und
einem Statorkern 23, um den herum Drähte 24 gewickelt sind,
und dergleichen. Die Motormontagebasis 27 ist von der Unterseite
des Transportchassis 220 her mittels Schrauben 28 an dem
Transportchassis 220 befestigt.
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Des
Weiteren besteht der Rotor 4 aus der Drehwelle 41,
die mit einem Drehteller 42, einem Joch 43 und
Dauermagneten 44 und dergleichen versehen ist.
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Eine
unterseitige Abdeckung 28 ist am unteren Abschnitt des
Lagertragabschnitts 22 der Motormontagebasis 27 des
Stators 2 befestigt, so dass die Abwärtsbewegung des Rotors 4 durch
den Kontakt eines Spitzenendes 411 der Drehwelle 41 mit
der Abdeckung 28 begrenzt wird.
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Allerdings
sind mit dem zum Stand der Technik gehörenden Spindelmotor zum Drehen
einer optischen Disk mit dem obigen Aufbau die folgenden Probleme
verbunden.
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Weil
nämlich
der Stator 2 eine komplexe Konstruktion ist, die mit der
Motormontagebasis 27 und dem Lagertragabschnitt 22 versehen
ist, wird eine Vielzahl von Komponenten benötigt, um den Stator 2 herzustellen.
Weil die Anzahl der Komponenten zunimmt, werden folglich auch die
Herstellungskosten für
den Spindelmotor zwangsläufig
höher.
JP-A-08-249808
offenbart den Oberbegriff von Anspruch 1.
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Kurzdarstellung der Erfindung
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Angesichts
des oben beschriebenen Problems des Standes der Technik ist es eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Montagekonstruktion zum
Montieren eines Motors an einer Montagebasis bereitzustellen, wobei
die Konstruktion des Stators vereinfacht ist und die Anzahl der
Komponenten verringert ist, um die Kosten des Spindelmotors zu senken.
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Um
die Aufgabe zu erfüllen,
betrifft die vorliegende Erfindung eine Montagekonstruktion eines Motors
an einer Montagebasis, wobei der Motor einen Rotor mit einer Drehwelle
zum Drehen eines scheibenförmigen
Aufzeichnungsmediums und einen Stator mit einem Lagerabschnitt zum
drehbaren Tragen der Drehwelle enthält. Die Montagebasis ist mit einem
Wellenende-Aufnahmeabschnitt versehen, um die Bewegung der Drehwelle
in wenigstens einer Richtung der axialen Richtungen der Drehwelle
zu begrenzen.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass der Wellenende-Aufnahmeabschnitt
die Abwärtsbewegung
der Drehwelle begrenzt und einen konkaven Teil enthält, der
integral mit der Montagebasis ausgebildet ist.
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Es
ist des Weiteren bevorzugt, dass der Wellenende-Aufnahmeabschnitt aus einem metallischen Material
hergestellt ist.
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Es
ist des Weiteren bevorzugt, dass der Wellenende-Aufnahmeabschnitt mittels Ziehen ausgebildet
wird.
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Es
ist des Weiteren bevorzugt, dass die Montagebasis ein Transportchassis
in einem optischen Disk-Laufwerk ist, das einen optischen Abnehmer wenigstens
zum Wiedergeben einer optischen Disk enthält und das so aufgebaut ist,
dass ein Abschnitt des Transportchassis, auf dem der Abnehmer angeordnet
ist, zwischen einer erhöhten
Position und einer abgesenkten Position verschoben werden kann, und
der Motor ein Spindelmotor ist, der auf dem Chassis zum Drehen der
optischen Disk angeordnet ist.
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Die
obigen und weitere Aufgaben, Konstruktionen und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden anhand des Studiums der detaillierten Beschreibung
der Ausführungsformen
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen besser verständlich.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform einer Montagekonstruktion
zum Montieren eines Motors an einer Montagebasis gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Draufsicht auf ein Gleitlager des Motors.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines Disk-Laufwerks
zeigt, das mit der Montagekonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung
ausgestattet ist.
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4 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des in 3 gezeigten Disk-Laufwerks.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei ein Wellenende-Aufnahmeabschnitt,
der von der Montagebasis getrennt hergestellt ist, an der Montagebasis
angebracht ist.
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6 ist
eine Querschnittsansicht, welche die Montagekonstruktion zum Montieren
eines zum Stand der Technik gehörenden
Motors an einer Montagebasis zeigt.
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Detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun im Einzelnen unter Bezug auf
die angehängten
Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
eine erste Ausführungsform
einer Montagekonstruktion zum Montieren eines Motors an einer Montagebasis
gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Der
in 1 gezeigte Spindelmotor 1 ist ein bürstenloser
Motor (bürstenloser
Gleichstrommotor) vom Außenrotortyp
zum Drehen einer optischen Disk wie zum Beispiel einer Compact-Disk
(CD), einer CD-ROM, einer CD-R oder dergleichen. Des Weiteren ist
ein Transportchassis 220, das in 1 gezeigt ist,
ein Beispiel einer Montagebasis.
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Der
in 1 gezeigte Motor 1 besteht allgemein
aus einem Rotor 4 und einem Stator 2, der mit einem
Lagerabschnitt zum drehbaren Tragen des Rotors 4 versehen
ist.
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Der
Stator 2 besteht aus einem Gleitlager 21, Lagerbefestigungsschrauben 22 zum
Montieren des Gleitlagers 21 an dem Transportchassis 220 in
einem fixierten Zustand und einem Statorkern 23, der mit Wicklungen 24 versehen
ist, und dergleichen. Das Gleitlager 21 trägt drehbar
eine Drehwelle 41 des Rotors 4. In diesem Beispiel
bilden die Lagerbefestigungsschrauben 22 und das Gleitlager 21 einen
Lagerabschnitt, der die Drehwelle 41 drehbar trägt.
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Wie
in 2 gezeigt, sind ein Einschubloch 211,
durch das die Drehwelle 41 eingesetzt wird, und zwei Einschublöcher 212,
durch die jeweils die Lagerbefestigungsschrauben 22 eingesetzt
werden, in dem Gleitlager 21 ausgebildet. Das Gleitlager 21 wird im
fixierten Zustand an dem Transportchassis 220 montiert,
indem die Lagerbefestigungsschrauben 22 jeweils durch die
Einschublöcher 212 eingeführt werden
und dann die Lagerbefestigungsschrauben 22 an dem Transportchassis 220 zum
Beispiel mittels Muttern befestigt werden.
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Der
Statorkern 23 hat in seinem mittleren Abschnitt einen ringförmigen Abschnitt 25,
und durch Einsetzen der Lagerbefestigungsschrauben 22 in
Löcher,
die in dem ringförmigen
Abschnitt 25 ausgebildet sind, wird der Statorkern 23 relativ
zu dem Transportchassis 220 durch die Lagerbefestigungsschrauben 22 und
das Gleitlager 21 fixiert. Neun Magnetpole 26 sind
an dem ringförmigen
Abschnitt 25 radial in gleichen Winkelabständen in
der Umfangsrichtung ausgebildet. Um diese Magnetpole 26 herum
sind Drähte
zu Wicklungen 24 gewunden.
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Der
Rotor 4 besteht grob gesagt aus der Drehwelle 41, einem
Wellenkopplungsabschnitt 45, in den ein Ende (das obere
Ende in dem in 1 gezeigten Beispiel) der Drehwelle 41 eingeführt und
daran befestigt wird, einem ungefähr napfförmigen Joch 43, das
fest an dem Wellenkopplungsabschnitt 45 angebracht ist,
Dauermagneten 44, die an der Innenumfangsfläche des
Jochs 43 angeordnet sind, und einem scheibenförmigen Drehteller 42,
der an dem Joch 43 angeordnet ist, und dergleichen. Ein
konvexer Abschnitt 451 zum Positionieren einer optischen Disk,
die auf den Drehteller 42 gelegt wird, ist an dem Wellenbefestigungsabschnitt 45 ausgebildet.
Eine optische Disk wird auf den Drehteller 42 in einem
Zustand gelegt, wo der konvexe Abschnitt 451 durch ein Loch
(das in 3 gezeigte und später noch
beschriebene Mittelloch 102) geführt ist, das in der Mitte der
optischen Disk ausgebildet ist.
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Weil
der Drehteller 42 oben auf dem Joch 43 angeordnet
ist, dreht sich auf diese Weise bei Drehung des Jochs 43 gleichzeitig
der Drehteller 42 mit.
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Wenn
eine optische Disk geladen wird, so kann der Drehteller 42 die
optische Disk im Zusammenwirken mit einem (in der Zeichnung nicht
gezeigten) Klemmelement zum Beispiel durch die Anziehungskraft eines
Magneten oder dergleichen halten, und beim Auswerfen wird der Drehteller 42 abgesenkt,
so dass die optische Disk freigegeben wird. Des Weiteren ist ein
rutschhemmendes Pad 421 an einem oberen Peripherieabschnitt
des Drehtellers 42 angeordnet, um ein Rutschen der optischen
Disk zu verhindern.
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Das
untere Ende der Drehwelle 41 ist als ein konvexer gerundeter
Wellenspitzenabschnitt 411 ausgebildet. Des weiteren ist
neben dem Wellenspitzenabschnitt 411 eine Wellennut 412 ausgebildet. Die
Wellennut 412 wird durch Wegschneiden eines Peripherieabschnitts
der Drehwelle 41 ausgebildet, so dass eine Ringnut entsteht.
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Im
weiteren wird nun der Aufbau des Transportchassis 220 beschrieben,
auf dem der in 1 gezeigte Motor 1 montiert
ist. Das Transportchassis 220 dient als eine Montagebasis
der vorliegenden Erfindung. Das Transportchassis 220 ist
aus einem Metallplattenmaterial hergestellt. Ein Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 ist
in dem Transportchassis 220 an einer Position ausgebildet,
wo der Motor 1 zu montieren ist. Der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 wird
durch einen Ziehprozess an einem Teil des Transportchassis in einer
Matrize ausgebildet, so dass der Teil des Transportchassis plastisch
verformt wird und eine konkave Vertiefung in dem Transportchassis 220 entsteht,
wodurch der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 integral an
dem Transportchassis 220 ausgebildet wird. Auf diese Weise wird
die Bewegung der Drehwelle 41 des Rotors 4 in einer
Richtung (der Abwärtsrichtung
in 1) durch den Kontakt des Wellenspitzenabschnitts 411 mit dem
Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 begrenzt. Des weiteren
ist in den Zeichnungen die Bezugszahl 210 eine gedruckte
Leiterplatte mit einem Schaltkreis zum Einspeisen eines elektrischen
Antriebsstroms und von Steuersignalen in den Motor 1.
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Als
nächstes
wird ein Beispiel eines Disk-Laufwerks beschrieben, das mit der
Montagekonstruktion zum Montieren eines Motors an einer Montagebasis
gemäß der vorliegenden
Erfindung versehen ist, das den Motor 1 und das Transportchassis 220 enthält.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines Disk-Laufwerks
zeigt, das mit dem Transportchassis 220 versehen ist, auf
dem der in 1 gezeigte Motor 1 montiert
ist. 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des in 3 gezeigten Disk-Laufwerks.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt, ist das Disk-Laufwerk 50 eine
Vorrichtung zum Beschreiben und/oder Wiederge ben einer Disk 100 wie
zum Beispiel einer CD-ROM, einer Musik-CD, einer DVD oder dergleichen.
Das Disk-Laufwerk besteht allgemein aus einem Ladechassis 120,
einer Disk-Schale 160 zum Transportieren einer Disk, einer
Hauptplatine 200, die im hinteren unteren Abschnitt des
Ladechassis 120 angeordnet ist, dem Transportchassis 220,
einem Schwenkrahmen 340, einem Ladenockenmechanismus 460,
der den Schwenkrahmen 340 und die Disk-Schale 160 betätigt, die
an dem Ladechassis 120 angeordnet sind, und einem Gehäuse 360,
in dem alle diese Komponenten untergebracht sind.
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Genauer
gesagt, besteht das Gehäuse 360 aus
einer unterseitigen Abdeckung 380, welche die Unterseite
der Disk-Vorrichtung 50 bedeckt, einer Außenabdeckung 362,
welche die obere, die linke, die rechte und die hintere Seite des
Disk-Laufwerks 50 bedeckt, und einem Frontpaneel 390,
das die Front des Disk-Laufwerks 50 bedeckt.
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Die
Disk-Schale 160 hat einen Disktragabschnitt 162,
in den eine Disk 100 gelegt wird. Die Disk-Schale 160 kann
in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
relativ zu dem Ladechassis 120 zwischen einer Diskauswurfposition
und einer Diskwiedergabeposition bewegt werden, um die Disk 100 zu
transportieren.
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Der
Motor 1 ist auf dem Transportchassis 220 montiert.
Das Transportchassis 220 ist mit einem optischen Abnehmer 250 zum
Beschreiben oder Wiedergeben der Disk 100 und einem Mechanismus 274 zum
Bewegen des optischen Abnehmers ausgestattet, der mit einem Gleitmechanismus
versehen ist, der den optischen Abnehmer 250 in einer radialen Richtung
der Disk 100 bewegt.
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Der
Schwenkrahmen 340 ist ein Element zum schwenkbaren Verschieben
des Transportchassis 220 zwischen einer erhöhten Position
(einer Position, die es ermöglicht,
die Disk 100 wiederzugeben oder zu beschreiben) und einer
abgesenkten Position (einer Position zum Entlee ren des Transportchassis 220,
wenn die Disk 100 geladen oder ausgeworfen wird). Das Disk-Laufwerk 50 enthält einen
Lademechanismus zum schwenkbaren Verschieben des Transportchassis 220 dergestalt,
dass das Transportchassis 220 in der erhöhten Position
positioniert ist, wenn sich die Disk-Schale 160 in der
Diskwiedergabeposition befindet, und das Transportchassis 220 in
der abgesenkten Position positioniert ist, wenn sich die Disk-Schale 160 in
der Diskauswurfposition befindet.
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Im
Weiteren wird der Montageprozess zu dem Zeitpunkt beschrieben, da
der Motor 1 an dem Transportchassis 220 montiert
wird. Zuerst wird eine Halterung 81 in den vertieften Abschnitt
(konkaven Abschnitt) einsetzt, der den Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 des
Transportchassis 220 bildet. Als nächstes werden die Lagerbefestigungsschrauben 22, 22 in
die Löcher,
die in dem ringförmigen
Abschnitt 25 des Statorkerns 23 ausgebildet sind,
in die Einschublöcher 212, 212 des
Gleitlagers 21 und dann in Schraubenlöcher, die in dem Transportchassis 220 ausgebildet
sind, eingeschoben. Dann wird der Stator 2 relativ zu dem
Transportchassis 220 durch Befestigen der Lagerbefestigungsschrauben 22 mit
Muttern (in den Zeichnungen nicht gezeigt) befestigt.
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Als
nächstes
wird die Drehwelle 41 des Rotors 4 durch das Einschubloch 211 des
Gleitlagers 21 des Stators 2 geschoben, und der
Wellenspitzenabschnitt 411 der Drehwelle 41 wird
in die Halterung 81 eingesetzt. wenn der Wellenspitzenabschnitt 411 der Drehwelle 41 hineingeschoben
wird, so wird des Weiteren die Halterung 81 in dieser Richtung
elastisch verformt, und wenn der Wellenspitzenabschnitt 411 weitergeschoben
wird, um ihn vollständig
einzusetzen, so kehrt die Halterung 81 durch eine elastische Kraft
in ihre Form zurück,
um die Wellennut 412 in Eingriff zu nehmen. Auf diese Weise
wird der Motor 1 an dem Transportchassis 220 montiert.
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Weil
bei dieser Art der Montagekonstruktion zum Montie ren eines Motors
an einer Montagebasis gemäß der vorliegenden
Erfindung die Montagebasis mit dem Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 ausgestattet
ist, der ein Ende (in dem in 1 gezeigten Beispiel
das untere Ende) der Drehwelle 41 trägt, braucht der Stator 2 nicht
mit einem separaten Teil zum Tragen eines Endes der Drehwelle 41 ausgestattet
zu werden, wodurch es möglich
wird, die Anzahl der Komponenten oder Teile zu verringern, welche
die Konstruktion zum Montieren des Motors 1 an der Montagebasis
bilden.
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Weil
es nicht notwendig ist, den Stator 2 mit einem separaten
Teil zum Tragen eines Endes der Drehwelle 41 zu versehen,
wird der Aufbau des Stators 2 vereinfacht, wodurch es möglich wird,
die Fertigungskosten für
den Motor 1 zu verringern.
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Nachdem
der Stator 2 an der Montagebasis (220) montiert
wurde, wird des Weiteren durch Montieren des Rotors 4 der
Wellenspitzenabschnitt 411 des Wellenabschnitts 41 in
der Vertiefung (in dem konkaven Abschnitt, das heißt, dem
Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221) positioniert, die integral
in der Montagebasis ausgebildet ist, wodurch es möglich ist,
den Motor 1 mittels eines einfachen Schrittes an der Montagebasis
zu montieren, wobei lediglich der Stator und der Rotor an der Montagebasis
montiert werden. Der Schritt des Montierens des Motors 1 an der
Montagebasis kann nämlich
auf einfache Weise ausgeführt
werden.
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Weil
des Weiteren die Montagebasis aus einem Metallmaterial hergestellt
ist, hat sie ein bestimmtes Gewicht, und aus diesem Grund wird die Stabilität erhöht. Dadurch
ist es möglich,
Schwingungen infolge einer außermittigen
Drehung der Disk zu verringern, die durch den Motor gedreht wird,
der auf der Montagebasis montiert ist.
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Weil
des Weiteren der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 integral
an der Montagebasis ausgebildet ist, werden die Verarbeitungsschritte
zum Herstellen der Montagebasis auf ein Minimum verringert, und
dadurch ist es möglich,
die Montagebasis auf einfache Weise herzustellen. Des Weiteren ist
es möglich
zu verhindern, dass die Anzahl der Komponenten zunimmt.
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Weil
des Weiteren der Aufbau des Stators 2 vereinfacht und die
Anzahl der Komponenten verringert wird, wird es möglich, einen
Motor zu konstruieren, der kompakt und leicht ist.
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Des
Weiteren wird in der oben beschriebenen Ausführungsform der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 durch
einen Ziehprozess ausgebildet, aber der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 kann auch
mittels anderer Verarbeitungsverfahren ausgebildet werden.
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Des
Weiteren wurde in der oben beschriebenen Ausführungsform das Beispiel beschrieben,
in dem das Transportchassis 220 eines Disk-Laufwerks als
die Montagebasis zum Montieren des Motors 1 verwendet wurde.
Es ist aber auch möglich,
ein anderes Element anstelle des Transportchassis zu verwenden,
solange ein solches Element als eine Montagebasis zum Montieren
des Motors 1 verwendet werden kann.
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Des
Weiteren besteht in der oben beschriebenen Ausführungsform die Montagebasis
aus einem Metallmaterial, aber es ist auch möglich, die Montagebasis aus
einem anderen Material wie zum Beispiel Holz oder Kunststoff oder
dergleichen anstatt aus Metall herzustellen.
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Des
Weiteren wurde in der oben beschriebenen Ausführungsform der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 integral
an der Montagebasis ausgebildet, aber der Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221 kann
auch aus einem separaten Teil gebildet werden. 5 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine zweite Ausführungsform
mit einem solchen Aufbau zeigt. Und zwar kann, wie in 5 gezeigt,
zum Beispiel ein Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221a aus
einem separaten Metallplattenelement hergestellt sein, in dem durch
einen Ziehprozess eine Vertiefung ausgebildet ist. Indem man eine
solche Wellenende-Aufnahmeplatte 221a eine Öffnung 220b bedecken lässt, die
in dem Transportchassis 220a als eine Montagebasis ausgebildet
ist, und dann die auf diese weise gebildete Wellenende-Aufnahmeplatte 221a an
dem Transportchassis 220a mit Schrauben und Muttern befestigt,
ist es möglich,
eine Montagebasis auszubilden, die mit dem Wellenende-Aufnahmeabschnitt 221a versehen
ist. Wird sie in dieser Weise gebaut, so kann sie auf eine Montagebasis
(zum Beispiel ein Transportchassis 220a) mit dem Aufbau
des Standes der Technik, wie in 6 gezeigt,
angewendet werden. Und zwar ist es durch Anbringen des Wellenende-Aufnahmeabschnitts 221a an
dem Transportchassis 220a mit dem Aufbau des Standes der
Technik möglich,
die Montagebasis des Standes der Technik zu verwenden, um die Montagekonstruktion
zum Montieren eines Motors an einer Montagebasis gemäß der vorliegenden
Erfindung zu erhalten.
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Des
Weiteren wurde in der oben beschriebenen Ausführungsform die Montagekonstruktion
zum Montieren des Motors 1 an der Montagebasis für die beispielhafte
Anwendung in einer Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung oder
Wiedergabevorrichtung (das heißt,
einem optischen Disk-Laufwerk) gezeigt, die ein optisches Aufzeichnungsmedium
wie zum Beispiel eine optische Disk oder dergleichen verwendet.
Jedoch ist es auch möglich,
die Montagekonstruktion der vorliegenden Erfindung auf andere Informationsaufzeichnungs-
und -wiedergabevorrichtungen anzuwenden, die andere Aufzeichnungsmedien
verwenden, wie zum Beispiel ein magnetisches Aufzeichnungsmedium,
ein magneto-optisches Aufzeichnungsmedium oder dergleichen, wenn
solche Vorrichtungen eine Kon struktion zum Montieren eines Spindelmotors
an einer Montagebasis aufweisen.
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Des
Weiteren wurde in den oben beschriebenen Ausführungsformen das Beispiel des
Disk-Laufwerks, das mit der Montagekonstruktion zum Montieren des
Motors 1 an der Montagebasis ausgestattet ist, als der
Typ gezeigt, bei dem die Disk in der horizontalen Richtung gehalten
wird. Aber es ist auch möglich,
die Montagekonstruktion der vorliegenden Erfindung auf ein Disk-Laufwerk
des Typs anzuwenden, der eine Disk in der vertikalen Richtung hält.
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Natürlich ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt.
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Wie
oben beschrieben, ist es bei der Montagekonstruktion zum Montieren
eines Motors an einer Montagebasis gemäß der vorliegenden Erfindung nicht
erforderlich, den Stator mit einer Konstruktion zum Tragen eines
Endes der Drehwelle zu versehen, und dadurch ist es möglich, die
Anzahl der Komponenten zu verringern, die den Motor bilden.
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Des
Weiteren werden in dem Fall, wo der Wellenende-Aufnahmeabschnitt, der ein Ende der Drehwelle
des Rotorabschnitts trägt,
integral an der Montagebasis ausgebildet ist, die Verarbeitungsschritte
zum Herstellen der Montagebasis auf ein Minimum verringert, und
dadurch ist es möglich,
die Montagebasis, die mit dem Wellenende-Aufnahmeabschnitt ausgestattet
ist, auf einfache Weise herzustellen.
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Des
Weiteren ist es in dem Fall, wo die Montagebasis aus einem Metallmaterial
gebildet ist, möglich,
Schwingungen infolge einer außermittigen
Drehung der Disk, die durch den montierten Motor gedreht wird, zu
verringern.
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Des
Weiteren ist es in dem Fall der Konstruktion, wo der Wellenende-Aufnahmeabschnitt
durch einen Ziehprozess gebildet wird, möglich, auf einfache Weise den
Wellenende-Aufnahmeabschnitt auszubilden, der ein Ende der Drehwelle
trägt.
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Des
Weiteren ist es in dem Fall, wo die Montagekonstruktion der vorliegenden
Erfindung auf eine Konstruktion angewendet wird, bei der ein Transportchassis
als eine Montagebasis für
einen Motor verwendet wird, möglich,
die Anzahl der Komponenten zu verringern, die den Motor bilden.
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Abschließend versteht
es sich von selbst, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die
oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt
ist, sondern auf verschiedene Weise im Rahmen des Geltungsbereichs,
der in den Ansprüchen
dargelegt ist, modifiziert oder verbessert werden kann.