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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Roboter mit einem Bewegungsmechanismus
zum Bewirken, dass sich der Roboter frei bewegt.
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Der
Anteil der älteren
Bevölkerung
hat sich bis heute immer mehr erhöht und wird auch in Zukunft
noch weiter anwachsen. In solch einer Gesellschaft der Älteren stellt
das Aussenden eines Notrufs um Hilfe ein ernsthaftes Problem dar,
wenn eine betagte Person unerwartet krank wird, wenn sie zum Beispiel
allein zu Hause ist.
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In
solch einem Fall kann ein Telefon mit einer Funktion zum Senden
von Notrufen verwendet werden. Dieser Typ von Telefon ist jedoch
nicht brauchbar, wenn sich eine kranke Person überhaupt nicht bewegen kann,
weil sie den Ort erreichen muss, wo sich das Telefon befindet.
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Es
gibt eine Technik zum automatischen Übertragen von Notrufen unter
Verwendung eines mobilen Roboters (vgl. zum Beispiel das offengelegte japanische
Patent Nr. Hei. 5-300950). Wenn bei dieser Technik mehrere Sensoren
des Roboters eine Abnormität
wie beispielsweise einen Brand, das Austreten von Gas, einen Einbruch,
etc. detektieren, wird die detektierte Abnormität automatisch einer Feuerwache,
einer Polizeibehörde,
etc. mitgeteilt.
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Es
gibt auch eine Technik zum Vorsehen von Sprachbefehlen für einen
Roboter (vgl. zum Beispiel das japanische offengelegte Patent Nr. 2001-125585).
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Jedoch
werden bei den obigen Techniken keine Unregelmäßigkeiten übertragen (gemeldet), die in
einem menschlichen Körper
aufgetreten sind. Deshalb ist es denkbar, diese Techniken an ein
System zum Detektieren und Übertragen
(Melden) solcher Unregelmäßigkeiten,
insbesondere plötzlicher Krankheit,
etc. anzupassen.
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Selbst
wenn ein in dieser Weise verbessertes System vorgesehen wird, ist
dennoch das Problem vorhanden, wie Unregelmäßigkeiten im Körper eines
Menschen präzise
detektiert werden sollen, und die Intimsphäre der Person kann verletzt
werden, falls ein Detektionsfehler auftritt.
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Daher
ist es wünschenswert,
einen Roboter vorzusehen, der zum Melden von Notfällen geeignet ist.
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EP-A-1122038
sieht einen Roboter mit einem Bewegungsmechanismus zum Bewirken
dessen vor, dass sich der Roboter frei bewegt, der ferner umfasst:
eine Kommunikationssektion, die drahtlos mit einer Kommunikationsleitung
verbindet; eine Detektionssektion, die eine durch einen Nutzer vorgesehene
Aufforderung detektiert; eine Speichersektion, die eine Mitteilung
und eine Telefonnummer speichert; und eine Telefonsteuersektion,
die bewirkt, dass die Kommunikationssektion die in der Speichersektion
gespeicherte Telefonnummer als Antwort darauf wählt, dass die Detektionssektion
die durch den Nutzer vorgesehene Aufforderung detektiert, und dann
die in der Speichersektion gespeicherte Mitteilung als Sprachmitteilung
an einen Empfänger ausgibt,
wenn der Empfänger
antwortet.
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Die
vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Speichersektion
dafür ausgelegt
ist, um eine Vielzahl von Telefonnummern zu speichern, und eine
Vielzahl von Mitteilungen, die jeweilig der Vielzahl von Telefonnummern
zugeordnet sind, wobei die Detektionssektion dafür ausgelegt ist, um eine Vielzahl
von Arten von Nutzeraufforderungen zu detektieren, und die Telefonsteuersektion
dafür ausgelegt
ist, um eine Telefonnummer gemäß einer
Art einer Nutzeraufforderung zu wählen, die durch die Detektionssektion
detek tiert wurde, und eine Mitteilung auszugeben, die der gewählten Telefonnummer
zugeordnet ist.
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Durch
solch eine bevorzugte Struktur ist es möglich, mehrere Modi zum Aussenden
von dringenden Anrufen vorzusehen.
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US-A-5802494
offenbart einen Roboter, der durch einen Arzt zur Fernüberwachung
eines Patienten verwendet werden kann, um zu bestimmen, ob er untersucht
werden sollte oder nicht. Dieser Roboter bietet den Vorteil, dass
der Patient nur überwacht wird,
falls er es wünscht,
und deshalb wird ihm die Intimsphäre gewährt und wird die Notwendigkeit
der kontinuierlichen Überwachung
des Patienten durch den Arzt über
ein Kamerasystem, das in dem Raum des Patienten installiert ist,
eliminiert, wodurch dem Arzt ein zeitlicher Freiraum eingeräumt wird.
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Gemäß dem japanischen
offengelegten Patent Nr. Hei. 5-300950 hat der mobile Roboter, wie oben
erwähnt,
Sensoren zum Detektieren von bezeichneten verschiedenen Abnormitäten. Die
in diesem Dokument offenbarte Technik ist darauf gerichtet, den
Roboter dazu zu bringen, sich an verschiedene Orte zu bewegen, so
dass der Roboter detektiert, ob an den verschiedenen Orten eine
Abnormität
vorliegt oder nicht. Andererseits nähert sich in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ein sich frei bewegender Roboter, der
eine Funktion zum Aussenden von dringenden Anrufen hat, dem Benutzer.
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Ein
Roboter, der die vorliegende Erfindung verkörpert, kann zum Beispiel ein
Roboter vom selbstlaufenden Typ sein, der umhergeht, um verschiedene
Orte aufzusuchen, und kann ein Roboter sein, der sich als Reaktion
auf die Stimme des Benutzers, der den Roboter ruft, wie später beschrieben, näher an den
Benutzer heran bewegt.
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Ein
Roboter, der die vorliegende Erfindung verkörpert, bewegt sich frei umher
und hat eine Funktion zum Aussenden von dringenden Anrufen, wie oben
erwähnt.
Speziell ist ein Roboter, der die vorliegende Erfindung verkörpert, durch
eine Kombination der folgenden zwei Funktionen gekennzeichnet: Näheres Heranbewegen
an den Benutzer, wie vom Benutzer erwartet, der sich nicht bewegen
kann, und Aussenden eines dringenden Anrufs, wenn dies der Benutzer
wünscht.
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Da
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung so konfiguriert ist, dass der Roboter
einen dringenden Anruf nur dann aussendet, wenn dies von dem Benutzer
gewünscht
wird, können
Probleme bezüglich
der Intimsphäre
des Benutzers vermieden werden.
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Es
ist ferner vorzuziehen, dass ein Roboter, der die vorliegende Erfindung
verkörpert,
weiterhin ein Mikrophon und einen Lautsprecher enthält, so dass
die Telefonsteuersektion nach Ausgabe der Mitteilung an den Empfänger die
Kommunikationssektion in einen Kommunikationszustand unter Verwendung
des Mikrophons und des Lautsprechers versetzt.
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Mit
solch einer Konfiguration kann der Benutzer über das Telefon unter Verwendung
von Mikrophon und Lautsprecher detailliert beschreiben, was gerade
passiert.
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Ferner
ist es vorzuziehen, wenn ein Roboter, der die vorliegende Erfindung
verkörpert,
weiterhin eine E-Mail-Sendefunktion
enthält.
Zusätzlich
ist es vorzuziehen, wenn die Speichersektion ferner eine E-Mail-Adresse
und eine der E-Mail zugeordnete Mitteilung speichert, die Detektionssektion
mehrere Arten von Aufforderungen detektiert und die Telefonsteuersektion
die Mitteilung, die der E-Mail-Adresse zugeordnet ist, die in der
Speichersektion gespeichert ist, gemäß der Art der Aufforderung
sendet, die durch die Detektionssektion detektiert wurde.
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Des
Weiteren ist es vorzuziehen, wenn die Telefonsteuersektion eine
Telefonnummer gemäß einer
Art der Aufforderung wählt,
die durch die Detektionssektion detektiert wurde, wenn die detektierte
Art der Aufforderung telefonischer Art ist, und dann, falls ein
Empfänger
nicht antwortet, die Telefonsteuersektion die Mitteilung an die
in der Speichersektion gespeicherte E-Mail-Adresse sendet.
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Unter
derartigem Einbeziehen der Art der Ausgabe eines Notrufs unter Verwendung
von E-Mail kann die Notfallmitteilung sicherer ausgesendet werden.
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Weiterhin
ist es vorzuziehen, wenn ein Roboter, der die vorliegende Erfindung
verkörpert,
enthält: ein
Mikrophon; eine Spracherkennungssektion, die auf der Basis von Sprache,
die durch das Mikrophon empfangen wird, erkennt, dass der Roboter
gerufen wird; und eine Bewegungssteuersektion, die dann, wenn die
Spracherkennungssektion erkennt, dass der Roboter gerufen wird,
den Bewegungsmechanismus steuert, um den Roboter näher zu einem
Sprecher zu bewegen, der den Roboter ruft.
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Was
den Roboter vom umhergehenden Typ, wie er oben erwähnt ist,
anbelangt, muss dann, falls ein Notfall eintritt, unmittelbar nachdem
der Roboter den Benutzer passiert, der Benutzer eine lange Zeit warten,
bis der Roboter eine erneute Runde dreht und den Benutzer erreicht.
Deshalb kann es zu spät sein,
wenn der Roboter den Benutzer erreicht. Im Gegensatz dazu kommt
ein Roboter, der die vorliegende Erfindung verkörpert, näher an den Benutzer heran, wenn
er von dem Benutzer gerufen wird, so dass die Wartezeit des Benut zers
verringert werden kann und der Roboter den Benutzer rechtzeitig
erreichen kann.
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Beispielhaft
wird nun Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen, in denen:
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1 eine
Seitenansicht eines Roboters ist, der die vorliegende Erfindung
verkörpert;
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2 eine
schematische Draufsicht auf den Roboter ist;
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3 ein
Blockdiagramm ist, das eine Konfiguration des Roboters von 1 und 2 zeigt;
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4 ein
Flussdiagramm ist, das einen Überblick über eine
Operationsfolge des Roboters von 1 bis 3 zeigt;
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5 eine
Namenstabelle ist, die den Namen des Roboters speichert;
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6 eine
Benutzeridentifikationstabelle ist, in der Namen von mehreren Benutzern,
die den Roboter verwenden, ihren Sprachabdrücken zugeordnet sind;
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7 ein
schematisches Diagramm ist, das Karteninformationen über das
Innere eines Hauses zeigt;
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8 eine
Benutzerortstabelle ist, die die Orte der Benutzer, die sich im
Inneren des Hauses befinden, für
jede Zeitzone speichert;
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9 ein
Flussdiagramm ist, das die Operationen des Roboters zeigt, wenn
der Roboter gerufen wird;
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10 eine
Notfallmeldetabelle ist; und
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11 ein
Flussdiagramm ist, das die Operationen des Roboters zeigt, nachdem
der Roboter den Benutzer erreicht.
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 ist
eine Seitenansicht eines Roboters, der die vorliegende Erfindung
verkörpert,
und 2 ist eine schematische Draufsicht auf den Roboter.
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Ein
Roboter 100 ist gebildet aus Rädern 101, die als
Bewegungsmechanismus vorgesehen sind, einer Steuersektion 102,
einer Speichersektion 103, einem Knopf (Schalter) 104,
einem drahtlosen Kommunikator 105, einem Körper 106,
einem Kopf 107 mit einem Mechanismus, um sich verschiedenen Richtungen
zuzuwenden, und einer Kamera 108. Die Kamera 108 ist
an dem Kopf 107 befestigt und sieht wie Augen von einer
Puppe aus.
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Die
Räder 101 bewirken,
dass sich der Roboter 100 bewegt oder dass er frei rotiert.
Die Steuersektion 102 übernimmt
die gesamte Steuerung des Roboters. Die durch die Steuersektion 102 ausgeführte Steuerung
ist in zwei Arten unterteilt: die eine dient zum Bewegen des Roboters,
und die andere dient zum Telefonieren, um Mitteilungen auszugeben oder
E-Mails zu versenden. Die Speichersektion 103 speichert
Daten, wie beispielsweise Daten über
die Bewegung und Daten über
die Spracherkennung. In den vorliegenden Ausführungsformen werden die Funktionen
der Steuersektion und der Speichersektion auf eine in 3 gezeigte
CPU-Karte 113 geladen.
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Der
Knopf 104 muss von einem Benutzer gedrückt werden, wenn er eine Notfallmeldung wünscht.
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Der
drahtlose Kommunikator 105 führt solche Kommunikationen
wie das Telefonieren, das Versenden von E-Mails, etc. aus.
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Der
Körper 106 stützt den
Kopf 107 und hat in seinem Inneren eine Batterie 114 (vgl. 3).
Der Körper 106 hat
auch eine Mikrophongruppe 109, die aus drei Mikrophonen 109a, 109b und 109c (vgl. 2)
gebildet ist, und einen Lautsprecher 110 (vgl. 3).
Die Mikrophone 109a, 109b und 109c empfangen
nicht nur die Stimme des Benutzers, sondern erfassen auch die Richtung,
aus der die Stimme kommt.
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Der
Kopf 102 hat das Aussehen eines Puppenkopfes und stützt die
Kamera 108. Der Kopf 107 bewegt auch die Kamera,
so dass sich die Kamera verschiedenen Richtungen zuwendet. Die Kamera 108 photographiert
Bilder, während
sich der Roboter bewegt, und die Speichersektion 103 speichert
Karteninformationen, die von verschiedenen Winkeln des Inneren des
Hauses aufgenommene Bilder enthalten. Während sich der Roboter bewegt,
kann er deshalb unfehlbar ein Ziel erreichen, indem er einen Mustervergleich
unter Verwendung der Bilder der Karteninformationen und der von
der Kamera 108 aufgenommenen ausführt.
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3 ist
ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des in 1 und 2 gezeigten
Roboters 100 zeigt.
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3 zeigt
den Lautsprecher 110, eine Spracherkennungseinheit 111,
eine Uhr 112, die CPU-Karte 113 und die Batterie 114,
die in 1 und 2 nicht gezeigt sind. Der Lautsprecher 110 und die
Mikrophongruppe 109 funktionieren zusammen als Freisprechtelefon.
Der Lautsprecher 110 wird auch verwendet, wenn der Roboter 100 mit
dem Benutzer spricht.
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Die
Spracherkennungseinheit 111 speichert den Namen des Roboters 100.
Bei Empfang einer durch die Mikrophongruppe 109 durch die
CPU-Karte 113 aufgefangenen Stimme bestimmt die Spracherkennungseinheit 111 durch
das Erkennen der empfangenen Stimme, ob der Name des Roboters 100 gerufen
wird oder nicht. Ferner speichert die Spracherkennungsein heit 111 Sprachabdruckdaten
für mehrere
Benutzer und erkennt so, wer den Roboter 100 gerade ruft.
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Die
Uhr 112 wird zur Anzeige der gegenwärtigen Zeit verwendet.
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Die
CPU-Karte 113 enthält
neben einer CPU einen Speicher zum Speichern von Programmen, die durch
die CPU ausgeführt
werden, und von verschiedenen Daten (einer Nutzerortstabelle, die
in 8 gezeigt ist, einer Notfallmeldetabelle, die
in 10 gezeigt ist, den oben beschriebenen Karteninformationen über das
Innere des Hauses, etc.), verschiedene E/A-Schnittstellen zur Signaleingabe/-ausgabe und
dergleichen. Die CPU-Karte 113 führt alle Arten der Steuerung über den
Roboter 100 aus und enthält die Funktionen der Steuersektion 102 und
der Speichersektion 103.
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Die
Batterie 114 führt
die Energie zum Betreiben des Roboters 100 zu. 3 zeigt
die Batterie 114, die die Energie nur zu der CPU-Karte 113,
dem drahtlosen Kommunikator 105 und den Rädern 101 zuführt, um
Komplikationen zu vermeiden. Jedoch führt die Batterie 114 die
Energie auch zu anderen Komponenten des Roboters 100 zu.
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4 ist
Flussdiagramm, das einen Überblick über eine
Operationsfolge des Roboters 100 von 1 bis 3 zeigt.
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Wenn
der Roboter von einem Benutzer gerufen wird, bewegt er sich an eine
Stelle, wo sich der Benutzer befindet (Schritt a).
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Wenn
der Benutzer den Knopf drückt,
erkennt der Roboter, dass der Benutzer einen Notruf aussenden möchte (Schritt
b), und führt
die folgenden Operationen aus.
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Zuerst
wählt der
Roboter 100 eine Telefonnummer, die für die Notfallmeldung vorregistriert
ist (Schritt c). Wenn ein Empfänger über das
Telefon antwortet, sendet der Roboter eine vorbestimmte Sprachmitteilung
aus (Schritt d) und schaltet dann das Telefon auf einen Freisprechzustand
um, so dass der Benutzer sprechen kann, ohne es zu halten (Schritt
e). Durch diese Operationen kann das Auftreten eines Notfalls in
einer Mitteilung zuerst gemeldet werden, und dann kann der Benutzer
die Einzelheiten nennen, falls er noch sprechen kann.
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Die
in 4 gezeigte Operationsfolge wird nun eingehender
beschrieben.
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5 ist
eine Namenstabelle, die den Namen des Roboters 100 speichert,
und 6 ist eine Benutzeridentifikationstabelle, in
der Namen von mehreren Benutzern, die den Roboter 100 verwenden,
ihren Sprachabdrücken
zugeordnet sind.
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Diese
Tabellen sind in der Spracherkennungseinheit 111 gespeichert,
die in 3 gezeigt ist. Die Spracherkennungseinheit 111 analysiert
eine Stimme, die durch die Mikrophongruppe 109 empfangen
wurde, und bestimmt dann basierend auf der in 5 gezeigten
Namenstabelle, ob der in der Namenstabelle gespeicherte Name gerufen
wird oder nicht. Die Spracherkennungseinheit 111 analysiert auch
den Sprachabdruck der Stimme, die durch die Mikrophongruppe 109 empfangen
wurde, und bestimmt auf der Basis der in 6 gezeigten
Benutzeridentifikationstabelle, wer den Roboter 100 gerade ruft.
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7 ist
ein schematisches Diagramm, das die Karteninformationen über das
Innere des Hauses zeigt.
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Die
Karteninformationen enthalten ein Layout des Grundrisses und Bilder
von Orten, die aus verschiedenen Richtungen im Inneren des Hauses aufgenommen
wurden. Die Karteninformationen sind in der Speichersektion 103 von 1 und 2 des Roboters 100 gespeichert,
genauer gesagt, in der in 3 gezeigten
CPU-Karte 113.
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8 ist
die Benutzerortstabelle, die die Orte der Benutzer, die sich im
Inneren des Hauses befinden, für
jede Zeitzone speichert.
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Die
Benutzerortstabelle ist auch in der in 1 und 2 gezeigten
Speichersektion 103 des Roboters 100 gespeichert,
genauer gesagt, in der CPU-Karte 113, die in 3 gezeigt
ist.
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In
den vorliegenden Ausführungsformen
bestimmt der Roboter unter Bezugnahme auf die Benutzerortstabelle,
wo sich der Benutzer befindet, der den Roboter gerade ruft. Als
Resultat bewegt sich der Roboter schnell dichter an den Benutzer
heran.
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9 ist
ein Flussdiagramm, das die Operationen des Roboters zeigt, wenn
der Roboter gerufen wird. Das in 9 gezeigte
Flussdiagramm entspricht einem Schritt a des in 4 gezeigten
groben Flussdiagramms.
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Wenn
das Mikrophon die Stimme empfängt, wird
die empfangene Stimme über
die in 3 gezeigte CPU-Karte 113 zu der Spracherkennungseinheit 111 übertragen.
Die Spracherkennungseinheit 111 erkennt die Stimme, um
ein Wort (eine Zeichenkette) zu erhalten, und vergleicht das erhaltene
Wort mit dem Namen des Roboters 100, der in der in 5 gezeigten
Namenstabelle registriert ist. Und falls das erhaltene Wort mit
dem Namen des Roboters 100 übereinstimmt, bestimmt dann
die Spracherkennungseinheit 111, dass der Roboter 100 gerufen wird
(Schritt a1). Anschließend
analysiert die Spracherkennungseinheit 111 den Sprachabdruck
der empfangenen Stimme unter Bezugnahme auf die in 6 gezeigte Benutzeridentifikationstabelle
und bestimmt, wer den Roboter 100 gerade ruft (Schritt a2).
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Die
Mikrophongruppe 109 (drei Mikrophone 109a, 109b und 109c,
die in 2 gezeigt sind) schätzt zuerst die Richtung ein,
aus der die Stimme des Benutzers kommt (Schritt a3), und bestimmt
als nächstes,
ob die Stimme von der Tür
oder aus dem Inneren des Raumes kommt, wo sich der Roboter 100 befindet
(Schritt a4).
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Falls
die Mikrophongruppe 109 bestimmt, dass der Roboter 100 im
Inneren des Raumes gerufen wird, bewegt sich der Roboter 100 in
Richtung der Stimme (Schritt a5).
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Falls
im Gegensatz dazu die Mikrophongruppe 109 bestimmt, dass
die Stimme aus der Richtung der Tür kommt (Schritt a4), verlässt der
Roboter 100 den Raum und betritt den nächsten Raum (einschließlich Korridore
und einer Küche)
(Schritt a6). Und dann spricht der Roboter 100 durch den
in 3 gezeigten Lautsprecher 110 den Benutzer
mit etwa den Worten an: "Hat
mich jemand gerufen?" (Schritt a7).
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Falls
der Benutzer antwortet (Schritt a8), kehrt der Prozess zu Schritt
a3 zurück,
bei dem die Mikrophongruppe 109 die Richtung der Stimme
des Benutzers einschätzt
und der Roboter 100 den Benutzer schließlich erreicht (Schritt a5).
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Falls
der Benutzer nicht antwortet (Schritt a8), bestimmt der Roboter
den Raum, wo sich der Benutzer aufhalten müsste, unter Bezugnahme auf die
in 8 gezeigte Benutzerortstabelle und die in 3 gezeigte
Uhr 112 und bewegt sich unter Bezugnahme auf die in 7 gezeigten
Karteninformationen in den bestimmten Raum (Schritt a9). Durch Ausführung einer
Bildverarbeitung findet der Roboter anschließend ein Objekt, das nicht
auf der Informationskarte existiert und scheinbar der Benutzer ist,
und nähert
sich dem Objekt (Schritt a10). Falls der Roboter in den Räumen, die
in der Benutzerortstabelle registriert sind, kein Objekt findet,
das scheinbar der Benutzer ist, sucht er unter Ausführung der
Bildverarbeitung den Benutzer, während
er nacheinander die Räume
aufsucht, um den Benutzer zu erreichen.
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10 ist
die Notfallmeldetabelle.
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Die
Notfallmeldetabelle verzeichnet die folgenden Punkte "Prioritätsreihenfolge", "Bezeichnungsmodus", "Telefon/E-Mail", "Telefon-Nr./E-Mail-Adresse" und "Mitteilung", die alle zugeordnet
sind.
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Die
Notfallmeldetabelle ist auch in der in 1 und 2 gezeigten
Speichersektion 103 gespeichert, genauer gesagt, in der
CPU-Karte 113, die in 3 gezeigt
ist, wie die in 7 gezeigten Karteninformationen
und die in 8 gezeigte Benutzerortstabelle.
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11 ist
ein Flussdiagramm, das die Operationen des Roboters zeigt, nachdem
der Roboter den Benutzer erreicht. Das Flussdiagramm in 11 zeigt
im Detail die Schritte b bis e des groben Flussdiagramms von 4.
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Wenn
der Knopf 104 des Roboters 100 gedrückt wird
(Schritt b1), nimmt der Roboter Bezug auf die Spalte, die den Bezeichnungsmodus
in der in 10 gezeigten Notfallmeldetabelle
angibt, worin die Bezeichnungsmodi auf der Basis dessen definiert sind,
wie der Benutzer den Knopf 104 drückt (Schritt c1). In diesem
Fall sind, wie in der Spalte "Bezeichnungsmodus" in der Notfallmeldetabelle
von 10 gezeigt, die folgenden drei Bezeichnungsmodi
definiert: einmaliges Drücken
des Knopfes 104 für
eine kürzere
Zeit als eine vorbestimmte Zeitlänge,
zum Beispiel weniger als 0,5 Sekunden (bezeichnet als "kurz und einmal"); zweimaliges Drücken des
Knopfes 104, wobei jedes Drücken eine kürzere Zeit als die vorbestimmte
Zeitlänge
in Anspruch nimmt (bezeichnet als "doppelt"); einmaliges Drücken des Knopfes 104 für eine längere Zeit
als die vorbestimmte Zeitlänge,
zum Beispiel mehr als 0,5 Sekunden (bezeichnet als "lang und einmal").
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Als
nächstes
wird auf der Basis des bestimmten Bezeichnungsmodus bestimmt, ob "Telefon" oder "E-Mail" in der Spalte von "Telefon/E-Mail" in der Notfallmeldetabelle
festgelegt ist (Schritt c2). Falls das Resultat "E-Mail" lautet, wird die entsprechende Mitteilung
in der Spalte von "Mitteilung" an die entsprechende
E-Mail-Adresse in der Spalte von "Telefon-Nr./E-Mail-Adresse" gesendet (Schritt
c3). In diesem Fall wird die Mitteilung gesendet: "Notfall! Hilfe! (Name,
Anschrift, etc.)".
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Falls
das Resultat bei Schritt c2 "Telefon" lautet, wählt der
Roboter 100 die entsprechende Telefonnummer in der Notfallmeldetabelle
(Schritt c4) und wartet auf eine Antwort (Schritte d1 und d2). Wenn
der Empfänger
antwortet, sendet der Roboter die entsprechende Mitteilung in der
Notfallmeldetabelle als Sprachmitteilung an den Empfänger (Schritt d3).
Anschließend
schaltet der Roboter das Telefon auf den Freisprechzustand um, so
dass der Benutzer nur unter Verwendung der Mikrophongruppe 109 und des
Lautsprechers 110 sprechen kann (Schritt e1), wobei der
Benutzer dem Empfänger
die Notfallsituation eingehend schildern kann, falls er noch sprechen kann.
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Nachdem
der Roboter 100 die entsprechende Telefonnummer in der
Notfallmeldetabelle wählt (Schritt
c4), nimmt der Roboter dann, wenn keine Antwort erfolgt (Schritte
d1 und d2), Bezug auf übrige Einträge in der
Spalte "Prioritätsrei henfolge" in der Notfallmeldetabelle,
um das Ziel mit höchster
Priorität
der Notfallmeldung zu bestimmen (Schritt d4), und kehrt zu Schritt
c2 zurück,
um den oben beschriebenen Prozess zu wiederholen.
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Wenn
der Benutzer den Knopf 104 zuerst zum Beispiel zweimal
drückt,
bestimmt der Roboter, dass der Bezeichnungsmodus in der Notfallmeldetabelle,
die in 10 gezeigt ist, "doppelt" lautet, und wählt er die
Telefonnummer ("98-7654-3210" in 10)
entsprechend "doppelt". Und falls keine
Antwort erfolgt, selektiert der Roboter dann die "1", die die höchste Priorität zwischen "1" und "3" in
der Spalte der Prioritätsreihenfolge
bedeutet, und wählt
die Telefonnummer ("01-2345-6789" in 10)
entsprechend der selektierten "1". Falls immer noch
keine Antwort erfolgt, selektiert der Roboter die "3", die in der Spalte der Prioritätsreihenfolge
noch nicht ausprobiert worden ist, und sendet die entsprechende Mitteilung
an die entsprechende E-Mail-Adresse.
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Gemäß den vorliegenden
Ausführungsformen
wird ein Notfall, wie oben beschrieben, einem vorbestimmten Ziel
so sicher wie möglich
gemeldet.