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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Schalter,
der in optischen Kommunikationen und anderweitig verwendet wird,
und auf eine optische Abzweigvorrichtung, ein optisches Übertragungssystem
und ein Verfahren zum Herstellen eines optischen Schalters.
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Ein
optischer Schalter und ein Verfahren zum Herstellen eines solchen
optischen Schalters sind aus US-A-5 923 798 bekannt.
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Zugehörige Hintergrundtechnik
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Die
bekannten Technologien in diesem Gebiet umfassen beispielsweise
den optischen Schalter, der in SPIE, Conference on Micromachined
Devices and Components, SPIE Vol. 3876, 1999, beschrieben wird.
Dieser optische Schalter ist in solch einer Struktur konstruiert,
dass Blattfedern senkrecht zu einer Ausdehnungsrichtung eines Aktuators
angebracht sind, der mit einem Spiegel bereitgestellt ist, und angeordnet
sind zum Verlagern mit der Bewegung des Aktuators, um den Spiegel
selbst haltend bei zu solcher einer bewegten Position zu gestalten.
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Aus
der US-A 5 677 823 ist ein bistabiler Mechanismus bekannt, wobei
während
der Herstellung des optischen Schalters eine Kompressionskraft induziert
wird und daher immer präsent
ist.
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ZUSAMMENFASUNG DER ERFINDUNG
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Jedoch
benötigt
der oben beschriebene Stand der Technik Platz in der Ausdehnungsrichtung des
Aktuators mit dem Spiegel und in der dazu senkrechten Richtung,
was zu einer Vergrößerung des
optischen Schalters führt,
und was eine hohe Integration schwierig gestaltet.
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Ein
Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines kompakten, hoch integrierbaren
optischen Schalters mit der Funktion des Haltens der Position eines
Spiegels, einer optischen Abzweigvorrichtung und eines Verfahrens
zum Herstellen eines optischen Schalters.
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Dieses
Ziel wird wie in den unabhängigen Ansprüchen 1 und
13 definiert gelöst.
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Vorteilhafte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gegeben.
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Ein
optischer Schalter der vorliegenden Erfindung umfasst ein Basisbauteil,
das einen optischen Pfad aufweist; ein balkenförmiges Bauteil, das unterstützt wird
auf eine zweifach unterstützte
Art auf einer oberen Fläche
des Basisbauteils; einen Spiegel, der an dem balkenförmigen Bauteil
befestigt ist und konfiguriert ist zum Ausschließen von Licht, das auf dem
optischen Pfad läuft;
Antriebsmittel zum horizontalen Bewegen des Spiegels und ein Kompressionskraft
ausübendes
Mittel zum vorübergehenden Ausüben einer
Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil, so dass das
balkenförmige
Bauteil mit Kompressionsdruck in eine Grundstellung verlagert wird,
in der der Spiegel sich an einer Position befindet, wo der Spiegel
dem auf dem optischen Pfad propagierenden Licht erlaubt zu passieren,
oder an einer Position, wo der Spiegel das Licht ausschließt, das auf
dem optischen Pfad propagiert.
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Der
optische Schalter dieser Struktur ist so konstruiert, dass das balkenförmige Bauteil
mit dem Spiegel zum Ausschließen
von Licht, das auf dem optischen Pfad läuft, durch die Kompressionskraft, die
von dem Kompressionskraft ausübenden
Mittel ausgeübt
wird, verlagert wird, so dass der Spiegel in diesem Zustand horizontal
bewegt wird. In dem Fall, wo der Spiegel vom Anfangszustand, in
dem sich der Spiegel an der Position befindet, in der der Spiegel
es dem auf dem optischen Pfad laufenden Licht erlaubt, zu passieren
(Passierposition), zu der Position bewegt wird, in der der Spiegel
das Licht ausschließt, das
auf dem optischen Pfad läuft
(Schließposition), wird
beispielsweise das balkenförmige
Bauteil in die entgegen gesetzte Position durch das Antriebsmittel verlagert.
In diesem Zustand erfährt
das balkenförmige
Bauteil auch eine Kompressionskraft und wird in einen Zustand verlagert,
in dem die Kompressionskraft darauf ausgeübt wird, die äquivalent
zu der im Anfangszustand ist.
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Da
der optische Schalter so konstruiert ist, dass der Spiegel auf dem
balkenförmigen
Bauteil bereitgestellt wird und zwischen der Passierposition und
der Schließposition
durch Verlagern des balkenförmigen
Bauteils in zueinander entgegen gesetzte Richtungen wie oben beschrieben
bewegt wird, ist kein großer
Platz in den Bewegungsrichtungen des Spiegels notwendig (die Richtungen,
die senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils
sind). Dies erlaubt die Implementierung des kompakten, hoch integrierten
optischen Schalters. Wenn sich der Spiegel entweder in der Passierposition
oder der Schließposition
befindet, wird das balkenförmige
Bauteil unter der Kompressionsdruck-Ausübungsbedingung verlagert, so
dass das balkenförmige
Bauteil (Spiegel) stabil an der Position nach dem Antreiben selbst
gehalten wird, ohne kontinuierlich die Antriebskraft durch das Antriebsmittel auszuüben.
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Der
optische Schalter ist in einer Konfiguration konstruiert, in der
das Kompressionskraft ausübende
Mittel ein verbindendes Bauteil umfasst, das an einem Endabschnitt
des balkenförmigen
Bauteils gekoppelt ist, und sich in eine longitudinale Richtung des
balkenförmigen
Bauteils erstreckt und so konstruiert ist, dass das Kompressionskraft
ausübende Bauteil
die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil ausübt durch
Ausüben
einer Kraft auf das verbindende Bauteil in einer Richtung, die sich
mit der Ausdehnungsrichtung des verbindenden Bauteils kreuzt. Wenn
die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil ausgeübt wird
durch Verwenden des Moments auf diese Art und Weise, kann das balkenförmige Bauteil
durch eine kleinere Kraft verlagert werden. Da das verbindende Bauteil
mit dem Ende des balkenförmigen
Bauteils verbunden ist, um sich in die longitudinale Richtung des
balkenförmigen Bauteils
auszudehnen, kann der Raum bzw. Platz in die senkrechten Richtungen
zu der Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils gespart werden,
und der optische Schalter kann in einer viel kleineren Größe konstruiert
werden.
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Vorzugsweise
umfasst das Kompressionskraft ausübende Mittel ferner ein Hilfsbauteil,
das an dem verbindenden Bauteil befestigt ist und angepasst ist
zum Ausüben
der Kraft auf das verbindende Bauteil in der Richtung, die sich
mit der Richtung der Ausdehnung des verbindenden Bauteils kreuzt;
und eine Vertiefung aufweist, die bereitgestellt ist in dem Basisbauteil
und konfiguriert ist, um mit dem Hilfsbauteil einzurasten, und wobei
das Hilfsbauteil relativ zur Vertiefung positioniert ist, so dass
dieses die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil in der Grundstellung
ausübt,
und in dieser Stellung das balkenförmige Bauteil an der oberen
Fläche
des Basisbauteils befestigt ist. In diesem Fall werden das balkenförmige Bauteil
und das Basisbauteil relativ zueinander in einem Zustand bewegt,
in dem das Hilfsbauteil in die Vertiefung eingesetzt ist, wobei
die Vertiefung, die mit dem Hilfsbauteil eingerastet ist, die Kraft
auf das Hilfsbauteil in die Richtung ausübt, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils kreuzt, um eine Kompressionskraft eventuell
auf das balkenförmige
Bauteil auszuüben. Dann
wird das balkenförmige
Bauteil durch die Kompressionskraft verlagert, und das balkenförmige Bauteil
wird dann an der oberen Fläche
des Basisbauteils in diesem Zustand fixiert. Da die Kompressionskraft auf
das balkenförmige
Bauteil einfach durch Bewegen des balkenförmigen Bauteils und des Basisbauteils
relativ zueinander auf diese Weise ausgeübt werden kann, kann das balkenförmige Bauteil
einfach verlagert werden, ohne die Bereitstellung separater Einrichtungen
zum Ausüben
der Kraft auf das balkenförmige
Bauteil zu benötigen.
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Der
optische Schalter kann so konstruiert sein, dass das Kompressionskraft
ausübende
Mittel ferner eine Projektion umfasst, die auf dem Basisbauteil
bereitgestellt ist und konfiguriert ist durch das verbindende Bauteil
in Kraft gesetzt zu werden zum Ausüben der Kraft auf das verbindende
Bauteil in die Richtung, die sich mit der Ausdehnungsrichtung des verbindenden
Bauteils kreuzt, und so dass das verbindende Bauteil relativ zum
Basisbauteil so positioniert ist, dass die Kompressionskraft auf
das balkenförmige
Bauteil in der Grundstellung ausgeübt wird, und dass in dem Zustand
das balkenförmige
Bauteil an der oberen Fläche
des Basisbauteils befestigt ist. Wenn das balkenförmige Bauteil
und das Basisbauteil relativ zueinander bewegt werden, übt in diesem Fall
die auf dem Basisbauteil bereitgestellte Projektion die Kraft auf
das verbindende Bauteil in die Richtung aus, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils kreuzt, um die Kompressionskraft auf das
balkenförmige
Bauteil auszuüben.
Dann wird das balkenförmige
Bauteil durch die Kompressionskraft verlagert, und das balkenförmige Bauteil wird
dann an der oberen Fläche
des Basisbauteils in diesem Zustand fixiert. Da die Kompressionskraft
auf das balkenförmige
Bauteil einfach durch Bewegen des balkenförmigen Bauteils und des Basisbauteils relativ
zueinander auf diese Weise ausgeübt
werden kann, kann das balkenförmige
Bauteil einfach verlagert werden, ohne die Bereitstellung separater
Einrichtungen zum Ausüben
der Kraft auf das balkenförmige
Bauteil zu benötigen.
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Ferner
kann der optische Schalter so konstruiert sein, dass das Kompressionskraft
ausübende Mittel
ferner Mittel zum Bewegen des verbindenden Bauteils in die Richtung
umfasst, die sich mit der Ausdehnungsrichtung des verbindenden Bauteils
kreuzt, und so dass in einem Zustand, in dem sich das verbindende
Bauteil in die Richtung bewegt, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils kreuzt, um die Kompressionskraft auf das
balkenförmige
Bauteil in der Grundstellung auszuüben, das balkenförmige Bauteil
an der oberen Fläche
des Basisbauteils befestigt ist. Solche Mittel zum Bewegen des verbindenden
Bauteils in die Richtung, die sich mit der Ausdehnungsrichtung des
verbindenden Bauteils kreuzt, kann zum Beispiel ein Mittel zum Erzeugen
einer elektrostatischen Kraft zwischen dem verbindenden Bauteil
und einer Elektrode sein, die parallel mit dem verbindenden Bauteil
bereitgestellt ist. Da das verbindende Bauteil einfach durch Montieren
der Elektrode und Erzeugen einer statischen Elektrizität zwischen
der Elektrode und dem verbindenden Bauteil bewegt werden kann, kann
die Kompressionskraft einfach auf das balkenförmige Bauteil in der Grundstellung
ausgeübt
werden. Daher vereinfacht es die Auslegung und Herstellung des optischen
Schalters.
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Vorzugsweise
sind solche verbindenden Bauteile mit beiden Enden des balkenförmigen Bauteils
verbunden. Diese Konfiguration ermöglicht in etwa gleiche auf
das balkenförmige
Bauteil auszuübende
Kompressionskraft von beiden Seiten, wobei das balkenförmige Bauteil
gut balanciert verlagert werden kann.
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Vorzugsweise
umfasst das Antriebsmittel eine erste Elektrode, die auf einer Seite
des balkenförmigen
Bauteils oberhalb des Basisbauteils bereitgestellt ist, eine zweite
Elektrode, die auf der anderen Seite des balkenförmigen Bauteils oberhalb des
Basisbauteils bereitgestellt ist, und Mittel zum Erzeugen einer
elektrostatischen Kraft zwischen dem balkenförmigen Bauteil und der ersten
Elektrode oder einer elektrostatischen Kraft zwischen dem balkenförmigen Bauteil
und der zweiten Elektrode. In diesem Fall, wenn die elektrostatische
Kraft zwischen der ersten Elektrode und dem balkenförmigen Bauteil
in der Grundstellung erzeugt wird, in der sich der Spiegel in der
Passierposition oder einer Schließposition befindet, bewegt
sich der Spiegel in die entgegen gesetzte Position. Wenn danach
die elektrostatische Kraft zwischen der zweiten Elektrode und dem
balkenförmigen
Bauteil erzeugt wird, kehrt der Spiegel in die Grundstellung zurück. Die
Verwendung der elektrostatischen Kraft auf diese Art und Weise ermöglicht es,
das balkenförmige
Bauteil mit einem kleinen Energieverbrauch anzutreiben.
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In
diesem Fall sind vorzugsweise auf beiden Seiten des balkenförmigen Bauteils
eine Vielzahl von ersten Kamm-Zähnen so
bereitgestellt, dass diese der ersten Elektrode und der zweiten
Elektrode gegenüber
stehen, und die erste Elektrode und die zweite Elektrode mit einer
Vielzahl von zweiten Kamm-Zähnen
bereitgestellt sind, die zwischen die ersten Kamm-Zähne eingefügt sind.
Diese Konfiguration erlaubt es, dass eine große elektrostatische Kraft zwischen
dem balkenförmigen
Bauteil und der ersten Elektrode/der zweiten Elektrode durch eine kleine
angelegte Spannung erzeugt wird.
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Vorzugsweise
sind das balkenförmige
Bauteil, der Spiegel, die erste Elektrode und die zweite Elektrode
aus elektrisch leitendem Si gebildet, und eine Oberfläche des
Spiegels ist mit Au, Ag oder Al beschichtet. Wenn das balkenförmige Bauteil,
der Spiegel, die erste Elektrode und die zweite Elektrode auf diese
Weise aus elektrisch leitendem Si gebildet sind, können diese
Bauteile günstig
und einfach hergestellt werden. Wenn die Oberfläche des Spiegels mit Au, Ag
oder Al beschichtet ist, kann der Spiegel einen hohen Reflexionsgrad
und hohe Leistungsfähigkeit
aufweisen.
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Vorzugsweise
weist das Basisbauteil mehrere Sätze
von optischen Pfaden auf, und eine Vielzahl von Aktuatorstrukturen,
die jede das balkenförmige Bauteil
und den Spiegel umfassen, sind in einem Array-Muster entsprechend
den mehreren Sätzen
von optischen Pfaden über
dem Basisbauteil angeordnet. Dies erreicht eine kompakte Konfektionierung
der Vielzahl der optischen Schalter.
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In
diesem Fall ist ein Anordnungsabstand zwischen den Aktuatorstrukturen
vorzugsweise nicht mehr als 1 mm. Dies implementiert eine kompaktere Konfektionierung
der multiplen optischen Schalter und erlaubt die Implementierung
von hoch integrierten und Multi-Kanal optischen Schaltern.
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Eine
optische Abzweigvorrichtung der vorliegenden Erfindung umfasst die
oben dargestellten optischen Schalter. Da die optische Abzweigvorrichtung eine
Vielzahl solch angeordneter Schalter umfasst, kann diese in einer
kompakten Größe und hohen
Integration realisiert werden.
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Ein
optisches Übertragungssystem
der vorliegenden Erfindung umfasst die oben dargestellten optischen
Schalter. Wenn dieses optische Übertragungssystem
beispielsweise auf ein Ringnetzwerk angewendet wird, das durch eine
Vielzahl von optischen Modulen verbunden ist, die mit den optischen Schaltern
bereitgestellt sind, können
selbst wenn irgendein optisches Modul einen Fehler erleidet, die anderen
optischen Module die Übertragung
von Licht aufrecht erhalten, um eine Unterbrechung der optischen Übertragung
zu vermeiden. Wenn die zuvor erwähnten
optischen Schalter auf dieses optische Übertragungssystem angewendet
werden, können die
Komponenteneinheiten, so wie die optischen Module, in deren Größe kleiner
gestaltet werden.
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Ein
Verfahren zum Herstellen eines optischen Schalters gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst einen Schritt zum Erzeugen eines Basisbauteils,
das einen optischen Pfad aufweist; einen Schritt zum Erzeugen eines
balkenförmigen
Bauteils, an dem ein Spiegel zum Ausschließen von Licht, das auf dem
optischen Pfad läuft,
befestigt ist; und einen Schritt zum Ausüben einer Kompensationskraft
auf das balkenförmige
Bauteil, so dass das balkenförmige
Bauteil mit Kompressionsdruck in eine Grundstellung verschoben wird,
in der sich der Spiegel an einer Position befindet, wo der Spiegel
es dem Licht erlaubt, auf dem optischen Pfad zu propagieren, oder an
einer Position, wo der Spiegel das Licht ausschließt, das
auf dem optischen Pfad propagiert, und Befestigen in dem Zustand
des balkenförmigen
Bauteils an einer oberen Fläche
des Basisbauteils, um das balkenförmige Bauteil in einer zweifach
unterstützenden
Art darauf zu unterstützen.
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In
dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung ist der Spiegel
auf einem balkenförmigen
Bauteil bereitgestellt, und das balkenförmige Bauteil wird in entgegen
gesetzte Richtungen verschoben, um den Spiegel zwischen der Durchlassposition
und der Schließposition
zu bewegen; dafür
ist kein großer
Raum notwendig in die Bewegungsrichtungen des Spiegels (die Richtungen
senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils). Dies führt zur
Implementierung des kompakten, hoch integrierten optischen Schalters.
Wenn sich der Spiegel entweder in der Durchlassposition oder der
Schließposition
befindet, wird das balkenförmige Bauteil
unter der Kompressionsdruck-Arbeitsbedingung verschoben, und daher
kann das balkenförmige Bauteil
(Spiegel) stabil an der Position nach der Bewegung selbst gehalten
werden, ohne Bedarf des kontinuierlichen Anwendens der Antriebskraft
durch die Antriebsmittel.
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In
dem Schritt des Herstellens des balkenförmigen Bauteils ist ein verbindendes
Bauteil, das sich in eine longitudinale Richtung des balkenförmigen Bauteils
erstreckt, an einen Endabschnitt des balkenförmigen Bauteils gekoppelt,
und beim Schritt des Befestigens des balkenförmigen Bauteils an der oberen
Fläche
des Basisbauteils wird eine Kraft ein einer Richtung, die sich mit
der Ausdehnungsrichtung des verbindenden Bauteils kreuzt, auf das
verbindende Bauteil ausgeübt,
um eine Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil in der Grundstellung
auszuüben.
Wenn die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil durch Nutzen
des Momentes auf diese Art und Weise ausgeübt wird, kann das balkenförmige Bauteil
durch eine kleine Kraft verschoben werden. Wenn das verbindende
Bauteil an den Endabschnitt des balkenförmigen Bauteils gekoppelt ist, so
dass dieser sich in die longitudinale Richtung des balkenförmigen Bauteils
erstreckt, kann der Raum senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des
balkenförmigen
Bauteils gespart werden, und der optische Schalter kann kompakter
erstellt werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Draufsicht, die den optischen Schalter gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Seitenansicht des in 1 gezeigten
optischen Schalters.
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3 ist
eine Zeichnung, die den Zustand zeigt, nachdem der Spiegel des in 1 gezeigten optischen
Schalters bewegt wurde.
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4 ist
eine Zeichnung, die den Zustand zeigt, bevor die Kompressionskraft
auf das balkenförmige
Bauteil des in 1 gezeigten optischen Schalters
ausgeübt
wird.
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5 ist
eine perspektivische Teilansicht, die einen Teil des Kompressionskraft
ausübenden Mittels
des in 1 gezeigten optischen Schalters zeigt.
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6A, 6B und 6C sind
schematische Darstellungen, die einen Fügeprozess des in 1 gezeigten
optischen Schalters zeigen.
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7A und 7B sind
Darstellungen, die einen Prozess des Ausübens der Kompressionskraft durch
das Kompressionskraft ausübende
Mittel des in 1 gezeigten optischen Schalters
zeigen.
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8 ist
eine Zeichnung, die einen angeordneten Zustand der in 1 gezeigten
optischen Schalter zeigt.
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9 ist
eine perspektivische Teilansicht, die ein Modifikationsbeispiel
des in 5 gezeigten Kompressionskraft ausübenden Mittels
zeigt.
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10 ist
eine Draufsicht, die den optischen Schalter gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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11 ist
eine Zeichnung, die einen Zustand zeigt, nachdem der Spiegel des
in 10 gezeigten optischen Schalters bewegt wurde.
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12 ist
eine Zeichnung, die einen Zustand zeigt, bevor die Kompressionskraft
auf das balkenförmige
Bauteil des in 10 gezeigten optischen Schalters
ausgeübt
wird.
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13 ist
ein Konfigurationsdiagramm, das ein Beispiel der optischen Abzweigvorrichtung
zeigt, auf die die optischen Schalter gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet sind.
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14 ist
ein Konfigurationsdiagramm, das ein Beispiel eines Ringnetzwerkes
zeigt, das mit dem optischen Übertragungssystem
bereitgestellt ist, auf die die optischen Schalter gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet sind.
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15 ist
ein Diagramm, das einen Betrieb im Normalzustand des in 14 gezeigten
optischen Übertragungssystems
zeigt.
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16 ist
ein Diagramm, das einen Betrieb beim Ereignis eines Fehlers in dem
in 14 gezeigten optischen Übertragungssystems zeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
des optischen Schalters, der optischen Abzweigvorrichtung, des optischen Übertragungssystems
und des Herstellungsverfahrens des optischen Schalters gemäß der vorliegenden
Erfindung werden unten mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt.
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1 ist
eine Draufsicht, die den optischen Schalter gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, und 2 zeigt
eine Seitenansicht davon. In 1 weist
der optische Schalter 1 einen planaren Wellenleiter 2 auf,
und dieser planare Wellenleiter 2 wird bereitgestellt mit
optischen Wellenleitern 3, die optische Pfade A-D bilden, die
näherungsweise
kreuzförmig
sind. Der planare Wellenleiter 2 wird auch bereitgestellt
mit einer Fuge 4, die mit den optischen Pfaden A-D verbunden
ist.
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Eine
Aktuatorstruktur 5, die durch Mikroelektromechanische System-(MEMS)Technologie
gebildet ist, wird auf dem planaren Wellenleiter 2 bereitgestellt.
Die Aktuatorstruktur 5 weist ein Substrat P auf, und das
balkenförmige
Bauteil 6 ist an diesem Substrat P befestigt. Das balkenförmige Bauteil 6 ist
auf eine zweifach unterstützende
Art unterstützt
in einem verschobenen Zustand auf der oberen Fläche des planaren Wellenleiters 2,
so dass die zentrale Region davon sich an der Fuge 4 befindet.
Eine Vielzahl von Kamm-Zähnen 7 sind
auf beiden Seiten des balkenförmigen
Bauteils bereitgestellt.
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Die
Aktuatorstruktur 5 weist zwei Elektroden 8a, 8b auf,
die auf beiden Seiten des balkenförmigen Bauteils 6 angeordnet
sind, und diese Elektroden 8a, 8b sind jeweils
mit einer Vielzahl von Kamm-Zähnen 9a, 9b bereitgestellt
sind, die zwischen den gegenüberliegenden
Kamm-Zähnen 7 des
balkenförmigen Bauteils
eingefügt
sind.
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Ein
Spiegel 10 zum Reflektieren von Licht, das auf dem optischen
Pfad A läuft,
in Richtung des optischen Pfads B ist in den zentralen Teil den
balkenförmigen
Bauteils 6 befestigt. Dieser Spiegel 10 ist so
konstruiert, dass dieser in die Fuge 4 des planaren Wellenleiters 2 eindringt.
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Das
balkenförmige
Bauteil 6, der Spiegel 10 und die Elektroden 8a, 8b sind
wünschenswerter Weise
aus elektrisch leitendem Si gebildet, um Kostenreduzierung und die
Herstellung zu vereinfachen. Die Oberfläche des Spiegels 10 ist
vorzugsweise mit einer Beschichtung von Gold (Au), Silber (Ag),
Aluminium (Al), oder dergleichen im Hinblick auf die Verbesserung
des Reflexionsgrades beschichtet.
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Das
balkenförmige
Bauteil 6 und die Elektroden 8a, 8b sind über die
Spannungsquelle 11 verbunden, und diese Spannungsquelle 11 legt
eine vorbestimmte Spannung zwischen dem balkenförmigen Bauteil 6 und
der Elektrode 8a, 8b an, um eine elektrostatische
Kraft zwischen diesen zu erzeugen. Dann wird das balkenförmige Bauteil 6 zu
der Elektrode 8a, 8b, an die die Spannung angelegt
ist, durch die elektrostatische Kraft angezogen.
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Wenn
die statische Elektrizität
auf diese Art genutzt wird, kann das balkenförmige Bauteil 6 mit
einem kleinen Energieverbrauch angetrieben werden. Da das balkenförmige Bauteil 6 und
die Elektroden 8a, 8b mit deren jeweiligen Kamm-Zähnen 9a, 9b bereitgestellt
sind, kann eine große
elektrostatische Kraft selbst mit einer kleinen angelegten Spannung erzeugt
werden.
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Verbindende
Bauteile 12, die sich in die longitudinale Richtung des
balkenförmigen
Bauteils 6 erstrecken, sind an beiden Enden des balkenförmigen Bauteils 6 gekoppelt.
Ein verbindungsseitiges (das distale Endteil des verbindenden Bauteils 12) Teil
von jedem verbindenden Bauteil 12 zu dem balkenförmigen Bauteil 6 hat
eine gebogene Form. Das distale Ende von jedem verbindenden Bauteil 12 ist mit
dem Anker 13 verbunden, der wiederum den planaren Wellenleiter 2 mit
der Ankerstruktur 5 verbindet. Andererseits wird ein Hilfsbauteil 14 am
Basisende von jedem verbindenden Bauteil 12, das sich gegenüber der
Verbindungsseite des balkenförmigen Bauteils
befindet, bereitgestellt, und dieses Hilfsbauteil 14 wird
in die Vertiefung 15 eingesetzt, die in dem planaren Wellenleiter 2 bereitgestellt
ist, um damit eingerastet zu sein. Die verbindenden Bauteile 12 sind
in einem Zustand fixiert, in dem im Anfangszustand des balkenförmigen Bauteils 6 eine
Kompressionskraft darauf in die Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils 6 ausgeübt wird,
wodurch das balkenförmige
Bauteil 6 mit Kompressionsdruck verschoben wird.
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In
dem optischen Schalter 1 der oben beschriebenen Ausführungsform,
zum Beispiel im Fall, wo der Anfangszustand ein Zustand ist, in
dem sich der Spiegel 10 an der Position befindet, wo der
Spiegel 10 das Licht ausschließt, das auf dem optischen Pfad
A (Schließposition)
(1) läuft,
und wobei der Spiegel 10 von diesem Zustand in die Position
bewegt wird, wo dieser dem Licht, das auf dem optischen Pfad A läuft, erlaubt,
zu passieren (Passierposition), wird eine Spannung zwischen dem
balkenförmigen
Bauteil 6 und der Elektrode 8a angelegt, um eine
elektrostatische Kraft zu erzeugen. Wie in 3 gezeigt,
wird dann das balkenförmige
Bauteil 6 in Richtung der Elektrode 8a angezogen,
um auf die gegenüber
liegende Seite zur Auslenkung in den Anfangszustand verschoben zu
werden, wobei der Spiegel 10 sich in die Passierposition
bewegt.
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Zu
dieser Zeit, selbst nachdem der Spiegel 10 von dem Anfangszustand
zur Passierposition bewegt wurde, erfährt das balkenförmige Bauteil 6 auch einen
Kompressionsdruck und wird in einen Zustand verschoben, in dem eine
Kompressionskraft darauf ausgeübt
wird, die äquivalent
zu der im Anfangszustand ist. Aus diesem Grund kann der Spiegel
stabil selbst gehalten werden in der Position nach der Bewegung,
ohne die Spannung zwischen dem balkenförmigen Bauteil 6 und
der Elektrode 8a kontinuierlich anlegen zu müssen.
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Zum
Zurückführen des
Spiegels 10 von der Passierposition in den Anfangszustand
(Schließposition)
wird andererseits eine Spannung zwischen dem balkenförmigen Bauteil 6 und
der Elektrode 8b angelegt, um eine elektrostatische Kraft
zu erzeugen. Dann wird das balkenförmige Bauteil 6 in
Richtung der Elektrode 8b angezogen, um verschoben zu werden,
wobei der Spiegel 10, wie in 1 gezeigt,
in den Anfangszustand bewegt wird.
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Da
der Spiegel 10 zwischen der Passierposition und der Ausschließposition
durch einfaches Verschieben des balkenförmigen Bauteils 6 in
die einander gegenüber
liegende Richtungen auf diese Weise bewegt werden kann, ist nicht
viel Raum notwendig in den zu der Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils 6 senkrechten
Richtungen. Dies bewirkt die Implementierung des kompakten, hoch
integrierten optischen Schalters.
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Ein
Herstellungsverfahren des optischen Schalters 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung wird unten beschrieben. Der erste Schritt ist, den planaren Wellenleiter 2 und
die Aktuatorstruktur umfassend das balkenförmige Bauteil 6 und
den Spiegel 10 wie oben beschrieben herzustellen. Beim
Prozess des Herstellens des balkenförmigen Bauteils 6 werden die
verbindenden Bauteile 12 mit den Enden des balkenförmigen Bauteils 6 verbunden.
Wie in 4 gezeigt, werden im nächsten Schritt die Hilfsbauteile 14 der
verbindenden Bauteile 12 relativ zu der Vertiefung 15 des
planaren Wellenleiters 2 positioniert und darin eingesetzt.
Zu dieser Zeit sind der planare Wellenleiter 2 und die
Aktuatorstruktur 5 in einem Zustand, in dem sie von einander
von deren regulären Fügeposition
abweichen.
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Danach
werden der planare Wellenleiter 2 und die Aktuatorstruktur 5 relativ
zueinander zu deren regulären
Fügeposition
bewegt. Dies führt
dazu, dass eine Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil 6 ausgeübt wird,
und dass das balkenförmige Bauteil 6 durch
diese Kompressionskraft wie in 1 gezeigt
verschoben wird. Wie in 5 gezeigt, werden die Aktuatorstruktur 5 und
der planare Wellenleiter 2 relativ zueinander in diesem
Zustand bewegt, in dem die Hilfsbauteile 14 in die Vertiefung 15 eingesetzt
werden, wobei jedes der Hilfsbauteile 14 eine Kraft erfährt, die
durch Einrasten der Vertiefung 15 in die Richtung ausgeübt wird,
die in etwa senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des verbindenden
Bauteils 12 ist. Dann wird die Aktuatorstruktur 5 an
der oberen Fläche
des planaren Wellenleiters 2 in diesem Zustand befestigt.
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Hinsichtlich
des Befestigens bzw. Fügens zwischen
dem planaren Wellenleiter 2 und der Aktuatorstruktur 5,
wie beispielsweise in den 6A, 6B und 6C gezeigt, wird
untersucht, ob Ausrichtungsmarkierungen 20 des planaren
Wellenleiters 2 und der Aktuatorstruktur 5 einander
entsprechen, beispielsweise mit einem Mikroskop 21 oder dergleichen
(6A und 6B), und
danach werden der planare Wellenleiter 2 und die Aktuatorstruktur 5 mit
einander übereinstimmenden
Ausrichtungsmarkierungen miteinander mit einer Kleber oder dergleichen
befestigt (6C).
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7A und 7B sind
Darstellungen, die einen Prozess zeigen, in dem das Hilfsbauteil 14 die Kompressionskraft
auf das balkenförmige
Bauteil 6 ausübt.
Wenn eine Kraft (durch einen Pfeil A in der Figur angedeutet) in
die in etwa senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des verbindenden
Bauteils 12 auf das Hilfsbauteil 14 in einem Zustand
ausgeübt
wird, in dem keine Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil
ausgeübt
wird, wie in 7A gezeigt, wird eine Kraft
(durch den Pfeil B in der Figur angedeutet) auf einen Verbindungspunkt 22 zwischen
dem verbindenden Bauteil 12 und dem balkenförmigen Bauteil
ausgeübt,
wie in 7B gezeigt. Die Kompressionskraft
wird nämlich
auf das balkenförmige
Bauteil 6 ausgeübt,
so dass als ein Ergebnis das balkenförmige Bauteil 6 verschoben
wird.
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Wenn
die Kraft in der Richtung, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils 12 kreuzt, auf das verbindende
Bauteil auf diese Art ausgeübt
wird, kann das Moment verwendet werden, und daher kann das balkenförmige Bauteil 6 durch eine
kleinere Kraft verschoben werden. Da der Verbindungsabschnitt des
verbindenden Bauteils 12 zum balkenförmigen Bauteil 6 von
der gebogenen Form ist, kann das größere Moment agieren, selbst bei
einer kleinen auf das verbindende Bauteil 12 ausgeübten Kraft.
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Weiterhin
ist das verbindende Bauteil 12 mit dem Ende das balkenförmigen Bauteils 6 verbunden, um
sich in die longitudinale Richtung des balkenförmigen Bauteils 6 zu
erstrecken, wodurch der Raum in die Richtungen senkrecht zu der
Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen
Bauteils 6 eingespart werden kann.
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Da
die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil 6 einfach
durch Bewegen der Aktuatorstruktur 5 und des planaren Wellenleiters 2 relativ
zueinander wie oben beschrieben ausgeübt werden kann, kann das balkenförmige Bauteil 6 einfach
verschoben werden, ohne dass irgendwelche separaten Einrichtungen
zum Ausüben
der Kraft auf das balkenförmige
Bauteil 6 benötigt
werden.
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Da
der obere optische Schalter 1 Raumeinsparung in den Richtungen
senkrecht zu der Ausdehnungsrichtung des balkenförmigen Bauteils 6 erzielt, wird
es möglich,
mehrere Sätze
von optischen Pfaden im planaren Wellenleiter 30 bereitzustellen,
und ein Array von mehreren Aktuatorstrukturen 5 entsprechend
den mehreren Sätzen
der optischen Pfade des planaren Wellenleiters 30 zu platzieren,
wie in 8 gezeigt. Dies implementiert eine kompakte Konfektionierung
der mehreren optischen Schalter und implementiert auch eine hohe
Integration und eine Mehrfach-Kanal-Struktur. Ein Anordnungsabstand
Q zwischen den Aktuatorstrukturen 5 ist vorzugsweise nicht
mehr als 1 mm.
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Beim
Prozess des Herstellens des optischen Schalters in der Array-Struktur
wird das Array der mehreren Aktuatorstrukturen 5 zusammen
relativ zum planaren Wellenleiter 2 bewegt, und diese werden
mit dem Wellenleiter verbunden. Dies ermöglicht eine einfache und effiziente
Herstellung des hoch integrierten und mehrere Kanäle aufweisenden
optischen Schalters.
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Als
nächstes
wird mit Bezug auf 9 eine andere Einrichtung zum
Ausüben
der Kraft in die Richtung, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils 12 kreuzt, auf das verbindende
Bauteil 12 beschrieben. In der gleichen Figur ist der Vorsprung 40 auf
dem planaren Wellenleiter 2 bereitgestellt, und dieser
Vorsprung 40 ist mit dem verbindenden Bauteil 12 eingerastet.
In diesem Fall, wenn der planare Wellenleiter 2 und die
Aktuatorstruktur 5 relativ zueinander bewegt werden, übt der Vorsprung 40,
der auf dem planaren Wellenleiter 2 bereitgestellt ist,
die Kraft in die Richtung, die sich mit der Ausdehnungsrichtung
des verbindenden Bauteils 12 kreuzt, auf das verbindende
Bauteil 12 aus, um die Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil 6 auszuüben. Dann
wird das balkenförmige
Bauteil 6 durch die Kompressionskraft verschoben, und in
diesem Zustand wird die Aktuatorstruktur 5 an der oberen
Fläche
des planaren Wellenleiters 2 befestigt.
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In
diesem Fall kann die Kompressionskraft auch auf das balkenförmige Bauteil 6 durch
einfaches Bewegen des planaren Wellenleiters 2 und der Aktuatorstruktur 5 relativ
zueinander ausgeübt
werden, wodurch das balkenförmige
Bauteil 6 einfach verschoben werden kann, ohne dass irgendwelche separaten
Einrichtungen zum Ausüben
der Kraft auf das balkenförmige
Bauteil 6 benötigt
werden.
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Als
nächstes
wird der optische Schalter gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die 10 bis 12 beschrieben.
Der optische Schalter der vorliegenden Ausführungsform unterscheidet sich
vom optischen Schalter der ersten Ausführungsform in dem Mittel zum
Ausüben
der Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil.
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10 ist
eine Draufsicht, die den optischen Schalter gemäß der vorliegenden Ausführungsform zeigt.
In der gleichen Figur weist die Aktuatorstruktur des optischen Schalters 50 verbindende
Bauteile 51 auf, die mit beiden Enden des balkenförmigen Bauteils 6 verbunden
sind, und Elektroden 52, die parallel mit den verbindenden
Bauteilen 51 bereitgestellt sind. Eine Vielzahl von Kamm-Zähnen 53 sind
auf der Seite bereitgestellt, wo die verbindenden Bauteile 51 den
Elektroden 52 gegenüber
stehen, und jede der Elektroden 52 ist mit einer Vielzahl
vom Kamm-Zähnen 54 bereitgestellt,
die zwischen den Kamm-Zähnen 53 der
verbindenden Bauteile 51 eingesetzt sind. Jeder Satz des
verbindenden Bauteils 51 und der Elektrode 52 sind über eine
Spannungsquelle 57 verbunden, und eine vorbestimmte Spannung
wird zwischen dem verbindenden Bauteil 51 und der Elektrode 52 durch
die Spannungsquelle 57 angelegt, um zwischen diesen eine
elektrostatische Kraft zu erzeugen.
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Im
optischen Schalter 50 dieser Konfiguration, so wie in der
ersten Ausführungsform, üben die verbindenden
Bauteile 51, Elektroden 52 und Spannungsquellen 57 die
Kompressionskraft auf das balkenförmige Bauteil 6 im
Anfangszustand aus, wodurch das balkenförmige Bauteil 6 sich
in einem verschobenen Zustand mit Kompressionsdruck befindet. Dann
wird das balkenförmige
Bauteil 6 auf die entgegen gesetzte Seite durch Bewegung
des Spiegels 10 von der Ausschließposition zur Durchlassposition
verschoben, wie in 11 gezeigt, wobei der Spiegel 10 selbst
auf dieser Position gehalten wird.
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Zum
Verschieben des balkenförmigen
Bauteils 6 durch die Kompressionskraft, die durch die verbindenden
Bauteile 51 ausgeübt
wird, wird die elektrostatische Kraft zuerst zwischen den verbindenden
Bauteilen 51 und den Elektroden 52 von dem in 12 gezeigten
Zustand erzeugt, um die verbindenden Bauteile 51 auf die Elektroden 52 zu
zu bewegen. Dann üben
die verbindenden Bauteile 51 die Kompressionskraft auf
das balkenförmige
Bauteil 6 aus, um das balkenförmige Bauteil 6 zu
verschieben. Dann werden der planare Wellenleiter 2 und
die Aktuatorstruktur 5 gestapelt und miteinander in diesem Zustand
verbunden.
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Da
der optische Schalter 50, wie oben beschrieben, die Kompressionskraft
einfach auf das balkenförmige
Bauteil 6 ausüben
kann ohne den Bedarf für
genaue Positionierung, wird dessen Auslegung bzw. Design einfacher.
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Die
obere Ausführungsform
verwendete die Konfiguration des Antreibens des verbindenden Bauteils 51 durch
die elektrostatischen Aktuatoren, aber es ist auch möglich, ohne
speziell auf diese Konfiguration beschränkt zu sein, elektromagnetische
Aktuatoren oder dergleichen zu verwenden.
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13 zeigt
einer optischen Abzweigvorrichtung (OADM, englisch: optical add/drop
apparatus), die mit den oben beschriebenen optischen Schaltern bereitgestellt
ist. Die optische Abzweigvorrichtung hat die Abzweigfunktion des
Hinzufügens oder
Entfernens eines Signals einer beliebigen Wellenlänge aus
Wellenlängen
multiplexten Signalen.
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Die
optische Abzweigvorrichtung 60 ist mit einem optischen
Schalter-Array 62 bereitgestellt, das eine Vielzahl der
oben erwähnten
optischen Schalter 1 aufweist, und einem variablen optischen
Abschwächungs-Array 64,
das eine Vielzahl von variablen optischen Abschwächern aufweist. Jeder optische Schalter 1 ist über einen
Wellenleiter 65 mit einem entsprechenden Abschwächer 63 verbunden.
Jeder optische Schalter 1 ist über einen Wellenleiter 66 mit einem
Demultiplexer 67 verbunden. Dieser Demultiplexer 67 demultiplext
optische Signale unterschiedlicher Wellenlängen, die durch eine optische
Faser 68 propagiert sind, auf einer Wellenlänge-für-Wellenlänge Basis.
Jeder variable optische Abschwächer 63 ist über einen
Wellenleiter 69 mit einem Multiplexer 70 verbunden.
Dieser Multiplexer 70 multiplext optische Signale von entsprechenden
Wellenlängen
und leitet die multiplexten Signale zu einer optischen Faser 71. Jeder
Wellenleiter 69 wird mit einem optischen Überwacher 72 zum
Detektieren der Leistung des Lichts, das durch den variablen optischen
Abschwächer 63 abgeschwächt wurde,
bereitgestellt. Ein Hinzufüge-Wellenleiter 73 und
eine Entfernen-Wellenleiter 74 sind
mit jedem optischen Schalter 1 verbunden.
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Das
optische Schalter-Array 62, das variable optische Abschwächer-Array 64 und
der optische Überwacher 72 sind
mit einer Steuerungseinheit 75 verbunden. Diese Steuerungseinheit 75 weist
eine Vielzahl von Spannungsquellen zum Zuführen einer Spannung zu jedem
optischen Schalter 1 und eine Vielzahl von Spannungsquellen
zum Zuführen
einer Spannung zu jedem variablen optischen Abschwächer auf.
Die Steuerungseinheit 75 führt ein Spannungssignal zu
jedem optischen Schalter 1, um Schalten des optischen Pfades
der Wellenleiter 65, 66, 73, 74 zu
bewirken. Die Steuerungseinheit 75 speist ein Spannungssignal
zu jedem variablen optischen Abschwächer 63, so dass die
Menge des Ausgangslichtes ein gewünschter Wert wird, basierend auf
einem durch den optischen Überwacher 72 detektierten
Wert.
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14 zeigt
ein Beispiel des optischen Übertragungssystems,
das mit den oben beschriebenen optischen Schaltern bereitgestellt
wird. Das aktuelle optische Übertragungssystem
wird auf ein Ringnetzwerk angewendet, das durch mehrere optische Module
mit optischen Schaltern verbunden ist, und selbst wenn irgendein
optisches Modul einen Fehler erleiden sollte, können die anderen optischen
Module die Übertragung
von Licht aufrecht erhalten, um eine Unterbrechung der optischen Übertragung
zu verhindern.
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In 14 ist
das Ringnetzwerk 81 mit dem optischen Übertragungssystem 80 so
konstruiert, dass die zentrale Steuerungseinheit 82 und
eine Vielzahl von Knoten (Kreuzungen) 83a–83j miteinander in
einer Ringform verbunden sind, und optische Signale von der zentralen
Steuerungseinheit 82 über
die mehreren Knoten 83a–83j übertragen
werden.
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Wie
in 15 gezeigt, wird jeder Knoten 83a–83j mit
einer Energieeinheit 84 bereitgestellt, und es wird beispielsweise
eine Spannung von 100 V daran angelegt. Zwei optische Schalter 1 oder 50 (die folgende
Beschreibung wird den Fall der optischen Schalter 1 behandeln)
sind mit jedem Knoten 83a–83j verbunden, und
optische Signale werden über
die optischen Schalter 1 in Vorwärtsrichtung (in die Richtung
des Pfeils X in der Figur) und in die Rückwärtsrichtung (in die Richtung
des Pfeils Y in der Figur) des Ringnetzwerkes 81 übertragen.
Beispielsweise laufen die optischen Signale in der Reihenfolge A1, A2, D2 und
D1 in Vorwärtsrichtung und in der Reihenfolge
C1, C2, B2 und B1 in Rückwärtsrichtung.
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In
dem wie oben beschriebenen Übertragungssystem 80 werden
beispielsweise in dem Fall, wo die Spannung der Knoten 83b, 83j wegen
Leitungsausfall oder dergleichen fällt, die Spiegel (nicht dargestellt)
der optischen Schalter 1 von der Durchlassposition in die
Schließposition
bewegt. Als eine Konsequenz, wie in 16 gezeigt,
laufen optische Signale in der Reihenfolge A1 und
D1 in der Vorwärtsrichtung und in der Reihenfolge
C1 und B1 in der Rückwärtsrichtung.
Dies ermöglicht
es, dass die optischen Signale zu den anderen normalen Knoten übertragen
werden, ohne Unterbrechung der optischen Kommunikation auf dem Ringnetzwerk 81.
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Es
wird angemerkt, dass die vorliegende Erfindung in keinster Weise
auf die oberen Ausführungsformen
beschränkt
ist. Beispielsweise stellten die oberen Ausführungsformen die Verbindung
der verbindenden Bauteile zu den beiden Enden des balkenförmigen Bauteils
dar, jedoch kann lediglich ein verbindendes Bauteil zu einem der
beiden Enden des balkenförmigen
Bauteils verbunden werden.
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Die
oberen Ausführungsformen
definierten den Anfangszustand als einen Zustand, in dem sich der
Spiegel in der Schließposition
befindet, jedoch ist es auch möglich,
eine Konfiguration anzupassen, in der der Anfangszustand als ein
Zustand definiert ist, in dem sich der Spiegel an der Durchlassposition
befindet, und wobei sich der Spiegel in die Schließposition
mit angelegter Spannung bewegt.
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Des
Weiteren waren die optischen Schalter in den oberen Ausführungsformen
2×2-Schalter,
jedoch ist die vorliegende Erfindung auch auf AN/AUS-Schalter, m×n-Schalter, usw. anwendbar.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Spiegel auf dem balkenförmigen Bauteil bereitgestellt,
und das balkenförmige
Bauteil wird horizontal bewegt durch Verschieben des balkenförmigen Bauteils
in die zueinander entgegen gesetzten Richtungen, wodurch kein großer Platz
notwendig ist in den Bewegungsrichtungen des Spiegels, wodurch ein kompakter,
hoch integrierter optischer Schalter realisiert wird. Wenn sich
der Spiegel in der Position befindet, wo der Spiegel dem auf dem
optischen Pfad laufenden Licht erlaubt zu passieren, oder sich in
der Position befindet, wo der Spiegel das auf dem optischen Pfad
laufende Licht ausschließt,
wird das balkenförmige
Bauteil mit Kompressionsdruck verschoben, wodurch das balkenförmige Bauteil
(Spiegel) stabil an der Position nach dem Antreiben selbst gehalten
werden kann, ohne kontinuierlich die Antriebskraft durch das Antriebsmittel
anlegen zu müssen.