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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Modulbefestigungsstruktur einer
Uhr zum Einbauen und Befestigen eines Moduls in einem Gehäuse mit
einer einstückigen
Struktur, die aus einem Gehäuseband und
einem Gehäuseboden
besteht, von einem Öffnungsabschnitt
zur Aufnahme des Moduls auf einer Deckglasseite.
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Eine
Uhr, die ein Modul in einem Gehäuse mit
einer einstückigen
Struktur, die aus einem Gehäuseband
und einem Gehäuseboden
besteht, das heißt
einem Gehäuse,
das mit einem Öffnungsabschnitt
zur Aufnahme des Moduls auf einer Deckglasseite ausgebildet ist,
aufnimmt und befestigt, hat gegenüber einer Uhr, in welcher ein
Gehäuseband
und ein Gehäuseboden
voneinander getrennt sind und ein Modul in einem Gehäuse, das
mit Öffnungsabschnitten
sowohl für
eine Seite eines Deckglases als auch eine Seite eines Gehäusebodens
ausgebildet ist, aufgenommen und befestigt wird, insofern einen Vorteil,
als eine Struktur davon einfach ist und eine wasserundurchlässige Dichtung
zwischen dem Deckglas und dem Gehäuse bereitgestellt werden kann.
Gemäß der ersteren
Modulbefestigungsstruktur jedoch muss das aufgenommene Modul an
einer Bodenfläche
oder einer Innenseitenfläche
des Gehäuses
halten und fest sitzen, weshalb die erstere komplizierter als die
letztere ist.
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Das
heißt,
gemäß einer
Modulbefestigungsstruktur, die in JP-H02-93790-U offenbart wird,
ist ein abgestufter Abschnitt auf einer Oberseite einer Innenseitenwand
eines Gehäuses,
das durch Harz gebildet ist, ausgebildet, und der abgestufte Abschnitt ist
mit mehreren Vorsprungsstücken
ausgebildet, die nach oben vorstehen. Indessen ist ein Modul mit
einem Flanschabschnitt an einer Seitenfläche davon ausgebildet. Wenn
das Modul in das Gehäuse
eingebaut wird, wird eine untere Fläche des Flanschabschnitts so
angeordnet, dass sie mit dem abgestuften Abschnitt in Kontakt gebracht
wird. Ferner werden die Vorsprünge
durch thermisches Dichten am Flanschabschnitt befestigt, um dadurch
das aufgenommene Modul an einer Innenseitenfläche des Gehäuses zu halten und zu befestigen.
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Infolge
solch einer Befestigungsstruktur wird das Modul stabil am Gehäuse befestigt.
Es stellt sich jedoch das Problem, dass gemäß solch einer Eingepasst-in-Satz-Befestigungsstruktur
das Modul von außen
nicht entfernt werden kann. Außerdem
ist das Gehäuse
so ausgebildet, dass der abgestufte Abschnitt mit der unteren Fläche des
Flanschabschnitts des Moduls in Kontakt gebracht wird, weshalb eine Dicke
zwischen der Innenseitenfläche
und einer Außenseitenfläche des
Gehäuses
um ein Maß des
abgestuften Abschnitts verstärkt
wird, weshalb sich das Problem stellt, dass das Gehäuse zu großformatig wird
und nicht für
eine kleinformatige Uhr angewendet werden kann.
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Als
Nächstes
ist eine Modulbefestigungsstruktur, die in JP-H09-189776 eine Modulbefestigungsstruktur
offenbart wird, mit wenigstens zwei ausgesparten Abschnitten an
einer Innenseitenfläche
eines aus Harz gebildeten Gehäuses
ausgebildet. Außerdem
ist der ausgesparte Abschnitt mit einer Deckenfläche versehen. Indessen ist
ein Modul mit Hakenabschnitten ausgebildet, die von einem Seitenwandabschnitt
davon nach außen
vorstehen, und es ist mit wenigstens zwei auslegerartigen Hakenabschnitten
ausgebildet, die in eine Innendurchmesserrichtung des Moduls gebogen
wird. Außerdem
ist der auslegerartige Hakenabschnitt von einer Form, die einen
Deckenflächeneingriffsabschnitt
bildet, der mit der Deckenfläche
des ausgesparten Abschnitts durch einen Abschnitt einer oberen Endfläche eines
beweglichen Endabschnitts davon in Eingriff gebracht wird. Wenn
das Modul in das Gehäuse eingebaut
wird, wird der auslegerartige Hakenabschnitt in die Innendurchmesserrichtung
gebogen, indem er mit der Innenseitenfläche des Gehäuses in Kontakt gebracht wird,
wenn das Modul jedoch in einer vorbestimmten Position aufgenommen
wird, springt der auslegerartige Hakenabschnitt durch eine Elastizität in einer
Außendurchmesserrichtung
in eine ursprüngliche
Form und eingepasst in den ausgesparten Abschnitt der Innenseitenfläche des
Gehäuses
zurück,
um dadurch das aufgenommene Modul an der Innenseitenfläche des
Gehäuses
aufzunehmen und daran zu befestigen.
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Infolge
solch einer Befestigungsstruktur wird das Modul am Gehäuse befestigt.
Das Modul ist jedoch so ausgebildet, dass die Hakenabschnitte vom Seitenwandabschnitt
nach außen
vorstehen, und es ist mit den wenigstens zwei auslegerartigen Hakenabschnitten
ausgebildet, die in die Innendurchmesserrichtung des Moduls gebogen
werden, und eine Dicke zwischen der Innenseitenfläche und
der Außenseitenfläche des
Gehäuses
wird verstärkt,
weshalb sich das Problem stellt, dass das Gehäuse großformatig wird und für eine kleinformatige
Uhr nicht angewendet werden kann. Die verstärkte Dicke in diesem Gehäuse wird
durch eine Gesamtheit des Hakenabschnitts und daher eine Gesamtheit
wenigstens einer Dicke eines oberen Endabschnitts des beweglichen
Endabschnitts des auslegerartigen Hakenabschnitts und eines Maßes von
Biegung des beweglichen Endabschnitts in die Innendurchmesserrichtung
gebildet.
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Indessen
ist die Modulbefestigungsstruktur, die in JP-H09-189776 offenbart wird, keine Eingepasst-in-Satz-Befestigungsstruktur,
weshalb das Modul von außen
entfernt werden kann. Das heißt,
ein Abschnitt der oberen Endfläche
des beweglichen Endabschnitts des auslegerartigen Hakenabschnitts
ist mit dem Deckenflächeneingriffsabschnitt
zum Eingriff mit der Deckenfläche
des ausgesparten Ausschnitts ausgebildet und mit einem Aushakabschnitt
ausgebildet. Der bewegliche Endabschnitt des auslegerartigen Hakenabschnitts
wird durch Einführen
einer Eingriffslösevorrichtung
von einem gekerbten Abschnitt, der am Gehäuse ausgebildet ist, und Drücken der
Vorrichtung in den Aushakabschnitt oder durch Veranlassen, dass
der Aushakabschnitt in die Vorrichtung einrastet, in die Innendurchmesserrichtung
gebogen. Dann wird die Passung des auslegerartigen Hakenabschnitts und
des ausgesparten Abschnitts gelöst
und das Modul kann von außen
aus dem Gehäuse
entfernt werden.
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Da
jedoch der Hakenabschnitt der auslegerartige Hakenabschnitt ist,
kann der Hakenabschnitt, wenn der bewegliche Endabschnitt wiederholt
gebogen wird, durch ein Verringern der Elastizität durch plastische Verformung
nicht in die ursprüngliche Form
zurückspringen,
und es stellt sich das Problem, dass das Modul durch Einpassen nicht
fest am Gehäuse
befestigt werden kann. Daher stellt sich das Problem, dass es schwierig
ist, das Modul stabil am Gehäuse
zu befestigen, eine Loslösung
der Passung bewirkt wird, wenn ein Produkt fallen gelassen wird, oder
das Modul geneigt wird, nachdem es eingebaut wurde. Da außerdem der
Abschnitt der oberen Endfläche
des beweglichen Endabschnitts des auslegerartigen Hakenabschnitts
mit dem Deckenflächeneingriffsabschnitt
zum Eingriff mit der Deckenfläche
des ausgesparten Abschnitts ausgebildet ist und mit dem Aushakabschnitt
ausgebildet ist, wird eine Fassung des Moduls durch eine einigermaßen komplizierte Form
gebildet, weshalb sich auch das Problem stellt, dass die Kosten
eines Werkzeugs zur Herstellung der Fassung durch Harzformen notwendigerweise erhöht werden.
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Ein
durch die Erfindung zu lösendes
Problem ist es, eine Modulbefestigungsstruktur zum stabilen Befestigen
eines Moduls an einem Gehäuse
mit einer einstückigen
Struktur bereitzustellen und eine Dicke zwischen einer Innenseitenfläche und
einer Außenseitenfläche des
Gehäuses
dünner
als die einer herkömmlichen
Uhr dieser Art zu machen.
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Um
das zuvor beschriebene Problem zu lösen, wird in einer Uhr, die
ein Gehäuse,
das aus einem Gehäuseband
und einem Gehäuseboden
besteht und einen Öffnungsabschnitt
zur Aufnahme eines Moduls auf einer Oberflächenseite aufweist, ein Modul,
das eine aus Harz gefertigte Fassung aufweist und in dem Gehäuse aufgenommen
wird, und ein Deckglas zum Abdecken des Öffnungsabschnitts des Gehäuses umfasst,
das Modul durch Zusammenpassen der vorstehenden Passungsabschnitte, die
an Abschnitten von elastisch verformten Abschnitten in einer Form
eines zwei Enden aufweisenden Tragbalkens, die an einer Seitenfläche des
Gehäuses
einstückig
ausgebildet sind und in einer planaren Richtung verformt werden,
ausgebildet sind, mit mehreren ausgesparten Eingriffsabschnitten,
die an einer Innenseitenfläche
der Fassung ausgebildet sind, am Gehäuse befestigt.
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Das
Zusammenpassen der vorstehenden Passungsabschnitte und ihrer entsprechenden
ausgesparten Eingriffsabschnitte erfolgt an wenigstens drei Stellen,
die voneinander durch vorgegebene Zwischenräume beabstandet sind, derart
dass die Fassung sich innerhalb des Gehäuses nicht neigt. Oder das
Zusammenpassen der vorstehenden Passungsabschnitte und ihrer entsprechenden
ausgesparten Eingriffsabschnitte erreicht eine Neigungsverhinderungsoperation
der Fassung und erfolgt an wenigstens zwei Stellen, die einander
gegenüberliegen.
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Der
vorstehende Passungsabschnitt ist ein Vorsprung in einer konischen
Form, die sich zu einer Seite des Deckglases ausbreitet, und das
Modul ist so ausgeführt,
dass es von nur einem Öffnungsabschnitt
reibungslos in das Gehäuse
eingebaut wird.
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Der
vorstehende Passungsabschnitt ist in einer Form eines umgekehrten
Kegels ausgebildet, und nur ein Apex eines Kreisbogens wird mit
der Innenseitenfläche
des Gehäuses
in Kontakt gebracht, wenn eingebaut. Daher wird ein elastisch verformter Abschnitt
der Fassung beim Aufnehmen eines Uhrwerks sanft verformt, und eine
Durchführung
des Einbauens des Uhrwerks in das Gehäuse wird gefördert.
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Ferner
ist an einer Fläche
des vorstehenden Passungsabschnitts auf einer Seite des Deckglases ein
ausgesparter Modulentfernungsabschnitt vorgesehen. Das Modul ist
so ausgeführt,
dass es durch Verformen des elastischen verformten Abschnitts der Fassung
in eine Innendurchmesserrichtung aus dem Gehäuse entfernt werden kann, indem
eine Passungslösevorrichtung
von außerhalb
des Gehäuses zum
ausgesparten Abschnitt gedrückt
wird. Solch eine Lösung
wird in Anspruch 1 beschrieben.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
lediglich als ein weiteres Beispiel beschrieben, wobei:
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1 eine
auseinander gezogene perspektivische Ansicht einer Uhr gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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2 eine
Draufsicht der Uhr gemäß der Ausführungsform
der Erfindung ist;
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3 eine
Schnittansicht der Uhr gemäß der Ausführungsform
der Erfindung ist; und
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4 eine
Teilansicht im Schnitt durch eine Linie X-X von 2 ist.
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Gemäß einer
Uhr einer Ausführungsform
der Erfindung, wie durch eine auseinander gezogene Ansicht in 1 dargestellt,
wird ein Modul 20 durch Zusammenpassen der vorstehenden
Passungsabschnitte 23b, die an einer Seitenfläche einer
Fassung ausgebildet sind, die aus Harz gefertigt ist und einen Abschnitt
des Moduls 20 bildet, mit mehreren ausgesparten Eingriffsabschnitten 11b,
die an einer Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses
mit einer einstückigen Struktur
ausgebildet sind, die aus einem Gehäuseband und einem Gehäuseboden
besteht, an einem Gehäuse 10 befestigt.
Die aus Herz gefertigte Fassung, die eine erste Fassung 23 und
eine zweite Fassung 24 umfasst, dient zur Aufnahme oder Anbringung
von Bestandteilen des Moduls 20. In 1 ist der
vorstehende Passungsabschnitt 23b, der an einer Seitenfläche der
aus Harz gefertigten Fassung ausgebildet ist, an einem Abschnitt
eines elastisch verformten Abschnitts 23a in einer Form
eines zwei Enden aufweisenden Tragbalkens vorgesehen, der einstückig mit
der ersten Fassung 23 ausgebildet ist und in einer planaren
Richtung verformt wird.
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Das
heißt,
wie durch die auseinander gezogene Ansicht in 1,
eine Draufsicht in 2, eine Schnittansicht in einer
Riemenlängenrichtung
in 3 beziehungsweise einer Teilschnittansicht in 4 dargestellt,
wird die Uhr gemäß der Ausführungsform
der Erfindung durch das Gehäuse 10,
das aus dem Gehäuseband
und dem Gehäuseboden
besteht und nur einen Öffnungsabschnitt 11c auf
einer Oberflächenseite
aufweist, das Modul 20, das die erste aus Harz gefertigte
Fassung 23 aufweist und im Gehäuse 10 aufgenommen
wird, und ein Deckglas 12 zum Abdecken des Öffnungsabschnitts 11c des Gehäuses gebildet.
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Da
das Gehäuse 10 das
Gehäuse
mit der einstückigen
Struktur ist, die aus dem Gehäuseband und
dem Gehäuseboden
besteht, ist ein Aufnahmeabschnitt davon zum Aufnehmen und Befestigen
des Moduls 20 ein ein-taschenähnlicher Aufnahmeabschnitt.
Gemäß der Uhr
der Ausführungsform
der Erfindung ist der ein-taschenähnliche Aufnahmeabschnitt ein
zylindrischer Aufnahmeabschnitt, der den im wesentlichen rechteckförmigen Öffnungsabschnitt 11c mit
vier Ecken davon in einer Kreisbogenform aufweist. Mehrere ausgesparte
Eingriffsabschnitte 11b sind an einer Innenseitenfläche des
ein-taschenähnliche
Aufnahmeabschnitts, das heißt
der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses 10,
ausgebildet. Gemäß der Uhr
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die mehreren ausgesparten Eingriffsabschnitte 11b durch
vier Stücke
jeweils an den vier Ecken der Innenseitenfläche 11 des Gehäuses 10 ausgebildet.
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Gemäß der Uhr
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Modul 20 durch einen
Schaltungsblock 21, ein Flüssigkristallanzeigeelement 22,
die erste Fassung 23 und die zweite Fassung 24 gebildet.
Der Schaltungsblock 21 ist durch Montieren verschiedener
elektronischer Teile, die eine elektronische Uhr bilden, auf einer
Leiterplatte gebildet. Der Schaltungsblock 21 wird zwischen
einer unteren Fläche
der ersten Fassung 23 und einer oberen Fläche der
zweiten Fassung 24, die aus Harz gefertigt sind, gehalten,
und das Flüssigkristallanzeigelement 22,
das mit dem Schaltungsblock 21 elektrisch verbunden ist,
wird auf einer oberen Fläche
der ersten Fassung 23 getragen. Eine flache Form des Moduls 20,
das aus dem Flüssigkristallelement 22, der
ersten Fassung 23, dem Schaltungsblock 21 und der
zweiten Fassung besteht, die aufeinander folgend geschichtet sind,
bildet das im Wesentlichen rechteckförmige Modul mit vier Ecken
in der Kreisbogenform.
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Die
Seitenfläche
der ersten Fassung 23 ist mit mehreren Stücken des
elastisch verformten Abschnitts 23a in der Form des zwei
Enden aufweisenden Tragbalkens versehen, der in der planaren Richtung
verformt wird. Gemäß der Uhr
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die elastisch verformten Abschnitte 23a der
Form des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens durch vier Stücke davon gebildet
und sind mit der Fassung durch Bereitstellen von Durchgangslöchern 23c in
einer Halbmondform an vier Ecken der ersten Fassung 23 einstückig ausgebildet.
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Der
vorstehende Passungsabschnitt 23b ist an einem Abschnitt
des elastisch verformten Abschnitts 23a der Form des zwei
Enden aufweisenden Tragbalkens ausgebildet. Der vorstehende Passungsabschnitt 23b ist
ein Vorsprung in einer konischen Form oder ein Vorsprung in einer
Form eines umgekehrten Kegels, der sich zu einer Seite des Deckglases 12,
das heißt
der Seite des Öffnungsabschnitts 11c,
ausbreitet. Durch Bilden solch einer Form wird, wenn das Modul 20 in
den Aufnahmeabschnitt des Gehäuses 10 eingebaut
wird, nur ein Apex eines Kreisbogens des vorstehenden Passungsabschnitts 23b mit
der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses 10 in
Kontakt gebracht, weshalb, wenn das Modul aufgenommen ist, der elastisch
verformte Abschnitt 23a sanft verformt wird und eine Einbauleistung
gefördert
wird.
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Eine
Fläche
des vorstehenden Passungsabschnitts 23b auf einer Seite
des Deckglases 12 ist mit einer Entfernungsaussparung 23ba versehen.
Es gibt in Abhängigkeit
von einer Situation von Herstellungsschritten einen Fall des Entfernens
des Moduls 20, das vorübergehend
im Gehäuse 10 aufgenommen
wird, aus dem Gehäuse 10.
Bei dieser Gelegenheit wird der elastisch verformte Abschnitt 23a in
der Form des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens durch Berühren eines
vorderen Endes einer Eingriffslösevorrichtung
einer Pinzette oder dergleichen zur Entfernungsaussparung 23ba verformt,
um dadurch die Passung zwischen dem vorstehenden Passungsabschnitt 23b und
dem ausgesparten Eingriffsabschnitt 11b zu lösen.
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Ein
Verfahren des Aufnehmens und stabilen Befestigens des Moduls am
Gehäuse 10 wird
nun im Folgenden erläutert.
Gemäß der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird das Modul 20 durch Halten des
Schaltungsblocks, der durch die auseinander gezogene Ansicht in 1 dargestellt
ist, zwischen der ersten Fassung 23 und der zweiten Fassung 24,
die aus Harz gefertigt sind, und Vereinigen des Flüssigkristallelements 22 mit
dem Schaltungsblock 21 gebildet.
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Wenn
das Modul 20 nach unten bewegt wird, um das Modul 20,
das auf diese Weise gebildet wurde, von der Seite des Deckglases 12 in
das Gehäuse 10 einzubauen,
werden die höchste
Position der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses
und der vorstehende Passungsabschnitt 23b, der an der ersten
aus Harz gefertigten Fassung 23 vorgesehen ist, miteinander
in Kontakt gebracht. Wenn eine Kraft des Drückens des Moduls 20 zur
unteren Seite von dem Zustand weiter ausgeübt wird, wird der vorstehende Passungsabschnitt 23b in
der konischen Form, die sich zur Seite des Deckglases 12 ausbreitet,
mit einer Kraft betätigt,
die planar zur Mitte des Gehäuses
gerichtet ist, um dadurch den elastisch verformten Abschnitt 23a in
der Form des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens, der an der ersten
aus Harz gefertigten Fassung ausgebildet ist, planar zu verformen. Dann
wird ein Extrusionsmaß des
vorstehenden Passungsabschnitts 23b, der am Abschnitt des
elastisch verformten Abschnitts 23a in der Form des zwei
Enden aufweisenden Tragbalkens ausgebildet ist, von einem äußeren Rand
des Moduls 20 reduziert.
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Durch
weiteres Fortsetzen des Drückens sinkt
das Modul 20 zu einer Seite gegenüber dem Deckglas 12,
und gleichzeitig bewegt sich der vorstehende Passungsabschnitt 23b zur
Mitte des Gehäuses 10.
Wenn ein äußerster
Rand des vorstehenden Passungsabschnitts 23b mit der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses 10 übereinstimmt,
wird die planare Verformung des elastisch verformten Abschnitts 23a in
der Form des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens gestoppt, und die
erste Fassung 23 wird entlang der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses
bewegt.
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Wenn
ein vorgegebenes Teilbewegungsmaß erreicht wird und der vorstehende
Passungsabschnitt 23b den ausgesparten Eingriffsabschnitt 11b erreicht,
der an der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses vorgesehen
ist, kehrt der elastisch verformte Abschnitt 23a durch
die Elastizität
in die ursprüngliche Form
zurück
und wird außerdem
der vorstehende Passungsabschnitt 23b in einer Position
auf einer Außenseite
des äußeren Randes
des Moduls 20 angeordnet.
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Wenn,
wie bereits erwähnt,
das Modul 20 in den Aufnahmeabschnitt des Gehäuses 10 eingebaut wird,
wird der elastisch verformte Abschnitt 23a in der Form.
des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens in der Richtung der Mitte
des Gehäuses 10 planar
verformt, da der vorstehende Passungsabschnitt 23b durch
die Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses 10 gedrückt wird.
Da der elastisch verformte Abschnitt 23a durch eine Struktur
des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens gebildet wird, kann daher
ein Verformungsmaß größer als
das des herkömmlichen
Passungsvorsprungs mit der Auslegerstruktur gemacht werden. Dies
bedeutet, dass ein Passungsmaß erhöht wird,
wenn eine elastische Verformung freigegeben wird und der vorstehende
Passungsabschnitt und der ausgesparte Eingriffsabschnitt zusammengepasst
werden.
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Wenn
daher das Modul 20 in den Aufnahmeabschnitt des Gehäuses 10 eingebaut
wird, ist es äußerst leicht,
den elastisch verformten Abschnitt 23a zu verformen, derart
dass eine Außenrandfläche des Moduls 20 und
der Apex des vorstehenden Passungsabschnitts 23b miteinander übereinstimmen. Wenn
der elastisch verformte Abschnitt 23a in der Form des zwei
Enden aufweisenden Tragbalkens, der auf diese Weise ausgebildet
ist, in die ursprüngliche
Form zurückkehrt,
wird außerdem
der vorstehende Passungsabschnitt 23b in den ausgesparten
Eingriffsabschnitt 11b eingepasst. Dadurch wird das Modul 20 im
Aufnahmeabschnitt des Gehäuses
mit der einstückigen
Struktur, die aus dem Gehäuseband und
dem Gehäuseboden
besteht, aufgenommen und stabil befestigt.
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Wie
indessen aus der Draufsicht von 2 ersichtlich ist, ist gemäß der Erfindung
das Modul 20 stabil am Gehäuse 10 mit der einstückigen Struktur befestigt,
und die Dicke zwischen der Innenseitenfläche und der Außenseitenfläche des
Gehäuses 10 ist dünner als
die der herkömmlichen
Uhr dieser Art. Dies ist der Fall, da die Modulbefestigungsstruktur gemäß der Erfindung
durch die mehreren ausgesparten Eingriffsabschnitte 11b,
die an der Innenseitenfläche 11 des
Gehäuses 10 ausgebildet
sind, und die vorstehenden Passungsabschnitte gebildet wird, die am äußeren Rand
der aus Harz gefertigten Fassung 23 des Moduls 20 ausgebildet
sind und welche die vorstehenden Passungsabschnitte 23b sind,
die an Abschnitten des elastisch verformten Abschnitts 23a in
der Form des zwei Enden aufweisenden Tragbalkens ausgebildet sind,
der mit dem äußeren Rand der
aus Harz gefertigten Fassung 23 einstückig ausgebildet ist. Auf diese
Weise wird das Maß von
Vorsprung von der aus Harz gefertigten Fassung zum äußeren Rand
nur durch das Maß des
Vorstehens des Passungsvorsprungs 23b gebildet, der in
den ausgesparten Eingriffsabschnitt 11b einzupassen ist, der
an der Innenseitenfläche
des Gehäuses 10 vorgesehen
ist, weshalb auf Spezialmittel zum Verbergen einer Gesamtheit des
Hakenabschnitts, der den Passungsabschnitt bildet, zum Beispiel
zum Verbergen des äußeren Randes
des Moduls durch ein Ziffernblatt oder einen Glasreif, welcher in
der herkömmlichen
Uhr dieser Art benötigt
wurde, verzichtet wird. Im Übrigen
wird gemäß der Draufsicht
von 2 die Verbergung des Passungsabschnitts durch Undurchsichtigmachen
einer Außenrandfläche einer Anzeigefläche 12a des
Deckglases 12 realisiert, wobei der undurchsichtige Abschnitt
jedoch wesentlich kleiner als der in der herkömmlichen Uhr ist. Auf diese
Weise kann gemäß der Erfindung
das Modul 20 im Aufnahmeabschnitt des Gehäuses 10 ohne
Abdecken des äußeren Randes
des Moduls 20 aufgenommen und stabil befestigt werden.
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Ferner
ist in 1 und 2 die Modulbefestigungsstruktur
mit vier Sätzen
von Abschnitten zum Zusammenpassen des ausgesparten Eingriffsabschnitts 11b und
des vorstehenden Passungsabschnitts 23b versehen, es kann
jedoch eine Modulbefestigungsstruktur mit drei Sätzen der Passungsabschnitte
gebildet werden. Außerdem
kann die Modulbefestigungsstruktur durch Bilden einer Struktur,
in welcher das Modul nicht zum Gehäuse 10 geneigt ist,
auch durch zwei Sätze
der Passungsabschnitte realisiert werden. Die Modulbefestigungsstruktur,
welche die Neigungsverhinderungsoperation erreicht, ist eine Struktur,
in welcher zum Beispiel zwei Sätze
der Abschnitte zum Zusammenpassen der ausgesparten Eingriffsabschnitte 11b und
der vorstehenden Passungsab schnitte 23b an Positionen,
die in Bezug auf einen Mittelpunkt des Gehäuses symmetrisch zueinander
sind, vorgesehen sind und ein Passungsbereich davon in einer umfänglichen
Richtung erweitert ist.
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Außerdem umfasst
das Modul 20 nicht nur ein elektronisches Uhrenmodul mit
einem Flüssigkristallelement,
sondern auch ein Uhrwerk einer mechanischen Uhr oder einer elektromechanischen
Uhr.
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Die
Erfindung kann eine Modulbefestigungsstruktur bereitstellen, welche
eine Modulbefestigungsstruktur zum soliden und stabilen Befestigen eines
Moduls an einem Gehäuse
in einer Uhr ist, die das Modul von einem Öffnungsabschnitt zum Aufnehmen
des Moduls auf einer Deckglasseite im Gehäuse mit einer einstückigen Struktur,
die aus einem Gehäuseband
und einem Gehäuseboden
besteht, aufnimmt und befestigt, und eine Modulbefestigungsstruktur,
die eine Dicke zwischen einer Innenseitenfläche und einer Außenseitenfläche des
Gehäuses wesentlich
dünner
als die der herkömmlichen
Uhr dieser Art macht. Daher können
im Falle einer Uhr mit einer Anzeigefläche, die gleich der einer herkömmlichen
Uhr dieser Art ist, eine kleinformatige Ausbildung des Gehäuses und
eine kleinformatige Ausbildung der Uhr realisiert werden. Ferner
kann im Falle einer Uhr mit einem Gehäuse einer Größe, die gleich
der einer herkömmlichen
Uhr dieser Art ist, eine großformatige
Ausbildung einer Anzeigefläche realisiert
werden.
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Gemäß einer
Modulbefestigungsstruktur der Erfindung wird ein Modul durch Zusammenpassen der
vorstehenden Passungsabschnitte, die an Abschnitten von elastisch
verformten Abschnitten in einer Form eines zwei Enden aufweisenden
Tragbalkens ausgebildet sind, die an einer Seitenfläche der aus
Harz gefertigten Fassung zum Halten des Moduls ausgebildet sind
und in einer planaren Richtung verformt werden, mit mehreren ausgesparten
Eingriffsabschnitten, die an einer Innenseitenfläche des Gehäuses mit einer einstückigen Struktur,
die aus einem Gehäuseband
und einem Gehäuseboden
besteht, an einem Gehäuse
befestigt. Daher werden die Herstellungskosten der Fassung im Vergleich
zu jenen einer herkömmlichen
Modulbefestigungsstruktur mit einem elastisch verformten Abschnitt
in einer Auslegerform dieser Art erheblich verringert.
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Da
außerdem
der elastisch verformte Abschnitt, der mit dem vorstehenden Passungsabschnitt
an einem Abschnitt davon ausgebildet ist, ein elastisch verformter
Abschnitt in einer Form einer zwei Enden aufweisenden Tragbalkenart
ist, der in einer planaren Richtung verformt wird, kann im Vergleich
zu einem elastisch verformten Abschnitt in der Auslegerform, der
in einer herkömmlichen
Modulbefestigungsstruktur dieser Art angewendet wird, ein stabiler
vorstehender Passungsabschnitt realisiert werden, welcher schwer
plastisch zu verformen ist. Darüber
hinaus wird ein Verformungsmaß des
elastisch verformten Abschnitts größer als das des elastisch verformten
Abschnitts in der Auslegerform, der in der herkömmlichen Modulbefestigungsstruktur
dieser Art angewendet wird, weshalb der Einbau oder die Entfernung
des Modul reibungsloser ausgeführt wird.