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DE60312881T2 - Modular aufgebaute wasserstromführung für unterwassergranulierer - Google Patents

Modular aufgebaute wasserstromführung für unterwassergranulierer Download PDF

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DE60312881T2
DE60312881T2 DE60312881T DE60312881T DE60312881T2 DE 60312881 T2 DE60312881 T2 DE 60312881T2 DE 60312881 T DE60312881 T DE 60312881T DE 60312881 T DE60312881 T DE 60312881T DE 60312881 T2 DE60312881 T2 DE 60312881T2
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DE
Germany
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flow guide
water
water flow
sections
axial
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60312881T
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English (en)
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DE60312881D1 (de
Inventor
Michael Eloo
Jurgen Veltel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maag Gala Inc
Original Assignee
Gala Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gala Industries Inc filed Critical Gala Industries Inc
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Publication of DE60312881D1 publication Critical patent/DE60312881D1/de
Publication of DE60312881T2 publication Critical patent/DE60312881T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/02Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion
    • B29B9/065Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion under-water, e.g. underwater pelletizers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S425/00Plastic article or earthenware shaping or treating: apparatus
    • Y10S425/23Hay wafering or pelletizing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Aeration Devices For Treatment Of Activated Polluted Sludge (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Verbesserungen bei Unterwassergranulatoren und insbesondere die Bereitstellung einer in Abschnitte unterteilten einstellbaren Wasserströmungsführung für den Wasserkasten eines Unterwassergranulators, um die zu dem durch den Wasserkasten strömenden Druckwasser gehörigen Bedingungen wirksamer an die speziellen Anforderungen des Verfahrens anzupassen.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Einstellbarkeit der einstückigen Wasserströmungsführung, wie sie offenbart ist in meiner gleichzeitig anhängigen Anmeldung mit dem Aktenzeichen Nr. 09/400,287, eingereicht am 21. September 1999 und erteilt als US-Patent Nr. 6,551,087 am 22. April 2003, das sich ebenfalls im Besitz des Rechtsnachfolgers der vorliegenden Anmeldung befindet. Die Strömungsführung gemäß dem US-Patent Nr. 6,551,087 ist in einem typischen Granulator vom Typ 6 des Rechtsnachfolgers positioniert dargestellt. Der Gegenstand des US-Patents Nr. 6,551,087 entspricht dem Gegenstand der WO 01/21371.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Unterwassergranulatoren sind wohlbekannt und umfassen eine Düsenplatte mit einer Vielzahl von Öffnungen, durch die geschmolzene Polymerstränge extrudiert werden, wobei die Öffnungen an einer Düsenfläche auf der Düsenplatte enden. Ein motorbetriebenes rotierendes Schneidmesser mit einer auf einer Welle angebrachten Schneidmessernabe, auf der mehrere Klingen gelagert sind, steht mit der Düsenfläche in Verbindung, um die extrudierten Polymerstränge in Pellets zu zerschneiden, wenn das Polymer aus der Düsenfläche extrudiert wird. Ein Wasserkasten umschließt die Düsenfläche, Schneidmessernabe und Klingen, um eine Schneidkammer zu bilden, durch die Wasser fließt, um die extrudierten Polymerstränge abzuschrecken und fest werden zu lassen, so dass die Schneidklingen die extrudierten Stränge besser zu Pellets zerschneiden können. Der Strom von Wasser durch die durch den Wasserkasten definierte Schneidkammer befördert außerdem einen Brei aus Wasser und zerschnittenen Pellets durch den Auslass des Wasserkastens zu einem Pelletentwässerer und/oder einem Trockner. Die oben beschriebenen Unterwassergranulatoren werden in verwandten US-Patenten einschließlich den US-Patenten Nr. 4,123,207, 4,251,198, 4,621,996, 4,728,276 und 5,059,103 offenbart, die alle im Besitz des Rechtsnachfolgers dieser Erfindung sind.
  • Die oben aufgeführten Patente offenbaren zwar verschiedene zu Unterwassergranulatoren gehörige Strukturen, doch besteht ein Bedarf an der Einstellbarkeit beim Führen der Wasserströmung durch den Wasserkasten je nach den speziellen Erfordernissen einer Extrudier- und Pelletieranwendung, ohne dass die Konstruktion des Wasserkastens geändert werden muss oder eine neue Wasserströmungsführung notwendig ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demzufolge ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine in Abschnitte unterteilte einstellbare Wasserströmungsführung bereitzustellen, die in der Schneidkammer eines Unterwassergranulators positioniert ist, wobei die in Abschnitte unterteilte Wasserströmungsführung einstellbar ist, um das Volumen des in den Wassereinlass, in axialer Richtung zu der Düsenfläche und dann mit den zerschnittenen Pellets weg von der Düsenfläche und zu dem Auslass strömenden Druckwassers zu verändern.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einstellbare Wasserströmungsführung bereitzustellen, die die Verteilung der Pellets optimiert und durch Steuerung der Wasserströmung einen zufriedenstellenden Extrusionsdruck auf die Pellets erzeugt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine in Abschnitte unterteilte Wasserströmungsführung bereitzustellen, die fest in der Schneidkammer eines Unterwassergranulators positioniert ist und so eingestellt werden kann, dass der in der Schneidkammer zur Verfügung stehende Platz für eine erfolgreiche Erzeugung von Pellets wirksam verändert werden kann.
  • Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Wasserströmungsführung bereitzustellen, die Wasser zu der Dichtungsfläche lenkt und, durch Zirkulation in der inneren Kammer der Strömungsführung, dort hinein gelangende Feinstoffe eliminiert, indem diese Feinstoffe sofort aus dem Dichtungsbereich herausgepumpt werden, um eine Störung der rotierenden Welle zu verhindern.
  • Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Wasserströmungsführung bereitzustellen, die aus einer Vielzahl austauschbarer Abschnitte besteht und durch Auswahl von Zahl und Dicke der verwendeten Abschnitte einem weiten Bereich an Schmelztemperaturen, Pelletgrößen, Schneidmessergeschwindigkeiten und Wassertemperaturen bei dem Granuliervorgang Rechnung tragen kann.
  • Noch eine weitere, hier speziell aufzuzählende Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Wasserströmungsführung gemäß den zuvor genannten Aufgaben bereitzustellen, die im Einklang steht mit den herkömmlichen Herstellungsweisen, einfach konstruiert und leicht zu gebrauchen ist, um eine Vorrichtung bereitzustellen, die kostengünstig zu realisieren ist, eine lange Lebensdauer hat und im Betrieb relativ störungsfrei ist.
  • Gemäß diesen und weiteren Aufgaben ist die Wasserströmungsführung der vorliegenden Erfindung in Abschnitte unterteilt und somit in ihrer Länge einstellbar, so dass dann, wenn sie in der durch den Wasserkasten eines Unterwassergranulators definierten Schneidkammer positioniert ist, die Strömung des durch den Wasserkasten fließenden Druckwassers je nach der für die Wasserströmungsführung gewählten, eingestellten Größe geändert werden kann. Durch die Wahl der entsprechenden Abschnitte der Strömungsführung kann die Gesamtlänge der Strömungsführung wahlweise modifiziert werden, und die Menge und Geschwindigkeit des Wassers, das man an der Vorderseite der Düsenplatte vorbeifließen lässt, wird eingestellt.
  • Die erfindungsgemäße Wasserströmungsführung ist fest in der Schneidkammer montiert, vorzugsweise auf der Vorderseite des Granulators, und ist in der Schneidkammer zwischen dem Wassereinlass und dem Auslass des Wasserkastens für den Brei aus Wasser und Pellets ausgerichtet, wobei Einlass und Auslass typischerweise einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind, wie zum Beispiel der Wassereinlass am Boden der Schneidkammer und der Auslass für den Brei aus Wasser und Pellets am oberen Ende. Die Einstellbarkeit der Wasserströmungsführung kann einen Bereich an Druckwasserströmungen erzeugen und ein vorgegebenes Volumen an Kühlwasser wirksam zu der Düsenfläche und zu den daraus extrudierten Polymersträngen lenken. Durch Verändern des Abstands zwischen den Schneidklingen und der Strömungsführung, um die Wasserströmung zu der Düsenfläche zu lenken und zu steuern, wird eine übermäßige Abkühlung des Polymers und die damit verbundene Verformung der Pellets verhindert. Mit der einstellbaren Wasserströmungsführung der vorliegenden Erfindung wird die Verteilung der Pellets optimiert, der Effekt der anfänglichen Abkühlung der Pellets verbessert und ein zufriedenstellender Extrusionsdruck auf die Pellets erzeugt, so dass die Wasserströmung über die Vorderseite der Düsenplatte je nach den Bedürfnissen der speziellen Granulieranwendung optimiert werden kann.
  • Die Wasserströmungsführung hat die Form eines zylindrischen rohrförmigen Teils, das im Allgemeinen konzentrisch zu der rotierenden Welle des Granulators an dem Granulator befestigt ist, wobei der Körper der Führung vorzugsweise den Großteil des Schneidkammervolumens ausfüllt. Das rohrförmige Teil weist eine insgesamt zylindrische axiale Bohrung auf, die über der Nabenwelle des rotierenden Schneidmessers positioniert ist und diese umschließt, so dass dazwischen ein ringförmiger Raum gebildet wird. Das freie Ende des rohrförmigen Teils der Führung endet vorzugsweise angrenzend an die Nabe des rotierenden Schneidmessers und die daran befestigten Schneidklingen. Eine solche Konstruktion entspricht der in dem oben genannten US-Patent Nr. 6,551,087 dargestellten Konstruktion.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Wasserströmungsführung ein insgesamt zylindrisches rohrförmiges Teil, wobei dessen Außenseite angrenzend an die insgesamt zylindrische Innenseite des Wasserkastens angeordnet ist. Zwischen dem rohrförmigen Teil und dem Granulator kann eine veränderliche Zahl von ringförmigen Abschnitten positioniert sein, um die Gesamtlänge der Strömungsführung einzustellen und dadurch das über die Vorderseite der Düsenplatte geleitete Strömungsvolumen für jede spezielle Anwendung zu ändern.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung besteht das insgesamt zylindrische rohrförmige Teil aus mehreren Abschnitten, die zusammen die Wasserströmungsführung bilden. Auch hier ist die äußere Wand vorzugsweise wieder so dimensioniert, dass sie nur etwas kleiner ist als die innere Wand des Wasserkastens, um einen sehr kleinen Zwischenraum zwischen den angrenzenden Flächen bereitzustellen. Jeder Abschnitt ist so bearbeitet, dass er eng an seinem angrenzenden Abschnitt bzw. an den angrenzenden Abschnitten anliegt, und wenn sie zusammengefügt sind, schaffen die Abschnitte eine zylindrische Außenseite, die einander diametral gegenüberliegende, sich axial erstreckende Ausnehmungen aufweist, wobei eine Ausnehmung auf den Wassereinlass ausgerichtet ist und die andere Ausnehmung auf den Breiauslass des Wasserkastens ausgerichtet ist. Ein Ende jeder axialen Ausnehmung ist im Abstand zwischen den Enden der zylindrischen Fläche angeordnet und deckt sich mit dem Wassereinlass bzw. dem Breiauslass. Das andere Ende jeder axialen Ausnehmung mündet in ein freies Ende der Wasserströmungsführung, das gegenüber der Schneidmessernabe und den Schneidklingen endet. Es können Abschnitte unterschiedlicher Dicke verwendet werden, um die Gesamtlänge der Strömungsführung und der axialen Ausnehmungen einzustellen. Die axiale Ausnehmung jedes Abschnitts ist entsprechend bearbeitet, um die Kontinuität der gewünschten axialen Ausnehmung insgesamt zu bewahren, wenn die Abschnitte zusammengefügt sind.
  • Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung weist die Wasserströmungsführung wieder das insgesamt rohrförmige zylindrische Teil auf, das aus den bei der zweiten Ausführungsform beschriebenen Abschnitten gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ist das rohrförmige Teil jedoch aus mehreren ringförmigen flachen Platten gebildet, die zusammengeschraubt sind. Weil darin keine Ausnehmungen eingearbeitet sind, hat diese Ausführungsform vereinfachte Anforderungen an die Herstellung, stellt aber immer noch in wirksamer Weise ein Mittel zum Einstellen der Wasserströmung durch die Schneidkammer bereit.
  • Bei jeder Ausführungsform der Erfindung kann durch die Einstellbarkeit der Strömungsführung einem weiteren Bereich an Wassertemperaturen, Schmelztemperaturen, Strömungsgeschwindigkeiten und Pelletgrößen Rechnung getragen werden, indem einfach die gewünschten Bauteile der Strömungsführung entsprechend ausgewählt werden.
  • Diese sowie weitere Aufgaben und Vorteile, die im Folgenden offensichtlich werden, liegen in den Einzelheiten der Bau- und Funktionsweise, die nachfolgend ausführlich beschrieben und beansprucht werden, wobei hierzu auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird, die Bestandteil der Beschreibung sind und in denen gleiche Bezugszeichen durchwegs gleiche Teile bezeichnen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine vertikale Längsschnittansicht eines Unterwassergranulators mit einer Ausführungsform einer Wasserströmungsführung mit darin positionierten ringförmigen Abschnitten gemäß der vorliegenden Erfindung und veranschaulicht den Weg der Wasserströmung durch die Schneidkammer.
  • 2 ist eine vertikale Querschnittansicht längs der Schnittlinie 2-2 in 1; in der die Verbindung der Wasserströmungsführung mit dem Wasserkasten, der Antriebswelle des Granulators, der Schneidmessernabe, dem Wassereinlass und dem Auslass für Wasser und Brei dargestellt ist.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht der in 1 und 2 dargestellten Wasserströmungsführung mit ringförmigen Abschnitten mit Blick auf das an die Düsenplatte, Schneidmessernabe und Schneidklingen angrenzende Ende.
  • 4A ist eine perspektivische Ansicht einer Variante der Wasserströmungsführung mit ringförmigen Abschnitten gemäß 13.
  • 4B ist eine auseinandergezogene Ansicht der ringförmigen Abschnitte und der in 4A gezeigten Variante der Wasserströmungsführung.
  • 5A ist eine zweite Ausführungsform einer Wasserströmungsführung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Strömungsführung aus einer Vielzahl aneinandergrenzender Abschnitte gebildet wird.
  • 5B ist eine auseinandergezogene Ansicht der aus einer Vielzahl von Abschnitten bestehenden Wasserströmungsführung gemäß 5A.
  • 6 ist eine vertikale Längsschnittansicht eines Unterwassergranulators mit einer dritten Ausführungsform einer gemäß der vorliegenden Erfindung angebrachten einstellbaren Wasserströmungsführung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In 13 ist eine allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnete Wasserströmungsführung dargestellt, die zu einem allgemein mit dem Bezugszeichen 12 bezeichneten Unterwassergranulator gehört. Der Unterwassergranulator 12, wie er zum Beispiel in dem US-Patent Nr. 5,059,103 offenbart ist, ist ein typischer, vom Rechtsnachfolger dieser Anmeldung hergestellter Granulator vom Typ 7. Der Granulator 12 ist schematisch dargestellt und weist eine Düsenplatte 14 mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen 16 darin auf, durch die geschmolzenes Polymer zu Strängen extrudiert wird, die durch eine Düsenfläche 18 auf der Innenseite der Düsenplatte 14 gelangen. Die Düsenplatte 14 ist mit einem allgemein mit dem Bezugszeichen 20 bezeichneten Wasserkasten des Granulators verbunden, der eine Schneidkammer 22 aufweist und außerdem einen Druckwassereinlass 24 und einen diametral gegenüberliegenden Auslass 26 zum Ausleiten eines Breis aus Wasser und Pellets aus der Schneidkammer 22, um aus dem Wasserkasten 20 zu einem Pelletentwässerer und/oder einem Pellettrockner (nicht dargestellt) befördert zu werden. Der Granulator 12 hat einen Motor 28 mit einer Ausgangswelle 30, die mit einer Nabenwelle 32 des Schneidmessers in Antriebsverbindung steht, auf der eine Schneidmessernabe 34 angebracht ist. Die Schneidmessernabe 34 weist mehrere sich radial erstreckende Tragarme 36 auf, die auswechselbare Schneidklingen 37 tragen, die mit der Düsenfläche 18 zusammenwirken, um die extrudierten Polymerstränge zu Pellets zu zerschneiden. Mit Ausnahme der Wasserströmungsführung 10 der vorliegenden Erfindung kann die Struktur des Unterwassergranulators insgesamt der in dem US-Patent Nr. 5,059,103 offenbarten Struktur entsprechen.
  • Der typische Unterwassergranulator benutzt Wasser zum Kühlen und Verfestigen der Polymerstränge, wenn sie aus der Düsenfläche austreten, wobei der Abstand der Schneidklingen und die Drehzahl der Schneidmessernabe die Größe der aus den extrudierten Polymersträngen geschnittenen Pellets bestimmen. Durch den Wassereinlass zuströmendes Wasser kühlt und verfestigt nicht nur die Polymerstränge, sondern befördert auch die abgeschnittenen Pellets als Brei von der Schneidkammer in den Auslass.
  • Wie durch die Pfeile 51 und 53 in 1 angedeutet, führt die Wasserströmungsführung 10 der vorliegenden Erfindung das zuströmende Wasser von dem Einlass 24 zu der Düsenplatte 14, so dass es sich an der Oberfläche der Düsenfläche 18 entlang und um und über die Nabe 34 des rotierenden Schneidmessers und die Schneidklingen 37 bewegt. Durch Einstellen des Raums in der Schneidkammer und durch gezieltes Lenken dieser Wasserströmung können die extrudierten Polymerstränge effizienter abgeschreckt werden, wodurch die Polymerstränge wirksamer abgekühlt und verfestigt werden. Durch Einstellen der Größe der Strömungsführung und somit des Raums für die Wasserströmung in der Schneidkammer kann verhindert werden, dass zuviel Wasser über die Düsenfläche strömt, wodurch die Verformung der Pellets und das Zufrieren der Düsenöffnungen vermindert wird. Infolgedessen können die rotierenden Schneidklingen 37 die extrudierten Stränge wirksamer zu Pellets zerschneiden, indem ein im Wesentlichen gerader diametraler Schnitt durch die Polymerstränge gemacht wird. Die Wasserströmungsführung 10 sorgt außerdem für ein wirksameres Mitreißen der Pellets in dem Wasser und für eine wirksamere Beförderung des Breis aus Wasser und Pellets auf dem Strömungsweg, um durch den Auslass 26 aus dem Wasserkasten 20 ausgeleitet und anschließend entwässert und getrocknet zu werden.
  • Die in 13 dargestellte Wasserströmungsführung weist ein allgemein mit dem Bezugszeichnen 38 bezeichnetes, insgesamt zylindrisches rohrförmiges Teil mit einer Außenseite 40 und einer zylindrischen axialen Bohrung 42 auf, die im Wesentlichen konzentrisch mit der in 1 dargestellten Nabenwelle 32 des Schneidmessers ist und diese eng umschließt, so dass ein ringförmiger Raum 43 gebildet wird. Die austauschbaren ringförmigen Abschnitte 60, 62 sind an dem granulatorseitigen Ende des zylindrischen rohrförmigen Teils 38 angebracht, das von der Düsenplatte am weitesten entfernt ist. Ein ganz außen gelegener Abschnitt 62 stößt an der Dichtungshalteplatte 46 an und ist an dieser befestigt, an der wiederum die Strömungsführung angebracht ist. Die Dichtungshalteplatte 46 ist mit einer ringförmigen Gummidichtung 44 versehen, die das Einströmen des in dem ringförmigen Raum 43 zwischen der axialen Bohrung 42 und der Nabenwelle 32 des Schneidmessers zirkulierenden Wassers verhindert.
  • Die Zahl der ringförmigen Abschnitte 60, 62 kann verändert werden, wie auch die Dicke jedes Abschnitts, damit die Gesamtlänge der Strömungsführung eingestellt werden kann, wodurch ein Mittel zum Vergrößern oder Verringern der Strömung von Wasser über die Vorderseite der Düsenplatte bereitgestellt wird. Wenn zuviel Wasser über die Düsenfläche fließt, können die Pellets verformt werden und die Düsenöffnungen können zufrieren. Durch Hinzufügen einer unterschiedlichen Zahl ringförmiger Abschnitte, z.B. einen, zwei, drei, etc., und durch Verwendung von Abschnitten unterschiedlicher Dicke wird die Wasserströmung je nach den Erfordernissen der speziellen Anwendung vergrößert oder verringert. Weil die ringförmigen Abschnitte ohne weiteres aus Edelstahl gefertigt werden können, zeigt die resultierende Strömungsführung außerdem weniger Qualitätsverlust infolge einer Abnutzung durch Pellets im Strömungseinlass und -auslass, was die Lebensdauer der Strömungsführung verlängert.
  • Das der Düsenfläche am nächsten gelegene freie Ende 48 des rohrförmigen Teils 38 ist flach mit einem abgeflachten oder abgeschrägten Rand 56 auf seinem Umfang. Das freie Ende 48 endet angrenzend an die Schneidklingen 37 auf der Schneidmessernabe 34. Mehrere sich in Längsrichtung erstreckende Durchsteckschrauben 50 sind in der ebenen Fläche 48 des rohrförmigen Teils 38 versenkt und erstrecken sich durch diese und durch die ringförmigen Abschnitte 60, 62 hindurch, um sich in die Dichtungshalteplatte 46 der Granulatorstruktur einzuschrauben. Je nach der Zahl der zwischen die Strömungsführung und den Granulator eingefügten ringförmigen Abschnitte können Schrauben unterschiedlicher Länge verwendet werden. Auf diese Weise ist das rohrförmige zylindrische Teil 38 mit den ringförmigen Abschnitten 60, 62 starr an dem Granulator befestigt und konzentrisch zu der Nabenwelle 32 des Schneidmessers ausgerichtet, wobei die Außenseite 40 an die Innenseite der Schneidkammer 22 angrenzt.
  • Die Außenseite 40 des rohrförmigen Teils 38 weist einander diametral gegenüberliegende, sich in Längsrichtung erstreckende Nuten oder Ausnehmungen 52 auf, die im Querschnitt bogenförmig sind. Die Nuten oder Ausnehmungen 52 sind jeweils auf den sich diametral gegenüberliegenden Wassereinlass 24 bzw. Breiauslass 26 ausgerichtet. Das innere Ende jeder Ausnehmung 52 ist vorzugsweise bei 54 bogenförmig gekrümmt, so dass der äußere Rand des nach oben gebogenen inneren Endes mit der Innenseite des ausgerichteten Randes des Wassereinlasses 24 bzw. des Breiauslasses 26 zusammenfällt. Das äußere Ende jeder Ausnehmung endet am freien äußeren Ende 48 und an der abgeschrägten Randfläche 56, die dem Rotationsweg der Schneidklingen 37 gegenüberliegt, wie in 1 und 3 dargestellt. Weitere Arten von Ausnehmungen und Kanalkonstruktionen können in die verschiedenen Abschnitte eingearbeitet sein, wie sie zum Beispiel in meinem oben genannten US-Patent Nr. 6,551,087 dargestellt und beschrieben sind.
  • Vorzugsweise liegt die Außenseite 40 der Führung dicht bei der Innenseite der Schneidkammer 22 oder greift an dieser an, und das freie Ende 48 liegt mit ausreichend Zwischenraum dicht bei der Schneidmessernabe 34 und den Schneidklingen 37, um ihre Drehung nicht zu stören. Mit Ausnahme der durch die Ausnehmungen 52 definierten, wahlweise bezeichneten Wasserströmungswege und mit Ausnahme des Raums um die Düsenplatte 18, die Schneidmessernabe 34 und die Schneidklingen 37 herum füllt also die Führung 10 vorzugsweise die gesamte Schneidkammer 22 aus.
  • Wie in 2 dargestellt, wird durch den engen Sitz der Wasserströmungsführung 10 in Bezug auf den Wasserkasten 20 und die Schneidkammer 22 sichergestellt, dass einströmendes Druckwasser an der auf den Wassereinlass 24 ausgerichteten axialen Ausnehmung 52 angreifen wird, so dass sich das Wasser in axialer Richtung zu der Düsenfläche 18, der Schneidmessernabe 34, den Armen 36 der Schneidmessernabe und zu den Schneidklingen 37 und dann quer über die Düsenfläche 18 und um die Baugruppe der Schneidmessernabe herum bewegt. Durch Auswahl der entsprechenden Zahl und Dicke zusätzlicher ringförmiger Abschnitte kann die Strömung von Wasser quer über die Düsenfläche 18 für jede gegebene Granulieranwendung und Pelletgröße optimiert werden. Die Konstruktion der Wasserströmungsführung erleichtert außerdem die Wasserströmung durch den ringförmigen Raum bzw. die Kammer 43, wobei eintretende Feinstoffe aus dem Bereich neben der Dichtung 44 herausbefördert werden, um zu verhindern, dass solche Feinstoffe den ringförmigen Raum 43 um die Welle 32 herum zusetzen.
  • In 4A und 4B ist eine Variante der in 13 dargestellten Wasserströmungsführung gezeigt, die allgemein mit dem Bezugszeichen 70 bezeichnet ist. Die Strömungsführung 70 weist ein rohrförmiges Teil 72 mit einer inneren axialen Bohrung 74, einer auf den Druckwassereinlass auszurichtenden äußeren axialen Ausnehmung 76 und einer auf einen Auslass für den Brei aus Wasser und Pellets auszurichtenden diametral gegenüberliegenden äußeren axialen Ausnehmung 78 auf. Das freie Ende der Wasserströmungsführung 70 ist mit einander gegenüberliegenden abgeschrägten oder geneigten Randflächen 80 versehen, und ein sich verjüngender, geneigter Hinterschliff 82 ist an jeder Randfläche 80 in entgegengesetzten Winkelrichtungen vorgesehen, um die Wasserströmung zu erleichtern. Wie bei der in 1 dargestellten Ausführungsform verlaufen Durchsteckschrauben 84 durch Öffnungen in dem rohrförmigen Teil 72 und Öffnungen 86 in den ringförmigen Abschnitten 88, 89, um die Strömungsführung an dem Granulator in im Wesentlichen derselben Lage in dem Wasserkasten zu befestigen.
  • In 5A und 5B ist eine allgemein mit dem Bezugszeichen 90 bezeichnete zweite Ausführungsform der Wasserströmungsführung dargestellt, die mehrere Abschnitte 92, 94, 96, 98 aufweist, die zu einem in 5A dargestellten rohrförmigen Teil zusammengeschraubt sind. Der ganz hinten gelegene Abschnitt 98 ist insgesamt zylindrisch, ohne Aussparungen in seiner Außenseite. Der als nächstes angrenzende Abschnitt 96 hat eine im Schnitt insgesamt kugelförmige Aussparung 107, um das hintere Ende der axialen Nuten 110 zu definieren, die der Fläche 54 bzw. den axialen Nuten 52 bei der ersten Ausführungsform entsprechen. Die zwei vorderen Abschnitte 92, 94 haben kreisrund ausgeschnittene Öffnungen 102 bzw. 104, die wie bei der ersten Ausführungsform dann, wenn die Abschnitte zusammengeschraubt sind, auf die Aussparung 107 passen, um die axialen Nuten 110 zu bilden.
  • Wie aus 5A und 5B hervorgeht, weist jeder der Abschnitte 92, 94, 96 zwei axiale Ausnehmungen 103, 105, 107 auf, wobei sich die Ausnehmungen jedes Paares gegenüberliegen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die axialen Ausnehmungen 103, 105 im Wesentlichen gleich groß und von gleicher Form, während die axialen Ausnehmungen 107 bogenförmig gekrümmt sind (im Querschnitt kugelförmig), so dass der äußere Rand des nach oben gebogenen inneren Endes mit der Innenseite des ausgerichteten Randes des Wassereinlasses 24 bzw. des Breiauslasses 26 zusammenfällt. Alternativ könnte jeder der Abschnitte 92, 94, 96 nur eine Ausnehmung aufweisen, oder die Abschnitte könnten ohne irgendwelche Ausnehmungen hergestellt sein.
  • 6 zeigt eine Querschnittsansicht einer allgemein mit dem Bezugszeichen 110 bezeichneten dritten Ausführungsform einer Wasserströmungsführung gemäß der vorliegenden Erfindung, die an einem Unterwassergranulator angebracht ist. Wie bei der zweiten Ausführungsform besteht die Strömungsführung 110 aus mehreren Abschnitten, in diesem Fall aus ringförmigen flachen Platten 112, 114, 116, 118, die insgesamt ovale Öffnungen 128 aufweisen, durch die Schrauben eingeführt werden können, um die Platten aneinander und an der Dichtungshalteplatte 120 zu befestigen. Die Platten können mit Einlass- und Auslassnuten auf ihren Außenseiten versehen sein, um die Wasserströmung zu lenken, oder können, wie in 6 dargestellt, ohne Nuten gefertigt sein, um austauschbar zu sein.
  • Eine Halteplattendichtung 122 passt in eine Nut auf der Oberfläche der Dichtungshalteplatte 120, um das Eindringen des in dem ringförmigen Raum 124 zirkulierenden Wassers zu verhindern. Die Strömung von Wasser durch den ringförmigen Raum 124 bewirkt, dass eintretende Feinstoffe sofort aus dem Dichtungsbereich herausbefördert werden, womit verhindert wird, dass sich solche Feinstoffe um die Welle 33 herum ansammeln, was ansonsten die Dichtung 122 und die darin rotierende Welle 33 beeinträchtigen könnte. Art und Dichte der Feinstoffe bestimmen die endgültige Konfiguration der Strömungsführung und den gewünschten Abstand zwischen der Wand 119 der axialen Bohrung der Strömungsführung 110 und der Granulatorwelle 33.
  • Eine unterschiedliche Zahl von Platten kann vorgesehen sein, um die Gesamtlänge der resultierenden Strömungsführung einzustellen. Wie zu sehen ist, verengt jede zusätzliche Platte den Zulaufkanal 24A für aus dem Einlass 24 strömendes Wasser und den Ablaufkanal 26A, durch den der Brei gelenkt wird, sowie den gesamten Raum der Schneidkammer. Durch Verändern der Zahl von Platten kann außerdem der Abstand zwischen der Halterung der Schneidmessernabe und den Klingen und der Strömungsführung eingestellt werden, um die Verteilung der Pellets zu optimieren, die anfängliche Kühlwirkung des Wassers auf die Pellets zu verbessern und einen zufriedenstellenden Extrusionsdruck auf die aus den Düsenöffnungen austretenden Pellets zu erzeugen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, mit einem einzigen System und einem einzigen Strömungsführungsbauteil die Physik der inneren Strömungsführung soweit abzustimmen, dass einer Reihe von Anforderungen an das Verfahren am besten Rechnung getragen werden kann. Zum Beispiel können Wasserströmung und -temperatur sowie Massenströmung und Schmelztemperatur zusammenwirkend und über einen weiteren Bereich eingestellt werden, als dies bei bekannten Konstruktionen möglich ist. Die Bedingungen können für Pellets unterschiedlicher Größe optimiert werden, wobei die vorliegende Erfindung in der Lage ist, größere Pellets zu produzieren und diese Pellets dabei wirksam zu verteilen und abzukühlen. Außerdem ist ein größerer Bereich an Schneidmessergeschwindigkeiten und Einstellungen der Granulatorklinge möglich.
  • Durch die von der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Einstellmöglichkeit durch Unterteilung in Abschnitte wird mit der einstellbaren Strömungsführung die Notwendigkeit verschiedener Konstruktionen des Wasserkastens zwecks Änderung der Strömungskonfiguration an Einlass und Auslass stark verringert. Die einstellbare Strömungsführung stellt nun ein Mittel zur kundenspezifischen Anpassung der Wasserströmung bereit, wobei derselbe Wasserkasten verwendet wird. Unterschiedliche Effekte können durch entsprechende Einstellung bei der Strömungsführung auch mit derselben Konstruktion der Schneidmessernabe erzielt werden.
  • Schließlich erlaubt es die vorliegende Erfindung, den Extrusionsdruck, der das Ergebnis der Konstruktion des Granuliersystems nach dem Einleiten der Pellets in die Wasserströmung ist, über einen weiteren Bereich einzustellen. Dank der einstellbaren Wasserströmungsführung können wichtige Parameter wie zum Beispiel Rohrgröße und -länge, Höhe, Überdruckventil und Wassergeschwindigkeit leicht und effizient eingestellt werden.

Claims (15)

  1. Wasserströmungsführung (10, 70, 90, 110) für Druckwasser in einer Schneidkammer (22) eines Unterwassergranulators (12) mit einer Nabenwelle (32) eines rotierenden Schneidmessers mit Schneidklingen (37) zum Schneiden extrudierter Polymerpellets an einer Düsenfläche (18), wobei die Strömungsführung ein die Nabenwelle (32) des Schneidmessers umgebendes rohrförmiges Teil (38, 72) mit einer axialen Bohrung (42,74) und eine oder mehrere Aussparungen (52, 54, 76, 78) auf einer Außenseite aufweist, um das Druckwasser zu der Düsenfläche (18) hin und von dieser weg zu lenken; dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehr ringförmige Abschnitte (60, 62, 88, 89) am Ende des rohrförmigen Teils angebracht sind, um eine Gesamtlänge der Strömungsführung und den anschließenden Strom von Wasser über die Düsenfläche einzustellen.
  2. Wasserströmungsführung nach Anspruch 1, wobei mehrere ringförmige Abschnitte (60, 62, 88, 89) vorgesehen sind und jeder Abschnitt so bearbeitet ist, dass er an einem angrenzenden Abschnitt anliegt, wobei eine Zahl der mehreren ringförmigen Abschnitte wählbar ist, um eine Gesamtlänge der Strömungsführung zu bestimmen, und Änderungen in der Länge den Strom des an der Düsenfläche vorbeifließenden Wassers ändern.
  3. Wasserströmungsführung nach Anspruch 2, wobei die mehreren ringförmigen Abschnitte austauschbar sind.
  4. Wasserströmungsführung nach Anspruch 3, wobei die mehreren austauschbaren ringförmigen Abschnitte ringförmige Abschnitte unterschiedlicher Dicke umfassen.
  5. Wasserströmungsführung nach Anspruch 1, wobei das rohrförmige Teil (90) aus mehreren Abschnitten (92, 94, 96, 98) besteht, jeder Abschnitt zusammenwir kend an einem angrenzenden Abschnitt anliegt und eine Zahl der Abschnitte wählbar ist, um eine Gesamtlänge der Wasserströmungsführung zu verändern.
  6. Wasserströmungsführung nach Anspruch 5, wobei durch die Wahl einer vorgegebenen Zahl der das rohrförmige Teil bildenden Abschnitte der Strom des auf der Seite der Düsenfläche vorbeifließenden Wassers eingestellt wird.
  7. Wasserströmungsführung nach Anspruch 5, wobei die mehreren Abschnitte mehrere flache Platten (112, 114, 116, 118) umfassen.
  8. Wasserströmungsführung nach Anspruch 7, wobei die mehreren Abschnitte austauschbar sind.
  9. Wasserströmungsführung nach Anspruch 5, wobei mindestens einige der Abschnitte (92, 94, 96) mindestens eine Aussparung (103, 105, 107) auf einer Außenseite aufweisen, um eine axiale Nut in der Strömungsführung zu definieren, um das Druckwasser zu der Düsenfläche hin und von dieser weg zu lenken.
  10. Wasserströmungsführung nach Anspruch 9, wobei die jeweils angrenzenden Aussparungen zwei axiale Nuten bilden, von denen eine so positioniert werden kann, dass sie auf einen Einlass der Schneidkammer ausgerichtet ist, und die andere so positioniert werden kann, dass sie auf einen Auslass der Schneidkammer ausgerichtet ist.
  11. Wasserströmungsführung nach Anspruch 10, wobei eine der Aussparungen (107) ein bogenförmig gekrümmtes inneres Ende aufweist, um die radiale Strömung des Wassers in die Schneidkammer in eine axiale Strömung zu ändern und die axiale Strömung des Wassers und des Pelletbreis in eine radiale Strömung zu ändern.
  12. Wasserströmungsführung nach Anspruch 5, wobei die Außenseite konzentrisch eng an einer Innenseite des die Schneidkammer (22) umschließenden Wasserkastens (20) anliegt und mindestens einer der Abschnitte zwei Aussparungen (103, 105, 107) darin aufweist, um axiale Strömungswege des Wasserkasteneinlasses und -auslasses auf der Außenseite des rohrförmigen Teils bereitzustellen.
  13. Wasserströmungsführung nach Anspruch 12, wobei die zwei Ausschnitte einander diametral gegenüberliegend ausgerichtet sind und jeder eine axiale Nut parallel zur Drehachse der Nabenwelle des Schneidmessers bildet.
  14. Wasserströmungsführung nach Anspruch 13, wobei jede der axialen Nuten dadurch gebildet wird dass die auf der Außenseite befindlichen Aussparungen von mindestens zwei der Abschnitte aneinandergrenzen.
  15. Wasserströmungsführung nach Anspruch 12, wobei mindestens zwei aneinandergrenzende Abschnitte jeweils zwei Aussparungen auf der Außenseite aufweisen und diese zwei Aussparungen aneinandergrenzen, um axiale Nuten zu bilden, die sich parallel zur Drehachse der Nabenwelle des Schneidmessers erstrecken.
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