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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein magnetoresistives Element, das
beispielsweise zum Lesen von magnetischer Information aus einem
Laufwerk oder einer Vorrichtung mit einem magnetischen Aufzeichnungsmedium,
wie beispielsweise einem Festplattenlaufwerk (HDD), verwendet wird.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein magnetoresistives
Element mit Strom-senkrecht-zu-der-Ebene (CPP) Struktur, das eine
freie Magnetschicht, eine Pinned-Magnetschicht und eine elektrisch
leitende, nicht-magnetische Zwischenschicht enthält. Ein Messstrom ist so beschaffen,
dass er eine Stromkomponente enthält, die senkrecht zu der Oberfläche des
magnetoresistiven Films in dem magnetoresistiven Element mit CPP-Struktur
ist.
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Ein
magnetoresistives Element mit CPP-Struktur, das einen sogenannten
mehrschichtigen Riesenmagnetwiderstandsfilm (Riesenmagnetwiderstand
= GMR) enthält,
ist bereits früher
vorgeschlagen worden. Diese Art von magnetoresistivem Element mit
CPP-Struktur stellt mit Zunahme der Anzahl an den magnetischen Schichten
eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand zur Verfügung. Wie allgemein bekannt
ist, führt
eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand zu einem genauen Lesen von binärer magnetischer
Information mit einem elektrischen Messstrom mit einer kleineren
Stromstärke.
Insbesondere kann eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand in dem magnetoresistivem Element
mit CPP-Struktur von diesem Typ zum Beispiel unabhängig von
einer verringerten Größe des Elements
oder der Kernbreit aufrechterhalten werden. Es wird erwartet, dass
das magnetoresistive Element mit CPP-Struktur zu einer vergrößerten Aufzeichnungsdichte
beiträgt.
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Obwohl
die erhöhte
Anzahl an magnetischen Schichten zu einer Verringerung bei der Kernbreite führt, was
eine Ver besserung bei der Spurdichte zum Ergebnis hat, hemmt sie
zwangsläufig
die Verbesserung bei der linearen Dichte, nämlich der Verringerung der
Bit-Länge.
Infolgedessen kann die Aufzeichnungsdichte nicht wie erwartet verbessert
werden. Darüber
hinaus ist es schwierig, in geeigneter Weise die magnetische Domäne der freien
ferromagnetischen Schicht zu steuern, sowie Hysterese zu unterdrücken.
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Es
ist ein magnetoresistives Element mit CPP-Struktur vorgeschlagen
worden, das einen sogenannten Spinventilfilm enthält. Der
Spinventilfilm, der es einem Messstrom ermöglicht, parallel zu der Oberfläche des
magnetoresistiven Films zu fliesen, wird bei einem magnetoresistiven
Strom-in-der-Ebene
(CIP) Strukturelement tatsächlich
umfangreich verwendet. Insbesondere ist der Spinventilfilm fast vollständig davor
geschützt,
unter der Steuerung der magnetischen Domäne in der freien ferromagnetischen
Schicht sowie unter der Unterdrückung
der Hysterese zu leiden. Jedoch kann eine dramatische Verbesserung
bei der Variation des elektrischen Widerstands bei dem magnetoresistiven
Element mit CPP-Struktur nicht erwartet werden, das den Spinventilfilm
enthält.
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Infolgedessen
ist es wünschenswert,
ein magnetoresistives Element mit CPP-Struktur zur Verfügung zu
stellen, das eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand selbst bei einer verringerten Anzahl
an Schichten erzeugen kann.
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Erfindungsgemäß wird ein
magnetoresistives Element mit Strom-senkrecht-zu-der-Ebene Struktur
bereitgestellt, das enthält:
eine
freie Magnetschicht; ein Pinned-Magnetschicht; und eine nicht-magnetische
Zwischenschicht, die zwischen der freien Magnetschicht und der Pinned-Magnetschicht
angeordnet ist; dadurch gekennzeichnet, dass: die nicht-magnetische
Zwischenschicht aus einem elektrisch leitenden Material gebildet
ist und eine Oberfläche
aufweist, die eine Grenze der nicht-magnetischen Zwischenschicht
definiert; und Isolationsmaterial auf der Grenze in einer dispergierten
Weise existiert.
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Wenn
ein erfindungsgemäßes magnetoresistives
Element mit CPP-Struktur in ein Magnetfeld platziert wird, das sich
aus einem magnetischen Aufzeichnungsmedium erstreckt, ist es der
Magnetisierung der freien Magnetschicht möglich, als Antwort auf die
Inversion der magnetischen Polarität des Magnetfelds zu rotieren.
Die Rotation der Magnetisierung in der freien Schicht induziert
eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand des magnetoresistiven Elements mit
CPP-Struktur. Die Spannung eines elektrischen Messstroms, der durch
die freie Magnetschicht, die nicht-magnetische Zwischenschicht und
die Pinned-Magnetschicht hindurchdringt, variiert als Antwort auf
die Variation des elektrischen Widerstands. Die Variation bei der
Spannung kann zum Feststellen von magnetischen Binärdaten verwendet
werden.
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Bei
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird angenommen, dass das Isolationsmaterial
die Schnittfläche
des Wegs für
den elektrischen Messstrom verringert. Das magnetoresistive Element mit
CPP-Struktur realisiert eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand als Antwort auf die Rotation der
Magnetisierung in der freien Magnetschicht. Ein elektrischer Messstrom
mit einer geringeren Stärke
wird noch verwendet, um eine ausreichende Variation bei der Spannung
zu erhalten. Infolgedessen trägt
ein erfindungsgemäßes magnetoresistives
Element mit CPP-Struktur sehr zu einer weiteren Verbesserung bei
der Aufzeichnungsdichte und einer Verringerung des Stromverbrauchs
bei.
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US 5,986,858 ,
FR 2,774,774 und EP-A-0780912 (nächstkommender
Stand der Technik) offenbaren ein magnetoresistives Element mit Strom-senkrecht-zu-der-Ebene
Struktur, das eine freie Magnetschicht und eine Pinned-Magnetschicht enthält. Keines
dieser Dokumente offenbart jedoch oder legt nahe, dass ein Isolationsmaterial
in einer ausschließlich
dispergierten Weise über
einer Grenze existieren soll, die auf einer elektrisch leitenden, nicht-magnetischen
Zwischenschicht definiert ist, die zwischen der freien und der Pinned-Magnetschicht angeordnet
ist.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das Isolationsmaterial ein Metalloxid, ein
Metallnitrid oder dergleichen sein. Das Metalloxid oder -nitrid
kann magnetische Metallatome enthalten. Es wurde beobachtet, dass
das Isolationsmaterial, das die magnetischen Metallatome enthält, in bemerkenswerter
Weise zu einer vergrößerten Variation
bei dem Widerstand beiträgt.
Die magnetischen Metallatome können
wenigstens eines aus Fe, Co und Ni einschließen. Das Isolationsmaterial
kann zum Beispiel ein Oxid oder ein Nitrid einer CoFe-Legierung sein.
Wenn eine CoFe-Legierung
Sauerstoffgas, Sauerstoffplasma, Sauerstoffradikal oder dergleichen
auf einer elektrisch leitenden Schicht ausgesetzt wird, kann leicht
das Oxid der CoFe-Legierung erhalten werden. Auf ähnliche
Weise kann, wenn eine CoFe-Legierung Stickstoffgas auf einer elektrisch
leitenden Schicht ausgesetzt wird, leicht das Nitrid der CoFe-Legierung
erhalten werden.
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Das
Metalloxid oder -nitrid kann mit einem metallischen Material auf
der Grenze gemischt sein. Das metallische Material kann zum Beispiel
ein magnetisches metallisches Material enthalten. Wenn das Oxid
oder Nitrid der CoFe-Legierung auf der Grenze existiert, kann das
metallische Material eine CoFe-Legierung sein. Es wird angenommen,
dass die Mischung des Isolationsmaterials und des metallischen Materials
sehr zu einer vergrößerten Variation bei
dem Widerstand beiträgt.
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Es
wird nun im Wege eines Beispiels Bezug genommen auf die beigefügten Zeichnungen,
in denen:
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1 eine
Draufsicht ist, die schematisch die innere Struktur eines Festplattenlaufwerks
(HDD) veranschaulicht;
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2 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht ist, die schematisch die Struktur eines Flugkopfgleitkörpers gemäß einem
speziellen Beispiel veranschaulicht;
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3 eine
Vorderansicht ist, die schematisch einen elektromagnetischen Lese-/Schreib-Wandler
veranschaulicht, der bei einer luftgelagerten Oberfläche betrachtet
wird;
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4 eine
vergrößerte Vorderansicht
ist, die schematisch die Struktur eines magnetoresistiven (MR) geschichteten
Stücks
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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5 schematisch
einen Weg eines elektrischen Stroms veranschaulicht, der durch das
MR geschichtete Stück
hindurchdringt;
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6 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht eines Wafers ist, die schematisch das MR geschichtete
Stück veranschaulicht,
das auf dem Wafer ausgebildet ist;
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7 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch das Verfahren
zum Ausbilden von Domänensteuerstreifenschichten
veranschaulicht;
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8 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch das Verfahren
zum Ausbilden einer bedeckenden Isolierschicht veranschaulicht;
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9 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch einen Photoresistfilm
veranschaulicht, der eine Lücke
entsprechend der Kontur einer Anschlusserhebung einer oberen Elektrode
definiert;
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10 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch das Verfahren
eines Kontaktlochs veranschaulicht;
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11 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch das Verfahren
zum Ausbilden der oberen Elektrode veranschaulicht;
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12 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht des Wafers ist, die schematisch das Verfahren
zum Ausbilden eines geschichteten Materialfilms veranschaulicht,
der in das MR geschichtete Stück geschabt
wird;
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13 eine
vergrößerte vertikale
Teilschnittansicht ist, die schematisch das Verfahren zum Ausbilden
des geschichteten Materialfilms veranschaulicht;
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14 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Dicke der Sauerstoffgas
ausgesetzten CoFeB-Schicht und der Größe sowie der Variation bei dem
elektrischen Widerstand veranschaulicht;
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15 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Dicke der Sauerstoffgas
ausgesetzten CoFeB-Schicht und dem magnetoresistiven (MR) Verhältnis sowie
der Variation bei der Spannung des angelegten elektrischen Stroms
veranschaulicht;
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16 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Menge der Fe-Zusammensetzung
in der Sauerstoffgas ausgesetzten CoFeB-Schicht und der Größe sowie
der Variation bei dem elektrischen Widerstand veranschaulicht;
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17 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Menge der Fe-Zusammensetzung
in der Sauerstoffgas ausgesetzten CoFeB-Schicht und dem MR-Verhältnis sowie
der Variation bei der Spannung des angelegten elektrischen Stroms
veranschaulicht;
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18 eine
vergrößerte Vorderansicht
ist, die schematisch die Struktur eines MR geschichteten Stücks gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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19 eine
vergrößerte Vorderansicht
ist, die schematisch die Struktur eines MR geschichteten Stücks gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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20 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Dicke einer Sauserstoffgas
ausgesetzten CoFeB-Schicht und der Größe sowie der Variation bei
dem elektrischen Widerstand veranschaulicht; und
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21 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen der Dicke einer Sauerstoffgas
ausgesetzten CoFeB-Schicht und dem MR-Verhältnis sowie der Variation bei
der Spannung des angelegten elektrischen Stroms veranschaulicht.
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1 veranschaulicht
schematisch die innere Struktur eines Festplattenlaufwerks (HDD) 11 als ein
Beispiel eines Laufwerks mit einem magnetischen Aufzeichnungsmedium
oder einer magnetischen Speichervorrichtung. Das HDD 11 enthält ein kastenförmiges Hauptgehäuse 12,
das zum Beispiel einen Innenraum eines flachen Parallelepipeds definiert.
Wenigstens ein Aufzeichnungsmedium oder eine magnetische Aufzeichnungsplatte 13 befindet sich
in dem Innenraum innerhalb des Hauptgehäuses 12. Die magnetische
Aufzeichnungsplatte 13 ist auf einer Antriebswelle eines
Spindelmotors 14 befestigt. Der Spindelmotor 14 kann
die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 mit einer höheren Umdrehungsgeschwindigkeit,
wie zum Beispiel 7.200 U/min oder 10.000 U/min drehen. Eine nicht
gezeigte Abdeckung ist mit dem Hauptgehäuse 12 verbunden,
um so den geschlossenen Innenraum zwischen sich und dem Hauptgehäuse 12 zu
definieren.
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In
dem Innenraum des Hauptgehäuses 12 befindet
sich auch eine Beförderungseinrichtung 16 für eine schwingende
Bewegung um einen vertikalen Halteschaft 15. Die Beförderungseinrichtung 16 enthält einen
starren Schwingarm 17, der sich in der horizontalen Richtung
von dem vertikalen Halte schaft 15 erstreckt, und eine elastische
Kopfaufhängung 18, die
an das Spitzenende des Schwingarms 17 fixiert ist, um sich
so nach vorne aus dem Schwingarm 17 zu erstrecken. Wie
allgemein bekannt ist, ist ein Flugkopfgleitkörper 19 an dem Spitzenende
der Kopfaufhängung 18 durch
eine nicht gezeigte Kardanfeder einseitig befestigt. Die Kopfaufhängung 18 dient
dazu, den Flugkopfgleitkörper 19 zu
der Oberfläche
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 zu drücken. Wenn
sich die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 dreht, lässt man
den Flugkopfgleitkörper 19 einen Luftstrom
empfangen, der entlang der sich drehenden magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 erzeugt wird.
Der Luftstrom dient dazu, eine Anhebung des Flugkopfgleitkörpers 19 zu
erzeugen. Dem Flugkopfgleitkörper 19 wird
so ermöglicht, über die
Oberfläche der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 während des Drehens der magnetischen
Aufzeichnungsplatte 13 mit einer größeren Stabilität zu fliegen,
die durch das Gleichgewicht zwischen der Anhebung und der Druckkraft
der Kopfaufhängung 18 erzeugt
wird.
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Wenn
die Beförderungseinrichtung 16 angetrieben
wird, um während
des Flugs des Flugkopfgleitkörpers 19 um
den Halteschaft 15 zu schwingen, wird dem Flugkopfgleitkörper 19 ermöglicht,
die Aufzeichnungsspuren zu überqueren,
die auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 in radialer
Richtung der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 definiert
sind. Diese radiale Bewegung dient dazu, den Flugkopfgleitkörper 19 richtig über eine
gewünschte Aufzeichnungsspur
auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 zu positionieren.
In diesem Fall kann zum Beispiel ein elektromagnetischer Aktuator 21, wie
beispielsweise ein Schwingspulenmotor (VCM) verwendet werden, um
die Schwingbewegung der Beförderungseinrichtung 16 zu
realisieren. Wie allgemein bekannt ist, sind in dem Fall, bei dem
sich zwei oder mehr magnetische Aufzeichnungsplatten 13 in dem
Innenraum des Hauptgehäuses 12 befinden,
ein Paar der elastischen Kopfaufhängungen 18 auf einem
einzelnen gemeinsamen Schwingarm 17 zwischen den benachbarten
magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 befestigt.
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2 stellt
ein spezielles Beispiel des Flugkopfgleitkörpers 19 dar. Der
Flugkopfgleitkörper 19 dieses
Typs enthält
einen Gleitkörper 22 aus Al2O3-TiC in der Form
eines flachen Parallelepipeds, und eine Kopfschutzschicht 24,
die ausgebildet ist, um sich über
das hintere oder Ausströmende
des Gleitkörpers 22 zu
erstrecken. Die Kopfschutzschicht 24 kann aus Al2O3 gebildet sein.
Ein elektromagnetischer Schreib-/Lese-Wandler 23 ist in
der Kopfschutzschicht 24 eingebettet. Eine mittig-gegenüberstehende
Oberfläche
oder Bodenfläche 25 ist
kontinuierlich über
den Gleitkörper 22 und
die Kopfschutzschicht 24 ausgebildet, um so der Oberfläche der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 in einem Abstand gegenüber zu stehen.
Die Bodenfläche 25 ist
so ausgebildet, dass sie einen Luftstrom 26 empfängt, der entlang
der Oberfläche
der sich drehenden magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 erzeugt
wird.
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Ein
Gleiterpaar 27 ist ausgebildet, um sich über die
Bodenfläche 25 von
dem vorderen oder Stromaufwärtsende
zu dem hinteren oder Stromabwärtsende
zu erstrecken. Der einzelne Gleiter 27 ist so beschaffen,
dass er eine Luftlageroberfläche (ABS) 28 an
seiner Oberseite definiert. Insbesondere erzeugt der Luftstrom 26 die
vorerwähnte
Anhebung bei den entsprechenden Luftlageroberflächen 28. Der in die
Kopfschutzschicht 24 eingebettete elektromagnetische Schreib-/Lese-Wandler 23 liegt
bei der Luftlageroberfläche 28 frei,
wie nachfolgend detailliert beschrieben ist. In diesem Fall kann
eine diamantartige Kohlenstoffschutzschicht (diamantartiger Kohlenstoff
= DLC) über
die Luftlageroberfläche 28 ausgebildet
sein, um so das freiliegende Ende des elektromagnetischen Lese-/Schreib-Wandlers 23 zu bedecken.
Der Flugkopfgleitkörper 19 kann
eine andere als die oben beschriebene Gestalt oder Form aufweisen.
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3 veranschaulicht
eine vergrößerte detaillierte
Ansicht des elektromagnetischen Schreib-/Lese-Wandlers 23,
der an der Bodenfläche 25 freiliegt.
Der elektromagnetische Lese-/Schreib-Wandler 23 enthält ein induktives
Schreibelement oder einen Dünnfilm-Magnetkopf 31 und ein
elektromagnetisches Wandlerelement mit Strom-senkrecht-zu-der-Ebene
(CPP) Struktur oder ein magnetoresistives (MR) Leseelement mit CPP-Struktur 32.
Der Dünnfilm-Magnetkopf 31 ist
so gestaltet, dass er magnetische Bitdaten auf die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 durch
Verwenden eines magnetischen Felds schreibt, das zum Beispiel in
einem nicht gezeigten, leitenden Wirbelspulenmuster induziert wird.
Das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 ist so gestaltet,
dass es magnetische Bitdaten durch Verwenden von Variation bei dem
elektrischen Widerstand als Antwort auf die Inversion der magnetischen
Polarität
in einem magnetischen Feld erfasst, das von der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 wirkt.
Der Dünnfilm-Magnetkopf 31 und
das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 befinden sich zwischen
einer Al2O3-Schicht
(Al2O3 = Aluminiumoxid) 33 als
einer oberen Halbschicht oder einem Deckschichtfilm und einer Al2O3-Schicht (Al2O3 = Aluminiumoxid) 34 als
einer unteren Halbschicht oder einem Unterschichtfilm. Der Deckschicht-
und der Unterschichtfilm bilden in Kombination die oben erwähnte Kopfschutzschicht 24.
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Der
Dünnfilm-Magnetkopf 31 enthält eine obere
magnetische Polschicht 35, deren vorderes Ende bei der
Luftlageroberfläche 28 freiliegt,
und eine untere magnetische Polschicht 36, deren vorderes
Ende in ähnlicher
Weise bei der Luftlageroberfläche 28 freiliegt.
Die obere und untere magnetische Polschicht 35, 36,
können
zum Beispiel aus FeN, NiFe oder dergleichen gebildet sein. Die Kombination aus
der oberen und unteren magnetischen Polschicht 35, 36,
bildet den magnetischen Kern des Dünnfilm-Magnetkopfs 31.
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Eine
nicht-magnetische Abstandsschicht 37 befindet sich zwischen
der oberen und unteren magnetischen Polschicht 35, 36.
Die nicht-magnetische Abstandsschicht 37 kann zum Beispiel
aus Al2O3 (Aluminiumoxid)
gebildet sein. Wenn ein magnetisches Feld bei dem leitenden Wirbelspulenmuster
induziert wird, wird ein magnetischer Fluss zwischen der oberen
und unteren magnetischen Polschicht 35, 36, ausgetauscht.
Die nicht-magnetische Abstandsschicht 37 ermöglicht es,
dass der ausgetauschte magnetische Fluss aus der Bodenfläche 25 austritt. Der
so ausgetretene magnetische Fluss bildet ein magnetisches Feld zum
Aufzeichnen aus, nämlich ein
magnetisches Schreiblückenfeld.
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Das
MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 enthält eine untere Elektrode 38,
die sich über
die obere Oberfläche
der Aluminiumoxidschicht 34 als eine Grundisolierschicht
erstreckt. Die untere Elektrode 38 ist so gestaltet, dass
sie eine elektrisch leitende Leitschicht 38a und ein elektrisch
leitendes Anschlussstück 38b enthält, das
auf der oberen Oberfläche
der Leitschicht 38a steht. Die untere Elektrode 38 kann
nicht nur eine Eigenschaft von elektrischen Leitern aufweisen, sondern
auch eine weichmagnetische Eigenschaft. Wenn die untere Elektrode 38 zum Beispiel
aus einem weichmagnetischen elektrischen Leiter gebildet ist, wie
beispielsweise NiFe, kann die untere Elektrode 38 auch
als eine untere Schutzschicht für
das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 dienen.
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Die
untere Elektrode 38 ist in eine Isolierschicht 41 eingebettet,
die sich über
die Oberfläche der
Aluminiumoxidschicht 34 erstreckt. Die Isolierschicht 41 ist
so gestaltet, dass sie sich über
die Oberfläche
der Leitschicht 38a erstreckt, um so die Seitenfläche des
Anschlussstücks 38b zu kontaktieren.
Hier kann eine flache Oberfläche 42 kontinuierlich über die
obere Oberfläche
des Anschlussstücks 38b und
die obere Oberfläche
der Isolierschicht 41 gebildet sein.
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Ein
elektromagnetischer Wandlerfilm oder magnetoresistives (MR) geschichtetes
Stück 43 befindet
sich auf der flachen Oberfläche 42,
um sich so entlang der Luftlageroberfläche 28 zu erstrecken. Das
MR geschichtete Stück 43 ist
so gestaltet, dass es sich wenigstens über die obere Oberfläche des Anschlussstücks 38b erstreckt.
Auf diese Weise kann eine elektrische Verbindung zwischen dem MR geschichteten
Stück 43 und
der unteren Elektrode 38 hergestellt werden. Die Struktur
des MR geschichteten Stücks 43 wird
nachfolgend detailliert beschrieben.
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Auf ähnliche
Weise befindet ein Paar an vormagnetisierenden hartmagnetischen
Streifenschichten, nämlich
Domänensteuerstreifenschichten 44, auf
der flachen Oberfläche 42,
um sich entlang der Luftlageroberfläche 28 zu erstrecken.
Die Domänensteuerstreifenschichten 44 sind
so gestaltet, dass sie zwischen sich das MR geschichtete Stück 43 entlang der
Luftlageroberfläche 28 über die
flache Oberfläche 42 beinhalten.
Die Domänensteuerstreifenschichten 44 können aus
einem metallischen Material gebildet sein, wie beispielsweise CoPt,
CoCrPt oder dergleichen. Eine spezielle Magnetisierung wird in den
Domänensteuerstreifenschichten 44 entlang einer
vorbestimmten lateralen Richtung über das MR geschichtete Stück 43 hinweg
erzeugt. Die Magnetisierung in den Domänensteuerstreifenschichten 44 dient
auf diese Weise dazu, ein vormagnetisierendes Magnetfeld zwischen
den Domänensteuerstreifenschichten 44 auszubilden.
Das vormagnetisierende Magnetfeld ist so beschaffen, das es zum
Beispiel die Einzeldomäneneigenschaft
in einer freien ferromagnetischen Schicht in dem MR geschichteten
Stück 43 realisiert.
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Die
flache Oberfläche 42 ist
mit einer überdeckenden
Isolierschicht 45 bedeckt. Die überdeckende Isolierschicht 45 ist
so beschaffen, dass sie das MR geschichtete Stück 43 und die Domänensteuerstreifenschichten 44 gegen
die Isolierschicht 41 hält. Eine
obere Elektrode 46 kann sich über die obere Oberfläche der überdeckenden
Isolierschicht 45 erstrecken. Auf die gleiche Weise wie
die untere Elektrode 38 kann die obere Elektrode 46 nicht
nur eine Eigenschaft von elektrischen Leitern, sondern auch eine
weichmagnetische Eigenschaft aufweisen. Wenn die obere Elektrode 46 zum
Beispiel aus einem weichmagnetischen elektrischen Leiter gebildet
ist, wie beispielsweise NiFe, kann die obere Elektrode 46 auch
als eine obere Abschirmschicht für
das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 dienen. Der zwischen der
oben erwähnten
unteren Abschirmschicht oder der unteren Elektrode 38 und
der oberen Elektrode 46 definierte Raum legt die lineare
Auflösung
des magnetischen Aufzeichnens oder der Daten entlang der Aufzeichnungsspuren
auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 fest. Die obere
Elektrode 46 enthält
eine Anschlusserhebung 47, die durch die überdeckende
Isolierschicht 45 hindurchtritt, um so die obere Oberfläche des
MR geschichteten Stücks 43 zu
kontaktieren. Auf diese Weise kann ein Stromanschluss zwischen dem
MR geschichteten Stück 43 und
der oberen Elektrode 46 hergestellt werden.
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Ein
elektrischer Messstrom kann durch die obere und untere Elektrode 46, 38,
dem MR geschichteten Stück 43 in
dem MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 zugeführt werden.
Wie sich aus 3 ergibt, dienen sowohl das
Anschlussstück 38b als
auch die Anschlusserhebung 47 dazu, den Weg für den zugeführten elektrischen
Messstrom in dem MR geschichteten Stück 43 zu verkleinern.
Darüber hinaus
kann diese Art von MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 den
Weg des elektrischen Messstroms bei der zentralen Fläche des
MR geschichteten Stücks 43 bilden,
fern von dem Kontakt zu den Domänensteuerstreifenschichten 44.
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4 veranschaulicht
ein MR geschichtetes Stück 43 gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das MR geschichtete Stück 43 ist
ein sogenannter einfacher Spinventilfilm des Typs, der eine freie
ferromagnetische Schicht enthält, die
oberhalb einer ferromagnetischen Pinned-Schicht angeordnet ist.
Genauer ausgedrückt enthält das MR
geschichtete Stück 43 eine
Grundschicht 51, die sie über die flache Oberfläche 42 erstreckt.
Die Grundschicht 51 enthält zum Beispiel eine Ta-Schicht 51a,
die sich über
die flache Oberfläche 42 erstreckt,
und eine NiFe-Schicht 51b, die sich über die obere Oberfläche der
Ta-Schicht 51a erstreckt. Eine Pinning-Schicht 52 überdeckt
die obere Oberfläche
der Grundschicht 51. Die Pinning-Schicht 52 kann
aus einem antiferromagnetischen Material ausgebildet sein, wie beispielsweise
PdPtMn.
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Eine
ferromagnetische Pinned-Schicht 53 überdeckt die obere Oberfläche der
Pinning-Schicht 52. Ein mehrschichtiger ferrimagnetischer
Strukturfilm kann als die ferromagnetische Pinned-Schicht 53 verwendet
sein. Die ferromagnetische Pinned-Schicht 53 des mehrschichtigen
ferromagnetischen Strukturfilms kann obere und untere ferromagnetische
Schichten 53a, 53b, und eine Ru-Kopplungsschicht 54 enthalten,
die zwischen der oberen und unteren ferromagnetischen Schicht 53a, 53b, angeordnet
ist. Die obere und untere ferromagnetische Schicht 53a, 53b,
können
aus einer weichmagnetischen Legierungsschicht ausgebildet sein,
wie beispielsweise einer CoFe-Schicht, einer CoFeB-Schicht oder
dergleichen. Die ferromagnetische Pinned-Schicht 53 kann
eine andere Struktur aufweisen.
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Eine
nicht-magnetische Zwischenschicht 55 überdeckt die obere Oberfläche der
ferromagnetischen Pinned-Schicht 53.
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Die
nicht-magnetische Zwischenschicht 55 kann zum Beispiel
aus einer oberen und unteren elektrisch leitenden Schicht 55a, 55b,
ausgebildet sein. Eine Grenze BR ist zwischen den elektrisch leitenden
Schichten 55a, 55b, definiert. Entlang der Grenze
BR können
ein magnetisches metallisches Material 56 und ein Isolationsmaterial 57 vorhanden sein.
Das magnetische metallische Material 56 und das Isolationsmaterial 57 können über die
Grenze BR hinweg miteinander gemischt sein. Die individuelle elektrisch
leitende Schicht 55a, 55b, kann zum Beispiel aus
einer Cu-Schicht ausgebildet sein. Das magnetische metallische Material 56 kann
zum Beispiel aus einer weichmagnetischen Legierung ausgebildet sein,
wie beispielsweise CoFe, CoFeB oder dergleichen. Das Isolationsmaterial 57 kann
zum Beispiel aus einem Metalloxid oder einem Metallnitrid ausgebildet
sein, das auf Grundlage des magnetischen metallischen Materials 56 erzeugt
wurde. Andernfalls kann die nicht-magnetische Zwischenschicht 55 drei oder
mehr elektrisch leitende Schichten enthalten. In diesem Fall können das
magnetische metallische Material 56 und das Isolationsmaterial 57 über irgendwelche
Grenzen BR hinweg existieren, die zwischen den benachbarten, elektrisch
leitenden Schichten definiert sind.
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Eine
freie ferromagnetische Schicht 58 überdeckt die obere Oberfläche der
nicht-magnetischen Zwischenschicht 55. Die nicht-magnetische
Zwischenschicht 55 ist somit zwischen der freien ferromagnetischen
Schicht 58 und der ferromagnetischen Pinned-Schicht 53 angeordnet.
Die freie ferromagnetische Schicht 58 kann aus einer weichmagnetischen Legierungsschicht,
wie beispielsweise einer CoFe-Schicht, einer CoFeB-Schicht oder
dergleichen ausgebildet sein. Eine Deckschicht 59 überdeckt
die obere Oberfläche
der freien ferromagnetischen Schicht 58. Die Deckschicht 59 kann
zum Beispiel eine Cu-Schicht 59a enthalten, die sich über die Ober fläche der
freien ferromagnetischen Schicht 58 erstreckt, und eine
Ru-Schicht 59b, die sich über die obere Oberfläche der
Cu-Schicht 59a erstreckt.
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Wenn
das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 sich zum Lesen von
magnetischen Informationsdaten gegenüber der Oberfläche der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 befindet, kann die
Magnetisierung der freien ferromagnetischen Schicht 58 in
dem MR geschichteten Stück 43 oder
Spinventilfilm als Antwort auf die Inversion der magnetischen Polarität rotieren,
die von der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 angewandt
wird. Die Rotation der Magnetisierung in der freien ferromagnetischen Schicht 58 induziert
eine Variation bei dem elektrischen Widerstand des MR geschichteten
Stücks 43, nämlich dem
Spinventilfilm. Wenn dem MR geschichteten Stück 43 ein elektrischer
Messstrom durch die obere und untere Elektrode 46, 38,
zugeführt
wird, tritt als Antwort auf die Variation bei der Magnetoresistenz
eine Variation bei der Größe eines
Parameters auf, wie beispielsweise der Spannung, bei der elektrischen
Messstromleistung von der oberen und unteren Elektrode 46, 38.
Die Variation bei der Größe kann
verwendet werden, um ein magnetisches Datenbit zu erfassen, das
auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 aufgezeichnet
ist.
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Das
MR geschichtete Stück 43 ermöglicht einem
elektrischen Messstrom, senkrecht zu der Richtung der Grenze BR
zu fliesen. Wie in 5 gezeigt ist, wird angenommen,
dass der elektrische Messstrom durch das magnetische metallische
Material 56 bei der Lücke
des Isolationsmaterials 57 eindringt. Das MR geschichtete
Stück 43 realisiert
eine größere Variation
bei dem elektrischen Widerstand als Antwort auf die Rotation der
Magnetisierung in der freien ferromagnetischen Schicht 58.
Ein elektrischer Messstrom mit einem kleineren Wert wird noch verwendet,
um eine ausreichende Varia tion bei einem elektrischen Parameter
zu erhalten, wie beispielsweise der Spannung. Das erfindungsgemäße MR Leseelement
mit CPP-Struktur 32 des oben beschriebenen Typs trägt in großem Maße zu einer
weiteren Verbesserung bei der Aufzeichnungsdichte und zur Verringerung
bei dem Verbrauch an elektrischer Energie bei. Darüber hinaus
kann der elektrische Widerstand des MR Leseelements mit CPP-Struktur 32 auf etwa
ein Zehntel des elektrischen Widerstands des magnetoresistiven Tunnelübergangelements
(TMR) verkleinert werden. Somit kann Erzeugung eines sogenannten
thermischen Rauschens in dem MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 vermieden
werden. Des Weiteren ermöglicht
das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32, dass die Domänensteuerstreifenschichten 44 leicht
die Einzeldomäneneigenschaft
in der freien ferromagnetischen Schicht 58 innerhalb des
MR geschichteten Stücks 43 bilden.
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Als
Nächstes
erfolgt die Beschreibung eines Verfahrens zum Herstellen eines erfindungsgemäßen MR Leseelements
mit CPP-Struktur 32. Zuerst wird ein Wafer 61 aus
Al2O3-TiC hergestellt.
Die Gesamtoberfläche
des Wafers 61 wird mit der Aluminiumoxidschicht 34 bedeckt.
Wie aus 6 ersichtlich ist, wird die
untere Elektrode 38 über
die Oberfläche der
Aluminiumoxidschicht 34 ausgebildet. Die untere Elektrode 38 wird
dann in die Isolierschicht 41 eingebettet, die sich über die
Oberfläche
der Aluminiumoxidschicht 34 erstreckt. Wenn die Isolierschicht 41 zum
Beispiel einer abflachenden Polierbehandlung unterzogen wird, wird
dem Anschlussstück 38b der unteren
Elektrode 38 ermöglicht,
auf der flachen Oberfläche 42 freizuliegen.
Auf diese Weise wird eine Substrukturschicht ausgebildet, um die
untere Elektrode 38 wenigstens teilweise freizulegen.
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Danach
wird das MR geschichtete Stück 43 auf
der oberen Oberfläche
der Substrukturschicht oder der flachen Oberfläche 42 ausgebildet.
Zuerst wird ein geschichteter Material film über die gesamte flache Oberfläche 42 ausgebildet.
Der geschichtete Materialfilm enthält die Schichten, die mit jenen
des MR geschichteten Stücks 43 identisch
sind. Später wird
detailliert ein Verfahren zum Ausbilden des geschichteten Materialfilms
beschrieben. Das MR geschichtete Stück 43 wird aus dem
geschichteten Materialfilm geschabt. Es kann eine Photolithographietechnik
angewandt werden, um das MR geschichtete Stück 43 auszubilden.
Auf diese Weise kann das MR geschichtete Stück 43 so ausgebildet
werden, dass es auf der oberen Oberfläche der Grundschicht oder der
flachen Oberfläche 42 steht.
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Danach
werden die Domänensteuerstreifenschichten 44 auf
der flachen Oberfläche 42 ausgebildet,
wie in 7 gezeigt ist. Zum Beispiel kann ein Sputterverfahren
angewandt werden, um die Domänensteuerstreifenschichten 44 auszubilden.
Bei einem Sputterverfahren wird zuerst ein nicht gezeigter Photoresistfilm über die
flache Oberfläche 42 ausgebildet.
Der Photoresistfilm dient dazu, einen Raum oder eine Lücke entsprechend
der Form der Domänensteuerstreifenschichten 44 angrenzend
zu dem MR geschichteten Stück 43 zu
definieren. Die Domänensteuerstreifenschichten 44 werden
innerhalb der Lücke
ausgebildet. Die Domänensteuerstreifenschichten 44 müssen wenigstens
die freie ferromagnetische Schicht 58 des MR geschichteten
Stücks 43 zwischen
sich aufnehmen. Die oberen Oberflächen der Domänensteuerstreifenschichten 44 verbleiben bevorzugt
unterhalb der Deckschicht 59.
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Wie
in 8 gezeigt ist, wird danach die bedeckende Isolierschicht 45 über die
gesamte flache Oberfläche 42 ausgebildet.
Das MR geschichtete Stück 43 und
die Domänensteuerstreifenschichten 44 werden
mit der bedeckenden Isolierschicht 45 bedeckt. Es kann
ein Sputterverfahren angewandt werden, um die bedeckende Isolierschicht 45 auszubilden.
Bei dem Sputterverfahren kann ein Target aus einem Isolationsma terial,
wie beispielsweise SiO2, Al2O3 oder dergleichen verwendet werden. Danach wird
ein Photoresistfilm 62 über
die bedeckende Isolierschicht 45 ausgebildet, wie in 9 gezeigt
ist. Es wird eine Lücke 63 entsprechend
der Kontur der Anschlusserhebung 47 in dem Photoresistfilm 62 definiert.
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Die
bedeckende Isolierschicht 45, die mit dem Photoresistfilm 62 bedeckt
ist, wird dann einem Ätzverfahren
mit reaktiven Ionen (RIE) unterzogen. Bei dem RIE-Verfahren kann
ein Ätzgas
aus SF6 angewandt werden. Wie in 10 gezeigt
ist, dient das Ätzgas
dazu, die bedeckende Isolierschicht 45 innerhalb der Lücke 63 zu
entfernen. Auf diese Weise wird ein sogenanntes Kontaktloch 64 in
der bedeckenden Isolierschicht 45 ausgebildet. Nachdem
das Kontaktloch 64 ausgebildet worden ist kann der Photoresistfilm 62 entfernt
werden.
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Wie
in 11 gezeigt ist, wird dann die obere Elektrode 46 ausgebildet,
um sich über
die bedeckende Isolierschicht 45 zu erstrecken. Die obere Elektrode 46 lässt man
in das Kontaktloch 64 eintreten. Auf diese Weise kontaktiert
die obere Elektrode 46 die obere Oberfläche des MR geschichteten Stücks 43,
nämlich
die Deckschicht 59. Das MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 ist
somit gebildet. Wie allgemein bekannt ist, wird der Dünnfilm-Magnetkopf 31 über dem
MR Leseelement mit CPP-Struktur 32 ausgebildet.
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Wie
in 12 gezeigt ist, ist die flache Oberfläche 42 so
gestaltet, dass sie in dieser Reihenfolge beim Ausbilden des oben
erwähnten
geschichteten Materialfilms zum Beispiel eine Ta-Schicht 65 und eine
NiFe-Schicht 66 als die Grundschicht 51, eine PdPtMn-Schicht 67 als
die Pinning-Schicht 52,
eine CoFeB-Schicht 68 sowie eine Ru-Schicht 69 und eine
CoFeB-Schicht 71 als die ferromagnetische Pinned-Schicht 53,
und eine Cu-Schicht 72 als die untere elektrisch leitende
Schicht 55b aufnimmt. Es kann Sputtern in einer Vakuumkammer
bewirkt werden, um so den geschichteten Materialfilm auszubilden.
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Nachdem
die Cu-Schicht 72 ausgebildet worden ist, wird das Ausbilden
des magnetischen metallischen Materials über die Oberfläche der Cu-Schicht 72 in
der Vakuumkammer durchgeführt. Zum
Beispiel kann Sputtern angewandt werden. Als ein Sputtertarget wird
ein Pulverpressling einer weichmagnetischen Legierung, wie beispielsweise CoFe,
CoFeB oder dergleichen verwendet. Die Abscheidung oder Sputtergeschwindigkeit
des Materials wird auf ungefähr
1,0 nm eingestellt. Ein kontinuierlicher "vollständiger" Film über die Oberfläche der Cu-Schicht 72 wird
nicht erwartet. Es wird angenommen, dass die magnetischen Metallatome
auf eine dispergierte Weise mit einer vorbestimmten Dichte vorliegen.
Das magnetische Metallmaterial 56 wird somit ausgebildet,
um über
die Oberfläche
der Cu-Schicht 72 dispergiert zu sein.
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Wie
aus 12 ersichtlich ist, wird dann zum Beispiel Sauerstoffgas
in die Kammer eingeführt. Eine
Oxidationsreaktion des magnetischen metallischen Materials 56 wird
auf der Oberfläche
der Cu-Schicht 72 induziert. Die Oxidationsreaktion ermöglicht die
Erzeugung des Metalloxids, nämlich
des Isolationsmaterials 57 aus dem magnetischen metallischen
Material 56. Auf diese Weise wird das Isolationsmaterial 57 ausgebildet,
um auf der Oberfläche der
Cu-Schicht 72 dispergiert zu sein. Sofern das magnetische
metallische Material 56 nicht vollständig oxidiert wird, bleibt
die Mischung aus dem magnetischen metallischen Material 56 und
dem Isolationsmaterial 57 auf der Oberfläche der
Cu-Schicht 72 erhalten. An Stelle der oben erwähnten natürlichen
Oxidation kann eine Plasmaoxidation oder radikalische Oxidation
angewandt werden. Alternativ dazu kann die Oxidation durch Nitridieren
ersetzt werden. Nitridieren kann zum Beispiel durch Einführen von
Stickstoffgas in die Kammer bewirkt werden. Nitri dieren ermöglicht die
Erzeugung eines Metallnitrids, nämlich
des Isolationsmaterials 57 aus dem magnetischen metallischen
Material 56.
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Wie
in 13 gezeigt ist, wird eine weitere Cu-Schicht 73 ausgebildet,
um sich auf der Oberfläche
der Cu-Schicht 72 zu
erstrecken. Diese Cu-Schicht 73 ist so gestaltet, dass
sie der oberen elektrisch leitenden Schicht 55a entspricht.
Innerhalb der Vakuumkammer kann Sputtern bewirkt werden. Das magnetische
metallische Material 56 und das Isolationsmaterial 57 befinden
sich zwischen den Cu-Schichten 72, 73. Die Grenze
BR kann zwischen den Cu-Schichten 72, 73, definiert
werden. Eine CoFeB-Schicht 74, die der freien ferromagnetischen Schicht 58 entspricht,
sowie eine Cu-Schicht 75 und eine Ru-Schicht 76,
die beide der Deckschicht 59 entsprechen, werden dann ausgebildet,
um sich über die
Cu-Schicht 73 zu
erstrecken.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben die magnetoresistiven
Eigenschaften eines erfindungsgemäßen MR geschichteten Stücks 43 beobachtet.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben für die Beobachtung spezielle
Beispiele eines erfindungsgemäßen MR geschichteten
Stücks 43 auf Wafern
aus Al2O3-TiC hergestellt
(wie oben beschrieben ist). Die Wafer haben in dieser Reihenfolge
eine Ta-Schicht mit 5,0 nm Dicke, eine NiFe-Schicht mit 2,0 nm Dicke,
eine PdPtMn-Schicht mit 13,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit 3,0
nm Dicke, eine Ru-Schicht mit 0,75 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit 4,0 nm
Dicke, eine erste Cu-Schicht mit 2,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht,
eine zweite Cu-Schicht mit 2,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit
3,0 nm Dicke, eine Cu-Schicht mit 4,0 nm Dicke und eine Ru-Schicht
mit 5,0 nm Dicke aufgenommen. Die CoFeB-Schicht auf der ersten Cu-Schicht
wurde vor Abscheidung der zweiten Cu-Schicht in der Kammer Sauerstoffgas
ausgesetzt. Das Sauerstoffgas wurde mit einem Druck von 3,5 [Pa]
in die Kammer zugeführt.
Die Dauer der Zufuhr wurde auf 300 [s] eingestellt. Oxidation der
CoFeB-Schicht stellte das oben erwähnte Isolationsmaterial 57 zwischen
der ersten und zweiten Cu-Schicht zur Verfügung.
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Das
MR geschichtete Stück 43 wurde
danach einer Wärmebehandlung
unterzogen. Das MR geschichtete Stück 43 wurde bei einer
Temperatur von 280 Grad Celsius für drei (3) Stunden in ein magnetisches
Feld mit 2 [T] platziert. Auf diese Weise wurde die Gitterstruktur
der PdPtMn-Schicht eingestellt. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
stellten sechs Arten des MR geschichteten Stücks 43 her. Bei den
jeweiligen MR geschichteten Stücken 43 wurde die
Dicke der dem Sauerstoffgas auszusetzenden CoFeB-Schicht auf unterschiedliche
Werte eingestellt.
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Auf ähnliche
Weise haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung ein Vergleichsbeispiel
eines MR geschichteten Stücks
hergestellt. Das Vergleichsbeispiel war so gestaltet, dass die CoFeB-Schicht
zwischen der ersten und zweiten Cu-Schicht weggelassen wurde. Genauer ausgedrückt existierte
kein Metalloxid in der nicht-magnetischen Zwischenschicht.
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Bei
den jeweiligen MR geschichteten Stücken 43 wurden die
Größe RA und
die Variation. ΔRA bei
dem elektrischen Widerstand gemessen. Das Verhältnis der Magnetoresistenz
(MR-Verhältnis) wurde
auf Grundlage der gemessenen Größe RA und
der Variation ΔRA
berechnet. Der Stromwert Is wurde auf Grundlage der gemessenen Größe RA berechnet.
Die MR geschichteten Stücke 43 wurden
in eine quadratische Form von 0,1 [μm] × 0,1 [μm] gebracht. Der Stromverbrauch
wurde auf einen konstanten Wert eingestellt (=550 μW). Die Variation ΔV der Spannung
wurde auf Grundlage des berechneten Stromwerts Is und der Variation ΔRA des Widerstands
berechnet. Wie in 14 und 15 gezeigt ist,
wurde eine Größe RA von
0,085 Ωμm2 und eine Variation ΔRA von 0,85 mΩμm2 bei dem MR geschichteten Stück des Vergleichsbeispiels
erhalten. Das MR-Verhältnis
betrug 1,0%. Bei dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigte das MR geschichtete Stück 43 im
Vergleich mit dem Vergleichsbeispiel eine bessere Größe RA und
Variation ΔRA über die
Dicke der CoFeB-Schicht, die dem Sauerstoffgas ausgesetzt worden
war, im Bereich zwischen 0,69 nm und 1,04 nm, wie aus 14 ersehen
werden kann. Zur gleichen Zeit zeigten die MR geschichteten Stücke 43 im
Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel ein besseres MR-Verhältnis und
eine bessere Variation ΔV
der Spannung, wie aus 15 ersehen werden kann. Auf
diese Weise wurde die Nützlichkeit
des magnetischen metallischen Materials 56 und des Isolationsmaterials 57 bestätigt.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben weitere spezielle Beispiele
des oben erwähnten MR
geschichteten Stücks 43 auf
die gleiche, wie oben beschriebene Weise auf Wafern hergestellt. Hier
haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung anstelle der oben
erwähnten
CoFeB-Schicht eine CoFe-Legierung als das magnetische metallische Material 56 verwendet,
das Sauerstoffgas ausgesetzt wurde. Die Dicke der CoFe-Legierung
wurde auf 1,0 nm eingestellt. Die CoFe-Legierungsschicht wurde in der
Sputterkammer vor der Abscheidung der zweiten Cu-Schicht auf die
gleiche Weise wie oben beschrieben ist Sauerstoffgas ausgesetzt.
Das Sauerstoffgas wurde der Kammer mit einem Druck von 3,5 [Pa]
zugeführt.
Die Dauer der Zufuhr wurde auf 300 [s] eingestellt. Oxidation der
CoFe-Legierungsschicht stellte das oben erwähnte Isolationsmaterial 57 zwischen der
ersten und zweiten Cu-Schicht bereit. Die Erfinder der vorliegenden
Erfindung stellten drei Arten des MR geschichteten Stücks 43 her.
Die Menge an in der CoFe-Legierung enthaltener Fe-Zusammensetzung
wurde in den jeweiligen MR geschichteten Stücken 43 auf verschiedene
Werte eingestellt.
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Bei
den jeweiligen MR geschichteten Stücken 43 wurden die
Größe RA und
die Variation ΔRA bei
dem Widerstand gemessen. Das MR-Verhältnis wurde auf Grundlage der
gemessenen Größe RA und
Variation ΔRA
berechnet. Die Variation Δ V
der Spannung wurde auf Grundlage des Stromwerts Is und der Variation ΔRA des Widerstands
auf die gleiche, wie oben beschriebene Weise berechnet. Wie in 16 und 17 gezeigt
ist, wurden im Vergleich mit dem Vergleichsbeispiel eine deutlich
bessere Größe RA und
Variation ΔRA
erhalten, wenn die Menge der Fe-Zusammensetzung innerhalb der CoFe-Legierungsschicht,
die Sauerstoffgas ausgesetzt wurde, 50 erreichte. Und im Vergleich
mit dem Vergleichsbeispiel konnten bei den speziellen Beispielen des
MR geschichteten Stücks 43 auch
ein besseres MR-Verhältnis
und eine bessere Variation ΔV
der Spannung erhalten werden.
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18 veranschaulicht
eine zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen MR geschichteten
Stücks 43a.
Das MR geschichtete Stück 43a ist ein
sogenannter einfacher Spinventilfilm der Art, die eine freie ferromagnetische
Schicht enthält,
die unterhalb einer ferromagnetischen Pinned-Schicht angeordnet ist. Genauer ausgedrückt enthält das MR geschichtete
Stück 43a eine
Grundschicht 101 die sich über die flache Oberfläche 42 erstreckt.
Die Grundschicht 101 kann zum Beispiel eine Ta-Schicht enthalten.
Eine freie ferromagnetische Schicht 102 überdeckt
die obere Oberfläche
der Grundschicht 101. Die freie ferromagnetische Schicht 102 kann aus
einer weichmagnetischen Legierungsschicht gebildet sein, wie beispielsweise
einer CoFe-Schicht, einer CoFeB-Schicht
oder dergleichen. Die oben erwähnte
nichtmagnetische Zwischenschicht 55 überdeckt die obere Oberfläche der
freien ferromagnetischen Schicht 102.
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Eine
ferromagnetische Pinned-Schicht 103 überdeckt die obere Oberfläche der
nicht-magnetischen Zwischenschicht 55.
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Ein
mehrschichtiger ferromagnetischer Strukturfilm kann auf die gleiche,
wie oben beschriebene Weise als die ferromagnetische Pinned-Schicht 103 verwendet
werden. Die nichtmagnetische Zwischenschicht 55 ist somit
zwischen der ferromagnetischen Pinned-Schicht 103 und der
freien ferromagnetischen Schicht 102 angeordnet. Eine Pinning-Schicht 104 sowie
eine Deckschicht 105 überdecken
nacheinander die obere Oberfläche
der Pinned-Schicht 103. Die Pinning-Schicht 104 kann
aus einem antiferromagnetischen Material gemacht sein, wie beispielsweise
PdPtMn. Die Deckschicht 105 kann aus einer Cu-Schicht, einer Ru-Schicht
oder dergleichen ausgebildet sein.
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19 veranschaulicht
eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform
eines MR geschichteten Stücks 43b.
Das MR geschichtete Stück 43b ist ein
sogenannter doppelter Spinventilfilm. Genauer ausgerückt enthält das MR
geschichtete Stück 43a auf
die gleiche, wie oben beschriebene Weise die Grundschicht 51,
die Pinning-Schicht 52, die ferromagnetische Pinned-Schicht 53,
die nicht-magnetische Zwischenschicht 55 und die freie
ferromagnetische Schicht 58, die in dieser Reihenfolge
die flache Oberfläche 42 überdecken.
Die nicht-magnetische Zwischenschicht 55 überdeckt
wieder die obere Oberfläche
der freien ferromagnetischen Schicht 58.
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Eine
ferromagnetische Pinned-Schicht 111 überdeckt die obere Oberfläche der
nicht-magnetischen Zwischenschicht 55. Zum Beispiel kann
ein mehrschichtiger ferromagnetischer Strukturfilm als die ferromagnetische
Pinned-Schicht 111 verwendet sein. Genauer ausgedrückt kann
die ferromagnetische Pinned-Schicht 111 eine obere und
untere ferromagnetische Schicht 111a, 111b, und
eine Ru-Kopplungsschicht 112 enthalten, die zwischen der
oberen und unteren ferromagnetischen Schicht 111a, 111b, angeordnet
ist. Die obere und die untere ferromagnetische Schicht 111a, 111b,
können
aus einer weichmagnetischen Legierungsschicht ausgebildet sein, wie beispielsweise
einer CoFe-Schicht, einer CoFeB-Schicht oder dergleichen. Die ferromagnetische Pinned-Schicht 53 kann
eine andere Struktur aufweisen. Die nicht-magnetische Zwischenschicht 55 ist somit
zwischen der ferromagnetischen Pinned-Schicht 111 und der
freien ferromagnetischen Schicht 58 angeordnet.
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Eine
Pinning-Schicht 113 sowie eine Deckschicht 114 überdecken
nacheinander die obere Oberfläche
der Pinned-Schicht 111.
Die Pinning-Schicht 113 kann aus einem antiferromagnetischen
Material gebildet sein, wie beispielsweise PdPtMn. Die Deckschicht 114 kann
zum Beispiel eine Cu-Schicht 114a und
eine Ru-Schicht 114b enthalten.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben die magnetoresistiven
Eigenschaften des MR geschichteten Stücks 43b beobachtet.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben für die Beobachtung spezielle
Beispiele des oben erwähnten
MR geschichteten Stücks 43b auf
Wafern aus Al2O3-TiC hergestellt.
Auf die Wafer wurden in dieser Reihenfolge eine Ta-Schicht mit 5,0
nm Dicke, eine NiFe-Schicht mit 2,0 nm Dicke, eine PdPtMn-Schicht mit
13,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit 3,0 nm Dicke, eine Ru-Schicht
mit 0,75 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit 4,0 nm Dicke, eine erste
Cu-Schicht mit 2,0
nm Dicke, eine CoFeB-Schicht, eine zweite Cu-Schicht mit 2,0 nm
Dicke, eine CoFeB-Schicht mit 3,0 nm Dicke, eine dritte Cu-Schicht
mit 2,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht,
eine vierte Cu-Schicht mit 2,0 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht mit
4,0 nm Dicke, eine Ru-Schicht mit 0,75 nm Dicke, eine CoFeB-Schicht
mit 5,0 nm Dicke, eine PdPtMn-Schicht mit
13,0 nm Dicke, eine Cu-Schicht mit 4,0 nm Dicke und eine Ru-Schicht
mit 5,0 nm Dicke aufgebracht. Die CoFeB-Schichten auf der ersten und dritten Cu-Schicht
wurden in der Kammer vor dem Abscheiden der zweiten und vierten
Cu-Schicht Sauerstoffgas
ausgesetzt. Das Sauerstoffgas wurde der Kammer mit einem Druck von
3,5 [Pa] zugeführt.
Die Dauer der Zufuhr wurde auf 100 [s] bzw. 300 [s] eingestellt.
Oxidation der CoFeB-Schicht stellte das oben erwähnte Isolationsmaterial 57 zwischen
der ersten und zweiten Cu-Schicht sowie der dritten und vierten Cu-Schicht
bereit. Die PdPtMn-Schicht
wurde danach auf die gleiche, wie oben beschriebene Weise eingestellt.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben Chargen spezieller
Beispiele des MR geschichteten Stücks 43b hergestellt.
Die Dicke der Sauerstoffgas auszusetzenden CoFeB-Schicht wurde bei
den jeweiligen MR geschichteten Stücken 43b auf unterschiedliche
Werte eingestellt.
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Auf ähnliche
Weise haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung ein Vergleichsbeispiel
eines MR geschichteten Stücks
hergestellt. Das Vergleichsbeispiel enthielt nicht die CoFeB-Schichten zwischen
der ersten und zweiten Cu-Schicht
sowie der dritten und vierten Cu-Schicht. Es existierte kein Metalloxid
innerhalb der nicht-magnetischen Zwischenschicht.
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Bei
den jeweiligen MR geschichteten Stücken 43b wurden die
Größe RA und
die Variation ΔRA
bei dem elektrischen Widerstand gemessen. Das MR-Verhältnis wurde
auf Grundlage der gemessenen Größe RA und
der Variation ΔRA
berechnet. Die Variation ΔV
der Spannung wurde auf Grundlage des berechneten Stromwerts Is und
der Variation ΔRA
des Widerstands auf die gleiche, wie oben beschriebene Weise berechnet.
Wie in 20 und 21 gezeigt
ist, wurde bei dem MR geschichteten Stück des Vergleichsbeispiels
die Größe RA von
0,12 Ωμm2 und die Variation ΔRA von 1,76 mΩμm2 erhalten. Das MR-Verhältnis betrug 1,4%. Die Beispiele des
MR geschichteten Stücks 43b zeigten
im Vergleich mit dem Vergleichsbeispiel über die Dicke der CoFeB-Schichten,
die Sauerstoffgas ausgesetzt worden waren, eine bessere Größe RA und
Variation ΔRA im
Bereich zwischen 0,75 nm und 1,15 nm. Gleichzeitig zeigten die Beispiele
des MR geschichteten Stücks 43b im
Vergleich mit dem Vergleichsbeispiel ein besseres MR-Verhältnis und
eine bessere Variation ΔV
der Spannung. Auf diese Weise wurde die Nützlichkeit des magnetischen
metallischen Materials 56 und des Isolationsmaterials 57 bestätigt.
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Es
sei angemerkt, dass die oben erwähnte nichtmagnetische
Zwischenschicht 55 eines erfindungsgemäßen MR geschichteten Stücks 43, 43a, 43b,
mit der ferromagnetischen Pinned-Schicht 53, 103, 111,
sowie der freien ferromagnetischen Schicht 58, 102,
an der Grenze BR in Kontakt stehen kann. Mit anderen Worten können das
oben erwähnte
magnetische metallische Material 56 und die Isolationsschicht 57 zwischen
der ferromagnetischen Pinned-Schicht 53, 103, 111,
und der nicht-magnetischen Zwischenschicht 55, sowie zwischen
der freien ferromagnetischen Schicht 58, 102,
und der nichtmagnetischen Zwischenschicht 55 angeordnet
sein.