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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine landwirtschaftliche
Sprühvorrichtung,
die dazu bestimmt ist, Pflanzenschutzmittel auf der Vegetation auszubringen.
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Aus
der Druckschrift
FR 2 759 544 ist
eine solche Sprühvorrichtung
bekannt, umfassend
- • Ein Gestell, das dazu bestimmt
ist, mit einem Transportfahrzeug zusammen zu hängen,
- • ein
Tragwerk, das in Bezug auf das Gestell senkrecht verstellbar angebracht
ist und sich in einer Ebene quer zu der Fahrtrichtung des Fahrzeugs erstreckt,
wobei auf dem Tragwerk ein Sprühverteiler
befestigt ist,
- • Verbindungsmittel,
die sich der Länge
nach in der Fahrtrichtung erstrecken, um das Gestell und das Tragwerk
miteinander zu verbinden, wobei diese Verbindungsmittel auf dem
Gestell zwei erste übereinander
liegende Anlenkachsen und auf dem Tragwerk zwei zweite übereinander
liegende Anlenkachsen definieren und wobei alle diese Achsen horizontal,
parallel und quer zu der Fahrtrichtung gerichtet sind.
- • wobei
die Verbindungsmittel enthalten
- • eine
untere Verbindungsgruppe, angelenkt an dem Gestell und dem Tragwerk
um die jeweiligen unteren Achsen unter den ersten und zweiten Achsen,
- • eine
obere Verbindungsgruppe, angelenkt an dem Gestell und dem Tragwerk
um die jeweiligen oberen Achsen unter den ersten und zweiten Achsen
- • mindestens
einen Bottich, dazu bestimmt, eine bei der Sprüharbeit verwendbare Flüssigkeit
zu enthalten und angeordnet auf dem Gestell, und
- • ein
Bewegungsmittel, um die Höhenverstellung des
Sprühverteilers
zu ermöglichen
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Da
dies der Stand der Technik ist, umfasst diese bekannte Sprühvorrichtung
einen zusammenfaltbaren Verteiler, damit sie auf der Straße verfahren werden
kann. Das große
Abmaß des
Bottichs, der dazu bestimmt ist, die zu versprühende Brühe zu enthalten, ist im Wesentlichen
längs gerichtet.
Die Verbindungsmittel zwischen dem Gestell und dem Tragwerk sind
an beiden Seiten von diesem Bottich vorgesehen, was jede seitliche
Verlängerung
davon über
diese Verbindungsmittel hinaus verhindert.
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Infolge
dessen muss man, um die Sprühvorrichtung
mit einem Bottich auszurüsten,
der einen bedeutenden Inhalt hat, dessen Abmaß in Längsrichtung verlängern und
also das den Verteiler tragende Tragwerk in Bezug auf das Gestell
weit nach hinten verlagern, was die Ausladung in Bezug auf das Tragfahrzeug
erhöht
und einen ungünstigen
Einfluss auf das Gleichgewicht des Gespanns auf der Straße hat. Dies
ist besonders störend,
wenn es sich um eine direkt auf eine landwirtschaftliche Zugmaschine
anmontierte Sprühvorrichtung
(eine „getragen" genannte Sprühvorrichtung)
handelt.
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Die
Erfindung hat zum Ziel, eine landwirtschaftliche Sprühvorrichtung
der in dem Oberbegriff definierten Art bereitzustellen, deren hintere
Ausladung auf ein Minimum verringert ist und die so jede Gefahr
von Ungleichgewicht bei den Straßenfahrten vermeidet, wobei
es trotzdem möglich
ist, dem Bottich ein bedeutendes Fassungsvermögen zu geben.
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Die
Erfindung hat also eine solche Sprühvorrichtung zum Gegenstand,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass
die untere Verbindungsgruppe
ein zentraler Träger ist,
der dimensioniert zum Tragen des Gewichtes des Verteilers und des
Tragwerks ist, und der oder die Bottich(e) in Übereinstimmung damit gebracht
sind, von dem Träger
durchquert zu werden, und dadurch, dass
die obere Verbindungsgruppe
mindestens eine Stange umfasst, die nur dazu dimensioniert ist,
das Tragwerk und das Gestell außerhalb
der Phasen der Höhenverstellung
des Verteilers in zueinander ortsfesten Positionen zu halten, wobei
sich die obere Gruppe in allen möglichen
Stellungen des Tragwerks im Wesentlichen oberhalb des/der Bottichs/Bottiche
befindet.
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Dank
dieser Merkmale wird das beschränkte Volumen
zwischen dem Gestell und dem Tragwerk seitlich von jeder Seite der
Pulverisiervorrichtung derart erweitert, dass der oder die Bottiche(e)
sich längs
beider Seiten der Verbindungsmittel erstrecken kann/können. Auf
diese Weise ist möglich,
das große Abmaß, insbesondere
des die Brühe
enthaltenden Hauptbottichs, nicht mehr in Längsrichtung, sondern auch in
Querrichtung der Fahrtrichtung der Sprühvorrichtung bereit zu stellen.
Dieses Abmaß kann
also ausreichend zum Gewährleisten eines
großen
Fassungsvermögens
von diesem Bottich gewählt
werden, wobei trotzdem eine bedeutende Ausladung vermieden wird.
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Überdies
kann die obere Verbindungsgruppe mit Teilen von leichtem und vereinfachtem
Aufbau verwirklicht werden, weil der zentrale Träger das Gewicht des Tragwerks
und des Verteilers trägt.
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Endlich
kann der Träger
auf dem Gestell schwenkbar um eine Achse gelagert werden, die sich sehr
nahe an dem oberen „dritten
Punkt" der Aufhängung der
Sprühvorrichtung
an der Zugmaschine befindet, ja sogar direkt mit diesem dritten
Punkt verbunden sein. Auf diese Weise wird eine möglichst günstige Verteilung
des Gewichtes der Sprühvorrichtung
in Bezug auf die Zugmaschine erhalten, und die Stabilität des Ganzen
wird verbessert, insbesondere wenn es auf der Straße fährt oder
während
der Feldarbeiten.
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Gemäß anderen
vorteilhaften Ausführungsformen
der Erfindung:
umfasst die obere Verbindungsgruppe zwei parallele Stangen,
die horizontal beabstandet sind und jeweils an dem Gestell und dem
Tragwerk angelenkt sind;
sind die parallelen Stangen gekrümmt, wobei
ihre Konkavität
nach unten gerichtet ist; der eine ihrer Schenkel entlang der oberen
Oberfläche
des oder der Bottichs/Bottiche verläuft und der andere Schenkel
sich entlang der hinteren Oberfläche
des oder der Bottichs/Bottiche nach unten erstreckt;
umfasst
die obere Verbindungsgruppe eine einzige Stange, die sich in einer
senkrechten Längsebene der
Sprühvorrichtung
erstreckt, indem sie mit ihren Enden an dem Gestell beziehungsweise
dem Tragwerk angelenkt ist;
ist die Anlenkung der einzigen
Stange an dem Gestell an dem Scheitelpunkt einer das Gestell nach
oben verlängernden
dreieckigen Struktur vorgesehen;
weist die einzige Stange die
Form einer Gabel auf, die einen mittleren, an dem Gestell angelenkten
Teil hat und die sich in Richtung des Tragwerks mit zwei auseinander
laufenden Schenkeln verlängert,
deren freien Enden an dem Tragwerk angelenkt sind;
weist die
einzige Stange die Form einer Gabel auf, die einen mittleren, an
dem Tragwerk angelenkten Teil hat und die sich in Richtung des Gestells
mit zwei auseinander laufenden Schenkeln verlängert, deren freien Enden an
dem Gestell angelenkt sind;
ist der Träger ein Blechträger mit
Kastenquerschnitt;
weist der Träger annähernd die Form eines I auf,
dessen Schenkel an dem Gestell beziehungsweise dem Tragwerk angelenkt
sind;
ist das Bewegungsmittel ein vorzugsweise hydraulischer
Zylinder, der mit einem Ende an dem Gestell und mit dem anderen
Ende an dem Träger
angelenkt ist;
weist der mittlere Teil des Trägers eine Öffnung auf, durch
die hindurch sich der Zylinder erstreckt, wobei dieser an diesem
Träger
an einer Kante davon angelenkt ist und an dem Gestell an einem Punkt
angelenkt ist, der sich gegenüber
der anderen Kante des Trägers
befindet;
weist der Bottich eine zentrale Öffnung auf, durch die hindurch
sich der Träger
erstreckt, wobei die Öffnung so
dimensioniert ist, dass sie dessen Auslenkung bei der Höhenverstellung
des Tragwerks ermöglicht;
ist
der Bottich derjenige, der dazu bestimmt ist, die Pflanzenschutzmittelbrühe zu enthalten;
weist
der Bottich die Form von einem umgekehrten U auf und ist quer auf
dem Gestell angeordnet, indem er den zentralen Träger übergreift,
und er ist mit Mitteln versehen, um die seitlichen Teile des Bottichs
in Verbindung zu setzen;
umfasst sie einen ersten Bottich,
der die allgemeine Form eines quer auf dem Gestell angeordneten
Bügels
aufweist, wobei ein erster der Schenkel des Bügels auf dem Gestell ruht und
der andere Schenkel sich mittels eines zweiten Bottichs darauf abstützt, welcher
von dem ersten Schenkel entfernt ist, um den Durchgang des Trägers zu
ermöglichen;
umfasst
sie mindestens drei Bottiche, die Seite an Seite quer auf dem Gestell
angeordnet sind, wobei die äußeren Bottiche
miteinander in Verbindung stehen und der dritte Bottich in Bezug
auf das Gestell hochgezogen ist, um den Durchgang des Trägers zu ermöglichen;
umfasst
sie einen ersten, die Form eines U aufweisenden Bottich, der aufrecht
auf dem Gestell angeordnet ist, wobei er nur ein einziges Volumen
bildet, wobei unter Umständen
ein zweiter Bottich zwischen den U-Schenkeln von diesem ersten Bottichs
eingefügt
ist, wobei trotzdem dem Träger
Durchgang gelassen wird.
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Die
ersten, zweiten und/oder dritten Bottiche hängen durch Ineinandergreifen
von Formen miteinander zusammen, zum Beispiel nach Art von Feder und
Nut.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Verlauf
der folgenden Beschreibung ersichtlich werden, die lediglich als
ein Beispiel geboten wird und mit Bezug auf die angehängten Zeichnungen
erstellt wurde, in denen
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1 eine
teilweise schematische Darstellung in Perspektive, in Bezug auf
die normale Fahrtrichtung von hinten gesehen, von einer Sprühvorrichtung
gemäß der Erfindung
ist, hier als ein Beispiel des getragenen Typs;
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2 eine
Darstellung der Sprühvorrichtung analog
zu der von 1 ist, wobei aber der Bottich nicht
eingezeichnet ist;
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3 eine
schematische Seitenansicht von einer Sprühvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, die an einer Zugmaschine aufgehängt ist, wobei das Tragwerk
des Verteilers in seinen äußersten
hohen und niedrigen Stellungen dargestellt ist;
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4 bis 7 schematische
Ansichten in Perspektive von mehreren möglichen Varianten der Sprühvorrichtung
gemäß der Erfindung
zeigen; und
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8 bis 12 verschiedene
mögliche
Anordnungen des Bottichs oder der Bottiche der Sprühvorrichtung
zeigen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform,
die in den 1 und 2 dargestellt
ist, umfasst die Sprühvorrichtung
gemäß der Erfindung
ein Gestell 1, welches in diesem Beispiel dazu angepasst
ist, an drei üblichen
Kupplungspunkten einer als Tragefahrzeug verwendeten Zugmaschine
aufgehängt
zu werden. In den 2 und 3 sieht
man, dass zu diesem Zweck das Gestell 1 insbesondere zwei
untere Haken 2a umfasst, wobei ein oberer Haken 2b ebenfalls
vorgesehen ist, aber nur in der schematischen Seitenansicht der 3 zu
sehen ist.
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Es
ist passend anzumerken, dass eine Struktur gemäß der Erfindung in gleicher
Weise für
getragene oder selbsttragende Pulverisiervorrichtungen verwendet
werden kann, wobei dann das Gestell 1 einen integrierenden
Teil der Gesamtheit des Fahrzeugs bildet.
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In
den dargestellten Beispiel ist das Gestell 1 aus zwei Elementen 1a, 1b mit
einem Profil einer Form von im Wesentlichen einem „L" zusammengesetzt,
dessen Pfähle
praktischer Weise durch Abstandshalter verbunden sind, zum Beispiel
durch die Querbalken 1c und 1d.
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Die
Sprühvorrichtung
umfasst auch ein Tragwerk 3, das in der Gesamtheit der
Abbildungen nur schematisch in gestrichelten Linien dargestellt
ist, außer
in der 3, wo es durch ein Rechteck in durchgezogenen
Linien symbolisiert wird. In an sich bekannter Weise trägt dieses
Tragwerk einen Sprühverteiler
(nicht dargestellt). Dieser Verteiler ist in Querrichtung ausfaltbar,
um die Sprüharbeit
auf dem Feld zu gewährleisten,
und zum Beispiel für
den Transport auf der Straße
entlang den Seitenteilen der Kupplung Zugmaschine-Sprühvorrichtung,
nach oben oder auch noch nach hinten zusammenfaltbar, je nach der
allgemeinen Ausgestaltung der Sprühvorrichtung.
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Das
Gestell 1 und das Tragwerk 3 sind miteinander
durch Verbindungsmittel verbunden, die durch die Gattungsbezeichnung
MC benannt sind. Diese Verbindungsmittel erstrecken sich allgemein
in Längsrichtung
in Bezug auf die Fahrtrichtung der Sprühvorrichtung, wobei diese Richtung
in den Abbildungen durch den Pfeil F angedeutet ist. Sie sind dazu
bestimmt, das Tragwerk 3 in Bezug auf das Gestell 1 zu
tragen und dabei trotzdem dessen Höhenverstellung zu ermöglichen.
Zu diesem Zweck definieren sie auf dem Gestell 1 zwei Anlenkachsen
Y-Y und W-W, die horizontal und übereinander
liegend sind und sich quer zur Richtung F erstrecken. Ebenso definieren
sie auf dem Tragwerk 3 zwei Anlenkachsen X-X und Z-Z, die
ebenfalls horizontal und übereinander
liegend sind und sich quer zur Richtung F erstrecken.
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Die
Verbindungsmittel MC umfassen eine untere Verbindungsgruppe, die
gemäß einem
vorteilhaften Merkmal der Erfindung durch einen Träger 4 gebildet
wird, der vorne um die Achse W-W herum an dem Gestell 1 und
hinten um die Achse X-X an dem Tragwerk 3 angelenkt ist.
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Bevorzugt
wird der Träger 4 aus
einem hohlen Kasten gebildet, der im Großen und Ganzen die Form eines
gekippten „I" umhüllt. In
dem dargestellten Beispiel weist dieser Kasten in seiner Mitte eine Öffnung 5 auf,
durch die hindurch sich ein Hub/Senk-Zylinder 6 erstreckt, wobei
dieser letztere einesteils zwischen zwei Seitenblechen 7a und 7b, die
jeweils an beiden Seiten der Öffnung 5 auf
der Oberfläche
des Trägers 4 hochgerichtet
sind, und andernteils an einem Klemmbügel 8 schwenkbar ist,
der auf dem Querbalken 1c des Gestells 1 bereitgestellt ist,
wobei dieser Anlenkpunkt sich also gegenüber der unteren Kante des Trägers 4 befindet.
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Der
Zylinder 6 ist ein Beispiel unter anderen von einem Bewegungsmittel,
welches die Höhenverstellung
des Tragwerkes 3 ermöglicht.
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Die
Verbindungsmittel MC umfassen ebenfalls eine obere Verbindungsgruppe,
die aus einem Stangensatz 9 gebildet wird, der in der vorliegenden Ausführungsform
aus zwei gekrümmten
Stangen 10 und 11 gebildet wird, die auf dem Gestell 1 um
die Achse Y-Y herum und auf dem Tragwerk 3 um die Achse
Z-Z herum angelenkt sind. In der dargestellten Ausführungsform
ist die Konkavität
der gekrümmten Stangen 10 und 11 nach
unten gerichtet.
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Bei
der in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform
bilden die horizontalen Schenkel der Elemente 1a und 1b des
Gestells die Sitze für
einen Bottich 12, der in diesem Fall derjenige ist, der dazu
bestimmt ist, die auszubringende Pflanzenschutzmittelbrühe zu enthalten,
wobei die anderen Bottiche, wie zum Beispiel der Spülbottich,
nicht dargestellt sind. Jedenfalls wird aus dem Weiteren der Beschreibung
zu ersehen sein, dass der Bottich 12 in gleicher Weise
entweder unterteilt sein kann, um ebenfalls eine Spülflüssigkeit
zu enthalten, oder aber durch seinen Aufbau anderen Bottichen zugestellt sein
kann, wie etwa dem Spülbottich
oder einem Behälter
für klares
Wasser, zum Beispiel für
ein Handwaschbecken. All diese Bottiche können durch Rotationsformen
hergestellt werden, was es ermöglicht, ihnen
jede Form zu geben, die an diejenige der Bauelemente der Sprühvorrichtung
angepasst ist.
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Ein
interessantes Merkmal der Erfindung, das im Rahmen des Beispiels
der 1 bis 3 veranschaulicht wird, besteht
insbesondere daraus, dass auf Grund der Anordnung der Verbindungsmittel
MC der Bottich 12, obwohl er eine allgemeine Form eines
rechtwinkligen Parallelepipeds aufweist, auf dem Gestell 1 in
der Weise angeordnet sein kann, dass sein großes Abmaß quer in Bezug auf die Gesamtheit
der Pulverisiervorrichtung gerichtet ist, der Bottich also seitlich über den
Umfang in Querrichtung des Gestells 1 und des Tragwerks 3 hinausgeht.
Dies hat zur Folge, dass der Bottich 12 ein bedeutendes Fassungsvermögen aufweisen
kann, ohne den Schwerpunkt nach hinten zu verlagern, wodurch die Ausladung
eines die Sprühvorrichtung
tragenden Gespannes verringert wird. Dies trägt dazu bei, beträchtlich
die Stabilität
beim Verfahren der Pulverisiervorrichtung zu erhöhen, vor allem in dem Fall, dass
der Bottich voll ist, eine Verbesserung, die in günstiger
Weise bemerkbar wird, wenn die Sprühvorrichtung in ihrer getragenen
Form ausgeführt
wird. Es ist auch anzumerken, dass die Form der gekrümmten Stangen 10 und 11 für den so
angeordneten Bottich benötigten
Platz freisetzt. Die 3 veranschaulicht außerdem,
dass der Träger 4 in
unmittelbarer Nachbarschaft des dritten Kupplungspunktes 2b der
tragenden Zugmaschine T an dem Gestell 1 angelenkt ist.
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Bei
der Ausführungsform
der 1 bis 3 durchquert der Träger 4 einen
Durchgang 13, der von vorne nach hinten in der Mitte des
Bottichs 12 ausgespart ist. Dieser Durchgang weist oben
und unten geneigte Wandungen 13 auf, die in Richtung von vorne
nach hinten gesehen auseinander laufen. So kann der Träger 4 unter
der Wirkung des Zylinders 6 trotz des Vorhandenseins der
Baumasse des Bottichs 12 frei nach oben und unten ausgelenkt
werden.
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Um
den wichtigen Vorteil zu veranschaulichen, der durch die Erfindung
erhalten wird, zeigt die 3 in schematischer Weise das
Gespann aus einer Zugmaschine T und einer getragenen Sprühvorrichtung,
die gemäß der Erfindung
konzipiert ist. Die gleiche Abbildung zeigt, wie sich durch die
Einwirkung des Zylinders 6 die Verbindungsmittel MC verformen.
Das Tragwerk 3 und mit ihm der daran angebrachte Verteiler
können
also zwischen einer mit durchgezogenen Linien angedeuteten unteren
Stellung und einer mit punktierten Linien angedeuteten oberen Stellung
hin und her bewegt werden.
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Der
Träger 4 kann
vorteilhafter Weise so ausgelegt sein, dass er in der Lage ist,
allein das Gewicht des Tragwerks 3 und des daran angebrachten Verteilers
auf sich zu nehmen. Wegen dieser Tatsache kann die obere Verbindungsgruppe,
die in der vorliegenden Ausführungsform
aus den gekrümmten Stangen 10 und 11 gebildet
wird, sehr leicht ausgelegt werden, das heißt nur so, dass sie die Position des
Tragwerks in Bezug auf das Gestell 1 aufrecht erhält. Diese
Stangen sind also nur dazu bestimmt, in irgend einer Weise das Kippen
des Tragwerks 3 um die Achse X-X zu verhindern.
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Die 4 bis 7 stellen
Aufbauvarianten der soeben beschriebenen Sprühvorrichtung dar. Diese Varianten
ermöglichen
alle, die Verbindungsmittel MC gemäß der Erfindung zweckmäßig zu konstruieren,
wobei die Möglichkeit,
den Bottich 12 wie in der 1 dargestellt
anzuordnen, immer erhalten bleibt.
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So
sind in der 4 die gekrümmten Stangen 10 und 11 durch
gerade Stangen 14 und 15 ersetzt, die jeweils
an den oberen Enden der Elemente 1a und 1b des
Gestells angelenkt sind.
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In
der 5 ist das Gestell 1 durch zwei schräge Querträger 16a und 16b senkrecht
nach oben verlängert,
die sich an einem einzigen Anlenkpunkt 17 treffen. In diesem
Fall wird die obere Verbindungsgruppe nur aus einer einzigen Stange 18 gebildet,
die in einer senkrechten Längsebene
des Gestell 1 angeordnet ist und die gekrümmten Stangen 10 und 11 der
Sprühvorrichtung
der Ausführungsform der 1 und 2 ersetzt.
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Während in
der Variante von 5 die Stange 18 geradlinig
ist, ist diejenige 19 der Variante der 6 gabelförmig, wobei
sie in genau der gleichen Weise an dem Gestell 1 angelenkt
ist. Dagegen sind an der hinteren Seite die Schenkel 19a und 19b der Stange 19 jeweils
an den oberen Ecken des Tragwerks 3 angelenkt.
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Eine
solche gabelförmige
Stange 20 findet sich in der Variante der 7 wieder,
wobei indessen ihre Schenkel 20a und 20b an den
Elementen 1a und 1b des Gestells angelenkt sind,
wie bei der Variante der 4. Das hintere Ende der Stange 20 ist
durch eine einzige Anlenkung 21 an dem Tragwerk 3 angelenkt.
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Es
versteht sich von selbst, dass alle diese Varianten dazu geeignet
sind, einen quer angeordneten und von dem Träger 4 durchquerten
Bottich 12 aufzunehmen, wobei dieser in den Zeichnungen
der 4 bis 7 nur flüchtig angedeutet ist.
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In
der 8 ist zu sehen, dass man einen Bottich 12A vorsehen
kann, der im Großen
und Ganzen die Form eines umgekehrten U hat, welches den Raum 24 übergreift,
in dem der Träger 4 ausgelenkt werden
muss. Die beiden seitlichen Abteilungen 22 und 23 dieses
Bottichs stehen miteinander an der Basis des Bottichs 12A mittels
eines Rohrs 25 in Verbindung, das so dessen vollständige Entleerung
erleichtert.
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In
der 9 wird ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt,
in welchem der Bottich 12B im Großen und Ganzen die Form eines
quer auf dem Gestell 1 angeordneten Bügels hat. Eine obere Abteilung 26,
die den einen der Schenkel des Bügels
bildet, erstreckt sich quer auf der ganzen Breite der Gruppe, während eine
untere Abteilung 27, die den anderen Schenkel bildet, mit
der oberen Abteilung 26 ein einziges Volumen für die Pflanzenschutzmittelbrühe bildet.
Diese Abteilung 27 erstreckt sich nur auf einer Breite,
die deutlich geringer als die Hälfte
von derjenigen der oberen Abteilung 26 ist. Auf der entgegen
gesetzten Seite ist ein zweiter Bottich 28 vorgesehen,
der symmetrisch zur Abteilung 27, aber getrennt von dem
Bottich 12B ist, mit dem er durch das Ineinandergreifen
von Formen (zum Beispiel nach Art von Nut und Feder) zusammenhängt, das
durch den Vorgang des Rotationsformens erhalten wird, wie beispielhaft
bei 29 angedeutet wird. Dieser sekundäre Bottich 28 kann
dazu dienen, zum Beispiel Spülflüssigkeit
zu enthalten. Zwischen der Abteilung 27 und dem Bottich 28 ist ein
Volumen 30 ausgespart, um den Durchgang und die Auslenkung
des Trägers 4 zu
ermöglichen.
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In
der Variante von 10 umfasst der Hauptbottich 12C ebenfalls
zwei Abteilungen 31 und 32, die auf beiden Seiten
eines sekundären
Bottichs 33 angeordnet sind, der mit ihnen durch das Ineinandergreifen
von Formen (ebenfalls zum Beispiel nach Art von Nut und Feder) zusammenhängend gemacht wird,
wie bei 34 und 35 angedeutet wird. Dieser Bottich
kann zum Beispiel als Spülwasserbottich
dienen. Die Höhe
des sekundären
Bottichs 33 ist geringer als diejenige der Abteilungen 31 und 32 des
Hauptbottichs 12C, so dass er in Bezug auf das Gestell 1 hochgezogen
ist, wodurch er ein Volumen 36 ausspart, um den Durchgang
und die Auslenkung des Trägers
(4) zu ermöglichen.
Ein Verbindungsrohr 37 an der Basis der Abteilungen 31 und 32 ist
hier ebenfalls vorgesehen.
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In
der Variante von 11 ist ein Hauptbottich 12D in
Form eines U vorgesehen, der aufrecht stehend auf dem Gestell 1 angeordnet
ist. Dieser Bottich weist nur ein einziges Volumen auf, wobei eine
Verbindungsabteilung 38 an seiner Basis zwischen zwei seitlichen
Abteilungen 39 und 40 vorgesehen ist.
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In
der Variante von 12 ist ein Bottich 12E der
gleichen Form wie derjenigen der 11 zu
sehen, wobei aber in diesem Fall ein sekundärer Bottich 41 zwischen
den beiden seitlichen Abteilungen 39 und 40 nach
dem Vorbild des Bottichs 33 der Variante der 10 angebracht
ist, wobei er dem Träger 4 den
Durchgang ermöglicht.