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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kondensationssystem nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Hintergrund
der Erfindung
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Wie
in der Technik allgemein bekannt ist, enthält ein Kühlsystem verschiedene Maschinen,
wie beispielsweise eine Kühlanlage,
eine Klimaanlage, etc. Jedes Kühlsystem
weist eine Anzahl von Komponenten auf, so z.B. einen Verdampfer,
einen Kompressor, einen Kondensator und ein Expansionsventil. Das
Kühlsystem
zirkuliert ein Kühlmittel
durch einen Kühlkreislauf,
um kalte Luft durch den Kontakt zwischen einem Kühlmittel und der Luft zu erhalten. Im
Kühlkreislauf
wird das verdichtete, gasförmige Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck vom Kompressor
im Kondensator gekühlt und
wandelt sich in ein flüssiges
Kühlmittel
um. Das flüssige
Kühlmittel
wird dekomprimiert, während
es durch das Expansionsventil geht, und über den Wärmeaustausch mit der Innenraumluft
im Verdampfer zu einem gasförmigen
Kühlmittel
mit einer niedrigen Temperatur und einem niedrigen Druck verdampft, welches
wieder in den Kompressor gesaugt wird, so dass der Kühlkreislauf
bzw. Kühlzyklus
wiederholt durchgeführt
werden kann. Im Verdampfer entzieht das Kühlmittel der Luft Wärme über den
Wärmeaustausch,
um kalte Luft zu erzeugen, welche verwendet wird, um ein Gefrieren,
eine Tiefkühlung,
Kühlung usw.
auszuführen.
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Der
Kondensator ist eine wichtige Komponente zum Kondensieren eines
Kühlmittels
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck vom Kompressor
in eine Flüssigkeit. Üblicherweise
wird ein Kondensator mit Luftkühlung
verwendet, in welchem eine Anzahl von Rippen auf einem Wärmeübertragungsrohr
befestigt ist, um zu ermöglichen, dass
das Kühlmittel
durch dasselbe fließt,
und ein Kondensatorgebläse
vor dem Kondensator derart angeordnet, dass die Umgebungsluft, welche
durch das Kondensatorgebläse
unter Kraft eingeführt
wird, einen Wärmeaustausch
mit dem Kühlmittel
durchführen
kann, welches durch das Wärmeübertragungsrohr
fließt.
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Wenn
das Kühlsystem
jedoch in einem Bereich mit einem hohen Wert der jährlichen
Temperaturschwankung und einem hohen Wert des täglichen Temperaturgefälles während des
Jahreszeitenwechsels eingesetzt wird, ist die Fläche des Kondensators im Allgemeinen
basierend auf der höchsten
Umgebungstemperatur konstruiert, um eine durchschnittliche Wärmeübertragungsfläche zu vergrößern. Diese Struktur
ist hinsichtlich der Kondensationseffizienz im Sommer geeignet,
wenn die Temperatur der Umgebungsluft hoch ist. Im Winter, wenn
die Temperatur der Umgebungsluft niedrig ist, kann der Kondensator jedoch
unnötig
groß sein,
da ein ausreichender Kondensationseffekt selbst mit einer im Wesentlichen kleinen
Wärmeübertragungsfläche umgesetzt
werden kann. Da der Kondensator unnötig groß wird, gibt es viele Probleme
dadurch, dass die Rohstoffkosten steigen, es schwierig ist, den
Kondensator zu handhaben, der Kondensator einen großen Installationsraum
in Anspruch nimmt und der Stromverbrauch erhöht wird.
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In
Anbetracht dieser Probleme, kann der Kondensator als Wasserkühlungs-
oder Verdampfungstyp konstruiert sein. Der Kondensator mit Wasserkühlung erfordert
jedoch eine ausreichende Menge an Wasser, um das Volumen des Kühlsystems
zu erhöhen,
während
im Winter das Risiko des Gefrierens und Brechens erzeugt wird. Der
Verdampfungskondensator vergrößert auch
sein Volumen während die
Außenfläche vergrößert wird,
welche zur Installation eines Verdampfers und/oder zugehöriger Komponenten
erforderlich ist. Der Verdampfungskondensator mit einem kleinen
Volumen erschwert den Einbau.
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US 5,636,528 , aus welcher
der Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt ist, offenbart ein Kühlsystem,
welches mit einer Kühlmittelschaltung
versehen ist, welche einen primären
luftgekühlten
Kleinkondensator, welchem ein verdampftes Kühlmittel zugeführt wird,
welches in einem Kompressor verdichtet wurde; einen wassergekühlten Kondensator,
welchem das vom primären
luftgekühlten
Kondensator gespeiste Kühlmittel
zugeführt
wird; einen sekundären
luftgekühlten
Kleinkondensator, welchem das vom wassergekühlten Kondensator gespeiste
Kühlmittel
zugeführt
wird; eine Expansionseinrichtung, welcher das verflüssigte Kühlmittel
zugeführt
wird, welches vom sekundären
luftgekühlten
Kondensator gespeist wird; und einen Verdampfer aufweist, welchem
das Kühlmittel
nach einer abrupten Druckabnahme durch die Expansionseinrichtung
zugeführt wird.
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Offenbarung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung erfolgte in Anbetracht der vorangehenden Probleme
und es ist daher eine Aufgabe der Erfindung ein Kondensationssystem
für ein
Kühlsystem
zu liefern, in welchem eine Kondensationseinheit mit Luftkühlung mit
einer Kondensationseinheit mit Wasserkühlung kombiniert ist, um die
Kondensationseffizienz zu verbessern, den Stromverbrauch einzusparen
und die Größe des Kondensationssystems
zu verringern und dadurch Herstellungskosten einzusparen, was eine
angenehme Handhabung und steigende Produktivität gewährleistet. Diese Aufgabe wird
durch das Kondensationssystem des Anspruchs 1 erzielt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 veranschaulicht
schematisch die Struktur eines Kondensationssystems eines Kühlsystems
nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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Die 2A bis 2D veranschaulichen
Beispiele eines Kondensators mit Wasserkühlung nach der ersten Ausführungsform
der Erfindung, in welchen
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2A einen Doppelrohrkondensator zeigt,
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2B einen Plattenkondensator,
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2C Flüssigkeitsleitungen
zeigt, welche parallel zueinander spiralförmig gedreht sind, und
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2D gewundene Flüssigkeitsleitungen zeigt, welche
parallel zueinander gefaltet sind;
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3 veranschaulicht
schematisch die Struktur einer Alternative zum Kondensationssystem in 1,
welche zudem einen zweiten Kondensator mit Wasserkühlung aufweist.
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Beste Ausführungsform
der Erfindung
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Die
folgende detaillierte Beschreibung wird bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen aufzeigen.
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Ausführungsform
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1 veranschaulicht
ein Kondensationssystem nach einer Ausführungsform der Erfindung. Das
Kondensationssystem weist einen Kondensator 100 mit Luftkühlung und
einen Kondensator 200 mit Wasserkühlung auf, welcher auf einer
Kühlmittelleitung 201 zwischen
dem Kondensator 100 mit Luftkühlung und einem Kompressor
(nicht gezeigt) befestigt ist. Der Kondensator 100 mit
Luftkühlung
enthält
ein gewundenes Wärmeübertragungsrohr 101, welches
derart gefaltet ist, dass das Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck vom Kompressor
durch das Wärmeübertragungsrohr 101, eine
Anzahl von Rippen 102, welche auf dem Wärmeübertragungsrohr 101 befestigt
ist, und ein Kondensatorgebläse 103 fließt, welches
vor dem Kondensator 100 mit Luftkühlung eingebaut ist. Das Kondensatorgebläse 103 führt die
Umgebungsluft derart unter Kraft ein, dass die Umgebungsluft durch
die Rippen 102 geleitet wird, um einen Wärmeaustausch mit
dem Kühlmittel
zu haben bzw. Wärme
mit dem Kühlmittel
auszutauschen, welches durch das Wärmeübertragungsrohr 101 fließt. Der
Kondensator 200 mit Wasserkühlung enthält die Kühlmittelleitung 201, einen
Wasserdurchgang 202 zum Ermöglichen, dass das Wasser durch
denselben fließt,
um einen Wärmeaustausch
mit dem Kühlmittel
in der Kühlmittelleitung 201 durchzuführen, ein
Einlassrohr 203 und ein Auslassrohr 204, welche
mit dem Wasserdurchgang 202 des Kondensators 200 mit
Wasserkühlung
zum automatischen Einspeisen und Ablassen von Wasser in einer zu
einer Strömungsrichtung
des Kühlmittels entgegengesetzten
Richtung verbunden sind, und ein Steuerventil 205, welches
in der Einlassseite des Einlassrohres 203 zum automatischen
Steuern des Wassers, welches in den Wasserdurchgang 202 eingespeist
wird, gemäß der Temperatur
der Umgebungsluft, dem Kühlmitteldruck
und der Kondensationslast eingebaut ist.
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Der
Kondensator 200 mit Wasserkühlung kann jede Struktur aufweisen,
welche zum Austauschen von Wärme
zwischen einem Kühlmittel
und Wasser unterschiedlicher Temperaturen fähig ist, und, wie in 2 gezeigt,
können
verfügbare
Beispiele derselben eine Doppelrohrstruktur, bei welcher das Wasser
durch ein äußeres Rohr 206 fließt, so dass
das Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck Wärme mit
dem Wasser einer relativ geringeren Temperatur austauschen kann,
eine überlappte
Plattenstruktur mit einer Vielzahl von Platten 207, um
gewundene Durchgänge
zu bilden, in welchen das Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck und das Wasser
mit einer relativ geringeren Temperatur fließen während sie voneinander isoliert
sind, wobei sie miteinander Wärme austauschen,
und eine unterteilte Struktur enthalten, bei welcher ein Wasserrohr 208 zur
Speisung des Wassers parallel zur Kühlmittelleitung 201 über eine Trennwand 209 angeordnet
ist, so dass das Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck Wärme mit
dem Wasser einer relativ geringeren Temperatur über die Trennwand 209 austauschen
kann.
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Der
Kondensator 200 mit Wasserkühlung ist in der Luftablassseite
des Kondensators 100 mit Luftkühlung derart angeordnet, dass
die Luft in zweiter Linie den Kondensator 200 mit Wasserkühlung kontaktieren
kann, nachdem sie unter Kraft durch das Kondensatorgebläse 103 eingeführt wird
und durch den Kondensator 100 mit Luftkühlung strömt. Diese Struktur des Kondensationssystems
kann Kondensatoren mit Luft- und Wasserkühlung separat umsetzen, sowie
die Kühleffizienz
durch den zweiten Kontakt mit der Luft einer relativ geringeren
Temperatur als dem Kühlmittel
maximieren. Wenn das Wasserrohr 208 parallel zur Kühlmittelleitung 201 über die Trennwand 209 angeordnet
ist, können
parallele Bereiche des Wasserrohres 208 und der Kühlmittelleitung 201 spiralförmig um
die Kühlmitteleinlassseite gedreht
oder in einer gewunden Konfiguration gefaltet werden, während sie
einen engen Kontakt miteinander halten. Folglich kann sowohl die
Wärmeübertragungsfläche vergrößert als
auch die Wärmeübertragungszeit
verlängert
werden, um eine effizientere Kühlung
zu erhalten.
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Wie
in 3 gezeigt, kann das Kondensationssystem zudem
auch einen zweiten Kondensator 200' mit Wasserkühlung aufweisen, welcher auf
einer nachgeschalteten Flüssigkeitsleitung 210 des
Wärmeübertragungsrohrs 101 des
Kondensators 100 mit Luftkühlung angeordnet ist und ein
Wassereinlassrohr 203' und
Wasserauslassrohr 204' aufweist,
so dass das Wasser durch einen Durchgang fließt, welcher an die Flüssigkeitsleitung 210 angrenzt,
um Wärme
zwischen den Flüssigkeiten
auszutauschen. In diesem Fall ist das Auslassrohr 204' des Kondensators 200' mit Wasserkühlung auf
der nachgeschalteten Flüssigkeitsleitung 210 des
Wärmeübertragungsrohrs 101 des
Kondensators 100 mit Luftkühlung mit dem Einlassrohr 203 des
Kondensators 200 mit Wasserkühlung, welcher auf der Kühlmittelleitung 201 zwischen
dem Kompressor und dem Kondensator 100 mit Luftkühlung angeordnet
ist, derart verbunden, dass das Wasser zweifach Wärme mit
dem Kühlmittel
austauschen kann.
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Da
der Kondensator 100 mit Luftkühlung jede unausreichende Kühlung über den
Kondensator mit Wasserkühlung
der Erfindung kompensieren kann, kann die Größe um ungefähr die Hälfte eines üblichen Kondensators mit Luftkühlung bei
Verwendung für
ein herkömmliches
Kühlsystem
verringert werden. Obwohl nicht gezeigt, kann ein Temperatursensor
zum Messen der Temperatur der Umgebungsluft in einer Seite eines
Kühlsystems
eingebaut sein. Ein Drucksensor kann in der Kühlmittelleitung eingebaut sein,
um den Druck des Kühlmittels
zu messen. Dann wird eine separate Steuerung benötigt, um das Steuerventil durch
das Berechnen der Erfassungssignale von den Sensoren zu betätigen.
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In
den 1 bis 3 zeigen die Pfeile in durchgezogenen
Linien die Kühlmittelströmung, verdeckte
Linien die Luftströmung
und strichpunktierte Linien die Wasserströmung an. In 2C zeigt
ein schraffierter Bereich einen Hohlraum an.
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Die
folgende Beschreibung wird die Betätigung des Kondensationssystems
im Kühlsystem nach
der ersten Ausführungsform
der Erfindung mit der oben erwähnten
Struktur aufzeigen.
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Das
verdichtete Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck vom Kompressor
wird zuerst in den Kondensator 100 mit Luftkühlung eingeführt, um
in erster Linie durch den Kondensator 200 mit Wasserkühlung zu
gehen. Der Kondensator 200 mit Wasserkühlung weist die Doppelrohrstruktur
zum Einführen
des Wassers durch das äußere Rohr 206 oder
die Plattenrohrstruktur mit der Vielzahl an überlappten Rohren 207 auf,
welche die gewundenen Durchgänge
definieren, durch welche das Kühlmittel
und das Wasser separat fließen
und welche miteinander zusammenhängen.
Andernfalls ist das Wasserrohr 208 zum Ermöglichen
des Wasserdurchgangs in demselben parallel zur Kühlmittelleitung 201 über die
Trennwand 209 angeordnet. Wenn der Kondensator 200 mit
Wasserkühlung
die Doppelrohrstruktur aufweist, führt das Kühlmittel mit einer hohen Temperatur
und einem hohen Druck einen Wärmeaustausch
mit dem Wasser einer relativ geringeren Temperatur durch, welches
durch das äußere Rohr 206 fließt. Wenn
der Kondensator 200 mit Wasserkühlung die Plattenrohrstruktur
aufweist, führt
das Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck den Wärmeaustausch
mit dem durch die angrenzenden Durchgänge fließenden Wasser über die
Platten 207 durch. Wenn die Kühlmittelleitung 201 parallel
zum Wasserrohr 208 angeordnet ist, führt das Kühlmittel den Wärmeaustausch
mit dem Wasser über
die Trennwand 209 durch. Folglich wird das Kühlmittel
in erster Linie durch einen der oben erwähnten Schritte gekühlt.
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Da
der Kondensator 200 mit Wasserkühlung in der Luftablassseite
des Kondensators 100 mit Luftkühlung platziert ist, kontaktiert
zudem die Luft, welche durch das Kondensatorgebläse 103 unter Kraft eingeführt wurde,
den Kondensator 200 mit Wasserkühlung, wenn die Luft in erster
Linie über
die Rippen 102 und das Wärmeübertragungsrohr 101 abgelassen
wird. Obwohl die Luft in erster Linie erhitzt wird, weist sie eine
relativ geringere Temperatur im Vergleich zum Kühlmittel mit einer hohen Temperatur und
einem hohen Druck auf und führt
folglich den Wärmeaustausch
mit dem Kühlmittel
in der Kühlmittelleitung 201 derart
durch, dass das Kühlmittel
innerhalb der Kühlmittelleitung 201 in
zweiter Linie kondensiert werden kann.
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Wenn
das Wasserrohr 208 parallel zur Kühlmittelleitung 201 über die
Trennwand 209 angeordnet ist, können die parallelen Bereiche
des Wasserrohres 208 und der Kühlmittelleitung 201 spiralförmig um
die Kühlmitteleinlassseite
gedreht oder in einer gewundenen Konfiguration gefaltet sein und
einen engen Kontakt zueinander halten. Folglich können die
Kühlmittelleitung 201 und
das Wasserrohr 208 abwechselnd angeordnet sein, um die
Wärmeübertragungsfläche zu vergrößern sowie
die Durchgänge des
Kühlmittels
und/oder Wassers zu verlängern
und dadurch die Wärmeübertragungszeit
zu verlängern. Dann
kann die Kondensationseffizienz des Kühlmittels weiter verbessert
werden.
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Nach
dem ersten und zweiten Wärmeaustausch
in einem Bereich des Kondensators 200 mit Wasserkühlung wird
das Kühlmittel
kontinuierlich in den Kondensator 100 mit Luftkühlung eingeführt, um einen
dritten Wärmeaustausch
mit der Umgebungsluft durchzuführen,
welche durch das Kondensatorgebläse 103 unter
Kraft eingeführt
wird. Dann wird die Kühlmitteltemperatur
weiter gesenkt, so dass das Kühlmittel
hauptsächlich
in eine Flüssigkeit
mit einer Zimmertemperatur und einem hohen Druck kondensiert werden
kann.
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Wenn
der Kondensator 200' mit
Wasserkühlung,
welcher das Wassereinlassrohr 203' und Wasserauslassrohr 204' aufweist, auf
der nachgeschalteten Flüssigkeitsleitung 210 des
Wärmeübertragungsrohrs 101 des
Kondensators 100 mit Luftkühlung derart befestigt ist,
dass Wasser durch den Durchgang fließen kann, welcher an die Flüssigkeitsleitung 210 angrenzt,
um Wärme
mit dem Kühlmittel
auszutauschen, kann das durch das Wärmeübertragungsrohr 101 fließende Kühlmittel
in die Flüssigkeitsleitung 210 des
Kondensators 200'' mit Wasserkühlung nach dem
ersten bis dritten Wärmeaustausch
eingeführt werden,
um Wärme
mit dem Wasser wieder im Kondensator 200' mit Wasserkühlung auszutauschen. Dann führt das
Kühlmittel
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck, welches durch
den Kompressor verdichtet wurde, viermal einen Wärmeaustausch mit dem Wasser
und/oder der Luft durch. Folglich kann das Kühlmittel in den nächsten Schritt eingeführt werden,
nachdem es vollständig
in Flüssigkeit
kondensiert wurde.
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Wenn
der Kondensator 200 mit Wasserkühlung zwischen dem Kompressor
und dem Kondensator 100 mit Luftkühlung angeordnet ist und der
zweite Kondensator 200 mit Wasserkühlung dem Kondensator 100 nachgeschaltet
angeordnet ist, ist das Wasserauslassrohr 204' des Kondensators 200' mit Wasserkühlung auf
der nachgeschalteten Flüssigkeitsleitung 210 des
Wärmeübertragungsrohrs 101 des
Kondensators 100 mit Luftkühlung mit dem Wassereinlassrohr 203 des
Kondensators 200 mit Wasserkühlung verbunden, welcher auf
der Kühlmittelleitung 201 zwischen
dem Kompressor und dem Kondensator 100 mit Luftkühlung befestigt
ist. Nachdem das Wasser in den Kondensator 200' mit Wasserkühlung, welcher
dem Kondensator 100 mit Luftkühlung nachgeschaltet ist, eingeführt wurde,
wird die Temperatur desselben mehr oder weniger während dem vierten
Wärmeaustausch
mit dem Kühlmittel
erhöht, dessen
Temperatur durch die ersten bis dritten Wärmeaustauschschritte gesenkt
wird. Das erwärmte Wasser
wird dann in den Kondensator 200 mit Wasserkühlung zwischen
dem Kompressor und dem Kondensator 100 mit Luftkühlung eingespeist.
Da die Temperatur des erwärmten
Wassers geringer als die des Kühlmittels
mit einer hohen Temperatur und einem hohen Druck ist, welches gerade
aus dem Kompressor ausgelassen wird, kann jedoch ein ausreichender
Wärmeaustauscheffekt
umgesetzt werden.
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Wie
oben dargestellt, werden die Kondensatoren mit Wasserkühlung und
Luftkühlung
in Kooperation miteinander betätigt.
Folglich kann das Kondensationssystem der Erfindung einen verbesserten Kondensationseffekt
gegenüber
dem herkömmlichen Kondensator
mit Luftkühlung
erhalten, obwohl das Kondensationssystem der Erfindung eine viel
kleiner Größe als das
des herkömmlichen
Kondensators mit Luftkühlung
aufweist. Die Betätigung
des gesamten Kondensationssystems einschließlich den Kondensatoren mit
Wasserkühlung
und Luftkühlung
wird nur ausgeführt,
wenn die Temperatur der Umgebungsluft im Sommer auf Jahreshöhen ansteigt,
die Wärmeübertragungsfähigkeit
verringert ist oder die Wärmeübertragungslast
schnell erhöht
wird. Wenn die Temperatur der Umgebungsluft gesenkt und/oder der Druck
des Kühlmittels
verringert wird, erfasst der Temperatursensor und/oder Drucksensor
die Schwankung, so dass das Steuerventil 205 die Wasserspeisung
unterbricht und nur der Kondensator mit Luftkühlung betätigt wird. Folglich verdampft
das im Kondensationssystem übrig
bleibende Wasser auf natürliche
Weise, wodurch dass System vor dem Gefrieren geschützt wird.
Ein ausreichender Kondensationseffekt kann auch durch das Antreiben
von nur dem kleinen Kondensator 100 mit Luftkühlung erhalten
werden. Dann kann der gesamte Verbrauch der elektrischen Leistung
so viel aufgespart werden, wie zum Antreiben der Kondensatoren 200 und 200' mit Wasserkühlung erfordert
wird.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Wie
oben dargestellt, kombiniert die vorliegende Erfindung den Kondensator
mit Wasserkühlung
mit dem kleinen Kondensator mit Luftkühlung anstelle eines gewöhnlichen
Kondensators mit Luftkühlung,
wodurch das Kondensationssystem der Erfindung die gesamten Kondensatoren
betätigen kann,
um einen vollständigen
Kondensationseffekt zu erhalten oder nur den Kondensator mit Luftkühlung gemäß der Temperatur
der Umgebungsluft, dem Druck des Kühlmittels und der Kondensationslast
zu betätigen,
um mit der Kondensationswirkung des Kühlmittels gemäß der Schwankung
der Temperatur der Umgebungsluft aktiv zurechtzukommen. Folglich kann
der Stromverbrauch verringert werden, da unnötige Teile nicht betätigt werden
und die Gesamtgröße des Kondensationssystems
verkleinert ist, um Herstellungskosten einzusparen, so dass das
Kühlsystem
leicht gehandhabt und in einem kleinen Raum installiert wird, wodurch
die Anwendungen des Kühlsystems
zunehmen.