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DE60311165T2 - Kreiselpumpe für niedrige Flussraten mit verbesserter Ansaughöhe - Google Patents

Kreiselpumpe für niedrige Flussraten mit verbesserter Ansaughöhe Download PDF

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Publication number
DE60311165T2
DE60311165T2 DE60311165T DE60311165T DE60311165T2 DE 60311165 T2 DE60311165 T2 DE 60311165T2 DE 60311165 T DE60311165 T DE 60311165T DE 60311165 T DE60311165 T DE 60311165T DE 60311165 T2 DE60311165 T2 DE 60311165T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
gradation
pump
fluid
inlet
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60311165T
Other languages
English (en)
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DE60311165D1 (de
Inventor
Jerôme Lemancel
Gerard Megnan
Stephane Brousseau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilo Salmson France SAS
Original Assignee
Pompes Salmson SAS
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Filing date
Publication date
Application filed by Pompes Salmson SAS filed Critical Pompes Salmson SAS
Publication of DE60311165D1 publication Critical patent/DE60311165D1/de
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Publication of DE60311165T2 publication Critical patent/DE60311165T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/004Priming of not self-priming pumps
    • F04D9/005Priming of not self-priming pumps by adducting or recycling liquid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/18Rotors
    • F04D29/22Rotors specially for centrifugal pumps
    • F04D29/2238Special flow patterns
    • F04D29/225Channel wheels, e.g. one blade or one flow channel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft hydraulische Pumpen, insbesondere hydraulische Pumpen für große Saughöhen und geringe Förderleistung.
  • Als große Saughöhe wird eine Saughöhe von mehr als 4 Metern betrachtet. Außerdem wird eine Förderleistung von weniger als 400 l/h als geringe Förderleistung betrachtet. Eine vergrößerte Saughöhe und eine geringer Förderleistung sind Betriebsbedingungen, die häufig bei Pumpen für Systeme zur Rückgewinnung von Regenwasser angetroffen werden, die zur Versorgung von sanitären Anlagen oder Waschmaschinen dienen. Die Fluiddurchsätze betragen in diesem Fall typischerweise 50 bis 400 l/h, und die Saughöhen liegen zwischen 4 und 7 m.
  • Beim Ansaugen herrscht am Einlaß der Pumpe ein geringer Druck. Manchmal sinkt der Druck, bis Luftblasen in dem Fluid auftreten. Bei geringen Förderleistungen ist die Geschwindigkeit des Fluids vermindert. Die Blasen werden deshalb in der Pumpe nicht von dem Fluid mitgenommen. Es kommt deshalb manchmal zur Ansammlung von Blasen im Einlaß der Pumpe. Das Fluid kann dann nicht mehr ausfließen, und der Einlaßdruck bricht zusammen. Dies führt dann zu einem Ausfall der Pumpe.
  • Es ist auch bekannt, eine Strahlpumpe mit Hydro-Ejektor zu verwenden. Diese Pumpe ist unter den Bedingungen geringer Förderleistung und großer Saughöhe weniger ausfallanfällig. Andererseits ist diese Pumpe jedoch sehr laut, was bei bestimmten Anwendungen besonders störend ist.
  • GB-A-877 878 offenbart eine selbstansaugende Pumpe mit einem Laufrad, das an seinem Umfang eine Folge von radialen Einkerbungen oder Unregelmäßigkeiten aufweist, um beim Anlaufen der Pumpe Turbolenzen zu erregen. Diese Unregelmäßigkeiten haben keine oder nur geringe Auswirkungen auf den normalen Betrieb der Pumpe nach dem Anlaufen.
  • JP-A-10 318180 beschreibt eine selbstansaugende Pumpe mit einem Laufrad, Fluidkanälen, die durch Wände voneinander getrennt sind, und Erregungsbereichen, die sich in der Oberfläche auf der Seite des Fluideinlasses öffnen. Diese Bereiche vermischen das Fluid auf der Seite des Fluideinlasses mit Luft.
  • FR-A-742 839 beschreibt einen Pumpenrotor, der durch Schaufeln gebildet wird, die paarweise durch seitliche Wangen verbunden sind, so daß geschlossene Kanäle gebildet werden.
  • Ein Nachteil in Verbindung mit solchen Laufrädern besteht darin, daß die Blasen an der Stelle einer radialen Öffnung nicht die größten Abmessungen haben, so daß ihre Evakuierung nicht erleichtert wird.
  • Außerdem begünstigt die Geometrie dieser Laufräder nicht die Rückgewinnung von Fluid, das an einer radialen Öffnung der Räder austritt.
  • Im übrigen sind die Laufräder der oben beschriebenen Pumpen nicht besonders dazu angepaßt, in einer Pumpe mit großer Saughöhe, d. h., mehr als 4 Metern, montiert zu werden.
  • Des weiteren sind diese Laufräder nicht besonders dazu angepaßt, in einer Pumpe mit geringer Förderleistung montiert zu werden, d. h., mit einer Förderleistung zwischen 50 und 400 l/h.
  • Die vorstehend beschriebenen Pumpen sind außerdem Einkammerpumpen, d. h. mit einem Rad in einem Spiralgehäuse.
  • Es besteht somit Bedarf an einem Rad und einer Pumpe, die eines oder mehrere dieser Probleme überwinden.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit die Konzeption eines neuen Rades, das eine einwandfreie Funktion der Pumpe mit großer Saughöhe und geringer Förderleistung ohne Hydro-Ejektor ermöglicht.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Rad einer hydraulischen Pumpe mit einem Fluid-Einlaß auf einer Seite, einer radialen Öffnung, wenigstens einem Fluidkanal, der den Fluid-Einlaß mit der radialen Öffnung verbindet, und, am Umfang des Rades auf der anderen Seite des Rades, einer Abstufung, die gegenüber der Öffnung winkelversetzt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Rad nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Fluchtwinkel zwischen der Abstufung und dem Umfang des Rades in Drehrichtung des Rades zwischen 10 und 40°, vorzugsweise zwischen 15 und 25° beträgt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform beträgt der Angriffswinkel zwischen der Abstufung und dem Umfang des Rades in Drehrichtung des Rades zwischen 80 und 100°.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform hat die Abstufung entlang der Rotationsachse des Rades eine Breite zwischen 40 und 60% der Breite des Kanals.
  • Gemäß noch einer anderen Ausführungsform hat die Abstufung in Radialrichtung eine Tiefe zwischen 9 und 14% des Durchmessers des Rades.
  • Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die Abstufung eine Winkelausdehnung zwischen 80 und 120% der Winkelausdehnung des Fluidkanals aufweist.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die zwischen zwei benachbarten Kanälen gebildete Schaufel in der Nähe des Fluid-Einlasses einen Krümmungsradius zwischen 2 und 6 mm auf.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform bildet das Rad einen ersten Flansch, auf dem der Einlaß angeordnet ist, einen zweiten Flansch, auf dem die Abstufung ausgebildet ist und wenigstens eine Schaufel, und die ersten und zweiten Flansche begrenzen einen der genannten Kanäle.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform hat der Kanal einen Divergenzwinkel zwischen 7 und 15°, vorzugsweise zwischen 8 und 9°.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine Pumpe mit wenigstens einem solchen Rad.
  • Gemäß einer Ausführungsform hat die Pumpe eine Saughöhe von mehr als 4 Metern.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform hat die Pumpe eine Förderleistung zwischen 50 und 400 l/h.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Studium der nachstehenden, nur als Beispiel dienenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen zeigen:
  • 1 einen Querschnitt eines Beispiels einer Pumpe, in der ein Rad gemäß der Erfindung montiert werden kann;
  • 2 und 3 perspektivische Ansichten eines Beispiels eines Pumpenrades gemäß der Erfindung;
  • 4 einen Querschnitt vor einer Abstufung an einer Abströmseite des Rades;
  • 5 einen Querschnitt an der Stelle der Abstufung an der Abströmseite des Rades;
  • 6 einen Querschnitt in einer die Achse des Rades enthaltenen Ebene;
  • 7 eine vergrößerte Darstellung einer Abstufung gemäß 5, zur Illustration einer bevorzugten Geometrie dieser Abstufung.
  • Die Erfindung schlägt insbesondere ein Rad für eine hydraulische Pumpe vor, die eine bessere Mitnahme von in einem Fluid vorhandenen Gasblasen erreicht. Das Rad hat einen Fluid-Einlaß auf einer Seite, eine radiale Öffnung, wenigstens einen Fluidkanal, der den Fluid-Einlaß mit der radialen Öffnung verbindet, und eine Abstufung am Umfang des Rades, die sich auf der anderen Seite des Rades befindet und gegenüber der Öffnung winkelversetzt ist.
  • 1 zeigt in einem Querschnitt eine Pumpe 1, die ein Rad 2 gemäß der Erfindung aufweisen kann. Diese Pumpe 1 ist eine Mehrkammerpumpe; sie hat mehrere aufeinanderfolgende Räder 2 bis 6, die durch eine Welle 13 angetrieben werden und durch feste Rücklaufkanäle 7 bis 10 getrennt sind. Die Pumpe ist dazu vorgesehen, ein Fluid an einem Einlaß 11 anzusaugen und am Auslaß 12 auszustoßen.
  • Das Rad 2 ist das Rad, das dem Einlaß 11 am nächsten liegt. Es handelt sich somit um das Rad an der Stelle, an der der Druck des Fluids am geringsten ist, und somit das Rad, das potentiell die meisten Blasen mitnehmen muß. Die Pumpe arbeitet also mit wenigstens einem ersten Rad gemäß der Erfindung. Obgleich die beschriebene Ausführungsform der Pumpe mehrere Räder aufweist, ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, sich eine Pumpe vorzustellen, die nur ein einziges Rad aufweist, wie es im folgenden beschrieben werden wird.
  • 2 und 3 zeigen perspektivische Ansichten des Rades 2. Der in diesen Figuren dargestellte Pfeil gibt die Drehrichtung des Rades 2 in der Pumpe 1 an, in diesem Fall in Gegenuhrzeigersinn, wenn das Rad vom Einlaß 11 her betrachtet wird. Die 4 und 5 zeigen Querschnitte des Rades 2 in verschiedenen axialen Positionen. 4 ist ein Schnitt durch das Rad vor der Abstufung. 5 ist ein Schnitt durch das Rad an der Stelle der Abstufung. 6 zeigt einen Schnitt durch das Rad in einer Ebene, die die Achse des Rades enthält. Das Rad hat einen Fluid-Einlaß 14, eine radiale Öffnung 15 und wenigstens einen Fluidkanal 16, der den Einlaß 14 mit der radialen Öffnung 15 verbindet. Das von der Öffnung 14 angesaugte Fluid durchströmt somit den Kanal 16 und wird von dem Rad über die radiale Öffnung 15 ausgestoßen. Das Rad 2 hat an seinem Umfang eine Abstufung 17. Die Abstufung ist in einer Stirnfläche des Rades gebildet, die der Einlaßseite entgegengesetzt ist. Diese Abstufung ist gegenüber der radialen Öffnung winkelversetzt. Aufgrund der Abstufung wird der Abfluß des Fluids gestört, und die Blasen und das Fluid werden am Umfang des Rades miteinander gemischt. Die in dem Fluid vorhandenen Blasen werden folglich zum Auslaß der Pumpe oder gegebenenfalls zu dem nachfolgenden Rad mitgenommen. Der Winkelversatz erlaubt die Aufnahme von Fluid, das aus einer radialen Öffnung 15 austritt, in einer Abstufung 17, die in einer der Öffnung nachfolgenden Winkelposition angeordnet ist. Obgleich man zunächst denken könnte, daß dies den hydraulischen Wirkungsgrad des Rades deutlich beeinträchtigen würde, ohne daß man dafür einen Vorteil erhält, zeigt es sich, daß der hydraulische Wirkungsgrad nicht zu sehr beeinträchtigt wird und daß im Gegenteil die Mitnahme der Blasen beträchtlich verbessert wird.
  • Im gezeigten Beispiel hat das Rad eine Einlaßseite für das Fluid, die durch einen ersten Flansch 18 gebildet wird. Das Rad 2 hat außerdem einen zweiten Flansch 19, der die Abströmseite des Rades für das Fluid bildet und in der die Abstufung 17 ausgebildet ist. Zwischen den Flanschen 18 und 19 sind mehrere Schaufeln 20 angeordnet. Die Schaufeln 20 begrenzen zusammen mit den Flanschen 18 und 19 mehrere Kanäle 16.
  • Die Abstufung 17 hat vorzugsweise eine bestimmte Geometrie, die in 7 genauer dargestellt ist. Die gestrichelte Linie gibt die kreisförmige Kontur eines Grundkörpers eines Rades 2 an. Die Abstufung bildet einen Angriffsrand 21, der in Umfangsrichtung der zu der Abstufung 17 gehörenden Öffnung 15 am nächsten liegt. Er bildet mit dem Umfang des Rades bevorzugt einen Angriffswinkel, der mit α bezeichnet ist und zwischen 80 und 100° beträgt. Der Umfang des Rades wird in diesem Beispiel durch die kreisförmige Kontur des Rades gebildet. Man erreicht so eine gute Mitnahmecharakteristik für die Blasen durch das Fluid.
  • Die Abstufung bildet außerdem einen Fluchtrand 22, der in Umfangsrichtung am weitesten von der zu der Abstufung 17 gehörenden Öffnung 15 entfernt ist. Es handelt sich um den Fluchtrand in Rotationsrichtung des Rades. Dieser Fluchtrand bildet vorzugsweise einen mit β bezeichneten Fluchtwinkel, der mehr als 10° beträgt. Es läßt sich so eine Mitnahme und somit eine wirksame Abförderung der Blasen erreichen. Noch günstiger ist es, einen Fluchtwinkel von mehr als 15° zu verwenden, um einen besseren Abtransport der Blasen zu erreichen. Der Fluchtwinkel ist vorzugsweise kleiner als 40°, um einen guten hydraulischen Wirkungsgrad des Rades beizubehalten. Um einen noch besseren hydraulischen Wirkungsgrad zu erreichen, ist der Fluchtwinkel vorzugsweise kleiner als 25°. Der beste Kompromiß zwischen dem hydraulischen Wirkungsgrad und dem Abtransport der Blasen wurde in diesem Beispiel bei einem Fluchtwinkel von 20° erhalten.
  • Die Abstufung hat vorzugsweise in Richtung der Drehachse des Rades eine Dicke, die mehr als 40% der Dicke des Kanals längs dieser Achse beträgt. Eine solche Dicke erlaubt es, genügend Fluid mitzunehmen, um die Blasen zu beseitigen. Vorzugsweise verwendet man auch eine Dicke in Richtung der Drehachse des Rades, die mehr als 60° der Dicke des Kanals in Richtung dieser Achse beträgt. Eine solche Dicke erlaubt es, einen guten hydraulischen Wirkungsgrad beizubehalten. Der beste Kompromiß zwischen dem hydraulischen Wirkungsgrad und dem Abtransport der Blasen wurde bei einer Dicke in Richtung der Achse des Rades erhalten, die 50% der Dicke des Kanals in Richtung dieser Achse beträgt.
  • Die Abstufung hat vorzugsweise in Radialrichtung eine Tiefe zwischen 9 und 14 % des Durchmessers des Rades. Je größer die Tiefe, desto besser die Funktion, auf Kosten des hydraulischen Wirkungsgrades.
  • Die Ausnehmung hat vorzugsweise eine Winkelausdehnung, die zwischen 80 und 120 % der Winkelausdehnung des Fluidkanals beträgt.
  • Eine bestimmte Geometrie einer Schaufel 20 ist vorzugsweise so beschaffen, daß sie die an der Stelle des Fluid-Einlasses vorhandenen Blasen nicht in Blasen mit kleineren Abmessungen an der Stelle der radialen Öffnung transformiert. Zu diesem Zweck verwendet man eine Schaufel zwischen zwei benachbarten Kanälen, die in der Nähe des Einlasses einen Krümmungsradius zwischen 2 und 6 mm hat. Die Blasen haben somit an der Stelle der radialen Öffnung eine größtmögliche Ausdehnung, so daß ihr Abtransport erleichtert wird.
  • Vorzugsweise verwendet man auch einen Kanal, dessen Divergenz gering ist. So verwendet man vorzugsweise einen Kanal 16, dessen Divergenz zwischen dem Fluid-Einlaß und dem Auslaß für das Fluid zwischen 7 und 15° beträgt. Die Divergenz wird ausgedrückt durch die Winkel-Länge an der Stelle des Einlasses und an der Stelle der radialen Öffnung. So wird eine gute Führung des Fluids in dem Kanal aufrechterhalten. Das führt dazu, daß die Ablösungen begrenzt sind. Rückströmungen, die auf eine Abbremsung der zu beseitigenden Blasen zurückzuführen sind, werden somit vermieden. Vorzugsweise verwendet man eine Divergenz zwischen dem Einlaß und der radialen Öffnung, die zwischen 8 und 9° liegt, um die Ablösungen noch besser zu begrenzen.
  • Das Rad 2 ist somit besonders dazu angepaßt, in einer Pumpe mit großer Saughöhe montiert zu werden, d. h. mit einer Saughöhe mit mehr als 4 Metern. Dieses Rad ist außerdem besonders dazu angepaßt, in einer Pumpe mit geringer Förderleistung montiert zu werden, d. h. einer Förderleistung zwischen 50 und 400 l/h.
  • Das allgemeine Problem bei der Funktionsweise einer Pumpe mit geringer Förderleistung und größerer Saughöhe ist verschieden von dem Problem der Funktionsweise einer Pumpe während des Anlaufens oder dem Problem des Wirkungsgrades der Pumpe. Das Rad 2 ermöglicht es, die Funktionsweise einer Pumpe mit geringer Förderleistung und großer Saughöhe zu verbessern, d. h., in mit Luft versetztem Wasser. Zum Beispiel kann das Rad 2 die Beseitigung der Blasen, beispielsweise der Luftblasen, während des Betriebs mit geringer Förderleistung verbessern, und dies außerhalb der Anlaufphase.
  • Eine Pumpe mit mehreren Rädern, wie sie vorstehend beschrieben wurden, ist eine Mehrkammerpumpe. Sie kann mehrere Räder mit Rücklaufkanälen und Diffusoren aufweisen. Zum Beispiel kann die Pumpe gegebenenfalls einen festen Diffusor aufweisen, der zwischen zwei Rädern eingefügt ist. Der Diffusor kann glatt sein oder Flügel bilden, wie als solches bekannt ist.
  • Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung, wie sie in den nachstehenden Ansprüchen definiert ist, nicht auf die beschriebenen und dargestellten Beispiele und Ausführungsformen beschränkt ist, sondern auf zahlreiche im Griffbereich des Fachmanns liegende Arten abgewandelt werden kann.

Claims (12)

  1. Rad (2) einer hydraulischen Pumpe (1), umfassend – einen Fluid-Einlaß (14) auf einer Seite; – eine radiale Öffnung (15); – zumindest einen Fluid-Kanal (16), der den Fluid-Einlaß mit der radialen Öffnung verbindet; – eine Abstufung (17) vom Umfang des Rades auf der anderen Seite des Rades, die gegenüber der Öffnung winkelversetzt ist.
  2. Rad gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluchtwinkel zwischen der Abstufung und dem Umfang des Rades im Drehsinn des Rades zwischen 10 und 40° liegt, vorzugsweise zwischen 15 und 25°.
  3. Rad gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffswinkel zwischen der Abstufung und dem Umfang des Rades im Drehwinkel des Rades zwischen 80 und 100° liegt.
  4. Rad gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstufung entlang der Rotationsachse des Rades eine Breite zwischen 40 und 60% der Breite des Kanals aufweist.
  5. Rad gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstufung entlang eines Radius eine Tiefe zwischen 9 und 14% des Durchmessers des Rades aufweist.
  6. Rad gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstufung eine Winkellänge zwischen 80 und 120% der Winkellänge des Fluid-Kanals aufweist.
  7. Rad gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen zwei benachbarten Kanälen gebildete Schaufel in der Nähe des Fluid-Einlasses einen Krümmungsradius zwischen 2 und 6 mm aufweist.
  8. Rad gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet durch – einen ersten Flansch, auf welchem der Einlaß angeordnet ist; – einen zweiten Flansch, auf welchem die Abstufung angeordnet ist; – wobei zumindest eine Schaufel und die ersten und zweiten Flansche einen der Kanäle begrenzen.
  9. Rad gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal einen Abweichungswinkel zwischen 7 und 15% aufweist, vorzugsweise zwischen 8 und 9 %.
  10. Pumpe (1), umfassend zumindest ein Rad (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9.
  11. Pumpe gemäß Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Saughöhe von mehr als 4 Metern.
  12. Pumpe gemäß Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch eine Förderleistung zwischen 50 und 400 l/h.
DE60311165T 2002-03-27 2003-03-27 Kreiselpumpe für niedrige Flussraten mit verbesserter Ansaughöhe Expired - Lifetime DE60311165T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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FR0204009A FR2837880B1 (fr) 2002-03-27 2002-03-27 Pompe pour faible debit et grande hauteur d'aspiration
FR0204009 2002-03-27

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FR (1) FR2837880B1 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
8332 No legal effect for de
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8364 No opposition during term of opposition