-
Die
Erfindung betrifft einen rohrförmigen Pfosten,
der die Schnittstelle zwischen einem Ankerpunkt und einer Tragstruktur
sicherstellt. Sie betrifft insbesondere einen Pfostenkopf, der den
Schutz eines der Enden des Pfostens und die Befestigung eines Verankerungsorgans
sicherstellt, sowie eine Schutzausrüstung, die unter anderem einen
solchen Pfostenkopf umfasst.
-
Auf
dem Gebiet der Schutzausrüstungen
ist eine Verankerungsvorrichtung für die Verhinderung von Stürzen aus
der Höhe
bei Aktionen auf den Dächern,
den Fassaden von Wohnungen oder Brücken vorgesehen. Sie umfasst
im Allgemeinen einen Harnisch, bzw. ein Geschirr, das mittels einer
Leine mit einem Kabel verbunden ist, das den Halt der letzteren
sicherstellt.
-
Es
ist bekannt, das Kabel an der Tragstruktur, im Allgemeinen die Struktur,
auf der die Intervention in der Höhe stattfindet, über Stützen, üblicher Pfosten genannt,
zu halten, die rohrförmig
und metallisch sind. Diese Pfosten müssen vor Korrosion und somit
gegen Wettereinflüsse
geschützt
sein, um vollständig über ihre
Zeit Anker- und Haltefunktion sicherzustellen. Es ist bekannt, diesen
Schutz durch einen Abdeckkopf für
den Pfosten sicherzustellen, der im Allgemeinen metallisch ist und
ständig über an sich
bekannte Mittel an einer Platte befestigt ist, die selbst auch metallisch
ist und mit einem Ende des Pfostens vor der Galvanisierung mechanisch
verschweißt
ist.
-
Dies
hat zur Folge, dass, sobald die Platte mechanisch verschweißt ist,
der Pfosten eine feste Länge
aufweist, die eine Anpassung der Entfernung zwischen dem Kabel und
der Tragstruktur nicht mehr gestattet. Außerdem kann diese Operation
nur vor der Installation der Ankervorrichtung an der Tragstruktur
vorgenommen werden. Der für
diese Montage notwendige Zeitaufwand addiert sich zu denen der Antikorrosionsbehandlung
der Ankerpfosten.
-
Es
ist gleichfalls bekannt, dass die aus Zink durch Ziehen hergestellten
Pfostenköpfe
keine ausreichende Steifigkeit aufweisen, damit die Lagerung des
mit seinem Pfostenkopf versehenen kompletten Pfostens ohne die Gefahr
der Deformation des Pfostenkopfes ins Auge gefasst werden kann.
-
Eine
bekannte Lösung
besteht darin, diese Pfostenköpfe
aus Stahl herzustellen und sie direkt auf das Ende des Pfostens
zu schweißen.
Ein solcher Pfosten ist aus dem Dokument FR-A-2 755 236 bekannt.
Neben relativ hohen Kosten des Ausgangsmaterials, erweist sich die
Galvanisierung der Anordnung als heikel in der Herstellung.
-
Es
sind diese Nachteile, die insbesondere die Erfindung vermeiden will,
indem ein starrer Pfostenkopf vorgeschlagen wird, der wenig kostenaufwendig
ist und leicht auf unterschiedlichen, üblicherweise verwendeten Pfosten
befestigbar ist.
-
Zu
diesem Zweck hat die Erfindung einen Pfostenkopf für einen
Pfosten zum Gegenstand, der ein Rohrelement umfasst und die Koppelung
eines Ankerpunktes sicherstellt, der zur Verhinderung von Abstürzen dient,
wobei der Pfostenkopf, der am oberen Ende des Rohrelements befestigt
ist, den Halt einer Verankerung durch Befestigungsmittel unter Sicherstellung
eines Schutzes gegen die Korrosion des Rohrelements gestattet, indem
das Ende durch ein Abdeckteil verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass der Pfostenkopf in lösbarer
Weise auf dem oberen Ende des Rohrelements montiert ist und ein Positionierelement
auf diesem Ende, das auf einer Fläche des Abdeckteils des Kopfes
angeordnet ist und Mittel umfasst, die auf der Fläche angeordnet sind
und nach Einführung
in das Ende die Arretierung des Pfostenkopfes auf dem Ende sicherstellen.
-
Mittels
der Erfindung ist der Pfostenkopf auf dem Pfosten bei der Installation
der Ankervorrichtung an der Tragstruktur befestigt, woraus eine
leichtere und schneller Instellungbringung und eine Möglichkeit
der Einstellung der Länge
des Pfostens bei seiner Installation möglich ist. Es ist gleichfalls
möglich, den
Pfostenkopf zu wechseln, ohne den Pfosten von der Tragstruktur lösen zu müssen.
-
Nach
vorteilhaften aber nicht obligatorischen Aspekten der Erfindung
umfasst der Pfostenkopf eines oder mehrere der folgenden Merkmale:
- – Das
Abdeckteil des Pfostenkopfes umfasst auf einem Bereich seiner in
Kontakt mit dem oberen Ende des Rohrelements des Pfostens befindlichen
Fläche
einen Aufnahmeraum für
einen Rand des Endes, Diese Aufnahme hat ausreichende Dimensionen,
um mit Wänden
unterschiedlicher Dicke des oberen Endes des Rohrelements des Pfostens
zusammenzuarbeiten.
- – Der
Pfostenkopf umfasst auf der im Kontakt mit dem oberen Ende des Rohrelements
des Pfostens befindlichen Fläche
ein kegeliges Element, das vorgesehen ist, um in dieses Ende eingeführt zu werden,
und weiterhin einen hohlen kegeligen Keil, der sich in Richtung
des kegeligen Elements unter der Wirkung eines Zug- und Blockierorgans verschiebt.
- – Äußere kegeligen
Flächen
des kegeligen Elements und des kegeligen Keils arbeiten jeweils und
in simultaner Weise mit komplementären geneigten Flächen mindestens
eines Organs zum Abstützen
auf der Innenwand des oberen Endes des Rohrelements des Pfostens
zusammen.
- – Mindestens
ein Abstützorgan
ist zwischen dem kegeligen Element und dem kegeligen Keil angeordnet,
derart, dass die Annäherung
dieser letzteren eine gleichzeitige radiale und zentrifugale Bewegung
dieses Abstützorgans
hervorruft. Das kegelige Element umfasst mindestens ein vertikales Führungsmittel
für mindestens
ein Abstützorgan. Dieses
Führungsmittel
umfasst ein oder mehrere Paare von vertikalen Zungen, die beidseitig
des Abstützelements
angeordnet sind.
- – Der
Pfostenkopf umfasst gleichfalls ein Zug- und Blockierorgan, das
dazu dient, in das kegelige Element und den kegeligen Keil in Längsrichtung einzugreifen,
um gleichzeitig ihre Annäherung und
die radiale Bewegung des Abstützorgans
sicherzustellen.
- – Das
Zug- und Blockierorgan stellt den Halt von mindestens einem Abstützorgan
in blockierter Stellung gegen die Innenwand des oberen Endes des
rohrförmigen
Elements des Pfostens sicher.
-
Die
Erfindung betrifft gleichfalls eine Schutzausrüstung zum Verhindern von Abstürzen aus
der Höhe,
die mindestens eine Verankerungsvorrichtung umfasst, die an einer
Tragstruktur durch mindestens einen Pfosten gekoppelt ist, der ein
mit einem Pfostenkopf, wie zuvor beschrieben, ausgerüstetes Rohrelement
umfasst.
-
Eine
solche Ausrüstung
ist leichter zu installieren, anpassbar an unterschiedliche Tragstrukturen und
wirtschaftlicher hinsichtlich der Lagerung als die des Standes der
Technik. Ein solcher Pfostenkopf bietet einen großen Widerstand
gegen das Herausziehen. Dieser Widerstand steigt, wenn die Annäherung des
kegeligen Elements und des kegeligen Keils unter der Wirkung des
Zug- und Blockierorgans zunimmt, wobei das oder die Abstützelement(e)
einen höheren
Druck auf die Innenwand des Rohrelements ausüben.
-
Die
Erfindung wird besser verstanden und andere Vorteile derselben werden
klarer im Lichte der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen
eines Pfostenkopfs entsprechend der Erfindung erscheinen, die lediglich
beispielhaft angegeben ist und Bezug nimmt auf die beigefügten Zeichnungen,
in denen:
-
die 1 eine
Gesamtansicht eines Pfostens zur Koppelung eines Ankerpunktes ist,
der mit einem Pfostenkopf entsprechend der Erfindung ausgerüstet ist;
-
die 2 eine
perspektivische Ansicht von unterschiedlichen Elementen eines in
der 1 dargestellten Pfostenkopfes vor seiner Instellungbringung
auf dem oberen rohrförmigen
Ende eines Pfostenrohrs ist;
-
die 3 und 4 Längsschnittansichten entsprechend
der Schnittebene BB' der 1 des oberen
rohrförmigen
Endes von zwei Pfosten mit unterschiedlichen Durchmessern mit dem
Pfostenkopf in Stellung sind; und
-
die 5 eine
Ansicht analog zur 2 für einen Pfosten entsprechend
einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist.
-
Die
teilweise in der 1 dargestellte Ankervorrichtung
umfasst einen Pfosten 1, der aus einem von einem Pfostenkopf 3 überdeckten
Rohr 2 besteht, an dem ein Kabel 4 über einen
festen Ankerpunkt 5 befestigt ist. Der Pfosten 1 ist über jedes
geeignete Mittel an einer Tragstruktur befestigt.
-
Für ein kreisförmiges Rohr
umfasst der Pfostenkopf 3, dessen allgemeine Form die eines
aus einem metallischen Material hergestellten Pilzes ist, eine kreisförmige Haube 6 mit
Rändern 7 von
Abmessungen, die ausreichen, um die äußeren Wände 8 des oberen Endes 9 des
Rohrs 2 gegen Witterungseinflüsse zu schützen.
-
Die
Haube 6 weist auf ihrer unteren Fläche 10, die in Kontakt
mit dem Ende 9 kommt, eine kreisförmige hervorspringende Schürze 11 auf,
die zu der Achse AA' zentriert
ist.
-
Dieselbe
Fläche 10 umfasst
einen Kegelstumpf 12, der konzentrisch zur Schürze 11 ist
und im Inneren derselben angeordnet ist. Der Kegel 12 und die
Schürze 11 begrenzen
zusammen einen ringförmigen
Raum E. Dieser Kegel 12 ist mit der Fläche 10 über seine
große
Basis verbunden. Er umfasst auf seiner Außenwand mehrere Zungen 13.
Diese Zungen haben die Form eines gleichschenkligen Trapezes und
sind über
ihre kleine Basis an der Außenwand
des Kegelstumpfes 12 befestigt. Sie erstrecken sich so
radial längs
der Wand des Kegelstumpfes 12 entsprechend radialer Richtung
in Bezug auf die Achse AA'.
Diese Zungen verlängern
sich über
die kleine Basis 12a des Kegelstumpfes 12 hinaus,
derart, dass der Winkelbereich der Zungen 13 am weitesten
vom Kegelstumpf 12 entfernt ist, in Längsrichtung und radialer Richtung.
Die Zungen 13 sind in Paare gruppiert, wobei diese gleichmäßig auf
der Wand des Kegels 12 beabstandet sind.
-
Der
Pfostenkopf 3 umfasst auch Flügel 14 und einen Keil 15.
Die Flügel 14 sind
volle Elemente, eben, von geringer Dicke und im Ganzen gesehen in Form
eines Trapezes.
-
Der
Kegel 15 ist gleichfalls in Form eines Kegel stumpfes ausgebildet.
Ein vorzusammengesetzter Pfostenkopf 3 umfasst einen Abdeckteil 6,
Flügel 14 und
einen Keil 15, die über
eine Gewindestange 17 miteinander verbunden sind. Diese
Gewindestange 17 wird in den Pfostenkopf 3 über die
große
Basis des Konus 12 eingeführt, der auf der oberen Fläche 18 des
Pfostenkopfes 3 mündet.
Der Gewindestab 17 durchquert den Kegel 12 und
verbindet diesen letzteren mit dem Keil 15, auf dem sie
durch eine Mutter 20 festgelegt ist.
-
Der
Kegel 12 und der Keil 15 sind derart angeordnet,
dass ihre kegeligen Bereiche 12a, 15a einander
gegenüberstehen.
Man positioniert vertikal zwischen diesen zwei Teilen die Flügel 14,
indem jeweils ihre zwei geneigten Seiten 14a, 14b mit
den kegeligen Außenwänden 12b und 15b der
Teile 12 und 15 in Übereinstimmung gebracht werden.
-
In
dieser Position haben die Flügel 14 ihre großen Basen 14c nach
außen
gerichtet. Wie es die 3 und 4 zeigen,
wenn man den Pfostenkopf 3 auf das Ende 9 positioniert
ist letzteres zwischen dem Ring und dem Konus 12 aufgenommen.
Der freie Rand 9a dieses Endes 3 nimmt den Raum
E, der zwischen dem Ring 11 und dem Konus 12 angeordnet
ist, ein.
-
Wenn
man die Gewindestange 17 einschraubt, nimmt die Mutter 20,
die hinsichtlich der Drehung in einer in dem hohlen Bereich des
Keils 15 eingearbeiteten Aufnahme 21 von komplementärer Form
blockiert ist, diesen Keil 15 in Translation zu dem Konus 12 mit.
Die so durchgeführte
Annäherung zwischen
diesen zwei Teilen ruft eine Schließung des Winkelsektors hervor,
der durch ihre jeweiligen kegeligen Wände 12b, 15b definiert
ist. Dies ruft eine radiale Bewegung nach außen zu den Flügeln 14 gesehen
hervor. Letztere bleiben in einer im Wesentlichen vertikalen Position
durch die Zungen 13, die sie führen, gehalten.
-
So
kommen die großen
Seiten oder Basen 14c der Flügel 14 in Abstützung gegen
die Innenwand 9b des Endes 9. Die radialen Kräfte, die
nach außen
zu dem rohrförmigen
Ende 9 gesehen gerichtet sind, sind ausreichend, um die
Blockierung des Pfostenkopfes 3 in Stellung sicherzustellen.
Je größer der
Innendurchmesser des Endes 9 ist, umso mehr muss man den
Kegel 12 und den Keil 15 annähern, um eine Abstützung der
Flügel 14 auf
der Innenwand des Endes 9 zu erzeugen. Dies ist in den 3 und 4 dargestellt,
in denen die Wand des Endes 9 unterschiedliche Dicken aufweist.
-
Ein
Pfostenkopf umfasst mindestens drei sternförmige angeordnete Flügel 14,
wodurch eine Zentrierung und eine homogen verteilte Abstützung auf
den Wänden
eines kreisförmigen
Rohrendes 9 gestattet ist, wodurch der Pfostenkopf befestigt
wird. In einem anderen Ausführungsbeispiel
ist die Form der Haube 6 an ein rohrförmiges Ende 9 mit
rombusförmigem
Querschnitt angepasst. In diesem Fall müssen mindestens vier Flügel 14 verwendet
werden, die im Rechteck oder im Quadrat angeordnet sind, um eine
wirksame Blockierung sicherzustellen.
-
Ein
solcher Pfostenkopf ist leicht lösbar
und er kann sich an die Mehrzahl der Enden 9 von üblicherweise
verwendeten Pfosten anpassen. Entsprechend der geometrischen Form
dieses Endes kann die Haube 6 eine unterschiedliche geometrische Form
aufweisen, und es ist in gleicher Weise für die Schürze gegeben. Als Variante können die
Flügel 14 eine
Halbmondform aufweisen, in diesem Fall ist die Form der Außenwände der
Teile 12 und 15 angepasst.
-
In
einem anderen Ausführungsbeispiel,
das in 5 dargestellt ist, werden die Flügel in einer gleichen
horizontalen Ebene durch ein Halteorgan gehalten, wie eine torische
Abdichtung 19, das in eine Nut 16 greift, die
in der großen
Seite 14c jedes Flügels 14 eingearbeitet
ist. Als Variante kann der Halt der Flügel 14 durch Rinnen
oder Rillen und/oder Zungen sichergestellt werden, die auf der Wand 15b des
kegeligen Keils 15 angeordnet sind.