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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Beleuchtungsfläche, die
in der Gegenwart eines Objektes, welches die Oberfläche berührt, oder
dieser sehr nahe ist, Licht emittiert.
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Es
ist bekannt, Licht-emittierende Fliesen zu verwenden, um Boden-
oder Deckenpaneele zu bilden. Es ist auch bekannt, dass die durch
solche Paneele abgegebene Beleuchtung berührungssensitiv sein kann. Dies
wird gemäß einer
bekannten Anordnung erreicht, indem eine Gelschicht zwischen einer
Lichtquelle und der Vorderfläche
des Paneels vorgesehen ist; wenn die Gelschicht gedrückt wird,
wird sie in dieser Region dünner
und ermöglicht
dementsprechend mehr Licht, zu der Vorderfläche hindurch zu dringen. Mit
der Zeit kehrt das Gel zu einer gleichmäßigen Dicke zurück, wodurch
bewirkt wird, dass das Licht wieder eine gleichmäßige Beleuchtung emittiert.
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Es
ist auch bekannt, einen Weg, dem gefolgt werden soll, unter Verwendung
von individuellen Lichtquellen zu markieren; eine solche Anordnung
ist zum Beispiel in Flugzeugen bekannt, um den Weg zu Notausgängen zu
markieren.
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Wenn
sie als Bodenfliesen verwendet werden, wäre es vorteilhaft, Licht nicht
nur von der berührten Fläche sondern
auch von benachbarten Flächen
zu emittieren, so dass, wenn der Rest des Raumes dunkel ist, Licht
von den benachbarten Bereichen austreten kann, um eine Beleuchtung
für eine
Person, die den Boden überquert
vorzusehen, z.B. einem Kind, das in der Mitte der Nacht die Toilette
sucht. Es ist also aus demselben Grund wünschenswert, dass das Licht
weiters emittiert wird, sogar nachdem der Fuß einer Person von dem Boden
abgehoben wurde, sodass der Weg der Person beleuchtet bleibt. Eine
solche Anordnung kann für Sicherheitszwecke
nützlich
sein, um zu zeigen, dass eine Person einen Boden überquert
hat und wohin diese Person gegangen ist.
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US-6
107 930 offenbart eine Tastatur, die Näherungssensoren umfasst, die
die Gegenwart eines Menschen erfassen und eine Lichtquelle aktiveren,
die die Tastatur beleuchtet. Die Lichtquelle bleibt für eine Zeit beleuchtet,
nachdem die Näherungssensoren
aktiviert wurden.
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GB-2
213 194 offenbart einen Spielautomaten mit einem Spielfeld, welches
in Segmente aufgeteilt ist, wobei jedes dieser Segmente mit einem
Sensor assoziiert ist. Eine Schleifenantenne (Ringantenne), die
das Spielfeld umgibt, verursacht ein elektromagnetisches Feld, dass
sich über
das Spielfeld erstreckt und das durch die Sensoren erfasst wird.
Eine menschliche Hand in der Nähe
eines Segments kann durch die Sensoren erfasst werden.
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Offenbarung
der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Beleuchtungsfläche bereitgestellt, die, wenn
sie an eine Stromquelle angeschlossen ist, Licht in der Anwesenheit
eines Objektes, der die Fläche
berührt,
oder dieser sehr nahe ist, emittiert welche Fläche aufweist: ein Feld von
Sensoren, um die Gegenwart eines Objektes zu detektieren (welches
in vielen Anwendungen ein Fuß oder
eine Hand einer Person sein wird); ein Feld von Lichtquellen, wobei
jeder Sensor zumindest mit einer Lichtquelle assoziiert ist, so
dass, wenn einer der Sensoren die Anwesenheit des Objektes detektiert,
dessen dazugehörige
Lichtquelle beleuchtet wird; und einen Schaltkreise für das Steuern
der Beleuchtung von jeder Lichtquelle, so dass sie eine Zeit lang
beleuchtet bleibt, nachdem ihr zugehöriger Sensor aufgehört hat,
die Anwesenheit des Objektes zu detektieren; wobei jede Lichtquelle
mit zumindest einem benachbarten Sensor verbunden ist und beleuchtet
wird, wenn der benachbarte Sensor die Gegenwart eines Objektes ermittelt,
wodurch verursacht wird, dass ein Bereich der Fläche Licht emittiert, welcher
der Form des Objektes entspricht und größer als dieses ist.
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Die
Sensoren können
Näherungssensoren,
z.B. die auf der Kapazität
im Raum über
der Oberfläche basieren,
oder Kontaktsensoren sein, z.B. einfache Schalter, die durch einen
vorbestimmten Druck, der auf die Oberfläche ausgeübt wird, geschlossen werden.
Beide Arten von Sensoren sind weithin bekannt und eine weitere Beschreibung
ist demnach nicht erforderlich.
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Die
Beleuchtungsfläche
ist vorzugsweise ein Feld von Schaltkreisen, wobei jeder Schaltkreis
zumindest einen Sensor und zumindest eine Lichtquelle aufweist.
Jeder Schaltkreis umfasst vorzugsweise einen einzelnen Schaltkreis
und zumindest eine Lichtquelle. Je größer die Anzahl von Lichtquellen,
die durch jeden Sensor gesteuert wird, desto schlechter wird die
Definition des beleuchteten Bereichs sein; andererseits reduziert die
Verwendung von zwei oder mehreren Lichtquelle für jeden Sensor (im Vergleich
zu einer Lichtquelle pro Sensor) die Kosten und Komplexität des Beleuchtens
des Bereiches. Um die Funktion der Oberfläche zu vereinfachen, weist
jeder Schaltkreis seine eigene Stromquelle auf und steuert seine
eigene(n) Lichtquelle(n); eine solche Anordnung verzichtet auf die
Verwendung eines Zentralprozessors, um die Beleuchtung der Oberfläche zu steuern;
die Verwendung eines solchen Zentralprozessors trägt außerordentlich
zu der Komplexität der
Installation einer Beleuchtungsfläche bei, da es die Bereitstellung
von Datenleitungen zu jeder Lichtquelle erfordert, um deren Betrieb
zu steuern.
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Wie
oben erwähnt
ist, ist der Bereich der Oberfläche,
der Licht emittiert, größer als
die Form des Objektes, der die Oberfläche berührt oder dieser sehr nahe ist.
Dies kann erreicht werden, indem benachbarte Schaltkreise auf eine
solche Art miteinander verbunden werden, dass, wenn der Sensor eines
Schaltkreises (der „detektierende
Schaltkreis") die
Gegenwart eines Objektes ermittelt, bewirkt wird, dass die Lichtquelle
von zumindest einem benachbarten Schaltkreis beleuchtet ist. Vorzugsweise
wird die Lichtquelle des benachbarten Schaltkreises nachfolgend
auf die Beleuchtung der Lichtquelle der detektierenden Oberfläche nach
einer Verzögerung
beleuchtet; wodurch sich der Effekt ergibt, dass die Oberfläche, die
Licht in der Gegenwart des Objektes emittiert, sich ausdehnt.
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Wenn
das Objekt vom Kontakt mit der Oberfläche oder von deren Nähe entfernt
wird, hören
die Lichtquellen der relevanten Schaltkreise auf, beleuchtet zu
sein; es ist bevorzugt, dass die Lichtquellen der benachbarten Schaltkreise
vor den Lichtquellen des detektierenden Schaltkreises aufhören, beleuchtet
zu sein, wodurch sich der Effekt ergibt, dass der Bereich der Oberfläche, der
Licht emittiert, schrumpft, wenn das Objekt die Oberfläche nicht
mehr berührt
oder an diese angrenzt.
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Vorzugsweise
wird jeder detektierende Schaltkreis von einer Stromquelle gespeist,
wenn sein Sensor die Gegenwart eines Objektes detektiert, welches
die Oberfläche
berührt,
oder dieser sehr nahe ist, wodurch die Lichtquelle dieses Schaltkreises
aktiviert wird; in einer bevorzugten Ausführungsform kann Strom von dem detektierenden
Schaltkreis auf benachbarte Schaltkreise lecken, wodurch die Lichtquelle
des benachbarten Schaltkreises aktiviert wird.
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Es
wird bevorzugt, dass jeder Schaltkreis einen Transistor mit einem
Basisanschluss, einem Emitteranschluss und einem Kollektoranschluss
aufweist, wobei die Anordnung so ist, dass die Lichtquelle beleuchtet ist,
wenn der Transistor leitend wird; wenn der Sensor die Gegenwart
eines Objektes detektiert, wird das Potential der Basis vorzugsweise
geändert;
wodurch bewirkt wird, dass Strom durch den Transistor fließt und so auch
die Lichtquelle aktiviert, um Licht zu emittieren.
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Jeder
Schaltkreis ist vorzugsweise mit der Basis des Transistors eines
benachbarten Schaltkreises verbunden, wodurch Potential von einem
detektierenden Schaltkreis an der Basis des benachbarten Schaltkreises
angelegt werden kann, wodurch der Transistor des benachbarten Schaltkreises
leitend gemacht wird und folglich die Lichtquelle des benachbarten
Schaltkreises aktiviert wird. Vorzugsweise erfolgt die Verbindung zwischen
jedem Schaltkreis und der Basis des Transistors des benachbarten
Schaltkreises über
einen Widerstand, so dass das Potential, das an der Transistorbasis
eines benachbarten Schaltkreises angelegt wird, kleiner ist, als
das Potential, das an die Transistorbasis des detektierenden Schaltkreises
angelegt ist. Mit einer solchen Anordnung wird, wenn das Potential
von der Transistorbasis im Anschluss an die Entfernung des Objektes
leckt, die Lichtquelle der benachbarten Fläche vor der Lichtquelle des
detektierenden Schaltkreises ausgeschaltet.
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Das „Objekt", das die Beleuchtung
der Oberfläche
hervorrufen wird, kann nicht nur ein lebloses Objekt, sondern auch
eine Person sein; wenn als ein Boden verwendet, kann die Oberfläche durch
Gehen über
den Boden leuchtend gemacht werden.
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Der
Vorteil der vorliegenden Verbindung ist, dass der Bereich der Beleuchtungsfläche, der
Licht emittiert, größer ist,
als der Bereich eines Objektes; da das Objekt Licht von der Oberfläche, die
in Kontakt mit dem Objekt ist, blockieren wird, erhöht eine
solche Anordnung das durch die Oberfläche bereitgestellte Beleuchtungsniveau.
Dies ist vorteilhaft, wenn die Beleuchtungsfläche verwendet wird, um den
Weg eines Fußgängers quer
durch einen Raum und für
eine dekorative Wirkung zu beleuchten.
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Die
Lichtquellen werden fortsetzen, Licht zu emittieren, sogar nachdem
das Objekt entfernt wurde; dies erhöht wiederum das Beleuchtungsniveau,
das durch die Beleuchtungsfläche
geliefert wird, und ihre dekorative Wirkung. Zusätzlich kann es für Sicherheitszwecke
verwendet werden, um zum Beispiel den Weg von jemand zu zeigen,
der den Raum durchquert hat.
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Es
ist möglich,
alle oder einige der Lichtquellen mit einem Mikroprozessor zu verbinden,
so dass sie beleuchtet werden können,
bevor eine Person über
die Oberfläche
geht, um einen Weg über
die Oberfläche zu
markieren. Dies erfordert jedoch leitende Wege zwischen dem Mikroprozessor
und den Lichtquellen, die die Komplexität des Systems erhöhen, aber
es ist jedoch ein mögliches
zusätzliches
Merkmal der vorliegenden Erfindung, wenn die Wirkung angesichts
der zusätzlichen
Komplexität
erstrebenswert erscheint.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Es
werden nun zwei Ausführungsformen
einer Beleuchtungsfläche
gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen nur beispielhaft
beschrieben, wobei:
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1 ein
Feld von Schaltkreisen zeigt, die eine Beleuchtungsfläche gemäß der vorliegenden
Erfindung bilden;
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2 dieselben
Schaltkreise wie 1 zeigt, jedoch in einem vergrößerten Maßstab;
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3 eine
schematische partielle Schnittzeichnung eines Paneels ist, das eine
Oberfläche
gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweist; und
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4 ein
weiteres Feld von Schaltkreisen zeigt, die eine Beleuchtungsfläche gemäß der vorliegenden Erfindung
bilden.
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Beschreibung
der besten Funktionsweise
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Unter
anfänglicher
Bezugnahme auf 2 ist ein Feld von Schaltkreisen 10 gezeigt,
die alle identisch sind. Angesichts dessen, werden nur die Komponenten
des Schaltkreises (Schaltkreis G) in der oberen linken Ecke der 2 gezeigt.
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Der
Schaltkreis umfasst einen Schalter 12, der zwischen eine
Spannungsquelle 14 (z.B. etwa 12V, sodass der Boden keine
hohe Spannung führt,
die gefährlich
sein könnte)
und den Basisanschluss 16 eines Darlington NPN Transistors 18 geschalten
ist. Der Schaltkreis umfasst auch eine Licht-emittierende Diode
(LED) 20, die zwischen den Transistor 18 und der
Spannungsquelle 14 geschalten ist; einen Widerstand 22 ist
zwischen der Spannungsquelle 14 und der Licht-emittierenden
Diode 20 eingefügt.
Ein Kondensator 24 ist parallel zu dem Schalter 12 geschaltet
und ein Widerstand 26 ist in Reihe zwischen dem Schalter 12 und
dem Basisanschluss 16 geschaltet. Linien 28 verbinden
die benachbarten Schaltkreise 10 über Widerstände 30. Eine Verbindung 32 wird
zwischen den Linien 28 von jedem Schaltkreis und dem Widerstand 26 eingeführt, dass die
Spannung von der Linie 28 über den Widerstand 26 an
dem Basisanschluss 16 des Transistors 18 angelegt werden
kann.
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Der
Emitteranschluss des Transistors 18 ist mit einer negativen
Spannungsquelle, oder allgemeiner an die Erde (Masse) angeschlossen.
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Transistor 18 ist
nur über
einem Schwellenwertpotential, welches an der Basis 16 angelegt
ist, leitend. Wenn der Schalter 12 offen ist (wie gezeigt)
ist das an die Basis 16 des Transistors 18 angelegte
Potential unterhalb des Schwellenwertes und dementsprechend kann
der Strom nicht durch den Transistor fließen, und damit bleibt die LED 20 unbeleuchtet.
In diesem Zustand wird der Kondensator 24 geladen. Wenn
der Schalter 12 geschlossen wird, wird ein Potential vom
Anschluss 14 an die Basis 16 über den Widerstand 26 angelegt, das
den Transistor 18 leitend macht und damit fließt Strom
durch die LED, die Licht emittiert. Gleichzeitig wird der Kondensator 24 entladen.
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Zusätzlich zum
Anlegen eines Potentials an den Transistor 18 des eigenen
Schaltkreises, G, wird das Potential vom Anschluss 14 auf
die vier benachbarten Schaltkreise C, F, H und K (siehe 1) über Schalter 12 des
Schaltkreises G und Verbindungen 32, Linien 28 und
Widerstände 30 angelegt
(nur Schaltkreis K ist in 2 vollständig gezeigt,
und aus diesem Grund wird die folgende Beschreibung unter besonderer
Bezugnahme auf Schaltkreis K gemacht, wie jedoch aus 1 ersichtlich
ist, trifft dasselbe auch auf jeden anderen benachbarten Schaltkreis
zu). Das Potential wird über
die Verbindung 32 und den Widerstand 26 von jedem
solchen benachbarten Schaltkreis an den Basisanschluss des Transistors 18 von
diesem Schaltkreis angelegt. Das an die Basis 16 angelegte
Potential ist ausreichend, um zu bewirken, dass der Transistor 18 leitend
wird und folglich, dass die LED des benachbarten Schaltkreises K
Licht emittiert.
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Aufgrund
der Gegenwart der Widerstände 30 wird
das an die Basis 16 des Schaltkreises K angelegte Potential
geringer sein, als jenes, das an die Basis 16 des Schaltkreises
G anlegt ist (unter der Annahme, dass der Schalter 12 des
Schaltkreises K offen bleibt). Zusätzlich wird es länger dauern
für den
Basisanschluss 16 des Schaltkreises K das Schwellenwertpotential
zu erreichen, aufgrund der Notwendigkeit, den Kondensator 24 des
Schaltkreises K mit der Stromversorgung von Schaltkreis G teilweise
zu entladen. Somit beginnt die LED 20 des Schaltkreises 20 etwas
später
Licht zu emittieren, wie die LED von Schaltkreis G.
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Wenn
der Schalter 12 von Schaltkreis K geschlossen wurde, dann
würde das
Potential an der Basis 16 im Schaltkreis K das gleiche
wie im Schaltkreis G sein. Unter der Annahme, dass der Schalter 12 des Schaltkreises
K nicht geschlossen ist, ergibt das Aufleuchten der LED 20 des
Schaltkreises K nach der LED 20 des Schaltkreises G jedoch
den Anschein, dass sich der beleuchtete Bereich mit der Zeit ausdehnt.
Wenn der Schalter 12 des Schaltkreise G offen ist, fällt das
an die Basis 16 der Schaltkreise G und K angelegte Potential
und, wenn es die Schwellenwerte erreicht, hören die Transistoren 18 dieser
zwei Schaltkreise auf, leitend zu sein. Da das Potential an der
Basis 16 von Schaltkreis K geringer ist als jenes an der
Basis G, wird der Transistor 18 des Schaltkreises K vor
jenem des Schaltkreise G nicht-leitend (unter der Annahme, dass
der Schalter 12 des Schaltkreises K niemals geschlossen
wird). Dies ergibt einen Eindruck, dass der beleuchtete Bereich
von den Kanten nach innen schrumpft und abklingt.
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Das
Potential an der Basis 16 verringert sich als ein Resultat
des Ladens des Kondensators 24 und durch Verluste von Potential
durch andere Schaltkreise im Netzwerk. Die Dauer der Reduktion des
Potentials an der Basis 16 auf deren Schwellenwert wird
von den Werten der Widerstände 26 und 30 und
der Kapazität des
Kondensators 24 abhängen.
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Unter
Bezugnahme auf 1, wenn der Schalter 12 des
Schaltkreises G geschlossen wurde, wird das Potential von der Quelle 14 über einen
einzelnen Widerstand 30 an die Schaltkreise C, F, H und
K angelegt, wodurch bewirkt wird, dass die LEDs dieser Schaltkreise
Licht emittieren. Der Anschluss 14 wird über zwei Widerstände 30 mit
den Schaltkreisen B, D, E, J, L und O verbunden. In Abhängigkeit
von den Werten der Widerstände 30 und 26,
die ausreichend sind, um zu bewirken, dass die Transistoren 18 von
diesen Schaltkreisen leitend werden und somit ihre LEDs, Licht emittieren.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Werte der verschiednen Komponenten wie folgt:
| Widerstand 22: | 330
Ohm |
| Widerstand 26: | 4700
Ohm |
| Widerstand 30: | 10
bis 30 Megaohm |
| Kondensator 24: | 220
nF |
| Schwellenwert
der Basis 16: | 1,5
Volt |
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Eine
teilweise Schnittansicht eines Paneels mit einer Oberfläche gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in 3 schematisch gezeigt. Das Paneel
umfasst eine starre Stützplatte 40,
die die Schaltkreise 10 der 1 und 2 unterstützt, die
schematisch durch das Bezugszeichen 42 in 3 gezeigt
sind. Die Schalter 12 der Schaltkreise der 1 und 2 sind
ebenfalls gezeigt und können
durch die Anwendung eines leichten Druckes auf diese geschlossen
werden. Die oberste Schicht des Paneels wird durch ein flexibles
Blatt aus transparentem oder lichtdurchlässigem Kunststoff 44 gebildet.
Wenn eine Person auf das Paneel tritt, drückt die oberste Schicht 44 die
Schalter untermittelbar unterhalb des Fußes der Person nieder, wodurch
die Schalter 12 geschlossen werden und die LEDs der dazugehörigen Schaltkreise 10 beleuchtet
werden. Nach einem Intervall dehnt sich der Bereich des Paneels 38,
der durch die LEDs beleuchtet ist, auf benachbarte Schaltkreise 10 auf
die oben beschriebene Art und Weise aus. Wenn der Fuß einer
Person angehoben wird, bleibt die LED von jedem Schaltkreis beleuchtet,
bis die Schwellenwert-Spannung an dem Basisanschluss 16 dieses Schaltkreises
unter den Schwellenwert fällt.
Dies trifft für
die Schaltkreise 10 zu, deren Schalter 12 nicht
geschlossen sind, bevor es in den Schaltkreisen auftrifft, deren
Schalter geschlossen sind, welches den Effekt ergibt, das der Bereich
des Paneels, der beleuchtet ist, mit der Zeit schrumpft. Der Bereich
des Paneels 38, der durch die LEDs beleuchtet ist, wird
im Allgemeinen der Form des Fußes
der Person entsprechen (oder einem anderen Objekt, das gegen das
Blatt 44 drückt),
obwohl es natürlich
größer sein
wird, aufgrund der Aktivierung von benachbarten Schaltkreisen, wie
oben beschrieben. Die Auflösung
der Oberfläche
wird von der Anzahl der LEDs pro Flächeneinheit abhängen, die üblicherweise
1000 pro Quadratmeter oder mehr sein wird.
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Der
Schaltkreis wird im Allgemeinen in Form von Paneelen oder Fliesen
mit Anschlüssen
an ihren Kanten bereitgestellt, um mit benachbarten Paneelen verbunden
zu werden, um die Linien 28, die die Schaltkreise 10 miteinander über das
gesamte Ausmaß einer
Oberfläche,
die größer ist,
als jedes einzelne Paneel oder jede einzelne Fliese, verbinden,
zu bilden.
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Der
Schaltkreis der 4 ist im Allgemeinen ähnlich zu
jenem der 1 und 2 und die
gleichen Bezugszeichen werden in 4 verwendet,
um die gleichen Komponenten zu bezeichnen, die im Zusammenhang mit
den 1 und 2 beschrieben wurden, mit Ausnahme,
dass in 4 ein Apostroph (') nach dem Bezugzeichen
hinzugefügt
wird.
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Der
Hauptunterschied zwischen dem Schaltkreis der 4 und
jenem der 1 und 2 ist, dass der
Transistor 18' ein
PNP-Typ Transistor anstelle eines NPN-Typ Transistors 18,
der in den 1 und 2 verwendet
wird, ist.
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Die
Funktionsweise des Schaltkreises von 4 ist dieselbe,
wie jene der 1 und 2, abgesehen
davon, wie später
detailliert beschrieben ist. Transistor 18' ist nur über einem Schwellenwertpotential
leitend, das an der Basis 16' angelegt
ist. Wenn der Schalter 12' offen
ist (wie gezeigt) ist das Potential, das an der Basis 16' des Transistors 18' angelegt ist,
unterhalb des Schwellenwertes und folglich kann kein Strom durch
den Transistor fließen
und somit bleibt die LED 20' unbeleuchtet.
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Wenn
der Schalter 12' geschlossen
wird, dass wird ein Potential vom Anschluss 14' an der Basis über Widerstand 26' angelegt, die
den Transistor 18' leitend
macht und somit fließt
Strom durch die LED, die Licht emittiert. Gleichzeitig wird der
Kondensator 24' geladen.
Sobald der Schalter 12' geöffnet wird,
wird sich der Kondensator 24' langsam
entladen, was bewirkt, dass LED 20' beleuchtet bleicht, bis der Kondensator 24' unterhalb des
Schwellenwertpotentials des Transistors 18' entladen ist.
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Das
Potential an der Basis 16' reduziert
sich als Folge der Entladung des Kondensators 24'. Die Dauer der
Reduktion des Potentials an der Basis 16' auf der Schwellenwert wird von
den Werten der Widerstände 26' und 30' und der Kapazität des Kondensators 24' abhängen.
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Auf
die gleiche Art, wie im Zusammenhang mit 1 und 2 beschrieben
ist, wenn der Schalter 12' von
irgendeinem Schaltkreis der 4 geschlossen
wird, werden die benachbarten Schaltkreise ebenfalls illuminiert,
jedoch wird dies nach der Beleuchtung in dem Schaltkreis, in welchem
der Schalter geschlossen ist, stattfinden. Ähnlicherweise, wenn der Schalter
geöffnet
wird, wird die Beleuchtung der benachbarten Schaltkreise (deren
Schalter die ganze Zeit offen sind) zuerst abklingen.
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Die
Werte der Komponenten des Schaltkreises der 4 sind dieselben,
wie jene, die für
den Schaltkreis der 1 und 2 angegeben
sind.
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Der
Hauptvorteil des Schaltkreises der 4 im Vergleich
zu jenem der 1 und 2 liegt
in der Tatsache, dass, wenn zum ersten Mal eingeschaltet wird, die
LED 20 des Schaltkreises der 1 und 2 beleuchtet
ist, bis der Kondensator 24 geladen ist. Andererseits,
wenn der Schaltkreis der 4 zum ersten Mal eingeschalten
wird, dann ist die LED 20' nicht
beleuchtet.