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DE60310145T2 - Rundum-Beobachtungssystem und -verfahren - Google Patents

Rundum-Beobachtungssystem und -verfahren Download PDF

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Publication number
DE60310145T2
DE60310145T2 DE60310145T DE60310145T DE60310145T2 DE 60310145 T2 DE60310145 T2 DE 60310145T2 DE 60310145 T DE60310145 T DE 60310145T DE 60310145 T DE60310145 T DE 60310145T DE 60310145 T2 DE60310145 T2 DE 60310145T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
perspective projection
projection image
angle
camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60310145T
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English (en)
Other versions
DE60310145D1 (de
Inventor
Kenichi Tenri-shi Kawakami
Kiyoshi Kyotanabe-shi Kumata
Kohichi Tenri-shi Nakano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sharp Corp
Original Assignee
Sharp Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sharp Corp filed Critical Sharp Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60310145D1 publication Critical patent/DE60310145D1/de
Publication of DE60310145T2 publication Critical patent/DE60310145T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T3/00Geometric image transformations in the plane of the image
    • G06T3/12Panospheric to cylindrical image transformations
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
    • G06V10/00Arrangements for image or video recognition or understanding
    • G06V10/20Image preprocessing
    • G06V10/24Aligning, centring, orientation detection or correction of the image
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T15/003D [Three Dimensional] image rendering
    • G06T15/10Geometric effects
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  • Image Processing (AREA)
  • Image Input (AREA)
  • Closed-Circuit Television Systems (AREA)

Description

  • 1. GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Rundum-Beobachtungssystem zum Verarbeiten eines Bilds, das durch Bilddaten repräsentiert ist, die durch eine Rundumkamera unter Verwendung eines Hyperboloids erhalten werden, um dreidimensionale Projektionsbilddaten zur Anzeige zur erzeugen. Die Erfindung betrifft auch ein Bildverarbeitungsverfahren, ein Steuerungsprogramm und einen lesbaren Aufzeichnungsträger, die bei diesem Rundum-Beobachtungssystem verwendet werden.
  • 2. BESCHREIBUNG DER EINSCHLÄGIGEN TECHNIK
  • Herkömmlicherweise besteht, damit ein visueller Sensor eines Roboters oder einer Sicherheitskamera Information hinsichtlich eines großen Gesichtsfeldbereichs erhalten kann, Bedarf an einer Kamera, die ein Bild von einem Gesichtsfeldbereich von bis zu 360° um sie herum erfassen kann. Techniken zum Drehen einer Videokamera um sich herum oder das Verwenden mehrerer Videokameras wurden dazu verwendet, ein Rundumbild über ein Gesichtsfeld von 360° zu erhalten.
  • Wenn jedoch eine oder mehrere Videokameras verwendet werden, bestehen Probleme wie die folgenden: das Erzeugen eines Bilds für einen Rahmen benötigt Zeit; es bestehen Schwierigkeiten beim Verarbeiten zusammengesetzter Abschnitte von Bildern; und der Ansteuerungsabschnitt einer Videokamera benötigt Wartung. Daher besteht Bedarf an einer Rundumkamera, die auf einmal ein Bild erhalten kann, das Information hinsichtlich eines Gesichtsfeldbereichs von bis zu 360° um sie herum enthält.
  • So erfolgten Studien zum Erhalten einer Rundumkamera, die auf einmal ein Bild, das Information betreffend einen Gesichtsfeldbereich von 360° um sie herum unter Verwendung eines Verfahren zum Erfassen eines Bilds auf Grundlage von durch einen konvexen Spiegel, wie einen Kugelspiegel oder einen Kegelspiegel reflektierten Lichts, erfassen kann, oder eines Verfahrens zum Erfassen eines Bilds unter Verwendung einer Fischaugenlinse erfassen kann. Selbst bei einer derartigen Rundumkamera bestehen jedoch immer noch Schwierigkeiten beim Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds, das so angesehen werden kann, als sei das Bild in Echtzeit durch eine Videokamera erfasst.
  • Um ein derartiges Problem zu lösen, ist in der Patentoffenlegungsveröffentlichung Nr. 6-295333, "Omnidirectional visual system" einer japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung Folgendes vorgeschlagen: eine Rundumkamera, die ein Bild, das Information betreffend einen Gesichtsfeldbereich von bis zu 360° unter Verwendung eines zweischaligen Hyperboloids erhalten kann; und eine Technik zum Ausführen einer vorgegebenen Transformation auf Grundlage der visuellen Information, um schnell perspektivische Projektionsbilddaten mit einem Projektionszentrum in einem der Brennpunkte des zweischaligen Hyperboloids zu erhalten.
  • Es erfolgten angestrengte Untersuchungen zum Erhalten eines Rundum-Beobachtungssystems, das ein perspektivisches Projektionsbild in Echtzeit auf Grundlage eines Bilds erzeugen und anzeigen kann, das durch eine Rundumkamera mit einem zweischaligen Hyperboloid gemäß der oben angegebenen Technik so erfasst werden kann, dass das perspektivische Projektionsbild ein Projektionszentrum in einem Brennpunkt des zweischaligen Hyperboloids aufweist und in einer beliebigen Richtung geneigt ist, die durch einen Panoramawinkel, der ein Winkel in einer horizontalen Richtung ist, und durch einen Kippwinkel repräsentiert ist, der einen Höhenwinkel oder Absenkwinkel anzeigt.
  • Eine herkömmliche Rundumkamera unter Verwendung eines zweischaligen Hyperboloids sowie ein Verfahren zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds, wie sie in der japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung Nr. 6-295333 beschrieben sind, werden nun unter Bezugnahme auf die 7 bis 12 beschrieben.
  • Als erstes wird unter Bezugnahme auf die 7 und 8 die herkömmliche Rundumkamera unter Verwendung eines zweischaligen Hyperbolspiegels beschrieben.
  • Die 7 ist ein Diagramm zum Darstellen eines zweischaligen Hyperboloids. Wie es in der 7 dargestellt ist, entspricht ein zweischaliger Hyperbo loid gekrümmten Flächen, die dadurch erhalten werden, dass Hyperbelkurven um eine reelle Achse (eine Achse Z0) gedreht werden. Das zweischalige Hyperboloid verfügt über zwei Brennpunkte, nämlich einen Brennpunkt Om der einen seiner Schalen sowie einen Brennpunkt Oc seiner anderen Schale. Es sei ein dreidimensionales Koordinatensystem O-X0Y0Z0 betrachtet, bei dem die Z0-Achse die vertikale Achse ist. Die zwei Brennpunkte des zweischaligen Hyperboloids befinden sich in (0, 0, +c) bzw. (0, 0, –c). Das zweischalige Hyperboloid ist durch den folgenden Ausdruck (1) repräsentiert:
    Figure 00030001
    wobei a und b Konstanten zum Bestimmen der Form der Hyperbelkurve sind.
  • Bei der Rundumkamera wird eine Lage des zweischaligen Hyperboloids, die im Bereich liegt, in dem Z0 > 0 gilt, als Spiegel verwendet.
  • Die 8 ist ein schematisches Diagramm einer herkömmlichen Rundumkamera 20. Wie es in der 8 dargestellt ist, verfügt die Rundumkamera 20 über einen Hyperbolspiegel 21, der so vorhanden ist, dass er in der vertikalen Richtung nach unten zeigt und im Bereich positioniert ist, in dem Z0 > 0 gilt, und eine Kamera 22 unter dem Hyperbolspiegel 21, die in der vertikalen Richtung nach oben zeigt. In diesem Fall liegen der Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 und der Hauptpunkt Oc einer Linse 23 der Kamera 22 an zwei Brennpunkten (0, 0, +c) bzw. (0, 0, –c) eines zweischaligen Hyperboloids. Ein Bildaufnahmeelement 24, wie ein CCD-Bildaufnahmeelement, oder eine CMOS-Bildaufnahmeeinrichtung, ist so vorhanden, dass sie um die Brennweite f der Linse entfernt vom Hauptpunkt Oc der Linse liegt.
  • Als nächstes werden unter Bezugnahme auf die 9 und 10 ein Merkmale eines optischen Systems der Rundumkamera 20 unter Verwendung des Hyperbolspiegels 21 sowie ein Verfahren zum Erzeugen eines zweischaligen Projektionsbilds auf Grundlage eines durch die Rundumkamera 20 unter Verwendung des Hyperbolspiegels 21 erhaltenen Bilds beschrieben.
  • Die 9 ist ein Diagramm zum Erläutern des in der 8 dargestellten optischen Systems und eines perspektivischen Projektionsbilds.
  • Bei einem optischen System, das so konfiguriert ist, wie es in der 9 dargestellt ist, wird Licht, das von der Umgebung des Hyperbolspiegels 21 zu dessen Brennpunkt Om läuft, durch ihn reflektiert. Das reflektierte Licht läuft durch die Linse 23 und wird durch das Bildaufnahmeelement 24, wie ein CCD, in ein Bild gewandelt. In der 9 ist von einem dreidimensionalen Koordinatensystem Om-XYZ, dessen Ursprung der Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 bildet, wobei die optische Achse der Linse 23 die Z-Achse ist, und einem zweidimensionalen Koordinatensystem xy ausgegangen.
  • Wie es in der 9 dargestellt ist, liegt der Ursprung einer xy-Ebene einer Bildfläche 25 an einem Punkt, der in der Z-Achse um die Brennweite f der Linse 23 entlang der positiven Richtung der Z-Achse entfernt vom Hauptpunkt Oc der Linse 23 liegt. Die xy-Ebene verläuft orthogonal zur Z-Achse und horizontal in Bezug auf eine XY-Ebene. In der xy-Ebene der Bildfläche 25 entsprechen die x- und die y-Achse der Richtung einer langen Seite bzw. der Richtung einer kurzen Seite des Bildaufnahmeelements 24 (d. h. der horizontalen und vertikalen Achse eines Bilds), und die X- und die Y-Achse des Koordinatensystems Om-XYZ sind gerade Linien, die jeweils parallel zur x- bzw. y-Achse verlaufen. Die Rundumkamera 20 unter Verwendung des Hyperbolspiegels 21 erfasst ein Bild auf Grundlage von Licht, das vom Hauptpunkt Oc der Linse 23 über die Bildfläche 25 läuft und durch den Hyperbolspiegel 21 reflektiert wird. Der Schnittpunkt zwischen dem reflektierten Licht und der Bildfläche 25 ist durch einen Abbildungspunkt p(x, y) repräsentiert.
  • Nun sei ein Ort eines Abbildungspunkts P in der xy-Ebene von Licht betrachtet, das von einem Punkt P emittiert wird, der durch das dreidimensionale Koordinatensystem Om-XYZ repräsentiert ist. Es wird davon ausgegangen, dass ein Abbildungspunkt in der Bildfläche 25, der einem beliebigen Punkt P(X, Y, Z) im dreidimensionalen Koordinatensystem entspricht, durch p(x, y) repräsentiert ist. In diesem Fall wird Licht, das vom Punkt P(X, Y, Z) zum Brennpunkt Om läuft, so durch den Hyperbolspiegel 21 reflektiert, dass es zum Brennpunkt Oc der Linse 23 gerichtet wird und durch den Punkt p(x, y) in der Bildfläche 25 läuft, um dadurch ein Bild aufzunehmen. Bei der Rundumkamera 20 unter Verwendung eines zweischaligen Hyperbolspiegels wird vom Punkt P zum Brennpunkt Om laufendes Licht durch den Hyperbolspiegel 21 vollständig reflektiert, um auf den Hauptpunkt Oc der Linse 23 gerichtet zu werden, und daher wird entlang einer Verlängerung der Linie Om-P laufendes Licht ganz auf den Abbildungspunkt p(x, y) abgebildet. In diesem Fall wird der Horizontalwinkel des reflektierten Lichts aufrecht erhalten, und daher wird ein Azimutwinkel am Punkt P, der durch Y/X bestimmt ist, dadurch erhalten, dass der Azimutwinkel Θ des Abbildungspunkts p durch Bestimmen mittels y/x berechnet wird.
  • Hier wird der Azimutwinkel θ als "Panoramawinkel" bezeichnet. Genauer gesagt, beträgt ein Panoramawinkel entlang der positiven Richtung der X-Achse 0°, ein Panoramawinkel entlang der negativen Richtung der X-Achse beträgt 180°, ein Panoramawinkel entlang der positiven Richtung der Y-Achse beträgt 90°, und ein Panoramawinkel entlang der negativen Richtung der Y-Achse beträgt 270°.
  • Die 10 ist ein Zustandsdiagramm zum Veranschaulichen eines Vertikalschnitts mit dem Punkt p(x, y, z) und der Z-Achse, wie sie in der 9 dargestellt sind. Unter der Annahme, dass der Vertikalschnitt den Punkt P und die Z-Achse in einem Koordinatensystem mit dem Ursprung bei Om(0, 0, 0) enthält, wie es in der 10 dargestellt ist, existieren Beziehungen zwischen einem Punkt P und einem Abbildungspunkt p, wie sie durch die folgenden Ausdrücke (2), (3) und (4) repräsentiert sind:
    Figure 00050001
  • Hier wird ein in der 10 dargestellter Winkel α, der durch den obigen Ausdruck (3) ausgedrückt werden kann, als "Kippwinkel" am Punkt P bezeichnet. Genauer gesagt, kann ein auf eine Ebene, die Z = 0 erfüllt, bezogener Winkel, d. h. der Kippwinkel, durch einen positiven Wert einen Höhenwinkel und durch einen negativen Wert einen Absenkwinkel repräsentieren.
  • Wie oben beschrieben, erfolgt das Positionieren des Hauptpunkts der Linse 23 der Kamera 22 an der Brennposition Oc des Hyperboloids und daher werden der Panoramawinkel θ und der Kippwinkel α, die durch die X-Achse und eine Linie, die sich vom Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 aus erstreckt, und den Punkt P gebildet werden, eindeutig auf Grundlage des Abbildungspunkts p(x, y) erhalten. In diesem Fall werden durch Transformieren der obigen Ausdrücke (1) bis (4) zum Berechnen der Werte von x und y die folgenden Ausdrücke (5) und (6) erhalten:
    Figure 00060001
  • Die Ausdrücke (5) und (6) beinhalten keine trigonometrische Funktion, und daher wird die Berechnung leicht ausgeführt. Durch Zuweisen eines Punkts P(X, Y, Z) in einer dreidimensionalen Umgebung zu den obigen Ausdrücken (5) und (6) können leicht Werte des Punkts p(x, y) in der Bildfläche 25, dem Punkt P entsprechend, erhalten werden.
  • Als Nächstes wird ein perspektivisches Projektionsbild beschrieben.
  • Es wird eine gerade Linie Om-G gezogen, die sich vom Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 zu einem Punkt G im dreidimensionalen Koordinatensystem erstreckt, der um einen Abstand D entfernt vom Brennpunkt Om liegt, wie es in der 9 dargestellt ist, und es wird eine perspektivische Projektionsbildoberfläche 26 betrachtet, wobei die gerade Linie OM-G einer orthogonalen Linie entspricht. Licht, das vom Punkt P(X, Y, Z) zum Brennpunkt Om läuft, schneidet die perspektivische Projektionsbildoberfläche 26 an einem Punkt P'(X', Y', Z'). In diesem Fall bezeichnet ein perspektivisches Projektionsbild ein Bild, das dadurch erhalten wird, dass Umgebungsinformation unter der Annahme gewandelt wird, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 26 ein Schirm ist, dessen Projektionszentrum im Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 liegt, und digitale Bilddaten, die ein derartiges perspektivisches Projektionsbild repräsentieren, werden als "perspektivische Projektionsbilddaten" bezeichnet.
  • Nun sei ein Bild betrachtet, das sich am Punkt P'(X', Y', Z') auf der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 befindet. Aufgrund der Eigenschaften des Hyperbolspiegels 21 repräsentiert ein derartiges Bild ein Objekt, das in einer Verlängerung der geraden Linie Om-P' liegt. In diesem Fall wird, wenn ein Objekt in der Verlängerung der Linie Om-P', das dem Hyperbolspiegel 21 am nächsten liegt, am Punkt P(X, Y, Z) positioniert wird, das Bild am Punkt P' auf der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 auf Grundlage von Licht vom Punkt P(X, Y, Z) erhalten.
  • Jedoch wird Licht, das entlang der Verlängerung der geraden Linie Om-P' verläuft, auf den Abbildungspunkt p(x, y) auf der Bildfläche 25 abgebildet, und daher können durch Zuweisen von Werten des Punkts P'(X', Y', Z') zu den obigen Ausdrücken (5) und (6) leicht Werte des Abbildungspunkts p(x, y) erhalten werden, ohne dass der Ort des Punkts P(X, Y, Z) zu berücksichtigen wäre. Daher wird der Abbildungspunkt p auf der Bildfläche 25 sequenziell auf Grundlage dreidimensionaler Koordinaten für jeden Punkt auf der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 erhalten, wodurch ein perspektivisches Projektionsbild erzeugt wird.
  • Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf die 11 und 12 ein Verfahren zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds unter Bezugnahme auf einen Fall beschrieben, bei dem die Kamera 22 in der in der 9 dargestellten Rundumkamera 20 so vorhanden ist, dass sie über eine vertikale optische Achse verfügt (d. h., die Z-Achse ist eine vertikale Achse).
  • Die 11 ist ein Diagramm zum Erläutern des Verfahrens zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds dann, wenn die herkömmliche Kamera 22 so vorliegt, dass ihre optische Achse (die Z-Achse) eine vertikale Achse ist. In der 11 ist, wie im in Verbindung mit der 9 beschriebenen Fall, ein dreidimensionales Koordinatensystem Om-XYZ betrachtet, dessen Ursprung am Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 liegt.
  • Wie es in der 11 dargestellt ist, ist die Kamera 22 so vorhanden, dass die z-Achse, die eine optische Achse des Hyperbolspiegels 21 ist, eine vertikale Achse ist. In diesem Fall ist die vertikale Aufwärtsrichtung entlang der Z-Achse positiv. Die Bildfläche 25 entspricht einem durch die Kamera 22 erhaltenen Eingangsbild. Wenn ein zweidimensionales Koordinatensystem (x, y) betrachtet wird, dessen, Ursprung am Schnittpunkt g zwischen der optischen Achse des Hyperbolspiegels 21 und der Bildfläche 25 liegt, sind die x- und die y-Achse gerade Linien parallel zu einer langen bzw. einer kurzen Seite des Bildaufnahmeelements 24 der Kamera 22, und die X- und Y-Achse des Koordinatensystems Om-XYZ verlaufen parallel zur x- bzw. y-Achse.
  • Die perspektivische Projektionsbildoberfläche 26 ist eine Ebene, in der die gerade Linie Om-G eine orthogonale Linie ist. Es sei ein zweidimensionales Koordinatensystem (i, j) betrachtet, dessen Ursprung am Punkt G liegt, wobei eine i-Achse eine horizontale Achse parallel zur Ebene XY ist, und eine j-Achse eine vertikale Achse ist, die die i-Achse und die Achse Om-G unter einem Winkel von 90° schneidet. Der Abstand von der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 zum Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 ist D, und die Breite und die Höhe der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 sind W bzw. H. In diesem Fall verläuft die i-Achse immer parallel zur XY-Ebene, und daher wird bei einem perspektivischen Projektionsbild, wie es dann erhalten wird, wenn die Z-Achse eine vertikale Achse ist, eine horizontale Fläche immer horizontal angezeigt.
  • Hier werden die gerade Linie Om-G und der Punkt G als "Transformationszentrumsachse" bzw. "Transformationszentrumspunkt" bezeichnet. Die Transformationszentrumsachse wird dadurch repräsentiert, dass ein Panoramawinkel θ, ein Kippwinkel Φ und ein Abstand D verwendet werden. Der Panoramawinkel θ wird durch die X-Achse und die auf die XY-Ebene projizierte gerade Linie Om-G gebildet, und er kann im durch den folgenden Ausdruck (7) repräsentierten Bereich von 0° bis 360° liegen. θ = tan–1(Y/X) = tan–1(y/x) (7)
  • In diesem Fall entspricht der oben genannte Kippwinkel Φ dem Winkel zwischen der XY-Ebene und der geraden Linie Om-G, der im Bereich von –90° bis +90° liegen kann, wobei ein Winkel zwischen der XY-Ebene und einer über ihr verlaufenden gerade Linie Om-G (Z > 0) einen "+"-Wert aufweist, während ein Winkel zwischen der XY-Ebene und einer unter dieser verlaufenden geraden Linie Om-G (Z < 0) ein "–"-Wert aufweist. Der Abstand ist derselbe, wie er bereits in Zusammenhang mit der 9 beschrieben wurde. Ein Betrachtungswinkel eines perspektivischen Projektionsbilds wird auf Grundlage des Abstands D sowie der Breite W und der Höhe H der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 bestimmt.
  • Als nächstes wird eine Prozedur zum Erzeugen des perspektivischen Projektionsbilds beschrieben.
  • In einem ersten Schritt werden der Panoramawinkel θ, der Kippwinkel Φ und ein Abstand D der Transformationszentrumsachse bestimmt. Dann werden in einem zweiten Schritt Koordinatenwerte P(X, Y, Z) im dreidimensionalen Koordinatensystem erhalten, die einem zweidimensionalen Koordinatensystempunkt P(i, j) auf der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 entsprechen. Ein Ausdruck zum Erhalten von Werten eines Punkts im dreidimensionalen Koordinatensystem auf Grundlage des Panoramawinkels θ, des Kippwinkels Φ und des Abstands D können durch den folgenden Ausdruck (8) repräsentiert werden. X = R·cosθ – i·sinθ Y = R·sinθ + i·cosθ Z = D·sinΦ – j·cosΦ (R = D·cosΦ + j·sinΦ) (8)
  • Ferner werden, in einem dritten Schritt, Werte des Punkts P(X, Y, Z) den obigen Ausdrücken (5) und (6) zugewiesen, um dadurch Werte des Abbildungspunkts p(x, y) in der Bildfläche 25 entsprechend dem Punkt P(i, j) in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 zu erhalten.
  • Auf diese Weise ist es, durch Erhalten von Werten von Punkten in der Bildfläche 25 entsprechend allen Punkten im perspektivischen Projektionsbild 26 möglich, ein perspektivisches Projektionsbild zu erzeugen, dessen Projektionszentrum im Brennpunkt Om des Hyperbolspiegels 21 liegt.
  • Die 12 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen eines Beispiels, bei dem ein Bild eines horizontal platzierten Objekts "ABC" durch eine Rundumkamera unter Verwendung eines Hyperbolspiegels, der so vorhanden ist, dass eine optische Achse eine vertikale Achse ist, erfasst wird.
  • Wie es in der 12 dargestellt ist, wird, wenn die optische Achse der in der 11 dargestellten Kamera 22 eine vertikale Achse ist, ein Bild, das auf Grundlage von Licht erhalten wird, das von einem horizontal platzierten Objekt 27, auf das die Buchstaben "ABC" geschrieben sind, zum Hyperbolspiegel 21 läuft, unter der Annahme, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 261 ein Schirm ist, wie ein perspektivisches Projektionsbild 281 gesehen. Wenn die optische Achse der Kamera 22 eine vertikale Achse ist, ist eine Querachse der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 261 eine horizontale Achse. Daher wird, wenn das horizontal platzierte Objekt 27 betrachtet wird, dasselbe im perspektivischen Projektionsbild 281 als horizontal platziertes Objekt angezeigt.
  • Das oben beschriebene herkömmliche Rundum-Beobachtungssystem wurde unter der Annahme entwickelt, dass das perspektivische Projektionsbild 281 mit der Kamera 22 erzeugt und angezeigt wird, die in der Rundumkamera 20 enthalten ist, die so vorhanden ist, dass sie über eine optische Achse verfügt, die immer in einer vertikalen Richtung liegt. Aufgrund der Eigenschaften einer Rundumkamera 20 unter Verwendung eines konvexen Spiegels wird jedoch durch die Kamera 22 selbst reflektiertes Licht in ein Bild gewandelt, und daher besteht ein Problem dahingehend, dass ein Bereich, der im wesentlichen direkt unter der Kamera 22 liegt, zu einem blinden Fleck wird, wenn ein Bild um das herkömmliche Rundum-Beobachtungssystem herum erfasst wird.
  • Um ein Bild eines herkömmlichen Blindbereichs zu erfassen, der im Wesentlichen direkt unter dem Rundum-Beobachtungssystem unter Verwendung des Hyperbolspiegels 21 liegt, ist es denkbar, dass die Rundumkamera 20 auf geneigte Weise angebracht wird, um ein Bild eines Bereichs, der im wesentlichen direkt unter dem System positioniert ist, auf den Hyperbolspiegel 21 zu projizieren, wobei Abbildungsdaten für das projizierte Bild als Bilddaten verwendet werden.
  • Die 13 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds für den Fall, dass eine Rundumkamera so vorhanden ist, dass ihre optische Achse (Z-Achse) geneigt ist.
  • In der 13 wird, wie beim in Zusammenhang mit der 12 beschriebenen Fall, ein Bild, das auf Grundlage von Licht erhalten wird, das vom Objekt 27, auf das die Buchstaben "ABC" geschrieben sind, zum Hyperbolspiegel 21 läuft, unter der Annahme, dass eine perspektivische Projektionsbildoberfläche 262 ein Schirm ist, wie ein perspektivisches Projektionsbild 282 gesehen. In die sem Fall ist die optische Achse in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt, und demgemäß ist dann, wenn das herkömmliche Verfahren zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds verwendet, die Projektionsbildoberfläche 262 so geneigt, dass ihre Neigung mit der der optischen Achse gekoppelt ist. Daher wird, wie es in der 13 dargestellt ist, im perspektivischen Projektionsbild 282, wie es unter der Annahme erzeugt wird, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 262 ein Schirm ist, das horizontal platzierte Objekt 27 so angezeigt, als sei es geneigt.
  • Darüber hinaus werden, da der Kippwinkel der Kamera 22 in der Rundumkamera 20 durch die XY-Ebene und die Transformationszentrumsachse gebildet ist, wenn die optische Achse eine vertikale Achse ist, ein Höhenwinkel und ein Absenkwinkel genau so repräsentiert, dass ein Kippwinkel mit positivem Wert ein Höhenwinkel ist und ein Kippwinkel mit negativem Wert ein Absenkwinkel ist. Daher ist es durch Spezifizieren des Panoramawinkels θ, des Kippwinkels Φ und des Abstands D möglich, ein vorgegebenes perspektivisches Projektionsbild zu erzeugen. Wenn jedoch die optische Achse geneigt ist, ist auch die XY-Ebene in Bezug auf eine horizontale Ebene geneigt, und daher zeigt selbst dann, wenn der Panoramawinkel θ, der Kippwinkel Φ und der Abstand D wie im herkömmlichen Fall spezifiziert werden, ein perspektivisches Projektionsbild 282, wie es erzeugt würde, einen anderen Kippwinkel als ein gemäß dem herkömmlichen Verfahren erzeugtes perspektivisches Projektionsbild 282.
  • Genauer gesagt, ist beim herkömmlichen Rundum-Beobachtungskamerasystem, wenn die Kamera 22 so vorhanden ist, dass sie über eine optische Achse verfügt, die in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist, um einen Blindbereich zu beseitigen, der im wesentlichen direkt unter der Kamera 22 liegt, ein perspektivisches Projektionsbild 282, wie es erzeugt würde, in Bezug auf die horizontale Ebene geneigt. Daher besteht ein Problem dahingehend, dass kein Bild erhalten werden kann, wie es normalerweise mit dem bloßen Auge gesehen würde.
  • Die Veröffentlichung "Visual Surveillance and Monitoring System Using an Omnidirectional Video Camera" von Yoshio Onoe, Naokazu Yokoya, Kazumasa Yamazawa und Haruo Takemura, Proceedings Fourteenth Int. Conf. on Pattern Recognition, 16.–20. August 1998, Brisbane, Qld. Australien, Vol. 1, Seiten 588–592 erörtert ein visuelles Beobachtungs- und Überwachungssystem auf Grundlage einer Rundum-Bildaufnahme.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der Erfindung ist Folgendes geschaffen: ein Rundum-Beobachtungssystem zum Erzeugen perspektivischer Projektionsbilddaten zur Anzeige durch Verarbeiten von durch eine Rundumkamera unter Verwendung eines Hyperbolspiegels übertragener Bilddaten, das über einen Koordinatenverarbeitungsabschnitt zum Transformieren dreidimensionaler Koordinaten, die jeden Punkt der perspektivischen Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem kennzeichnen, entsprechend einem Neigungswinkel der optischen Achse des Hyperbolspiegels in Bezug auf eine vertikale Achse in neue dreidimensionale Koordinaten, die entsprechende Punkte transformierter perspektivischer Projektionsbilddaten in einem zweiten Koordinatensystem, das in der Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung verdreht ist, verfügt.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung erhält, wenn die optische Achse der Rundumkamera einer Z-Achse eines dreidimensionalen Koordinatensystems XYZ entspricht, bei dem die X-, die Y- und die Z-Achse orthogonal zueinander verlaufen, mit dem Brennpunkt des Hyperbolspiegels als Ursprung, der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt ein neues dreidimensionales Koordinatensystem auf Grundlage jeder Winkeleinzelinformation, wie sie durch Zerlegen eines Neigungswinkels der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse in einen Rotationswinkel, wenn die X-Achse als Rotationsachse erhalten wird, einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Y-Achse als Rotationsachse verwendet wird, und einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Z-Achse als Rotationsachse verwendet wird, zerlegt wird.
  • Bei einer anderen Erscheinungsform der Erfindung verlaufen die X- und die Y-Achse einer XY-Ebene im dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystem parallel zu einer langen bzw. einer kurzen Seite eines Bildaufnahmeelements der Rundumkamera.
  • Bei noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt ein uniaxialer oder doppelaxialer Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt, der die X- und/oder die Y-Achse als Rotationswinkel verwendet.
  • Vorzugsweise ist das Rundum-Beobachtungssystem ferner mit Folgendem versehen:
    einer Rundumkamera zum Erfassen eines Bilds auf Grundlage von Bildlicht, das dadurch erhalten wird, dass durch einen Hyperbolspiegel reflektiertes Licht gesammelt wird; und ein Bildverarbeitungsabschnitt zum Erzeugen, aufgrund eingegebener, von der Rundumkamera erhaltener Bilddaten, perspektivischer Projektionsbilddaten zur Anzeige, die ein perspektivisches Projektionsbild repräsentieren, bei dem das Projektionszentrum im Brennpunkt des Hyperbolspiegels liegt; wobei die Rundumkamera in solcher Weise vorhanden ist, dass ihre optische Achse um einen vorgegebenen Winkel in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist; und wobei der Bildverarbeitungsabschnitt perspektivische Projektionsbilddaten zur Anzeige erzeugt, die das perspektivische Projektionsbild horizontal anzeigen können.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung erhält, wenn die optische Achse der Rundumkamera der Z-Achse eines dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystems entspricht, bei dem die X-, die Y- und die Z-Achse im Brennpunkt des Hyperbolspiegels als Ursprung senkrecht aufeinander stehen, der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundlage jeder Winkeleinzelinformation, wie sie dadurch erhalten wird, dass ein Neigungswinkel der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse in einen Rotationswinkel, wenn die X-Achse als Rotationsachse verwendet wird, einen Rotationswinkel, wenn die Y-Achse als Rotationsachse verwendet wird, und einen Rotationswinkel, wenn die Z-Achse als Rotationsachse verwendet, zerlegt wird.
  • Bei einer anderen Erscheinungsform der Erfindung verlaufen die X- und die Y-Achse einer XY-Ebene im dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystem parallel zu einer langen bzw. einer kurzen Seite eines Bildaufnahmeelements der Rundumkamera.
  • Bei noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt ein uniaxialer oder ein doppelaxialer Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt, der die X- und/oder die Y-Achse als Rotationswinkel verwendet.
  • Bei noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Bildverarbeitungsabschnitt, in Reaktion auf eine Manipulation eines Panoramawinkels für ein perspektivisches Projektionsbild, sequenziell Daten für ein perspektivisches Projektionsbild erzeugen, bei dem ein Kippwinkel invariabel ist, da ei ne durch einen Brennpunkt des Hyperbolspiegels verlaufende vertikale Achse als Rotationswinkel verwendet wird.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Bildverarbeitungsverfahren mit den folgenden Schritten geschaffen: Ausführen einer Verarbeitung zum Erhalten dreidimensionaler Koordinaten, die jeden Punkt perspektivischer Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem angeben, auf Grundlage von Bilddaten, die durch eine Rundumkamera unter Verwendung eines Hyperbolspiegels übertragen werden; und Ausführen einer Koordinatenrotationsverarbeitung zum Transformieren der dreidimensionalen Koordinaten, die an jedem Punkt der perspektivischen Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem, entsprechend einem Neigungswinkel der optischen Achse des Hyperbolspiegels in Bezug auf die vertikale Achse in neue dreidimensionale Koordinaten, die entsprechende Punkte transformierter perspektivischer Projektionsbilddaten in einem zweiten Koordinatensystem angeben, das relativ zum ersten Koordinatensystem in der Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung verdreht ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung erhält dann, wenn die optische Achse der Rundumkamera der Z-Achse eines dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystems entspricht, wobei die X-, die Y- und die Z-Achse im Brennpunkt des Hyperbolspiegels als Ursprung senkrecht aufeinander stehen, die Koordinatenrotationsverarbeitung neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundlage von Rotationsdeterminanten, die dadurch erhalten wurden, dass der Neigungswinkel der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse zugewiesen wurde, um den Rotationswinkel um die X-Achse, den Rotationswinkel um die Y-Achse und den Rotationswinkel um die Z-Achse zu bestimmen.
  • Gemäß noch einer anderen Erfindung ist ein Steuerungsprogramm geschaffen, das es einem Computer ermöglicht, jede Verarbeitungsprozedur des Bildverarbeitungsverfahrens gemäß der dritten Erscheinungsform der Erfindung auszuführen.
  • Gemäß noch einer anderen Erscheinungsform der Erfindung ist ein durch einen Computer lesbarer Aufzeichnungsträger geschaffen, auf dem das Steuerungsprogramm gemäß der vierten Erfindung aufgezeichnet ist.
  • Bei der obigen Konfiguration wird ein dreidimensionales Koordinatensystem, in dem jeder Punkt in einem perspektivischen Projektionsbild spezifiziert wird, entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung der optischen Achse in Bezug auf die vertikale Achse um den Neigungswinkel der optischen Achse gedreht, um ein neues dreidimensionales Koordinatensystem zu erhalten. Daher ist es selbst dann, wenn die optische Achse in Bezug auf die vertikale Achse um einen vorgegebenen Winkel geneigt ist, möglich, perspektivische Projektionsbilddaten zu erzeugen, die es ermöglichen, ein perspektivisches Projektionsbild so anzuzeigen, dass ein horizontal platziertes Objekt in ihm horizontal so angezeigt wird, als würde das Objekt mit dem bloßen Auge gesehen.
  • Nachfolgend wird, die Funktion der Erfindung unter Bezugnahme auf die 5 detailliert beschrieben.
  • Die 5 ist ein Diagramm zum Erläutern perspektivischer Projektionsbildflächendaten für eine Rundumkamera, deren optische Achse in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist.
  • In der 5 ist davon ausgegangen, dass ein Panoramawinkel θ, ein Kippwinkel Φ und ein Abstand D spezifiziert werden, um perspektivische Projektionsbildflächendaten zu erzeugen. Eine perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 wird so erzeugt, dass eine geneigte optische Achse 80 einer Z-Achse entspricht. Eine perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 wird auf solche Weise erzeugt, dass eine vertikale Achse 81 der Z-Achse entspricht. Die perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 entspricht einer herkömmlichen perspektivischen Projektionsbildoberfläche. Genauer gesagt, wird die perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 dadurch erhalten, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 um den Neigungsgrad der optischen Achse in Bezug auf die vertikale Achse 81 (um einen Neigungswinkel α) geneigt wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden Koordinaten jedes Punkts P(X, Y, Z) in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 82 in einem dreidimensionalen Koordinatensystem unter der Annahme erhalten, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 die optische Achse 80 als Referenzachse auf Grundlage des Panoramawinkels θ, des Kippwinkels Φ und des Abstands D verwendet. Dann werden Werte des Punkts P'(X', Y', Z') in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83, die dem Punkt P(X, Y, Z) in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 82 entsprechen, erhalten. Wie es in der 5 dargestellt ist, wird die perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 unter Verwendung eines Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitts 142a (1) erhalten, wobei die perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 unter Ver wendung des Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitts 142a zum Ausführen einer Koordinatenrotation entlang einer Richtung B entgegengesetzt zur Richtung A, entlang der die optische Achse 80 in Bezug auf die vertikale Achse 81 geneigt ist, um den Neigungswinkel α zu neigen. Die oben beschriebene Operation wird sequenziell wiederholt, um Koordinaten jedes Punkts in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83 zu erhalten. Durch Zuweisen der Werte jedes Punkts P'(X', Y', Z') in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83 zu den obigen Ausdrücken (5) und (6) ist es möglich, perspektivische Projektionsbilddaten zu erzeugen, die es ermöglichen, ein Zielobjekt (ein Objekt), selbst dann auf horizontale Weise anzuzeigen, wenn die Rundumkamera 12 so vorhanden ist, dass ihre optische Achse um einen vorgegebenen Neigungswinkel α geneigt ist.
  • Daher ist es möglich, die vertikal ausgerichtete perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 in die herkömmliche perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 zu transformieren (d. h., es ist möglich, eine Koordinatenrotationsverarbeitung auszuführen), und auf Grundlage dieser herkömmlichen perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83 perspektivische Projektionsbilddaten zu erzeugen. Ähnlich dem herkömmlichen Fall ist es durch Spezifizieren des Panoramawinkels θ und des Kippwinkel Φ in Bezug auf die vertikale Achse 81 möglich, ein horizontal platziertes Objekt auf einem Anzeigeschirm horizontal so anzuzeigen wie dann, wenn das Objekt mit dem bloßen Auge gesehen wird.
  • Im Allgemeinen kann die Neigung eines Objekts in Rotationswinkel in einem dreidimensionalen O-XYZ-Koordinatensystem unterteilt werden, bei dem das Rotationszentrum dem Ursprung entspricht, d. h. in einen Rotationswinkel um die X-Achse, einen Rotationswinkel um die Y-Achse und einen Rotationswinkel um die Z-Achse.
  • Das Nachfolgende sind Rotationsdeterminanten (Ausdrücke 9 bis 11) zum Erhalten von Werten des Punkts P'(X', Y', Z') entsprechend einem Punkt, der dadurch erhalten wird, dass der Punkt P(X, Y, Z) im dreidimensionalen Koordinatensystem O-XYZ um einen Winkel von α° um die X-Achse, einen Winkel von β° um die X-Achse und einen Winkel von γ° um die Z-Achse geneigt wird.
  • Figure 00160001
  • Figure 00170001
  • In diesem Fall werden, gemäß den obigen Rotationsdeterminanten (Ausdrücke (9), (10) und (11)) Werte des Punkts P'(X', Y', Z') erhalten, der einem Punkt entspricht, der dadurch erhalten wird, dass der Punkt P(X, Y, Z) entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung der optischen Achse der Rundumkamera 12 um die Achse X, Y und Z gedreht wird, um Daten für ein perspektivisches Projektionsbild zu erzeugen, das horizontal in Bezug auf eine horizontale Ebene liegt. Wenn beispielsweise die Rundumkamera 12 um einen Winkel von α° um die X-Achse, einen Winkel von β° um die Y-Achse und einen Winkel von γ° um die Z-Achse geneigt wird, kann der Punkt P'(X', Y', Z') dadurch erhalten werden, dass -α, -β und -γ einer Determinante zugewiesen werden, in der die Rotationsmatrizen der Ausdrücke (9) bis (11) kombiniert sind.
  • Jedoch bestehen in der Praxis, wie oben beschrieben, Schwierigkeiten beim Bestimmen des Rotationswinkels um jede der Achsen X, Y und Z auf Grundlage eines durch die Rundumkamera 12 erfassten Bilds, und demgemäß besteht ein Problem dahingehend, dass die Rechenkomplexität zunimmt, wenn Berechnungen zum Bestimmen von Rotationswinkeln um die Achsen X, Y und Z ausgeführt werden.
  • Ein perspektivisches Projektionsbild, wie es durch eine Rundumkamera erhalten wird, soll Information betreffend einen Gesichtsfeldbereich von 360° um sie herum enthalten, weswegen dann, wenn der Zweck des Erhaltens des perspektivischen Projektionsbilds nur darin besteht, perspektivische Projektionsbilddaten zum horizontalen Anzeigen eines horizontal platzierten Objekts zu erzeugen, der Rotationswinkel um die Z-Achse unberücksichtigt bleiben kann, wenn eine optische Achse der Rundumkamera der Z-Achse entspricht. Selbstverständlich kann eine Rundumkamera verwendet werden, die so konfiguriert ist, dass die Z-Achse nicht drehbar ist. Demgemäß ist es möglich, die Rechenkomplexität dadurch zu verringern, dass der Ausdruck (11) unberücksichtigt bleibt.
  • Darüber hinaus ist, wenn ein Mechanismus verwendet wird, der um einen vorgegebenen Winkel um eine Rotationsachse gedreht werden kann, der einer Achse parallel entweder zu einer Längsachse oder einer Querachse eines in der Rundumkamera enthaltenen Bildaufnahmeelements entspricht, nur ein Ausdruck zum Bestimmen des Rotationswinkels um die X- oder die Y-Achse erforderlich, weswegen die Rechenkomplexität weiter verringert werden kann.
  • Demgemäß ermöglicht die hier beschriebene Erfindung den Vorteil, dass Folgendes geschaffen ist: ein Rundum-Beobachtungssystem, das perspektivische Projektionsbilddaten zum horizontalen Anzeigen eines Objekts, das horizontal um das System platziert wird, so, als würde das Objekt mit dem bloßen Auge gesehen, selbst dann erhalten kann, wenn eine Rundumkamera so vorhanden ist, dass eine optische Achse derselben in Bezug auf eine horizontale Ebene geneigt ist, um ein Bild in einem Bereich aufzunehmen, der im Wesentlichen direkt unter ihr vorhanden ist; ein Bildverarbeitungsverfahren zur Verwendung bei diesem System; ein Steuerungsprogramm zur Verwendung bei diesem System; und ein lesbarer Aufzeichnungsträger bei diesem System.
  • Diese und andere Vorteile der Erfindung werden dem Fachmann beim Lesen und Verstehen der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren ersichtlich werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Hauptkonstruktion eines Rundum-Beobachtungssystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine schematische, perspektivische Ansicht zum Darstellen eines Beispiels betreffend das Bereitstellen einer Rundumkamera mit einer optischen Achse, die nur um eine X-Achse geneigt ist.
  • 3 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes Eingabebild zeigt, wie es durch die in der 1 dargestellte Rundumkamera übertragen wird.
  • 4 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes perspektivisches Projektionsbild zeigt, wie es durch einen in der 1 Abschnitt für perspektivische Projektionstransformation erzeugt wird.
  • 5 ist ein Diagramm zum Erläutern einer perspektivische Projektionsbildoberfläche einer Rundumkamera, bei der eine optische Achse in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist.
  • 6 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen des Vorgangs des Erzeugens perspektivischer Projektionsbilddaten beim in der 1 dargestellten Rundum-Beobachtungssystem zum Erhalten von Daten für ein Bild entsprechend einer Repräsentation durch einen beliebigen Punkt in einem perspektivischen Projektionsbild.
  • 7 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen eines zweischaligen Hyperboloids.
  • 8 ist ein schematisches Diagramm einer herkömmlichen Rundumkamera.
  • 9 ist ein Diagramm zum Erläutern eines in der 8 dargestellten optischen Systems und eines perspektivischen Projektionsbilds.
  • 10 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen eines Querschnitts mit einem Punkt P und einer Z-Achse, wie sie in der 9 dargestellt sind.
  • 11 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens zum Erzeugen eines perspektivischen Projektionsbilds dann, wenn eine herkömmliche Rundumkamera so vorhanden ist, dass eine optische Achse (Z-Achse) eine vertikale Achse ist.
  • 12 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen eines herkömmlichen, beispielhaften perspektivischen Projektionsbilds, wie es durch Aufnehmen eines Bilds eines horizontal platzierten Objekts "ABC" durch eine Rundumkamera unter Verwendung eines Hyperbolspiegels erhalten wird, der so vorhanden ist, dass er über eine optische Achse verfügt, die eine vertikale Achse ist.
  • 13 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens zum Erzeugen eines herkömmlichen perspektivischen Projektionsbilds dann, wenn eine Rundumkamera so vorhanden ist, dass eine optische Achse (Z-Achse) derselben geneigt ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachfolgend wird ein Rundum-Beobachtungssystem gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen und für Ausführungsformen eines Systems mit Rundumkamera zum Erzeugen perspektivischer Projektionsbilddaten in solcher Weise, dass ein horizontal platziertes Objekt selbst dann auf horizontale Weise angezeigt wird, wenn eine Rundumkamera so vorhanden ist, dass eine optische Achse derselben geneigt ist, wie beschrieben.
  • Die 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Hauptkonstruktion eines Rundum-Beobachtungssystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • In der 1 verfügt ein Rundum-Beobachtungssystem 10 über Folgendes: einen Kamerabefestigungsabschnitt 11; eine Rundumkamera 12, die am Kamerabefestigungsabschnitt 11 so befestigt ist, dass sie frei neigbar ist; einen Bedienungsabschnitt 13, der es einem Benutzer ermöglicht, eine Eingabebedienung auszuführen; einen Bildverarbeitungsabschnitt 14; und einen Bildanzeigeabschnitt 16.
  • Wie es in der 2 dargestellt ist, verfügt der Kamerabefestigungsabschnitt 11 über ein Paar von Kamerabefestigungselementen 111. Ein Ende jedes Kamerabefestigungselements 111 wird an einer Decke, einer Wand oder dergleichen befestigt, und sein anderes Ende wird an der Rundumkamera 12 so befestigt, dass diese zwischen dem Paar von Kamerabefestigungselementen 111 eingebettet ist. Genauer gesagt, fixiert das Paar von Kamerabefestigungselementen 111 die Rundumkamera 12 in einer axialen Richtung parallel zur in der 2 dargestellten X-Achse, während sie so gehalten wird, dass sie um die X-Achse drehbar ist. Bei dieser Konfiguration ist die Rundumkamera um eine einzelne Achse (die X-Achse bei der vorliegenden Ausführungsform) verdrehbar, wobei ihre optische Achse (Z-Achse) um einen vorgegebenen Winkel von α° in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist.
  • Die Rundumkamera 12 weist Folgendes auf: eine CCD-Kamera 121 mit einer Sammellinse und einem CCD-Bildaufnahmeelement; einen Hyperbolspiegel 122 zum Sammeln von Umgebungslicht für ein Bild eines Gesichtsfeldbereichs von 360° in einer Richtung; einen Spiegelhalter 123 zum Halten des Hyperbolspiegels 122; und einen transparenten Haltekörper 129 zum Abdecken des am Spiegelhalter 123 befestigten Hyperbolspiegels 122. Die Rundumkamera 12 gibt Eingangsbilddaten, die auf Grundlage des Umgebungslichts ein durch sie selbst aufgenommenes Bild mit einem Gesichtsfeldbereich von 360° erhalten wurden, an den Bildverarbeitungsabschnitt 14 aus. In diesem Fall betrifft die oben angegebene X-Achse eine gerade Linie, die parallel zu einer langen (oder kurzen) Seite des Bildaufnahmeelements (entsprechend dem in der 11 dargestellten Bildaufnahmeelement (24) der CCD-Kamera 121 verläuft und die vertikale Achse und die optische Achse rechtwinklig schneidet. Das Paar der Kamerabefestigungselemente 111 ist am Außenumfang des Spiegelhalters 123 befestigt.
  • Der Bedienungsabschnitt 13 ist eine Benutzerschnittstelle zum Bildverarbeitungsabschnitt 14, und er verfügt über eine Tastatur oder eine spezielle Steuerungseinrichtung. Der Bedienungsabschnitt 13 ermöglicht es einem Benutzer, eine Eingabebedienung auszuführen, um eine Anzahl von Parametern zu ändern, wie einen Panoramawinkel θ, einen Kippwinkel Φ und einen Zoomabstand D für ein perspektivisches Projektionsbild sowie einen Neigungswinkel α der optischen Achse. Es sei darauf hingewiesen, dass dann, wenn der Neigungswinkel α kein Winkel von 0° ist, die Rundumkamera 12 so vorhanden ist, dass ihre optische Achse (Z-Achse) geneigt ist, während dann, wenn der Neigungswinkel α ein Winkel vom Wert 0 ist, die Rundumkamera so vorhanden ist, dass die optische Achse (Z-Achse) nicht geneigt ist, d. h. sie in einer vertikalen Richtung liegt.
  • Der Bildverarbeitungsabschnitt verfügt über einen Eingangsbild-Speicherabschnitt 141, einen Transformationsabschnitt 142 für perspektivische Projektionsbilder sowie einen Speicherabschnitt 143 für perspektivische Projektionsbilder. Der Bildverarbeitungsabschnitt 14 führt eine Zwischenspeicherung von durch die Rundumkamera 12 übertragenen Eingangsbilddaten in einem vorgegebenen Eingangsbild-Speicherbereich des Eingangsbild-Speicherabschnitts 141 aus. Der Bildverarbeitungsabschnitt 14 kann perspektivische Projektionsbilddaten über den jeweiligen Transformationsabschnitt 142 für perspektivische Projektionsbilder an den Speicherabschnitt 143 für perspektivische Projektionsbilder liefern, um eine Speicherung auf Grundlage der im Eingangsbild-Speicherabschnitt 141 gespeicherten Eingangsbilddaten und einer Benutzereingabebedienung (Anzahl von Parametern, wie der Panoramawinkel θ, der Kippwinkel Φ und der Zoomabstand D und der Neigungswinkel α der optischen Achse) vorzunehmen. Die Eingangsbilddaten und die perspektivischen Projektionsbilddaten können durch den Bildverarbeitungsabschnitt 14 an den Bildanzeigeabschnitt 15 übertragen werden. Es sei darauf hingewiesen, dass der Eingangsbild-Speicherabschnitt 141 und der Speicherabschnitt 143 für perspektivische Projektionsbilder jeweils einen umschreibbaren Hochgeschwindigkeits-Datenspeicher verwenden.
  • Der Transformationsabschnitt 142 für perspektivische Projektionsbilder verfügt über einen Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a, und er erzeugt perspektivische Projektionsbilddaten auf Grundlage der Eingangsbilddaten, die von der Rundumkamera 12 übertragen wurden, die so vorhanden ist, dass ihre optische Achse in Bezug auf die vertikale Achse geneigt ist. In diesem Fall ermöglicht eine Koordinatenrotationsverarbeitung durch den Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a eine Koordinatentransformation beispielsweise in solcher Weise, dass ein horizontal platziertes Objekt im Bildanzeigeabschnitt 15 horizontal angezeigt wird und perspektivische Projektionsbilddaten zur Anzeige auf Grundlage der transformierten Koordinaten erhalten werden. Genauer gesagt, dreht der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a, der später detailliert beschrieben wird, da er eines der Merkmale der Erfindung bildet, dreidimensionale Koordinaten, die jeden Punkt in einem perspektivischen Projektionsbild angeben, entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung der optischen Achse in Bezug auf die vertikale Achse um den Neigungswinkel α der optischen Achse, um ein horizontal platziertes Objekt horizontal anzuzeigen, wobei neue dreidimensionale Koordinaten erhalten werden. Abweichend vom herkömmlichen Verfahren berechnet der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a nicht die dreidimensionale Position einer perspektivischen Projektionsbildoberfläche unter Verwendung eines XYZ-Koordinatensystems, bei dem die optische Achse der Z-Achse entspricht, um ein perspektivisches Projektionsbild horizontal in Bezug auf die horizontale Ebene selbst dann zu erzeugen, wenn die optische Achse der Rundumkamera 12 geneigt ist. Um jedoch ein derartiges perspektivisches Projektionsbild zu erzeugen, berechnet der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a dreidimensionale Koordinaten der perspektivischen Projektionsbildoberfläche auf Grundlage der Achsen X, Y und Z, wobei die Z-Achse der vertikalen Achse entspricht.
  • Der Bildanzeigeabschnitt 15 verfügt über eine Kathodenstrahlröhre oder einen Flüssigkristallmonitor (ein Flüssigkristalldisplay), und er zeigt die oben angegebenen Eingangsbilddaten oder die perspektivischen Projektionsbilddaten als Bild an.
  • Die durch die Rundumkamera 12 übertragenen Eingangsbilddaten werden nun unter Bezugnahme auf die 3 detaillierter beschrieben.
  • Wie es in der 3 dargestellt ist, verfügt ein Eingangsbild 101 über eine k-Achse entlang einer Querachsenrichtung ausgehend vom Ursprung (0, 0) in der oberen linken Ecke zur rechten Seite hin, und eine l-Achse entlang der Richtung einer vertikalen Achse vom Ursprung nach unten. Die Breite und die Höhe des Eingangsbilds 101 sind w bzw. h. Ein Reflexionsbildbereich 102 entspricht einem erfassten Bild mit einem Gesichtsfeldbereich von 360° um das Rundum-Beobachtungssystem 10 herum, das auf Grundlage von durch den Hyperbolspiegel 122 reflektiertem Licht erhalten wird. Ein Blindbereich 103 entspricht einem Bereich, der durch die Kameravorrichtung selbst ausgeblendet ist, d. h. ein Bildaufnahmebauteil mit einer Kamera-Sammellinse oder einem Bildaufnahmeelement. Ein Direkteingabebereich 104 entspricht einem Bereich, auf den durch den Hyperbolspiegel 122 reflektiertes Licht fällt, und einem direkt durch die Kameravorrichtung (das Bildaufnahmebauteil) erfassten Bild. Der in der 3 dargestellte Mittelpunkt g(gx, gy) entspricht einer Koordinate, die das Linsenzentrum angibt, durch das die optische Achse (Z-Achse) verläuft. Eine xy-Ebene, in der sich die x-Achse ausgehend vom Mittelpunkt g(gx, gy) als Ursprung zur rechten Seite hin entlang einer Querachse erstreckt, und die y-Achse, die sich vom Ursprung entlang einer vertikalen Achse erstreckt, entspricht der in der 11 dargestellten Bildfläche 25. In diesem Fall kann ein Punkt p(x, y) im xy-Koordinatensystem im Eingangsbild 101 durch einen Punkt p(k – gx, gy – 1) im kl-Koordinatensystem des Eingangsbilds 101 repräsentiert werden:
    Als Nächstes wird eine durch den Abschnitt 142 für perspektivische Projektionstransformation ausgeführte Verarbeitung zum Erzeugen perspektivischer Projektionsbilddaten unter Verwendung eines in der 4 dargestellten beispielhaften perspektivischen Projektionsbilds beschrieben.
  • Gemäß der 4 wird ein perspektivisches Projektionsbild 105 unter den in der 11 dargestellten Bedingungen für die perspektivische Projektions bildoberfläche 26 erzeugt. Das perspektivische Projektionsbild 105 verfügt über eine k-Achse, die sich entlang einer Querachsenrichtung ausgehend vom Ursprung (0, 0) in der oberen linken Ecke zur rechten Seite hin erstreckt, und eine l-Achse entlang der Richtung einer vertikalen Achse ausgehend vom Ursprung nach unten. Die Breite und die Höhe des perspektivischen Projektionsbilds 105 sind W bzw. H. Der Punkt G(Gx, Gy) des Transformationszentrums entspricht dem in der 11 dargestellten Punkt G, und er ist direkt durch einen Panoramawinkel θ, einen Kippwinkel Φ und einen Abstand D repräsentiert. Eine i-Achse ist so vorhanden, dass sie sich vom Punkt G(Gx, Gy) als Ursprung entlang einer Querachse zur rechten Seite hin erstreckt, und eine j-Achse ist so vorhanden, dass sie sich vom Punkt G(Gx, Gy) entlang einer vertikalen Achse nach unten erstreckt. Punkte in der in der 11 dargestellten perspektivischen Projektionsbildoberfläche 26 sind unter Verwendung der Koordinaten i und j repräsentiert. In diesem Fall kann ein Punkt P(i, j) im ij-Koordinatensystem durch einen Punkt P(k – Gx, Gy – 1) im kl-Koordinatensystem und einem Punkt P(X, Y, Z) im in der 5 dargestellten XYZ-Koordinatensystem repräsentiert werden.
  • Unter Verwendung der obigen Konfiguration wird nun der Vorgang zum Erzeugen der perspektivischen Projektionsbilddaten nachfolgend unter Bezugnahme auf die 5 und 6 beschrieben.
  • Die 6 ist ein Flussdiagramm, das den Vorgang des Erzeugens der perspektivischen Projektionsbilddaten zum Erhalten von Daten für ein Bild, wie durch) einen beliebigen Punkt im perspektivischen Projektionsbild repräsentiert, zeigt.
  • Wie es in der 6 dargestellt ist, werden in einem Schritt S1 Koordinaten auf der i- und der j-Achse im perspektivischen Projektionsbild auf Grundlage von Werten eines Punkts P(k, l) im in der 4 dargestellten perspektivischen Projektionsbild erhalten. Wie oben beschrieben, werden Koordinaten des Punkts P(i, j) als P(i, j) = P(k – Gx, Gy – 1) repräsentiert. Werte des Punkts P(X, Y, Z) in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 82, unter Verwendung einer optischen Achse 80 als Referenzachse, wie in der 5 dargestellt, werden auf Grundlage der Koordinaten des Punkts P(i, j) unter Verwendung des obigen Ausdrucks (8) erhalten.
  • Als Nächstes werden, in einem Schritt S2, Werte des Punkts P'(X', Y', Z') in einer perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83 entsprechend dem Punkt P(X, Y, Z) in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 82 unter Verwendung der optischen Achse 80 als Referenzachse erhalten. Wie es in der 5 dargestellt ist, wird die perspektivische Projektionsbildoberfläche 83 dadurch erhalten, dass die perspektivische Projektionsbildoberfläche 82 entlang einer Richtung B entgegengesetzt zur Richtung A, entlang der die optische Achse 80 der Rundumkamera 12 in Bezug auf eine Vertikalachse 81 geneigt ist, geneigt wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist es unter der Annahme, dass die Rundumkamera 12 so vorhanden ist, dass die optische Achse 80 um einen Winkel von α° um die X-Achse in Bezug auf die vertikale Achse 81 geneigt ist, durch Zuweisen des Werts -α zu einem Koordinatenrotationsausdruck (9) möglich, Werte eines Punkts in einer perspektivischen Projektionsbildoberfläche zu erhalten, die dadurch erhalten wird, dass die ursprüngliche perspektivische Projektionsbildoberfläche in einer Richtung entgegengesetzt zur Richtung geneigt wird, in der eine optische Achse in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist. Wenn der Wert von -α dem Koordinatenrotationsausdruck (9) zugewiesen wird, wird der folgende Ausdruck (12) erhalten:
    Figure 00250001
  • Wenn der obige Ausdruck (12) expandiert wird, wird der folgende Ausdruck (13) erhalten: X' = X· Y' = Y·cosα – Z·sinα Z' = Y·sinα + Z·cosα (13)
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgt die Rotationsverarbeitung auf Grundlage des obigen Ausdrucks (13), um Werte für den Punkt P'(X', Y', Z') in der perspektivischen Projektionsbildoberfläche 83 unter Verwendung der vertikalen Achse 81 als Referenzachse zu erhalten.
  • Ferner werden, in einem Schritt S3, dreidimensionale Koordinatenwerte P'(X', Y', Z') nach dem Ausführen der Koordinatenrotationsverarbeitung den Aus drücken (5) und (6) zugewiesen, um Werte des Punkts p(x, y) im in der 5 dargestellten Eingangsbild zu berechnen.
  • Schließlich wird, in einem Schritt S4, der Punkt p(x, y) in der Bildfläche in einen Punkt p(k, l) im Koordinatensystem kl gewandelt. Koordinaten des Punkts p(k, l) werden als Punkt p(x + gx + gy – y) repräsentiert. Durch den Punkt p(k, l) spezifizierte Bilddaten werden vom Eingangsbild-Speicherabschnitt 141 erhalten und an einen Ort im Speicherabschnitt 143 für perspektivische Projektionsbilder kopiert, der durch den Punkt p(k, l) im perspektivischen Projektionsbild spezifiziert ist.
  • Auf die oben beschriebene Weise werden, gemäß dem in der 6 dargestellten Flussdiagramm, Punkte in einem Eingangsbild entsprechend allen Punkten in einem perspektivischen Projektionsbild, erhalten, um Bilddaten zu kopieren und um dadurch ein perspektivisches Projektionsbild zu erzeugen. Ein derartiges perspektivisches Projektionsbild wird sequenziell erzeugt und auf dem Bildanzeigeabschnitt 15 angezeigt, um dadurch dynamische Bilder zu verarbeiten.
  • Die vorliegende Ausführungsform wurde für den Fall beschrieben, dass die X-Achse die einzige Achse ist, um die sich die Rundumkamera 12 drehen kann, wenn sie so vorhanden ist, dass ihre optische Achse (die Z-Achse) geneigt ist. Jedoch ist die Erfindung nicht hierauf eingeschränkt. Die Y-Achse kann die einzige Achse sein, um die sich die Rundumkamera 12 drehen kann. Darüber hinaus kann sich die Rundumkamera 12 um zwei Achsen drehen, d. h. die X- und die Y-Achse. Es ist von Vorteil, wenn sich die Rundumkamera 12 nur um die X- oder die Y-Achse, d. h. eine einzelne Achse, dreht, wie im oben beschriebenen Fall, da die Rechenkomplexität der Koordinatenrotationsverarbeitung im Vergleich zum Fall verringert ist, bei dem sich die Rundumkamera 12 um zwei oder drei Achsen dreht.
  • Alternativ ist es dann, wenn sich die Rundumkamera 12 um beispielsweise drei Achsen dreht, wenn die optische Achse derselben als Z-Achse des dreidimensionalen Koordinatensystems verwendet wird, bei dem die Koordinatenachsen X, Y und Z rechtwinklig zueinander verlaufen, mit dem Brennpunkt des Hyperbolspiegels 122 als Ursprung, möglich, neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundlage jeder Winkeleinzelinformation zu erhalten, wie sie durch Zerlegen eines Neigungswinkels der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse in einen Rotati onswinkel für den Fall, dass die X-Achse als Rotationsachse verwendet wird, einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Y-Achse als Rotationsachse verwendet wird, und einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Z-Achse als Rotationsachse verwendet wird, erhalten wird.
  • Obwohl die vorliegende Ausführungsform nicht unter spezieller Berücksichtigung der speziellen Konfiguration des Abschnitts 142 für eine perspektivische Projektionstransformation beschrieben wurde, kann dieser ein Mikrocomputer mit einem Programm oder ein spezieller IC-Chip sein.
  • Wie es in der 1 dargestellt ist, verfügt der Abschnitt 192 für perspektivische Projektionstransformation über eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit) 142c (einen Steuerungsabschnitt), wie einen Mikrocomputer, eine MPU (Mikroverarbeitungseinheit) oder dergleichen. Der Abschnitt 142 für perspektivische Projektionstransformation führt jeden Schritt eines Bildverarbeitungsverfahrens gemäß der Erfindung auf Grundlage eines durch einen Computer ausführbaren Steuerungsprogramms, wie es in einem Programmspeicher gespeichert ist, und einer Anzahl von Datentypen aus. Das Steuerungsprogramm gemäß der Erfindung beinhaltet Folgendes: einen Koordinatenerzeugungsschritt zum Erzeugen von Koordinaten eines perspektivischen Projektionsbilds, um dreidimensionale Koordinaten zu erhalten, die jeden Punkt im perspektivischen Projektionsbild auf Grundlage von Bilddaten angeben, wie sie durch die Rundumkamera 12 unter Verwendung des Hyperbolspiegel 122 übertragen werden; und einen Koordinatenrotationsschritt zum Erhalten neuer dreidimensionaler Koordinaten durch Drehen der im Koordinatenerzeugungsschritt erzeugten dreidimensionalen Koordinaten um einen Neigungswinkel einer optischen Achse entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung der optischen Achse in Bezug auf eine vertikale Achse. Der Koordinatenerzeugungsschritt und der Koordinatenrotationsschritt werden durch einen Koordinatenerzeugungsabschnitt 142b bzw. den Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt 142a ausgeführt. Wenn die optische Achse der Rundumkamera 12 als Z-Achse des dreidimensionalen Koordinatensystems verwendet wird, bei dem die Koordinatenachsen X, Y und Z rechtwinklig zueinander verlaufen und sich der Ursprung im Brennpunkt des Hyperbolspiegels 122 befindet, enthält der Koordinatenrotationsschritt neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundlage jeder Winkeleinzelinformation, die dadurch erhalten wird, dass ein Neigungswinkel der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse in einen Rotationswinkel für den Fall, dass die X-Achse als Rotationsachse verwendet wird, einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Y-Achse als Rotationsachse verwendet wird, und einen Rotationswinkel für den Fall, dass die Z-Achse als Rotationsachse verwendet wird, zerlegt wird. Ein durch einen Computer lesbarer Aufzeichnungsträger (ein Programmspeicher 142d), auf dem das Steuerungsprogramm gemäß der Erfindung aufgezeichnet ist, ist beispielsweise ein ROM (einschließlich einer CD-ROM), ein EPROM, ein EEPROM oder dergleichen, und er fungiert als Speicherabschnitt des Rotationswinkels 10.
  • Wie oben beschrieben, ist es, gemäß der Erfindung selbst dann, wenn eine Rundumkamera so vorhanden ist, dass eine optische Achse derselben in Bezug auf eine horizontale Ebene geneigt ist, durch eine Koordinatenrotation der perspektivischen Projektionsbildoberfläche entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Neigungsrichtung der optischen Achse, möglich, perspektivische Projektionsbilddaten zu erzeugen, um ein horizontal platziertes Objekt horizontal so anzuzeigen, als würde es mit dem bloßen Auge gesehen. Demgemäß ist es selbst dann, wenn die Rundumkamera auf geneigte Weise vorhanden ist, um ein Bild in einem Bereich im wesentlichen unmittelbar unter ihr aufzunehmen, möglich, ein perspektivisches Projektionsbild anzuzeigen, bei dem ein horizontal platziertes Objekt horizontal so angezeigt wird, als würde es mit dem bloßen Auge gesehen werden, was durch Vorgänge ähnlich denen erfolgt, wie sie bei einem herkömmlichen Rotationswinkel ausgeführt werden.

Claims (12)

  1. Rundum-Beobachtungssystem (10) zum Erzeugen perspektivischer Projektionsbilddaten zur Anzeige durch Verarbeiten von durch eine Rundumkamera (12) unter Verwendung eines Hyperbolspiegels (122) übertragener Bilddaten, das über einen Koordinatenverarbeitungsabschnitt (142a) zum Drehen dreidimensionaler Koordinaten (X, Y, Z), die jeden Punkt (P) der perspektivischen Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem (82) kennzeichnen, entsprechend einem Neigungswinkel (α) der optischen Achse (80) des Hyperbolspiegels (122) in Bezug auf eine vertikale Achse (81) in neue dreidimensionale Koordinaten (X', Y', Z'), die entsprechende Punkte (P') transformierter perspektivischer Projektionsbilddaten in einem zweiten Koordinatensystem (83), das in der Richtung (B) entgegengesetzt zur Neigungsrichtung (A) verdreht ist, verfügt.
  2. Rundum-Beobachtungssystem (10) nach Anspruch 1, ferner mit: einem Bildverarbeitungsabschnitt (14) zum Erzeugen, aufgrund eingegebener, von der Rundumkamera (12) erhaltener Bilddaten, perspektivischer Projektionsbilddaten zur Anzeige, die ein perspektivisches Projektionsbild repräsentieren, bei dem das Projektionszentrum im Brennpunkt des Hyperbolspiegels (122) liegt; wobei die Rundumkamera (12) in solcher Weise vorhanden ist, dass ihre optische Achse um einen vorgegebenen Winkel in Bezug auf eine vertikale Achse geneigt ist; und wobei der Bildverarbeitungsabschnitt perspektivische Projektionsbilddaten zur Anzeige erzeugt, die das perspektivische Projektionsbild horizontal anzeigen können.
  3. Rundum-Beobachtungssystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem dann, wenn die optische Achse (80) der Rundumkamera (12) der Z-Achse eines dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystems entspricht, bei dem die X, die Y- und die Z-Achse im Brennpunkt des Hyperbolspiegels (122) als Ursprung senkrecht aufeinander stehen, der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundlage von Rotationsdeterminanten erhält, die durch Zerlegen des Neigungswinkels der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse (81), um den Rotationswinkel um die X-Achse, den Rotationswinkel um die Y-Achse und den Rotationswinkel um die Z-Achse zu bestimmen, erhalten wurden.
  4. Rundum-Beobachtungssystem (10) nach Anspruch 3, bei dem die X- und die Y-Achse einer XY-Ebene im dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystem parallel zu einer langen Seite bzw. einer kurzen Seite eines Bildelements der Rundumkamera (12) verlaufen.
  5. Rundum-Beobachtungssystem (10) nach Anspruch 4, bei dem der Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt (142a) ein uniaxialer oder doppelaxialer Koordinatenrotations-Verarbeitungsabschnitt ist, der die X- und/oder die Y-Achse als Rotationswinkel verwendet.
  6. Rundum-Beobachtungssystem (10) nach Anspruch 2, 3 oder 4, bei dem der Bildverarbeitungsabschnitt (14), in Reaktion auf eine Manipulation eines Panoramawinkels für ein perspektivisches Projektionsbild, sequenziell Daten für ein perspektivisches Projektionsbild erzeugen kann, wobei ein Kippwinkel invariabel ist, da eine durch den Brennpunkt des Hyperbolspiegels (122) verlaufende vertikale Achse als Rotationswinkel verwendet wird.
  7. Bildverarbeitungsverfahren mit den folgenden Schritten: Ausführen einer Verarbeitung zum Erhalten dreidimensionaler Koordinaten (X, Y, Z), die jeden Punkt (P) perspektivischer Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem (82) angeben, auf Grundlage von Bilddaten, die durch eine Rundumkamera (12) unter Verwendung eines Hyperbolspiegels (122) übertragen werden; und Ausführen einer Koordinatenrotationsverarbeitung zum Transformieren der dreidimensionalen Koordinaten (X, Y, Z), die an jedem Punkt (P) der perspektivischen Projektionsbilddaten in einem ersten Koordinatensystem (82), entsprechend einem Neigungswinkel (a) der optischen Achse (80) des Hyperbolspiegels in Bezug auf die vertikale Achse (81) in neue dreidimensionale Koordinaten (X', Y', Z'), die entsprechende Punkte (P') transformierter perspektivischer Projektionsbilddaten in einem zweiten Koordinatensystem (83) angeben, das relativ zum ersten Koordinatensystem in der Richtung (B) entgegengesetzt zur Neigungsrichtung (A) verdreht ist.
  8. Bildverarbeitungsverfahren nach Anspruch 7, bei dem dann, wenn die optische Achse der Rundumkamera der Z-Achse eines dreidimensionalen XYZ-Koordinatensystems entspricht, wobei die X-, die Y- und die Z-Achse im Brennpunkt des Hyperbolspiegels als Ursprung senkrecht aufeinander stehen, die Koordinatenrotationsverarbeitung neue dreidimensionale Koordinaten auf Grundla ge von Rotationsdeterminanten erhält, die dadurch erhalten wurden, dass der Neigungswinkel der Z-Achse in Bezug auf die vertikale Achse zerlegt wurde, um den Rotationswinkel um die X-Achse, den Rotationswinkel um die Y-Achse und den Rotationswinkel um die Z-Achse zu bestimmen.
  9. Steuerungsprogramm, das es einem Computer ermöglicht, jede Verarbeitungsprozedur des Bildverarbeitungsverfahrens des Anspruchs 7 auszuführen.
  10. Computer-lesbarer Aufzeichnungsträger, auf dem das Steuerungsprogramm des Anspruchs 9 aufgezeichnet ist.
  11. Steuerungsprogramm, das es einem Computer ermöglicht, jede Verarbeitungsprozedur des Bildverarbeitungsverfahrens des Anspruchs 8 auszuführen.
  12. Computer-lesbarer Aufzeichnungsträger, auf dem das Steuerungsprogramm des Anspruchs 11 aufgezeichnet ist.
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