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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist auf Wärmetauscher
und insbesondere auf Hochdruckwärmetauscher
gerichtet.
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Bekanntlich
wird die Abgabe von Kältemitteln
in die Atmosphäre
als eine Hauptursache für
die Verringerung der Ozonschicht angesehen. Während Kältemittel wie beispielsweise
HFC's sicherlich
umweltfreundlicher sind als Kältemittel
wie beispielsweise CFC's,
welche sie ersetzt haben, sind sie nichtsdestotrotz unerwünscht in
der Hinsicht, dass sie zu dem so genannten Treibhauseffekt beitragen
können.
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Die
US-Patente 5,408,843 und 5,520,015 beschreiben einen mit Flüssigkeit
gekühlten
Kondensator, welcher in einem Airconditioning-System eines Fahrzeugs
verwendet wird. Das Kältemittel
wird durch den Kondensator von der Dampfphase in die flüssige Phase
kondensiert, um es zu einem Verdampfer zu bringen, wo es verdampft
wird, um Kühlung
für einige
Teile des Fahrzeugs bereitzustellen.
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Im
Hinblick auf die oben genannten Dokumente stellt das US-Patent 5,875,837
einen weiteren flüssigkeitsgekühlten Zweiphasenwärmetauscher bereit,
welcher eine Mehrzahl von plattenartigen abgeflachten Röhren aufweist,
welche in einer Seite-an-Seite-Beziehung beabstandet sind, und eine Mehrzahl
von abgeflachten Serpentinenröhren
in einer Seite-an-Seite-Beziehung, wobei jede der Serpentinenröhren Enden
aufweist und eine Mehrzahl von im Allgemeinen parallelen, geraden
Durchgängen,
welche zwischen den Enden der Serpentinenröhren angeordnet sind.
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Sowohl
CFC's als auch HFC's wurden weitläufig in
Fahrzeuganwendungen verwendet, in denen Gewicht und Volumen wesentliche
Faktoren sind. Wenn ein Wärmetauscher
in einem Fahrzeug-Airconditionsystem zu schwer ist, wird die Brennstoffwirtschaftlichkeit
des Fahrzeugs ungünstig.
Auf ähnliche Weise
wird, wenn es zu voluminös
ist, nicht nur ein Gewichtsnachteil auftreten, sondern das Design
des Wärmetauschers
kann den Designer des Fahrzeugs davon abhalten, ein aerodynamisch
günstigeres
Design zu erreichen, welches ebenfalls die Brennstoffwirtschaftlichkeit
verbessern würde.
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Das
Auslaufen von Kältemittel
in die Atmosphäre
tritt bei Fahrzeug-Airconditionsystemen
auf, weil der Kompressor nicht hermetisch abgedichtet werden kann
wie in stationären
Systemen und typischerweise einen Drehantrieb über einen Gurt oder ähnliches
von dem Motor des Fahrzeugs benötigt. Konsequenterweise
ist es wünschenswert,
ein Kältemittelsystem
zur Benutzung in Fahrzeuganwendungen bereitzustellen, wobei jegliches
Kältemittel,
welches in die Atmosphäre
gelangt, nicht so potentiell umweltschädlich ist und wobei die Systemkomponenten
klein und leichtgewichtig bleiben, um nicht nachteilige Konsequenzen
für die
Brennstoffwirtschaftlichkeit zu haben.
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Diese
Gesichtspunkte haben dazu geführt, dass
transkritische CO2-Systeme für eine Benutzung in
Fahrzeuganwendungen in Betracht gezogen wurden. Zum einen könnte das
CO2, welches als ein Kältemittel in solchen Systemen
verwendet wird, von Anfang an aus der Atmosphäre entnommen werden, mit dem
Ergebnis, dass falls es aus dem System, in welchem es verwendet
wurde, zurück
in die Atmosphäre auslaufen
würde,
es keinen Nettozuwachs des CO2-Gehalts in
der Atmosphäre
gäbe. Des
Weiteren greift, während
CO2 vom Standpunkt des Treibhauseffekts
unerwünscht
ist, dieses nicht die Ozonschicht an und würde keinen Zuwachs des Treibhauseffekts bewirken,
weil es keine Zunahme des CO2-Gehalts in der
Atmosphäre
als Ergebnis eines Auslaufens gäbe.
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Allerdings
gehen mit transkritischen Systemen typischerweise hohe Drücke auf
der Kältemittelseite
einher und deshalb müssen
Wärmetauscher, welche
in solchen Systemen verwendet werden, in der Lage sein, solchen
Drücken
zu widerstehen, vorzugsweise (insbesondere in Fahrzeugsystemen) ohne
signifikant die Größe und das
Gewicht zu erhöhen.
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Die
vorliegende Erfindung ist drauf gerichtet, eines oder mehrere der
oben erläuterten
Probleme zu lösen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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In
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Wärmetauscher
bereitgestellt, welcher Kältemitteleinlass
und -auslasskopfteile aufweist, zumindest eine Serpentinenmehrkanal-
bzw. Serpentinenmultiportröhre,
einen Fluidwärmetauschereinlass und
einen Fluidwärmetauscherauslass
und zumindest drei Plattenbaugruppenfluidpfade. Die Serpentinenröhre definiert
eine Mehrzahl von Röhrendurchgängen mit
einer Röhrenbiegung
zwischen benachbarten Röhrendurchgängen, mit
einem Einlassende an einem Röhrendurchgang
zur Aufnahme von Kältemittel
von dem Kältemitteleinlasskopfteil
und einem Auslassende an einem anderen Röhrendurchgang zum Ableiten
von Kältemittel
in den Kältemittelauslasskopfteil.
Jeder der Fluidpfade der Plattenbaugruppe umfasst ein Paar von beabstandeten
Platten, welche zusammen befestigt sind an ihren Kanten, um einen
umschlossenen Raum zu definieren, mit einem Fluideinlass auf der
einen Seite des Raums und einem Fluidauslass auf der anderen Seite
des Raums. Der Fluideinlass eines ersten Fluidpfads der Plattenbaugruppe
empfängt
Fluid von dem Fluidwärmetauschereinlass
und eine Platte des ersten Fluidpfads der Plattenbaugruppe ist gegen
den einen Röhrendurchgang
der ersten Röhre
positioniert. Der Fluidauslass des zweiten Fluidpfads der Plattenbaugruppe
gibt Fluid an den Fluidwärmetauscherauslass
ab, und eine Platte des zweiten Fluidpfads der Plattenbaugruppe
ist gegen den anderen Röhrendurchgang der
ersten Röhre
positioniert.
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Ein
dritter Fluidpfad der Plattenbaugruppe ist zwischen den Röhrendurchgängen und
der ersten Röhre
positioniert.
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In
einer Ausführungsform
dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung wird eine zweite Serpentinenmultiportröhre im Allgemeinen
ausgerichtet mit und hinter der ersten Röhre, wobei die eine Platte des
ersten Fluidpfads der Plattenanordnung gegen den Einlassröhrendurchgang
der zweiten Röhre
positioniert ist, und wobei die eine Platte des zweiten Fluidpfads
der Plattenanordnung gegen den Auslassröhrendurchgang der zweiten Röhre positioniert ist,
und wobei der dritte Fluidpfad der Plattenbaugruppe zwischen den
Röhrendurchgängen der
zweiten Röhre
positioniert ist.
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In
einer anderen Ausführungsform
dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung können die Fluidpfade quer zu
den Röhrendurchgängen fließen, und
zwar im Wesentlichen in derselben Richtung wie der Kältemittelfluss
in benachbarten Röhrendurchgängen oder
im Wesentlichen in der entgegen gesetzten Richtung.
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In
anderen Ausführungsformen,
können
Turbulenzelemente in dem umschlossenen Raum zwischen dem Fluideinlass
und dem Fluidauslass vorgesehen sein. Außerdem kann das Kältemittel
CO2 sein.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann der Wärmetauscher
in allen transkritischen Kühlsystemen
verwendet werden.
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In
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Wärmetauscher
bereitgestellt, welcher erste und zweite Fluidpfade für erste
und zweite Fluide umfasst. Der erste Pfad umfasst eine mehrkanalige
Serpentinenröhre,
welche eine Mehrzahl von Röhrendurchgängen mit
Röhrenbiegungen in
der Größenordnung
von 180° zwischen
benachbarten beabstandeten Röhrendurchgängen definiert. Der
zweite Fluidpfad umfasst eine Mehrzahl von Plattenwärmetauschersätzen, wobei
jeder Plattenwärmetauschersatz
zwei Plattenwärmetauscher
umfasst, von denen jeder durch ein Paar von beabstandeten Platten
definiert wird, welche zusammen befestigt sind an ihren Kanten,
um einen umschlossenen Raum zu definieren. Die ersten und zweiten
Fluidpfade sind verschachtelt mit jedem Röhrendurchgang umfassend die
Plattenwärmetauscher
von einem der Plattenwärmetauschersätze, welche
gegen entgegen gesetzte Seiten des Röhrendurchgangs angeordnet ist.
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In
einer Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung weist einer der Röhrendurchläufe einen Einlass zum Aufnehmen
des ersten Fluids von einem Einlasskopfteil auf und ein anderer
der Röhrendurchläufe weist
einen Auslass zum Ableiten des ersten Fluids zu einem Auslasskopfteil
auf und einer der Plattenwärmetauschersätze weist
einen Einlass zum Aufnehmen des zweiten Fluids von einem Fluidwärmetauschereinlass
auf und ein anderer der Plattenwärmetauschersätze weist
einen Auslass zum Ableiten des zweiten Fluids zu einem Fluidwärmetauscherauslass
auf. Bei dieser Ausführungsform
kann der eine der Plattenwärmetauschersätze einen
Auslass zum Ableiten des zweiten Fluids zu einem Einlass des anderen
der Plattenwärmetauschersätze aufweisen.
Zusätzlich
kann einer der Plattenwärmetauschersätze gegen
eine Seite des anderen Röhrendurchgangs
angeordnet werden und der andere der Plattenwärmetauschersätze kann
gegen eine Seite dieses einen Röhrendurchgangs
angeordnet werden.
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In
noch anderen Ausführungsformen
können Turbulenzelemente
bereitgestellt werden in dem umschlossenen Raum zwischen dem Fluideinlass
und dem Fluidauslass, wobei die Plattenwärmetauscher „drawn
cup"-Wärmetauscher
sein können
und/oder das erste Fluid ein Kältemittel
sein kann, einschließlich
CO2.
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In
anderen Ausführungsformen
dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung können die Plattenwärmetauscher
Einlässe
und Auslässe
aufweisen, welche so angeordnet sind, dass das zweite Fluid quer
zu den Röhrendurchgängen durch
die Plattenwärmetauscher
fließt,
in im Wesentlichen derselben Richtung in die das erste Fluid in
benachbarten Röhrendurchgängen fließt oder
in im Wesentlichen der entgegen gesetzten Richtung.
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In
einer anderen Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung kann der Wärmetauscher in einem transkritischen
Kühlsystem
verwendet werden.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Wärmetauscher
bereitgestellt, welcher Kältemitteleinlass
und -auslasskopfteile aufweist, erste und zweite Serpentinenmultiportröhren, einen
Fluidwärmetauschereinlass,
einen Fluidwärmetauscherauslass
und erste, zweite, dritte und vierte Plattenwärmetauscher. Jede Multiportröhre definiert
eine Mehrzahl von Röhrendurchgängen mit
einer Röhrenbiegung
zwischen benachbarten Röhrendurchgängen, wobei
die Röhrendurchgänge der zweiten
Röhre im
Wesentlichen mit den Röhrendurchgängen der
ersten Röhre
ausgerichtet sind. Jede Röhre
weist auch ein Einlassende an einem Röhrendurchgang zum Aufnehmen
von Kältemittel von
dem Kältemitteleinlasskopfteil
auf und ein Auslassende an einem anderen Röhrendurchgang zum Ableiten
von Kältemittel
in den Kältemittelauslasskopfteil.
Jeder Plattenwärmetauscher
umfasst ein Paar beabstandeter Platten, welche zusammen an ihren
Kanten befestigt sind, um einen umschlossenen Raum mit einem Fluideinlass
auf der einen Seite des Raums und einem Fluidauslass auf der anderen Seite
des Raums zu definieren. Der Fluideinlass der ersten und zweiten
Plattenwärmetauscher
nimmt ein Fluid von dem Fluidwärmetauschereinlass
auf, und der Fluidauslass des dritten und vierten Plattenwärmetauschers
leitet Fluid zu dem Fluidwärmetauscherauslass
ab. Eine Platte des ersten Plattenwärmetauschers wird gegen eine
Seite des einen Röhrendurchgangs
der ersten und zweiten Röhren
positioniert und eine Platte des zweiten Plattenwärmetauschers
wird gegen die andere Seite des einen Röhrendurchgangs von den ersten
und zweiten Röhren positioniert.
Eine Platte des dritten Plattenwärmetauschers
wird gegen eine Seite des anderen Röhrendurchgangs von den ersten
und zweiten Röhren
positioniert und eine Platte des vierten Plattenwärmetauschers
wird gegen die andere Seite des anderen Röhrendurchgangs der ersten und
zweiten Röhren positioniert.
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In
einer Ausführungsform
dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Fluidauslass
für die ersten
und zweiten Plattenwärmetauscher
im Allgemeinen am entgegen gesetzten Ende des einen Röhrendurchgangs
von dem ersten und zweiten Plattenwärmetauscherfluideinlass angeordnet,
und ein Fluideinlass zu dem dritten und vierten Plattenwärmetauscher
wird im Allgemeinen an dem entgegen gesetzten Ende des anderen Röhrendurchgangs
von dem dritten und vierten Plattenwärmetauscherfluidauslass angeordnet.
In dieser Ausführungsform kann
der Fluidfluss des Plattenwärmetauschers
im Wesentlichen gleich gerichtet sein oder im Wesentlichen in der
entgegen gesetzten Richtung, wenn das Kältemittel in den Röhrendurchgängen zwischen
den Plattenwärmetauschern
fließt.
Alternativ können
die Röhrendurchgänge von
beiden Röhren
zwischen den Fluideinlässen
und -auslässen
der zugehörigen Plattenwärmetauscher
angeordnet sein, wobei das Fluid in den Plattenwärmetauschern in einer Richtung
fließt,
welche im Wesentlichen quer ist zu der Richtung des Kältemittelflusses
in den Röhrendurchgängen.
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Zuvor
beschriebene Ausführungsformen
der anderen Aspekte der Erfindung können auch mit diesem Aspekt
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie beispielsweise „drawn
cup"-Wärmetauscher,
Turbulenzelemente in den Räumen,
welche von dem Plattenwärmetauscher
umschlossen werden, CO2-Kältemittel
und die Verwendung in einem transkritischen Kühlsystem.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Wärmetauscher
bereitgestellt, welcher einen Kältemittelpfad
umfasst, welcher eine Multiportserpentinenröhre umfasst, welche eine Mehrzahl
von Röhrendurchgängen mit
Röhrenbiegungen
dazwischen definiert und einen Fluidpfad, welcher eine Mehrzahl
von Plattenwärmetauschern umfasst.
Jeder Plattenwärmetauscher
umfasst ein Paar von Plattenelementen, welche jeweils einen Rand
um sich herum aufweisen, wobei die Ränder zusammen befestigbar sind,
um einen Raum zwischen den Plattenelementen einzuschließen, mit
einem Einlass durch zumindest eines der Plattenelemente und einem
Auslass durch zumindest eines der Plattenelemente. Die Plattenelemente
sind im Wesentlichen identisch, außer dass ausgewählte Platten elemente
sowohl einen Einlass als auch einen Auslass aufweisen und die Plattenelemente
sind gestapelt, um einen ausgewählten
Fluidpfad zu definieren, wobei die Röhrendurchgänge der Serpentinenröhre verschachtelt
sind zwischen den Plattenwärmetauschern,
wobei zumindest ein Plattenelement eines Plattenwärmetauschers
gegen jede Seite der Röhrendurchgänge angeordnet
ist.
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In
einer Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung sind die Einlässe und Auslässe der
Plattenelemente selektiv ausgerichtet, um einen selektiven Fluidpfad
bereitzustellen.
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In
einer weiteren Form dieses Aspekt der Erfindung wird an jedem Einlass
und Auslass ein Flansch bereitgestellt, wobei der Flansch von dem zugehörigen Plattenelement
um im Wesentlichen die halbe Dicke der Röhre abgehoben wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Endansicht eines Kreuzstromwärmetauschers, welcher die vorliegende
Erfindung verkörpert;
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2 ist
eine Draufsicht der Ausführungsform
gemäß 1,
wobei der obere Plattenwärmetauscher
entfernt wurde;
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3 ist
eine schematische Endansicht eines Gegenstromwärmetauschers, welcher die vorliegende
Erfindung verkörpert;
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4 ist
eine Draufsicht der Ausführungsform
aus 3, wobei der obere Plattenwärmetauscher entfernt wurde;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht eines Gegenstromwärmetauschers in Übereinstimmung mit
den 3 bis 4;
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6 ist
eine perspektivische Explosions- und teilweise weggebrochene Ansicht
eines Kreuzstromwärmetauschers;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht des Wärmetauschers gemäß 6;
und
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8 ist
eine Explosionsansicht von Platten des „drawn cup"-Typs, welche in Wärmetauschern verwendet werden
können,
welche die vorliegende Erfindung verkörpern.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die 1 bis 2 illustrieren
schematisch eine Ausführungsform
eines Wärmetauschers 10, welcher
die vorliegende Erfindung verkörpert.
Der dargestellte Wärmetauscher 10 umfasst
drei geeignete Serpentinenmehrfachkanal- bzw. Serpentinenmultiportröhren 12, 14, 16,
von denen jede ein Einlassende 20 zur Aufnahme von Hochdruckkältemittel von
einer Quelle (z. B. Einlasskopfröhre 22)
aufweist und ein Auslassende 24 zum Ableiten von Hochdruckkältemittel
zu einem Empfänger
(z. B. Auslasskopfröhre 26).
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Multiportröhren 12, 14, 16 sind
mittlerweile im Stand der Technik wohlbekannt und umfassen Stegelemente,
welche sich zwischen den Seiten der Röhren 12, 14, 16 erstrecken,
um Stabilität
gegen inneren Druck bereitzustellen und um des Weiteren bei der
Wärmeübertragung
des Kältemittels
an die Röhrenwände behilflich
zu sein. Solche Röhren 12, 14, 16 können Mikrokanalröhren sein,
deren hydraulischer Durchmesser in Übereinstimmung mit Auslegungserfordernissen
variiert werden kann. Es sollte gewürdigt werden, dass in Abhängigkeit
von der geforderten Wärmetauschkapazität mehr oder
weniger als drei solcher Röhren
innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung verwendet werden
können, wobei
eine größere Anzahl
an Röhren
(und Kanälen) weniger
Druckabfall zur Folge hat, aber auch potentiell in unerwünschter
Weise das Gewicht, die Größe und auch
die Kosten des Wärmetauschers
ansteigen lässt.
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Die
Serpentinenröhren 12, 14, 16 umfassen jeweils
fünf 180°-Biegungen
zwischen sechs separaten beabstandeten und parallelen Röhrendurchgängen 30,
wobei die Röhrendurchgänge 30 der
drei Röhren 12, 14, 16 im
Allgemeinen miteinander ausgerichtet sind. Es sollte gewürdigt werden,
dass jedoch die Serpentinenröhren 30 mehr
oder weniger als die dargestellten sechs Röhrendurchgänge 30 aufweisen können.
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Zwischen
den Röhrendurchgängen 30 ist eine
Mehrzahl von Wärmetauschern
des Plattentyps 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 verschachtelt
oder geschichtet, wobei sieben solcher Wärmetauscher 40 bis 46 in
den Ausführungsformen
der 1 bis 2 gezeigt werden. Wie weiterhin
nachstehend beschrieben wird, sind die Plattenwärmetauscher 40 bis 46 jeweils
aus einem Paar von Platten geformt, welche um ihre Kanten herum
befestigt sind, um einen umschlossenen Raum dazwischen zu bilden,
wobei jeder Plattenwärmetauscher 40 bis 46 sowohl
einen Einlass als auch einen Auslass für ein Fluid (z. B. Wasser oder
Motorkühlmittel)
darin aufweist, wobei der Wärmetausch
zwischen dem Kältemittel
und dem Fluid erwünscht
ist. In einer bevorzugten Ausführungsform
können
geeignete Turbulenzelemente (welche weiter unten diskutiert werden)
bereitgestellt werden in dem umschlossenen Raum, um die Fließcharakteristika
des Fluids durch diesen hindurch zu verstärken und auch um dem Plattenwärmetauscher Stabilität zu verleihen.
Solche Turbulenzelemente können
aus einem separaten Turbulator (z. B. einer versetzten Streifenrippe)
bestehen oder sie können ein
integraler Teil der Platten des Wärmetauschers sein, wie beispielsweise
Rippen, welche in die Platten hineingepresst wurden. Wenn der Plattenwärmetauscher
mittels Hartlöten
hergestellt wird, kann das Turbulenzelement beispielsweise Stabilität bereitstellen,
indem die entgegen gesetzten Platten zusammen an Punkten befestigt
werden, die nicht deren Kanten sind.
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Die
Platten des Plattenwärmetauschers 40 bis 46 sind
geeigneter Weise gegen die Wände
auf entgegen gesetzten Seiten des benachbarten Röhrendurchgangs 30 der Serpentinenröhren 12, 14, 16 angeordnet,
wodurch ein effektiver Wärmeübertragungskontakt
zwischen ihnen entsteht.
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Ein
Wärmetauscherfluideinlass 150 wird
an einer Ecke des Untersten der dargestellten Plattenwärmetauscher 40 bereitgestellt,
und ein Wärmetauscherfluidauslass 52 wird
an einer Ecke des Obersten der dargestellten Plattenwärmetauscher 46 bereitgestellt.
Obwohl nicht in den 1 bis 2 gezeigt,
wird es erkannt werden, dass:
- a. Auslässe von
Plattenwärmetauschern 41, 43, 45 jeweils
an Einlässen
für Plattenwärmetauscher 42, 44, 46 befestigt
werden können
in Reihe mit dem Wärmetauscherfluideinlass 50 und
- b. Auslässe
von Plattenwärmetauschern 40, 42, 44 jeweils
an Einlässen
für Plattenwärmetauscher 41, 43, 45 befestigt
werden können,
in Reihe mit dem Wärmetauscherfluidauslass 52.
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Mit
einer solchen Konfiguration wird erkannt werden, dass ein Fluss
des Fluids über
die drei Serpentinenröhren 12, 14, 16 in
jedem Plattenwärmetauscher 40 bis 46 (d.
h. entweder im Allgemeinen von unten rechts bis oben links oder
von oben links bis unten rechts gemäß 2) auftreten
wird. Des Weiteren wird der Fluss zwischen dem Wärmetauscherfluideinlass 50 und
dem Wärmetauscherfluidauslass 52 im
Allgemeinen in serpentinenartiger Weise von unten nach oben in 1 sein
(d. h. zusätzlich
zu dem Kreuzstrom zwischen oben und unten in 2, wird
ein Strom auch [wie in 1 gezeigt] von rechts nach links
in dem Plattenwärmetauscher 40 auftreten,
dann nach oben zu dem Plattenwärmetauscher 41,
dann von links nach rechts in dem Plattenwärmetauscher 41, anschließend nach
oben zu dem Plattenwärmetauscher 42,
etc. bis er von rechts nach links in den Plattenwärmetauscher 46 zu
dem Wärmetauscherfluidauslass 52 fließt).
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Wie
dargestellt, verwendet auch der Wärmetauscher 10 Gegenstrom,
wobei der Wärmetauscherfluideinlass 50 zusammen
mit dem Plattenwärmetauscher 40 ne ben
dem Röhrendurchgang 30 angeordnet
ist, welcher das Auslassende 24 aufweist und der Wärmetauscherfluidauslass 52 ist
zusammen mit dem Plattenwärmetauscher 46 neben
dem Röhrendurchgang 30 angeordnet,
welcher das Einlassende 20 aufweist. Es sollte jedoch gewürdigt werden,
dass die Einlässe
und Auslässe
vertauscht werden können,
wenn es für
die Anwendung günstig
ist, wobei der Wärmetauscherfluideinlass
zusammen mit einem Plattenwärmetauscher
neben dem Röhrendurchgang
mit dem Einlassende angeordnet ist und wobei der Wärmetauscherfluidauslass
zusammen mit einem Plattenwärmetauscher
neben dem Röhrendurchgang
mit dem Auslassende angeordnet ist.
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Die 3 bis 4 illustrieren
schematisch eine andere Ausführungsform
des Wärmetauschers 16,
welcher die vorliegende Erfindung umfasst. Bei dem dargestellten
Wärmetauscher 60 ist
eine einzige geeignete Serpentinenmultiportröhre 62 vorgesehen, welche
zwei parallele Röhrendurchgänge 64, 66 aufweist,
welche durch eine 180°-Biegung
verbunden sind. Ein Röhrendurchgang 66 weist
ein Einlassende 70 zur Aufnahme von Hochdruckkältemitteln
auf von einer Quelle (z. B. Einlasskopfröhre 72) und der andere
Röhrendurchgang
weist ein Auslassende 74 zum Ableiten von Hochdruckkältemittel
an einen Empfänger
(z. B. Auslasskopfröhre 76)
auf.
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Wie
im Zusammenhang mit der ersten beschriebenen Ausführungsform
erläutert,
sollte es verstanden werden, dass mehr als eine Röhre 62 verwendet
werden könnte
innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung, abhängig von
den Anforderungen der beabsichtigten Anwendung. Es sollte auch gewürdigt werden,
dass die Serpentinenröhre 62 mehr
als die dargestellten zwei Röhrendurchgänge 64, 66 aufweisen
könnte.
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Zwei
Sätze von
Plattenwärmetauschern 80, 82 werden
bereitgestellt, jeweils einer für
jeden der Röhrendurchgänge 64, 66.
Jeder Plattenwärmetauschersatz 80, 82 umfasst
jeweils zwei Plattenwärmetauscher 84, 86 und 88, 90,
welche gegen entgegen gesetzte Seiten der zugehörigen Röhrendurchgänge 64, 66 angeordnet
sind.
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Vorzugsweise
wird eine Lücke
zwischen gegenüber
liegenden Plattenoberflächen
der inneren zwei Plattenwärmetauscher 86, 88 bereitgestellt.
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Wie
in 3 dargestellt, ist ein Wärmetauscherfluideinlass 94 an
einer Ecke des oberen Satzes von Plattenwärmetauschern 80 vorgesehen
und ein Wärmetauscherfluidauslass 96 ist
an einer Ecke des anderen Satzes von Plattenwärmetauschern 82 vorgesehen.
Der Einlass 94 und der Auslass 96 können wie
in 4 dargestellt ausgerichtet werden, wobei der Einlass 94 und
der Auslass 96 beide in dem gleichen Kopfteil sind, aber
geeignet getrennt durch ein Blech in dem Kopfteil wie es im Stand
der Technik bekannt ist. Ein Umlenkkopfteil 98 wird bereitgestellt an
den entgegen gesetzten Enden von dem Einlass 94 und dem
Auslass 96, wobei solch ein Umlenkkopfteil 98 geeignet
mit den Plattenwärmetauschern 84, 86, 88, 90 der
zwei Sätze
von Plattenwärmetauschern 80, 82 verbunden
ist, so dass Fluid von einem Satz 80 zu dem anderen Satz 82 fließt.
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Es
sollte daher nun verstanden werden, dass ein Gegenstrom von Fluid
in den Plattenwärmetauschern
auftreten wird, wodurch (in der Ausrichtung wie in 3 dargestellt):
- 1. Fluid von links nach rechts fließen wird
in den Plattenwärmetauschern 84, 86,
welche gegen entgegen gesetzte Seiten des Röhrendurchgangs 64 (in
dem Kältemittel
von rechts nach links fließt) angeordnet
sind;
- 2. Fluid wird aus den Plattenwärmetauschern 84, 86 heraus
fließen
und anschließend
das Umlenkkopfteil 98 herunter in die Plattenwärmetauscher 88, 90;
und
- 3. Fluid wird von rechts nach links in den Plattenwärmetauschern 88, 90 fließen, welche
gegen entgegen gesetzte Seiten des Röhrendurchgangs 66 (in
dem Kältemittel
von links nach rechts fließt) angeordnet
sind.
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Es
sollte jedoch, wie im Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen Ausführungsform
erläutert, auch
gewürdigt
werden, dass es innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung
läge, alternativ
den Wärmetauscherfluideinlass
mit dem Satz von Plattenwärmetauschern
neben dem Röhrendurchgang mit
dem Einlassende vorzusehen, wobei der Wärmetauscherfluidauslass zusammen
mit dem Satz von Plattenwärmetauschern
neben dem Röhrendurchgang
mit dem Auslassende angeordnet ist.
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5 veranschaulicht
einen Gegenstromwärmetauscher
in Übereinstimmung
mit der schematischen Darstellung der 3 bis 4.
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Die 6 bis 7 veranschaulichen
noch eine weitere Ausführungsform
eines Wärmetauschers 110,
welcher die vorliegende Erfindung ähnlich den Ausführungsformen
gemäß den 1 bis 2 verkörpert, außer dass
alle Plattenwärmetauscher 112, 114, 116, 118, 120, 122, 124 zusammen
in die gleiche Richtung fließen,
wobei jeder ausgerichtete Einlässe
und Auslässe
an gegenüber
liegenden Ecken aufweist, welche jeweils mit dem Fluidwärmetauschereinlass 130 und
dem Fluidwärmetauscherauslass 132 verbunden
sind.
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Insbesondere
der Wärmetauscher 110 umfasst
drei Serpentinenröhren 134, 136, 138,
welche sich zwischen den Auslass- und Einlasskopfteilen 140, 142 erstrecken
(im Allgemeinen sollte, obwohl spezifische Einlässe und Auslässe in den
Beschreibungen gezeigt werden, verstanden werden, dass die Tatsache,
welcher Kanal der Einlass und welcher der Auslass ist, vertauscht
werden könnte
in Abhängigkeit
von der Anwendung). Wie die in 1 illustrierte
Ausführungsform,
weisen die Röhren 134 bis 138 sechs
Röhrendurchgänge auf,
welche zwischen den sieben Plattenwärmetauschern 112 bis 124 verschachtelt
sind.
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Die
Bleche 126, 148 (welche teilweise in der Aufrissansicht
der Kopfteile 140, 142 in 6 zu sehen
sind) können
in den Auslass- und Einlasskopfteilen 140, 142 bereitgestellt
werden, um einen sequentiellen Fluss durch die Röhren 134 bis 138 bereitzustellen.
Insbesondere wird Fluid, welches in das Einlasskopfteil 142 (unten
links in den 6 bis 7) eintritt,
blockiert werden durch das dortige Blech 146, so dass alles
zu der ersten Serpentinenröhre 134 geleitet
wird. Das Fluid tritt von der ersten Serpentinenröhre 134 aus
in das Auslasskopfteil 140 und anschließend in die zweite Serpentinenröhre 136 (das Blech 148 blockiert
den Strom zu der dritten Serpentinenröhre 138). Das Fluid
tritt dann von der zweiten Serpentinenröhre 136 aus in das
Einlasskopfteil 142 und anschließend in die dritte Serpentinenröhre 138. Schließlich tritt
das Fluid aus der dritten Serpentinenröhre 138 aus in das
Auslasskopfteil 140 (vorne rechts oben in den 6 bis 7),
von welchem es von dem Wärmetauscher 110 abgeleitet
wird.
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Wenn
ein solcher sequentieller Fluss durch die Röhren 134 bis 138 nicht
gewünscht
ist, können die
Bleche 146, 148 eliminiert werden.
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In
der offenbarten Ausführungsform
sind die Plattenröhrenwärmetauscher 112 bis 124 jeweils
aus zwei beabstandeten Platten 150 geformt, welche auf geeignete
Weise an einer umschließenden
Seitenwand 152 befestigt sind. Ein Turbulator 156 ist
zwischen den beabstandeten Platten 150 befestigt. Die Einlass-
und Auslassöffnungen 162, 164 sind
an gegenüber
liegenden Ecken der Platten 150 bereitgestellt. Es sollte
verstanden werden, dass obwohl die offenbarte Ausführungsform
solche Öffnungen
an entgegen gesetzten Ecken aufweist, es innerhalb des Rahmens der
Erfindung läge,
wenn in jeder der offenbarten Ausführungsformen die Einlässe und
die Auslässe
anderswo gelegen wären,
inklusive z. B. der Mitte des Plattenwärmetauscherendes.
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Beabstandungseinlässe 166 werden
zwischen den Plattenwärmetauschern 112 bis 124 an den
Enden bereitgestellt, wobei die Einsätze 166 Öffnungen 168 durch
diese hindurch aufweisen, welche ausgerichtet sind mit den Plattenöffnungen 162, 164. Die
Einsätze 166 weisen
vorzugsweise eine Dicke auf, welche im Wesentlichen gleich ist zu
der Dicke der Serpentinenröhren 134 bis 138,
wobei es den Einsätzen 166 gestattet
wird, sicher an den Plattenwärmetauschern
abgedichtet zu werden, wobei sie an entgegen gesetzten Seiten davon
aufliegen (Bereitstellen eines auslauffreien Fluidpfads zwischen den Öffnungen
der benachbarten Plattenwärmetauscher 112 bis 124)
während
ebenfalls den Plattenwärmetauschern 112 bis 124 gestattet
wird, sicher an den Röhren 134 bis 138 anzuliegen
um einen gewünschten
Wärmeübergang
zwischen ihnen zu ermöglichen.
Zusätzliche
mittlere Einsätze 170,
welche auch eine Dicke aufweisen, welche im Wesentlichen gleich
ist zu der Dicke der Serpentinenröhren 134 bis 138,
können
ebenfalls bereitgestellt werden zur Unterstützung zwischen den Röhren 134 bis 138.
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Es
sollte daher im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß den 6 bis 7 insbesondere
gewürdigt
werden, dass Wärmetauscher, welche
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung hergestellt werden, vorteilhaft auf
eine modulare Weise hergestellt werden können. Jeder Plattenwärmetauscher 112 bis 124 ist
identisch zu den anderen und alle Platten 150 der Plattenwärmetauscher 112 bis 124 sind
identisch mit den anderen Platten 150. Die Einsätze 166 sind
ebenfalls dieselben. Daher kann eine Röhre zu jeder gewünschten
Größe gebogen
werden (d. h. mit einer ausgewählten
Anzahl von Röhrendurchgängen) und
die notwendige Anzahl von identischen Plattenwärmetauschern 112 bis 124 kann
wie erforderlich verwendet werden basierend auf der ausgewählten Anzahl
von Röhrendurchgängen (z.
B. in einer Kreuzstromstruktur wie in den 6 bis 7,
wobei die Anzahl der Plattenwärmetauscher
um 1 größer ist
als die Anzahl der Röhrendurchgänge).
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Es
sollte verstanden werden, dass Gegenstrom ebenso leicht in einer ähnlichen
modularen Weise bereitgestellt werden könnte. Beispielsweise könnte jede
Platte mit lediglich einer Öffnung
durch sie hindurch ausgestattet werden, wobei die Platten abwechselnd
gedreht werden, um Einlässe
und Auslässe
an entgegen gesetzten Ecken bereitzustellen. Alternativ könnten Platten
mit zwei Öffnungen,
wie beispielsweise in 6 gezeigt, verwendet werden, wobei
einige Einsätze
ohne Öffnungen
dadurch vorgesehen werden, wobei solche Einsätze verwendet werden, um eine Öffnung in
einer der Platten 150 zu schließen, durch die ein Fluidfluss
nicht erwünscht ist.
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8 illustriert
noch eine andere Konfiguration der Platten 180, 182,
welche verwendet werden kann beim Herstellen von Plattenwärmetauschern, welche
anwendbar sind in der vorliegenden Erfindung, mit einem Rand 184,
welcher integral gebildet wird um das Plattenelement 186 herum,
wobei die Ränder 184 auf
geeignete Weise zusammen befestigt sind entlang ihrer Länge, um
den eingeschlossenen Raum innerhalb des Plattenwärmetauschers zu definieren.
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Seitliche
Flansche 190, 192 können auf den Platten 180, 182 bereitgestellt
werden, wobei jeder Flansch 190, 192 eine Öffnung 194 aufweist
und einen Vorsprung 196, 198, welcher sich in
die entgegen gesetzte Richtung von dem Plattenelement 186 von
den Rändern 184 erstreckt.
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Die
Platten 180, 182 können wie dargestellt gestapelt
werden, mit nach oben liegenden Vorsprüngen 196, 198,
welche verbunden sind, um einen Fluidpfad zwischen den Plattenwärmetauschern zu
definieren (und die Vorsprünge 196, 198 sind
vorzugsweise um einen kombinierten Betrag angehoben, welcher der
Dicke der Serpentineröhren
entspricht, welche damit verwendet werden, um eine akkurate Beabstandung
bereitzustellen, in welcher die Platten 186 gegen die Wand
der benachbarten Röhren
angeordnet werden).
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Wenn
sie in einem Stanzverfahren hergestellt werden, sollte verstanden
werden, dass die Rohlinge, welche in einem solchen Verfahren verwendet
werden, identisch seien können
für die
verschiedenen Platten 180, 182, wobei die Stanzrichtung
lediglich zum Bilden der zwei verschiedenen Platten 180, 182 unterschiedlich
ist.
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Wie
in den anderen beschriebenen Ausführungsformen sollte es gewürdigt werden,
dass Platten, welche das Konzept von den Platten verkörpern, welche
in 8 offenbart sind, leicht für andere Konfigurationen modifiziert
werden könnten.
Beispielsweise weisen die Platten 180, 182, welche
in 8 gezeigt werden, alle Öffnungen 194 durch
beide Flansche 190, 192 auf. Mit solch einer Struktur
wird es einen reinen Kreuzstrom geben mit ausgerichteten Fluideingängen an
einem Ende und ausgerichteten Fluidausgängen an dem anderen Ende, so
dass das Fluid (d. h. nicht in einer serpentinenartigen Weise vor
und zurück)
in allen Plattenwärmetauschern parallel
fließen
wird und zwar im Wesentlichen in der gleiche Weise wie der Fluidfluss
in der Ausführungsform
gemäß den 6 bis 7.
Alternativ können die
Vorsprünge 196, 198 ohne
eine Öffnung
bereitgestellt werden, um keinen Fluidfluss dadurch zu dem benachbarten
Plattenwärmetauscher
zu gestatten, wobei ein ausgewählter
Fluidfluss des Serpentinentyps bereitgestellt werden könnte. Dies
könnte
durch ein Blockieren von ausgewählten Öffnungen 194 erreicht
werden, um den gewünschten
Fluss bereitzustellen, beispielsweise durch Hinzufügen eines
Blockiermittels über
der Öffnung,
oder, wenn die Öffnungen
in einem Stanzverfahren geformt werden, durch nicht-stanzen von Öffnungen
in ausgewählte
Platten 180, 182. Noch weitere Variationen könnten problemlos
innerhalb des Rahmens der Erfindung verwendet werden, wobei immer
noch die wesentlichen Vorteile der modularen Herstellung beibehalten
werden, welche zuvor offenbart wurden.
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Natürlich sollte
es verstanden werden, dass Platten des Typs wie er in 8 dargestellt
wird, problemlos angepasst werden könnten für eine Verwendung mit einer
Struktur des Gegenstromtyps wie sie in 5 gezeigt
wird. Insbesondere könnten
vier der Platten 180, 182 auf der linken Seite
in 8 verwendet werden, um zwei Plattenwärmetauscher
auf entgegen gesetzten Seiten eines Röhrendurchgangs herzustellen
und die anderen vier Platten 180, 182 (auf der
rechten Seite in 8) könnten verwendet werden, um
zwei Plattenwärmetauscher
auf gegenüber
liegenden Seiten des zweiten Röhrendurchgangs herzustellen.
Die Vorsprünge
(identifiziert in 8 als 186' und 198'), welche ansonsten
zusammen befestigt würden
zwischen den zwei mittleren Plattenelementen, würden lediglich auf geeignete
Weise blockiert, um einen Fluss zwischen ihnen zu verhindern, um einen
Fluss bereitzustellen wie er in der Ausführungsform gemäß 5 auftritt
(die Vorsprünge,
welche blockiert werden sollen, sind in 8 verborgen).
Die Vorsprünge
an beiden Enden der mittleren Plattenelemente (identifiziert in 8 als 196') können hinsichtlich
der Höhe
angepasst werden und/oder einer oder mehrere geeignete Beabstander können bereitgestellt
werden, wenn die mittlere Lücke
zwischen ihren Plattenwärmetauschern
anders sein soll als die anderen Lücken, welche zwischen den Plattenwärmetauschern
für die
Röhrendurchgänge bereitgestellt
werden.
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Es
sollte gewürdigt
werden, dass die Wärmetauscher
gemäß der vorliegenden
Erfindung insbesondere geeignet sind für eine Herstellung des modularen
Typs, was eine leichte und relativ kostengünstige Herstellung von solchen
Wärmetauschern für verschiedene
Anwendungen gestattet, in denen verschiedene Anzahlen von Röhren und/oder
Röhrendurchgängen benötigt werden
könnten.
Des Weiteren können
solche kompakten und leichtgewichtigen Auslegungen in einer einzigen
Lötoperation
bereitgestellt werden, wobei während
einer solchen Operation ein konstanter Druck über den gesamten Wärmetauscher
angewandt wird.
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Des
Weiteren kann das Fluid, welches in solchen Wärmetauschern verwendet wird,
bereits enthalten sein ohne die Notwendigkeit einer umgebenden Hülse, wobei
ein solches Fluid vorteilhafterweise verteilt wird für eine gute
Wärmeübertragung
aufgrund z. B. der kurzen Kopfteillängen, welche mit solchen Wärmetauschern
möglich
sind. Das Kältemittel wird
vorteilhafterweise auch in der Struktur verteilt werden, wobei die
Struktur auch in der Lage sein wird, mit hohen Kältemitteldrücken fertig zu werden (z. B.
in transkritischen CO2-Systemen können typische
Berstdrücke
bis zu 276 Bar (4000 psi) bei einer Verwendung als Wärmequelle
betragen und bis 414 Bar (6000 psi) bei einer Verwendung als Wärmesenke).
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Des
Weiteren kann, wenn Turbulatoren verwendet werden, deren Höhe leicht
variiert werden, um der Fluidseite ein Oberflächengebiet zu geben, welches
für die spezielle
Anwendung, in der der Wärmetauscher
verwendet werden soll erforderlich ist.
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Es
sollte auch gewürdigt
werden, dass während
die obige Beschreibung allgemein in Zusammenhang mit transkritischen
Kältesystemen
gemacht wurde, die vorliegende Erfindung auch vorteilhaft in einer
breiten Vielzahl von Wärmetauscheranwendungen
verwendet werden kann.
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Noch
weitere Aspekte, Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
können
beim Studium der Beschreibung, der Zeichnungen und der beigefügten Ansprüche abgeleitet
werden. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die vorliegende
Erfindung in alternativen Ausführungsformen
verwendet werden könnte,
in denen nicht alle Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
und bevorzugten Ausführungsformen,
wie oben beschrieben, erhalten würden.