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DE60310897T2 - Verfahren und vorrichtung zum vorschlagen von reifen und zum berechnen der reifendrücke für ein bauwerkfahrzeug vor ort - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum vorschlagen von reifen und zum berechnen der reifendrücke für ein bauwerkfahrzeug vor ort Download PDF

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Publication number
DE60310897T2
DE60310897T2 DE60310897T DE60310897T DE60310897T2 DE 60310897 T2 DE60310897 T2 DE 60310897T2 DE 60310897 T DE60310897 T DE 60310897T DE 60310897 T DE60310897 T DE 60310897T DE 60310897 T2 DE60310897 T2 DE 60310897T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
vehicle
tires
bucket
front axle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60310897T
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English (en)
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DE60310897D1 (de
Inventor
Christian Champeau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Societe de Technologie Michelin SAS
Original Assignee
Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Societe de Technologie Michelin SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Michelin Recherche et Technique SA Switzerland, Societe de Technologie Michelin SAS filed Critical Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Application granted granted Critical
Publication of DE60310897D1 publication Critical patent/DE60310897D1/de
Publication of DE60310897T2 publication Critical patent/DE60310897T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/001Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving
    • B60C23/002Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving by monitoring conditions other than tyre pressure or deformation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der "Tiefbau"-Maschinen, wie Bagger, "Muldenkipper", Lastkraftwagen und entsprechenden Fahrzeugen zum Beladen, Entladen und/oder Transportieren von Material, insbesondere Erz und entsprechenden Materialien, die der Einfachheit halber im Folgenden "Fahrzeuge" oder "Maschinen" genannt werden.
  • Das technische Problem, vor dem man steht, ist die schnelle und präzise Bestimmung der optimalen Werte für den Innendruck der Reifen, vor Ort, das heißt auf der Baustelle, die bei den Vorderrädern (AV) und Hinterrädern (AR) der Fahrzeuge in Abhängigkeit von sehr vielen Parametern des Fahrzeugs, seiner Betriebsart, des Bodenbelags, auf dem es sich bewegen soll, von Parametern der zur Verfügung stehenden Reifen, von Eigenschaften der Last und entsprechenden Faktoren, die dem Fachmann wohl bekannt sind, eingehalten werden sollen.
  • Bis heute kennt man grobe Verfahren, die im Wesentlichen darin bestehen, visuell das Verhalten des beladenen Fahrzeugs abzuschätzen und daraus durch manuelle und empirische Berechnungen die Druckwerte abzuleiten, die als am besten geeignet angesehen werden. Diese sind aber sehr ungenau.
  • In EP 1 044 828 wird ein Verfahren beschrieben, mit dem der Fülldruck vorgeschlagen werden kann.
  • Es ist allgemein bekannt, dass bei beladenen Fahrzeugen dieser Art, insbesondere bei Baggern mit Frontschaufel, aufgrund einer zu großen Ladung in der Schaufel und ungünstigen Parametern bezüglich der Auswahl der Reifen und des Druckes das Risiko des "Kippens" nach vorne besteht.
  • Vor Ort neigt der Fachmann üblicherweise dazu, kleinere Lasten zu empfehlen, um dieses Risiko auszuschließen, was natürlich eine insgesamt geringere Leistungsfähigkeit der Maschine bedeutet. Aber auch zu Fülldruckwerten der Reifen, die für die maximale Last (Kippen) ausgelegt sind, was natürlich eine höhere Empfindlichkeit der Reifen gegenüber Einschnitten und damit eine niedrigere Leistungsfähigkeit bedeutet.
  • Es ist ebenfalls bekannt, dass ein zu niedriger Druck nicht empfehlenswert ist, aber auch dass ein zu hoher Druck nicht empfehlenswert ist, da man im letzteren Fall Gefahr läuft, dass der Reifen auf einem bestimmten Belag eingeschnitten wird oder reißt.
  • Andere zu berücksichtigende Faktoren beinhalten die Stabilität der Maschine, wobei der Fachmann weiß, dass man diese erhöhen kann, indem man den Betriebsdruck anhebt, aber der Fachmann weiß genauso gut, dass dadurch das Schwimmverhalten des Fahrzeugs negativ beeinflusst wird, das heißt sein Fahrverhalten auf lockerem oder nachgiebigem oder gar schlammigem Boden.
  • Es versteht sich daher, dass nicht nur eine große Zahl an Parametern gegeben ist, sondern dass darüber hinaus einige gegenläufig sind. Es gibt noch darüber hinaus zahlreiche Typen und Marken von Maschinen und verfügbaren Reifen etc., die die Lösung dieses Problems noch schwieriger machen.
  • Es besteht daher nach allgemeiner Auffassung ein erheblicher Bedarf an einem Verfahren und einem System, das sowohl einfach als auch präzise ist und mit dem sich Sicherheit und Optimierung im Betrieb gewährleisten lassen.
  • Die Erfindung betrifft ein derartiges Verfahren und ein solches System, wobei auf bestimmte Daten zurückgegriffen wird, die unter den oben genannten Parametern ausgewählt wurden, sie durch "korrelierte" Gleichungen ausgewertet werden, die durch eine visuelle Überprüfung oder durch eine genauere Messung des Verhaltens der beladenen Maschine berechnete Abschätzung korrigiert wird, und dies "schleifenförmig" durchgeführt wird, bis die Berechnungen nach dem Verfahren und dem Eindruck, den das Betriebspersonal bezüglich des Verhaltens unter Last hat, (oder der Messung) in einem vernünftigen Verhältnis erscheinen.
  • Mit "vernünftiges Verhältnis" wird hier bezeichnet, dass am Ende von einer, zweien oder mehreren Korrekturschleifen das Betriebspersonal festlegt, dass mit dem Verfahren und dem System eine Lösung errechnet wurde, die dem realen Verhalten der Maschine näherungsweise und mit der Toleranz, die ihm nach seinem Wissen vertretbar erscheint, entspricht.
  • Das Betriebspersonal entscheidet also, wann die berechnete Lösung zufrieden stellend ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Vorschlagen von Reifen vor Ort und zur Berechnung von Fülldruckwerten für die Reifen vor Ort bei einem "Tiefbau"-Fahrzeug mit einer Vorderachse, einer Hinterachse und einer Schaufel für die Aufnahme von einer Ladung, insbesondere von Erz oder entsprechenden Materialien. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass:
    • – die Art des betreffenden Fahrzeugs identifiziert wird und nach den bekannten Konstruktionseigenschaften gesucht wird,
    • – die Art identifiziert und die Dichte DM des zu verladenden Materials abgeschätzt wird,
    • – eine Abschätzung der Füllhöhe der Schaufel TR unter den Bedingungen der maximalen Beladung im Betrieb an dem betreffenden Ort vorgenommen wird,
    • – die Ladung CG in der Schaufel ausgehend von dem Fassungsvermögen der Schaufel VG und den Größen DM und TR, die abgeschätzt wurden (Gleichung 1), berechnet wird,
    • – die Zuladung der Vorderachse V ausgehend von der Kippladung des Fahrzeugs (Gleichung 3) berechnet wird,
    • – der Wert, den man für die Zuladung auf der Vorderachse V erhalten hat, in Abhängigkeit von Überprüfungen, die gemacht werden, wenn das Fahrzeug mit seiner maximalen Betriebsladung an dem betreffenden Ort beladen wird und wenn es leer ist, verifiziert wird,
    • – wenn das Ergebnis der Verifizierung negativ ist, die Abschätzungen der Dichte des verladenen Materials DM und/oder der Füllhöhe der Schaufel TR korrigiert werden und der Wert, den man für die Zuladung der Vorderachse V erhalten hat, erneut verifiziert wird und
    • – wenn das Ergebnis der Verifizierung positiv ist, die Abschätzung der maximalen Beladung der Schaufel CG unter den Betriebsbedingungen an dem betreffenden Ort validiert wird,
    • – dieser Wert für die maximale Beladung der Schaufel CG zum Berechnen der Gesamtlasten auf der Vorderachse ZAV und auf der Hinterachse ZAR durch zwei Gleichungen für den Lastentransfer (Gleichungen 6.1 und 6.2) unter Verwendung der Konstruktionsdaten des Fahrzeugs verwendet wird,
    • – die Last auf jedem Reifen vorne durch Dividieren der Gesamtlast auf der Vorderachse durch zwei und Wahl eines für die Hinterachse berechneten "Sicherheits"-Wertes als Wert für die Belastung der Reifen an der Hinterachse, der größer als die Division der Last durch zwei ist, berechnet wird, was bis zur Hälfte der Konstruktionsangaben für die Last im leeren Zustand auf der Hinterachse führen kann und vorzugsweise gleich diesem letzten Wert ist,
    • – die Bedingungen des Bodens an dem betreffenden Ort und die mittlere Betriebsgeschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt werden,
    • – der oder die Reifentypen und die Eigenschaften der Reifen (Typ, Profil und Qualität des Gummis) unter den bekannten Daten der Reifenhersteller gesucht werden, die am besten den berechneten Belastungen für die Reifen der Vorderachse und der Hinterachse sowie den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs an dem betreffenden Ort, insbesondere den Bedingungen des Bodens und der mittleren Betriebsgeschwindigkeit, entsprechen,
    • – die Betriebsdruckwerte bei den in dem vorangehenden Schritt ausgewählten Reifen an der Vorderachse bzw. Hinterachse entsprechend den berechneten Lasten für die Reifen an der Vorderachse und Hinterachse unter den bekannten Daten der Reifenhersteller gesucht werden und
    • – die Betriebsdruckwerte und die Reifen des Fahrzeugs ausgewählt werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Wert für die maximale Ladung der Schaufel unter den Nutzungsbedingungen vor Ort verwendet, um die Art der Reifen festzulegen, die für die Verwendung vor Ort geeignet erscheint. Diesen Wert CG erhält man ausgehend von der Abschätzung einer Größe, beispielsweise der Füllhöhe der Schaufel TR, im Zusammenhang mit der Berechnung einer anderen Größe, wie der Zuladung der Vorderachse V, auf Grund der Beladung der Schaufel, ausgedrückt in % der Kipplast. Dies ist der Vergleich der beiden Größen mit Beobachtungen vor Ort, wodurch es dem Betriebspersonal ermöglicht wird, die Schätzwerte (TR, DM) zu korrigieren und den Wert, den man bezüglich der Schaufellast erhalten hat, mit einer Präzision zu validieren, die viel besser ist als die, die sich bei der Abschätzung nur einer einzigen Größe ergibt.
  • Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein ähnliches Verfahren, bei dem nach Identifizierung des Typs des zu ladenden Materials und Abschätzung seiner Dichte DM die Zuladung der Vorderachse V unter den Bedingungen der maximalen Last beim Betrieb der Schaufel abgeschätzt wird, wobei man von Beobachtungen ausgeht, die gemacht werden, wenn das Fahrzeug vor Ort bis zu seiner maximalen Betriebslast beladen wird bzw. wenn es leer ist, und dann die Füllhöhe der Schaufel TR unter den Betriebsbedingungen berechnet, wobei man von dem Fassungsvermögen der Schaufel VG des Fahrzeugs und den vorher abgeschätzten Werten DM und V ausgeht.
  • Wie oben wird der Wert durch das Betriebspersonal validiert, den man für die Beladung der Schaufel CG erhält, ausgehend von dem gemeinsamen Vergleich der Schätzwerte von V und berechneten Werte von TR mit Beobachtungen vor Ort. Diese Validierung erfolgt wie oben durch die aufeinander folgende Ausführung von Korrekturschleifen zu den abgeschätzten Werten.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann außerdem darin bestehen, dass vor der Validierung des Wertes der Last der Schaufel CG sukzessive die entsprechenden Schritte ausgeführt werden, die in den beiden vorangehenden Prozeduren enthalten sind, um die Präzision der Abschätzung dieser Schaufellast CG zu verbessern.
  • Vorzugsweise erhält man die Abschätzung und/oder die Verifizierung des Wertes für die Zuladung der Vorderachse V auf der Basis einer Abstandsmessung der Durchbiegung bei wenigstens einem der Reifen des Fahrzeugs zwischen dem Wert der Durchbiegung im leeren Zustand und dem Wert der Durchbiegung im beladenen Zustand bei den betreffenden Reifen. Man verwendet daher einen relativen Wert, der in hohem Maße die Präzision der Messung verbessert und folglich dafür sorgt, dass die Abschätzung oder die Verifizierung der Größe V sehr zuverlässig ist.
  • In einer besonders bevorzugten Spielart misst man die Höhe der Durchbiegung mittels eines optischen Verfahrens, beispielsweise mit einem Laserstift (oder einem anderen präzisen Messinstrument dieser Art), der an einem stabilen Punkt des Rades positioniert ist, wobei die Höhe von einem kalibrierten Maßstab abgelesen wird, der gegenüber dem Laserstrahl positioniert wird. Umgekehrt kann man eine Visiereinrichtung auf dem Rad positionieren und den Laserstift gegenüber dieser Visiereinrichtung anordnen. Der Fachmann kennt diese einfachen Geräte wie auch weitere dieser Art.
  • Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Verfahren derart ausgebildet, dass darüber hinaus ein Schritt der Korrektur und/oder der Bestimmung von Grenzen für die Benutzung dieses Druckes vorgesehen ist, ausgewählt unter den folgenden Operationen:
    • – Korrektur der Geschwindigkeit des Fahrzeugs und/oder
    • – Korrektur des Stabilitätsfaktors und des Schwimmfaktors und/oder
    • – Korrektur der Art des Bodens,
    • – (diese drei Korrekturen haben eine Korrektur der Druckwerte ausgehend von der Datenbank der Reifenhersteller zur Folge) und/oder
    • – Auswahl einer endgültigen Korrektur für den Druck.
  • Nachdem die Konstruktionsparameter und die Betriebsbedingungen eingegeben wurden und nachdem man die Werte für den Druck erhalten hat, die von dem oben genannten Verfahren für bestimmte Arten von Reifen vorgeschlagen werden, ist es in der Tat besonders wichtig, die Grenzwerte für die Sicherheit bei der Inbetriebnahme des Fahrzeugs festzulegen.
  • Man lotet folglich bei Bedarf sukzessiv (und unabhängig) den Einfluss einer höheren oder einer niedrigeren Geschwindigkeit als der vorgesehenen auf das Fahrzeug aus; es ist außerdem ratsam, in der von der Maschine vorgeschlagenen Liste einen anderen Typ Reifen, Gummi, Profil oder auch andere Drücke auszuwählen.
  • Desgleichen wird man die Parameter für die Stabilität ausloten (die man durch eine Anhebung des Innendrucks des Reifens verbessern kann), wie auch das Schwimmverhalten des Fahrzeugs (das heißt die Möglichkeit, dass es ohne Risiko auf lockerem, nachgiebigem, schlammigem etc. Boden fährt). Diese beiden Faktoren wirken einander entgegen, und es ist daher wichtig, sicherzustellen, dass sich das Schwimmverhalten verbessert, was beispielsweise bestimmt wird durch den vorgefundenen Boden, oder das Risiko von Witterungseinflüssen etc., durch das die Stabilität nicht beeinträchtigt werden soll, oder umgekehrt. Auch in diesem Fall wird das Betriebspersonal eine andere Kombination von Reifenparametern vorschlagen, die einen größeren Toleranzbereich haben.
  • Die Art des Bodens kann genauso gut ernste Probleme bezüglich der Sicherheit und der Beschädigung von Reifen hervorrufen, durch Schnitte oder Risse, wenn der Druck zu hoch ist. Auch hier macht es die Korrektur des Anfangsfaktors Boden möglich, das Verhalten der Maschine unter bestimmten, eingeschränkten Bedingungen auszuloten, um zu verifizieren, dass die Inbetriebnahme möglich bleibt. Im ungekehrten Fall wird man einen anderen Vorschlag auswählen.
  • Wenn dieses "Ausloten" in einen riskanten Bereich führt, wird in jedem Fall natürlich ein Alarm ausgelöst, der mit einer geeigneten Nachricht auf dem Anzeigeschirm des Systems verbunden ist.
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform wird eine Datenbank A mit der Gruppe von bekannten Konstruktionsdaten des Fahrzeugs gebildet, und diese Datenbank A umfasst wenigstens die folgenden Elemente:
    • – eine Liste mit Referenzmaschinen mit jeweils:
    • – Leergewicht für die Vorderachse, VAV,
    • – Leergewicht für die Hinterachse, VAR,
    • – Kippladung bei Ausrichtung, CB,
    • – Dimensionen des/der entsprechenden Reifen,
    • – Fassungsvermögen der Schaufel in m3 und
    • – Fassungsvermögen der Schaufel in kg.
  • Wie dem Fachmann bekannt ist, entspricht die Idee von ausgerichteten Reifen (oder Kippladung bei Ausrichtung) der Konfiguration der Maschine, bei der die Radachsen senkrecht zur Längsachse der Maschine stehen, insbesondere die Vorderachse. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Maschine sich dem Lastkraftwagen nähert und damit beginnt, beladen zurückzusetzen. In einem derartigen Fall hat die Kipplast ihren größten Wert.
  • Die Konfiguration "eingeschlagene Räder" entspricht dem Fall, bei dem das Fahrzeug manövriert, indem es sich um wenigstens zwei Räder dreht, insbesondere die beiden Vorderräder. In diesem Fall weiß der Fachmann, dass die Änderung des Schwerpunkts, die daraus resultiert, zu einer geringeren Kipplast führt. Diese Kipplast bei eingeschlagenen Rädern kann gegebenenfalls genutzt werden, um einen maximalen Grenzwert anzugeben, der von der Ladung der Schaufel nicht überschritten werden darf.
  • Diese Angaben müssen im Fall der Konfiguration mit ausgerichteten Rädern (unbedingte Konstruktionsangabe "Tipping Load") unbedingt bekannt (Konstruktionsdaten) und weitestgehend bekannt sein, soweit die Konfiguration der eingeschlagenen Räder betroffen ist (ebenfalls Konstruktionsangaben).
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform bildet man eine Datenbank B mit den bekannten Materialdaten, und diese Datenbank B umfasst wenigstens die folgenden Elemente:
    • – Daten zu den üblicherweise vorgefundenen Materialien mit ihren Dichten DM.
  • In der optimalen Ausführungsform umfasst diese Datenbank 24 Materialtypen mit ihrer üblichen Dichte in kg/m3 sowie die Erz- und Taubgesteinanteile und/oder die Dichten DM der zu ladenden Materialien in kg/m3. Diese Datenbank ermöglicht es so, aus den Dichteangaben der dazugehörenden Erze den Gehalt dieser Erze in der betreffenden Lagerstätte zu errechnen, außerdem ist es möglich, direkt die Dichte DM der an der Lagerstätte zu ladenden Materialien anzugeben, wobei dieser letzte Wert den Gehalt und die Dichte der komplementären oder tauben Felsbrocken beinhaltet, die geladen werden müssen.
  • Diese Datenbank erlaubt es dem Betriebspersonal, genügend Zeit zu gewinnen und Präzision in Bezug auf die Genauigkeit des Wertes für die Last der Schaufel CG zu erzielen, der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmt wurde.
  • In einem Spezialfall kann die Datenbank selbstverständlich vor Ort durch das Betriebspersonal abgeändert werden.
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform bildet man eine Datenbank C mit den Daten über den üblichen Boden, und diese Datenbank C umfasst wenigstens die folgenden Elemente:
    • – eine Liste der Zustände des Bodens und ihre Haupteigenschaften, eventuell mit eine subjektiven Angabe bezüglich der Qualität.
  • In der aktuellen besten Art der Umsetzung werden dem Betriebspersonal sechs Bodenarten vorgeschlagen, die quasi alles, wenn nicht alles abdecken, was in solchen Situation auftreten kann. In einem Spezialfall kann die Datenbank von dem Betriebspersonal vor Ort modifiziert werden.
  • Vorzugsweise bildet man außerdem eine Datenbank D mit den Reifendaten von den Herstellern der Reifen, und diese Datenbank umfasst wenigstens die folgenden Elemente:
    • – eine Liste aller Reigen im Bereich CG jeweils mit:
    • – Dimension
    • – Profil
    • – Art des Gummis
    • – Betriebsbereich in Abhängigkeit von dem Boden
    • – Einsatzeinschränkungen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit
    • – Beladungsgrenze
    • – Grenzdruck
    • – Druck in Abhängigkeit von der Beladung.
  • Gemäß einer speziellen, zurzeit besten Ausführungsform sind die Gleichungen 1 und 3 die folgenden:
    Figure 00110001
    wobei
  • CG
    = Ladung der Schaufel,
    VG
    = Fassungsvermögen der Schaufel in m3,
    DM
    = Dichte des zu verladenden Materials in kg/m3,
    TR
    = Füllhöhe der Schaufel in %,
    V
    = Abschätzung der Zuladung der Vorderachse auf Grund der Ladung der Schaufel, ausgedrückt in % der Kippladung des Fahrzeugs, und
    CB
    = Kippladung des Fahrzeugs in kg ist.
  • Gemäß einer speziellen, zurzeit besten Ausführungsform sind die Gleichungen für den Lasttransfer die folgenden:
    Figure 00120001
    mit
  • ZAV
    = Last auf Vorderachse,
    ZAR
    = Last auf Hinterachse,
    VAV
    = Leerlast auf Vorderachse,
    VAR
    = Leerlast auf Hinterachse,
    CG, CB
    wie oben definiert.
  • Gemäß einer speziellen, zurzeit besten Ausführungsform sind die Gleichungen 2 und 4 die folgenden:
  • Figure 00120002
  • Vorzugsweise wird die mittlere Geschwindigkeit "Vitesse" nach der folgenden Gleichung 5 berechnet: Vitesse = L × Nb (Gleichung 5),wobei
  • L
    = die Länge des Lade-/Entlade-Zyklus in km ist,
    Nb
    = die Zahl der Zyklen pro Stunde ist;
    die anderesn Größen sind die oben definierten.
  • Für den Fachmann ist es selbstverständlich, dass die genannten Operationen mit Ausnahme der Eingabe von Parametern oder korrigierten Parametern durch wenigstens einen Algorithmus abgearbeitet werden. Das Konzept dieses Algorithmus stellt für den Fachmann natürlich kein Problem dar.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein System zum Vorschlagen von Reifen vor Ort und für die Berechnung von Fülldrücken der Reifen vor Ort bei einem "Tiefbau"-Fahrzeug mit einer Vorderachse, einer Hinterachse und einer Schaufel zum Aufnehmen einer Last, insbesondere von Erz oder ähnlichem Material, um das vorangehende Verfahren umzusetzen. Dieses System ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine Elektronik umfasst, wenigstens ein Speicherelement, und wenigstens einen Algorithmus, der ausgelegt ist, um:
    • – die Gleichungen 1 bis 6 abzuarbeiten;
    • – sie auszuwerten und
    • – mittels der genannten Gleichungen einen Lastwert CG der Schaufel und Lasten auf den Reifen der Vorder- und Hinterachse zu berechnen.
  • Für den Fachmann ist es selbstverständlich keine Schwierigkeit, eine derartige Elektronik, die Elemente und Kapazitäten für den Speicher und den oder die Algorithmen zu entwerfen.
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform umfasst das System darüber hinaus Einrichtungen für die Aufnahme von Datenbanken A bis D.
  • Vorzugsweise umfasst das System darüber hinaus eine Algorithmeneinrichtung, um auf Grund der Daten in den Datenbanken D (Reifen) und A (Konstrukteur) Werte, die für die mittlere Geschwindigkeit und die Eigenschaften des Bodens gewählt wurden, wie auch Werte für die Belastung der Reifen der Räder vorne bzw. hinten, die eine oder mehreren Arten der Reifen, das Profil und die Qualität des Gummis zu identifizieren, die am besten geeignet sind, und diese anzuzeigen.
  • Der Fachmann wird ohne Schwierigkeit einen derartigen Algorithmus formulieren können.
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform umfasst das System darüber hinaus eine Algorithmuseinrichtung, um den optimalen Wert für den Fülldruck des oder der ausgewählten Reifen zu bestimmen, Einrichtungen für die Anzeige dieser Werte, und Einrichtungen für die Auswahl jedes der Werte und schließlich für die letzte Korrektur und eventuell den Ausdruck oder den Transfer einer Datei.
  • Die Erfindung wird genauer in der folgenden Beschreibung erläutert, wobei Bezug genommen wird auf die Zeichnung.
  • 1 zeigt in der Form eines Flussdiagramms den ersten Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 2 zeigt in der Form eines Flussdiagramms den zweiten Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Im Folgenden wird als Beispiel ein Bagger herangezogen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich ohne weiteres in einem tragbaren Rechner zusammen mit einem speziellen Programm oder unter Parametrisierung einer Softwareapplikation, wie bei einem Datenblatt, implementieren.
  • Der erste Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in 1 dargestellt.
  • Das Betriebspersonal wird zunächst die Datenbanken A bis D generieren (wovon der größte Teil bereits als Datenbank bezüglich Konstrukteur, Erz, Reifen etc. gebildet ist), die jedoch eventuell vor Ort komplettiert oder modifiziert werden müssen, insbesondere bezüglich der speziellen Eigenschaften des Erzes, eventuell bestimmter Eigenschaften der Maschine, beispielsweise des Fassungsvermögens der Schaufel, das durch das Betriebspersonal geändert worden sein kann, die Bodenbeschaffenheiten etc., Schritt 100.
  • Anschließend wird das System initialisiert, indem der Typ des betreffenden Fahrzeugs eingegeben wird (Schritt 110).
  • Die Art des Erzes vor Ort wird identifiziert, und eine Abschätzung der Dichte des Materials, das verladen werden soll, wird eingegeben (Schritt 120). Wie bereits gesagt, kann durch den Algorithmus des Systems entweder ein Wert für die Dichte des zu verladenden Materials DM verwendet werden oder optional die Dichte des Erzes und sein Anteil in dem zu verladenden Material verwendet werden.
  • Gemäß einer ersten Option gibt das Betriebspersonal eine Abschätzung der Füllhöhe der Schaufel TR ein (Schritt 131). Diese Abschätzung erhält man durch visuelle Überprüfung des Fahrzeugs, das vor Ort bis zu seiner maximalen Ladung beladen wird. Sie kann man durch eine Diskussion mit dem Betriebspersonal des Fahrzeugs bestätigen.
  • Das System berechnet und zeigt daraufhin die Zuladung auf der Vorderachse V an, ausgedrückt in Prozent der Kippladung CB des Fahrzeugs (Datenbank A), sowie die Ladung der Schaufel CG (Schritt 141). Diese Zuladung V entspricht der Zunahme der Ladung auf der Vorderachse zwischen dem Zustand der leeren Schaufel und dem der beladenen Schaufel.
  • Die Berechnung der Ladung der Schaufel CG erfolgt mit der folgenden Gleichung 1:
    Figure 00160001
    wobei VG das Fassungsvermögen der Schaufel in m3 ist und DM eine Abschätzung der Dichte des zu verladenden Materials in kg/m3 darstellt.
  • Die Berechnung der Zuladung auf der Vorderachse V erfolgt mit der folgenden Gleichung 3:
    Figure 00160002
    bei der CB die Kipplast bei Ausrichtung ist, was in der Datenbank A angegeben ist.
  • Das Betriebspersonal verifiziert dann, ob der berechnete Wert V mit der visuellen Überprüfung oder den eigenen Messungen übereinstimmt (Schritt 151).
  • Wenn das Betriebspersonal die Berechnung von V bestätigt, wird auch die Berechnung der Ladung der Schaufel CG bestätigt (Schritt 160). Dieser erste Teil dient auch dazu, eine Abschätzung anzugeben, die bezüglich dieser Ladung der Schaufel CG bestätigt wird (Schritt 170).
  • Wenn das Betriebspersonal feststellt, dass die Zuladungen auf der Vorderachse V und/oder die Ladung der Schaufel CG unbefriedigend sind, erfolgt ein Rücksprung zu Schritt 120.
  • Gemäß einer zweiten Option kann das Betriebspersonal nach Schritt 120 eine Abschätzung der Zuladung auf der Vorderachse V eingeben (Schritt 132). Diese Abschätzung kann auf visuellen Überprüfungen durch das Betriebspersonal zwischen dem Zustand "leer" und "maximal beladen" im Betrieb für den Arbeitsort und das Fahrzeug, was hier betreffend wird, basieren. Sie kann darüber hinaus auch auf Messungen basieren, was im Folgenden beschrieben wird.
  • Das System berechnet und zeigt dann die Höhe der Füllung der Schaufel TR, die erreicht wurde, beispielsweise 70%, und die Ladung der Schaufel CG an (Schritt 142).
  • Die Berechnung der Beladung der Schaufel erfolgt mit der folgenden Gleichung 2:
    Figure 00170001
    wobei CB die Kippladung des Fahrzeugs ist (aus der Datenbank A).
  • Die Berechnung der Füllhöhe der Schaufel TR erfolgt durch die folgende Gleichung 4:
    Figure 00170002
    bei der wie oben VG das Fassungsvermögen der Schaufel in m3 ist (Angabe der Datenbank A) und DM die Dichte des zu verladenden Materials in kg/m3 ist (abgeschätzte Größe).
  • Das Betriebspersonal verifiziert dann, dass der berechnete Wert TR mit einer visuellen Überprüfung und den Angaben des Betriebspersonals für das Fahrzeug übereinstimmt (Schritt 152).
  • Wenn das Betriebspersonal die Berechnung von TR bestätigt, wird dadurch auch die Berechnung der Ladung der Schaufel CG bestätigt (Schritt 160).
  • Wenn das Betriebspersonal feststellt, dass die Füllhöhe TR und/oder die Ladung der Schaufel CG nicht zutreffen, erfolgt ein Rücksprung zu Schritt 120.
  • In dem iterativen Prozess kann man selbstverständlich frei wählen zwischen der Option 1 und der Option 2 und beiden hintereinander in der gewünschten Reihenfolge.
  • Vorzugsweise umfasst das System Alarmeinrichtungen, die ausgelöst werden, wenn ein eingegebener oder berechneter Wert zu hoch ist. Beispielsweise wenn der Wert V dazu führt, dass das Fahrzeug instabil wird (Ladung der Schaufel größer als das Fassungsvermögen der Schaufel, ausgedrückt in Masse, oder größer als die Kippladung bei eingeschlagenen Rädern, ...). Diese Alarme sind aufeinander abgestimmt, so dass man eine gute Abschätzung der Beladung der Schaufel erhält.
  • Wie angedeutet kann der Wert V mittels visueller Überprüfungen oder Messungen abgeschätzt oder validiert werden. Besonders bevorzugt führt man die folgenden Messungen bezüglich V durch:
    • – das betreffende Fahrzeug ist mit einer Reifenart ausgestattet, die bekannt ist und gefüllt ist bis zu einem gegebenen Druck, und ist beladen bis zu einer vorgesehenen Füllhöhe der Schaufel, wobei das Betriebspersonal ein Referenzrad vermisst (Höhe gegenüber Boden), vorzugsweise mit Hilfe eines präzisen Messsystems, wie zum Beispiel einem Laserstift;
    • – die Schaufel des Fahrzeugs wird anschließend ohne Veränderung geleert, und das Betriebspersonal misst die gleiche Referenzhöhe Rad/Boden im leeren Zustand;
    • – das Betriebspersonal gibt in das System erneut entweder die beiden Höhenmesswerte ein, wobei das System dH durch Subtraktion ermittelt, oder direkt dH ein.
  • Die Messung von dH entspricht der Änderung der Durchbiegung des Reifens zwischen dem leeren und dem beladenen Zustand. Wenn man die Eigenschaften des betreffenden Reifens und den effektiven Fülldruck bei den Messungen kennt, ermittelt das System die Änderung der Beladung, die von dem Reifen zwischen den beiden Zuständen durchlaufen wird. Anschließend wird die gesamte Zuladung auf der Vorderachse berechnet und dieser Wert durch Division durch die Kippladung des Fahrzeugs normalisiert. Man erhält so eine sehr gute Abschätzung für die Größe V.
  • Das Interesse an der Messung der relativen Größe dH liegt darin begründet, dass man Messfehler bei der Durchbiegung des Reifens eliminiert, die zurückzuführen sein können auf die Abnutzung des Reifens, das Einsinken des Reifens im Boden, ...
  • 2 zeigt den zweiten Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Bei bestätigter Beladung der Schaufel CG (Schritt 170) berechnet das System die Lasten auf der Vorderachse und der Hinterachse und zeigt sie an, wie auch die Belastung jedes vorderen Reifens. Bezüglich der Belastung jedes hinteren Reifens kann das System systematisch die halbe Ladung im leeren Zustand auf der hinteren Achse vorsehen oder das Betriebspersonal auffordern, irgendeinen anderen gewünschten Wert einzugeben (Schritt 180).
  • Die Berechnung der Gesamtladung auf der Vorderachse ist durch Gleichung 6.1 gegeben:
    Figure 00190001
    und die Gesamtbelastung auf der Hinterachse ist durch Gleichung 6.2 gegeben:
  • Figure 00200001
  • Die Größen in diesen beiden Gleichungen bezüglich Lastentransfers wurden bereits definiert.
  • Im Schritt 190 erfordert das System die Eingabe der mittleren Geschwindigkeit des Fahrzeugs und die Angabe der Art des Bodens. Man hat für die Steifigkeit des Bodens sechs Möglichkeiten zur Auswahl.
  • Auf der Grundlage dieser Daten und der Werte für die Beladung identifiziert das System im Schritt 200 in den Datenbanken A (Konstruktion) und D (Reifen) die Gruppe von geeigneten Reifen wie auch die Fülldruckwerte, die in Abhängigkeit von den berechneten maximalen Beladungen empfohlen werden. Diese Suche kann unter entsprechenden Reifen für das betreffende Fahrzeug erfolgen (allgemein eine Liste von einem Dutzend möglicher Referenzmodelle einschließlich Typ, Marke, Qualität des Gummis, Art des Profils, Druckbereich etc.). Falls notwendig, kann das Betriebspersonal auch von sich aus die Suche über die entsprechenden Beispiele des Konstrukteurs hinaus ausdehnen.
  • Das System kann in Abhängigkeit von Prioritätsparametern, die dem Algorithmus vorliegen, die Auswahl mit abnehmender Relevanz anzeigen, zum Beispiel: Bevorzugt, Option 1, Option 2, etc.
  • Die Klassifizierung erfolgt in abnehmender Reihenfolge der entsprechenden Dimensionen des Konstrukteurs (Standard, Option 1, Option 2, etc.) und für jede Dimension in Abhängigkeit von Prioritätsparametern, die dem Algorithmus vorliegen, wobei die Relevanz der Auswahl abnimmt.
  • Das Betriebspersonal kann eine der angezeigten Optionen auswählen, und das System zeigt dann die Fülldruckwerte, die berechnet wurden, in Abhängigkeit von weiter oben berechneten Faktoren bezüglich der Ladung auf dem Rad für die Reifen vorne und hinten an.
  • Das Betriebspersonal validiert dann die Auswahl im Schritt 210, und dies beendet das Programm.
  • Man verfügt damit über die gesuchte Empfehlung mit einer Präzision und einem Grad an Sicherheit sowie Optimierung (darin enthalten das betreffende Verhalten des Fahrzeugs), die sehr viel größer sind, als dies beim Stand der Technik bisher der Fall war.
  • Man kann darüber hinaus dieses Resultat verfeinern, indem man die Grenzen der Empfehlung auslotet, wie es oben beschrieben wurde.
  • Das Betriebspersonal verfügt über Einrichtungen (zum Beispiel Cursor oder +/–-Tasten zum Klicken), mit denen Werte für die Fahrzeuggeschwindigkeit, Stabilitätsfaktoren (Reifendruck mehr oder weniger hoch) UND gegenläufige Parameter bezüglich Schwimmverhalten auf nachgiebigem oder schlammigem Boden und Faktoren bezüglich Art des Bodens, die nicht Anfangsparameter sind, eingegeben werden können. Wie bereits oben erläutert wurde, kann man so verifizieren, dass die Empfehlung unter den vorgegebenen Bedingungen UND in einem Toleranzbereich bezüglich des Bodens, der Geschwindigkeit, der Stabilität/des Schwimmverhaltens funktioniert. Wenn in Bezug auf einen oder mehrere Faktoren die Toleranz zu niedrig erscheint, so dass die ursprünglich vorgegebenen Daten überschritten werden, muss das Betriebspersonal unter den angezeigten eine weitere Reifenauswahl treffen, womit sich eine ausreichende Toleranz erreichen lässt.
  • Man misst auf diese Art mit höchster Genauigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens und Systems.
  • Wenn das Betriebspersonal die vorgeschlagene Wahl nicht akzeptiert, erfolgt ein Rücksprung zum Schritt 190, und es können neue Werte bezüglich Boden, Geschwindigkeit eingegeben werden, oder es kann ein komplementäres Kriterium bezüglich der Stabilität und/oder des Schwimmverhaltens der Reifen hinzugefügt werden.
  • Schließlich kann das Betriebspersonal je nach persönlicher Entscheidung einen endgültigen Wert bezüglich des Vorschlages für den Druck vorgeben.
  • Die Erfindung deckt außerdem alle Ausführungsformen und alle Anwendungen ab, die für den Fachmann nach Studium der vorliegenden Anmeldung im Verbindung mit seinem eigenen Wissen und eventuell einfachen Versuchen nahe liegend erscheinen.

Claims (18)

  1. Verfahren zum Vorschlagen von Reifen vor Ort und zur Berechnung von Fülldruckwerten für die Reifen vor Ort bei einem "Tiefbau"-Fahrzeug mit einer Vorderachse, einer Hinterachse und einer Schaufel für die Aufnahme von einer Ladung, insbesondere von Erz oder entsprechenden Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass: – die Art des betreffenden Fahrzeugs identifiziert wird und nach den bekannten Konstruktionseigenschaften gesucht wird, – die Art identifiziert und die Dichte DM des zu verladenden Materials abgeschätzt wird, – eine Abschätzung der Füllhöhe der Schaufel TR unter den Bedingungen der maximalen Beladung im Betrieb an dem betreffenden Ort vorgenommen wird, – die Ladung CG in der Schaufel ausgehend von dem Fassungsvermögen der Schaufel VG und den Größen DM und TR, die abgeschätzt wurden (Gleichung 1), berechnet wird, – die Zuladung der Vorderachse V ausgehend von der Kippladung des Fahrzeugs (Gleichung 3) berechnet wird, – der Wert, den man für die Zuladung auf der Vorderachse V erhalten hat, in Abhängigkeit von Überprüfungen, die gemacht werden, wenn das Fahrzeug mit seiner maximalen Betriebsladung an dem betreffenden Ort beladen wird und wenn es leer ist, verifiziert wird, – wenn das Ergebnis der Verifizierung negativ ist, die Abschätzungen der Dichte des verladenen Materials DM und/oder der Füllhöhe der Schaufel TR korrigiert werden und der Wert, den man für die Zuladung der Vorderachse V erhalten hat, erneut verifiziert wird und – wenn das Ergebnis der Verifizierung positiv ist, die Abschätzung der maximalen Beladung der Schaufel CG unter den Betriebsbedingungen an dem betreffenden Ort validiert wird, – dieser Wert für die maximale Beladung der Schaufel CG zum Berechnen der Gesamtlasten auf der Vorderachse ZAV und auf der Hinterachse ZAR durch zwei Gleichungen für den Lastentransfer (Gleichungen 6.1 und 6.2) unter Verwendung der Konstruktionsdaten des Fahrzeugs verwendet wird, – die Last auf jedem Reifen vorne durch Dividieren der Gesamtlast auf der Vorderachse durch zwei und Wahl eines für die Hinterachse berechneten "Sicherheits"-Wertes als Wert für die Belastung der Reifen an der Hinterachse, der größer als die Division der Last durch zwei ist, berechnet wird, was bis zur Hälfte der Konstruktionsangaben für die Last im leeren Zustand auf der Hinterachse führen kann und vorzugsweise gleich diesem letzten Wert ist, – die Bedingungen des Bodens an dem betreffenden Ort und die mittlere Betriebsgeschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt werden, – der oder die Reifentypen und die Eigenschaften der Reifen (Typ, Profil und Qualität des Gummis) unter den bekannten Daten der Reifenhersteller gesucht werden, die am besten den berechneten Belastungen für die Reifen der Vorderachse und der Hinterachse sowie den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs an dem betreffenden Ort, insbesondere den Bedingungen des Bodens und der mittleren Betriebsgeschwindigkeit, entsprechen, – die Betriebsdruckwerte bei den in dem vorangehenden Schritt ausgewählten Reifen an der Vorderachse bzw. Hinterachse entsprechend den berechneten Lasten für die Reifen an der Vorderachse und Hinterachse unter den bekannten Daten der Reifenhersteller gesucht werden und – die Betriebsdruckwerte und die Reifen des Fahrzeugs ausgewählt werden.
  2. Verfahren zum Vorschlagen von Reifen vor Ort und zur Berechnung von Fülldruckwerten der Reifen vor Ort bei einem "Tiefbau"-Fahrzeug mit einer Vorderachse, einer Hinterachse und einer Schaufel für die Aufnahme einer Ladung, insbesondere von Erz oder analogen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass: – die Art des betreffenden Fahrzeugs identifiziert wird und nach den bekannten Konstruktionseigenschaften gesucht wird, – die Art identifiziert und die Dichte DM des zu verladenden Materials abgeschätzt wird, – eine Abschätzung der Zuladung der Vorderachse V unter den Bedingungen des maximalen Einsatzes der Schaufel ausgehend von Überprüfungen, die angestellt werden, wenn das Fahrzeug vor dem betreffenden Ort maximal beladen ist und leer ist, vorgenommen wird, – die Ladung CG in der Schaufel ausgehend von der Kippladung des betreffenden Fahrzeugs berechnet (Gleichung 2) und angezeigt wird, – die Füllhöhe der Schaufel TR unter den Bedingungen der Maximallast im Betrieb ausgehend von dem Fassungsvermögen der Schaufel VG des Fahrzeugs und der vorher abgeschätzten Werte DM und V (Gleichung 4) berechnet wird, – der Wert, den man für die Füllhöhe der Schaufel TR in Abhängigkeit von Überprüfungen erhalten hat, die gemacht werden, wenn das Fahrzeug mit seiner Maximallast im Betrieb an dem betreffenden Ort beladen ist, verifiziert wird, – wenn das Ergebnis der Verifizierung negativ ist, die Abschätzungen der Dichte des verladenen Materials DM und/oder der Zuladung auf der Vorderachse V korrigiert werden und der Wert, den man für die Füllhöhe der Schaufel TR erhalten hat, erneut verifiziert wird und – wenn das Ergebnis der Verifizierung positiv ist, die Abschätzung der maximalen Beladung der Schaufel CG unter den Betriebsbedingungen an dem betreffenden Ort validiert wird, – dieser Wert für die maximale Beladung der Schaufel CG zum Berechnen der Gesamtlasten auf der Vorderachse ZAV und auf der Hinterachse ZAR durch zwei Gleichungen für den Lastentransfer (Gleichungen 6.1 und 6.2) unter Verwendung der Konstruktionsdaten des Fahrzeugs verwendet wird, – die Last auf jedem Reifen vorne durch Dividieren der Gesamtlast auf der Vorderachse durch zwei und Wahl eines für die Hinterachse berechneten "Sicherheits"-Wertes als Wert für die Belastung der Reifen an der Hinterachse, der größer als die Division der Last durch zwei ist, was bis zur Hälfte der Konstruktionsangaben für die Last im leeren Zustand auf der Hinterachse führen kann und vorzugsweise gleich diesem letzten Wert ist, berechnet wird, – die Bedingungen des Bodens an dem betreffenden Ort und die mittlere Betriebsgeschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt wird, – der oder die Reifentypen und die Eigenschaften der Reifen (Typ, Profil und Qualität des Gummis) unter den bekannten Daten der Reifenhersteller, die am besten den berechneten Belastungen für die Reifen der Vorderachse und der Hinterachse sowie den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs an dem betreffenden Ort, insbesondere den Bedingungen des Bodens und der mittleren Betriebsgeschwindigkeit, entsprechen, gesucht wird, – die Betriebsdruckwerte bei den in dem vorangehenden Schritt ausgewählten Reifen an der Vorderachse bzw. Hinterachse entsprechend den berechneten Lasten für die Reifen an der Vorderachse und Hinterachse unter den bekannten Daten der Reifenhersteller gesucht werden und – die Betriebsdruckwerte und die Reifen des Fahrzeugs ausgewählt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem vor der Validierung des Wertes für die Beladung der Schaufel CG nacheinander die entsprechenden Schritte in den Ansprüchen 1 und 2 ausgeführt werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Abschätzung und/oder die Verifizierung des Wertes der Zuladung der Vorderachse V auf der Basis einer Messung des Durchbiegungsunterschiedes wenigstens eines der Reifen des Fahrzeugs zwischen dem Wert für die Durchbiegung im leeren Zustand und dem Wert für die Durchbiegung im beladenen Zustand für den betreffenden Reifen geschätzt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei außerdem ein Schritt der Korrektur und/oder der Bestimmung von Grenzen für die Benutzung dieses Druckes vorgesehen ist, ausgewählt unter den folgenden Operationen: – Korrektur der Geschwindigkeit des Fahrzeugs und/oder – Korrektur des Stabilitätsfaktors und des Schwimmfaktors und/oder – Korrektur der Art des Bodens, – (diese drei Korrekturen haben eine Korrektur der Druckwerte ausgehend von der Datenbank der Reifenhersteller zur Folge) und/oder – Auswahl einer endgültigen Korrektur für den Druck.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem eine Datenbank A mit der Gruppe von bekannten Konstruktionsdaten des Fahrzeugs gebildet wird, und bei dem diese Datenbank A wenigstens die folgenden Elemente umfasst: – eine Liste mit Referenzmaschinen mit jeweils: – Leergewicht für die Vorderachse, – Leergewicht für die Hinterachse, – Kippladung bei Ausrichtung, – Dimensionen des/der entsprechenden Reifen, – Fassungsvermögen der Schaufel in m3 und – Fassungsvermögen der Schaufel in kg.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem eine Datenbank B gebildet wird mit den bekannten Daten der Materialien und bei dem die Datenbank B wenigstens die folgenden Elemente umfasst: – Daten in Bezug auf die üblicherweise angetroffenen Materialien, wobei bei der besten Umsetzung 24 Materialarten und ihre übliche Dichte in kg/m3 sowie der Anteil von Erz und taubem Gestein und/oder die Dichten DM der zu verladenden Materialien in kg/m3 erfasst werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem eine Datenbank C mit den Daten der üblichen Böden aufgestellt wird und bei dem die Datenbank C wenigstens die folgenden Elemente umfasst: – eine Liste mit Bodenzuständen und ihren Haupteigenschaften sowie eventuell mit einer subjektiven Angabe der Qualität.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem eine Datenbank D aufgestellt wird und bei dem die Datenbank D wenigstens die folgenden Elemente umfasst: – eine Liste mit allen Reifen im Bereich GC mit jeweils: – Dimension, – Profil, – Art des Gummis, – Verwendungsbereich in Abhängigkeit vom Boden, – Benutzungsbeschränkung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, – Grenzladung, – Grenzdruck, – Druck in Abhängigkeit von der Ladung.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Gleichungen 1 und 3 die folgenden sind:
    Figure 00290001
    wobei CG = Ladung der Schaufel, VG = Fassungsvermögen der Schaufel in m3, DM = Dichte des zu verladenden Materials in kg/m3, TR = Füllhöhe der Schaufel in %, V = Abschätzung der Zuladung der Vorderachse auf Grund der Ladung der Schaufel, ausgedrückt in % der Kippladung des Fahrzeugs, und CB = Kippladung des Fahrzeugs in kg ist.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem die Gleichungen für den Lastentransfer die folgenden sind:
    Figure 00300001
    mit ZAV = Last auf Vorderachse, ZAR = Last auf Hinterachse, VAV = Leerlast auf Vorderachse, VAR = Leerlast auf Hinterachse, CG, CB wie definiert in Anspruch 10.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Gleichungen 2 und 4 die folgenden sind:
    Figure 00300002
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem der Parameter der mittleren Geschwindigkeit berechnet wird gemäß der folgenden Gleichung: Vitesse = L × Nb Gleichung 5,wobei L = die Länge des Lade-/Entlade-Zyklus in km ist, Nb = die Zahl der Zyklen pro Stunde ist.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem die Operationen mit Ausnahme der Eingabe von Parametern oder korrigierten Parametern durch wenigstens einen Algorithmus ausgeführt werden.
  15. System zum Vorschlagen von Reifen vor Ort und zum Berechnen von Fülldrücken der genannten Reifen vor Ort bei einem "Tiefbau"-Fahrzeug mit einer Vorderachse, einer Hinterachse und einer Schaufel zur Aufnahme von Ladung, insbesondere von Erz oder analogen Materialien, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14 umzusetzen, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Elektronik, wenigstens ein Speicherelement und wenigstens einen Algorithmus umfasst, die geeignet sind, um: – die Gleichungen 1 bis 6 aufzuführen, – sie auszuwerten und – mit den genannten Gleichungen einen Wert für die Last CG der Schaufel und die Lasten auf den Reifen der Vorderachse und der Hinterachse zu berechnen.
  16. System nach Anspruch 15, das darüber hinaus Einrichtungen für die Datenbanken A bis D umfasst.
  17. System nach Anspruch 15 oder 16, das darüber hinaus einen Algorithmus, um auf Grund der Datenbank D (Reifen) und A (Konstrukteur) Werte, die bezüglich der mittleren Geschwindigkeit und bezüglich Eigenschaften des Bodens ausgewählt wurden, wie auch Werte für die Lasten auf den Reifen der Räder vorne bzw. hinten, des oder der Reifentypen, des Profils und der Qualität des Gummis, die am besten geeignet sind, zu identifizieren, wie auch Vorrichtungen für die Anzeige von diesen umfasst.
  18. System nach einem der Ansprüche 15 bis 17, das darüber hinaus einen Algorithmus, um den optimalen Wert für den Fülldruck des oder der ausgewählten Reifen zu identifizieren, Einrichtungen zur Anzeige dieser Werte und Einrichtungen zur Auswahl jeweils eines der Werte und eventuell einer letzten Korrektur und eventuell zum Ausdrucken oder zum Kopieren von Dateien umfasst.
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