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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Technisches Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine leitfähige Elastomerzusammensetzung,
ein Verfahren zum Herstellen derselben und aus der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zusammengesetzte leitfähige
Bauteile. Insbesondere wird die leitfähige Elastomerzusammensetzung
erfolgreich für
leitfähige
Bauteile eingesetzt, wie beispielsweise für leitfähige Bänder einschließlich einem Überführungsband,
und für
leitfähige
Walzen einschließlich
einer Übertragungswalze,
einer Antriebswalze, einer Entwicklerwalze und einer Ladewalze für eine Kopiermaschine,
einen Drucker und dergleichen. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt
die Bereitstellung einer leitfähigen
Elastomerzusammensetzung mit einer gummiähnlichen Beständigkeit,
Elastizität
und Flexibilität,
mit einer harzartigen Formbarkeit sowie mit einem geringen elektrischen
Widerstand durch Verbessern eines ionenleitfähigen Mittels, welches in der
leitfähigen
Elastomerzusammensetzung enthalten sein soll.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es
ist notwendig, dass leitfähige
Bauteile, wie beispielsweise leitfähige Bänder, wie ein Überführungsband,
und leitfähige
Walzen, wie eine Übertragungswalze,
eine Antriebswalze, eine Entwicklerwalze und eine Ladewalze, für eine Kopiermaschine,
einen Drucker und dergleichen einen ausreichend stabilen elektrischen Widerstandswert
aufweisen.
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Als
Verfahren, um ein leitfähiges
Bauteil dieser Art mit elektrischer Leitfähigkeit zu versehen, sind die nachfolgenden
zwei Verfahren bekannt: In einem dieser Verfahren wird eine elektroleitfähige Polymerzusammensetzung
enthaltend einen leitfähigen
Füllstoff,
wie beispielsweise Pulver aus Metalloxid oder Ruß, eingesetzt, und in einem
anderen Verfahren wird ein ionenleitfähiges Polymer, wie beispielsweise
Urethan-Kautschuk, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) und Epichlorhydrin-Kautschuk,
verwendet.
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Die
US 5,965,206 betrifft eine
Zusammensetzung, welche ein thermoplastisches oder elastomeres, Substrat
bildendes Polymermaterial (A) sowie eine antistatische Mischung
(B) in der Form von zusammenhängenden
Fasern enthält,
wobei die Mischung (b1) ein organisches Polymermaterial enthält, welches
faserförmig ist
oder beim Mischen Fasern bildet und in dem thermoplastischen oder
elastomeren, Substrat bildenden Polymermaterial (A) nicht löslich ist,
(b2) ein zur Ionenladungsleitung fähiges Polymer oder Copolymer
enthält
sowie (b3) ein Salz einer anorganischen oder gering molekulargewichtigen
organischen Protonensäure
enthält.
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Die
WO 99/33918 offenbart eine antistatische Polymerzusammensetzung,
welche ein oder mehrere Polymere ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Polyester, Polycarbonat, Polyamid, Polyoxymethylen, Polyphenylensulfid
und Verbindungen von Polyphenylenoxid und Polystyrol als Komponente
(A), ein ionenleitfähiges
Polymer auf Basis von Polyether als Komponente (B), eine Ionenquelle
(C) sowie einen Weichmacher (D) enthält.
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In
dem Fall, in dem eine elektroleitfähige Polymerzusammensetzung
eingesetzt wird, gibt es einen Bereich, in dem sich der elektrische
Widerstand aufgrund einer geringfügigen Veränderung der zugegebenen Menge
eines leitfähigen
Füllstoffes
schnell ändert.
Folglich ist es sehr schwierig, den elektrischen Widerstand zu steuern.
Des Weiteren weist der elektrische Widerstandswert Unterschiede
in der Umfangsrichtung und der Breitenrichtung der leitfähigen Walze
auf, weil es schwer ist, den leitfähigen Füllstoff in der Polymerzusammensetzung
gleichmäßig zu dispergieren.
Ferner weist die leitfähige
Walze keinen konstanten elektrischen Widerstandswert auf, weil der
elektrische Widerstandswert der leitfähigen Walze von der angelegten
Spannung abhängt.
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Daher
wird gemäß einer
neuen Tendenz anstelle einer aus dem elektroleitfähigen Polymer
zusammengesetzten Walze ein aus einem ionenleitfähigen Polymer zusammengesetztes
leitfähiges
Bauteil in einer Kopiermaschine und in einem Drucker eingesetzt,
von denen gefordert wird, dass diese durch Einsatz digitaler Bildverarbeitungstechnik
und Farbbildverarbeitungstechnik eine hoch auflösende Bildqualität liefern
und Energie einsparen. Unterschiedliche ionenleitfähige Polymere
sind vorgeschlagen worden.
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Beispielsweise
wird in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 8-34929 ein fester
Polymerelektrolyt offenbart, um die Ionenleitfähigkeit und die mechanische
Festigkeit des ionenleitfähigen
Polymers zu erhöhen. Die
Polymerphase mit niedriger Polarität des festen Polymerelektrolyten
weist eine quervernetztende Struktur auf. Die Polymerkomponente
der Polymerphase mit niedriger Polarität weist Doppelbindungen auf.
Ein Teil der Doppelbindungen spaltet sich auf, um eine intramolekulare
oder eine intermolekulare Quervernetzung zu bilden.
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In
der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 8-183866 wird eine
aus einem thermoplastischen Elastomer, welches, als dessen Hauptbestandteil
eingesetzt, ein thermoplastisches Olefinelastomer sowie ein permanentes antistatisches
Mittel enthält,
zusammengesetzte Platte sowie ein Verfahren zum Herstellen der aus
dem thermoplastischen Elastomer zusammengesetzten Platte offenbart.
Die Platte ist so entwickelt worden, dass diese recycelt werden
kann, und dass verhindert wird, dass elektrische Probleme auftreten.
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Allerdings
weist der in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 8-34929
offenbarte feste Polymerelektrolyt die Probleme auf, dass die Materialkosten
und die Herstellungskosten hoch sind, und dass sowohl eine niedrige
Druckbelastung als auch eine Thermoplastizität nicht erreicht werden kann.
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In
der in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 8-183866 offenbarten
Platte ist das permanente antistatische Mittel nicht in dem thermoplastischen
Olefinelastomer enthalten, um den Volumenwiderstand der Platte zu
verringern, sondern um den Oberflächenwiderstandswert zu verringern,
um dadurch eine antistatische Funktion zu realisieren. Folglich
weist die Platte einen hohen elektrischen Widerstand auf. Auf der
Basis der Grundkomponenten (ein Ultraviolettstrahlen absorbierendes
Mittel HALS sowie Farbstoff, welche die Druckverformung und die
Leitfähigkeit
nicht beeinträchtigen,
werden nicht eingesetzt) des in der Tabelle 1 gezeigten Beispiels
3, wurde in einem Versuch eine leitfähige Probe des in der Tabelle
2 gezeigten Vergleichsbeispiels 4 hergestellt. Das Ergebnis war,
dass die Probe eine große
Druckverformung aufwies und keinen bevorzugten Eigenschaftswert
aufwies. Ein einen elektrisch leitfähigen Weichmacher enthaltendes
antistatisches Mittel ist vorstellbar. Allerdings schadet solch
ein antistatisches Mittel der mechanischen Eigenschaft der aus dem
thermoplastischen Elastomer zusammengesetzten Platte, verschlechtert
die Druckverformung hiervon und verfärbt ein fotosensitives Bauteil.
Daher kann die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 8- 183866 offenbarte
Platte nicht für
das leitfähige
Bauteil einer Kopiermaschine und dergleichen eingesetzt werden.
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Das
in der Praxis für
das leitfähige
Bauteil eingesetzte ionenleitfähige
Polymer ist hauptsächlich
aus einer vulkanisierten Kautschukzusammensetzung, welche nicht
recycelt werden kann, zusammengesetzt. Es ist vorstellbar, nicht
die vulkanisierte Kautschukzusammensetzung, sondern ein Chlor enthaltendes
thermoplastisches Elastomer einzusetzen. Allerdings weist ein Chlor
enthaltendes thermoplastisches Elastomer eine große Druckverformung
auf und verfärbt
ein fotosensitives Bauteil. Ferner besteht die Gefahr, dass das
Chlor enthaltende thermoplastische Elastomer ein schädliches
Gas, wie beispielsweise Chlorwasserstoff und Dioxin, bildet, wenn
dieses verbrennt. Die Bevölkerung
ist heute gegenüber
Umweldproblemen sehr bewusst. Folglich weist ein Chlor enthaltendes
thermoplastisches Elastomer bei dessen Handhabung, wenn dieses entsorgt wird,
ein Problem auf.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die vorgenannten Probleme
fertig gestellt. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine leitfähige
Polymerzusammensetzung mit einer gummiartigen Elastizität und Flexibilität und einer
vorzugsweise harzartigen Formbarkeit bereitzustellen, welche einen geringen
elektrischen Widerstand aufweist und recycelfähig ist, ein Verfahren zum
Herstellen der leitfähigen Polymerzusammensetzung
bereitzustellen sowie ein leitfähiges
Bauteil bereitzustellen, welches aus der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zusammengesetzt ist.
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Zur
Lösung
der vorgenannten Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine leitfähige Elastomerzusammensetzung
bereit, welche eine thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A),
die eine aus einem thermoplastischen Harz und/oder einem thermoplastischen
Elastomer zusammengesetzte Verbindung (A1) und eine aus einer oder
mehreren Kautschukkomponenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus EPDM, Butylkautschuk, Ethylenpropylenkautschuk, Acrylkautschuk,
chlorsulfoniertem Polyethylenkautschuk, BIMS, das ein Kautschuk
ist, der durch Bromieren eines Copolymers mit Isobutylen und p-Methylstyrol
gebildet wird, Fluorkautschuk und Silikonkautschuk zusammengesetzte
Verbindung (A2) enthält,
welche durch dynamisches Quervernetzen der Verbindung (A2) mit einem
Vernetzungsmittel in der Verbindung (A1) dispergiert ist, sowie ein
ionenleitfähiges
Mittel (B) enthält,
das ein Metallsalz und ein Polyether enthaltendes Block-Copolymerharz enthält und das
mit der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) vermischt
und in der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) dispergiert
ist.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, dass es
möglich
ist, eine leitfähige Elastomerzusammensetzung
mit einer gummiartigen Beständigkeit,
Elastizität
und Flexibilität,
mit einer harzartigen Formbarkeit und einem geringen elektrischen
Widerstand durch dynamisches Quervernetzen und Dispergieren der
Verbindung (A2) in der Verbindung (A1) und anschließendes Dispergieren
des ionenleitfähigen Mittels
(B), welches das Polyether enthaltende Blockcopolymeharz und das
Metallsalz enthält,
in der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) zu erhalten.
Weil die leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung thermoplastisch ist, ist diese recycelbar.
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Weil
ein ein Metallsalz und ein Polyether enthaltendes Blockcopolymerharz
enthaltendes ionenleitfähiges
Mittel eine Polyetherstruktur auf weist, ist es möglich, Ionen des Metallsalzes
oder dergleichen zu stabilisieren und den elektrischen Widerstand
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung wirksam zu verringern. Andere Strukturen
als die Polyetherstruktur in dem Blockcopolymerharz bewirken, dass
das ionenleitfähige Mittel
mit dem Basismaterial der leitfähigen
Polymerzusammensetzung bis zu einem gewissen Ausmaß kompatibel
ist. Daher weist die leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine vorteilhafte Eigenschaft und Verarbeitbarkeit
auf. Das das Metallsalz und das Polyether enthaltende Blockcopolymerharz
enthaltende ionenleitfähige
Mittel weist einen viel größeren Effekt
als andere Arten von antistatischen Mitteln auf, den elektrischen Widerstand
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zu verringern, und kann die vorteilhafte
Eigenschaft der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung, welche als das Basismaterial der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
dient, aufrechterhalten.
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Das
in dem ionenleitfähigen
Mittel enthaltene, Polyether enthaltende Blockcopolymerharz besteht
aus einer oder aus mehreren harzartigen Zusammensetzung(en), welche
aus einer Gruppe eines Polyetherblockamidcopolymerharzes, einer
modifizierten Substanz eines Polyetheresteramidharzes und eines
Polyetherblockpolyolefinharzes ausgewählt ist/sind.
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Weil
das Polyether enthaltende Blockcopolymerharz aus der Harzzusammensetzung
besteht, wird beim Formen der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zu einem leitfähigen
Bauteil durch Spritzgießen oder
durch Strangpressen, nachdem die leitfähige Elastomerzusammensetzung
geknetet worden ist, in der Harzmatrix, wie beispielsweise einem
Olefinharz, eine Struktur (Perkolationsstruktur), welche für die Anregung vorteilhaft
ist, gebildet, wodurch der elektrische Widerstandswert des leitfähigen Bauteils
in einem höheren Ausmaß als in
herkömmlichen
leitfähigen
Bauteilen verringert wird. Insbesondere wenn eine Mischung eines Polye therblockamidcopolymerharzes
und eines Polyamidhomopolymers, und vor allem, wenn eine Mischung eines
Polyetherblockamidcopolymerharzes und eines Polyamidhomopolymers
mit derselben Struktur wie des in dem Polyetherblockamidcopolymerharz
enthaltenen Amids, welche während
des Formens bei einer hohen Temperatur geschmolzen worden ist, abgekühlt wird,
um eine Phasenstruktur zu bilden, wird das Polyamidhomopolymer früher als
das Polyetherblockamidcopolymerharz faserförmig koaguliert. Daran anschließend wird das
Polyetherblockamidcopolymerharz in dem Polyamidhomopolymer aufgrund
der Kompatibilität
des ersteren mit dem letzteren wirksam angeordnet, so dass eine
vorteilhafte Perkolationsstruktur gebildet wird.
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Beispielsweise
beträgt
der Schmelzpunkt des Polyethylenoxidblocknylon-12-Harzes, welches in dem in dem Beispiel
der vorliegenden Erfindung eingesetzten Irgastat P18 enthalten ist,
158 °C.
Der Schmelzpunkt von Nylon 12 beträgt 176 °C und liegt damit geringfügig höher als
der von Polyethylenoxidblocknylon-12-Harz. Der Schmelzpunkt des
Polyethylenoxidblocknylon-6-Harzes, welches in Irgastat P22 enthalten
ist, beträgt
204 °C.
Der Schmelzpunkt von Nylon-6 beträgt 220 °C und liegt damit geringfügig höher als
der des Polyethylenoxidblocknylon-6-Harzes. In jedem Fall ist der
Schmelzpunkt des Homopolymers höher
als der des Polyetherblockamidcopolymers. Folglich koaguliert das
Homopolymer früher
als das Polyetherblockamidcopolymer.
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Es
ist möglich,
Alkalimetalle, Metalle der Gruppe 2A und ferner andere Metalle als
das Metall des Metallsalzes einzusetzen.
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Das
Polyetherblockamidcopolymerharz ist als harzartige Zusammensetzung
bevorzugt. Vor allem ist Polyetherblocknylonharz bevorzugt. Ganz
besonders bevorzugt sind Polyetherblocknylon-11-Harz, Polyetherblockny lon-12-Harz
und Polyetherblocknylon-6-Harz. Wie zuvor ausgeführt, sind des Weiteren insbesondere eine
Mischung aus einem Polyetherblocknylon-12-Copolymerharz und Nylon-12 sowie
eine Mischung aus Polyetherblocknylon-6-Copolymerharz und Nylon-6
bevorzugt, weil diese die Perkolationsstruktur wirksam bilden können.
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Es
ist bevorzugt, dass die leitfähige
Elastomerzusammensetzung das ionenleitfähige Mittel (B) in einer Volumenfraktion
von nicht weniger als 8 % und von nicht mehr als 45 % enthält.
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Wenn
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung das ionenleitfähige Mittel (B) in einer Volumenfraktion
von weniger als 8 % enthält,
ist es schwierig, den elektrischen Widerstand der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zu verringern. Wenn andererseits die leitfähige Elastomerzusammensetzung
das ionenleitfähige Mittel
(B) in einer Volumenfraktion von mehr als 45 % enthält, nehmen
die Formbarkeit und die Druckverformung der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
ab und nimmt der Volumenwiderstand hiervon kaum ab. Das heißt, die
Kosten für
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung nehmen aufgrund der Zugabe einer überschüssigen Menge
des ionenleitenden Mittels zu.
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Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung enthält
das ionenleitende Mittel (B) vorzugsweise in einer Volumenfraktion
von weniger als 10 % und nicht mehr als 40 %, besonders bevorzugt
von weniger als 15 % und nicht mehr als 40 % und höchst bevorzugt
von weniger als 20 % und nicht mehr als 40 %. Die Volumenfraktion
bezeichnet den Volumenprozentsatz des ionenleitfähigen Mittels (B) in einer
harzartigen Matrixphase der leitfähigen Elastomerzusammensetzung.
Der Volumenprozentsatz des ionenleitfähigen Mittels (B) in der harzartigen
Matrixphase ist das Verhältnis
des ionenleitfähigen
Mittels (B) in der harzhaltigen Matrix, ausgenommen des Kautschuks
und des thermoplastischen Elastomers, welche dynamisch quervernetzt
sind, um eine Domäne
zu bilden.
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Die
thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) enthält die Verbindung
(A1) enthaltend ein thermoplastisches Styrolelastomer und/oder ein
Olefinharz als eine Hauptkomponente hiervon sowie die Verbindung
(A2), welche in der Verbindung (A1) durch dynamisches Quervernetzen
der Verbindung (A2), welche aus einer oder mehreren Kautschukkomponenten
ausgewählt
aus EPDM, Butylkautschuk, Ethylenpropylenkautschuk, Acrylkautschuk,
chlorsulfoniertem Polyethylenkautschuk, BIMS, welches ein Kautschuk
ist, welcher durch Bromieren eines Copolymers von Isobutylen und
p-Methylstyrol gebildet wird, Fluorkautschuk und Silikonkautschuk
besteht, dispergiert ist.
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Beispielsweise
weist die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) als ihre
Basis eine Zusammensetzung auf, welche die ein thermoplastisches
Styrolelastomer als ihre Hauptkomponente enthaltende Verbindung
(A1) und die ein EPDM als ihren Hauptbestandteil enthaltende Verbindung
(A2), welche in der Verbindung (A1) durch dynamisches Quervernetzen
der Verbindung (A2) dispergiert ist, enthält. Dadurch wird erreicht,
dass die leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine geringe Härte und eine geringe Druckverformung aufweist,
und eine gummiartige Elastizität
und Flexibilität
sowie eine harzartige Formbarkeit erreicht.
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Es
ist bevorzugt, dass die Kautschukkomponente der Verbindung (A2)
lediglich aus EPDM besteht. In dem Fall, bei dem das EPDM mit anderem
Kautschuk vermischt ist, beträgt
das Verhältnis
von EPDM zu dem Gesamtkautschuk vorzugsweise nicht weniger als 50
Gew.-% und besonders bevorzugt nicht weniger als 80 Gew.-%. Die
Hauptkette des EPDM besteht aus gesättigtem Kohlenwasserstoff und
enthält
keine Doppelbindungen.
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Folglich
wird die Molekülhauptkette
kaum geschnitten, selbst wenn der EPDM einer Atmosphäre mit einem
hohen Ozongehalt ausgesetzt wird oder für einen langen Zeitraum mit
Licht bestrahlt wird. Daher weist die leitfähige Elastomerzusammensetzung
durch Erhöhen
des Mischungsverhältnisses
des EPDM's, welches gegenüber Ozon,
gegenüber
Ultraviolettstrahlen und gegenüber
Hitze sehr beständig
ist, auf das zuvor beschriebene Verhältnis eine verbesserte Beständigkeit
gegenüber
Ozon, gegenüber
Ultraviolettstrahlung und gegenüber
Hitze auf.
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Abgesehen
von EPDM ist es möglich,
Butylkautschuk, Ethylenpropylenkautschuk, Acrylkautschuk und chlorsulfoniertem
Polyethylenkautschuk einzusetzen.
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Es
ist bevorzugt, dass das Verhältnis
der Summe des Gewichts des thermoplastischen Styrolelastomers und
des Olefinharzes der Verbindung (A1) zu dem Gewicht der Kautschukkomponente
der Verbindung (A2), deren Hauptkomponente EPDM ist, in einem Bereich
zwischen (40:60) und (15:85) liegt.
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Wenn
das Gewichtsverhältnis
der Kautschukkomponente mehr als die obere Grenze beträgt, ist
es schwer, eine bevorzugte Formbarkeit der erhaltenen leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zu erhalten. Auf der anderen Seite nimmt die Druckverformung der
leitfähigen
Elastomerzusammensetzung möglicherweise ab,
wenn das Gewichtsverhältnis
der Kautschukkomponente weniger als die untere Grenze beträgt. Es ist
besonders bevorzugt, dass das Gewichtsverhältnis der Summe des Gewichts
des thermoplastischen Styrolelastomers und des Olefinharzes der
Verbindung (A1) zu dem Gewicht der Kautschukkomponente der Verbindung (A2)
in einem Bereich zwischen (45:55) und (25:75) liegt.
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Die
Verbindung (A1) enthält
vorzugsweise nicht weniger als 15 Gewichtsteile eines Enthärters und nicht
mehr als 500 Gewichtsteile hiervon bezogen auf 100 Gewichtsteile
der Kautschukkomponente und besonders bevorzugt nicht weniger als
25 Gewichtsteile des Enthärters
und nicht mehr als 400 Gewichtsteile hiervon. Dadurch kann die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung ein angemessenes Ausmaß an Flexibilität und Elastizität erreichen.
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Wenn
die Verbindung (A1) weniger als 15 Gewichtsteile des Enthärters enthält, wird
die Härte
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung möglicherweise hoch. Auf der
anderen Seite ist der Enthärter, wenn
die Verbindung (A1) mehr als 500 Gewichtsteile hiervon enthält, dafür anfällig, auf
der Oberfläche
der dynamisch quervernetzten Verbindung auszubluten, oder der Enthärter verlagert
sich zu dem Kautschuk, was folglich die Quervernetzung inhibiert
und die Eigenschaft der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung verschlechtert.
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Die
Verbindung (A1) enthält
vorzugsweise nicht weniger als ein Gewichtsteil eines Harzes, dessen Hauptbestandteil
ein Olefinharz ist, und nicht mehr als 50 Gewichtsteile hiervon
bezogen auf 100 Gewichtsteile der Kautschukkomponente, besonders
bevorzugt nicht weniger als zwei Gewichtsteile hiervon und nicht
mehr als 40 Gewichtsteile hiervon und ganz besonders bevorzugt nicht
weniger als vier Gewichtsteile hiervon und nicht mehr als 35 Gewichtsteile
hiervon.
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Wenn
die Verbindung (A1) weniger als ein Gewichtsteil des Harzes enthält, ist
die Menge an Harz so niedrig, dass der Effekt des Verbesserns der
Verarbeitbarkeit nicht klar erreicht werden kann. Auf der anderen Seite
ist ein aus der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zusammengesetztes leitfähiges Bauteil, wie beispielsweise
eine Walze, dafür
anfällig,
eine sehr hohe Härte
aufzuweisen, wenn die Verbindung (A1) mehr als 50 Gewichtsteile
des Harzes enthält.
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Die
Verbindung (A2) enthält
vorzugsweise nicht weniger als 15 Gewichtsteile des Enthärters und
nicht mehr als 600 Gewichtsteile hiervon bezogen auf 100 Gewichtsteile
der Kautschukkomponente und besonders bevorzugt nicht weniger als
25 Gewichtsteile des Enthärters
und nicht mehr als 400 Gewichtsteile hiervon. Dadurch kann ein ausreichendes
Ausmaß an
Flexibilität
und Elastizität
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung erreicht werden.
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Wenn
die Verbindung (A2) weniger als 15 Gewichtsteile des Enthärters enthält, besteht
eine dahingehende Tendenz, dass die Härte der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
hoch ist. Wenn die Verbindung (A1) auf der anderen Seite mehr als
600 Gewichtsteile hiervon enthält,
ist der Enthärter
dafür anfällig, aus
der Oberfläche
der dynamisch quervernetzten Verbindung auszuschwitzen, oder der
Enthärters
verlagert sich zu dem Kautschuk, was folglich das Quervernetzen
inhibiert, d.h. der Kautschuk wird nicht ausreichend quervernetzt
und die Eigenschaft der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
verschlechtert sich.
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Der
Volumenwiderstand der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung beträgt
nicht mehr als 1011 (Ω·cm), wenn dieser bei einer
angelegten Spannung von 1.000 V in einem in der JIS K6911 spezifizierten
Testverfahren gemessen wird. Wenn der Volumenwiderstand der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
größer als
1011,0 (Ω·cm) ist,
weist das aus der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zusammengesetzte leitfähige Bauteil, wie beispielsweise
eine Walze und ein Band, eine niedrige Transfereffizienz, eine geringe
elektrische Ladung und eine geringe Tonerversorgung auf. Folglich
kann das leitfähige
Bauteil nicht in praktische Anwen dung genommen werden. Es ist vorteilhaft,
dass die leitfähige
Polymerzusammensetzung semileitfähig
ist, d.h. der Volumenwiderstand hiervon beträgt nicht weniger als 104,0 (Ω·cm) und
nicht mehr als 1011,0 (Ω·cm). Die Messbedingung für den Volumenwiderstand
ist in der JIS K6911 bei einer angelegten Spannung von 1.000 V, einer
konstanten Temperatur von 23 °C
und einer konstanten relativen Feuchtigkeit von 55 % spezifiziert.
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In
dem Fall, in dem die leitfähige
Elastomerzusammensetzung Ruß (C)
enthält,
kann der Volumenwiderstand hiervon auf weniger als 108 (Ω·cm) eingestellt
werden, wenn der Volumenwiderstand bei einer angelegten Spannung
von 1.000 V in einem in der JIS K6911 spezifizierten Testverfahren
gemessen wird.
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Wie
zuvor beschrieben, ist das ionenleitfähige Mittel (B), welches das
Metallsalz und das Polyether enthaltende Blockcopolymerharz enthält, in der
Matrix der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) dispergiert
und der Ruß ist
darin enthalten. Folglich wird es ermöglicht, dass die leitfähige Elastomerzusammensetzung
eine gummiartige Beständigkeit,
Elastizität,
Flexibilität
sowie eine thermoplastische harzartige Formbarkeit aufweist. Des
Weiteren ist es möglich,
die Leitfähigkeit
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung durch Zugabe einer sehr kleinen Menge von
Ruß hierzu
stark zu erhöhen.
Wenn die thermoplastische Elastomerzusammensetzung eine geringe
Menge an Ruß enthält, nimmt
die Druckverformung und die Fließbarkeit hiervon kaum ab und
wird fast nicht gehärtet.
Das heißt,
es ist möglich,
die Leitfähigkeit
der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
nicht durch Erhöhung
der eingesetzten Menge des ionenleitfähigen Mittels, welches teuer
ist, sondern durch Einsatz einer geringen Menge an Ruß in der
thermoplastische Elastomerzusammensetzung erheblich zu verbessern.
Dadurch kann der Volumenwiderstand der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
auf nicht mehr als 108 (Ω·cm) eingestellt werden, wenn
dieser bei einer angelegten Spannung von 1.000 V gemessen wird.
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In
dem Fall, in dem die leitfähige
Elastomerzusammensetzung den Ruß enthält, ist
es bevorzugt, dass nicht weniger als 5 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels
(B) und nicht mehr als 45 Gew.-% hiervon bezogen auf das Gesamtgewicht
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt werden.
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Wenn
weniger als 5 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels (B) bezogen auf
das Gesamtgewicht der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt werden, ist es schwierig, den
Effekt des Verringerns des elektrischen Widerstandes hiervon zu
erreichen. Wenn mehr als 45 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels
(B) bezogen auf das Gesamtgewicht der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
eingesetzt werden, unterliegt die leitfähige Elastomerzusammensetzung
einer Härtung.
Auch wenn die leitfähige
Elastomerzusammensetzung das teure ionenleitende Mittel (B) in einer
höheren
als einer gewissen Menge enthält, ändert sich
die Leitfähigkeit hiervon
fast nicht und die Materialkosten werden hoch. Es ist besonders
bevorzugt, dass nicht weniger als 10 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels
(B) und nicht mehr als 30 Gew.-% hiervon bezogen auf das Gesamtgewicht
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt werden.
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Es
ist bevorzugt, dass nicht weniger als 10 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels
(B) und nicht mehr als 150 hiervon bezogen auf 100 Gewichtsteile
der Verbindung (A1), welche die Matrixkomponente der thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung (A) ist, eingesetzt werden.
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Es
ist vorteilhaft, dass nicht weniger als 1,0 Gew.-% Ruß und nicht
mehr als 10,0 Gew.-% hiervon bezogen auf das Gesamtgewicht der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
eingesetzt werden.
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Wenn
weniger als 1,0 Gew.-% Ruß bezogen
auf das Gesamtgewicht der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt werden, ist es schwierig, den
Effekt des Verringerns des elektrischen Widerstandswertes hiervon
zu erhalten. Auf der anderen Seite kann die leitfähige Elastomerzusammensetzung
Probleme hinsichtlich ihrer Eigenschaft aufweisen, wenn mehr als
10,0 Gew.-% Ruß bezogen
auf das Gesamtgewicht der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt werden. Beispielsweise kann
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine niedrige Fließbarkeit oder eine hohe Härte aufweisen,
wenn diese geformt wird, und ihre Druckverformung und Verarbeitbarkeit
können
sich verschlechtern. Es ist besonders bevorzugt, dass nicht weniger
als 2 Gew.-% Ruß und
nicht mehr als 5 Gew.-% hiervon bezogen auf das Gesamtgewicht der
leitfähigen Elastomerzusammensetzung
eingesetzt werden.
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Es
ist bevorzugt, dass nicht weniger als 2 Gew.-% Ruß und nicht
mehr als 25 Gew.-% hiervon bezogen auf 100 Gewichtsteile der Verbindung
(A1) der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) eingesetzt werden.
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Es
ist bevorzugt, dass als Ruß (C)
leitfähiger
Ruß eingesetzt
wird. Als leitfähiger
Ruß kann
Ketjen black EC und Ketjen black EC-600JD eingesetzt werden. Des
Weiteren kann als leitfähiger
Ruß Acetylenruß und dergleichen
eingesetzt werden. Denka black (hergestelt von Denki Kagaku Kogyo)
kann als Acetylenruß eingesetzt
werden.
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Es
ist vorteilhaft, dass die thermplastische Elastomerzusammensetzung
(A) nicht weniger als 25 Gewichtsteile eines thermoplastischen Styrole lastomers
und nicht mehr als 400 Gewichtsteile hiervon, weniger als 500 Gewichtsteile
eines Enthärters
und weniger als 50 Gewichtsteile eines Olefinharzes bezogen auf
100 Gewichtsteile der Kautschukkomponente, wie beispielsweise EPDM,
enthält.
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Wenn
die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) weniger als 25
Gewichtsteile des thermoplastischen Styrolelastomers enthält, weist
die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) eine geringe Fließbarkeit
auf. Folglich ist es schwierig, die die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) enthaltende leitfähige
Elastomerzusammensetzung zu verarbeiten. Wenn die Verbindung (A2)
in der Verbindung (A1) durch dynamisches Quervernetzen der Verbindung
(A2) dispergiert wird, wird die leitfähige Elastomerzusammensetzung
daher krümelig
und folglich ist es schwierig, die leitfähige Elastomerzusammensetzung
zu formen. Wenn die thermoplastische Elastomerzusammensetzung mehr
als 400 Gewichtsteile des thermoplastischen Styrolelastomers enthält, besteht
die Tendenz, dass die Druckverformung der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
hoch ist. Es ist besonders bevorzugt, dass die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung (A) nicht weniger als 30 Gewichtsteile
des thermoplastischen Styrolelastomers und nicht mehr als 150 Gewichtsteile
hiervon enthält.
-
Es
ist bevorzugt, dass als das thermoplastische Styrolelastomer hydriertes
thermoplastisches Elastomer eingesetzt wird. Doppelbindungen des
hydrierten thermoplastischen Styrolelastomers werden durch Hydrierung
gesättigt.
Das hydrierte thermoplastische Styrolelastomer weist eine geringe
Härte auf
und ist beständig.
Weil die Doppelbindungen des hydrierten thermoplastischen Styrolelastomers
gesättigt
sind, reagiert das hydrierte thermoplastische Styrolelastomer bei
dem dynamischen Quervernetzen nicht mit einem Vernetzungsmittel
und inhibiert folglich nicht das Quer vernetzen des Kautschuks. Folglich
kann die dynamisch quervernetzte thermoplastische Elastomerzusammensetzung
eine gewünschte
Thermoplastizität
aufweisen. Dementsprechend ist es bevorzugt, das thermoplastische
Styrolelastomer bis zu einem solchen Ausmaß hydriert einzusetzen, dass
das thermoplastische Styrolelastomer beim dynamischen Quervernetzen
nicht vernetzt wird. Es ist bevorzugt, dass das Molekulargewicht
des thermoplastischen Styrolelastomers im Hinblick auf seine mechanische
Festigkeit nicht weniger als 80.000 beträgt. Das Harz und der Kautschuk
werden durch Einsatz von nicht hydriertem thermoplastischen Elastomer
(SBS, SIS und dergleichen) in einem Bereich vernetzt, in dem sich
die Verarbeitbarkeit der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung nicht verschlechtert. Dadurch kann die
mechanische Festigkeit der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung erhöht
werden.
-
Die
nachfolgenden hydrierten thermoplastischen Styrolelastomere können eingesetzt
werden: Styrol-Ethylen-Ethylen/Propylen-Styrol-Copolymer (SEEPS),
Styrol-Ethylen/Propylen-Styrol-Copolymer (SEPS) und Styrol-Ethylen/Butylen-Styrol-Copolymer
(SEBS). Zusätzlich
zu der (Poly)styrolfamilie können
die nachfolgenden thermoplastischen Elastomere eingesetzt werden:
Polyolefinfamilie, Polyesterfamilie, Polyamidfamilie sowie Polyurethanfamilie.
-
Der
Enthärter
wird eingesetzt, damit die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
einen ausreichenden Grad an Flexibilität und Elastizität aufweist.
Wenn die thermoplastische Elastomerzusammensetzung aber mehr als
500 Gewichtsteile des Enthärters
enthält,
kann der Enthärter
aus der Oberfläche
der dynamisch quervernetzten Verbindung ausbluten oder kann das
Quervernetzen inhibieren. Folglich wird die Kautschukkomponente
nicht ausreichend quervernetzt und die Eigenschaft der thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung (A) kann sich verschlechtern.
-
Es
ist bevorzugter, dass die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
nicht weniger als 10 Gewichtsteile des Enthärters und nicht mehr als 150
Gewichtsteile der Kautschukkomponente enthält.
-
Die
thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) enthält das Olefinharz,
damit die Oberflächenfestigkeit
hiervon sowie die Fließbarkeit
hiervon verbessert wird. Wenn die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) mehr als 50 Gewichtsteile des Olefinharzes enthält, weist
die aus der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zusammengesetzte leitfähige Walze oder dergleichen
eine hohe Härte
und eine große Druckverformung
auf.
-
Es
ist bevorzugter, dass die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
nicht weniger als 5 Gewichtsteile des Olefinharzes und nicht mehr
als 20 Gewichtsteile der Kautschukkomponente enthält.
-
In
der vorliegenden Beschreibung bedeutet Gewichtsteil einer Kautschukkomponente
in dem Fall von nicht ölverlängertem
Kautschuk den Gewichtsteil des nicht ölverlängerten Kautschuks. In dem
Fall von ölverlängertem
Kautschuk bezeichnet der Gewichtsteil der Kautschukkomponente das
Gewicht lediglich der Kautschukkomponente, welches durch Subtraktion
des Gewichts der Ölkomponente
von dem des ölverlängerten Kautschuks
erhalten wird. Wenn der Kautschuk aus einer Mischung von ölverlängertem
Kautschuk und nicht ölverlängertem
Kautschuk besteht, bedeutet Gewichtsteil der Kautschukkomponente
die Summe des Gewichts der Kautschukkomponente, welche durch Subtraktion
des Ge wichts der Ölkomponente
von dem des ölverlängerten
Kautschuks plus dem Gewicht des ölverlängerten
Kautschuks erhalten wird.
-
Als
Enthärtungsmittel
kann Öl
und Weichmacher eingesetzt werden. Es ist möglich, als das Öl bekanntes
synthetisches Öl,
wie beispielsweise Paraffinöl,
naphthenisches Öl,
Mineralöl
aus aromatischen Reihen, Oligomer aus Kohlenwasserstoffreihen oder
Prozessöl,
einzusetzen. Es ist möglich,
als synthetisches Öl
Oligomer aus α-Olefin,
Oligomer aus Butan und amorphes Oligomer aus Ethylen sowie aus α-Olefin einzusetzen. Es
ist möglich,
als Weichmacher Dioctylphthalat (DOP), Dibutylphthalat (DBP), Dioctylsebacat
(DOS) sowie Dioctyladipat (DOA) einzusetzen.
-
Um
zu ermöglichen,
dass die leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine bevorzugte mechanische Eigenschaft
aufweist, ist es bevorzugt, ölverlängerten
Kautschuk mit einem sehr großen
Molekulargewicht einzusetzen. Es ist möglich, als EPDM Esprene 670F
hergestellt von Sumitomo Chemical, Esprene 601F hergestellt von
Sumitomo sowie KELTAN 509X100 hergestellt von Idemitsu DSM einzusetzen.
-
Als
Olefinharz können
kommerziell erhältliche
Olefinharze eingesetzt werden: Polyethylen, Polypropylen, Ethylenethylacrylatharz,
Ethylenvinylacetatharz, Ethylenmethacrylatharz, Ionomerharz, Polyesterharz
und chloriertes Polyethylen. Diese Harze können einzeln oder in Kombination
von zwei oder mehr hiervon eingesetzt werden. Andere thermoplastische
Harze können
eingesetzt werden. Von diesen Olefinharzen ist Polypropylen besonders
bevorzugt, weil es eine bevorzugte Verarbeitbarkeit aufweist, weil
es die Festigkeit der leitfähigen
Elastornerzusammensetzung verbessern kann und weil es mit dem EPDM
kompatibel ist.
-
Vorzugsweise
kann ein harzartiges Vernetzungsmittel eingesetzt werden, um das
dynamische Quervernetzen durchzuführen. Das harzartige Vernetzungsmittel
ist ein synthetisches Harz, welches eingesetzt wird, um dem Kautschuk
zu ermöglichen,
durch Erhitzen oder dergleichen eine Vernetzungsreaktion einzugehen.
Anders als in dem Fall, in dem Schwefel und ein Vulkanisierungsbeschleuniger
eingesetzt werden, verhindert der Einsatz des harzartigen Vernetzungsmittels
das Auftreten von Ausschwitzen und macht die permanente Druckverformung
der leitfähigen
Kautschuk niedrig. Daher ist ein harzartiges Vernetzungsmittel bevorzugt,
weil es im Hinblick auf das Aufrechterhalten der Akkurazität und Beständigkeit
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung überlegen
ist Phenolharz ist besonders bevorzugt.
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Als
andere harzartige Vernetzungsmittel können Melamin-Formaldehyd-Harz, Triazin-Formaldehyd-Kondensat
und Hexamethoxymethyl-Melaminharz
eingesetzt werden. Das Phenolharz ist besonders bevorzugt.
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Es
ist möglich,
als Phenolharz Phenolharze einzusetzen, welche durch Reaktion von
Phenolen, wie beispielsweise Phenol, Alkylphenol, Kresol, Xylenol
sowie Resorcin, mit Aldehyden, wie beispielsweise Formaldehyd, Essigaldehyd
und Furfural, synthetisiert worden sind. Es ist bevorzugt, Alkylphenol-Formaldehyd-Harz
einzusetzen, welches aus einer Reaktion von Formaldehyd mit Alkylphenol
mit einer an die Ortho-Position oder die Para-Position von Benzol
gebundenen Alkylgruppe resultiert, weil das Alkylphenol-Formaldehydharz
mit dem Kautschuk kompatibel und reaktiv ist, was folglich die Startzeit
einer Vernetzungsreaktion vergleichsweise früh macht. Die Alkylgruppe des
Alkylphenol-Formaldehyd-Harzes weist 1 bis 10 Kohlenstoffatome auf.
Folglich werden Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe und Butylgruppe
beispielhaft genannt. Es ist möglich,
als das harzartige Vernetzungsmittel modifiziertes Alkylphenolharz
einzuset zen, welches durch Additionskondensation von para-tertiärem Butylphenolsulfid
und Aldehyden sowie Alkylphenolsulfidharz gebildet worden ist. Das
harzartige Vernetzungsmittel wird vorzugsweise in einer Menge von
nicht weniger als einem Gewichtsteil und nicht mehr als 50 Gewichtsteilen
und besonders bevorzugt von nicht weniger als acht Gewichtsteilen
und nicht mehr als 15 Gewichtsteilen bezogen auf 100 Gewichtsteile
der Kautschukkomponente eingesetzt.
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Das
dynamische Quervernetzen kann in der vorliegenden Erfindung in der
Gegenwart eines Halogens (Chlorid, Bromid, Fluorid und Iodid) erreicht
werden. Um dem Halogen zu erlauben, in der dynamischen Quervernetzungsreaktion
vorzuliegen, wird ein halogeniertes harzartiges Quervernetzungsmittel
eingesetzt oder wird der Elastomerzusammensetzung ein Halogendonor
zugefügt.
Halogenierte Harze vom zuvor beschriebenen Additionskondensationstyp
können
als das halogenierte harzartige Vernetzungsmittel eingesetzt werden. Vor
allem ist halogeniertes Phenolharz mit wenigstens einem an die Aldehydeinheit
des Phenolharzes gebundenen Halogenatom vorteilhaft. Halogeniertes
Alkylphenol-Formaldehyd-Harz
ist höchst
bevorzugt, weil es mit dem Kautschuk kompatibel und reaktiv ist
und die Startzeit der Quervernetzungsreaktion vergleichsweise früh macht.
Selbst wenn die thermoplastische Elastomerzusammensetzung Halogen
enthält,
liegt das Halogen in Mengen von lediglich einigen Prozenten (weniger
als 5 %) des Vernetzungsmittels, welches in mehreren Prozenten des
Gesamtmaterials vorliegt, vor. Folglich verunreinigt die leitfähige Elastomerzusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung die Umwelt viel weniger als ein Vinylchlorid enthaltendes
Polymer.
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Als
Halogendonor kann Zinnchlorid, wie beispielsweise Zinn(IV)chlorid,
Eisenchlorid und Kupferchlorid eingesetzt werden. Chloriertes Polyethylen
kann als halogeniertes Harz eingesetzt werden. Die Halogendonoren
kön nen
einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr derselben eingesetzt
werden.
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Ein
Vernetzungsaktivator kann eingesetzt werden, um die Vernetzungsreaktion
richtig zu bewirken. Als Vernetzungsaktivator wird Metalloxid eingesetzt.
Als Metalloxid ist Zinkoxid oder Zinkcarbonat bevorzugt.
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Zusätzlich zu
dem harzartigen Vernetzungsmittel ist es bevorzugt, beim Durchführen der
dynamischen Quervernetzung Peroxide einzusetzen, weil der Einsatz
der Peroxide das Auftreten von Ausschwitzen verhindert und den Grad
der Druckverformung verringert. Die dynamische Vernetzung kann durch
Einsatz von Schwefel durchgeführt
werden.
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In
dem Fall, in dem ein Peroxid eingesetzt wird, um das dynamische
Quervernetzen durchzuführen, können die
nachfolgenden Peroxide, sofern notwendig, selektiv eingesetzt werden:
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexyn-3,
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan sowie Dicumylperoxid. Beim
Durchführen
der Quevernetzungsreaktion durch Einsatz eines Peroxids zur Verbesserung
und zur Einstellung der mechanischen Eigenschaften der Walze oder
dergleichen, wie beispielsweise der Ermüdungseigenschaft, und zur Verbesserung
der Vernetzungsdichte können
die nachfolgenden Vernetzungshilfsmittel eingesetzt werden: Triallylisocyanurat
(TAIC), Triallylcyanurat (TAC), Trimethylolpropantrimethacrylat
(TMPT) und Ethylenglykoldimethacrylat (EDMA). Falls erforderlich
können
beim Durchführen
der Vernetzungsreaktion Harz und Schwefel in Kombination mit dem
Peroxid eingesetzt werden.
-
Ein
Füllstoff
kann in der leitfähigen
Polymerzusammensetzung gegebenenfalls enthalten sein, um deren mechanische
Festigkeit zu verbessern, solange der Füllstoff die elektrische Eigenschaft
und andere Eigenschaften derselben nicht beeinträchtigen. Es ist möglich, als
Füllstoff
Pulver aus Silika, Ruß,
Ton, Talk, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Aluminiumhydroxid
und dergleichen einzusetzen. Es ist bevorzugt, dass die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung weniger als 60 Gewichtsteile des Füllstoffes
bezogen auf 100 Gewichtsteile des Kautschuks enthält. Wenn
der Füllstoff
in einer Menge von mehr als 60 Gewichtsteilen eingesetzt wird, kann
sich die Flexibilität
des Kautschuks verschlechtern.
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Die
leitfähige
Polymerzusammensetzung kann, falls erforderlich, ein Alterungsschutzmittel,
Wachs und dergleichen enthalten. Es ist möglich, als Alterungsschutzmittel
Imidazole, wie beispielsweise 2-Mercaptobenzimidazol, Amine, wie
beispielsweise Phenyl-α-naphthylamin,
N,N'-Di-2-Naphthyl-p-phenylendiamin
und N-Phenyl-N'-(1,3-dimethylbutyl)-p-phenylendiamin, sowie
Phenole, wie beispielsweise 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol und styrolisiertes Phenol,
einzusetzen.
-
Um
die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung zu
erhalten, wird die thermoplastische Elastomerzusammensetzung dynamisch
quervernetzt, bevor die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) und das ionenleitfähige
Mittel (B) miteinander vermischt werden.
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Insbesondere
wird eine nach dem Dispergieren des vernetzbaren Kautschuks in dem
thermoplastischen Harz und/oder dem thermoplastischen Elastomer
durch dynamisches Quervernetzen des vernetzbaren Kautschuks in einem
Extruder oder in einem Kneter erhaltene Zusammensetzung unter Einsatz
des Extruders oder des Kneters erneut geknetet und das ionenleitfähige Mittel
wird mit der erhaltenen Zusammensetzung vermischt. Dadurch wird
die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung erhalten.
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Das
ionenleitende Mittel (B) weist als Eigenschaft auf, dass es fast
nicht in die dynamisch vernetzte Domainphase eintritt, sondern selektiv
in der Matrixphase vermischt ist. Folglich wird das ionenleitende
Mittel (B) gemäß dem zuvor
beschriebenen Verfahren selektiv in der Matrix der leitfähigen thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung angeordnet. Das heißt, das ionenleitfähige Mittel
(B) kann lokal in dem thermoplastischen Elastomer, welche die Matrix
der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung ist, vorliegen. Folglich
beeinträchtigt
das ionenleitfähige
Mittel (B), welches in der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung enthalten ist, den Vernetzungsgrad
des Gummis nicht negativ. Folglich ist es möglich, eine Erhöhung der
Druckverformung zu unterdrücken.
Ferner ist es nicht notwendig, die Menge des eingesetzten ionenleitfähigen Mittels
(B) zu erhöhen.
Daher ist es möglich,
eine Erhöhung
in der Härte
der leitfähigen thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung zu verhindern und die Materialkosten zu
verringern. Dadurch kann das ionenleitfähige Mittel (B) auf der Oberfläche der
leitfähigen
Elastomerzusammensetzung angeordnet werden.
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Bei
dem Verfahren zum Herstellen der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
enthaltend das ionenleitfähige
Mittel (B) und den Ruß (C)
zusätzlich
zu der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) wird die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung (A) dynamisch quervernetzt, bevor die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) und das ionenleitfähige
Mittel (B) miteinander vermischt werden.
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Beim
Kneten des ionenleitfähigen
Mittels (B), des Rußes
(C) und der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) ist es
möglich,
das ionenleitfähige
Mittel (B) sowie den Ruß (C)
dem Extruder oder dem Kneter zur gleichen Zeit zuzuführen. Es
ist aber bevorzugt, das ionenleitende Mittel (B) sowie den Ruß (C) zu kneten,
um den Ruß (C)
gleichmäßig in dem
ionenleitfähigen
Mittel (B) zu dispergieren, um ein leitfähiges Verbundmaterial zu erhalten,
und dann das leitfähige
Verbundmaterial sowie die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) zu kneten.
-
Der
Ruß (C)
wird, wie zuvor beschrieben, durch Kneten des ionenleitfähigen Mittels
(B) und des Rußes (C)
in dem ionenleitfähigen
Mittel (B) dispergiert. Dadurch ist es möglich, die Leitfähigkeit
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung durch Einsatz einer geringen Menge an Ruß zu verbessern.
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Es
ist bevorzugt, dass die Heiztemperatur zu der Zeit des dynamischen
Quervernetzens 160 °C
bis 200 °C
beträgt,
und dass der Zeitraum des Heizens eine bis 20 Minuten beträgt. Es ist
bevorzugt, dass die Heiztemperatur zu der Zeit, wenn das ionenleitfähige Mittel
(B) mit der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung vermischt
wird, 160 °C
bis 220 °C
beträgt
und, dass die Zeitspanne des Erhitzens eine bis 20 Minuten beträgt. Um den
in dem späteren
Verfahren durchzuführenden
Betrieb zu erleichtern, ist es bevorzugt, die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A), welche durch das dynamische Quervernetzen erhalten wurde, zu
pelletieren. Dadurch kann eine vorteilhafte Formbarkeit erhalten
werden.
-
Um
das dynamische Quervernetzen und das Kneten durchzuführen, kann
ein biaxialer Extruder, ein Banbury-Mischer und ein Kneter eingesetzt
werden. Es ist möglich,
die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) querzuvernetzen,
nachdem die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) mit dem
ionenleitenden Mittel (B) vermischt ist.
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Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung weist eine hohe Fließbarkeit
und folglich eine hohe Formbarkeit auf. Folglich kann die leitfähige Elastomerzusammensetzung
röhrenförmig extrudiert
oder spritzgegossen werden. Die leitfähige Walze kann durch ein nachfolgend
beschriebenes, bekanntes Verfahren zu der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
geformt werden.
-
Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird zu einem Pellet geformt. Das Pellet wird durch eine
Spritzgussvorrichtung in die Form eines Rohres geformt. Nachdem
die Oberfläche
der geformten leitfähigen
Elastomerzusammensetzung poliert worden ist, wird diese auf eine
vorbestimmte Größe geschnitten,
um die leitfähige
Walze zu erhalten. Beim Herstellen der leitfähigen Walze ist es möglich, einen
monoaxialen Extruder anstelle einer Spritzgussvorrichtung einzusetzen,
um das Pellet röhrenförmig zu
extrudieren, und die Oberfläche
des Rohres, falls erforderlich, zu polieren und diese dann zu schneiden.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt eine durch Formen der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
gebildete, leitfähige
Walze zur Verwendung in einem elektrofotografischen Gerät bereit.
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Das
heißt,
das leitfähige
thermoplastische Elastomer gemäß der vorliegenden
Erfindung ist dahingehend exzellent, dass es einen sehr niedrigen
Volumenwiderstand, eine geringe Druckverformung und eine niedrige
Härte aufweist.
Weil die aus dem leitfähigen
thermoplastische Elastomer zusammengesetzte leitfähige Walze
einen niedrigen elektrischen Widerstandswert aufweist, wird die
leitfähige
Walze für
einen Drucker, eine elektrostatische Kopiermaschine, einen Faxapparat
sowie eine elektrofotografische Vorrichtung, wie beispielsweise
ein ATM, eingesetzt. Insbesondere kann die leitfähige Walze geeigneterweise
für leitfähige Bauteile
einge setzt werden, welche einen niedrigen elektrischen Widerstandswert
aufweisen müssen.
Folglich wird die leitfähige
Walze als eine Übertragungswalze,
eine Ladewalze, eine Tonerbereitstellungswalze, eine Entwicklerwalze
und eine Antriebswalze einer Farbkopiervorrichtung und dergleichen
eingesetzt.
-
Vor
allem kann die leitfähige
Walze geeignerweise als Antriebswalze eines Bild bildenden Mechanismus
eines elektrofotografischen Geräts
eingesetzt werden. Die Antriebswalze treibt von der Innenseite des Überführungsbandes
ein Überführungsband
des Bild bildenden Mechanismus des elektrofotografischen Geräts an. Von
der Antriebswalze wird gefordert, dass diese eine geringe Druckverformung
und eine hohe Präzision
aufweist.
-
In
dem Fall, bei dem eine semileitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung durch Einsatz der thermoplastische
Elastomerzusammensetzung und des ionenleitfähigen Mittels und nicht des
Rußes
gebildet wird, ist es bevorzugt, die semileitfähige thermoplastische Elastomerzusammensetzung
als eine antistatische Papierförderwalze
auszubilden.
-
Insbesondere
stellt die vorliegende Erfindung eine Papier fördernde Walze mit einer Druckverformung von
weniger als 30 %, wenn die Druckverformung bei einer Temperatur
von 70 °C
für 22
bis 24 Stunden in einem in der JIS K6262 spezifizierten Testverfahren
gemessen wird, und mit einer Shore-Härte von nicht weniger als 10
und nicht mehr als 50 und mit einem Oberflächenwiderstand von weniger
als 1011 (Ω), wenn der Oberflächenwiderstand
bei einer angelegten Spannung von 1.000 V in einem in der JIS K6911
spezifizierten Testverfahren gemessen wird, bereit.
-
Weil
die Papier fördernde
Walze einen geringen Oberflächenwiderstand
aufweist, ist es möglich,
zu verhindern, dass darauf eine statische Elektrizität erzeugt
wird. Folglich kann die Papier fördernde
Walze geeigneterweise in einer Druckvorrichtung eingesetzt werden,
wie beispielsweise einem Injektionsdrucker oder einer elektrostatischen
Kopiermaschine mit einem Mechanismus, von dem gefordert wird, dass
dieser ein qualitativ hochwertiges Bild erzeugt, welcher durch eine
auf einem Transportmedium, wie beispielsweise Papier, geladene statische
Elektrizität
ein Bild nachteilig beeinflusst.
-
Die
Oberfläche
(Kontaktoberfläche
zwischen der Walze und dem zu transportierenden Gegenstand, wie
beispielsweise Papier, Film und dergleichen) der antistatischen,
Papier fördernden
Walze sollte aus der semileitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung bestehen. Insbesondere
wird ein röhrenförmig geformtes,
aus einer Elastomerzusammensetzung zusammengesetztes Bauteil auf
dem Umfang eines aus Metall oder Keramik bestehenden Metallschaftes
befestigt. Ein Klebstoff kann zwischen dem Metallschaft und der
Papier fördernden
Walze vorgesehen sein. Die Oberfläche der Papier fördernden
Walze kann aufgeraut sein, um deren Reibungskoeffizienten zu erhöhen, so
dass die Oberfläche
hiervon Papier mit einer großen Griffkraft
für Papier
oder dergleichen kontaktiert.
-
Der
Grund, warum die Druckverformung der Papier fördernden Walze auf weniger
als 30 % eingestellt wird, ist wie folgt: wenn die Druckverformung
der Papier fördernden
Walze auf mehr als 30 % eingestellt wird, ist die Dimensionsveränderung
der Papier fördernden
Walze so groß,
dass diese für
den praktischen Gebrauch ungeeignet ist. Es ist besonders bevorzugt,
dass die Druckverformung der Papier fördernden Walze auf weniger
als 25 % eingestellt wird. Je kleiner die Druckverformung, desto
besser.
-
Die
durch das in der JIS K-6253 (Durometer vom Typ A) spezifizierte
Verfahren gemessene Shore-Härte
der Papier fördernden
Walze wird auf nicht weniger als 10 und nicht mehr als 50 eingestellt,
um die Walzenspaltbreite groß zu
machen.
-
Wenn
die Shorte-Härte
weniger als 10 beträgt,
ist die Papier fördernde
Walze so weich, dass ihre Druckverformung zu groß ist. Wenn die Shorte-Härte mehr als 50 beträgt, ist
die Papier fördernde
Walze andererseits so hart, dass eine ausreichende Walzenspaltbreite
nicht erreicht werden kann.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Die 1 ist
eine schematische Ansicht, welche eine leitfähige Walze gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
Die 2 ist
eine schematische Ansicht, welche ein leitfähiges Band gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
Die 3 ist
eine erläuternde
Ansicht zum Darstellen des Verfahrens des Messens der Umfangsungleichmäßigkeit
des elektrischen Widerstandes einer leitfähigen Walze.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen beschrieben.
-
Um
eine leitfähige
Walze 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform,
wie in der 1 dargestellt, zu bilden, wird
eine leitfähige
Elastomerzusammensetzung, welche aus den nachfolgenden Zusammensetzungen zusammengesetzt
ist, zu einer zylindrischen Walze geformt. Dann wird ein Schaft 2 in
ein hohles Teilstück
der Walze durch Presssitz eingeführt
oder der Schaft 2 sowie die Walze werden mit einem Klebstoff
miteinander verbunden.
-
Eine
thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) gemäß einer
ersten Ausführungsform
enthält eine
Verbindung (A1) enthaltend ein thermoplastisches Styrolelastomer
als ihren Hauptbestandteil sowie eine Verbindung (A2) enthaltend
eine Kautschukkomponente, deren Hauptbestandteil EPDM ist, welche
in der Verbindung (A1) durch dynamisches Quervernetzen der Verbindung
(A2) dispergiert ist.
-
Die
Kautschukkomponente der Verbindung (A2) besteht aus ölverlängertem
EPDM. Die Verbindung (A2) enthält Öl, dessen
Menge gleich zu der der Kautschukkomponente ist. Die Verbindung
(A1) enthält
ein thermoplastisches hydriertes Styrolelastomer (SEEPS) mit einem
zahlengemittelten Molekulargewicht von 300.000, Polypropylen, welches
ein Olefinharz ist, sowie Öl,
dessen Menge gleich der Summe der Menge des SEEPS und der des Olefinharzes
ist.
-
Als,
ein Metallsalz und hauptsächlich
Polyether enthaltendes Blockcopolymerharz enthaltendes ionenleitfähiges Mittel
(B) wird ein ionenleitfähiges
Mittel eingesetzt, welches aus einer Mischung eines Nylon-12-Homopolymers
und eines Polyetherblocknylon-12-Copolymers und eines zu der Mischung
zugefügten Monohydrats
von Natriumperchlorat besteht. Die leitfähige Elastomerzusammensetzung
enthält
das ionenleitfähige
Mittel (B) in solch einer Weise, dass das ionenleitfähige Mittel
(B) in der Matrix komponente der gesamten leitfähigen Elastomerzusammensetzung
in einer Volumenfraktion von 32 % bezogen auf die Matrixkomponente
dispergiert ist.
-
Als
Vernetzungsmittel wird ein Phenolharz-Vernetzungsmittel eingesetzt.
Als Vernetzungsaktivator wird Zinkoxid eingesetzt. Paraffinöl wird als
Enthärter
eingesetzt, um die Verarbeitbarkeit der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zu verbessern und deren Härte
einzustellen.
-
Die
Druckverformung der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung gemäß der ersten
Ausführungsform
beträgt
25 %, wenn die Druckverformung, wie in der JIS K6262 spezifiziert,
bei einer Temperatur von 70 °C
für 22
bis 24 Stunden in dem permanenten Testverfahren für Kautschuk,
vulkanisiert oder thermoplastisch, gemessen wird. Der Volumenwiderstand
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung beträgt
108,7 (Ω·cm), wenn
dieser bei einer angelegten Spannung 1.000 V mit dem in der JIS-K6911
spezifizierten Verfahren gemessen wird. Die Härte der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
beträgt
54, wenn diese mit dem in der JIS-K-6253 spezifizierten Verfahren
(ein Durometer des Typs A wird als Testgerät eingesetzt) gemessen wird.
-
Nachdem
die Verbindung (A1), die Verbindung (A2) sowie die Additive miteinander
unter Einsatz eines Kneters oder eines Mischers vermischt worden
sind, wird der Kautschuk durch dynamisches Quervernetzen des Kautschuks
in der Mischung dispergiert. Nachdem der Mischung eine erforderliche
Menge des ionenleitfähigen
Mittels zugefügt
wurde, werden die Komponenten erneut unter Einsatz des Kneters oder
des Mischers vermischt. Dadurch wird die leitfähige Elastomerzusammensetzung
erhalten. Die erhaltene leitfähige
Elastomerzusammensetzung wird durch den Einsatz des Extruders zu
einer walzenartigen Konfiguration geformt.
-
Die
erhaltene leitfähige
Walze 1 weist eine gummiartige Beständigkeit, Elastizität, Flexibilität sowie
eine, eine thermoplastischem Harz ähnliche Formbarkeit auf und
weist einen niedrigen elektrischen Widerstand auf. Die leitfähige Walze 1 erzeugt
kein schädliches
Gas, wenn diese abgeschabt oder verbrannt wird. Das heißt, die
leitfähige
Walze 1 verunreinigt nicht die Umwelt und weist Thermoplastizität auf. Folglich
ist die leitfähige
Walze 1 recycelbar.
-
Wie
in der 2 dargestellt, kann ein leitfähiges Band 3, wie
beispielsweise ein Überführungsband, aus
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zusammengesetzt sein. Das leitfähige Band 3 wird
durch zwei oder mehr Rollen 4 fest gestreckt. Das leitfähige Band 3 dient
als ein Mittel zum Transportieren eines Blattes 6, wie
beispielsweise Papier, indem es dieses auf seinem geraden Teilstück 5,
welches auf seiner Oberseite angeordnet ist, bewegbar hält, und
indem es ein auf einem fotosensitiven Bauteil gebildetes Tonerbild
auf das Blatt 6 transferiert.
-
Beispiele
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und Vergleichsbeispiele werden nachfolgend
beschrieben.
-
Die,
die in den Tabellen 1 und 2 gezeigten Bestandteile enthaltenen Zusammensetzungen
aller der Beispiele und der Vergleichsbeispiele wurden wie nachfolgend
beschrieben zu einer walzenartigen Konfiguration geformt. Ein Schaft
wurde in jede Walze eingeführt.
Dadurch wurde die leitfähige
Walze jedes der Beispiele und der Vergleichsbeispiele hergestellt.
-
-
-
In
den Tabellen 1 und 2 sind die Zahlenwerte, welche oberhalb der Spalten
dargestellt sind, welche die Volumenprozentzahl des ionenleitfähigen Mittels
in der Matrix zeigt, in Gewichtsteilen angegeben. Die Abkürzung TPE
in den Tabellen bedeutet thermoplastisches Elastomer.
-
Die
eingesetzten Materialien waren wie folgt. Der Ölgehalt des 100 % ölverlängerten
EPD ist in der Spalte des Enthärters
enthalten. Der Wert von lediglich der Kautschukkomponente ist in
der Spalte mit dem Kautschuk genannt. Das heißt, von den 100 Gewichtsteilen
des in den Tabellen 1 und 2 gezeigten Enthärters sind 65 Gewichtsteile
das in dem ölverlängerten
EPDM enthaltene Öl
und 35 Gewichtsteile sind das in der Verbindung (A1) enthaltene Öl.
- • Kautschuk:
EPDM hergestellt von Sumitomo Chemical, Esprene 670F (100 % verlängert durch
Paraffinöl)
- • Hydriertes
Styrol TPE: SEEPS (Mn = 300.000, Mw = 342.000) hergestellt von Kuraray,
Septon 4077
- • Olefin-TPE:
Milastomer 8030N, hergestellt von Mitsui Chemicals
- • Olefinharz
1: Polypropylen, Novatech PP BC6 hergestellt von Japan Polychem
- • Olefinharz
2: geradkettiges Polyethylen niedriger Dichte, Ultozex 3520L, hergestellt
von Mitsui Sumitomo Polyolefin
- • Olefinharz
3: Polypropylen, Mitsui Sumitomo Polypro B101 WAT, hergestellt von
Mitsui Sumitomo Polyolefin
- • Kompatibilisierungsmittel:
Maleinsäure
modifiziertes Polypropylen, Yumex 1010, hergestellt von Sanyo Chemical
Industries
- • Ionenleitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung: eine Chlor enthaltende thermoplastische Elastomerzusammensetzung
enthaltend Phthalsäureester,
Elastage ES2520A, hergestellt von Tosch
- • Leitfähiges Mittel
1: Monohydrat von Natriumperchlorat wird zu einer Mischung von Nylon-12
+ Polyetherblocknylon-l2-Copolymer zugefügt. Hergestellt von Ciba Speciality
Chemicals, IRGASTAT P18
- • Leitfähiges Mittel
2: Metallsalz wird zu Polyether-Polyolefin-Copolymer zugefügt. Hergestellt
von Sanyo Chemical Industries, Pelestat 300
- • Leitfähiges Mittel
3: Monohydrat von Natriumperchlorat wird zu einer Mischung von Nylon-6
+ Polyetherblocknylon-6-Copolymer zugefügt. Hergestellt von Ciba Speciality
Chemicals, IRGASTAT P22
- • Leitfähiges Mittel
4: Ruß hergestellt
von Ketjen Black International, Ketjen Black EC
- • Leitfähiges Mittel
5: Polyetherblockamidcopolymer, hergestellt von Elf Atochem. PEBAX
MH1657
- • Enthärter: Paraffinöl, Diana
Prozessöl
PW-380, hergestellt von Idemitsu Kosan
- • Vernetzungsmittel
1: Tackrol 250-III (Vernetzungsmittelharz, halogeniertes Alkylphenolharz),
hergestellt von Taoka Chemical
- • Vernetzungsmittel
2: Tackrol 201 (Vernetzungsmittelharz), hergestellt von Taoka Chemical
- • Vernetzungsaktivator:
Zinkoxid, zinc oxide white, hergestellt von Mitsui Kinzoku.
-
Es
wurde ein aus der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung jedes der Beispiele 1 bis 6 und der Vergleichsbeispiele
1 und 2 zusammengesetztes Pellet hergestellt.
-
Nachdem
ein thermoplastisches Elastomer in einem Enthärter aufgequollen worden ist,
werden das thermoplastische Elastomer und ein Pellet aus einem Olefinharz
bei 160 °C
bis 220 °C
für 1 bis
20 Minuten in einem biaxialen Extruder, einem Kneter oder einem
Banbury-Mischer geknetet, um eine Mischung (Verbindung) des thermoplastischen
Elastomers, des Olefinharzes und des Enthärters herzustellen. Dann wurden
in den biaxialen Extruder ein Pellet der mit einer Pelletvorrichtung
gebildeten Verbindung, ein Pellet eines ölverlängerten Kautschuks, ein reaktives
Phenolharz, welches als harzartiges Vernetzungsmittel fungiert,
sowie Additive, wie beispielsweise Zinkoxid, eingeführt. Nachdem
diese bei 160 °C
bis 230 °C
für eine
bis 20 Minuten geknetet worden sind, um den Kautschuk dynamisch
querzuvernetzen, wurde die Mischung extrudiert.
-
Daran
anschließend
wurde die extrudierte Zusammensetzung abgekühlt und zu einem Pellet geschnitten.
Leitfähige
Mittel wurden mit dem Pellet der dynamisch vernetzten Zusammensetzung
vermischt. Dann wurde die Mischung erneut in den biaxialen Extruder
eingeführt,
um die Mischung für
1 bis 20 Minuten bei 160 °C
bis 260 °C
zu kneten. Die Mischung kann in einem Kneter oder in einem Banbury-Mischer
anstelle von in einem biaxialen Extruder geknetet werden. Daran
anschließend
wurde die Mischung der dynamisch quervernetzten Kautschukzusammensetzung
und des leitfähigen
Mittels durch ein bekanntes Verfahren zu einem Pellet geformt. Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels 1 enthielt kein
leitfähiges
Mittel. Die dynamisch vernetzte Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels
1 wurde ebenfalls erneut in den biaxialen Extruder eingeführt und
zu einem Pellet geschnitten.
-
Bei
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels 3 wurde die Mischung,
nachdem ein aus einem thermoplastischen Olefinelastomer, Olefinharzen,
einem Kompatibilisierungsmittel und einem leitfähigen Mittel zusammengesetztes
Pellet trocken vermischt worden ist, in einen biaxialen Extruder
eingeführt.
Nachdem die Mischung bei 160 °C
bis 260 °C
für eine
bis 20 Minuten geknetet worden ist, wurde die Mischung abgekühlt und
zu einem Pellet geschnitten. Anders als in den Vergleichsbeispielen
1 und 2 wurde das Kneten einmal in dem Extruder durchgeführt.
-
In
dem Vergleichsbeispiel 4 wurde ein Pellet einer thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung, welche kommerziell erhältlich ist, eingesetzt.
-
• Herstellung einer Testprobe
-
Jedes
Pellet wurde in einer Spritzgussvorrichtung geformt, um ein Gussblatt
mit 130 mm × 130
mm × 2
mm zu formen, und die nach JIS spezifizierte Testprobe wird später beschrieben.
-
• Herstellung einer Walze
-
Jedes
Pellet wurde in einen Harzextruder eingeführt, um dieses röhrenförmig zu
extrudieren. Nachdem ein Schaft in das Rohr eingeführt worden
ist und damit verbunden worden ist, wurde das Rohr auf eine benötigte Größe geschnitten
und poliert, um eine leitfähige
Walze zu bilden, welche als eine Übertragungswalze dient, auf
der ein Laserstrahldrucker, nämlich
der von Hewlett Packard Inc. hergestellte Laser Jet 4050, montiert
wurde. Die röhrenförmige leitfähige Walze
wies einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm und
eine Länge
von 218 mm auf.
-
• Beispiele 1 bis 6
-
Wie
in der Tabelle 1 gezeigt, enthielt die leitfähige Walze jedes der Beispiele
1 bis 6 eine leitfähige
Polymerzusammensetzung, welche die Verbindung (A1) enthaltend ein
hydriertes thermoplastisches Styrolelastomer, ein Olefinharz und
eine erforderliche Menge eines Enthärters sowie die Verbindung
(A2) enthaltend EPDM als deren Hauptbestandteil und eine benötigte Menge
eines Enthärters
enthält,
wobei die Verbindung (A2) in der Verbindung (A1) durch dynamisches
Quervernetzen der Verbindung (A2) dispergiert ist. Ein ein Metallsalz
und ein Polyether enthaltendes Blockcopolymerharz enthaltendes ionenleitfähiges Mittel
wurde in jeder der Mischungen der Verbindungen (A1) und (A2) in
einer spezifizierten Volumenfraktion dispergiert. Die Menge des
in der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels 6 enthaltenen ionenleitfähigen Mittels
betrug 6 Gewichtsteile, also weniger als 10 Gewichtsteile.
-
• Vergleichsbeispiele 1 bis
4
-
Wie
in der Tabelle 2 gezeigt, war die leitfähige Elastomerzusammensetzung
jedes der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 aus Komponenten zusammengesetzt,
welche nicht dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung entsprechen.
Insbesondere enthielt die leitfähige
Elastomerzusammensetzung der Vergleichsbeispiele 1 und 2 kein ionenleitfähiges Mittel,
welches ein Metallsalz und ein hauptsächlich Polyether enthaltendes
Blockcopolymerharz enthielt. Die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
des Vergleichsbeispiels 3 war nicht quervernetzt. Die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels 4 enthielt ein kommerziell
erhältliches
Chlor enthaltendes thermoplastisches Elastomer.
-
Die
nachfolgenden Tests wurden mit den Proben und den leitfähigen Walzen,
welche aus den leitfähigen
Elastomerzusammensetzungen der Beispiele und des Vergleichsbeispiels
zusammengesetzt waren, durchgeführt.
Die Testergebnisse der Untersuchungen sind in jeder der Tabellen
gezeigt.
-
• Messung des Volumenwiderstandes
-
Gussblätter (130
mm × 130
mm × 2
mm) wurden hergestellt, um den Volumenwiderstand pv(Ω·cm) hiervon
bei einer konstanten Temperatur von 23 °C, einer konstanten relativen
Feuchtigkeit von 55 % und einer angelegten Spannung von 1.000 V
in dem in der JIS K6911 spezifizierten Testverfahren mit einem digitalen Ultrahochwiderstandsmessgerät R-8340A,
hergestellt von Advantest Corporation, zu messen.
-
In
den Tabellen ist der Volumenwiderstand in einem herkömmlichen
Logarithmus dargestellt.
-
• Messung der Härte
-
Die
Härte jeder
leitfähigen
Walze wurde unter Einsatz des in der JIS K-6253 (Durometer vom Typ
A) spezifizierten Verfahrens gemessen.
-
• Messung der Druckverformung
-
Die
Druckverformung jeder Probe wurde bei einer Temperatur von 70 °C für 24 Stunden
gemäß "Permanent set testing
methods for rubber, vulcanized or thermoplastic", wie in der JIS K6262 spezifiziert,
gemessen.
-
• Test zur Untersuchung von
Verfärbung
auf einem fotosensitiven Bauteil
-
Das
Gussblatt jeder der Beispiele und der Vergleichsbeispiele wurde
für eine
Woche bei 32,5 °C
und einer relativen Feuchtigkeit von 90 % gehalten, wobei jedes
Gussblatt gegen ein fotosensitives Bauteil in einer Kartusche (Kartuschentyp:
4127X) eines Laserstrahldruckers vom Typ des von Hewlett Packard
Inc. hergestellten Laser Jet 4050 gepresst wurde. Nachdem jedes
Fragment von dem fotosensitiven Bauteil entfernt war, wurde ein
Halbtondruck durch den Drucker, in dem das fotosensitive Bauteil
angeordnet ist, durchgeführt.
Ob auf den gedruckten Papierblättern
durch Verunreinigung des fotosensitiven Bauteils verursachte Verfärbungen vorhanden
waren oder nicht, wurde visuell überprüft, um Evaluierungen
gemäß der nachfolgenden
drei Kriterien zu machen:
- O:
- Auf gedrucktem Papier
wurde keine Verfärbung
beobachtet, als dieses visuell überprüft wurde.
- Δ:
- Geringer Grad an Verfärbung (nachdem
fünf oder
weniger Papierblätter
gedruckt wurden, war eine Verfärbung
auf dem Papier fast nicht zu erkennen und folglich beim Gebrauch
kein Problem zu erkennen).
- x
- : Hoher Grad an Verfärbung (nachdem
fünf oder
mehr Papierblätter
gedruckt wurden, konnten Verfärbungen
auf dem Papier immer noch visuell erkannt werden).
-
• Formbarkeit
-
Das
Pellet jedes der Beispiele und der Vergleichsbeispiele wurde in
einem Extruder geformt. Die Verformbarkeit eines jeden Pellets wurde
auf der nachfolgenden Basis evaluiert:
- O:
- Eine bevorzugte extrudierte
Haut wurde beobachtet.
- Δ:
- Schlecht extrudierte
Haut. Eine Walze konnte nicht hergestellt werden, sofern die Extrusionsgeschwindigkeit
nicht verringert wurde und sofern die Abrasionslänge nicht hoch eingestellt
wurde, indem das Pellet derart extrudiert wurde, dass der Außendurchmesser
der Walze groß war.
- x
- : Ein Extrusionsverformen
konnte nicht durchgeführt
werden.
-
• Messung der Umfangsungleichmäßigkeit
des elektrischen Widerstandes der Walze
-
Wie
in der 3 dargestellt wurde die leitfähige Walze 11, in
welche ein Metallschaft 12 eingeführt war, zum Messen der Umfangsungleichmäßigkeit
des elektrischen Widerstandes jeder leitfähigen Walze 11 auf
eine Aluminiumtrommel 13 montiert, wobei die leitfähige Walze 11 sich
in Kontakt mit der Aluminiumtrommel 13 befand. Das vordere
Ende eines Leiters mit einem Innenwiderstand r (100 Ω), welcher
mit dem positiven Pol einer Spannungsquelle 14 verbunden
war, wurde mit einer Endoberfläche
der Aluminiumtrommel 13 verbunden, und das vordere Ende
eines Leiters, welcher mit dem negativen Pol der Spannungsquelle 14 verbunden
war, wurde mit einer Endoberfläche
der leitfähigen
Walze 11 verbunden.
-
Es
wurde eine an den Innenwiderstand r des elektrischen Drahtes angelegte
Spannung detektiert. Die detektierte Spannung betrug V.
-
Angenommen,
dass die an die Vorrichtung angelegte Spannung auf E eingestellt
wird, ist der Widerstand R der Walze wie folgt: R = r × E/(V-r).
Weil der Begriff (-r) als geringfügig betrachtet wird, ist R
= r × E/V.
-
Eine
Last F von 500 g wurde auf beide Enden des Metallschafts 12 angelegt.
Die Walze rotierte mit 30 UpM. Die angelegte Spannung E betrug 500
V. Die detektierte Spannung V wurde während vier Sekunden 100 mal
gemessen. Der Widerstand R wurde unter Verwendung der vorgenannten
Gleichung berechnet. Das Verhältnis
des berechneten maximalen Widerstandswertes zu dem berechneten minimalen
Widerstandswert wurde als die Umfangsungleichmäßigkeit festgestellt. Es ist
bevorzugt, dass die Umfangsungleichmäßigkeit nicht weniger als 1,0
und nicht mehr als 1,2 beträgt.
Die Messung wurde bei einer konstanten Temperatur von 23 °C und einer
konstanten Feuchtigkeit von 55 % durchgeführt.
-
Wie
in der Tabelle 1 gezeigt, enthielt die leitfähige Walze jedes der Beispiele
1 bis 5 die spezifizierte Menge des ionenleitfähigen Mittels. Folglich wurde
festgestellt, dass die leitfähige
Walze einen niedrigen Volumenwiderstand, eine geringe Druckverformung
und eine angemessene Härte
aufwies. Des Weiteren verfärbte
die leitfähige
Walze nicht das fotosensitive Bauteil, war die leitfähige Walze
hinsichtlich ihrer Verformbarkeit hervorragend und wies eine angemessene
Umfangsungleichmäßigkeit
auf, d.h., diese hatte bevorzugte elektrische Eigenschaften. Weil
die die leitfähige
Walze zusammensetzende leitfähige
Elastomerzusammensetzung thermoplastisch war, ist die leitfähige Walze
recycelbar. Weil die leitfähige
Elastomerzusammensetzung kein Chlor enthielt, verunreinigt diese
nicht die Umwelt. Beispiel 6 enthielt eine geringe Menge des ionenleitfähigen Mittels.
Daher hatte Beispiel 6 eine hohe elektrische Eigenschaft, hatte
aber eine geringe Umfangsungleichmäßigkeit.
-
Wie
in der Tabelle 2 gezeigt, enthielt die leitfähige Walze des Vergleichsbeispiels
1 kein leitfähiges
Mittel. Folglich wies die leitfähige
Walze einen hohen Widerstandswert auf und war folglich als ein leitfähiges Bauteil
ungeeignet. Die leitfähige
Walze des Vergleichsbeispiels 2 enthielt Kohlenstoff als deren leitfähiges Mittel und
wies folglich einen großen
Unterschied in dem elektrischen Widerstand auf. Das heißt, die
Walze hatte eine große
Umfangsungleichmäßigkeit.
Ferner war die Verformbarkeit der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
nicht vorteilhaft. Die leitfähige
Walze des Vergleichsbeispiels 3 wies eine hohe Druckverformung auf
und war folglich als leitfähiges
Bauteil ungeeignet. Die leitfähige
Walze wies eine hohe Härte
und einen hohen Volumenwiderstand auf. Die leitfähige Walze des Vergleichsbeispiels
4 verfärbte
das fotosensitive Bauteil und wies eine große Druckverformung auf. Folglich
war die leitfähige
Walze als leitfähiges
Bauteil ungeeignet. Die leitfähige
Elastomerzusammensetzung, aus der die leitfähige Walze zusammengesetzt
war, enthielt eine große
Menge von Materialien, wie beispielsweise Chlor und Phthalsäureestern,
welche für
die Umwelt ungünstig sind.
Folglich ist es absehbar, dass die Verwendung dieser Walzen durch
das Gesetz oder durch selbst auferlegte Kontrollen verboten ist.
-
Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) enthaltend die
aus dem thermoplastischen Harz und/oder dem thermoplastischen Elastomer
zusammengesetzte Verbindung (A1) sowie die aus einem quervernetzten
Kautschuk zusammengesetzte Verbindung (A2), wobei die Verbindung
(A2) in der Verbindung (A1) durch dynamisches Quervernetzen der
Verbindung (A2) dispergiert ist. Folglich wies die Elastomerzusammensetzung
eine gummiartige Beständigkeit,
Elastizität,
Flexibilität
und eine harzartige Verformbarkeit auf. Des Weiteren ist das ionenleitfähige Mittel
(B), welche das Metallsalz und das Polyether enthaltende Blockcopolymer
enthält,
in der Matrixkomponente der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A) dispergiert. Daher ist es möglich, die
bevorzugte Eigenschaft der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A), welche als das Basismaterial fungiert, aufrechtzuerhalten und
den elektrischen Widerstand wirksam zu verringern. Ferner weist
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine angemessene Härte auf und verfärbt ein
fotosensitives Bauteil nicht. Zudem ist es möglich, zu verhindern, dass
der elektrische Widerstand schwankt.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das ionenleitfähige
Mittel (B), nachdem die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) dynamisch quervernetzt worden ist, darin vermischt. Daher ist
das ionenleitfä hige
Mittel (B) selektiv in der Matrix der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A) angeordnet. Folglich ist es möglich, eine Verschlechterung
der Eigenschaften (Erhöhung
der Härte
und der Druckverformung) der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
zu unterdrücken,
selbst wenn die leitfähige
Elastomerzusammensetzung das ionenleitfähige Mittel (B) enthält. Ferner
ist es nicht erforderlich, die eingesetzte Menge des ionenleitfähigen Mittels
(B) zu erhöhen.
Daher ist es möglich,
die Materialkosten zu verringern.
-
Die
semileitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beschrieben.
-
Die
semileitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der zweiten
Ausführungsform
enthält
eine Verbindung (A1), welche ein thermoplastisches Styrolelastomer
als deren Hauptbestandteil enthält,
sowie eine Verbindung (A2), welche eine Kautschukkomponente, deren
Hauptbestandteil EPDM ist, enthält,
wobei die Verbindung (A2) in der Verbindung (A1) durch dynamisches
Quervernetzen der Verbindung (A2) mit zwei Arten an harzartigen
Vernetzungsmitteln (insgesamt 12 Gewichtsteile) sowie einem Vernetzungsaktivator
(3,5 Gewichtsteile) dispergiert ist.
-
Die
Verbindung (A1) enthält
ein Styrol-Ethylen-Ethylen/Propylen-Styrol-Copolymer (SEEPS), Polypropylen (PP),
welches ein Olefinharz ist, sowie Paraffinöl, welches als Enthärter fungiert.
Die Gewichtsteile der eingesetzten Verbindung (A1) betrug 100 Teile.
SEEPS : PP : Öl
= 100 : 35 : 170.
-
Die
Verbindung (A2) besteht aus vernetzbarem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM),
welcher mit Paraffinöl
um 100 % ölverlängert ist.
Es wurden 200 Teile des ölverlängerten
EPDM eingesetzt.
-
Das
ionenleitfähige
Mittel (B) enthält
als dessen Basisharz Polyamid-12, welches ein Blockcopolymer des
Polyamids-12 sowie Ether und Natriumperchlorat als das Metallsalz
enthält.
Das ionenleitfähige
Mittel (B) ist in der semileitfähigen
Elastomerzusammensetzung in einer Menge von 16,7 Gew.-% bezogen
auf die Summe des Gewichts der Verbindung (A1) und dem des ionenleitfähigen Mittels
(B) enthalten.
-
Die
semileitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung weist eine Druckverformung
von 17 % bei einer Temperatur von 70 °C für 22 bis 24 Stunden sowie eine
Shore-Härte
von 39 und einen Oberflächenwiderstand
von weniger 109,8 (Ω) bei einer angelegten Spannung
von 1.000 V auf.
-
Das
Verfahren zum Herstellen der semileitfähigen thermoplastischen Elastomerzusammensetzung gemäß der zweiten
Ausführungsform
wird nachfolgend im Detail beschrieben.
-
Nachdem
die thermoplastische hydrierte Styrolelastomerzusammensetzung in
dem Enthärter
aufgequollen worden ist, werden die Mischung und ein Pellet eines
Olefinharzes bei 160 °C
bis 220 °C
für 1 bis
20 Minuten in einem biaxialen Extruder, einem Kneter oder einem
Banbury-Mischer geknetet, um ein Pellet herzustellen, welches aus
einer Mischung (Verbindung A1) der thermoplastischen hydrierten
Styrolelastomerzusammensetzung, des Olefinharzes und des Enthärters zusammengesetzt
ist. Daran anschließend
wird das Pellet, die Verbindung (A2) enthaltend einen ölverlängerten
EPDM-Kautschuk, ein Phenolharz, welches als harzartiges Vernetzungsmittel
fungiert, und erforderliche Additive, wie beispielsweise weißer Zink,
Alterungsschutzmittel, ein Füllstoff
und dergleichen, in den biaxialen Extruder eingeführt. Nachdem
die Komponenten bei 160 °C
bis 220 °C
für 1 bis
20 Minuten geknetet worden sind, um den Kautschuk dynamisch querzuvernetzen,
wird die Mischung extrudiert.
-
Daran
anschließend
wird eine extrudierte Zusammensetzung abgekühlt, um ein Pellet zu erhalten. Das
ionenleitfähige
Mittel (B) wird mit dem Pellet der dynamisch quervernetzten Verbindung
vermischt. Dann wird die Mischung erneut in den biaxialen Extruder
eingeführt,
um die Mischung für
1 bis 20 Minuten bei 160 °C
bis 220 °C
zu kneten. Dadurch wird die semileitfähige thermoplastische Elastomerzusammensetzung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
erhalten. Die Mischung kann anstelle von in dem biaxialen Extruder
in einem Kneter oder in einem Banbury-Mischer geknetet werden. Daran
anschließend
werden die Mischung (Elastomerzusammensetzung der zweiten Ausführungsform)
der dynamisch quervernetzten Zusammensetzung und das leitfähige Mittel
durch ein bekanntes Verfahren zu einem Pellet geformt.
-
Die
semileitfähige
Elastomerzusammensetzung wird unter Einsatz eines bekannten Verfahrens
geformt, um eine Papier fördernde
Walze gemäß der zweiten
Ausführungsform
zu bilden. Das heißt,
die semileitfähige
Elastomerzusammensetzung wird unter Einsatz des Extruders extrudiert,
um eine röhrenförmige Walze zu
erhalten.
-
Weil
die antistatische Papier fördernde
Walze durch Formen der semileitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung gebildet worden ist,
weist diese eine gummiartige Beständigkeit, Elastizität, Flexibilität sowie
eine harzartige Verformbarkeit auf. Ferner verwirklicht die antistatische
Papier fördernde
Walze eine Semileitfähigkeit.
Die antistatische Papier fördernde
Walze enthält
kein Chlor und erzeugt auch kein schädliches Gas, wenn diese entsorgt
wird. Das heißt,
die leitfähige
Walze verunreinigt nicht die Umwelt und ist thermoplastisch. Folglich
ist die leitfähige Walze
recycelfähig.
Die semileitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung weist eine hohe Fließbarkeit
und folglich eine hohe Verformbarkeit auf. Daher wird durch die
antistatische Papier fördernde
Walze nicht verursacht, dass bei dem Drucken eine Scherkraft auftritt,
und diese kann folglich geeigneterweise als eine Papier fördernde
Walze für
einen Tintenstrahldrucker zum Bilden eines qualitativ hochwertigen
Bildes eingesetzt werden.
-
Die
Beispiele 7 bis 13 der Papier fördernden
Walze gemäß der zweiten
Ausführungsform
und das Vergleichsbeispiel 5 werden nachfolgend im Detail beschrieben.
-
Bei
den Papier fördernden
Walzen jedes der Beispiele 7 bis 13 wurden für die Untersuchung der Eigenschaften
unter Einsatz eines Pellets eine Papier fördernde Walze und ein Gussblatt
hergestellt, welches aus einer die in der Tabelle gezeigten Komponenten
enthaltenden Elastomerzusammensetzung zusammengesetzt war. Jedes
Pellet wurde unter Verwendung eines zu dem der zweiten Ausführungsform ähnlichen
Verfahrens hergestellt.
-
In
dem Vergleichsbeispiel 5 wurden für die Untersuchung der Eigenschaften ähnlich zu
den Beispielen 7 bis 13 eine Papier fördernde Walze und ein Gussblatt
wie folgt unter Einsatz eines Pellets, welches aus einer von Toso
hergestellten, Chlor enthaltenden thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(Handelsname: Elastage) zusammengesetzt war, hergestellt.
-
Das
heißt,
ein durch Einsatz des Verfahrens gemäß der zweiten Ausführungsform
hergestelltes Pellet aus einer Elastomerzusammensetzung wurde in
einen Harzextruder eingeführt,
um dieses in Röhrenform
zu extrudieren. Das Rohr wurde geschnitten, um eine Papier fördernde
Walze mit einem Innendurchmesser von 31 mm, einem Außendurchmesser
von 36 mm und einer Breite von 17 mm zu erhalten.
-
In
einer Spritzgussvorrichtung wurde ein Pellet geformt, um eine Gussplatte
mit 130 mm × 130
mm × 2
mm zu bilden, und eine Testprobe eines in JIS spezifizierten Kompressionsballs
wird später
beschrieben. Die Eigenschaften hiervon wurden wie nachfolgend beschrieben
evaluiert.
-
-
Die
oberhalb der Spalten der Volumenfraktion dargestellten Zahlenwerte
des in der Matrix enthaltenen leitfähigen Mittels geben die Gewichtsteile
an.
- • Ionenleitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung: Eine Chlor enthaltende thermoplastische Elastomerzusammensetzung
enthaltend von Tosoh hergestellten Phthalsäureester, Elastage ES2520A
- • Kautschuk:
EPDM hergestellt von Sumitomo Chemical, nämlich Esprene 670F (mit Paraffinöl um 100
% Öl verlängert)
- • Hydrierte
Styrol-TPE-Verbindung: SEEPS (Mn = 300.000) hergestellt von Kuraray,
Septon 4077 + PP (hergestellt von Japan Polychem, Novatech PP BC6)
+ Paraffinöl
(hergestellt von Idemitsu Kosan, Diana Prozessöl PW-380); (SEEPS : PP : Öl) =(100
: 35 : 170).
- • Leitfähiges Mittel
1: Polyetherblocknylon-l2-Harz + Metallsalz hergestellt von Ciba
Speciality Chemicals, IRGASTAT P18 (Basisharz ist Blockcopolymer
von Polyamid-12 sowie Ether und als Metallsalz fungierendes Natriumperchlorat
enthaltendes Polyamid-12)
- • Leitfähiges Mittel
2: Polyether-Polyolefin-Copolymer + Metallsalz, hergestellt von
Sanyo Chemical Industries, Pelestat 300
- • Leitfähiges Mittel
3: Polyetherblocknylon-6-Harz + Metallsalz, hergestellt von Ciba
Speciality Chemicals, IRGASTAT P22 (das Basisharz ist Polyamid-6
enthaltend Blockcopolymer von Polyamid-6 sowie Ether und Natriumperchlorat,
welches als Meteallsalz fungiert)
- • Vernetzungsmittel
1: Tackrol 250-III, hergestellt von Taoka, Chemical
- • Vernetzungsmittel
2: Tackrol 201, hergestellt von Taoka, Chemical
- • Vernetzungsaktivator:
Zinkoxid, zinc oxide white, hergestellt von Mitsui Kinzoku,
-
• Beispiele 7 bis 13
-
In
den Beispielen 7 bis 13 wurde eine dynamisch quervernetzte Mischung
aus 200 Gewichtsteilen (enthaltend 100 % Öl) EPDM sowie 100 Gewichtsteilen
einer hydrierten Styrol-TPE-Verbindung als thermoplastische Elastomerzusammensetzung
eingesetzt. In jedem der Beispiele 7 und 10 bis 13 wurde das, das
Metallsalz und das Polyether enthaltende Blockcopolymerharz enthaltende
leitfähige
Mittel 1 als ionenleitfähiges
Mittel (B) eingesetzt. In den Beispielen 7, 10 und 11 wurde das
leitfähige
Mittel 1 mit der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung derart
vermischt, dass das leitfähige
Mittel 1 in der Matrixkomponente der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
in einer Menge zwischen 9,8 Gew.-% und 28,6 Gew.-% bezogen auf die
Matrixkomponente der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
dispergiert war. Das leitfähige
Mittel 1 wurde in den Beispielen 12 bzw. 13 in einer Menge von 4,8
Gew.-% bzw. 37,5 Gew.-% bezogen auf 100 Gew.-% der Matrixkomponente
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung eingesetzt.
-
In
dem Beispiel 8 wurde das leitfähige
Mittel 2 als das ionenleitfähige
Mittel (B) eingesetzt. In dem Beispiel 9 wurde das leitfähige Mittel
3 als das ionenleitfähige
Mittel (B) eingesetzt. Das leitfähige
Mittel 2 und das leitfähige
Mittel 3 wurden jeweils in einer Menge von 16,7 Gew.-% bezogen auf
100 Gew.-% der Matrixkomponente der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
eingesetzt.
-
• Vergleichsbeispiel 5
-
In
dem Vergleichsbeispiel 5 wurde eine Chlor enthaltende ionenleitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung, welche kommerziell erhältlich ist, eingesetzt. Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels 5 enthielt kein,
ein Metallsalz und ein Polyether enthaltendes Blockcopolymerharz
enthaltendes ionenleitfähiges
Mittel.
-
Die
thermoplastische Elastomerzusammensetzung und die Papier fördernde
Walze jedes der Beispiele 7 bis 13 und des Vergleichsbeispiels 5
wurden vermessen und gemäß den nachfolgenden
Tests untersucht.
-
• Messung des Oberflächenwiderstandes
eines Gussblattes
-
Gussblätter (130
mm × 130
mm × 2
mm) wurden hergestellt, um den Oberflächenwiderstand bei einer angelegten
Spannung von 1 kV, einer konstanten Temperatur von 23 °C und einer
konstanten relativen Feuchtigkeit von 55 % mit einem von Advantest
Corporation Inc. hergestellten digitalen Ultrahochwiderstandsmessgerät R-8340A
zu messen. Die Messung wurde gemäß dem in
der JIS K6911 spezifizierten Messverfahren für den Oberflächenwiderstand
durchgeführt.
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• Test zum Evaluieren der Druckleistung
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Jede
Walze wurde auf einen von Canon hergestellten Tintenstrahldrucker
S300 montiert, um mit dem Drucker einen Ausdruck mit einem vorbe stimmten
Format zu erstellen. Um zu evaluieren, ob die Tinte normal versprüht wurde,
wurde die gedruckte Oberfläche
des Papiers bei der Untersuchung mit einem Videomikroskop beobachtet.
Wenn auf der Walze eine statische Elektrizität erzeugt wurde, wurde eine
Bildstörung
auf der gedruckten Oberfläche
erzeugt.
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Das
Verfahren zum Überprüfen, ob
die gedruckten Papierblätter
verfärbt
waren oder nicht, sowie das Verfahren zum Messen der Druckverformung
und der Härte
wurden unter Verwendung derselben der für die Tabelle 1 beschriebenen
Verfahren durchgeführt.
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Wie
in der Tabelle 3 gezeigt, wies die Papier fördernde Walze, welche aus der
semileitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung der Beispiele 7 bis 13
zusammengesetzt war, eine Druckverformung von weniger als 30 % auf,
wenn die Druckverformung bei einer Temperatur von 70 °C für 22 bis
24 Stunden gemessen wurde, und wies eine Shore-Härte
von nicht weniger als 10 und nicht mehr als 51 auf. Ferner wies die
Papier fördernde
Walze, welche aus der semileitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung der Beispiele 7, 8, 9,
10, 11 und 13 zusammengesetzt war, einen Oberflächenwiderstand von weniger
als 1011 (Ω) auf, wenn der Oberflächenwiderstand
bei einer angelegten Spannung von 1.000 V gemessen wurde. Bei denn
Evaluierungstest der Druckleistung wurde mit Ausnahme des Beispiels
12 keine Abnormalität
detektiert. Auf der Walze wurde keine statische Elektrizität erzeugt.
Folglich wurde auf der Papieroberfläche beim Drucken keine Scherkraft
erzeugt. Des Weiteren war das fotosensitive Bauteil nicht verfärbt.
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Es
wurde festgestellt, dass die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
und die Papier fördernde
Walze jedes der Beispiele 7 bis 13 eine für eine Papier fördernde
Walze geeignete Härte
und eine entsprechende Druckverformung sowie eine überlegene
antistatische Leistung aufwies.
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Weil
in dem Polymer des Materials jedes der Beispiele 7 bis 13 kein Chlor
enthalten war, verschmutzt das Material nicht die Umwelt. Weil das
Material jedes der Beispiele 7 bis 13 thermoplastisch ist, ist das
Material recycelbar und fließfähig. Folglich
weist das Material eine überlegene
Verformbarkeit auf.
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Bevor
die thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) und das ionenleitfähige Mittel
(B) miteinander vermischt werden, wird die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) dynamisch quervernetzt. Daher ist es nicht notwendig, die eingesetzte
Menge des ionenleitfähigen
Mittels (B) zu erhöhen,
und das ionenleitfähige
Mittel (B) kann gleichmäßig in der
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) dispergiert werden.
Folglich ist es möglich,
einen Anstieg der Härte
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung und eine Erhöhung der Materialkosten zu
vermeiden.
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Wie
in der Tabelle 3 gezeigt, weist die Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels
5 eine hohe Druckverformung auf, weil die Zusammensetzung die leitfähigen Mittel
1 bis 3 enthält
und Phthalsäureester,
wie beispielsweise DOP, enthält,
und löst
sich daher, nachdem diese an dem Kernmetall befestigt worden ist.
Folglich ist die Zusammensetzung für eine leitfähige Walze
ungeeignet. Ferner verfärbte
die Papier fördernde
Walze das fotosensitive Bauteil. Die Papier fördernde Walze des Beispiels
12 enthielt eine geringe Menge des leitfähigen Mittels 1. Im Speziellen
wurden 4,8 Gew.-% des ionenleitfähigen
Mittels (B) mit 100 Gewichtsteilen der Matrixkomponente der thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung (A) vermischt. Das heißt, das eingesetzte ionenleitfähige Mittel
(B) lag außer halb
des spezifizierten Bereiches von nicht weniger als 9 Gew.-% und nicht
mehr als 30 Gew.-%. Daher wies der Oberflächenwiderstand der Papier fördernden
Walze einen großen herkömmlichen
Logarithmus von 13,5 auf. Aus diesem Grund wird bei dem Druckleistungstest
aufgrund der Erzeugung von statischer Elektrizität eine Scherkraft erzeugt.
Allerdings wies das Beispiel 12 eine geringe Druckverformung auf
und das fotosensitive Bauteil war nicht verfärbt. Weil die Zusammensetzung
des Beispiels 13 eine große
Menge (37,5 Gew.-%) des leitfähigen
Mittels 1 enthielt, wies die Papier fördernde Rolle eine Härte von
51 auf und wies einen geringen Reibungskoeffizienten auf.
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Die
dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beschrieben.
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Ähnlich zu
der ersten Ausführungsform
wird die leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der dritten
Ausführungsform
zu einer zylindrischen Walze geformt. Ein Schaft wird in ein hohles
Teilstück
der Walze durch Presssitz eingeführt
oder der Schaft und die Walze werden miteinander mit einem Klebstoff
verklebt.
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Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der dritten
Ausführungsform
enthält
eine thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A) enthaltend eine
Verbindung (A1), welche aus einem thermoplastischen Harz und/oder
einem thermoplastischen Elastomer zusammengesetzt ist, sowie eine
Verbindung (A2), welche aus einem vernetzbaren Kautschuk zusammengesetzt
ist, wobei die Verbindung (A2) in der Verbindung (A1) durch dynamisches
Vernetzen der Verbindung (A2) dispergiert ist, sowie ein ionenleitfähiges Mittel (B),
welches ein Metallsalz und ein Polyether enthaltendes Blockcopolymerharz
enthält,
wobei das ionenleitfähige
Mittel (B) in der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A)
dispergiert ist, sowie Ruß (C),
welches in der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) dispergiert
ist.
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Die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung, welche zusätzlich zu dem ionenleitfähigen Mittel
(B) den Ruß (C)
enthält,
weist eine Druckverformung von 22 % auf, wenn die Druckverformung
bei einer Temperatur von 70 °C
für 22
Stunden gemessen wird, und weist einen Volumenwiderstand von 106 (Ω·cm) auf,
wenn dieser bei einer angelegten Spannung von 1000 V gemessen wird.
Die leitfähige
Elastomerzusammensetzung enthält das
ionenleitfähige
Mittel (B) sowie den Ruß (C)
in einer Menge von 15,0 Gew.-% bzw. von 2,3 Gew.-% bezogen auf das
Gesamtgewicht der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung.
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Insbesondere
werden als das thermoplastische Harz und/oder als das thermoplastische
Elastomer Polypropylen (PP) sowie Styrol-Ethylen-Ethylen/Propylen-Styrol-Copolymer (SEEPS)
eingesetzt. Als quervernetzender Kautschuk wird Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
eingesetzt. Die leitfähige
Elastomerzusammensetzung enthält
eine erforderliche Menge an Enthärter.
Der vernetzbare Kautschuk wird mit einem harzartigen Vernetzungsmittel
dynamisch quervernetzt.
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Als
das ionenleitfähige
Mittel (B) wird von Ciba Speciality Chemicals hergestelltes IRGASTAT
P18 eingesetzt. Das IRGASTAT P18 enthält als dessen Basisharz Polyamid-12,
welches das Blockcopolymer von Polyamid-12 sowie Ether und Natriumperchlorat
als das Metallsalz enthält.
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Als
Ruß (C)
wurde leitfähiges
Ketjen Black EC eingesetzt.
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Das
Verfahren zum Herstellen der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
gemäß der dritten
Ausführungsform
wird nachfolgend im Detail beschrieben.
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Beim
Formen der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A) werden Öl enthaltendes SEEPS,
PP, EPDM sowie Vernetzungsmittel (Tacky Roll) sowie ZnO in einen
biaxialen Extruder eingeführt
und bei 200 °C
und 200 UpM geknetet. Bevor das extrudierte Harz pelletiert wird,
wird das dynamische Quervernetzen beendet.
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Das
ionenleitfähige
Mittel (B) und der Ruß (C)
werden bei 200 °C
geknetet, um den Ruß (C)
in dem ionenleitfähigen
Mittel (B) gleichmäßig zu dispergieren.
Dadurch wird ein leitfähiges
Verbundmaterial erhalten.
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Daran
anschließend
wird das leitfähige
Verbundmaterial der vernetzten thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A) zugefügt.
Daran anschließend
werden das leitfähige
Verbundmaterial und die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) bei 200 °C
und 200 UpM geknetet. Dadurch wird die leitfähige thermoplastische Elastomerzusammensetzung
gemäß der dritten
Ausführungsform
hergestellt.
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Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung wird durch ein bekanntes
Verfahren geformt, um die leitfähige
Walze gemäß der dritten
Ausführungsform
zu bilden. Das heißt,
die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung wird unter Einsatz eines
Extruders extrudiert, um eine röhrenförmige Walze
zu erhalten.
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Die
so gebildete leitfähige
Walze weist eine gummiartige Beständigkeit, Elastizität, Flexibilität sowie eine
harzartige Verformbarkeit auf und verwirklicht eine hohe Leitfähigkeit.
Die leitfähige
Walze enthält
keinen Schwefel und erzeugt folglich, wenn diese entsorgt wird,
kein schädliches
Gas. Das heißt,
die leitfähige
Walze verschmutzt nicht die Umwelt und ist thermoplastisch. Daher
ist die leitfähige
Walze recycelbar. Die semileitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung weist eine hohe Fließfähigkeit
auf und zeichnet sich daher durch eine hohe Verformbarkeit aus.
Folglich kann die leitfähige
Walze geeigneterweise als eine Antriebswalze eines elektrofotografischen
Geräts
eingesetzt werden.
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Die
Beispiele der vorliegenden Erfindung und die Vergleichsbeispiele
werden nachfolgend im Detail beschrieben.
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• Beispiel 14
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57
Gewichtsteile Paraffinöl,
welches ein Enthärter
ist, wurden einer Mischung aus 32 Gewichtsteilen Septon 4077 (SEEPS),
welches von Kuraray hergestellt wird und ein thermoplastisches hydriertes
Styrolelastomer ist, sowie 11 Gewichtsteilen Polypropylen (PP),
welches ein Olefinharz ist, zugefügt. Nachdem die Mischung über Nacht
stehengelassen wurde, wurde diese bei 180 °C und 200 UpM mit einem von
Ipeck Inc. hergestellten biaxialen Extruder extrudiert, um ein Pellet
zu erhalten.
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Die
nachfolgenden Verbindungen wurden zu dem Pellet zugefügt: 3,5
Gewichtsteile Zinkoxid, 12 Gewichtsteile eines harzartigen Vernetzungsmittels
(9 Gewichtsteile Tackrol 201, hergestellt von Taoka Chemical, und
3 Gewichtsteile Tackrol 250-III, hergestellt von Taoka Chemical),
15 Gewichtsteile Polypropylen (PP) sowie 200 Gewichtsteile Esprene
670F (ölverlängertes
EPDM), hergestellt von Sumitomo Chemical (von den 200 Gewichtsteilen
waren 100 Gewichtsteile Öl).
Die Mischung wurde in einen biaxialen Extruder eingeführt, um bei
200 °C und
200 UpM ein dynami sches Quervernetzen durchzuführen, um die thermoplastische
Elastomerzusammensetzung (A) zu erhalten.
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100
Gewichtsteile eines antistatischen Mittels, welches aus dem ionenleitfähigen Mittel
(B) (IRGASTAT P18 (Basisharz bestehend aus Polyamid-12, welches
ein Metallsalz und Blockcopolymer von Polyamid-12 sowie Ether enthält), hergestellt
von Ciba Speciality Chemicals) besteht, sowie 15 Gewichtsteile Ketjen
Black EC, welches der Ruß (C)
ist, wurden geknetet, um den Ruß (C)
gleichmäßig in dem
ionenleitfähigen
Mittel (B) zu dispergieren. Dadurch wurde ein leitfähiges Verbundmaterial
erhalten.
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69
Gewichtsteile des erhaltenen Verbundmaterials sowie 330,5 Gewichtsteile
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A), welche durch
ein dem zuvor beschriebenen Verfahren ähnliches Verfahren hergestellt
worden ist, wurden bei 200 °C
und 200 UpM in einem von Kobe Steel hergestellten biaxialen Extruder
geknetet. Auf diese Weise wurde die leitfähige thermoplastische Elastomerzusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung erhalten. 15,0 Gew.-% des ionenleitfähigen Mittels (B) sowie 2,3
Gew.-% des Rußes
(C) wurden bezogen auf das Gesamtgewicht der leitfähigen thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung eingesetzt.
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Die
erhaltenen Materialien wurden durch Spritzgießen geformt, um eine widerstandsmessende
flache Platte zu erhalten. Durch Formen der Materialien wurde eine
Druckverformung messende Probe hergestellt. Die Druckverformung
betrug 25 %. Der Volumenwiderstand betrug weniger als 106 (Ω·cm).
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• Beispiel 15
-
Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Beispiels 15 wurde
durch Durchführen
eines zu dem des Beispiels 14 ähnlichen
Verfahrens hergestellt, ausgenommen, dass 66 Gewichtsteile eines
leitfähigen
Verbundmaterials, welches durch Kneten von 100 Gewichtsteilen Irgastat
P18, welches das ionenleitfähige
Mittel (B) ist, sowie 10 Gewichtsteilen Ketchen Black EC, welches
der Ruß (C)
ist, um den Ruß (C)
gleichmäßig in dem
ionenleitfähigen
Mittel (B) zu dispergieren, erhalten worden ist, sowie 330,5 Gewichtsteile
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A), welche durch
ein zu dem des Beispiels 14 ähnliches
Verfahren hergestellt worden ist, in einem biaxialen Extruder, welcher
von Kobe Steel hergestellt worden ist, geknetet wurden.
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15,1
Gew.-% des ionenleitfähigen
Mittels (B) sowie 1,5 Gew.-% des Rußes (C) wurden bezogen auf das
Gesamtgewicht der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung eingesetzt. Die Druckverformung
betrug 23 %. Der Volumenwiderstand betrug 106,5 (Ω·cm).
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• Beispiel 16
-
Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Beispiels 16 wurde
durch Ausführen eines
zu dem des Beispiels 14 ähnlichen
Verfahrens hergestellt, ausgenommen, dass 64,5 Gewichtsteile eines leitfähigen Verbundmaterials,
welches durch Kneten von 100 Gewichtsteilen Irgastat P18, welches
das ionenleitfähige
Mittel (B) ist, sowie 7,5 Gewichtsteilen Ketjen Black EC, welches
der Ruß (C)
ist, um den Ruß (C) gleichmäßig in dem
ionenleitfähigen
Mittel (B) zu dispergieren, erhalten worden ist, sowie 330,5 Gewichtsteile der
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A), welche durch ein
dem des Beispiels 14 ähnliches Verfahren
hergestellt worden ist, in einem biaxialen Extruder, welcher von
Kobe Steel hergestellt worden ist, geknetet wurden.
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15,2
Gew.-% des ionenleitfähigen
Mittels (B) sowie 1,1 Gew.-% des Rußes (C) wurden bezogen auf das
Gesamtgewicht der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung eingesetzt. Die Druckverformung
betrug 23 %. Der Volumenwiderstand betrug 107,3 (Ω·cm).
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• Beispiel 17
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Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung, welche in dem Beispiel
14 erhalten worden ist, wurde in einem monoaxialen Extruder extrudiert.
Ein Rohr mit einem Durchmesser von 21 mm wurde in die leitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung einführt.
Die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung wurde poliert, um den
Außendurchmesser
der erhaltenen leitfähigen
Walze auf 23 mm einzustellen.
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• Beispiel 18
-
Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Beispiels 18 wurde
hergestellt, ausgenommen, dass 60 Gewichtsteile Irgastat P18, welches
kein Ruß enthielt,
sowie 330,5 Gewichtsteile der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A), welche durch ein zu dem des Beispiels 14 ähnliches Verfahren hergestellt
worden ist, in einem biaxialen Extruder, welcher von Kobe Steel
hergestellt worden ist, geknetet wurden. Das heißt, die leitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung des Beispiels 18 enthielt keinen Ruß (C).
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15,4
Gew.-% des ionenleitfähigen
Mittels (B) wurden bezogen auf das Gesamtgewicht der leitfähigen thermoplastischen
Elastomerzusammen setzung eingesetzt. Die Druckverformung betrug
20 %. Der Volumenwiderstand betrug 108,6 (Ω·cm).
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• Beispiel 19
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Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Beispiels 19 wurde
hergestellt, ausgenommen, dass 63 Gewichtsteile eines leitfähigen Verbundmaterials,
welches durch Kneten von 100 Gewichtsteilen Irgastat P18 und 5 Gewichtsteilen
Ketjen Black EC, um den Ketjen Black EC gleichmäßig in dem Irgastat P18 zu
dispergieren, erhalten worden ist, sowie 330,5 Gewichsteile der
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A), welche durch ein
zu dem des Beispiels 14 ähnliches
Verfahren hergestellt worden ist, in einem biaxialen Extruder, welcher
von Kobe Steel hergestellt worden ist, geknetet wurden.
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15,2
Gew.-% des ionenleitfähigen
Mittels (B) sowie 0,8 Gew.-% des Rußes (C) wurden bezogen auf das
Gesamtgewicht der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung eingesetzt. Die Druckverformung
betrug 21 %. Der Volumenwiderstand betrug 108,3 (Ω·cm).
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• Vergleichsbeispiel 6
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Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels
14 wurde hergestellt, ausgenommen, dass 25 Gewichtsteile Ketjen
Black EC und 330,5 Gewichtsteile der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
(A), welche durch ein zu dem des Beispiels 14 ähnliches Verfahren gebildet
worden ist, in einem biaxialen Extruder, welcher von Kobe Steel
hergestellt worden ist, geknetet wurden.
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Das
heißt,
die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels
6 enthielt kein ionenleitfähiges
Mittel (B).
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7,0
Gew.-% Ruß (C)
wurden bezogen auf das Gesamtgewicht der leitfähigen thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
eingesetzt. Die Druckverformung betrug 38 %. Der Volumenwiderstand
betrug weniger als 106 (Ω·cm).
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Die
Messung und die Untersuchung der leitfähigen thermoplastischen Elastomerzusammensetzung jedes
der Beispiele 14 bis 16 und 18, 19 und des Vergleichsbeispiels 6
sowie die leitfähige
Walze des Beispiels 17 wurden gemäß den nachfolgenden Aspekten
durchgeführt.
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Die
Messung des Volumenwiderstandes und der Druckverformung wurden unter
Einsatz desselben, wie dem für
die Tabelle 1 beschriebenen Verfahrens durchgeführt.
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Ein
Monsanto-Verarbeitbarkeitstestgerät wurde eingesetzt, um die
Verarbeitbarkeit jeder der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzungen durch Extrudieren derselben
bei 200 °C
zu untersuchen.
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Das
Material des Beispiels 14 wurde bei 200 °C extrudiert, um unter Einsatz
des Monsanto-Verarbeitbarkeitstestgeräts ein Rohr zu bilden. Als
ein Ergebnis wies das Rohr auf dessen Oberfläche feine und glatte Stränge auf.
Damit wurde bestätigt,
dass die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung thermoplastisch war.
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Das
Material des Beispiels 15 wurde ebenfalls extrudiert, um unter Einsatz
des Monsanto-Verarbeitbarkeitstestgeräts ein Rohr zu bilden. Als
ein Ergebnis wurde bestätigt,
dass die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung vorteilhaft extrudiert
werden konnte.
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Das
Material des Beispiels 16 wurde ebenfalls extrudiert, um unter Einsatz
eines monoaxialen Extruders ein Rohr zu bilden. Als ein Ergebnis
wurde bestätigt,
dass die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung vorteilhaft extrudiert
werden konnte.
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Weil
das Material jedes der Beispiele 14 bis 16 fließbar ist, konnte das Material,
wie vorstehend beschrieben, zu einem Rohr mit einer schönen glatten
Oberfläche
extrudiert werden. Folglich weist das Material eine exzellente Verformbarkeit
auf und ist recycelbar. Das heißt,
der elektrische Widerstandswert kann durch Erhöhen der Menge des teuren ionenleitfähigen Mittels
nicht signifikant verringert werden, aber durch Einsatz einer geringen
Menge an Ruß verringert
werden. Daher ist das Material jedes der Beispiele 14 bis 16 kostengünstig. Weil
eine geringe Menge Ruß eingesetzt
wird, wird die Eigenschaft des Materials nicht verschlechtert. Das
heißt,
die Fließbarkeit
und die Druckverformung verschlechterten sich nicht.
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Die
leitfähige
Walze des Beispiels 17 wies auf ihrer Oberfläche eine ausreichend glatte
Oberflächenbeschaffenheit
auf. Die leitfähige
Walze wurde auf eine Kopiermaschine montiert, um diese als eine
Antriebsrolle für
ein Überführungsband
einzusetzen. Das Ergebnis war, dass kein Schlupf auftrat und folglich
keine Probleme auftraten.
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Weil
das Beispiel 18 keinen Ruß enthielt,
betrug der Volumenwiderstand der leitfähigen thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
des Vergleichsbeispiels 18 108,6 (Ω·cm). Weil
das Irgastat P18 des Vergleichsbeispiels 19 lediglich fünf Gewichtsteile
Ruß enthielt,
betrug der Volumenwi derstand der leitfähigen thermoplastischen Elastomerzusammensetzung
des Vergleichsbeispiels 19 108,3 (Ω·cm). Die
leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung des Vergleichsbeispiels
6 wies einen niedrigeren Volumenwiderstand als die untere Messgrenze
sowie eine Druckverformung von 38 % auf. Die leitfähige thermoplastische Elastomerzusammensetzung
des Vergleichsbeispiels 6 wurde langsam extrudiert, um unter Einsatz
des monoaxialen Extruders ein Rohr zu bilden. Das Ergebnis war,
dass das Rohr eine sehr hohe Temperatur sowie eine raue Oberfläche aufwies.
Das heißt,
das Rohr wies eine geringe Verformbarkeit auf.
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Die
Leitfähigkeit
der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung jedes der Beispiele 14
bis 16 wird nicht durch Erhöhen
der Menge des teuren ionenleitfähigen
Mittels, aber durch Einsatz einer geringen Menge Ruß verbessert.
Folglich weist die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung einen Volumenwiderstand
von weniger als 108,6 (Ω·cm), besonders bevorzugt
von weniger als 108 (Ω·cm) und ganz besonders bevorzugt
von weniger als 106 (Ω·cm) auf, wenn der Volumenwiderstand
bei einer angelegten Spannung von 1.000 V gemessen wird. Daher kann
die leitfähige
thermoplastische Elastomerzusammensetzung mit geringen Kosten hergestellt
werden, ist diese thermoplastisch und ist diese recycelbar. Weil
eine geringe Menge Ruß eingesetzt
wird, verschlechtert sich ferner die Fließbarkeit und die Druckverformung
der leitfähigen
thermoplastischen Elastomerzusammensetzung nicht. Weil die leitfähige thermoplastische
Elastomerzusammensetzung der Beispiele 14 bis 16 fließbar ist,
ist es einfach, die leitfähige
Walze herzustellen.
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Wie
zuvor beschrieben, ist das Basismaterial der leitfähigen Elastomerzusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine thermoplastische Elastomerzusammensetzung (A), welche
die Verbindung (A1), welche aus einem thermoplastischen Harz und/oder
einem thermoplastischen Elastomer zusammengesetzt ist, und die Verbindung
(A2) enthält,
welche aus einem vernetzbaren Kautschuk zusammengesetzt ist und
in der Verbindung (A1) durch dynamisches Vernetzen der Verbindung
(A2) dispergiert ist. Daher wird ermöglicht, dass die leitfähige Elastomerzusammensetzung
eine gummiartige Beständigkeit,
Elastizität,
Flexibilität
sowie eine harzartige Verformbarkeit aufweist. Des Weiteren ist
das ionenleitfähige
Mittel (B), welche das Metallsalz und das Polyether enthaltende
Blockcopolymerharz enthält,
in dem Basismaterial dispergiert. Daher ist es möglich, die bevorzugten Eigenschaften
der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung zu erhalten und den
elektrischen Widerstand wirksam zu verringern. Ferner weist die
leitfähige
Elastomerzusammensetzung eine angemessene Härte auf, verfärbt diese
ein fotosensitives Bauteil nicht und ist diese dazu fähig, eine
Variation des elektrischen Widerstandes zu verringern.
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Wenn
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung das ionenleitfähige Mittel (B) und den Ruß (C) enthält, kann
die leitfähige
Elastomerzusammensetzung hinsichtlich ihrer Leitfähigkeit
verbessert werden, und diese weist eine hohe Fließbarkeit
und Verformbarkeit auf. Weil die leitfähige Elastomerzusammensetzung
die Umwelt nicht verschmutzt und diese thermoplastisch ist, ist
diese recycelbar und kann kostengünstig hergestellt werden.
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Daher
wird die leitfähige
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung vorzugsweise für
leitfähige
Bauteile eingesetzt, wie beispielsweise für leitfähige Bänder, wie beispielsweise ein Überführungsband,
sowie für
leitfähige
Walzen, beispielsweise eine Übertragungswalze,
eine Antriebswalze und eine Entwicklerwalze, eine Ladewalze und
dergleichen, für
eine Kopiermaschine, einen Drucker und dergleichen. Weil die leitfähige Polymerzusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung die Umwelt nicht verschmutzt und diese thermoplastisch
ist, ist diese recycelbar und kann kostengünstig hergestellt werden.
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Gemäß dem Verfahren
zum Herstellen der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das ionenleitfähige
Mittel (B) mit der thermoplastischen Elastomerzusammensetzung (A)
vermischt, nachdem die thermoplastische Elastomerzusammensetzung
(A) dynamisch quervernetzt worden ist. Folglich wird das ionenleitfähige Mittel
(B) selektiv in der Matrix der dynamisch vernetzten thermoplastischen
Elastomerzusammensetzung (A) angeordnet. Daher ist es möglich, eine
Verschlechterung der Eigenschaften (eine Erhöhung der Härte und der Druckverformung)
der leitfähigen
Elastomerzusammensetzung zu unterdrücken, selbst wenn die leitfähige Elastomerzusammensetzung
das ionenleitfähige
Mittel (B) enthält. Ferner
ist es nicht erforderlich, die eingesetzte Menge des ionenleitfähigen Mittels
zu erhöhen.
Daher ist es möglich,
die Materialkosten zu verringern.