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DE60310621T2 - Befestigungsverfahren und Struktur eines Gasgenerators und Luftsackanordnung - Google Patents

Befestigungsverfahren und Struktur eines Gasgenerators und Luftsackanordnung Download PDF

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DE60310621T2
DE60310621T2 DE60310621T DE60310621T DE60310621T2 DE 60310621 T2 DE60310621 T2 DE 60310621T2 DE 60310621 T DE60310621 T DE 60310621T DE 60310621 T DE60310621 T DE 60310621T DE 60310621 T2 DE60310621 T2 DE 60310621T2
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Germany
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inflator
holding device
holder
airbag
housing
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Hidetomo Minato-ku Oka
Kazuhiko Minato-ku Joujima
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Takata Corp
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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1 und eine Airbagvorrichtung, welche diese Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung umfasst.
  • Beschreibung des in Beziehung stehenden Stands der Technik
  • Eine Airbagvorrichtung, welche in einem mit hoher Geschwindigkeit beweglichen Gegenstand, wie zum Beispiel einem Fahrzeug, vorgesehen ist, umfasst einen gefalteten Airbag, eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbags und ein Gehäuse zum Unterbringen des Airbags und der Aufblasvorrichtung darin. Um die Aufblasvorrichtung an dem Gehäuse zu befestigen, kann die Aufblasvorrichtung in einer Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung untergebracht und daran befestigt werden, welche wiederum mit Bolzen an dem Gehäuse befestigt ist.
  • Ein Befestigungsverfahren für eine Aufblasvorrichtung einer derartigen herkömmlichen Art wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben werden.
  • Eine Aufblasvorrichtung 10 ist im Wesentlichen zylindrisch geformt und weist einen Bolzen 12 auf, welcher von einer Endfläche davon hervorragt. Die Endfläche ist ferner mit einem Flansch 14 versehen. Obwohl sie nicht gezeigt sind, gibt es Gasausströmöffnungen, welche an dem Außenumfang der Aufblasvorrichtung 10 vorgesehen sind.
  • Eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 20 umfasst einen im Wesentlichen halbzylindrischen Körper 22, eine Endplatte 24, welche an einem Ende des Körpers 22 aufgestellt ist, ein Bol zendurchgangsloch 26, welches an der Endplatte 24 ausgebildet ist, einen Ring 28, welcher an dem anderen Ende des Körpers 22 aufgestellt ist, und Ansatzbolzen 30, welche von der Unterseite des Körpers 22 hervorragend angeordnet sind.
  • Die Aufblasvorrichtung 10 wird durch den Ring 28 verlaufend in die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 20 eingesetzt, so dass der Bolzen 12 in das Bolzendurchgangsloch 26 eingesetzt wird und der Flansch 14 gegen die Endplatte 24 stößt. Durch Befestigen des Bolzens 12 mit einer Mutter 32 wird die Aufblasvorrichtung 10 an der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 20 befestigt.
  • Obwohl dies nicht gezeigt wird, wird diese Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 20 innerhalb eines Gehäuses der Airbagvorrichtung angeordnet und an dem Gehäuse mit den Ansatzbolzen 30 befestigt, welche in Bolzendurchgangslöcher des Gehäuses eingesetzt werden und mit Muttern befestigt werden.
  • US 5,934,700 offenbart eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des vorliegenden Anspruchs 1.
  • Von der Erfindung zu lösende Probleme
  • Bei dem Befestigungsverfahren und der Struktur der in 5 gezeigten Aufblasvorrichtung ist es notwendig, den Bolzen 12 mit einer Mutter 32 zu befestigen, um die Aufblasvorrichtung an der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung zu befestigen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung bereitzustellen, bei welcher die Arbeitseffizienz zum Befestigen der Aufblasvorrichtung ausgezeichnet ist, keine Befestigungsmuttern benötigt werden und ferner die Anzahl der Bauteile reduziert wird. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Airbagvorrichtung bereitzustellen, welche die daran angepasste Struktur aufweist.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung nach Anspruch 1 bzw. eine Airbagvorrichtung nach Anspruch 4 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ragen erste, zweite und dritte Andrückteile von der Innenoberfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung hervor. Indem die Andrückteile, welche von der Innenoberfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung hervorragen, in einer derartigen Art und Weise an die Aufblasvorrichtung stoßen, so dass nur die drei Punkte in der Umfangsrichtung an die Außenumfangsoberfläche der Aufblasvorrichtung stoßen, können die Gegenbewegungen der Aufblasvorrichtung sicher verhindert werden.
  • Die Airbagvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen gefalteten Airbag; eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbags; und ein Gehäuse, welches den Airbag und die Aufblasvorrichtung darin unterbringt, wobei die Aufblasvorrichtung in einer Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung befestigt ist, und wobei die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung an dem Gehäuse der Airbagvorrichtung befestigt ist.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht zum Darstellen einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht einer Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung entlang einer Linie II-II der 1.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung entlang einer Linie III-III der 2.
  • 4 ist eine Querschnittsansicht einer Airbagvorrichtung der Erfindung.
  • 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht zum Darstellen eines herkömmlichen Beispiels.
  • Beschreibung der Ausführungsformen
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht zum Darstellen einer Ausführungsform; 2 ist eine Querschnittsansicht einer Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung entlang einer Linie II-II der 1; 3 ist eine Querschnittsansicht der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung entlang einer Linie III-III der 2; und 4 ist eine Querschnittsansicht einer Airbagvorrichtung.
  • Eine Aufblasvorrichtung 40 ist im Wesentlichen zylindrisch geformt und weist Gasausströmöffnungen 42 auf, welche an einem Ende davon (an der rechten Seite der 1) vorgesehen sind. Eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 weist eine zylindrische Form auf, welche den Außenumfang der Aufblasvor richtung 40 umgibt, und weist gemäß der Ausführungsform vieleckige Abschnitte in den längslaufenden und vertikalen Richtungen auf.
  • Die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 ist durch Stanzen und Pressen einer metallischen Platte hergestellt, um eine vorbestimmte Form aufzuweisen, welche dann ausgebildet wird, um prismenförmig zu sein, und dann werden Ränder der metallischen Platte, welche an der Unterseite der 13 gezeigt sind, zusammen punktverschweißt.
  • Die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung ist mit Aussparungslöchern 52, 54, 56 und 58, welche an der Fläche an der Oberseite der 13 in Abständen in der Längsrichtung ausgebildet sind, versehen. An der Fläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50, welche an der Unterseite der 13 gezeigt ist, sind zwei Bolzen derart befestigt, um nach außen hervorzuragen.
  • In einem im Wesentlichen dazwischenliegenden Teil in der Längsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 sind erste und zweite Andrückteile 62 und 64 vorhanden, welche in der Nähe der Oberseite der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 ausgebildet sind, während ein drittes Andrückteil 66 an der Unterseitenfläche ausgebildet ist. Diese Andrückteile 62, 64 und 66 ragen innerhalb der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 hervor.
  • Die ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 sind im Wesentlichen abgeschnittene konische Vorsprünge und in der Nähe des Endes des Aussparungslochs 56 angeordnet. Die ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 liegen einander gegenüber, wobei das Aussparungsloch 56 dazwischen angeordnet ist. Zusätz lich können beide oder eines der ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 eine konvexe Form aufweisen, welche identisch zu dem dritten Andrückteil 66 ist, welches im Folgenden beschrieben wird.
  • Das dritte Andrückteil 66 ist als eine konvexe Form vorhanden, welche sich über eine vorbestimmte Länge in der Längsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 erstreckt. Die Länge des dritten Andrückteils 66 ist im Wesentlichen die gleiche wie die Länge zwischen dem Aussparungsloch 54 und dem Aussparungsloch 58. Jedes der beiden Enden des dritten Andrückteils 66 in der Längsrichtung weist eine abgeschrägte Fläche 66a auf, wobei die Höhe allmählich in Richtung der inneren Unterseitenfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 abnimmt. Zusätzlich können auch mehrere Vorsprünge als das dritte Andrückteil in Abständen in der Längsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 vorhanden sein.
  • Die Ränder der Aussparungslöcher 54 und 58, welche näher bei dem Aussparungsloch 56 sind, sind vorzugsweise Einschnittschlitze 54a bzw. 58a, welche sich in der Umfangsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 erstrecken. Diese unterstützen, dass die Umgebungen der ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 nach außen zurückgezogen werden, wenn die Andrückteile 62 und 64 von der Aufblasvorrichtung 40 gedrückt werden, wie beschrieben werden wird.
  • Es sind Erweiterungsteile 70 und 72 vorhanden, welche an den entsprechenden beiden Enden der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 ausgebildet sind. Ein Erweiterungsteil 70 erstreckt sich in der Längsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 und das andere Erweiterungsteil 72 ist im Wesentlichen aufrecht in Richtung der Mitte der Endfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 abgekantet, bevor die Aufblasvorrichtung 40 eingesetzt wird.
  • Die Aufblasvorrichtung 40 wird in die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 von dem Ende mit dem Erweiterungsteil 70 eingesetzt. Der vordere Rand der Aufblasvorrichtung 40 erreicht das Ende (den rechten Rand in 2) des dritten Andrückteils 66 und erreicht dann ferner die ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64.
  • Ein Innenkreis, welcher die ersten, zweiten und dritten Andrückteile 62, 64 und 66 innen berührt, weist einen kleineren Durchmesser als der Außenumfang der Aufblasvorrichtung 40 auf, wie in 3 gezeigt. Deshalb wird, nachdem der vordere Rand der Aufblasvorrichtung 40 die ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 erreicht, die Aufblasvorrichtung 40 in die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 gedrückt, wobei die Andrückteile 62, 64 und 66 derart gedrückt werden, dass sie sich voneinander absondern. Die ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 sind in Umgebungen der Ränder des Aussparungslochs 56 angeordnet, wobei die Festigkeit davon geringer als die der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung in der Umgebung des dritten Andrückteils 66 ist. Deshalb werden, wenn die Aufblasvorrichtung 40 dort hineingeschoben wird, Umgebungen der ersten und zweiten Andrückteile 62 und 64 hauptsächlich um eine in 3 gezeigte Abmessung t derart zurückgezogen, dass die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 verformt wird, um den Durchmesser zu erhöhen.
  • Dann wird die Aufblasvorrichtung 40 mit starker Reibung mit den Andrückteilen 62, 64 und 66 dort hineingeschoben und schließlich ist die gesamte Aufblasvorrichtung 40 in der Auf blasvorrichtungshaltevorrichtung 50 untergebracht, wenn der vordere Rand der Aufblasvorrichtung 40 gegen das Erweiterungsteil 72, welches an dem Ende der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 ausgebildet ist, stößt. Der Einsetzvorgang der Aufblasvorrichtung 40 wird durch Abkanten des Erweiterungsteils 70 nach oben in Richtung der Mitte der Endfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 fertiggestellt.
  • Wie in 3 gezeigt, ist die Aufblasvorrichtung 40 innerhalb der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 befestigt, indem nur die ersten, zweiten und dritten Andrückteile 62, 64 und 66 gegen den Außenumfang der Aufblasvorrichtung 40 drücken. Die Aufblasvorrichtung 40 berührt die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 nur an drei Punkten dieser Andrückteile 62, 64 und 66, welche unterschiedlich in der Umfangsrichtung angeordnet sind, so dass Gegenbewegungen der Aufblasvorrichtung 40 nicht erzeugt werden können. Wie in 3 gezeigt, sind die Andrückteile 62, 64 und 66 derart angeordnet, dass jeder der Klemmstellenwinkel (nur die Klemmstellenwinkel in der Ebene senkrecht zu der Längsrichtung) zwischen (nicht gezeigten) Linienabschnitten zwischen der Mitte C der Aufblasvorrichtung 40 und den entsprechenden Andrückteilen 62, 64 und 66 kleiner als 180° ist.
  • Gemäß diesem Befestigungsverfahren der Aufblasvorrichtung werden eine Mutter und ein Mutterbefestigungsvorgang nicht benötigt, so dass die Teileanzahl gering ist und der Aufblasvorrichtungsbefestigungsvorgang einfach ist. Ferner ist die Befestigung der Aufblasvorrichtung 40, nachdem sie in die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 eingesetzt ist, ausreichend fest.
  • 4 ist eine Schnittansicht einer Airbagvorrichtung mit einer Anordnung, in welcher die Aufblasvorrichtung 40 in der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 in einer derartigen Art und Weise gehalten wird.
  • Die Airbagvorrichtung 80 umfasst ein Gehäuse 82, welches insgesamt aus einem Kunstharz gefertigt ist, und einen Airbag 84, welcher innerhalb des Gehäuses 82 gefaltet untergebracht ist. Das Gehäuse 82, welches die Aufblasvorrichtung 40 und die zuvor beschriebene Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 aufweist, umfasst einen Haken 80a zum Zurückhalten eines nach vorne öffenbaren Deckelabschnitts und einen flexiblen dünnwandigen Abschnitt (Gelenkabschnitt) 80b. Die Aufblasvorrichtung 40 und die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 sind innerhalb des Airbags 84 angeordnet und ein Bolzen 60, welcher den Airbag 84 und das Gehäuse 82 durchdringt, ragt nach außerhalb des Gehäuses 82 hervor. Die Aufblasvorrichtung 40, die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung 50 und der Airbag 84 sind an dem Gehäuse 82 durch Befestigen des Bolzens 60 mit einer Mutter befestigt.
  • Wenn die Aufblasvorrichtung 40 betätigt wird, strömt das Gas von den Gausausströmöffnungen 42 in den Airbag 84 und verläuft hauptsächlich durch das Aussparungsloch 52, um den Airbag 84 aufzublasen. Der Haken 80a des Gehäuses 82 wird durch den Gasdruck in dem Airbag 84 derart gedrückt und außer Eingriff gebracht, dass die Vorderseitenfläche des Gehäuses 82 entlang dem dünnwandigen Abschnitt 80b gekrümmt wird und geöffnet wird. Dadurch erstreckt sich der Airbag 84 nach außerhalb des Gehäuses 82, um einen menschlichen Körper zu schützen.
  • Die in 4 gezeigte Airbagvorrichtung 80 ist zum Beispiel für eine Seitenairbagvorrichtung, welche sich seitlich entlang einem Fahrzeugsitz erstreckt, geeignet. Eine Aufblasvorrichtung und eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtungsanordnung mit der Befestigungsstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung kann auf verschiedene Airbagvorrichtungen angewendet werden, wie zum Beispiel die für einen Beifahrersitz, Rücksitz, zum Schützen von Beinen und zum Schützen eines Kopfes.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen gezeigte Struktur beschränkt; verschiedene Veränderungen können jedoch angewendet werden. Zum Beispiel weist die Aufblasvorrichtung 40 gemäß der Ausführungsform Gasausströmöffnungen 42 auf, welche an einem Ende vorgesehen sind; alternativ können Gasausströmöffnungen an beiden Enden angeordnet sein oder können entlang der gesamten Länge angeordnet sein. Ferner kann die Form der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung offensichtlich anders als die in den Zeichnungen gezeigte sein.
  • Vorteile
  • Wie zuvor beschrieben kann, gemäß der vorliegenden Erfindung, die Aufblasvorrichtung einfach und sicher an der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung befestigt werden.

Claims (4)

  1. Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung zum Unterbringen und Befestigen einer im Wesentlichen zylindrischen Aufblasvorrichtung (40), wobei die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung erste, zweite und dritte Andrückteile (62, 64, 66) an der Innenoberfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung umfasst, wobei die Andrückteile in der Umfangsrichtung der Aufblasvorrichtung (40) unterschiedlich angeordnet sind, wobei die Aufblasvorrichtung an den ersten, zweiten und dritten Andrückteilen (62, 64, 66) von dem Außenumfang gegen die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung gedrückt wird, um die Aufblasvorrichtung (40) daran zu befestigen, wobei jeder der Klemmstellenwinkel zwischen Linienabschnitten zwischen der Aufblasvorrichtungsmitte und den entsprechenden Andrückteilen kleiner als 180° ist, wobei die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung mit einem ersten Aussparungsloch (56) und weiteren Aussparungslöchern (52, 54, 58) versehen ist, wobei alle von diesen an der Oberfläche in Abständen in der Längsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) ausgebildet sind, wobei die ersten und zweiten Andrückteile nahe zu der oberen Oberfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung ausgebildet sind, wobei das dritte Andrückteil an der unteren Oberfläche ausgebildet ist, wobei die ersten und zweiten Andrückteile (62, 64) einander gegenüberliegend in der Nähe des Endes des ersten Aussparungslochs (56) angeordnet sind, wobei das erste Aussparungsloch (56) dazwischen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der weiteren Aussparungslöcher (54, 58) näher bei dem ersten Aussparungsloch (56) Einschnittschlitze (54a, 58a) sind, welche sich in der Umfangsrichtung der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) erstrecken.
  2. Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ersten, zweiten und dritten Andrückteile (62, 64, 66) von der inneren Oberfläche der Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung hervorragen.
  3. Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) ein Erweiterungsteil (70) umfasst, welches an dem einen Ende hervorragend angeordnet ist, wobei, nachdem die Aufblasvorrichtung (40) in die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) eingesetzt ist, das Erweiterungsteil (70) derart gebogen wird, dass es einem Ende der Aufblasvorrichtung (40) gegenüberliegt.
  4. Airbagvorrichtung umfassend: einen gefaltete Airbag (84); eine Aufblasvorrichtung (40) zum Aufblasen des Airbags (84); und ein Gehäuse (82), welches den Airbag (84) und die Aufblasvorrichtung (40) darin aufnimmt, wobei die Aufblasvorrichtung (40) in eine Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) nach Anspruch 1 befestigt ist, und wobei die Aufblasvorrichtungshaltevorrichtung (50) an dem Gehäuse (82) befestigt ist.
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