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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung betrifft Luftfedern und insbesondere einen dabei verwendeten
verbesserten Balg. Noch genauer betrifft die Erfindung einen Luftfederbalg
mit modifizierten Enden, welche ein Herausschlüpfen unter dem Klemmring verringern,
ohne die Fahrteigenschaft der Luftfeder zu beeinflussen.
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2. Hintergrundinformation
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Luftfedern
umfassen typischerweise zwei Endglieder, welche abdichtend mit entsprechenden Enden
einer gewebeverstärkten
biegsamen Blase oder Balgs verbunden sind. Diese Luftfedern werden hauptsächlich zur
Anwendung bei Motorfahrzeugen verwendet, wobei sie den Fahrzeugkörper tragen, oder
zum Gebrauch bei anderen Arten von Ausrüstung, welche einem Stoß ausgesetzt
sind, um eine Abfederung für
diese zur Verfügung
zu stellen. Der Luftfederbalg weist üblicherweise entgegengesetzte offene
Enden auf, welche an die Endglieder mit einem Klemmring oder einem
Gesenkring abgedichtet sind, um eine Fluidkammer unter Überdruck
in dem Balg auszubilden. Der biegsame Balg besteht üblicherweise
aus Innen- und Außenschichten
aus einem nicht verstärkten
elastomeren Material, wobei eine Mehrzahl von Verstärkungsanordnungen
zwischen diesen Innen- und Außenschichten
angeordnet ist, oder Kombinationen in diesen. Der Modul des elastomeren
Materials muss niedrig genug sein, um sich kontinuierlich zu biegen,
wenn sich die Luftfeder von ausgedehnten zu zusammengedrückten Positionen
bewegt, ohne einen Verschlechterung, um eine dauerbeständige Luftfeder
zur Verfügung
zu stellen. Das Material mit niedrigem Modul erhöht jedoch, obwohl es zufriedenstel lend
ist, um das Fluid unter Überdruck
in der Luftkammer zurückzuhalten
und um eine ausreichende Dauerbeständigkeit zur Verfügung zu
stellen, die Schwierigkeit, eine luftdichte Dichtung mit den Endgliedern
auszubilden, was üblicherweise
mit einem Gesenk- oder Klemmring erreicht wird. Der Gesenkring klemmt
die dazwischenliegenden Balgenden gegen eine an dem Endglied ausgebildete
Klemmfläche,
wobei der Ring und/oder die Endglieder verschiedene Vorsprünge und
Nuten aufweisen, um eine Klemmwirksamkeit zu vergrößern. Die
Verwendung dieses Materials mit niedrigem Modul kann ein Herausschlüpfen aus
einer Position unterhalb des Gesenkrings oder eine übermäßige Faltenbildung
verursachen, was dazu führt, dass
möglicherweise
zu einschränkende
Ausströmpfade
zwischen der inneren Fluidkammer und einer Umgebungsatmosphäre erzeugt
werden.
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Luftfederbälge nach
dem Stand der Technik haben versucht, dieses Problem zu überwinden,
indem sie die Härte
der Balgenden erhöhen,
wie beispielsweise in dem US-Patent Nr. 3,319,952 gezeigt, welches
einen Luftfederbalg nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 offenbart.
Jedoch vergrößert diese Balgkonstruktion
sowie andere Balgkonstruktionen aus dem Stand der Technik mit verstärkten Enden
die Dicke der Balgenden, um die erhöhte Härte zu erreichen und ein Herausschlüpfen zu
verringern. Diese verdickten Enden können die Herstellungskosten
erhöhen
und können
die Verwendung von verschiedenen Montagemaschinen und Einbördelmaschinen
als denjenigen erfordern, welche bei elastomeren Bälgen verwendet
werden, die eine gleichförmige
Dicke über
ihre axialen Längen
hinweg aufweisen.
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Somit
ist es wünschenswert,
den biegsamen Balg für
eine Luftfeder mit Enden auszubilden, welche aus einem Material
mit einem größeren Elastizitätsmodul
als der Großteil
des Balgmaterials ausgebildet sind, um die Steifigkeit in dem eingeklemmten Bereich
zu erhöhen,
ohne die Biegsamkeit und Dauerbeständigkeit des elastomeren Balgs
wesentlich zu beeinflussen. Je höher
der Elastizitätsmodul,
desto härter
ist allgemein das Balgmaterial, wie es auf Gummierzeugnisse angewandt
wird; d.h. die Härte wird
die relative Widerstandsfähigkeit
der Oberfläche gegenüber einer
Einbuchtung, wie sie mit normalen Mitteln gemessen wird.
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Die
US 6,264,178 B1 offenbart
einen Luftfederbalg, welcher ein längliches biegsames rohrförmiges Element
umfasst, das in axial beabstandeten ersten und zweiten Enden endet
und Innen- und Außenschichten
aus einem biegsamen Material aufweist und dazwischen angeordnete
Verstärkungselemente
enthält.
Die Verstärkungselemente
enden in einer Entfernung von dem faserverstärkten elastomeren Material,
welches an dem Ende des rohrförmigen
Elements angebracht ist, um das Ende desselben abzudichten.
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KURZE ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, einen elastomeren Balg
zur Verwendung bei einer Luftfeder zur Verfügung zu stellen, bei welchem
die Enden des Balgs einen höheren
Modul, und somit ein steiferes Material aufweisen, um einen wirksameren Abdichtungseingriff
bereitzustellen, wenn sie zwischen einem Gesenkring und einer Abdichtfläche des
Endglieds festgeklemmt sind, und welche die Fahrteigenschaft der
Luftfeder und die Dauerbeständigkeit
derselben nicht beeinflussen werden, indem sie ermöglichen,
dass das elastomere Material mit niedrigerem Modul über den
Großteil
der axialen Länge
des Balgs hinweg verwendet wird.
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Ein
weiteres Merkmal der Erfindung ist es, einen biegsamen Balg mit
einer gleichförmigen
Dicke über
seine gesamte axiale Länge
hinweg zur Verfügung
zu stellen, wodurch es möglich
wird, dass eine bestehende Luftfedermontageausrüstung und Werkzeugausrüstung verwendet
wird.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird die obige Aufgabe gelöst durch
einen Luftfederbalg, wie er durch den unabhängigen Anspruch 1 definiert
ist. Die abhängigen
Ansprüche
definieren ein bevorzugtes und vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Balg der vorliegenden Erfindung ermöglicht es, dass der Balg aus
einem elastomeren Material ausgebildet wird, welches eine Lage oder
mehrere Lagen aus Verstärkungsmaterial
enthält,
um sich über
seine axiale Länge
zu erstrecken, wie bei Balgkonstruktionen in dem Stand der Technik,
welche dieselben oder ähnliche
elastomere Materialschichten aufweisen, welche sich vollständig durch
die Balglänge
erstrecken.
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Bei
einem der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele
ist nur die Innenschicht des modifizierten Endabschnitts des Balgs
aus einem Material mit höherem
Modul ausgebildet, und bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist nur die
Außenschicht
des Endabschnitts aus dem Material mit höherem Modul ausgebildet; und
bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
sind sowohl die Innenschicht als auch die Außenschicht der modifizierten
Endabschnitte des Balgs aus dem Material mit höherem Modul ausgebildet.
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Gemäß einem
der Hauptaspekte der Erfindung sind die Schichten mit höherem Modul
in den Endabschnitten des Balgs mit den In nen- und Außenschichten
des Balgs mit niedrigerem Modul mit einer nichtüberlappenden Verbindung verbunden,
wie beispielsweise einer Stoßverbindung
oder einer schrägen
Verbindung, um so die gesamte gleichförmige konstante Dicke des Balgs
nicht zu beeinflussen.
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Bevorzugt
wird die Shore A-Härte
des Endabschnitts oder der Endabschnitte des Balgs, welche mit dem
Elastizitätsmodul
korreliert werden kann, wenigstens 45 bis 50 sein.
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Die
vorhergehenden Vorteile, die Konstruktion und der Betrieb der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Figuren
einfacher ersichtlich werden.
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KURZBESCHREIBUNG
DER FIGUREN
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1 ist
eine Draufsicht, wobei Abschnitte entfernt und im Schnitt sind,
welche eine Luftfeder mit dem verbesserten biegsamen Balg und seinen Klemmeingriff
mit den Endgliedern der Luftfeder zeigt;
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2 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des eingekreisten Abschnitts von 1;
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3 ist
eine unvollständige
schematische Schnittansicht, welche die Konstruktion eines Endabschnitts
des Balgs zeigt;
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3A ist
eine unvollständige
schematische Ansicht ähnlich
zu 3, welche nur die Außenschicht des Endabschnitts
mit einer schrägen
Verbindung mit einem gehärteten
Endmaterial zeigt;
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3B ist
eine unvollständige
schematische Schnittansicht ähnlich
zu 3A, welche nur die Innenschicht zeigt, welche
eine schräge
Verbindung mit dem gehärteten
Endmaterial ausbildet;
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4 ist
eine unvollständige
schematische Ansicht, von welcher Abschnitte im Schnitt sind, welche
ein Verfahren zur Herstellung des Balgs mit den Endabschnitten mit
höherem
Modul zeigt;
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5 ist
eine unvollständige
schematische Ansicht ähnlich
zu 4, welche ein anderes Verfahren zur Herstellung
eines Paars der Bälge
mit Endabschnitten mit höherem
Modul zeigt;
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6 ist
eine unvollständige
schematische Schnittansicht, welche einen modifizierten Endabschnitt
des Balgs zeigt;
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6A ist
eine unvollständige
schematische Schnittansicht ähnlich
zu 6, welche nur die Außenschicht des modifizierten
Endabschnitts mit einer schrägen
Verbindung mit dem gehärteten
Endmaterial zeigt; und
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6B ist
eine unvollständige
schematische Schnittansicht ähnlich
zu 6A, welche nur die Innenschicht des modifizierten
Endabschnitts mit einer schrägen
Verbindung mit dem gehärteten
Endmaterial zeigt.
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In
allen Figuren beziehen sich ähnliche
Ziffern auf ähnliche
Teile.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Ausführungsbeispiel
einer Kraftfahrzeugluftfeder nach der vorliegenden Erfindung ist
in 1–3 gezeigt
und ist allgemein mit 1 bezeichnet. Wie in 1 gezeigt,
umfasst die Luftfeder 1 ein oberes Endglied 2 und
ein unteres Endglied 3, welches als ein herkömmlicher
Kolben dargestellt ist. Der verbesserte biegsame Balg, welcher allgemein bei 5 angezeigt
ist, ist ein längliches
rohrförmiges Element,
welches sich zwischen den Endgliedern 2 und 3 erstreckt
und an diesen mit Gesenkringen 6 bzw. 7 abdichtend
festgeklemmt ist und eine innere Fluiddruckkammer 9 in
sich ausbildet. Der Balg 5 ist bevorzugt aus einem elastomeren
Balg ausgebildet, welcher hauptsächlich
aus Gummi besteht, kann aber aus thermoplastischen Elastomeren (TPE), thermoplastischen
Hartgummis („thermoplastic
vulcanizates", TPV),
thermoplastischen Olefinen (TPO) und ähnlichen biegsamen Materialien
ausgebildet sein, ohne das Konzept der Erfindung zu beeinflussen.
Die Endglieder 2 und 3 sind an zwei beabstandeten
Elementen 11 bzw. 12 angebracht, welche Teile
eines Kraftfahrzeugs sein können,
wie beispielsweise ein Fahrzeugfahrgestell und eine Fahrzeugachse
oder irgendeine Vorrichtung, bei welcher eine Abfederung zwischen
zwei beabstandeten Elementen gewünscht
ist.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt, ist der Balg 5 aus
Innen- bzw. Außenschichten 13 bzw. 14 ausgebildet,
welche sich im Allgemeinen über
die axiale Länge
des Luftbalgs hinweg erstrecken, mit Ausnahme von modifizierten
Endabschnitten 16 bzw. 17, welche offene Balgenden 18 bzw. 19 ausbilden.
Die Innen- und Außenschichten 13 und 14 sind
aus einem nichtverstärkten
Material mit einem verhältnismäßig niedrigen
Modul ausgebildet, welches eine Shore A-Härte (ASTM D2240) in dem allgemeinen Bereich
von 45 und 65 aufweist. Dieser Härtenbereich
versieht den Luftfederbalg mit der gewünschten Biegsamkeit, um eine bestimmte
Fahrteigenschaft zu erreichen, und stellt über die Lebensdauer der Luftfeder
Dauerbeständigkeit
zur Verfügung.
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Ein
Paar von Verstärkungslagen 21 und 22 ist
zwischen den Innen- und Außenschichten 13 und 14 angeordnet
und erstreckt sich über
die axiale Länge
der Luftfeder. Die Lagen 21 und 22 weisen eine herkömmliche
Konstruktion auf, welche aus einer Mehrzahl von Verstärkungselementen
oder Schnüren 23 besteht,
die in einer dünnen
Schicht aus einem elastomeren Material kalandert sind. Bei herkömmlichen
Luftfederkonstruktionen werden die Schnüre einen Neigungswinkel aufweisen
und in den zwei Verstärkungslagen
entgegengesetzt zueinander sein.
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Erfindungsgemäß und wie
insbesondere in 1–3 gezeigt
umfasst der Balg 5 modifizierte Endabschnitte 16 und 17,
welche bevorzugt zueinander ähnlich
sind. Somit wird nur der Endabschnitt 16 detailliert beschrieben
und in den Figuren gezeigt. Der Endabschnitt 16 umfasst
Innen- bzw. Außenschichten 25 bzw. 26,
welche aus einem härteren Material
oder einem Material mit einem höheren
Modul als demjenigen der Schichten 13 und 14 ausgebildet
sind. Die Schichten 25 bzw. 26 des Endabschnitts 16 bilden
Verbindungen 27 bzw. 28 mit den Innen- und Außenschichten 13 und 14 des
Balgs 5 aus, entweder durch eine Stoßverbindung, wie in 3 gezeigt,
oder durch eine schräge
Verbindung, wie in 3A und 3B gezeigt.
Diese Arten von Verbindungen verhindern eine Dickenzunahme an der
Kontaktstelle zwischen den Innen- und Außenschichten des Hauptbalgkörpers und
den modifizierten Endabschnitten. Andere Arten von Verbindungen können auch
verwendet werden, solange sie keine erhöhte Dicke an dem Verbindungsbereich
vorsehen.
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Die
steiferen Endabschnitte 25 und 26 werden ein Shore
A-Härte zwischen
60 und 100 aufweisen, mit einem bevorzugten Härtebereich von zwischen 60
und 80. Diese erhöhte
Härte und
Steifigkeit wird bei einem Einklemmen zwischen dem Gesenkring 6 und
der Klemmoberfläche 30 des
Endglieds 2 für
eine zuverlässigere
Luftdichtung sorgen. Die Endabschnittsschichten 25 und 26 werden
eine axiale Länge
zwischen 10 mm und 50 mm aufweisen, welche es ermöglicht,
dass er geeignet durch den Gesenkring 6 festgeklemmt wird
und endet, bevor er einen benachbarten Bereich 31 des Luftbalgs
erreicht, wie in 2 gezeigt, welcher kontinuierlichen
und hohen Biegebelastungen unterliegt, wo das Material mit niedrigerem
Modul wichtig ist.
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Weiterhin
erstrecken sich, wie in 2 und 3 gezeigt,
die Verstärkungslagen 21 und 22 über die
Länge des
Balgs hinweg und sind zwischen den Innen- und Außenschichten 25 und 26 der
Endabschnitte 16 und 17 angeordnet. Wiederum weisen
die Endabschnitte 16 und 17 zusammen mit den Lagen 21 und 22 dieselbe
Dicke wie der Rest des Balgs 5 auf.
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3A zeigt
einen geringfügig
modifizierten Endabschnitt 16 des Luftbalgs, wobei sich
die Innenschicht 13 des Balgs vollständig über die axiale Länge des
Balgs, einschließlich
des Endabschnitts, erstreckt. Nur die Außenschicht 26 des
Endabschnitts 16 ist aus dem Material mit höherem Modul
ausgebildet und bildet eine Verbindung 33 mit der Außenschicht 14 des
Balgs 5 aus. Die Verbindung 33 ist als eine schräge Verbindung
dargestellt, könnte
aber eine Stoßverbindung
sein, wie in 3 gezeigt, ohne das Konzept
der Erfindung zu beeinflussen. Wiederum ist die Verbindung 33 eine
nichtüberlappende Verbindung,
so dass die Dicke an dem Verbindungsbereich gleichförmig und
dieselbe Dicke wie diejenige der Außenschichten 14 und 26 ist.
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Eine
weitere Abwandlung ist in 3B gezeigt,
wobei nur die Innenschicht 25 des Endabschnitts 16 aus
dem Material mit höherem
Modul ausgebildet ist und mit der Innenschicht 13 des Balgs 5 mit
einer schrägen
Verbindung 34 oder, falls gewünscht, mit einer Stoßverbindung
verbunden ist, wobei sich die Außenschicht 14 über die
axiale Länge
des elastomeren Balgs fortsetzt.
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Wiederum
werden sich in beiden Ausführungsbeispielen
von 3A und 3B Verstärkungslagen 21 und 22 über die
Länge des
Balgs, einschließlich
der Endabschnitte 16 und 17, erstrecken, wobei
die Endabschnittsschichten dieselbe gleichförmige Dicke wie die Hauptbalgschichten 13 und 14 aufweisen.
Dies stellt sicher, dass der Balg über seine gesamte axiale Länge eine
gleichförmige
Dicke aufweist, was es ermöglicht,
dass herkömmliche
Installationswerkzeuge und Ausstattung verwendet wird, wenn der
Balg an den Endgliedern angebracht wird. Weiterhin können im
Geist der Erfindung die verschiedenen Verbindungen 27, 28, 33 und 34 erreicht
werden, wenn der Luftfederbalg vulkanisiert wird, oder sie können mit
verschiedenen Klebstoffen verbunden werden.
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Gemäß einem
anderen Vorteil der vorliegenden Erfindung kann eine bestehende
Ausstattung verwendet werden, wenn der Balg 5 ausgebildet
wird, wie durch das verbesserte Auflegverfahren von 4 und 5 gezeigt.
Wie in 4 gezeigt, wird ein herkömmlicher Balgaufbaudorn 36 zur
Verfügung gestellt,
auf welchen zuerst die Innenschicht 13 aufgelegt und um
den Dorn 36 gewickelt wird. Als nächstes wird ein Paar von Materialstreifen,
welche die Innenschichten 25 der Endabschnitte 16 und 17 ausbilden,
um den Dorn in einer Stoßbeziehung
mit der Schicht 13 platziert, um die Verbindungen 27 oder 34 mit
dieser auszubilden. Als nächstes
werden die zwei Verstärkungsla gen 21 und 22 auf
den Dorn 36 aufgelegt, gefolgt von der anschließenden Platzierung
der Außenschicht 14 und
der Platzierung eines Paars von Endstreifen, um die Außenschicht 26 der
Endabschnitte mit höherem
Modul auszubilden. Somit wird die Herstellung des Luftbalgs 5 mehrere
zusätzliche
Herstellungsschritte erfordern, und zwar die Platzierung der vier
zusätzlichen
Streifen aus dem Material mit höherem
Modul oder bei bestimmten Ausführungsbeispielen,
wie in 3A und 3B gezeigt,
von nur zwei zusätzlichen
Streifen auf dem zylinderförmigen
Dorn.
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5 zeigt
ein geringfügig
modifiziertes Verfahren zum Aufbauen eines Paars von Bälgen 5 in
einem einzigen Vorgang. Dieselben Schichten 13 und 14 und
Streifenmaterialien 25 und 26 werden auf den Dorn 36 aufgelegt,
wie oben erörtert
und in 5 gezeigt, mit der Ausnahme, dass ein Paar von
Streifen mit höherem
Modul 38 und 39, welche näherungsweise zweimal die Länge der
Streifen 25 und 26 aufweisen, auf dem Dorn zwischen
den Innen- und Außenschichten 13 und 14 platziert
werden, so dass der Balg, wenn er von dem Dorn entfernt wird, entlang
einer Linie 40 geschnitten werden kann, um ein Paar von
Luftbälgen 5 auszubilden,
wie sie mit dem in 4 gezeigten Verfahren hergestellt
werden.
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6–6B zeigen
modifizierte Balgendkonstruktionen, bei welchen die Hauptinnen-
und -außenschichten
des Balgs die Verstärkungselemente
oder Schnüre
in sich eingebettet haben und diese nicht als separate kalanderte
Verstärkungslagen
aufweisen. Der modifizierte Balg 45 (6)
umfasst Innen- und Außenschichten 46 bzw. 47,
welche in steiferen Endabschnitten 48 bzw. 49 enden,
die durch Stoßverbindungen 50 und 51 mit
den Schichten 46 und 47 verbunden sind. Jede Schicht
weist direkt darin eingebettete Verstärkungsschnüre 23 auf, welche sich über die
axiale Länge
des Balgs erstrecken und sich kontinuierlich durch die Innen- und
Außenschichten 46 und 47 und
die steiferen Endabschnitte 48 und 49 erstrecken.
Die speziellen Elastizitätsmodule
für diese
Schichten und Endabschnitte sowie die axialen Längen der Endabschnitte werden ähnlich zu den
oben beschriebenen sein.
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6A bzw. 6B zeigen
weitere modifizierte Bälge,
welche allgemein mit 55 bzw. 56 bezeichnet sind,
welche beide nur ein Paar von elastomeren Schichten umfassen, die
sich vollständig über die
axiale Länge
des Balgs erstrecken, einschließlich der
steiferen Endabschnitte, und welche die Verstärkungsschnüre 23 aufweisen, die
sich über
die axialen Längen
derselben erstrecken. Der in 6A gezeigte
Balg 55 ist ähnlich
zu demjenigen des in 3A gezeigten Balgs 5,
wobei sich die Innenschicht 46 vollständig über die axiale Länge des
Balgs, einschließlich
des Endabschnitts, erstreckt, wobei nur die Außenschicht 47 mit
einer schrägen
Verbindung 57 mit einem gehärteten Endabschnitt 49 verbunden ist.
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Der
modifizierte Balg 6 von 6B ist
allgemein ähnlich
zu demjenigen des in 3B gezeigten Balgs 5,
wobei sich die Außenschicht 47 vollständig über die
axiale Länge
des Balgs erstreckt, wobei nur die Innenschicht 46 den
gehärteten
Endabschnitt 48 aufweist, der an dieser mit einer schrägen Verbindung 58 befestigt
ist. Wiederum erstrecken sich die Verstärkungsschnüre 23 vollständig über die
axiale Länge
der Schichten 46 und 47 und des Endabschnitts 48.
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Man
kann leicht verstehen, dass die schrägen Verbindungen 57 und 58 der
modifizierten Bälge 55 und 56 Stoßverbindungen
oder andere Arten von nichtüberlappenden
Verbindungen als die in den Figuren gezeigten und oben beschriebenen
schrägen Ver bindungen
sein könnten,
solange die Gesamtdicke des Balgs nicht vergrößert wird, wenn die Verbindung
mit dem steiferen Endabschnitt gebildet wird. Die in 6–6B gezeigten
modifizierten Enden können
mit verschiedenen Herstellungsverfahren ausgebildet werden, einschließlich Coextrusion,
um die gewünschten
Elastizitätsmodule
für die
Hauptbalgschichten und die steiferen Endabschnitte zur Verfügung zu
stellen, wobei die Bälge
nur die zwei Schichten aufweisen, wie in 6–6B gezeigt, welche
die Verstärkungsschnüre als einen
integrierten Teil derselben enthalten.
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Entsprechend
wird der verbesserte elastomere Balg für eine sichere und dauerhafte,
möglicherweise
zu einschränkende
Dichtung sorgen, wenn er mit einem Gesenkring oder einem anderen Klemmelement
an das benachbarte Endglied geklemmt wird, ohne die Dauerbeständigkeit
und Biegsamkeit der Luftfeder wesentlich zu beeinflussen. Er ermöglicht auch,
dass die Werkzeugausstattung, welche für eine Montage von Luftfedern
nach dem Stand der Technik verwendet wird, die überall denselben Modul und
eine konstante Dicke aufweisen, verwendet werden, da der Balg eine
konstante Dicke über
seine axiale Länge
aufweist, da die Endabschnitte mit höherem Modul die Dicke des Balgs nicht
vergrößern und
keine überlappende
Verbindung ausbilden, wenn sie mit den Hauptinnen- und -außenschichten
des Balgs verbunden werden.
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In
der vorhergehenden Beschreibung sind aus Gründen der Knappheit, Deutlichkeit
und des Verständnisses
bestimmte Begriffe verwendet worden. Keine unnötigen Beschränkungen
sind dadurch zu implizieren über
das Erfordernis des Stands der Technik hinaus, da derartige Begriffe
zu Beschreibungszwecken verwendet werden, und da beabsichtigt ist,
dass sie breit ausgelegt werden.
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Darüber hinaus
ist die Beschreibung und Darstellung der Erfindung ein Beispiel,
und die Erfindung ist nicht auf die genauen gezeigten oder beschriebenen
Details beschränkt.