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Diese
Erfindung betrifft einen elektrischen Steckanschluss, der mit einem
biegsamen Kontaktplättchen
versehen ist, durch dessen Biegsamkeit ein besserer elektrischer
Kontakt zu einem komplementären
Kontaktstecker gewährleistet
ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine elektrische Steckanschlussbuchse
mit biegsamem Kontaktplättchen,
die einstückig
aus einem ausgeschnittenen und umgebogenen Band hergestellt ist
und dazu bestimmt ist, einen komplementären Kontaktstecker aufzunehmen.
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Diese
Erfindung kommt auf dem Gebiet der elektrischen oder elektronischen
Anschlusstechnik und insbesondere auf dem Gebiet der Anschlusstechnik
in der Automobilindustrie zur Anwendung.
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In
der Anschlusstechnik ist man bestrebt, immer kostengünstigere
Steckverbindungen herzustellen. Dazu ist man bestrebt, Steckverbindungen
zu entwickeln, die einerseits möglichst
wenig Material erfordern und andererseits so einfach wie möglich herzustellen
sind. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, ist es bekannt, Steckverbindungen
oder Steckanschlüsse,
Buchsen oder Stecker, einstückig aus
einer einzigen, elektrisch leitenden Metallplatte oder Blechplatte
herzustellen, auch Band genannt, die ausgeschnitten (bzw. gestanzt)
und umgebogen wird, um die gewünschte
Steckverbindung zu bilden.
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Insbesondere
werden elektrische Steckanschlussbuchsen mit Käfig ausgeführt. Eine solche Steckanschlussbuchse
weist einen hinteren Teil auf, in dem mittels Quetschverbindung
ein elektrischer Leitungsdraht befestigt ist, der mit einem weiteren elektrischen
Leitungsdraht, der in einem komplementären Kontaktstecker befestigt
ist, verbunden werden soll. Diese Steckanschlussbuchse weist ferner
einen vorderen Teil in der Form eines Käfigs auf, der dazu bestimmt
ist, den Kontaktstecker aufzunehmen. Die Steckanschlussbuchse kann
außerdem
einen Übergangsbereich
aufweisen, der den vorderen Teil mit dem hinteren Teil verbindet.
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Eine
solche Steckanschlussbuchse ist in der Patentanmeldung EP-A-0 959
531 beschrieben. Der Käfig
dieser Steckanschlussbuchse ist aus einer Metallplatte, oder Metallband,
hergestellt, aus dem ein Boden, zwei Seitenteile (oder Seitenwände) und
eine Deckenplatte ausgeschnitten und geformt sind. Die Deckenplatte
ist in zwei nebeneinanderliegenden Teilen ausgeführt. Aus jedem Seitenteil ist
ein Plättchen
ausgeschnitten und umgebogen, das dazu bestimmt ist, ein Kontaktplättchen zu
bilden, durch das der elektrische Kontakt zwischen der Steckanschlussbuchse
und dem komplementären
Kontaktstecker hergestellt wird.
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Sehr
häufig
wird das Plättchen,
das dazu bestimmt ist, das Kontaktplättchen zu bilden, in der Verlängerung
des Seitenteils des Käfigs
ausgeschnitten und ins Innere des Käfigs umgebogen. Dies ist insbesondere
in der Patentanmeldung EP-A-0 959 531 der Fall.
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Bei
anderen Steckanschlussbuchsen kann das Kontaktplättchen auch aus einem Plättchen gebildet
werden, das aus dem hinteren Teil des Käfigs ausgeschnitten wird und
zur Vorderseite dieses Käfigs
hin ausgeklappt wird.
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Allgemein
enthält
jedes Seitenteil des Käfigs auch
eine Öffnung,
durch die hindurch das Kontaktplättchen
angeordnet wird. Wie auch immer das Kontaktplättchen ausgeführt wird
(Umbiegen nach vorn oder nach hinten an dem Käfig), die Öffnung, die allgemein quadratisch
geformt ist, ist dazu bestimmt, einen Stift zum Verriegeln der Steckanschlussbuchse in
einer Zelle eines Steckergehäuses
aufzunehmen, welches diese Steckanschlussbuchse aufnimmt.
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Wenn
also der komplementäre
Kontaktstecker in die Steckanschlussbuchse eingeführt wird, wird
der Kontaktstift des Kontaktsteckers zwischen den beiden Kontaktplättchen der
Steckanschlussbuchse eingeklemmt.
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Dabei
werden die Kontaktplättchen
der bekannten Steckanschlüsse
einfach ins Innere des Käfigs
umgebogen. So ist es beim Einschieben des Kontaktstifts des Kontaktsteckers
zwischen die beiden Kontaktplättchen
wichtig, dass die beiden Kontaktplättchen mit dem Kontaktstift
in dauerhaftem Kontakt bleiben. Daher müssen die Kontaktplättchen weich
oder biegsam sein.
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Dazu
kann ein dünnes
Band gewählt
werden, das für
die Kontaktplättchen
eine hohe Biegsamkeit bietet. Bei einem dünnen Band besteht jedoch ein
großes
Risiko, dass die Kontaktplättchen
im Biegebereich einreißen
oder scheren. Allgemein werden die Steckanschlussbuchse nämlich an
den schmalen Stellen und insbesondere im Bereich der Überschneidungen
der Schnittlinien brüchig.
Auf Grund des Ausschneidens, Formens und Biegens des Bandes kann
dieses nämlich,
wenn es eine geringe Stärke
hat, unter der Wirkung eines seitlichen mechanischen Schubs auf
eine Wand oder parallel zu dieser Wand an den Überschneidungen der Schnittlinien
scheren und/oder reißen.
Die Gefahr des Einreißens
und des Scherens der Kontaktplättchen
ist noch größer, wenn
aus irgend einem Grunde der Kontaktstecker und die Steckanschlussbuchse auseinandergenommen
werden müssen,
bevor sie wieder zusammengesetzt werden.
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Wählt man
hingegen ein dickes Band, dann besitzen die Kontaktplättchen keine
große
Biegsamkeit. Wenn nun die Kontaktplättchen nicht biegsam sind,
dann biegen sich unter dem Druck des Kontaktstifts, der zwischen
die Kontaktplättchen
geschoben wird, letztere auseinander, und der elektrische Kontakt
mit dem Kontaktstift stellt sich mangelhaft her.
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Es
zeigt sich also, dass es schwierig ist, bei der Dicke des Bandes
einen Kompromiss zu finden, damit die Gesamtanordnung der Steckanschlussbuchse
ausreichend steif ist, um im Bereich der Überschneidungen der Schnittlinien
nicht brüchig
zu werden, und damit die Kontaktplättchen ausreichend biegsam
sind, um mit dem Kontaktstift des Kontaktsteckers in dauerhaftem
Kontakt zu bleiben.
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In
der Schrift US-A-5 941 741 ist ein Steckanschluss gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 beschrieben.
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Dieser
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der oben beschriebenen
elektrischen Steckanschlüsse
zu beseitigen. Dazu wird mit dieser Erfindung ein elektrischer Steckanschluss
vorgeschlagen, bei dem die elastischen Kontaktplättchen mittels einer oder mehrerer
Einprägungen,
die im Umbiegebereich dieser Kontaktplättchens ausgeführt sind,
biegsamer gemacht sind. Insbesondere betrifft die Erfindung eine
Steckanschlussbuchse nach Anspruch 1.
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Es
folgt eine kurze Beschreibung der Figuren, wobei
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1 in
einer Gesamtansicht eine erfindungsgemäße elektrische Steckanschlussbuchse zeigt,
bevor der elektrischer Leitungsdraht durch Quetschverbindung befestigt
ist,
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2 eine
detaillierte Innenansicht des Käfigs
der elektrischen Steckanschlussbuchse von 1 zeigt,
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3 ein
ausgeschnittenes Band zeigt, das dazu bestimmt ist, umgebogen zu
werden, um den Käfig
der Steckanschlussbuchse von 2 zu bilden,
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4 das
ausgeschnittene Band von 3 zeigt, wenn es umgebogen ist,
um den Käfig
der Steckanschlussbuchse zu bilden,
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5 ein
weiteres Beispiel eines ausgeschnittenen Bandes zeigt, das bereit
ist, umgebogen zu werden.
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Im
Folgenden wird eine Ausführungsform der
Erfindung beschrieben.
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1 zeigt
eine Gesamtansicht einer elektrische Steckanschlussbuchse gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. Diese Steckanschlussbuchse 2 ist in einem
Zustand dargestellt, in dem sie bereit ist, um in einer Quetschverbindung
um einen elektrischen Leitungsdraht 1 herum befestigt zu
werden. Mit anderen Worten, ist in dieser 1 die Steckanschlussbuchse 2 in
einem Zustand dargestellt, in dem ihr vorderer Teil 3 ausgeschnitten
und umgebogen ist, und ihr hinterer Teil 5 und ihr Übergangsbereich 4 ausgeschnitten
und bereit dazu sind, dass ein elektrischer Leitungsdraht 1 eingeführt und mittels
Quetschverbindung befestigt wird.
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Der
hintere Teil 5 der Steckanschlussbuchse 2 weist
einen Boden und zwei Seitenteile mit komplementären Formen auf, die Quetschverbindungsflügel bilden.
Diese Seitenteile sind in 1 offen
dargestellt, d. h. in einer Stellung, in der sie sich nach dem Umbiegen
des die Steckanschlussbuchse bildenden Bandes befinden, aber noch
vor dem Herstellen der Quetschverbindung mit dem elektrischen Leitungsdraht.
Diese Seitenteile sind dazu bestimmt, umgebogen und um die Isolierung 1a des
elektrischen Leitungsdrahtes 1 herum festgedrückt zu werden,
um ihn in fester Stellung in der Steckanschlussbuchse zu halten.
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Der Übergangsbereich 4 der
Steckanschlussbuchse 2 weist ebenfalls einen Boden und zwei
Seitenteile mit komplementären
Formen auf. Wie beim hinteren Teil sind die Seitenteile des Übergangsbereichs
in 1 offen dargestellt, d. h. in der Stellung, in
der sie sich nach dem Umbiegen des die Steckanschlussbuchse bildenden
Bandes befinden, aber noch vor dem Herstellen der Quetschverbindung
mit dem elektrischen Leitungsdraht. Diese Seitenteile sind dazu
bestimmt, umgebogen und um den blanken Bereich 1b des elektrischen
Leitungsdrahtes 1 herum festgedrückt zu werden, so dass ein
elektrischer Kontakt zwischen dem blanken Bereich des elektrischen
Leitungsdrahtes 1 und dem Übergangsbereich 4 der
Steckanschlussbuchse hergestellt wird. Sobald also der elektrische
Leitungsdraht 1 in den hinteren Teil 5 und den Übergangsbereich 4 der Steckanschlussbuchse 2 eingeführt wurde,
werden dieser hintere Teil und dieser Übergangsbereich durch Quetschverbindung
um den elektrischen Leitungsdraht 1 herum befestigt, so
dass dieser Leitungsdraht 1 mit einem weiteren elektrischen
Leitungsdraht, der in einem zu der erfindungsgemäßen Steckanschlussbuchse komplementären Kontaktstecker
durch Quetschverbindung befestigt ist, elektrisch verbunden werden
kann.
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Die
Abmessungen und äußere Form
der erfindungsgemäßen Steckanschlussbuchse
sind identisch mit denen der Steckanschlussbuchsen nach dem bisherigen
Stand der Technik. Sie kann also mit einem herkömmlichen Kontaktstecker verbunden werden,
wie er auf dem Gebiet der Anschlusstechnik üblicherweise verwendet wird.
Der Kontaktstecker, der komplementär zu der erfindungsgemäßen Steckanschlussbuchse
ist, wird deswegen hier nicht beschrieben.
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Der
vordere Teil 3 der Steckanschlussbuchse 2 bildet
einen Käfig
mit einem Boden 16 und einer Deckenplatte 6, die
aus zwei Teilen 6a und 6b besteht, die zusammengefügt werden,
um eine im Wesentlichen ebene Oberfläche zu bilden. In einem Ausführungsbeispiel
werden die beiden Teile 6a und 6b ineinander gesteckt,
wodurch die Deckenplatte 6 des Käfigs versteift wird. Der Teil 6a der
Deckenplatte enthält
beispielsweise, wie in 1 gezeigt, hervorspringende
Teile, die Zapfen 7a und 7b bilden, und der andere
Teil der Deckenplatte kann Einschnitte enthalten, die Zapfenausschnitte 7c bilden
und die Zapfen des Teils 6a aufnehmen. Die Teile 6a und 6b können auch
einfach aneinanderliegend ohne Eingriff des einen Teils in den anderen
ausgeführt
sein.
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Der
Käfig weist
zwei Seitenteile oder Seitenwände 8 und 8' auf, von denen
nur ein Seitenteil 8 in 1 zu sehen
ist. Jedes Seitenteil weist am vorderen Teil des Käfigs ein
Plättchen
auf, wobei dieses Plättchen
ins Innere des Käfigs
umgebogen ist, um ein Kontaktplättchen
zu bilden. Die Kontaktplättchen dieser
Steckanschlussbuchse sind in dieser Figur nicht zu sehen. Sie werden
im Folgenden unter Bezugnahme auf die 2 bis 4 detailliert
beschrieben.
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Das
Seitenteil 8 des Käfigs
weist eine Öffnung 9 sowie
ein zweites Plättchen
auf, das dazu bestimmt ist, ein Verstärkungsplättchen 10 zu bilden. Dieses
Seitenteil 8 und das Seitenteil 8', das dem Seitenteil 8 gleicht,
werden im Folgenden detaillierter beschrieben.
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In 2 ist
in einer Profilansicht von der Hinterseite der Steckanschlussbuchse
das Innere des Käfigs
der Steckanschlussbuchse von 1 dargestellt.
Zum besseren Verständnis
der Erfindung ist in 2 der Käfig der Steckanschlussbuchse
von 1 dargestellt, von dem die Deckenplatte 6 weggelassen
wurde. Die fehlende Deckenplatte an diesem Käfig stellt keine Ausführungsvariante
der Erfindung dar, sondern soll dem Betrachter einfach nur ein besseres
Verständnis
der Erfindung ermöglichen.
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Auf
diese Weise kann man in dieser 2 die Kontaktplättchen 11 und 11' sehen, die
von Plättchen
gebildet werden, welche in der Verlängerung der Seitenteile 8 und 8' des Käfigs 2 ausgeschnitten wurden.
Diese Plättchen 11 und 11' sind symmetrisch zueinander.
Daher wird nun lediglich das Kontaktplättchen 11 beschrieben.
Dieses Kontaktplättchen 11 ist
in der Verlängerung
des Seitenteils 8 ausgeschnitten und mit einem Winkel von
etwa 135° ins
Innere des Käfigs
umgebogen, wie es für
Kontaktplättchen
herkömmlich
ist. Wie es üblicherweise
der Fall ist, wird dieses Kontaktplättchen sodann an seinem freien
Ende dergestalt umgebogen, dass es im Wesentlichen parallel zu dem
Seitenteil 8 verläuft.
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Die
beiden Kontaktplättchen 11 und 11' bilden zusammen
einen Schacht, der das Einführen
eines Kontaktstifts des Kontaktsteckers ins Innere des Käfigs der
Steckanschlussbuchse erleichtern soll.
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Das
Kontaktplättchen 11 ist
von dem Kontaktplättchen 11' durch einen
Zwischenraum oder Spalt getrennt, dessen Abmessung geeignet ist,
den Kontaktstift des komplementären
Kontaktsteckers aufzunehmen.
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Erfindungsgemäß weist
das Plättchen,
das das Kontaktplättchen 11 bildet,
Einprägungen 12 auf, die
sich in dem Bereich befinden, in dem das Plättchen ins Innere des Käfigs umgebogen
wird. Diese Einprägungen 12 werden
durch Austiefen an dem Band nach dessen Ausschneiden, aber vor dem
Umbiegen des Bandes und insbesondere vordem Umbiegen des Plättchens,
das das Kontaktplättchen 11 bildet,
hergestellt. Das Kontaktplättchen 11' weist Einprägungen 12' auf, die symmetrisch
zu denen des Plättchens 11 verlaufen.
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Diese
Einprägungen
verleihen den Kontaktplättchen
eine gewisse Biegsamkeit und machen die Kontaktplättchen damit
elastischer. Außerdem
bieten diese Einprägungen
den Vorteil, dass sie den Teil des Plättchens vergrößern, der
umgebogen wird, was das Kontaktplättchen nach innen verlängert und
den Kontaktbereich mit dem Kontaktstift des Kontaktsteckers vergrößert, ohne
dass eine größere Menge Band
benötigt
würde.
Diese Einprägungen
bieten außerdem
den Vorteil, dass die Belastungen der Kontaktplättchen in ihrem Umbiegebereich
verringert werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung kann in jedem Kontaktplättchen eine einzige Einprägung ausgeführt sein.
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung sind in jedem Kontaktplättchen mehrere Einprägungen ausgeführt. Die Anzahl
der ausgeführten
Einprägungen
hängt wesentlich
von der Stärke
des Bandes sowie von der für die
Kontaktplättchen
gewünschten
Biegsamkeit ab.
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In
dieser 2 sind ferner zwei Plättchen zu sehen, die Verstärkungsplättchen 10 und 10' bilden. Diese
Verstärkungsplättchen 10 und 10' sind aus den Seitenteilen 8 und 8' des Käfigs der
Steckanschlussbuchse ausgeschnitten. Sobald sie ausgeschnitten sind,
werden diese zweiten Plättchen 10 und 10' ein erstes
Mal in einem Winkel in der Größenordnung von
45° ins
Innere des Käfigs
umgebogen und dann nochmals umgebogen, so dass sie im Wesentlichen parallel
zu den Seitenteilen 8 und 8' verlaufen. Das freie Ende jedes
dieser Plättchen,
die die Verstärkungsplättchen 10 und 10' bilden, befindet
sich dann in Anlage an der Innenseite des jeweiligen Kontaktplättchens 11 bzw. 11'. Jedes Kontaktplättchen 11 und 11' wird so durch
Anlage eines Verstärkungsplättchens 10 bzw. 10' an seinem freien
Ende verstärkt,
so dass der Halt der Kontaktplättchen 11 und 11' in ihrer Position
gewährleistet
ist.
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Auf
diese Weise sind die Kontaktplättchen 11 und 11' ausreichend
biegsam, um das Einführen
des Kontaktstifts zu erleichtern, doch besteht nicht die Gefahr,
dass sie nach dem Einführen
des Kontaktstifts auseinandergespreizt bleiben. Mit anderen Worten:
Die Biegsamkeit, die den Kontaktplättchen 11 und 11' durch die Einprägungen verliehen
wurde, gewährleistet
ein leichtes Einführen
des Kontaktstifts zwischen diese Plättchen, und die Verstärkungsplättchen 10 und 10' gewährleisten
deren Halt in ihrer Position an diesem Kontaktstift. Auf diese Weise
können
die Kontaktplättchen 11 und 11' in dauerhaftem Kontakt
mit dem Kontaktstift des Kontaktsteckers bleiben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung werden die Verstärkungsplättchen 10 und 10' mit Bereichen
des Bandes hergestellt, die gewöhnlich
aus den Seitenteilen 8 und 8' ausgeschnitten werden, um die Öffnungen 9 und 9' auszuführen. Die Verstärkungsplättchen werden
somit aus einem Teil des Bandes hergestellt, der im Allgemeinen
als Abfall gilt. Auf diese Weise stellt man eine Verstärkung der Kontaktplättchen her,
ohne dafür
eine zusätzliche Menge
Band zu benötigen.
Um die Herstellung dieser Verstärkungsplättchen zu
vereinfachen, können
diese die Breite der Öffnungen 9 und 9' haben. In diesem
Fall können
diese Öffnungen 9 und 9' rechtwinkelig
geformt sein.
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In 3 ist
ein ausgeschnittenes Band 13 dargestellt, das dazu bestimmt
ist, geformt zu werden, um eine Steckanschlussbuchse gemäß dieser Erfindung
zu bilden. An diesem Band sind mit dicken Linien die Ausschnitte
in diesem Band und mit dünnen
Linien die Umbiegebereiche des Bandes, d. h. die Stellen, an denen
das Band bei der Formgebung umgebogen wird, dargestellt. In dieser 3 sind also
die Ausschnitte 7a–7c,
die dazu bestimmt sind, die Gesamtanordnung Zapfen/Zapfenausschnitt
der Deckenplatte 6 zu bilden, die Ausschnitte 10 und 10' der, Plättchen die
die Verstärkungsplättchen bilden sollen,
die Ausschnitte 9 und 9' der Öffnungen und die Plättchen 11 und 11', die die Kontaktplättchen bilden
sollen, zu sehen. Wie in dieser 3 zu sehen, sind
die Kontaktplättchen 11 und 11' aus Plättchen hergestellt,
die außerhalb
des Bereichs des Bandes, der dazu bestimmt ist, den Käfig der
Steckanschlussbuchse zu bilden, ausgeschnitten sind.
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Außerdem sind
in dieser 3 die Stellen e1 und e1' der ersten Umbiegungen
der Plättchen 11 und 11', die die Kontaktplättchen bilden
sollen, sowie die Stellen e2 und e2' der zweiten Umbiegungen dieser Plättchen 11 und 11' dargestellt.
Desgleichen sind die Stellen e3 und e3' der ersten Umbiegungen der Plättchen 10 und 10', die die Verstärkungsplättchen bilden
sollen, und die Stellen e4 und e4' der zweiten Umbiegungen dieser Plättchen 10 und 10' dargestellt.
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Erfindungsgemäß werden
die Plättchen 11 und 11' in den Umbiegebereichen
e1 und e1' mit einer
oder mehreren Einprägungen
versehen. Diese Plättchen
werden sodann ein erstes Mal in Höhe der Bereiche e2 und e2' und dann ein zweites
Mal in Höhe
der Bereiche e1 und e1',
d. h. in den durch Austiefen mit Einprägungen versehenen Bereichen
umgebogen.
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Bei
einer Variante der Erfindung können
die Verstärkungsplättchen auch
schon vor dem Umbiegen des Bandes eine oder mehrere Einprägungen in Höhe der Umbiegebereiche
e3 und e3' aufweisen.
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In 4 ist
in einer Profilansicht von der Vorderseite der Steckanschlussbuchse
das Band 13 von 3 nach dem Umbiegen dargestellt.
So sind in dieser 4 die Kontaktplättchen 11 und 11' zu sehen, die
ins Innere des Käfigs
der Steckanschlussbuchse umgebogen sind. In der Biegefalte dieser Kontaktplättchen ist
eine Reihe von Einprägungen 12 und 12' zu sehen. Wie
in dieser Figur gezeigt, können die
Einprägungen
die Form von Rillen haben, die in der Breite des Plättchens,
das das Kontaktplättchen bildet,
ausgeführt
sind. Diese Einprägungen
können auch
andere Formen aufweisen, die von der für das Kontaktplättchen gewünschten
Biegsamkeit abhängig
sind.
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Ferner
zeigt diese 4 durch die Öffnung 9' hindurch auch
das Verstärkungsplättchen 10', das aus dem
Seitenteil 8' des
Käfigs
stammt und dergestalt ins Innere des Käfigs umgebogen ist, dass es
in Anlage an dem Kontaktplättchen 11' kommt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung kann das Verstärkungsplättchen 10' einen oder zwei
Seitenstege 15' aufweisen,
die mit dem Plättchen,
das das Verstärkungsplättchen bildet,
zugleich aus dem Band ausgeschnitten werden. In 4 ist pro
Verstärkungsplättchen jeweils
nur ein Seitensteg dargestellt. Diese Seitenstege 15' und 15 sind
dazu bestimmt, in Anschlag in den Öffnungen 14' und 14 zu
kommen, die in der Deckenplatte 6 des Käfigs ausgebildet sind. Im Falle
dass jedes Verstärkungsplättchen zwei
Seitenstege aufweist, kommen diese einerseits in einer Öffnung,
die in der Deckenplatte des Käfigs
ausgebildet ist, und andererseits in einer Öffnung, die im Boden 16 des
Käfigs
ausgebildet ist, in Anschlag. Diese Öffnungen, die in der Größe an die
Seitenstege angepasst sind, haben die Funktion, die Seitenstege
aufzunehmen und so die Verstärkungsplättchen mit
einem vorbestimmten Spiel, das von der Breite der Öffnung abhängt, an
den Kontaktplättchen
festzuhalten. Dieses Spiel entspricht dem Spiel, das für die Kontaktplättchen zugelassen
ist, d. h. der Verschiebung, die den Kontaktplättchen beim Einführen des
Kontaktstifts des Kontaktsteckers gestattet wird. Mit anderen Worten:
Diese Gesamtanordnungen der Seitenstege und Öffnungen ermöglichen
es, den Ausschlag der Kontaktplättchen
in der Öffnung
einzuschränken
und sie beim Einführen
eines Kontaktstifts gegen eine Belastung zu schützen, die ihre Fähigkeit
zum elastischen Nachgeben überschreitet.
Sie bilden so einen Spalt zwischen den Kontaktplättchen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weisen der Boden 16 und die Deckenplatte 6 jeweils
einen vorderen hervorstehenden Teil aufweisen, der sich gegenüber dem
U-förmigen
Abschnitt mit dem Umbiegebereich des Kontaktplättchens befindet.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
weisen die Kontaktplättchen 11 und 11' jeweils einen
oder zwei Seitenstege auf. Diese Ausführungsform ist in 5 als
ein ausgeschnittenes Band dargestellt, das bereit ist, umgebogen
zu werden. Das Beispiel eines Bandes von 5 enthält einen
Teil, der dazu bestimmt ist, den Boden 16 des Käfigs zu
bilden, sowie zwei Teile 6a und 6b, die dazu bestimmt
sind, die Deckenplatte 6 des Käfigs zu bilden. In diesem Beispiel werden
die beiden Teile 6a und 6b der Deckenplatte umgebogen
und Seite an Seite aneinander angeordnet, um die Deckenplatte zu
bilden.
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Bei
dieser Ausführungsform
werden Seitenstege 15, 18 und 15', 18' beiderseits
des freien Endes 19, 19' der Kontaktplättchen 11 und 11' ausgeschnitten.
So können
die Seitenstege 15 und 18 in Öffnungen 14 und 17,
die in der Deckenplatte 6 bzw. im Boden 16 des
Käfigs
ausgebildet sind, in Anschlag kommen. Desgleichen können die
Seitenstege 15' und 18' in Öffnungen 14' und 17', die in der
Deckenplatte 6 bzw. im Boden 16 des Käfigs ausgebildet
sind, in Anschlag kommen. Die Kontaktplättchen können auch jeweils lediglich
einen einzigen Seitensteg aufweisen; in diesem Fall kommen die Seitenstege
entweder in den Öffnungen 14 und 14' der Deckenplatte 6 oder
in den Öffnungen 17 und 17' des Bodens 16 in Anschlag.
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Wie
bei der vorherigen Ausführungsform
ermöglichen
diese Seitenstege und diese Öffnungen es,
den Ausschlag der Kontaktplättchen
in der Öffnung
zu beschränken
und sie beim Einführen
eines komplementären
Kontaktsteckers gegen eine Belastung zu schützen, die ihre Fähigkeit
zum elastischen Nachgeben überschreitet.
Sie bilden so einen exakten Spalt zwischen den Kontaktplättchen.
Es ist zu bemerken, dass diese Ausführungsform, bei der die Seitenstege
an den Kontaktplättchen
ausgeführt sind,
einfacher zu bewerkstelligen ist als die vorherige Ausführungsform,
da um die Kontaktplättchen mehr
Werkstoff verfügbar
ist als um die Verstärkungsplättchen.
Außerdem
ermöglicht
es diese Ausführungsform,
einen viel exakteren Spalt, d. h. Abstand zwischen den Innenseiten
der Kontaktplättchen
zu erhalten.
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Bei
den soeben beschriebenen Ausführungsformen
werden die Kontaktplättchen
von Plättchen
gebildet, die aus der Verlängerung
des vorderen Teils des Käfigs
ausgeschnitten wurden. Die Erfindung kann jedoch auch bei Steckanschlussbuchsen
eingesetzt werden, deren Kontaktplättchen von Plättchen gebildet
werden, die aus der hinteren Verlängerung des Käfigs ausgeschnitten
wurden. Die Einprägungen
werden dann an der Hinterseite des Käfigs hergestellt. In diesem
Falle befinden sich die Verstärkungsplättchen,
die von Plättchen
gebildet werden, die aus der Verlängerung des vorderen Teils des
Käfigs
ausgeschnitten wurden, in Anlage an der Außenseite der Kontaktplättchen.
Dabei bilden die Verstärkungsplättchen den
Schacht. Diese Verstärkungsplättchen bieten
in diesem Fall den Vorteil, dass sie ebenfalls eine oder mehrere
Einprägungen aufweisen,
die den Schacht biegsamer machen.
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Allgemein
kann die Herstellung von Einprägungen
in allen Steckanschlüssen
mit elastischem, umgebogenem Kontaktplättchen vorgesehen werden, ob
es sich nun um Kontaktstecker oder um Steckanschlussbuchsen handelt,
ob sie einen Käfig aufweisen
oder nicht.