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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung zum Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS), welche Erzeugung, Modifizierung und Löschung des Traffic-Engineering-Pfads
durch Aktivieren oder Inaktivieren von Funktionen dynamischen Traffic-Engineerings
ausführt
gemäß der Zeiteigenschaft
eines mit einem Zeitattribut versehenen Parameters, welcher Traffic-Eigenschaft
in jedem Teilnehmer reflektiert.
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Verwandte
Technik
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Da
Datenverkehr explosiv zunimmt gemäß den Zunahmen an Webservern,
werden in letzter Zeit Anforderungen für Dienstequalität (Quality
of Service, QoS) und Diensteverfügbarkeit
schnell erhöht. Um
solche Anforderungen zu erfüllen
und um ein Paket von einem Quellen-Host zu einem Ziel-Host zu übertragen,
definiert das Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS), der Standard
der Internet-Engineering-Task-Force
(IETF), ein Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll
zum Austausch von Labelinformation, die aus Routinginformation erzeugt
ist, und einen Prozess zum Erzeugen und Löschen eines Labels und eine
Prozesstechnologie zum Hindurchleiten eines vorherbestimmten Pakets
durch einen Traffic-Engineering-Pfad durch Zuweisen von Verkehrsinformation für Traffic-Engineering
und expliziter Pfadinformation zu einem Label.
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Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) vereinfacht Weiterleitungsfunktionen, um Traffic-Engineering-Funktionen
bereitzustellen zum Verbessern von Übertra gungsgeschwindigkeit
und Dienstequalität
(QoS) und um auf Datenverkehr dynamisch zu reagieren. Daher wird
das Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) weithin angewandt in dem
Umfeld von Hochgeschwindigkeits-paketvermittelten Netzwerken, wie
asynchrone transfermodus-(ATM)-paketvermittelte Netzwerke oder Frame-Relay-Netzwerke.
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Obwohl
nicht spezifisch auf MPLS gerichtet, offenbart EP-A-0 881 854 eine
Vorrichtung zum Ausführen
von Reservierungskontrolle durch Aufsetzen einer permanenten virtuellen
Verbindung unter Verwendung virtueller Verbindungseinheiten, indem Kommunikation
mit jeder Netzwerkelementvorrichtung gemacht wird.
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Der
Artikel "RSVP-TE:
EXTENSIONS TO RSVP FOR LSP TUNNELS", (XP-002199928 Network Working Group, Internet
Draft, Awduche, et al., Februar 2001) beschreibt die Verwendung
von RSVP, um Label-geswitche Pfade in MPLS zu etablieren.
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Der
Artikel "IETF MULTIPROTOCOL
LABEL SWITCHING (MPLS) ARCHITECTURE" (XP-002115225, LeFaucheur, IEEE 1998)
beschreibt die Konzepte des Multi-Protocol-Label-Switchings (MPLS)
unter Standardisierung durch die Internet Engineering Task Force
(IETF) und beschreibt, unter anderem, wie in MPLS Labels zugewiesen
und verbreitet werden.
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Wenigstens
teilweise aufgrund der schnellen Ausbreitung der Verwendung des
Internets oder World Wide Webs wird angenommen, dass es eine Notwendigkeit
für weitere
Verbesserungen gibt, die sich auf Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) beziehen. Um Traffic-Engineering-Funktionen mit Bezug auf
Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) zu verbessern, wäre
es hilfreich, wenn eine Traffic-Engineerign-Scheduling-Vorrichtung
verfügbar
wäre zum Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS),
wobei die Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung Traffic-Engineering-Funktionen
zum Erzeugen, Modifizieren oder Löschen eines Traffic-Engineering-Pfads dynamisch
aktiviert, um mit Datenverkehrszeit klarzukommen und um Dienste
besserer Qualität
an Teilnehmer bereitzustellen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Um
die oben beschriebenen Probleme zu überwinden, stellt die vorliegende
Erfindung eine Scheduling-Vorrichtung zum Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) zur Verfügung,
wie im unabhängigen
Anspruch 1 definiert.
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Weitere
bevorzugte Ausführungsformen
sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
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Die
vorliegende Erfindung ist genauer beschrieben in den folgenden Absätzen durch
Bezug auf die Zeichnungen, welche allein beispielhaft beigefügt sind.
Andere Vorteile und Eigenschaften werden aus der folgenden Beschreibung
und aus den Ansprüchen
ersichtlich werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den beigefügten
Zeichnungen, welche in diese Spezifikation einbezogen sind und einen
Teil dieser bilden, sind Ausführungsformen
gezeigt, welche, zusammen mit einer allgemeinen Beschreibung der
Erfindung, oben gegeben, und der detaillierten Beschreibung, die
nachfolgend gegeben ist, dazu dienen, die Prinzipien dieser Erfindung
zu exemplifizieren.
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1 ist
eine schematische Konfiguration eines beispielhaften Kommunikationsnetzwerks,
welches Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) unterstützt;
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2 ist
ein schematisches Diagramm, welches sich auf Setzen eines labelgeswitchten
Pfads (LSP) in der beispielhaften Knotenkonfiguration von 1 bezeiht;
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3 ist
ein Blockkonfigurationsdiagramm einer Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung zum
Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) in Übereinstimmung mit den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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4 ist
ein Operationsflussdiagramm der Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung zum Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS), in Übereinstimmung
mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung; und
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5 zeigt
ein Beispiel eines mit einem Zeitattribut versehenen Parameters,
eingegeben durch einen Bediener, in Übereinstimmung mit den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Während die
vorliegende Erfindung hiernach mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen,
in welchen Details der vorliegenden Erfindung gezeigt sind, weitgehender
beschrieben werden wird, so ist am Beginn der folgenden Beschreibung
zu verstehen, dass Fachleute in den einschlägigen Gebieten die hierin beschriebene
Erfindung modifizieren können,
während
sie dennoch die vorteilhaften Ergebnisse dieser Erfindung erzielen.
Dementsprechend ist die folgende Beschreibung als eine breite. lehrende Offenbarung
zu verstehen, gerichtet an Fachleute in den einschlägigen Gebieten,
und als die vorliegende Erfindung nicht beschränkend.
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Veranschaulichende
Ausführungsformen
der Erfindung sind unten beschrieben. Im Interesse der Klarheit
werden nicht alle Eigenschaften einer tatsächlichen Implementation beschrieben.
In der folgenden Beschreibung werden wohl be kannte Funktionen, Konstruktionen
und Konfigurationen nicht im Detail beschrieben, da sie die Erfindung
mit nicht notwendigem Detail verdunkeln könnten. Es wird verstanden werden,
dass in der Entwicklung jeglicher tatsächlicher Ausführungsform
zahlreiche implementationsspezifische Entscheidungen gemacht werden müssen, um
die spezifischen Ziele der Entwickler zu erreichen, wie Einhaltung
systembezogener und geschäftsbezogener
Bedingungen, welche von einer Implementation zur anderen variieren
werden. Weiter wird es verstanden werden, dass solch eine Entwicklungsanstrengung
komplex und zeitraubend sein kann, aber dennoch eine Routineunternehmung
für die
Fachleute ist, welche den Vorteil dieser Offenbarung haben.
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Beispiele
jüngerer
Anstrengungen auf dem Gebiet sind z.B. offenbart im US-Patent Nr. 6,430,154
an Hunt et al., betitelt SUPPORTING MULTIPLICATION TRAFFIC TYPES
OVER CONNECTION ORIENTED NETWORKS; erteilt am 6. August 2002, US-Patent
Nr. 6,385,198 an Ofek et al., betitelt SIGNALING FOR TIMELY FORWARDING
IN PACKET SWITCHING NETWORK WITH A COMMON TIME REFERENCE, erteilt
am 7. Mai 2002, US-Patent Nr. 6,377,579 an Ofek, betitelt INTERCONNECTING
A SYNCHRONOUS SWITCHING NETWORK THAT UTILIZES A COMMON TIME REFERENCE
WITH AN ASYNCHRONOUS SWITCHING NETWORK; erteilt am 23. April 2002,
US-Patent Nr. 6,330,614 an Aggarwal et al., betitelt INTERNET AND
RELATED NETWORKS; A METHOD OF AND SYSTEM FOR SUBSTITUTE USE OF CHECKSUMFIELD
SPACE IN INFORMATION PROCESSING DATAGRAM HEADERS FOR OBVIATING PROCESSING
SPEED AND ADDRESSING SPACE LIMITATIONS AND PROVIDING OTHER FEATUES, erteilt
am 11. Dezember 2001, US-Patent Nr. 6,259,695 an Ofek, betitelt
PACKET TELEPHONE SCHEDULING WITH COMMON TIME REFERENCE; erteilt
am 10. Juli 2001, und US-Patent Nr. 6,038,230 an Ofek, betitelt
PACKET SWITCHING WITH COMMON TIME REFERENCE OVER INKS WITH DYNAMICALLY
VARYING DELAYS; erteilt am 14. März
2000.
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Während diese
gegenwärtigen
Anstrengungen verdienstvoll sind, ist es meine Beobachtung, dass
weitere Verbesserungen auch erdacht werden können.
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1 ist
eine schematische Konfiguration eines beispielhaften Kommunikationsnetzwerks,
welches ein Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) unterstützt. Die 1 zeigt
eine Netzwerkkonfiguration, welche beispielhaft Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS)
Kommunikationsnetzwerke schematisch zeigt. Mit Bezug auf 1 weist
das Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) Netzwerk 1 multiple Knoten 10 und 20 auf,
wie multiple Label-Kanten-Router (LER) 10 und multiple
Label-Switcher-Router (LSR) 20, die untereinander gegenseitig verbunden
sind.
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Ein
fester Pfad von jedem Knoten zu anderen Knoten, in anderen Worten
ein label-geswitchter Pfad (LSP), wird durch Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll
bestimmt gemäß einer
Pfadsetzinformation von Routentabelleninformation oder manuellen
Operationen. Daher wird eine Übertragung
des Internet-Protokoll-(IP)-Pakets innerhalb des Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Netzwerks 1 tatsächlich erreicht
durch einen vorherbestimmten labelgeswitchten Pfad (LSP).
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2 ist
ein schematisches Diagramm, welches sich auf Setzen eines labelgeswitchten
Pfads (LSP) in der beispielhaften Knotenkonfiguration von 1 bezieht.
Jeder Knoten enthält
ein Routentabellenspeichermodul 12, ein Routeninformationsverwaltungsmodul 11 und
ein Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll-Prozedurmodul
oder ein Labelverbreitungsprotokoll (Label Distribution Protocol,
LDP) Prozedurmodul 13.
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Das
Routentabellenspeichermodul 12 arbeitet als ein Speicher
einer Zieladresse und einer nächsten
Hop-Adresse während
Setzens eines Routingpfads. Das Routinginformationsverwaltungsmodul 11 tauscht
Routinginformation mit einem benachbarten Knoten durch ein Routingprotokoll
aus, modifiziert und verwaltet Routingtabelleninformation, die in
der Routingtabelle gespeichert ist, und arbeitet zum Übertragen
der Routinginformation an das Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll-Prozedurmodul
oder das Labelverbreitungsprotokoll (LDP) Prozedurmodul 13.
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In
diesem Fall übernimmt
das Routingprotokoll ein Routinginformationsprotokoll (RIP), offener, kürzester
Pfad zuerst (Open Shortest Path First, OSPF), und ein Grenz-Gateway-Protokoll
(Border Gateway Protocol, BGP). Das Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll-Prozedurmodul
oder das Labelverbreitungsprotokoll (LDP) Prozedurmodul 13 nimmt
ein zugewiesenes Label an basierend auf der Routinginformation von
dem Routinginformationsverwaltungsmodul 11 und überträgt die vordefinierte
Routinginformation geladen in einer Labelanforderungsnachricht,
erzeugt von dem Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Signalisierungsprotokoll-Prozedurmodul,
dem Labelverbreitungsprotokoll (LDP) 13 zu dem nächsten Knoten.
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Das
Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) System, welches die oben beschriebenen
multiplen Knoten enthält,
setzt einen label-geswitchten Pfad (LSP) durch die etablierte Routingtabelle.
Zuerst bezieht sich ein Quellenknoten des Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Systems
auf die Routingtabelle, welche die Zieladresse und die nächste Hop-Adresse
enthält,
um einen label-geswitchten Pfad (LSP) zu einem Zielknoten zu setzen
und überträgt die Labelanforderungsnachricht
an die nächste Hop-Adresse,
um ein Label zu der Zieladresse zuzuweisen.
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Nachfolgend
analysiert der benachbarte Knoten, welcher der nächsten Hop-Adresse entspricht, eine Weiterleitungsäquivalenzklasse
(Forwarding Equivalen Class, FEC), die in der Labelanforderungsnachricht
enthalten ist, um ein Eingabelabel zuzuweisen, berichtet das Zuweisungsergebnis des
Eingabelabels an den vorhergehenden Knoten, welcher die Labelanforderungsnachricht übertragen hatte,
und überträgt auch
die Labelanforderungsnachricht, welche die vordefinierte Routing-information
hat, an den nächsten
Knoten, um ein Ausgabelabel zu erhalten.
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Daher
wird der label-geswitchte Pfad (LSP) gesetzt, um Datenpaketübertragung
von dem Quellenknoten zu dem Zielknoten durch die oben beschriebenen
Prozeduren auszuführen
und Datenübertragung
wird ausgeführt
durch den festen labelgeswitchten Pfad (LSP). Mit anderen Worten
werden durch Dienste bester Anstrengung zum Übertragen von Paketdaten durch
Verwendung von Adressinformation allein des Zielknotens die Datenübertragungsdienste
erreicht.
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Da
jedoch solche Dienste bester Anstrengung Anforderungen zum Behandeln
schnell zunehmenden Datenverkehrs nicht zufriedenstellend erfüllen können, unterstützt das
Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) gewöhnlich Traffic-Engineering-Funktionen.
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Die
Traffic-Engineering-Funktionen bedeuten Funktionen des Setzens von
Verkehrsinformation, wie Bandbreite, zu einem vorherbestimmten Pfad durch
ein Protokoll auf dynamische Weise, oder durch einen Bediener auf
manuelle Weise, und Funktionen des Setzens eines Übertragungspfads
ohne Bezug zu nehmen auf Routinginformation durch Etablieren expliziter
Knoteninformation für
Paketübertragung
zu einem vorherbestimmten Zielknoten.
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Solche
Traffic-Engineering-Funktionen werden aktiviert, wenn ein Bediener
manuell einen Setzwert eingibt, um einen neuen Traffic-Engineering-Pfad
zu erzeugen, zu modifizieren oder den vordefinierten Trafic-Engineering-Pfad
zu löschen.
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Wenn
jedoch der Traffic-Engineering-Pfad erzeugt, modifiziert oder gelöscht wird
durch den Bediener, können
dynamische Traffic-Engineering-Funktionen während Langzeitoperation nicht
effektiv ausgeführt
werden. Mit anderen Worten, wenn Datenverkehr von Teilnehmern periodisch
modifiziert wird, wenn z.B. eine Schule oder eine Firma viel Datenverkehr
während
der Tageszeit hat, aber nachts weniger Datenverkehr, oder eine Sendestation
für Erwachsene
wenig Datenverkehr während
der Tageszeit, aber viel Datenverkehr während der Nacht hat, wird es
effektiv sein, Traffic-Engineering-Funktionen besserer Qualität für Zeiten
hohen Datenverkehrs bereitzustellen. In dem beispielhaften System
sollte jedoch ein Bediener manuell jede der Traffic-Engineering-Funktionen
in der Datenverkehrszeit aktivieren. Daher stellt das beispielhafte
System keine dynamischen Traffic-Engineering-Funktionen
bereit, sondern allein statische Traffic-Engineering-Funktionen.
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Daher
ist es notwendig, eine Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung
für ein
Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) zu entwickeln, welche Traffic-Engineering-Funktionen
dynamisch aktiviert, um Traffic-Engineering-Pfad zu erzeugen, zu
modifizieren oder zu schaffen, um Datenverkehrszeit zu bewältigen und
um Dienste besserer Qualität
an Teilnehmer bereitzustellen.
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Bezug
wird nun im Detail auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung genommen werden, von denen ein Beispiel in den beigefügten Zeichnungen
gezeigt ist. Des leichteren Verständnisses wegen bezeichnet darüber hinaus dasselbe
Bezugszeichen dieselben Vorrichtungen und Bestandteile, obwohl die
Vorrichtungen oder Bestandteile in den Zeichnungen zu einer anderen Zeichnung
gehören.
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3 ist
ein Blockkonfigurationsdiagramm einer Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung zum
Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) in Übereinstimmung mit den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung. Mit Bezug auf 3 weist
die Multi-Protocol-Label-Switching (MPLS) Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung eine Bedienerschnittstelle 109, ein Traffic-Engineering-Profilmodul 102,
ein Traffic-Engineering-Schedulin-Modul 101, ein Signalisierungsprotokoll-Kontrollmodul 104,
ein Ressourcen-Verwaltungsmodul 103, ein Weiterleitungswerk 105,
eine Weiterleitungstabelle 106, eine Eingabeschnittstelle 107 und
eine Ausgabeschnittstelle 108 auf.
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Die
Bedienerschnittstelle 109 stellt Bedienerendgerätefunktionen
für einen
Bediener bereit, um das Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-System zu
kontrollieren, welches das Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 enthält. Daher
gibt der Bediener verschiedene Kontrollinformation, die sich auf
Traffic-Engineering bezieht, wie Teilnehmerinformation, verschiedene
Traffic-Engineering-Parameterinformation
und Information eines Traffic-Engineering-Parameters, der mit einem
Zeitattribut versehen ist, den entsprechenden Modulen 101 und 102 ein. Der
Bediener kann die folgenden Ergebnisse überprüfen.
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Das
Traffic-Engineering-Profilmodul 102 führt Funktionen des Empfangens
und Verarbeitens von Konfigurationsprofilen von Diensteinformation aus,
wie Teilnehmerinformation, explizite Hop-Information, Dienstequalität (QoS),
Parameterinformation und Weiterleitungsäquivalenzklasse-(FEC)-Information.
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Das
Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 empfängt Aktivierung
des Traffic-Engineerings, mit anderen Worten einen Parameter, der
mit einem Zeitattribut versehen ist, welcher sich auf Erzeugen, Modifizieren
und Löschen
eines Traffic-Engineering-Pfads
bezieht, und kontrolliert die Erzeugung, Modifikation und Löschung des
Traffic-Engineering-Pfads im Zeitplan.
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Das
Signalisierungsprotokoll-Kontrollmodul 104 kontrolliert
Protokolle, wie ein bedingsungsbasiertes Labelverbreitungsprotokoll
(Constrained-based Label Distribution Protocol, CR_LDP) oder ein
Ressourcenreservierungsprotokoll-Traffic-Engineering (RVSP_TE) zum Konfigurieren
eines aktuellen Routing-Pfads, um einen Traffic-Engineering-Pfad
in einer Zeit zu erzeugen oder zu modifizieren oder zu löschen, welche
dem mit einem Zeitattribut versehenen Parameter entspricht, der
in dem Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 vordefiniert
ist.
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Das
Ressourcen-Verwaltungsmodul 103 verwaltet verschiedene
Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Ressourcen,
wie Labelinformation, innere Ressourcen information und Header-Information,
in netzwerkhierarchischen Schichten, um Traffic-Engineering-Funktionen
auszuführen,
und überträgt die Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-Ressourcen
an ein anderes Modul, wenn notwendig.
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Das
Weiterleitungswerk 105 fabriziert Paketübertragungsinformation aus
dem Ressourcenverwaltungsmodul 103 und speichert die fabrizierte
Paketübertragungsinformation
in die Weiterleitungstabelle 106. Das Weiterleitungswerk 105 analysiert
den netzwerkhierarchischen Header der Paketinformation, die von
der Eingabeschnittstelle 107 erhalten wurde, fügt ein Label
für ein
Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) hinzu, aufgezeichnet in der Weiterleitungstabelle 106,
und überträgt die Paketinformation
an den nächsten
Knoten durch die Ausgabeschnittstelle 108.
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Die
Weiterleitungstabelle 106 führt eine Abbildung auf netzwerkhierarchischen
Header, Label und Schnittstelleninformation aus, die durch das Weiterleitungswerk 105 gespeichert
ist. Die Eingabeschnittstelle 107 koppelt mit ungelabelter
Paketinformation, eingegeben zu einem Labelkantenrouter (Label Edge
Router, LER), und die Ausgabeschnittstelle 108 koppelt
mit einer gelabelten Paketinformation, ausgegeben an den nächsten Knoten.
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4 ist
Operationsflussdiagramm der Traffic-Engineering-Scheduling-Vorrichtung für Multi-Protocol-Label-Switching
(MPLS) in Übereinstimmung
mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung. Beim Schritt S1,
um dynamische Traffic-Engineering-Funktionen bereitzustellen, während die
Zeit verstreicht, gibt ein Bediener zugeordnete Information, wie
Teilnehmerinformation zum Bereitstellen eines Traffic-Engineering-Pfads,
expliziter Hop-Information, vordefiniert an den entsprechenden Pfad, Dienstequalität (QoS)-Parameterinformation
und Weiterleitungsäquivalenzklasse-(FEC)-Information, dem
Traffic-Engineering-Profilmodul 102 durch
die Bedienerschnittstelle 109 ein.
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Beim
Schritt S2, zusätzlich
unter Verwendung des oben beschriebenen Verfahrens, gibt der Bediener
einen mit einem Zeitattribut versehenen Parameter zum Erzeugen,
Modifizieren oder Löschen
des Traffic-Engineering-Pfads, wie eine Anfangszeit, Endzeit, Periode
und eine andere Eigenschaft, dem Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 ein.
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5 zeigt
ein Beispiel eines mit einem Zeitattribut versehenen Parameters,
der durch einen Bediener eingegeben wird, in Überreinstimmung mit den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung. Die 5 zeigt
einen mit einem Zeitattribut versehenen Parameter 1000.
Mit Bezug auf 5 ist die Nummer 100 einem Teilnehmeridentifikator
oder Identifikationsnummer (ID) zugewiesen, welche Traffic-Engineering-Funktionen
bereitstellt, und die Nummer 2 ist einer Identifikationsnummer (ID)
eines Traffic-Engineering-Pfads zugewiesen, der dem Teilnehmer bereitgestellt
ist.
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Darüber hinaus
ist der 1. September 2001 einem Anfangsdatum der Traffic-Engineering-Funktionen
zugewiesen, die dem Teilnehmer bereitgestellt werden, mit anderen
Worten Erzeugungs-, Modifizierungs- oder Löschungsdatum des Traffic-Engineering-Pfads.
Die Anfangszeit ist auf 8.00 Uhr gesetzt, das Enddatum für Traffic-Engineering-Funktionen
ist der 31. Dezember 2001, die Endzeit ist auf 18.00 Uhr gesetzt,
und ein Zeitplanungsattribut ist auf täglich gesetzt.
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Beim
Schritt S3 empfängt
das Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 den mit einem
Zeitattribut versehenen Parameter 1000 durch den Bediener
und weist das Traffic-Engineering-Profilmodul 102 an, den
Traffic-Engineering-Pfad zu erzeugen/modifizieren/löschen, um
die Traffic-Engineering-Funktionen gemäß dem vordefinierten, mit einem
Zeitattribut versehenen Parameter bereitzustellen.
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Mit
anderen Worten empfängt
im Schritt S3 das Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 den mit einem Zeitattribut
versehenen Parameter 1000 durch den Bediener und weist
das Traffic-Engineering-Profilmodul 102 an, den Traffic- Engineering-Pfad
zu erzeugen oder zu modifizieren oder zu löschen, um die Traffic-Engineering-Funktionen
gemäß dem vordefinierten,
mit einem Zeitattribut versehenen Parameter bereitzustellen.
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Im
Schritt S4 fordert das Traffic-Engineering-Profilmodul 102 nachfolgend
das Signalisierungsprotokollmodul 104 auf, den Traffic-Engineering-Pfad
zu dem Teilnehmer zu erzeugen/modifizieren/löschen, der eine ID von 100
hat, gemäß der Teilnehmerinformation
und zugehöriger
Information, die durch den Bediener eingegeben ist.
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Im
Schritt S5 kontrolliert das Signalisierungsprotokollkontrollmodul 104 Protokolle,
wie bedingungsbasiertes Labelverbreitungsprotokoll (CR_LDP) oder
ein Ressourcenreservierungsprotokoll Traffic-Engineering (RSVP_TE),
folgend den obigen Anforderungen, Operationen des Erzeugens/Modifizierens/Löschens des
Traffic-Engineering-Pfads auszuführen
und berichtet die Operationsergebnisse dem Traffic-Engineering-Profilmodul 102.
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Im
Schritt S6, nach Empfang des Operationsergebnisses, überträgt das Traffic-Engineering-Profilmodul 104 zugeordnete
Information an das Ressourcenverwaltungsmodul 103. Nachfolgend,
im Schritt S7, stellt das Ressourcenverwaltungsmodul 103,
für den
erzeugten/modifizierten/gelöschten
Traffic-Engineering-Pfad, Labelinformation, innere Ressourceninformation
und netzwerkhierarchische Headerinformation für das Weiterleitungswerk 105 bereit.
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Im
Schritt S8 fabriziert das Weiterleitungswerk 105 Information,
empfangen von dem Ressourcenverwaltungsmodul 103 und zeichnet
die Information in der Weiterleitungstabelle 106 auf. Zusätzlich wird
ein ungelabeltes Paket, das an der Eingabeschnittstelle 107 ankommt,
in ein gelabeltes Paket durch die Ausgabeschnittstelle 108 gemäß den Aufzeichnungen
der Weiterleitungstabelle 106 übertragen.
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Als
ein Ergebnis, durch Hinzufügen
eines Parameters, der sich auf den mit einem Zeitattribut versehenen
Parameter 1000 bezieht, zu dem Traffic-Engineering-Parameter durch den
Bediener, wird der Traffic-Engineering-Pfad 2 erzeugt und die Dienste
von Traffic-Engineering-Funktionen können dem Teilnehmer mit ID
100 von 8.00 bis 18.00 Uhr täglich
während
der Periode vom 1. September 2001 bis 31. Dezember 2001 bereitgestellt
werden.
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Um
zeitliche Charakteristik des Teilnehmers maximal zu reflektieren,
wird der Setzwert im mit einem Zeitattribut versehenen Parameter
enger segmentiert, um Parameter hinzuzufügen durch das Traffic-Engineering-Scheduling-Modul.
Dadurch kann die Zeitcharakteristik maximal angewandt werden.
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Wie
in den obigen Angaben beschrieben, aktiviert die vorliegende Erfindung
Traffic-Engineering-Funktionen dynamisch durch die mit einem Zeitattribut
versehenen Parameter, welcher Zeitcharakteristiken jedes der Teilnehmer
in dem Multi-Protocol-Label-Switching-(MPLS)-System reflektiert,
um Erzeugung/Modifikation/Löschung
des Traffic-Engineering-Pfads zeitlich zu planen. Daher können Dienste
besserer Qualität
geliefert werden, um den Anforderungen der Teilnehmer zu entsprechen.
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Für Teilnehmer,
wie eine Firma oder eine Schule, können Dienste besserer Qualität während der
Tageszeit geliefert werden und normale Dienste bester Anstrengung
können
während
der Nacht geliefert werden, da die Teilnehmer viel Datenverkehr während der
Tageszeit erhalten. Im Gegensatz dazu können, für Teilnehmer wie Sendestation
für Erwachsene,
Dienste besserer Qualität
während
der Nacht geliefert werden und normale Dienste bester Anstrengung
können
während
der Tageszeit geliefert werden, da die Teilnehmer viel Datenverkehr
während
der Nacht erhalten.
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Daher
ist es möglich,
ein Kommunikationsprotokoll zu entwickeln oder Datendienste, welche dynamisch
die Dienstequalität
oder Inhalte abhängig von
der Zeit modifizieren. Als ein Ergebnis können verschiedene Typen von
Kommunikationsprodukten entwickelt werden und verschiedene Dienste
können Teilnehmern
geliefert werden. Der Telekommunikationsbetreiber kann die Effizienz
in dem Netzwerk selbst maximieren und sogar in den Marketinggebieten
für das
Netzwerk.
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Wenn
das Traffic-Engineering-Scheduling-Modul 101 und das Traffic-Engineering-Profilmodul 102 miteinander
kombiniert werden, um eine Einheit zu bilden, kann diese eine Einheit
als ein erstes Modul bezeichnet werden. In diesem Fall kann das Signalisierungsprotokoll-Kontrollmodul 104 als
ein zweites Modul bezeichnet werden.