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DE60308688T2 - Anpassungsverfahren zwischen einem befehlssender und einem befehlsempfänger - Google Patents

Anpassungsverfahren zwischen einem befehlssender und einem befehlsempfänger Download PDF

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DE60308688T2
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DE
Germany
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command
receiver
command receiver
movable element
transmitter
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DE60308688T
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Michel Fournet
Serge Bruno
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Somfy SA
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Somfy SA
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/28Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses using pulse code

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Communication Control (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anpassung zwischen einem Befehlssender und einem Befehlsempfänger gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Installation zur Ausführung dieses Verfahrens.
  • Die Befehlssender und die Befehlsempfänger bilden im allgemeinen Bestandteile einer und derselben Anlage, die mehrere Befehlssender umfasst, welche den gleichen Befehlsempfänger beeinflussen, sowie mehrere Befehlsempfänger, welche Befehle eines und desselben Befehlssenders entgegennehmen sollen.
  • Es ist daher unumgänglich, dass eine Kommunikation zwischen diesen Elementen eingerichtet wird: nach einer Installation in einem Gebäude kann ein Befehlsempfänger nur dann in Betrieb genommen werden, wenn er in der Lage ist, den oder die Befehlssender zu identifizieren, mit denen er kommunizieren muss. En solches Vorgehen, bei dem dauerhafte Verbindungen erstellt werden, wird als "Anpassung" bezeichnet.
  • Im Falle motorgetriebener Einheiten, beispielsweise Schliessautomaten oder Automaten für den Sonnenschutz eines Gebäudes, erfordern in den meisten Fällen die logistischen Vorgaben, dass die Anpassungen nicht schon bei der Herstellung der Einheiten, sondern erst nach ihrer Installation auf der Baustelle vorgenommen werden.
  • Aus der US-Patentschrift 4'750'118 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren bekannt, wonach ein Befehlsempfänger nach seiner Installation in einem Gebäude in der Lage ist, mindestens eine Identifikation eines Befehlssenders aufzunehmen, wenn er in einen Lernmodus versetzt ist.
  • Ausserdem ist es aus der europäischen Patentanmeldung EP 1'085'481 und der US-Patentschrift 3'806'874 bekannt, einen gemeinsamen Schlüssel (Code) auszutauschen, wenn Befehlssender und Befehlsempfänger auf bidirektionale Weise miteinander kommunizieren können, wobei der Schlüssel bei den Vorgängen der Authentifizierung über einen Dialog in Form einer zu beantwortenden Anfrage eingesetzt wird.
  • Wenn der Befehlsempfänger zugänglich ist, kann ein besonderer Knopf am Empfänger verwendet werden, um ihn in den Lernmodus zu schalten, oder es kann auch eine spezielle Betätigungsart eines Knopfes, der normalerweise einer anderen Verwendung zugeordnet ist, dazu vorgesehen sein. Während einer bestimmten Zeitdauer weiss der Empfänger, dass er die Identifikation speichern muss, die im Übertragungsrahmen eines eventuellen Signals enthalten ist, welches er empfangen könnte. Auf diese Weise kann der Befehlssender, der zum Senden des Signals verwendet wurde, vom Empfänger registriert werden, beispielsweise in Form einer Identifizierungsnummer.
  • Im Falle schwierig zugänglicher Empfänger hat man schon daran gedacht, den Befehl zum Umschalten in den Lernmodus unmittelbar vom Sender selbst übertragen zu lassen, anstatt auf einen spezifischen Befehls zur Programmierung einzuwirken. Sämtliche Sender besitzen eine unterschiedliche Identitätsnummer, benutzen jedoch, um die Empfänger in den Lernmodus zu schalten, den gleichen Code, der von jedem Empfänger erkannt wird,. Auf diese Weise kann der Installateur den Lernmodus aktivieren, ohne dass er den Befehlsempfänger direkt beeinflussen muss, indem er beispiels weise einen bestimmten Knopf des Befehlssenders betätigt, der dann gleichzeitig den Code zum Umschalten in den Lernmodus und die Identifizierungsdaten des Senders übermittelt.
  • Diese Situation wird kompliziert, wenn sich mehrere Empfänger im Sendebereich des Senders befinden. Alle diese Empfänger laufen Gefahr, die Identität eines Senders aufzunehmen, der aber nur einen einzigen Empfänger mit Befehlen beeinflussen darf.
  • Um dieses Problem zu lösen, sind bereits mehrere Verfahren vorgeschlagen worden, und zwar einmal für den Fall einer ersten Anpassung, aber ebenfalls für den Fall einer Übertragung von Befehlen auf eine Gruppe von Einheiten oder für den Ersatz eines Senders durch einen andern.
  • Zwei Beispiele sind in der französischen Patentschrift FR 2'772'171 und der europäischen Patentanmeldung EP 1'045'356 beschrieben worden.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass man nach diesem Stand der Technik mit Vorteil zwei Vorgänge miteinander kombinieren kann, nämlich einerseits einen Startvorgang (beispielsweise mittels einer doppelten Stromabschaltung), der es den Empfängern ermöglicht, in den Lernmodus umzuschalten, in welchem sie einen Anpassungsbefehl akzeptieren können, und andererseits eine nachfolgende Übertragung eines solchen Anpassungsbefehls, ausgehend von einer Fernbedienung.
  • Beispielsweise ermöglicht die Verwendung einer Funk-Fernbedienung mit sehr geringer Reichweite (was beispielsweise durch Verminderung der Empfindlichkeit des Empfängers erreichbar ist, wenn dieser den Code zum Übergang in den Lernmodus empfängt), wie dies gemäss der Patentanmeldung EP 0'921'507 vorgenommen wird, theoretisch das Ansprechen eines einzigen Empfängers unter einer Vielzahl von Empfängern. Es erweist sich jedoch in der Praxis als ausserordentlich schwierig, die Reichweite der Funkübertragung in den Griff zu bekommen. Daher ist man notwendigerweise mit dem Risiko konfrontiert, gleichzeitig mehrere Empfänger anzusprechen, wenn man eigentlich nur das Ansprechen eines einzigen Empfängers beabsichtigt. Aufgrund der Eigenschaften bei der Ausbreitung von Funkwellen geht man das Risiko ein, einen nicht sichtbaren Empfänger vom Installateur ansprechen zu lassen, beispielsweise einen solchen, der sich in einem Nebenraum oder eine Etage höher eingebaut befindet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Anpassung zu schaffen, welches die bisher bekannten Verfahren verbessert und deren Nachteile ausschaltet. Insbesondere hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zu schaffen, welches die Anpassung eines bestimmten Empfängers unter mehreren Empfängern ermöglicht, wobei kein spezifischer Kontakt verwendet werden soll. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Anlage zur Ausführung des Verfahrens.
  • Das Anpassungsverfahren gemäss vorliegender Erfindung ist im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 charakterisiert.
  • Mehrere Ausführungsformen dieses Verfahrens bilden den Gegenstand der abhängigen Patentansprüche 2 bis 7.
  • Die Ansprüche 8 und 9 definieren eine Installation zur Verwirklichung des Verfahrens.
  • Die beigegebene Zeichnung zeigt als Beispiel eine Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens und ein Flussdiagramm einer Ausführungsform des Verfahrens gemäss der vorliegenden Erfindung.
  • 1 zeigt ein Schema einer Vorrichtung, mit der das erfindungsgemässe Verfahren verwirklicht werden kann.
  • 2 ist ein Flussdiagramm einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens.
  • Die Einheit EO, welche den Befehlssender aufweist, die Einheit RO mit dem Befehlsempfänger und die Ausrüstung 30, welche in 1 dargestellt sind, ermöglichen die Ausführung des erfindungsgemässen Anpassungsverfahrens.
  • Es ist klar, dass die Erfindung ihren vollständigen Nutzen dann erbringt, wenn mehrere Befehlsempfänger, die nicht angepasst sind, im Wirkungsbereich eines Befehlssenders installiert sind, wobei zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung nur ein einziger Befehlsempfänger und ein einziger Befehlssender dargestellt sind.
  • Der Befehlssender EO weist eine Tastatur 11 mit einer Programmiertaste 15 auf, die mit einem Mikrokontrolleur 12 verbunden ist, ein mit einer Funkfrequenz arbeitendes Sende-Empfangs-Gerät 13, sowie ein Kupplungselement 14 in Form einer Antenne.
  • Das Drücken auf die Taste 15 der Tastatur 11 bewirkt mit Hilfe bekannter Mittel das Senden eines Signals, welches eine Information über die Identifizierung oder die Authentifizierung des Befehlssenders EO enthält.
  • Der Befehlsempfänger RO enthält insbesondere ein Kupplungselement 21 in Form einer Antenne, ein mit Funkfrequenzen arbeitendes Sende-Empfangs-Gerät 22, einen Mikrokontrolleur 23 und eine Vorrichtung 24 zum Steuern der elektrischen Versorgung des Geräts 30, wobei die Vorrichtung 24 mit einer Quelle elektrischer Energie verbunden ist, beispielsweise dem allgemeinen Stromnetz.
  • Die Vorrichtung 24 ermöglicht die Versorgung eines in der Anlage 30 befindlichen Elektromotors 31, dessen Aktivierung den Antrieb eines beweglichen Elements 40 durch eine Drehbewegung oder eine Translationsbewegung über ein mechanisches Reduziergetriebe 32 ermöglicht, beispielsweise eines Rolladens, eines Garagentores oder einer Jalousie.
  • Um einen Ausfall der elektrischen Energiequelle oder anderer Teile aufzufangen, wird als Eventualmassnahme der Einbau einer mechanischen Pannenhilfe 33 vorgesehen, beispielsweise einer Handkurbel, welche anstelle des Motors auch auf das Reduziergetriebe einwirken kann.
  • Das bewegliche Element 40 weist einen Detektor für mechanische Beanspruchungen 41 auf, dessen Ausgang am Mikrokontrolleur 23 anliegt. Dieser Detektor ermöglicht es, eine Kraft zu ermitteln, welche vom Installateur auf das bewegliche Element der Anlage ausgeübt wird.
  • Es sei erwähnt, dass es möglich ist, eine grosse Auswahl von Fühlern in der Anlage 30 oder im Empfänger RO vorzusehen, um die Funktion der Ermittlung einer mechanischen Einwirkung auf das bewegliche Element zu verwirklichen. Es kann sich beispielsweise um einen Detektor des Stroms handeln, der von der Vorrichtung zur Steuerung der Stromversorgung 24 abgegeben wird, einen Fühler, welcher die Rotation oder das Drehmoment des Motors 31 ermittelt, einen Fühler der Rotation oder des Drehmomentes am Reduziergetriebe 32, einen Detektor der Bewegung des Hilfsantriebs oder einen Detektor von Stössen auf das bewegliche Element 40.
  • Ein Flussdiagramm des Anpassungsverfahrens ist in 2 dargestellt. In diesem Flussdiagramm sind zwei Befehlsempfänger RO1 und RO2 in Kommunikation mit einem und demselben Befehlssender EO gezeigt, der jedoch nicht näher dargestellt ist.
  • Die beiden dargestellten Befehlsempfänger RO1 und RO2 sind identisch. Wenn eine Spannung an sie angelegt wird, wird ein Programm 60 aktiviert, welches auf einen Initiierungsvorgang wartet.
  • Der Initiierungsvorgang wird durch ein besonderes Signal eingeleitet. Dieses besteht aus einem zweimaligen völligen Abbruch der Netzspannung in einem sehr kurzen Intervall, und dieses zweimalige Abschalten wird vom Installateur mit Hilfe eines Ausschalters auf der elektrischen Schalttafel ausgeführt. Es kann sich aber auch um ein verlängertes Niederdrücken der Taste 15 der Tastatur 11 im Befehlssender EO handeln, wodurch das Senden eines besonderen Signals ausgelöst wird.
  • Der Initiierungsvorgang wird durch den Pfeil A1 wiedergegeben. Er wird von den beiden Empfängern RO1 und RO2 ermittelt. Die Ermittlung dieses Ereignisses A1 veranlasst die Befehlsempfänger, ein Programm 62 einzuleiten, welches in der Erwartung der Ermittlung eines mechanischen Vorganges besteht. Dieses Programm ist dazu eingerichtet, den Zustand des Detektors 41 zur Ermittlung eines mechanischen Vorganges zu überprüfen oder aber Veränderungen einer analogen Grösse zu ermitteln, die vom Detektor gemessen wird.
  • Das Programm kann aber auch darin bestehen, die Drehung des Motors in einer bestimmten Richtung zu starten, um mit Hilfe des beschriebenen Detektors die Anwesenheit eines Hindernisses oder einer besonderen Belastung im Verlaufe der Bewegung zu ermitteln.
  • Der Installateur nimmt danach eine mechanische Einwirkung, die vom Detektor abgefühlt werden kann, auf dem beweglichen Element der Installation vor, die selektiv zu aktivieren ist.
  • Dieser Vorgang wird durch den Pfeil A2 veranschaulicht. Die Ermittlung der mechanischen Einwirkung führt zur Aktivierung eines Programms 64 im betreffenden Empfänger, der dadurch in den Lernmodus umschaltet.
  • Der Installateur drückt anschliessend die Taste 15 der Tastatur 11 seines Befehlssenders, und dadurch wird ein Impulsrahmen gesendet, der eine Information über die Identität des Senders enthält. Dieser Impulsrahmen wird durch den Pfeil T1 wiedergegeben.
  • Sämtliche Empfänger in der Reichweite des Befehlssenders empfangen dieses Signal mit Hilfe eines Empfangsprogrammes 66, aber nur der zuvor durch den Vorgang A2 angesprochene Empfänger aktiviert ein Programm 68 zur Assimilierung der Identifizierungs-Information, das darin besteht, dass diese Information in einem Speicher abgelegt wird. Dieses Programm kann durch ein komplizierteres Verfahren zur Anpassung und zur dauerhaften gemeinsamen Nutzung der Verbindung ersetzt werden, wobei eine bidirektionale Kommunikation zwischen dem Befehlssender und dem angesprochenen Befehlsempfänger verwendet wird.
  • Schliesslich wird in sämtlichen Empfängern ein Programm 70 aktiviert, welches den Wartezustand eines mechanischen Vorganges beendet. Dieses Programm kann durch die Beendigung des Programmes 66 in denjenigen Empfängern automatisch ak tiviert werden, welche nicht angesprochen wurden, und in dem angesprochenen Empfänger durch die Beendigung des Programmes 68.
  • Es ist ebenfalls möglich vorzusehen, dass das Programm 70 durch eine Zeitverzögerung eingeleitet wird, die mit dem Ereignis A1 beginnt, oder auch, dass das Programm im einzigen angesprochenen Empfänger durch die Beendigung des Programms 68 aktiviert wird, derart, dass unmittelbar nach der ersten Anpassung eine Anpassung anderer Empfänger mit anderen Sendern ermöglicht wird, ohne dass ein erneutes Initiierungs-Ereignis erforderlich ist.
  • Es ist ebenfalls möglich, das Verfahren so einzurichten, dass die Programme 64 und 68 die Aussendung eines sichtbaren oder anderen Signals von der angesprochenen Vorrichtung bewirken, beispielsweise eine kurze Hin- und Herbewegung des beweglichen Elements, um die Auswahl und die Anpassung des Empfängers zu bestätigen.
  • Eine mögliche Variante besteht darin, die Chronologie der Vorgänge T1 und A2 umzukehren: es ist nämlich möglich, zunächst den Identifizierungs-Impulsrahmen T1 zu übertragen und das Programm 66 in sämtlichen Empfängern zu aktivieren. Danach wird ein mechanischer Vorgang A2 am beweglichen Element des anzusprechenden Empfängers ausgeführt, wodurch die Programme 64 und 68 nacheinander ausgelöst werden.
  • Bei dieser Variante ist anzumerken, dass es bei der Auswahl der Ausführung des Initiierungs-Ereignisses durch den Befehlssender und nicht durch ein anderes Signal, beispielsweise ein doppeltes Ausschalten der Versorgungsspannung, von Vorteil ist, die Vorgänge A1 und T1 zu einem einzigen Schritt zu vereinigen: der als Initiierungssignal ausgesen dete Impulsrahmen enthält zusätzlich die Identifizierungs-Information des Senders.
  • Das Anpassungsverfahren kann an allen Befehlssendern und allen Befehlsempfängern ausgeführt werden, die durch Funksignale miteinander kommunizieren, indem die gleiche Frequenz oder das gleiche Kommunikationsprotokoll verwendet werden.
  • Diese Sender und Empfänger können so ausgelegt sein, dass sie bidirektional oder unidirektional miteinander kommunizieren.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Anpassung zwischen einem Befehlssender (EO) und einem Befehlsempfänger (RO), der eine Ausrüstung (30) mit einem Betätigungsgerät (31) steuert, welches ein bewegliches Element (40) antreibt, wobei der Befehlssender (EO) und der Befehlsempfänger (RO) zu einer Gruppe gehören können, die mehrere Befehlssender und mehrere Befehlsempfänger aufweist, welche dank ein und desselben Protokolls miteinander in Verbindung stehen, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) es wird ein Initialereignis (A1) von wenigstens dem anzupassenden Befehlsempfänger (RO) erfasst; b) es wird von den Befehlsempfängern, welche das Initialereignis erfasst haben, ein Datenübertragungsblock (T1) empfangen, welcher von dem anzupassenden Befehlssender (EO) ausgesandt wurde und eine Information über dessen Identifizierung enthält; c) es wird von dem anzupassenden Befehlsempfänger (RO) eine mechanische Aktion (A2) erfasst, welche auf das bewegliche Element (40) der Ausrüstung (30), die mit dem anzupassenden Befehlsempfänger (RO) verbunden ist, ausgeübt wurde; d) es wird die Identifizierungsinformation in dem Befehlsempfänger (RO) gespeichert, der die mechanische Aktion erfasst hat.
  2. Anpassungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Initialereignis (A1) des Schritts a) den Schritt b) einschliesst.
  3. Anpassungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Initialereignis (A1) aus einer Abfolge von Unterbrechungen der elektrischen Speisung bestimmter Befehlsempfänger besteht.
  4. Anpassungsverfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt b) zwischen dem Schritt c) und dem Schritt d) stattfindet.
  5. Anpassungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Aktion (A2) darin besteht, dass von einem Installateur eine Kraft auf das bewegliche Element (40) der Ausrüstung (30) ausgeübt wird, welche mit dem anzupassenden Befehlsempfänger (RO) verbunden ist.
  6. Anpassungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Aktion (A2) darin besteht, dass ein Installateur ein mechanisches Hilfsmittel (33) betätigt, welches auf das bewegliche Element (40) der Ausrüstung (30) einwirkt, die mit dem anzupassenden Befehlsempfänger (RO) verbunden ist.
  7. Anpassungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element ein Fensterladen, eine Tür, ein Rollvorhang oder eine Markise ist.
  8. Installation mit einem Befehlssender (EO) und einem Befehlsempfänger (RO), der eine Ausrüstung (30) mit einem Betätigungsgerät (31) steuert, welches ein bewegliches Element (40) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass sie Softwaremittel (23) zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.
  9. Installation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie Ausrüstung (30) einen mechanische Belastungen erfassenden Detektor (41) und/oder ein mechanisches Hilfsmittel (33) aufweist.
DE60308688T 2002-08-06 2003-07-25 Anpassungsverfahren zwischen einem befehlssender und einem befehlsempfänger Expired - Lifetime DE60308688T2 (de)

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