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DE60307395T2 - Vorgespannte Wälzlagervorrichtung und Anordnung mit einer derartigen Vorrichtung - Google Patents

Vorgespannte Wälzlagervorrichtung und Anordnung mit einer derartigen Vorrichtung Download PDF

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DE60307395T2
DE60307395T2 DE60307395T DE60307395T DE60307395T2 DE 60307395 T2 DE60307395 T2 DE 60307395T2 DE 60307395 T DE60307395 T DE 60307395T DE 60307395 T DE60307395 T DE 60307395T DE 60307395 T2 DE60307395 T2 DE 60307395T2
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DE
Germany
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ring
support ring
bearing
axial
support
Prior art date
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DE60307395T
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Inventor
Jacques Delos
Bruno Montboeuf
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SKF AB
Original Assignee
SKF AB
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Publication date
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    • F16C25/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for wear or play
    • F16C25/06Ball or roller bearings
    • F16C25/08Ball or roller bearings self-adjusting
    • F16C25/083Ball or roller bearings self-adjusting with resilient means acting axially on a race ring to preload the bearing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine vorgespannte Lageranordnung und eine mechanische Einheit, die eine derartige Anordnung aufweist, und insbesondere eine mechanische Einheit zur Befestigung einer Kraftfahrzeuglenkspindel.
  • Ein Kraftfahrzeuglenksäulenanordnung enthält im Allgemeinen eine Spindel, die mittels zweier zueinander entgegengesetzt angeordneter Schräglager in einem rohrförmigen Gehäuse drehbar gelagert ist. Die Wälzlager sind im Allgemeinen, beispielsweise mittels einer Schraubenfeder, vorgespannt, um einen unter axialen und radialen Kräfte spielfreien Lauf der Wälzlager zu ermöglichen.
  • Aus der FR-2 718 803 ist eine verbesserte Schräglagerbaueinheit bekannt, die ein Gehäuse aufweist, das ein Wälzlager mit einem Innenring und einem Außenring sowie einem Ring enthält, der dazu bestimmt ist, mit einem innenliegenden Sitz des Innenrings in Berührung zu kommen. Eine Schraubenfeder ist dazu eingerichtet, auf dem Ring in Anlage zu kommen, um auf das Wälzlager eine Vorspannung auszuüben, indem sie auf entgegengesetzten Seite an einer mit der Säule verbundenen Radialfläche in Anlage steht.
  • Allerdings ist eine solche Wälzlagerbaueinheit nicht völlig zufriedenstellend. Eine derartige Wälzlagerbaueinheit basiert auf einer großen Zahl einzelner Teile, was die Planung der Vorhaltung und Lagerhaltung einzelner Teile hinsichtlich eines Zusammenbau des Lenksäulensystems erschwert. Darüber hinaus ist für einen Mechaniker die Hand habung der Wälzlagerbaueinheit bei Montage erschwert, da Elemente wegfallen können. Weiter ist eine solche mit einer Vorspannfeder ausgerüstete Wälzlagerbaueinheit in axialer Richtung platzraubend.
  • Die FR 2 806 135 beschreibt ein insbesondere für Lenksäulen von Kraftfahrzeugen verwendetes Wälzlager, zu dem gehören: ein mit einer Lagerlauffläche versehener Außenring, ein mit einer Lagerlauffläche versehener Innenring, ein Kranz von zwischen den Lagerlaufflächen der Ringe angeordneten Wälzkörpern, eine Ausgleichsbüchse, der dazu dient, die Verbindung des Innenrings mit einer Lenkspindel der Lenksäule sicherzustellen, und ein Stoßdämpfungselement, das an dem gegenüber den Wälzkörpern entgegengesetzten axialen Ende des Lagers in Berührung mit der Ausgleichsbüchse angeordnet ist. Das Stoßdämpfungselement ist in Bezug auf die Ausgleichsbüchse in axialer Richtung verschiebbar. Das Lager enthält ferner eine in axialer Richtung elastische Federscheibe, die zwischen dem Stoßdämpfungselement und der Ausgleichsbüchse angeordnet ist.
  • Die vorliegenden Erfindung betrifft eine vorgespannte Lageranordnung, die integrierte Mittel enthält, um das Wälzlager unter Vorspannung zu setzen, wobei die Mittel in Gestalt einer modularen Einheit verwirklicht sind, die sich bei ihrer Montage von einem Mechaniker problemlos handhaben lässt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist eine vorgespannte Lageranordnung, die sich ohne weiteres an unterschiedliche mechanische Einheiten anpassen lässt, insbesondere an mechanische Einheiten, die zum Zusammenbau einer Lenksäule dienen.
  • Noch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und kostengünstig herzustellende vorgespannte Lageranordnung zu schaffen.
  • Die Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert.
  • Eine derartige vorgespannte Lageranordnung, insbesondere für die Lenksäule von Kraftfahrzeugen enthält einen mit einer Lagerlauffläche versehenen Außenring, einen mit einer Lagerlauffläche versehenen Innenring, und zwischen den Lagerlaufflächen des Innen- und Außenrings angeordnete Wälzelemente, einen in axialer Richtung gegenüber dem Innen- und Außenring verschiebbaren Stützring, eine Ausgleichsbüchse und ein elastisches Element. Das elastische Element ist zwischen dem Stützring und einer dem Außenring zugeordneten Anlagefläche angeordnet, um zwischen dem Stützring und dem Außenring eine axiale Spreizkraft auszuüben, wobei ein axiales Spreizen zwischen dem Stützring und dem Außenring durch Haltemittel begrenzt ist, die dem Innenring zugeordnet sind. Die Ausgleichsbüchse führt für die Verbindung des Innenrings mit einer Welle durch den Innenring hindurch, wobei die Ausgleichsbüchse sich durch den Stützring erstreckt und auf der dem Innenring gegenüberliegenden Seite des Stützringes Haltemittel für den Stützring aufweist. Die Ausgleichsbüchse weist auf der vom Kranz abliegenden Seite des Innenrings einen radialen Wulst auf.
  • Weitere erfindungsgemäße Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Der in axialer Richtung verschiebbare Stützring und das zwischen dem Kranz und einer in Verbindung mit dem Außenring stehenden Anlagefläche angeordnete elastische Element ermöglichen es, eine von dem axialen Abstand zwi schen dem Stützring und dem Außenring und der Länge des elastischen Elements im unbefestigten Zustand abhängige axiale Vorspannkraft auf den Außenring auszuüben. Der Stützring ist in der Lage, auf einem Element eines Gehäuses, beispielsweise eines rohrförmigen Lenksäulengehäuses in Anlage zu kommen. Der Stützring lässt sich problemlos an das Gehäuse anpassen, mit dem der Stützring zusammenwirken soll.
  • Gemäß der Erfindung ist eine axiale Ausdehnung zwischen dem Stützring und dem Außenring durch Haltemittel begrenzt, die dem Innenring zugeordnet sind. Auf diese Weise neigt das elastische Element dazu, den Stützring von dem Außenring wegzudrücken, wobei die dem Innenring zugeordneten Haltemittel allerdings ein Wegdrücken des Stützrings von dem Außenring über eine gewisse Grenze hinaus verhindern. Demzufolge wird der Stützring, obwohl er beweglich ist, geeignet zurückgehalten, so dass die Lageranordnung als eine auf dem Wälzlager, dem Stützring und dem elastischen Element basierende modulare Baueinheit zur Verfügung steht. Zufolge dem durch die Haltemittel erlaubten Auseinanderdrücken von Stützring und Außenring kann auf das Wälzlager eine axiale Vorspannkraft ausgeübt werden.
  • Vorzugsweise sind der Stützring und das elastische Element in axialer Richtung zwischen den dem Innenring zugeordneten Befestigungsmitteln und einem Innenringabschnitt angeordnet, der die Lagerlauffläche aufweist, die für eine schräge und den Haltemitteln zugewandte Berührung eingerichtet ist.
  • In einem Ausführungsbeispiel weisen die Haltemittel die Gestalt von Haken auf, die ausgehend von einem Ende der Ausgleichsbüchse nach außen gerichtet sind.
  • Der radiale Wulst ist dazu bestimmt, mit dem Innenring axial in Berührung zu kommen, so dass bei Ausübung einer Axialkraft zwischen dem Innenring und der Ausgleichsbüchse eine radial nach innen gerichtete Verformung der Ausgleichsbüchse hervorgerufen wird, um eine von der Ausgleichsbüchse umgebene Welle zu befestigten und auf diese Weise Radialspiele auszugleichen.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist der Außenring in einer äußeren Hülse angeordnete, die dazu eingerichtet ist, in einen rohrförmigen Sitz zu passen. Die den Außenring umgebende äußere Hülse bildet ein Zwischenglied zwischen dem Außenring und einem rohrförmigen Sitz, in den die Lageranordnung einzusetzen ist. Die äußere Hülse lässt sich problemlos aus einem Kunststoff durch Spritzen herstellen. Damit kann auf einfache Weise eine Anpassung der Lageranordnung verwirklicht werden, indem der Durchmesser der äußeren Hülse abhängig von dem Innendurchmesser des Sitzes variiert wird. Dementsprechend ist es möglich, Wälzlager zu verwenden, die mit Standardaußenringen ausgestattet sind.
  • In einem Ausführungsbeispiel stützt sich das elastische Element an einer Fläche der äußeren Hülse ab, die der Seite des Stützrings zugewandt ist. Die äußere Hülse lässt sich ohne Weiteres mit Flächen versehen, die ein zufriedenstellendes Zusammenwirken mit einem elastischen Element erlauben, insbesondere mit einer für die Ausübung einer Axialkraft geeigneten radialen Anlagefläche.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist der Stützring eine Anlagefläche auf, die für eine Berührung mit einer Stütze vorgesehen ist und von dem Wälzlager wegzeigend orientiert ist.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist das elastische Ele ment eine Schraubenfeder. Die Schraubenfeder kann Scheibenringe aufweisen, die mit Wellen versehen sind, wobei sich die Wellenberge der Wellen gegenseitig berühren. Eine derartige Feder ermöglicht es, mit einer geringen axiale Verformung eine erhebliche Axialkraft auszuüben. Dadurch ist es möglich, eine Feder geringer axialer Länge zu verwenden, was die Kompaktheit der vorgespannten Lageranordnung begünstigt. Außerdem ist dadurch ermöglicht, eine von der axialen Verformung der Feder abhängige im Wesentlichen konstante axiale Kraft auszuüben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine mechanische Vorrichtung, zu der gehören: eine Säule, ein rohrförmiger Sitz, ein zwischen dem rohrförmigen Sitz und der Säule angeordnetes Wälzlager, wobei der rohrförmige Sitz und die Säule Mittel zur Befestigung an dem Wälzlager aufweisen, und eine zwischen dem rohrförmigen Sitz und der Säule angeordnete vorgespannte Lageranordnung nach einem Anspruch der Erfindung.
  • In einem Ausführungsbeispiel steht der Stützring der vorgespannten Lageranordnung auf der dem Außenring abgewandten Seite mit einer Anlagefläche des rohrförmigen Sitzes in Berührung, wobei der Innenring auf der dem Stützring abgewandten Seite mittels einer Sicherungsscheibe an der Säule gehalten wird. Durch Veränderung der Stellung der Sicherungsscheibe lässt sich die relative Stellung zwischen dem durch die Anlagefläche festgehaltenen Stützring und dem Wälzlager der Lageranordnung verändern, um eine Verformung des elastischen Elements sicherzustellen, die die Ausübung einer ausreichenden Vorspannkraft erlaubt.
  • Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile werden nach dem Lesen der detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels verständlicher, das keineswegs als be schränkend zu bewerten ist, und das in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 in einem Längsschnitt eine vorgespannte Lageranordnung, gemäß einem Aspekt der Erfindung; und
  • 2 in einem Längsschnitt eine mechanische Vorrichtung zum Zweck der Montage eine Lenksäule in einem rohrförmigen Sitz, der eine Lageranordnung gemäß 1 enthält.
  • In 1 enthält eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete vorgespannte Lageranordnung mit einem Wälzlager 2, zu dem ein Außenring 3, ein Innenring 4 und Wälzkörper 5 gehören.
  • Der Außenring 3 weist einen rohrförmigen Abschnitt 6 und einen an einem axialen Ende des rohrförmigen Abschnitts 6 angeordneten torusförmigen Abschnitt 7 auf, wobei der torusförmige Abschnitt 7 nach innen gewölbt ist und im Querschnitt ein Profil aufweist, das im Wesentlichen die Form eines Viertelkreisbogens hat. Der torusförmige Abschnitt 7 ist mit einem Außendurchmesser bemessen, der kleiner als der Durchmesser des rohrförmigen Abschnitts 6 ist. Der torusförmige Abschnitt 7 ist über seinem mit dem größeren Durchmesser bemessenen Rand durch einen Verbindungsabschnitt 8 mit einem Ende des rohrförmigen Abschnitts 6 verbunden. Der torusförmige Abschnitt 7 weist auf einer Innenfläche eine torusförmige Lagerlauffläche 10 auf, die radial nach innen weist und in axialer Richtung dem rohrförmigen Abschnitt 6 zugewandt ist. Der Außenring 3 weist einen Halteflansch 11 auf, der sich von dem gegenüber dem torusförmigen Abschnitt 7 entgegengesetzten Ende des rohrförmigen Abschnitts 6 aus radial nach außen erstreckt.
  • Der Innenring 4 enthält einen torusförmigen Abschnitt 12, der im Querschnitt ein Profil im Wesentlichen in Form eines Viertelkreisbogens mit einer nach außen weisenden Konkavität aufweist, und einen axialen Abschnitt 13, der den torusförmigen Abschnitt 12 von dessen den geringeren Durchmesser aufweisenden Rand aus in axialer Richtung fortsetzt. Der torusförmige Abschnitt 12 ist auf seiner Außenfläche mit einer torusförmigen Lagerlauffläche 14 ausgebildet, die radial nach außen weist und in axialer Richtung dem axialen Abschnitt 13 zugewandt ist.
  • Der Außenring 4 umgibt den Innenring 3. Der Innenring 3 und der Außenring 4 sind in axialer Richtung so angeordnet, dass die Lagerlauffläche 14 des Innenrings 4 in Richtung auf die torusförmige Lagerlauffläche 10 des Außenrings 3 orientiert ist.
  • Die Wälzkörper 5, in diesem Fall Kugeln, sind zwischen den Lagerlaufflächen 10 und 14 des Außenrings 3 und des Innenrings 4 angeordnet. Die Wälzkörper 5 werden in Umfangsrichtung durch einen Käfig 15 gleichmäßig beabstandet gehalten. Die torusförmigen Abschnitte 7, 12 des Außenrings 3 und des Innenrings 4 ermöglichen die Bildung eines Schrägkugkellagers.
  • Der Innenring 4 und der Außenring 3 lassen sich ohne Weiteres als Blechstanz- und -biegeteil herstellen.
  • Die vorgespannte Lageranordnung 1 enthält eine äußere Hülse 16, die den Außenring 3 umgibt. Die äußere Hülse 16 weist eine Innenfläche auf, die im Wesentlichen passend zu dem Außenring 3 geformt ist. Die äußere Hülse 16 weist einen zylindrischen Innenraum 17 auf, der mit einer zylindrischen Außenfläche 6a des rohrförmigen Abschnitts 6 des Außenrings 3 in Berührung steht.
  • Auf der dem Halteflansch 11 des Außenrings 3 zugewandten Seite ist der zylindrische Innenraum 17 der äußeren Hülse 16 mit einer ringförmigen Ausnehmung 18 ausgebildet, die einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des Halteflanschs 11, um dessen Vorbeigleiten in axialer Richtung zu ermöglichen, und die eine radiale Schulter 19 bildet, auf der der Halteflansch 11 axial in Anlage kommt.
  • Auf der von der ringförmigen Ausnehmung 18 in axialer Richtung entfernt liegenden Seite weist die äußere Hülse 16 einen Wulst 20 auf, der von dem zylindrischen Innenraum 17 der äußeren Hülse 16 aus radial nach innen ragt und mit einer im Wesentlichen torusförmigen Innenfläche 21 ausgebildet ist, die passend zu einer Außenfläche 7a des torusförmigen Abschnitts 7 des Außenrings 3 geformt ist. Der Wulst 20 ist auf der dem torusförmigen Abschnitt 7 abgewandten Seite mit einer radialen Anlagefläche 22 ausgebildet.
  • Die äußere Hülse 16 enthält auf der dem Wulst 20 zugewandten Seite eine ringförmige axiale Rippe 23, die sich von dem Ende der inneren Hülse 16 ausgehend in axialer Richtung erstreckt. Die axiale Rippe 23 weist einen Durchmesser auf, der größer ist als der Außendurchmesser der Anlagefläche 22 des Wulstes 20.
  • Die Lageranordnung 1 enthält ferner eine innere Hülse in Gestalt eines Ausgleichsrings/-büchse 24, der im Wesentlichen rohrförmig gestaltet ist. Die sich durch den Innenring 4 erstreckende Ausgleichsbüchse 24 weist eine zylindrische Außenfläche 25 und einen ebenfalls zylindrischen Innenraum 26 auf.
  • Die Ausgleichsbüchse 24 ist mit einem radialen Wulst 27 ausgebildet, der nach außen vorspringt und einen Abschnitt einer konischen Außenfläche 28 aufweist, der dazu bestimmt ist, mit dem torusförmigen Abschnitt 12 des Innenrings 4 in Berührung zu kommen. Die Ausgleichsbüchse 24 ist auf der dem radialen Wulst 27 zugewandten Seite mit axialen Schlitzen 29 versehen, die in das Ende der Ausgleichsbüchse 24 münden. Die Schlitze 29 unterteilen den radiale Wulst 27 in Winkelsektoren. Die axialen Schlitze oder Ausnehmungen 29 verleihen dem Ende der Ausgleichsbüchse auf der dem radialen Wulst 27 zugewandten Seite eine radiale Elastizität. Diese radiale Elastizität ermöglicht es der Ausgleichsbüchse 24, sich an die gegenüberliegenden Abmessungen der Welle anzupassen, auf der die Ausgleichsbüchse angebracht wird, und die Welle durch eine Keilwirkung festzuhalten, die durch eine Axialkraft hervorgerufen wird, die dazu neigt, die konische Fläche 28 gegen den Innenring 4 zu drücken.
  • Auf der von dem radialen Wulst 27 entfernt liegenden Seite der Ausgleichsbüchse 24 erstreckt sich die Ausgleichsbüchse 24 in Gestalt eines rohrförmige Zwischenabschnitts in axialer Richtung über das freie Ende des axialen Abschnitts 13 des Innenrings 4 hinaus. Die Ausgleichsbüchse 24 weist Haltemittel in Gestalt von in radialer Richtung elastischen Zungen 30 auf. Die Zungen 30 sind zwischen axialen Öffnungen definiert, die in dem Ende der Ausgleichsbüchse 24 ausgebildet sind. Die Zungen 30 sind an ihren freien Enden mit Haken 31 versehen, die sich radial nach außen erstrecken und eine geneigte Fläche, die in axialer Richtung von dem radialen Wulst 27 abgewandt ausgerichtet ist und radial nach außen weist, und der Seite des Wulstes 27 zugewandte Radialflächen 33 aufweisen.
  • Die Lageranordnung 1 enthält einen Stützring 34, der einen in axialer Richtung dicken äußeren Abschnitt 35 mit einem größeren Durchmesser und einen in axialer Richtung dünnen inneren Abschnitt 36 geringeren Durchmessers aufweist. Der äußere Abschnitt 35 und der innere Abschnitt 36 sind über einen Zwischenabschnitt 37 verbunden, der eine radial nach innen geneigte Fläche 37a und eine gegenüberliegende radiale Fläche 37b aufweist. Der äußere Abschnitt 35 weist auf der der Radialfläche 37b des Zwischenabschnitts 37 abgewandten Seite eine radiale Anlagefläche 38 auf.
  • Der Stützring 34 trägt eine axiale Rippe 39, die auf der von der radialen Anlagefläche 38 entfernt liegenden Seite aus dem äußeren Abschnitt 35 in axialer Richtung erhebt. Der innere Bereich 36 bildet auf der der Radialfläche 37b des Zwischenabschnitts 37 zugewandten Seite einen abgerundeten Innenrand und auf der axial gegenüberliegenden Seite einen axial vorspringenden Wulst 40 auf.
  • Der innere Abschnitt 36 des Rings 34 weist einen Innendurchmesser auf, der größer ist als der Außendurchmesser der Außenfläche 25 der Ausgleichsbüchse 24, während er kleiner als der Durchmesser eines Kreises ist, der durch die freien radialen Enden der Haken 31 der Ausgleichsbüchse 24 verläuft. Der Ring 34 umgibt die Ausgleichsbüchse 24, wobei der innere Abschnitt 36 in axialer Richtung zwischen den Haken 31 und dem Innenring 4 des Wälzlagers 2 angeordnet ist. Die Radialfläche 37b des Zwischenabschnitts 37 des Rings 34 ist dem Außenring 3 zugekehrt und ist in radialer Richtung gegenüber der Anlagefläche 22 des Wulstes 20 der äußeren Hülse 16 angeordnet.
  • Ein elastisches Element in Gestalt einer Schraubenfeder 41 mit Windungen mit in axialer Richtung dünnem rechteckigem Querschnitt ist in axialer Richtung zwischen dem Stützring 34 und der äußeren Hülse 16 angeordnet, wobei sie auf der einen Seite an der Radialfläche 37b des Zwischenabschnitts 37 des Stützrings 34 und auf der gegenüberliegenden Seite an der Anlagefläche 22 des Wulstes 20 der äußeren Hülse 16 in axiale Anlage kommt. Die Schraubenfeder weist einen Außendurchmesser auf, der kleiner ist als der Innendurchmesser der axialen Rippe 39 des Kranzes 34 und kleiner als der Innendurchmesser der axialen Rippe 23 der äußeren Hülse 16. Die Anlageenden der Feder 41 sind durch die axialen Rippen 23, 39 der äußeren Hülse 16 bzw. des Rings 34 umgeben.
  • Die Schraubenfeder 41 dient dazu, auf die äußere Hülse 16 und den Stützring 34 eine Spreizkraft auszuüben. Die äußere Hülse 16 kommt auf dem Außenring 3 des Wälzlagers 2 über ihren an dem torusförmigen Abschnitt 7 anliegenden Wulst 20 und über ihre an dem Halteflansch 11 anliegende Schulter 19 in Anlage. Die Axialkraft wird von dem Außenring 3 über die Wälzkörper 5 auf den Innenring 4 übertragen. Der Innenring 4 kommt an dem radialen Wulst 27 der Ausgleichsbüchse 24 in Anlage. Der Innenring 4 ist auf der Ausgleichsbüchse 24 in axialer Richtung gesichert. Auf der entgegengesetzten Seite wird der Kranz 34 durch seinen Innenrand über die Haken 31 der Ausgleichsbüchse 24 gehalten.
  • Vorzugsweise sind die Länge im unbefestigten Zustand der Schraubenfeder 41 und die axiale Länge der Ausgleichsbüchse 24 so bemessen, dass die Schraubenfeder 41, wenn der Stützring 34 durch die Haken 31 gehalten wird, eine axiale Vorspannkraft ausübt.
  • Der Stützring 34 ist in der Lage, auf der zylindrischen Außenfläche 25 des dazwischen liegenden rohrförmigen Abschnitts der Ausgleichsbüchse 24 ungehindert zu gleiten, und ermöglicht auf diese Weise ein mehr oder weniger star kes Zusammendrücken des elastischen Elements 41, um die gewünschte Vorspannung aufrecht zu erhalten.
  • Die elastischen Zungen 30 erleichtern den Zusammenbau der vorgespannten Lageranordnung. Zuerst wird das auf dem Außenring 3, dem Innenring 4, dem Käfig 15 und den Wälzkörpern 5 basierende Wälzlager zusammengesetzt. Anschließend wird das auf diese Weise gebildete Wälzlager in der äußeren Hülse 16 angeordnet und die Ausgleichsbüchse 24 in den Innenring 4 eingeführt. Der Innenring 4 kommt über seine Innenfläche mit den geneigten Flächen 32 der Haken 31 in Berührung, wobei die Ausübung einer nach innen gerichteten Radialkraft auf die Zungen 30 hervorgerufen wird. Die Haken 31 weichen radial nach innen zurück, wodurch es dem Innenrings 4 möglich wird vorbeizugleiten. Nachdem der Innenring 4 passiert hat, kehren die freigegebenen Haken 31 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Anschließend können der Käfig 15 und die Wälzkörper 5 auf der torusförmigen Lagerlauffläche 14 des Innenrings 4 angeordnet werden. Der radiale Wulst 27 wird mit dem Innenring 4 in Berührung gebracht. Sodann wird die Schraubenfeder 41 in Anlage an der Anlagefläche 22 der äußeren Hülse 16 angeordnet, anschließend wird der Stützring 34 in axialer Richtung eingesetzt.
  • Der runde Innenrand des Stützrings 34 wirkt mit den geneigten Flächen 32 der Haken 31 zusammen, um das Vorbeigleiten des Stützrings 34 zu ermöglichen, indem sich die Zungen 30 radial der nach innen verformen. Wenn der Stützring 34 passiert ist, kehren die Haken 31 in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Der Stützring 34 wird durch die Schraubenfeder 41 in axialer Richtung gedrückt. Indessen kommt er durch seinen Innenrand mit den Radialflächen 33 der Haken 31 in Berührung, wobei das Nachgeben der Haken 31 durch eine radiale Verformung der Zungen 30 nach innen nicht möglich ist. Hierdurch ist eine vorgespannte Lager anordnung in Gestalt einer unzerlegbaren modularen Einheit geschaffen, die sich bei ihrer Montage problemlos von einem Mechaniker handhaben lässt.
  • Zu beachten ist, dass die unterschiedlichen Elemente so ausgebildet sind, dass die Haltemittel lediglich an einem axialen Ende der Ausgleichsbüchse 24 vorgesehen sind, mit Ausnahme des radialen Wulstes 27, der dazu dient Radialspiele auszugleichen und den Zusammenhalt der Einheit ermöglicht.
  • Beschrieben wurde ein elastisches Element 41 in Gestalt einer Schraubenfeder mit Windungen, die auf einfache Weise durch Aufwickeln eines dünnen und ebenen Metallbandes hergestellt werden. Es kann auch eine Feder komplexerer Gestalt vorsehen sein, beispielsweise eine Schraubenfeder mit wellenförmige Federlagen, wobei sich die Wellenberge der Wellen gegenseitig berühren. Bei diesem Typ von Federn sind auf den Federlagen Wellen ausgebildet, die in Umfangsrichtung beabstandet sind und zwischen den Federlagen axial vorspringen. Wellen zweier benachbarter Federlagen kommen mit ihren aufeinander zu zeigenden Wellen mit den Erhöhungen oder Wellenbergen in Berührung. Dieser Federtyp gestattet die Ausübung einer erheblichen Kraft mit einer geringen Längenänderung. Eine detailliertere Erläuterung kann der Druckschrift US 4 901 987 entnommen werden. Selbstverständlich könnten auch andere Typen elastischer Elemente vorgesehen sein, beispielsweise Tellerfedern.
  • Die vorgespannte Lageranordnung steht als kompakte vorgespannte Einheit zur Verfügung, die ein einziges Wälzlager und eine reduzierte Anzahl von Teilen aufweist. Die Herstellung, und insbesondere Teilevorhaltung ist vereinfacht.
  • Der Zusammenbau der Einheit ist außerdem insbesondere erleichtert, da er sich durch einfache Arbeitsschritte einer Positionierung und Stapeln von Elementen ausführen lässt, die alle schließlich durch ein einfaches Einrasten des Stützrings 34 auf der Ausgleichsbüchse 24 in Gestalt einer unzerlegbaren Einheit zusammen bleiben.
  • In 2, in der die Bezugszeichen von Elementen, die jenen nach 1 ähneln, übernommen sind, enthält eine mechanische Einheit eine Lenkspindel 45, die mittels einer ersten vorgespannten Lageranordnung 1 und einer zweiten Lageranordnung 47 drehbar in einem rohrförmigen Sitz/Gehäuse 46 angebracht ist.
  • Die zweite Lageranordnung 47 ähnelt der vorgespannten Lageranordnung 1, jedoch mit dem Unterschied, das sie weder mit einem Stützring 34 noch mit einem elastischen Element versehen ist. Die zweite Lageranordnung 47 enthält eine äußere Hülse 48, die auf der Seite des torusförmigen Abschnitts 7 ihres Innenrings 3 durch eine radiale Anlagefläche 49 begrenzt ist, die im Wesentlichen in derselben Radialebene wie das Ende des Außenrings 4 dieser zweiten Lageranordnung 47 angeordnet ist. Die zweite Lageranordnung 47 enthält eine Ausgleichsbüchse 24 mit reduzierter axialer Abmessung, die auf der einem radiale Wulst 27 gegenüberliegenden Seite Haltekrallen 31 aufweist, die in axialer Richtung mit dem freien Rand des axialen Abschnitts 13 des Innenrings 4 in Berührung kommen.
  • Die Lenkspindel 45 weist einen mittlere Abschnitt 50 mit großem Durchmesser, einen ersten seitlichen Endabschnitt 51 mit einem Durchmesser, der kleiner ist als jener des mittleren Abschnitts 50, und einen zweiten seitlichen Abschnitt 52 mit einem Außendurchmesser, der identisch mit jenem des ersten seitlichen Abschnitts 51 ist, wobei der zweite seitliche Abschnitt 52 mit der Außenfläche des mittleren Abschnitts 50 über eine Radialfläche verbunden ist, die eine Schulter bildet. Das freie Ende des zweiten seitlichen Abschnitts 52 ist durch ein Befestigungsende 53 verlängert, um die Anbringung eines Lenkrads zu ermöglichen. Der erste seitliche Abschnitt 51 ist auf seiner Innenfläche mit Nuten 54 vesehen, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht alle dargestellt sind, und die dazu dienen, eine drehfeste Anbringung der Lenkspindel 45 an einer nicht gezeigten weiteren Welle zu ermöglichen.
  • Zu dem rohrförmigen Gehäuse 46 gehören: ein zylindrischer Innenraum 55, erste Halteklauen 56, von denen zwei sichtbar sind, die sich in derselben Radialebene befinden, und zweite von den ersten Halteklauen 56 axial beabstandete, in einer übereinstimmenden Radialebene angeordnete Halteklauen 57, von denen zwei sichtbar sind. Die Halteklauen 56 und 57 sind durch örtliches Stanzen und Verformen der Wand des rohrförmigen Gehäuses 46 ausgebildet. Die ersten Halteklauen 56 weisen auf der den zweiten Halteklauen 57 abgewandten Seite radiale Anlageflächen 58 auf, und die zweiten Halteklauen 57 weisen auf der den ersten Halteklauen 56 abgewandten Seite radiale Anlageflächen 59 auf.
  • Die zweite Lageranordnung 47 wird auf der Lenkspindel 45 angeordnet, wobei die Ausgleichsbüchse 24 der zweiten Lageranordnung 47 an die zylindrische Außenfläche des zweiten seitlichen Abschnitts 52 angepasst ist und in axialer Richtung geschoben wird, bis sie mit der Schulter in Berührung kommt, die zwischen dem zentralen Abschnitt 50 und dem zweiten seitlichen Abschnitt 52 ausgebildet ist. Eine axiale Bewegung der Ausgleichsbüchse 24 in entgegengesetzter Richtung wird durch einen elastischen Ring 60 verhindert, der in einer Nut angeordnet wird, die in der Außenfläche des zweiten seitlichen Abschnitts 52 ausgebildet ist. Dementsprechend ist die Ausgleichsbüchse 24 auf dem zweiten seitlichen Abschnitt 52 in axialer Richtung fixiert.
  • Die zweite Lageranordnung 47 wird in den rohrförmigen Gehäuse 46 eingefügt, wobei die äußere Hülse 48 über ihre zylindrische Außenfläche in den zylindrischen Innenraum 55 des rohrförmigen Gehäuses 46 eingepasst ist, bis sie über die radiale Stirnfläche 49 mit den radialen Anlageflächen 58 der ersten Zungen 56 in Berührung kommt.
  • Die vorgespannte Lageranordnung 1 wird in radialer Richtung zwischen dem ersten seitlichen Abschnitt 51 der Lenkspindel 45 und dem rohrförmigen Sitz 46 angeordnet, wobei sie auf der der zweiten Lageranordnung 57 abgewandten Seite der Säule 53 in axialer Richtung eingeführt wird. Die Ausgleichsbüchse 24 wird auf der zylindrischen Außenfläche des ersten seitlichen Abschnitts 51 eingefügt, wobei die äußere Hülse 16 in den zylindrischen Innenraum 55 des rohrförmigen Sitzes 46 eingesteckt wird. Der Stützring 34 befindet sich in axialer Richtung auf der der zweiten Lageranordnung 47 zugewandten Seite.
  • Um an ihrem Ort eingebaut zu werden, wird die vorgespannte Lageranordnung 1 zuerst in axialer Richtung auf der Lenkspindel 45 und in dem Sitz 46 angebracht, wobei in entsprechender Weise gegen die Ausgleichsbüchse 24 gedrückt wird, so dass der Stützring 34 mit seiner radialen Anlagefläche 38 an den Anlageflächen 59 der Zungen 57 in Berührung kommt. Die Lageranordnung 1 wird nun weiterbewegt, um den Außenring 4 und die äußere Hülse 16 in axialer Richtung dem Stützring 34 zu nähern, der durch die Anlageflächen 59 festgehalten wird. Der Stützring 34 steht nun nicht mehr mit den Haltehaken 31 der Ausgleichsbüchse 24 in Berührung, und die Feder 41 ist zusammengedrückt. Das Drücken auf die Ausgleichsbüchse 24 wird beendet, wenn diese eine auf dem ersten seitlichen Abschnitt 51 der Welle 45 vorgegebene axiale Position erreicht, die dem gewünschten Maß an Vorspannung für die Feder 41 entspricht. Eine Sicherungsscheibe 61 wird auf dem ersten seitlichen Abschnitt 51 eingesteckt, wobei sie an dem radialen Wulst 27 der Ausgleichsbüchse 24 zur Anlage kommt, um die Ausgleichsbüchse 24 in ihrer endgültigen axialen Position halten, und auf diese Weise auch den Innenring 3 und die vorgespannte Lageranordnung 1 auf der Welle 45.
  • Zu beachten ist, dass der Stützring 34 einen Außendurchmesser aufweist, der wesentlich kleiner ist als der Durchmesser des zylindrischen Innenraums 55, um das Einfügen der ersten vorgespannten Lageranordnung in den rohrförmigen Sitz 46 nicht zu behindern und dem Stützring 34 zu ermöglichen auf der Ausgleichsbüchse 24 zu gleiten, nachdem das Lager in dem rohrförmigen Sitz 46 eingebaut ist.
  • Der Stützring 34 ermöglicht es, in Höhe der Zungen 57 Kräfte zwischen dem rohrförmigen Gehäuse 46 aufzunehmen, um auf die äußere Hülse 16 und damit auf den Außenring 3 der vorgespannten Lageranordnung 1 eine Axialkraft auszuüben. Die durch die Feder 41 ausgeübte Axialkraft wird über das Wälzlagers 1 auf die Ausgleichsbüchse 24 und die Sicherungsscheibe 61 übertragen. Die Axialkraft neigt dazu, eine Axialkraft auf die Lenkspindel 53 auszuüben, die gegen die abgewandten Seite der zweiten Lageranordnung 47 gerichtet ist. Letztere ist gegenüber der ersten vorgespannten Lageranordnung 1 entgegengesetzt angeordnet. Die zweite Lageranordnung 47 wird in dem rohrförmigen Gehäuse 46 durch die ersten Klauen 56 gehalten. Die durch die Vorspannfeder 41 ausgeübte Axialkraft wird daher über die Lenkspindel 45 und den elastischen Ring 60 auf die zweite Lageranordnung 47 übertragen. Auf diese Weise ermöglicht die Verwendung einer vorgespannten Lageranordnung 1 es, eine Vorspannung zufriedenstellend auf die beiden Wälzlagervorrichtungen auszuüben, die dazu dienen, die Lenkspindel 45 in dem rohrförmigen Gehäuse 46 drehbar zu befestigen.
  • Es ist zu erkennen, dass eine axiale Vorspannkraft von dem Stützring 34 aufgenommen wird, um unmittelbar auf den Außenring 3 der vorgespannten Lageranordnung 1 übertragen zu werden, wobei der Innenring mittels der Ausgleichsbüchse 24 und der Sicherungsscheibe 61 in axialer Richtung gesichert ist. Demzufolge ist es für das Vorspannen der Wälzlagervorrichtungen nicht erforderlich, ein elastisches Element vorzusehen, das zwischen dem Innenring und einer entfernten Anlagefläche angeordnet ist, die an einem anderen Element der mechanische Einheit vorgesehen sein kann.
  • Auf diese Weise ist eine kompakte und vorgespannte mechanische Einheit geschaffen, die in Gestalt einer modularen Einheit gelieferte werden kann, um beispielsweise in einem Kraftfahrzeug eingebaut zu werden.
  • Die Vorspannelemente der vorgespannten Lageranordnung 1, nämlich der Stützring 34 und die Feder 41, werden in axialer Richtung vor der Lageranordnung 1 angeordnet. Mit anderen Worten, diese Elemente befinden sich gegenüber dem Wälzlager weiter innen in dem rohrförmigen Gehäuse, d. h. sie sind in axialer Richtung auf der Seite des Wälzlagers angeordnet, die dem axialen Ende des rohrförmigen Gehäuses 46 abgewandt ist, in dem die vorgespannte Lageranordnung angeordnet ist. Diese Anordnung erlaubt es, die vorgespannte Lageranordnung 1 vollständig in dem rohrförmigen Gehäuse 46 zu integrieren, während das Wälzlager in der Nähe oder auf gleicher Höhe mit dem axialen Ende des rohrförmigen Gehäuse 46 angeordnet ist, ohne über das Ende des rohrför migen Gehäuses 46 auch nur teilweise über zu stehen. Auf diese Weise ist ein Gewinn an axialem Raum erzielt, wobei eine zufriedenstellende Führung der Drehung einer Lenkspindel erhalten bleibt.
  • Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung einer äußeren Hülse, die eine Anpassung des Außenrings 3 der vorgespannten Lageranordnung 1 an den Sitz 46 erlaubt, eine problemlose Anpassung des Außendurchmessers in Abhängigkeit von dem vorgesehenen rohrförmigen Gehäuse.
  • Selbstverständlich kann vorgesehen sein, dass die Lageranordnung ohne äußere Hülse ausgestattet ist, und dass das elastische Element unmittelbar an dem Außenring 4 in Anlage kommt, und dass der Außenring unmittelbar in den rohrförmigen Gehäuse 46 eingepasst ist. In diesem Fall kann der Außenring mit einer Anlagefläche versehen sein, die dazu eingerichtet ist, mit dem elastischen Element zusammenzuwirken.
  • Die vorgespannte Lageranordnung kann daher in unterschiedlichen mechanischen Vorrichtungen verwendet werden, wobei auf eine unwesentliche Anpassung verzichtet werden kann, die im Wesentlichen die äußere Hülse und den Stützring so wie die Ausgleichsbüchse betrifft, die sämtliche ohne Weiteres aus Kunststoff durch Spritzen hergestellt werden können.
  • Gemäß der Erfindung ist eine vorgespannte Lageranordnung geschaffen, die in axialer Richtung kompakt ist, sich einfach zusammenbauen lässt, ohne die Gefahr eines Auseinanderfallens und eines Verlust von Teilen leicht zu handhaben und zu transportieren ist und die Herstellung einfacher vorgespannter mechanischer Einrichtungen erlaubt. Die vorgespannte Lageranordnung lässt sich problemlos an die Anwendung anpassen, für die sie vorgesehen ist.

Claims (9)

  1. Vorgespannte Lageranordnung, insbesondere für die Lenksäule von Kraftfahrzeugen, zu der gehören: ein mit einer Lagerlauffläche (10) versehener Außenring (3), ein mit einer Lagerlauffläche (14) versehener Innenring (4), zwischen den Lagerlaufflächen (10, 14) des Innen- und Außenrings (3, 4) angeordnete Wälzelemente (5), ein in axialer Richtung gegenüber dem Innen- und Außenring (3, 4) verschiebbaren Stützring (34), ein Ausgleichsring (24) und ein elastisches Element (41), dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (41) zwischen dem Stützring (34) und einer dem Außenring (3) zugeordneten Anlagefläche angeordnet ist, um zwischen dem Stützring (34) und dem Außenring (3) eine axiale Spreizkraft auszuüben, wobei ein axiales Spreizen zwischen dem Stützring und dem Außenring durch Haltemittel (31) begrenzt ist, die dem Innenring (4) zugeordnet sind, wobei der Ausgleichsring (24) für die Verbindung des Innenrings mit einer Welle durch den Innenring (4) hindurchführt, der Ausgleichsring (24) sich durch den Stützring (34) erstreckt und auf der dem Innenring (4) gegenüberliegenden Seite des Stützringes (34) Haltemittel (31) für den Stützring (34) aufweist, und der Ausgleichsring (24) auf der dem Kranz (34) gegenüberliegenden Seite des Innenrings (4) einen radialen Wulst (27) aufweist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsring (24) Haken (31) aufweist, die ausgehend von einem Ende des Ausgleichsrings (24) nach außen gerichtet sind.
  3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (3) in einer äußeren Hülse (16) angeordnete ist, die dazu eingerichtet ist, in einen rohrförmigen Sitz zu passen.
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (41) sich auf der dem Stützring (34) zugewandten Seite an einer Fläche (22) der äußeren Hülse (16) abstützt.
  5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (34) eine Anlagefläche (38) aufweist, die für eine Berührung mit einer Stütze vorgesehen ist und von dem Außenring (3) wegzeigend orientiert ist.
  6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu dieser eine Schraubenfeder (41) gehört.
  7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder wellenförmige Windungen mit Berührung Wellenberg an Wellenberg aufweist.
  8. Mechanische Vorrichtung, zu der gehören: eine Säule (50), ein rohrförmiger Sitz (46), ein zwischen dem rohrförmigen Sitz und der Säule (47) angeordnetes Wälzlager, wobei der rohrförmige Sitz und die Säule Mittel zur Befestigung an dem Wälzlager (56) aufweisen, und eine vorgespannte Lageranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die zwischen dem rohrförmigen Sitz und der Säule angeordnet ist.
  9. Einheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stützring (34) der vorgespannten Lageranordnung (1) auf der dem Außenring abgewandten Seite mit einer Anlagefläche (59) des rohrförmigen Sitzes in Berührung steht, wobei der Innenring (4) auf der dem Stützring (34) abgewandten Seite mittels einer Sicherungsscheibe (61) an der Säule gehalten wird.
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