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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Informationsaufzeichnungsverfahren
auf eine optische Platte.
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Werden
Informationen auf eine optische Platte aufgezeichnet, so werden
verschiedene Arten von Steuerungen durchgeführt, um Pits (Aufzeichnungsmarkierungen)
von exakter Form entsprechend der Informationen, die aufgezeichnet
werden sollen, auszubilden. Einige dieser Pits erfassen ein von
einer optischen Platte zurückkommendes
Licht, das durch Strahlen eines Aufzeichnungslasers auf die optische
Platte erzeugt wird und führen
auf Basis der Menge des zurückkommenden
Lichtes unterschiedliche Steuerungen durch.
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Als
ein Beispiel für
solche Steuerungsarten ist ROPC (Running Optimum Power Control)
bekannt, mit dessen Hilfe eine Aufzeichnungsleistung so gesteuert
wird, dass stets gleichbleibend geformte Pits während des Aufzeichnungsvorganges
ausgebildet werden. Mit ROPC wird ein zurückkommendes Licht von einer
optischen Platte erfasst, während
ein Aufzeichnungslaserstrahl auf die Platte gerichtet wird, und
es wird auf Basis des zurückkommenden Lichtes
die Aufzeichnungsleistung des Laserstrahls gesteuert. Eine durch
ROPC durchgeführte
Steuerung der Aufzeichnungsleistung kann auf optische Platten wie
beispielsweise CD-R (Compact Disc Recordable), DVD-R und DVD-RW angewendet werden.
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Dennoch
ergibt sich in den Fällen
der DVD-R und der DVD-RW, die sich von der CD-R unterscheiden, das
Problem, dass die Menge des von der Platte zurückkommenden Lichtes aufgrund
des Vorhandenseins von Prepits variiert, da die Prepits wie beispielsweise
Land-Prepits (LPP) auf einer Aufzeichnungsoberfläche der Platte ausgebildet
sind. Genau gesagt bedeutet dies, dass vorgepresste Rillen, die als
Aufzeichnungsspuren dienen und Lands (Erhöhungen) abwechselnd in radialer
Richtung auf der Aufzeichnungsoberfläche einer DVD-R und einer DVD-RW
ausgebildet sind. Auf den Lands sind Land-Prepits LPPs einschließlich Adressen
und anderen Informationen entsprechend einer vorgegebenen Regel
ausgebildet. Die Menge des zurückkommenden
Lichtes ei nes Aufzeichnungslasers, der für die Steuerung wie beispielsweise
ROPC verwendet wird, variiert aufgrund des Vorhandenseins der LPPs. Das
Problem besteht darin, dass eine aktuelle Bedingung für das Ausbilden
des Pits nicht richtig erfasst wird und eine angemessene Steuerung
der Aufzeichnungsleistung aufgrund dieser sich ändernden Menge des zurückkommenden
Lichtes nicht ausgeführt werden
kann.
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Dieses
Problem ist nicht auf den Fall der ROPC beschränkt. Das heißt, im Falle
von anderen Steuerungen, die unter Verwendung der Menge des zurückkommenden
Lichtes des Aufzeichnungslasers während des Aufzeichnungsvorganges
durchgeführt werden,
können
exakte Steuerungen deshalb nicht durchgeführt werden, da aufgrund des
Vorhandenseins von Prepits die Menge des zurückkommenden Lichtes variiert.
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Dokument
KR 2002038301 A ,
entsprechend US 2002/099806 A (veröffentlicht am 25.07.2002) offenbart
die Leistungsmerkmale des Oberbegriffes aus Anspruch 1.
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Die
vorliegende Erfindung wird unter Berücksichtigung der oben beschriebenen
Probleme umgesetzt, und die Aufgabe der Erfindung besteht darin, exakte
Steuerungen für
optische Platten wie beispielsweise DVD-Rs und DVD-RWs durchzuführen, auf
denen Prepits ausgebildet sind, indem der Einfluss der aufgrund
des Vorhandenseins von Prepits variierenden Menge des zurückkommenden
Lichtes beseitigt wird.
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Entsprechend
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Infonrmtionsaufzeichnungsvorrichtung
bereitgestellt, die umfasst: eine Aufzeichnungseinheit, die ein
Aufzeichnungslicht auf eine Platte, auf der Prepits ausgebildet
sind, strahlt, das von der Platte zurückkommende Licht erfasst und Daten
der zurückkommenden
Lichtmenge ausgibt; eine Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit,
die eine Datengewinnungsperiode, in der das zurückkommende Licht nicht durch
die Prepits beeinflusst wird, bestimmt; eine Ausgabeeinheit der
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge, die die Daten der zurückkommenden Lichtmenge in den
Datengewinnungsperioden gewinnt und ausgibt; und einen Kontroller,
der Steuerung auf Basis der von der Ausgabeeinheit der Daten der
zurückkommenden
Lichtmenge ausgegebenen Daten der Lichtmenge durchführt.
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Durch
die Informationsaufzeichnungsvorrichtung, die auf diese Art und
Weise konfiguriert ist, wird ein Aufzeichnungslicht auf die Platte
gestrahlt, und es wird ein zurückkommendes
Licht erfasst, um die Daten der zurückkommenden Lichtmenge auszugeben.
Die Platte ist mit vorher ausgebildeten Prepits geformt, und eine
Periode, in der das zurückkommende
Licht nicht durch die Prepit beeinflusst wird, wird als eine Datengewinnungsperiode
festgelegt. Anschließend
werden innerhalb der Datengewinnungsperiode die Daten der zurückkommenden Lichtmenge
gewonnen, und es wird auf Basis der auf diese Art und Weise gewonnenen
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge eine bestimmte Steuerung durchgeführt. Auf diese Art und Weise
kann die Steuerung angemessen durchgeführt werden, indem der Einfluss
der Prepits beseitigt wird.
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Die
Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit kann eine andere Periode
als eine Periode, in der die Aufzeichnungseinheit die 14T-Aufzeichnungsmarkierung
oder den 14T-Raum bildet, als die Datengewinnungsperiode bestimmen.
Da die Prepit mit großer
Wahrscheinlichkeit angrenzend an die 14T-Aufzeichnungsmarkierungen
und die 14T-Räume vorhanden
ist, werden diese von der Datengewinnungseinheit beseitigt.
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Die
Informationsaufzeichnungsvorrichtung kann darüber hinaus einen Prepit-Detektor
umfassen, der auf Basis des zurückkommenden
Lichtes eine Periode erfasst, in der die Prepit vorhanden ist, wobei
die Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit eine andere Periode
als eine Periode, in der die Prepit vorhanden ist, als die Datengewinnungsperiode
bestimmt. Mit dieser Konfiguration wird das Vorhandensein der Prepits
direkt erfasst, und die Datengewinnungsperiode wird als Periode
bestimmt, in der die erfasste Prepit nicht enthalten ist.
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Der
Kontroller kann eine Bestimmungseinheit, die auf Basis eines Pegels
der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge bestimmt, ob eine Aufzeichnungslichtleistung zu einem
vorgegebenen Zeitpunkt angemessen ist oder nicht sowie einen Leistungskontroller
umfassen, der die Aufzeichnungslichtleistung auf Basis eines Ergebnisses
einer Bestimmung durch die Bestimmungseinheit steuert. Auf diese
Art und Weise kann die Aufzeichnungslichtleistung angemessen gesteuert
werden, indem der Einfluss der Prepits beseitigt wird.
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Die
Bestimmungseinheit kann auf Basis eines Durchschnittspegels, der
durch Mitteln der Pegel der Daten der zurückkommenden Lichtmenge zu einer
Vielzahl von Zeitpunkten erhalten wird, bestimmen, ob die Aufzeichnungslichtleistung
angemessen oder nicht angemessen ist. Durch Mitteln der Pegel der
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge kann der Einfluss der Prepits unterdrückt werden.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann
die Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit
eine Periode als die Datengewinnungsperiode bestimmen, in der die
Aufzeichnungseinheit Aufzeichnungsmarkierungen von 9T bis zu 11T
bildet.
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Entsprechend
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Steuern einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung bereitgestellt,
das umfasst: einen Prozess des Strahlens eines Aufzeichnungslichtes
auf eine Platte, auf der Prepits ausgebildet sind; einen Prozess
des Erfassens der von der Platte zurückkommenden Lichtmenge und
des Ausgebens von Daten der zurückkommenden
Lichtmenge; einen Prozess des Bestimmens einer Datengewinnungsperiode,
in der das zurückkommende
Licht nicht durch die Prepits beeinflusst wird, einen Prozess des
Gewinnens und des Ausgebens der Daten der zurückkommenden Lichtmenge in der
Datengewinnungsperiode; und einen Prozess des Durchführens der
Steuerung auf Basis der in der Datengewinnungsperiode gewonnenen Daten
der zurückkommenden
Lichtmenge.
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Durch
dieses Verfahren zum Steuern der Informationsaufzeichnungsvorrichtung
wird ein Aufzeichnungslicht auf die Platte gestrahlt, und es wird ein
zurückkommendes
Licht erfasst, um Daten der zurückkommenden
Lichtmenge auszugeben. Die Platte ist mit im Voraus ausgebildeten
Prepits geformt und es wird eine Periode, in der das zurückkommende
Licht nicht durch die Prepits beeinflusst wird, als eine Datengewinnungsperiode
bestimmt. Anschließend
werden innerhalb der Datengewinnungsperiode die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge gewonnen, und es wird auf Basis der auf diese Art und Weise
gewonnenen Daten der zurückkommenden Lichtmenge
eine bestimmte Steuerung durchgeführt. Auf diese Art und Weise
kann die Steuerung angemessen durchgeführt werden, indem der Einfluss durch
die Prepits beseitigt wird.
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Die
Eigenschaften, der Nutzen sowie weitere Leistungsmerkmale der vorliegenden
Erfindung werden in Bezug auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung, wenn
diese in Zusammenhang mit den untenstehend kurz beschriebenen Zeichnungen
betrachtet werden, besser verständlich.
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IN
DEN ZEICHNUNGEN IST:
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1 eine
schematische Zeichnung der Konfiguration einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung
entsprechend dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine schematische Konfiguration einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung
entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
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Die 3A bis 3F zeigen
Wellenformen der jeweiligen Abschnitte in der Informationsaufzeichnungsvorrichtung
während
des Aufzeichnens von Informationen;
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Die 4A bis 4D zeigen
Wellenformen der jeweiligen Abschnitte in der Informationsaufzeichnungsvorrichtung;
und
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5 zeigt
eine schematische Konfiguration einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung,
die mit einer LPP-Erfassungsschaltung bereitgestellt wird.
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Im
Folgenden wird in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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In 1 ist
die Konfiguration der Informationsaufzeichnungsvorrichtung entsprechend
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
dieser Erfindung schematisch dargestellt. Die in 1 dargestellte Informationsaufzeichnungsvorrichtung
umfasst eine Aufzeichnungseinheit 2, die eine Abtastvorrichtung und Ähnliches
enthält,
eine Ausgabeeinheit der Daten der zurückkommenden Lichtmenge 3,
eine Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit 4,
einen Kontroller 5 und einen Spindelmotor 6.
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Der
Spindelmotor 6 dreht eine Platte 1 bei einer gleichbleibenden
linearen Geschwindigkeit. Bei einer Platte 1 handelt es
sich um ein optisches Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise eine
DVD-R und eine DVD-RW, auf der im Voraus Prepits auf einer Aufzeichnungsoberfläche ausgebildet
wurden. Die Aufzeichnungseinheit 2 strahlt ein Auf zeichnungslicht
(einen Laserstrahl) auf die optische Platte 1. Zur gleichen
Zeit empfängt
die Aufzeichnungseinheit 2 ein von der Platte 1 zurückkommendes
Licht, sie wandelt es in ein elektrisches Signal um und überträgt es als
ein lichtempfangendes Mengensignal Sa an die Ausgabeeinheit der
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge 3. Die Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit 4 gewinnt
ein Signal Sb, das die Datengewinnungsperiode anzeigt und überträgt das Signal
an die Ausgabeeinheit der Daten der zurückkommenden Lichtmenge 3.
Anhand des lichtempfangenden Mengensignals Sa, das in die Ausgabeeinheit
der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge 3 eingegeben wurde, werden die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge innerhalb der Datengewinnungsperiode verwendet. Genauer
gesagt bedeutet dies, dass die Datengewinnungsperiode eine Periode
anzeigt, in der das lichtempfangende Mengensignal Sa nicht durch
die auf der Platte 1 ausgebildeten Prepits beeinflusst
wird, und noch genauer gesagt, kann es sich bei der Datengewinnungsperiode
um eine andere Periode als eine 14T-Periode handeln.
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Die
Ausgabeeinheit der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge 3 wählt
auf Basis eines Periodensignals Sb, das von der Datengewinnungsperiode-Bestimmungseinheit 4 übertragen
wurde, lediglich das lichtempfangende Mengensignal Sa in der Datengewinnungsperiode
aus und gibt es als die Daten der zurückkommenden Lichtmenge Sc an
den Kontroller 5 aus. Auf diese Art und Weise gibt die Ausgabeeinheit
der Daten der zurückkommenden Lichtmenge 3 die
Daten der zurückkommenden Lichtmenge
Sc ohne den Einfluss oder die nachteilige Auswirkung der auf der
DVD-R und der DVD-RW ausgebildeten Prepits aus.
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Auf
Basis der Daten der zurückkommenden Lichtmenge
Sc, von denen der Einfluss der Prepits beseitigt wurde, führt der
Kontroller 5 die vorgegebene Steuerung der spezifischen
Elemente in der Aufzeichnungseinheit 2 sowie anderer gesteuerter
Komponenten durch. Bei dem Kontroller 5 kann es sich um
eine Vorrichtung verschiedener Art handeln, die eine vorgegebene
Steuerung und eine Korrektur auf Basis der Daten der von der optischen
Platte 1 zurückkommenden
Lichtmenge durchführt.
Genauer gesagt bedeutet dies, dass der Kontrotller 5 einen Aufzeichnungsleistungskontroller,
der ROPC durchführt,
eine Vorrichtung zur radialen Neigungskorrektur, welche die Neigungsmenge
in der radialen Richtung der Platte 1 erfasst und korrigiert,
einen Fokussierungspositions-Kontroller, welcher die Fokussierungsposition
des Aufzeichnungslichtes in Bezug auf die Informationsaufzeichnungsoberfläche der
Platte 1 steuert sowie einen Korrekturmechanismus für kugelförmige Aberration
umfassen kann, der die kugelförmige
Abweichungen des auf die Platte 1 gestrahlten Aufzeichnungslichtes
korrigiert.
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Im
Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel umfasst einen
Aufzeichnungsleistungs-Kontroller,
der mit Hilfe von ROPC als der oben beschriebene Kontroller die
Aufzeichnungsleistung steuert. Das heißt, in diesem Ausführungsbeispiel
werden Daten der zurückkommenden
Lichtmenge, bei denen der Einfluss von LPPs beseitigt wurde, in
der durch ROPC durchgeführten
Aufzeichnungsleistungssteuerung verwendet.
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2 zeigt
eine schematische Konfiguration in Bezug auf eine Aufzeichnungsleistungsteuerung der
Informationsaufzeichnungsvorrichtung entsprechend diesem Ausführungsbeispiel.
In 2 wird die Platte 1 durch den Spindelmotor 6 bei
einer gleichbleibenden linearen Geschwindigkeit gedreht. Eine Abtastvorrichtung 9 besitzt
eine Laserdiode (LD) 17 für das Ausgeben eines auf die
Platte 1 zu strahlenden Aufzeichnungslaserstrahls sowie
eine Laserdioden-Antriebsvorrichtung 18 (im Folgenden als „LD-Antriebsvorrichtung" bezeichnet) zum
Steuern der Laserausgabeleistung der Laserdiode 17.
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Die
Abtastvorrichtung 9 empfängt das von der Platte 1 zurückkommende
Licht und gibt ein lichtempfangendes Mengensignal S1 entsprechend
der zurückkommenden
Lichtmenge an einen Verstärker 11 aus.
Der Verstärker 11 verstärkt das
lichtempfangende Mengensignal S1 mit einem angemessenen Verstärkungsfaktor
und überträgt es als
ein lichtempfangendes Mengensignal S2 an einen Niedrigpassfilter 12 (LPF[Lowpass-Filter]). Der LPF 12 extrahiert lediglich
die Niedrigfrequenz-Komponenten aus dem lichtempfangenden Mengensignal
S2, erzeugt die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge S3, die einen Pegel der von der Platte 1 zurückkommenden Lichtmenge
anzeigen und überträgt es an
eine Abtast-Halte-Schaltung („Sample-Hold-Circuit") (S/H) 15.
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In
einem anderen Fall werden Aufzeichnungsdaten DI von außen in eine
Periodenbestimmungs-Schaltung 13 eingegeben. Die Periodenbestimmungs-Schaltung 13 bestimmt
auf Basis der Aufzeichnungsdaten DI eine Aufzeichnungsmarkierungs-Periode
einer vorgegebenen Zeitlänge
in den Aufzeichnungssignalen und gibt ein Signal, das die Periode
anzeigt, in die Abtast-Halte-Schaltung 15 ein. Hierbei
handelt es sich bei der Aufzeichnungsmarkierung einer vorgegebenen
Zeitlänge
um eine Aufzeichnungsmarkierung entsprechend einer langen Markierung
wie beispielsweise eine 9T- bis 11T-Markierung im Gegensatz zu einer 14T-Markierung.
Als Ergebnis hält
die Abtast-Halte-Schaltung 15 einen
Pegel der zurückkommenden
Lichtmenge S3 zu einem vorgegebenen Zeitpunkt und zwar nur in den
Perioden, die den Aufzeichnungsmarkierungen von 9T bis 11T entsprechen
und gibt sie an einen Mikrocomputer 14 aus. Der Mirkocomputer 14 empfängt den
Pegel zu dem gegebenen Zeitpunkt der Daten der zurückkehrenden
Lichtmenge S3 aus der Abtast-Halte-Schaltung 15, vergleicht
diesen mit einem im Voraus eingestellten Referenzpegel und bestimmt,
ob die Aufzeichnungslichtleistung zu dem Zeitpunkt angemessen oder
nicht angemessen ist. Anschließend
sendet der Mikrocomputer 14 ein Steuerungssignal S4 an
die LD-Antriebsvorrichtung 18 in der Abtastvorrichtung 9,
so dass die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge gleich dem Referenzpegel gewonnen werden können. Die
LD-Antriebsvorrichtung 18 variiert die Ausgabeleistung
der Laserdiode 17 auf Basis des Steuerungssignals S4. Demzufolge
wird während
des Aufzeichnungsvorganges die Aufzeichnungsleistungssteuerung (ROPC)
in einer solchen Art und Weise durchgeführt, dass stets gleichbleibend
geformte Prepits ausgebildet werden.
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Im
Folgenden wird eine Aufzeichnungsleistungssteuerung in Bezug auf
eine Wellenform einer jeden Einheit beschrieben. Die 3A bis 3F stellen
Aufzeichnungsmarkierungen entsprechend der Aufzeichnungsdaten sowie
Wellenformen der jeweiligen Einheiten dar, wenn die Aufzeichnungsdaten
aufgezeichnet werden. 3A zeigt Formen der Aufzeichnungsmarkierungen,
die entsprechend der Aufzeichnungsdaten auszubilden sind. 3B zeigt einen
Pegel des zurückkommenden
Lichtes, der gewonnen wird, wenn die in 3A dargestellten
Aufzeichnungsmarkierungen wiedergegeben werden. 3C zeigt
eine Aufzeichnungsimpuls-Wellenform, die von der Laserdiode 17 ausgegeben
wird, wenn die in 3A dargestellten Aufzeichnungsmarkierungen
ausgebildet werden (das heißt,
wenn die Aufzeichnungsdaten aufgezeichnet werden), und 3D zeigt
eine Wellenform des lichtempfangenden Mengensignals S2, welches
in 2 dargestellt ist. 3E zeigt
eine Wellenform der in 2 dargestellten Daten der zurückkommenden
Lichtmenge S3. Darüber
hinaus zeigt 3F eine Beziehung zwischen der
Wellenform der Daten des zurückkommenden
Lichtes S3 in Fällen, in
denen die Aufzeichnungsleistung angemessen ist und in denen sie
unangemessen ist.
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Wie
in 3A dargestellt, wird in einem Fall, in dem eine
Aufzeichnungsmarkierung einer vorgegebenen Länge auf der Platte ausgebildet
wird, ein Wiedergabesignal-Pegel, der durch Strahlen eines Lesestrahls
auf die Aufzeichnungsmarkierung erhalten wird, in 3B dargestellt.
In einem Bereich, in dem die Aufzeichnungsmarkierung ausgebildet
wird, ist der Reflexionsgrad der Platte niedriger als der Reflexionsgrad
in einem beliebigen anderen Bereich. Als Ergebnis nimmt der Wiedergabesignal-Pegel
in einem Bereich, in dem eine Aufzeichnungsmarkierung ausgebildet
wird, einen niedrigen Wert an.
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Wenn
anderenfalls die Aufzeichnungsmarkierungen wie in 3A dargestellt
in den Aufzeichnungsinformationen ausgebildet sind, wird die Laserdiode
in Übereinstimmung
mit der Aufzeichnungswellenform wie in 3C dargestellt
angetrieben, und der Aufzeichnungslaserstrahl wird auf die Platte gestrahlt.
In dem in 3C dargestellten Beispiel enthält die Aufzeichnungsimpuls-Wellenform
ein Spitzenimpuls Tp, dessen Impuls breit ist, sowie Multiimpulse
Mp, die dem Spitzenimpuls folgen. Das lichtempfangene Mengensignal
S2, das zu diesem Zeitpunkt von der Platte gewonnen wird, ist in 3D dargestellt.
Das heißt,
in der Periode entsprechend dem Spitzenimpuls Tp wurde keine Aufzeichnungsmarkierung
auf der Platte ausgebildet oder bisher noch unzureichend ausgebildet,
obgleich sie gerade ausgebildet wird. Demzufolge ist der Reflexionsgrad immer
noch hoch und der Pegel des zurückkommenden
Lichtes ist ebenfalls hoch. Im Gegensatz dazu ist in der Periode
entsprechend den Multiimpulsen Mp, da eine Aufzeichnungsmarkierung
bereits bis zu einem bestimmten Grad ausgebildet wurde, der Reflexionsgrad
niedrig, und der Pegel der lichtempfangenden Menge ist niedriger
als in der Periode des Spitzenimpulses Tp.
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Die
Daten des zurückkommenden
Lichtes S3, die durch Extrahieren der Niedrigfrequenzkomponente
aus dem lichtempfangenden Signal S2 durch den Niedrigpassfilter
LPF 12 gewonnen werden, sind in 3E dargestellt.
Die Abtast-Halte-Schaltung 15 tastet einen Lesepegel Lr,
einen Schreibpegel Lw, einen Pitpegel Lp und Ähnliche ab und hält diese
von den in 3E dargestellten Daten der zurückkommenden
Lichtmenge. Bei dem Lesepegel Lr handelt es sich um einen Pegel
der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge in einem Fall, in dem ein Leseleistungslaserstrahl von
der Ab tastvorrichtung 9 ausgegeben wird. Bei dem Schreibpegel Lw
handelt es sich um einen Pegel der Daten der zurückkommenden Lichtmenge in einem
Fall, in dem ein Laserstrahl entsprechend dem Spitzenimpuls Tp der
Aufzeichnungsimpuls-Wellenform ausgegeben wird. Da eine Aufzeichnungsmarkierung
noch nicht ausgebildet wurde, ist der Reflexionsgrad der Plattenoberfläche hoch,
und der Pegel der zurückkommenden
Lichtmenge ist ebenfalls hoch. Bei dem Pitpegel Lp handelt es sich
um den Pegel der zurückkommenden
Lichtmenge in einem Fall, in dem ein Laserstrahl entsprechend den
Multiimpulsen Mp der Aufzeichnungsimpuls-Wellenform ausgegeben wird, und
er stellt einen Laserstrahlpegel dar, während eine Aufzeichnungsmarkierung
ausgebildet wird.
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In
einer Aufzeichnungsleistungssteuerung dieses Beispiels erfasst die
Abtast-Halte-Schaltung 15 entweder
den Lesepegel Lr oder den Schreibpegel Lw und den Pitpegel Lp. Der
Grund dafür,
dass die Abtast-Halte-Schaltung 15 wenigstens einen von entweder
dem Lesepegel Lr oder dem Schreibpegel Lw erfasst, liegt darin,
dass der Pitpegel Lp durch den Pegel der zurückkommenden Lichtmenge in einem Bereich
normalisiert wird, der keine Aufzeichnungsmarkierung ausgebildet
hat. Als Ergebnis dieser Normalisierung wird die Änderung
der zurückkommenden
Lichtmenge aufgrund des sich ändernden
Reflexionsgrades und Ähnlichem
beseitigt, und die Aufzeichnungsleistungssteuerung kann angemessen durchgeführt werden.
Aus diesem Grund normalisiert der Mikrocomputer 14 den
Pitpegel Lp durch den Lesepegel Lr oder den Schreibpegel Lw, vergleicht
das Ergebnis der Normalisierung mit dem im Voraus festgelegten Referenzpegel
und bestimmt, ob die Aufzeichnungslaserleistung, die von der Laserdiode 17 ausgegeben
wird, angemessen oder nicht angemessen ist.
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In 3E werden
drei Muster von Wellenformen der in 3F dargestellten
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge dargestellt, das heißt,
die Wellenformen für
die Fälle,
in denen die Aufzeichnungsleistung unzureichend (Wellenform 101a),
optimal (Wellenform 101b) und übermäßig groß (Wellenform 101c)
ist. Wenn die Aufzeichnungsleistung unzureichend ist, ist der Reflexionsgrad
der Plattenoberfläche
immer noch hoch, da eine Aufzeichnungsmarkierung noch nicht ausreichend
ausgebildet ist, und der Pitpegel ist ebenfalls hoch, wie dies durch
die Wellenform 101a dargestellt ist. Wenn anderenfalls die
Aufzeichnungsleistung übermäßig groß ist, wird der
Pitpegel Lp wie durch die Wellenform 101b dargestellt,
niedrig, da der Reflexionsgrad der Plattenoberfläche des Aufzeichnungsmarkierungsbereiches ebenfalls
niedrig wird. Aus diesem Grund steuert der Mikrocomputer 14 die
LD-Antriebsvorrichtung, um die Aufzeichnungslaserleistung von der
Laserdiode 17 in einer Art und Weise anzupassen, dass der
Pitpegel Lp der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge S3 auf einem optimalen Wert gehalten wird.
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Die
Periodenbestimmungs-Schaltung 13 überträgt das Signal, das die Datengewinnungsperiode
anzeigt, an die Abtast-Halte-Schaltung 15. Bei der Datengewinnungsperiode
handelt es sich um eine Periode, die Markierungen mit einer vorgegebenen
Länge entsprechen,
in der die zurückkommende Lichtmenge
nicht durch die LPPs beeinflusst wird. Nur in dieser Periode führt die
Abtast-Halte-Schaltung 15 ein Abtasten und Halten der Pegel
(in dem Beispiel wenigstens entweder den Lesepegel Lr oder den Schreibpegel
Lw und den Pitpegel Lp) der Daten der zurückkommenden Lichtmenge S3 (siehe 3E),
die durch den Niedrigpassfilter LPF 12 ausgegeben wurden
und überträgt diese
an den Mikrocomputer 14.
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Der
Grund dafür,
dass die Periodenbestimmungs-Schaltung 13 lediglich die
Periode auswählt, die
der vorgegebenen langen Markierung entspricht, besteht darin, dass
die Bestimmung der Aufzeichnungsleistung nicht angemessen durchgeführt wird, da
der Pitpegel Lp der Aufzeichnungsmarkierung, die kürzer als
eine bestimmte Länge
ist, instabil ist. Das heißt,
die Periode zum Erfassen des Pitpegels Lp entspricht dem Bereich
der Multiimpulse Mp, wie in den 3C und 3E dargestellt,
und hängt
von der aufzuzeichnenden Markierungslänge ab. Dementsprechend können in
dem Fall einer kurzen Markierung, da der Pegel der zurückkommenden
Lichtmenge in der Periode zum Erfassen des Pitpegels Lp nicht ausreichend
stabil ist, Fehler beim Bestimmen auftreten, ob eine Aufzeichnungsleistung
angemessen oder nicht angemessen ist. Im Gegensatz dazu kann in
einem Fall, in dem eine Aufzeichnungsmarkierung eine bestimmte lange
Länge aufweist,
aufgrund der Tatsache, dass die Periode für das Erfassen des Pitpegels
Lp lang ist, der Pitpegel Lp stabil erfasst werden. Aus dieser Überlegung
heraus sind die langen Aufzeichnungsmarkierungen, die angemessenerweise
für das
Erfassen der Pitpegel Lp verwendet werden können, beispielsweise die Aufzeichnungsmarkierungen 9T bis 11T und 14T.
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Hierbei
werden in diesem Beispiel die Daten der zurückkommenden Lichtmenge S3 gewonnen, damit
keine Beeinflussung durch die im Voraus auf der Platte ausgebildeten
LPPs auftritt, und aus diesem Grund werden der Pitpegel Lp und Ähnliche
aus den Da ten der zurückkommenden
Lichtmenge S3 nicht während
der Periode erfasst, die von diesen langen Markierungen einer 14T-Markierung
entspricht. Dies geschieht deshalb nicht, da Kombinationen aus 14T-Markierung/4T-Raum
oder aus 14T-Raum/4T-Markierung
entsprechend einem Synchronisationssignal oftmals an einer Position
ausgebildet sind, die der LPP entspricht, und demzufolge ist die
zurückkommende
Lichtmenge von der 14T-Markierung dem Einfluss der LPPs ausgesetzt, wenn
die Informationsaufzeichnung im Gleichlauf mit den LPPs durchgeführt wird.
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Dieser
Fall wird in Bezug auf ein in 4 dargestelltes
Vergleichbeispiel erklärt.
In 4A wird schematisch eine positionelle Beziehung
zwischen einer 14T-Aufzeichnungsmarkierung
und einem auszubildenden Land-Prepit LPP dargestellt, und 4B zeigt
ein Beispiel einer Aufzeichnungsimpuls-Wellenform, die zum Bilden
einer 14T-Aufzeichnungsmarkierung verwendet wird. 4C zeigt eine
Wellenform des lichtempfangenden Mengensignals S2, und 4D zeigt
eine Wellenform der Daten der zurückkommenden Lichtmenge S3,
wenn eine 14T-Aufzeichnungsmarkierung aufgezeichnet wird. In dem
Bereich, der in den 4C und 4D durch die
Pfeile 110 und 111 dargestellt ist, wird die zurückkommende
Lichtmenge durch den Einfluss der außerhalb der Aufzeichnungsspur
vorhandenen LPP vorrübergehend
niedrig. Wie anhand der Figur zu sehen ist, kann, wenn die Daten
der zurückkommenden Lichtmenge
S3 erzeugt werden und unter Entfernen einer 14T-Aufzeichnungsmarkierung
verwendet werden, welche leicht durch die LPPs beeinflusst werden könnte, eine
angemessene Aufzeichnungsleistungssteuerung durchgeführt werden.
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In
einem Fall, in dem die Kombination eines 14T-Raums/einer 4T-Markierung
als ein Synchronisationssignal aufgezeichnet wird, wird die zurückkommende
Lichtmenge des 14-Raumes ebenfalls durch die LPP beeinflusst. Das
Ausmaß des
Einflusses ist jedoch kleiner der Einfluss in dem Fall der 14T-Markierung
wofür eine
Aufzeichnungsleistung ausgegeben wird. Wenn dementsprechend das
zurückkommende
Licht gewonnen wird, indem lediglich eine 14T-Markierung beseitigt
wird, die signifikant durch die LPP beeinflusst wird, kann der Einfluss
der LPP auf effektive Art und Weise beseitigt werden. Darüber hinaus
kann, um den Einfluss der LPPs vollständig zu beseitigen, die Vorrichtung
so konfiguriert sein, dass das zurückkommende Licht durch Beseitigen
von nicht nur der Perioden der 14T-Markierungen sondern auch der
Perioden der 14T-Räume
gewonnen werden kann.
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Wie
oben beschrieben, umfasst in diesem Beispiel die Informationsaufzeichnungsvorrichtung eine
Abtastvorrichtung, die ein Aufzeichnungslicht auf eine Platte 1 strahlt,
auf der Prepits ausgebildet sind und die Daten des zurückkommenden
Lichtes ausgibt, eine Periodenbestimmungs-Schaltung 13, die
die Datengewinnungsperiode bestimmt, in der das zurückkommende
Licht nicht durch die Prepits beeinflusst wird, eine Abtast-Halte-Schaltung 15,
die die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge in der Datengewinnungsperiode gewinnt, und einen Mikrocomputer 14,
der auf Basis der Daten der zurückkommenden
Lichtmenge die Aufzeichnungsleistung steuert. Durch diese Daten
erfasst die Abtast-Halte-Schaltung 15 den Pitpegel Lp oder Ähnliches
in der Periode der Aufzeichnungsmarkierungen 9T bis 11T,
die kaum durch die LPPs beeinflusst werden, und auf Basis des Ergebnisses
wird die Aufzeichnungsleistung gesteuert. Demzufolge kann eine angemessene
Aufzeichnungsleistungssteuerung durchgeführt werden.
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[Modifizierung]
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In
dem oben beschriebenen Beispiel wird das lichtempfangende Mengensignal
S1, das von der Abtastvorrichtung 9 ausgegeben wird, in
dem Niedrigpassfilter LPF 12 verarbeitet und von der Abtast-Halte-Schaltung 15 gehalten,
um den Pitpegel Lp zu ermitteln. Anstelle dieses Prozesses kann
jedoch auch jeder Pegel durch das Halten des von der Abtastvorrichtung 9 ausgegebenen
lichtempfangenden Mengensignals S1 auf einem Spitzenwert durch eine
Spitzenwert-Halte-Schaltung ermittelt werden.
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Darüber hinaus
werden in dem oben beschriebenen Beispiel unter den langen Markierungen,
in denen der Pitpegel Lp stabil ist (wie beispielsweise bei 9T bis
11T und 14T), die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge nicht bei der Aufzeichnung der 14T-Markierung verwendet, in der die LPP
mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhanden ist. Hierbei liegt der Grund
dafür,
dass die LPP in dem Fall einer 14T-Markierung vorhanden sein kann,
darin, dass die LPP in einem angrenzenden Land außerhalb
der Aufzeichnungsspur (Rille) vorhanden ist, die der Aufzeichnung
unterzogen wird (im Folgenden als „Aufzeichnungsobjektspur" oder „Aufzeichnungsobjektrille" bezeichnet), da
eine 14T-Markierung
entsprechend einer Synchronisation oftmals an der Position der LPP
aufgezeichnet wird, wenn eine Informationsaufzeichnung in Gleichlauf
mit der LPP durchgeführt wird.
Aus diesem Grund besteht in einem Fall von den Aufzeichnungsmarkierun gen
anders als die 14T-Aufzeichnungsmarkierungen die Möglichkeit, dass
eine LPP auf einem Land vorhanden ist, das an der inneren Seite
der Aufzeichnungsobjektrille positioniert ist. Das heißt, die
LPP entspricht einer inneren angrenzenden Aufzeichnungsspur der
Aufzeichnungsobjektspur. Da jedoch die LPP innerhalb der Aufzeichnungsobjektrille
der Rille einer Spur innen entspricht, ist sie nicht direkt mit
der Länge
der Aufzeichnungsmarkierung der Aufzeichnungsobjektrille assoziiert.
Das heißt,
obgleich die Möglichkeit
besteht, dass eine LPP auf einem Land außerhalb einer 14T-Aufzeichnungsmarkierung
auf der Aufzeichnungsobjektrille vorhanden ist, ist eine LPP nicht
immer auf einem Land innerhalb der 14T-Aufzeichnungsmarkierung vorhanden.
Demzufolge kann in der oben beschriebenen Aufzeichnungsleistungssteuerung,
wenn die Aufzeichnungsleistungssteuerung durchgeführt wird,
indem die Pitpegel an verschiedenen Punkten innerhalb der Periode
entsprechend der langen Markierung wie beispielsweise 9T bis 11T
und durch Verwenden eines Durchschnittes dieser Pegel ermittelt
werden, der Einfluss der LPP auf dem Land innerhalb der Aufzeichnungsobjektrille reduziert
werden.
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Obgleich
das oben beschriebene Verfahren den Einfluss der LPPs, die innerhalb
der Aufzeichnungsobjektrille vorhanden sind, durch Mitteln reduziert,
ist es eher vorzuziehen, dass ein LPP-Detektor zum Erfassen der
angemessenen Positionen der LPPs und zum Gewinnen der zurückkommenden Lichtmenge
an den Positionen, die andere als die Positionen der LPPs sind,
bereitgestellt wird, um die Einflüsse der LPPs vollständig zu
beseitigen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Aufzeichnungsobjektrille
vorhanden sind. Ein Beispiel einer solchen Konfiguration ist in 5 dargestellt.
Verglichen mit 2 ist es offensichtlich, das
eine LPP-Erfassungs-Schaltung 20 bereitgestellt wird, um
die Positionen der LPPs anhand des von der Abtastvorrichtung 9 ausgegebenen
lichtempfangenden Mengensignals zu erfassen, und dass ein LPP-Erfassungssignal
S7 in die Periodenbestimmungs-Schaltung 13 eingegeben wird.
Auf Basis des LPP-Erfassungsignals S7 veranlasst die Periodenbestimmungs-Schaltung 13 die
Abtast-Halte-Schaltung 15 dazu, den Abtast-Halte-Prozess
in einer Periode durchzuführen,
in der keine LPPs vorhanden sind. Als Ergebnis werden die Daten
der zurückkommenden
Lichtmenge, aus denen die Einflüsse
der LPPs, die innerhalb und außerhalb
der Aufzeichnungsobjektrillen vorhanden sind, beseitigt wurden,
von der Abtast-Halte-Schaltung 15 ausgegeben.
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Wie
oben beschrieben, können
durch die Konfiguration der Informationsaufzeichnungsvorrichtung
diesen Ausführungsbeispiels,
da die Daten der zurückkommenden
Lichtmenge, aus denen die Einflüsse
der vorab auf der DVD-R oder der DVD-RW aufgezeichneten LPPs entfernt
wurden, gewonnen werden, verschiedene Steuerungen und Korrekturen einschließlich der
Aufzeichnungsleistungssteuerung angemessen durchgeführt werden.
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Darüber hinaus
ist dieses Verfahren noch vorteilhafter in Anbetracht der Tatsache,
dass die zukünftige
Aufzeichnungsrate steigen wird. Das heißt, wenn die Aufzeichnungsrate
hiernach um das Zweifache und das Vierfache steigt, werden die Zeitlänge des
in 3E dargestellten Pitpegels Lp kürzer sein. Während die
Daten der zurückkommenden
Lichtmenge in der Periode entsprechend der langen Markierungen (9T bis 11T)
gewonnen werden, in der der Pitpegel Lp stabil in dem oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel
ist, wird eine stabile Periode des Pitpegels Lp kürzer, da
die Aufzeichnungsrate steigt. Als Ergebnis ist der stabile Pitpegel
Lp im Wesentlichen schwer in den Markierungen, die andere als die 11T
und 14T-Markierungen sind, zu gewinnen. In diesem Fall können die
Markierungen anhand denen der Pitpegel Lp gewonnen wird mit einer
höheren
Wahrscheinlichkeit eine 14T-Markierung enthaften als in dem Fall,
in dem die langen Markierungen, die nicht kürzer als 9T sind, verwendet
werden, und demzufolge können
die nachteiligen Einflüsse
der LPPs mit einer größeren Wahrscheinlichkeit
auftreten. In solch einem Fall können
durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung, da die Daten der
zurückkommenden
Lichtmenge gewonnen werden, nachdem die Perioden einschließlich der
der 14T-Markierung beseitigt werden, angemessene Daten der zurückkommenden
Lichtmenge gewonnen werden, wobei die Einflüsse der LPPs beseitigt werden.
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Darüber hinaus
ist, obgleich das oben beschriebene Ausführungsbeispiel ein Beispiel
dafür ist,
wie Daten in den Perioden gewonnen werden, in denen kein Einfluss
durch die Land-Prepits (LPPs), die auf den Lands der optischen Platte
ausgebildet sind, auftritt, die Prepit in dieser Erfindung nicht
auf eine LPP beschränkt,
sondern kann auch andere unterschiedliche Arten von Prepits umfassen.