DE60307231T2 - Übergangslose aufhellung von lcd-monitoren und lcd-fernsehgeräten - Google Patents
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Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Das technische Gebiet dieser Offenbarung umfasst Flüssigkristallanzeige-Panels, im Besonderen ein Flüssigkristallanzeige-Panel, welches eine schnelle Aufhellung vorsieht.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Flüssigkristallanzeige-(LCD)-Panels wurden als Alternative zu Kathodenstrahlröhren (CRTs) entwickelt und bieten den Vorteil eines dünnen Profils und einer brillianten Anzeige. LCD-Panels wurden für mehrere Anwendungen, einschließlich Computermonitoren und Fernsehbildschirmen, eingesetzt.
- Ein äußerst wünschenswertes Merkmal für Anzeigen ist die Fähigkeit, einen Teil einer Anzeige zur leichteren Betrachtung bei einer größeren Helligkeit hervorzuheben. Zum Beispiel kann ein Computerbenutzer den Wunsch haben, einen Cursor zu verwenden, um einen Teil eines Bildes auf einem Bildschirm scharf abzubilden und diesen Teil zur leichteren Betrachtung aufzuhellen. In einem weiteren Beispiel kann ein Computer- oder Fernsehbenutzer den Wunsch haben, ein Programm auf dem Hauptbildschirm und ein weiteres Programm in einem eingefügten Fenster anzusehen. Für die beiden Programme können unterschiedliche Beleuchtungsstärken erforderlich sein: ein kontrastreiches Motiv, wie z.B. Text, kann problemlos gesehen werden, während für ein komplexes Motiv, wie z.B. Video, eine hellere Beleuchtung erforderlich sein kann. Durch ein Aufhellen des komplexen Motivs kann dieses besser gesehen werden.
- Dokument WO01/41118, auf welchem der Oberbegriff der Ansprüche 1 und 15 basiert, offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Aufhellen eines ausgewählten Teils eines Bildschirms, wobei eine Farbtemperatur innerhalb des ausgewählten Teils erhöht wird und dadurch die scheinbare Helligkeit des ausgewählten Teils zunimmt.
- Dokument US2002/0097210, nach dem Prioritätsdatum der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht, beschreibt ein System zur Erhöhung des Teils eines Videosignals, z.B. auf einem LCD-Gerät.
- LCD-Panels weisen bei Aufhellungsfunktionalität verzögerte CRTs auf. Für LCD-Panels werden typischerweise eine oder zwei Fluoreszenzlampen, wie z.B. Quecksilberdampf-Kaltkathodenfluoreszenzlampen (CCFL), verwendet, um eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung des LCD-Panels vorzusehen. CRTs können durch Erhöhen der Strahlenenergie einen Teil der Anzeige schnell aufhellen, während sich ein Aufhellen bei LCD-Panels auf Grund der Zeit, welche zur Erhöhung der Temperatur der Lampe der Hintergrundbeleuchtung erforderlich ist, verzögert. Einzelne Flüssigkristall-(LC) Elemente steuern die Helligkeit bestimmter Flächen des LCD-Panels. Die Lampen müssen ihr volles Helligkeitsniveau erreicht haben, bevor die LC-Elemente die richtige Aufhellung vorsehen können.
- Bei der jetzigen Generation von LCD-Panels mit Aufhellungsfunktion arbeiten die Lampen im Nicht-Aufhellungszustand normalerweise bei 50% Lampenstrom und Lichtstrom. Die Lampe wird stufenweise auf 100% Lampenstrom eingestellt, sobald eine Aufhellung erforderlich ist. Auf Grund der thermischen Verzögerung in der Lampe tritt eine sichtbare Verzögerung von 10 bis 20 Sekunden ein, bevor die Lampe 100% Lichtstrom erreicht. Dieses ist nicht wünschenswert, da der Benutzer warten muss, bis die Aufhellung erfolgt. Der Benutzer kann sogar denken, dass die Verzögerung ein Problem bei der Anzeige oder dem Computer signalisiert.
-
1 zeigt eine graphische Darstellung einer stufenweisen Erhöhung des Lampenstroms sowie der Verzögerung des Lichtstroms. Der Lampenstrom beträgt anfänglich 50% und der Lichtstrom der Lampe anfänglich ebenfalls 50%. Sobald der Benutzer eine Aufhellung anfordert, wird der Lampenstrom auf 100% und der Lichtstrom über 10 bis 20 Sekunden allmählich von 50% auf 100% erhöht. Der Benutzer muss 10 bis 20 Sekunden warten, bevor die Aufhellung wirksam wird. - Es wäre wünschenswert, ein Flüssigkristallanzeigepanel zu haben, welches eine schnelle Aufhellung vorsieht, wodurch die obigen Nachteile überwunden würden.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Nach einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Flüssigkristallanzeigepanel vorgesehen, welches eine schnelle Aufhellung ohne wesentliche Verzögerung ermöglicht.
- Nach einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Flüssigkristallanzeigepanel vorgesehen, welches eine schnelle Aufhellung ermöglicht, wodurch die Wartezeit des Benutzers reduziert wird.
- Die zuvor erwähnten und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung der zurzeit bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung erläutert. Die detaillierte Beschreibung und die Zeichnung sind lediglich als beispielhaft, nicht jedoch als Einschränkung des durch die beigefügten Ansprüche und Äquivalente derselben definierten Anwendungsbereichs der vorliegenden Erfindung anzusehen.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 – eine graphische Darstellung einer stufenweisen Erhöhung des Lampenstroms sowie der Verzögerung des Lichtstroms der Lampe; -
2 – ein Blockschaltbild eines Flüssigkristallanzeigepanelsystems gemäß der vorliegenden Erfindung; -
3 – eine graphische Darstellung des Lampenstroms und Lichtstroms bei einem erfindungsgemäßen Flüssigkristallanzeigepanel, für welches ein Zwischenstrom verwendet wird; -
4 – eine graphische Darstellung des Lampenstroms bei einem alternativen Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flüssigkristallanzeigepanels, für welches ein Zwischenstrom verwendet wird; -
5 – eine graphische Darstellung von Lampenstrom bei einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flüssigkristallanzeigepanels, für welches ein Zwischenstrom verwendet wird; sowie -
6 – eine graphische Darstellung von Lampenstrom bei einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flüssigkristallanzeigepanels, für welches ein alternativer Zwischenstrom verwendet wird, um den Aufhellungsmodus zu verlassen. - BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
- Das Flüssigkristallanzeigepanel der vorliegenden Erfindung ermöglicht eine rapide Aufhellung der Anzeige. Um die Aufhellung vorzusehen, wird Strom, welcher der von hinten zu beleuchtenden Lampe zugeführt wird, von einem Normalstrom auf einen Aufhellungsstrom erhöht. Während des Übergangs von Normalstrom auf den Aufhellungsstrom wird der Strom zu der von hinten zu beleuchtenden Lampe auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms erhöht und dann auf den Aufhellungsstrom reduziert. Bei Erhöhung auf einen Zwischenstrom wird der von hinten zu beleuchtenden Lampe eine größere Energiemenge als bei direkter Erhöhung von dem niedrigen Strom auf den Aufhellungsstrom zugeführt. Durch die erhöhte Energie wird die von hinten zu beleuchtende Lampe schnell erwärmt, um die erhöhte Lichtmenge zur Aufhellung vorzusehen. Darüber hinaus wird durch Reduzieren des der von hinten zu beleuchtenden Lampe zugeführten Stroms auf unterhalb der Normalstroms bei Verlassen des Aufhellungsmodus die Zeit zum Verlassen desselben verringert.
-
US 6 313 586 offenbart eine Steuervorrichtung für eine Scannerlichtquelle, welche die Anstiegszeit dadurch verbessern kann, dass die Lichtquelle übersteuert wird, bis eine gewünschte Leistung erreicht worden ist. -
US 4 033 263 offenbart eine Leistungssteuerung für eine Entladungslampe für eine Druckpresse, wobei nach Starten der Lampe der Strom exponentiell auf einen Nennwert abfällt. -
2 zeigt ein Blockschaltbild eines Flüssigkristallanzeigepanelsystems gemäß der vorliegenden Erfindung. Flüssigkristallanzeige-(LCD) Panel12 mit einem Aufhellungsteil14 wird von Lampe10 von hinten beleuchtet. Flüssigkristall-(LC) Treiber16 steuert die Flüssigkristallmatrix des LCD-Panels12 . Netzteil20 führt Wechselrichter18 Gleichstromleistung zu, welcher dann der Lampe10 Strom zuführt. Benutzeroberfläche22 steuert den LC-Treiber16 , den Wechselrichter18 und das Netzteil20 . - Flüssigkristallanzeige-(LCD) Panel
12 kann durch ein konventionelles LCD-Panel mit einer Pixelmatrix dargestellt sein. Die Pixel weisen ferner Flüssigkristallshutter auf, um die Helligkeit von jedem einzelnen Pixel einzustellen, und können ebenfalls Farbfilter aufweisen, um eine Farbanzeige vorzusehen. Die Flüssigkristalshutter werden von dem LC-Treiber16 gesteuert. Die Flüssigkristallshutter des Aufhellungsteils14 sind offener als diese in dem Rest des LCD-Panels12 , um die zur Aufhellung erforderliche, zusätzliche Helligkeit vorzusehen. - Lampe
10 sieht die Hintergrundbeleuchtung für das LCD-Panel12 vor, so dass das Licht über die Pixel zu dem Benutzer geleitet wird. Typischerweise kann die Lampe10 durch eine oder mehrere Fluoreszenzlampen, wie z.B. Quecksilberdampf-Kaltkathodenfluoreszenzlampen (CCFLs), dargestellt sein. Die Lampe10 kann ebenfalls mit einem Lichtleiter versehen sein, um das Licht zu leiten und eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung hinter dem LCD-Panel12 sicherzustellen. Die Lampe10 arbeitet bei Normalbetrieb typischerweise auf einem niedrigen Leistungsniveau, wie z.B. 50% Lichtstrom, und auf einem hohen Leistungsniveau, wie z.B. 100% Lichtstrom, wenn von dem Benutzer eine Aufhellung angefordert wird. Der Aufhellungsteil14 kann so vorgesehen sein, dass die Lampe10 auf dem hohen Leistungsniveau arbeitet und der LC-Treiber16 die Shutter für die Pixel in dem Aufhellungsteil14 öffnet. In einem Ausführungsbeispiel kann der Aufhellungsteil14 die gesamte Anzeige des LCD-Panels12 bedecken. - Stromversorgungseinheit
19 weist ein Netzteil20 und einen Wechselrichter18 auf und führt der Lampe10 Energie zu. Das Netzteil20 erzeugt eine DC-Ausgangsspannung, um den Wechselrichter18 , welcher eine AC-Ausgangsspannung für die Lampe10 erzeugt, zu speisen. Das Netzteil20 und der Wechselrichter18 können getrennt oder in Kombination verwendet werden, um den, der Lampe10 zugeführten Strom zu steuern. Das Netzteil20 kann die dem Wechselrichter18 zugeführte DC-Ausgangsspannung einstellen, um an die Lampe10 die gewünschte Strommenge abzugeben. Der Wechselrichter18 kann zur Einstellung des der Lampe10 zuzuführenden Stroms die Frequenz, Phase, Impulsbreitenmodulation oder eine Kombination aus diesen Parametern einstellen. Das Netzteil20 und der Wechselrichter18 sind im Handel erhältlich und Fachkundigen allgemein bekannt. - Benutzeroberfläche
22 akzeptiert die Aufhellungsanforderung von dem Benutzer und koordiniert die Aufhellung des LCD-Panels12 . Die Benutzeroberfläche kann durch eine Steuereinheit, wie z.B. einen Computer oder einen Mikroprozessor, dargestellt sein. Die Benutzeroberfläche22 kann durch eine einzelne Komponente oder unter mehreren Komponenten verteilt vorgesehen sein. Die Benutzeroberfläche22 leitet ein Steuersignal zu dem Wechselrichter18 oder zu dem Wechselrichter18 und dem Netzgerät20 , um der Lampe10 den richtigen Strom zuzuführen. Die Benutzeroberfläche22 steuert durch Steuersignale für die hervorzuhebende Fläche ebenfalls den LC-Treiber16 , um die Flüssigkristallshutter von LCD-Panel12 so einzustellen, dass aufgehellte und nicht aufgehellte Bereiche, wie von dem Benutzer gewünscht, vorgesehen werden. Übergänge zu und von dem Aufhellungsmodus, einschließlich der Lampe10 zugeführter Zwischenströme, werden durch Zwischensteuersignale, welche dem Wechselrichter18 und dem Netzteil20 zugeführt werden, ebenfalls über die Benutzeroberfläche22 gesteuert. -
3 zeigt eine graphische Darstellung von Lampenstrom und Lichtstrom bei einem Flüssigkristallanzeigepanel, für welches ein Zwischenstrom verwendet wird. Der Lampenstrom ist anfänglich ein geringer Strom von 50%, und der Lichtstrom der Lampe beträgt anfänglich ebenfalls 50%. Sobald der Benutzer über die Benutzeroberfläche eine Aufhellung anfordert, steuert diese den Wechselrichter und/oder das Netzteil so, dass der Lampenstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms von 100% erhöht und der Lampenstrom dann auf den Aufhellungsstrom von 100% verringert wird. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Zwischenstrom ein Schritt zu einem Spitzenwert hin mit einem Abfall von dem Spitzenwert als eine exponentielle Abnahme, wie diese z.B. von einem RC-(Widerstands-Kondensator) Schaltkreis erzeugt werden kann. Der Lichtstrom der Lampe steigt über etwa 5 Sekunden rapide von 50% auf 100% an; nach diesem Zeitraum ist die Aufhellung wirksam. Nach Empfang der Aufhellungsanforderung steuert die Benutzeroberfläche ebenfalls den LC-Treiber so, dass eine Einstellung der Flüssigkristallshutter erfolgt, um den Aufhellungsteil vorzusehen. Die gestrichelten Linien zeigen die Aufhellungsverzögerung von 10 bis 20 Sekunden im Zusammenhang mit einem konventionellen LCD-Panel-System, wobei der Strom von dem niedrigen Strom direkt auf den Aufhellungsstrom erhöht wird. - Die Lampencharakteristiken bestimmen, wie schnell eine Aufhellung erreicht werden kann. Obgleich es wünschenswert ist, der Lampe soviel Strom wie möglich zuzuführen, um die Erwärmung zu maximieren und die Zeit zur Erreichung der Aufhellung zu minimieren, kann ein zu großer Strom die Lampenelektroden beschädigen. Die Höhe des Spitzenwertes und des Stroms als eine Zeitfunktion in Übereinstimmung mit der Erhaltung der Brenndauer der Lampe kann durch Tests oder durch Berechnung ermittelt werden. In weiteren Ausführungsbeispielen mit Lichtstromrückkopplung kann die Höhe des Spitzenwertes und des Stroms als eine Zeitfunktion durch eine Rückkopplungsschleife, welche versucht, die gewünschte Lichtstärke so schnell wie möglich zu erreichen, gesteuert werden.
- Die
4 und5 zeigen graphische Darstellungen des Lampenstroms bei alternativen Ausführungsbeispielen, bei welchen alternative Zwischenströme eingesetzt werden. Bezug nehmend auf4 befindet sich der Lampenstrom anfänglich auf dem niedrigen Leistungsniveau von 50%. Sobald der Benutzer auf der Benutzeroberfläche eine Aufhellungsanforderung stellt, steuert die Benutzeroberfläche den Wechselrichter und/oder das Netzteil so, dass der Lampenstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms von 100% erhöht, der Lampenstrom über einen vorgegebenen Zeitraum auf dem Spitzenwert gehalten und dann im Wesentlichen linear auf den Aufhellungsstrom von 100% verringert wird. Bezug nehmend auf5 befindet sich der Lampenstrom anfänglich auf dem niedrigen Leistungsniveau von 50%. Sobald der Benutzer auf der Benutzeroberfläche eine Aufhellungsanforderung stellt, steuert die Benutzeroberfläche den Wechselrichter und/oder das Netzteil so, dass der Lampenstrom entlang einer vorgegebenen Kurve auf einen Spitzenwert oberhalb des Aufhellungsstroms von 100% erhöht und dieser dann entlang der vorgegebenen Kurve auf den Aufhellungsstrom von 100% verringert wird. Die Kurve kann ermittelt werden, um die Fläche A unter der Kurve innerhalb der Beschränkung der Elektrodenstrombelastbarkeit, d.h. unter Vermeidung starker Elektrodenzerstäubung, zu maximieren. Auf diese Weise wird der Lampe maximale Energie zugeführt, wobei die schnellste Erwärmung sowie die schnellste Aufhellung vorgesehen wird. -
6 zeigt eine graphische Darstellung von Lampenstrom bei einem alternativen Ausführungsbeispiel, bei dem zum Verlassen des Aufhellungsmodus ein alternativer Zwischenstrom verwendet wird. Die obige Erörterung, nach welcher vom Normalmodus in den Aufhellungsmodus, d.h. von 50% auf 100% Lampenstrom, übergegangen wird, gilt ebenso für den Übergang von dem Aufhellungsmodus in den Normalmodus, d.h. von 100% auf 50% Lampenstrom. Wird der Lampenstrom auf einen Zwischenwert unterhalb des geringen Targetstroms von 50% gebracht, so kann der Normalmodus schneller erreicht werden, als wenn der Lampenstrom direkt auf den Wert von 50% gebracht wird. - Bezug nehmend auf
6 stellt der Lampenstrom anfänglich den Aufhellungsstrom von 100% dar, so dass der Lichtstrom der Lampe im Aufhellungsmodus 100% betragen würde. Sobald der Benutzer auf der Benutzeroberfläche eine Beendigung der Aufhellung anfordert, steuert die Benutzeroberfläche den Wechselrichter und/oder das Netzteil so, dass der Lampenstrom auf einen Zwischenstrom unterhalb des geringen Stroms von 50% reduziert, der Lampenstrom über einen vorgegebenen Zeitraum auf dem Mindestwert gehalten und dann auf den geringen Strom von 50% erhöht wird. Der Lichtstrom der Lampe fällt rapide von 100% auf 50% ab, womit die Aufhellung beendet wird. Nach Empfang der Aufhellungsbeendigungsanforderung steuert die Benutzeroberfläche ebenfalls den LC- Treiber so, dass die Flüssigkristallshutter eingestellt werden, um den aufgehellten Teil zu entfernen. - Es ist wichtig, zu erwähnen, dass die
2 –6 spezifische Anwendungen und Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zeigen und den Anwendungsbereich der vorliegenden Offenbarung oder Ansprüche nicht auf den hier dargestellten beschränken sollen. Zum Beispiel können zahlreiche Variationen der Form und der Stärke des Lampenstroms vs. Zeitkurve mit gutem Ergebnis vorgesehen werden. Der Lampenstrom kann durch Änderung der Spannung, Frequenz, Phase oder Impulsbreitenmodulation, alleine oder in Kombination, verändert werden. Der geringe und der Aufhellungslampenstrom können als andere Werte als 50% und 100% sowie in anderen Verhältnissen als 1:2 gewählt werden. Bei Lesen der Beschreibung und Betrachten der Zeichnung derselben ergeben sich für Fachkundige zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, welche als in den Anwendungsbereich der hier beanspruchten Erfindung fallend betrachtet werden. - Obgleich die hier offenbarten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung als zurzeit bevorzugt angesehen werden, können verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden, ohne dabei von dem Anwendungsbereich der Erfindung abzuweichen. Der Anwendungsbereich der Erfindung ist in den beigefügten Ansprüchen dargelegt und soll sämtliche Änderungen, welche innerhalb der Bedeutung und des Bereichs von Äquivalenten liegen, umfassen.
- Inschrift der Zeichnung
-
1 -
- Lamp Current – Lampenstrom
- Light Output – Lichtstrom
- 10–20 Seconds – 10–20 Sekunden
-
2 -
- Lamp – Lampe
- LCD Panel – LCD-Panel
- Highlight Section – Aufhellungsteil
- LC Driver – LC-Treiber
- Power Unit – Stromversorgungseinheit
- Inverter – Wechselrichter
- DC Output – DC-Ausgangsspannung
- Power Supply – Netzteil
- User Interface – Benutzeroberfläche
-
3 -
- Lamp Current – Lampenstrom
- Licht Output – Lichtstrom
- Conventional – konventionell
- 5 Sec. – 5 Sek.
- 10–20 Seconds – 10–20 Sekunden
-
4 ,5 ,6 -
- Lamp Current – Lampenstrom
Claims (15)
- Flüssigkristallanzeigepanelsystem, welches auf eine Aufhellungsanforderung anspricht, mit: – einem Flüssigkristallanzeigepanel (
12 ) mit einem Aufhellungsteil (14 ), – einer Lampe (10 ), welche so angeordnet ist, dass sie das Flüssigkristallanzeigepanel (12 ) beleuchtet, – einer Stromversorgungseinheit (19 ), welche mit der Lampe (10 ) wirksam verbunden ist, wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) so angeordnet ist, dass sie der Lampe (10 ) Strom zuführt, – einer Benutzeroberfläche (22 ), sowie – einem Flüssigkristalltreiber (16 ), welcher auf ein Steuersignal von der Benutzeroberfläche (22 ) für die aufzuhellende Fläche anspricht, und so angeordnet ist, dass er die Beleuchtung des Aufhellungsteils (14 ) des Flüssigkristallanzeigepanels (12 ) steuert, dadurch gekennzeichnet, dass – die Lampe (10 ) einen normalen Modus und einen Aufhellungsmodus vorsieht, – die Benutzeroberfläche (22 ) mit der Stromversorgungseinheit (19 ) wirksam verbunden und so angeordnet ist, dass sie der Stromversorgungseinheit (19 ) ein Steuersignal zuführt, wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) auf das Steuersignal anspricht, und die Benutzeroberfläche so vorgesehen ist, dass sie ein Zwischensteuersignal in Reaktion auf die Aufhellungsanforderung abgibt, und wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) so angeordnet ist, dass sie in Reaktion auf das Zwischensteuersignal den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom von einem Normalstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms erhöht und den Zwischenstrom dann auf den Aufhellungsstrom reduziert. - System nach Anspruch 1, wobei die Stromversorgungseinheit (
19 ) so vorgesehen ist, dass sie in Reaktion auf das Zwischensteuersignal den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom stufenweise von einem Normalstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms erhöht und den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom dann exponentiell auf den Aufhellungsstrom verringert. - System nach Anspruch 1, wobei die Stromversorgungseinheit (
19 ) so vorgesehen ist, dass sie in Reaktion auf das Zwischensteuersignal den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom stufenweise von einem Normalstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms erhöht, den Zwischenstrom über einen vorgegebenen Zeitraum hält und den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom dann linear auf den Aufhellungsstrom verringert. - System nach Anspruch 1, wobei die integrierte Fläche unter einer Zwischenstrom-Zeit-Kurve auf die Charakteristiken der Lampe (
10 ) innerhalb der Beschränkung der Elektrodenstrombelastbarkeit maximiert wird, um eine starke Elektrodenzerstäubung zu verhindern. - System nach Anspruch 1, wobei die Stromversorgungseinheit (
19 ) ein Netzteil (20 ) aufweist, welches einem Wechselrichter (18 ) eine DC-Ausgangsspannung zuführt, wobei der Wechselrichter (18 ) an die Lampe (10 ) Strom abgibt. - System nach Anspruch 5, wobei das Netzteil (
20 ) so vorgesehen ist, dass es den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom durch Verändern der DC-Ausgangsspannung in Reaktion auf das Steuersignal steuert. - System nach Anspruch 5, wobei der Wechselrichter (
18 ) so vorgesehen ist, dass er den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom durch Verändern eines Stromparameters, welches aus der Gruppe aus Frequenz, Phase, Impulsbreitenmodulation oder einer Kombination daraus ausgewählt wird, steuert. - System nach Anspruch 1, welches weiterhin einen Lichtmengensensor aufweist, der so vorgesehen ist, dass er den Lichtstrom der Lampe (
10 ) überwacht und ein Lichtmengenrückkopplungssignal abgibt, wobei das Lichtmengenrückkopplungssignal das Zwischensteuersignal steuert. - Verfahren zur Aufhellung eines Aufhellungsteils (
14 ) eines Flüssigkristallanzeigepanels (12 ) in Reaktion auf eine Aufhellungsanforderung, wonach: – eine Lampe (10 ) zur Beleuchtung des Flüssigkristallanzeigepanels vorgesehen ist, wobei die Lampe (10 ) einen Normalmodus und einen Aufhellungsmodus vorsieht und wobei ein LC-Treiber (16 ) die Beleuchtung des Aufhellungsteils (14 ) des Flüssigkristallanzeigepanels (12 ) steuert, – der Lampe (10 ) zuzuführender Strom in Reaktion auf eine Aufhellungsanforderung von einem Normalstrom auf einen Zwischenstrom oberhalb des Aufhellungsstroms erhöht wird, und – der Zwischenstrom, welcher der Lampe (10 ) zugeführt wird, auf den Aufhellungsstrom reduziert wird. - Verfahren nach Anspruch 9, wonach weiterhin der Zwischenstrom, welcher der Lampe (
10 ) zugeführt wird, über einen vorgegebenen Zeitraum gehalten wird. - Verfahren nach Anspruch 9, wonach die Erhöhung des der Lampe (
10 ) zuführenden Stroms von einem Normalstrom aus weiterhin die Erhöhung des Stroms um einen stufenweisen Anstieg, einen linearen Anstieg oder einen exponentiellen Anstieg umfasst. - Verfahren nach Anspruch 9, wonach die Reduzierung des der Lampe (
10 ) zuzuführenden Stroms von einem Normalstrom aus weiterhin die Reduzierung des Zwischenstroms um eine stufenweise Verringerung, eine lineare Verringerung oder eine exponentielle Verringerung umfasst. - Verfahren nach Anspruch 9, wobei die integrierte Fläche unter einer Zwischenstrom-Zeit-Kurve ab Beginn der Erhöhung des der Lampe (
10 ) zuzuführenden Stroms von einem Normalstrom bis zum Ende der Reduzierung des der Lampe (10 ) zuzuführenden Zwischenstroms zwecks Erreichens des Aufhellungsstroms auf die Charakteristiken der Lampe (10 ) innerhalb der Beschränkung der Elektrodenstrombelastbarkeit maximiert wird, um eine starke Elektrodenzerstäubung zu verhindern. - Verfahren nach Anspruch 9, wonach weiterhin der Lichtstrom der Lampe (
10 ) überwacht wird, um ein Lichtmengenrückkopplungssignal zu erzeugen, und der Zwischenstrom auf Grund des Lichtmengenrückkopplungssignals eingestellt wird. - Flüssigkristallanzeigepanelsystem, welches auf eine Aufhellungsbeendigungsanforderung anspricht, mit: – einem Flüssigkristallanzeigepanel (
12 ) mit einem Aufhellungsteil (14 ), – einer Stromversorgungseinheit (19 ), welche mit der Lampe (10 ) wirksam verbunden ist, wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) so vorgesehen ist, dass sie der Lampe (10 ) Strom zuführt, – einer Benutzeroberfläche (22 ), sowie – einem Flüssigkristalltreiber (16 ), welcher auf ein Steuersignal von der Benutzeroberfläche (22 ) für die aufzuhellende Fläche anspricht, und so vorgesehen ist, dass er die Beleuchtung des Aufhellungsteils (14 ) des Flüssigkristallanzeigepanels (12 ) steuert, dadurch gekennzeichnet, dass – die Lampe (10 ) einen normalen Modus und einen Aufhellungsmodus vorsieht, – die Benutzeroberfläche (22 ) mit der Stromversorgungseinheit (19 ) wirksam verbunden und so vorgesehen ist, dass sie der Stromversorgungseinheit (19 ) ein Steuersignal zuführt, wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) auf das Steuersignal anspricht, und die Benutzeroberfläche so vorgesehen ist, dass sie ein Zwischensteuersignal in Reaktion auf die Aufhellungsbeendigungsanforderung abgibt, und wobei die Stromversorgungseinheit (19 ) so angeordnet ist, dass sie in Reaktion auf das Zwischensteuersignal den der Lampe (10 ) zuzuführenden Strom von dem Aufhellungsstrom auf einen Zwischenstrom unterhalb des Normalstroms reduziert und den Zwischenstrom dann auf den Normalstrom erhöht.
Applications Claiming Priority (3)
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