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DE60306290T2 - Interface zum Durchbrennen von Schmelzsicherungen für ein Speicherchip - Google Patents

Interface zum Durchbrennen von Schmelzsicherungen für ein Speicherchip Download PDF

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DE60306290T2
DE60306290T2 DE60306290T DE60306290T DE60306290T2 DE 60306290 T2 DE60306290 T2 DE 60306290T2 DE 60306290 T DE60306290 T DE 60306290T DE 60306290 T DE60306290 T DE 60306290T DE 60306290 T2 DE60306290 T2 DE 60306290T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
fuse
unit
repair
input
Prior art date
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Expired - Fee Related
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DE60306290T
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Inventor
Yannis Jallamion-Grive
Jean-Patrice Coste
Michel Collura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Filing date
Publication date
Priority claimed from EP20020022312 external-priority patent/EP1408512B1/de
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Publication of DE60306290D1 publication Critical patent/DE60306290D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60306290T2 publication Critical patent/DE60306290T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C29/00Checking stores for correct operation ; Subsequent repair; Testing stores during standby or offline operation
    • G11C29/70Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring
    • G11C29/78Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices
    • G11C29/84Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices with improved access time or stability
    • G11C29/848Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices with improved access time or stability by adjacent switching
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C29/00Checking stores for correct operation ; Subsequent repair; Testing stores during standby or offline operation
    • G11C29/70Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring
    • G11C29/78Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices
    • G11C29/84Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices with improved access time or stability
    • G11C29/846Masking faults in memories by using spares or by reconfiguring using programmable devices with improved access time or stability by choosing redundant lines at an output stage

Landscapes

  • For Increasing The Reliability Of Semiconductor Memories (AREA)

Description

  • Halbleiterspeicher sind binäre Datenspeicher, in welchen eine Vielzahl von Speicherzellen geschaffen ist. Die Speicherzellen sind mit Hilfe von Wortleitungen und Bitleitungen adressierbar. Der Hauptspeicher weist eine Matrix von vielen Speicherzellen auf, welche mit einer Adress-Decodiervorrichtung und Leseverstärkern verbunden sind. Das Adressieren einer Speicherzelle, d.h. die Auswahl einer Speicherzelle, wird durch Aktivieren von Wortleitungen durchgeführt, welche mit der Adressdecodiervorrichtung verbunden sind. Die Daten, welche in den adressierten Speicherzellen gespeichert sind, werden durch Eingabe-/Ausgabeeinheiten ausgelesen, welche Leseverstärker zum Verstärken des ausgelesenen Datensignals besitzen. Die Eingabe-/Ausgabeeinheiten sind mit einem Datenbus verbunden, dessen Daten von dem Speicher ausgelesen werden können oder in den Speicher geschrieben werden können.
  • Wenn ein Direktzugriffsspeicher hergestellt wird, kann es passieren, dass einige der Speicherzellen innerhalb der Matrix fehlerhaft sind. Entsprechend wird der hergestellte Speicherchip geprüft, und es wird entschieden, ob er repariert werden kann. Zu diesem Zweck ist normalerweise eine Schaltung auf dem Chip vorgesehen, um das Prüfen des Speicherchips zu liefern. Der eingebaute Selbsttest (BIST) besteht im Wesentlichen aus dem Implementieren einer eingebauten Logik in dem Speicherchip, um das Prüfen ohne das Nutzen eines Prüfgerätes für die Bitmustererzeugung zu Vergleichszwecken durchzuführen.
  • In der US 5,123,016 wird eine Anordnung zum Identifizieren und Lokalisieren fehlerhafter Schaltkreise in einem Speichermodul beschrieben, in welchem jedes Speichermodul ein Speicherzellenfeld und einen integrierten Test- bzw. Prüfprozessor aufweist. Der Prüfprozessor wird von außen mit Hilfe eines Prüfmodussignals aktiviert und berichtet, dass der Test bzw. die Prüfung mit Hilfe eines Prüfendsignals beendet wird.
  • Der Prüfprozessor, wie er in der US 5,123,016 beschrieben wird, weist auf: einen Datenpfad, ein Datenpfadsteuergerät und einen Festwertspeicher, welcher die Prüfprogramme enthält, welche durch den Prüfprozessor ausgeführt werden. Der Prüfprozessor wendet ein Prüfmuster an dem Speicherzellenfeld an. Die Speicherzellen, welche zu prüfen sind, werden mit dem Prüfmuster versorgt, und ein Ergebnissignal, welches von den Speicherzellen in Antwort darauf ausgegeben wird, wird ausgewertet. Die Adressen der fehlerhaften Speicherzellen werden gespeichert, und es wird geprüft, ob eine Reparatur bzw. Wiederherstellung des Speichers möglich ist. Wenn eine Wiederherstellung nicht möglich ist, wird diese abgewiesen, wohingegen, wenn eine Wiederherstellung möglich ist und ein Fehler identifiziert wurde, ein Prüfprozessor einen Wiederherstellungsplan produziert. Dieser Wiederherstellungs- bzw. Reparaturplan wird in das Speichermodul gespeichert, und die entsprechende Adresse wird an eine externe Vorrichtung ausgegeben, welche dafür vorgesehen ist, eine Reparatur auszuführen.
  • In der EP 0528744 wird eine Architektur auf einem integrierten Schaltkreis eines Speicherfeldes beschrieben, wobei ein Latch- bzw. Verriegelungsstapel angewendet wird. Die Anzahl von redundanten integrierten Schaltkreisvorrichtungen, d.h. Speicherzellen, welche selektiv für die fehlerhaften Elemente des Hauptfeldes substituiert werden, basiert auf dem Verändern aktueller Prüfdaten. Die Auswahl eines redundanten integrierten Schaltkreisblockes, um den Block in dem Hauptspeicher zu substituieren, wird durch Auslösen von Sicherungen auf dem Wafer des Chips erreicht. Die programmierbaren Latche bzw. Klinken auf dem Chip werden parallel mit den Sicherungen verbunden, wobei die Klinken in einem Stapel angeordnet sind und die Funktion der Sicherungen während des Betriebs und der Prüfung des Chips stimulieren können. Es wird ein Multiplexer angewandt, um selektiv das Ausgangssignal von den Sicherungen oder Klinken zu einer Vergleichsschaltung zu führen. Die Klinken werden programmierbar mit dem Feld einer fehlerhaften Adresse eingestellt, wie dies durch die Prüfdaten festgelegt wird, welche zuvor für den Chip erzeugt wurden. Das Programmieren der Klinken wird nicht automatisch durchgeführt, sondern wird durch den Nutzer/Prüfer durchgeführt.
  • In der US 5,805,789 wird ein programmierbares Computersystemelement beschrieben, welches in einem Selbstprüfgerät für die Reparatur während der Netzabschaltung sichtbar ist. Eine in das Feld eingebaute Selbstprüfmaschine ist mit einem Haltetypregister über eine Ein-Bit-Interface-Leitung verbunden. Die eingebaute Feldselbstprüfmaschine führt Feldprüfprogramme durch, wobei das Ergebnis dieser Prüfprogrammausführung die fehlerhafte Adresse bestimmt, welche in einem Register innerhalb der ABIST-Maschine verklinkt ist. Das Klinkenregister speichert zusätzlich die Fehler, welche nicht durch die Sicherungen innerhalb der Sicherungsbox bei jeder Netzeinschaltung annulliert sind. Die Sicherungen innerhalb der Sicherungsbox sind für das Reparieren des Speichers während des Prüfvorgangs nach der Herstellung und für das Register, welches benutzt wird, vorgesehen, um zusätzliche Fehler zu reparieren, welche auftreten, wenn der Nutzer einen Speicher nutzt.
  • In der US 4,546,454 wird eine nichtflüchtige Speicherzellschaltung beschrieben, welche benutzt wird, um eine Polysiliziumsicherung zu ersetzen, welche gemeinsam als ein Freischaltelement für eine redundante Zeile oder Spalte der Speicherzellen in einem Halbleiterspeicherfeld benutzt wird.
  • 1 zeigt die Architektur eines Speicherchips entsprechend dem Stand der Technik. Der Speicherchip weist einen Hauptspeicher mit einer Vielzahl von Speicherzellen auf und eine Redundanzlogik, welche eine eingebaute Selbstprüfvorrichtung besitzt. Der Speicherchip ist mit einem Adressbus, einem Steuerbus und einem Datenbus verbunden. In einem Prüfmodus werden die Adressen der fehlerhaften Speicherzellen detektiert. Die Redundanzlogik ersetzt die fehlerhaften Speicherzellen innerhalb des Hauptspeichers mit Speicherzellen in Form von redundanten Registern innerhalb der Redundanzlogik. Die Adresse, welche an den Adressbus angelegt wird, wird mit den Adressen der detektierten fehlerhaften Speicherzellen verglichen, und wenn es eine Übereinstimmung gibt, trägt die Redundanzlogik die fehlerhafte Adresse in eine Adresse einer Registerzelle innerhalb der Redundanzlogik ein, um die fehlerhafte Speicherzelle zu ersetzen. Wenn Daten von dem Speicherchip gelesen werden, steuert die Redundanzlogik einen Multiplexer, welcher mit dem Datenbus verbunden ist. Wenn auf Daten innerhalb einer Adresse einer fehlerhaften Speicherzelle zugegriffen wird, werden die Daten von dem Register gelesen, welches die Speicherzelle innerhalb der Redundanzlogik ersetzt.
  • Bei einem herkömmlichen Speicherchip, wie er in 1 gezeigt wird, enthält die Sicherungsbox, welche mit der Redundanzlogik verbunden ist, eine Vielzahl von Sicherungen. Die Sicherungen sind Lasersicherungen, welche durch Laserlicht ausgelöst werden. Alternativ wird ein Lesespeicher (ROM) anstatt einer Sicherungsbox benutzt. Dieser ROM dient beispielsweise als EPROM oder EEPROM. Zum Auslösen der Sicherungen in der Sicherungsbox oder um die Datenwerte in den Lesespeicher zu laden, berechnet die externe Prüfvorrichtung, welche Sicherungen ausgelöst werden müssen oder welche Werte in den ROM zu laden sind.
  • Um einen fehlerhaften RAM-Speicher zu reparieren, sind innerhalb des Speicherchips mehrere Interaktionen zwischen der externen Prüfvorrichtung und der herkömmlichen BIST-Vorrichtung notwendig, wie dies in 1 gezeigt wird. In einer Fehleranalyse detektiert die externe Prüfvorrichtung die Adressen der fehlerhaften Speicherzellen innerhalb des RAM-Speicherzellfeldes und berechnet eine Wiederherstellungslösung bzw. – vorgehensweise für das Reparieren des Speicherzellfeldes auf dem Speicherchip. Die externe Prüfvorrichtung berechnet die Sicherungen, welche auszulösen sind, oder jeweils die Werte, welche in den ROM-Speicher zu laden sind. Nachdem die Repara turvorgehensweise berechnet wurde, werden die Sicherungen in der Sicherungsbox durch die externe Prüfvorrichtung ausgelöst.
  • Die Interaktionen zwischen der externen Prüfvorrichtung und dem Speicherchip werden durch das Nutzen großer Kommunikationsprotokolle durchgeführt. Folglich benötigt das Auslösen der Sicherungen oder das Laden der Datenwerte in den Lesespeicher eine lange Zeit, da der Datenaustausch zwischen der externen Prüfvorrichtung und dem Speicherchip extensiv bzw. umfassend ist.
  • Wenn Lasersicherungen innerhalb der Sicherungsbox für das Betreiben des Hauptspeichers benutzt werden, sind damit weitere Nachteile dahingehend verbunden, dass die Lasersicherungen durch Laserlicht ausgelöst werden müssen. Um entsprechend die Sicherungen zu programmieren, ist es notwendig, einen offenen Zugriff durch die Chipanordnung auf die Lasersicherungen zu haben. Bei dem Prüfvorgang führt dies zu einem komplizierten Handhaben der Speicherchips für Reparaturzwecke.
  • 2 zeigt die Architektur eines Hauptspeichers innerhalb des Speicherchips, entsprechend dem Stand der Technik. In diesem Beispiel ist der Hauptspeicher ein 8k × 16 großer Speicher, welcher 16 Eingabe-/Ausgabeeinheiten und Wortleitungsadressdecoder (XDEC) für das Decodieren der Wortleitungsadresse oder der X-Adresse der Speicherzellen besitzt. Die Eingabe-/Ausgabeeinheiten sind mit der Speicherzellenmatrix mit Hilfe vertikaler Bitleitungen verbunden. Die Eingabe/Ausgabeeinheiten empfangen die Bitleitungsadresse oder die Y-Adresse der ausgewählten Speicherzelle.
  • Der Hauptspeicher, welcher in 2 entsprechend dem Stand der Technik gezeigt wird, ist in zwei Speicherhälften aufgeteilt, in welchen die X-Adressdecoder im Zentrum platziert sind. Bei dieser Architektur ist die Länge der Wortleitung verhältnismäßig kurz, so dass die parasitäre Kapazität der Wortleitungen minimiert werden kann. Jede Eingabe-/Ausgabeeinheit ist mit den 16 Bitleitungen verbunden, welche die Daten von der adressierten Speicherzelle lesen und zum Schreiben der Daten in eine adressierte Speicherzelle.
  • 3 zeigt die Architektur einer Eingabe-/Ausgabeeinheit entsprechend dem Stand der Technik. Zum Auslesen der Daten weist die Eingabe-/Ausgabeeinheit Multiplexer auf, welche mit den Bitleitungen der Speicherzellmatrix verbunden sind. In dem gezeigten Beispiel ist jede Speicherzelle mit einem Multiplexer über eine gewisse Anzahl oder ein Paar von Bitleitungen BL, BL verbunden, um ein differentielles Signal für den Eingang des Multiplexers zu liefern. In dem gezeigten Beispiel besitzt jeder Multiplexer N Signaleingänge. Auf der Ausgangsseite ist jeder Multiplexer mit einem Differentialverstärker und einem Inverter verbunden, um das ausgelesene Datensignal zu verstärken und die Daten einem Datenbus zu liefern. Die Multiplexer werden durch die angelegte Y-Adresse gesteuert.
  • In einem herkömmlichen Speicher sind entweder redundante Register, redundante Bitleitungen und/oder Wortleitungen vorgesehen bzw. geschaffen, um einen Speicherchip in dem Fall zu reparieren, dass fehlerhafte Speicherzellen detektiert werden, wenn der Speicherchip geprüft wird.
  • Wenn der herkömmliche Speicherchip redundante Register aufweist, ist die Anzahl der fehlerhaften Adressen durch die Anzahl der redundanten Register begrenzt, welche innerhalb der Redundanzlogik vorgesehen sind. Wenn es beispielsweise 10 redundante Register gibt, ist es nur möglich, 10 fehlerhafte Adressen zu reparieren. Wenn eine Adresse "fehlerhaft" ist, wird die Adresse in einem redundanten Register gespeichert. Da die Anzahl der fehlerhaften Adressen, welche durch den Hauptspeicher detektiert werden, vor dem Prüfen nicht bekannt ist, muss eine beträchtliche Anzahl von Registern innerhalb der Redundanzlogik vorgesehen werden, um die Reparatur bzw.
  • Wiederherstellung des Chips zu garantieren, ebenso wenn eine große Anzahl von Speicherzellen als fehlerhaft detektiert wird.
  • In dem Fall, dass der Speicherchip redundante Bitleitungen und/oder Wortleitungen aufweist, ist das Reparaturverfahren weitaus komplexer, da alle Fehler im Voraus bekannt sein müssen, bevor das Fehlermuster diagnostiziert werden kann und eine optimale Reparaturlösung- bzw. -vorgehensweise berechnet werden kann. Das Speichern detektierter Speicher mit einem herkömmlichen Verfahren ist mit einem sehr großen Feld verbunden.
  • Ein derartiges Feld benötigt einen großen Platz auf dem Speicherchip, wodurch die Kosten erhöht werden, wenn der Speicherchip hergestellt wird.
  • Die Reparaturprüfdiagnose, welche mit einer externen Prüfvorrichtung, wie sie in 1 gezeigt wird, durchgeführt wird, hat die Hauptnachteile, dass eine große Zeitperiode benötigt wird, um die Sicherungen innerhalb der Sicherungsbox zu laden, da ein sehr extensiver Datenaustausch zwischen der externen Prüfvorrichtung und dem Speicherchip notwendig ist. Die Kommunikation zwischen der externen Prüfvorrichtung und dem Speicherchip wird durch das Benutzen vorher festgelegter Datenprotokolle durchgeführt, wodurch die Redundanz des Datenaustausches zwischen der Prüfvorrichtung und dem Speicherchip erhöht wird. Durch das Erhöhen der Reparaturzeit des Speicherchips werden die Herstellkosten für die Speicherchips auch erhöht.
  • Entsprechend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Speicherprüfsystem zu liefern, welches es gestattet, einen Speicherchip innerhalb einer minimalen Zeitspanne zu reparieren.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Speicherprüfsystem erreicht, welches die Merkmale des Hauptanspruchs 1 besitzt.
  • Die Erfindung liefert ein Speicherprüfsystem, welches aufweist: einen Speicherchip mit einem Sicherungsauslöse-Interface, welches ein Klinkeregister für das Klinken einer berechneten Speicherreparaturlösung bzw. -vorgehensweise aufweist, wenn ein Vorsicherungsanforderungssignal von einer externen Prüfvorrichtung empfangen wird, und eine Sicherungsauslöseeinheit mit elektrischen Sicherungen, welche entsprechend der berechneten Speicherreparaturvorgehensweise ausgelöst werden, wenn ein Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfvorrichtung empfangen wird.
  • Durch das Schaffen eines Sicherungsauslöse-Interface innerhalb des Speicherchips wird das Auslösen der Sicherungen durch eine interne Logik selbstgesteuert. Durch das Auslösen der Sicherungen muss die externe Prüfvorrichtung nur ein Vorsicherungsanforderungssignal liefern, welches von einem Sicherungsauslösesignal gefolgt wird. Ein komplizierter Datenaustausch mit großen Datenprotokollen zwischen der externen Prüfvorrichtung und dem Speicherchip für das Auslösen der Sicherungen ist nicht notwendig. Dies führt zu einer bemerkenswerten Erniedrigung der notwendigen Reparaturzeit.
  • Ein Vorteil des Speicherprüfsystems entsprechend der vorliegenden Erfindung, welche das Sicherungsauslösungs-Interface aufweist, besteht darin, dass elektrische Sicherungen und keine Lasersicherungen, wie bei herkömmlichen Speicherchips, angewendet werden. Folglich kann die Reparatur des Speicherchips mit einer geschlossenen Speicherchip-Packung bzw. – Einheit durchgeführt werden, welche es erleichtert, einen Speicherchip während der Reparatur zu handlen bzw. handzuhaben.
  • In dem Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung weist das Interface einen Multiplexer auf, welcher in einem ersten Modus das Ausgangssignal des Latch- bzw. Klinkeregisters an das Speicherzellfeld des Speicherchips anlegt und wenn das Vorsicherungsanforderungssignal von der externen Prüfvorrichtung empfangen wird, und welcher in einem zweiten Modus das Ausgangssignal der Sicherungsauslöseeinheit an das Speicherzellfeld des Speicherchips anlegt, nachdem das Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfvorrichtung empfangen wurde.
  • Das Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung ist zwischen zwei Moden bzw. Arten schaltbar. In dem ersten Modus wird die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise durch das Klinkeregister gespeichert, und die elektrischen Sicherungen in der Sicherungsauslöseeinheit werden nicht ausgelöst. Durch das Klinken einer berechneten Speicherreparaturvorgehensweise ohne das permanente Auslösen der Sicherungen ist es möglich, das Speicherzellfeld wieder zu prüfen und zu prüfen, ob die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise korrekt ist. Nachdem entschieden wurde, dass die geklinkte Speicherreparatur-Vorgehensweise zu einem reparierten Speicherzellfeld führt, werden die elektrischen Sicherungen innerhalb der Sicherungsauslöseeinheit permanent ausgelöst, indem ein Auslöseanforderungssignal an das Sicherungsauslöse-Interface in einem zweiten Modus gesandt wird.
  • Da das Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung zwei Betriebsmoden gestattet, ist es möglich, entweder die Reparatur in einem Zwei-Stufen-Prozess durchzuführen, d.h. in einem ersten Schritt das Klinken der berechneten Reparaturvorgehensweise (Vorsicherungsschritt) und in einem zweiten Schritt das permanente Auslösen der Sicherungen (Auslöseschritt), oder die elektrischen Sicherungen direkt ohne Vorsicherung auszulösen, d.h. ohne zu prüfen, ob die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise zu einem reparierten Speicherzellfeld führt. Das direkte Auslösen ohne Vorsicherung hat den Vorteil, dass weitere Reparaturzeit eingespart werden kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung weist das Klinkeregister taktgetriggerte Flip-Flop-Schaltungen für das Klinken der Speicherreparatur-Vorgehensweise auf, welche durch eine Reparatureinheit berechnet wurde.
  • Jedes Flip-Flop hat vorzugsweise einen Freigabeeingang, welcher mit der externen Prüfvorrichtung verbunden ist, um das Vorsicherungsanforderungssignal über eine Steuerleitung zu empfangen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die taktgetriggerte Flip-Flop-Schaltung des Klinkeregisters parallel angeschlossen. Die Anzahl der Flip-Flop-Schaltungen des Klinkeregisters korrespondiert in einer bevorzugten Ausführungsform mit den Wortbreiten der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt jedes Flip-Flop des Klinkeregisters einen Ausgang, welcher mit den ersten Eingangsanschlüssen eines Multiplexers verbunden ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die Sicherungsauslöseeinheit eine getaktete Sicherungssteuerlogik auf, welche eine Gruppe von elektrischen Sicherungen auslöst, entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise, welche durch die Reparatureinheit berechnet wurde, wenn das Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfvorrichtung über eine Steuerleitung angelegt ist.
  • Das Vorsehen elektrischer Sicherungen anstatt von Lasersicherungen hat den Vorteil, dass die Chip-Packung bzw. -Einheit während der Reparatur des Speicherzellfeldes geschlossen sein kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung sind die elektrischen Sicherungen parallel verbunden.
  • Die Anzahl von parallel verbundenen elektrischen Sicherungen entspricht in einer bevorzugten Ausführungsform der Wortbreite der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung werden die elektrischen Sicherungen durch Anwenden eines Überstromes ausgelöst.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform löst die Auslösesteuerlogik die elektrischen Sicherungen entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise sequenziell aus.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird in jedem Taktzyklus des Taktsignals eine elektrische Sicherung durch die Auslösesteuerlogik entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise ausgelöst.
  • Dies hat den Vorteil, dass die elektrische Sicherung zuverlässig mit einem minimal notwendigen Betrag an elektrischer Leistung ausgelöst werden kann, welche dem Speicherchip geliefert wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise die Anzahl von Eingangs-/Ausgangseinheiten des Speicherzellfeldes auf, welche durch redundante Eingangs-/Ausgangseinheiten zu ersetzen sind, und eine Anzahl von Wortleitungen des Speicherzellfeldes auf, welche durch redundante Wortleitungen zu ersetzen sind, welche mit entsprechenden x-Adress-Decodern verbunden sind.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Speicherprüfsystems, welches das Sicherungsauslöse-Interface und den Speicherchip entsprechend der vorliegenden Erfindung besitzt, wird mit Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben:
  • 1 zeigt einen Speicherchip mit einer Redundanzlogik entsprechend dem Stand der Technik;
  • 2 zeigt den Hauptspeicher innerhalb eines Speicherchips entsprechend dem Stand der Technik;
  • 3 zeigt eine Eingabe-/Ausgabeeinheit entsprechend dem Stand der Technik;
  • 4 zeigt die Architektur eines Speicherchips entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 5 zeigt ein Flussdiagramm eines Programms innerhalb einer eingebauten Prüfeinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 6 zeigt ein Flussdiagramm eines Programms, welches durch ein Prüfgerät entsprechend der vorliegenden Erfindung läuft;
  • 7 zeigt ein Speicherzellfeld innerhalb eines Speicherchips entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 8 zeigt eine Eingabe-/Ausgabeeinheit innerhalb eines Speicherchips entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 9 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Diagnosefeldes in dem Speicherchip entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 10 zeigt den Vorgang des Speicherns detektierter Fehler des Hauptspeichers in dem Diagnosefeld eines Speicherchips entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 11 zeigt die Datenstruktur einer Reparaturvorgehensweise, welche durch das Auslöse-Interface des Speicherzellfeldes entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung angewendet wird;
  • 12 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Auslöse-Interface entsprechend der vorliegenden Erfindung.
  • In der EP 02022312.9 ( EP 1408512 ) wird ein Verfahren zum Speichern detektierter Fehler eines Hauptspeichers in einem getrennten Diagnosefeld innerhalb der Diagnoseeinheit beschrieben, welche eine minimale Speichergröße besitzt, wobei der fehlerhafte Hauptspeicher, welcher zu reparieren ist, eine Vielzahl von Speicherzellen aufweist, welche mit Hilfe von Wortleitungen, welche an Wortleitungs-Adressdecoder angeschlossen sind und mit Hilfe von Bitleitungen adressierbar sind, welche an Eingabe-/Ausgabeeinheiten angeschlossen sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
    • (a) Liefern eines fehlerhaften Diagnosefeldes, welches mehrere Leitungen besitzt, wobei die Anzahl der Leitungen gleich der Anzahl von unabhängigen Fehlern des fehlerhaften Hauptspeichers ist, welcher zu reparieren ist, wobei in jeder Leitung des Diagnosefeldes speicherbar sind:
    • (a1) wenigstens eine Wortleitungsnummer einer Wortleitung einer detektierten fehlerhaften Speicherzelle,
    • (a2) eine Eingabe-/Ausgabeeinheit-Nummer einer Eingabe-/Ausgabeeinheit der detektierten fehlerhaften Speicherzelle,
    • (a3) wenigstens eine erste Kennung, welche anzeigt, ob ein neuer Fehler auf der gleichen Wortleitung, jedoch mit einer unterschiedlichen Eingabe-/Ausgabeeinheit aufgetreten ist, und
    • (a4) eine zweite Kennung, welche anzeigt, ob eine weitere fehlerhafte Wortleitung bei der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit aufgetreten ist;
    • (b) Vergleichen der Wortleitungsnummer und der Eingabe-/Ausgabenummer der detektierten fehlerhaften Speicherzelle mit dem Dateninhalt des Fehlerdiagnosefeldes,
    • (b1) wenn die Wortleitungsnummer und die Eingabe-/Ausgabeeinheit-Nummer der detektierten fehlerhaften Speicherzelle bereits in einer Leitung des Feldes gespeichert sind, wird kein Update des Fehlerdiagnosefeldes durchgeführt,
    • (b2) anderenfalls, falls die Eingabe/Ausgabeeinheit-Nummer der detektierten fehlerhaften Speicherzelle bereits in einer Leitung des Fehlerdiagnosefeldes gespeichert ist, wird die Wortleitungsnummer in der Leitung gespeichert,
    • (b3) anderenfalls, falls die Wortleitungsnummer der detektierten fehlerhaften Speicherzelle bereits in einer Leitung des Feldes gespeichert ist, wird eine erste Kennung in der Leitung gesetzt,
    • (b4) anderenfalls, falls eine weitere Leitung in dem Fehlerdiagnosefeld verfügbar ist, wird die Wortleitungsnummer und die Eingabe-/Ausgabeeinheit-Nummer der detektierten fehlerhaften Speicherzelle in die weitere Leitung geschrieben,
    • (b5) anderenfalls wird angezeigt, dass der Hauptspeicher nicht repariert werden kann.
  • Die detektierten Fehler, welcher in dem Diagnosefeld gespeichert sind, werden analysiert, um Wortleitungen und Eingabe/Ausgabeeinheiten auszuwählen, welche durch redundante Wortleitungen und durch redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten des Hauptspeichers zu ersetzen sind. Das Analysieren der Fehler wird durch eine Steuereinheit innerhalb der Diagnoseeinheit durchgeführt, welche mit dem Diagnosefeld verbunden ist. Das Analysieren der Fehler weist die folgenden Schritte für jede Leitung des Diagnosefeldes auf,
    wenn die erste Kennung innerhalb der Leitung gesetzt ist, wird entschieden, dass die entsprechende Wortleitung durch eine redundante Wortleitung zu ersetzen ist;
    wenn die zweite Kennung innerhalb der Leitung gesetzt ist, wird entschieden, dass die fehlerhafte Eingabe-/Ausgabeein heit durch eine redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit zu ersetzen ist;
    wenn die zweite Kennung nicht gesetzt ist und die erste Kennung nicht gesetzt ist, wird entschieden, dass entweder die fehlerhafte Eingabe-/Ausgabeeinheit durch eine redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit oder die fehlerhafte Wortleitung durch eine redundante Wortleitung ersetzt wird.
  • Wie in der EP 02022312.9 ( EP 1408512 ) beschrieben, steuert die Diagnoseeinheit eine Reparatureinheit, um die Sicherungen für das Ersetzen der Wortleitungen durch redundante Wortleitungen und der Eingabe-/Ausgabeeinheiten durch redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten, entsprechend dem Analysierergebnis, zu programmieren.
  • Der Speicherchip, welcher in der EP 02022312.9 beschrieben wird, weist auf: einen Hauptspeicher mit einer Vielzahl von Speicherzellen, welche mit Hilfe von Wortleitungen adressierbar sind, welche an die Wortleitungs-Adressdecoder angeschlossen sind und welche mit Hilfe von Bitleitungen an die Eingabe-/Ausgabeeinheiten angeschlossen sind, wobei der Hauptspeicher redundante Wortleitungen, welche an die redundanten Wortleitungs-Adressdecoder angeschlossen sind, und redundante Bitleitungen besitzt, welche an die redundanten Eingabe-/Ausgabeeinheiten angeschlossen sind;
    eine eingebaute Selbstprüfeinheit zum Detektieren fehlerhafter Speicherzellen in dem Hauptspeicher,
    eine Diagnoseeinheit, welche ein Diagnosefeld zum Speichern logisch detektierter Fehler des Hauptspeichers besitzt.
  • In jeder Leitung des Diagnosefeldes sind wenigstens speicherbar:
    eine Wortleitungsnummer einer Wortleitung, welche mit einer detektierten Fehlerspeicherzelle verbunden ist, eine Eingabe/Ausgabeeinheit-Nummer einer Eingabe-/Ausgabeeinheit, welche mit der detektierten fehlerhaften Speicherzelle verbunden ist,
    wenigstens eine erste Kennung, welche anzeigt, ob ein neuer Fehler auf der gleichen Wortleitung, jedoch mit einer unterschiedliche Eingabe-/Ausgabeeinheit aufgetreten ist, und eine zweite Kennung, welche anzeigt, ob eine weitere fehlerhafte Wortleitung mit der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit aufgetreten ist.
  • Die Diagnoseeinheit analysiert die detektierten Fehler, welche in dem Diagnosefeld gespeichert sind, um Wortleitungen in den Eingabe-/Ausgabeeinheiten auszuwählen, welche durch redundante Wortleitungen und redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten des gleichen Hauptspeichers zu ersetzen sind.
  • Die Diagnoseeinheit steuert eine Reparatureinheit, um Sicherungen für das Ersetzen von Wortleitungen durch redundante Wortleitungen und der Eingabe-/Ausgabeeinheiten durch redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten, entsprechend dem Analysierergebnis, zu programmieren.
  • Wie aus 4 ersehen werden kann, weist der Speicherchip 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung ein Speicherzellfeld 2 mit einer eingebauten Redundanz auf. Das Speicherzellfeld 2 weist eine Vielzahl von Speicherzellen auf, welche mit Hilfe von Wortleitungen und Bitleitungen adressierbar sind. Der Speicher 2 weist redundante Wortleitungen und redundante Bitleitungen auf, welche zum Reparieren von fehlerhaften Speicherzellen vorgesehen sind. Das Speicherzellfeld 2 ist mit einer eingebauten Prüfeinheit 3 verbunden, welche eine Prüfeinheit 9, eine Diagnoseeinheit 5 und eine Reparatureinheit 6 aufweist. Die Reparatureinheit 6 ist mit einem Auslöse-Interface 7 verbunden, welches zum Ersetzen von Wortleitungen durch redundante Wortleitungen und von Eingabe/Ausgabeeinheiten durch redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten innerhalb des Speicherzellfeldes 2 vorgesehen ist.
  • Die Prüfeinheit 4 führt eine Prüfung des Speicherzellfeldes 2 innerhalb des Chips 1 aus und prüft, ob es irgendwelche Spei cherzellen gibt, welche defekt sind. Die Diagnoseeinheit 5 besteht aus einer Steuereinheit und einem Diagnosefeld. Das Diagnosefeld ist für das Speichern logisch detektierter Fehler innerhalb des Hauptspeichers 2 vorgesehen, welche durch die Prüfeinheit 4 in einem Prüfmodus gefunden wurden. Die Steuereinheit steuert das Speichern der detektierten Fehler des Hauptspeichers 2 in dem getrennten Diagnosefeld innerhalb der Diagnoseeinheit 5. 9 zeigt ein Beispiel einer Tabelle, welche innerhalb des Diagnosefeldes gespeichert ist. Das Speichern von Fehlern wird in einer derartigen Weise durchgeführt, dass die notwendige Speicherkapazität oder Speichergröße des Diagnosefeldes minimiert wird. Das Diagnosefeld speichert in einer logischen Weise die Fehler, welche in dem Speicherzellfeld 2 gefunden wurden. Die Steuereinheit innerhalb der Diagnoseeinheit 5 steuert das Speichern der detektierten Fehler in das Diagnosefeld und analysiert die gespeicherten Fehler, um Wortleitungen und Eingabe-/Ausgabeeinheiten innerhalb des Speicherzellfeldes auszuwählen, welche durch redundante Wortleitungen und redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten zu ersetzen sind. Abhängig von dem Analysierergebnis berechnet die Reparatureinheit eine Reparaturvorgehensweise. Auf der Basis der Reparaturvorgehensweise führt das Auslöse-Interface 7 eine Vorsicherung aus, um Wortleitungen und Eingabe-/Ausgabeeinheiten der fehlerhaften Speicherzellen durch redundante Wortleitungen und redundante Eingabe/Ausgabeeinheiten zu ersetzen. Im nächsten Schritt wird der provisorisch reparierte Speicher 2 wieder geprüft, und wenn keine weiteren Fehler detektiert werden, werden die Sicherungen innerhalb des Auslöse-Interface 7 ausgelöst.
  • Wie aus 4 ersehen werden kann, weist der Speicherchip 1 auf: eine eingebaute Selbstprüfeinheit 3, welche eine Prüfeinheit 4, eine Diagnoseeinheit 5, eine Reparatureinheit 6 und ein Auslöse-Interface 7 besitzt. Die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 ist mit der Speicherzelle 2 über einen internen Adressbus A und einen internen Datenbus DI, DO verbunden. Außerdem steuert die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 das Steuer zellfeld durch Steuersignale CS (Chip auswählen) und durch ein Lese-/Schreibsteuersignal (RW). Das Speicherzellfeld 2 weist eine Vielzahl von Speicherzellen auf, welche durch Wortleitungen und Bitleitungen adressierbar sind. Bis hierher weist das Speicherzellfeld 2 redundante Speicherzellen für das Reparieren fehlerhafter Speicherzellen auf. Dieses und die Speicherzelle 2 beinhalten redundante Ausgabeeinheiten und redundante X-Adressdecoder, wie in 7 gezeigt wird.
  • Die Prüfeinheit 4 innerhalb der Prüfeinheit 3 ist für das Detektieren fehlerhafter Speicherzellen innerhalb des Speicherzellfeldes 2 vorgesehen bzw. geschaffen. Die Prüfeinheit 4 erzeugt ein Prüfdatenfeld, welches in die Speicherzellen geschrieben wird. In einem nächsten Schritt werden die adressierten Speicherzellen durch die Prüfeinheit gelesen, und die wiederhergestellten Daten werden mit den ursprünglich angelegten Prüfdaten verglichen. Wenn detektiert wird, dass eine Speicherzelle fehlerhaft ist, speichert die Diagnoseeinheit die Adresse der fehlerhaften Speicherzelle in einer Tabelle in dem Fall, dass diese Adresse nicht bereits gespeichert ist. Die Diagnoseeinheit 5 reicht die Tabelle der fehlerhaften Adressen an die Reparatureinheit weiter, welche eine Speicherreparatur-Vorgehensweise berechnet, wie dies in Verbindung mit den 10a bis 10g beschrieben wird.
  • Die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise wird an das Sicherungsauslöse-Interface 7 entsprechend der vorliegenden Erfindung angelegt. Das Sicherungsauslöse-Interface 7 weist ein Klinkeregister für das Klinken der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise auf, wenn ein Vorsicherungsanforderungssignal von einer externen Prüfvorrichtung 8 über eine erste Steuerleitung 9 empfangen wird, wie dies in 4 gezeigt wird. Das Sicherungsauslöse-Interface 7 weist ferner elektrische Sicherungen auf, welche entsprechend der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise ausgelöst werden, wenn ein Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfvorrichtung 8 über eine zweite Steuerleitung 10 empfangen wird, wie dies in 4 gezeigt wird. Die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 ist mit der externen Prüfvorrichtung 8 durch weitere Steuerleitungen 11 bis 14 verbunden. Über die Steuerleitung 11 empfängt die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 ein Start-Prüf-Signal von der externen Prüfvorrichtung, welches die Prüfvorgehensweise der Prüfeinheit 4 startet. Wenn die Prüfung beendet ist, wird dies der Prüfeinrichtung 8 durch eine Steuerleitung 12 angezeigt. Im Falle, dass die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 detektiert, dass der Speicher nicht reparierbar ist, sendet sie ein Fehlerspeichersignal an die Prüfeinrichtung 8 über die Steuerleitung 13. Im Falle, dass detektiert wird, dass kein Fehler aufgetreten ist, sendet die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 eine entsprechende Nachricht an die Prüfeinrichtung 8 über die Steuerleitung 14.
  • Die Prüfeinheit 4 überreicht die Adressen der fehlerhaften Speicherzellen an die Diagnoseeinheit 5 über die Datenleitungen 15. Die Diagnoseeinheit 5 sendet die Tabelle der ursprünglich detektierten Fehler an die Reparatureinheit über die Datenleitungen 16. Die Reparatureinheit 6 wendet die berechnete Speicherreparaturvorgehensweise an dem Sicherungsauslöse-Interface, entsprechend der vorliegenden Erfindung, über die Leitungen 17 an.
  • 5 zeigt ein Flussdiagramm des Reparaturprozesses, welcher durch die eingebaute Selbstprüfeinrichtung 3 durchgeführt wird, wie dies in 4 gezeigt wird.
  • In einem ersten Schritt S1 prüft die eingebaute Selbstprüfeinheit 3, ob sie ein Startsignal von der externen Prüfeinrichtung 8 über die Steuerleitung 11 empfangen hat.
  • Nachdem das Startprüfsteuersignal empfangen wurde, schreibt die Prüfeinheit 4 ein Prüfdatenfeld in die Speicherzellen des Speicherzellfeldes 2 in einem Schritt S2.
  • Die geschriebenen Speicherzellen werden dann durch die Prüfeinheit 4 in einem weiteren Schritt S3 gelesen.
  • Im Schritt S4 vergleicht die Prüfeinheit 4 das ursprüngliche Prüfdatenfeld, welches bei den Speicherzellen angewandt wurde, mit den Daten, welche von den Speicherzellen gelesen werden.
  • Wenn das Prüfdatenfeld identisch mit den ausgelesenen Daten ist, wird entschieden, dass keine fehlerhafte Speicherzelle in dem geprüften Speichersegment geliefert wird, und die Vorgehensweise fährt mit dem Schritt S5 fort.
  • Falls das Prüfdatenfeld nicht identisch mit den Daten ist, welche von der geprüften Speicherzelle gelesen werden, wird die Adresse der fehlerhaften Speicherzelle im Schritt S6 durch die Diagnoseeinheit 5 gespeichert.
  • Im Schritt S5 wird geprüft, ob alle Speicherzellen in dem Speicherzellfeld 2 geprüft wurden. Die Schleife zwischen den Schritten S2 bis S5 wird durchgeführt, bis alle Speicherzellen innerhalb des Speicherzellfeldes geprüft wurden.
  • Im Schritt S6 wird geprüft, ob irgendwelche fehlerhaften Adressen durch die Prüfeinheit 4 in einem Schritt S7 detektiert wurden.
  • Im Falle, dass das Speicherzellfeld 2 nicht irgendwelche fehlerhaften Speicherzellen enthält, sendet die eingebaute Prüfeinheit 3 ein Kein-Fehler-Signal und ein Prüfung-Ende-Signal an die externe Prüfeinrichtung 8 über die Steuerleitungen 12, 14 in einem Schritt S8.
  • Falls in dem Schritt S7 entschieden wird, dass fehlerhafte Adressen detektiert wurden, wendet die Diagnoseeinheit eine Tabelle von fehlerhaften Adressen an der Reparatureinheit 6 über die Datenleitungen 16 an, und die Reparatureinheit 6 be rechnet eine Speicherreparaturvorgehensweise auf der Grundlage der gespeicherten Adressen im Schritt S9.
  • In einem weiteren Schritt S10 wird von der Reparaturvorgehensweise entschieden, ob eine berechnete Reparaturvorgehensweise gefunden werden konnte oder nicht.
  • Wenn keine ausreichende Reparaturvorgehensweise für das Reparieren des Speicherzellfeldes 2 berechnet werden konnte, sendet die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 ein Fehlerspeichersignal und ein Prüfung-Ende-Signal an die externe Prüfeinrichtung 8 über die Steuerleitungen 12, 13 in einem Schritt S11. In diesem Fall kann der Speicherchip 1 nicht repariert werden und muss ausgesondert bzw. ausgestoßen werden.
  • Falls entschieden wird, dass eine ausreichende Reparaturvorgehensweise berechnet werden kann, legt im Schritt S10 die Reparatureinheit 6 die berechnete Speicherreparaturvorgehensweise für das Auslösen der Sicherungen innerhalb des Sicherungsauslöse-Interface 7 über die Leitungen 17 an und sendet ein Prüfung-Ende-Signal an die externe Prüfeinrichtung über die Steuerleitung 12 in einem Schritt S12.
  • 6 zeigt ein weiteres Flussdiagramm einer bevorzugten Ausführungsform des Programmlaufs in der externen Prüfeinrichtung 8.
  • Im Schritt S1 sendet die externe Prüfeinrichtung 8 ein Startsignal über die Steuerleitung 11 an den Speicherchip 1.
  • Im Schritt S2 wartet die externe Prüfeinrichtung 8, bis ein Prüfung-Ende-Signal von der eingebauten Selbstprüfeinheit 3 über die Leitung 12 empfangen wurde.
  • Nachdem das Prüfung-Ende-Signal empfangen wurde, prüft die externe Prüfeinrichtung 8, ob ein Kein-Fehler-Signal über die Leitung 14 im Schritt S3 empfangen wurde.
  • Im Falle, dass kein Fehlersignal empfangen wurde, ist keine Reparatur notwendig, und der Vorgang stoppt im Schritt S4.
  • Falls im Schritt S3 entschieden wurde, dass ein Fehler aufgetreten ist, prüft die externe Prüfeinrichtung 8 im Schritt S5, ob ein Fehl-Speichersignal über die Leitung 13 empfangen wurde. Im Falle, dass ein Fehl-Speichersignal empfangen wurde, wird für den Speicherchip 1 durch die externe Prüfeinrichtung 8 entschieden, dass er nicht reparierbar ist, und der Vorgang stoppt im Schritt S6.
  • Im Fall, dass entschieden wird, dass der Speicherchip 1 reparierbar ist, prüft die externe Prüfeinrichtung 8 im Schritt S5, ob im Schritt S7 ein Vorsicherungs- oder ein direktes Auslösen der elektrischen Sicherungen gewünscht wird. Ob eine Vorsicherungs- oder ein direktes Auslösen durchzuführen ist, kann von einem Benutzer durch Eingeben eines Steuersignals an die Prüfeinrichtung 8 oder durch den Software-Lauf innerhalb der Prüfeinrichtung 8 entschieden werden.
  • Im Fall, dass im Schritt S7 entschieden wird, zunächst eine Vorsicherung der elektrischen Sicherungen durchzuführen, sendet die externe Prüfeinrichtung 8 ein Vorsicherungsanforderungssignal an das Auslöse-Interface 7 über die Steuerleitung 9 im Schritt S8.
  • Außerdem sendet in einem Schritt S9 die externe Prüfeinrichtung 8 ein weiteres Startprüfsignal über die Steuerleitung 11 an die eingebaute Selbstprüfeinrichtung 3, um den Prüfvorgang erneut für alle Speicherzellen innerhalb des Speicherzellfeldes 2 zu starten.
  • Das Prüfen der Speicherzellen ist ein Wiederdurchlauf, und es wird geprüft, ob die berechnete Reparaturvorgehensweise und die ausgelösten Sicherungen zu einem reparierten Speicherzellfeld 2 führen.
  • Im Schritt S10 prüft die Prüfeinrichtung 8, ob sie im Schritt S10 ein Kein-Fehler-Signal von der eingebauten Selbstprüfeinheit 3 über die Steuerleitung 14 erhalten hat.
  • Im Fall, dass es noch einen Fehler gibt, zeigt die Prüfeinrichtung 8 in einem Schritt S11 an, dass der Speicherchip 1 nicht repariert werden kann. Danach stoppt der Vorgang im Schritt S12.
  • Wenn im Schritt S10 die externe Prüfeinrichtung 8 realisiert, dass kein Fehlersignal von der eingebauten Selbstprüfeinheit 8 empfangen wurde, sendet sie in einem Schritt S13 ein Auslöseanforderungssignal an das Sicherungsauslöse-Interface über die Steuerleitung 10. Das Sicherungsauslöse-Interface 7 löst die Sicherungen permanent aus, um das Speicherzellfeld 2 zu reparieren. Durch das permanente Auslösen der Sicherungen wird die Speicherreparatur-Vorgehensweise für alle Zeit gespeichert, sogar wenn der Speicherchip 1 keine Spannungsversorgung erhält. Nach dem Schritt S13 stoppt der Vorgang im Schritt S14.
  • 7 zeigt ein Speicherzellfeld 2 innerhalb eines Speicherchips 1, wie in 5 gezeigt. In der in 7 gezeigten Ausführungsform ist das Speicherzellfeld 2 in zwei Speicherhälften 2a, 2b aufgeteilt, wobei jede Hälfte eine Matrix von Speicherzellen besitzt. Die Speicherzellen sind an x-Adress-Decoder 18 und an Eingabe-/Ausgabeeinheiten 19 angeschlossen. Die Eingabe-/Ausgabeeinheiten 19 sind an Eingabe-/Ausgabelötstellen 20 des Speicherchips 1 angeschlossen. In dem gegebenen Beispiel ist jede Eingabe-/Ausgabeeinheit 19 mit den 16 Bitleitungen verbunden.
  • Wie aus 7 ersehen werden kann, weist der Speicher 2 ferner redundante X-Adress-Decoder 21 und redundante Eingabe/Ausgabeeinheiten 22a, 22b auf. Ferner ist eine Steuer- und Vergleichseinheit 23 vorgesehen, welche mit dem Adressbus 24 und mit dem Sicherungsauslöse-Interface 7 über Leitungen 25 verbunden ist.
  • 8 zeigt die Architektur der Eingabe-/Ausgabeeinheiten 19 in dem Speicherchip 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung. Wie aus 8 ersehen werden kann, ist eine redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit 22b vorgesehen, welche durch das Auslöse-Interface 7 aktiviert werden kann. Das Auslöse-Interface 7 ist über Steuerleitungen 26 mit Multiplexern innerhalb einer Multiplexstufe 27 verbunden. Das Auslöse-Interface 7 weist die Informationsdaten auf der Eingabe-/Ausgabeeinheit 19 auf, welche durch die redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit 22b zu ersetzen sind. Ein Steuersignal wird an die Multiplexerstufe 27 geliefert, um die Eingabe-/Ausgabeeinheit 19 zu blockieren, welche mit wenigstens einer fehlerhaften Speicherzelle innerhalb des Speicherzellfeldes 2 verbunden ist und bei welcher entschieden ist, dass sie von dem entsprechenden Datenlötanschluss 20 zu ersetzen ist. Außerdem ist die redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit 22b mit dem Lötanschluss 19b-7 als Substitution verbunden. Die redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit 22b wird durch das Auslöse-Interface 7 aktiviert. Das Schaffen der zusätzlichen Multiplexerstufe 27 hat überhaupt keinen Einfluss auf die Signalverzögerung.
  • 9 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Diagnosefeldes innerhalb einer Diagnoseeinheit 5. In dem Diagnosefeld ist eine Fehldiagnose-Tabelle für jede Hälfte 2a, 2b des Speicherzellfeldes 2 gespeichert. Das Fehldiagnosefeld hat mehrere Leitungen, in welchen die Nummer der Leitungen gleich der Nummer der unabhängigen Fehler ist, welche in dem fehlerhaften Hauptspeicher 2 repariert werden können.
  • In dem gegebenen Beispiel, welches in 9 gezeigt wird, sind drei Leitungen, Leitung 0, Leitung 1, Leitung 2 vorgesehen bzw. geschaffen. Das Diagnosefeld, welches in 9 gezeigt wird, weist mehrere Spalten auf. Die erste Spalte F.WL zeigt die Nummer einer fehlerhaften Wortleitung an, welche in dem Speicherzellfeld 2 detektiert wurde. Die nächste Spalte Fg.BIS ist eine Kennung, welche gesetzt wird, wenn es einen neuen Fehler auf der gleichen Wortleitung wie in F.WL gibt, aber mit einer unterschiedlichen Eingabe-/Ausgabeeinheit. In der nächsten Spalte F.WL1 kann die Wortleitungsnummer einer zweiten fehlerhaften Wortleitung mit der gleichen Eingabe/Ausgabeeinheit gespeichert werden. Fg.BIS1 ist eine Kennung, welche anzeigt, wenn sie gesetzt ist, dass es einen neuen Fehler auf der gleichen Wortleitung wie F.WL1 gibt, aber mit einer unterschiedlichen Eingabe-/Ausgabeeinheit. Fg.WL2 ist eine Kennung, welche gesetzt ist, wenn es eine dritte fehlerhafte Wortleitung mit der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit gibt. In der letzten Spalte F.EA kann die Eingabe/Ausgabeeinheit-Nummer der fehlerhaften Eingabe/Ausgabeeinheit des Speicherzellfeldes 2 gespeichert werden. Basierend auf der Tabelle, welche in 9 gezeigt wird, wird eine Vorgehensweise berechnet, um den Speicher zu reparieren, welche das Format besitzt, welches in 11 gezeigt wird.
  • 10a bis 10f zeigen ein Beispiel des Füllens des Diagnosefeldes, welches in 9 gezeigt wird.
  • Wie aus 10a zu ersehen ist, wenn die Prüfeinheit 4 einen Fehler F1 einer fehlerhaften Speicherzelle detektiert, welche mit der Wortleitung WL2 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 in der rechten Speicherhälfte 2b verbunden ist, wird die X-Adresse der detektierten Wortleitung in der ersten Spalte gespeichert, und die Nummer der fehlerhaften Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 wird in der letzten Spalte der Leitung 0 in der rechten Tabelle gespeichert.
  • Wie in 10b gezeigt wird, wird als Nächstes eine weitere defekte Speicherzelle F2 detektiert, welche mit der Eingabe-/Ausgabeeinheit 3 und mit der Wortleitung 3 verbunden ist. Jede Wortleitung weist eine Anzahl von Wortleitungen für das Liefern eines differentiellen Signals auf. Wenn der Fehler auf der Wortleitung WL3 ist und immer eine Anzahl von Wortleitungen repariert wird, wird WL3 gleich der Wortleitung WL2 für das Speichern betrachtet. Die Nummer der fehlerhaften Wortleitung WL2 und die Nummer der fehlerhaften Eingabe-/Ausgabeeinheit EA3 werden in der linken Tabelle gespeichert.
  • Als Nächstes, wie aus 10c ersehen werden kann, wird ein weiterer Fehler F3 gefunden. Die fehlerhafte Speicherzelle ist mit der Wortleitung 8 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 verbunden. Die Nummer der zweiten fehlerhaften Wortleitung und die Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 werden in der Spalte F.WL1 der rechten Tabelle gespeichert.
  • 10d zeigt die Situation, nachdem ein weiterer Fehler F4 detektiert wird. Wie aus 11d ersehen werden kann, werden zwei defekte Speicherzellen, welche mit der Wortleitung 8 verbunden sind, detektiert. Die linke Tabelle wird durch Speichern der Nummer der detektierten Wortleitung WL8 aktualisiert, welche die zweite fehlerhafte Zelle in dieser Wortleitung mit der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit EA3 anzeigt, und eine Kennung Fg.BIS1 wird gesetzt, welche anzeigt, dass es einen neuen Fehler auf der gleichen Wortleitung WL8 gibt, aber mit einer unterschiedlichen Eingabe-/Ausgabeeinheit (in diesem Fall der Eingabe-/Ausgabeeinheit EA0).
  • Ein weiterer Fehler wird detektiert, wie dies aus 10e ersehen werden kann. Der nächste Fehler F5 resultiert aus einer fehlerhaften Speicherzelle, welche mit der Wortleitung 10 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 40 verbunden ist. Da eine neue Eingabe-/Ausgabeeinheit 40 betroffen ist, wird eine neue Leitung in der rechten Tabelle aktiviert, und die Wortleitungsnummer der detektierten fehlerhaften Adresse WL10 wird in diese Leitung geschrieben.
  • 10f zeigt die Situation, nachdem zwei zusätzliche Fehler F6 gefunden sind. Die Kennung Fg.WL2 in der rechten Tabelle zeigt an, dass eine dritte fehlerhafte Speicherzelle in der Wortleitung 10 gefunden wurde, welche mit der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit EA60 verbunden ist. In der linken Tabelle zeigt die Kennung Fg.WL2 an, dass eine dritte fehlerhafte Speicherzelle gefunden wurde, welche mit der Wortleitung WL10 und der gleichen Eingabe-/Ausgabeeinheit EA3 verbunden ist.
  • 10g zeigt die Situation nach dem Finden eines Fehlers F7, welcher aus fünf fehlerhaften Speicherzellen besteht, welche mit der Wortleitung Wl10 verbunden sind. Fg.BIS zeigt an, dass es einen neuen Fehler auf der gleichen Wortleitung gibt, jedoch mit einer unterschiedlichen Eingabe-/Ausgabeeinheit.
  • In dem in 10a10g gegebenen Beispiel ist ein 4k × 64 SRAM 2, welcher zwei redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten und zwei redundante Wortleitungen besitzt. Es kann eine unterschiedliche Art von Redundanz in einem Speicherzellfeld 2 benutzt werden. Mögliche Redundanzen sind z.B. zwei redundante Wortleitungen und zwei redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten, eine redundante Wortleitung und zwei redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten, zwei redundanten Eingabe-/Ausgabeeinheiten, zwei redundante Wortleitungen oder nur eine redundante Wortleitung. Es ist z.B. möglich, die drei unabhängigen Fehler zu reparieren, wenn zwei redundante Wortleitungen und eine redundante Eingabe-/Ausgabeeinheit vorgesehen sind. Ein unabhängiger Fehler ist ein Fehler, wenn die unabhängigen Adressen und die Eingabe-/Ausgabeeinheiten unterschiedlich sind. Der erste unabhängige Fehler kann durch Ersetzen der Wortleitung durch eine redundante Wortleitung repariert werden. Der zweite Fehler kann auch durch Ersetzen einer Wortleitung mit der zweiten redundanten Wortleitung repariert werden, und ein dritter Fehler wird durch Nutzen einer redundanten Eingabe/Ausgabeeinheit repariert. Wenn ein weiterer Fehler in dieser Situation auftritt, sei es, dass dieser neue Fehler auf der gleichen Wortleitung oder Eingabe-/Ausgabeeinheit wie ein vorausgegangener Fehler ist, und es ist möglich, diesen zusätzlichen Fehler zu reparieren. Wenn der neue Fehler in einer neuen Wortleitung oder die fehlerhafte Speicherzelle mit einer anderen Eingabe-/Ausgabeeinheit wie die vorherigen Fehler auftreten, kann dieser zusätzliche Fehler nicht repariert werden, und der Hauptspeicher 2 bleibt defekt.
  • Jeder Fehler wird durch Speichern seiner Wortleitung und seiner Eingabe-/Ausgabeeinheit in einer Leitung des Diagnosefeldes festgehalten. Die Anzahl von Leitungen, welche in dem Feld erforderlich ist, ist gleich der Anzahl der unabhängigen Fehler, welche mit Redundanz repariert werden sollen. Wenn entschieden wird, drei unterschiedliche Fehler zu reparieren, muss ein Feld mit drei Leitungen vorgesehen werden. Wenn mehr unabhängige Fehler in Betracht gezogen werden müssen, muss entsprechend die Anzahl der Leitungen erhöht werden.
  • Die folgende Auflistung zeigt einen Algorithmus zum Speichern detektierter Fehler eines Hauptspeichers 2 in dem getrennten Diagnosefeld, wie in 9 gezeigt. In dem gegebenen Beispiel sind zwei redundante Wortleitungen und zwei redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten vorgesehen.
  • Figure 00280001
  • Figure 00290001
  • Das nächste Protokoll zeigt einen Algorithmus, um die detektierten Fehler zu analysieren, welche in dem Diagnosefeld gespeichert sind.
  • Figure 00290002
  • Wenn beispielsweise die Diagnosetabelle den Dateninhalt besitzt, wie er in 10g in dem linken Feld gezeigt wird, zeigt die erste Leitungskennung Fg.BSI1, welche gesetzt ist, an, dass die Wortleitung WL8 zu reparieren ist. Die Kennung Fg.WL2, welche auch gesetzt ist, zeigt an, dass die Eingabe/Ausgabeeinheit EA3 zu reparieren ist. In der zweiten Zeile zeigt die Kennung Fg.BIS an, dass die Wortleitung WL10 zu reparieren ist.
  • Das Analysieren der rechten Hälfte des Feldes zeigt in der ersten Leitung, dass die Kennung Fg.WL2 gesetzt ist, so dass die Eingabe-/Ausgabeeinheit EA60 zu reparieren ist. In der zweiten Leitung ist die Kennung Fg.BIS gesetzt, welche anzeigt, dass die Wortleitung WL10 zu reparieren ist.
  • Der Analysierschritt zeigt an, dass die Wortleitungen WL8, die Eingabe-/Ausgabeeinheit 3, die Wortleitung 10, die Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 und die Wortleitung 10 zu reparieren sind. Da die Wortleitung 10 eine Doppelanpassung ist, kann die Diagnoseeinheit 5 die Reparatureinheit 6 in einer derartigen Weise steuern, dass die Reparatureinheit 6 die Sicherungen innerhalb des Auslöse-Interface 7 programmiert, um die Wortleitung 8, die Eingabe-/Ausgabeeinheit 3, die Wortleitung 10 und die Eingabe-/Ausgabeeinheit 60 zu reparieren. Die Reparatur wird durch Substituieren gefundener Wortleitungen und Eingabe-/Ausgabeeinheiten durch redundante Wortleitungen und redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten, welche in dem Hauptspeicher 2 des Speicherchips 1 vorgesehen sind, durchgeführt.
  • Die notwendige Speicherkapazität des Diagnosefeldes, welches in 9 gezeigt wird, ist niedrig, so dass die notwendige Chipfläche für das Implementieren dieses Diagnosefeldes klein ist. Ein weiterer Vorteil des Speicherchips 1 besteht darin, dass die notwendige Fläche für die Fehlerspeicherung unabhängig von der Größe des Speichers ist, der zu reparieren ist. Die Diagnose der besten Reparaturvorgehensweise kann sehr schnell durchgeführt werden, da, während der BIST-Algorithmus durch die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 des Speicherchips 1 ausgeführt wird, eine Vorbehandlung bereits aufgetreten ist, z.B. die fehlerhaften Wortleitungen und Eingabe-/Ausgabeeinheiten sind bereits detektiert. In dem gegebenen Beispiel benötigt die Diagnoseeinheit 5 nur fünf Taktzyklen, um die Reparaturvorgehensweise zu berechnen. In einem herkömmlichen Speicherchip benötigt die Diagnoseeinheit eine Anzahl von Taktzyklen, welche von der jeweiligen Speichergröße des Hauptspeichers abhängt. Das Fehlerspeicherverfahren ist unabhängig von der Architektur des Speichers 1, unabhängig von dem benutzten BIST-Algorithmus und unabhängig von der Art des Speichers, d.h. das Verfahren kann für jegliche Art von Speichern, wie z.B. SRAM, DRAM und CAM benutzt werden. Es ist möglich, alle detektierten Fehler in einem Speicher in einem Feld mit einer minimalen Speichergröße zu speichern, abhängig nur von der Art der Redundanz, d.h. der Anzahl von redundanten Wortleitungen und/oder redundanten Bitleitungen, welche in dem Speicher 2 vorgesehen sind.
  • 11 zeigt die Datenstruktur einer bevorzugten Ausführungsform der Speicherreparatur-Vorgehensweise, welche durch die Reparatureinheit 6 berechnet ist. In der gezeigten Ausführungsform weist das Speicherzellfeld zwei redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten 22 und zwei redundante Wortleitungen für das Speicherzellfeld 2 auf, welches 8 K × 32 Bit besitzt. In diesem Fall weist die Speicherreparatur-Vorgehensweise 30 Bits auf, wie in 11 gezeigt.
  • Die Speicherreparatur-Vorgehensweise weist vier Datenfelder auf. In dem ersten Datenfeld wird die Nummer einer ersten Eingabe-/Ausgabeeinheit 19 aufgezeigt, welche zu ersetzen ist. Eine entsprechende Kennung zeigt an, ob das Datenfeld einen gültigen Wert enthält.
  • In einem zweiten Datenfeld wird eine Nummer einer weiteren Eingabe-/Ausgabeeinheit, welche zu ersetzen ist, festgehalten, und eine entsprechende Datenkennung zeigt an, ob das zweite Datenfeld einen gültigen Wert enthält.
  • In dem dritten Datenfeld wird eine Nummer einer ersten Wortleitung, welche zu ersetzen ist, gespeichert, und eine entsprechende Kennung zeigt an, ob das Datenfeld einen gültigen Wert enthält.
  • Das vierte Datenfeld hält auch eine Nummer einer Wortleitung, die zu ersetzen ist, fest, und eine entsprechende Anzeigekennung wird geschaffen.
  • In dem gegebenen Beispiel wird die Nummer der Eingabe-/Ausgabeeinheiten durch einen Vier-Bit-Datenwert dargestellt. Die Nummer der Wortleitungen, welche zu ersetzen ist, wird durch einen Neun-Bit-Datenwert dargestellt. Entsprechend weist die Speicherreparatur-Vorgehensweise 30 Bits auf, d.h. 4 Kennungsbits und 2 × 4 Bits für die Eingabe-/Ausgabeeinheiten, welche zu ersetzen sind, und 2 × 9 Datenbits für zwei redundante Wortleitungen, welche auszutauschen sind. Die ...-Reparaturvorgehensweise, wie sie in 12 gezeigt wird, wird durch die Reparatureinheit 6 berechnet und wird an dem Sicherungsauslöse-Interface 7 entsprechend der vorliegenden Erfindung über die Datenleitungen 17 angewendet.
  • 12 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Sicherungsauslöse-Interface 7 entsprechend der vorliegenden Erfindung. Das Sicherungsauslöse-Interface 7 ist mit der Reparatureinheit 6 über die Datenleitungen 17 verbunden, welche z.B. 30 Datenleitungen für jedes Datenbit der Speicherreparatur-Vorgehensweise aufweist, wie in 11 gezeigt. Das Sicherungsauslöse-Interface 7 entsprechend der vorliegenden Erfindung weist ein Klinkeregister 28 und eine Sicherungsauslöseeinheit 29 auf. Das Klinkeregister 28 ist für das Klinken der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise vorgesehen, wenn ein Vorsicherungssignal an dem Sicherungsauslöse-Interface 7 über die Steuerleitung 9 von der externen Prüfeinrichtung 8 angewendet wird. Das Klinkeregister 28 weist mehrere Flip-Flop-Schaltungen 28-1, 28-2, ..., 28-N auf, welche durch ein Taktsignal CLK getriggert werden, welches über eine Taktsignalleitung 3 angelegt wird. Jede Flip-Flop-Schaltung 28-i weist einen Freigabeeingang 33-i auf, welcher mit der Vorsicherungsanforderungs-Steuersignalleitung 9 verbunden ist. Außerdem weist jede Flip-Flop-Schaltung 28-i einen Dateneingang 32-i auf, welcher mit einer Datenleitung des Datenbusses 17 verbunden ist. Auf diese Weise wird an jedes Flip-Flop 28-i des Klinkeregisters 28 ein Datenbit der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise angelegt. Die Nummer des Flip-Flops 28-i innerhalb des Klinkeregisters 28 korrespondiert mit der Wortbreite der Speicherreparatur-Vorgehensweise, wie in
  • 11 gezeigt. In dem gegebenen Beispiel weist das Klinkeregister 28 dreißig Klinke-Flip-Flops auf. Jeder Flip-Flop 28-i besitzt einen Datenausgang 33-i, welcher über die Datenleitungen 34-i eines Datenbusses 34 mit den ersten Anschlüssen 35 eines Multiplexers 36 innerhalb des Sicherungsauslöse-Interface 7 verbunden ist. Der Multiplexer 36 weist zweite Anschlüsse 37 auf, welche mit der Sicherungsauslöseeinheit 29 über die Datenleitungen 38 verbunden ist. Außerdem weist der Multiplexer 36 Ausgangsanschlüsse 39 auf, welche mit dem Speicherzellfeld 2 über die Reparaturdatenleitungen 25 verbunden sind. In der gezeigten Ausführungsform ist die Anzahl der Datenleitungen des Datenbusses 34, des Datenbusses 38 und des Datenbusses 25 gleich 30, entsprechend der Wortbreite der Speicherreparatur-Vorgehensweise. Die Sicherungsauslöseeinheit 29 weist eine Auslösesteuerlogik 40 auf, welche an die externe Prüfeinrichtung 8 durch die Steuerleitung 10 angeschlossen ist. Die Sicherungsauslöseeinheit 29 weist ferner ein erstes Abtastglied 41 des taktgetriggerten Flip-Flops 41-i auf. Jeder Flip-Flop des Abtastgliedes 41 weist einen ersten Dateneingang 42 auf, um ein Datenbit der Speicherreparatur-Vorgehensweise 17 zu empfangen. Außerdem besitzt jeder Flip-Flop des Abtastgliedes 41 einen zweiten Eingang/Ausgang 43-i, welcher mit einer entsprechenden elektrischen Sicherung 44-i verbunden ist. Die Flip-Flops 41-i weisen Datenausgänge 45-i auf, welche jeweils mit einer Datenleitung des Datenbusses 38 verbunden sind und welche mit einem Anschluss 37-i des Multiplexers 36 verbunden sind. Die Auslösesteuerlogik 40 ist mit einem Zeigerabtastglied 46 verbunden, welches N Flip-Flops 46-i besitzt. Der Ausgang 47-i eines Flip-Flops 46-i ist mit einer elektrischen Sicherung 44-i verbunden. Wenn die Auslösesteuerlogik 40 ein Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung 8 empfängt, löst sie die elektri schen Sicherungen 44-i sequenziell entsprechend dem Bitdatenfeld der angelegten Speicherreparatur-Vorgehensweise aus, welche durch das Flip-Flop-Glied 41 geklinkt ist. In jedem Taktzyklus des Taktsignals wird eine elektrische Sicherung 44-i durch das entsprechende Zeigerabtast-Flip-Flop 46-i aktiviert und ausgelöst oder nicht ausgelöst entsprechend dem Datenbit, welches durch das entsprechende Flip-Flop 41-i festgelegt ist. In dem ersten Taktzyklus aktiviert das erste Abtastglied-Flip-Flop 46-1 die elektrische Sicherung 44-1, welche im Falle ausgelöst wird, dass das Flip-Flop 41-1 einen hohen Datenbitwert des Datenbits der Speicherreparatur-Vorgehensweise anzeigt, welche über die entsprechende Datenleitung 17-i angelegt ist. Das Auslösen der elektrischen Sicherungen wird durch Anlegen einer hohen Datenspannung durchgeführt, welche zu einem Überstrom führt. Im nächsten Schritt aktiviert der Abtastglied-Flip-Flop 46-2 die nächste elektrische Sicherung 44-2, welche im Fall ausgelöst wird, dass das entsprechende Datenbit der Speicherreparatur-Vorgehensweise logisch hoch ist. Der Auslösevorgang wird durchgeführt, bis die letzte elektrische Sicherung 44-N erreicht ist. In der Ausführungsform der Speicherreparatur-Vorgehensweise, wie sie in 11 gezeigt wird, welche eine Wortbreite von 30 Bits besitzt, fragt der Auslöseprozess nach 30 Taktzyklen. Durch das sequenzielle Auslösen der elektrischen Sicherungen 44-i ist es möglich, das Auslösen ohne Erhöhen einer Spannungsversorgung für die Sicherungsauslöseeinheit 29 durchzuführen. Das Auslösen der Sicherungen kann mit einer geschlossenen Chip-Packung bzw. -Einheit durchgeführt werden.
  • Das Sicherungsauslöse-Interface 7, wie es in 2 gezeigt wird, kann zwischen zwei Moden geschaltet werden. In einem ersten Modus wird die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise 17 durch das Klinkeregister 28 geklinkt und an das Speicherzellfeld 2 durch Schalten der Eingangsanschlüsse 35 an die Ausgangsanschlüsse 39 des Multiplexers 36 angelegt. Auf diese Weise kann geprüft werden, ob die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise 17 wirklich das Speicherzellfeld 2 repariert, bevor ein permanentes Auslösen der Sicherungen 44 durchgeführt wird. Nachdem darüber entschieden wurde, dass die Speicherreparatur-Vorgehensweise 17, welche durch die Reparatureinheit 6 berechnet wurde und durch das Register 28 geklinkt wurde, zu einem reparierten Speicherzellfeld führt, wird die gefundene Speicherreparatur-Vorgehensweise durch Auslösen der Sicherungen 44 innerhalb der Sicherungsauslöseeinheit 29 permanent gespeichert. Zu diesem Zweck legt die Prüfeinrichtung 8 ein Auslöseanforderungssignal an die Auslösesteuerlogik 40 an, welche sequenziell die Sicherungen 44-1 bis 44-N entsprechend dem angelegten Datenbitfeld, welches die Speicherreparatur-Vorgehensweise darstellt, auslöst.
  • Die automatische Prüfdiagnosereparatur mit selbstgesteuertem elektrischen Auslösen der Sicherung entsprechend der vorliegenden Erfindung, welche durch das Sicherungsauslöse-Interface 7 durchgeführt wird, hat die Vorteile, dass die Berechnungen, welche zu berechnen sind, um die Sicherungen 44 auszulösen, durch die eingebaute Selbstprüfeinheit 3 und nicht durch die externe Prüfeinrichtung 8 durchgeführt werden.
  • Folglich kann ein extensiver Datenaustausch zwischen der externen Prüfeinrichtung 8 und dem Speicherchip 1 durch das Benutzen eines vorher festgelegten Datenprotokolls vermieden werden, wodurch Zeit gespart wird, den Speicherchip zu reparieren, und Produktionskosten reduziert werden.

Claims (15)

  1. Speicherprüfsystem, welches einen Speicherchip (1) und eine Prüfeinrichtung (8) extern zum Speicherchip (1) aufweist, wobei der Speicherchip (1) mit selbstgesteuertem Sicherungsauslösen ausgestattet ist, und welches aufweist: (a) ein Speicherzellfeld (2) mit einer Vielzahl von Speicherzellen, welche mit Hilfe von Wortleitungen (WL) und Bitleitungen (BL) adressierbar sind, wobei das Speicherzellfeld (2) redundante Speicherzellen für das Reparieren fehlerhafter Speicherzellen besitzt; (b) Prüfeinheit (4) zum Detektieren fehlerhafter Speicherzellen in dem Speicherzellfeld (2); (c) eine Diagnoseeinheit (5) zum Speichern der Adressen der fehlerhaften Speicherzellen, welche in dem Speicherzellfeld (2) detektiert sind; (d) eine Repariereinheit (6), welche eine Speicherreparatur-Lösung bzw. -Vorgehensweise aufgrund der gespeicherten Adressen berechnet, wobei die Repariereinheit (6) ein Fehlspeichersignal an die externe Prüfeinrichtung (8) sendet, wenn keine ausreichende Speicherreparatur-Vorgehensweise zum Reparieren des Speicherzellfeldes (2) berechnet ist, wobei die berechnete Speicherreparatur-Vorgehensweise Nummern der Eingabe-/Ausgabeeinheiten (19) des Speicherzellfeldes (2) aufweist, welche durch redundante Eingabe-/Ausgabeeinheiten (22) zu ersetzen sind, und Nummern von Wortleitungen des Speicherzellfeldes (2) aufweist, welche durch redundante Wortleitungen zu ersetzen sind, (e) ein Sicherungsauslöse-Interface (7), welches besitzt: (e1) ein Klinkeregister (28) zum Klinken einer ausreichenden Speicherreparatur-Vorgehensweise, welche durch die Reparatur einheit (6) berechnet ist, wenn ein Vorsicherungsanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung (8) empfangen wird; (e2) eine Sicherungsauslöseeinheit (29) mit elektrischen Sicherungen (44), welche sequenziell ausgelöst werden, entsprechend dem Bitdatenfeld der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise, wenn ein Auslöseanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung (8) empfangen wird; und (e3) einen Multiplexer (36), welcher den Ausgang des Klinkeregisters (28) innerhalb des Sicherungsauslöse-Interface (7) an das Speicherzellfeld (2) in einem ersten Modus anlegt, wenn das Vorsicherungsanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung (8) empfangen wird, und welcher das Ausgangssignal der Sicherungsauslöseeinheit (29) innerhalb des Sicherungsauslöse-Interface (7) an das Speicherzellfeld (2) in einem zweiten Modus anlegt, wenn das Sicherungsanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung (8) empfangen wurde, (f) wobei die externe Prüfeinrichtung (8), im Falle, dass eine ausreichende Reparaturvorgehensweise durch die Reparatureinheit (6) berechnet ist, selektiv adaptiert ist, um ein Vorsicherungsanforderungssignal über eine erste Steuerleitung (9) an das Sicherungsauslöse-Interface (7) zu senden, wenn eine Vorsicherung gewünscht ist, oder um ein Sicherungsanforderungssignal über eine zweite Steuerleitung (10) an das Sicherungsauslöse-Interface (7) zu senden, wenn ein direktes Auslösen gewünscht wird, ohne ein Vorsicherungs-Anforderungssignal zu senden.
  2. Speicherprüfsystem nach Anspruch 1, in welchem das Klinkeregister (28) taktgetriggerte Flip-Flop-Schaltungen (28-i) für das Klinken der Speicherreparatur-Vorgehensweise aufweist, welche durch die Reparatureinheit (6) berechnet ist.
  3. Speicherprüfsystem nach Anspruch 2, in welchem jede Flip-Flop-Schaltung (28-i) einen Freigabeeingang (31-i) besitzt, welcher mit der externen Prüfeinrichtung (8), welche das Vor sicherungsanforderungssignal über eine Steuerleitung (9) empfängt, verbunden ist.
  4. Speicherprüfsystem nach Anspruch 2, in welchem die taktgetriggerten Flip-Flop-Schaltungen (28-i) des Klinkeregisters (28) parallel angeschlossen sind.
  5. Speicherprüfsystem nach Anspruch 4, in welchem die Anzahl (N) der Flip-Flop-Schaltungen (28-i) des Klinkeregisters (28) der Wortbreite der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise entspricht.
  6. Speicherprüfsystem nach Anspruch 2, in welchem jede Flip-Flop-Schaltung (28-i) des Klinkeregisters (28) einen Ausgang besitzt, welcher mit den ersten Eingangsanschlüssen (35) des Multiplexers (36) verbunden ist.
  7. Speicherprüfsystem nach Anspruch 1, in welchem die Sicherungsauslöseeinheit (29) eine getaktete Auslösesteuerlogik (40) aufweist, welche eine Gruppe von elektrischen Sicherungen (44) entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise auslöst, welche durch die Reparatureinheit (6) berechnet ist, wenn das Sicherungsanforderungssignal von der externen Prüfeinrichtung (8) über eine Steuerleitung (10) angelegt ist.
  8. Speicherprüfsystem nach Anspruch 7, in welchem die elektrischen Sicherungen (44) parallel angeschlossen sind.
  9. Speicherprüfsystem nach Anspruch 8, in welchem die Anzahl (N) der parallel angeschlossenen Sicherungen (44) der Wortbreite der berechneten Speicherreparatur-Vorgehensweise entspricht.
  10. Speicherprüfsystem nach Anspruch 7, in welchem die elektrischen Sicherungen (44) durch Anlegen eines Überstromes ausgelöst werden.
  11. Speicherprüfsystem nach Anspruch 7, in welchem die Auslösesteuerlogik (40) die elektrischen Sicherungen (44) entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise sequenziell auslöst.
  12. Speicherprüfsystem nach Anspruch 11, in welchem in jedem Taktzyklus des Taktsignals eine elektrische Sicherung (44-i) durch die Auslösesteuerlogik (40) entsprechend der Speicherreparatur-Vorgehensweise ausgelöst wird.
  13. Speicherprüfsystem nach Anspruch 1, bei welchem die redundanten Wortleitungen mit korrespondierenden bzw. entsprechenden redundanten x-Adressdecodern (21) verbunden sind.
  14. Speicherprüfsystem nach Anspruch 1, in welchem die externe Prüfeinrichtung (8) prüft, ob eine Vorsicherung oder ein direktes Auslösen in Antwort auf ein Steuersignal gewünscht wird, welches in die Prüfeinrichtung (8) durch einen Benutzer eingegeben ist.
  15. Speicherprüfsystem nach Anspruch 1, in welchem die externe Prüfeinrichtung (8) prüft, ob eine Vorsicherungs- oder eine direkte Auslösung in Antwort auf ein Steuersignal gewünscht ist, welches durch einen Software-Lauf innerhalb der Prüfeinrichtung (8) erzeugt ist.
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