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DE60306106T2 - Kompensator zum Ausgleich von Wärmedehnungen für eine Dosiervorrichtung - Google Patents

Kompensator zum Ausgleich von Wärmedehnungen für eine Dosiervorrichtung Download PDF

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DE60306106T2
DE60306106T2 DE60306106T DE60306106T DE60306106T2 DE 60306106 T2 DE60306106 T2 DE 60306106T2 DE 60306106 T DE60306106 T DE 60306106T DE 60306106 T DE60306106 T DE 60306106T DE 60306106 T2 DE60306106 T2 DE 60306106T2
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Germany
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fluid chamber
housing
fluid
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heat compensator
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Marco Pulejo
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Continental Automotive Italy SpA
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Siemens VDO Automotive SpA
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmekompensatoreinheit zur Verwendung in einem Zumesssystem zum Dosieren von unter Druck gesetztem Fluid, insbesondere in einem Kraftstoffeinspritzventil in einer Verbrennungskraftmaschine, wobei die Zumessvorrichtung ein Gehäuse mit einer Zumessöffnung, eine durch das Gehäuse hindurch verlaufende Ventilnadel mit einem ersten Ende, welches von einer Betätigungsanordnung außerhalb des Gehäuses betätigt wird, und einem zweiten Ende umfasst, welches das Öffnen und Schließen der Zumessöffnung steuert, wobei die Wärmekompensatoreinheit mit der Betätigungseinheit und dem Gehäuse zusammenwirken kann, um eine unterschiedliche Wärmedehnung des Gehäuses und der Betätigungsanordnung auszugleichen, um einen elastischen Kontakt zwischen einem Endanschlag des Gehäuses, der Betätigungsanordnung und der Ventilnadel sicherzustellen, wobei die Wärmekompensatoreinheit ein Übertragungsmittel zum Übertragen einer axialen Ausfahrbewegung der Betätigungsanordnung auf ein Kompensatorgehäuse durch Verdrängen einer Hydraulikflüssigkeit aus einer ersten Fluidkammer in eine zweite Fluidkammer in einer Aktivierungsphase der Betätigungsanordnung umfasst, wobei die erste Fluidkammer und die zweite Fluidkammer verbunden sind und die Hydraulikflüssigkeit in einer vorgegebenen Verteilung in einem Ausgangszustand, in welchem die Betätigungsanordnung nicht aktiv ist, und ein Rückstellmittel zum Zurückführen der Hydraulikflüssigkeit in ihren Ausgangszustand aus der zweiten Fluidkammer in die erste Fluidkammer in einer Deaktivierungsphase der Betätigungsanordnung umfassen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren eine Zumessvorrichtung, insbesondere ein Einspritzventil für ein Kraftstoffeinspritzsystem in einer Verbrennungskraftmaschine, mit einem Gehäuse mit einer Zumessöffnung, einer durch das Gehäuse hindurch verlaufenden Ventilnadel mit einem ersten Ende, welches von einer Betätigungsanordnung außerhalb des Gehäuses betätigt wird, und einem zweiten Ende, welches das Öffnen und Schließen der Zumessöffnung steuert.
  • Bei der Konstruktion von Einspritzventilen zum Direkteinspritzen von Benzin unter hohem Druck durch Betätigen einer Betätigungsanordnung, insbesondere einer piezoelektrischen Gruppe, ist es wesentlich, dass die Erfordernisse für die Kraftstoffdurchflussmenge und die Geometrie der Düse unter allen möglichen Betriebsbedingungen des Einspritzventils erfüllt werden.
  • Von besonderer Wichtigkeit ist der Einfluss der Temperatur auf die Größe der Veränderungen der prinzipiellen Funktionsparameter des Einspritzventils. Innerhalb des erforderlichen vollen Bereichs der Betriebstemperatur von –40°C bis +150°C müssen die Durchflussmenge und andere Parameter, welche die Funktionsweise des Einspritzventils kennzeichnen, innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs bleiben.
  • Infolge der Wärmedehnungen, denen das äußere Stahlgehäuse des Einspritzventils unterliegt, würde der piezoelektrische Aktor, welcher einen niedrigeren Wärmedehnungskoeffizienten als das äußere Gehäuse aufweist, nicht den ordnungsgemäßen Kontakt zwischen seiner festen Endanschlagsfläche und dem oberen Ende der Ventilnadel aufrechterhalten.
  • Zur Bewältigung dieses Problems, d.h. um die unterschiedlichen Wärmedehnungen von Gehäuse und piezoelektrischem Stack auszugleichen, ist das Einspritzventil typischerweise mit einer hydraulischen Wärmekompensatoreinheit ausgestattet. Wenn die Betriebstemperatur ansteigt, gleicht die Wärmekompensatoreinheit den Luftspalt aus, welcher andernfalls zwischen der Ventilnadel und dem piezoelektrischen Aktor geschaffen würde, und vermeidet dadurch unrichtige und potenziell gefährliche Betriebsbedingungen.
  • Grundsätzliche Erfordernisse für eine solche Wärmekompensatoreinheit sind
    • – die Fähigkeit zum Ausgleichen der unterschiedlichen Wärmedehnungen, welche die notwendigen Einspritzkapazitäten gewährleisteen, welche durch den gewünschten Hub der Ventilnadel bei den mehreren voraussagbaren Temperaturen für die Aktivität des Fahrzeugs erhalten werden sollen,
    • – Effektivität während der gewöhnlich schnellen Wärmeübertragungen,
    • – eine totale Sicherheit der Vorrichtung, und
    • – niedrige Fertigungs- und Montagezeiten und -kosten.
  • In US 2002/0179062 A1 ist ein hydraulischer Kompensator für ein piezoelektrisches Kraftstoffeinspritzventil offenbart. Das Kraftstoffeinspritzventil umfasst ein Einspritzventilgehäuse und einen Ventilkörper, einen piezoelektrischen Aktor mit einem ersten und einem zweiten Ende, eine mit dem ersten Ende des piezoelektrischen Aktors verbundene Ventilnadel und den mit dem zweiten Ende des piezoelektrischen Aktors verbundenen hydraulischen Kompensator. In dem Einspritzventilgehäuse sind der piezoelektrische Aktor und der hydraulischen Kompensator eingeschlossen. Der Ventilkörper ist an dem Einspritzventilgehäuse befestigt und umschließt die Ventilnadel. Der hydraulische Kompensator umfasst ein Gehäuse mit einer Fluidkammer und einen mit Hydrauliköl gefülltem Vorratsspeicher, welche durch einen Drosselkanal verbunden sind. Der Vorratsspeicher umfasst einen Faltenbalg, so dass das Volumen des Vorratsspeichers innerhalb eines vorgegebenen Bereiches variabel ist. Außerhalb des Vorratsspeichers ist eine Druckfeder angeordnet, welche mit dem Faltenbalg verbunden ist und das Volumen des Vorratsspeichers komprimiert und das Hydrauliköl durch den Drosselkanal in die Fluidkammer drückt, um deren Gleichgewichtsstellung wieder zu erlangen. In der Fluidkammer ist ein Kolben angeordnet, welcher sich in Axialrichtung bewegen kann. Zwischen dem Kolben und dem Gehäuse des hydraulischen Kompensators wird ein O-Ring zum Abdichten der Fluidkammer verwendet. Das Volumen der Fluidkammer lässt sich abhängig von der axialen Stellung des Kolbens in der Fluidkammer verändern.
  • Diese dynamischen Abdichtelemente aus Kunststoff oder Gummi, d.h. die O-ringe, kann man nicht zuverlässig als Abdichtmerkmale betrachten, welche eine Leistung mit Null-Leckage ermöglichen. Diese dynamischen Abdichtelemente aus Kunststoff oder Gummi üben auch Reibungskräfte zwischen den gleitenden Elementen aus, so dass die gleitenden Teile nicht wieder genau die gleiche Gleichgewichtsstellung ohne alle restliche Fehlausrichtung er langen können, die von Reibungskräften bei jedem Temperaturzustand bewirkt wird.
  • In WO 01/98651 A2 ist eine Vorrichtung zum Übertragen einer Bewegung mit einem Spielausgleich offenbart. In einem Zylinder bildet ein Kolben eine Fluidkammer, und von einem Faltenbalg, der auch als Druckfeder fungiert, wird ein Vorratsspeicher gebildet. Die Fluidkammer und der Vorratsspeicher sind durch ein Ventil und durch einen Fluidkanal verbunden, welcher zwischen dem Kolben und dem Zylinder angeordnet ist. Der Kolben wird von einem Piezoaktor in einer Aktivierungsphase des Piezoaktors in Axialrichtung in den Zylinder gedrückt, und aus der Fluidkammer wird ein Fluid durch den Fluidkanal hindurch in den Vorratsspeicher gedrückt. Der Faltenbalg drückt das Fluid in einer Deaktivierungsphase des Piezoaktors aus dem Vorratsspeicher durch das Ventil hindurch in die Fluidkammer zurück.
  • Angesichts des Vorstehenden liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wärmekompensatoreinheit zur Verwendung in einer Zumessvorrichtung der oben genannten Art mit verbessertem Verhalten, insbesondere in Bezug auf die Gleichgewichtsstellung, sowie eine Zumessvorrichtung mit einer solchen Wärmekompensatoreinheit darin zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird durch eine Wärmekompensatoreinheit mit den Merkmalen des beigefügten Anspruchs 1 erfüllt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Wärmekompensatoreinheit gemäß der vorliegenden Erfindung sind in den jeweiligen folgenden Unteransprüchen offenbart.
  • Eine Zumessvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 3 definiert.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die Wärmekompensatoreinheit ein Übertragungsmittel zum Übertragen einer axialen Ausfahrbewegung einer Betätigungsanordnung auf ein Kompensatorgehäuse durch Verdrängen einer Hydraulikflüssigkeit aus einer ersten Fluidkammer in eine zweite Fluidkammer in einer Aktivierungsphase der Betätigungsanordnung, wobei die erste Fluidkammer und die zweite Fluidkammer verbunden sind und die Hydraulikflüssigkeit in einer vorgegebenen Verteilung in einem Ausgangszustand umfassen, in welchem die Betätigungsanordnung nicht aktiv ist. Sie umfasst des Weiteren ein Rückstellmittel zum Zurückführen der Hydraulikflüssigkeit in ihren Ausgangszustand aus der zweiten Fluidkammer in die erste Fluidkammer in einer Deaktivierungsphase der Betätigungsanordnung. Sie schafft mindestens ein jeweiliges elastisches Element für die erste Fluidkammer und die zweite Fluidkammer, so dass ein jeweiliges Volumen der ersten Fluidkammer und der zweiten Fluidkammer innerhalb eines vorgegebenen Bereiches variabel ist. Das Übertragungsmittel ist mit dem elastischen Element der ersten Fluidkammer verbunden und/oder bildet einen Teil davon, und das Rückstellmittel ist mit dem elastischen Element der zweiten Fluidkammer verbunden und/oder bildet einen Teil davon. Damit können die erste und die zweite Fluidkammer mit variablen Volumen hermetisch abgedichtet werden, ohne dass dynamische Dichtelemente aus Kunststoff oder Gummi zwischen den gleitenden Teilen verwendet zu werden brauchen. Das führt zur Fähigkeit zur genauen Wiedererlangung der gleichen Gleichgewichtsstellung bei jedem Temperaturzustand, da es zu keiner restlichen Fehlausrichtung kommt, welche durch Reibungskräfte zwi schen den gleitenden Teilen bewirkt wird. Eine Nebenwirkung besteht darin, dass eine Leistung mit Null-Leckage ermöglicht wird.
  • Das jeweilige elastische Element ist eine Metallmembran.
  • Gemäß der Erfindung wird des Weiteren mit der Zumessvorrichtung eine Wärmekompensatoreinheit gemäß der vorliegenden Erfindung geschaffen.
  • Die Erfindung wird sowohl in ihrer Konstruktion als auch in ihrer Funktionsweise zusammen mit weiteren Aufgaben und Vorteilen derselben am besten aus der folgenden Beschreibung bei der Lektüre derselben in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen verständlich, in denen
  • 1 ein schematischer Axialquerschnitt einer Wärmekompensatoreinheit ist, welche keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, und
  • 2 ein schematischer Axialquerschnitt einer Wärmekompensatoreinheit gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.
  • 1 zeigt eine Wärmekompensatoreinheit mit einer einstellbaren Steifigkeit, d.h. einem Einstellmechanismus für die Gleichgewichtsstellung, der auf einer Gleithülse beruht. Wie in 1 angedeutet ist, umfasst ein Kompensatorgehäuse ein oberes Kompensatorgehäuseteil 3 und ein unteres Kompensatorgehäuseteil 2, wobei das untere Kompensatorgehäuseteil 2 einen verschieblichen Kolben 1a enthält, welcher sich in Axialrichtung in dem zylindrischen unteren Kompensatorgehäuseteil 2 bewegen kann. Das obere Kompensatorgehäuseteil 3 liegt über seine obere Seite auf dem festen Endanschlag des Einspritzventils auf, während die untere Endstange des Kolbens 1a mit der Aktoranordnung, beispielsweise dem piezoelektrischen Aktor, in Kontakt steht. Die untere Endstange des Kolbens 1a ist hermetisch mit einer ersten Metallmembran 7a verbunden, welche den Boden der ersten Fluidkammer 4 abdichtet, in welcher sich der Kolben 1a in Axialrichtung bewegen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite des unteren Kompensatorgehäuseteils 2, d.h. der anderen Seite in Bezug auf die Seite, auf welcher der Kolben 1a und die erste Metallmembran 7a angeordnet sind, ist eine zweite Fluidkammer 5 ausgebildet, welche von einer zweiten Metallmembran 8 und einem ersten Führungselement 10 abgedichtet wird, welches ein erstes Ende einer Schraubenfeder 6 hält, d.h. eine Aufnahme für die Schraubenfeder 6 bereitstellt.
  • Das andere Ende der Schraubenfeder 6 liegt gegen die Innenseite des oberen Kompensatorgehäuseteils 3 an, welches als Hülse gebaut ist, welche das untere Kompensatorgehäuseteil 2 überlappt. Die erste und die zweite Fluidkammer 4, 5 sind durch ein Ventil 9a getrennt, welches von einer punktgeschweißten Metallplatte mit einer Öffnung 9b gebildet wird, um einen hohen Widerstand für aus der ersten Fluidkammer 4 in die zweite Fluidkammer 5 laufendes Fluid und einen niedrigen Widerstand für aus der zweiten Fluidkammer 5 in die erste Fluidkammer 4 laufendes Fluid zu erzeugen. Das Fluid, mit welchem beide Fluidkammern 4, 5 vollständig gefüllt sind, und in welchen der Kolben 1a damit vollständig hervortritt, könnte Siliconoil sein.
  • Im Folgenden wird die Funktionsweise des Wärmekompensators beschrieben. Wie erwähnt, steht die obere Seite des oberen Kompensatorgehäuseteils 3, d.h. die Hülse, mit der Einlassarmatur des Einspritzventils in Kontakt, und die untere Seite des Kolbens 1a steht mit der Aktoranordnung, d.h. einem piezoelektrischen Aktor, in Kontakt. Das Ventil 9a, welches als Scheibe ausgebildet sein könnte, ist durch zwei (oder mehr) Punkte an dem Abschnitt des unteren Kompensatorgehäuseteils 2 angeschweißt, welcher die erste und die zweite Fluidkammer 4, 5 voneinander trennt und einen Fluidkanal zwischen diesen aufbaut. Das Ventil 9a weist während der Aktivierungsphase des Piezo-Stacks einen hohen hydraulischen Widerstand auf und ermöglicht auf Grund der Klappenwirkung dieser Metallscheibe 9a während der nachfolgenden Deaktivierungsphase des Piezo-Stacks einen größeren Durchlauf von Öl.
  • Diese Wirkung ist gegeben, da der Kolben 1a während der Aktivierungsphase des Piezo-Stacks von der piezoelektrischen Gruppe nach oben geschoben wird, wobei durch diese Aktion das in der ersten Fluidkammer 4 enthaltene Siliconöl gezwungen wird, durch die Öffnung 9b in der Scheibe 9a in die zweite Fluidkammer 5 zu laufen. Dagegen kann während der Deaktivierungsphase des Piezo-Stacks das in der zweiten Fluidkammer 5 enthaltene Siliconöl durch den Spalt, der zwischen der Fläche, an welcher das Ventil 9a punktangeschweißt ist, und dem Ventil 9a erzeugt wird, auf Grund der Klappenwirkung der das Ventil 9a bildenden Scheibe an Abschnitten, in welchen dieses nicht an der Fläche punktangeschweißt ist, schnell zurück in die erste Fluidkammer 4 fließen.
  • Die relative Stellung des Kolbens 1a und des oberen Kompensatorgehäuseteils ändert sich durch die Wärmedehnung. Bei dieser verhältnismäßig langsamen Bewegung fließt die Hydraulikflüssgkeit durch die Öffnung 9a, der Kolben nimmt eine neue Gleichgewichtsstellung ein, und die Volumen der Kammern 4 und 5 ändern sich demgemäß wie auch die Verformung der Metallmembranen 7a, 8.
  • Bei jeder Einspritzung ist die kontinuierliche Rückgewinnung der Stellung des Kolbens 1a durch die Kraft der Feder 6 gewährleistet, durch welche die zweite Fluidkammer 5 unter Druck gesetzt wird, da diese zwischen dem ersten Führungselement 10 und dem oberen Kompensatorgehäuseteil 3 gespannt wird.
  • Während des Montagevorgangs kann diese Federkraft durch die Gleitbewegung zwischen dem oberen Kompensatorgehäuseteil 3 und dem unteren Kompensatorgehäuseteil 2 eingestellt werden. Nach der Kalibrierung werden diese Gehäuseteile 2, 3 miteinander verschweißt, und die Vorbelastung oder Vorkomprimierung der Feder wird "eingefroren". Wie oben erwähnt, könnte das obere Kompensatorgehäuseteil 3 alternativ auf das untere Kompensatorgehäuseteil 2 aufgeschraubt werden, und die Federkraft kann eingestellt werden, indem die Gehäuseteile mehr oder weniger zusammengeschraubt werden. Durch Festlegen der jeweiligen Stellung beider Gehäuseteile kann dann die Vorbelastung der Feder eingefroren werden.
  • 2 zeigt einen Wärmekompensator gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei welcher die Vorbelastung oder Vorkomprimierung der Schraubenfeder mit einer Schraube einstellbar ist, welche das zweite Ende der Schraubenfeder 6 führt, wobei die Schraube 11 in das obere Kompensatorgehäuseteil 3 eingepasst ist. Mit Ausnahme dieser Schraube 11 ähnelt der Wärmekompensator gemäß der beispielhaften Ausfüh rungsform ziemlich dem in 1 gezeigten Wärmekompensator mit der weiteren Ausnahme, dass kein verschieblicher Kolben 1a, der mit der Aktoranordnung in Kontakt kommt, sondern eine Platte 1b vorgesehen ist, welche an eine Metallmembran 7b mit einer untertassenähnlichen Form angeschweißt ist, welche an das untere Kompensatorgehäuseteil 2 angeschweißt ist, um die erste Fluidkammer 4 aufzubauen.
  • Die Funktion ist mit derjenigen des in 1 gezeigten Wärmekompensators identisch, d.h. das Öl kann nur durch die Öffnung 9b des Ventils 9a fließen, da durch den Öldruck selbst, welcher plötzlich entsteht, der durch die Seite der Scheibe führende Durchgang mit einem metallischen Abdichtkontakt abgedichtet wird. Während der Deaktivierungsphase des Piezo-Stacks kann das in der zweiten Fluidkammer 5 enthaltene Öl durch den Spalt, der zwischen der unteren Seite des unteren Kompensatorgehäuseteils 2, an welcher das Ventil punktangeschweißt ist, und der Scheibe des Ventils 9b auf Grund der Klappenwirkung derselben schnell wieder zurück in die erste Fluidkammer 4 fließen. Die relative Stellung des Kolbens 1b und des oberen Kompensatorgehäuseteils ändert sich durch den Wärmeausgleich. Bei dieser verhältnismäßig langsamen Bewegung fließt die Hydraulikflüssigkeit durch die Öffnung 9a, der Kolben nimmt eine neue Gleichgewichtsstellung ein, und die Volumen der Kammern 4 und 5 ändern sich demgemäß wie auch die Verformung der Metallmembranen 7a, 8. Bei dieser Ausführungsform ist die kontinuierliche Rückgewinnung der Stellung der Platte 1b durch die Kraft der Feder 6 gewährleistet, die zwischen der ersten Führung 10 und der Schraube 11 gespannt wird, die eine zweite Führung bildet. Die Feder 6 hält das Öl unter Druck, so dass das Öl nach jeder Einspritzung zurückfließt, um das 'Druckgleichgewicht zwischen den Fluidkammern wieder herzustellen, d.h. so dass in der Gleichgewichtsstellung, welche durch die Vorkomprimierung der Feder definiert ist, die mit der Schraube 11 eingestellt werden könnte und auf Grund der Verwendung elastischer Elemente wie den gezeigten Metallmembranen bei allen Temperaturen konstant ist, variable Volumen der ersten und der zweiten Fluidkammern 4, 5 vorhanden sind. Wie oben erwähnt, kann die Federkraft während des Montagevorgangs eingestellt werden, indem die Schraube mehr oder weniger in das obere Kompensatorgehäuseteil 3 eingedreht wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Abdichtung, welche bis zu einem Null-Leckagebereich, gehen kann, zusammen mit einer Beseitigung von Reibungskräften zwischen den gleitenden Teilen und der Möglichkeit erzielt, die Vorbelastungskraft während der Montage- und Kalibrierungsphase zu kalibrieren, ohne die Höhe der Hydraulik- und Speicherkammer zu verändern, d.h. ohne ein anderes Teil als die Einstellschraube und/oder das gleitende obere Kompensatorgehäuseteil 3 zu bewegen.
  • Damit ist eine Wärmekompensatoreinheit offenbart, mit welcher eine Gleichgewichtsstellung genau eingestellt und gehalten werden kann, indem an einer der zwei Fluidkammern eine einstellbare Vorkomprimierung vorgesehen wird. Des weiteren umfassen die Fluidkammern jeweils mindestens ein elastisches Element, so dass das jeweilige Volumen variabel ist, wobei die elastischen Elemente die Fluidkammern hermetisch abdichten, was zu der Wir kung führt, dass in einem hydraulischen Kompensator keine dynamische Dichtung aus Kunststoff oder Gummi zwischen den gleitenden Teilen notwendig ist, insbesondere da die sich bewegenden Teile des hydraulischen Kompensators vorzugsweise hermetisch mit dem jeweiligen elastischen Element verbunden sind und/oder einen Teil derselben bilden.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen und in den Ansprüchen offenbarten Merkmale können die Ausführung der Erfindung ermöglichen und auch in jeder möglichen Kombination dazu wichtig sein.

Claims (3)

  1. Wärmekompensatoreinheit zur Verwendung in einem Zumesssystem zum Dosieren von unter Druck gesetztem Fluid, insbesondere einem Kraftstoffeinspritzventil in einer Verbrennungskraftmaschine, wobei die Zumessvorrichtung folgendes umfasst: – ein Gehäuse mit einer Zumessöffnung, – eine durch das Gehäuse hindurch verlaufende Ventilnadel mit einem ersten Ende, welches von einer Betätigungsanordnung außerhalb des Gehäuses betätigt wird, und einem zweiten Ende, welches das Öffnen und Schließen der Zumessöffnung steuert, wobei die Wärmekompensatoreinheit mit der Betätigungseinheit und dem Gehäuse zusammenwirken kann, um eine unterschiedliche Wärmedehnung des Gehäuses und der Betätigungsanordnung auszugleichen, um einen elastischen Kontakt zwischen einem Endanschlag des Gehäuses, der Betätigungsanordnung und der Ventilnadel sicherzustellen, wobei die Wärmekompensatoreinheit folgendes umfasst: – ein Übertragungsmittel (1b) zum Übertragen einer axialen Ausfahrbewegung der Betätigungsanordnung auf ein Kompensatorgehäuse (2, 3) durch Verdrängen einer Hydraulikflüssigkeit aus einer ersten Fluidkammer (4) in eine zweite Fluidkammer (5) in einer Aktivierungsphase der Betätigungsanordnung, wobei die erste Fluidkammer (4) und die zweite Fluidkammer (5) verbunden sind und die Hydraulikflüssigkeit in einer vorgegebenen Verteilung in einem Ausgangszustand umfassen, in welchem die Betätigungsanordnung nicht aktiv ist, und – ein Rückstellmittel (6) zum Zurückführen der Hydraulikflüssigkeit in ihren Ausgangszustand aus der zweiten Fluidkammer (5) in die erste Fluidkammer (4) in einer Deaktivierungsphase der Betätigungsanordnung, wobei die erste Fluidkammer (4) und die zweite Fluidkammer (5) jeweils mindestens ein elastisches Element (7b, 8) umfassen, so dass ein jeweiliges Volumen der ersten Fluidkammer (4) und der zweiten Fluidkammer (5) innerhalb eines vorgegebenen Bereiches variabel ist und das Übertragungsmittel (1b) mit dem elastischen Element (7b) der ersten Fluidkammer (4) verbunden ist, und/oder einen Teil davon bildet, und das Rückstellmittel (6) mit dem elastischen Element (8) der zweiten Fluidkammer (5) verbunden ist und/oder einen Teil davon bildet.
  2. Wärmekompensatoreinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige elastische Element (7a, 7b, 8) eine Metallmembran ist.
  3. Zumessvorrichtung, insbesondere ein Einspritzventil für ein Kraftstoffeinspritzsystem in einer Verbrennungskraftmaschine, mit – einem Gehäuse mit einer Zumessöffnung, – einer durch das Gehäuse hindurch verlaufenden Ventilnadel mit einem ersten Ende, welches von einer Betätigungsanordnung außerhalb des Gehäuses betätigt wird, und einem zweiten Ende, welches das Öffnen und Schließen der Zumessöffnung steuert, gekennzeichnet durch – eine Wärmekompensatoreinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2.
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