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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Toner, der bei der
Bilderzeugung unter Einsatz einer Entwicklung einer elektrostatischen
Ladung oder eines Tonerstrahlsystems in einem bilderzeugenden Verfahren
wie etwa einem elektrofotografischen Verfahren, einem Verfahren
mit elektrostatischem Aufzeichnen oder einem Verfahren mit elektrostatischem
Drucken zu verwenden ist. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf einen Farbtoner, mit dem ein Bild mit großer Genauigkeit und Qualität wiedergegeben
werden kann, selbst wenn eine Fixiereinrichtung verwendet wird,
bei welcher ein Öl
zum Verhindern eines Offsets bei hoher Temperatur nicht oder nur
geringfügig
verwendet wird.
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2. Beschreibung des verwandten
Stands der Technik
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In
den letzten Jahren war es für
elektrofotografische Geräte
erforderlich, dass sie aus einfacheren Bestandteilen zusammengebaut
sein mussten, um die Spezifikation zu erfüllen, welche die notwendigen
Merkmale bei der Bilderzeugung angibt, wie etwa eine Verringerung
der Größe und des
Gewichts und einen geringen Energieverbrauch, während eine Färbung, große Genauigkeit
und hohe Bildqualität
erzielt werden.
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Somit
ist in der Technik aufgrund einer zunehmenden Nachfrage auf dem
Markt nach einer großen
Genauigkeit und Qualität
eines Bildes bei der Elektrofotografie die Erzeugung eines Vollfarbbildes
von hoher Qualität
angestrebt worden. Im Falle eines elektrofotografischen Vollfarbbildes
werden drei oder vier Farbtoner einander überlagert, um ein Vollfarbbild
zu erzeugen. Wenn allerdings die Farbtoner für die jeweiligen Farben nicht
gleichzeitig entwickelt und übertragen
werden, kann die Farbwiedergabe verschlechtert werden oder eine Farbabweichung
kann auftreten. Diese Farben werden mit Pigmenten oder Farbstoffen
erzeugt, sodass diese Materialien große Einflüsse auf die Entwicklung und
die Übertragung
haben werden. Darüber
hinaus sind bei einem Vollfarbbild zum Zeitpunkt des Fixierens die
Fixiereigenschaft, die Farbmischeigenschaft und die Offset-Beständigkeit
wichtig, sodass ein Bindeharz ausgewählt wird, welches für diese
Eigenschaften geeignet ist. Allerdings wird das Bindeharz ebenfalls
starke Einflüsse
auf die Entwicklungs- und Übertragungseigenschaften
haben. Die Einflüsse
schließen
jene der Temperatur und der Feuchtigkeit auf die Ladungsmenge des Toners
ein. Daher gibt es das dringende Erfordernis, einen Farbtoner zu
entwickeln, der selbst in unterschiedlichen Umgebungen eine stabile
Ladungsmenge aufweist.
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Als
eine Maßnahme
zum Lösen
solcher Probleme gibt es ein Verfahren, bei dem verschiedene Arten äußerer Zusatzstoffe
zu den Tonern zugegeben werden. Insbesondere sind weitreichend zur
Verbesserung verschiedener Bildeigenschaften wie etwa der Auflösung, der
Gleichmäßigkeit
der Dichte und der Schleierbildung verschiedene Arten feiner Teilchen
zu Tonern zugegeben worden, um die Aufladungs- und Übertragungseigenschaften
zu verbessern.
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Für solche
anorganischen feinen Teilchen werden im Allgemeinen die folgenden
verwendet: (i) anorganische feine Teilchen, deren Oberflächen mit
einem Siliconöl,
einem Siliconlack oder einer Silanverbindung behandelt worden sind,
oder (ii) anorganische feine Teilchen, die oberflächenbehandeltes
Titanoxid einschließen,
und ein anorganisches feines Teilchen, dessen Oberfläche mit
Aminosilan behandelt worden ist (siehe JP 05-19528 A, JP 05-61224
A, JP 05-94037 A, JP 05-119517 A, JP 05-139748 A, JP 06-11886 A
und JP 06-11887 A).
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Des
Weiteren werden für
die anorganischen feinen Teilchen (iii) bevorzugt jene eingesetzt,
zu denen zwei Arten anorganischer feiner Teilchen zugegeben sind
(siehe JP 04-204751
A, JP 04-280255 A, JP 04-345168 A, JP 04-345169 A, JP 04-348354
A und JP 05-113688 A).
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Obwohl
jeder dieser Vorschläge
eine Verbesserung der elektrofotografischen Eigenschaften des Toners
ermöglicht,
kann allerdings als Ergebnis eines Stehens bei großer Feuchtigkeit
oder über
einen langen Zeitraum keine ausreichende triboelektrische Aufladung
erzielt werden, wenn eine gleichmäßig hydrophob machende Verarbeitung
unzureichend ist. Somit kann eine Verschlechterung der Bilddichte
oder eine Schleierbildung auftreten. Alternativ kann das Ausmaß der Reibungsladung
bei geringer Feuchtigkeit übermäßig werden, was
eine ungleichmäßige Bilddichte
oder eine Schleierbildung hervorruft. Darüber hinaus ist die Übertragungseigenschaft
des Toners unzureichend, da die Ablöseeigenschaft des Toners von
einer lichtleitfähigen
Trommel auf ein Übertragungselement
nicht ausreichend ist. Somit kann eine Abnahme der Übertragungseffizienz
oder ein Fehler bei dem übertragenen
Farbmittel auftreten. Anders gesagt gibt es keinen Weg, um beide
Probleme zu lösen.
Darüber
hinaus ist es insbesondere überhaupt
nicht zufriedenstellend, wenn dies für einen Vollfarbtoner eingesetzt
wird.
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In
JP 01-31442 B wird ein Metalloxidpulver mit einer geringen Schüttdichte
vorgeschlagen, welches als ein äußerer Zusatzstoff
bereitzustellen ist. In diesem Fall weist das Pulverteilchen eine
Aminogruppe und eine hydrophobe Gruppe auf seiner Oberfläche auf,
wobei eine OH-Gruppe
davon blockiert ist, und seine spezifische Oberfläche beträgt wenigstens
50 m2/g. Zusätzlich ist die Oberfläche des
Pulverteilchens positiv aufgeladen oder nicht aufgeladen. Allerdings
ist in diesem Fall die Aufladungseigenschaft der Oberfläche des
Metalloxidpulvers mit einem Verfahrensmittel eingestellt, sodass
die Verteilung der Ladungsmenge auf der Oberfläche des Metalloxidpulvers sich
auf Mikroniveau verbreitern kann oder sich die Verteilung der Ladungsmenge auf
dem Toner verbreitern kann. Daher ist das in diesem Dokument offenbarte
Verfahren nicht bevorzugt.
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In
sowohl JP 11-174721 A als auch JP 11-174726 A ist ein Toner offenbart,
welcher Oxide enthält,
die durch ein Dampfphasenverfahren bei hoher Temperatur aus einer
halogenierten Siliciumverbindung und einer halogenierten Verbindung
eines speziellen Metalls hergestellt sind. Zusätzlich wird ein titanhaltiges
Siliciumoxid als das Oxid offenbart, welches durch das Dampfphasenverfahren
bei hoher Temperatur hergestellt ist. Das Siliciumoxid wird bei
hoher Temperatur in der Dampfphase oxidiert, sodass das Titan darin
kristallin sein kann. Zusätzlich
enthält
das Siliciumoxid eine große
Menge einer Halogenkomponente, für
die geschlossen wird, dass sie eine nachteilige Wirkung ausübt. Der
Gehalt der Titanverbindung kann groß sein, da die Zugabe des Titans
nur dem Zweck dient, die Ladung des Siliciumoxids einzustellen.
Zusätzlich
werden der Übertragungseigenschaft
eines Toners mit einer hervorragenden Fixiereigenschaft bei niedriger
Temperatur und einer Fixiereigenschaft ohne Öl, welches zu verbessernde
Probleme sind, keine ausreichende Beachtung geschenkt.
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Darüber hinaus
wird in JP 2002-029730 A ein Verfahren zum Einregeln der Ladungseigenschaft
der Oberfläche
von Siliciumoxidteilchen durch Beschichten der Oberflächen der
Siliciumoxidteilchen mit einem Hydroxid oder einem Oxid von Titan,
Zirkonium, Zinn oder Aluminium in einem wässrigen System und durch oberflächenbehandeln
der Teilchen mit einem Alkoxysilan in dem wässrigen System vorgeschlagen.
Allerdings ist es schwierig, die Oberflächen der Siliciumoxidteilchen
mit einer ausreichenden Reaktivität und Haftung zu versehen,
selbst wenn die Oberflächen
der Siliciumoxidteilchen mit einem Hydroxid oder einem Oxid von
Titan, Zirkonium, Zinn oder Aluminium in dem wässrigen System beschichtet
werden. Es wird angenommen, dass die Eigenschaften eines unterschiedlichen
Metalls, welches nahe der Oberflächen
der Siliciumoxidteilchen vorliegt, einen starken Einfluss auf den
Toner ausübt,
selbst wenn die Oberflächenbehandlung
in vorteilhafter Weise abgeschlossen ist. Zusätzlich verändert das Vorliegen solch eines
Metalls signifikant die Aufladungspolarität und den elektrischen Oberflächenwiderstand
von Siliciumoxidteilchen, was nachteilige Wirkungen auf die Aufladungseigenschaft
und die Verteilung der Ladungsmenge des Toners hat. Somit ist solch
ein Verfahren unvorteilhaft.
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Wie
vorstehend beschrieben, gibt es gegenwärtig keinen Toner, der eine
gute Aufladungseigenschaft, Übertragungseigenschaft,
Fixiereigenschaft und Haltbarkeit aufweist, während er durch Temperatur und Feuchtigkeit
kaum beeinflusst wird, und der die negative Aufladungseigenschaft
der Siliciumoxidteilchen in ausreichender Weise einregelt und beschränkt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner bereitzustellen,
der die vorstehend beschriebenen Probleme löst.
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Es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner mit einem Ablösemittel
bereitzustellen, der eine hervorragende Entwicklungseigenschaft, Übertragungseigenschaft
und Fixiereigenschaft aufweist, durch seine Umgebungen kaum beeinflusst
wird und eine gute Haltbarkeit aufweist, indem das Potenzial des
Toners maximiert wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner
bereitzustellen, der die Erzeugung eines klaren Bildes ohne irgendeinen
Schleier ermöglicht,
das eine hohe Bildqualität
hat, und der hervorragende Wiedergabefähigkeit einer dünnen Linie,
hervorragende Wiedergabe des Farbtons eines hellen bzw. glänzenden
Abschnitts und eine hervorragende Haltbarkeitsstabilität aufweist.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner
mit hervorragender Fließfähigkeit, Auflösung und Übertragungseigenschaft
bereitzustellen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner
bereitzustellen, mit dem ein stabiles Bild ohne irgendeinen Bildfehler über einen
langen Zeitraum erhalten werden kann, indem auf der Oberfläche eines
Lichtleiters anhaftende Materialien abgerieben und beseitigt werden,
die bei der Langzeitverwendung des Toners erzeugt werden, oder indem
die Erzeugung der anhaftenden Materialien verhindert wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Toner
mit der Eigenschaft einer stabilen triboelektrischen Aufladung bereitzustellen,
der durch die Umgebungsbedingungen wie etwa die Temperatur und die
Feuchtigkeit kaum beeinflusst wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Farbtoner
bereitzustellen, der zur Erzeugung eines Vollfarbbildes oder eines
Mehrfarbbildes geeignet ist.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Farbtoner
mit guter Transparenz auf einer transparenten Overhead-Folie (OHP),
hervorragender Fixiereigenschaft bei niedriger Temperatur und hervorragender
Offset-Beständigkeit
bei hoher Temperatur bereitzustellen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Farbtoner
mit hervorragender Lagerstabilität,
Thermostabilität
und Antiblockiereigenschaft bereitzustellen.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Toner, der Tonerteilchen,
die wenigstens ein Harz, ein Farbmittel und ein Ablösemittel
enthalten, und Siliciumoxidteilchen umfasst, wobei:
der Toner
eine Spitzentemperatur des endothermen Maximumsignals im Bereich
von 60 bis 100 °C
in einem Temperaturbereich von 30 bis 200 °C einer endothermen Kurve einer
Differentialabtastkalorimetrie-Messung (DSC) aufweist,
die
Siliciumoxidteilchen Titanelement (bzw. Titan) enthalten und
die
Siliciumoxidteilchen die folgenden Ausdrücke erfüllen:
0,7 ≤ (Ia1/Ib1) ≤ 2,0; und
0,7 ≤ (Ia2/Ib2) ≤ 2,0
wobei
Ia1 eine maximale Intensität in dem
Fall 2θ =
25,3° bezeichnet,
Ib1 eine mittlere Intensität in den
Fällen 2θ = 25,3° + 2,0° und 2θ = 25,3° – 2,0° bezeichnet,
Ia2 eine maximale Intensität in dem
Fall 2θ =
27,5° bezeichnet
und Ib2 eine mittlere Intensität in den
Fällen
2θ = 27,5° + 2,0° und 2θ = 27,5° – 2,0° bezeichnet.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben ausgiebige Studien durchgeführt, um
einen Toner zu erhalten, der hervorragende Fixiereigenschaft bei
niedriger Temperatur, hervorragende Farbmischeigenschaft und hervorragende
Offset-Beständigkeit
bei hoher Temperatur aufweist, während
eine hervorragende Entwicklungseigenschaft, Übertragungseigenschaft, Fixiereigenschaft
und Beständigkeit
unter allen Arten von Umgebungsbedingungen erzielt werden, und der
unter den Bedingungen einer hohen Temperatur eine Stabilität bei Langzeitlagerung
aufweist, selbst wenn eine Fixiereinrichtung eingesetzt wird, bei
der ein Öl
zum Verhindern eines Offsets bei hoher Temperatur nicht oder nur
geringfügig
eingesetzt wird. Im Ergebnis haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung schließlich
gefunden, dass ein Toner, der Tonerteilchen, die wenigstens ein
Bindeharz, ein Farbmittel und ein Ablösemittel enthalten, und Silicumoxidteilchen
umfasst, die eine Titanverbindung enthalten, überaus wirksam ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bei
einer Röntgenbeugung
an Siliciumoxidteilchen, welche Titan enthalten, gemäß der vorliegenden Erfindung
ist das Verhältnis
(Ia/Ib) der maximalen Intensität
Ia in den Fällen
2θ = 25,3° und 2θ = 27,5° zu der mittleren
Intensität
Ib, welche der Mittelwert der Fälle
2θ + 2,0° und 2θ – 2,0° ist, der
Wert einer physikalischen Eigenschaft, die sich auf die Kristallform
des Titanoxids in den Siliciumoxidteilchen bezieht.
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Spezieller
sind die Siliciumoxidteilchen in der vorliegenden Erfindung eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen (worauf hiernach
als „eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen" Bezug genommen wird), welche Titan
enthalten, und bei ihrer Röntgenbeugung
beträgt
das Verhältnis
(Ia1/Ib1) der maximalen
Intensität
Ia1 bei 2θ = 25,3° zu der mittleren Intensität Ib1 bei 2θ +
2,0° und
2θ – 2,0° 0,7 ≤ Ia1/Ib1 ≤ 2,0 und das
Verhältnis
(Ia2/Ib2) der maximalen
Intensität
Ia2 bei 2θ = 27,5° zu der mittleren Intensität Ib2 bei 2θ +
2,0° und
2θ – 2,0° 0,7 ≤ Ia2/Ib2 ≤ 2,0.
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Ein
Erfüllen
der vorstehend beschriebenen Beziehungen bedeutet, dass die Titanverbindung
in den eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen nicht
kristallin ist.
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Es
ist in der Technik allgemein bekannt, dass Titanoxid bei der Röntgenbeugung
zahlreiche Reflexe aufweist. Z. B. gibt es einen großen charakteristischen
Reflex um 2θ =
25,3° herum,
wenn das Kristallsystem des Titanoxids vom Anatastyp ist, und es
gibt zudem einen großen
charakteristischen Reflex um 2θ =
27,5° herum,
wenn das Kristallsystem vom Rutiltyp ist.
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Amorphes
Siliciumoxid weist bei der Röntgenbeugung
keinen Reflex auf, und seine Intensität nimmt meistens moderat von
um 2θ =
10° bis
um 2θ =
21° zu und
nimmt moderat von um 2θ =
22° bis
2θ = 40° ab.
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Das
heißt,
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen in der
vorliegenden Erfindung, welche die vorstehend beschriebenen Beziehungen
erfüllen,
sind durch die Röntgenbeugung
in klarer Weise derart definiert, dass ihre Titanverbindung keine
kristalline Form aufweist, welche für Titanoxid spezifisch ist.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben ausführliche Studien bezüglich der
Wirkungen der Siliciumoxidteilchen auf die Aufladungseigenschaft
und die Übertragungseigenschaft
eines Toners mit hervorragender Fixiereigenschaft bei niedriger
Temperatur und mit ölfreier
Fixiereigenschaft durchgeführt.
So haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung herausgefunden,
dass der Toner mit idealeren Eigenschaften versehen werden kann,
indem die Aufladungseigenschaft eines Siliciumoxidteilchens, welches
als ein Material bekannt ist, das eine stark negative Aufladungseigenschaft
aufweist, innerhalb des Bereichs einer schwachen negativen Aufladungseigenschaft
bis zu einer schwachen positiven Aufladungseigenschaft eingeregelt
wird. Bei dieser Gelegenheit haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung eine starke Wirkung gefunden, die durch Vermengen einer
Titanverbindung, die ein Material ist, welches eine schwache positive
Aufladungseigenschaft zeigt, in den Siliciumoxidteilchen hervorgerufen
werden. Konkret haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung gefunden,
dass die Titanverbindung die Aufladungseigenschaft der Siliciumoxidteilchen
einregeln kann, ohne irgendwelche nachteiligen Wirkungen durch die Titanverbindung
hervorzurufen, indem eine Titanverbindung vorgesehen wird, die kein
Kristallsystem aufweist.
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Wenn
die Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen die Kristallinität von Titanoxid
aufweist, übt
die Titanverbindung in signifikanter Weise ihre individuellen Eigenschaften
aus und verursacht eine Zunahme ihrer positiven Aufladungseigenschaft.
Im Ergebnis nimmt die Haftung zwischen der auf der Oberfläche freiliegenden
Titanverbindung und eines oberflächenbehandelnden
Mittels eines Siliciumoxidteilchens ab, was eine Einregelung der
Teilchenverteilung schwierig macht, sodass die Eigenschaften des
Toners in ausgiebiger Weise nachteilig beeinflusst werden können. Daher
ist es nicht bevorzugt, dass die Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen
die Kristallinität
von Titanoxid aufweist.
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Ein
Rohmaterial und ein Verfahren zur Herstellung der eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen gemäß der vorliegenden Erfindung
sind nicht speziell beschränkt,
aber eines der Herstellungsbeispiele wird nachstehend beschrieben.
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Die
in der vorliegenden Erfindung einzusetzenden, eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen können erhalten werden, indem
eine Mischung aus einem halogenfreien Siloxan und einer flüchtigen
Titanverbindung in der Gasphase erhitzt und gesintert wird.
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Beispiele
für das
Siloxan schließen
ein geradkettiges Organosiloxan, ein cyclisches Organosiloxan und
eine Mischung daraus ein. Von diesen sind jene bevorzugt, die kein
Halogen enthalten.
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Beispiele
für das
vorstehend beschriebene Organosiloxan schließen Hexamethyldisiloxan, Octamethyltrisiloxan,
Octamethylcyclotetrasiloxan und Decamethylcyclopentasiloxan ein.
Diese Siloxane enthalten keine Halogene wie etwa Chlor und werden
bevorzugt durch Reinigung erhalten. Diese Siloxane können allein oder
in einer Kombination von zwei oder mehreren Arten von diesen eingesetzt
werden.
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Die
flüchtige
Titanverbindung ist nicht speziell beschränkt. Jede flüchtige Titanverbindung
wie etwa Titanchlorid, -alkoxid oder -acetylacetonat kann eingesetzt
werden, solange die flüchtige
Titanverbindung flüchtig
und in der Gasphase thermisch zersetzbar oder hydrolysierbar ist.
Diese flüchtigen
Titanverbindungen können
allein oder in einer Kombination von zwei oder mehreren Arten von
diesen eingesetzt werden.
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Spezielle
Beispiele für
die in der vorliegenden Erfindung einzusetzenden flüchtigen
Titanverbindungen schließen
flüchtige
Titanverbindungen ein, wie etwa: Titanalkoxide wie etwa Titantetramethoxid,
Titantetraethoxid, Titantetrapropoxid, Titantetrabutoxid und Diethoxytitanoxid,
tetrahalogenierte Titane wie etwa Titantetrachlorid und Titantetrabromid
und halogenierte Titanalkoxide wie etwa trihalogeniertes Monoalkoxytitan,
dihalogeniertes Dialkoxytitan und monohalogeniertes Trialkoxytitan.
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Eine
Mischung aus dem Siloxan und der flüchtigen Titanverbindung wird
in verflüssigter
Form bereitgestellt und in einen Brenner eingebracht. Dann wird
die verflüssigte
Mischung von einer mit einer Spitze versehenen Düse des Brenners zerstäubt, um
die Mischung zu entzünden.
Alternativ kann die Mischung aus dem Siloxan und der flüchtigen
Titanverbindung erhitzt werden und dann kann der Dampf daraus in
den Brenner eingeleitet werden, um den Dampf zu entzünden.
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In
der vorliegenden Erfindung werden die so erhaltenen eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen aufgrund der folgenden Gründe bevorzugt
eingesetzt. D. h., in solchen Siliciumoxidteilchen ist die Titanverbindung
gleichmäßig dispergiert.
Somit weisen die Siliciumoxidteilchen eine gute Aufladungseigenschaft
und eine hervorragende gleichmäßige Reaktivität mit einem
oberflächenbehandelnden
Mittel auf.
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Eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen können zudem
erhalten werden, indem eine Mischung aus einer halogenierten Siliciumverbindung
und einer halogenierten Titanverbindung bei hohen Temperaturen in
der Gasphase gesintert wird. Allerdings können im Hinblick auf die Eigenschaften
der Rohmaterialien eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen
wie jene, die in der vorliegenden Erfindung gezeigt sind, welche
nicht kristallin sind, nicht erhalten werden. Als Ausgangsmaterial
wird eine große
Menge halogenierter Verbindungen eingesetzt, was dazu führt, dass
die erzeugten Siliciumoxidteilchen Halogen als Verunreinigungen
enthalten. Die Halogenverunreinigungen werden im Wesentlichen unerwünschte Wirkungen auf
die Aufladungseigenschaft des Toners und insbesondere in signifikanter
Weise auf einen Toner haben, der ein Ablösemittel enthält, was
zu Schwierigkeiten einschließlich
einer Tonerverstreuung und Schleierbildung unter den Bedingungen
einer hohen Temperatur und großer
Feuchtigkeit führt.
Daher ist es in der vorliegenden Erfindung nicht bevorzugt, eine
große
Menge halogenierter Verbindungen als Ausgangsmaterial einzusetzen.
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Darüber hinaus
können
die Siliciumoxidteilchen gemäß der vorliegenden
Erfindung zudem durch Vermischen von feinen Siliciumoxidteilchen
mit feinen amorphen Titanoxidteilchen und dann durch Sintern der
Mischung bei einer niedrigen Temperatur von ungefähr 800 °C erhalten
werden. Allerdings ist es in diesem Fall schwierig, die Mischung
gleichmäßig zu dispergieren,
da sowohl die feinen Siliciumoxidteilchen als auch die feinen amorphen
Titanoxidteilchen als Rohmaterialien eingesetzt werden. Daher kann
sich die Verteilung der Ladungsmenge leicht verbreitern.
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Darüber hinaus
nimmt das Kristallwachstum der feinen amorphen Titanoxidteilchen
in bemerkenswerter Weise zu, wenn die Sintertemperatur höher als
800 °C liegt.
Somit können
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen ähnlich jenen
in der vorliegenden Erfindung, die nicht kristallin sind, nicht
erhalten werden.
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Der
Gehalt der Titanverbindung in den eine Titanverbindung enthaltenden
Siliciumoxidteilchen beträgt bevorzugt
0,1 bis 20 Massenteile (bezogen auf 100 Massenteile der eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen). Aus dem folgenden Grund ist
es nicht bevorzugt, dass der Gehalt der Titanverbindung 20 Massenteile übersteigt.
Die negativen Eigenschaften der Siliciumoxidteilchen nehmen stark
ab, wenn ihr Gehalt 20 Massenteile übersteigt, sodass die Verteilung
der Aufladungsmenge des Toners sich verbreitern und eine angemessene
Ladungsmenge kaum beibehalten wird. Aus dem folgenden Grund ist
es zudem nicht bevorzugt, dass der Gehalt der Titanverbindung weniger
als 0,1 Massenteile beträgt.
Die negativen Eigenschaften der Siliciumoxidteilchen treten besonders
hervor, wenn ihr Gehalt weniger als 0,1 Massenteile beträgt, sodass
die Ladungsmenge des Toners unter der Bedingung einer geringen Feuchtigkeit
extrem zunehmen wird.
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Beispiele
für in
der vorliegenden Erfindung einzusetzende oberflächenbehandelnde Mittel für die eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen schließen ein: Kupplungsmittel wie
etwa Silankupplungsmittel, Titanatkupplungsmittel, Aluminiumkupplungsmittel
und Zirconiumaluminatkupplungsmittel, ein Siliconöl und einen
Siliconlack.
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Zum
Beispiel können
eingesetzt werden: Alkylalkoxysilane wie etwa Dimethyldimethoxysilan,
Trimethylethoxysilan und Butyltrimethoxysilan; und Silankupplungsmittel
wie etwa Dimethyldichlorsilan, Trimethylchlorsilan, Allyldimethylchlorsilan,
Hexamethyldisilazan, Allylphenyldichlorsilan, Benzyldimethylchlorsilan,
Vinyltriethoxysilan, γ-Methacryloxypropyltrimethoxysilan,
Vinyltriacetoxysilan, Divinylchlorsilan und Dimethylvinylchlorsilan.
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Es
ist bevorzugt, die Teilchen mit einer Silazanverbindung allein oder
mit einer Kombination aus einer Silazanverbindung und einem Siliconöl zu behandeln,
mehr bevorzugt mit einer Kombination aus Hexamethyldisilazan und
einem Dimethylsiliconöl
als einem oberflächenbehandelnden
Mittel für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen in der
vorliegenden Erfindung, damit eine gute Aufladungseigenschaft und Übertragungseigenschaft
erzielt werden kann.
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Um
die Eigenschaften des oberflächenbehandelnden
Mittels maximal auszunutzen, während
ein Zusammenkleben der Siliciumoxidteilchen verhindert wird, beträgt die zugegebene
Menge des oberflächenbehandelnden
Mittels bevorzugt 1 bis 30 Massenteile und mehr bevorzugt 3 bis
20 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile der eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen.
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Um
in der vorliegenden Erfindung die Oberfläche der eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen zu behandeln, können jegliche
Verfahren einschließlich
eines Nassverfahrens und eines Trockenverfahrens eingesetzt werden,
aber die vorliegende Erfindung ist nicht speziell darauf beschränkt, diese
Verfahren einzusetzen.
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Es
ist bevorzugt, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen durchschnittlichen Durchmesser der Primärteilchen
von 10 bis 400 nm aufweisen.
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Der
durchschnittliche Durchmesser der Primärteilchen der Siliciumoxidteilchen
liegt bevorzugt im Bereich von 1 bis 400 nm, um den Toner mit Fließfähigkeit
und einer Abriebeigenschaft auszustatten. Wenn der durchschnittliche
Durchmesser des Primärteilchens
weniger als 1 nm beträgt,
werden die Siliciumoxidteilchen leicht in die Oberfläche eines
Tonerteilchen eingebettet. Somit wird sich der Toner in einem frühen Stadium verschlechtern,
die Haltbarkeit des Toners wird leicht abnehmen und seine Abriebeigenschaft
wird leicht gering.
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Die
Fließfähigkeit
des Toners nimmt ab, und daher wird seine Ladung leicht ungleichmäßig, wenn
der durchschnittliche Durchmesser des Primärteilchens 400 nm übersteigt.
Im Ergebnis verschlechtert sich die Qualität des Bildes und zudem verstreut
sich der Toner leicht und es tritt leicht eine Schleierbildung auf.
Darüber
hinaus ist die Oberfläche
eines Lichtleiters dafür
anfällig,
stark verkratzt zu werden, und Bildfehler können leicht hervorgerufen werden.
Zusätzlich
kann ein Reinigungselement wie etwa ein Reinigungsblatt leicht verformt
oder beschädigt
werden.
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Um
die Oberfläche
des Lichtleiters abzuschaben und auf der Oberfläche des Lichtleiters anhaftende Materialien
zu entfernen, wird der Toner zeitweilig in einem Druckbindungsabschnitt
zwischen der Oberfläche des
Lichtleiters und dem Reinigungselement wie etwa einem Reinigungsblatt
zurückgehalten,
wenn die Oberfläche
des Lichtleiters von dem Toner gereinigt wird. Die eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen auf der Oberfläche der zurückgehaltenen Tonerteilchen
führen
zu einem Abschaben der Oberfläche
des Lichtleiters und zur Beseitigung der darauf anhaftenden Materialien.
Allerdings ist es bevorzugt, dass die eine Titanverbindung enthaltenden
Siliciumoxidteilchen nahezu wie agglomeratfreie Primärteilchen
dispergiert sind und gleichmäßig auf
die Oberfläche
der Tonerteilchen aufgebracht sind, ohne darin eingebettet zu sein.
Um die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen mit
einer zweckmäßigen Abrieb-
bzw. Abschabeeigenschaft zu versehen, liegt ihr durchschnittlicher
Durchmesser des Primärteilchens
im Bereich von 1 bis 400 nm. Ein Durchmesser des Primärteilchens
innerhalb solch eines Bereichs ist sehr wirksam, wenn ein festgelegtes
Intensitätsverhältnis bei
der Röntgenbeugung
der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen das Niveau
der vorliegenden Erfindung hat.
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Die
Siliciumoxidteilchen mit dem durchschnittlichen Durchmesser der
Primärteilchen
innerhalb des vorstehenden Bereichs können erhalten werden, indem
die Reaktionstemperatur der Flammenhydrolyse, die Sintertemperatur
der Rohmaterialmischung sowie ihre Zeitdauern dafür beim Herstellungsverfahren
eingeregelt werden.
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Die
BET der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen gemäß der vorliegenden
Erfindung liegt bevorzugt im Bereich von 5 bis 300 m2/g.
Eine spezifische BET-Oberfläche
der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen von weniger
als 5 m2/g zeigt an, dass die Teilchen große Teilchendurchmesser
aufweisen und dass Agglomerate oder grobe Teilchen vorliegen können. Somit
treten leicht Probleme einschließlich einer Verminderung der
Fließfähigkeit
des Toners, Kratzer auf der Oberfläche des Lichtleichters und Verformung
oder Schädigung
eines Reinigungselements wie etwa eines Reinigungsblatts auf. Wenn
darüber hinaus
der Teilchendurchmesser der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
oberhalb des vorstehenden Bereichs liegt, lösen sich die Siliciumoxidteilchen
von den Tonerteilchen leicht ab. Somit kann eine große Menge
an freien, eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
in der Entwicklungsvorrichtung zurückbleiben oder an verschiedenen
Vorrichtungen in dem Körper
eines bilderzeugenden Geräts
anhaften, was nachteilige Einflüsse
auf die Vorrichtungen hervorruft. Daher ist es nicht bevorzugt,
dass der Teilchendurchmesser der eine Titanverbindung enthaltenden
Siliciumoxidteilchen oberhalb des vorstehenden Bereichs liegt.
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Die
Wasserabsorption der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
nimmt zu, wenn die spezifische BET-Oberfläche der eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen größer als 300 m2/g ist.
In diesem Fall kann daher die Aufladungseigenschaft des Toners nachteilig
beeinflusst werden. Insbesondere nimmt unter der Bedingung einer
hohen Feuchtigkeit die Menge der triboelektrischen Aufladung des
Toners ab und dann werden eine Verstreuung des Toners, eine Schleierbildung
und eine Verschlechterung des Bildes hervorgerufen.
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Eine
BET der Siliciumoxidteilchen innerhalb des vorstehenden Bereichs
kann erzielt werden, indem die Reaktionstemperatur der Flammenhydrolyse,
die Sintertemperatur der Rohmaterialmischung sowie ihre Zeitdauern
in dem Herstellungsverfahren eingeregelt werden. Sie kann zudem
eingestellt werden, indem die Bedingung für die Oberflächenbehandlung
der Siliciumoxidteilchen verändert
wird.
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Die
zugegebene Menge der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt
bevorzugt 0,1 bis 5 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile der
Tonerteilchen. Wenn die zugegebene Menge der Siliciumoxidteilchen
weniger als 0,1 Massenteile beträgt,
sind die Wirkungen der Verbesserung der Aufladungseigenschaft und
der Übertragungseigenschaft
leicht gering. Wenn zusätzlich die
zugegebene Menge der Siliciumoxidteilchen 5 Massenteile übersteigt,
nimmt die Fließfähigkeit
des Toners übermäßig ab,
so dass eine gleichmäßige Aufladung
verhindert werden kann.
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Der
Toner der vorliegenden Erfindung kann ein oder mehrere Arten anorganischer
feiner Teilchen zusätzlich
zu den eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen einschließen, falls
dies erforderlich ist. Die anorganischen feinen Teilchen, welche
hier verwendet werden können,
sind die in der Technik bekannten, einschließlich: feine Teilchen von Metalloxiden
wie etwa feine Siliciumoxidteilchen, feine Aluminiumoxidteilchen,
feine Titanoxidteilchen, feine Zirkoniumoxidteilchen, feine Magnesiumoxidteilchen
und Zinkoxid, Nitride wie etwa feine Teilchen aus Bornitrid, feine
Teilchen aus Aluminiumnitrid und feine Teilchen aus Kohlenstoffnitrid,
Calciumtitanat, Strontiumtitanat, Bariumtitanat und Magnesiumtitanat.
Insbesondere werden bevorzugt anorganische feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser des Primärteilchens von 1 bis 200 nm eingesetzt.
Um die Teilchen mit erwünschten
Eigenschaften zu versehen, ist es zusätzlich bevorzugt, die Oberfläche der
Teilchen mit einem oberflächenbehandelnden
Mittel zu behandeln. Hier kann das oberflächenbehandelnde Mittel eines
von jenen sein, die in der Technik bekannt sind, wie es vorstehend
beschrieben wurde.
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Ein
für die
Tonerteilchen zu verwendendes Bindeharz kann eines von verschiedenen
Harzmaterialien sein, die in der Technik als Bindeharze für Toner
bekannt sind.
-
Beispiele
für das
Bindeharz schließen
ein: Styrolcopolymere wie etwa Polystyrol, ein Styrol/Butadien-Copolymer
und ein Styrol/Acryl-Copolymer, Ethylencopolymere wie etwa Polyethylen,
ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer und ein Ethylen/Vinylalkohol-Copolymer
und Harze wie etwa ein Phenolharz, ein Epoxidharz, ein Acrylphthalatharz,
ein Polyamidharz, ein Polyesterharz und ein Maleinsäureharz.
Diese Harze können
allein oder in einer Kombination von zwei oder mehreren Arten eingesetzt
werden.
-
Von
diesen Harzen ist es bevorzugt, eines einzusetzen, welches verglichen
mit anderen eine höhere negative
Aufladungseigenschaft aufweist. D. h., (a) ein Polyesterharz, (b)
ein Hybridharz einschließlich
einer Polyesterharzeinheit und einer Vinylcopolymereinheit oder
(c) eine Mischung daraus wird bevorzugt eingesetzt. Die Verwendung
des Hybridharzes verstärkt
die Wirkungen in der vorliegenden Erfindung. Insbesondere ermöglichen
diese Harze in Kombination mit einem Ablösemittel, dass das Ablösemittel
zum Zeitpunkt der Fixierung in effektiver Weise wirkt. Somit weist
jedes dieser Harze eine hervorragende Fixiereigenschaft und zudem
eine gute Farbmischeigenschaft, Thermostabilität und Antiblockiereigenschaft
auf und ist daher für
einen Farbtoner geeignet. Allerdings können ihre Fähigkeiten für eine negative Aufladung leicht
stark werden, was eine übermäßige Aufladung
hervorruft. Allerdings kann solch ein Nachteil verbessert werden,
indem die für
die vorliegende Erfindung eingesetzten, Titan enthaltenden Siliciumoxidteilchen
eingesetzt werden, was dazu führt,
dass ein hervorragender Toner erhalten wird. Hier bedeutet der Ausdruck „das Bindeharz
des Toners ist ein Polyesterharz",
dass das Bindeharz hauptsächlich
aus einem Polyesterharz besteht.
-
Der
Toner der vorliegenden Erfindung enthält ein oder mehrere Ablösemittel.
-
Die
in der vorliegenden Erfindung einzusetzenden Ablösemittel können jene sein, die in der
Technik bekannt sind. Von diesen schließen insbesondere in der vorliegenden
Erfindung einzusetzende bevorzugte Ablösemittel Ablösemittel
aus aliphatischem Kohlenwasserstoff ein. Solche Ablösemittel
aus aliphatischem Kohlenwasserstoff schließen ein: ein Alkylenpolymer
mit geringem Molekulargewicht, welches durch radikalische Polymerisation
eines Alkylens unter hohen Drücken
oder durch eine Polymerisation von diesem mit einem Ziegler-Natta-Katalysator unter
niedrigen Drücken
erhalten ist, ein Alkylenpolymer, das durch thermische Zersetzung
eines Alkylenpolymers mit hohem Molekulargewicht erhalten ist, und
ein Ablösemittel
aus synthetischem Kohlenwasserstoff, welches aus dem Destillationsrückstand
eines Kohlenwasserstoffs erhalten wird, welcher durch das AG-Verfahren aus einem
Synthesegas erhalten wird, das Kohlenmonoxid und Wasserstoff enthält, oder
welcher durch Hydrierung des Synthesegases erhalten wird. Darüber hinaus
sind Ablösemittel, die
durch Fraktionieren eines Ablösemittels
aus Kohlenwasserstoff unter Verwendung eines Press-Ausschwitz-Verfahrens,
eines Lösungsmittelverfahrens,
von Vakuumdestillation oder einer fraktionierten Kristallisation
erhalten sind, mehr bevorzugt. Der Kohlenwasserstoff als Grundmaterial
ist bevorzugt einer ausgewählt aus:
einem Kohlenwasserstoff, der durch Umsetzen von Kohlenmonoxid und
Wasserstoff unter Einsatz eines Metalloxidkatalysators (die meisten
von diesen sind Mehrkomponentensysteme, die jeweils zwei oder mehr Komponenten
enthalten) hergestellt wird (z. B. ein Kohlenwasserstoff, der unter
Einsatz des Synthol-Verfahrens oder eines Hydrocal-Verfahrens unter
Einsatz eines Fließbettkatalysators
synthetisiert ist); ein Kohlenwasserstoff mit bis zu mehreren Hundert
Kohlenstoffatomen, der durch das AG-Verfahren unter Einsatz eines bezeichneten
Katalysatorbetts erhalten ist, bei dem eine große Menge ablösemittelartiger
Kohlenwasserstoffe erhalten werden kann; und ein Kohlenwasserstoff,
der durch Polymerisieren von Alkylenen wie etwa Ethylen unter Einsatz
eines Ziegler-Natta-Katalysators hergestellt ist, da die Kohlenwasserstoffe
lange gesättigte
gradkettige Kohlenwasserstoffe mit wenigen kleinen Verzweigungen
sind. Insbesondere ist das Ablösemittel,
welches durch das Verfahren ohne Verwendung der Polymerisation von
Alkylen hergestellt ist, aufgrund seiner Molekulargewichtsverteilung
bevorzugt.
-
Die
Molekulargewichtsverteilung des Ablösemittels weist ein Hauptsignal
bevorzugt in einem Molekulargewichtsbereich von 400 bis 2400 und
mehr bevorzugt in einem Molekulargewichtsbereich von 430 bis 2000 auf.
Solche eine Molekulargewichtsverteilung ermöglicht es, dass der Toner bevorzugte
thermische Eigenschaften aufweist.
-
Um
zu ermöglichen,
dass der Toner zum Zeitpunkt der Fixierung bevorzugter wirkt, beträgt der Schmelzpunkt
des Ablösmittels
bevorzugt 60 bis 100 °C
und mehr bevorzugt 65 bis 90 °C.
Darüber
hinaus bedeutet eine endotherme Spitzentemperatur des Toners der
vorliegenden Erfindung eine Temperatur, welche den maximalen Wert
zeigt, durch den auf einer endothermen Kurve bei einer Differentialabtastkalorimetrieanalyse
(DSC) des Toners, welcher das Ablösemittel enthält, eine
endotherme Spitze des Hauptsignals erhalten wird. Die endotherme
Spitze meint den Wert einer physikalischen Eigenschaft, deren Ursprung
im Schmelzpunkt des Ablösemittels
liegt.
-
Die
Menge des zu verwendenden Ablösemittels
beträgt
0,1 bis 20 Massenteile und bevorzugt 0,5 bis 10 Massenteile bezogen
auf 100 Massenteile des Bindeharzes.
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Das
Verfahren zum Zugeben des Ablösemittels
ist nicht speziell beschränkt.
Im Allgemeinen kann das Ablösemittel
zu dem Toner durch ein Verfahren zugegeben werden, welches die Schritte
einschließt:
Lösen eines
Harzes in einem Lösungsmittel,
Erhöhen
der Temperatur der Harzlösung
und Zugeben des Ablösemittels und
Vermischen der Harzlösung
unter Rühren,
oder durch ein Verfahren, bei dem das Ablösemittel mit dem Harz zum Zeitpunkt
des Verknetens vermischt wird.
-
In
der vorliegenden Erfindung können
Farbstoffe und/oder Pigmente, die in der Technik bekannt sind, als
Farbmittel der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden.
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Beispiele
für ein
Farbpigment eines magentafarbenen Toners schließen ein: C.I. Pigment Red 1,
2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19,
21, 22, 23, 30, 31, 32, 37, 38, 39, 40, 41, 48, 49, 50, 51, 52,
53, 54, 55, 57, 58, 60, 63, 64, 68, 81, 83, 87, 88, 89, 90, 112,
114, 122, 155, 163, 202, 206, 207 und 209; C.I. Pigment Violet 19;
und C.I. Vat Red 1, 2, 10, 13, 15, 23, 29 und 35.
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Das
Pigment kann alleine verwendet werden. Bevorzugt kann das Pigment
in Kombination mit einem Farbstoff eingesetzt werden, um seine Definition
hinsichtlich der Bildqualität
eines Vollfarbbildes zu verbessern.
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Beispiele
für einen
magentafarbenen Tonerfarbstoff schließen ein: öllösliche Farbstoffe, wie etwa
C.I. Solvent Red 1, 3, 8, 23, 24, 25, 27, 30, 49, 81, 82, 83, 84,
100, 109 und 121, C.I. Disperse Red 9, C.I. Solvent Violet 8, 13,
14, 21 und 27, und C.I. Disperse Violet 1; und basische Farbstoffe
wie etwa C.I. Basic Red 1, 2, 9, 12, 13, 14, 15, 17, 18, 22, 23,
24, 27, 29, 32, 34, 35, 36, 37, 38, 39 und 40 und C.I. Basic Violet
1, 3, 7, 10, 14, 15, 21, 25, 26, 27 und 28.
-
Beispiele
für ein
Farbpigment eines cyanfarbenen Toners schließen ein: C.I. Pigment Blue
2, 3, 15, 16 und 17; C.I. Vat Blue 6; C.I. Acid Blue 45 und Kupferphthalocyaninpigmente,
die jeweils eine Phthalocyaninstruktur aufweisen, die mit 1 bis
5 Methylphthalimidgruppen substituiert ist, wie es in der folgenden
Formel (1) gezeigt ist. [Formel
(1)]
- (wobei n eine ganze Zahl von 1 bis 5 bezeichnet).
-
Beispiele
für ein
Farbpigment eines gelben Toners schließen ein: C.I. Pigment Yellow
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 23, 65, 73,
74, 83, 97, 155 und 180; und C.I. Vat Yellow 1, 3 und 20.
-
Farbstoffe
wie etwa C.I. Direct Green 6, C.I. Basic Green 4, C.I. Basic Green
6 und C.I. Solvent Yellow 162 können
ebenfalls verwendet werden.
-
Als
ein in der vorliegenden Erfindung einzusetzendes schwarzes Farbmittel
können
Ruß, eine
magnetische Substanz oder ein schwarzes Farbmittel, welches durch
Vermengen der Farben von gelben, magentafarbenen und cyanfarbenen
Farbstoffen erhalten wird, eingesetzt werden.
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Die
eingesetzte Menge des Farbmittels beträgt bevorzugt 0,1 bis 15 Massenteile,
mehr bevorzugt 0,5 bis 12 Massenteile und am meisten bevorzugt 2
bis 10 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile des Bindeharzes.
-
Als
ein Verfahren zur Herstellung der Tonerteilchen, die in der vorliegenden
Erfindung zu verwenden sind, wird eingesetzt: ein Verfahren, welches
die Schritte des guten Verknetens der Komponenten mit einer Heizknetvorrichtung
wie etwa einer Heizwalze, einem Kneter oder einem Extruder, des
mechanischen Pulverisierens der verkneteten Komponenten und des
Klassifizierens der pulverisierten Pulver, um Tonerteilchen zu erhalten,
umfasst; ein Verfahren, bei dem ein Material wie etwa ein Farbmittel
in einer Bindeharzlösung
dispergiert wird und die Dispersion sprühgetrocknet wird, um Tonerteilchen
zu erhalten; ein Verfahren, bei dem ein festgelegtes Material in
einem polymerisierbaren Monomer vermischt wird, welches bereitgestellt
ist, um ein Bindeharz auszubilden, um eine Monomerzusammensetzung
zu erhalten, und bei dem eine emulgierte Suspension dieser Zusammensetzung
polymerisiert wird, um Tonerteilchen zu erhalten; oder dergleichen.
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In
der vorliegenden Erfindung kann der Toner eine metallorganische
Verbindung enthalten. Bevorzugte Beispiele für die in der vorliegenden Erfindung
zu verwendende metallorganische Verbindung schließen Verbindungen
ein, die durch Vermischen aromatischer Carbonsäuren und zwei- oder mehrwertiger
Metalle hergestellt werden.
-
Beispiele
für die
aromatischen Carbonsäuren
sind mit den folgenden drei Formeln (2) bis (4) gezeigt.
(wobei
R
1 bis R
7 die gleiche
oder unterschiedliche Gruppen bezeichnen und ein Wasserstoffatom,
eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe
mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, -OH, -NH
2, -NH(CH
3), -N(CH
3)
2, -OCH
3, -O(C
2H
3), -COOH oder
-CONH
2 bezeichnen).
-
Ein
bevorzugter R1 schließt eine Hydroxygruppe, eine
Aminogruppe und eine Methoxygruppe ein. Von diesen ist eine Hydroxygruppe
bevorzugt. Eine besonders bevorzugte aromatische Carbonsäure schließt ein Dialkylsalicylat
wie etwa Di-tert-butylsalicylat ein.
-
Bevorzugte
Metalle, welche die metallorganischen Verbindungen ausbilden, sind
zwei- oder mehrwertige Metallatome. Beispiele für zweiwertige Metalle schließen Mg2+, Ca2+, Sr2+, Pb2+, Fe2+, Co2+, Ni2+, Zn2+ und Cu2+ ein. Von den zweiwertigen Metallen sind
Zn2+, Ca2+, Mg2+ und Sr2+ bevorzugt.
Beispiele für
drei- oder mehrwertige Metalle schließen Al3+,
Cr3+, Fe3+ und Ni3+ ein. Von diesen sind Al3+,
Fe3+, Cr3+ und Zn2+ bevorzugt, und Al3+ ist
besonders bevorzugt.
-
In
der vorliegenden Erfindung sind die metallorganischen Verbindungen
bevorzugt Aluminium-di-tert-butylsalicylatverbindungen
und Zink-di-tert-butylsalicylatverbindungen.
-
Eine
Metallverbindung einer aromatischen Carbonsäure kann z. B. synthetisiert
werden, indem eine aromatische Carbonsäure in wässrigem Natriumhydroxid gelöst wird,
eine wässrige
Lösung,
die ein zwei- oder mehrwertiges Metallatom enthält, in das wässrige Natriumhydroxid
getropft wird, die Mischung unter Hitze gerührt wird, der pH der resultierenden
wässrigen
Lösung
eingestellt wird, die Lösung
auf Raumtemperatur abgekühlt
wird und die Lösung abfiltriert
und mit Wasser gewaschen wird. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht
auf solch ein Verfahren beschränkt.
-
Die
einzusetzende Menge der metallorganischen Verbindung beträgt bevorzugt
0,1 bis 10 Massenteile und mehr bevorzugt 0,2 bis 5 Massenteile
bezogen auf 100 Massenteile des Bindeharzes, um die Viskoelastizitätseigenschaft
und die Eigenschaft der Reibungsaufladung des Toners einzustellen.
-
Um
die Aufladungseigenschaft des Toners der vorliegenden Erfindung
weitergehend zu stabilisieren, können
von den vorstehenden metallorganischen Verbindungen verschiedene
Verbindungen als ladungseinregelnde Mittel eingesetzt werden, falls
dies notwendig ist. Beispiele für
die ladungseinregelnden Mittel können Nigrosin-
und Imidazolverbindungen einschließen. Die zu verwendende Menge
des ladungseinregelnden Mittels beträgt 0,1 bis 10 Massenteile und
bevorzugt 0,1 bis 7 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile des
Bindeharzes.
-
Wenn
der Toner als einer mit einer negativen Aufladungseigenschaft versehener
bereitgestellt ist, sind in der vorliegenden Erfindung als ladungseinregelnde
Mittel, welche eine negative Aufladungseigenschaft zeigen, metallorganische
Komplexe und Chelatverbindungen wirksam. Beispiele für die metallorganischen
Komplexe schließen
Monoazometallkomplexe, Acetylacetonmetallkomplexe und Metallkomplexe
auf der Basis aromatischer Hydroxycarbonsäuren oder aromatischer Dicarbonsäuren ein.
Alternativ können
aromatische Hydroxycarbonsäuren,
aromatische Mono- und Polycarbonsäuren und Metallsalze davon,
Anhydrid-, Ester- oder Phenolderivate wie etwa Bisphenol zugegeben
sein.
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Wenn
der Toner als einer mit einer positiven Aufladungseigenschaft versehener
bereitgestellt ist, ist es in der vorliegenden Erfindung bevorzugt,
ein ladungseinregelndes Mittel hinzuzugeben, welches eine positive Aufladungseigenschaft
zeigt, wie etwa eine Nigrosin- oder Triphenylmethanverbindung, ein
Rhodaminfarbstoff oder Polyvinylpyridin.
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Im
Falle der Herstellung eines Farbtoners ist es bevorzugt, ein farbloses
oder leicht gefärbtes,
eine positive Ladung einregelndes Mittel zu verwenden, welches den
Farbton des Toners nicht beeinflusst.
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Als
Nächstes
wird der Teilchendurchmesser des in der vorliegenden Erfindung zu
verwendenden Toners beschrieben.
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Als
Ergebnis ausgiebiger Studien hinsichtlich der Bilddichte, der Reproduzierbarkeit
von Glanzpunkten (Halbtonreproduzierbarkeit) und der Reproduzierbarkeit
einer feinen Linie beträgt
der gewichtsgemittelte Teilchendurchmesser eines Toners, zu dem
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen von außen hinzugegeben
sind, bevorzugt 3 bis 9 μm.
-
Wenn
der gewichtsgemittelte Teilchendurchmesser des Toners 9 μm übersteigt,
gibt es im Wesentlichen wenige Tonerteilchen, welche zu einer hohen
Bildqualität
beitragen können.
Somit haftet der Toner nur schwierig in genauer Weise auf dem winzigen
elektrostatischen Bild auf der lichtempfindlichen Trommel an, seine
Reproduzierbarkeit von Glanzpunkten ist gering und zudem ist seine
Auflösung
gering. Daher befindet sich eine überschüssige Menge des Toners auf
dem elektrostatischen Bild und somit kann leicht eine Erhöhung des
Tonerverbrauchs auftreten.
-
Wenn
andererseits der geweichtsgemittelte Teilchendurchmesser des Toners
weniger als 3 μm
beträgt,
kann die Aufladungsmenge pro Masseneinheit des Toners leicht zunehmen,
während
die Konzentration des Toners abnimmt. Insbesondere tritt unter den
Bedingungen niedriger Temperatur und geringer Feuchtigkeit leicht
eine Verminderung der Bilddichte auf. Insbesondere ist ein Toner
mit einem gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser von weniger als
3 μm nicht
geeignet, ein Bild mit einem hohen Flächenanteil des Bildes wie etwa
ein graphisches Bild zu entwickeln.
-
Wenn
der gewichtsgemittelte Teilchendurchmesser des Toners weniger als
3 μm beträgt und der
Toner mit Trägern
als ein Zweikomponentenentwickler eingesetzt wird, nimmt die Menge
des Ablösemittels
nahe der Oberfläche
des Toners extrem zu, da die spezifische Oberfläche des Toners zunimmt. Somit
erfolgt eine Kontaktelektrifizierung bzw. Kontaktaufladung des Toners
mit einem Träger
nicht reibungslos, sodass die Menge des Toners, welche nicht ausreichend
aufgeladen wird, zunehmen kann, was zu einem bemerkenswerten Verstreuen
des Toners in einem Nicht-Bildbereich und zu Schleierbildung führt. Um
diesem Phänomen
zu begegnen, kann der Durchmesser des Trägers verringert werden, um
die spezifische Oberfläche
des Trägers
wirksam auszunutzen. Bei einem Toner mit einem gewichtsgemittelten
Teilchendurchmesser von weniger als 3 μm kleben allerdings die Tonerteilchen
leicht automatisch zusammen. Somit kann der Toner nicht gleichmäßig mit dem
Träger
in einem kurzen Zeitraum vermischt werden. Zusätzlich führt die Beständigkeit
des Toners gegenüber
kontinuierlicher Zufuhr leicht zu Schleierbildung.
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Der
Toner mit einem gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser innerhalb
des vorstehenden Bereichs wurde erhalten, indem die Pulverisierungsbedingung
der Teilchen mit einem Luftstrahlpulverisierer oder einem mechanischem
Pulverisierer, die Bedingung des Klassifizierens der feinen Teilchen
usw. bei dem Herstellungsverfahren des Toners verändert wurden.
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Der
Toner der vorliegenden Erfindung kann bei der Tonerentwicklung eines
unmagnetischen Einkomponentensystems oder eines unmagnetischen Zweikomponentensystems
eingesetzt werden.
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Wenn
der Toner der vorliegenden Erfindung als Zweikomponentenentwickler
eingesetzt wird, schließen
Beispiele von Trägern,
die mit dem Toner verwendet werden können, oberflächenoxidierte
oder nicht oxidierte Metalle aus Eisen, Nickel, Kupfer, Zink, Cobalt,
Mangan, Chrom oder Seltener Erde und Legierungen, Oxide und Ferrite
davon ein.
-
Insbesondere
ist ein magnetisches Ferritteilchen, das hauptsächlich aus den drei Elementen
Mangan, Magnesium und Eisen besteht (Mn-Mg-Fe), bevorzugt, um einen
Toner mit guter Aufladungseigenschaft bereitzustellen. Es ist insbesondere
bevorzugt, in die magnetischen Ferritteilchen aus drei Elementen (Mn-Mg-Fe)
Silicium in einer Konzentration von 0,001 bis 1 Massenteil und mehr
bevorzugt 0,005 bis 0,5 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile
der magnetischen Ferriteilchen einzubringen, wenn ein Siliconharz
als ein Überzugsharz
für die
magnetischen Ferritteilchen eingesetzt wird.
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Die
Träger
sind bevorzugt mit einem Harz beschichtet bzw. überzogen. Bevorzugt ist das
Harz ein Siliconharz. Insbesondere in dem Fall, dass der Toner der
vorliegenden Erfindung als Farbtoner eingesetzt wird, ist ein stickstoffhaltiges
Siliconharz oder ein modifiziertes Siliconharz, das durch Reaktion
zwischen einem stickstoffhaltigen Silankupplungsmittel und einem
Siliconharz gebildet wird, dahingehend bevorzugt, dem Farbtoner
negative Reibungsladungen und eine Umweltstabilität zu verleihen
und zu verhindern, dass die Oberfläche des Trägers verschmutzt wird.
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Die
Träger
weisen bezogen auf den gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser des
Toners einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von bevorzugt
15 bis 60 μm
und mehr bevorzugt 25 bis 50 μm
auf.
-
Um
den Toner in allen Umgebungen mit einer stabilen Aufladungseigenschaft
zu versehen, sind die Oberflächen
der Träger
bevorzugt mit einem Harz beschichtet.
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Als
ein Verfahren zum Beschichten der Oberflächen der Träger mit einem Harz kann jedes
herkömmlich
in der Technik bekannte Verfahren eingesetzt werden, z. B. ein Verfahren,
welches die Schritte des Lösens oder
Suspendierens eines Harzes in einem Lösungsmittel einschließt, um das
Harz auf Träger
aufzubringen und daran anzuhaften, oder ein Verfahren, bei dem ein
Harz in Pulverform bereitgestellt und einfach mit den Trägern vermischt
wird.
-
Obwohl
sich die Befestigungsmaterialien für die Oberfläche des
Trägers
zwischen den Tonern unterscheiden, können z. B. Polytetrafluorethylen,
Monochlortrifluorethylenpolymere, Polyvinylidenfluorid, Siliconharze,
Polyesterharze, Styrolharze, Acrylharze, Polyamid, Polyvinylbutyral
und Aminoacrylatharze zweckmäßig allein
oder in Kombination eingesetzt werden.
-
Insbesondere
ist das Siliconharz im Hinblick auf eine ladungsverleihende Eigenschaft,
die Eigenschaft, dass der Toner nicht erschöpft wird, usw. bevorzugt.
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Die
zu verwendende Menge des Beschichtungsharzes beträgt bevorzugt
0,1 bis 30 Massenteile und mehr bevorzugt 0,2 bis 15 Massenteile
bezogen auf 100 Massenteile des Trägers.
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Um
einen Zweikomponentenentwickler durch Vermischen eines Entwicklers
mit dem Toner der vorliegenden Erfindung herzustellen, kann im Allgemeinen
ein bevorzugtes Ergebnis erzielt werden, wenn der Toner so mit Trägern vermischt
wird, dass die Tonerkonzentration in dem Entwickler 2 bis 15 Massenprozent,
bevorzugt 3 bis 13 Massenprozent und mehr bevorzugt 4 bis 10 Massenprozent
beträgt.
Wenn die Tonerkonzentration weniger als 2 Massenprozent beträgt, kann
die Bilddichte leicht abnehmen. Zusätzlich ist eine Tonerkonzentration
von weniger als 2 Massenprozent nicht bevorzugt, da sich der Entwickler
leicht verschlechtern kann, wenn ein Toner eingesetzt wird, der
wie in der vorliegenden Erfindung ein Ablösemittel enthält. Wenn
die Tonerkonzentration 15 Massenprozent übersteigt, verbreitert sich
die Verteilung der Ladungsmenge des Toners, was zu einer Schleierbildung
oder einem Verstreuen des Toners im Inneren des Geräts führt. Daher
ist eine Konzentration oberhalb von 15 Massenprozent nicht bevorzugt.
-
Hiernach
wird ein Verfahren zum Messen eines jeden physikalischen Eigenschaftswerts
beschrieben, der in der vorliegenden Erfindung zu verwenden ist.
-
[Verfahren zum Messen
von Ia und Ib der Siliciumoxidteilchen]
-
In
der vorliegenden Erfindung wird eine Röntgenbeugungsmessung an den
Siliciumoxidteilchen unter den folgenden Bedingungen und unter Einsatz
von CuKα-Strahlung
sowie unter Einsatz von Siliciumoxidteilchen als Probe durchgeführt.
Eingesetztes
Messgerät:
vollautomatisches Röntgendiffraktometer
(„MXP18", hergestellt von
MAC Science K.K.)
Röntgenröhre: Cu
Röhrenspannung:
50 KV
Röhrenstrom:
30 mA
Abtastverfahren: 2θ/θ-Scan
Abtastgeschwindigkeit:
4°/min
Messintervall:
0,020°
Ausgangswinkel
(2θ): 3°
Endwinkel
(2θ): 60°
Divergenzblende:
0,5°
Streublende:
0,5°
Empfangsblende:
0,3 mm.
-
Ein
gekrümmter
Monochromator wurde eingesetzt.
-
[Verfahren zum Messen
des Gehalts der Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen]
-
Das
Verfahren zum Messen des Gehalts der Titanverbindung im Siliciumoxid
wird durchgeführt,
indem zuerst eine analytische Kurve unter Einsatz von Proben für eine analytische
Kurve erzeugt und dann die zugegebene Menge der Titanverbindung
in einer Messprobe aus der analytischen Kurve berechnet wird.
-
(1) Herstellung der analytischen
Kurve
-
Unter
Verwendung einer Kaffeemühle
werden Proben für
eine analytische Kurve hergestellt, indem feine Titanoxidpulver
mit Siliciumoxid (X) in Anteilen von 0 Massenprozent, 0,5 Massenprozent,
1,0 Massenprozent, 3,0 Massenprozent, 5,0 Massenprozent, 10,0 Massenprozent
bzw. 15,0 Massenprozent vermischt werden.
-
Dann
wurden die vorstehenden sieben Proben unter Verwendung einer Pressformvorrichtung
für Proben
(MAEKAWA Testgerät,
hergestellt von MFG Co., Ltd.) zu Formkörpern gepresst. Aus einer 2θ-Tabelle
wird der Kα-Reflexwinkel
(a) des Titans bestimmt. Anschließend werden die Proben für eine analytische
Kurve in eine Röntgenfluoreszenzvorrichtung
SYSTEM 3080 (hergestellt von Rigaku Corporation) eingesetzt, gefolgt von
Druckminderung der Probenkammer auf Vakuum. Unter den folgenden
Bedingungen wurde die Röntgenintensität einer
jeden Probe erhalten, und dann wird die analytische Kurve erzeugt.
Es ist zu beachten, dass die Röntgenfluoreszenzanalyse
in Übereinstimmung
mit dem allgemeinen Prinzip der Röntgenfluoreszenzanalyse (JIS
K0119) durchgeführt
wird.
-
(Messbedingungen)
-
- Messpotenzial und -spannung: 50 KV – 50 mA,
- 2θ-Winkel:
a
- Kristallscheibe: LiF und
- Messzeit: 60 Sekunden.
-
(2) Quantitative Bestimmung
der Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen
-
Testproben
werden auf die gleiche Weise wie vorstehend unter (1) geformt, gefolgt
vom Ermitteln der Röntgenintensität unter
den gleichen Messbedingungen. Dann wird die zugegebene Menge einer
Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen unter Verwendung der
analytischen Kurve berechnet.
-
[Verfahren zum Messen
des durchschnittlichen Durchmessers der Primärteilchen der Siliciumoxidteilchen
und der anorganischen feinen Teilchen]
-
Die
durchschnittlichen Durchmesser der Primärteilchen der Siliciumoxidteilchen
und der anorganischen feinen Teilchen gemäß der vorliegenden Erfindung
werden wie folgt berechnet. Diese Teilchen werden mit einem Transmissionselektronenmikroskop
betrachtet, und dann wird der Längsdurchmesser
eines jeden von 100 Teilchen gemessen, gefolgt vom Ermitteln eines
zahlengemittelten Teilchendurchmessers der Teilchen. Die Teilchendurchmesser
der jeweiligen Tonerteilchen werden mit einem Abtastelektronenmikroskop
betrachtet, und dann werden die Längsdurchmesser eines jeden
von 100 Teilchen gemessen, gefolgt vom Ermitteln eines zahlengemittelten
Teilchendurchmessers der Teilchen.
-
Die
Messung wird an Teilchen mit Teilchendurchmessern von 0,5 nm oder
mehr bei Vergrößerungen von
40.000 bis 60.000 durchgeführt.
-
[Verfahren zum Messen
der spezifischen BET-Oberfläche
der Siliciumoxidteilchen]
-
Die
Messung der spezifischen BET-Oberfläche der Siliciumoxidteilchen
und der feinen anorganischen Teilchen gemäß der vorliegenden Erfindung
wird wie folgt durchgeführt.
-
Die
spezifische BET-Oberfläche
der Teilchen wird durch ein BET-Vielpunktverfahren unter Einsatz
einer vollautomatischen Gasabsorptionsmessvorrichtung (Auto Sorb
1, hergestellt von Yuasa Ionics Co., Ltd.) und unter Verwendung
von Stickstoff als Absorptionsgas erhalten.
-
Als
Vorbehandlung der Probe wird bei 50 °C für 10 Stunden entgast.
-
[Vermessen des Toners
unter Einsatz eines Differenzialabtastkalorimeters (DSC)]
-
Gemäß ASTM D3418-82
wird die Messung unter Einsatz eines Differenzialabtastkalorimeters (DSC-Messgerät) vorgenommen
(DSC-7, hergestellt von Perkin Elmer, Inc.).
-
2
bis 10 mg und bevorzugt 5 mg der Testproben werden genau ausgewogen.
Dann werden die Proben in eine Aluminiumpfanne gegeben und zudem
wird eine leere Aluminiumpfanne als Referenz verwendet. Anschließend werden
diese Pfannen auf Messtemperaturen im Bereich von 34 bis 200 °C mit einer
Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs von 10 °C/min bei normaler Temperatur
und normaler Feuchtigkeit erhitzt. Bei diesem Vorgang des Erhöhens der
Temperatur kann eine endotherme Spitze eines Hauptsignals auf der DSC-Kurve
bei Temperaturen im Bereich von 30 bis 200 °C erhalten werden. Hier meint
der Begriff „endotherme
Spitzentemperatur" eine
Temperatur, welche den maximalen Wert in dem Temperaturbereich angibt.
-
[Verfahren zum Messen
des Tonerdurchmessers]
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Als
Messvorrichtung wird ein Coulter Counter TA-II oder ein Coulter
Multisizer II (hergestellt von Beckman Coulter, Inc.) eingesetzt.
Als Elektrolytlösung
wird eine wässrige
Lösung
von etwa 1 % Natriumchlorid unter Einsatz primären Natriumchlorids hergestellt.
Z. B. kann ISOTON-II (hergestellt von Coulter Scientific Japan,
Inc.) verwendet werden. Das Messverfahren schließt die Schritte ein: Zugeben
von 0,1 bis 5 ml eines oberflächenaktiven
Mittels (bevorzugt Alkylbenzolsulfonat) als Dispergiermittel zu
100 bis 150 ml der Elektrolytlösung,
Zugeben von 2 bis 20 mg einer Testprobe zu der Lösung, Dispergieren der in der
Elektroytlösung suspendierten
Probe für
etwa 1 bis 3 Minuten mit einer Ultraschalldispergiervorrichtung
und Messen des Volumens und der Anzahl des Toners für jeden
Kanal unter Verwendung von 100 μm
Blenden als einer Blende für
die Messvorrichtung, um die Volumenverteilung und die Anzahlverteilung
des Toners zu berechnen. Anschließend wird ein gewichtsgemittelter
Teilchendurchmesser (D4) (der Mittelwert eines jeden Kanals wird
als zentraler Wert für
jeden Kanal geliefert) des Toners auf der Grundlage des aus der
Volumenverteilung der Tonerteilchen erhaltenen Gewichts berechnet.
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13
Kanäle
von 2,00 bis 2,52 μm;
2,52 bis 3,17 μm;
3,17 bis 4,00 μm;
4,00 bis 5,04 μm;
5,04 bis 6,35 μm;
6,35 bis 8,00 μm;
8,00 bis 10,08 μm;
10,08 bis 12,70 μm;
12,70 bis 16,00 μm;
16,00 bis 20,20 μm;
20,20 bis 25,40 μm;
25,40 bis 32,00 μm;
32,00 bis 40,30 μm
wurden für
die Kanäle
eingesetzt.
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[Beispiele]
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Hiernach
werden Herstellungsbeispiele und praktische Beispiele der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Allerdings ist die vorliegende Erfindung
nicht nur auf diese Beispiele beschränkt.
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<Herstellung von eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen>
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(Herstellungsbeispiel
1 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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92
Massenteile Hexamethyldisiloxan und 8 Massenteile Titantetrapropoxid
wurden bei Raumtemperatur ausreichend vermischt. Dann wurde die
Mischung zerstäubt,
sodass sie im Zustand feiner Flüssigkeitströpfchen vorlag,
und wurde dann zusammen mit Sauerstoff, Luft und Propan in einen
Brenner eingeleitet, gefolgt von einer Flammenhydrolyse bei einer
Flammentemperatur von 2.300 °C,
was zu unbehandelten, eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
führte.
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Anschließend wurden
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen oberflächenbehandelt.
100 Massenteile der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
wurden in ein Rührwerk
gegeben, und dann wurde eine gemischte Lösung aus 10 Massenteilen Hexamethyldisilazan
und 10 Massenteilen Hexan auf die Teilchen zerstäubt, während die Teilchen gerührt wurden,
und dann wurde das Ganze gerührt.
Anschließend
wurden 5 Massenteile Dimethylsiliconöl und 10 Massenteile Hexan
auf das resultierende Produkt zerstäubt, und das Ganze wurde gerührt. Danach
wurden die resultierenden Teilchen auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt.
Anschließend
wurde das Lösungsmittel
abgezogen, was zu eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
1 führte.
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Das
Vorliegen einer Titanverbindung in den Siliciumoxidteilchen wurde
unter Einsatz eines nichtdispersiven Röntgenbeugungsanalysators (EDAX)
bestätigt.
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Die
Vorschriften und Eigenschaften für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen sind
in der Tabelle 1 bzw. der Tabelle 2 aufgeführt.
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(Herstellungsbeispiel
2 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 2 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
1 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass kein Dimethyhlsiliconöl eingesetzt und die Reaktionstemperatur
auf 2.500 °C
eingestellt wurde.
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(Herstellungsbeispiel
3 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 3 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
2 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass 1,5 Massenteile Titantetraisopropoxid verwendet
und 10 Massenteile Dimethylsiliconöl zugegeben wurden.
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(Herstellungsbeispiel
4 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 4 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
3 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass 13 Massenteile Titantetraisopropoxid verwendet
wurden.
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(Herstellungsbeispiel
5 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 5 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
3 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass 23 Massenteile Titantetraisopropoxid eingesetzt
wurden.
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(Herstellungsbeispiel
6 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 6 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
3 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass 28 Massenteile Titantetraisopropoxid verwendet
und die Menge des zuzuführenden
Propans so eingeregelt wurde, dass die Reaktionstemperatur auf 2.000 °C eingestellt
war.
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(Herstellungsbeispiel
7 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 7 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
4 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass die Menge des zuzuführenden Propans so eingeregelt
war, dass die Reaktionstemperatur auf 4.200 °C eingestellt war, dass 7 Massenteile
Dimethyldichlorsilan anstelle von Hexamethyldisilazan zugegeben
wurden und dass kein Dimethylsiliconöl eingesetzt wurde.
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(Herstellungsbeispiel
8 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 8 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
7 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass die Menge des zuzuführenden Propans so eingeregelt
war, dass die Reaktionstemperatur auf 1.400 °C eingestellt war, dass 20 Massenteile
Dimethyldichlorsilan zugegeben wurden und dass kein Dimethylsilicon
verwendet wurde.
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(Herstellungsbeispiel
9 für eine
Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 9 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
4 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass Hexamethyldisiloxan und Titantetrachlorid
als Rohmaterialien eingesetzt wurden.
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(Herstellungsbeispiel
10 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 10 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
4 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten, mit
der Ausnahme, dass Siliciumtetrachlorid und Titantetraisopropoxid
als Rohmaterialien eingesetzt wurden, dass die Menge des zuzuführenden
Propans so eingeregelt war, dass bei 1.000 °C gesintert wurde, und dass kein
Dimethylsiliconöl
verwendet wurde.
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(Herstellungsbeispiel
11 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 11 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
4 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten, mit
der Ausnahme, dass Siliciumtetrachlorid und Titantetrachlorid als
Rohmaterialien eingesetzt wurden, dass die Menge des zuzuführenden
Propans so eingeregelt war, dass bei 1.000 °C gesintert wurde und dass kein Dimethylsiliconöl verwendet
wurde.
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(Herstellungsbeispiel
12 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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90
Massenteile eines Siliciumoxidsols mit einer spezifischen BET-Oberfläche von
120 m2/g und 10 Massenteile eines Titanoxidsols
mit einer spezifischen BET-Oberfläche von 200 m2/g
wurden in einem Nassverfahren ausreichend vermischt, gefolgt von
Entwässeren
und Trocknen. Dann wurde die resultierende Mischung bei 300 °C für 3 Stunden
gesintert, um ein Mischoxid zu erhalten. Anschließend wurde
das Mischoxid durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
2 für die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen oberflächenbehandelt,
um die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 12 zu
erhalten.
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(Herstellungsbeispiel
13 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 13 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
12 für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass 90 Massenteile amorphes Siliciumoxid mit einer
spezifischen BET-Oberfläche von
120 m2/g und 10 Massenteile amorphen Titans
mit einer spezifischen BET-Oberfläche von
200 m2/g verwendet wurden und bei 1.000 °C gesintert
wurden.
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(Herstellungsbeispiel
14 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 14 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
13 für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass anatasartiges Titanoxid mit einer spezifischen
BET-Oberfläche
von 180 m2/g verwendet wurde.
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(Herstellungsbeispiel
15 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 15 wurden
durch das gleiche Verfahren wir jenes des Herstellungsbeispiels
14 für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass bei 300 °C
gesintert wurde.
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(Herstellungsbeispiel
16 für
eine Titanverbindung enthaltende Siliciumoxidteilchen)
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Die
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 16 wurden
durch das gleiche Verfahren wie jenes des Herstellungsbeispiels
13 für
die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen erhalten,
mit der Ausnahme, dass rutilartiges Titanoxid mit einer spezifischen
BET-Oberfläche
von 150 m2/g eingesetzt wurde.
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-
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<Herstellung der äußeren Zusatzstoffe, die von
den eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen verschieden
sind>
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(Herstellungsbeispiel
1 für feine
hydrophobe Aliminiumoxidteilchen)
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Zu
einem Rührwerk
wurden 100 Massenteile amorphes Aluminiumoxid (spezifische BET-Oberfläche: 190
m2/g) zugegeben. Dann wurde eine Mischung
aus 20 Massenteilen i-Butyltrimethoxysilan und 20 Massenteilen Hexan
auf das amorphe Aluminiumoxid zerstäubt, während das amorphe Aluminiumoxid
gerührt
wurde, und das Ganze wurde gerührt.
Die resultierenden feinen Teilchen wurden auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt, gefolgt
von Abziehen des Lösungsmittels,
um feine hydrophobe Aluminiumoxidteilchen (a) zu erhalten (spezifische
BET-Oberfläche:
130 m2/g).
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(Herstellungsbeispiel
1 für feine
hydrophobe Titanoxidteilchen)
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Zu
einem Rührwerk
wurden 100 Massenteile feiner anatasartiger Titanoxidteilchen (spezifische BET-Oberfläche: 180
m2/g), welche unter Einsatz von Schwefelsäure synthetisiert
waren, zugegeben. Dann wurde eine Mischung aus 20 Massenteilen i-Butyltrimethoxysilan
und 20 Massenteilen Hexan auf die feinen anatasartigen Titanoxidteilchen
zerstäubt,
während
die feinen anatasartigen Titanoxidteilchen gerührt wurden, und das Ganze wurde
gerührt.
Die resultierenden feinen Teilchen wurden auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt, gefolgt
von Abziehen des Lösungsmittels,
welches die Teilchen löst,
um feine hydrophobe Titanoxidteilchen (b) zu erhalten (spezifische
BET-Oberfläche:
120 m2/g).
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(Herstellungsbeispiel
2 für feine
hydrophobe Titanoxidteilchen)
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Zu
einem Rührwerk
wurden 100 Massenteile feiner anatasartiger Titanoxidteilchen (spezifische BET-Oberfläche: 190
m2/g), welche unter Verwendung von Schwefelsäure synthetisiert
waren, zugegeben. Dann wurde eine Mischung aus 10 Massenteilen Hexamethyldisilazan
und 10 Massenteilen Hexan auf die feinen anatasartigen Titanoxidteilchen
zerstäubt,
während
die feinen anatasartigen Titanoxidteilchen gerührt wurden, und das Ganze wurde
gerührt.
Die resultierenden feinen Teilchen wurden auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt,
gefolgt von Abziehen des Lösungsmittels,
welches die Teilchen löst,
um feine hydrophobe Titanoxidteilchen (c) zu erhalten (spezifische
BET-Oberfläche:
75 m2/g).
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(Herstellungsbeispiel
1 für feine
Siliciumoxidteilchen)
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Zu
einem Rührwerk
wurden 100 Massenteile feiner, durch ein Trockenverfahren synthetisierter
Siliciumoxidteilchen (spezifische BET-Oberfläche 100 m2/g)
zugegeben. Dann wurde eine Mischung aus 10 Massenteilen Hexamethyldisilazan
und 10 Massenteilen Hexan auf die feinen Siliciumoxidteilchen zerstäubt, während die
feinen Siliciumoxidteilchen gerührt
wurden, und das Ganze wurde gerührt.
Die resultierenden feinen Teilchen wurden auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt,
gefolgt von Abziehen des Lösungsmittels,
welches die Teilchen löst,
um feine Siliciumoxidteilchen (d) zu erhalten (spezifische BET-Oberfläche: 75
m2/g).
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(Herstellungsbeispiel
1 für feine
positive Siliciumoxidteilchen)
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Zu
einem Rührwerk
wurden 100 Massenteile feiner, durch ein Trockenverfahren synthetisierter
Siliciumoxidteilchen (spezifische BET-Oberfläche: 100 m2/g)
zugegeben. Dann wurde eine Mischung aus 10 Massenteilen γ-Aminopropyltriethoxysilan
und 10 Massenteilen Hexan auf die feinen Siliciumoxidteilchen zerstäubt, während die
feinen Siliciumoxidteilchen gerührt
wurden, und das Ganze wurde gerührt.
Die resultierenden feinen Teilchen wurden auf bis zu 120 °C erhitzt
und gerührt,
gefolgt von Abziehen des Lösungsmittels, welches
die Teilchen löst,
um feine positive Siliciumoxidteilchen (e) zu erhalten (spezifische
BET-Oberfläche: 75
m2/g).
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<Herstellung eines Bindeharzes>
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(Herstellungsbeispiel
1 für ein
Hybridharz)
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Als
Vinylcopolymere wurden 1,9 mol Styrol, 0,21 mol 2-Ethylhexylacrylat,
0,15 mol Fumarsäure,
0,03 mol α-Methylstyroldimer
und 0,05 mol Dicumylperoxid in einen Tropftrichter gegeben. Zusätzlich wurden
7,0 mol Polyoxypropylen (2.2)-2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 3,0
mol Polyoxyethylen (2.2)-2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 3,0 mol
Succinsäure,
2,0 mol wasserfreie Trimellithsäure,
5,0 mol Fumarsäure
und 0,2 g Dibutylzinnoxid in einen Vierhalskolben aus Glas (Volumen
von 4 Litern) gegeben. Dann wurden ein Thermometer, ein Rührstab,
ein Kühler
und ein Rohr zum Einleiten von Stickstoff auf den Kolben aufgesetzt,
gefolgt von Einsetzen des Kolbens in einen Heizmantel. Anschließend wurde
die Luft in dem Kolben durch Stickstoffgas ausgetauscht, gefolgt
von allmählichem
Erwärmen
unter Rühren.
Dann wurde die Mischung bei 145 °C
gerührt, während das
Vinylharzmonomer, ein Vernetzungsmittel und ein Polymerisationsstarter über 4 Stunden
aus dem Tropftrichter zugetropft wurden. Danach wurde der Kolben
auf 200 °C
erhitzt, um für
4 Stunden die Reaktion zu ermöglichen,
was zu einem Hybridharz führte.
Die Ergebnisse der Molekulargewichtsmessung durch GPC sind in Tabelle
3 aufgeführt.
-
(Herstellungsbeispiel
1 für ein
Polyesterharz)
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3,6
mol Polyoxypropylen (2.2)-2,2-Bis(4-Hydroxyphenyl)propan, 1,6 mol Polyoxyethylen (2.2)-2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan,
1,7 mol Terephthalsäure,
1,1 mol wasserfreie Trimellithsäure,
2,4 mol Fumarsäure
und 0,1 g Dibutylzinnoxid wurden in einen Vierhalskolben aus Glas
(Volumen von 4 Litern) gegeben. Dann wurden ein Thermometer, ein
Rührstab,
ein Kühler
und ein Rohr zum Einleiten von Stickstoff auf den Kolben aufgesetzt,
gefolgt von Einsetzen des Kolbens in einen Heizmantel. Danach wurde
der Kolben unter Stickstoffatmosphäre auf 215 °C erhitzt, damit die Mischung
für 5 Stunden
reagieren konnte, wodurch ein Polyesterharz erhalten wurde. Die
Ergebnisse der Molekulargewichtsmessung durch GPC sind in Tabelle
3 aufgeführt.
-
(Herstellungsbeispiel
1 für ein
Vinylharz)
-
In
einen mit einem Thermometer, einem Rührstab aus rostfreiem Stahl,
einem Kühler
mit abwärts
gerichtetem Strom und einem Rohr zum Einleiten von Stickstoff ausgestatteten
Vierhalskolben (Volumen von 3 Litern) wurden 1.000 ml Toluollösungsmittel
und als Vinylcopolymere 2,4 mol Styrol, 0,26 mol n-Butylacrylat, 0,09
mol Monobutylmaleat und 0,11 mol Di-t-butylperoxid gegeben. Dann
wurde der Kolben in einen Heizmantel gesetzt, um die Mischung unter
Stickstoffatmosphäre
auf 120 °C
zu erhitzen, um die Mischung unter Rückfluss mit Toluol und unter
Rühren
der Mischung umzusetzen. Infolgedessen wurde ein Vinylharz erhalten.
Die Ergebnisse der Molekulargewichtsmessung durch GPC sind in Tabelle
3 angegeben.
-
-
<Ablösemittel>
-
In
der vorliegenden Erfindung verwendete Ablösemittel sind in Tabelle 4
aufgeführt.
-
(Wachs (a))
-
Normales
Paraffinwachs: Wachs (a) (Schmelzpunkt: 74,3 °C), welches durch Reinigen eines
Kohlenwasserstoffes, der durch das AG-Verfahren hergestellt war,
mit einem Pressausschwitzvorgang erhalten wurde, wurde eingesetzt.
-
(Wachs (b))
-
Benzol,
eine langkettige Alkylcarbonsäurekomponente,
eine langkettige Alkylalkoholkomponente und p-Toluolsulfonsäure wurden
gelöst
und gerührt,
gefolgt von einer azeotropen Destillation der Mischung. Dann wurde
das Produkt ausreichend mit Natriumhydrogencarbonat gewaschen und
durch Trocknen umkristallisiert, gefolgt von Waschen und Aufreinigung.
Infolgedessen wurde das resultierende Esterwachs: Wachs (b) (Schmelzpunkt:
72,7°C)
eingesetzt.
-
(Wachs (c))
-
Normales
Paraffinwachs: Wachs (c) (Schmelzpunkt: 51,0 °C), welches ohne ausreichendes
Reinigen eines durch das AG- Verfahren
herstellten Kohlenwasserstoffs erhalten wurde, wurde eingesetzt.
-
(Wachs (d))
-
Ein
Polyethylenwachs: Wachs (d) (Schmelzpunkt: 95,7 °C), welches durch Polymerisation
mit einem Ziegler-Natta-Katalysator
bei niedrigem Druck erhalten wurde, wurde eingesetzt.
-
(Wachs (e))
-
Ein
alkoholdenaturiertes Polyethylenwachs: Wachs (e) mit einem hohen
Schmelzpunkt (Schmelzpunkt: 108,9 °C) wurde eingesetzt. Tabelle
4
[Beispiel
1]
| Hybridharz | |
| | 100
Massenteile |
| Phthalocyaninpigment
(cyanfarbenes Farbmittel) | 4
Massenteile |
| Aluminiumkomplex
der Di-tert-butylsalicylsäure
(eine negative Ladung einregelndes Mittel) | 3
Massenteile |
| Wachs
(a) | 4
Massenteile |
-
Die
vorstehenden Verbindungen wurden mit einem Henschelmischer ausreichend
vorgemischt und dann wurde mit einer Knetvorrichtung mit Zwillingsschraubenextrusion
eine Schmelzverknetung vorgenommen. Nach dem Abkühlen wurde die Mischung grob
zu Teilchen mit einem Durchmesser von ungefähr 1 bis 2 mm pulverisiert.
Anschließend
wurden die Teilchen mit einem Luftstrahlpulverisierer weitergehend
zu feinen Teilchen pulverisiert. Dann wurden die resultierenden
feinen Teilchen klassifiziert, um dadurch unmagnetische cyanfarbene
Tonerteilchen mit einem gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser
von 6,1 μm
und einer Eigenschaft zum negativen triboelektrischen Aufladen zu
erhalten.
-
Als
Nächstes
wurden 100 Massenteile der cyanfarbenen Tonerteilchen, 1,0 Massenteile
der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 1 und
0,5 Massenteile hydrophober feiner Aluminiumoxidteilchen a als vereinigte
anorganische feine Teilchen mit einem Henschelmischer vermischt,
um dadurch einen unmagnetischen cyanfarbenen Toner zu erhalten.
Der resultierende cyanfarbene Toner wies einen gewichtsgemittelten
Teilchendurchmesser von 6,0 μm
auf (der Toner schließt
zu 21,5 % der Anzahl Toner mit einem Teilchendurchmesser von 4,0 μm oder weniger
ein, zu 48,1 % der Anzahl Toner mit einem Teilchendurchmesser von
5,04 μm
oder weniger, zu 6,3 Volumenprozent Toner mit einem Teilchendurchmesser
von 8,0 μm
oder mehr und zu 0,6 Volumenprozent Toner mit einem Teilchendurchmesser
von 10,08 μm
oder mehr).
-
Der
cyanfarbene Toner und durch Beschichten von Mn-Mg-Ferritteilchen mit
einem Siliconharz hergestellte Träger (Teilchendurchmesser des
Trägers:
45 μm, Menge
des Beschichtungsharzes: 0,6 Massenteile bezogen auf 100 Massenteile
der Trägerkernteilchen)
wurden zu einer Tonerkonzentration von 6 % vermischt, um dadurch
einen Zweikomponentenentwickler herzustellen. Dann wurde ein Bild
aus einem Farbkopierer CLC-800 (hergestellt von Canon Inc., Einzelfarbmodus,
28 Blätter/min
für die
Größe A4) ausgegeben.
An dieser Stelle wurde eine modifizierte Fixiervorrichtung, die
keinen ölzuführenden
Mechanismus aufweist, als Fixiereinheit des Farbkopierers eingesetzt.
In diesem Fall war die lichtempfindliche Trommel eine mit einer
mit einem Sandpapier #500 abgeschabten Oberfläche und einer Oberflächenrauheit
Rz von 1,3 μm.
Darüber
hinaus wurde ein Test bezüglich
der Dauerhaltbarkeit des Druckens auf 10.000 Blättern in einem Einfarbmodus durchgeführt, wobei
ein Original mit einem Anteil der Bildfläche von 25 unter den Bedingungen
hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit (35 °C/90 %) oder ein Original mit
einem Anteil der Bildfläche
von 5 % unter den Bedingungen normaler Temperatur und geringer Feuchtigkeit
(23 °C/5
%) verwendet wurden, wobei die aufgebrachte Menge des Toners pro
Flächeneinheit
auf 0,6 mg/cm2 eingestellt war.
-
Im
Ergebnis wurden vorteilhafte Ergebnisse erzielt. D. h., die Übertragung
der Bilddichte war unabhängig
von den Umgebungen stabil, ein Bild von hoher Qualität und Stabilität wurde
erhalten, ohne dass ein Abfall der Linien von dem Bild hervorgerufen
wurde, und der Temperaturbereich zur Fixierung war breit.
-
[Beispiel 2]
-
Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
2 verwendet wurden.
-
[Beispiel 3]
-
Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
3 verwendet wurden und dass keine hydrophoben feinen Aluminiumoxidteilchen
(a) verwendet wurden.
-
[Beispiel 4]
-
Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
4 verwendet wurden.
-
[Beispiel 5]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
5 verwendet wurden.
-
[Beispiel 6]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass ein Toner mit einem gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser
von 4,0 μm
eingesetzt wurde. Der Toner wurde durch das gleiche Verfahren wie
jenes des Beispiels 1 für
den Toner erhalten, mit der Ausnahme, dass die Bedingung des Pulverisierens
der Teilchen mit dem Luftstrahlpulverisierer und die Bedingung des
Klassifizierens der feinen Teilchen verändert wurden.
-
[Beispiel 7]
-
Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass ein Toner mit einem gewichtsgemittelten Teilchendurchmesser
von 9,0 μm
eingesetzt wurde. Der Toner wurde durch das gleiche Verfahren wie
jenes des Beispiels 1 für
den Toner erhalten, mit der Ausnahme, dass die Bedingung des Pulverisierens
der Teilchen mit dem Luftstrahlpulverisierer und die Bedingung des
Klassifizierens der feinen Teilchen verändert wurden.
-
[Beispiel 8]
-
Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass 6 Massenteile C.I. Pigment Red 155 (ein magentafarbenes
Farbmittel) anstelle des Phthalocyaninpigments verwendet wurden
und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
6 verwendet wurden.
-
[Beispiel 9]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass 8 Massenteile C.I. Pigment Yellow 74 (ein gelbes
Farbmittel) anstelle des Phthalocyaninpigments verwendet wurden
und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
7 verwendet wurden.
-
[Beispiel 10]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass Ruß anstelle
des Phthalocyaninpigments verwendet wurde und dass die eine Titanverbindung
enthaltenden Siliciumoxidteilchen 8 verwendet wurden. Als Nächstes wurde
die Ausgabe eines Vollfarbbildes unter Verwendung von 4 Farbtonern,
die im Beispiel 1 und in den Beispielen 8 bis 10 verwendet wurden,
untersucht. In der Folge wurde ein Bild erhalten, welches eine hervorragende
Farbmischeigenschaft aufweist, eine große Genauigkeit zeigt und von
hoher Qualität
ist.
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[Beispiel 11]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Polyesterharz anstelle des Hybridharzes eingesetzt wurde,
dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
9 verwendet wurden und dass die feinen hydrophoben Titanoxidteilchen
b anstelle der feinen hydrophoben Aluminiumoxidteilchen a verwendet wurden.
-
[Beispiel 12]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass 80 Massenteile des Polyesterharzes anstelle des
Hybridharzes verwendet wurden, dass 20 Massenteile Vinylharz verwendet
wurden und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
10 verwendet wurden.
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[Beispiel 13]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Vinylharz anstelle des Hybridharzes verwendet
wurde und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
11 verwendet wurden.
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[Beispiel 14]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Wachs (b) anstelle des Wachses (a) verwendet
wurde und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
12 verwendet wurden.
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[Beispiel 15]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Wachs (d) anstelle des Wachses (a) verwendet
wurde und dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
12 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 1]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
13 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 2]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
14 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 3]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
15 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 4]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
16 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 5]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass 0,8 Massenteile der Siliciumoxidteilchen (d)
und 0,2 Massenteile der feinen Titanoxidteilchen (c) anstelle der
eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen 1 verwendet
wurden.
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[Vergleichsbeispiel 6]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass die feinen positiven Siliciumoxidteilchen (e)
anstelle der eine Titanverbindung enthaltenden Siliciumoxidteilchen
1 verwendet wurden.
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[Vergleichsbeispiel 7]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Wachs (e) anstelle des Wachses (a) verwendet
wurde.
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[Vergleichsbeispiel 8]
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Ein
Test hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit des Druckens wurde durch
das gleiche Verfahren wie jenes des Beispiels 1 durchgeführt, mit
der Ausnahme, dass das Wachs (c) anstelle des Wachses (a) verwendet
wurde.
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Vorschriften
für die
in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendeten Toner und
die Ergebnisse dafür
sind in der Tabelle 5 und der Tabelle 6 aufgeführt.
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Tabelle
5 Beschreibung
der in den Beispielen und Vergleichsbeispielen eingesetzten Toner
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Wie
vorstehend beschrieben, kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Toner erzielt werden, der eine hervorragende Fixiereigenschaft
bei niedriger Temperatur, Farbmischeigenschaft und Beständigkeit
gegenüber
Offset bei hoher Temperatur erzielt, während eine hervorragende Entwicklungseigenschaft, Übertragungseigenschaft,
Fixiereigenschaft und Haltbarkeit unter verschiedenen Umgebungsbedingungen
erreicht wird, selbst wenn eine Fixiereinrichtung eingesetzt wird,
bei der ein Öl
zum Verhindern eines Offsets bei hoher Temperatur nicht oder nur
geringfügig
verwendet wird.