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DE60306893T2 - Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Speichereinrichtung mit Auswahltransistoren für Speicherelemente sowie entsprechend hergestellte Speichereinrichtung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Speichereinrichtung mit Auswahltransistoren für Speicherelemente sowie entsprechend hergestellte Speichereinrichtung Download PDF

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DE60306893T2
DE60306893T2 DE60306893T DE60306893T DE60306893T2 DE 60306893 T2 DE60306893 T2 DE 60306893T2 DE 60306893 T DE60306893 T DE 60306893T DE 60306893 T DE60306893 T DE 60306893T DE 60306893 T2 DE60306893 T2 DE 60306893T2
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DE
Germany
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emitter region
embedded
forming
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Application number
DE60306893T
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English (en)
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Inventor
Fabio Pellizzer
Roberto Bez
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STMicroelectronics SRL
Ovonyx Inc
Original Assignee
STMicroelectronics SRL
Ovonyx Inc
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Publication date
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Publication of DE60306893D1 publication Critical patent/DE60306893D1/de
Publication of DE60306893T2 publication Critical patent/DE60306893T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10BELECTRONIC MEMORY DEVICES
    • H10B63/00Resistance change memory devices, e.g. resistive RAM [ReRAM] devices
    • H10B63/30Resistance change memory devices, e.g. resistive RAM [ReRAM] devices comprising selection components having three or more electrodes, e.g. transistors
    • H10B63/32Resistance change memory devices, e.g. resistive RAM [ReRAM] devices comprising selection components having three or more electrodes, e.g. transistors of the bipolar type
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H10N70/20Multistable switching devices, e.g. memristors
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    • HELECTRICITY
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    • H10N70/8413Electrodes adapted for resistive heating

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  • Semiconductor Memories (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung, die bipolare Transistoren als Auswahleinrichtungen für Speicherelemente aufweist, sowie auf eine dadurch gebildete Speichervorrichtung.
  • Wie bekannt ist, weisen Speichervorrichtungen eine Mehrzahl von Speicherzellen oder Speicherelementen auf, die in Reihen und Spalten angeordnet sind, um eine Speichermatrix zu bilden. Reihen- und Spalten-Dekodierer werden zum selektiven Verbinden der Speicherelemente mit Schreib-/Lese-Schaltungen der Speichervorrichtung verwendet, um für einen normalen durchgehenden Betrieb zu sorgen. Ferner ist es in manchen Fällen notwendig, weitere Auswahlelemente vorzusehen, die die Speicherelemente selektiv aktivieren und deaktivieren, um durch andere benachbarte Speicherelemente bedingte Störungen zu verhindern.
  • In dieser Hinsicht ist auch die Verwendung von bipolaren Transistoren als Auswahleinrichtungen, die mit den Speicherelementen gekoppelt sind, allgemein bekannt. Im Spezielleren weist ein bipolarer Auswahltransistor einen Basisanschluss, der mit einer Steuerleitung (zum Beispiel einer Wortleitung) verbunden ist, einen mit dem Speicherelement gekoppelten Emitteranschluss sowie einen normalerweise mit Masse verbundenen Kollektoranschluss auf. Es ist klar, dass die Kopplungsweise des Emitters des bipolaren Auswahltransistors und des Speicherelements von der Konstruktion des eigentlichen Speicherelements abhängig ist.
  • Beispielsweise handelt es sich bei Phasenveränderungsspeichern um Speichervorrichtungen, die derzeit auf wachsendes Interesse stoßen und die Bipolartransistoren als Auswahleinrichtungen für Speicherelemente verwenden.
  • Phasenveränderungs-Speicherzellen verwenden eine Klasse von Materialen, die die einzigartige Eigenschaft haben, dass sie von einer Phase in eine andere Phase in reversibler Weise umschaltbar sind, wobei jeder Phase klare elektrische Eigenschaften zugeordnet sind. Zum Beispiel können sich diese Materialien zwischen einer amorphen ungeordneten Phase und einer kristallinen oder polykristallinen geordneten Phase ändern. Eine Materialeigenschaft, die sich ändern kann und eine Signatur für jede Phase schaffen kann, ist der spezifische Widerstand des Materials, der sich in den beiden Zuständen beträchtlich unterscheidet.
  • Spezielle Materialien, die in geeigneter Weise bei Phasenveränderungszellen verwendbar sind, sind Legierungen aus Elementen der Gruppe VI der Periodentabelle, wie zum Beispiel Te oder Se, die auch als Chalkogenide oder chalkogene Materialien bezeichnet werden. Daher wird im Folgenden der Begriff "chalkogene Materialien" zum Bezeichnen von allen Materialien verwendet, die zwischen wenigstens zwei verschiedenen Phasen umschaltbar sind, in denen sie unterschiedliche elektrische Eigenschaften (Widerstände) aufweisen und somit Elemente der Gruppe VI der Periodentabelle sowie deren Legierungen beinhalten.
  • Bei Phasenveränderungsspeichern wird eine dünne Schicht aus chalkogenem Material als programmierbarer Widerstand verwendet, der zwischen einem Zustand mit hohem Widerstand und einem Zustand mit niedrigem Widerstand umschaltet.
  • Eine Phasenveränderung wird normalerweise durch lokales Erhöhen der Temperatur erzielt. Unter 150°C sind beide Phasen stabil. Über 200°C erfolgt die Kernbildung von Kristalliten rasch, und wenn das Material für eine ausreichende Zeitdauer auf der Kristallisierungstemperatur gehalten wird, verändert es seine Phase und wird kristallin. Zum Verändern der Phase zurück in den amorphen Zustand wird seine Temperatur über den Schmelzpunkt (ca. 600°C) gebracht, und das Chalkogenid wird rasch abgekühlt.
  • Vom elektrischen Standpunkt her ist möglich, beide kritischen Temperaturen (Kristallisierungstemperatur und Schmelztemperatur) zu erreichen, indem man einen elektrischen Strom durch eine Widerstandselektrode in Berührung mit oder in unmittelbarer Nähe zu dem chalkogenen Material fließen lässt und das Material durch Joulische Wärme erwärmt wird. Erreicht wird dieses Ziel, indem man einen derartigen Strom durch einen geeigneten, benachbarten Serienwiderstand fließen lässt, der als Heizeinrichtung arbeitet.
  • Der Zustand des chalkogenen Materials kann abgelesen werden, indem eine ausreichend geringe Spannung (oder Strom) angelegt wird, sodass keine spürbare Erwärmung hervorgerufen wird, und man den das Material durchfließenden Strom (oder die über diesem vorhandene Spannung) misst. Da der Strom proportional zu der Konduktanz des chalkogenen Materials (oder die Spannung proportional zu dem Widerstand) ist, ist eine Unterscheidung zwischen den beiden Zuständen möglich.
  • Wie bereits erwähnt wurde, werden bipolare Auswahltransistoren mit den chalkogenen Speicherelementen verbunden. Aus Gründen der Klarheit wird auf 1 Bezug genommen, die einen Bereich einer Phasenveränderungs-Speichervorrichtung 1 darstellt, die einen chalkogenen Streifen 2, eine becherförmige Heizeinrichtung 3, die mit dielektrischem Material gefüllt ist, sowie eine Auswahleinrichtung 4 aufweist; hierbei handelt es sich bei der Auswahleinrichtung 4 um einen bipolaren PNP-Transistor, der in eine über einem Substrat 7 gewachsene Epitaxieschicht 5 eingebaut ist. Genauer gesagt, umfasst die Auswahleinrichtung 4 einen Emitterbereich 4a, einen Basisbereich 4b mit einem Basiskontaktbereich 4c, einen Kollektorbereich 4d sowie einen Kollektorunterbereich 4e; ferner ist die Auswahleinrichtung in seitlicher Richtung durch Grabenisolierstrukturen 9 abgegrenzt. Ein Speicherelement 8 ist an einem Kontaktbereich zwischen dem chalkogenen Streifen 2 und der Heizeinrichtung 3 gebildet, wie dies in 2 schematisch dargestellt ist. Die Heizeinrichtung 3 muss in einem Abstand von der Auswahleinrichtung 4 entfernt vorgesehen sein und ist daher in eine obere dielektrische Schicht 10 eingebettet, die auf eine untere dielektrische Schicht aufgebracht ist. Ferner ist die Heizeinrichtung 3 durch einen ersten Stopfen 12, der sich über die untere dielektrische Schicht 11 erstreckt, mit dem Emitterbereich 4a der Auswahleinrichtung 4 verbunden. Ein zweiter Stopfen 13 verbindet den Basiskontaktbereich 4c der Auswahleinrichtung 4 mit einer Wortleitung 15.
  • Gemäß bekannter Prozesse zum Herstellen von Phasenveränderungsspeichern wird die Auswahleinrichtung 4 zu Beginn im Inneren der Epitaxieschicht 5 gebildet. Anschließend wird die untere dielektrische Schicht 11 auf die Epitaxieschicht 5 aufgebracht, und es werden die Stopfen 12, 13 hergestellt. Genauer gesagt, wird die untere dielektrische Schicht 11 anisotrop geätzt, um dadurch Durchgangsöffnungen zu bilden, die innen mit einem ersten leitfähigen Material beschichtet werden und anschließend mit einem zweiten leitfähigen Material gefüllt werden.
  • Anschließend wird die obere dielektrische Schicht 10 auf die untere dielektrische Schicht 11 aufgebracht, und die Heizeinrichtung 3 wird darin gebildet, und zwar durch Ätzen der oberen dielektrischen Schicht 10, um darin einen Hohlraum über den ersten Stopfen 12 hinweg zu bilden, indem der Hohlraum mit einem Material mit einem vorbestimmten spezifischen Widerstand beschichtet wird und dadurch ein Kontakt mit dem ersten Stopfen 12 hergestellt wird und indem der Hohlraum wieder mit dielektrischem Material gefüllt wird.
  • Anschließend wird eine Abgrenzungsschicht 16 mit einer Öffnung auf der oberen dielektrischen Schicht 10 ausgebildet; eine chalkogene Schicht wird auf die Abgrenzungsschicht 16 aufgebracht und füllt die Öffnung, um dadurch den chalkogenen Streifen 2 und das Speicherelement 8 zu bilden.
  • Schließlich werden ein Metall-Leitungsstapel 18, Stopfen 19 einer zweiten Ebene sowie Verbindungsleitungen 20 gebildet, wobei dies nach Maßgabe einer erforderlichen Ausführung stattfindet.
  • Bekannte Prozesse haben jedoch einige Einschränkungen. Als erstes ist eine große Anzahl von Herstellungsschritten erforderlich. Zum Beispiel erfordert die Herstellung der Heizeinrichtung 3 vorab das Aufbringen der unteren dielektrischen Schicht 11 zum wärmemäßigen Isolieren der Auswahleinrichtung 4 von der Heizeinrichtung 3, das Bilden des ersten Stopfens 12 und des zweiten Stopfens 13 (das heißt, das Ätzen der unteren dielektrischen Schicht 11 sowie das interne Beschichten und Füllen der Öffnungen) sowie das Aufbringen und Ätzen der oberen dielektrischen Schicht 10; erst in diesem Stadium des Prozesses kann Widerstandsmaterial zum Bilden der Heizeinrichtung 3 aufgebracht werden.
  • Ferner können bekannte Prozesse keine Kontakte mit hoher Qualität zwischen den Anschlüssen der Auswahleinrichtung 4 und dem Speicherelement 8 oder den Verbindungsleitungen schaffen. In der Tat landen die Stopfen 12, 13 direkt auf dem dotierten epitaxialen Silizium des Emitterbereichs 4a und des Basiskontaktbereichs 4c, während eine weitere Bearbeitung wünschenswert wäre, um der Oberfläche der Siliziumkontaktbereiche hohe Leitfähigkeit zu verleihen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend geschilderten Nachteile jede Art von Speicher beeinträchtigen, der mit den Speicherelementen gekoppelte bipolare Auswahltransistoren und nicht nur Phasenveränderungsspeicher verwendet.
  • Die EP 1 318 522 A , die den Stand der Technik gemäß Art. 54 (3) EPÜ beschreibt, offenbart ein Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen einer Speichervorrichtung, bei dem eine Phasenveränderungs-Speicherzelle mit einem Auswahlelement gekoppelt ist, bei dem es sich um einen bipolaren Transistor handeln kann, der eingebettete Emitter- und Basisbereiche sowie Grabenisolierbereiche aufweist.
  • Die EP 0 544 204 A zeigt eine EEPROM-Vorrichtung mit einer Speicheranordnung, die mit einer Mehrzahl von Speichertransistoren mit schwebendem Gate aufgebaut ist.
  • Die US 2002/03883 A offenbart eine Phasenveränderungs-Speichervorrichtung, die Dioden als Auswahlelemente verwendet.
  • Die US 4 922 318 A beschreibt einen bipolaren Transistor mit einem erhabenen Kontakt.
  • Das Ziel der Erfindung besteht somit in der Schaffung eines Verfahrens zum Herstellen von Speichervorrichtungen sowie einer Speichervorrichtung, bei dem bzw. der die vorstehend genannten Nachteile überwunden sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung, die bipolare Transistoren als Auswahleinrichtungen für Speicherelemente aufweist, sowie eine dadurch gebildete Speichervorrichtung geschaffen, wie dies in Anspruch 1 bzw. 13 definiert ist.
  • Zum Verständnis der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden bevorzugte Ausführungsformen von dieser lediglich als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; darin zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung einer Speichervorrichtung bekannten Typs;
  • 2 eine von oben gesehene Draufsicht auf ein Detail der 1 entlang einer Linie II-II der 1;
  • 3 bis 5 Schnittdarstellungen eines Halbleiter-Wafers in aufeinander folgenden Herstellungsschritten eines Prozesses gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 6 eine von oben gesehene Draufsicht auf den Halbleiter-Wafer der 5;
  • 7 bis 16 Schnittdarstellungen des Halbleiter-Wafers der 5 in aufeinander folgenden Herstellungsschritten;
  • 17 eine von oben gesehen Draufsicht auf ein Detail der 16 entlang der Linie XVII-XVII der 16; und
  • 18 bis 22 Schnittdarstellungen eines Halbleiter-Wafers bei aufeinander folgenden Herstellungsschritten eines Prozesses gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Unter Bezugnahme auf 3 besitzt ein Wafer bzw. eine Scheibe 20 aus Halbleitermaterial ein Substrat 21 und eine Epitaxieschicht 22, beispielsweise vom P-leitenden Typ bzw. vom P-leitenden Typ. In einem Anfangsschritt des Prozesses wird ein bipolarer Auswahltransistor 25 innerhalb der Epitaxieschicht 22 in an sich bekannter Weise gebildet. Im Spezielleren wird die Auswahleinrichtung 25 in seitlicher Richtung durch Grabenisolierstrukturen 24, vorzugsweise aus Siliziumdioxid, abgegrenzt, wobei sie einen N-leitenden Basisbereich 26, einen P-leitenden Kollektorbereich 27, der sich an den Basisbereich 26 anschließt sowie einen P+-leitenden Kollektorunterbereich 28 aufweist, der sich zwischen dem Kollektorbereich 27 und dem Substrat 21 erstreckt.
  • Eine niedrige Spannung aufweisende Gate-Oxidschicht, die im Folgenden auch als LV-Oxid 30 bezeichnet wird, lässt man durch thermisches Aufwachsen auf der gesamten Oberfläche 20a des Wafers 20 aufwachsen, wobei diese durch einen maskierten Ätzvorgang definiert wird, um dadurch Emitterfenster 31 und ein Basisfenster 32 zu öffnen, die entsprechende Kontaktbereiche des Basisbereichs 26 partiell freilegen. Genauer gesagt, werden die Emitterfenster 31 seitlich von dem Basisbereich 26 sowie benachbart zu den Grabenisolierstrukturen 24 gebildet, während das Basisfenster 32 einen zentralen Bereich des Basisbereichs 26 freilegt.
  • Anschließend wird eine Polysiliziumschicht 33 mit einer Dicke von vorzugsweise 100 bis 300 nm auf den Wafer 20 aufgebracht, wobei diese das LV-Oxid 30 vollständig bedeckt, wie dies in 4 gezeigt ist. In der Praxis sind die Polysiliziumschicht 33 und der Basisbereich 26 durch das LV-Oxid 30 voneinander getrennt; die Polysiliziumschicht 33 erstreckt sich jedoch durch die Emitterfenster 31 und das Basisfenster 32 hindurch, sodass sie den Basisbereich 26 an den freiliegenden Kontaktbereichen erreicht.
  • Anschließend (5) werden die Polysiliziumschicht 33 und das LV-Oxid 30 unter Verwendung einer hier nicht dargestellten Maske selektiv geätzt. Genauer gesagt, werden erhabene Emitterbereiche 35 und ein erhabener Basisbereich 36 auf dem Basisbereich 26 der Auswahleinrichtung 25 durch Entfernen der Polysilizium schicht 33 und des LV-Oxids 30 zwischen den Fenstern 31, 32 gebildet. Wie in 6 gezeigt ist, überschreiten die erhabenen Emitterbereiche 35 und ein erhabener Basisbereich 36 in geringfügiger Weise die Breite des Basisbereichs 26. Bei diesem Schritt wird das LV-Oxid 30 zuerst als Stoppschicht verwendet, wenn die Polysiliziumschicht 33 geätzt wird, um dadurch eine Beschädigung des Basisbereichs 26 zu verhindern; anschließend wird auch das LV-Oxid 30 geätzt. Die erhabenen Emitterbereiche 35 und der erhabene Basisbereich 36 sind über eine vorbestimmte Distanz voneinander beabstandet, wie dies im Folgenden erläutert wird, wobei sie vorzugsweise Restbereiche 30' des LV-Oxids 30 überlappen; solche Restbereiche 30' werden nicht entfernt, um dadurch das Risiko zu vermeiden, dass der Basisbereich 26 auf Grund möglicher Fehlausrichtungen der Masken während des Polysilizium-Ätzvorgangs ungeschützt bleibt.
  • Gleichzeitig werden auf einem Schaltungsbereich des Wafers 20, der in den 3 bis 16 schematisch auf der linken Seite dargestellt ist, Gate-Oxidbereiche 38 und Gate-Bereiche 39 von NMOS-Transistoren 40 und PMOS-Transistoren 41 gebildet.
  • Eine Schutzschicht 43, beispielsweise aus Siliziumdioxid, die in 7 in unterbrochener Linie dargestellt ist, wird dann auf dem gesamten Wafer 20 gebildet und anisotrop geätzt. Im Spezielleren wird die Schutzschicht 43 von im Wesentlichen ebenen oder geglätteten Bereichen des Wafers 20 vollständig entfernt, während steile Bereiche mit Abstandselementen 45 bedeckt bleiben. Mit anderen Worten, ist um die Ränder der erhabenen Emitterbereiche 35, des erhabenen Basisbereichs 36 sowie der Gatebereiche 39 die Höhe der Schutzschicht 43 viel größer als an anderen Stellen. Somit wird die Schutzschicht 43 beim anisotropen Ätzen nur partiell entfernt, da nur Bereiche mit einer geringeren Dicke vollständig abgelöst werden; auf diese Weise werden die Abstandselemente 45 gebildet, wobei diese die darunter liegenden Bereiche schützen. Ferner sind die erhabenen Emitterbereiche 35 und der erhabene Basisbereich 36 mit einer derartigen Distanz voneinander beabstandet, dass einander benachbarte Abstandselemente 45 miteinander in Verbindung stehen. Auf diese Weise ist der gesamte Basisbereich 26 entweder mit den erhabenen Bereichen 35, 36 oder den Abstandselementen 45 bedeckt.
  • Anschließend werden ein P+-Ionenimplantationsvorgang und ein N+-Ionenimplantationsvorgang ausgeführt (8 und 9). Genauer gesagt, werden während der P+-Ionenimplantation die erhabenen Ermitterbereiche 35 und die Gatebereiche 39 der PMOS-Transistoren 41 zum Aufnehmen von implantierten Ionen freigelegt, und der erhabene Basisbereich 36 sowie die Gatebereiche 39 der NMOS-Transistoren 40 werden durch eine erste Maske 46 geschützt; dagegen werden während der N+-Ionenimplantation der erhabene Basisbereich 36 und die Gatebereiche 39 der NMOS-Transistoren 40 freigelegt, und die erhabenen Emitterbereiche 35 sowie die Gatebereiche 39 der PMOS-Transistoren 41 werden durch eine zweite Maske 47 geschützt. Ferner werden während der P+- und der N+-Ionenimplantation auch Sourcebereiche 40a, 41a und Drainbereiche 40b, 41b des NMOS-Transistors 40 und des PMOS-Transistors 41 in der Epitaxieschicht 22 gebildet (die Sourcebereiche 40a, 40b und die Drainbereiche 41a, 41b sind nur schematisch dargestellt).
  • Nach den Ionenimplantationen wird der Wafer 20 erwärmt, um die implantierten Ionen zu diffundieren und zu aktivieren, wie dies in 10 dargestellt ist. In der Praxis werden in diesem Schritt eingebettete Emitterbereiche 49 vom P+-leitenden Typ sowie ein Basiskontaktbereich 50 vom N+-leitenden Typ in dem Basisbereich 26 unter den erhabenen Emitterbereichen 35 bzw. unter dem erhabenen Basisbereich 36 gebildet.
  • Anschließend wird ein Selbstausrichtungs-Silizidierungsschritt ausgeführt (11 und 12). Genauer gesagt, wird eine Metallschicht 51, zum Beispiel aus Ti, auf den Wafer 20 aufgebracht, der erwärmt wird; in Bereichen, in denen die Metallschicht 51 in direktem Kontakt mit Polysilizium oder Silizium steht, das heißt, an den erhabenen Bereichen 35, 36 und an den MOS-Transistoren 40, 41 werden Metallsilizidbereiche 52 gebildet (12), die eine noch höhere Leitfähigkeit als selbst stark dotiertes Polysilizium aufweisen, wobei der Koeffizient hierfür zwischen etwa 10 und 100 liegt; durch einen selektiven Ätzvorgang wird die Metallschicht 51 entfernt, während die Silizidbereiche 52 belassen bleiben. In der Praxis wird die Metallschicht 51 lokal zu Metallsilizid verändert und zwar durch Nutzung von Siliziumatomen der darunter liegenden erhabenen Emitterbereiche 35 sowie des erhabenen Basisbereichs 36. Die Silizidbereiche 52 bilden somit hohe Leitfähigkeit aufweisende Oberflächenschichten der erhabenen Emitterbereiche 35 und des er habenen Basisbereichs 36. Da der Selbstausrichtungs-Silizidierungsschritt eine konforme Anordnung hinsichtlich der oberen Oberfläche des Wafers 20 nutzt und die leitfähigen Bereiche, die vor der Silizidierung bewahrt werden müssen, durch die Abstandselemente 45 geschützt sind, ist keine Anti-Silizidisierungsmaske erforderlich.
  • Unter Bezugnahme auf 13 werden eine Nitritschicht 54 und eine dicke dielektrische Schicht 55, die höher ist als die erhabenen Bereiche 35, 36 und vorzugsweise aus Siliziumdioxid gebildet ist, auf den Wafer 20 aufgebracht, der dann eingeebnet wird, beispielsweise unter Verwendung eines CMP-Verfahrens bzw. eines chemisch-mechanischen Polierverfahrens. Unter Verwendung einer nicht dargestellten Resistmaske werden die Nitritschicht 54 und die dicke dielektrische Schicht 55 geätzt, und es werden erste Hohlräume 57 geöffnet, die sich bis zu den erhabenen Emitterbereichen 35 nach unten erstrecken, wie dies in 14 dargestellt ist; genauer gesagt, erstrecken sich die ersten Hohlräume 57 bis zu den Silizidbereichen 52, die die erhabenen Emitterbereiche 35 bedecken.
  • Wie in 15 gezeigt ist, wird anschließend eine Heizschicht 58, die einen vorbestimmten spezifischen Widerstand aufweist, auf den gesamten Wafer 20 aufgebracht, wobei diese die dicke dielektrische Schicht 55, die Wände der ersten Hohlräume 57 sowie die die erhabenen Emitterbereiche 35 überdeckenden Silizidbereiche 52 bedeckt. Anschließend werden die ersten Hohlräume 57 mit dielektrischem Material 59 gefüllt. Das dielektrische Material 59 und die Heizschicht 58 werden durch ein CMP-Verfahren von der dicken dielektrischen Schicht 55 außerhalb von den ersten Hohlräumen 57 entfernt. Restbereiche der Heizschicht 58 innerhalb der ersten Hohlräume 57 bilden Heizeinrichtungen 60. Auf diese Weise befinden sich die Heizeinrichtungen 60 in direktem Kontakt mit Silizidbereichen 52 der jeweiligen erhabenen Emitterbereiche 35.
  • Unter Bezugnahme auf 16 wird ein eine erste Ebene bildender Stopfen 61 zum Schaffen einer elektrischen Verbindung mit dem erhabenen Basisbereich 36 gebildet. Genauer gesagt, wird ein zweiter Hohlraum 62 durch die dicke dielektrische Schicht 55 und die Nitritschicht 54 hindurch geöffnet, um dadurch den Silizidbereich 52 freizulegen, der den erhabenen Basisbereich 36 bedeckt; es wird eine erste leitfähige Schicht 63 im Inneren des zweiten Hohlraums 62 aufgebracht, der mit einer zweiten leitfähigen Schicht 64 gefüllt wird.
  • Anschließend werden Speicherelemente 65 über den Heizeinrichtungen 60 (siehe auch 17) gebildet, beispielsweise durch Bilden eines Abgrenzungsschicht 67 mit Öffnungen 68 sowie durch Aufbringen und Definieren einer chalkogenen Schicht 70, die die Öffnungen 68 füllt. Auf diese Weise erhält man eine Speichervorrichtung 75, bei der Speicherelemente 65 stapelartig auf der Auswahleinrichtung 25 und den Heizeinrichtungen 60 vorhanden sind; ferner sind die Speicherelemente 65 durch jeweilige Heizeinrichtungen 60 mit den jeweiligen erhabenen Emitterbereichen 35 der Auswahleinrichtung 25 verbunden.
  • Schließlich wird eine Isolierschicht 71 auf den Wafer 20 aufgebracht; Speicherkontakte 22 sowie ein eine zweite Ebene bildender Stopfen 73 werden durch die Isolierschicht 71 hindurch gebildet, sodass sie die Speicherelemente 65 bzw. den die erste Ebene bildenden Stopfen 61 erreichen.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der vorstehenden Beschreibung klar. Insbesondere ist das Verfahren im Vergleich zu den bekannten Verfahren recht einfach. Zum Beispiel erfolgt der Silizidisierungsschritt in selbstausrichtender Weise, da er unter Nutzung der oberflächenmäßigen Anpassung an den Wafer durchgeführt wird und eine Anti-Silizidisierungsmaske vorteilhafterweise eliminiert ist. Auch sind die Heizeinrichtungen im Inneren der dielektrischen Schicht gebildet, die die erhabenen Bereiche abgrenzt, und aus diesem Grund ist für die Fertigung von diesen keine weitere Aufbringung von dielektrischen Schichten notwendig.
  • Darüber hinaus ermöglichen der vorliegende Speicher sowie das vorliegende Herstellungsverfahren eine sehr effiziente Integration, die vollständig mit der CMOS-Technologie sowie auch mit Prozessen für die Fertigung von chalkogenen Speicherelementen im sublithografischen Dimensionsbereich kompatibel sind.
  • Auch werden Auswahleinrichtungen mit erhabenen Emitterbereichen und/oder Basisbereichen geschaffen, wobei Emitter- und Basiskontakte von hoher Qualität vorhanden sind. Die erhabenen Bereiche können in der Tat in einfacher Weise silizidiert werden, und die Komponenten, die mit den Emitter- und Basiskontakten (das heißt, den Heizeinrichtungen bzw. den die erste Ebene bildenden Stopfen) gekoppelt sind, landen direkt auf Silizid-Grenzflächen, die viel leitfähiger sind als Polysilizium. Darüber hinaus werden zwischengeordnete Kontakte vermieden.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 18 bis 22 beschrieben, wobei bereits dargestellte Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • In den Anfangsstadien des Prozesses wird die Auswahleinrichtung 25 innerhalb eines Wafers 20' gebildet, der das Substrat 21, die Epitaxieschicht 22 und die Grabenisolierstrukturen 24 aufweist, wie dies bereits beschrieben wurde; ferner sind Sourcebereiche 40a, 41a und Drainbereiche 40b, 41b von Transistoren 40, 41 in dem Substrat 22 gebildet.
  • Eine LV-Oxidschicht 80 und eine Polysiliziumschicht 81 werden durch Aufwachsen auf dem Wafer 20' gebildet und selektiv geätzt, um die Gate-Oxidbereiche 38 und die Gatebereiche 39 der Transistoren 40, 41 zu bilden. Die Polysiliziumschicht 41 wird von dem Basisbereich 26 entfernt.
  • Anschließend werden eine Nitritschicht 82 und eine dielektrische Schicht 83 aufgebracht, durch ein CMP-Verfahren eingeebnet und geätzt, um dadurch Emitteröffnungen 85 sowie eine Basisöffnung 86 über dem Basisbereich 26 zu öffnen sowie Gateöffnungen 87 über den Gatebereichen 39 der Transistoren 40, 41 zu öffnen (19). Die LV-Oxidschicht 80 wird dann innerhalb von den Emitteröffnungen 85 und der Basisöffnung 86 entfernt; auf diese Weise wird der Basisbereich 26 partiell freigelegt.
  • Wie in 20 dargestellt ist, wird dann eine harte Maske 89 gebildet, die den gesamten Wafer 20' mit Ausnahme der Emitteröffnungen 85 und der Basisöffnung 86 schützt. Später wird ein epitaxialer Wachstumsschritt ausgeführt, während dem Epitaxiebereiche über freiliegenden Bereichen des Basisbereichs 26 gebildet werden. Genauer gesagt, umfassen die Epitaxiebereiche erhabene Emitterberei che 91 im Inneren der Emitteröffnungen 85 sowie einen erhabenen Basisbereich 92 im Inneren der Basisöffnung 86.
  • Nach dem Entfernen der harten Maske 89 (21) werden P+- und N+-Ionenimplantationsvorgänge durchgeführt, und implantierte Ionen werden dann diffundiert und aktiviert. Auf diese Weise werden eingebettete Emitterbereiche 94 vom P+-leitenden Typ und ein Basiskontaktbereich 95 vom N+-leitenden Typ innerhalb des Basisbereichs 26 unter den erhabenen Emitterbereichen 91 bzw. unter dem erhabenen Basisbereich 92 gebildet.
  • Das Verfahren fährt dann in der bereits beschriebenen Weise fort. Insbesondere werden nach einem Selbstausrichtungs-Silizidierungsschritt die Heizeinrichtungen 60, die Speicherelemente 65 (siehe 17), die Speicherkontakte 72 sowie die Stopfen 61, 73 gebildet, wie dies in 22 gezeigt ist; auf diese Weise erhält man eine Speichervorrichtung 100.
  • Darüber hinaus versteht es sich, dass zahlreiche Variationen und Modifikationen an dem Verfahren und der Speichervorrichtung vorgenommen werden können, wie diese vorstehend beschrieben und hierin dargestellt worden sind, wobei alle diese Variationen und Modifikationen im Umfang der Erfindung liegen, wie diese in den beigefügten Ansprüchen definiert sind.
  • Als erstes kann das Verfahren für die Herstellung von beliebigen Arten von Speichern genutzt werden, die mit den Speicherelementen gekoppelte bipolare Auswahltransistoren und nicht nur Phasenveränderungsspeicher benötigen.
  • Die Auswahleinrichtung 25 kann entweder einen einzelnen erhabenen Emitter oder auch mehr als zwei erhabene Emitter aufweisen. Darüber hinaus könnte die Auswahleinrichtung 25 auch nur erhabene Emitterbereiche aufweisen, während es sich bei dem Basiskontakt um einen Standardtyp handelt. In diesem Fall wird das LV-Oxid 30 nur zum Öffnen der Emitterfenster 31 entfernt, während es an anderen Stellen über dem Basisbereich 26 belassen bleibt. Nach dem Aufbau der Abstandselemente 45 liegt ein Bereich des Basisbereichs 26 frei, sodass dieser zuerst mit N+-leitenden Dotierstoffionen dotiert wird und anschließend während der Silizidierung durch einen Silizidbereich bedeckt wird. Auch in diesem Fall erfolgt die Silizidierung in selbstausrichtender Weise, wobei keine Anti-Silizidierungsmaske erforderlich ist. Ein eine erste Ebene bildender tieferer Stopfen wird später gebildet, da dieser durch die gesamte Dicke der dicken dielektrischen Schicht 45 hindurchgehen muss. Die Qualität des Basiskontakts wird dadurch jedenfalls nicht beeinträchtigt.
  • Bei der Herstellung von standardmäßigen Basiskontakten kann das LV-Oxid 30 über dem Basisbereich 26 vollständig geätzt werden, bevor die Polysiliziumschicht 33 direkt auf dem eigentlichen Basisbereich 26 aufgebracht wird. Die Polysiliziumschicht 33 wird dann in der beschriebenen Weise geätzt, um die erhabenen Emitterbereiche 35 über dem Basisbereich 26 und den Gatebereichen 39 in dem Schaltungsbereich zu definieren; der Ätzvorgang der Polysiliziumschicht 33 wird gestoppt, sobald das restliche LV-Oxid 30 in dem Schaltungsbereich erreicht wird, wobei eine geringfügige Überätzung das Basisbereichs 26 akzeptiert wird.
  • Die Stopfen 61 und 73, die eine erste und eine zweite Ebene bilden, können auch durch einen eine einzige Ebene bildenden Stopfen ersetzt werden, sodass das Verfahren vereinfacht wird.
  • Schließlich versteht es sich auch, dass die Auswahleinrichtung 25 auch ein bipolarer NPN-Transistor sein kann.

Claims (18)

  1. Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung, die Auswahltransistoren (25) mit erhabenen Kontakten aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: – in einem Halbleiterkörper (20; 20') erfolgende Bildung von mindestens einem bipolaren Auswahltransistor (25), der mindestens einen eingebetteten Basisbereich (26), der in dem Halbleiterkörper (20; 20') gebildet ist und in seitlicher Richtung durch Grabenisolierstrukturen (24) abgegrenzt ist, mindestens einen eingebetteten Emitterbereich (49; 94), der in dem eingebetteten Basisbereich (26) gebildet ist, sowie einen Kollektorbereich (27) aufweist, der unter dem eingebetteten Basisbereich (26) gebildet ist und sich an diesen anschließt; und – Bilden von mindestens einem Speicherelement (65), das stapelartig auf dem bipolaren Auswahltransistor (25) angeordnet ist und mit diesem elektrisch verbunden ist; wobei der Schritt des Bildens von mindestens einem bipolaren Auswahltransistor (25) das Bilden von mindestens einem erhabenen Emitterbereich (35, 52; 91) aus einem Halbleitermaterial in direkter Berührung mit dem eingebetteten Emitterbereich (49; 94) sowie das Bilden von einem erhabenen Basisbereich (36, 52; 92) aus dem Halbleitermaterial umfasst, der auf dem eingebetteten Basisbereich (26) angeordnet und mit diesem elektrisch verbunden ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Bildens von mindestens einem erhabenen Emitterbereich das Bilden einer Mehrzahl von erhabenen Emitterbereichen (35, 52; 91) umfasst.
  3. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche, wobei der Schritt des Bildens von mindestens einem erhabenen Emitterbereich folgende Schritte aufweist: – Wachsen Lassen einer Trennschicht (30) auf dem eingebetteten Basisbereich (26); – selektives Ätzen der Trennschicht (30) zum partiellen Freilegen des eingebetteten Basisbereichs (26); – Bilden einer leitfähigen Schicht (33) auf der Trennschicht (30), wobei die leitfähige Schicht (33) freiliegende Bereiche des eingebetteten Basisbereichs (26) erreicht; und – Ätzen der leitfähigen Schicht (33) im Wesentlichen über die Trennschicht (30) hinweg.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei nach dem Schritt des Ätzens der leitfähigen Schicht (33) die Trennschicht (30) entfernt ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 4 wobei der Schritt des Entfernens der Trennschicht (30) das Belassen von Restbereichen (30') der Trennschicht (30) umfasst und wobei der Schritt des Ätzens der leitfähigen Schicht (33) das Belassen von die Restbereiche (30') überlappenden Bereichen der leitfähigen Schicht (33) umfasst.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Schritt des Bildens von mindestens einem erhabenen Emitterbereich folgende Schritte umfasst: – Bilden einer leitfähigen Schicht (33) direkt auf dem eingebetteten Basisbereich (26); und – Ätzen der leitfähigen Schicht (33).
  7. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche, wobei der erhabene Emitterbereich (35, 52) und der erhabene Basisbereich (36, 52) silizidiert werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei vor der Silizidierung des erhabenen Emitterbereichs (35, 52) und des erhabenen Basisbereichs (36, 52) Schutzstrukturen (45) an den Seiten des erhabenen Emitterbereichs (35) und des erhabenen Basisbereichs (36) gebildet werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 1 und 8, wobei der erhabene Emitterbereich (35, 52) und der erhabene Basisbereich (36, 52) über eine derartige Distanz voneinander beabstandet sind, dass einander benachbarte Schutzstrukturen (45) miteinander in Verbindung stehen.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Schritt der Bildung von mindestens einem erhabenen Emitterbereich (91) das epitaxiale Wachsen Lassen des erhabenen Emitterbereichs und des erhabenen Basisbereichs umfasst.
  11. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche, wobei der Schritt der Bildung eines Speicherelements (65) das Bilden eines Phasenveränderungs-Speicherelements umfasst.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei eine Heizeinrichtung (60) in direkter Berührung mit dem erhabenen leitfähigen Bereich (35, 52; 91) gebildet wird und das Speicherelement (65) in direkter Berührung mit der Heizeinrichtung (60) gebildet wird.
  13. Speichervorrichtung, aufweisend: – einen bipolaren Auswahltransistor (25), der mindestens einen eingebetteten Basisbereich (26), der in einem Halbleiterkörper (20; 20') gebildet ist und in seitlicher Richtung durch Grabenisolierstrukturen (24) abgegrenzt ist, mindestens einen eingebetteten Emitterbereich (49; 94), der in dem eingebetteten Basisbereich (26) gebildet ist, sowie einen Kollektorbereich (27) aufweist, der unter dem eingebetteten Basisbereich (26) gebildet ist und sich an diesen anschließt; und – mindestens ein Speicherelement (65), das stapelartig auf dem bipolaren Auswahltransistor (25) angeordnet ist und mit diesem elektrisch verbunden ist; wobei der bipolare Auswahltransistor (25) mindestens einen erhabenen Emitterbereich (35, 52; 91) aus einem Halbleitermaterial, der in direkter Berührung mit dem eingebetteten Emitterbereich gebildet ist, sowie einen erhabenen Basisbereich (36, 52; 92) aus dem Halbleitermaterial aufweist, der auf dem eingebetteten Basisbereich (26) angeordnet und mit diesem elektrisch verbunden ist.
  14. Speichervorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Auswahltransistor (25) eine Mehrzahl von erhabenen Emitterbereichen (35, 52; 91) aufweist.
  15. Speichervorrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei der erhabene Emitterbereich (35, 52) und der erhabene Basisbereich (36, 52) jeweils eine Oberflächenschicht (52) mit hoher Leitfähigkeit aufweisen.
  16. Speichervorrichtung nach Anspruch 15, wobei es sich bei den Oberflächenschichten (52) mit hoher Leitfähigkeit um metallische Silizidschichten handelt.
  17. Speichervorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei es sich bei dem Speicherelement (65) um ein Phasenveränderungs-Speicherelement handelt.
  18. Speichervorrichtung nach Anspruch 17, wobei eine Heizeinrichtung (60) sich zwischen dem erhabenen Emitterbereich (35, 52) und dem Speicherelement (65) befindet, wobei die Heizeinrichtung (35, 52) mit dem erhabenen Emitterbereich (35, 52) und mit dem Speicherelement (65) in direkter Berührung steht.
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