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DE60306738T2 - Codierung von Herzfrequenzinformation - Google Patents

Codierung von Herzfrequenzinformation Download PDF

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Publication number
DE60306738T2
DE60306738T2 DE60306738T DE60306738T DE60306738T2 DE 60306738 T2 DE60306738 T2 DE 60306738T2 DE 60306738 T DE60306738 T DE 60306738T DE 60306738 T DE60306738 T DE 60306738T DE 60306738 T2 DE60306738 T2 DE 60306738T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
heart rate
music
heartbeat
collage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60306738T
Other languages
English (en)
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DE60306738D1 (de
Inventor
Seppo NISSILÄ
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polar Electro Oy
Original Assignee
Polar Electro Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polar Electro Oy filed Critical Polar Electro Oy
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Publication of DE60306738D1 publication Critical patent/DE60306738D1/de
Publication of DE60306738T2 publication Critical patent/DE60306738T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G11B27/10Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel
    • G11B27/102Programmed access in sequence to addressed parts of tracks of operating record carriers
    • G11B27/105Programmed access in sequence to addressed parts of tracks of operating record carriers of operating discs
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    • A61B5/024Measuring pulse rate or heart rate
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Description

  • BEREICH
  • Die Erfindung bezieht sich auf die an einem Menschen gemessenen Herzschlag-Intervallinformationen.
  • HINTERGRUND
  • In Verbindung mit einer körperlichen Übung ist es möglich, die Herzfrequenzinformationen einer Person beispielsweise mit Hilfe eines Herzfrequenzmonitors zu messen. Die während der Übung erhaltenen Informationen können in einem Speicher des Herzfrequenzmonitors gespeichert und nach der Übung zu einem gesonderten Mikrorechner, beispielsweise für eine weitere Analyse, übertragen werden. Herkömmlicherweise deckt die Analyse die Beobachtung von zeitlichen Änderungen der Herzfrequenz in den Koordinaten ab. Die US 2002/0138013 offenbart ein Verfahren zum Analysieren von biologischen Signalen unter Verwendung einer Digitalsignal-Verarbeitungssoftware zum Digitalisieren des biologischen Signals, zum Anzeigen des biologischen Signals in Analogform auf einer Anzeige und zum optischen Analysieren des biologischen Signals auf der Anzeige.
  • Die Art und Weise nach dem Stand der Technik, reichlich vorhandene und komplizierte Daten in eine leicht handhabbare, beobachtbare und erfassbare Form zu bringen, ist nicht optimal.
  • KURZBESCHREIBUNG
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, ein verbessertes Verfahren und eine Ausrüstung zum Umwandeln des Präsentationsmodus von gespeicherten Herzfrequenzinformationen in ein Format bereitzustellen, das leicht verarbeitet werden kann. Dies wird mit einem Verfahren zum Codieren von Herzfrequenzinformationen erreicht, bei welchem die Herzschlagintervalle einer Person während einer körperlichen Übung gemessen und die gemessenen Herzschlagintervallinformationen gespeichert werden. Das Verfahren codiert die gemessenen und gespeicherten Herzschlagintervall-Informationen nach der körperlichen Übung in Musik so um, dass der Rhythmus der Musik von den gemessenen Herzschlagintervallen abhängt.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Anordnung zur Codierung von Herzfrequenzinformationen mit Einrichtungen zum Messen der Herzschlagintervallinformationen. Die Anordnung hat Einrichtungen zum Umcodieren der Herzschlagintervallinformationen, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, in Musik, wobei die Codiereinrichtungen Einrichtungen zum Auswählen des Rhythmus der Musik auf der Basis der gemessenen Herzschlagintervalle aufweisen.
  • Es ist somit ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren und eine Anordnung zur Codierung von Herzschlaginformationen bereitzustellen, wobei sich hier die Codierung auf die Veränderung des Präsentationsmodus der Informationen bezieht. Die zu messenden Herzfrequenzinformationen an der Person während einer körperlichen Übung, d.h. die Herzschlagintervallinformationen, beziehen sich auf ein gemessenes Herzfrequenzniveau und Änderungen darin zu verschiedenen Zeitpunkten. Das Messen kann während einer körperlich oder geistig anstrengenden Leistung erfolgen, beispielsweise bei einer körperlichen Übung oder einer Auseinandersetzung.
  • Die Lösung der Erfindung erzeugt Musik, für die das Tempo auf der Basis von Änderungen der Herzschlagintervalle ausgewählt wird. Wenn also die Herzschlagintervalle kürzer werden und die Herzfrequenz ansteigt, beschleunigt sich das Tempo.
  • Bei einer Ausführung wählt der Erzeuger der Musik, beispielsweise der Benutzer, eine Musikart vor der Erzeugung. Die Art kann Jazz, Hardrock, Pop, klassische Musik oder dergleichen sein.
  • Musik kann beispielsweise digital erzeugt werden, wodurch es möglich ist, eine digitale Musikbank zu verwenden. In der Musikbank kann Musik in Form von Klangpaketen gespeichert werden, die nach unterschiedlichen Arten klassiert sind. Außerdem können die Klangpakete nach verschiedenen Instrumenten klassiert werden, beispielsweise sind Gitarre, Trommeln und Saxophon jeweils in gesonderte Klangpaketgruppen sortiert. Somit bezieht sich die Be schleunigung des Tempos nach der Erfindung auf eine Verkürzung der Klangpaket-Intervalle, wodurch der Takt der Musik schneller wird.
  • Bei einer Ausführungsform nimmt die Klangskala der Musik zu, wenn die Länge des Herzschlagintervalls unter einem vorgegebenen Schwellenwert liegt. Wenn somit das Herzschlagintervall kürzer wird und die Herzfrequenz ansteigt, weitet sich die Klangskala der erzeugten Musik beispielsweise durch Erhöhen der Anzahl von Instrumenten aus. Wenn beispielsweise bei einer Herzfrequenz von weniger als 100 Schlägen/Minute die Musik nur ein Instrument verwendet, kann bei dem 100 Schläge/Minute übersteigenden Niveau die Musik von zwei Klängen erzeugt werden. Dementsprechend kann die Klangwelt ausgedehnt werden, wenn die gemessenen Herzschlagintervallinformationen anzeigen, dass die Dauer der Übung den vorgegebenen Schwellenwert überschritten hat. So kann beispielsweise die Klangskala mit dem Intervall von jeweils fünf Minuten ausgedehnt werden. Der verwendete Zeitschwellenwert kann sich ebenfalls mit dem Herzfrequenzniveau ändern, beispielsweise so, dass bei einem Herzfrequenzniveau von 100 bis 140 die Klangskala bei dem Intervall von jeweils fünf Minuten erweitert wird, jedoch in dem Bereich von 140 bis 160 die Erweiterung bei dem Intervall von jeweils zwei Minuten erfolgt.
  • Gemäß einer Ausführungsform wird die rhythmische Komplexität der Musik erhöht, wenn die Änderungen der Herzschlagintervalle zunehmen. Das bedeutet, dass, wenn die Herzfrequenz einen zunehmenden oder abnehmenden Trend hat, dem Rhythmus um den mittleren Rhythmus herum, der von dem Herzschlagintervall bestimmt wird, eine Variation hinzugefügt wird. Wenn beispielsweise das Wiederholungsintervall von Paketen, d.h. der Rhythmus bei einem vorgegeben Herzfrequenzniveau 20 ms mit einer Standardabweichung von +/– 1 ms beträgt, kann die Standardabweichung beispielsweise auf 5 ms durch Erhöhen der rhythmischen Komplexität gesteigert werden.
  • Bei einer Ausführungsform wird die Lautstärke der erzeugten Musik angehoben, wenn das Herzschlagintervall kürzer als der vorgegebene Schwellenwert wird. So kann ein Anstieg der Herzfrequenz dadurch angezeigt werden, dass die Lautstärke erhöht wird, und dementsprechend die Lautstärke verringert wird, wenn die Herzfrequenz nach unten geht.
  • Die Herzfrequenzmessung erfolgt während einer körperlich mental anstrengenden Übung. Deshalb gibt es ausreichend Änderungen in der Herzfrequenz, und die zu erzeugende Musik ist in ihrem Inhalt und Ausdruck voll und abwechslungsreich.
  • Bei einer Ausführungsform werden die Herzfrequenzintervallinformationen vor der Erzeugung der Musik zusammengepackt. Beispielsweise würde eine einstündige körperliche Übung in ein fünfminütiges Musikstück übersetzt. In der Praxis kann die Packung dadurch ausgeführt werden, dass beispielsweise gemittelt wird, wodurch die Herzfrequenzintervalldaten eines gegebenen Zeitintervalls mit Hilfe der Herzfrequenz dieser Zeit dargestellt werden. Das erzeugte Musikstück kann beispielsweise in einem mp3-Format gespeichert werden, so dass es in einem Rechner mit Diskette gespeichert und der Inhalt per Email versandt werden kann.
  • Die Erfindung, d.h. die Codierung der Herzfrequenzinformationen in ein Format, das als Klangcollage präsentierbar ist, kann in einem Taktmechanismus eines Herzfrequenzmonitors oder auf einem gesonderten Rechner ausgeführt werden. Das Codieren kann beispielsweise mit Hilfe eines mp3-Mischers oder eines Midi-Mischers oder mit Hilfe einer Software erfolgen.
  • Mittels der Erfindung können die Daten, die reichlich vorhanden sind und komplexe Variationen aufweisen, in ein Format codiert werden, das die Originalinformationen qualitätsweise aufweist und auch eine nutzerfreundliche Form hat.
  • ZEICHNUNGEN
  • Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe bevorzugter Ausführungsformen unter Bezug auf die beiliegenden Figuren beschrieben, in denen
  • 1 eine Ausführung des Verfahrens zeigt,
  • 2 zeigt, wie ein Musikrhythmus entsprechend der Herzfrequenz erzeugt wird,
  • 3 zeigt, wie eine Klangskala entsprechend der Herzfrequenz geändert wird,
  • 4 zeigt, wie eine Klangskala gemäß der Herzfrequenz geändert wird,
  • 5 eine Ausführungsform einer Herzfrequenz-Messanordnung zeigt, und
  • 6 eine zweite Ausführungsform einer Lösung für die Vorrichtung zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung. Die Herzfrequenzmessung bei einer Person wird in dem Verfahrensschritt 102 in Verbindung mit beispielsweise einer körperlichen Übung oder einem Wettkampf dargestellt. Die Herzfrequenzmessung kann einen Herzfrequenzmonitor verwenden, der die Herzfrequenz aus einem elektrischen Signal misst, das von einem Herzschlag erzeugt wird, oder alternativ erhält man die Herzfrequenz beispielsweise durch eine optische Messung oder eine Druckmessung am Handgelenk. Die gemessenen Herzschlagintervallinformationen werden während der Messung beispielsweise in einem Speicher des Herzfrequenzmonitors gespeichert, wie es im Schritt 104 beschrieben ist. In dem Schritt 106 werden nach der körperlichen Übung die gespeicherten Herzschlagintervallinformationen heruntergeladen, und die Informationen können analysiert werden, beispielsweise indem aus dem Daten abgeleitete Größen, wie ein Herzfrequenzmittel, geliefert werden. Die Schritte 108 bis 118 stellen Vorgänge nach der Übung dar, durch die eine Klangcollage aus den gemessenen Herzfrequenzinformationen erzeugt wird.
  • Im Schritt 108 wird eine Musikart ausgewählt, die zur Erzeugung der Musik verwendet wird. Die Art kann beispielsweise Jazz, Pop, Rock, klassische Musik oder dergleichen sein. Es ist möglich, mehrere Musikarten auszuwählen, und demzufolge kann die Art beispielsweise auf der Basis von Änderungen der Herzfrequenz geändert werden. In diesem Fall ist es möglich, bei niedriger Herzfrequenz Musik zu erzeugen, die Elemente der klassischen Musik verwendet, wenn jedoch die Herzfrequenz ansteigt, ist es möglich, auf Popmusik umzuschalten. Die für die Musikerzeugung verwendeten musikalischen Elemente können Elemente aus einer oder mehreren Tasten oder Elemente sein, die in einer Fünftonleiter erzeugt werden. Im Schritt 110 wird der Rhythmus der Musik auf der Basis der Änderungen der Herzfrequenz gewählt. Dies bezieht sich beispielsweise auf ein Beschleunigen des Takts, d.h. des Tempos der Musik, wenn die Herzfrequenz ansteigt.
  • Bei einigen Ausführungsformen ist es möglich, den Inhalt der erzeugten Musik auch auf andere Weisen als durch Ändern des Rhythmus der Musik zu beeinflussen. Entsprechend dem Zustand 112 kann die Herzfrequenz auf einen Schwellenwert gesetzt werden, wodurch die Klangskala der Musik entsprechend dem Schritt 114 erweitert und/oder die Lautstärke entsprechend dem Schritt 116 angehoben wird. Im Schritt 118 wird die Musik, bei welcher der Rhythmus und/oder die Klangskala und/oder die Lautstärke auf der Basis der Herzfrequenz modifiziert worden ist, in eine Klangcollage kombiniert. Die erzeugte Klangcollage kann auf einem Herzfrequenzmonitor oder einer anderen Vorrichtung abgespielt werden, die zur Tonwiedergabe in der Lage ist. Bei einer Ausführungsform reagiert die Musikerzeugung beispielsweise auch auf die Herzfrequenz-Änderungsgeschwindigkeit, so dass die rhythmische Komplexität der Musik zunimmt, wenn die Ableitung der Herzfrequenz positiv ist, und nimmt dementsprechend ab, wenn die Ableitung negativ ist. Die rhythmische Komplexität kann auf gleiche Weise wie die Klangskala im Schritt 120 oder die Lautstärke im Schritt 112 verarbeitet werden, d.h. wenn die Herzfrequenz ein vorgegebenes Herzfrequenzniveau überschreitet, nimmt die Komplexität zu, während unter einem gegebenen Pegel die Komplexität geringer ist. Oder umgekehrt gesagt, die Klangskala und die Lautstärke können auf der Basis von Änderungen in der Ableitung bearbeitet werden.
  • Der in Verbindung mit 1 verwendete Ausdruck "Herzfrequenz" bezieht sich typischerweise auf die Herzschlagfrequenz pro Minute. Hinsichtlich des Messverfahrens besteht die Frage hauptsächlich im Erfassen einer Zeitdifferenz zwischen den Herzschlägen, d.h. eines Herzschlagintervalls. Eine Herzfrequenz pro Minute kann aus der Herzschlagintervallmessung abgeleitet werden.
  • 3 zeigt, wie das Tempo der Musik auf der Basis der Herzschlagintervallinformationen erzeugt wird. In der Figur ist die Herzfrequenz HR einer Person auf der y-Achse als Funktion der Zeit dargestellt, die durch die x-Achse wiedergegeben ist. Anstelle der Herzfrequenz ist es möglich, in Betracht zu ziehen, dass die y-Achse das Herzschlagintervall der Person wiedergibt, wodurch das Herzschlagintervall kürzer in der Hochrichtung der y-Achse wird. Die Herzfrequenz 200 der Person während einer körperlichen Übung wird als eine fortlaufende Linie aufgezeigt, d.h. bei der betreffenden Übung beginnt die Herzfrequenz mit einem Anstieg vom Zeitpunkt 204A aus, bis sie sich beim Zeitpunkt 204B einpendelt. Zwischen 204B und 204C hält die Herzfrequenz praktisch ein konstantes Niveau bei, bis sie zum Zeitpunkt 204C wieder abzufallen beginnt, so dass sie sich wieder zum Zeitpunkt 204D einpendelt. In 1 wird im Zeitpunkt 204A gerade ein Schwellenwert 206A überschritten, wenn das Tempo der Musik beschleunigt. Der durch die vertikale Linie 204 angezeigte Rhythmus verdoppelt sich, wenn die Herzfrequenz HR den Schwellenwert 206A überschreitet, und verdoppelt sich weiter, wenn die Herzfrequenz den zweiten Schwellenwert 206B überschreitet. Auf entsprechende Weise wird das Tempo der Musik verlangsamt, wenn die Herzfrequenz unter die gegebenen Schwellenwerte absinkt. Natürlich ist die vorstehend beschriebene Verdoppelung des Tempos in der Figur nur beispielsweise aufgeführt, und die Änderung des Tempos kann weniger als das Doppelte oder mehr als Doppelte betragen.
  • 3 zeigt, wie die Klangskala 300 auf der Basis von Änderungen der Herzfrequenz/Herzschlagintervalle expandiert. Bei einem Herzfrequenzniveau, das niedriger als der Schwellenwert 206A ist, hat die Klangskala nur eine begrenzte Menge der die Klangskala definierenden Elemente. Auf vereinfachte Weise ist es möglich, die Situation so darzustellen, dass die Klangskala 302A klassische Musik bezeichnet, die unter Verwendung von nur einem Instrument gespielt wird. Bei einem Niveau, das den Schwellenwert 206A überschreitet, kommt ein zweites Instrument hinzu, was durch ein Klangerweiterungselement 302B veranschaulicht ist. Auf einem Niveau, das den Schwellenwert 206B überschreitet, wird die Klangskala weiterhin durch ein Klangelement 302C erweitert. Die Verringerung der Klangskala 302A auf 302C erfolgt umgekehrt, wenn das Herzfrequenzniveau absinkt, d.h. am Ende, wenn die Herzfrequenz auf das einzige verbleibende Klangelement 302A abfällt.
  • 4 zeigt, wie sich die Klangskala 300 entsprechend der Dauer einer körperlichen Übung erweitert. Mit anderen Worten heißt dies, dass am Beginn der Übung die Klangskala begrenzt ist, jedoch im Endstadium der Übung die Skala auf das Maximum ausgeweitet werden kann. Die Figur zeigt, dass der Musik Klangelemente in Intervallen hinzugefügt werden können, die umso kürzer sind, je höher das Herzfrequenzniveau ist. Beispielsweise stellt der Bereich von 304B bis 304C eine Übung dar, die bei einem höheren Herzfrequenzniveau als in dem Übungszeitraum ausgeführt wird, der durch den Bereich von 304A bis 304B dargestellt ist. So entspricht beispielsweise das Zeitintervall 304A bis 304B einer fünfminütigen Übung, während jedoch das Zeitintervall 304B bis 304C beispielsweise einer vierminütigen Übung entsprechen kann. Somit kann die Klangskala derart aufgeweitet werden, dass sie proportional zum Übungswirkungsgrad ist. Auf der Basis von 4 ist es auch möglich, Änderungen der Lautstärke der Musik entsprechend der Herzfrequenz in Betracht zu ziehen. Bei einer Ausgestaltung wird die Lautstärke kontinuierlich verändert, wodurch der Schallpegel direkt durch die Herzfrequenzkurve 200 definiert ist. Die Schallerzeugung kann auch die gleiche Schwellenwertprozedur verwenden, wie sie in 2 für das Tempo beschrieben wurde.
  • Lösungen für Vorrichtungen nach den erfindungsgemäßen Ausgestaltungen werden mit Hilfe von 5 und den darauf folgenden Figuren beschrieben. 5 zeigt eine Person P, die einen zweiteiligen Herzfrequenzmonitor während einer Übungsperiode trägt. Der Herzfrequenzmonitor von 5 hat einen Sender-Elektrodengürtel 500, der um die Brust herum angelegt wird, sowie einen Handgelenksempfänger 520, der am Handgelenk getragen wird. Der Sender-Elektrodengürtel 500 misst die Herzfrequenz auf der Haut einer Person aus einem elektrischen Signal und sendet die gemessenen Informationen beispielsweise induktiv zum Handgelenksempfänger 520, der gewöhnlich eine Benutzerschnittstelle des Herzfrequenzmonitors aufweist, beispielsweise Funktionstasten und eine Anzeige. Die Empfängereinheit 520 muss nicht unbedingt eine am Handgelenk getragene Vorrichtungseinheit sein, vielmehr kann beim Radfahren die Empfängereinheit an der Lenkstange eines Fahrrads befestigt sein. Auch wenn 5 einen zweiteiligen Herzfrequenzmonitor zeigt, kann die für das Messen der Herzschlagintervalle verwendete Ausrüstung auch eine einteilige, am Handgelenk getragene Vorrichtung sein, wodurch das Messen aus dem Druckpuls und die Präsentation der Herzfrequenzinformationen beispielsweise alle in dem am Handgelenk getragenen Herzfrequenzmonitor erfolgen.
  • Bei der Lösung von 5 werden die Herzfrequenzinformationen zu einem Rechner 540 in Form von beispielsweise Klang unter Verwendung eines Mikrophons 546 übertragen, das mit dem Rechner 540 verbunden ist. Beispielsweise bezieht sich hier die Tonübertragung auf die Umwandlung von Informationsbits, die die Herzfrequenzdaten darstellen, in Schall, so dass ein Piepton, der von einem Piezoelement einer Uhr erhalten wird dem Bit 1, während ein ruhiger Zeitraum dem Bit 0 entspricht. Vor der Übertragung können die Informationen gepackt, oder die Daten können ungepackt übertragen werden. Die Schallinformation erhält man durch das Mikrofon 542 des Rechners 540. Die Daten werden mit Hilfe der zentralen Einheit 544 und des Anzeigeelements 540 des Rechners 540 verarbeitet. Der Rechnerausgang ist eine Klangcollage 560, die auf einem Audiosystem, beispielsweise einem CD-Player oder einem Rechner wiedergegeben werden kann. Zu erwähnten ist, dass in 5 der Rechner nur als Ausführungsbeispiel angegeben ist. Eine andere Alternative kann eine Ausführung mit Client/Server-Zugang sein, beispielsweise unter Verwendung des Internets. In diesem Fall verwendet der Herzfrequenzmonitor oder der Rechner, auf dem die gemessenen Herzfre quenzinformationen gespeichert sind, einen Server, der mit dem Internet verbunden ist und der ein Musikstück ansprechend auf die ihm übertragenen Herzfrequenzinformationen zurückführt. Die das Verfahren der Erfindung ausführenden Vorrichtungen können vollständig in dem Herzfrequenzmonitor, der vom Benutzer getragen wird, vorgesehen werden, wodurch kein externer Rechner zur Erzeugung einer Klangdatei benötigt wird. Diese Ausführungsform wird mit Hilfe von 6 veranschaulicht.
  • 6 zeigt eine Ausführungsform eines Elektrodengürtels 500 und eines Empfängers 520 des Herzfrequenzmonitors. Vorrichtungsteile 600 bis 608 von 6 stellen den Elektrodengürtel dar, während Vorrichtungsteile 640 bis 670 die Empfängereinheit darstellen. Die Informationen zwischen dem Elektrodengürtel und der Empfängereinheit werden induktiv übertragen, was durch ein Zeichen 620 veranschaulicht ist. Beispielsweise entspricht ein Ausschlag 622A von 5 kHz einem Herzschlag, oder ein Schlag kann einem Bündel 622A bis 622C aus einer Vielzahl von Ausschlägen entsprechen. Die Intervalle 624A bis 624B der Ausschläge 622A bis 622C können in der Länge gleich oder unterschiedlich sein. Die Empfängereinheit 520 zählt die Herzfrequenz auf der Basis der gemessenen Herzschlagintervalle, wodurch in der Praxis die Herzfrequenz, d.h. die Herzschlagfrequenz, in der Übertragung als in einem Zeitraum zwischen den Ausschlaggruppen codiert eingeschlossen ist. Neben der induktiven, in 6 gezeigten Übertragung können die Informationen zwischen dem Elektrodengürtel und der Empfängereinheit alternativ optisch oder durch Drähte übertragen werden.
  • Der Elektrodengürtel 500 misst die Herzschlagintervalle des Benutzers mit Einrichtungen 600A bis 600B zum Messen der Herzfrequenz. Die Messeinrichtungen sind beispielsweise Elektroden, von denen der Herzfrequenzmonitor wenigstens zwei aufweist, jedoch auch mehr vorhanden sein können. Die Elektroden 600A und 600B sind an verschiedene Eingangspole eines EKG-Vorverstärkers 602 angeschlossen, von denen aus ein Signal über einen AGC-Verstärker 604 und einen Leistungsverstärker 606 an einen Sender 608 übertragen wird. Im Falle einer induktiven Übertragung ist der Sender 608 eine Senderspule, die die Herzfrequenzinformationen 620 zum Empfänger 520 sendet. Die Empfängereinheit 520 hat eine Empfängerspule 640, von der das empfangene Signal über einen Verstärker 642 an eine Steuereinrichtung 644 angelegt wird, die mit Hilfe von Software an einem Mikroprozessor der Empfängereinheit ausgeführt ist. Die Funktion der Steuereinrichtung besteht darin, die verschiedenen Teile und Funktionen des Herzfrequenzmonitors zu steuern und zu koordinieren.
  • Die Empfängereinheit hat Eingabeeinrichtungen 646 zum Eingeben von Parametern des Benutzers und von Betriebseinstellungen und Befehlen in den Herzfrequenzmonitor. Die Eingabeeinrichtungen 646 können als Drucktasten in einer armbanduhrartigen Empfängereinheit ausgeführt sein. Die Eingabeeinrichtungen können auch ein Mikrofon aufweisen, wodurch die Eingabeschnittstelle als Sprach-/Klangschnittstelle gegenüber dem Benutzer oder einem externen Rechner dient. Die Eingabeeinrichtungen können auch ein Datenkommunikationsport für die Dateneingabe von einem externen Gerät aus sein. Der Empfänger 520 weist auch Einrichtungen 648 zum Speichern von Herzfrequenzinformationen während des Übungszeitraums des Benutzers auf. Diesbezüglich können die zu speichernden Herzfrequenzinformationen beispielsweise die Herzfrequenz als Funktion der Zeit, von der Herzfrequenz abgeleitete Größen, wie Mittelwerte der Herzfrequenz, Daten über Änderungen der Herzfrequenz oder dergleichen sein. Der Empfänger kann auch eine Einrichtung 650 zum Präsentieren von Informationen aufweisen. Die von einer Präsentiereinrichtung 650 darzustellenden Informationen können beispielsweise die Herzfrequenz während der Übung und/oder eine Größe sein, die von der Herzfrequenz abgeleitet wird, beispielsweise ein Mittelwert. Die Präsentiereinrichtung 650 kann auch dazu verwendet werden, die Benutzerauswahlinformationen bezogen auf die Auswahl der Herzfrequenzmonitoreinstellungen oder auf eine andere nutzerbezogene Information zu zeigen, beispielsweise Informationen über die vor sich gehende Datenübertragung zu einem externen Rechner. So kann die Präsentiereinrichtung eine Anzeigevorrichtung, beispielsweise ein Flüssigkristallbildschirm sein. Die Präsentiereinrichtung kann auch ein Audiogerät sein, so dass sie Audio-Informationen, wie Musik, wiedergeben kann, d.h. die Musik, die von dem Verfahren der Erfindung erzeugt wird, kann an der am Handgelenk getragenen Vorrichtung des Herzfrequenzmonitors von 6 wiedergegeben werden. Außerdem erlaubt die Präsentiereinrichtung eine visuelle Darstellung, wie die Übung fortschreitet, während die erzeugte Musik für den Benutzer gespielt wird.
  • In einer Ausgestaltung hat der Herzfrequenzmonitor auch Kommuniziereinrichtungen 652, mit denen die in dem Herzfrequenzmonitor gemessenen und/oder erzeugten Daten zu einem externen Gerät, beispielsweise einem Rechner oder einem Mobiltelefon, übertragen werden können. Die übertragenen Daten können die gemessenen Herzfrequenzdaten sein, die von dem Speicher 648 der Empfängereinheit 520 heruntergeladen werden. Die übertragenen Daten können auch Herzschlagintervallinformationen sein, die gepackt oder auf andere Weise in der Empfängereinheit verarbeitet werden. Die Kommunikationseinheit kann auf eine vielfältige Weise ausgeführt sein, beispielsweise in Form einer Ausrüstung, die für die Ausführung von Radio-, Ton- oder optischen Anschlüssen erforderlich ist. Bei der Alternative, bei der Ton vorgesehen wird, wird der Ton mit Hilfe eines Piezoelements erzeugt.
  • Der Herzfrequenzmonitor hat weiterhin Einrichtungen 654 zum Codieren der Herzschlagintervallinformationen in ein musikalisches Format. Die Codiereinrichtungen 654 haben Einrichtungen 660, um Musik mit Tempo auf der Basis der gemessenen Herzschlagintervalle bereitzustellen. Weiterhin haben bei einer Ausgestaltung die Codiereinrichtungen 654 Einrichtungen 664 zur Auswahl einer Musikart. In der Praxis können die Auswahleinrichtungen 664 zusammen mit den Funktionstasten und der Anzeige des Herzfrequenzmonitors so wirken, dass die Anzeige ein Menü von verschiedenen Musikarten anzeigt, aus denen der Benutzer die gewünschte Art mit den Funktionstasten auswählen kann. Es ist möglich, mehrere Arten für eine spezielle körperliche Übung auszuwählen, und ihre Benutzung kann gesteuert werden, indem mit Hilfe von Schwellenwerten codiert wird. So kann beispielsweise klassische Musik bei einer niedrigen Herzfrequenzzone ausgewählt werden, während Hardrock in einer Zone mit hoher Herzfrequenz benutzt wird. Weiterhin können die Codiereinrichtungen Einrichtungen 662 zum Ändern einer Klangskala aufweisen. Die Einrichtungen 662 zum Ändern der Klangskala können beispielsweise so arbeiten, dass eine begrenzte Klangskala bei einem Bereich geringer Herzfrequenz verwendet wird, jedoch bei einem Bereich mit höherer Herzfrequenz die Klangskala erweitert wird. Die Klangskala kann auch mit Hilfe einer Herzfrequenzableitung gesteuert werden, beispielsweise so, dass, wenn die Herzfrequenzableitung stark positiv ist, eine breite Klangskala verwendet wird, während, wenn die Ableitung ins Negative geht, die Klangskala verringert wird. Bei einer Ausführungsform weisen die Codiereinrichtungen 654 Einrichtungen 666 zum Ändern der Komplexität der Musik auf, d.h. der rhythmischen Variationen. Die Komplexität kann beispielsweise auf der Basis der Ableitung der Herzfrequenz und der Länge der Herzschlagintervalle eingestellt werden. Wenn also das Herzschlagintervall kürzer wird oder die Ableitung positiv ist, ist es beispielsweise möglich, die Komplexität zu steigern. Bei einer Ausführungsform hat der Herzfrequenzmonitor Einrichtungen 668 zum Steuern der Lautstärke. Beispielsweise kann die Lautstärke entsprechend der Herzfrequenz gesteuert werden, so dass die Lautstärke zunimmt, wenn die Herzfrequenz steigt, und abnimmt, wenn die Herzfrequenz sinkt.
  • In dem Herzfrequenzmonitor kann die Musik digital durch Einrichtungen 670 zum Kombinieren von Tonelementen erzeugt werden. In diesem Zusammenhang bezieht sich ein Tonelement auf kurze digitale Datensequenzen, die mit Hilfe bestimmter Regeln kombiniert werden können. Man nimmt an, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt die verwendete Klangskala nur eine ist, beispielsweise dass nur ein Instrument zum Einsatz kommt. Zu jedem Zeitpunkt zeigen die Kombinationseinrichtungen über solche Tonelemente an, die mit dem Tonelement kombiniert werden können, das zum vorherigen Zeitpunkt hinzugefügt wurde. Die Auswahl des darauf folgenden Tonelements kann die gewünschten Regeln nutzen, oder das Element kann willkürlich aus den verfügbaren Tonelementen ausgewählt werden. Wenn zwei oder mehr Tonelemente zu einem gegebenen Zeitpunkt für die Klangerzeugung verwendet werden, ist es erforderlich, die Durchführbarkeit der Tonelement-Aufsummierkombination zu bewerten, die zu jedem Zeitpunkt ausgeführt wird.
  • Bei einer Ausführungsform hat der Herzfrequenzmonitor Einrichtungen 672 zum Packen von Herzschlagintervallinformationen. Das Packen kann beispielsweise durch Mitteln der Herzschlagintervallinformationen erfolgen. Beim Packen werden die Herzschlagintervallinformationen so komprimiert, dass die zusammengepackten Daten in der Dauer kürzer als die tatsächliche Messzeit sind. Das Packungsverhältnis kann beispielsweise das Zehnfache oder das Hundertfache betragen.
  • Auch wenn 6 die Musikerzeugung in einem von einer Person getragenen Frequenzmonitor beschreibt, kann die Funktion der Musikcodierung beispielsweise auch auf einem externen Rechner ausgeführt werden. Auch wenn 6 einen zweiteiligen Herzfrequenzmonitor zeigt, kann die Funktion auch in einem einteiligen Herzfrequenzmonitor ausgeführt werden, der am Handgelenk oder auf der Brust getragen wird.
  • Die Erfindung kann mit Hilfe einer Software, gesonderten Logikkomponenten, wie ASIC, oder auf irgendeine andere Weise ausgeführt werden.
  • Für den Fachmann ist offensichtlich, dass mit fortschreitender Technologie die Grundidee der Erfindung in vielfältiger Weise ausgeführt werden kann. Die Erfindung und ihre Ausgestaltungen sind somit nicht auf die vorstehend beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern können innerhalb des Rahmens der Ansprüche variieren.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Codierung einer Herzfrequenzinformation, wobei das Verfahren umfasst: die Messung (102) von Herzschlagintervallen einer Person während einer körperlichen Übung; das Speichern (104) der gemessenen Herzschlagintervallinformation; gekennzeichnet durch das Packen der gemessenen Herzschlagintervallinformation; die Codierung (106 bis 118) der gepackten Herzschlagintervallinformation durch Verwendung eines ausgewählten Musikgenres in ein Format, dass dazu geeignet ist, nach der Übung als Klangcollage so dargestellt werden zu können, dass der Rhythmus der Klangcollage von den gemessenen Herzschlagintervallen abhängt und die Dauer der Klangcollage kürzer ist, als die Zeit, die zum Messen der Herzschlagintervalle benötigt wurde.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Musik der auf der Basis der gepackten Herzschlagintervallinformation dargestellten Klangcollage aus digitalen Klangpaketen besteht, die in zeitlicher Folge aneinander gefügt und/oder durch Summierung zu einem bestimmten Zeitpunkt kombiniert werden können.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Veränderung der Klangskala der Musik in der Klangcollage auf der Basis von Veränderungen der Länge der Herzschlagintervalle.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Vergrößerung der Klangskala der Musik in der Klangcollage gemäß der Dauer der Herzschlagintervallmessung.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Veränderung der rhythmischen Komplexität der Musik in der Klangcollage auf der Basis der Veränderungsrate der Herzschlagintervalle.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Veränderung der Lautstärke der Musik in der Klangcollage auf der Basis der gemessenen Längen der Herzschlagintervalle.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung nach der körperlichen Übung an den gesamten Herzschlagintervalldaten durchgeführt wird, die von der körperlichen Übung gesammelt wurden.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Erzeugung einer Klangcollage, die in einer Speichereinrichtung gespeichert werden kann, aus der Klangcollagemusik.
  9. Anordnung zur Codierung einer Herzfrequenzinformation mit: einer Einrichtung (600A, 600B) zur Messung von Herzschlagintervallen einer Person; einer Einrichtung zum Speichern (648) der gemessenen Herzschlagintervallinformation; dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung umfasst: eine Einrichtung (672) zum Packen der gemessenen Herzschlagintervallinformation; Einrichtungen (654) zur Codierung der gepackten Herzschlagintervallinformation, die in der Speichereinrichtung (648) gespeichert wurde, in eine Klangcollage, die in ihrer Dauer kürzer ist als die Messzeit, wobei die Codiereinrichtungen eine Einrichtung zur Auswahl eines Musikgenres der bei der Codierung zu verwendenden Klangcollage und eine Einrichtung (660) zur Auswahl des Rhythmus der Musik in der Klangcollage auf der Basis der gemessenen Herzschlagintervalle umfasst.
  10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Codiereinrichtungen eine Einrichtung zur Zusammenfügung digitaler Klangpakete umfasst, die in zeitlicher Folge aneinander angefügt und/oder durch Summierung zu einem vorgegebenen Zeitpunkt kombiniert werden können.
  11. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Codiereinrichtungen eine Einrichtung zur Veränderung der Klangskala der Musik in der Klangcollage auf der Basis von Veränderungen der Länge der Herzschlagintervalle umfassen.
  12. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Codiereinrichtungen eine Einrichtung zur Veränderung der Klangskala der Musik in der Klangcollage gemäß der Dauer der Herzschlagintervallmessung umfassen.
  13. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Codiereinrichtungen eine Einrichtung zur Veränderung der rhythmischen Komplexität der Musik in der Klancollage auf der Basis der Veränderungsrate der Herzschlagintervalle umfassen.
  14. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Codiereinrichtungen eine Einrichtungen zur Veränderung der Lautstärke der Musik in der Klangcollage auf der Basis der gemessenen Herzschlagintervalle umfassen.
  15. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der Herzfrequenzinformation während einer physikalisch anstrengenden Übung stattfindet.
  16. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einrichtung zur Erzeugung einer Klangcollage aus der codierten Musik umfasst, die in einer Speichereinrichtung gespeichert werden kann.
  17. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine Herzfrequenzüberwachungseinrichtung ist.
  18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Herzfrequenzüberwachungseinrichtung eine Einrichtung zur Darstellung der erzeugten Klangcollage umfasst.
  19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellungseinrichtung ein Piezoelement der Herzfrequenzüberwachungseinrichtung ist.
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