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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen absorbierenden Artikel und insbesondere auf einen dünnen absorbierenden Artikel, zum Beispiel eine Slipeinlage, der zur Aufnahme einer relativ geringen Menge ausgeschiedener Körperflüssigkeit geeignet ist.
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Beschreibung des Stands der Technik
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Obwohl keine hohe Saugfähigkeit erforderlich ist, müssen Slipeinlagen in der Lage sein, eine relativ geringe Menge Körperflüssigkeiten wie zum Beispiel Vaginalausfluss aufzunehmen. Weil sie im Alltagsleben verwendet werden sollen, sollten sie darüber hinaus kein unangenehmes Gefühl beim Tragen verursachen. Auch sollten sie vorzugsweise ein hübsches Design haben, um sie für die Trägerinnen angenehm zu machen. Daher sind herkömmliche Slipeinlagen, wie sie in den
japanischen Patent-Offenlegungsschriften 2001-145669 und
2001-231816 beschrieben sind, schmal und klein, um in den Schrittteil eines kurzen Slips zu passen; außerdem sind sie durch Verwendung eines dünnen absorbierenden Hauptteils insgesamt dünn ausgeführt, wobei eine obere Materialschicht oft aus einem relativ bauschigen, porösen Vlies gebildet ist, das einen weichen Griff und eine ausgezeichnete Flüssigkeitsdurchlässigkeit aufweist.
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Weil die herkömmlichen Slipeinlagen jedoch klein ausgeführt sind, um einen relativ schmalen absorbierenden Bereich aufzuweisen, sind sie gelegentlich unzureichend in ihrer Saugfähigkeit, auch für die Aufnahme einer relativ geringen Menge Körperflüssigkeit.
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Um dieses Problem zu lösen, kann die Saugfähigkeit erhöht werden, indem der absorbierende Hauptteil dick gemacht wird. Wenn die gesamte Dicke der Einlage erhöht wird, kann in diesem Fall jedoch beim Tragen ein unangenehmes Gefühl entstehen. Bei einigen herkömmlichen Slipeinlagen ist daher ein relativ dicker absorbierender Hauptteil entlang einer in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie der Einlage vorgesehen, um die Saugfähigkeit zu erhöhen, ohne beim Tragen ein unangenehmes Gefühl zu verursachen. Bei solchen herkömmlichen Slipeinlagen kann jedoch, weil der absorbierende Hauptteil nur in einem mittleren Bereich der Einlage vorgesehen ist, Körperflüssigkeit, die in die obere Materialschicht fließt, möglicherweise an seitlich gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Einlage auslaufen, insbesondere in einem Bereich nahe der quer verlaufenden Mittellinie der Einlage.
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Bei der in der
japanischen Patent-Offenlegungsschrift 2001-145669 beschriebenen Slipeinlage sind außerdem Löcher für den Durchtritt von Flüssigkeit in der oberen Materialschicht gebildet, um die Flüssigkeitsdurchlässigkeit der oberen Materialschicht zu verbessern. Weil diese Löcher jedoch über die gesamte Fläche der oberen Materialschicht verteilt sind, gelangt Körperflüssigkeit ohne weiteres durch die obere Materialschicht in die Seitenbereiche außerhalb des absorbierenden Hauptteils. Daher kann Körperflüssigkeit leicht seitlich auslaufen. Weil die Löcher nur durch die obere Materialschicht hindurchgehen, fließt außerdem Flüssigkeit, die durch die Löcher gelangt ist, ohne weiteres in seitlicher Richtung auf der Fläche des absorbierenden Hauptteils zwischen der oberen Materialschicht und dem absorbierenden Hauptteil, wodurch es ebenfalls zu einem seitlichen Auslaufen kommen kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung ist angesichts der Mängel nach dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik ausgearbeitet worden. Daher ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung eines absorbierenden Artikels, der das Auslaufen von Körperflüssigkeiten in Richtung der seitlich gegenüberliegenden Kanten des absorbierenden Artikels wirksam verhindern kann.
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Nach der vorliegenden Erfindung wird ein absorbierender Artikel bereitgestellt mit
einer flüssigkeitsdurchlässigen oberen Materialschicht,
einer flüssigkeitsundurchlässigen unteren Materialschicht und
einem absorbierenden Hauptteil, der schmäler ist als die obere und die untere Materialschicht und so dazwischen angeordnet ist, dass in Längsrichtung verlaufende Seitenkanten des absorbierenden Kerns von entsprechenden Seitenkanten der oberen und der unteren Materialschicht individuell in einem Abstand nach innen versetzt sind,
wobei längs den individuellen Seitenkanten des absorbierenden Kerns nur die obere Materialschicht unter Bildung verdichteter Abschnitte geprägt ist, wobei die verdichteten Abschnitte in einem im wesentlichen kontinuierlichen, längs verlaufenden Muster mit Bereichen ausgebildet sind, in denen zwischen in Längsrichtung benachbarten verdichteten Abschnitten keine verdichteten Abschnitte belassen sind, so dass sich – bei Betrachtung der Materialschicht in Richtung senkrecht zu der betreffenden Seitenkante des absorbierenden Körpers in einer mit der oberen Materialschicht fluchenden Ebene – mindestens 80% jeder Seitenkante mit verdichteten Abschnitten überlappt,
wobei zu den verdichteten Abschnitten lineare verdichtete Abschnitte gehören, deren jeder ohne Unterbrechung um einen unverdichteten Abschnitt herum verläuft, und die linearen verdichteten Abschnitte ein längs den individuellen Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils sich wiederholendes Muster bilden und die verdichteten Abschnitte in auf den Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils aufsitzenden Bereichen vorgesehen sind und zwischen den Bereichen mit verdichteten Abschnitten einen ungeprägten Bereich belassen.
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US 6204210 offenbart sämtliche Merkmale des Anspruchs 1 mit Ausnahme des Merkmals der in Längsrichtung benachbarten verdichteten Abschnitte, zwischen denen Bereiche 3 ohne verdichteten Abschnitten belassen sind, sowie des Merkmals, dass verdichtete Abschnitte in auf den Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils aufsitzenden Bereichen vorgesehen sind.
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Weil seitlich in die obere Materialschicht eindringende Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte des im Wesentlichen kontinuierlichen, längs verlaufenden Musters wirksam blockiert werden kann, kann bei diesem absorbierenden Artikel die Körperflüssigkeit sicher von dem absorbierenden Hauptteil aufgenommen werden. Daher kann die Körperflüssigkeit wirksam daran gehindert werden, an seitlich gegenüberliegenden Seitenkanten des absorbierenden Artikels auszulaufen.
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Weil die verdichteten Abschnitte sich mit Seitenabschnitten des absorbierenden Hauptteils überlappen, kann bei dieser Ausführungsform Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte sicher daran gehindert werden, über die Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils zu diffundieren. Daher kann die Körperflüssigkeit sicher von dem darunter legenden absorbierenden Hauptteil aufgenommen werden. Weil die Bereiche mit den verdichteten Abschnitten nicht nur den absorbierenden Hauptteil überlappen, sondern sich auch über die Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils hinaus erstrecken, kann außerdem der ungeprägte Bereich der oberen Materialschicht, durch den Flüssigkeit ohne weiteres passieren kann, größer ausgeführt werden.
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Die linearen verdichteten Abschnitte sind wirksam, um Körperflüssigkeiten zu blockieren. Da jeder lineare verdichtete Abschnitt ohne Unterbrechung um einen unverdichteten Abschnitt herum verläuft, kann der von dem linearen verdichteten Abschnitt umgebene unverdichtete Abschnitt die Wirkung zum Blockieren von Körperflüssigkeiten verstärken.
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Die linearen verdichteten Abschnitte können ein Muster von Blättern bilden, um ein gutes Aussehen zu erzielen.
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Vorzugsweise sind Flüssigkeitsdurchtrittslöcher, die durch die obere Materialschicht in den absorbierenden Hauptteil hinein verlaufen, in einem Bereich ausgebildet, in dem der absorbierende Hauptteil vorhanden ist. Besonders bevorzugt sind die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher in einem ungeprägten Bereich verteilt, der zwischen den Bereichen mit verdichteten Abschnitten belassen ist, so dass alle Flüssigkeitsdurchtrittslöcher von den verdichteten Abschnitten Abstand haben. Die so gebildeten Flüssigkeitsdurchtrittslöcher erleichtern die Aufnahme von Körperflüssigkeiten in den absorbierenden Hauptteil. Insbesondere wenn die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher so verteilt sind, dass sie sich nicht mit den verdichteten Abschnitten überlappen, kann auf den ungeprägten Bereich gelangte Körperflüssigkeit durch die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher sofort von dem absorbierenden Hauptteil aufgenommen werden, während ein seitliches Diffundieren der Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte sicher verhindert wird. Daher kann das seitliche Auslaufen von Körperflüssigkeit wirksamer verhindert werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehenden ausführlichen Beschreibung und der anliegenden Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung besser verständlich, die jedoch nicht als einschränkend für die Erfindung anzusehen sind, sondern lediglich der Erläuterung und dem Verständnis dienen.
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1A zeigt einen schematischen Querschnitt entlang einer in Querrichtung verlaufenden Mittellinie eines absorbierenden Artikels nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und 1B zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von 1A.
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2A zeigt eine Draufsicht des absorbierenden Artikels in 1A, wobei eine obere Materialschicht durch Heißprägen mit einem Muster von Blättern versehen ist, und 2B einen vergrößerten Ausschnitt von 2A zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die vorliegende Erfindung wird nachstehend ausführlich anhand der bevorzugten Ausführungsformen nach der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben. In der folgenden Beschreibung sind zahlreiche spezifische Einzelheiten festgelegt, um ein gründliches Verständnis der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung auch ohne diese spezifischen Einzelheiten angewendet werden kann. In anderen Fällen sind bekannte Strukturen nicht im Detail beschrieben, um das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht unnötig zu erschweren.
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1A zeigt einen schematischen Querschnitt entlang einer in Querrichtung verlaufenden Mittellinie eines absorbierenden Artikels nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, 1B zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von 1A, 2A zeigt eine Draufsicht des absorbierenden Artikels in 1A und 2B zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von 2A.
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Der Begriff „absorbierender Artikel”, so wie er hierin verwendet wird, bezieht sich auf einen dünnen absorbierenden Artikel wie zum Beispiel eine Slipeinlage, der zur Aufnahme einer relativ geringen Menge Körperflüssigkeiten wie zum Beispiel Vaginalausfluss, Menstruationsblut und dergleichen geeignet ist. Dieser absorbierende Artikel besteht im Wesentlichen aus einer flüssigkeitsdurchlässigen oberen Materialschicht 1, einer flüssigkeitsundurchlässigen unteren Materialschicht 2 und einem absorbierenden Hauptteil 3, der schmäler als die obere Materialschicht 1 und die untere Materialschicht 2 und zwischen diesen angeordnet ist. Entlang des Umfangs des absorbierenden Artikels sind die flüssigkeitsdurchlässige obere Materialschicht 1 und die flüssigkeitsundurchlässige untere Materialschicht 2 zum Beispiel durch Heißsiegeln miteinander verbunden, wodurch eine Dichtung 4 als Auslaufschutz gebildet wird. Auf der Außenfläche der flüssigkeitsundurchlässigen unteren Materialschicht 2 ist eine Haftkleberschicht 5 zum Befestigen des absorbierenden Artikels wie zum Beispiel einer Slipeinlage an einem Schrittteil der Unterbekleidung wie zum Beispiel einem kurzen Slip vorgesehen.
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Obere Materialschicht
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Bei der gezeigten Ausführungsform wird ein weiches, relativ bauschiges, poröses, flüssigkeitsdurchlässiges Vlies mit geringer Dichte wie zum Beispiel ein Luftblas-Vlies für die flüssigkeitsdurchlässige obere Materialschicht 1 verwendet. Um den Griff und das Volumen zu verbessern, können zwei oder mehr Lagen des relativ bauschigen, porösen Vlieses miteinander laminiert werden.
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Für die obere Materialschicht 1 weist das Vlies vorzugsweise ein Basisgewicht von 20 bis 60 g/m2 (wenn zwei oder mehr Vlieslagen laminiert sind, beträgt das Gesamtbasisgewicht 20 bis 60 g/m2), eine Dichte von 0,12 g/cm3 oder weniger und einen SMD-Wert (Oberflächenrauigkeit) von 4,5 μm oder weniger auf, gemessen mit einem Oberflächenprüfer (Hersteller: KES Kato Tech Co., Ltd.). SMD bedeutet die mittlere Abweichung der Oberflächenrauigkeit und entspricht demselben Konzept wie die Mittelliniendurchschnittshöhe. Das heißt, SMD ist ein Wert, der durch Integration von Dickenunterschieden zwischen der durchschnittlichen Mittellinie der Oberflächenrauigkeit und der Oberfläche in dem Bereich mit einem Abstand X und Dividieren des integrierten Wertes durch den Abstand X erhalten wird. Entsprechend dem Oberflächenprüfer wird die Messung so ausgeführt, dass ein durch Biegen eines Klavierdrahtes mit einem Durchmesser von 0,5 mm gebildeter Kontakt mit der Materialoberfläche unter einer Kraft von 98 mN in Berührung gebracht wird, wobei der Abstand X 2 cm beträgt.
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Für die obere Materialschicht 1 wird vorzugsweise ein Luftblas-Vlies verwendet, weil es ein höheres Volumen als andere Arten von Vliesstoffen (wie etwa Spinvliese, Spunlaced-Vliese und dergleichen) aufweist und mit einer größeren Anzahl von Poren versehen werden kann. Wenn zwei Lagen Luftblas-Vlies zur Verwendung in der oberen Materialschicht 1 laminiert sind, kann jede einzelne Lage des Luftblas-Vlieses zum Beispiel ein Basisgewicht von 25 g/m2 aufweisen und aus thermoplastischen Zweikomponenten-Fasern (2 Denier × 44 mm) vom Mantel-Kern-Typ aus Polyethylen/Polyethylenterephthalat (mit 1,0% Titanoxid) bestehen. Darüber hinaus wird die einzelne Lage des Luftblas-Vlieses vorzugsweise für eine Minute mit Heißluft bei einer Temperatur von 115°C behandelt, um das Volumen von einer Dicke von 0,5 mm wieder auf eine Dicke von 1,0 mm zu erhöhen. Weil die Zweikomponenten-Fasern vom Mantel-Kern-Typ, die das Luftblas-Vlies bilden, Titanoxid in der Kernkomponente enthalten, werden die Oberflächenglätte und der Fall verbessert, um eine ausgezeichnete Textur im Vergleich zu Fasern ohne Titanoxid zu erzielen.
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Wenn für die obere Materialschicht 1 nur eine Lage Vlies verwendet wird, neigt die obere Materialschicht 1 dazu, steif zu werden, weil das Vlies ein höheres Basisgewicht aufweisen muss, um das Volumen zu erhöhen. Werden andererseits drei oder mehr Vlieslagen miteinander laminiert, wird die Steifheit durch Befestigungsmittel wie zum Beispiel Schmelzkleber zum Verbinden der Lagen erhöht. Daher wird die obere Materialschicht 1 vorzugsweise aus einem Laminat mit zwei Lagen Luftblas-Vlies gebildet. Dabei wird die Menge des Befestigungsmittels zum Verbinden der zwei Lagen Luftblas-Vlies besonders bevorzugt möglichst verringert. Es ist jedoch möglich, nur eine Lage oder ein Laminat aus drei oder mehr Lagen zu verwenden, solange die physikalischen Eigenschaften zur Verwendung als die obere Materialschicht geeignet sind.
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Das wichtigste Merkmal zur Erzielung der Wirkungen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die flüssigkeitsdurchlässige obere Materialschicht 1 geprägt ist, um verdichtete Abschnitte 7 aufzuweisen. Diese verdichteten Abschnitte 7 werden durch Heißprägen der oberen Materialschicht 1 mit einem vorbestimmten Muster in zwei Bereichen gebildet, die längs in Längsrichtung verlaufender Seitenkanten 6 des absorbierenden Hauptteils 3 verlaufen. Die verdichteten Abschnitte 7 sind in auf den Seitenkanten 6 des absorbierenden Hauptteils 3 aufsitzenden Bereichen vorgesehen (das heißt Bereichen, die von Positionen über den Seitenabschnitten des absorbierenden Hauptteils 3 bis zu Positionen außerhalb des absorbierenden Hauptteils 3 reichen).
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Bei dieser Ausführungsform sind, wie in 2A und 2B gezeigt, die verdichteten Abschnitte 7 in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet, so dass die verdichteten Abschnitte 7 in einem im Wesentlichen kontinuierlichen, längs verlaufenden Muster ausgebildet sind. Der Begriff „im Wesentlichen kontinuierliches, längs verlaufendes Muster”, so wie er hier verwendet wird, bedeutet, dass bei Betrachtung der oberen Materialschicht 1 aus einer Richtung senkrecht zu jeder Seitenkante 6 des absorbierenden Hauptteils 3 in einer im Wesentlichen mit der oberen Materialschicht 1 bündigen Ebene mindestens 80% (vorzugsweise mindestens 90% und besonders bevorzugt 100%) jeder Seitenkante 6 die verdichteten Abschnitte 7 überlappen, die längs der Seitenkante 6 angeordnet sind.
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Bei der in 2A und 2B gezeigten Ausführungsform bilden lineare verdichtete Abschnitte 7a, die jeweils ohne Unterbrechung um einen unverdichteten Abschnitt 18 verlaufen, ein Muster von Blättern. In dem unverdichteten Abschnitt 18 ist die obere Materialschicht 1 nicht verdichtet oder die obere Materialschicht 1 wird im Wesentlichen zum Zeitpunkt der Bildung der linearen verdichteten Abschnitte 7a verdichtet, aber mit einer ausreichend geringeren Komprimierbarkeit als die linearen verdichteten Abschnitte 7a.
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Hierbei sollte das von den linearen verdichteten Abschnitten 7a gebildete Muster nicht auf ein Muster von Blättern beschränkt sein, sondern kann ein Muster von Kreisen, Sternen, Blumen oder dergleichen sein.
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Beim Heißprägen wird das Vlies in den verdichteten Abschnitten 7 zu einer Folie verfestigt oder aufgeschmolzen. Daher kann seitlich in die obere Materialschicht 1 eindringende Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte 7 blockiert werden, um ein seitliches Auslaufen (Exsudation) zu verhindern. Die so blockierte Körperflüssigkeit fließt zu dem darunter liegenden absorbierenden Hauptteil 3 und wird dann von diesem aufgenommen. Auch wenn die obere Materialschicht 1 aus zwei oder mehr Vlieslagen oder aus einer einzelnen dicken Vlieslage gebildet ist, wird die obere Materialschicht 1 vorzugsweise durch Heißprägen in den verdichteten Abschnitten 7 über ihre gesamte Dicke zu einer Folie aufgeschmolzen, um ein seitliches Auslaufen (Exsudation) sicher zu verhindern.
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Auch wenn bei der Ausführungsform in 2A und 2B die verdichteten Abschnitte 7 in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet sind, kann der größte Teil der Körperflüssigkeit, die seitlich in die obere Materialschicht 1 eindringt, durch die verdichteten Abschnitte 7 nahe den Seitenkanten 6 des absorbierenden Hauptteils 3 blockiert werden, um zum absorbierenden Hauptteil 3 zu fließen. Weil eine Slipeinlage oder dergleichen eine geringe Menge Körperflüssigkeit aufnehmen soll, kann hierbei ein seitliches Auslaufen oder Exsudation nahezu perfekt verhindert werden, wenn Zwischenräume (Bereiche ohne verdichtete Abschnitte) zwischen in Längsrichtung benachbarten verdichteten Abschnitten 7 gelassen werden.
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Weil die verdichteten Abschnitte 7 längs der Seitenkanten 6 des absorbierenden Hauptteils 3 angeordnet sind, verhindern sie das Weiterleiten von Körperflüssigkeit von der oberen Materialschicht 1 zu dem absorbierenden Hauptteil 3 nicht, so dass praktisch die gesamte Oberfläche des absorbierenden Hauptteils 3 vollständig zur Aufnahme von Körperflüssigkeiten genutzt werden kann.
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Hier sind die verdichteten Abschnitte 7 durch Heißprägen nur der oberen Materialschicht 1 gebildet. Daher wird die Steifheit des gesamten absorbierenden Artikels nicht in stärkerem Maße beeinflusst, auch wenn die individuellen verdichteten Abschnitte so gebildet sind, dass sie eine große Liniendicke aufweisen, die einzelnen Kreise, Blätter oder dergleichen durch das Heißprägen vollständig verfestigt werden, ohne unverdichtete Abschnitte auf ihrer Innenseite zu belassen oder die individuellen verdichteten Abschnitte mit einer großen Fläche gebildet werden. Die verdichteten Abschnitte 7 sollten jedoch so gebildet werden, dass die weiche Textur der oberen Materialschicht 1 nicht geschädigt wird.
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Die Liniendicke der linearen verdichteten Abschnitte 7a beträgt vorzugsweise höchstens 1,0 mm und besonders bevorzugt höchstens 0,5 mm. Bei dieser Liniendicke wird, auch wenn eine große Anzahl von linearen verdichteten Abschnitten vorhanden ist, die weiche Textur der oberen Materialschicht 1 nicht geschädigt, und die Steifheit des gesamten absorbierenden Artikels wird nicht in stärkerem Maße beeinflusst. Das heißt, die meisten der verdichteten Abschnitte 7 werden vorzugsweise als lineare verdichtete Abschnitte, das heißt als dünne Linien, ausgebildet.
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Weil die verdichteten Abschnitte 7 durch Heißprägen der oberen Materialschicht 1 in verschiedenen Mustern ausgebildet werden können, können sie darüber hinaus das Aussehen des absorbierenden Artikels verbessern.
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Es ist zu beachten, dass vom Gesichtspunkt der Einheitlichkeit der Textur der oberen Materialschicht 1 der Einfluss auf die Steifheit des gesamten absorbierenden Artikels und des Aussehens die verdichteten Abschnitte 7 vorzugsweise in einem im Allgemeinen einheitlichen, regelmäßigen Muster ausgebildet werden.
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Absorbierender Hauptteil
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Der absorbierende Hauptteil 3 kann aus jedem geeigneten Material hergestellt werden, solange es sich um wasserabsorbierende Materialien handelt. Zum Beispiel kann flauschiger Zellstoff in einer vorbestimmten Größe und wahlweise gemischt mit einem superabsorbierenden Harz oder absorbierendem Schaumstoffmaterial wie etwa hydrophilem Urethanschaum verwendet werden, der superabsorbierendes Harz oder Zelluloseschwamm enthält. Der bevorzugte Aufbau für den absorbierenden Hauptteil 3 ist eine laminierte Struktur mit zwei oder mehr Schichten Luftblas-Zellstoff, wobei die Dichte der verschiedenen Schichten unterschiedlich ist und zur unteren Materialschicht 2 hin ansteigt.
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Der absorbierende Hauptteil 3 hat vorzugsweise eine Größe (Länge und Breite), die weitgehend den Geschlechtsteilen einer Frau entspricht. Die Länge beträgt zum Beispiel 70 bis 120 mm und die Breite W1 20 bis 40 mm. Ist der absorbierende Hauptteil 3 größer als die Geschlechtsteile (das heißt wenn sich der absorbierende Hauptteil 3 über die gesamte Länge des absorbierenden Artikels erstreckt), wird die dreidimensionale Passform in den Vertiefungen der Geschlechtsteile beeinträchtigt, wodurch ein Abstand zwischen dem absorbierenden Artikel und den Geschlechtsteilen entsteht. Daher kann Körperflüssigkeit möglicherweise auslaufen. Außerdem kann der absorbierende Hauptteil 3 am Gesäß, das sich aktiv bewegt, verformt werden und ein Fremdkörpergefühl vermitteln.
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Die obere Materialschicht 1 und die untere Materialschicht 2 weisen dieselbe Größe auf, und der absorbierende Hauptteil 3 ist rechteckig und von geringerer Größe als die Schichten 1 und 2. Die Länge des absorbierenden Hauptteils 3 ist kleiner als die Länge der oberen Materialschicht 1 und der unteren Materialschicht 2; die Breite W1 ist kleiner als die minimale Breite der oberen Materialschicht 1 und der unteren Materialschicht 2, das heißt der Mindestabstand zwischen den Seitenkanten 8 und 8 des absorbierenden Artikels. Der Mittelpunkt zwischen den Seitenkanten 6 und 6 des absorbierenden Hauptteils 3 deckt sich mit dem Mittelpunkt zwischen den Seitenkanten 8 und 8 des absorbierenden Artikels. Im Einzelnen sind die Seitenkanten 6 und 6 des absorbierenden Hauptteils 3 in einem Abstand von 5 bis 15 mm nach innen von den Seitenkanten 8 bzw. 8 des absorbierenden Artikels versetzt.
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Der Begriff „mittlerer Bereich”, so wie er hier verwendet wird, bezieht sich auf einen Bereich mit dem absorbierenden Hauptteil 3, während sich der Begriff „Seitenbereich” auf einen Bereich bezieht, der zwischen einer Seitenkante 6 des absorbierenden Hauptteils 3 und der entsprechenden Seitenkante 8 des absorbierenden Artikels angeordnet ist.
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Der absorbierende Hauptteil 3 kann zum Beispiel wie folgt gebildet werden:
Für den absorbierenden Hauptteil 3 wird eine einzelne Lage Luftblas-Zellstoff mit einem Basisgewicht von 160 g/m2, einer Dicke von 1,6 mm, einer Länge von 100 mm und einer Breite W1 von 30 mm für eine Minute in einem Ofen bei 140°C mit Heißluft behandelt, um die Dicke auf 2,0 mm zu ändern. Hier weist der Luftblas-Zellstoff, der auch als „Luftblas-Vlies” bezeichnet wird, 87 Gew.-% Zellstoff und 13 Gew.-% Zweikomponenten-Synthesefasern vom Mantel-Kern-Typ aus PE/PP (Feinheit 1,7 dtex, Länge 13 mm) auf. Beim Erwärmen können die Zweikomponenten-Synthesefasern, deren Mantelkomponente aus PE mit einem niedrigen Schmelzpunkt gebildet ist, als Bindemittel dienen. Alternativ kann ein Kleber zum Verbinden des Zellstoffs und der Zweikomponenten-Synthesefasern verwendet werden.
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Untere Materialschicht
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Die untere Materialschicht 2 kann aus jedem geeigneten Material hergestellt werden, solange es sich um flüssigkeitsundurchlässige Materialien handelt. Zum Beispiel kann luftdurchlässige (atmungsaktive) Kunststofffolie, luftundurchlässige Kunststofffolie oder durch Übereinanderlegen und Verbinden von Spinnvlies, Schmelzblas-Vlies und Spinnvlies gebildetes SMS-Vlies verwendet werden.
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Kleber zum Zusammensetzen
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Wenn die obere Materialschicht 1, der absorbierende Hauptteil 3 und die untere Materialschicht 2 zum Zusammensetzen des absorbierenden Artikels aneinander befestigt werden oder die oberen Materialschicht 1 oder der absorbierende Hauptteil 3 durch Befestigen von zwei oder mehr Elementen aneinander hergestellt wird, wird ein Kleber wie zum Beispiel ein Polyolefin-Schmelzkleber zum Zusammensetzen verwendet. Die Auftragsmenge des Klebers wird vorzugsweise durch Auswahl der Art, der Auftragsfläche und des Auftragsmusters des Klebers möglichst verringert, um die Wirkung der Erhöhung der Steifheit des absorbierenden Artikels auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei muss der Kleber natürlich ausreichende Wirkung als Kleber zum Zusammensetzen haben.
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Haftkleber zum Verhindern des Verrutschens
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Auf der Außenfläche der unteren Materialschicht 2 wird ein Haftkleber 5 vollflächig oder in Teilen (zum Beispiel in schmalen Streifen) aufgebracht, um den absorbierenden Artikel in einem Schrittbereich einer Unterbekleidung wie zum Beispiel einem kurzen Slip zu befestigen, um das Verrutschen beim Tragen zu verhindern. Für den Haftkleber 5 wird vorzugsweise Styrolbutadien-Hydrokautschuk, hydriertes Petrolharz oder ein Gummikleber gemischt mit Paraffinöl oder dergleichen verwendet. Dieser Haftkleber 5 wird mit einem Trennpapier abgedeckt, das mit einem Trennmittel behandelt ist.
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Gesamt-Form und -Struktur des absorbierenden Artikels
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Bei der gezeigten Ausführungsform weist der absorbierende Artikel eine Sanduhrform auf, wobei die in Längsrichtung gegenüberliegenden Endkanten, die mit dem Bauch und Gesäß einer Trägerin in Kontakt kommen sollen, nach außen gebogen sind und die in Längsrichtung verlaufenden Seitenkanten 8 und 8 leicht nach innen gebogen sind. Vorzugsweise weist der absorbierende Artikel eine maximale Länge von ca. 140 mm, eine minimale Breite von ca. 45 mm nahe dem Mittelpunkt zwischen den Endkanten und eine maximale Breite von ca. 60 mm nahe den Endkanten auf.
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Der absorbierende Artikel nach der vorliegenden Erfindung weist vorzugsweise im mittleren Bereich eine Dicke von 2,0 bis 20 mm auf. Beträgt die Dicke weniger als 2,0 mm, wird die dreidimensionale Passform in den Vertiefungen der Geschlechtsteile beeinträchtigt, wodurch ein Abstand zwischen dem absorbierenden Artikel und den Geschlechtsteilen entsteht. Dadurch wird die Wirkung zur Verhinderung des Auslaufens von Körperflüssigkeit verringert. Beträgt die Dicke andererseits mehr als 20 mm, kann zwar die Passform zur Verhinderung des Auslaufens von Körperflüssigkeit verbessert werden, aber eine Trägerin kann es als unangenehm empfinden, wenn durch den Körper ein Druck auf den absorbierenden Artikel ausgeübt wird. Die Dicke liegt besonders bevorzugt im Bereich von 2,5 bis 5,0 mm. Innerhalb dieses Bereichs kann eine geeignete Passform erreicht und gleichzeitig das Auslaufen wirksam verhindert werden.
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Im mittleren Bereich des absorbierenden Artikels, in dem der absorbierende Hauptteil 3 vorhanden ist, ist darüber hinaus eine große Zahl von kleinen Flüssigkeitsdurchtrittslöchern 9 ausgebildet, die durch die obere Materialschicht 1 in den absorbierenden Hauptteil 3 hinein verlaufen, so dass auf die Außenfläche der oberen Materialschicht 1 gelangte Körperflüssigkeit sofort in den absorbierenden Hauptteil 3 geleitet werden kann.
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Die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 können gebildet werden, indem stiftartige Vorsprünge gegen die obere Materialschicht 1 in den absorbierenden Hauptteil 3 gedrückt werden, wodurch die obere Materialschicht 1 und der absorbierende Hauptteil 3 teilweise einreißen oder teilweise verdichtet werden. In der Schnittansicht in 1B weist das Flüssigkeitsdurchtrittsloch 9 einen inneren Wandbereich 9a auf, in dem die obere Materialschicht 1 vorhanden ist, und einen unteren Bereich 9b, in dem die obere Materialschicht 1 nicht vorhanden ist. Es ist auch möglich, dass die obere Materialschicht 1 in dem unteren Bereich 9b vorhanden ist.
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Wie in 2A und 2B gezeigt, sind die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 regelmäßig über im Wesentlichen den gesamten mittleren Bereich verteilt. Es ist jedoch zu beachten, dass die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 über einen Bereich zwischen verdichteten Abschnitten 7, die längs einer Seitenkante 6 angeordnet sind, und verdichteten Abschnitten 7, die längs der anderen Seitenkante 6 angeordnet sind, verteilt sind, so dass alle Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 einen Abstand von den verdichteten Abschnitten 7 haben, um die verdichteten Abschnitte 7 nicht zu überlappen.
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Mit den Flüssigkeitsdurchtrittslöchern 9 in dem mittlerer Bereich kann auf die Außenfläche der oberen Materialschicht 1 in dem mittleren Bereich gelangte Körperflüssigkeit in die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 fließen, so dass die Körperflüssigkeit ohne weiteres von dem absorbierenden Hauptteil 3 aufgenommen werden kann. Die verdichteten Abschnitte 7 sind in auf den Seitenkanten 6 aufsitzenden Bereichen gebildet, das heißt Bereichen mit einer Breite W2, und die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 sind über den mittleren Bereich verteilt, so dass sie die verdichteten Abschnitte 7 nicht überlappen. Daher kann in die obere Materialschicht 1 fließende oder seitlich eindringende Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte 7 nahe den Seitenkanten des mittleren Bereichs blockiert und durch die Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 sofort von dem darunter liegenden absorbierenden Hauptteil 3 aufgenommen werden.
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Wie vorstehend beschrieben, werden die Flüssigkeitssperrwirkung der längs der Seitenkanten des mittleren Bereichs angeordneten verdichteten Abschnitte 7 und die Flüssigkeitsdurchtrittswirkung der in dem mittleren Bereich vorgesehenen Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 kombiniert, um das seitliche Auslaufen oder die Exsudation von Körperflüssigkeiten zu verhindern und die Aufnahmefähigkeit für Körperflüssigkeiten weiter zu erhöhen.
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Bei den gezeigten Ausführungsformen bilden die verdichteten Abschnitte 7 ein Muster von Blättern oder dergleichen über die Bereiche mit der Breite W2. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass in den Bereichen mit der Breite W2, die auf den Seitenkanten 6 aufsitzen, Flüssigkeitssperrzonen so ausgebildet sind, dass sie sich über die gesamte Länge der oberen Materialschicht 1 erstrecken. Mit diesen Flüssigkeitssperrzonen kann Körperflüssigkeit, die dazu neigt, aus dem mittleren Bereich zu den Seitenbereichen zu fließen oder zu diffundieren, blockiert werden. Weil das Verhältnis der von den verdichteten Abschnitten 7 beanspruchten Fläche zu der Fläche der Flüssigkeitssperrzone nicht groß ist, kann außerdem verhindert werden, dass der absorbierende Artikel übermäßig steif wird.
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Die Breite W2 der Flüssigkeitssperrzone beträgt vorzugsweise 3 bis 10 mm. Beträgt die Breite W2 weniger als 3 mm, wird das Verhältnis der von den verdichteten Abschnitten 7 beanspruchten Fläche zu der Fläche der Flüssigkeitssperrzone übermäßig erhöht, so dass der Artikel steifer wird. Beträgt die Breite W2 andererseits mehr als 10 mm, wird die Fläche für eine wesentliche Flüssigkeitsaufnahme in dem mittleren Bereich zu sehr verringert.
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Die Breite W3 des Bereichs zwischen den Flüssigkeitssperrzonen beträgt vorzugsweise mindestens das 0,6-fache der Breite W1 des absorbierenden Hauptteils 3. innerhalb dieses Bereichs kann eine ausreichend große Fläche für das Durchdringen von Flüssigkeiten durch die obere Materialschicht 1 sichergestellt werden.
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Herstellungsverfahren für absorbierende Artikel
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Der absorbierende Artikel kann mit Verfahren wie unterem Materialzufuhr, Zusammensetzen usw. hergestellt werden, die in der Technik üblicherweise verwendet werden.
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Der absorbierende Artikel kann zum Beispiel wie folgt hergestellt werden: Eine einzelne Vlieslage oder zwei oder mehr miteinander verbundene Vlieslagen werden behandelt, um ihr Volumen wiederherzustellen, und dann in vorbestimmten Bereichen heißgeprägt, um eine Lage für die obere Materialschicht 1 zu erhalten. Danach wird der absorbierende Hauptteil 3, der getrennt hergestellt und auf eine vorbestimmte Größe zugeschnitten worden ist, auf der oberen Materialschicht 1 befestigt. Das Bilden der Flüssigkeitsdurchtrittslöcher 9 kann von der Oberseite der oberen Materialschicht 1 zu dem absorbierenden Hauptteil 3 hin erfolgen, nachdem der absorbierende Hauptteil 3 auf der oberen Materialschicht 1 befestigt worden ist. Als Nächstes wird die untere Materialschicht 2 zusammen mit dem Haftkleber 5 und dem darauf angebrachten Trennpapier darauf befestigt. Anschließend wird das Laminat mit einer Druckrolle und einer Schneidemaschine bearbeitet, um den absorbierenden Artikel als Endprodukt zu erhalten.
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Nach der vorliegenden Erfindung kann, wie vorstehend beschrieben, weil die flüssigkeitsdurchlässige obere Materialschicht mit einem vorbestimmten Muster von verdichteten Abschnitten längs der individuellen Seitenkanten des absorbierenden Hauptteils geprägt ist, seitlich in die obere Materialschicht eindringende Körperflüssigkeit durch die verdichteten Abschnitte blockiert werden, um ein seitliches Auslaufen oder Exsudation zu verhindern. Die so blockierte Körperflüssigkeit kann von dem darunter liegenden absorbierenden Hauptteil aufgenommen werden.
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Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von beispielhaften Ausführungsformen derselben illustriert und beschrieben worden ist, ist für den Fachmann ersichtlich, dass die vorstehenden und verschiedene sonstige Änderungen, Auslassungen und Ergänzungen darin und daran vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Daher sollte die vorliegende Erfindung nicht als auf die vorstehend beschriebenen bestimmten Ausführungsformen beschränkt angesehen werden, sondern alle möglichen Ausführungsformen einschließen, die im vorgesehenen Umfang vorgenommen werden können und im Hinblick auf die in den anliegenden Ansprüchen festgelegten Merkmale gleichwertig sind.