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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Aufzeichnungsverfahren
und eine Vorrichtung sowie auf ein Editierverfahren und eine Vorrichtung,
um eine magnetooptische Platte funktionell zu erweitern, welche
durch ein herkömmliches
Mini-Disc-System (MD-System) verwendbar ist, wobei die Erweiterung
in einer Weise durchgeführt
wird, um Kompatibilität
mit dem herkömmlichen
MD-System aufrechtzuerhalten.
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Die
sogenannte Mini-Disc (MD), d.h. eine magneto-optische Platte, die
einen Durchmesser von 64 mm hat, die in einer Kassette untergebracht
ist, hat eine weit verbreitete Akzeptanz als Speicherträger heutzutage
gewonnen, auf welcher digitale Audiodaten aufgezeichnet und von
dieser reproduziert werden können.
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Bei
dem MD-System wird die ATRAC-Codierung (adaptive akustische Transformationscodierung)
als dessen Audiodatenkompressionsverfahren angewandt. ATRAC umfasst
das Kompressionscodieren von Audiodaten, was als MDCT bezeichnet wird
(modifizierte diskrete Kosinus-Transformation). Die Audiodaten werden über ein
vorher festgelegtes Zeitfenster erworben. Üblicherweise werden Musikdaten
durch ATRAC auf einfünftel
bis einzehntel der ursprünglichen
Größe komprimiert.
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Das
MD-System nutzt einen Faltungscode, der als ACIRC (fortgeschrittener
Kreuzverschachtelungs-Reed-Solomon-Code) als dessen Fehlerkorrektursystem
bezeichnet wird, und die EFM (Acht-auf-Vierzehn-Modulation) als
deren Modulationsverfahren. Der ACIRC ist ein Faltungscode, der duale
Fehlerkorrektur in Bezug auf C1- und C2-Sequenzen (in vertikaler
und schräger
Richtung) liefert. Das Verfahren wird dazu verwendet, einen leistungsfähigen Fehlerkorrekturprozess
in Bezug auf sequentielle Daten, beispielsweise Audiodaten auszuführen. Ein
Nachteil von ACIRC ist der, dass er eine Verknüpfungssektoranordnung für Datenaktualisierungszwecke
erfordert. Der ACIRC und EFM sind grundsätzlich die gleichen wie diejenigen,
die bei einem herkömmlichen
Compact-Disc-System (CD-System) verwendet werden.
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Zur
Musikdatenverwaltung nutzt das MD-System die U-TOC (Benutzer-TOC(Inhaltstabelle)).
Insbesondere ist ein U-TOC-Bereich auf einer Innenseite eines beschreibbaren
Bereichs der Platte eingerichtet. Für das aktuelle MD-System bildet U-TOC
die Spurtitelse quenz (Audiospur/Datenspur) und die Verwaltungsinformation,
die aktualisiert wird, um das Aufzeichnen oder das Löschen dieser
Spuren zu bewältigen.
Bei dem U-TOC-Verfahren wird jede Spur (d.h., Teile, welche jede
Spur bilden) hinsichtlich der Startposition, der Endposition und
der Moduseinstellungen verwaltet.
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Die
Platte für
das MD-System ist klein, preiswert und bietet gute Eigenschaften,
wenn sie durch das System verwendet wird, um Audiodaten aufzuzeichnen
oder zu reproduzieren. Diese Vorteile haben es ermöglicht,
dass das MD-System eine weit verbreitete Marktakzeptanz gewonnen
hat.
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Wie
durch die Erfinder erkannt wurde, haben die MD-Systeme nicht völlig ihr
Potential auf dem Markt erzielt, da sie nicht mit Allgemeinzweck-Computern,
beispielsweise Personalcomputern kompatibel sind. Außerdem nutzen
herkömmliche
MD-Systeme andere Dateiverwaltungsverfahren als die Systeme auf
Basis von FAT (Dateizuordnungstabelle), welche bei Personalcomputern
verwendet werden.
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Mit
der allgemeineren Verwendung von Personalcomputern und Vernetzung
auf PC-Basis werden immer mehr Audiodaten über Netzwerke auf PC-Basis
verbreitet. Heutzutage ist es allgemeine Praxis für den Benutzer
eines Personalcomputers, diesen als Audioserver zu verwenden, von
dem beliebte Musikdateien in eine tragbare Datenwiedergabevorrichtung
zur Musikwiedergabe heruntergeladen werden. Wie durch die Erfinder
erkannt wurde, ist, da das herkömmliche
MD-System nicht völlig
mit Personalcomputern kompatibel ist, ein neues MD-System wünschenswert,
welches ein Allgemeinzweck-Verwaltungssystem annehmen würde, beispielsweise ein
FAT-System, um die PC-Kompatiblität zu verbessern.
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Wie
in White, R., erläutert
ist: "How Computers
Work, Millennium Edition" Que
Corporation, beispielsweise Seite 146 und 158, 1999, wobei der gesamte
Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird, wird die FAT durch
den Plattenantrieb auf einem bestimmten Plattensektor gebildet,
beispielsweise dem Sektor 0. Der Ausdruck "FAT" (oder "FAT-System") wird hier allgemein
dazu verwendet, verschiedene Dateisysteme auf PC-Basis zu beschreiben, wobei
beabsichtigt ist, die spezifischen Dateisysteme auf FAT-Basis abzudecken,
die bei DOS verwendet werden, VFAT (virtuelles FAT), welche bei
Windows 95/98 verwendet werden, FAT 32, welches bei Windows 98JME/2000
verwendet wird, wie auch NTFS (NT-Dateisystem); manchmal New Technology
File System), welches das Dateisystem ist, welches beim Betriebssystem
von Windows NT verwendet wird, oder optional beim Betriebssystem
von Windows 2000, um Dateien auf Lese-/Schreibplatten zu speichern
und wiederaufzufinden. NTFS ist das Windows NT äquivalent zur Windows 95-Dateizuordnungstabelle
(FAT) und dem OS/2-High Performance-Dateisystem (HPFS).
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Ein
höherer
Grad an Kompatibilität
mit Personalcomputern bedeutet ein gesteigertes Risiko von nicht
autorisiertem Kopieren von durch Copyright geschützte Arbeiten, was wiederum
bessere Verfahren erfordert, um einen Schutz gegen nicht erlaubtes
Kopieren von Audioarbeiten zu bieten. Ein technologischer Weg zum
Bekräftigen
von Copyright-Gesetzen schließt
das Verschlüsseln
der Audioarbeiten ein, wenn diese aufgezeichnet werden. Es ist außerdem wünschenswert,
dass Musiktitel und Künstlernamen, welche
auf der Platte aufgezeichnet sind, in einer effizienteren Weise
als zurzeit verwaltet werden.
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Die
US-A 5 444 687 offenbart ein Verfahren und eine Einrichtung, um
zufallsmäßig auf
eine optische Platte, auf welcher Daten aufgezeichnet sind oder
auf dieser aufzuzeichnen sind, mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit
zuzugreifen, wobei die optische Platte mit einer im Wesentlichen
konstanten Umdrehungszahl pro Zeiteinheit gedreht wird, und wobei
auf diese optische Platte auf der Basis eines Taktsignals zugegriffen
wird, dessen Frequenz sich gemäß einer
Zugriffsposition ändert
(d.h., der Leseposition oder der Schreibposition). Da zufallsmäßiges Zugreifen
in einem Zustand durchgeführt
wird, bei dem die optische Platte mit einer im Wesentlichen konstanten
Umdrehungszahl pro Zeiteinheit gedreht wird, ist es nicht notwendig,
beim Zugreifen zu warten, bis eine stabile Umdrehungszahl erreicht
wird, sondern die Wartezeit wird lediglich durch die Zeit bestimmt,
die zum Bewegen des Lesekopfs erforderlich ist. Dies ermöglicht,
dass die Wartezeit reduziert wird und dadurch das Zugreifen auf die
optische Platte mit hoher Geschwindigkeit realisiert wird.
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Die
EP-A 0 613 135 beschäftigt
sich mit einer optischen Plattevorrichtung zum Aufzeichnen oder Reproduzieren
von Daten auf oder von einer optischen Platte, die eine Fehlerkorrektureinrichtung
aufweist, um Daten auf n Sektoren von Benutzerdaten fehler-zu-korrigieren und hinzugefügte Subdaten
von m Sektoren in einer CIRC-Fehlerkorrekturweise; und einer Einrichtung
zum Aufzeichnen oder Reproduzieren der Daten, welche in einer CIRC-Fehlerkorrekturweise
fehler-korrigiert wurden, auf oder von der optischen Platte in Einheiten
von (1 + n + m) Sektoren, wobei 1 die Anzahl von Verknüpfungssektoren
zeigt und v2 die Lineargeschwindigkeit der Platte ist, wenn die
Platte, die mit einer vorher festgelegten räumlichen Frequenz formatiert
ist, mit einem Audioeingangssignaleinrichtung und einer Audioausgangssignaleinrichtung
kommuniziert. Eine Servosteuerung des Plattenantriebs wird unter
der Steuerung einer Steuerung in einem Computersystem betrieben,
so dass die Lineargeschwindigkeit gleich dem (1 + m + n)/n-fachen
der vorher festgelegten Geschwindigkeit v2 ist. Somit kann eine
optische Plattenvorrichtung eine beschreibbare MD als Multimediasystem-Großspeicher
nutzen, beispielsweise wie eine CD-ROM oder dgl..
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Die
DE-A 19 722 466 beschreibt ein Komponentensystem, welches einen
Aufzeichnungs- und einen Wiedergabeblock aufweist, gemäß dem ein
allgemeiner Signalverarbeitungsabschnitt oder elektronische Komponenten
wie ein Speicher oder eine Systemsteuerung gemeinsam installiert
sind, um die Größe der Einrichtung
zu reduzieren, in der die Komponenten installiert sind. Das Beschreiben
einer MD wird so ausgeführt,
dass die Systemsteuerung die notwendige Steuerung einer Servosteuerung
ausführt,
um zu initialisieren, dass das MD-Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuersystem
einen Aufzeichnungsbetrieb einer foto-magnetischen Platte ausführt. Der
Aufzeichnungsbetrieb für
die foto-magnetische Platte wird periodisch durchgeführt, bis
die Daten, welche in einem Puffer angesammelt sind, eine vorher
festgelegte gesammelte Datenmenge erreichen.
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Das
aktuelle MD-System nutzt eine Platte mit einer Speicherkapazität von ungefähr 160 MB,
welche, wie durch die Erfinder erkannt wird, für die Erfordernisse des Benutzers
zur Datenspeicherung nicht immer ausreichend ist. Es ist somit wünschenswert, dass
die Speicherkapazität
einer neuen Platte angehoben wird, während diese mit dem aktuellen MD-System abwärts kompatibel
verbleibt.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obigen und
weiteren Mängel
des Standes der Technik zu überwinden,
und ein Verfahren zum Aufzeichnen von Daten bereitzustellen, um
Audiodaten durch Integration des FAT-Systems in Bezug auf MD-Träger wirksam
zu verwalten. Alternativ können
andere Trägerformate
ebenso im Licht der Lehre der vorliegenden Offenbarung verwendet
werden. Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, welches die Merkmale nach
Patentanspruch 1 hat. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Obwohl
eine "Zusammenfassung" ausgewählter Merkmale
der Erfindung unten angegeben sind, ist diese Zusammenfassung nicht
dazu da, eine erschöpfende
Auflistung aller neuen Eigenschaften und Attributkombinationen der
vorliegenden Erfindung zu sein. Diese Zusammenstellung soll auch nicht
dazu dienen, unabhängig
von anderen Merkmalen der vorliegenden Erfindung ausgedacht zu sein.
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Beim
Ausführen
der Erfindung und gemäß einem
Gesichtspunkt wird ein Verfahren zum Aufzeichnen von Daten bereitgestellt,
welche von einer ersten Vorrichtung zu einer zweiten Vorrichtung übertragen
werden, wobei die erste Vorrichtung mehrere Datenarten einschließlich Audiodaten
aufweist, welches folgende Schritte aufweist:
Veranlassen,
dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in der ersten Vorrichtung
gehalten wird, einen Plattenspeicherträger in der zweiten Vorrichtung verwaltet,
wenn die erste Vorrichtung und die zweite Vorrichtung miteinander
verbunden sind; wodurch, wenn Audiodaten auf dem Plattenaufzeichnungsträger aufgezeichnet
sind, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten
Verwaltungssystems ausgeführt
wird, und ein Bereich, der aus mindest einer vorher festgelegten
Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken besteht, auf der Basis
eines zweiten Verwaltungssystems zugeteilt wird, welches in der
zweiten Vorrichtung gehalten ist, und welches eine Aufeinanderfolge
von Datenaufzeichnungssegmenten begrenzt, wenn bestimmt wird, dass
Daten, welche von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen
werden, auf dem Speicherträger
aufgezeichnet werden sollen; und
wodurch, wenn allgemeine Daten,
welche nicht Audiodaten sind, auf dem Plattenspeicherträger aufgezeichnet
werden, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten
Verwaltungssystems ausgeführt
wird, und die Daten auf dem Speicherträger auf der Basis des ersten
Verwaltungssystems aufgezeichnet werden; und
Aufzeichnen der
Audiodaten auf dem Speicherträger durch
die Aufzeichnungsblö cke.
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Ein
Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass dieses einen Schritt zum Aufzeichnen der Daten auf dem Speicherträger unter
dem zweiten Verwaltungssystem auf der Basis eines Schreibanforderungsbefehls aufweist,
der von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen
wird.
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Ein
weiteres Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung
besteht darin, dass dieses außerdem
die Schritte aufweist, Software-Instruktionen auszuführen, welche
in einer Speichereinrichtung innerhalb des ersten Geräts gespeichert
sind, um so den Schreibanforderungsbefehl auszugeben, um Audiodaten,
welche in der Speichereinrichtung gespeichert sind, auf dem Speicherträger als
Antwort auf einen durch einen Benutzer betriebene Instruktion aufzuzeichnen; Übertragen
des Schreibanforderungsbefehls von der ersten Vorrichtung zur zweiten
Vorrichtung; Auslesen der Audiodaten von der Speichereinrichtung;
Ausführen
weiterer Software-Instruktionen, um somit die Audiodaten zu komprimieren
und die komprimierten Audiodaten auszugeben; Übertragen der komprimierten
Audiodaten von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung; und
Aufzeichnen – in
der zweiten Vorrichtung – der
komprimierten Audiodaten auf dem Speicherträger unter dem zweiten Verwaltungssystem
gemäß dem Schreibanforderungsbefehl.
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Ein
noch weiteres Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden
Erfindung besteht darin, dass dieses außerdem die Schritte aufweist,
Suchen
nach freien Bereichen, die zumindest eine vorher festgelegte reale
Länge haben,
auf der Basis des zweiten Verwaltungssystems, welches konfiguriert
ist, eine Datei, welche auf dem Speicherträger gespeichert ist, zu verwalten;
Erzeugen
eines Spur-Deskriptors, der ein Attribut einer Spur hat, und eines
Verschlüsselungsschlüssels, der
konfiguriert ist, die komprimierten Audiodaten, welche auf dem Speicherträger zu speichern
sind, zu verschlüsseln;
Erzeugen
eines Teil-Deskriptors, der eine Teilzeigerinformation hat, die
auf die Datei zeigt;
Aufzeichnen – als verschlüsselte komprimierte
Audiodaten – der
komprimierten Audiodaten, welche mit dem Verschlüsselungsschlüssel verschlüsselt wurden,
in den freien Bereichen;
Verbinden der freien Bereiche, wo
die verschlüsselten
komprimierten Audiodaten aufgezeichnet werden, mit einem Ende der
Datei, die durch das zweite Verwaltungssystem verwaltet wird, unter
dem zweiten Verwaltungssystem;
Aufzeichnen der Teilzeigerinformation,
die auf die freien Bereiche zeigt, wo die verschlüsselten
komprimierten Audiodaten im Teil-Deskriptor aufgezeichnet sind;
Aufzeichnen
eines Verschlüsselungsschlüssels, um somit
später
Entschlüsselung
der verschlüsselten komprimierten
Audiodaten zu ermöglichen,
und der Zeicheninformation;
welche auf den Teil-Deskriptor
im Spur-Deskriptor zeigt; und
Aufzeichnen einer Spurnummer,
die auf den Spur-Deskriptor in einer Wiedergabeordnungstabelle zeigt,
welche eine Wiedergabeordnung von mehreren Spuren hat.
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Ein
Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass das zweite Verwaltungssystem so aufgebaut ist, aufeinanderfolgende
freie Bereiche zu suchen, die zumindest eine reale Länge von
64 Kilobytes multipliziert mit 4 haben.
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Ein
zweiter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf
ein Aufzeichnungsverfahren in einer Aufzeichnungsvorrichtung, umfasst
die Schritte, um zu veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem,
welche in einer weiteren Vorrichtung enthalten ist, einen Speicherträger verwaltet,
der in die Aufzeichnungsvorrichtung geladen ist, wenn die Aufzeichnungsvorrichtung
und die weitere Vorrichtung miteinander verbunden sind; und das
Aufzeichnen von Daten auf dem Speicherträger auf der Basis eines zweiten
Verwaltungssystems, welches in der Aufzeichnungsvorrichtung enthalten
ist und welches die Verkettung von Datenaufzeichnungssegmenten begrenzt,
wenn Daten, die von der anderen Vorrichtung zur Aufzeichnungsvorrichtung übertragen
werden, auf dem Aufzeichnungsträger
aufzuzeichnen sind.
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Ein
dritter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf
ein Editierverfahren, welches die Schritte aufweist, zu bewirken,
dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in der ersten Vorrichtung
enthalten ist, einen Speicherträger
verwaltet, der in die zweiten Vorrichtung geladen ist, wenn eine
erste Vorrichtung und eine zweite Vorrichtung miteinander verbunden
sind; und das Löschen
des Teils der Datei auf der Basis des zweiten Verwaltungssystems,
welche in der zweiten Vorrichtung enthalten ist, wenn die erste
Vorrichtung instruiert, dass ein Teil der Datei aus dem Speicherträger gelöscht wird,
der in die zweite Vorrichtung geladen ist.
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Ein
Merkmal des dritten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht
außerdem
darin, dass dies die Schritte aufweist, die Spurinformation entsprechend
einer vorher testgelegten Spur von einer Wiedergabeordnungstabelle
zu erhalten, die mehrere Spurinformationen hat, die entsprechend auf
einen Spurdeskriptor in einer Spurinformationstabelle zeigen; das
Erlangen eines Spurdeskriptors, der durch die Spurinformation bezeichnet
wird, von der Spurinformationstabelle, wobei der Spurdeskriptor
einen Entschlüsselungsschlüssel aufweist,
der einer Spur entspricht, und Zeigerinformation, welche auf eine
von mehreren Teildeskriptoren in einer Teilinformationstabelle zeigt;
Lesen eines Teildeskriptors entsprechend der Zeigerinformation im
Spurdeskriptor; Lesen eines Teils der Datei gemäß der Teilzeigerinformation
im Teildeskriptor, wobei die Teilzeigerinformation auf den Teil
der Datei zeigt; und Entschlüsseln
mit dem Entschlüsselungsschlüssel den
Teil der Datei.
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Ein
weiteres Merkmal des dritten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung
besteht darin, dass dieses die Schritte aufweist, zumindest den Spurdeskriptor
von der zweiten Vorrichtung zur ersten Vorrichtung zu übertragen;
einen Löschanforderungsbefehl
und eine Spuridentifikation, die von der ersten Vorrichtung zu löschen ist,
zur zweiten Vorrichtung zu übertragen;
Spurinformation entsprechend der Spur, welche von der Wiedergabeordnungstabelle
zu löschen
ist, zu erlangen; einen Spurdeskriptor, der durch die Spurinformation
von der Spurinformationstabelle bestimmt wird, zu erlangen; eine
Wiedergabereihenfolge einer Spur, für die festgelegt ist, nachdem
die Spur wiedergegeben ist, gelöscht
zu werden; den Teildeskriptor entsprechend der Zeigerinformation
im Spurdeskriptor zu lesen; einen Datenblock als Teil der Datei
zu trennen, welche durch die Teilzeigerinformation im Teildeskriptor
spezifiziert ist, von der Datei auf dem zweiten Verwaltungssystem,
und Befreien des Datenblocks auf dem zweiten Verwaltungssystem;
Befreien des Teildeskriptors auf dem Dateisystem; und Befreien des Spurdeskriptors
auf dem Dateisystem.
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Ein
vierter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf
ein Editierverfahren in einer Editiervorrichtung, welches die Schritte
aufweist, zu veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem, welches
in einer anderen Vorrichtung enthalten ist, einen Speicherträger verwaltet,
der in die Editiervorrichtung geladen ist, wenn die Editiervorrichtung
und eine weitere Vorrichtung miteinander verbunden sind; und das
Löschen
des Teil der Datei auf Basis eines zweiten Verwaltungssystems, welches
in der Editiervorrichtung enthalten ist, wenn die andere Vorrichtung
einen Teil der Datei instruiert, von dem Speicherträger gelöscht zu
werden, der in die Editiervorrichtung geladen ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden eine Spurinformationsdatei und eine Audiodatendatei auf
einer Platte erzeugt, die als Speicherträger dient. Dies sind die Dateien,
die durch das sogenannte FAT-System verwaltet werden.
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Die
Audiodatendatei ist eine Datei, welche mehrere Audiodatenfelder
beherbergt. Gesehen vom FAT-System aus erscheint die Audiodatendatei,
eine sehr große
Datei zu sein. Die Zusammensetzung dieser Datei ist in Teile unterteilt,
so dass Audiodaten als ein Satz dieser Teile gehandhabt werden.
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Die
Spurinformationsdatei ist eine Datei, welche verschiedene Arten
an Information beschreibt, um die Audiodaten, die in der Audiodatendatei
enthalten sind, zu verwalten. Die Spurindexdatei besteht aus einer
Wiedergabeordnungstabelle, einer Programmwiedergabe-Ordnungstabelle,
einer Gruppeninformationstabelle, einer Spurinformationstabelle, einer
Teilinformationstabelle und einer Namentabelle.
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Die
Wiedergabereihenfolgetabelle zeigt die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion,
welche durch Voreinstellung definiert ist. Damit enthält die Wiedergabereihenfolgetabelle
Information, welche Verknüpfungen
zu Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern (beispielsweise
Musiktitelnummern) in der Spurinformationstabelle zeigt.
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Die
Programmwiedergabe-Ordnungstabelle enthält die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion, welche
durch den individuellen Benutzer definiert ist. Damit beschreibt
die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle programmierte Spurinformation,
welche Verknüpfungen
zu den Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern zeigt.
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Die
Gruppeninformationstabelle beschreibt Information über Gruppen.
Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren, die
mehrere Spurnummern haben, definiert, oder als ein Satz von einer
oder mehreren Spuren mit programmierten Serienspurnummern.
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Die
Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, die Musiktitel
zeigen. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren,
welche Spuren (Musiktitel) zeigen. Jeder Spurdeskriptor beschreibt
ein Codiersystem, Copyright-Verwaltungsinformation, Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation,
Zeigerinformation, die auf die Teilnummer zeigt, die als Eintrag
zum Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, einen Künstlernamen,
einen Titelnamen, eine ursprüngliche
Titelreihenfolgeinformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die
in Frage stehende Spur.
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Die
Teilinformationstabelle beschreibt Zeiger, die es erlauben, dass
Teilnummern auf aktuelle Musiktitelstellen zeigen. Insbesondere
besteht die Teilinformationstabelle aus Teildeskriptoren, die individuellen
Teilen entsprechen. Einträge
der Teildeskriptoren werden von der Spurinformationstabelle bestimmt.
Jeder Teildeskriptor besteht aus einer Startadresse und einer Endadresse
des in Frage stehenden Teils in der Audiodatendatei, und einer Verknüpfung zum
nächsten
Teil.
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Wenn
gewünscht
wird, dass Audiodaten von einer bestimmten Spur reproduziert werden,
wird Information über
die bezeichnete Spurnummer aus der Wiedergabereihenfolgetabelle
abgerufen. Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die
Audiodaten wiederzugeben sind, wird dann erworben.
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Schlüsselinformation
wird dann aus dem anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle
erlangt, und der Teildeskriptor, welcher den Bereich zeigt, der
die Eintragsdaten enthält,
wird erlangt. Aus dem Teildeskriptor wird Zugriff auf die Stelle
in der Audiodatendatei des ersten Teils gewonnen, der die gewünschten
Audiodaten enthält,
und Daten werden aus der zugegriffenen Stelle abgerufen. Die reproduzierten
Daten von der Stelle werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation für die Audiodatenreproduktion
verwendet. Wenn der Teildeskriptor eine Verknüpfung zu einem anderen Teil
hat, wird auf den verknüpften
Teil zugegriffen, und die obigen Schritte werden wiederholt.
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Diese
und weiteren Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus der
Beschreibung ersichtlich, die in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen hergenommen wird, in denen:
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1 eine
erläuternde
Ansicht einer Platte zur Verwendung bei dem MD1-System der nächsten Generation
ist;
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2 eine
erläuternde
Ansicht eines beschreibbaren Bereichs auf der Platte ist, zur Verwendung
bei dem MD1-System der nächsten
Generation;
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3A und 3B erläuternde
Ansichten einer Platte sind, zur Verwendung bei einem MD2-System
der nächsten
Generation;
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4 eine
erläuternde
Ansicht eines beschreibbaren Bereichs auf der Platte zur Verwendung
bei dem MD2-System der nächsten
Generation ist;
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5 eine
erläuternde
Ansicht eines Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei
dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
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6 eine
weitere erläuternde
Ansicht des Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei dem
MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
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7 eine
weitere erläuternde
Ansicht eines Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei dem
MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
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8 eine
perspektivische Ansicht eines Plattenbereichs ist, die zeigt, wie
ein Adresssignal unter Verwendung von Wobbelung erzeugt wird;
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9 eine
erläuternde
Ansicht eines ADIP-Signals zur Verwendung bei dem aktuellen MD-System
und dem MD1-System der nächsten
Generation ist;
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10 eine
weitere erläuternde
Ansicht des ADIP-Signals zur Verwendung bei dem aktuellen MD-System
und dem MD1-System der nächsten
Generation ist;
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11 eine
erläuternde
Ansicht eines ADIP-Signals zur Verwendung bei dem MD2-System der
nächsten
Generation ist;
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12 eine
weitere erläuternde
Ansicht des ADIP-Signals zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation
ist;
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13 eine
schematische Ansicht ist, welche Beziehungen zwischen dem ADIP-Signal und Rahmen
für das
aktuelle MD-System und das MD1-System der nächsten Generation zeigt;
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14 eine
schematische Ansicht ist, die Beziehungen zwischen dem ADIP-Signal
und Rahmen für
das MD1-System der nächsten
Generation zeigt;
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15 eine
erläuternde
Ansicht eines Steuersignals zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation
ist;
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16 ein
Blockdiagramm einer Plattenansteuereinheit ist;
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17 ein
Blockdiagramm einer Trägeransteuereinheit
ist;
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18 ein
Flussdiagramm von Schritten ist, um eine MD1-Platte der nächsten Generation
zu initialisieren;
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19 ein
Flussdiagramm von Schritten ist, um eine MD2-Platte der nächsten Generation
zu initialisieren;
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20 eine
erläuternde
Ansicht eines Signalaufzeichnungs-Bitmap ist;
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21 ein
Flussdiagramm von Schritten zum Lesen von Daten von einem FAT-Sektor ist;
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22 ein
Flussdiagramm von Schritten ist, um Daten auf einen FAT-Sektor zu
schreiben;
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23 ein
Flussdiagramm von Schritten ist, bei denen die Plattenansteuereinheit
alleine Daten von einem FAT-Sektor liest;
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24 ein Flussdiagramm von Schritten ist, bei denen
die Plattenansteuereinheit alleine Daten auf einen FAT-Sektor schreibt;
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25 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um ein
Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
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26 ein weiteres Flussdiagramm von Schritten ist,
um das Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
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27 ein weiteres Flussdiagramm von Schritten ist,
um das Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
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28 eine erläuternde
Ansicht eines ersten Beispiels eines Audiodaten-Verwaltungssystems
ist;
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29 eine erläuternde
Ansicht einer Audiodatendatei zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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30 eine erläuternde
Ansicht einer Spurindexdatei zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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31 eine erläuternde
Ansicht einer Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem ersten
Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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32 eine erläuternde
Ansicht einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung
bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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33A und 33B eine
erläuternde
Ansichten einer Gruppeninformationstabelle zur Verwendung bei dem
ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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34A und 34B erläuternde
Ansichten einer Spurinformationstabelle zur Verwendung bei dem ersten
Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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35A und 35B erläuternde
Ansichten einer Teilinformationstabelle zur Verwendung bei dem ersten
Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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36A und 36B erläuternde
Ansichten einer Namentabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel
des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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37 eine erläuternde
Ansicht einer typischen Verarbeitung ist, die durch das erste Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird;
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38 eine erläuternde
Ansicht ist, die zeigt, wie auf jeden Namenschlitz in der Namentabelle
von mehreren Zeigern zugegriffen wird;
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39A und 39B erläuternde
Ansichten eines Prozesses sind, der durch das erste Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird, um Teile von der
Audiodatendatei zu löschen;
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40 eine erläuternde
Ansicht eines zweiten Beispiels des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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41 eine erläuternde
Ansicht einer Audiodatendatei zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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42 eine erläuternde
Ansicht einer Spurindexdatei zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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43 eine erläuternde
Ansicht einer Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem zweiten
Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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44 eine erläuternde
Ansicht einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung
bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
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45A und 45B erläuternde
Ansichten einer Gruppeninformationstabelle zur Verwendung bei dem
zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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46A und 46B erläuternde
Ansichten einer Spurinformationstabelle zur Verwendung bei dem zweiten
Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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47A und 47B erläuternde
Ansichten einer Namentabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel
des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
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48 eine erläuternde
Ansicht einer typischen Verarbeitung, welche durch das zweite Beispiel
des Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird, ist;
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49 eine erläuternde
Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
ein Dateidatenfeld in mehrere Indexbereiche unter Verwendung eines
Indexschemas unterteilt;
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50 eine erläuternde
Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
Spuren unter Verwendung des Indexschemas verbindet;
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51 eine erläuternde
Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
Spuren unter Verwendung eines anderen Schemas verbindet;
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52A und 52B erläuternde
Ansichten sind, die beispielhaft zeigen, wie Veraltungsautorität zwischen
einem Personalcomputer und einer Plattenansteuereinheit, die damit
verbunden ist, in Abhängigkeit
von der Art der Daten, die auf eine Platte zu schreiben sind, welche
in die Ansteuereinheit geladen ist, bewegt wird;
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53A, 53B und 53C erläuternde Ansichten
sind, die eine Audiodatenausprüf-Prozedur zeigen;
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54 eine schematische Ansicht ist, die als Konzept
zeigt, wie das MD1-System der nächsten Generation
und das MD-System miteinander in der Plattenansteuereinheit existieren
können;
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55 eine externe Ansicht einer tragbaren Plattenansteuereinheit
ist;
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56 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche
durch die Plattenansteuereinheit beim Formatieren einer darin geladenen
Platte ausgeführt werden;
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57 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche
durch die Plattenansteuereinheit beim Formatieren einer jungfräulichen
Platte, die darin geladen ist, ausgeführt werden;
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58 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche
durch die Plattenansteuereinheit beim Aufzeichnen von Audiodaten
auf eine Platte, die darauf geladen ist, ausgeführt werden; und
-
59 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um vom
Plattenformat des MD1-Systems
der nächsten
Generation auf das Plattenformat des aktuellen MD-Systems umzuschalten.
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Die
folgende Beschreibung wird in die folgenden zehn Abschnitte unterteilt:
- 1. Übersicht über das
Aufzeichnungssystem
- 2. Platten
- 3. Signalformate
- 4. Aufbau des Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
- 5. Initialisierung der MD1- und MD2-Platten der nächsten Generation
- 6. Erstes Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
- 7. Zweites Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
- 8. Betrieb während
der Verbindung mit dem Personalcomputer
- 9. Beschränkungen
des Kopierens von Audiodaten von der Platte
- 10. Koexistenz des MD1-Systems der nächsten Generation mit dem aktuellen
MD-System
-
1. Übersicht über das Aufzeichnungssystem
-
Die
Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet eine magneto-optische Platte als ihren Aufzeichnungsträger. Die
realen Attribute, beispielsweise der Formfaktor der Platte sind
im Wesentlichen ähnlich
der Platte, die bei sogenannten MD-Systemen (Mini-Disc-Systemen)
verwendet werden. Die Daten, die auf der Platte aufgezeichnet sind,
und wie die Daten auf der Platte angeordnet sind, sind gegenüber einer
herkömmlichen
MD jedoch verschieden. Insbesondere verwendet die erfinderische
Vorrichtung ein FAT-System (Dateizuordnungstabellensystem) als ihr
Dateiverwaltungssystem, um Inhaltsdaten, beispielsweise Audiodaten
aufzuzeichnen oder zu reproduzieren, so dass die Kompatibilität mit existierenden
Personalcomputern sichergestellt ist. Wiederum wird der Ausdruck "FAT" (oder "FAT-System" hier allgemein verwendet,
um verschiedene Dateisysteme auf PC-Basis zu beschreiben, wobei
beabsichtigt ist, die spezifische FAT-Struktur zu beschreiben, die
bei DOS verwendet wird, VFAT (virtuelles FAT), was bei Windows 95/98
verwendet wird, FAT 32, welches bei Windows 98/ME/2000
verwendet wird auch NTFS (NT-Dateisystem; manchmal New Technology-File-System), welches
das Dateisystem ist, welches beim Betriebssystem von Windows NT
verwendet wird, oder optional bei Windows 200, um Dateien auf einer
Lese-/Schreibplatte zu speichern und abzurufen. Verglichen mit dem
herkömmlichen
MD-System hat die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung nach der
Erfindung ein verbessertes Fehlerkorrektursystem und eine fortschrittliche
Modulationstechnik, die ausgebildet ist, die Dateispeicherkapazität anzuheben
und die Datensicherheit zu vergrößern. Außerdem verschlüsselt die
erfinderische Vorrichtung Inhaltsdaten und trifft Maßnahmen,
illegal Kopieren von Daten zu verhindern, und sichert Copyrightschutz
für die
Inhaltsdaten zu.
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Allgemein
gibt es zwei Arten von Ausführungen,
nämlich
MD1 und MD2, die durch die Erfinder für das MD-System der nächsten Generation
entwickelt wurden. Die MD1-Ausführungen
umfassen die Verwendung der gleichen Platte (d.h., realer Träger) wie
den, der aktuell durch das existierende MD-System verwendet wird.
Bei den MD2-Ausführungen wird
eine Platte verwendet, welche einen gleichen Formfaktor hat, und
ist äußerlich
identisch mit der Platte des aktuellen MD-Systems, wobei jedoch
eine magnetische Superauflösungs-Technik
(MSR) verwendet wird, um die Aufzeichnungsdichte in der Linearrichtung
zu steigern, wodurch die Speicherkapazität angehoben wird.
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Das
aktuelle MD-System nutzt als ihren Speicherträger eine magneto-optische Platte
mit einem Durchmesser von 64 mm, die in einer Kassette untergebracht
ist. Die Platte hat eine Dicke von 1,2 mm und ein Mittelloch mit
einem Durchmesser von 11 mm. Die Kassette hat ein Maß von 68
mm × 72
mm × 5
mm.
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Die
Abmessung und die Form der Platten und der Kassetten sind gleich
wie beim MD1- und beim MD2-System der nächsten Generation. Auf beiden
MD1- und MD2-Platten ist die Startposition des Einlaufbereichs die
gleiche wie beim aktuellen MD-System, d.h., dass bei 29 mm gestartet
wird.
-
Für das MD2-System
der nächsten
Generation wird vorgeschlagen, dass die Spurteilung in einem Bereich
von 1,2 μm
bis 1,3 μm
(beispielsweise 1,24 μm)
liegt. Für
das MD1-System der nächsten Generation,
wobei die Platte strukturell identisch mit der des aktuellen MD-Systems
ist, wird die Spurteilung auf 1,6 μm festgelegt. Die Bitlänge wird
auf 0,44 μm/Bit
für die
MD1-Platte der nächsten
Generation festgelegt und für
die MD2-Platte auf 0,16 μm
Bit vorgeschlagen. Die Redundanz wird auf 20,50% für sowohl
die MD1-Platte als auch die MD2-Platte der nächsten Generation festgelegt.
-
Die
MD2-Platte der nächsten
Generation ist eingerichtet, ihre Speicherkapazität in der
linearen Richtung zu steigern, wobei auf das magnetische Superauflösungsverfahren
zurückgegriffen
wird. Das MSR-Verfahren nimmt den Vorteil eines speziellen Phänomens auf
der Platte in Anspruch. Das heißt, dass
eine Durchtrennschicht magnetisch neutral wird, wenn eine spezielle
Temperatur erreicht wird, was ermöglicht, dass magnetische Wände, die
zur regenerativen Schicht übertragen
werden, sich in einer Weise bewegen, dass unendliche Markierungen deutlich
größer unter
einem Strahlenfleck sichtbar sind.
-
Das
heißt,
dass die MD2-Platte der nächsten Generation
aus einer Magnetschicht besteht, welche als Aufzeichnungsschicht
zum Aufzeichnen von zumindest Daten wirkt, über eine Durchtrennschicht und über eine
Magnetschicht zur Datenregeneration, wobei alle auf einem transparenten
Substrat aufgebracht sind. Die Durchtrennschicht dient als Schicht, welche
geschaltete Verbindungskraft reguliert. Wenn eine spezielle Temperatur
erreicht wird, wird die Durchtrennschicht magnetisch neutral, damit
die Magnetwände,
die in der Aufzeichnungsschicht übertragen
werden, in die regenerative Magnetschicht verschoben werden. Dies
erlaubt, dass unendliche Markierungen unter dem Strahlenfleck sichtbar
werden. Zur Datenaufzeichnung wird ein Laserimpuls-Magnetfeld-Modulationsverfahren
angewandt, um winzige Markierungen auf der Platte zu erzeugen.
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Auf
der MD2-Platte der nächsten
Generation werden die Gräben
tiefer ausgeführt
als bei einer herkömmlichen
MD-Platte, und deren Gradient ist ebenfalls steiler, um so die Außerspurgrenzen
zu verbessern und das land-induzierte Übersprechen, Wobbelsignal-Übersprechen
und Fokussierungsverluste zu reduzieren. Beispielsweise liegen die
Gräben
in einem eingeschlossenen Bereich in einer Tiefe von 160 nm bis
zu 180 nm, der Grabengradient liegt in einem Bereich von 60 bis
70° und
die Grabenbreite liegt in einem Bereich von 600 nm bis 700 nm auf
der MD2-Platte der nächsten
Generation.
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Als
Teil ihrer optischen Ausführungen
hat die MD1-Platte der nächsten
Generation eine Laserwellenlänge λ, welche
auf 780 nm festgelegt ist, und ihre numerische Apertur NA beträgt 0,45
für eine
Objektivlinse in einem optischen Kopf. In gleicher Weise hat die MD2-Platte
der nächsten
Generation eine Laserwellenlänge λ, die ebenfalls
auf 780 nm festgelegt ist, und ihre numerische Apertur NA liegt
bei 0,45 für die
Objektivlinse im optischen Kopf.
-
Sowohl
das MD1-System als auch das MD2-System der nächsten Generation verwenden das
sogenannte Grabenaufzeichnungssystem als ihr Aufzeichnungsverfahren.
Das heißt,
dass Gräben über der
Plattenfläche
als Spuren zum Zwecke der Aufzeichnung und Reproduktion gebildet
sind.
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Als
ihr Fehlerkorrektur-Codesystem nutzt das existierende MD-System
einen Faltungscode auf Basis von ACIRC (fortschrittlicher Querverschachtelungs-Reed-Solomon-Code). Im Gegensatz
dazu verwenden die MD1- und MD2-Systeme der nächsten Generation einen Blockbeendigungscode,
der RS-LDC (Reed-Solomon-Langabstandscode) mit BIS (Burst Indicator
Subcode) kombiniert. Die Verwendung des Blockbeendigungs-Fehlerkorrekturcodes
beseitigt die Notwendigkeit zum Verknüpfen von Sektoren. Bei dem
Fehlerkorrekturverfahren, welches LDC mit BIS kombiniert, wird die
Lage eines Burstfehlers, der auftreten kann, durch BIS ermittelt. Die
Fehlerstelle wird beim Erlangen des LDC-Codes verwendet, um Löschkorrektur
auszuführen.
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Als
Adressierungssystem wird das sogenannte Wobbelgrabensystem angewandt,
wodurch eine einzelne Spiralnut gebildet wird, wobei beide Seiten
des Grabens durch Wobbelungen flankiert sind, die als Adressinformation
eingerichtet sind. Diese Art von Adressierungssystem wird als ADIP (Adresse
in Vornut) bezeichnet. Das aktuelle MD-System und die MD1- und MD2-Systeme
der nächsten
Generation unterscheiden sich in der Lineardichte. Während das
aktuelle MD-System als ihren Fehlerkorrekturcode einen Faltungscode
anwendet, der als ACIRC bezeichnet, werden das MD1-System und das
MD2-System der nächsten
Generation so festgelegt, den Blockabschlusscode, der LDC und BIS
kombiniert, zu verwenden. Als Ergebnis unterscheiden sich das aktuelle
MD-System und das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation
hinsichtlich der Redundanz und haben unterschiedliche Relativpositionen
zwischen ADIP und den Daten. Aus diesen Gründen handhabt das MD1-System der nächsten Generation,
wobei dessen reale Platte strukturell identisch mit der des aktuellen
MD-Systems ist, das ADIP-Signal in einer Weise, die gegenüber dem
aktuellen MD-System verschieden ist. Das MD2-System der nächsten Generation
ist so festgelegt, seine ADIP-Signalausbildungen zur besseren Befolgung
mit den MD2-Ausführungen
der nächsten
Generation zu modifizieren.
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Bei
dem aktuellen MD-System wird EFM (8-auf-14-Modulation) als deren
Modulationssystem angewandt, während
das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation RLL (1, 7)
PP (RLL, Lauflängen-Parität-Vorhersehung/Verbot
rmtr (repeated minimum transition Limited; PP, runlength) verwenden,
was als 1–7
pp-Modulationssystem anschließend
bezeichnet wird. Bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation
wird ein Viterbi-Decodierverfahren als deren Datenermittlungsverfahren
verwendet, auf Basis der Teilantwort PR (1, 2, 1) ML für das MD1-System
und der Teilantwort PR (1, –1)
ML für
das MD2-System.
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Bei
dem Plattenantriebssystem wird entweder CLV (konstante Lineargeschwindigkeit)
oder ZCAV (Zonenkonstant-Winkelgeschwindigkeit) verwendet. Die Standardlineargeschwindigkeit
wird auf 2,4 m/s für
das MD1-System der nächsten
Generation und auf 1,98 m/s für
das MD2-System der nächsten
Generation festgelegt. Bei dem aktuellen MD-System ist die Standardlineargeschwindigkeit auf
1,2 m/s für
eine Platte mit 60 Minuten und auf 1,4 m/s für Platten von 74 Minuten festgelegt.
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Bei
dem MD1-System der nächsten
Generation, wobei dessen Platte strukturell identisch mit dem des
aktuellen MD-Systems ist, beträgt
die gesamte Datenspeicherkapazität
pro Platte ungefähr 300
MB (auf einer Platte mit 60 Minuten). Da das 1–7 pp-Modulationssystem anstelle
von EFM als Modulationssystem angewandt wird, werden Fenstergrenzen
von 0,5 auf 0,66 geändert,
wodurch die Aufzeichnungsdichte um einen Faktor 1,33 vergrößert wird. Da
das ACIRC-System durch die Kombination von BIS mit LDC als Fehlerkorrektursystem
ersetzt wird, wird die Dateneffektivität angehoben, wodurch die Aufzeichnungsdichte
weiter um einen Faktor von 1,48 gesteigert wird. Insgesamt wird
mit dieser Platte bei Verwendung die Speicherkapazität auf ungefähr das Doppelte
von der des aktuellen MD-Systems gemacht.
-
Die
MD2-Platte der nächsten
Generation, bei der das magnetische Superauflösungsverfahren genutzt wird,
wird außerdem
weiter bezüglich
der Aufzeichnungsdichte in der Linearrichtung gesteigert. Die gesamte
Datenkapazität
beträgt
bis zu ungefähr 1
Gigabyte.
-
Bei
einer Standardlineargeschwindigkeit wird die Datenrate auf 4,4 Megabits/s
für das MD1-System
der nächsten
Generation und auf 9,8 Megabits/s für das MD2-System der nächsten Generation
festgelegt.
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2. Platten
-
1 zeigt
einen typischen Aufbau der MD1-Platte der nächsten Generation. Diese Platte
ist strukturell identisch mit der des aktuellen MD-Systems. Das
heißt,
dass die Platte aus einem dielektrischen Film, einem Magnetfilm,
einem weiteren dielektrischen Film, und einem Reflexionsfilm, der
auf einem transparenten Polykarbonat-Substrat abgelagert ist, besteht.
Die Plattenfläche
ist mit einem Schutzfilm überzogen.
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Auf
der MD1-Platte der nächsten
Generation hat, wie in 1 gezeigt ist, ein Einlaufbereich
auf der innersten Seite (des beschreibbaren Bereichs, wobei "innerste" sich auf die radiale
Richtung in Bezug auf eine Mitte der Platte bezieht) einen P-TOC-Bereich
(vorbearbeitete TOC (Inhaltstabelle)). Als reale Struktur bildet
dieser Bereich einen vorbearbeiteten Bereich. Das heißt, dass
eingeprägte Pits
hier gebildet sind, um Steuerinformation und andere verwandte Information,
beispielsweise die P-TOC-Information aufzuzeichnen.
-
Auf
der Außenseite
befindet sich in der radialen Richtung vom Einlaufbereich inklusive
des P-TOC-Bereichs ein beschreibbarer Bereich, (wo magneto-optisches
Aufzeichnen möglich
ist). Dieser ist ein beschreibbarer wie auch ein reproduzierbarer Bereich,
der Aufzeichnungsspuren aufweist, die mit Gräben als deren Führungen
ausgestattet sind. Auf der Innenseite des beschreibbaren Bereichs
befindet sich ein U-TOC-Bereich (Benutzer-TOC-Bereich).
-
Der
U-TOC-Bereich hat den gleichen Aufbau wie den beim aktuellen MD-System,
in welchem Plattenverwaltungsinformation aufgezeichnet ist. Im U-TOC-Bereich
ist die Reihenfolge von Spurtiteln (Audiospur-/Datenspur) und Verwaltungsinformation gehalten,
welche überschrieben
wird, wenn notwendig, um das Aufzeichnen oder Löschen dieser Spuren beizubehalten.
Insbesondere weist die Verwaltungsinformation die Start- und Endposition
von Spuren (d.h., Teile, welche die Spuren bilden) und die Moduseinstellungen
auf.
-
Eine
Alarmspur ist auf der Außenseite
des U-TOC-Bereichs eingerichtet. Diese Spur enthält einen Alarmton, der darauf
aufgezeichnet ist, der durch das MD-Wiedergabegerät aktiviert
(hörbar
gemacht) wird, wenn die Platte in das aktuelle MD-System geladen
wird. Der Ton zeigt eine Warnung an, dass die Platte zur Verwendung
bei dem MD1-System der nächsten
Generation zu verwenden ist und nicht zur Wiedergabe bei dem aktuellen
System verwendet werden kann. Auf den verbleibenden Bereich des
beschreibbaren Bereichs (ausführlicher
in 2 gezeigt) folgt in der radialen Richtung ein
Auslaufbereich.
-
2 zeigt
einen typischen Aufbau des beschreibbaren Bereichs auf der MD1-Platte der nächsten Generation,
die in 1 gezeigt ist. Wie in 2 gezeigt
ist, hat der Anfang des beschreibbaren Bereichs (Innenseite) den
U-TOC-Bereich und die Alarmspur. Auf einem Bereich, der den U-TOC-Bereich
und die Alarmspur enthält,
sind Daten im EFM-Format aufgezeichnet, so dass die Daten durch aktuelle
MD-Systemwiedergabegeräte
reproduziert werden können.
Auf der Außenseite
des Bereichs der Daten, die im EFM-Format gespeichert sind, ist
ein Bereich, wo Daten im 1–7
pp-Modulationsformat für das
MD1-System der nächsten
Generation aufgezeichnet sind. Es gibt einen Spalt mit einem vorher festgelegten
Abstand, der als "Sicherheitsband" zwischen dem Bereich
von Datenaufzeichnungen im EFM-Format einerseits bezeichnet wird,
und dem Bereich der Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat andererseits. Das
Sicherheitsband dient dazu, eine Fehlfunktion des aktuellen MD-Wiedergabegeräts zu vermeiden,
wenn dieses mit einer MD1-Platte des Systems der nächsten Generation geladen
wird.
-
Am
Anfang des Bereichs der Datenaufzeichnungen im 1–7 pp-Modulationsformat (d.h.,
der Innenseite) gibt es einen DDT-Bereich (Plattenbeschreibungstabellenbereich)
und eine Reservespur. Der DDT-Bereich ist dazu bestimmt, reale fehlerhafte Bereiche
zu ersetzen und weist eine spezielle ID (UID) auf. Die UID ist für jeden
Speicherträger
einmalig, üblicherweise
basierend auf erzeugten Zufallszahlen. Die Reservespur ist dazu
vorgesehen, Information zum Inhaltsschutz unterzubringen.
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Außerdem weist
der Bereich der Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat einen
FAT-Bereich (Dateizuordnungs-Tabellenbereich) auf. Der FAT-Bereich
ist ein Bereich, der es erlaubt, dass das FAT-System Daten gemäß FAT-Systemkriterien
verwaltet, welche durch Allzweckcomputer verwendet werden. Insbesondere
führt das
FAT-System Dateiverwaltung auf Basis von FAT-Ketten durch, die sowohl
ein Verzeichnis haben, welche die Eintrittspunkte von Hauptverzeichnissen
und Verzeichnissen zeigt, als auch eine FAT-Tabelle, welche FAT-Clusterverknüpfungsinformation
beschreibt. Wiederum wird der Ausdruck FAT in einem allgemeinen
Sinn dazu verwendet, um auf eine Vielzahl von verschiedenen Dateiverwaltungsverfahren,
welche durch PC-Betriebssysteme verwendet werden, Bezug zu nehmen.
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Auf
dem U-TOC-Bereich der MD1-Platte der nächsten Generation sind zwei
Arten von Information aufgezeichnet. Eine Alarmspur-Startposition
und die Startposition des Bereichs zur Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat.
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Wenn
eine MD1-Platte der nächsten
Generation in ein aktuelles MD-Systemwiedergabegerät geladen
wird, wird Information vom U-TOC-Bereich der geladenen Platte gelesen.
Die abgerufene U-TOC-Information enthüllt die Alarmspurposition, wodurch
erlaubt wird, dass auf die Alarmspur zugegriffen werden kann, so
dass deren Daten reproduziert werden. Die Alarmspur enthält Daten,
die den Alarmton bilden, der warnt, dass die Platte für das MD1-System
der nächsten
Generation ist und nicht zur Reproduktion beim aktuellen System
verwendet werden kann.
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Der
Alarmton kann beispielsweise eine Information zeigen, beispielsweise "diese Platte kann nicht
bei diesem Wiedergabegerät
verwendet werden".
Alternativ kann der Alarmton auch einfacher Piepton, ein Ton oder
ein anderes Warnsignal sein.
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Wenn
eine MD1-Platte der nächsten
Generation in das MD1-Systemwiedergabegerät der nächsten Generation geladen wird,
wird die Information vom U-TOC-Bereich der beladenen Platten gelesen.
Die abgerufene U-TOC-Information enthüllt die Startposition des Bereichs,
wo Daten im 1–7
pp-Modulationsformat gespeichert sind, und erlaubt, dass Daten von
der DDT, der Reservespur und dem FAT-Bereich gelesen werden können. Über dem
Datenspeicherbereich im 1–7
pp-Modulationsformat wird die Datenveraltung nicht durch die U-TOC,
sondern mit dem FAT-System ausgeübt.
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3A und 3B zeigen
einen typischen Aufbau der MD2-Platte der nächsten Generation. Diese Platte
besteht ebenfalls aus einem dielektrischen Film, einem Magnetfilm,
einem weiteren dielektrischen Film und einem Reflexionsfilm, die
auf einem transparenten Polykarbonat-Substrat aufgebracht sind.
Die Plattenoberfläche
ist mit einem Schutzfilm überzogen.
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Im
Einlaufbereich auf der Innenseite (in einer radialen Richtung) der
MD2-Platte der nächsten
Generation ist Steuerinformation unter Verwendung eines ADIP-Signals
aufgezeichnet. Auf der MD2-Platte wird der aktuell verwendete P-TOC-Bereich
aus eingeprägten
Pits durch den Einlaufbereich ersetzt, der die Steuerinformation
hat, auf der Basis ADIP-Signals. Der beschreibbare Bereich vom Beginn
vom Einlaufbereich nach außen
ist ein beschreibbarer Bereich wie auch ein reproduzierbarer Bereich,
der Gräben,
die darin gebildet sind, als Führungen
für Aufzeichnungsspuren
hat. Der beschreibbare Bereich besitzt Daten, welche im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet
sind.
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Auf
der MD2-Platte der nächsten
Generation ist, wie in 3B gezeigt ist, der Magnetfilm
durch eine Magnetschicht 101, welche als Aufzeichnungsschicht
zum Aufzeichnen von Daten wirkt, durch eine Durchtrennschicht 102,
und durch eine Magnetschicht 103 zur Datenregeneration
gebildet, wobei alle auf dem Substrat aufgebracht sind. Die Durchtrennschicht 102 dient
als Schicht, welche die geschaltete Verbindungskraft reguliert.
Wenn eine spezielle Temperatur erreicht ist, wird die Durchtrennschicht 102 magnetisch
neutral, um zuzulassen, dass die Magnetwände, welche in der Aufzeichnungsschicht 101 übertragen
werden, in die regenerative Magnetschicht 102 verschoben
werden. Dies erlaubt, dass unendliche Markierungen in der Aufzeichnungsschicht 101 offensichtlich
vergrößert unter
dem Strahlenfleck auf der regenerativen Magnetschicht 103 gesehen
werden können.
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Ob
eine geladene Platte eine MD1-Platte der nächsten Generation oder eine
MD2-Platte der nächsten Generation
ist, kann auf Basis der Information bestimmt werden, die vom Einlaufbereich
abgerufen wird. Wenn insbesondere die P-TOC-Information in eingeprägten Pits
vom Einlaufbereich ermittelt wird, bedeutet dies, dass die geladene
Platte eine aktuelle Platte des MD-Systems oder eine MD1-Platte der
nächsten
Generation ist. Wenn Steuerinformation auf Basis des ADIP-Signals
aus dem Einlaufbereich ermittelt wird, wobei keine PTOC-Information
in eingeprägten
Pits ermittelt wird, bedeutet dies, dass die in Frage stehende Platte
eine MD2-Platte der nächsten
Generation ist. Diese Art zur Unterscheidung der MD1-Platte von der MD2-Platte
ist jedoch für
die Erfindung nicht einschränkend.
Alternativ können
Phasenunterschiede im Spurführungsfehlersignal
zwischen dem Auf-Spur-Modus und dem Nicht-Spur-Modus beim Bestimmen
der Plattenart genutzt werden. Als weitere Alternative kann die
Platte ein Ermittlungsloch für
Plattenidentifikationszwecke aufweisen.
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4 zeigt
einen typischen Aufbau des beschreibbaren Bereichs auf der MD2-Platte der nächsten Generation.
Wie in 4 gezeigt ist, sind auf dem beschreibbaren Bereich
alle Daten im 1–7 pp-Modulationsformat
aufgezeichnet. Ein DDT-Bereich und eine Reservespur sind am Anfang
(d.h., auf der Innenseite) des Bereichs angeordnet, wo Daten im
1–7 pp-Modulationsformat
aufgezeichnet sind. Der DDT-Bereich ist dazu vorgesehen, alternative Bereichsverwaltungsdaten
aufzuzeichnen, um alternative Bereiche zu verwalten, die dazu dienen
sollen, physikalisch-fehlerhafte Bereiche zu ersetzen. Außerdem weist
der DDT-Bereich eine Verwaltungstabelle auf, welche einen Ersatzbereich
verwaltet, welche einen beschreibbaren Bereich aufweist, der Ersatz
für die
physikalisch-fehlerhaften Bereiche bietet. Die Verwaltungstabelle
hält die
Spur des logischen Cluster (Clusters), die als fehlerhaft bestimmt
wird, und sie hält
auch Spuren des (der) logischen Cluster im Ersatzbereich, die dazu
bestimmt sind, fehlerhafte logische Cluster zu ersetzen. Der DDT-Bereich
enthält
außerdem
die oben erwähnte
UID. In der Reservespur ist Information für Inhaltsschutzzwecke gespeichert
-
Ein
FAT-Bereich ist ebenfalls in der Spur angeordnet, wobei dessen Daten
im 1–7
pp-Modulationsformat aufgezeichnet sind. Der FAT-Bereich wird durch
das FAT-System zum Verwalten von Daten verwendet. Das FAT-System
führt bei
dieser Ausführungsform
die Datenverwaltung gemäß den FAT-Systemkriterien
durch, die bei Allgemeinzweck-Personalcomputern anwendbar sind.
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Es
ist kein U-TOC-Bereich auf der MD2-Platte der nächsten Generation vorgesehen.
Wenn eine MD2-Platte der nächsten
Generation in ein MD2-Wiedergabegerät der nächsten Generation geladen wird,
werden Daten vom DDT-Bereich, der Reservespur und der FAT gelesen,
die wie oben beschrieben auf der Platte angeordnet ist. Die abgerufenen
Daten werden zur Datenverwaltung durch das FAT-System verwendet.
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Ein
zeitaufwendiger Initialisierungsprozess ist bei den MD1- und MD2-Platten
der nächsten
Generation nicht notwendig. Insbesondere ist eine Initialisierung
in Bezug auf diese Platten nicht erforderlich, mit Ausnahme für die vorherige
Vorbereitung eines DDT-Bereichs, einer Reservespur und einem minimalen
Satz von Tabellen einschließlich
einer FAT-Tabelle. Die Daten können
unmittelbar auf den beschreibbaren Bereich einer nicht verwendeten Platte
geschrieben werden und dann ohne Zuflucht auf einen Initialisierungsprozess
gelesen werden.
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3. Signalformate
-
Anschließend folgt
eine Beschreibung von Signalformaten für das MD1-System und das MD2-System
der nächsten
Generation. Das aktuelle MD-System nutzt den Faltungscode, der als
ACIRC bezeichnet wird, als dessen Fehlerkorrektursystem, bei dem
ein Sektor aus 2352 Bytes entsprechend der Dateigröße eines
Subcodeblocks als ein Inkrement des Zugriffs für Schreib- und Leseoperationen
angesehen wird. Da das Faltungscodeverfahren eine Fehlerkorrektur-Codesequenz
aufweist, welche mehreren Sektoren überspannt, ist es notwendig,
einen Verknüpfungssektor
zwischen benachbarten Sektoren vorzusehen, wenn Daten aktualisiert
werden sollen. Als dessen Adressiersystem verwendet das aktuelle
MD-System das Wobbelgrabenverfahren,
welches als ADIP bezeichnet wird, wobei eine einzelner spiralförmiger Graben
gebildet wird, und wobei beide Seiten des Grabens durch Wobbeln
flankiert sind, die mit Adressinformation ausgerüstet sind. Das aktuelle MD-System
ordnet das ADIP-Signal optimal, um Zugriff auf den Sektor von 2352
Bytes zu gewinnen.
-
Das
MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation verwenden
im Gegensatz dazu ein Blockbeendigungs-Codeschema, welches LDC mit
BIS kombiniert, und betrachtet einen Block aus 64 Kilobytes als
Zugriffsinkrement für
Lese- und Schreiboperationen. Verknüpfungssektoren sind durch den Blockbeendigungscode
nicht notwendig. Dies erfordert jedoch, dass das MD1-System der
nächsten
Generation, bei dem die Platte des aktuellen MD-Systems genutzt
wird, das ADIP-Signal in einer Weise umordnet, welche ein neues
Aufzeichnungsverfahren befolgt. Das MD2-System der nächsten Generation
ist so festgelegt, die ADIP-Signalspezifikationen zu ändern, um
die Spezifikationen des MD2-Systems der nächsten Generation zu befolgen.
-
5, 6 und 7 sind
erläuternde
Ansichten des Fehlerkorrektursystems zur Verwendung bei dem MD1-System
und dem MD2-System der nächsten
Generation. Dieses Feh lerkorrektursystem kombiniert ein Fehlerkorrektur-Codeverfahren
auf LDC-Basis, welches in 5 gezeigt
ist, mit dem BIS-Verfahren, welches in 6 und 7 gezeigt ist.
-
5 zeigt
einen typischen Aufbau eines Codeblocks im Fehlerkorrektur-Codeverfahren
auf LDC-Basis. Wie in 5 gezeigt ist, ist jeder Fehlerkorrektur-Codesektor
mit einem Fehlerermittlungscode EDC aus vier Bytes versehen, und
Daten werden zweidimensional im Fehlerkorrektur-Codeblock ausgelegt,
der horizontal eine Länge
von 304 Bytes und vertikal eine Länge von 216 Bytes hat. Jeder Fehlerkorrektur-Codesektor
besteht aus Daten von 2 Kilobytes. Wie in 5 gezeigt
ist, weist der Fehlerkorrektur-Codeblock aus 304 Bytes × 216 Bytes
32 Fehlerkorrektur-Codesektoren aus jeweils 2 Kilobytedaten auf.
Die 32 Fehlerkorrektur-Codesektoren, die zweidimensional im Fehlerkorrektur-Codeblock
aus 304 Bytes × 216
Bytes ausgelegt sind, sind vertikal mit einem Fehlerkorrektur-Reed-Solomon-Paritätscode aus
32 Bits ausgestattet.
-
6 und 7 zeigen
einen typischen BIS-Aufbau. Wie in 6 gezeigt
ist, wird ein BIS aus einem Byte in Intervallen von 38 Datenbytes
eingefügt.
Ein Rahmen besteht aus 152 Datenbytes (38 × 4), drei Byte-BIS-Daten,
und Rahmensynchronisationsdaten von 2,5 Bytes, was sich auf 157,5
Datenbytes beläuft.
-
Wie
in 7 gezeigt ist, besteht ein BIS-Block aus 496 Rahmen,
die jeweils wie oben aufgebaut sind. Ein BIS-Datencode (3 × 406 =
1488 Bytes) weist Benutzersteuerdaten von 576 Bytes, eine Adresseinheitsnummer
von 144 Bytes und einen Fehlerkorrekturcode von 768 Bytes auf.
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Wie
beschrieben hat der BIS-Code den Fehlerkorrekturcode von 768 Bytes,
der an die Daten von 1488 Bytes angehängt ist. Dieser Codeaufbau
liefert ein verstärktes
Fehlerkorrekturmerkmal. Wenn dieser BIS-Code in Intervallen von
38 Datenbytes eingebettet ist, wird die Stelle jedes Fehlers, der
auftreten kann, schnell ermittelt. Die Fehlerstelle wird dann als Basis
zur Löschkorrektur
unter Verwendung des LDC-Codes verwendet.
-
Das
ADIP-Signal wird als Wobbelungen aufgezeichnet, die auf beiden Seiten
eines einzelnen spiralförmigen
Grabens gebildet sind, wie in 8 gezeigt
ist. Das heißt,
das ADIP-Signal wird dadurch aufgezeichnet, dass dies Adressdaten
hat, die frequenz-moduliert sind und in Grabenwobbelung im Plattenmaterial
gebildet sind.
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9 zeigt
ein typisches Sektorformat des ADIP-Signals für das MD1-System der nächsten Generation.
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Wie
in 9 gezeigt ist, besteht jeder Sektor des ADIP-Signals
(ADIP-Sektor) aus Synchronisationsdaten von 4 Bits, 8 höherwertigen
Bits einer ADIP-Clusternummer, 8 niedrigwertigen Bits der ADIP-Clusternummer,
einer 8-Bit-ADIP-Sektornummer und einem Fehlerermittlungscode CRC
aus 14 Bits.
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Die
Synchronisationsdaten bilden ein Signal eines vorher festgelegten
Musters, welches verwendet wird, den Anfang eines ADIP-Sektors zu
ermitteln. Durch das aktuelle MD-System werden Verknüpfungssektoren
benötigt,
da dieses System die Faltungscodierung nutzt. Die Sektornummern
zur Verknüpfungsverwendung
sind negative Zahlen für Sektoren
FCh, FDh, FEh und FFh (f: hexadezimal). Das ADIP-Sektorformat ist
das gleiche wie das des aktuellen MD-Systems, da das MD1-System
der nächsten
Generation die gleiche Platte nutzt, welche durch das aktuelle MD-System
verwendet wird.
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Das
MD1-System der nächsten
Generation hat, wie in 10 gezeigt ist, eine ADP-Clusterstruktur,
welche durch 36 ADIP-Sektoren gebildet wird, welche von FCh bis
FFh und von 0Fh bis 1Fh reicht. Wie in 10 gezeigt
ist, besteht ein ADIP-Cluster aus Daten, die zwei Aufzeichnungsblöcke von
jeweils 64 Kilobytes bilden.
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11 zeigt
einen ADIP-Sektoraufbau zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation.
Dieser Aufbau enthält
16-ADIP-Sektoren, so dass jede ADIP-Sektornummer durch 4 Bits ausgedrückt werden
kann. Durch das MD2-System der nächsten
Generation sind Verknüpfungssektoren nicht
erforderlich, da das System den Blockabschluss-Fehlerkorrekturcode
verwendet.
-
Wie
in 11 gezeigt ist, weist die ADIP-Sektorstruktur
für das
MD2-System der nächsten
Generation Synchronisationsdaten von vier Bits, vier höherwertige
Bits einer ADIP-Clusternummer, acht
Bits mittlerer Ordnung der ADIP-Clusternummer, vier niedrigwertige
Bits der ADIP-Clusternummer, eine ADIP-Sektornummer von vier Bits
und einen Fehlerkorrektur-Paritätscode
von 18 Bits auf.
-
Die
Synchronisationsdaten bilden ein Signal eines vorher festgelegten
Musters, welches verwendet wird, den Anfang eines ADIP-Sektors zu
ermitteln. Die ADIP-Clusternummer bildet 16 Bits, d.h., vier Bits
höher Ordnung,
acht Bits mittlerer Ordnung und vier Bits niedriger Ordnung. Da
16-ADIP-Sektoren aus einem ADIP-Cluster bestehen, wird jeder ADIP-Sektornummer
vier Bits gegeben. Während das
aktuelle MD-System den Fehlerermittlungscode aus 14 Bits nutzt,
verwendet das MD2-System der nächsten
Generation den Fehlerkorrektur-Paritätscode aus 18 Bits. Für das MD2-System
der nächsten Generation
ist, wie in 12 gezeigt ist, jeder ADIP-Cluster
mit einem Aufzeichnungsblock von 64 Kilobytes versehen.
-
13 zeigt
Beziehungen zwischen einem ADIP-Sektor und BIS-Rahmen für das MD1-System der
nächsten
Generation.
-
Wie
in 10 gezeigt ist, besteht ein ADIP-Cluster aus 36
ADIP-Sektoren im Bereich von FC bis FF und von 00 bis 1F. Ein Aufzeichnungsblock von
64 Kilobytes, was ein Inkrement für Lese- und Schreiboperationen
ist, wird in zwei Bereichen in jedem ADIP-Cluster ausgelegt.
-
Jeder
ADIP-Sektor ist in zwei Teile unterteilt, d.h., in eine erste Hälfte von
18 Sektoren und eine zweite Hälfte
von 18 Sektoren, wie in 13 gezeigt ist.
-
Die
Daten in einem Aufzeichnungsblock, welche ein Inkrement für Lese-
und Schreiboperationen bilden, sind in einem BIS-Block angeordnet,
der aus 496 Rahmen im Bereich vom Rahmen 10 bis zum Rahmen 505 reichen.
Die 496 Rahmendaten, welche den BIS-Block bilden, sind mit einer Rahmenpräambel mit
10 Rahmen als Präfix
versehen, die vom Rahmen 0 bis zum Rahmen 9 reicht. Die Datenrahmen
werden außerdem
mit einem Suffix mit einer Postambel aus 6 Rahmen versehen, welche
vom Rahmen 506 bis zum Rahmen 511 reicht. Eine Gesamtzahl von 512
Datenrahmen wird somit in der ersten Hälfte und der zweiten Hälfte des
ADIP-Clusters angeordnet, wobei die erste Hälfte vom ADIP-Sektor FCh bis
zum ADIP-Sektor 0Dh reicht, die zweite Hälfte vom ADIP-Sektor 0Eh bis
zum ADIP-Sektor 1Fh reicht. Die Präambel und die Postambel sind
dazu vorgesehen, die Daten bei Verknüpfung mit benachbarten Aufzeichnungsblöcken zu
schützen.
Die Präambelrahmen
werden außerdem
für die
PLL-Datenbestimmung, die Signalamplitudensteuerung und die Signal-Offset-Steuerung verwendet.
-
Eine
physikalische Adresse, die dazu verwendet wird, Daten auf einen
bestimmten Aufzeichnungsblock aufzuzeichnen oder davon zu reproduzieren,
wird in zwei Bereichen festgelegt: einem ADIP-Cluster und einer
Bestimmungsstelle von entweder der ersten Hälfte oder der zweiten Hälfte des Clusters.
Wenn eine physikalische Adresse für eine Schreib- oder Leseoperation
bestimmt wird, wird der ADIP-Sektor zunächst von dem in Frage stehenden ADIP-Signal
gelesen. Aus einem reproduzierten Signal des ADIP-Sektors werden
die ADIP-Clusternummer
und die ADIP-Sektornummer abgerufen, um somit zu bestimmen, ob die
erste Hälfte
oder die zweite Hälfte
des ADIP-Clusters wirksam ist.
-
14 zeigt
Beziehungen zwischen einem ADIP-Cluster und BIS-Rahmen für das MD2-System der
nächsten
Generation. Für
das MD2-System der nächsten
Generation bilden, wie in 12 gezeigt ist,
16 ADIP-Sektoren einen ADIP-Cluster. Jeder ADIP-Cluster ist mit
einem Aufzeichnungsblock von 64 Kilobytes von Daten ausgerüstet.
-
Wie
in 14 gezeigt ist, sind die Daten in einem Aufzeichnungsblock
(64 Kilobytes), die ein Inkrement für Lese- und Schreiboperationen
bilden, in einem BIS-Block angeordnet, der aus 496 Rahmen im Bereich
vom Rahmen 10 bis zum Rahmen 505 reicht. Die 496 Rahmendaten, welche
den BIS-Block bilden, sind mit einem Präfix mit einer Präambel von 10
Rahmen im Bereich vom Rahmen 0 bis zum Rahmen 9 versehen. Die Datenrahmen
sind außerdem mit
einem Suffix mit einer Postambel aus 6 Rahmen im Bereich vom Rahmen
506 bis zum Rahmen 511 versehen. Eine Gesamtzahl von 512 Datenrahmen ist
im ADIP-Cluster im Bereich vom ADIP-Sektor 0h bis ADIP-Sektor Fh
angeordnet.
-
Die
Präambel-
und Postambelrahmen vor und nach den Datenrahmen sind dazu vorgesehen, die
Daten bei Verknüpfung
mit benachbarten Aufzeichnungsblöcken
zu schützen.
Die Präambelrahmen
werden außerdem
für die
Daten-PLL-Bestimmung, die Signalamplitudensteuerung und die Signal-Offset-Steuerung
verwendet.
-
Eine
physikalische Adresse, die verwendet wird, Daten auf einem bestimmten
Aufzeichnungsblock aufzuzeichnen oder davon zu reproduzieren, wird
in Form eines ADIP-Clusters
bestimmt. Wenn eine physikalische Adresse für eine Schreib- oder eine Leseoperation
bestimmt wird, wird zunächst
der in Frage stehende ADIP-Sektor vom ADIP-Signal gelesen. Aus dem
reproduzierten Signal des ADIP-Sektors wird danach die ADIP-Clusternummer
abgerufen.
-
Um
das Schreiben oder Lesen von Daten auf oder von der Platte mit dem
obigen Aufbau zu beginnen, erfordert dies die Verwendung verschiedener Arten
an Steuerinformation für
die Laserleistungskalibrierung und andere Zwecke. Wie in 1 gezeigt ist,
hat die MD1-Platte der nächsten
Generation den P-TOC-Bereich, der im Einlaufbereich vorhanden ist. Verschiedene
Datenfelder an Steuerinformation werden aus dem P-TOC-Bereich erworben.
-
Ein
P-TOC-Bereich in eingeprägten
Pits ist auf der MD2-Platte der nächsten Generation nicht vorgesehen.
Anstelle davon wird die Steuerinformation unter Verwendung des ADIP-Signal
im Einlaufbereich aufgezeichnet. Da die MD2-Platte der nächsten Generation
das magnetische Superauflösungsverfahren
nutzt, ist die Laserleistungssteuerung ein wichtiger Faktor. Aus
diesem Grund sind Kalibrierungsbereiche zur Verwendung bei der Leistungssteuerung
im Einlaufbereich und im Auslaufbereich der MD2-Platte der nächsten Generation
vorgesehen.
-
15 zeigt
einen Einlauf-/Auslaufbereichsaufbau auf der MD2-Platte der nächsten Generation. Wie
in 15 gezeigt ist, haben der Einlaufbereich und der
Auslaufbereich der Platte jeweils einen Leistungskalibrierungsbereich
für Laserstrahlleistungs-Steuerzwecke.
-
Der
Einlaufbereich weist einen Steuerbereich auf, auf dem ADIP-Steuerinformation
aufgezeichnet ist. Die ADIP-Steuerinformation beschreibt Plattensteuerdaten
unter Verwendung des niedrigwertigen Bitbereichs der ADIP-Clusternummer.
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Insbesondere
beginnt die ADIP-Clusternummer am Anfang des beschreibbaren Bereichs
und bildet einen negativen Wert im Einlaufbereich. Wie in 15 gezeigt
ist, besteht der ADIP-Sektor auf der MD2-Platte der nächsten Generation
aus Synchronisationsdaten von vier Bits, acht höherwertigen Bits der ADIP-Clusternummer,
Steuerdaten von acht Bits (d.h., niedrigwertige Bits der ADIP-Clusternummer), einem
ADIP-Sektor aus vier Bits, und einem Fehlerkorrektur-Paritätscode aus
18 Bits. Wie in 15 gezeigt ist, beschreiben
die acht niedrigwertigen Bits der ADIP-Clusternummer Steuerdaten,
beispielsweise die Plattenart, die Magnetphase, die Intensität und die
Leseleistung.
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Die
höherwertigen
Bits der ADIP-Clusternummer werden intakt gelassen, was die Ermittlung der
laufenden Clusterposition mit einem ziemlichen hohen Genauigkeitsgrad
zulässt.
Der ADIP-Sektor "0" und der ADIP-Sektor "8" erlauben es, dass die Stellen der ADIP-Cluster genau an
vorher festgelegten Intervallen bekannt sind, da die acht niedrigwertigen
Bits der ADIP-Clusternummer intakt gelassen sind.
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Wie
Steuerdaten unter Verwendung des ADIP-Signals aufgezeichnet werden,
ist ausführlich in
der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-123535 der Anmelderin beschrieben,
die beim japanischen Patentamt im Jahr 2001 angemeldet wurde, deren
gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird.
-
4. Aufbau der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
-
Nachstehend
wird mit Hilfe von 16 und 17 ein
typischer Aufbau einer Plattenansteuereinheit (Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung)
beschrieben, welche Platten zur Aufzeichnungs-/Wiedergabeverwendung
mit dem MD1- und MD2-System der nächsten Generation befolgt.
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16 zeigt
eine Plattenansteuereinheit 1, die beispielsweise mit einem
Personalcomputer 100 verbunden werden kann.
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Die
Plattenansteuereinheit 1 besitzt eine Trägeransteuereinheit 2,
eine Speicherübertragungssteuerung 3,
einen Clusterpufferspeicher 4, einen Hilfsspeicher 5,
USB-Schnittstellen 6 und 8, einen USB-Hub 7,
eine Systemsteuerung 9 und eine Audioverarbeitungseinheit 10.
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Die
Trägeransteuereinheit 2 erlaubt
das Aufzeichnen und das Wiedergeben von Daten zu und von einer geladenen
Platte 90. Die Platte 90 ist eine MD1-Platte der
nächsten
Generation, eine MD2-Platte der nächsten Generation oder einer
aktuelle Platte des MD-Systems. Ein Innenaufbau der Trägeransteuereinheit 2 wird
später
mit Hilfe von 17 erläutert.
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Die
Speicherübertragungssteuerung 3 überträgt Schreib-
und Lesedaten zu und von der Trägeransteuereinheit 2.
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Unter
der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 puffert
der Clusterpufferspeicher 4 Daten, welche in Inkrementen
von Aufzeichnungsblöcken
von Datenspuren der Platte 90 durch die Trägeransteuereinheit 2 gelesen
werden.
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Der
Hilfsspeicher 5 steuert unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 verschiedene
Datenfelder von Verwaltungsinformation und Spezialinformation, welche
von der Platte 90 durch die Trägeransteuereinheit 2 abgerufen
werden.
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Die
Systemsteuerung 9 liefert die gesamte Steuerung innerhalb
der Plattenansteuereinheit 1. Außerdem steuert die Systemsteuerung 9 Kommunikationen
mit dem Personalcomputer 100, der mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden
ist.
-
Insbesondere
ist die Systemsteuerung 9 kommunikativ mit dem Personalcomputer 100 über die
USB-Schnittstelle 8 und den USB-Hub 7 verbunden.
Bei diesem Aufbau empfängt
die Systemsteuerung 9 Befehle, beispielsweise eine Schreibanforderung
und eine Leseanforderung vom Personalcomputer 100 und überträgt Statusinformation
und weitere notwendige Information zum PC 100.
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Wenn
die Platte 90 beispielsweise in die Trägeransteuereinheit 2 geladen
wird, instruiert die Systemsteuerung 9 die Trägeransteuereinheit 2,
um Verwaltungsinformation und weiteres von der Platte 90 abzurufen,
und bewirkt, dass die Speicherübertragungssteuerung 3 die
abgerufene Verwaltungsinformation usw. in den Hilfsspeicher 5 versetzt.
-
Bei
einer Anforderung vom Personalcomputer 100 zum Lesen eines
bestimmten FAT-Sektors bewirkt die Systemsteuerung 9, dass
die Trägeransteuereinheit 2 einen
Aufzeichnungsblock liest, der den in Frage stehenden FAT-Sektor
enthält.
Die abgerufenen Aufzeichnungsblockdaten werden unter der Steuerung
der Speicherübertragungssteuerung 3 in
den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
-
Von
den Aufzeichnungsblockdaten, welche in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben
werden, ruft die Systemsteuerung 9 die Daten ab, welche
den angeforderten FAT-Sektor
bilden. Die abgerufenen Daten werden über die USB-Schnittstelle 6 und
den USB-Hub 7 zum Personalcomputer 100 unter der Steuerung
der Systemsteuerung 9 übertragen.
-
Bei
einer bestimmten Anforderung vom Personalcomputer 100 zum
Schreiben eines bestimmten FAT-Sektors bewirkt die Systemsteuerung 9,
dass die Trägeransteuereinheit 2 den
Aufzeichnungsblock liest, der den in Frage stehenden FAT-Sektor
enthält. Der
abgerufene Aufzeichnungsblock wird unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 in den
Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
-
Die
Systemsteuerung 9 beliefert die Speicherübertragungssteuerung 3 mit
den FAT-Sektordaten (d.h., Schreibdaten), welche über die USB-Schnittstelle 6 vom
Personalcomputer 100 kommen. Im Clusterpufferspeicher werden
die entsprechenden FAT-Sektordaten unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 aktualisiert.
-
Die
Systemsteuerung 9 instruiert dann die Speicherübertragungssteuerung 3,
die Aufzeichnungsblockdaten vom Clusterpufferspeicher 4 mit dem
relevanten FAT-Sektor, der darin aktualisiert ist, zur Trägeransteuereinheit 2 als
Schreibdaten zu übertragen.
Die Trägeransteuereinheit 2 schreibt
die empfangenen Aufzeichnungsblockdaten auf die Platte 90,
wobei ein Datenmodulationsprozess folgt.
-
Ein
Schalter 50 ist mit der Systemsteuerung 9 verbunden.
Dieser Schalter 50 wird dazu verwendet, den Betriebsmodus
der Plattenansteuereinheit 1 auf entweder das MD1-System
der nächsten
Generation oder das aktuelle MD-System einzustellen. Anders ausgedrückt ist
die Plattenansteuereinheit 1 in der Lage, Audiodaten auf
die aktuelle Platte des MD-Systems in einem von zwei Formaten zu
schreiben: im Format des aktuellen MD-Systems oder im Format des
MD1-Systems der nächsten
Generation. Der Schalter 50 dient dazu, dem Benutzer eindeutig zu
zeigen, welcher Betriebsmodus in der Plattenansteuereinheit 1 eingestellt
ist. Obwohl ein mechanischer Schalter gezeigt ist, kann ein elektrischer,
magnetischer oder ein Hydridschalter ebenfalls verwendet werden.
-
Die
Plattenansteuereinheit 1 ist mit einem Anzeigeabschnitt 51,
beispielsweise LCD (Flüssigkristallanzeige)
ausgerüstet.
Wenn sie mit einem Anzeigesteuersignal von der Systemsteuerung 9 beliefert
wird, kann die Anzeigeeinheit 51 Textdaten und vereinfachte
Icons, welche die Statusinformation bilden, auf der Plattenansteuereinheit 1 sowie
benutzerorientierte Informationen anzeigen.
-
In
ihrem Eingabeabschnitt weist die Audioverarbeitungseinheit 10 beispielsweise
ein analoges Audiosignal-Eingabeteil auf, welches aus einer Leitungseingangsschaltung
und einer Mikrophoneingangsschaltung besteht, einem A/D-Umsetzer
und einem digitalen Audiodaten-Eingangsteil besteht. Die Audioverarbeitungseinheit 10 weist
außerdem
einen ATRAC-Kompressions-Codierer/Decodierer
und einem Kompressionsdaten-Pufferspeicher auf. Außerdem weist
die Audioverarbeitungseinheit 10 in ihrem Ausgangsabschnitt
ein digitales Audiodaten-Ausgabeteil, einen D/A-Umsetzer und ein
analoges Audiosignal-Ausgabeteil auf, welches aus einer Leitungsausgangsschaltung
und einer Kopfhörerausgangsschaltung
besteht.
-
Wenn
die Platte 90 eine Platte des aktuellen MD-Systems ist
und wenn Audiospuren auf die Platte 90 aufgezeichnet werden
sollen, werden digitale Audiodaten (oder analoge Audiosignale) der
Audioverarbeitungseinheit 10 zugeführt. Die Eingangsdaten sind
lineare digitale PCM-Audiodaten oder analoge Audiosignale, welche
in lineare PCM-Audiodaten über
den A/D-Umsetzer umgesetzt werden. Die linearen PCM-Audiodaten werden
dann der ATRAC-Kompressionscodierung unterworfen, bevor sie in den
Pufferspeicher versetzt werden. Die gepufferten Daten werden dann
vom Speicher in einer geeigneten zeitlich abgestimmten Weise gelesen
(d.h., in Dateninkrementen äquivalent
den ADIP-Clustern) und zur "Trägeransteuereinheit 2 übertragen.
Die Trägeransteuereinheit 2 unterwirft
die übertragenen Kompressionsdaten
einem EFM-Prozess, bevor die modulierten Daten auf die Platte 90 als
Audiospuren geschrieben werden.
-
Wenn
die Platte 90 eine Platte eines aktuellen MD-Systems ist
und wenn Audiospuren von der Platte 90 reproduziert werden
sollen, demoduliert die Trägeransteuereinheit 2 die
reproduzierten Daten zurück
in die ATRAC-Kompressionsdaten und überträgt die demodulierten Daten über die
Speicherübertragungssteuerung 3 zur
Audioverarbeitungseinheit 10. Die Audioverarbeitungseinheit 10 unterwirft
die empfangenen Daten der ATRAC-Kompressions-Decodierung, um lineare
PCM-Audiodaten zu erlangen, welche über das digitale Audiodaten-Ausgangsteil
ausgegeben werden. Alternativ werden die empfangen Daten durch den
D/A-Umsetzer in analoge Audiosignale umgesetzt, welche über den
Leitungsausgang oder das Kopfhörerausgangsteil
ausgegeben werden.
-
Die
Plattenansteuereinheit 1 kann mit dem Personalcomputer 100 in
einer Weise verbunden sein, die anders ist als über die USB-Anordnung. Beispielsweise
kann eine externe Schnittstelle, beispielsweise IEEE 1394 für die Verbindung
verwendet werden.
-
Lese-
und Schreibdaten werden unter Verwendung des FAT-Systems verwaltet.
Wie die Umsetzung zwischen Aufzeichnungsblöcken und FAT-Sektoren bewirkt
wird, ist ausführlich
in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-289380 der Anmelderin
erläutert,
die beim japanischen Patentamt im Jahr 2001 angemeldet wurde, deren
gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird.
-
Das
Aktualisieren eines FAT-Sektors umfasst, wie oben beschrieben, zunächst das
Zugreifen auf den Aufzeichnungsblock (RB), der den in Frage stehenden
FAT-Sektor enthält
und dann das Lesen der Aufzeichnungsblockdaten von der Platte. Die
abgerufenen Daten werden in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben,
und der FAT-Sektor dieses Aufzeichnungsblocks wird darin aktualisiert.
Wenn dessen FAT-Sektor aktualisiert ist, wird der Aufzeichnungsblock
vom Clusterpufferspeicher 4 zurück zur Platte geschrieben.
-
Der
Aufzeichnungsbereich wird bei der Platte MD1 oder MD2 der nächsten Generation
nicht initialisiert. Dies bedeutet, dass, wenn ein bestimmter Aufzeichnungsblock
noch bei Aktualisierung des FAT-Sektor verwendet wird, ein Versuch,
die Aufzeichnungsblock daten zu lesen, einen Datenwiedergabefehler
zur Folge haben, da kein RF-Signal erlangt wird. Wenn keine Daten
von der Platte abgerufen werden, kann der FAT-Sektor nicht aktualisiert werden.
-
Das
Lesen eines FAT-Sektors umfasst außerdem zunächst das Zugreifen auf den
Aufzeichnungsblock, der der in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, und
dann das Lesen der Aufzeichnungsblockdaten von der Platte. Die abgerufenen
Daten werden in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben, um
somit die FAT-Zielsektordaten vom Aufzeichnungsblock zu extrahieren.
Da der beschreibbare Bereich nicht initialisiert wird, wenn der
in Frage stehende Aufzeichnungsblock noch zu verwenden ist, wird
ein Versuch, die Daten zu extrahieren, ebenfalls fehlschlagen oder
fehlerhafte Datenreproduktion zur Folge haben, wobei kein RF-Signal erlangt wird.
-
Das
oben erläuterte
Fehlverhalten wird dadurch umgangen, dass bestimmt wird, ob der
zugegriffene Aufzeichnungsblock jemals in der Vergangenheit verwendet
wurde. Wenn beurteilt wird, dass der Aufzeichnungsblock nicht verwendet
wurde, werden die Aufzeichnungsblockdaten nicht gelesen.
-
Insbesondere
wird ein Signalaufzeichnungs-Bitmap (SRB) gebildet, um zu zeigen,
ob jeder der Aufzeichnungsblöcke,
die durch eine Aufzeichnungsblocknummer gezeigt werden, jemals verwendet
wurde, wie in 20 gezeigt ist. In dem Signalaufzeichnungs-Bitmap
wird ein Bit "0" für jeden
Aufzeichnungsblock festgelegt, in welchen niemals Daten geschrieben
wurden; und ein Bit "1" wird für den Aufzeichnungsblock
festgelegt, in den Daten zumindest einmal geschrieben wurden.
-
21 ist
ein Flussdiagramm von Schritten, die durchgeführt werden, wenn ein Personalcomputer,
der mit einer Plattenansteuereinheit verbunden ist, welche mit Platten
MD1 und MD2 der nächsten Generation
kompatibel ist, Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren von der Platte liest, welche
in die Plattenansteuereinheit geladen ist.
-
Im
Schritt S1 von 21 gibt der Computer einen Befehl
aus, Daten von einem FAT-Sektor zu lesen, und es wird die Nummer
des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, erhalten.
Die Sektornummer in diesem Fall ist eine absolute Sektornummer,
wobei die Nummer 0 den Anfang des Benutzerbereichs auf der Platte zeigt.
Im Schritt S2 wird überprüft, um zu
sehen, ob der FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt
wurde.
-
Wenn
im Schritt S2 beurteilt wird, dass der FAT-Sektor nicht durch einen
alternativen Sektor ersetzt wurde, bedeutet dies, dass der FAT-Zielsektor im
Aufzeichnungsblock enthalten ist, dessen Nummer im Schritt S1 erhalten
wurde. In diesem Fall wird der Schritt S3 erreicht, in welchem das
Bit (0 oder 1) entsprechend der Aufzeichnungsblocknummer vom Signalaufzeichnungs-Bitmap
erworben wird.
-
Wenn
im Schritt S2 beurteilt wird, dass der in Frage stehende FAT-Sektor
durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, wird ein aktueller
Lese-/Schreibbetrieb in Bezug auf den alternativen Sektor ausgeführt. In
diesem Fall wird der Schritt S4 erreicht, in welchen die Aufzeichnungsblocknummer, welche
den aktuellen alternativen Sektor zeigt, von einer DDT-Alternativtabelle
erlangt wird. Auf den Schritt S4 folgt der Schritt S3, in welchem
das Bit (0 oder 1) entsprechend der Nummer des Aufzeichnungsblocks,
der den alternativen Sektor enthält, vom
Signalaufzeichnungs-Bitmap erworben wird.
-
Die
Signalaufzeichnungskarte ist strukturiert, wie in 20 gezeigt
ist. Wenn noch keine Daten auf einen bestimmten Aufzeichnungsblock
geschrieben sind, wird das Bit entsprechend diesem Block als "0" dargestellt; wenn Daten zumindest einmal
auf den Aufzeichnungsblock geschrieben wurden, wird das entsprechende
Bit für
diesen Block beispielsweise als "1" dargestellt. Auf
den Schritt S3 folgt der Schritt S5, in welchem das Signalaufzeichnungs-Bitmap
als Bezug hergenommen wird, um zu sehen, ob in den in Frage stehenden
Aufzeichnungsblock in der Vergangenheit Daten geschrieben wurden.
-
Wenn
im Schritt S5 beurteilt wird, dass das Bit "1" ist,
entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer im
Signalaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock wurden
Daten in der Vergangenheit geschrieben), wird der Schritt S6 erreicht.
Im Schritt S6 werden die Aufzeichnungsblockdaten von der Platte
gelesen und in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
Im Schritt S7 werden die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor vom Clusterpufferspeicher 4 extrahiert
und als Lesedaten ausgegeben.
-
Wenn
im Schritt S5 beurteilt wird, dass das Bit "0" ist
entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer in
dem Signalaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock
wurden bisher keine Daten geschrieben), wird der Schritt S8 erreicht.
Im Schritt S8 wird der gesamte Clusterpufferspeicher 4 mit
Nullen aufgefüllt.
Auf den Schritt S8 folgt der Schritt S7, in welchem die Daten entsprechend
dem FAT-Zielsektor vom Clusterpufferspeicher 4 extrahiert
werden und als Lesedaten ausgegeben werden.
-
22 ist
ein Flussdiagramm von Schritten, die ausgeführt werden, wenn der Personalcomputer, der
mit der Plattenansteuereinheit verbunden ist, welche mit Platten
MD1 und MD2 der nächsten
Generation kompatibel ist, Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren
auf die Platte schreibt, welche in die Plattenansteuereinheit geladen
ist.
-
Im
Schritt S11 von 22 gibt der Computer einen Befehl
aus, um Daten auf einen FAT-Sektor zu schreiben, und es wird die
Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, erhalten.
Die Sektornummer ist in diesem Fall ebenfalls eine absolute Sektornummer,
wobei die Nummer 0 den Anfang des Benutzerbereichs auf der Platte
zeigt. Im Schritt S12 wird geprüft,
ob der FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde.
-
Wenn
im Schritt S12 beurteilt wird, dass der in Frage stehende FAT-Sektor
nicht durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, bedeutet dies,
dass der FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock enthalten ist, dessen
Nummer im Schritt S11 erlangt wurde. In diesem Fall wird der Schritt
S13 erreicht, in welchem das Bit (0 oder 1) entsprechend der Aufzeichnungsblocknummer
vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erhalten wird.
-
Wenn
im Schritt S12 beurteilt wird, dass der FAT-Sektor durch einen alternativen
Sektor ersetzt wurde, wird ein aktueller Lese-/Schreibetrieb in
Bezug auf den alternativen Sektor ausgeführt. In diesem Fall wird der
Schritt S14 erreicht, in welchem die Aufzeichnungsblocknummer, welche
den aktuellen alternativen Sektor zeigt, von der DDT-Alternativtabelle erlangt
wird. Auf den Schritt S14 folgt der Schritt S13, in welchem das
Bit (0 oder 1) entsprechend der Nummer des Aufzeichnungsblocks,
der den alternativen Sektor enthält,
vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erlangt wird.
-
Die
Signalaufzeichnungskarte ist so aufgebaut, wie in 20 gezeigt
ist. Wenn noch keine Daten in einem bestimmten Aufzeichnungsblock
geschrieben sind, wird das Bit entsprechend diesem Block beispielsweise
als "0" dargestellt; wenn
Daten auf den Aufzeichnungsblock zumindest einmal geschrieben wurden,
wird das entsprechende Bit für diesen
Block beispielsweise als "1" dargestellt. Auf den
Schritt S13 folgt der Schritt S15, in welchem das Signalaufzeichnungs-Bitmap
als Bezug genommen wird, um zu sehen, ob in den in Frage stehenden
Aufzeichnungsblock in der Vergangenheit Daten geschrieben wurden.
-
Wenn
im Schritt S15 beurteilt wird, dass das Bit "1" entsprechend
der Aufzeichnungsblocknummer im in Frage stehenden Signalaufzeichnungs-Bitmap
(d.h., der Aufzeichnungsblock wurde in der Vergangenheit mit Daten
beschrieben) "1" ist, wird der Schritt
S16 erreicht. Im Schritt S16 werden die Aufzeichnungsblockdaten
von der Platte gelesen und in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
Im Schritt S17 werden die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor
im Aufzeichnungsblock durch Schreibdaten innerhalb des Clusterpufferspeichers 4 ersetzt.
-
Wenn
im Schritt S15 beurteilt wird, dass das Bit "0" ist
entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer im
Signalsaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock wurden
bisher keine Daten geschrieben), wird der Schritt S18 erreicht.
Im Schritt S18 wird der gesamte Clusterpufferspeicher 4 mit
Nullen aufgefüllt.
Auf den Schritt S18 folgt der Schritt S17, in welchem die Daten
entsprechend dem FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock durch die
Schreibdaten innerhalb des Clusterpufferspeichers 4 ersetzt
werden.
-
Nachdem
die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock
von Interesse durch die Schreibdaten im Schritt S17 ersetzt sind, wird
der Schritt S19 erreicht. Im Schritt S19 werden die Aufzeichnungsblockdaten
auf die Platte geschrieben.
-
Wie
beschrieben wird, wenn Daten auf einen FAT-Sektor geschrieben oder
davon gelesen werden, überprüft, um zu
sehen, ob der Aufzeichnungsblock, der diesen FAT-Sektor enthält, jemals
benutzt wurde. Wenn beurteilt wird, dass der Aufzeichnungsblock nicht
benutzt wurde, werden Daten nicht von dem Aufzeichnungsblock gelesen,
und der gesamte Clusterpufferspeicher 4 wird mit Nullen
aufgefüllt.
Dies erlaubt es, dass der nicht benutzte Aufzeichnungsblock so gehandhabt
wird, als ob er einen Anfangswert von 0 hat. Als Ergebnis tritt
kein Fehler auf, wenn Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren geschrieben
oder gelesen werden, sogar, wenn der Aufzeichnungsblock, der den
FAT-Zielsektor enthält,
niemals benutzt wurde, und ein RF-Signal wird nicht erworben.
-
Bei
den früheren
Beispielen werden Daten auf den FAT-Zielsektor geschrieben oder
davon gelesen bei einem Aufbau, wo der Personalcomputer mit der
Plattenansteuereinheit verbunden ist, die mit MD1- und MD2-Platten
der nächsten
Generation kompatibel ist. In diesen Fällen wird der FAT-Sektor durch
den Personalcomputer unter Verwendung einer absoluten Sektornummer
mit der Zahl 0 bezeichnet, die den Anfang des Benutzerbereichs zeigt. Wenn
im Gegensatz dazu die Plattenansteuereinheit alleine verwendet wird,
um Daten auf den FAT-Zielsektor auf der Platte zu schreiben oder
davon zu lesen, wird der FAT-Sektor unter Verwendung eines Dateiverzeichniseintrages
und einer FAT-Kette, wie in 23 und 24 gezeigt
ist, identifiziert.
-
23 ist
ein Flussdiagramm von Schritten, bei denen die Plattenansteuereinheit
alleine Daten von einem FAT-Sektor einer MD1- oder MD2-Platte der
nächsten
Generation liest.
-
Im
Schritt S21 von 23 wird die relative Clusternummer
des FAT-Clusters, der den FAT-Zielsektor enthält, erhalten. Im Schritt S22
wird die absolute Clusternummer des ersten FAT-Clusters vom Dateiverzeichniseintrag
erlangt. Im Schritt S23 folgt eine FAT-Tabellenkette von der absoluten
erworbenen Startclusternummer, bis die absolute Clusternummer des
FAT-Zielclusters erlangt wird. Im Schritt S24 wird die absolute
Sektornummer des FAT-Zielsektors von der absoluten Clusternummer
des FAT-Zielclusters erhalten. Mit der erhaltenen absoluten Sektornummer
des FAT-Zielsektors wird der Schritt S25 erreicht, in welchem Daten
vom FAT-Sektor gelesen werden. Der Sektordaten-Leseprozess ist der
gleiche wie der, der in 21 gezeigt
ist.
-
24 ist ein Flussdiagramm von Schritten, bei denen
die Plattenansteuereinheit alleine Daten auf einen FAT-Sektor der
MD1- oder MD2-Platte der nächsten
Generation schreibt.
-
Im
Schritt S31 von 24 wird die relative Clusternummer
des FAT-Clusters, der den FAT-Zielsektor enthält, erlangt. Im Schritt S32
wird die absolute Clusternummer des ersten FAT-Clusters vom Dateiverzeichniseintrag
erlangt. Im Schritt S33 folgt auf die FAT-Tabellenkette die absolute Startclusternummer,
die erworben wurde, bis die absolute Clusternummer des FAT-Zielclusters
erlangt wird. Im Schritt S34 wird die absolute Sektornummer des FAT-Zielsektors
von der absoluten Clusternummer des FAT-Zielclusters erlangt. Mit
der damit erworbenen absoluten Sektornummer des FAT-Zielsektors wird
der Schritt S35 erreicht, in welchem Daten auf den FAT-Sektor geschrieben
werden. Der Sektordatenschreibprozess ist der gleiche wie der, der
in 22 gezeigt ist.
-
In
den vorherigen Beispielen wird das Signalaufzeichnungs-Bitmap, welche
in 20 gezeigt ist, dazu verwendet, zu bestimmen,
ob der Aufzeichnungsblock, der den FAT-Zielsektor enthält, jemals vorher benutzt wurde.
Die FAT wird beispielhaft in Inkrementen von FAT-Cluster mit 32
Kilobyte verwaltet. Unter Verwendung der FAT-Information wird es
ermöglicht,
zu prüfen,
ob irgendein bestimmter FAT-Sektor in der Vergangenheit benutzt
wurde. Auf der Basis der FAT-Information ist es möglich, ein
Signalaufzeichnungs-Bitmap zu bilden, welches beispielhaft zeigt,
welcher der 64-Kilobyte-Aufzeichnungsblöcke zumindest schon einmal
benutzt wurde.
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25 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um ein
Signalaufzeichnungs-Bitmap unter Verwendung der FAT-Information
zu erzeugen. Im Schritt S41 von 15 werden,
wenn die Platte geladen ist, die Werte, welche für die Aufzeichnungsblöcke in dem
Signalaufzeichnungs-Bitmap repräsentativ
sind, alle auf 0 zurückgesetzt.
Im Schritt S42 wird die FAT-Information gelesen. Im Schritt S43
wird auf den ersten FAT-Eintrag zugegriffen.
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Vom
ersten FAT-Eintrag bis zum letzten Eintrag wird geprüft, um zu
sehen, ob jeder der FAT-Cluster, die beteiligt sind, jeweils bisher
benutzt wurde. Das Bit in der Signalaufzeichnungs-Bitmap, welches
einem nicht verwendeten FAT-Cluster entspricht, wird intakt gelassen
bei "0"; diejenigen Bits im
Signalaufzeichnungs-Bitmap, welche den verwendeten FAT-Clustern
entsprechen, werden jeweils auf "1" gesetzt.
-
Das
heißt,
wenn auf den ersten FAT-Eintrag im Schritt S43 zugegriffen wird,
wird der Schritt S44 erreicht, in welchem die geprüft wird,
um zu sehen, ob der aktuell geprüfte Eintrag
der letzte FAT-Eintrag ist. Wenn im Schritt S44 beurteilt wird,
dass der aktuell geprüfte
Eintrag nicht der letzte FAT-Eintrag ist, wird der Schritt S45 erreicht.
Im Schritt S45 wird geprüft,
um zu sehen, ob der aktuell geprüfte
FAT-Eintrag ein verwendeter FAT-Cluster ist.
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Wenn
im Schritt S45 beurteilt wird, dass der aktuell geprüfte FAT-Eintrag
ein nicht verwendeter FAT-Cluster ist, wird der Schritt S46 erreicht,
in welchem der nächste
FAT-Eintrag erreicht wird. Vom Schritt S46 kehrt die Steuerung zurück zum Schritt S44.
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Wenn
im Schritt S45 beurteilt wird, dass der aktuell geprüfte FAT-Eintrag
ein verwendeter FAT-Cluster ist, wird der Schritt S47 erreicht,
in welchem die Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage
stehenden FAT-Cluster enthält,
erlangt wird. Im Schritt S48 wird das Bit entsprechend dem Aufzeichnungsblock
auf "1" in der Signalaufzeichnungs-Bitmap gesetzt. Im
Schritt S49 wird der nächste
FAT-Eintrag erreicht. Vom Schritt S49 aus kehrt die Steuerung zurück zum Schritt
S44.
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Durch
wiederholtes Durchführen
der Schritte S44 bis S49 wird ein Signalaufzeichnungs-Bitmap erzeugt,
bei dem die Bits entsprechend nicht verwendeten FAT-Clustern unverändert bei "0" gelassen werden, während die Bits entsprechend
den verwendeten FAT-Clustern
jeweils auf "1" gesetzt werden.
-
Wenn
im Schritt S44 der aktuell geprüfte FAT-Eintrag
so beurteilt wird, der letzte FAT-Eintrag zu sein, wird der Schritt
S50 erreicht, bei dem das Signalaufzeichnungs-Bitmap als vollständig erachtet wird.
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Wie
beschrieben wird es unter Verwendung der FAT-Information ermöglicht,
ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu bilden. In Abhängigkeit vom Betriebssystem
können
jedoch die beurteilten FAT-Cluster, welche auf der Basis der FAT-Information
verwendet werden, nicht diejenigen zeigen, auf denen Daten aktuell
in der Vergangenheit geschrieben wurden. Bei einem derartigen Betriebssystem
können
einige FAT-Cluster schon als verwendet beurteilt werden, wobei sie
in Wirklichkeit nicht verwendet wurden.
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Der
obige Konflikt wird durch Schreiben des Signalaufzeichnungs-Bitmap
auf die Platte vermieden. Wie in 2 und 4 gezeigt
ist, haben die MD1-Platte und die MD2-Platte der nächsten Generation
eine Reservespur jeweils zwischen der DDT-Spur und der FAT-Spur. Die Reservespur
kann dazu verwendet werden, ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu halten,
welche Signalaufzeichnungs-Bitinformation beherbergt, die in 20 gezeigt
ist.
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Wenn
die Stelle der Spur, auf welcher das Signalaufzeichnungs-Bitmap
aufgezeichnet wird, vorher durch das System bestimmt wird, kann
auf das Bitmap unmittelbar auf der Basis von dessen vorher festgelegter
Stelle zugegriffen werden. Auch auf die DDT-Spur und die FAT-Spur
kann unmittelbar zugegriffen werden, wenn deren Stellen vorher durch
das System bestimmt sind. Offensichtlich können die Stellen dieser speziellen
Spuren alternativ im Verwaltungsbereich (U-TOC auf der MD1-Platte
der nächsten
Generation; dem Steuerbereich, der Steuerinformation auf ADIP-Basis
der MD2-Platte der nächsten Generation
enthält)
aufgezeichnet werden. Die Daten von der DDT-Spur und der FAT-Spur
werden gelesen, wenn die Platte geladen wird, und sie werden in
einen Pufferspeicher versetzt. Damit werden die abgerufenen Daten
als Basis dazu verwendet, um alternative Sektorinformation und FAT-Information zu erzeugen.
Diese Datenfelder an Information im Pufferspeicher werden aktualisiert,
während
die Platte verwendet wird. Wenn die Platte ausgeworfen wird, werden
die aktualisierte alternative Sektorinformation und die FAT-Information
zurück
auf die DDT-Spur und die FAT-Spur geschrieben. Das Schreiben oder Lesen
des Signalaufzeichnungs-Bitmaps auf oder von seiner Aufzeichnungsspur
wird grundsätzlich
in der gleichen Weise wie das Schreiben oder Lesen der Daten auf
oder von der DDT-Spur und der FAT-Spur durchgeführt.
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Wenn
die Platte geladen ist, wird die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Information
von ihrer Aufzeichnungsspur gelesen und in den Speicher versetzt.
Jedes Mal, wenn Daten neu auf einen Aufzeichnungsblock geschrieben
werden, wird der entsprechende Signalaufzeichnungs-Bitmap-Eintrag
im Speicher aktualisiert. Wenn die Platte ausgeworfen wird, wird
das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap vom Speicher gelesen
und auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte geschrieben.
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26 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um Information
von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur zu lesen. Im Schritt S61
von 26 wird, wenn die Platte geladen
wird, Information von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur der Platte
gelesen. Im Schritt S62 wird Information, welche von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur
gelesen wird, in den Speicher geschrieben und in eine Signalaufzeichnungs-Bitmap
verwandelt.
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27 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um das
Signalaufzeichnungs-Bitmap zurück
auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte zu schreiben.
Im Speicher wird das Signalaufzeichnungs-Bitmap jedes Mal dann aktualisiert,
wenn Daten neu auf irgendeinen Aufzeichnungsblock geschrieben werden.
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Im
Schritt S71 von 27 wird, wenn die Platte ausgeworfen
wird, das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap vom Speicher
gelesen. Im Schritt S72 wird das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap,
welches somit abgerufen ist, auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur
auf der Platte geschrieben.
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Im
Anfangszustand ist die Information, welche in der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur
gehalten wird, insgesamt 0. Bei jeder Verwendung der Platte werden
diejenigen Bitmaps in dem Signalaufzeichnungs-Bitmap, die den Aufzeichnungsblöcken entsprechen,
welche Datenschreiboperationen unterworfen sind, jeweils auf "1" aktualisiert. Diese Information im
Signalaufzeichnungs-Bitmap wird zurück auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte
geschrieben. Wenn die Platte nächstes Mal
zur Verwendung geladen wird, wird die Information von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur
gelesen und in einen Signalaufzeichnungs-Bitmap im Speicher verwandelt.
Diese Schritte ermöglichen
es, das Signalaufzeichnungs-Bitmap ohne Zuflucht auf die FAT-Information
zu erzeugen.
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Nachstehend
wird mit Hilfe von 17 ein typischer Aufbau der
Trägeransteuereinheit 2 beschrieben,
die in der Lage ist, Daten auf sowohl die Datenspuren und die Audiospuren
der Platte zu schreiben als auch Daten davon zu lesen.
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Wie
in 17 gezeigt ist, hat die Trägeransteuereinheit 2 einen
Drehteller, der drei Arten von Platten aufnehmen kann: eine aktuelle
Platte nach dem MD-System, eine MD1-Platte der nächsten Generation und eine
MD2-Platte der nächsten
Generation. Die Platte 90, welche auf dem Drehteller angeordnet
ist, wird durch einen Spindelmotor 29 auf CLV-Basis gedreht. Für einen
Schreib- oder Lesebetrieb auf der Platte 90 emittiert ein
optischer Kopf 19 einen Laserstrahl auf die Plattenfläche.
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Für den Schreibbetrieb
gibt der optische Kopf 19 einen Laserstrahl mit einem Pegel
aus, der hoch genug ist, die Aufzeichnungsspur bis zur Curie-Temperatur
aufzuheizen; für
den Lesebetrieb gibt der optische Kopf 19 einen Laserstrahl
bei einem relativ niedrigen Pegel aus, der ausreichend ist, Daten vom
reflektierten Licht auf der Basis des magnetischen Kerr-Effekts zu ermitteln.
Um diese Fähigkeiten
auszuführen,
weist der optische Kopf 19 eine Laserdiode als Laserausgabeeinrichtung,
ein optisches System, welches aus einem Polarisationsstrahlenteiler
und einer Objektivlinse besteht, und eine Detektoranordnung auf,
um das reflektierte Licht zu ermitteln, was nicht gezeigt ist. Die
Objektivlinse im optischen Kopf 19 wird beispielsweise
durch einen Dualachsenmechanismus in sowohl der radialen als in
einer senkrecht versetzbaren Relation zur Aufzeichnungsfläche gehalten.
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Ein
Magnetkopf 18 ist in symmetrisch gegenüberliegender Lage zum optischen
Kopf 19 über
der Platte 90 angeordnet. Der Magnetkopf 18 legt
an die Platte 90 ein Magnetfeld an, welches so moduliert wird,
um Schreibdaten zu zeigen. Obwohl nicht gezeigt gibt es einen Schlittenmotor
und einen Schlittenmechanismus zum Bewegen des optischen Kopfes 19 in
seiner Gesamtheit, und des Magnetkopfes 18 in der radialen
Richtung der Platte.
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Der
optische Kopf 19 und der Magnetkopf 18 üben einen
impuls-gesteuerten Magnetfeld-Modulationsprozess aus, um winzige
Markierungen auf der MD2-Platte der nächsten Generation zu bilden.
Bei dem aktuellen MD-System oder der MD1-Platte der nächsten Generation
führen
der optische Kopf 19 und der Magnetkopf 18 einen
DC-Emissions-Magnetfeld-Modulationsprozess aus.
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Die
Trägeransteuereinheit 2 weist
ebenfalls einen Aufzeichnungsverarbeitungsabschnitt, einen Wiedergabeverarbeitungsabschnitt
und einen Servoabschnitt zusätzlich
zu dem Aufzeichnungs-/Wiedergabekopfabschnitt auf, der aus dem optischen
Kopf 19 und dem Magnetkopf 18 besteht, und den
Plattenantriebs-Ansteuerabschnitt, der durch den Spindelmotor 29 gebildet
wird.
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Einer
der drei Plattenarten 90 kann geladen werden: die aktuelle
Platte des MD-Systems,
die MD1-Platte der nächsten
Generation oder die MD2-Platte der nächsten Generation. Die Lineargeschwindigkeit
variiert mit der Plattenart. Der Spindelmotor 29 ist in
der Lage, jede geladene Platte 90 mit einer Geschwindigkeit
zu drehen, welche mit der in Frage kommenden Plattenart kompatibel
ist. Das heißt,
die Platte 90, welche auf dem Drehteller angeordnet ist,
wird mit einer linearen Geschwindigkeit gedreht, welche einer der
drei verwendbaren obigen Plattenarten entspricht.
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Der
Aufzeichnungsverarbeitungsabschnitt weist zwei Bereiche auf: einen,
der ACIRC zur Fehlerkorrektur und EFM zur Datenmodulation annimmt, um
fehler-korrigierte modulierte Daten in Audiospuren auf dem aktuellen
MD zu schreiben, und den anderen Bereich, der BIS und LCD in Kombination
zur Fehlerkorrektur und die 1–7
pp-Modulation zur Datenmodulation nutzt, um fehler-korrigierte modulierte Daten
auf die MD1- oder MD2-Platte
des Systems der nächsten
Generation zu schreiben.
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Der
Wiedergabeverarbeitungsabschnitt weist zwei Bereiche auf: einer,
der EFM zur Datendemodulation und ACIRC zur Fehlerkorrektur der
Wiedergabedaten von der Platte des aktuellen MD-Systems anwendet,
und den anderen Bereich, der die 1–7-Demodulation auf Basis von
Datenermittlung unter Verwendung des Verfahrens der partiellen Antwort
und des Verfahrens der Viterbi-Decodierung zur Datenwiedergabe von
der Platte des MD1- oder MD2-System der nächsten Generation verwendet.
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Der
Wiedergabeverarbeitungsabschnitt weist außerdem einen Bereich auf, um
Adressen auf ADIP-Signalbasis zu decodieren, die durch das aktuelle
MD-System oder durch das MD1-System der nächsten Generation verwendet
werden, und einen Bereich, um das ADIP-Signal, welches bei dem MD2-System
der nächsten
Generation angewandt wird, zu decodieren.
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Die
Laseremission vom optischen Kopf 19 auf der Platte 90 erzeugt
einen Reflexionslichtstrahl, der für die Information repräsentativ
ist, welche von der Platte ermittelt wird. Die ermittelte Information, d.h.,
ein foto-elektrischer Strom, der über einen Fotodetektor er langt
wird, der den reflektierten Laserstrahl ermittelt, wird zu einem
RF-Verstärker 21 geliefert.
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Der
RF-Verstärker 21 unterwirft
die somit empfangene ermittelte Information einer Strom-Spannungs-Umsetzung,
einer Verstärkung, und
einer Matrixberechnung, um reproduzierte Information einschließlich eines
reproduzierten RF-Signals, eines Fehlerspurfehlersignals TE, eines
Fokussierungsfehlersignals FE und einer Grabeninformation (ADIP-Information,
die als Spurwobbelungen auf der Platte 90 aufgezeichnet
sind), zu extrahieren.
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Wenn
Daten von dem aktuellen MD-System reproduziert werden, wird das
reproduzierte RF-Signal, welches durch den RF-Verstärker 21 erhalten wird,
durch eine EFM-Demodulationseinheit 24 und einen ACIRC-Decoder 25 verarbeitet.
Insbesondere digitalisiert die EFM-Demodulationseinheit 24 das
reproduzierte RF-Signal in einen EFM-Signalzug, bevor dies der EFM-Demodulation
unterbreitet wird. Das demodulierte Signal wird der Fehlerkorrektur und
der Entschachtelungsverarbeitung durch den ACIRC-Decoder 25 unterworfen.
In diesem Zeitpunkt werden ATRAC-komprimierte Daten erlangt.
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Bei
der Datenwiedergabe von der Platte des aktuellen MD-Systems wird
ein Auswahlorgan 26 auf den Kontakt B eingestellt. Bei
dieser Einstellung wird erlaubt, dass das Auswahlorgan 26 die
demodulierten ATRAC-komprimierten Daten als Wiedergabedaten von
der Platte 90 ausgibt.
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Wenn
Daten von der MD1- oder der MD2-Platte der nächsten Generation wiedergegeben werden,
wird das reproduzierte RF-Signal, welches durch den RF-Verstärker 21 erlangt
wird, zu einer RLL (1–7)
PP-Demodulationseinheit 22 und zu einem RS-LDC-Decoder 23 geführt. Insbesondere
führt bei einem
bestimmten wiedergegebenen RF-Signal die RLL (1–7) PP-Demodulationseinheit 22 Datenermittlung über PR (1,
2, 1) ML oder PR (1, –1)
ML und Viterbi-Decodierung durch, um einen RLL (1–7) Codezug
als reproduzierte Daten zu erlangen. Die Demodulationseinheit 22 unterwirft
den RLL (1–7)-Codezug
der RLL (1–7)-Demodulation.
Die demodulierten Daten werden dem RS-LDC-Decoder 23 zur
Fehlerkorrektur und zur Entschachtelungsverarbeitung zugeführt.
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Bei
der Datenwiedergabe von der MD1- oder der MD2-Platte wird das Auswahlorgan 26 auf
den Kontakt A eingestellt. Das Auswahlorgan 26 erlaubt bei
dieser Einstellung, dass die demodulierten Daten als Wiedergabedaten
von der Platte 90 ausgegeben werden.
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Das
Spurführungsfehlersignal
TE und der Fokussierungsfehlersignal FE vom RF-Verstärker 21 werden zu
einer Servoschaltung 27 geliefert. Die Grabeninformation
vom RF-Verstärker 21 wird
zu einer ADIP-Demodulationseinheit 30 geliefert.
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Die
ADIP-Demodulationseinheit 30 unterbreitet die empfangene
Grabeninformation einem Bandpassfilter, um die Wobbelkomponenten
zu extrahieren, bevor die FM-Demodulation und die Zweiphasendemodulation
ausgeführt
werden, um das ADIP-Signal zu demodulieren. Das demodulierte ADIP-Signal
wird zum Adressdecoder 32 und 33 geführt.
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Bei
dem aktuellen MD-System oder der Platte MD1 der nächsten Generation
ist die ADIP-Sektornummer acht Bit lang wie in 9 gezeigt
ist. Im Gegensatz dazu ist bei der MD2-Platte der nächsten Generation
die ADIP-Sektornummer vier Bits lang, wie in 11 gezeigt
ist. Der Adressdecoder 32 decodiert die ADIP-Adresse von
der Platte des aktuellen MD-Systems oder der MD1-Platte der nächsten Generation,
während
der Adressdecoder 33 die ADIP-Adresse von der MD2-Platte
der nächsten
Generation decodiert.
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Die
ADIP-Adresse, welche durch den Adressdecoder 33 decodiert
wird, wird zu einer Ansteuersteuerung 31 geliefert. Bei
gegebener ADIP-Adresse führt
die Ansteuersteuerung 31 die notwendige Steuerungsverarbeitung
durch. Die Grabeninformation vom RF-Verstärker 21 wird außerdem zur
Servoschaltung 27 zur Spindelservosteuerung geführt.
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Die
Servoschaltung 27 integriert Phasenunterschiede zwischen
der empfangenen Grabeninformation und einem Wiedergabetaktsignal
(tatsächlich PLL-Taktsignal
bei Decodierung), um ein Fehlersignal zu erlangen. Auf der Basis
des erhaltenen Fehlersignals erzeugt die Servoschaltung 27 ein
Spindelfehlersignal für
die CLV- oder CAV-Servosteuerung.
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Die
Servoschaltung 27 erzeugt verschiedene Servosteuersignale
(beispielsweise ein Spurführungssteuersignal,
ein Fokussierungssteuersignal, ein Schlittensteuersignal und ein
Spindelsteuersignal) auf Basis des Spindelfehlersignals in Bezug
auf das Spurführungsfehlersignal
und das Fokussierungsfehlersignal vom RF-Verstärker 21, oder in Bezug
einen Spursprungbefehl und einen Zugriffsbefehl von der Ansteuersteuerung 31.
Die erzeugten Servosteuersignale werden an die Motoransteuerung 28 ausgegeben.
Insbesondere unterwirft die Servosteuerschaltung 27 die
Fehlersignale und die Befehle diesen Prozessen wie Phasenkompensation,
Verstärkungsfaktorenverarbeitung
und Zielwerteinstellung, um diverse Servosteuersignale zu erzeugen.
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Die
Motoransteuerung 28 erzeugt Servoansteuersignale auf Basis
von den Servosteuersignalen, welche von der Servoschaltung 27 zugeführt werden.
Die Servoansteuersignale, welche durch die Motoransteuerung 28 erzeugt
werden, bestehen aus Dualachsen-Ansteuersignale,
um den Dualachsenmechanismus anzusteuern (zwei Signale zum Ansteuern
in der Fokussierungs- und Spurführungsrichtung),
einem Schlittenmotor-Ansteuersignal zum Ansteuern des Schlittenmechanismus,
und einem Spindelmotor-Ansteuersignal zum Ansteuern des Spindelmotors 29.
Diese Servoansteuersignale liefern die Fokussierungs- und Spur führungssteuerung
in Bezug auf die Platte 90 und die CLV- oder CAV-Steuerung über den
Spindelmotor 29.
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Wenn
Audiodaten auf der Platte nach dem aktuellen MD-System aufgezeichnet
werden sollen, wird ein Auswahlorgan 16 auf den Kontakt
B eingestellt. Die Auswahlorganeinstellung erlaubt, dass der ACIRC-Codierer 14 und
die EFM-Modulationseinheit 15 arbeiten. Bei diesem Aufbau
werden die komprimierten Daten, welche von der Audioverarbeitungseinheit 10 herkommen,
einer Verschachtelungsverarbeitung und Fehlerkorrekturcodierung
durch den ACIRC-Codierer 14 unterworfen. Das Ausgangssignal
des ACIRC-Codierers 14 wird der EFM-Verarbeitung durch
die EFM-Modulationseinheit 15 unterbreitet.
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Die
EFM-demodulierten Daten werden einer Magnetkopfansteuerung 17 über das
Auswahlorgan 16 zugeführt.
Der Magnetkopf 18 legt an die Platte 90 ein Magnetfeld
an, welches für
die EFM-modulierten Daten bezeichnend ist, wodurch die Daten auf
Audiospuren auf der Platte 90 geschrieben werden.
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Wenn
Audiodaten auf die MD1- oder die MD2-Platte der nächsten Generation
aufgezeichnet werden sollen, wird das Auswahlorgan 16 auf
den Kontakt A eingestellt. Dies erlaubt, dass ein RS-LDC-Codierer 12 und
eine RLL (1–7)
PP-Modulationseinheit 13 arbeiten. Bei diesem Aufbau werden hochdichte
Daten, welche von der Speicherübertragungssteuerung 3 herkommen,
einer Verschachtelungsverarbeitung und einer RS-LDC-Fehlerkorrekturcodierung
durch den RS-LDC-Codierer 12 unterworfen. Das Ausgangssignal
des RS-LDC-Codierers 12 wird der RLL (1–7)-Modulation durch die RLL (1–7) PP-Modulationseinheit 13 unterbreitet.
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Die
Schreibdaten in Form eines RLL (1–7)-Codezugs werden der Magnetkopfansteuerung 17 über das
Auswahlorgan 16 zugeführt.
Der Magnetkopf 18 wendet ein Magnetfeld, welches für die modulierten
Daten bezeichnend ist, an die Platte 90 an, wodurch die
Daten auf Audiospuren auf der Platte 90 geschrieben werden.
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Der
Zweck der Laseransteuerung/APC 20 ist zweifach: einmal,
um zu veranlassen, dass die Laserdiode einen Laserstrahl während des
Lese- und Schreibbetriebs wie oben beschrieben emittiert, und um
sogenannte APC (automatische Laserleistungssteuerung) auszuführen.
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Obwohl
nicht gezeigt ist ein Detektor zum Überwachen des Laserleistungspegels
im optischen Kopf 19 eingebaut. Ein Monitorsignal von Detektor wird
zurück
zur Laseransteuerung/APC 20 geführt. Die Laseransteuerung/APC 20 vergleicht
den aktuellen Laserleistungspegel, der als Monitorsignal erlangt
wird, mit einem eingerichteten Laserleistungspegel, um eine Fehlerdifferenz
zu finden. Durch Erlangen dieser Fehlerdifferenz, die sich im Laser ansteuersignal
widerspiegelt, hält
die Laseransteuerung 20 die Laserleistung von der Laserdiode
auf dem eingerichteten Pegel stabil.
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Zwei
Laserleistungspegel, d.h., ein Leselaser-Leistungspegel und ein
Schreiblaser-Leistungspegel
werden durch die Ansteuersteuerung 31 in Registern innerhalb
der Laseransteuerung/APC 20 eingestellt.
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Unter
der Steuerung der Systemsteuerung 9 sieht die Ansteuersteuerung 31 zu,
dass die gesteuerten Operationen, die oben beschrieben wurden (Zugriff,
Servooperationen, Datenschreiboperation und Datenleseoperation)
genau ausgeführt
werden.
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In 17 können Bereiche
A und B, die durch gestrichelte Linien umgeben sind, jeweils als Einzelchipschaltungsteil
ausgeführt
werden.
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5. Initialisierung von
MD1- und MD2-Platten der nächsten
Generation.
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Auf
sowohl der MD1-Platte der nächsten
Generation als auch auf der MD2-Platte der nächsten Generation ist eine
spezifische ID (UID) zusätzlich zur
FAT aus Sicherheitsverwaltungszwecken wie früher erwähnt aufgezeichnet. Auf der
MD1- oder MD2-Platte der nächsten
Generation ist im Prinzip die UID auf einer vorher festgelegten
Stelle, beispielsweise im Einlaufbereich aufgezeichnet, bevor die
Platte aus der Fabrik verschickt wird. Alternativ kann die UID irgendwo
auf der Platte geschrieben sein. Solange die UID auf einer festen
Stelle nach Platteninitialisierung geschrieben ist, kann die UID vorher
auf dieser Stelle aufgezeichnet sein.
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Das
MD1-System der nächsten
Generation nutzt die gleiche Platte wie die des aktuellen MD-Systems.
Das bedeutet, dass eine riesige Anzahl von aktuellen Platten nach
dem MD-System, die schon vermarktet sind, auf denen keine UID aufgezeichnet
ist, durch das MD1-System der nächsten
Generation verwendet wird.
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Neue
Standards sind somit eingerichtet, um einen speziell geschützten Bereich
auf jeder dieser zahlreichen Platten nach dem aktuellen MD-System zuzuteilen,
welche durch das MD1-System der nächsten Generation verwendet
werden können. Nach
Initialisierung irgendeiner dieser Platten schreibt die Plattenansteuereinheit 1 ein
Zufallszahlensignal auf den geschützten Bereich für die Verwendung
als UID der in Frage stehenden Platte. Bei den neuen Standards wird
es den Benutzern untersagt, auf die mit dem UID-aufgefüllten Bereich
zuzugreifen. Die UID ist nicht auf Zufallszahlensignale beschränkt; sie
kann als Kombination eines Herstellercodes, eines Gerätecodes,
eines Gerätefabrikationsnummer
und einer Zufallsnummer angegeben werden. Es ist auch möglich, zumindest
einen vom Herstellercode, Gerä tecode,
der Ausrüstungsfabrikationsnummer
mit einer Zufallszahl zur Verwendung als UID zu kombinieren.
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18 ist
ein Flussdiagramm von Schritten zum Initialisieren einer MD1-Platte
der nächsten
Generation. Im ersten Schritt S100 von 18 wird
auf eine vorher festgelegte Stelle auf der Platte zugegriffen, um
zu bestimmen, ob eine UID dort aufgezeichnet ist. Wenn beurteilt
wird, dass eine UID aufgezeichnet ist, wird die UID gelesen und
zeitweise beispielsweise in den Hilfsspeicher 5 verlegt.
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Die
im Schritt S100 zugegriffene Stelle ist ein Bereich außerhalb
des FAT-Bereichs des Formats nach dem MD1-System der nächsten Generation, beispielsweise
der Einlaufbereich. Wenn die in Frage stehende Platte 90 in
der Vergangenheit initialisiert wurde und schon mit einem DDT-Bereich
ausgerüstet
ist, kann anstelle davon auf diesen Bereich zugegriffen werden.
Der Schritt S100 kann wenn geeignet übersprungen werden.
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Im
Schritt S101 werden Daten auf dem U-TOC-Bereich in einem EFM-Modulationsprozess aufgezeichnet.
An diesem Punkt bis zur U-TOC wird Information geschrieben, um zwei
Arten von Bereichen zu sichern: eine Alarmspur und einen Bereich von
Spuren, der auf den DDT-Bereich folgt, d.h., ein Bereich, auf dem
Daten im 1–7
pp-Modulationsformat aufgezeichnet werden. Im Schritt S102 werden Daten
auf die Alarmspur im EFM-Format geschrieben. Im Schritt S103 werden
Daten auf den DDT-Bereich im 1–7
pp-Modulationsformat geschrieben.
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Im
Schritt S104 wird eine UID außerhalb
des FAT-Bereichs, beispielsweise auf dem DDT-Bereich aufgezeichnet.
Wenn die UID von ihrer vorher festgelegten Stelle gelesen wurde
und im obigen Schritt S100 in den Hilfsspeicher 5 verlegt
wurde, wird die UID hier aufgezeichnet. Wenn im Schritt S100 beurteilt
wurde, dass die UID nicht an einer vorher festgelegten Stelle auf
der Platte aufgezeichnet wurde oder wenn der Schritt S100 total übersprungen
wurde, wird eine UID auf der Basis eines Zufallszahlensignals erzeugt,
und die erzeugte UID wird aufgezeichnet. Die UID wird beispielsweise
durch die Systemsteuerung 9 erzeugt. Die erzeugte UID wird
der Trägeransteuereinheit 2 über die
Speicherübertragungssteuerung 3 zugeführt, bevor
sie auf die Platte 9 geschrieben wird.
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Im
Schritt S105 wird die FAT und weitere Daten auf den Bereich zur
Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat
geschrieben. Anders ausgedrückt
wird die UID außerhalb
des FAT-Bereichs aufgezeichnet. Für das MD1-System der nächsten Generation
ist, wie oben beschrieben, die Initialisierung des beschreibbaren
Bereichs, der unter dem FAT-Verfahren verwaltet wird, nicht verpflichtend.
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19 ist
ein Flussdiagramm von Schritten, um eine MD2-Paltte der nächsten Generation
zu initialisieren. Im ersten Schritt S110 von 19 wird
auf eine vorher festgelegte Stelle, wo angenommen wird, dass eine
UID vorher aufgezeichnet wurde, beispielsweise im Einlaufbereich,
oder dem DDT-Bereich, wenn die Platte in der Vergangenheit initialisiert wurde,
zugegriffen, um zu bestimmen, ob dort eine UID aufgezeichnet ist.
Wenn beurteilt wird, dass UID aufgezeichnet wurde, wird diese UID
gelesen und vorübergehend
beispielsweise im Hilfsspeicher 5 platziert. Da die UID-Aufzeichnungsstelle
im Format fest fixiert ist, kann auf diese unmittelbar ohne Bezugnahme
auf weitere Verwaltungsinformation auf der Platte zugegriffen werden.
Dieses Merkmal kann auch auf die Verarbeitung angewandt werden,
die oben mit Hilfe von 18 erläutert wurde.
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Im
Schritt S111 werden Daten auf den DDT-Bereich im 1–7 pp-Modulationsformat
aufgezeichnet. Im Schritt S112 wird die UID außerhalb des FAT-Bereichs aufgezeichnet,
beispielsweise im DDT-Bereich. Die an diesem Punkt aufgezeichnete UID
ist die UID, die von der vorher festgelegten Stelle auf der Platte
abgerufen wurde und welche in den Hilfsspeicher 5 im Schritt
S110 platziert wurde. Wenn im Schritt S110 nicht beurteilt wird,
dass die UID an der vorher festgelegten Stelle auf der Platte aufgezeichnet
wurde, wird eine UID auf Basis eines Zufallszahlensignals erzeugt,
und die erzeugte UID wird geschrieben. Die UID wird beispielsweise
durch die Systemsteuerung 9 erzeugt. Die erzeugte UID wird über die
Speicherübertragungssteuerung 3 der
Trägeransteuereinheit 2 zugeführt, bevor
sie auf die Platte 90 geschrieben wird.
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Im
Schritt S113 werden die FAT und weitere Daten aufgezeichnet. Die
UID ist außerhalb
des FAT-Bereichs aufgezeichnet. Für das MD2-System der nächsten Generation
wird wie oben beschrieben eine Initialisierung des beschreibbaren
Bereichs, der unter dem FAT-Verfahren verwaltet wird, nicht bewirkt.
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6. Erstes Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems
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Wie
oben beschrieben werden das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation
nach der vorliegenden Erfindung bezüglich Daten durch das FAT-System
verwaltet. Audiodaten, welche aufgezeichnet werden sollen, werden durch
ein vorher festgelegtes Datenkompressionsverfahren komprimiert und
zum Copyrightschutz verschlüsselt.
Das Audiodaten-Kompressionsverfahren ist beispielsweise ATRAC3 oder
ATRAC5. Es ist auch möglich,
MP3 (MPEG1-Audiolayer 3), AAC (MPEG2-Advanced Audio Coding)
oder ein anderes geeignetes Kompressionsverfahren anzuwenden. Es können nicht
nur Audiodaten, sondern auch Standbilddaten und Bewegtbilddaten
gehandhabt werden. Da das FAT-System in Verwendung ist, können Allgemeinzweckdaten
ebenfalls durch das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation
aufgezeichnet und reproduziert werden. Außerdem können Computer lesbare und ausführbare Instruktionen auf
der Platte codiert sein, so dass MD1 oder MD2 auch ausführbare Dateien
enthalten kann.
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Nachstehend
wird ein System beschrieben, um Audiodaten zu verwalten, so wie
sie auf die Platten MD1 und MD2 der nächsten Generation aufgezeichnet
und reproduziert werden.
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Da
das MD1-System und das MD2-System nach der nächsten Generation dazu vorgesehen sind,
hochqualitative Audiodaten für
erweiterte Zeitperioden zu reproduzieren, gibt es eine große Anzahl von
Audiodatenfeldern, welche auf einer einzelnen Platte zu verwalten
sind. Da das FAT-System für
Datenverwaltungszwecke angewandt wird, wird eine bessere Kompatibilität mit Computern
sichergestellt. Dieses Merkmal hat jedoch, wie durch die Erfinder
erkannt wurde, seine Vorteile und Nachteile. Während die Einfachheit des Betriebs
für einen
Teil von Benutzern verbessert wird, konnten Audiodaten illegal zum Schaden
von Copyright-Inhabern kopiert werden. Diese Kenndaten wurden insbesondere
bei der Entwicklung des erfinderischen Audiodaten-Verwaltungssystems
in betracht gezogen.
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28 ist eine erläuternde Ansicht eines ersten
Beispiels des Audiodaten-Verwaltungssystems. Wie in 28 gezeigt ist, erzeugt das Audiodaten-Verwaltungssystem
mit seinem ersten beispielhaften Aufbau eine Spurindexdatei und
eine Audiodatendatei auf der Platte. Die sind die Dateien, welche
durch das FAT-System verwaltet werden.
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Die
Audiodatendatei ist eine Datei, welche mehrere Audiodatenfelder
beherbergt, wie in 29 gezeigt ist. Gesehen vom
FAT-System aus erscheint so, dass die Audiodatei eine sehr große Datei
ist. Das Innere dieser Datei ist in Teile unterteilt, so dass Audiodaten
als ein Satz dieser Teile gehandhabt werden.
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Die
Spurindexdatei ist eine Datei, welche verschiedene Arten an Information
zum Verwalten der Audiodaten beschreibt, welche in der Audiodatendatei
enthalten sind. Wie in 30 gezeigt
ist, besteht die Spurindexdatei aus einer Wiedergabereihenfolgetabelle,
einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle, einer Gruppeninformationstabelle,
einer Spurinformationstabelle, einer Teilinformationstabelle und
einer Namentabelle.
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Die
Wiedergabereihenfolgetabelle zeigt die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion,
welche durch Voreinstellung definiert ist, an. Wie in 31 gezeigt ist, enthält die Wiedergabereihenfolgetabelle Informationsfelder
TINF1, TINF2, usw., welche Verknüpfungen
zu Spurdeskriptoren (34A)
entsprechend den Spurnummern (d.h., Musiktitelnummern) in der Spurinformationstabelle
zeigen. Die Spurnummern sind beispielsweise Herstellernummern, welche
von "1" aus beginnen.
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Die
Programmwiedergabereihenfolgetabelle enthält die Reihenfolge von Audiodatenreproduktion, die
durch den individuellen Benutzer definiert ist. Wie in 32 gezeigt ist, beschreibt die Programmwiedergabereihenfolgetabelle
Programmspur-Informationsfelder PINF1, PINF2, usw., die Verknüpfungen
zu Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern zeigen.
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Die
Gruppeninformationstabelle beschreibt, wie in 33A und 33B gezeigt
ist, Information über
Gruppen. Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren
definiert, die Fabrikationsspurnummern haben, oder als ein Satz
von einer oder mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern, oder
als ein Satz von einer oder mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern.
Insbesondere besteht die Gruppeninformationstabelle aus Gruppendeskriptoren,
welche Spurgruppen zeigen, wie in 33A gezeigt
ist. Jeder Gruppendeskriptor beschreibt eine Spurstartnummer, eine
Endspurnummer, einen Gruppennamen, und ein Flag in Bezug auf die
frage stehende Gruppe, wie in 33B gezeigt ist.
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Die
Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, d.h., Musiktitel,
wie in 34A und 34B gezeigt
ist. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren,
welche Spuren (Musiktitel) zeigen, wie in 34A gezeigt
ist. Jeder Spurdeskriptor, enthält,
wie in 34B gezeigt ist, ein Codiersystem,
eine Copyrightverwaltungsinformation, Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation,
Zeigerinformation, welche auf die Teilnummer zeigt, die als Eintrag
in Bezug auf Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, einen
Künstlernamen,
einen Titelnamen, die Ursprungstitel-Reiheninformation, und die
Aufzeichnungszeitinformation über
die in Frage stehende Spur. Der Künstlername und der Titelname
enthalten nicht aktuelle Namen, sondern beschreiben Zeigerinformation,
die auf relevante Einträge
in der Namenstabelle zeigt. Das Codiersystem zeigt ein Codec-Betriebsschema,
welches als Entschlüsselungsinformation
dient.
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Die
Teilinformationstabelle beschreibt Zeiger, die es erlauben, dass
Teilnummern auf aktuelle Musiktitelstellen zeigen, wie in 35A und 35B bezeigt
ist. Insbesondere besteht die Teilinformationstabelle aus Teildeskriptoren,
welche Teilen entsprechen, wie in 35A gezeigt
ist. Ein Teil ist für
eine Spur in ihrer Gesamtheit oder für eines von mehreren Teilen
repräsentativ,
die eine einzelne Spur bilden. 35B zeigt
Einträge
eines Teildeskriptors in der Teilinformationstabelle. Wie in 35B gezeigt ist, besteht jeder Teildeskriptor
aus einer Startadresse und einer Endadresse des in Frage stehenden
Teils in der Audiodatendatei und einer Verknüpfung zum nächsten Teil.
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Die
Adressen, welche als Teilnummer-Zeigerinformation verwendet werden,
die Namentabellen-Zeigerinformation und die Audiodateistellen-Zeigerinformation
kann jeweils in Form eines Dateibyte-Offsets angegeben werden, einer
Teildeskriptornummer, einer FAT-Clusternummer
oder einer realen Adresse einer Platte, die als Speicherträger verwendet
wird. Der Dateibyte-Offset ist eine spezielle Durchführung eines
Offset-Verfahrens, welches gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgeführt
werden kann, wo die Teilzeigerinformation ein Offset-Wert in vorher festgelegten
Einheiten (beispielsweise Bytes, Bits und n-Bit-Blöcken) von
einem Anfang der Audiodatei ist.
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Die
Namentabelle ist eine Tabelle von Text, der aktuelle Namen bildet.
Wie in 36A gezeigt ist, besteht die
Namentabelle aus mehreren Namenschlitzen. Jeder Namenschlitz ist
verknüpft
und wird durch einen Zeiger genannt, der auf den in Frage stehenden
Namen zeigt. Ein Zeiger zum Nennen eines Namens kann ein Künstlernamen
oder ein Titelnamen in der Spurinformationstabelle oder ein Gruppenname
in der Gruppeninformationstabelle sein. Ein Namenschlitz kann von
mehreren Zeigern genannt werden. Wie in 36B gezeigt
ist, besteht jeder Namenschlitz aus Namendaten, die Textinformation
bilden, einer Namenart, welche als ein Attribut der Textinformation
dient, und einer Verknüpfung
zu einem anderen Namenschlitz. Ein Name, der für die Unterbringung in einem
einzelnen Namenschlitz zu lang ist, kann in mehrere Namenschlitze
unterteilt werden. Die unterteilten Namenschlitze werden nacheinander
unter Verwendung von Verknüpfungen aufgespürt, welche
den gesamten Namen beschreiben.
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Das
erste Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystem nach der Erfindung
arbeitet wie folgt. Wie in 37 gezeigt
ist, wird die Spurnummer einer Zielspur, die zu reproduzieren ist,
zunächst
in der Wiedergabeordnungstabelle bestimmt (31). Wenn
die Spurnummer bestimmt ist, wird über eine Verknüpfung auf
den Spurdeskriptor (34A und 34B)
in der Spurinformationstabelle Zugriff gewonnen, und es wird der
verknüpfte
Spurdeskriptor von der Tabelle abgerufen. Gelesen vom Spurdeskriptor
werden: ein Codiersystem, eine Copyrightverwaltungsinformation,
eine Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation,
eine Zeigerinformation, welche auf die Teilnummer zeigt, die als
Eintrag auf den Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, ein Künstlernamenzeiger,
ein Titelnamenzeiger, ursprüngliche
Titelreihenfolgeinformation und Aufzeichnungszeitinformation über die
in Frage stehende Spur.
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Auf
Basis der Teilnummerninformation, welche von der Spurinformationstabelle
gelesen wird, wird über
eine Verknüpfung
auf den anwendbaren Teildeskriptors in der Teilinformationstabelle
Zugriff gewonnen (35A und 35B).
Von der Teilinformationstabelle wird auf die Audiodatei an dem Teil entsprechend
der Startadresse der in Frage stehenden Spur (Titel) zugegriffen.
Wenn auf die Daten an dem Teil Zugriff gewonnen wird, dessen Stelle
in der Audiodatendatei durch die Teilinformationstabelle bestimmt
wird, wird die Wiedergabe von Audiodaten von dieser Stelle aus begonnen.
In diesem Zeitpunkt werden die wiedergegebenen Daten gemäß dem Codiersystem
entschlüsselt,
welche von dem anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle gelesen
werden. Wenn die Audiodaten verschlüsselt werden, wird die Schlüsselinformation,
welche vom Spurdeskriptor gelesen wird, dazu verwendet, die Daten
zu entschlüsseln.
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Wenn
es irgendein Teil im Anschluss an das frage stehende Teil gibt,
wird eine Verknüpfung
in Bezug auf das Bestimmungsteil im Teildeskriptor beschrieben.
Die relevanten Teildeskriptoren werden nacheinander gemäß den Verknüpfungen
gelesen, so dass die Audiodaten in der Audiodatendatei von den Teilen
wiedergegeben werden, deren Stellen durch die zugegriffenen Teildeskriptoren
bestimmt werden. Diese Schritte erlauben, dass die Audiodaten von
der gewünschten
Spur (Musiktitel) reproduziert werden können.
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Ein
Namenschlitz (36A) in der Namentabelle wird
von der Stelle (oder der Namenzeigerinformation) abgerufen, welche
durch einen Künstlernamenzeiger
oder einen Titelnamenzeiger bestimmt wird, der von der Spurinformationstabelle
gelesen wird. Die Namendaten werden von dem somit genannten Namenschlitz
gelesen. Die Namenzeigerinformation kann ein Namenschlitznummer,
eine Clusternummer in einem Dateizuordnungs-Tabellensystem oder
beispielsweise eine reale Adresse eines Speicherträgers sein.
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Auf
jeden Namenschlitz in der Namentabelle kann von mehreren Zeigern
wie oben erwähnt
bezuggenommen werden. Beispielsweise, wo mehrere Titel des gleichen
Künstlers
aufgezeichnet sind, wird auf den gleichen Namenschlitz in der Namentabelle von
mehreren Zeigern in der Spurinformationstabelle bezuggenommen, wie
in 38 gezeigt ist. Im Beispiel von 38 zeigen die Spurdeskriptoren "1", "2", und "4" die Musiktitel, die insgesamt zum gleichen
Künstler "DEF Band" gehören, so
dass auf den gleichen Namenschlitz von jedem dieser Spurdeskriptoren
bezuggenommen wird. In 38 zeigen außerdem die
Spurdeskriptoren "3", "5", und "6" die Musiktitel,
die alle zum gleichen Künstler "GHQ GIRLS" Gehöfen, so
dass auf den gleichen Namenschlitz von jedem dieser Spurdeskriptoren
bezuggenommen wird. Wenn zugelassen wird, dass auf jeden Namenschlitz
in der Namentabelle von mehreren Zeiger bezuggenommen werden kann,
kann die Größe der Namentabelle
beträchtlich
reduziert werden.
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Außerdem kann
Information über
einen bestimmten Künstlernamen
unter Verwendung von Verknüpfungen
auf die Namentabelle angezeigt werden. Wenn gewünscht wird, eine Liste von
Musiktiteln anzuzeigen, die beispielsweise zum Künstler mit dem Namen "DEF Band" gehört, werden
die Spurdeskriptoren, welche auf den gleichen Namenschlitz "DEF BAND" Bezug nehmen, aufgespürt und deren
Information wird angezeigt. In diesem Beispiel werden die Spurdeskriptoren "1", "2" und "4", auf die in der Adresse im Namenschlitz "DEF BAND" bezuggenommen wird,
aufgespürt,
und die Deskriptorinformation wird erworben. Die somit erlangte
Information erlaubt es, dass Musiktitel angezeigt werden, welche zum
Künstler
gehören,
der den Namen "DEF
BAND" hat, und die
auf dieser Platte gehalten werden. Es gibt keine Verknüpfungen
von der Namentabelle zurück
zur Spurinformationstabelle, da zugelassen wird, dass auf jeden
Namenschlitz in der Namentabelle von mehreren Zeigern Bezug genommen
werden kann.
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Wenn
Audiodaten von neuem aufgezeichnet werden sollen, wird ein Bereich,
der nicht verwendet wird, der aus zumindest einer Anzahl von aufeinanderfolgenden
Aufzeichnungsblöcken
(beispielsweise vier Aufzeichnungsböcken) besteht, gemäß der FAT-Tabelle
zugeordnet. Die Aufzeichnungsblöcke werden
nacheinander zugeteilt, um so eine Verschwendung beim Zugreifen
auf die aufgezeichneten Audiodaten zu minimieren.
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Wenn
der beschreibbare Bereich für
die Audiodaten zugeteilt ist, wird ein neuer Spurdeskriptor der
Spurinformationstabelle zugeteilt, und es wird ein Inhaltsschlüssel zum
Verschlüsseln
der in Frage stehenden Audiodaten erzeugt. Die zugeführten Audiodaten
werden unter Verwendung des Schlüssels
verschlüsselt,
bevor sie auf dem zugeteilten nicht verwendeten Bereich aufgezeichnet
werden. Der Bereich, in welchem die Audiodaten aufgezeichnet wurden,
wird mit dem Ende der Audiodatendatei im FAT-Dateisystem verkettet.
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Wenn
die neuen Audiodaten mit der Audiodatendatei verkettet sind, wird
Information über
die verkettete Stelle erzeugt, und die neu erzeugte Audiodatenstelleninformation
wird in einen neu zugeteilten Teildeskriptor geschrieben. Schlüsselinformation und
eine Teilnummer wird auf den neuen Spurdeskriptor geschrieben. Wenn
notwendig werden ein Künstlername
und ein Titelname in relevante Namenschlitze geschrieben. Im Spurdeskriptor
werden Zeiger mit Verknüpfungen
zum Künstlernamen
und zum Titelnamen beschrieben. Die Nummer des in Frage stehenden
Spurdeskriptors wird in die Wiedergabeordnungstabelle geschrieben,
und die anwendbare Copyright-Verwaltungsinformation wird aktualisiert.
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Wenn
Audiodaten von einer bestimmten Spur wiedergegeben werden sollen,
wird Information über
die bestimmte Spurnummer von der Wiedergabeordnungstabelle abgerufen.
Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die Audiodaten
zu reproduzieren sind, wird dann erworben.
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Die
Schlüsselinformation
wird vom anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle erhalten,
und der Teildeskriptor, der den Bereich zeigt, der die Eintragsdaten
enthält,
wird erlangt. Vom Teildeskriptor wird auf die Stelle in der Audiodatendatei
des ersten Teils Zugriff gewonnen, der die gewünschten Audiodaten enthält, und
die Daten werden von der zugegriffenen Stelle abgerufen. Die reproduzierten
Daten von der Stelle werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation
für die
Audiodatenreproduktion entschlüsselt.
Wenn der Teildeskriptor eine Verknüpfung zu einem anderen Teil
hat, wird auf den verknüpften
Teil zugegriffen, und die obigen Schritte werden wiederholt.
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Es
sei nun angenommen, das gewünscht wird,
die Spurnummer "n" einer bestimmten
Spur in der Wiedergabeordnungstabelle in eine Spurnummer "n+m" zu ändern. In
diesem Fall wird ein Spurdeskriptor Dn, der Information über die
in Frage stehende Spur beschreibt, zunächst von einem Spurinformationsfeld
TINFFn in der Wiedergabeordnungstabelle erhalten. Alle Werte, welche
die Spurinformationsfelder TINFn+1 bis TINFn+m (d.h., Spurdeskriptornummern)
zeigen, werden um eine Stelle vorgeschoben. Die Nummer des Spurdeskriptors
Dn wird dann auf das Spurinformationsfeld TINFn+m geschrieben.
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Es
sei nun angenommen, dass gewünscht wird,
dass eine Spur mit einer Spurnummer "n" gelöscht werden
soll. In diesem Fall wird der Spurdeskriptor Dn, der die Information über die
Spur beschreibt, vom Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle
erlangt. Alle gültigen
Spurdeskriptornummern, die auf den Spurinformationseintrag TINFn+1
in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle vorgeschoben. Da
außerdem
die Spur "n" gelöscht werden
soll, werden alle Spurinformationseinträge, welche der Spur "n" folgen, in der Widergabeordnung um
eine Stelle vorgeschoben. Auf Basis des Spurdeskriptors Dn, der
somit für
die zu löschende
Spur erlangt wird, werden das Codiersystem und der Decodierschlüssel entsprechend
der in Frage stehenden Spur von der Spurinformationstabelle erhalten.
Ebenfalls erhalten wird die Nummer eines Spurdeskriptors Pn, der
den Bereich zeigt, der den Start von Audiodaten enthält. Ein
Audioblock, dessen Bereich durch den Teildeskriptor Pn bezeichnet
wird, wird von der Audiodatendatei im FAT-Dateisystem entfernt.
Danach wird der Spurdeskriptor Dn der in Frage stehenden Spur aus der
Spurinformationstabelle gelöscht,
und der Teildeskriptor wird aus der Teilinformationstabelle gelöscht, um
so die Teilbeschreibung in Bezug auf das Dateisystem zu befreien.
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Es
sei nun angenommen, dass in 39A die
Teile A, B und C verkettet wurden, und dass gewünscht wird, dass das Teil B
gelöscht
wird. Es sei hier angenommen, dass sich die Teile A und B den gleichen
Audioblock (und den gleichen FAT-Cluster) teilen, und dass die FAT-Kette
fortlaufend ist. Es sei auch angenommen, dass, während das Teil C unmittelbar
nachdem Teil B in der Audiodatendatei angeordnet ist, die Teile
C und B tatsächlich
als beabstandet angeordnet vorgefunden werden, wenn die FAT-Tabelle
geprüft
wird.
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In
diesem Fall erlaubt, wie in 39B gezeigt
ist, das Löschen
des Teils B nicht, dass sich zwei FAT-Cluster irgendeinen Cluster
mit diesem Teil anteilig teilen, der von der FAT-Kette gelöst ist (d.h., in
freie Bereiche umgewandelt wurde). Anders ausgedrückt wird
die Audiodatendatei um vier Audioblöcke verkürzt. Als Folge davon wird eine
Zahl "4" von jeder der Nummern
der Audioblöcke,
welche im Teil C und den nachfolgenden Teilen aufgezeichnet sind, subtrahiert.
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Ein
Teil einer Spur kann anstelle der gesamten Spur gelöscht werden.
Wenn eine Spur teilweise gelöscht
wird, kann Information über
die verbleibende Spur unter Verwendung des Codiersystems und des
Decodierschlüssels
entschlüsselt
werden, die der in Frage stehenden Spur entsprechen und welche vom
relevanten Teildeskriptor Pn in der Spurinformationstabelle erlangt
werden.
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Wenn
gewünscht
wird, eine Spur "n" mit einer Spur "n+1" in der Wiedergabeordnungstabelle
zu kombinieren, wird eine Spurdeskriptornummer Dn von einem Spurinformationsfeld
TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt, wobei der Spurdeskriptor
Information über
die Spur "n" beschreibt; und eine
Spurdeskriptornummer Dm wird von einem Spurinformationsfeld TINFn+1
in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt, wobei der Spurdeskriptor
Information über
die Spur "n+1" beschreibt. Alle
gültigen TINF-Werte
(Spurdeskriptornummern), die auf das Feld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle
folgen, werden um eine Stelle nach vorne geschoben. Es wird eine
Suche durch die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle durchgeführt, um
alle Spuren zu löschen,
die einen Bezug auf den Spurdeskriptor Dm durchführen. Es wird ein neuer Verschlüsselungsschlüssel erzeugt,
und eine Teildeskriptorliste wird vom Spurdeskriptor Dn erlangt.
Am Ende dieser Teildeskriptorliste wird eine weitere Teildeskriptorliste, welche
vom Spurdeskriptor Dm extrahiert wurde, angehängt.
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Wenn
zwei Spuren zu kombinieren sind, müssen deren Spurdeskriptoren
verglichen werden, um so sicherzustellen, dass die Copyrights, die
beteiligt sind, nicht gefährdet
sind. Die Teildeskriptoren müssen
von diesen Spurdeskriptoren erlangt werden, um mit Bezug auf die
FAT-Tabelle sicherzustellen, dass die fragmentations-bezogenen Erfordernisse
die Kombination der beiden Spuren treffen. Es kann außerdem notwendig
sein, die Zeiger zur Namentabelle zu aktualisieren.
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Wenn
gewünscht
wird, dass die Spur "n" in eine Spur "n–1" unterteilt werden soll, wird die Spurdeskriptornummer
Dn, welche Information über
die Spur "n" beschreibt, zunächst vom
Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt.
Aus dem Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle
wird die Spurdeskriptornummer Dm, welche Information über die
Spur "n+1" beschreibt, erhalten.
Alle gültigen
TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Spurinformationsfeld
TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine
Stelle vorgeschoben. Es wird ein neuer Schlüssel für den Spurdeskriptor Dn erzeugt.
Die Teildeskriptorliste wird vom Spurdeskriptor Dn extrahiert. Es
wird ein neuer Teildeskriptor zugeteilt, und der tatsächliche
Teildeskriptorinhalt vor die Spurteilung wird auf den neu zugeteilten
Teildeskriptor kopiert. Der Teildeskriptor, der einen Teilpunkt
enthält,
wird bis zu diesem Punkt abgekürzt,
und alle Teildeskriptorverknüpfungen,
die auf den Teilpunkt folgen, werden ausrangiert. Der neu zugeteilte
Teildeskriptor wird unmittelbar nach dem Teilpunkt festgelegt.
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7. Zweites Beispiel des
Audiodaten-Verwaltungssystems
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Anschließend wird
ein zweites Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems nach der
Erfindung beschrieben. 40 ist
eine Ansicht als Beispiel eines zweiten Beispiels des erfinderischen
Audiodaten-Verwaltungssystems. Wie in 40 gezeigt
ist, weist das Audiodaten-Verwaltungssystem dieses Beispiels das
Erzeugen einer Spurindexdatei und mehrerer Audiodatendateien auf
der Platte auf. Diese Dateien werden durch das FAT-System verwaltet.
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Jede
Audiodatendatei beherbergt, wie in 41 gezeigt
ist, Audiodaten, die im Prinzip einen einzigen Musiktitel (Musikstück) bilden.
Die Audiodatendatei besitzt einen Datenkopf, der einen Titel, Verschlüsselungsschlüsselinformation,
Copyrightverwaltungsinformation und Indexinformation aufweist. Die
Indizes werden dazu verwendet, ein Musikstück auf einer einzelnen Spur
in mehrere Spuren zu unterteilen. Der Datenkopf zeichnet die Stellen
der index-unterteilten Spuren in Verbindung mit Indexnummern auf.
Beispielsweise können
bis zu 255 Indizes für
eine Spur festgelegt werden.
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Die
Spurindexdatei ist eine Datei, die verschiedene Informationsfelder
beschreibt, um die Audiodaten, welche in Audiodatendateien gehalten
werden, zu verwalten. Wie in 42 gezeigt
ist, besteht die Spurindexdatei aus einer Wiedergabeordnungstabelle,
einer Programmwiedergabe-Ordnungstabelle, einer Gruppeninformationstabelle,
einer Spurinformationstabelle und einer Namentabelle.
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Die
Wiedergabeordnungstabelle zeigt die Audiodatenreproduktionsordnung
an, welche durch Voreinstellung definiert ist. Wie in 43 gezeigt ist, enthält die Wiedergabe odnungstabelle
Informationsfelder TINF1, TINF2, usw., die Verknüpfungen zu Spurdeskriptoren
(46A) zeigen, welche den Spurnummern (d.h., Musiktitelnummern)
in der Spurinformationstabelle entsprechen. Die Spurnummern sind
beispielsweise Seriennummern, die von "1" aus beginnen.
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Die
Programmwiedergabe-Ordnungstabelle enthält die Audiodatenreproduktionsordnung,
welche durch den individuellen Benutzer definiert ist. Wie in 44 gezeigt ist, beschreibt die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle
Programmspur-Informationsfelder PINF1, PINF2, usw., die Verknüpfungen
zu den Spurdeskriptoren zeigen, welche den Spurnummern entsprechen.
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Die
Gruppeninformationstabelle beschreibt, wie in 45A und 45B gezeigt
ist, Information über
Gruppen. Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren,
die serielle Spurnummern haben, oder als ein Satz von einer oder
mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern definiert. Insbesondere
besteht die Gruppeninformationstabelle aus Gruppendeskriptoren,
die Spurgruppen zeigen, wie in 45A gezeigt
ist. Jeder Gruppendeskriptor beschreibt eine Startspurnummer, eine
Endspurnummer, einen Gruppennamen und ein Flag in bezug auf die
in Frage stehende Gruppe, wie in 45B gezeigt
ist.
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Die
Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, d.h., Musiktitel,
wie in 46A und 46B gezeigt
ist. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren,
welche Spuren (Musiktitel) zeigen, wie in 46A gezeigt
ist. Jeder Spurdeskriptor weist, wie in 46B gezeigt
ist, einen Dateizeiger auf, der auf die Audiodatendatei der in Frage
stehenden Spur zeigt, eine Indexnummer der Spur, einen Künstlernamen,
einen Titelnamen, die ursprüngliche
Titelordnungsinformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die Spur.
Der Künstlername
und der Titelname enthalten keine aktuellen Namen, sondern beschreiben
Zeigerinformation, welche auf relevante Einträge in der Namentabelle zeigt.
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Die
Namentabelle ist eine Tabelle von Texten, die aktuelle Namen bilden.
Wie in 47A gezeigt ist, besteht die
Namentabelle aus mehreren Namenschlitzen. Jeder Namenschlitz ist
mit einem Zeiger verknüpft
und wird durch einen Zeiger aufgerufen, der auf den in Frage stehenden
Namen zeigt. Ein Zeiger zum Aufrufen eines Namens kann ein Künstlername
oder eine Titelname in der Spurinformationstabelle sein, oder ein
Gruppenname in der Gruppeninformationstabelle. Ein Namenschlitz
kann von mehreren Zeigern aufgerufen werden. Wie in 47B gezeigt ist, besteht jeder Namenschlitz aus
Namendaten, einer Namenart, und einer Verknüpfung zum anderen Namenschlitz.
Ein Name, der zu lange ist, um in einem einzelnen Namenschlitz untergebracht zu
werden, kann in mehrere Namenschlitze un terteilt werden. Die unterteilten
Namenschlitze werden nacheinander unter Verwendung von Verknüpfungen,
die den gesamten Namen beschreiben, aufgespürt.
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Das
zweite Beispiel des Audidaten-Verwaltungssystems nach der Erfindung
arbeitet wie folgt: wie beispielsweise in 48 gezeigt
ist, wird die Spurnummer einer Zielspur, die wiedergegeben werden
soll, zunächst
in der Widergabeordnungstabelle bestimmt (43).
Wenn die Spurnummer bestimmt ist, wird über eine Verknüpfung auf
den Spurdeskriptor (46A und 46B)
in der Spurinformationstabelle Zugriff gewonnen, und es wird der
verknüpfte Spurdeskriptor
von der Tabelle abgerufen. Vom Spurdeskriptor gelesen werden: ein
Dateizeiger, der auf die in Frage stehende Audiodatendatei zeigt,
eine Indexnummer der in Frage stehenden Spur, ein Zeiger für einen
Künstlernamen,
ein Zeiger für
einen Titelnamen, die ursprüngliche
Titelreiheninformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die
Spur.
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Auf
Basis des Audiodaten-Dateizeigers wird auf die in Frage stehende
Audiodatei zugegriffen, und Information wird vom Datenkopf der Datei
gelesen. Wenn die Audiodaten verschlüsselt sind, wird die Verschlüsselungsinformation,
welche vom Datenkopf gelesen wird, verwendet, die Daten zur Audiodatenreproduktion
zu entschlüsseln.
Wenn eine Indexnummer zugeordnet ist, wird die Stelle der zugeteilten
Indexnummer von der Datenkopfinformation ermittelt, und die Audiodatenreproduktion
wird von der Stelle dieser Indexnummer aus begonnen.
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Ein
Namenschlitz wird von der Stelle abgerufen, welche durch den Zeiger
für den
Künstlernamen oder
den Zeiger für
den Titelnamen bestimmt wird, die von der Spurinformationstabelle
abgerufen werden. Namendaten werden von dem somit genannten Namenschlitz
gelesen.
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Wenn
Audiodaten neuerlich aufgezeichnet werden sollen, wird ein nicht
verwendeter Bereich, der zumindest aus einer vorher festgelegten
Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken (beispielsweise 4 vier
Blöcke)
besteht, gemäß der FAT-Tabelle
zugeteilt.
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Wenn
der beschreibbare Bereich für
die Audiodaten zugeordnet ist, wird ein neuer Spurdeskriptor der
Spurinformationstabelle zugeteilt, und es wird ein Inhaltsschlüssel zum
Verschlüsseln
der in Frage stehenden Audiodaten erzeugt. Die zugeführten Audiodaten
werden unter Verwendung des Schlüssels verschlüsselt, und
es wird eine Audiodatendatei mit den verschlüsselten Audiodaten erzeugt.
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Ein
Dateizeiger der neu erzeugten Audiodatendatei und Schlüsselinformation
werden in den neu zugeteilten Spurdeskriptor geschrieben. Wenn notwendig
werden ein Künst lername
und ein Titelname in relevante Namenschlitze geschrieben. Im Spurdeskriptor
werden Zeiger mit Verknüpfungen
mit dem Künstlernamen
und dem Titelnamen beschrieben. Die Nummer des in Frage stehenden
Spurdeskriptors wird in die Wiedergabeordnungstabelle geschrieben,
und die anwendbare Copyright-Verwaltungsinformation wird aktualisiert.
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Wenn
Audiodaten von einer bestimmten Spur wiedergegeben werden sollen,
wird Information über
die bezeichnete Spurnummer aus der Wiedergabeordnungstabelle abgerufen.
Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die Audiodaten
zu reproduzieren sind, wird danach erlangt.
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Auf
der Basis des Spurdeskriptors in der Spurinformationstabelle werden
der Dateizeiger, der auf die Audiodatendatei zeigt, die die gewünschten Audiodaten
enthält,
und die Indexnummer der in Frage stehenden Spur erlangt. Auf die
Audiodatendatei wird dann zugegriffen, und die Schlüsselinformation wird
vom Datenkopf der Datei erlangt. Die wiedergegebenen Daten von der
Audiodatendatei werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation
für die
Audiodatenreproduktion entschlüsselt. Wenn
die Indexnummer zugeteilt ist, wird die Audiodatenwiedergabe von
der Stelle der bezeichneten Indexnummer begonnen.
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Wenn
gewünscht
wird, dass eine Spur "n" in eine Spur "n" und eine Spur "n+1" unterteilt
wird, wird zunächst
eine Spurdeskriptornummer Dn, welche Information über die
Spur "n" beschreibt, von
dem Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle
erlangt. Von einem Spurinformationsfeld TINFn+1 wird eine Spurdeskriptornummer
Dm, welche Information über
die Spur "n+1" beschreibt, erhalten.
Alle gültigen
TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Spurinformationsfeld TINFn+1
in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle nach
vorne geschoben
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Wie
in 49 gezeigt ist, erlaubt die Verwendung einer Indexanordnung,
dass Daten in einer Datei in mehrere Indexbereiche unterteilt werden können. Die
verwendeten Indexnummern und die Stellen der Indexbereiche werden
in den Datenkopf der in Frage stehenden Audiospurdatei geschrieben. Ein
Audiodaten-Dateizeiger und eine Indexnummer werden auf einen Spurdeskriptor
Dn geschrieben, und ein anderer Audiodaten-Dateizeiger und eine
andere Indexnummer werden auf einen anderen Spurdeskriptor Dm geschrieben.
In diesem Fall wird ein Musikstück
M1 auf einer einzelnen Spur in der Audiodatendatei offensichtlich
in zwei Musikstücke
M11 und M12 über
zwei Spuren unterteilt.
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Wenn
gewünscht
wird, eine Spur "n" mit einer Spur "n+1" in der Wiedergabeordnungstabelle
zu kombinieren, wird eine Spurdeskriptornummer Dn, welche Information über die
Spur "n" beschreibt, von dem
Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungsta belle erworben,
und eine Spurdeskriptornummer Dm, welche Information über die
Spur "n+1" beschreibt, wird
von in einem Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle
erlangt. Alle gültigen
TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Feld TINFn+1 in
der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle vorgeschoben.
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Wenn
die Spur "n" und die Spur "n+1" in der gleichen
Audiodatendatei vorgefunden werden und voneinander durch einen Index
getrennt sind, erlaubt das Löschen
der Indexinformation vom Datenkopf der Datei, dass die Spuren kombiniert
werden können,
wie in 50 gezeigt ist. Die beiden
Musikstücke
M21 und M22 auf den beiden Spuren sind somit zu einem einzigen Musikstück M23 auf
einer Spur kombiniert.
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Es
sei angenommen, dass die Spur "n" die index-unterteilte
letztere Hälfte
einer Audiodatendatei ist und dass die Spur "n+1" am
Anfang einer anderen Audiodatendatei vorgefunden wird. In diesem Fall
wird, wie in 51 gezeigt ist, ein Datenkopf
den Daten über
der Index-unterteilten Spur "n" angehängt, um
eine Audiodatendatei zu bilden, welche ein Musikstück M32 beherbergt.
Der Datenkopf wird dann von der Audiodatendatei der Spur "n+1", die ein andere
Musikstück
M41 trägt,
gelöscht,
und die Audiodaten der Spur "n+1" mit dem Musiktitel
M41 werden mit der Audiodatendatei des Musiktitels M32 verbunden.
Die beiden Musikstücke
M32 und M41 sind somit zu einem einzigen Musikstück M51 auf einer Spur kombiniert.
-
Die
obigen Prozesse werden durch zwei Funktionen ausgeführt. Eine
Funktion beinhaltet das Hinzufügen
eines Datenkopfs zu jeder Index-unterteilten Spur, das Verschlüsseln von
Spurdaten unter Verwendung eines verschiedenen Verschlüsselungsschlüssels für jede Spur
und das Umsetzen von mit Index versehenen Audiodaten zu einer einzelnen
Audiodatendatei. Die andere Funktion umfasst das Löschen der
Datenkopfinformation von einer bestimmten Audiodatendatei und das
Verbinden der Daten in dieser Datei mit einer anderen Audiodatendatei.
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8. Betrieb während der
Verbindung mit dem Personalcomputer
-
Das
MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation wenden das
FAT-System als ihr Datenverwaltungssystem an, um Kompatibilität mit Personalcomputern
sicherzustellen. Daraus folgt, dass die MD1- und MD2-Platte der
nächsten
Generation dazu verwendet werden, nicht nur Audiodaten, sondern
auch allgemeine Daten, welche durch Personalcomputer gehandhabt
werden, aufzuzeichnen und zu reproduzieren.
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Auf
der Plattenansteuereinheit 1 werden Audiodaten reproduziert,
wenn sie von der Platte 90 gelesen werden. Wenn die Fähigkeit
einer Plattenansteuereinheit 1, die tragbar ist, um auf
Daten zuzugreifen, in betracht gezogen wird, sollten die Audiodaten
vorzugsweise sequentiell auf der Platte aufgezeichnet sein. Im Gegensatz
dazu nimmt der Personalcomputer keine Rücksicht auf diese Datenkontinuität, wenn
Daten auf die Platte geschrieben werden. Der PC zeichnet die Daten
an irgendwelchen freien Bereichen auf, die auf der Platte als verfügbar vorgefunden
werden.
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Bei
der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung der Erfindung ist der Personalcomputer 100 über den
USB-Hub 7 mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden,
so dass der Personalcomputer 100 Daten auf die Platte 90,
welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen ist, schreiben
kann. Bei diesem Aufbau werden Allgemeindaten unter der Steuerung des
Dateisystems des Personalcomputers 100 geschrieben, während Audiodaten
unter der Steuerung des Dateisystems der Plattenansteuereinheit 1 geschrieben
werden.
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52A und 52B sind
erläuternde
Ansichten, die einen Überblick
geben, wie die Verwaltungsautorität zwischen dem Personalcomputer 100 und
der Plattenansteuereinheit 1, die damit über den USB-Hub 7,
der nicht gezeigt ist, verbunden ist, in Abhängigkeit von der Datenart,
welche auf die Platte zu schreiben ist, welche in die Ansteuereinheit 1 geladen
ist. 52A zeigt, wie Allgemeindaten
vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen
werden, um auf der Platte 90 in der Ansteuereinheit 1 aufgezeichnet
zu werden. In diesem Fall liefert das Dateisystem auf dem Teil des
Personalcomputers 100 die FAT-Verwaltung über die
Platte 900.
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Es
sei angenommen, dass die Platte 90 durch entweder das MD1-System
der nächsten
Generation oder durch das MD2-System der nächsten Generation formatiert
wurde. Gesehen vom Personalcomputer 100 funktioniert die
angeschaltete Plattenansteuereinheit 1 offensichtlich wie
eine entnehmbare Platte unter PC-Steuerung. Der Personalcomputer 100 kann
dann Daten auf die Platte schreiben und davon lesen in der Plattenansteuereinheit 1 in der
gleichen Weise wie der PC Daten auf eine flexible Platte schreibt
und Daten davon liest.
-
Das
Dateisystem des Personalcomputers 100 kann als Teil der
Fähigkeiten
eines OS (Betriebssystems), welches durch den PC 100 ausgeführt wird,
ausgerüstet
sein. Wie bekannt ist, kann das OS als geeignete Programmdateien
auf einer Festplatte aufgezeichnet sein, welche im Personalcomputer 100 eingebaut
ist. Beim Starten werden die Programmdateien gelesen und durch den
Personalcomputer 100 ausgeübt, um die OS-Fähigkeiten
auszuführen.
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52B zeigt, wie Audiodaten vom Personalcomputer 100 zur
Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden, um auf der
Platte 90, die an die Ansteuereinheit 1 geladen
ist, aufgezeichnet zu werden. Die Audiodaten werden beispielsweise
von der Festplatte (HDD), welche durch den Personalcomputer 100 gehalten
wird, abgerufen.
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Es
sei angenommen, dass der Personalcomputer 100 Gebrauchs-Software
enthält,
um Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung zu unterbreiten und
es erforderlich zu machen, dass die Plattenansteuereinheit 1 Audiodaten
auf die Platte 90, welche in die Einheit 1 geladen
ist, schreibt oder diese daraus löscht. Es wird angenommen, dass
die Gebrauchs-Software
auch in der Lage ist, auf eine Spurindexdatei auf der Platte 90 in
der Plattenansteuereinheit 1 Bezug zu nehmen, um Spurinformation, welche
auf der Platte 90 aufgezeichnet ist, anzuschauen. Diese
Gebrauchs-Software wird als Beispiel wie Programmdateien auf der
HDD des Personalcomputers 100 gehalten.
-
Nachstehend
wird beschrieben, wie Audiodaten, welche auf einem Speicherträger des
Personalcomputers 100 aufgezeichnet sind, üblicherweise zur
Platte 90, welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen
ist, übertragen
werden und aufgezeichnet werden. Es sei angenommen, dass die Gebrauchs-Software,
die oben erwähnt
wurde, vorher geladen ist.
-
Der
Benutzer führt
zunächst
einen Betrieb auf dem Personalcomputer 100 durch, um diesen
zu veranlassen, gewünschte
Audiodaten (als Audiodaten A anschließend bezeichnet) von seiner
HDD auf die Platte 90, welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen
ist, zu schreiben. Der Betrieb stößt die Gebrauchs-Software an,
einen Schreibanforderungsbefehl auszugeben, der einen Schreibbetrieb
der Audiodaten A auf die Platte 90 anfordert. Der Schreibanforderungsbefehl
wird vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 geliefert.
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Die
Audiodaten A werden dann von der HDD des Personalcomputers 100 gelesen.
Die abgerufenen Audiodaten A werden einem ATRAC-Kompressionscodierprozess
durch die Gebrauchs-Software, die durch den Personalcomputer 100 bereitgestellt wird,
unterworfen. Der Prozess verwandelt die Audiodaten A in ATRAC-komprimierte
Daten, welche vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen
werden.
-
Bei
einem Empfang des Schreibanforderungsbefehls vom Personalcomputer 100 beginnt
die Plattenansteuereinheit 1, die ATRAC-komprimierten Audiodaten
A, welche vom Personalcomputer 100 übertragen werden, zu empfangen.
Die Plattenansteuereinheit 1 erkennt den Befehl als eine
Anweisung zum Schreiben der übertragenen
Daten auf die Platte 90 als Audiodaten.
-
Insbesondere
empfängt
die Plattenansteuereinheit 1 die Audiodaten A über den
USB-Hub 7 vom Personalcomputer 100. Die empfangenen
Daten werden an die Trägeransteuereinheit 2 über die USB-Schnittstelle 6 und
die Speicherübertragungssteuerung 3 weiter geleitet.
Wenn die Audiodaten A zur Trägeransteuereinheit 2 geführt werden,
veranlasst die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 die
Audiodaten A auf die Platte 90 unter der Steuerung des
Verwaltungsverfahrens auf FAT-Basis der Plattenansteuereinheit 1 schreibt.
Das heißt,
dass die Audiodaten A auf die Platte 90 nacheinander in
Inkrementen von vier Aufzeichnungsblöcken (64 Kilobytes × 4) auf
Basis des FAT-Systems der Plattenansteuereinheit 1 geschrieben
werden.
-
Bis
der Datenschreibbetrieb auf der Platte 90 beendet ist,
treten Datenänderungen,
Statusinformation und Befehle zwischen dem Personalcomputer 100 und
der Plattenansteuereinheit 1 auf, und zwar in Einklang
mit einem geeigneten Protokoll. Diese Änderungen werden durchgeführt, um
die Datenübertragungsrate
in einer Weise zu steuern, dass weder ein Überlaufen noch ein Unterlaufen
im Clusterpuffer 4 auftreten wird.
-
Zusätzlich zum
Schreibanforderungsbefehl, der oben erläutert wurde, kann ein Löschanforderungsbefehl
durch den Personalcomputer 100 verwendet werden. Der Löschanforderungsbefehl
wird dazu verwendet, die Plattenansteuereinheit 1 aufzufordern,
Audiodaten von der Platte 90, die in die Einheit 1 geladen
ist, zu löschen.
-
Wenn
beispielsweise der Personalcomputer 100 mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden
ist und die Platte 90 in die Einheit 1 geladen
ist, liest die Gebrauchs-Software die Spurindexdatei von der Platte 90.
Die abgerufenen Daten werden von der Plattenansteuereinheit 1 zum
Personalcomputer 100 übertragen.
Auf Basis der empfangenen Daten kann der Personalcomputer 100 beispielsweise
eine Titelliste der Audiodaten, die auf der Platte 90 gehalten werden,
anzeigen.
-
Es
sei angenommen, dass der Benutzer im Personalcomputer 100 die
angezeigte Titelliste anschaut und einen Betrieb durchführt, um
bestimmte Audiodaten zu löschen
(anschließend
als Audiodaten B bezeichnet). In diesem Fall wird Information, welche
die Audiodaten B, die zu löschen
sind, bezeichnet, zur Plattenansteuereinheit 1 zusammen
mit dem Löschanforderungsbefehl übertragen.
Wenn der Löschanforderungsbefehl
gegeben wird, löscht
die Plattenansteuereinheit 1 unter ihrer eigenen Steuerung
die Audiodaten B von der Platte 90 wie gefordert.
-
Da
das Audiodatenlöschen
durch die Plattenansteuereinheit 1 unter der Steuerung
ihres eignen FAT-Systems ausgeführt
wird, ist es möglich,
Audiodaten von beispielsweise einer riesigen Datei zu löschen, welche
mehrere Audiodatendateien kombiniert, wie oben mit Hilfe von 39a und 39B erläutert wurde.
-
9. Beschränkungen
in Bezug auf das Kopieren von Audiodaten von der Platte
-
Das
Schützen
von Copyright von Audiodaten, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet
sind, erfordert das Einrichten geeigneter Einschränkungen bezüglich ihres
Kopierens auf andere Speicherträger. Es
sei ein Fall betrachtet, bei dem Audiodaten, welche auf der Platte 90 gehalten
werden, von der Plattenansteuereinheit 1 zum Personalcomputer 100 übertragen
werden, um beispielsweise diese auf der HDD im PC aufzuzeichnen.
-
Es
sei hier angenommen, dass die Platte 90 entweder durch
das MD1-System der nächsten
Generation oder das MD2-System der nächsten Generation formatiert
wurde. Außerdem
sei angenommen, dass der Betrieb, beispielsweise das Ausprüfen und Einprüfen, wie
anschließend
erläutert
wird, unter der Steuerung der oben erwähnten Gebrauchs-Software durchgeführt wird,
die im Personalcomputer 100 installiert ist.
-
Audiodaten 200,
welche auf der Platte 90 gehalten werden, werden zunächst zum
Personalcomputer 100 bewegt, wie in 53A gezeigt
ist. Der "Bewege"-Betrieb zeigt eine
Reihe von Aktionen einschließlich
des Kopierens der Zielaudiodaten 200 in den Personalcomputer 100 und
das Löschen
der in Frage stehenden Audiodaten vom ursprünglichen Speicherträger (d.h.,
Platte 90). Das heißt,
dass der Bewege-Betrieb das Löschen
der Zieldaten von ihrer Quellenlage und das Bewegen der Daten auf
ihren neuen Bestimmungsort umfasst.
-
Ein
Ausprüfen
wird hier als den Betrieb zum Kopieren von Daten von einem Speicherträger auf den
anderen definiert, mit einer rechtmäßigen Kopiezählung (d.h.,
der Häufigkeit,
mit der Quellendaten legitim kopiert werden dürfen), die um eins für die frage stehenden
Daten dekrementiert wird. Ein Einprüfen wird hier als Betrieb definiert,
ausgeprüfte
Daten von dem Ausprüfungsbestimmungsort
zu löschen,
bei die legitime Kopiezählung
für das
Ausprüfen
von Ursprungsdaten um eins angehoben wird.
-
Wenn
die Audiodaten 200 zum Personalcomputer 100 bewegt
werden, werden die Daten (Audiodaten 200') zum Speicherträger geliefert,
beispielsweise der HDD des Personalcomputers 100, um darauf
aufgezeichnet zu werden, und die Audiodaten 200 werden
von der Platte 90 gelöscht.
Der Personalcomputer 100 legt dann einen zulässigen (oder
einen bestimmten vorher festgelegten) Ausprüf-Zählwert (CO) 201 für die bewegten
Audiodaten 200' fest,
wie in 53B gezeigt ist. In diesem
Beispiel wird der zulässige
Ausprüf-Zählwert für "3" festgelegt, was durch drei gefüllte Kreise
in der Figur angedeutet ist. Es wird zugelassen, dass die Audiodaten 200' vom Personalcomputer 100 in
einen externen Speicherträger
ausgeprüft
werden können,
mit der Häufigkeit,
wie der erlaubbare Zählwert
eingerichtet wurde.
-
Wenn
die ausgeprüften
Audiodaten 200 von der Ursprungsplatte 90 gelöscht verbleiben,
würde dies
für den
Benutzer unbequem sein. Die mögliche Unbequemlichkeit wird
beseitigt, wenn die Audiodaten 200', die zum Personalcomputer 100 ausgeprüft wurden,
auf die Platte 90 zurück
geschrieben werden.
-
Wenn
die Audiodaten 200' zurück auf die
Ursprungsplatte 90 vom Personalcomputer 100 geschrieben
werden, wird der zulässige
Ausprüfzählwert um
eins (3 – 1
= 2) dekrementiert, wie in 53C gezeigt
ist. In diesem Zeitpunkt können
die Audiodaten 200',
welche im Personalcomputer 100 gehalten werden, noch rechtmäßig zwei
Mal ausgeprüft
werden und werden somit nicht vom PC 100 gelöscht. Als
Ergebnis werden die Audiodaten 200' vom Personalcomputer 100 auf
die Platte 90 kopiert und dort als Audiodaten 200'' gehalten.
-
Der
zulässige
Ausprüf-Zählwert 201 wird
unter Verwendung der Copyright-Verwaltungsinformation verwaltet,
welche in den Spurdeskriptoren in der Spurinformationstabelle enthalten
ist (siehe 34B). Da jeder Spur ihr eigener
Spurdeskriptor zugeteilt ist, kann der zulässige Ausprüfzählwert für jede Spur (jedes Teil von
Audiodaten) festgelegt werden. Ein Spurdeskriptor, der von der Platte 90 auf
den Personalcomputer 100 kopiert wird, wird als Steuerinformation
verwendet, um die entsprechenden Audiodaten, welche in den PC 100 bewegt
wurden, zu verwalten.
-
Wenn
beispielsweise irgendwelche Audiodaten von der Platte 90 zum
Personalcomputer 100 bewegt werden, wird der Spurdeskriptor
entsprechend den bewegten Audiodaten auf den PC 100 kopiert. Der
Personalcomputer 100 nutzt den kopierten Spurdeskriptor
beim Verwalten der Audiodaten, welche von der Platte 90 bewegt
wurden. Wenn die bewegten Audiodaten beispielsweise auf der HDD
des Personalcomputers 100 aufgezeichnet werden, wird ein vorher
festgelegter zulässiger
Ausprüf-Zählwert 201 ("3" in diesem Beispiel) für die Copyrightverwaltungsinformation
im Spurdeskriptor festgelegt.
-
Zusätzlich zu
dem zulässigen
Ausprüf-Zählwert weist
die Copyright-Verwaltungsinformation eine Geräte-ID auf, um die Ausprüf-Quelleneinrichtung
zu identifizieren, und eine Inhalts-ID, um den Ausprüfinhalt
(d.h. Audiodaten) zu identifizieren. Bei der Einrichtung von 53C wird die Geräte-ID der Kopiebestimmungsorteinrichtung
auf der Basis der Geräte-ID
in der Copyrightverwaltungsinformation entsprechend den Audiodaten,
die zu kopieren sind, verifiziert. Wenn die Geräte-ID in der Copyright-Verwaltungsinformation
nicht mit der Geräte-ID
der Kopiebestimmungsorteinrichtung übereinstimmt, wird Kopieren
nicht zugelassen.
-
Bei
den Ausprüfprozessen
von 53A bis 53C werden
die Audiodaten, welche auf der Platte 90 gehalten werden,
zum Personalcomputer 100 bewegt und dann zurück auf die
Platte 90 geschrieben. Die Prozedur erscheint vom Standpunkt des
Benutzers aus kompliziert und könnte
wegen der Zeiten in Verbindung mit dem Lesen der Audiodaten von
der Patte 90 und das Schreiben der gleichen Daten zurück auf die
Platte 90 als eine Zeitverschwendung aufgefasst werden.
Weiter würde
es der Benutzer als verfehlt empfinden, dass die Audiodaten, sogar
vorübergehend,
von der Platte 90 gelöscht
werden.
-
Eine
solche Unannehmlichkeit wird durch Überspringen einiger der obigen
Schritte beim Ausprüfen
von Audiodaten von der Platte 90 vermieden, so dass das
Ergebnis in 53C in einer vereinfachteren
Weise erreicht wird. Anschließend
wird eine solche vereinfachte Prozedur erläutert, welche als Antwort auf
einen einzelnen Befehl vom Benutzer ausgeführt wird, beispielsweise "prüfe Audiodaten mit
dem Namen xx von Platte 90''.
- (1) Die Zielaudiodaten werden von der Platte 90 auf
die HDD des Personalcomputers 100 kopiert, und die Audiodaten,
welche auf der Platte 90 aufgezeichnet sind, werden durch
Sperren eines Teils der Verwaltungsdaten über die in Frage stehenden
Audiodaten gelöscht.
Beispielsweise wird ein Verknüpfungsinformationsfeld
TINFn, welches mit dem Spurdeskriptor verknüpft ist, entsprechend den Audiodaten
von der Wiedergabeordnungstabelle gelöscht, und ein Verknüpfungsinformationsfeld
PINFn, welches mit dem Spurdeskriptor entsprechend den Audiodaten
verknüpft ist,
wird von der Programmdatei-Reihenfolgetabelle gelöscht. Alternativ
können
die Spurdeskriptoren selbst entsprechend den in Frage stehenden
Audiodaten gelöscht
werden. Diese ermöglicht
es, dass die Audiodaten der Platte 90 nicht verwendbar
sind, nachdem die Daten von der Platte 90 zum Personalcomputer 100 bewegt
wurden.
- (2) Wenn die Audiodaten auf den Personalcomputer 100 im
obigen Schritt (1) kopiert werden, werden die Spurdeskriptoren
entsprechend den Audiodaten ebenfalls auf die HDD des PC 100 kopiert.
- (3) Der Personalcomputer 100 zeichnet einen vorher
festgelegten zulässigen
Ausprüfzählwert (beispielsweise
drei Mal) auf die Copyright-Verwaltungsinformation in die Spurdeskriptoren
entsprechend den Audiodaten auf, welche von der Platte 90 kopiert
(d.h., bewegt) werden.
- (4) Auf der Basis der Spurdeskriptoren, welche von der Platte 90 kopiert
wurden, erwirbt der Personalcomputer 100 eine Inhalts-ID
entsprechend den bewegten Audiodaten. Diese Inhalts-ID wird als
bezeichnend für
die Audiodaten aufgezeichnet, welche nachfolgend eingeprüft werden
können.
- (5) Der Personalcomputer 100 dekrementiert dann den
zulässigen
Ausprüfzählwert,
der im obigen Schritt (3) aufgezeichnet wurde, um eins,
zur Copyright-Verwaltungsinformation in den Spurdeskriptoren entsprechend
den bewegten Audiodaten. In diesem Beispiel wird der zulässige Ausprüfzählwert nun
auf "2" (= 3 – 1) reduziert.
- (6) Auf der Plattenansteuereinheit 1, die nicht gezeigt
ist, in welche die Platte 90 geladen ist, werden die Spurdeskriptoren
entsprechend den bewegten Audiodaten freigegeben. Dies wird beispielsweise
durch nochmaliges Speichern oder durch Wiederbilden der Verknüpfungsinformationsfelder
TINFn oder PINFn, die im obigen Schritt (1) gelöscht wurden,
erreicht. Wenn die Spurdeskriptoren selbst entsprechend den Audiodaten
früher
gelöscht
wurden, werden diese Spurdeskriptoren wiederhergestellt. Alternativ
können
die entsprechenden Spurdeskriptoren vom Personalcomputer 100 zur
Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden, um auf der
Platte 90 aufgezeichnet zu werden.
-
Das
Ausführen
der Schritte (1) bis (6) oben beendet die gesamte
Ausprüf-Prozedur.
Die Schritte erlauben das Kopieren von gewünschten Audiodaten von der
Platte 90 auf den Personalcomputer 100, wobei
dem Benutzer redundante Schritte erspart werden und Copyrightschutz
für die
in Frage stehenden Audiodaten sichergestellt wird.
-
Die
Audiodaten-Kopierschritte (1) bis (6) oben werden
vorzugsweise bei den Audiodaten angewandt, welche auf die Platte 90 durch
die Benutzerbetätigung
der Plattenansteuereinheit 1 aufgezeichnet wurden.
-
Die
ausgeprüften
Audiodaten werden wie folgt geprüft:
der Personalcomputer 100 sucht zunächst nach den gewünschten
Daten unter den hier aufgezeichneten Audiodaten, sowie nach Steuerinformation,
beispielsweise Copyright-Verwaltungsinformation, in den entsprechenden
Spurdeskriptoren. Wenn die Audiodaten und die Steuerinformation
gefunden und gesichert sind, werden die Zieldaten entsprechend geprüft.
-
10. Koexistenz des MD1-Systems
der nächsten
Generation mit dem aktuellen MD-System
-
Das
MD1-System der nächsten
Generation kann die gleiche Platte nutzen, die durch das aktuelle MD-System
verwendet wird, sogar, obwohl das Plattenformat des MD-Systems der nächsten Generation sich
signifikant gegenüber
dem Plattenformat des aktuellen MD-Systems unterscheidet. Dies erfordert das
Ausführen
von Anordnungen, die es für
den Benutzer vermeiden, dass er verwirrt wird, wenn eines der beiden
Plattenformate auf der gleichen Plattenansteuereinheit 1 verwendet
wird.
-
54 ist eine schematische Ansicht, die konzeptmäßig zeigt,
wie das MD1-System und das aktuelle MD-System in der Plattenansteuereinheit 1 zusammen
existieren können.
Die Plattenansteuereinheit 1 befolgt sowohl das digitale
als auch das analoge Format für
das Audiosignal, welches zuzuführen
oder auszugeben ist.
-
Bei
einem bestimmten digitalen Audiosignal ermittelt das MD1-System 70 der
nächsten
Generation in 54 ein Wasserzeichen vom Signal
durch ein vorher festgelegtes Verfahren, erlangt eine Verschlüsselungseinheit 72,
um das Signal unter Verwendung der Schlüsselinformation 74 zu
verschlüsseln
und führt
das verschlüsselte
Signal einer Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 zu. Wenn
ein analoges Audiosignal zugeführt
wird, hat das MD1-System 70 einen nicht gezeigten A/D-Umsetzer,
um das Signal in ein digitales Audiodatensignal umzusetzen, ermittelt
ein Wasserzeichen vom Audiodatensignal, verschlüsselt das Signal und sendet
das verschlüsselte
Signal zur Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73. Die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 unterwirft
die verschlüsselten
Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung. Die kompressions-codierten
Audiodaten werden in das 1–7
pp-Modulationsformat zusammen mit der Schlüsselinformation 74 umgesetzt,
bevor sie auf der Platte, die nicht gezeigt ist, aufgezeichnet werden.
-
Wenn
das Wasserzeichen, welches vom Eingangsaudiosignal ermittelt wird,
beispielsweise Sicherheitsinformation enthält, wird nicht zugelassen, dass
die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 irgendwelchen
Schreibbetrieb entsprechend ausführt.
-
Für die Audiodatenreproduktion
werden sowohl die Audiodaten als auch die entsprechende Schlüsselinformation 74 von
der Platte 90 durch die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 gelesen.
Die Daten werden durch eine Entschlüsselungseinheit 75 unter
Verwendung der Schlüsselinformation 74 entschlüsselt, wodurch
ein digitales Audiosignal erlangt wird. Das somit erlangte digitale
Audiosignal wird durch einen D/A-Umsetzer, der nicht gezeigt ist,
zur Ausgabe in ein analoges Audiosignal umgesetzt. Alternativ kann
das digitale Audiosignal unumgesetzt ohne Intervention des D/A-Umsetzers
ausgegeben werden. Außerdem
kann ein Wasserzeichen von dem Audiosignal, welches von der Platte 90 reproduziert
wird, ermittelt werden.
-
Wenn
ermittelt wird, dass das ermittelte Wasserzeichen Kopierschutzinformation
aufweist, kann es der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 verboten
werden, entsprechend Audiodatenreproduktion auszuführen.
-
Bei
einem aktuellen MD-System 71 von 54 ist
ein digitales Audiosignal mit Erzeugungsverwaltungsinformation durch
SCMS (Serien-Kopie-Verwaltungssystem) ausgestattet, bevor dies an eine
Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 weitergeleitet wird.
Ein analoges Audiosignal, wenn dies geliefert wird, wird in digitale
Audiodaten durch einen nicht gezeigten A/D-Umsetzer umgesetzt, bevor
es der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 zugeführt wird.
Das analoge Audiosignal ist nicht mit Erzeugungsverwaltungsinformation
durch SCMS ausgestattet. Die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 unterbreitet
die empfangenen Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung. Die
kompressions-codierten Audiodaten werden in das EFM-Format umgesetzt,
bevor sie auf die Platte 90, die nicht gezeigt ist, geschrieben
werden.
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Für die Audiodatenreproduktion
werden die gewünschten
Audiodaten als digitales Audiosignal von der Platte 90 durch
die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 gelesen. Das digitale
Audiosignal wird durch den nicht gezeigten D/A-Umsetzer zur Ausgabe
in ein analoges Audiosignal umgesetzt. Alternativ kann das digitale
Audiosignal ohne Intervention des D/A-Umsetzers unumgesetzt ausgegeben werden.
-
Bei
der oben beschriebenen Plattenansteuereinheit 1, bei der
das MD1-System der nächsten Generation
und das aktuelle MD-System gemeinsam existieren, ist ein Schalter 50 vorgesehen,
um explizit zwischen den Betriebsarten der beiden MD-Systeme umzuschalten.
Insbesondere wird der Schalter 50 effektiv verwendet, wenn
Audiodaten auf die Platte 90 aufgezeichnet werden sollen.
-
55 ist eine Außenansicht einer tragbaren
Plattenansteuereinheit 1. Die Plattenansteuereinheit 1 ist
mit einem Scharnier ausgerüstet,
welches hinten und in 55 verborgen angeordnet ist.
Das Gleiten auf einem Schieber 52 erlaubt es einer Klappe,
rundum das Gelenk sich zu verschwenken, um sich weg vom Körper 55 zu öffnen. Eine
Plattenführung
erscheint in der Öffnung, über welche
die Platte 90 eingeführt
wird. Wenn die Platte 90 längs der Führung eingeführt ist
und die Klappe geschlossen wird, ist die Platte 90 in die
Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn die Platte 90 geladen
ist, liest die Plattenansteuereinheit 1 automatisch Information
vom Einlaufbereich und vom U-TOC-Bereich der Platte 90.
-
Eine
Telefonbuchse 53 dient als analoger Audiosignal-Ausgangsanschluss.
Der Benutzer kann eine Audiowiedergabeeinrichtung, beispielsweise Kopfhörer, in
die Telefonbuchse 53 stecken, um sich am Ton von Audiodaten,
welche von der Platte 90 reproduziert werden, zu erfreuen.
-
Obwohl
in 55 nicht gezeigt weist die Plattenansteuereinheit 1 außerdem verschiedene Tasten
für Steuerzwecke
auf: Tasten zum Bestimmen von Plattenoperationen, beispielsweise
Wiedergabe, Aufzeichnung, Stopp, Pause, schneller Vorlauf und Rückspulen;
Tasten zum Editieren der Audiodaten und weitere Information, die
auf der Platte 90 gehalten wird; und Tasten zum Eingeben
von Befehlen und Daten in die Plattenansteuereinheit 1.
Diese Tasten sind beispielsweise auf dem Köper 55 angeordnet.
-
Der
oben erwähnte
Schalter 50 ist beispielsweise an der Klappe 54 der
Plattenansteuereinheit 1 angebracht. Wie in 55 gezeigt ist, ist der Schalter 50 ziemlich
groß ausgeführt und
auffallend angeordnet, um die Aufmerksamkeit des Benutzers anzuziehen.
Auf der Plattenansteuereinheit 1 in 55 ist der
Schalter 50 so gezeigt, dass er entweder auf "MD" für den Betriebsmodus
des aktuellen MD-Systems oder auf "MD nächster
Generation" für den Betriebsmodus
des MD1-Systems der nächsten
Generation schaltbar ist.
-
Die
Klappe 54 ist außerdem
mit einer Anzeigeeinheit 51 ausgestattet. Die Anzeigeeinheit 51 zeigt
verschiedene Betriebszustände
der Plattenansteuereinheit 1 und Spurinformation von der
Platte 90 an, die in die Einheit 1 geladen ist.
Die Anzeigeeinheit 51 liefert außerdem Onscreen-Anzeigen in
Verbindung mit dem Betriebsmodus, der durch den Schalter 50 eingestellt
ist.
-
Nachstehend
wird mit Hilfe des Flussdiagramms von 56 beschrieben,
wie die Plattenansteuereinheit 1 üblicherweise arbeitet, wenn
die Platte 90 formatiert wird. Die Schritte in 56 werden angewandt, wenn eine sogenannte jungfräuliche Platte
(nicht verwendete Platte) formatiert werden soll. Im ersten Schritt
S200 von 56 wird eine Platte 90 nach
dem aktuellen MD-System in die Plattenansteuereinheit 1 geladen.
Wenn die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt S201 erreicht,
in welchem Information zunächst
vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich auf der Platte 90 gelesen
wird.
-
Im
Schritt S202 wird geprüft,
um zu sehen, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 durch
den Schalter 50 für
das aktuelle MD-System oder für
das MD1-System der nächsten
Generation eingestellt ist. Wenn im Schritt S202 beurteilt wird, dass
der Betriebsmodus für
das aktuelle MD-System eingestellt ist, wird der Schritt S203 erreicht.
Im Schritt S203 wird beurteilt, dass die geladene Platte 90 als
eine Platte des aktuellen MD-Systems verwendbar ist, wobei keine
Notwendigkeit für
weiteres Formatieren notwendig ist, was für das aktuelle MD-System charakteristisch
ist. Die Anzeigeeinheit 51 liefert dann eine Onscreen-Anzeige,
die aussagt, dass die Platte 90 eine leere Platte ist.
-
Wenn
im Schritt S202 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das MD1-System
der nächsten
Generation eingestellt ist, wird der Schritt S204 erreicht. Im Schritt
S204 zeigt die Anzeigeeinheit 51, dass die Platte 90 eine
leere Platte ist, für
eine Zeitdauer von beispielsweise mehreren Sekunden, bevor der Schritt
S205 automatisch erreicht wird.
-
Im
Schritt S205 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine
Information anzeigt, um den Benutzer zu fragen, ob er mit dem Formatieren
der Platte 90 weiterfahren soll oder nicht. Wenn der Benutzer eine
Instruktion liefert, die angibt, dass die Platte 90 formatiert
werden soll, wird der Schritt S206 erreicht. Beispielsweise wird
die Instruktion auf die Plattenansteuereinheit 1 durch
Betätigung
des Benutzers einer geeigneten Taste auf dem Gehäuse 55 der Einheit 1 eingegeben.
-
Im
Schritt S206 unterwirft die Plattenansteuereinheit 1 die
Platte 90 einem Formatierungsprozess des MD1-Systems der
nächsten
Generation in einer Weise, die früher mit Hilfe des Flussdiagramms von 18 beschrieben
wurde. Während
die Platte 90 formatiert wird, sollte die Anzeigeeinheit 51 vorzugsweise
den fortschreitenden Formatierungsprozess anzeigen. Wenn der Formatierungsprozess
im Schritt S206 abgeschlossen ist, wird der Schritt S207 erreicht.
Im Schritt S207 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine
Information liefert, die angibt, dass die geladene Platte 90 eine
leere Platte der nächsten
Generation ist.
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Wenn
im Schritt S205 der Benutzer eine Instruktion liefert, dass die
Platte 90 nicht zu formatieren ist, folgt auf den Schritt
S205 der Schritt S208. Im Schritt S208 liefert die Anzeigeeinheit 51 eine
Anzeige, die den Benutzer aufmerksam macht, den Schalter 50 für den Betriebsmodus
des aktuellen MD-Systems in der Plattenansteuereinheit 1 einzustellen.
Im Schritt S209 wird geprüft,
nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeitdauer, um zu sehen, ob
die Einstellung des Schalters 50 trotz der Anzeige auf
der Anzeigeinheit 51 unverändert bleibt. Wenn im Schritt S209
beurteilt wird, dass das Einstellen des Schalters 50 unverändert ist,
wird eine Ablaufzeit erkannt und die Steuerung kehrt zum Schritt
S205 zurück.
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57 ist ein weiteres Flussdiagramm von Schritten,
die durch die Plattenansteuereinheit 1 beim Formatieren
einer darin geladenen jungfräulichen
Platte 90 ausgeführt
werden. Im Schritt S300 von 57 wird
eine leere (nicht verwendete) Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen.
Im Schritt S301 wird zunächst
Information vom Einlaufhereich und dann vom U-TOC-Bereich der Platte 90 gelesen. Im
Schritt S302 wird auf Basis der somit erlangten U-TOC-Information
veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine Anzeige ausgibt,
dass die geladene Platte 90 eine leere Platte ist.
-
Im
Schritt S303 wird die Aufzeichnungstaste (nicht gezeigt) auf der
Plattenansteuereinheit 1 betätigt, um eine Anweisung auszugeben,
dass Daten auf die Platte 90 in der Plattenansteuereinheit 1 aufzuzeichnen
sind. Die Aufzeichnungsinstruktion kann der Plattenansteuereinheit 1 nicht
nur durch Betätigung
der Aufzeichnungstaste der Einheit 1 gegeben werden, sondern
auch beispielsweise vom Personalcomputer 1, der mit der
Plattenansteuereinheit 1 verbunden ist.
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Wenn
die Aufzeichnungsinstruktion zur Plattenansteuereinheit 1 im
Schritt S303 geliefert ist, wird der Schritt S304 erreicht. Im Schritt
S304 wird geprüft,
um zu sehen, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 durch
den Schalter 50 für
das MD1-System der nächsten
Generation oder für
das aktuelle MD-System eingestellt ist. Wenn im Schritt S304 beurteilt
wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das aktuelle
MD-Sys tem eingestellt ist, wird der Schritt S306 erreicht. Im Schritt S306
wird ein Aufzeichnungsprozess des aktuellen MD-Systems auf der Platte 90 begonnen.
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Wenn
im Schritt S304 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das MD1-System
der nächsten
Generation durch den Schalter 50 eingestellt ist, wird
der Schritt S305 erreicht. Im Schritt S305 wird die Platte 90 durch
das MD1-System der nächsten
Generation in einer Weise formatiert, die früher mit Hilfe von 18 beschrieben
wurde. Auf den Schritt S305 folgt der Schritt S306, bei dem ein
Aufzeichnungsprozess des MD1-Systems der nächsten Generation auf der formatierten
Platte 90 begonnen wird.
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Anschließend wird
mit Hilfe des Flussdiagramms von 58 beschrieben,
wie die Plattenansteuereinheit 1 üblicherweise arbeitet, wenn
Audiodaten auf die Platte 90 aufgezeichnet werden. Die Verarbeitung
variiert in Abhängigkeit
davon, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 zur
Art der Platte 90 passt, d.h., ob die Platte 90 durch
das MD1-System der
nächsten
Generation formatiert wurde.
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Im
ersten Schritt S210 von 58 wird
die Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn
die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt S211 erreicht,
bei der Information vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich
der Platte 90 gelesen werden.
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Auf
Basis der somit abgerufenen U-TOC-Information wird im Schritt S212 überprüft, um zu
bestimmen, ob die geladene Platte 90 das Format des MD1-Systems
der nächsten
Generation oder das Format des aktuellen MD-Systems hat. Die Prüfung wird
beispielsweise auf Basis davon durchgeführt, ob FAT-Daten vom U-TOC-Bereich
abgerufen wurden. Alternativ wird die Prüfung auf der Basis durchgeführt, ob
die Alarmspur-Startstelleninformation im U-TOC-Bereich gefunden
wurde.
-
Im
Schritt S213 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 die
Plattenart, welche im Schritt S212 bestimmt wurde, zeigt. Im Schritt
S214 wird der Status der geladenen Platte 90 auf der Anzeigeeinheit 51 gemäß der Information
angezeigt, die vom U-TOC-Bereich gelesen wurde. Beispielsweise zeigt die
Anzeige an, ob die geladene Platte 90 eine leere Platte
ist. Wenn die Platte 90 keine leere Platte ist, werden
der Plattenname und die Spurnameninformation angezeigt. Im Schritt
S215 wird die Drehung der Platte 90 angehalten.
-
Im
Schritt S216 wird geprüft,
um zu sehen, ob die Plattenart, welche im Schritt S212 bestimmt wurde,
zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt, der
durch den Schalter 50 eingestellt wurde. Im Fall einer Übereinstimmung
wird der Schritt S217 erreicht.
-
Insbesondere
wird der Schritt S217 in einem der beiden Fälle erreicht: wenn einerseits
beurteilt wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus des aktuellen
MD-Systems eingestellt ist und die geladene Platte 90 eine
Platte des aktuellen MD-Systems ist; und wenn andererseits beurteilt
wird, das der Schalter 50 für den Betriebsmodus des MD1-Systems
der nächsten
Generation eingestellt ist, und herausgefunden wird, dass die geladene
Platte 90 das Format des MD1-Systems der nächsten Generation hat.
-
Im
Schritt S217 können
Daten auf oder von der Platte 90 aufgezeichnet oder reproduziert
werden. Es ist auch möglich,
Information im U-TOC-Bereich auf der Platte 90 zu editieren.
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In
diesem Zeitpunkt veranlasst in Abhängigkeit von der im Schritt
S212 bestimmten Plattenart die Systemsteuerung 9, dass
die Trägeransteuereinheit 2 unter
Verwendung des Auswahlorgans 26 einen geeigneten Signalweg
auswählt,
der das Modulationssystem für
die Plattenart tatsächlich
befolgt. Dies ermöglicht
es, die Demodulationsformate automatisch zwischen dem MD1-System
der nächsten Generation
und dem aktuellen MD-System für
die Audiodatenreproduktion umzuschalten. Die Dateisysteme werden
außerdem
in gleicher Weise zwischen dem MD1-System der nächsten Generation und dem aktuellen
MD-System unter Steuerung der Systemsteuerung 9 auf Basis
des tatsächlichen
Plattentypus umgeschaltet.
-
Es
kann im Schritt S216 passieren, dass die im Schritt S212 bestimmte
Plattenart nicht zum Betriebmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt,
die durch den Schalter 50 eingestellt wurde. In diesem Fall
folgt auf den Schritt S216 der Schritt S219.
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Insbesondere
wird der Schritt S219 in einem der beiden Fälle erreicht: wenn beurteilt
wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems
eingestellt ist, und sich einerseits herausstellt, dass die geladene
Platte 90 das Format des MD1-Systems der nächsten Generation
hat; und wenn beurteilt wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus
des MD1-Systems der nächsten
Generation eingestellt ist, und andererseits herausgefunden wird,
dass die geladene Platte 90 das Format des aktuellen MD-Systems
hat.
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Im
Schritt S219 wird geprüft,
um zu sehen, welcher Betrieb durch den Benutzer auf der Platte 90 ausgeführt wird.
Wenn im Schritt S219 beurteilt wird, dass der Benutzer einen Betrieb
durchgeführt
hat, um ("PB")-Audiodaten von
der Platte 90 zu reproduzieren, wird der Schritt S220 erreicht.
Im Schritt S220 werden die Audiodaten von der Platte 90 wie
durch den Benutzer instruiert reproduziert.
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Das
heißt,
sogar, wenn die Plattenart nicht zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt,
welche durch den Schalter 50 eingestellt wurde, können die
Audiodaten, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet sind,
unabhängig
davon vom Einstellen des Schalters 50 reproduziert werden.
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Insbesondere
bewirkt in Abhängigkeit
von der im Schritt S212 bestimmten Plattenart die Systemsteuerung 9,
dass die Trägeransteuereinheit 2 unter
Verwendung des Aus wahlorgans 26 einen geeigneten Signalweg
auswählt,
der das Modulationssystem für
die tatsächliche
Plattenart befolgt. Dies ermöglicht
es, die Demodulationsformate automatisch zwischen dem MD1-System
der nächsten
Generation und dem aktuellen MD-System zur Audiodatenreproduktion
umzuschalten. Die Dateisysteme werden ebenfalls in gleicher Weise
zwischen dem MD1-System der nächsten
Generation und dem aktuellen MD-System unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 auf
Basis der tatsächlichen
Plattenart umgeschaltet.
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Wenn
im Schritt S219 beurteilt wird, dass der Benutzer eine Operation
durchgeführt
hat, um "REC"-Audiodaten auf die
Platte 90 aufzuzeichnen oder die aufgezeichneten Audiodaten
auf der Platte 90 löscht
oder anderweitig editiert ("EDIT"), wird der Schritt
S218 erreicht. Im Schritt S218 erscheint eine Warninformation auf
der Anzeigeeinheit 51, die aussagt, dass die An der Platte 90 nicht
zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt. Außerdem wird
eine Information angezeigt, die aussagt, dass Aufzeichnen nicht
verfügbar
ist, wenn der Benutzer Aufzeichnen bestimmt hat, oder das Editieren
unmöglich
ist, wenn der Benutzer Editieren angegeben hat.
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Wenn
im Schritt S219 der Benutzer versucht, den U-TOC-Bereich bei einer
Editieroperation während
der Audiodatenreproduktion zu aktualisieren, zeigt die Anzeigeeinheit 51 zwei
Informationen an: dass die Art der Platte 90 nicht zum
Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt und dass
Editieren in dieser Stufe nicht möglich ist.
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Das
heißt,
wo die Plattenart nicht den Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 befolgt, welche
durch den Schalter 50 eingestellt ist, wird kein Betrieb,
der die Information modifizieren würde, die auf der Platte 90 aufgezeichnet
ist, zugelassen.
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Es
wird nun beschrieben, wie das Format der Platte 90 geändert werden
kann. Auf der Platte 90 ist es möglich, das Format des MD1-Systems
der nächsten
Generation in das Format des aktuellen MD-Systems und umgekehrt
zu ändern.
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59 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um das
Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation in das Plattenformat
des aktuellen MD-Systems auf der Platte 90 umzuschalten.
Es sei hier angenommen, dass der Schalter 90 vorher auf den
Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation eingestellt
ist.
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Im
ersten Schritt S230 von 59 wird
die Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn
die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt s231 erreicht,
bei dem Information zunächst
vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich der Platte 90 gelesen
wird. Im Schritt S232 wird erkannt, dass die geladene Platte 90 durch
das MD1-System der nächsten
Generation formatiert wurde. Im Schritt S233 wird die Drehung der
Platte 90 angehalten.
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Im
Schritt S234 werden alle Daten, welche durch das FAT-System aufgezeichnet
und verwaltet wurden, von der Platte 90 gelöscht. Beispielsweise führt der
Benutzer eine Operation durch, um Daten zu editieren ("EDIT"), welche unter dem
FAT-Verwaltungsverfahren auf der Platte 90 aufgezeichnet
wurden, und wählt
unter der Editieralternativen einen Betrieb aus, alle Daten zu löschen ("ALL ERASE"). Im Schritt S234
wird bevorzugt, dass eine Anzeige auf der Anzeigeeinheit 51 angegeben
wird, die den Benutzer auffordert, seine Absicht zu bestätigen, um
aktuell alle Daten von der Platte 90 zu löschen.
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Wenn
alle Daten, welche unter dem FAT-Verwaltungsverfahren aufgezeichnet
wurden, von der Platte 90 gemäß der Betätigung des Benutzers gelöscht sind,
wird der Schritt S235 erreicht. Im Schritt S235 erscheint eine Information,
die aussagt, dass die geladene Platte nun zu einer leeren Platte
geworden ist, auf der Anzeigeeinheit 51.
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Auf
den Schritt S235 folgt der Schritt S236, bei dem der Benutzer den
Schalter 50 betätigt,
um den Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das aktuelle
MD-System einzustellen. Im Schritt S237 wird Information vom U-TOC-Bereich
der geladenen Platte 90 gelesen. Im Schritt S238 wird die Platte 90 als
eine Platte erkannt, welche durch das MD1-System der nächsten Generation formatiert wurde.
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Im
Schritt S239 scheint eine Information, die aussagt, dass die geladene
Platte eine leere Platte des MD1-Systems der nächsten Generation ist, auf der
Anzeigeeinheit 51. Außerdem
erscheint auf der Anzeigeeinheit 51 eine Anzeige, die den
Benutzer auffordert, ob das Format des MD1-System der nächsten Generation
zu löschen
oder nicht. Das Löschen
des Formats des MD-Systems der nächsten Generation
bedeutet das Umschalten vom Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation auf
das Plattenformat des aktuellen MD-Systems auf der geladenen Platte 90.
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Wenn
im Schritt S239 der Benutzer beurteilt, einen Betrieb zu haben,
das Plattenformat zu löschen,
wird der Schritt S240 erreicht. Im Schritt S240 wird das Format
des MD1-Systems
der nächsten
Generation auf der geladenen Platte 90 gelöscht. Beispielsweise
wird das Plattenformat gelöscht,
wobei die FAT-Information vom U-TOC-Bereich wie auch die Alarmspur
gelöscht
werden. Alternativ kann das MD1-Systemformat der nächsten Generation
gelöscht
werden, wobei die FAT-Information nicht gelöscht wird, sondern lediglich
die Alarmspur.
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Wenn
im Schritt S239 der Benutzer beurteilt hat, einen Betrieb durchgeführt zu haben,
das Plattenformat nicht zu löschen,
wird der Schritt S241 erreicht. Im Schritt S241 erscheint eine Anzeige
auf der Anzeigeeinheit 51, die den Benutzer aufmerksam macht,
den Schalter 50 zu betätigen,
um die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation
einzustellen.
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Im
Schritt S242 wird geprüft,
um zu sehen, ob der Benutzer den Betrieb ausführt, die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus
des MD1-Systems innerhalb einer vorher festgelegten Zeitperiode einzustellen.
Wenn beurteilt wird, dass der relevante Betrieb innerhalb der vorher
festgelegten Zeitperiode durchgeführt ist, wird der Schritt S243
erreicht, bei dem die Verarbeitung beendet wird und die geladene Platte 90 wie
eine leere Platte verwendbar ist, welche durch das MD1-System der
nächsten
Generation formatiert wurde. Wenn im Schritt S242 das Einstellen des
Schalters 50 nicht innerhalb der vorher festgelegten Zeitdauer
beendet ist, wird eine Ablaufzeit erkannt und die Steuerung kehrt
zurück
zum Schritt S239.
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Das
Umschalten vom Plattenformat des aktuellen MD-Systems auf das Plattenformat
des MD1-Systems der nächsten
Generation wird wie folgt durchgeführt: Zunächst wird der Schalter 50 betätigt, um
die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus des aktuellen
MD-Systems einzustellen. Es wird ein Betrieb ausgeführt, um
von der Platte 90 alle Audiodaten zu löschen, welche im Format des
aktuellen MD-Systems aufgezeichnet wurden. Dann wird die Platte 90 von
neuem durch das MD1-System der nächsten
Generation in der Weise formatiert, die früher mit Hilfe von 18 erläutert wurde.
-
Mit
den obigen Merkmalen ist das erfinderische Verfahren und die Vorrichtung
in der Lage, Audiodaten wirksam unter der Steuerung des FAT-Systems
zu verwalten, wobei ein Speicherträger verwendet wird, dessen
Spezifikationen äquivalent
denjenigen des aktuellen MD-Systems sind.
-
Obwohl
eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung unter Verwendung spezieller Merkmale beschrieben wurde,
soll verstanden sein, dass Änderungen
und Variationen durchgeführt
werden können,
ohne den Rahmen der angehängten
Patentansprüche
zu verlassen.