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DE60305094T2 - Aufzeichnungsverfahren und Vorrichtung und Editierverfahren und Vorrichtung - Google Patents

Aufzeichnungsverfahren und Vorrichtung und Editierverfahren und Vorrichtung Download PDF

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DE60305094T2
DE60305094T2 DE60305094T DE60305094T DE60305094T2 DE 60305094 T2 DE60305094 T2 DE 60305094T2 DE 60305094 T DE60305094 T DE 60305094T DE 60305094 T DE60305094 T DE 60305094T DE 60305094 T2 DE60305094 T2 DE 60305094T2
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audio data
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disk
recording
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c/o Sony Corporation Manabu Kii
c/o Sony Corporation Takashi Kawakami
c/o Sony Corporation Seiji Ohbi
c/o Sony Corporation Masato Hattori
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Sony Corp
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Sony Corp
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Aufzeichnungsverfahren und eine Vorrichtung sowie auf ein Editierverfahren und eine Vorrichtung, um eine magnetooptische Platte funktionell zu erweitern, welche durch ein herkömmliches Mini-Disc-System (MD-System) verwendbar ist, wobei die Erweiterung in einer Weise durchgeführt wird, um Kompatibilität mit dem herkömmlichen MD-System aufrechtzuerhalten.
  • Die sogenannte Mini-Disc (MD), d.h. eine magneto-optische Platte, die einen Durchmesser von 64 mm hat, die in einer Kassette untergebracht ist, hat eine weit verbreitete Akzeptanz als Speicherträger heutzutage gewonnen, auf welcher digitale Audiodaten aufgezeichnet und von dieser reproduziert werden können.
  • Bei dem MD-System wird die ATRAC-Codierung (adaptive akustische Transformationscodierung) als dessen Audiodatenkompressionsverfahren angewandt. ATRAC umfasst das Kompressionscodieren von Audiodaten, was als MDCT bezeichnet wird (modifizierte diskrete Kosinus-Transformation). Die Audiodaten werden über ein vorher festgelegtes Zeitfenster erworben. Üblicherweise werden Musikdaten durch ATRAC auf einfünftel bis einzehntel der ursprünglichen Größe komprimiert.
  • Das MD-System nutzt einen Faltungscode, der als ACIRC (fortgeschrittener Kreuzverschachtelungs-Reed-Solomon-Code) als dessen Fehlerkorrektursystem bezeichnet wird, und die EFM (Acht-auf-Vierzehn-Modulation) als deren Modulationsverfahren. Der ACIRC ist ein Faltungscode, der duale Fehlerkorrektur in Bezug auf C1- und C2-Sequenzen (in vertikaler und schräger Richtung) liefert. Das Verfahren wird dazu verwendet, einen leistungsfähigen Fehlerkorrekturprozess in Bezug auf sequentielle Daten, beispielsweise Audiodaten auszuführen. Ein Nachteil von ACIRC ist der, dass er eine Verknüpfungssektoranordnung für Datenaktualisierungszwecke erfordert. Der ACIRC und EFM sind grundsätzlich die gleichen wie diejenigen, die bei einem herkömmlichen Compact-Disc-System (CD-System) verwendet werden.
  • Zur Musikdatenverwaltung nutzt das MD-System die U-TOC (Benutzer-TOC(Inhaltstabelle)). Insbesondere ist ein U-TOC-Bereich auf einer Innenseite eines beschreibbaren Bereichs der Platte eingerichtet. Für das aktuelle MD-System bildet U-TOC die Spurtitelse quenz (Audiospur/Datenspur) und die Verwaltungsinformation, die aktualisiert wird, um das Aufzeichnen oder das Löschen dieser Spuren zu bewältigen. Bei dem U-TOC-Verfahren wird jede Spur (d.h., Teile, welche jede Spur bilden) hinsichtlich der Startposition, der Endposition und der Moduseinstellungen verwaltet.
  • Die Platte für das MD-System ist klein, preiswert und bietet gute Eigenschaften, wenn sie durch das System verwendet wird, um Audiodaten aufzuzeichnen oder zu reproduzieren. Diese Vorteile haben es ermöglicht, dass das MD-System eine weit verbreitete Marktakzeptanz gewonnen hat.
  • Wie durch die Erfinder erkannt wurde, haben die MD-Systeme nicht völlig ihr Potential auf dem Markt erzielt, da sie nicht mit Allgemeinzweck-Computern, beispielsweise Personalcomputern kompatibel sind. Außerdem nutzen herkömmliche MD-Systeme andere Dateiverwaltungsverfahren als die Systeme auf Basis von FAT (Dateizuordnungstabelle), welche bei Personalcomputern verwendet werden.
  • Mit der allgemeineren Verwendung von Personalcomputern und Vernetzung auf PC-Basis werden immer mehr Audiodaten über Netzwerke auf PC-Basis verbreitet. Heutzutage ist es allgemeine Praxis für den Benutzer eines Personalcomputers, diesen als Audioserver zu verwenden, von dem beliebte Musikdateien in eine tragbare Datenwiedergabevorrichtung zur Musikwiedergabe heruntergeladen werden. Wie durch die Erfinder erkannt wurde, ist, da das herkömmliche MD-System nicht völlig mit Personalcomputern kompatibel ist, ein neues MD-System wünschenswert, welches ein Allgemeinzweck-Verwaltungssystem annehmen würde, beispielsweise ein FAT-System, um die PC-Kompatiblität zu verbessern.
  • Wie in White, R., erläutert ist: "How Computers Work, Millennium Edition" Que Corporation, beispielsweise Seite 146 und 158, 1999, wobei der gesamte Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird, wird die FAT durch den Plattenantrieb auf einem bestimmten Plattensektor gebildet, beispielsweise dem Sektor 0. Der Ausdruck "FAT" (oder "FAT-System") wird hier allgemein dazu verwendet, verschiedene Dateisysteme auf PC-Basis zu beschreiben, wobei beabsichtigt ist, die spezifischen Dateisysteme auf FAT-Basis abzudecken, die bei DOS verwendet werden, VFAT (virtuelles FAT), welche bei Windows 95/98 verwendet werden, FAT 32, welches bei Windows 98JME/2000 verwendet wird, wie auch NTFS (NT-Dateisystem); manchmal New Technology File System), welches das Dateisystem ist, welches beim Betriebssystem von Windows NT verwendet wird, oder optional beim Betriebssystem von Windows 2000, um Dateien auf Lese-/Schreibplatten zu speichern und wiederaufzufinden. NTFS ist das Windows NT äquivalent zur Windows 95-Dateizuordnungstabelle (FAT) und dem OS/2-High Performance-Dateisystem (HPFS).
  • Ein höherer Grad an Kompatibilität mit Personalcomputern bedeutet ein gesteigertes Risiko von nicht autorisiertem Kopieren von durch Copyright geschützte Arbeiten, was wiederum bessere Verfahren erfordert, um einen Schutz gegen nicht erlaubtes Kopieren von Audioarbeiten zu bieten. Ein technologischer Weg zum Bekräftigen von Copyright-Gesetzen schließt das Verschlüsseln der Audioarbeiten ein, wenn diese aufgezeichnet werden. Es ist außerdem wünschenswert, dass Musiktitel und Künstlernamen, welche auf der Platte aufgezeichnet sind, in einer effizienteren Weise als zurzeit verwaltet werden.
  • Die US-A 5 444 687 offenbart ein Verfahren und eine Einrichtung, um zufallsmäßig auf eine optische Platte, auf welcher Daten aufgezeichnet sind oder auf dieser aufzuzeichnen sind, mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit zuzugreifen, wobei die optische Platte mit einer im Wesentlichen konstanten Umdrehungszahl pro Zeiteinheit gedreht wird, und wobei auf diese optische Platte auf der Basis eines Taktsignals zugegriffen wird, dessen Frequenz sich gemäß einer Zugriffsposition ändert (d.h., der Leseposition oder der Schreibposition). Da zufallsmäßiges Zugreifen in einem Zustand durchgeführt wird, bei dem die optische Platte mit einer im Wesentlichen konstanten Umdrehungszahl pro Zeiteinheit gedreht wird, ist es nicht notwendig, beim Zugreifen zu warten, bis eine stabile Umdrehungszahl erreicht wird, sondern die Wartezeit wird lediglich durch die Zeit bestimmt, die zum Bewegen des Lesekopfs erforderlich ist. Dies ermöglicht, dass die Wartezeit reduziert wird und dadurch das Zugreifen auf die optische Platte mit hoher Geschwindigkeit realisiert wird.
  • Die EP-A 0 613 135 beschäftigt sich mit einer optischen Plattevorrichtung zum Aufzeichnen oder Reproduzieren von Daten auf oder von einer optischen Platte, die eine Fehlerkorrektureinrichtung aufweist, um Daten auf n Sektoren von Benutzerdaten fehler-zu-korrigieren und hinzugefügte Subdaten von m Sektoren in einer CIRC-Fehlerkorrekturweise; und einer Einrichtung zum Aufzeichnen oder Reproduzieren der Daten, welche in einer CIRC-Fehlerkorrekturweise fehler-korrigiert wurden, auf oder von der optischen Platte in Einheiten von (1 + n + m) Sektoren, wobei 1 die Anzahl von Verknüpfungssektoren zeigt und v2 die Lineargeschwindigkeit der Platte ist, wenn die Platte, die mit einer vorher festgelegten räumlichen Frequenz formatiert ist, mit einem Audioeingangssignaleinrichtung und einer Audioausgangssignaleinrichtung kommuniziert. Eine Servosteuerung des Plattenantriebs wird unter der Steuerung einer Steuerung in einem Computersystem betrieben, so dass die Lineargeschwindigkeit gleich dem (1 + m + n)/n-fachen der vorher festgelegten Geschwindigkeit v2 ist. Somit kann eine optische Plattenvorrichtung eine beschreibbare MD als Multimediasystem-Großspeicher nutzen, beispielsweise wie eine CD-ROM oder dgl..
  • Die DE-A 19 722 466 beschreibt ein Komponentensystem, welches einen Aufzeichnungs- und einen Wiedergabeblock aufweist, gemäß dem ein allgemeiner Signalverarbeitungsabschnitt oder elektronische Komponenten wie ein Speicher oder eine Systemsteuerung gemeinsam installiert sind, um die Größe der Einrichtung zu reduzieren, in der die Komponenten installiert sind. Das Beschreiben einer MD wird so ausgeführt, dass die Systemsteuerung die notwendige Steuerung einer Servosteuerung ausführt, um zu initialisieren, dass das MD-Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuersystem einen Aufzeichnungsbetrieb einer foto-magnetischen Platte ausführt. Der Aufzeichnungsbetrieb für die foto-magnetische Platte wird periodisch durchgeführt, bis die Daten, welche in einem Puffer angesammelt sind, eine vorher festgelegte gesammelte Datenmenge erreichen.
  • Das aktuelle MD-System nutzt eine Platte mit einer Speicherkapazität von ungefähr 160 MB, welche, wie durch die Erfinder erkannt wird, für die Erfordernisse des Benutzers zur Datenspeicherung nicht immer ausreichend ist. Es ist somit wünschenswert, dass die Speicherkapazität einer neuen Platte angehoben wird, während diese mit dem aktuellen MD-System abwärts kompatibel verbleibt.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obigen und weiteren Mängel des Standes der Technik zu überwinden, und ein Verfahren zum Aufzeichnen von Daten bereitzustellen, um Audiodaten durch Integration des FAT-Systems in Bezug auf MD-Träger wirksam zu verwalten. Alternativ können andere Trägerformate ebenso im Licht der Lehre der vorliegenden Offenbarung verwendet werden. Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, welches die Merkmale nach Patentanspruch 1 hat. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Obwohl eine "Zusammenfassung" ausgewählter Merkmale der Erfindung unten angegeben sind, ist diese Zusammenfassung nicht dazu da, eine erschöpfende Auflistung aller neuen Eigenschaften und Attributkombinationen der vorliegenden Erfindung zu sein. Diese Zusammenstellung soll auch nicht dazu dienen, unabhängig von anderen Merkmalen der vorliegenden Erfindung ausgedacht zu sein.
  • Beim Ausführen der Erfindung und gemäß einem Gesichtspunkt wird ein Verfahren zum Aufzeichnen von Daten bereitgestellt, welche von einer ersten Vorrichtung zu einer zweiten Vorrichtung übertragen werden, wobei die erste Vorrichtung mehrere Datenarten einschließlich Audiodaten aufweist, welches folgende Schritte aufweist:
    Veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in der ersten Vorrichtung gehalten wird, einen Plattenspeicherträger in der zweiten Vorrichtung verwaltet, wenn die erste Vorrichtung und die zweite Vorrichtung miteinander verbunden sind; wodurch, wenn Audiodaten auf dem Plattenaufzeichnungsträger aufgezeichnet sind, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems ausgeführt wird, und ein Bereich, der aus mindest einer vorher festgelegten Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken besteht, auf der Basis eines zweiten Verwaltungssystems zugeteilt wird, welches in der zweiten Vorrichtung gehalten ist, und welches eine Aufeinanderfolge von Datenaufzeichnungssegmenten begrenzt, wenn bestimmt wird, dass Daten, welche von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen werden, auf dem Speicherträger aufgezeichnet werden sollen; und
    wodurch, wenn allgemeine Daten, welche nicht Audiodaten sind, auf dem Plattenspeicherträger aufgezeichnet werden, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems ausgeführt wird, und die Daten auf dem Speicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems aufgezeichnet werden; und
    Aufzeichnen der Audiodaten auf dem Speicherträger durch die Aufzeichnungsblö cke.
  • Ein Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieses einen Schritt zum Aufzeichnen der Daten auf dem Speicherträger unter dem zweiten Verwaltungssystem auf der Basis eines Schreibanforderungsbefehls aufweist, der von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen wird.
  • Ein weiteres Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieses außerdem die Schritte aufweist, Software-Instruktionen auszuführen, welche in einer Speichereinrichtung innerhalb des ersten Geräts gespeichert sind, um so den Schreibanforderungsbefehl auszugeben, um Audiodaten, welche in der Speichereinrichtung gespeichert sind, auf dem Speicherträger als Antwort auf einen durch einen Benutzer betriebene Instruktion aufzuzeichnen; Übertragen des Schreibanforderungsbefehls von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung; Auslesen der Audiodaten von der Speichereinrichtung; Ausführen weiterer Software-Instruktionen, um somit die Audiodaten zu komprimieren und die komprimierten Audiodaten auszugeben; Übertragen der komprimierten Audiodaten von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung; und Aufzeichnen – in der zweiten Vorrichtung – der komprimierten Audiodaten auf dem Speicherträger unter dem zweiten Verwaltungssystem gemäß dem Schreibanforderungsbefehl.
  • Ein noch weiteres Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieses außerdem die Schritte aufweist,
    Suchen nach freien Bereichen, die zumindest eine vorher festgelegte reale Länge haben, auf der Basis des zweiten Verwaltungssystems, welches konfiguriert ist, eine Datei, welche auf dem Speicherträger gespeichert ist, zu verwalten;
    Erzeugen eines Spur-Deskriptors, der ein Attribut einer Spur hat, und eines Verschlüsselungsschlüssels, der konfiguriert ist, die komprimierten Audiodaten, welche auf dem Speicherträger zu speichern sind, zu verschlüsseln;
    Erzeugen eines Teil-Deskriptors, der eine Teilzeigerinformation hat, die auf die Datei zeigt;
    Aufzeichnen – als verschlüsselte komprimierte Audiodaten – der komprimierten Audiodaten, welche mit dem Verschlüsselungsschlüssel verschlüsselt wurden, in den freien Bereichen;
    Verbinden der freien Bereiche, wo die verschlüsselten komprimierten Audiodaten aufgezeichnet werden, mit einem Ende der Datei, die durch das zweite Verwaltungssystem verwaltet wird, unter dem zweiten Verwaltungssystem;
    Aufzeichnen der Teilzeigerinformation, die auf die freien Bereiche zeigt, wo die verschlüsselten komprimierten Audiodaten im Teil-Deskriptor aufgezeichnet sind;
    Aufzeichnen eines Verschlüsselungsschlüssels, um somit später Entschlüsselung der verschlüsselten komprimierten Audiodaten zu ermöglichen, und der Zeicheninformation;
    welche auf den Teil-Deskriptor im Spur-Deskriptor zeigt; und
    Aufzeichnen einer Spurnummer, die auf den Spur-Deskriptor in einer Wiedergabeordnungstabelle zeigt, welche eine Wiedergabeordnung von mehreren Spuren hat.
  • Ein Merkmal des ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das zweite Verwaltungssystem so aufgebaut ist, aufeinanderfolgende freie Bereiche zu suchen, die zumindest eine reale Länge von 64 Kilobytes multipliziert mit 4 haben.
  • Ein zweiter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Aufzeichnungsverfahren in einer Aufzeichnungsvorrichtung, umfasst die Schritte, um zu veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem, welche in einer weiteren Vorrichtung enthalten ist, einen Speicherträger verwaltet, der in die Aufzeichnungsvorrichtung geladen ist, wenn die Aufzeichnungsvorrichtung und die weitere Vorrichtung miteinander verbunden sind; und das Aufzeichnen von Daten auf dem Speicherträger auf der Basis eines zweiten Verwaltungssystems, welches in der Aufzeichnungsvorrichtung enthalten ist und welches die Verkettung von Datenaufzeichnungssegmenten begrenzt, wenn Daten, die von der anderen Vorrichtung zur Aufzeichnungsvorrichtung übertragen werden, auf dem Aufzeichnungsträger aufzuzeichnen sind.
  • Ein dritter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Editierverfahren, welches die Schritte aufweist, zu bewirken, dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in der ersten Vorrichtung enthalten ist, einen Speicherträger verwaltet, der in die zweiten Vorrichtung geladen ist, wenn eine erste Vorrichtung und eine zweite Vorrichtung miteinander verbunden sind; und das Löschen des Teils der Datei auf der Basis des zweiten Verwaltungssystems, welche in der zweiten Vorrichtung enthalten ist, wenn die erste Vorrichtung instruiert, dass ein Teil der Datei aus dem Speicherträger gelöscht wird, der in die zweite Vorrichtung geladen ist.
  • Ein Merkmal des dritten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht außerdem darin, dass dies die Schritte aufweist, die Spurinformation entsprechend einer vorher testgelegten Spur von einer Wiedergabeordnungstabelle zu erhalten, die mehrere Spurinformationen hat, die entsprechend auf einen Spurdeskriptor in einer Spurinformationstabelle zeigen; das Erlangen eines Spurdeskriptors, der durch die Spurinformation bezeichnet wird, von der Spurinformationstabelle, wobei der Spurdeskriptor einen Entschlüsselungsschlüssel aufweist, der einer Spur entspricht, und Zeigerinformation, welche auf eine von mehreren Teildeskriptoren in einer Teilinformationstabelle zeigt; Lesen eines Teildeskriptors entsprechend der Zeigerinformation im Spurdeskriptor; Lesen eines Teils der Datei gemäß der Teilzeigerinformation im Teildeskriptor, wobei die Teilzeigerinformation auf den Teil der Datei zeigt; und Entschlüsseln mit dem Entschlüsselungsschlüssel den Teil der Datei.
  • Ein weiteres Merkmal des dritten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieses die Schritte aufweist, zumindest den Spurdeskriptor von der zweiten Vorrichtung zur ersten Vorrichtung zu übertragen; einen Löschanforderungsbefehl und eine Spuridentifikation, die von der ersten Vorrichtung zu löschen ist, zur zweiten Vorrichtung zu übertragen; Spurinformation entsprechend der Spur, welche von der Wiedergabeordnungstabelle zu löschen ist, zu erlangen; einen Spurdeskriptor, der durch die Spurinformation von der Spurinformationstabelle bestimmt wird, zu erlangen; eine Wiedergabereihenfolge einer Spur, für die festgelegt ist, nachdem die Spur wiedergegeben ist, gelöscht zu werden; den Teildeskriptor entsprechend der Zeigerinformation im Spurdeskriptor zu lesen; einen Datenblock als Teil der Datei zu trennen, welche durch die Teilzeigerinformation im Teildeskriptor spezifiziert ist, von der Datei auf dem zweiten Verwaltungssystem, und Befreien des Datenblocks auf dem zweiten Verwaltungssystem; Befreien des Teildeskriptors auf dem Dateisystem; und Befreien des Spurdeskriptors auf dem Dateisystem.
  • Ein vierter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Editierverfahren in einer Editiervorrichtung, welches die Schritte aufweist, zu veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in einer anderen Vorrichtung enthalten ist, einen Speicherträger verwaltet, der in die Editiervorrichtung geladen ist, wenn die Editiervorrichtung und eine weitere Vorrichtung miteinander verbunden sind; und das Löschen des Teil der Datei auf Basis eines zweiten Verwaltungssystems, welches in der Editiervorrichtung enthalten ist, wenn die andere Vorrichtung einen Teil der Datei instruiert, von dem Speicherträger gelöscht zu werden, der in die Editiervorrichtung geladen ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden eine Spurinformationsdatei und eine Audiodatendatei auf einer Platte erzeugt, die als Speicherträger dient. Dies sind die Dateien, die durch das sogenannte FAT-System verwaltet werden.
  • Die Audiodatendatei ist eine Datei, welche mehrere Audiodatenfelder beherbergt. Gesehen vom FAT-System aus erscheint die Audiodatendatei, eine sehr große Datei zu sein. Die Zusammensetzung dieser Datei ist in Teile unterteilt, so dass Audiodaten als ein Satz dieser Teile gehandhabt werden.
  • Die Spurinformationsdatei ist eine Datei, welche verschiedene Arten an Information beschreibt, um die Audiodaten, die in der Audiodatendatei enthalten sind, zu verwalten. Die Spurindexdatei besteht aus einer Wiedergabeordnungstabelle, einer Programmwiedergabe-Ordnungstabelle, einer Gruppeninformationstabelle, einer Spurinformationstabelle, einer Teilinformationstabelle und einer Namentabelle.
  • Die Wiedergabereihenfolgetabelle zeigt die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion, welche durch Voreinstellung definiert ist. Damit enthält die Wiedergabereihenfolgetabelle Information, welche Verknüpfungen zu Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern (beispielsweise Musiktitelnummern) in der Spurinformationstabelle zeigt.
  • Die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle enthält die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion, welche durch den individuellen Benutzer definiert ist. Damit beschreibt die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle programmierte Spurinformation, welche Verknüpfungen zu den Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern zeigt.
  • Die Gruppeninformationstabelle beschreibt Information über Gruppen. Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren, die mehrere Spurnummern haben, definiert, oder als ein Satz von einer oder mehreren Spuren mit programmierten Serienspurnummern.
  • Die Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, die Musiktitel zeigen. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren, welche Spuren (Musiktitel) zeigen. Jeder Spurdeskriptor beschreibt ein Codiersystem, Copyright-Verwaltungsinformation, Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation, Zeigerinformation, die auf die Teilnummer zeigt, die als Eintrag zum Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, einen Künstlernamen, einen Titelnamen, eine ursprüngliche Titelreihenfolgeinformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die in Frage stehende Spur.
  • Die Teilinformationstabelle beschreibt Zeiger, die es erlauben, dass Teilnummern auf aktuelle Musiktitelstellen zeigen. Insbesondere besteht die Teilinformationstabelle aus Teildeskriptoren, die individuellen Teilen entsprechen. Einträge der Teildeskriptoren werden von der Spurinformationstabelle bestimmt. Jeder Teildeskriptor besteht aus einer Startadresse und einer Endadresse des in Frage stehenden Teils in der Audiodatendatei, und einer Verknüpfung zum nächsten Teil.
  • Wenn gewünscht wird, dass Audiodaten von einer bestimmten Spur reproduziert werden, wird Information über die bezeichnete Spurnummer aus der Wiedergabereihenfolgetabelle abgerufen. Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die Audiodaten wiederzugeben sind, wird dann erworben.
  • Schlüsselinformation wird dann aus dem anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle erlangt, und der Teildeskriptor, welcher den Bereich zeigt, der die Eintragsdaten enthält, wird erlangt. Aus dem Teildeskriptor wird Zugriff auf die Stelle in der Audiodatendatei des ersten Teils gewonnen, der die gewünschten Audiodaten enthält, und Daten werden aus der zugegriffenen Stelle abgerufen. Die reproduzierten Daten von der Stelle werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation für die Audiodatenreproduktion verwendet. Wenn der Teildeskriptor eine Verknüpfung zu einem anderen Teil hat, wird auf den verknüpften Teil zugegriffen, und die obigen Schritte werden wiederholt.
  • Diese und weiteren Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus der Beschreibung ersichtlich, die in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hergenommen wird, in denen:
  • 1 eine erläuternde Ansicht einer Platte zur Verwendung bei dem MD1-System der nächsten Generation ist;
  • 2 eine erläuternde Ansicht eines beschreibbaren Bereichs auf der Platte ist, zur Verwendung bei dem MD1-System der nächsten Generation;
  • 3A und 3B erläuternde Ansichten einer Platte sind, zur Verwendung bei einem MD2-System der nächsten Generation;
  • 4 eine erläuternde Ansicht eines beschreibbaren Bereichs auf der Platte zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 5 eine erläuternde Ansicht eines Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 6 eine weitere erläuternde Ansicht des Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 7 eine weitere erläuternde Ansicht eines Fehlerkorrektur-Codeverfahrens zur Verwendung bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines Plattenbereichs ist, die zeigt, wie ein Adresssignal unter Verwendung von Wobbelung erzeugt wird;
  • 9 eine erläuternde Ansicht eines ADIP-Signals zur Verwendung bei dem aktuellen MD-System und dem MD1-System der nächsten Generation ist;
  • 10 eine weitere erläuternde Ansicht des ADIP-Signals zur Verwendung bei dem aktuellen MD-System und dem MD1-System der nächsten Generation ist;
  • 11 eine erläuternde Ansicht eines ADIP-Signals zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 12 eine weitere erläuternde Ansicht des ADIP-Signals zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 13 eine schematische Ansicht ist, welche Beziehungen zwischen dem ADIP-Signal und Rahmen für das aktuelle MD-System und das MD1-System der nächsten Generation zeigt;
  • 14 eine schematische Ansicht ist, die Beziehungen zwischen dem ADIP-Signal und Rahmen für das MD1-System der nächsten Generation zeigt;
  • 15 eine erläuternde Ansicht eines Steuersignals zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation ist;
  • 16 ein Blockdiagramm einer Plattenansteuereinheit ist;
  • 17 ein Blockdiagramm einer Trägeransteuereinheit ist;
  • 18 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um eine MD1-Platte der nächsten Generation zu initialisieren;
  • 19 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um eine MD2-Platte der nächsten Generation zu initialisieren;
  • 20 eine erläuternde Ansicht eines Signalaufzeichnungs-Bitmap ist;
  • 21 ein Flussdiagramm von Schritten zum Lesen von Daten von einem FAT-Sektor ist;
  • 22 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um Daten auf einen FAT-Sektor zu schreiben;
  • 23 ein Flussdiagramm von Schritten ist, bei denen die Plattenansteuereinheit alleine Daten von einem FAT-Sektor liest;
  • 24 ein Flussdiagramm von Schritten ist, bei denen die Plattenansteuereinheit alleine Daten auf einen FAT-Sektor schreibt;
  • 25 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
  • 26 ein weiteres Flussdiagramm von Schritten ist, um das Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
  • 27 ein weiteres Flussdiagramm von Schritten ist, um das Signalaufzeichnungs-Bitmap zu erzeugen;
  • 28 eine erläuternde Ansicht eines ersten Beispiels eines Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 29 eine erläuternde Ansicht einer Audiodatendatei zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 30 eine erläuternde Ansicht einer Spurindexdatei zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 31 eine erläuternde Ansicht einer Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 32 eine erläuternde Ansicht einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 33A und 33B eine erläuternde Ansichten einer Gruppeninformationstabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 34A und 34B erläuternde Ansichten einer Spurinformationstabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 35A und 35B erläuternde Ansichten einer Teilinformationstabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 36A und 36B erläuternde Ansichten einer Namentabelle zur Verwendung bei dem ersten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 37 eine erläuternde Ansicht einer typischen Verarbeitung ist, die durch das erste Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird;
  • 38 eine erläuternde Ansicht ist, die zeigt, wie auf jeden Namenschlitz in der Namentabelle von mehreren Zeigern zugegriffen wird;
  • 39A und 39B erläuternde Ansichten eines Prozesses sind, der durch das erste Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird, um Teile von der Audiodatendatei zu löschen;
  • 40 eine erläuternde Ansicht eines zweiten Beispiels des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 41 eine erläuternde Ansicht einer Audiodatendatei zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 42 eine erläuternde Ansicht einer Spurindexdatei zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 43 eine erläuternde Ansicht einer Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 44 eine erläuternde Ansicht einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ist;
  • 45A und 45B erläuternde Ansichten einer Gruppeninformationstabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 46A und 46B erläuternde Ansichten einer Spurinformationstabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 47A und 47B erläuternde Ansichten einer Namentabelle zur Verwendung bei dem zweiten Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems sind;
  • 48 eine erläuternde Ansicht einer typischen Verarbeitung, welche durch das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems durchgeführt wird, ist;
  • 49 eine erläuternde Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems ein Dateidatenfeld in mehrere Indexbereiche unter Verwendung eines Indexschemas unterteilt;
  • 50 eine erläuternde Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems Spuren unter Verwendung des Indexschemas verbindet;
  • 51 eine erläuternde Ansicht ist, die zeigt, wie das zweite Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems Spuren unter Verwendung eines anderen Schemas verbindet;
  • 52A und 52B erläuternde Ansichten sind, die beispielhaft zeigen, wie Veraltungsautorität zwischen einem Personalcomputer und einer Plattenansteuereinheit, die damit verbunden ist, in Abhängigkeit von der Art der Daten, die auf eine Platte zu schreiben sind, welche in die Ansteuereinheit geladen ist, bewegt wird;
  • 53A, 53B und 53C erläuternde Ansichten sind, die eine Audiodatenausprüf-Prozedur zeigen;
  • 54 eine schematische Ansicht ist, die als Konzept zeigt, wie das MD1-System der nächsten Generation und das MD-System miteinander in der Plattenansteuereinheit existieren können;
  • 55 eine externe Ansicht einer tragbaren Plattenansteuereinheit ist;
  • 56 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche durch die Plattenansteuereinheit beim Formatieren einer darin geladenen Platte ausgeführt werden;
  • 57 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche durch die Plattenansteuereinheit beim Formatieren einer jungfräulichen Platte, die darin geladen ist, ausgeführt werden;
  • 58 ein Flussdiagramm von Schritten ist, welche durch die Plattenansteuereinheit beim Aufzeichnen von Audiodaten auf eine Platte, die darauf geladen ist, ausgeführt werden; und
  • 59 ein Flussdiagramm von Schritten ist, um vom Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation auf das Plattenformat des aktuellen MD-Systems umzuschalten.
  • Die folgende Beschreibung wird in die folgenden zehn Abschnitte unterteilt:
    • 1. Übersicht über das Aufzeichnungssystem
    • 2. Platten
    • 3. Signalformate
    • 4. Aufbau des Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
    • 5. Initialisierung der MD1- und MD2-Platten der nächsten Generation
    • 6. Erstes Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
    • 7. Zweites Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
    • 8. Betrieb während der Verbindung mit dem Personalcomputer
    • 9. Beschränkungen des Kopierens von Audiodaten von der Platte
    • 10. Koexistenz des MD1-Systems der nächsten Generation mit dem aktuellen MD-System
  • 1. Übersicht über das Aufzeichnungssystem
  • Die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet eine magneto-optische Platte als ihren Aufzeichnungsträger. Die realen Attribute, beispielsweise der Formfaktor der Platte sind im Wesentlichen ähnlich der Platte, die bei sogenannten MD-Systemen (Mini-Disc-Systemen) verwendet werden. Die Daten, die auf der Platte aufgezeichnet sind, und wie die Daten auf der Platte angeordnet sind, sind gegenüber einer herkömmlichen MD jedoch verschieden. Insbesondere verwendet die erfinderische Vorrichtung ein FAT-System (Dateizuordnungstabellensystem) als ihr Dateiverwaltungssystem, um Inhaltsdaten, beispielsweise Audiodaten aufzuzeichnen oder zu reproduzieren, so dass die Kompatibilität mit existierenden Personalcomputern sichergestellt ist. Wiederum wird der Ausdruck "FAT" (oder "FAT-System" hier allgemein verwendet, um verschiedene Dateisysteme auf PC-Basis zu beschreiben, wobei beabsichtigt ist, die spezifische FAT-Struktur zu beschreiben, die bei DOS verwendet wird, VFAT (virtuelles FAT), was bei Windows 95/98 verwendet wird, FAT 32, welches bei Windows 98/ME/2000 verwendet wird auch NTFS (NT-Dateisystem; manchmal New Technology-File-System), welches das Dateisystem ist, welches beim Betriebssystem von Windows NT verwendet wird, oder optional bei Windows 200, um Dateien auf einer Lese-/Schreibplatte zu speichern und abzurufen. Verglichen mit dem herkömmlichen MD-System hat die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung nach der Erfindung ein verbessertes Fehlerkorrektursystem und eine fortschrittliche Modulationstechnik, die ausgebildet ist, die Dateispeicherkapazität anzuheben und die Datensicherheit zu vergrößern. Außerdem verschlüsselt die erfinderische Vorrichtung Inhaltsdaten und trifft Maßnahmen, illegal Kopieren von Daten zu verhindern, und sichert Copyrightschutz für die Inhaltsdaten zu.
  • Allgemein gibt es zwei Arten von Ausführungen, nämlich MD1 und MD2, die durch die Erfinder für das MD-System der nächsten Generation entwickelt wurden. Die MD1-Ausführungen umfassen die Verwendung der gleichen Platte (d.h., realer Träger) wie den, der aktuell durch das existierende MD-System verwendet wird. Bei den MD2-Ausführungen wird eine Platte verwendet, welche einen gleichen Formfaktor hat, und ist äußerlich identisch mit der Platte des aktuellen MD-Systems, wobei jedoch eine magnetische Superauflösungs-Technik (MSR) verwendet wird, um die Aufzeichnungsdichte in der Linearrichtung zu steigern, wodurch die Speicherkapazität angehoben wird.
  • Das aktuelle MD-System nutzt als ihren Speicherträger eine magneto-optische Platte mit einem Durchmesser von 64 mm, die in einer Kassette untergebracht ist. Die Platte hat eine Dicke von 1,2 mm und ein Mittelloch mit einem Durchmesser von 11 mm. Die Kassette hat ein Maß von 68 mm × 72 mm × 5 mm.
  • Die Abmessung und die Form der Platten und der Kassetten sind gleich wie beim MD1- und beim MD2-System der nächsten Generation. Auf beiden MD1- und MD2-Platten ist die Startposition des Einlaufbereichs die gleiche wie beim aktuellen MD-System, d.h., dass bei 29 mm gestartet wird.
  • Für das MD2-System der nächsten Generation wird vorgeschlagen, dass die Spurteilung in einem Bereich von 1,2 μm bis 1,3 μm (beispielsweise 1,24 μm) liegt. Für das MD1-System der nächsten Generation, wobei die Platte strukturell identisch mit der des aktuellen MD-Systems ist, wird die Spurteilung auf 1,6 μm festgelegt. Die Bitlänge wird auf 0,44 μm/Bit für die MD1-Platte der nächsten Generation festgelegt und für die MD2-Platte auf 0,16 μm Bit vorgeschlagen. Die Redundanz wird auf 20,50% für sowohl die MD1-Platte als auch die MD2-Platte der nächsten Generation festgelegt.
  • Die MD2-Platte der nächsten Generation ist eingerichtet, ihre Speicherkapazität in der linearen Richtung zu steigern, wobei auf das magnetische Superauflösungsverfahren zurückgegriffen wird. Das MSR-Verfahren nimmt den Vorteil eines speziellen Phänomens auf der Platte in Anspruch. Das heißt, dass eine Durchtrennschicht magnetisch neutral wird, wenn eine spezielle Temperatur erreicht wird, was ermöglicht, dass magnetische Wände, die zur regenerativen Schicht übertragen werden, sich in einer Weise bewegen, dass unendliche Markierungen deutlich größer unter einem Strahlenfleck sichtbar sind.
  • Das heißt, dass die MD2-Platte der nächsten Generation aus einer Magnetschicht besteht, welche als Aufzeichnungsschicht zum Aufzeichnen von zumindest Daten wirkt, über eine Durchtrennschicht und über eine Magnetschicht zur Datenregeneration, wobei alle auf einem transparenten Substrat aufgebracht sind. Die Durchtrennschicht dient als Schicht, welche geschaltete Verbindungskraft reguliert. Wenn eine spezielle Temperatur erreicht wird, wird die Durchtrennschicht magnetisch neutral, damit die Magnetwände, die in der Aufzeichnungsschicht übertragen werden, in die regenerative Magnetschicht verschoben werden. Dies erlaubt, dass unendliche Markierungen unter dem Strahlenfleck sichtbar werden. Zur Datenaufzeichnung wird ein Laserimpuls-Magnetfeld-Modulationsverfahren angewandt, um winzige Markierungen auf der Platte zu erzeugen.
  • Auf der MD2-Platte der nächsten Generation werden die Gräben tiefer ausgeführt als bei einer herkömmlichen MD-Platte, und deren Gradient ist ebenfalls steiler, um so die Außerspurgrenzen zu verbessern und das land-induzierte Übersprechen, Wobbelsignal-Übersprechen und Fokussierungsverluste zu reduzieren. Beispielsweise liegen die Gräben in einem eingeschlossenen Bereich in einer Tiefe von 160 nm bis zu 180 nm, der Grabengradient liegt in einem Bereich von 60 bis 70° und die Grabenbreite liegt in einem Bereich von 600 nm bis 700 nm auf der MD2-Platte der nächsten Generation.
  • Als Teil ihrer optischen Ausführungen hat die MD1-Platte der nächsten Generation eine Laserwellenlänge λ, welche auf 780 nm festgelegt ist, und ihre numerische Apertur NA beträgt 0,45 für eine Objektivlinse in einem optischen Kopf. In gleicher Weise hat die MD2-Platte der nächsten Generation eine Laserwellenlänge λ, die ebenfalls auf 780 nm festgelegt ist, und ihre numerische Apertur NA liegt bei 0,45 für die Objektivlinse im optischen Kopf.
  • Sowohl das MD1-System als auch das MD2-System der nächsten Generation verwenden das sogenannte Grabenaufzeichnungssystem als ihr Aufzeichnungsverfahren. Das heißt, dass Gräben über der Plattenfläche als Spuren zum Zwecke der Aufzeichnung und Reproduktion gebildet sind.
  • Als ihr Fehlerkorrektur-Codesystem nutzt das existierende MD-System einen Faltungscode auf Basis von ACIRC (fortschrittlicher Querverschachtelungs-Reed-Solomon-Code). Im Gegensatz dazu verwenden die MD1- und MD2-Systeme der nächsten Generation einen Blockbeendigungscode, der RS-LDC (Reed-Solomon-Langabstandscode) mit BIS (Burst Indicator Subcode) kombiniert. Die Verwendung des Blockbeendigungs-Fehlerkorrekturcodes beseitigt die Notwendigkeit zum Verknüpfen von Sektoren. Bei dem Fehlerkorrekturverfahren, welches LDC mit BIS kombiniert, wird die Lage eines Burstfehlers, der auftreten kann, durch BIS ermittelt. Die Fehlerstelle wird beim Erlangen des LDC-Codes verwendet, um Löschkorrektur auszuführen.
  • Als Adressierungssystem wird das sogenannte Wobbelgrabensystem angewandt, wodurch eine einzelne Spiralnut gebildet wird, wobei beide Seiten des Grabens durch Wobbelungen flankiert sind, die als Adressinformation eingerichtet sind. Diese Art von Adressierungssystem wird als ADIP (Adresse in Vornut) bezeichnet. Das aktuelle MD-System und die MD1- und MD2-Systeme der nächsten Generation unterscheiden sich in der Lineardichte. Während das aktuelle MD-System als ihren Fehlerkorrekturcode einen Faltungscode anwendet, der als ACIRC bezeichnet, werden das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation so festgelegt, den Blockabschlusscode, der LDC und BIS kombiniert, zu verwenden. Als Ergebnis unterscheiden sich das aktuelle MD-System und das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation hinsichtlich der Redundanz und haben unterschiedliche Relativpositionen zwischen ADIP und den Daten. Aus diesen Gründen handhabt das MD1-System der nächsten Generation, wobei dessen reale Platte strukturell identisch mit der des aktuellen MD-Systems ist, das ADIP-Signal in einer Weise, die gegenüber dem aktuellen MD-System verschieden ist. Das MD2-System der nächsten Generation ist so festgelegt, seine ADIP-Signalausbildungen zur besseren Befolgung mit den MD2-Ausführungen der nächsten Generation zu modifizieren.
  • Bei dem aktuellen MD-System wird EFM (8-auf-14-Modulation) als deren Modulationssystem angewandt, während das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation RLL (1, 7) PP (RLL, Lauflängen-Parität-Vorhersehung/Verbot rmtr (repeated minimum transition Limited; PP, runlength) verwenden, was als 1–7 pp-Modulationssystem anschließend bezeichnet wird. Bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation wird ein Viterbi-Decodierverfahren als deren Datenermittlungsverfahren verwendet, auf Basis der Teilantwort PR (1, 2, 1) ML für das MD1-System und der Teilantwort PR (1, –1) ML für das MD2-System.
  • Bei dem Plattenantriebssystem wird entweder CLV (konstante Lineargeschwindigkeit) oder ZCAV (Zonenkonstant-Winkelgeschwindigkeit) verwendet. Die Standardlineargeschwindigkeit wird auf 2,4 m/s für das MD1-System der nächsten Generation und auf 1,98 m/s für das MD2-System der nächsten Generation festgelegt. Bei dem aktuellen MD-System ist die Standardlineargeschwindigkeit auf 1,2 m/s für eine Platte mit 60 Minuten und auf 1,4 m/s für Platten von 74 Minuten festgelegt.
  • Bei dem MD1-System der nächsten Generation, wobei dessen Platte strukturell identisch mit dem des aktuellen MD-Systems ist, beträgt die gesamte Datenspeicherkapazität pro Platte ungefähr 300 MB (auf einer Platte mit 60 Minuten). Da das 1–7 pp-Modulationssystem anstelle von EFM als Modulationssystem angewandt wird, werden Fenstergrenzen von 0,5 auf 0,66 geändert, wodurch die Aufzeichnungsdichte um einen Faktor 1,33 vergrößert wird. Da das ACIRC-System durch die Kombination von BIS mit LDC als Fehlerkorrektursystem ersetzt wird, wird die Dateneffektivität angehoben, wodurch die Aufzeichnungsdichte weiter um einen Faktor von 1,48 gesteigert wird. Insgesamt wird mit dieser Platte bei Verwendung die Speicherkapazität auf ungefähr das Doppelte von der des aktuellen MD-Systems gemacht.
  • Die MD2-Platte der nächsten Generation, bei der das magnetische Superauflösungsverfahren genutzt wird, wird außerdem weiter bezüglich der Aufzeichnungsdichte in der Linearrichtung gesteigert. Die gesamte Datenkapazität beträgt bis zu ungefähr 1 Gigabyte.
  • Bei einer Standardlineargeschwindigkeit wird die Datenrate auf 4,4 Megabits/s für das MD1-System der nächsten Generation und auf 9,8 Megabits/s für das MD2-System der nächsten Generation festgelegt.
  • 2. Platten
  • 1 zeigt einen typischen Aufbau der MD1-Platte der nächsten Generation. Diese Platte ist strukturell identisch mit der des aktuellen MD-Systems. Das heißt, dass die Platte aus einem dielektrischen Film, einem Magnetfilm, einem weiteren dielektrischen Film, und einem Reflexionsfilm, der auf einem transparenten Polykarbonat-Substrat abgelagert ist, besteht. Die Plattenfläche ist mit einem Schutzfilm überzogen.
  • Auf der MD1-Platte der nächsten Generation hat, wie in 1 gezeigt ist, ein Einlaufbereich auf der innersten Seite (des beschreibbaren Bereichs, wobei "innerste" sich auf die radiale Richtung in Bezug auf eine Mitte der Platte bezieht) einen P-TOC-Bereich (vorbearbeitete TOC (Inhaltstabelle)). Als reale Struktur bildet dieser Bereich einen vorbearbeiteten Bereich. Das heißt, dass eingeprägte Pits hier gebildet sind, um Steuerinformation und andere verwandte Information, beispielsweise die P-TOC-Information aufzuzeichnen.
  • Auf der Außenseite befindet sich in der radialen Richtung vom Einlaufbereich inklusive des P-TOC-Bereichs ein beschreibbarer Bereich, (wo magneto-optisches Aufzeichnen möglich ist). Dieser ist ein beschreibbarer wie auch ein reproduzierbarer Bereich, der Aufzeichnungsspuren aufweist, die mit Gräben als deren Führungen ausgestattet sind. Auf der Innenseite des beschreibbaren Bereichs befindet sich ein U-TOC-Bereich (Benutzer-TOC-Bereich).
  • Der U-TOC-Bereich hat den gleichen Aufbau wie den beim aktuellen MD-System, in welchem Plattenverwaltungsinformation aufgezeichnet ist. Im U-TOC-Bereich ist die Reihenfolge von Spurtiteln (Audiospur-/Datenspur) und Verwaltungsinformation gehalten, welche überschrieben wird, wenn notwendig, um das Aufzeichnen oder Löschen dieser Spuren beizubehalten. Insbesondere weist die Verwaltungsinformation die Start- und Endposition von Spuren (d.h., Teile, welche die Spuren bilden) und die Moduseinstellungen auf.
  • Eine Alarmspur ist auf der Außenseite des U-TOC-Bereichs eingerichtet. Diese Spur enthält einen Alarmton, der darauf aufgezeichnet ist, der durch das MD-Wiedergabegerät aktiviert (hörbar gemacht) wird, wenn die Platte in das aktuelle MD-System geladen wird. Der Ton zeigt eine Warnung an, dass die Platte zur Verwendung bei dem MD1-System der nächsten Generation zu verwenden ist und nicht zur Wiedergabe bei dem aktuellen System verwendet werden kann. Auf den verbleibenden Bereich des beschreibbaren Bereichs (ausführlicher in 2 gezeigt) folgt in der radialen Richtung ein Auslaufbereich.
  • 2 zeigt einen typischen Aufbau des beschreibbaren Bereichs auf der MD1-Platte der nächsten Generation, die in 1 gezeigt ist. Wie in 2 gezeigt ist, hat der Anfang des beschreibbaren Bereichs (Innenseite) den U-TOC-Bereich und die Alarmspur. Auf einem Bereich, der den U-TOC-Bereich und die Alarmspur enthält, sind Daten im EFM-Format aufgezeichnet, so dass die Daten durch aktuelle MD-Systemwiedergabegeräte reproduziert werden können. Auf der Außenseite des Bereichs der Daten, die im EFM-Format gespeichert sind, ist ein Bereich, wo Daten im 1–7 pp-Modulationsformat für das MD1-System der nächsten Generation aufgezeichnet sind. Es gibt einen Spalt mit einem vorher festgelegten Abstand, der als "Sicherheitsband" zwischen dem Bereich von Datenaufzeichnungen im EFM-Format einerseits bezeichnet wird, und dem Bereich der Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat andererseits. Das Sicherheitsband dient dazu, eine Fehlfunktion des aktuellen MD-Wiedergabegeräts zu vermeiden, wenn dieses mit einer MD1-Platte des Systems der nächsten Generation geladen wird.
  • Am Anfang des Bereichs der Datenaufzeichnungen im 1–7 pp-Modulationsformat (d.h., der Innenseite) gibt es einen DDT-Bereich (Plattenbeschreibungstabellenbereich) und eine Reservespur. Der DDT-Bereich ist dazu bestimmt, reale fehlerhafte Bereiche zu ersetzen und weist eine spezielle ID (UID) auf. Die UID ist für jeden Speicherträger einmalig, üblicherweise basierend auf erzeugten Zufallszahlen. Die Reservespur ist dazu vorgesehen, Information zum Inhaltsschutz unterzubringen.
  • Außerdem weist der Bereich der Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat einen FAT-Bereich (Dateizuordnungs-Tabellenbereich) auf. Der FAT-Bereich ist ein Bereich, der es erlaubt, dass das FAT-System Daten gemäß FAT-Systemkriterien verwaltet, welche durch Allzweckcomputer verwendet werden. Insbesondere führt das FAT-System Dateiverwaltung auf Basis von FAT-Ketten durch, die sowohl ein Verzeichnis haben, welche die Eintrittspunkte von Hauptverzeichnissen und Verzeichnissen zeigt, als auch eine FAT-Tabelle, welche FAT-Clusterverknüpfungsinformation beschreibt. Wiederum wird der Ausdruck FAT in einem allgemeinen Sinn dazu verwendet, um auf eine Vielzahl von verschiedenen Dateiverwaltungsverfahren, welche durch PC-Betriebssysteme verwendet werden, Bezug zu nehmen.
  • Auf dem U-TOC-Bereich der MD1-Platte der nächsten Generation sind zwei Arten von Information aufgezeichnet. Eine Alarmspur-Startposition und die Startposition des Bereichs zur Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat.
  • Wenn eine MD1-Platte der nächsten Generation in ein aktuelles MD-Systemwiedergabegerät geladen wird, wird Information vom U-TOC-Bereich der geladenen Platte gelesen. Die abgerufene U-TOC-Information enthüllt die Alarmspurposition, wodurch erlaubt wird, dass auf die Alarmspur zugegriffen werden kann, so dass deren Daten reproduziert werden. Die Alarmspur enthält Daten, die den Alarmton bilden, der warnt, dass die Platte für das MD1-System der nächsten Generation ist und nicht zur Reproduktion beim aktuellen System verwendet werden kann.
  • Der Alarmton kann beispielsweise eine Information zeigen, beispielsweise "diese Platte kann nicht bei diesem Wiedergabegerät verwendet werden". Alternativ kann der Alarmton auch einfacher Piepton, ein Ton oder ein anderes Warnsignal sein.
  • Wenn eine MD1-Platte der nächsten Generation in das MD1-Systemwiedergabegerät der nächsten Generation geladen wird, wird die Information vom U-TOC-Bereich der beladenen Platten gelesen. Die abgerufene U-TOC-Information enthüllt die Startposition des Bereichs, wo Daten im 1–7 pp-Modulationsformat gespeichert sind, und erlaubt, dass Daten von der DDT, der Reservespur und dem FAT-Bereich gelesen werden können. Über dem Datenspeicherbereich im 1–7 pp-Modulationsformat wird die Datenveraltung nicht durch die U-TOC, sondern mit dem FAT-System ausgeübt.
  • 3A und 3B zeigen einen typischen Aufbau der MD2-Platte der nächsten Generation. Diese Platte besteht ebenfalls aus einem dielektrischen Film, einem Magnetfilm, einem weiteren dielektrischen Film und einem Reflexionsfilm, die auf einem transparenten Polykarbonat-Substrat aufgebracht sind. Die Plattenoberfläche ist mit einem Schutzfilm überzogen.
  • Im Einlaufbereich auf der Innenseite (in einer radialen Richtung) der MD2-Platte der nächsten Generation ist Steuerinformation unter Verwendung eines ADIP-Signals aufgezeichnet. Auf der MD2-Platte wird der aktuell verwendete P-TOC-Bereich aus eingeprägten Pits durch den Einlaufbereich ersetzt, der die Steuerinformation hat, auf der Basis ADIP-Signals. Der beschreibbare Bereich vom Beginn vom Einlaufbereich nach außen ist ein beschreibbarer Bereich wie auch ein reproduzierbarer Bereich, der Gräben, die darin gebildet sind, als Führungen für Aufzeichnungsspuren hat. Der beschreibbare Bereich besitzt Daten, welche im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet sind.
  • Auf der MD2-Platte der nächsten Generation ist, wie in 3B gezeigt ist, der Magnetfilm durch eine Magnetschicht 101, welche als Aufzeichnungsschicht zum Aufzeichnen von Daten wirkt, durch eine Durchtrennschicht 102, und durch eine Magnetschicht 103 zur Datenregeneration gebildet, wobei alle auf dem Substrat aufgebracht sind. Die Durchtrennschicht 102 dient als Schicht, welche die geschaltete Verbindungskraft reguliert. Wenn eine spezielle Temperatur erreicht ist, wird die Durchtrennschicht 102 magnetisch neutral, um zuzulassen, dass die Magnetwände, welche in der Aufzeichnungsschicht 101 übertragen werden, in die regenerative Magnetschicht 102 verschoben werden. Dies erlaubt, dass unendliche Markierungen in der Aufzeichnungsschicht 101 offensichtlich vergrößert unter dem Strahlenfleck auf der regenerativen Magnetschicht 103 gesehen werden können.
  • Ob eine geladene Platte eine MD1-Platte der nächsten Generation oder eine MD2-Platte der nächsten Generation ist, kann auf Basis der Information bestimmt werden, die vom Einlaufbereich abgerufen wird. Wenn insbesondere die P-TOC-Information in eingeprägten Pits vom Einlaufbereich ermittelt wird, bedeutet dies, dass die geladene Platte eine aktuelle Platte des MD-Systems oder eine MD1-Platte der nächsten Generation ist. Wenn Steuerinformation auf Basis des ADIP-Signals aus dem Einlaufbereich ermittelt wird, wobei keine PTOC-Information in eingeprägten Pits ermittelt wird, bedeutet dies, dass die in Frage stehende Platte eine MD2-Platte der nächsten Generation ist. Diese Art zur Unterscheidung der MD1-Platte von der MD2-Platte ist jedoch für die Erfindung nicht einschränkend. Alternativ können Phasenunterschiede im Spurführungsfehlersignal zwischen dem Auf-Spur-Modus und dem Nicht-Spur-Modus beim Bestimmen der Plattenart genutzt werden. Als weitere Alternative kann die Platte ein Ermittlungsloch für Plattenidentifikationszwecke aufweisen.
  • 4 zeigt einen typischen Aufbau des beschreibbaren Bereichs auf der MD2-Platte der nächsten Generation. Wie in 4 gezeigt ist, sind auf dem beschreibbaren Bereich alle Daten im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet. Ein DDT-Bereich und eine Reservespur sind am Anfang (d.h., auf der Innenseite) des Bereichs angeordnet, wo Daten im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet sind. Der DDT-Bereich ist dazu vorgesehen, alternative Bereichsverwaltungsdaten aufzuzeichnen, um alternative Bereiche zu verwalten, die dazu dienen sollen, physikalisch-fehlerhafte Bereiche zu ersetzen. Außerdem weist der DDT-Bereich eine Verwaltungstabelle auf, welche einen Ersatzbereich verwaltet, welche einen beschreibbaren Bereich aufweist, der Ersatz für die physikalisch-fehlerhaften Bereiche bietet. Die Verwaltungstabelle hält die Spur des logischen Cluster (Clusters), die als fehlerhaft bestimmt wird, und sie hält auch Spuren des (der) logischen Cluster im Ersatzbereich, die dazu bestimmt sind, fehlerhafte logische Cluster zu ersetzen. Der DDT-Bereich enthält außerdem die oben erwähnte UID. In der Reservespur ist Information für Inhaltsschutzzwecke gespeichert
  • Ein FAT-Bereich ist ebenfalls in der Spur angeordnet, wobei dessen Daten im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet sind. Der FAT-Bereich wird durch das FAT-System zum Verwalten von Daten verwendet. Das FAT-System führt bei dieser Ausführungsform die Datenverwaltung gemäß den FAT-Systemkriterien durch, die bei Allgemeinzweck-Personalcomputern anwendbar sind.
  • Es ist kein U-TOC-Bereich auf der MD2-Platte der nächsten Generation vorgesehen. Wenn eine MD2-Platte der nächsten Generation in ein MD2-Wiedergabegerät der nächsten Generation geladen wird, werden Daten vom DDT-Bereich, der Reservespur und der FAT gelesen, die wie oben beschrieben auf der Platte angeordnet ist. Die abgerufenen Daten werden zur Datenverwaltung durch das FAT-System verwendet.
  • Ein zeitaufwendiger Initialisierungsprozess ist bei den MD1- und MD2-Platten der nächsten Generation nicht notwendig. Insbesondere ist eine Initialisierung in Bezug auf diese Platten nicht erforderlich, mit Ausnahme für die vorherige Vorbereitung eines DDT-Bereichs, einer Reservespur und einem minimalen Satz von Tabellen einschließlich einer FAT-Tabelle. Die Daten können unmittelbar auf den beschreibbaren Bereich einer nicht verwendeten Platte geschrieben werden und dann ohne Zuflucht auf einen Initialisierungsprozess gelesen werden.
  • 3. Signalformate
  • Anschließend folgt eine Beschreibung von Signalformaten für das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation. Das aktuelle MD-System nutzt den Faltungscode, der als ACIRC bezeichnet wird, als dessen Fehlerkorrektursystem, bei dem ein Sektor aus 2352 Bytes entsprechend der Dateigröße eines Subcodeblocks als ein Inkrement des Zugriffs für Schreib- und Leseoperationen angesehen wird. Da das Faltungscodeverfahren eine Fehlerkorrektur-Codesequenz aufweist, welche mehreren Sektoren überspannt, ist es notwendig, einen Verknüpfungssektor zwischen benachbarten Sektoren vorzusehen, wenn Daten aktualisiert werden sollen. Als dessen Adressiersystem verwendet das aktuelle MD-System das Wobbelgrabenverfahren, welches als ADIP bezeichnet wird, wobei eine einzelner spiralförmiger Graben gebildet wird, und wobei beide Seiten des Grabens durch Wobbeln flankiert sind, die mit Adressinformation ausgerüstet sind. Das aktuelle MD-System ordnet das ADIP-Signal optimal, um Zugriff auf den Sektor von 2352 Bytes zu gewinnen.
  • Das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation verwenden im Gegensatz dazu ein Blockbeendigungs-Codeschema, welches LDC mit BIS kombiniert, und betrachtet einen Block aus 64 Kilobytes als Zugriffsinkrement für Lese- und Schreiboperationen. Verknüpfungssektoren sind durch den Blockbeendigungscode nicht notwendig. Dies erfordert jedoch, dass das MD1-System der nächsten Generation, bei dem die Platte des aktuellen MD-Systems genutzt wird, das ADIP-Signal in einer Weise umordnet, welche ein neues Aufzeichnungsverfahren befolgt. Das MD2-System der nächsten Generation ist so festgelegt, die ADIP-Signalspezifikationen zu ändern, um die Spezifikationen des MD2-Systems der nächsten Generation zu befolgen.
  • 5, 6 und 7 sind erläuternde Ansichten des Fehlerkorrektursystems zur Verwendung bei dem MD1-System und dem MD2-System der nächsten Generation. Dieses Feh lerkorrektursystem kombiniert ein Fehlerkorrektur-Codeverfahren auf LDC-Basis, welches in 5 gezeigt ist, mit dem BIS-Verfahren, welches in 6 und 7 gezeigt ist.
  • 5 zeigt einen typischen Aufbau eines Codeblocks im Fehlerkorrektur-Codeverfahren auf LDC-Basis. Wie in 5 gezeigt ist, ist jeder Fehlerkorrektur-Codesektor mit einem Fehlerermittlungscode EDC aus vier Bytes versehen, und Daten werden zweidimensional im Fehlerkorrektur-Codeblock ausgelegt, der horizontal eine Länge von 304 Bytes und vertikal eine Länge von 216 Bytes hat. Jeder Fehlerkorrektur-Codesektor besteht aus Daten von 2 Kilobytes. Wie in 5 gezeigt ist, weist der Fehlerkorrektur-Codeblock aus 304 Bytes × 216 Bytes 32 Fehlerkorrektur-Codesektoren aus jeweils 2 Kilobytedaten auf. Die 32 Fehlerkorrektur-Codesektoren, die zweidimensional im Fehlerkorrektur-Codeblock aus 304 Bytes × 216 Bytes ausgelegt sind, sind vertikal mit einem Fehlerkorrektur-Reed-Solomon-Paritätscode aus 32 Bits ausgestattet.
  • 6 und 7 zeigen einen typischen BIS-Aufbau. Wie in 6 gezeigt ist, wird ein BIS aus einem Byte in Intervallen von 38 Datenbytes eingefügt. Ein Rahmen besteht aus 152 Datenbytes (38 × 4), drei Byte-BIS-Daten, und Rahmensynchronisationsdaten von 2,5 Bytes, was sich auf 157,5 Datenbytes beläuft.
  • Wie in 7 gezeigt ist, besteht ein BIS-Block aus 496 Rahmen, die jeweils wie oben aufgebaut sind. Ein BIS-Datencode (3 × 406 = 1488 Bytes) weist Benutzersteuerdaten von 576 Bytes, eine Adresseinheitsnummer von 144 Bytes und einen Fehlerkorrekturcode von 768 Bytes auf.
  • Wie beschrieben hat der BIS-Code den Fehlerkorrekturcode von 768 Bytes, der an die Daten von 1488 Bytes angehängt ist. Dieser Codeaufbau liefert ein verstärktes Fehlerkorrekturmerkmal. Wenn dieser BIS-Code in Intervallen von 38 Datenbytes eingebettet ist, wird die Stelle jedes Fehlers, der auftreten kann, schnell ermittelt. Die Fehlerstelle wird dann als Basis zur Löschkorrektur unter Verwendung des LDC-Codes verwendet.
  • Das ADIP-Signal wird als Wobbelungen aufgezeichnet, die auf beiden Seiten eines einzelnen spiralförmigen Grabens gebildet sind, wie in 8 gezeigt ist. Das heißt, das ADIP-Signal wird dadurch aufgezeichnet, dass dies Adressdaten hat, die frequenz-moduliert sind und in Grabenwobbelung im Plattenmaterial gebildet sind.
  • 9 zeigt ein typisches Sektorformat des ADIP-Signals für das MD1-System der nächsten Generation.
  • Wie in 9 gezeigt ist, besteht jeder Sektor des ADIP-Signals (ADIP-Sektor) aus Synchronisationsdaten von 4 Bits, 8 höherwertigen Bits einer ADIP-Clusternummer, 8 niedrigwertigen Bits der ADIP-Clusternummer, einer 8-Bit-ADIP-Sektornummer und einem Fehlerermittlungscode CRC aus 14 Bits.
  • Die Synchronisationsdaten bilden ein Signal eines vorher festgelegten Musters, welches verwendet wird, den Anfang eines ADIP-Sektors zu ermitteln. Durch das aktuelle MD-System werden Verknüpfungssektoren benötigt, da dieses System die Faltungscodierung nutzt. Die Sektornummern zur Verknüpfungsverwendung sind negative Zahlen für Sektoren FCh, FDh, FEh und FFh (f: hexadezimal). Das ADIP-Sektorformat ist das gleiche wie das des aktuellen MD-Systems, da das MD1-System der nächsten Generation die gleiche Platte nutzt, welche durch das aktuelle MD-System verwendet wird.
  • Das MD1-System der nächsten Generation hat, wie in 10 gezeigt ist, eine ADP-Clusterstruktur, welche durch 36 ADIP-Sektoren gebildet wird, welche von FCh bis FFh und von 0Fh bis 1Fh reicht. Wie in 10 gezeigt ist, besteht ein ADIP-Cluster aus Daten, die zwei Aufzeichnungsblöcke von jeweils 64 Kilobytes bilden.
  • 11 zeigt einen ADIP-Sektoraufbau zur Verwendung bei dem MD2-System der nächsten Generation. Dieser Aufbau enthält 16-ADIP-Sektoren, so dass jede ADIP-Sektornummer durch 4 Bits ausgedrückt werden kann. Durch das MD2-System der nächsten Generation sind Verknüpfungssektoren nicht erforderlich, da das System den Blockabschluss-Fehlerkorrekturcode verwendet.
  • Wie in 11 gezeigt ist, weist die ADIP-Sektorstruktur für das MD2-System der nächsten Generation Synchronisationsdaten von vier Bits, vier höherwertige Bits einer ADIP-Clusternummer, acht Bits mittlerer Ordnung der ADIP-Clusternummer, vier niedrigwertige Bits der ADIP-Clusternummer, eine ADIP-Sektornummer von vier Bits und einen Fehlerkorrektur-Paritätscode von 18 Bits auf.
  • Die Synchronisationsdaten bilden ein Signal eines vorher festgelegten Musters, welches verwendet wird, den Anfang eines ADIP-Sektors zu ermitteln. Die ADIP-Clusternummer bildet 16 Bits, d.h., vier Bits höher Ordnung, acht Bits mittlerer Ordnung und vier Bits niedriger Ordnung. Da 16-ADIP-Sektoren aus einem ADIP-Cluster bestehen, wird jeder ADIP-Sektornummer vier Bits gegeben. Während das aktuelle MD-System den Fehlerermittlungscode aus 14 Bits nutzt, verwendet das MD2-System der nächsten Generation den Fehlerkorrektur-Paritätscode aus 18 Bits. Für das MD2-System der nächsten Generation ist, wie in 12 gezeigt ist, jeder ADIP-Cluster mit einem Aufzeichnungsblock von 64 Kilobytes versehen.
  • 13 zeigt Beziehungen zwischen einem ADIP-Sektor und BIS-Rahmen für das MD1-System der nächsten Generation.
  • Wie in 10 gezeigt ist, besteht ein ADIP-Cluster aus 36 ADIP-Sektoren im Bereich von FC bis FF und von 00 bis 1F. Ein Aufzeichnungsblock von 64 Kilobytes, was ein Inkrement für Lese- und Schreiboperationen ist, wird in zwei Bereichen in jedem ADIP-Cluster ausgelegt.
  • Jeder ADIP-Sektor ist in zwei Teile unterteilt, d.h., in eine erste Hälfte von 18 Sektoren und eine zweite Hälfte von 18 Sektoren, wie in 13 gezeigt ist.
  • Die Daten in einem Aufzeichnungsblock, welche ein Inkrement für Lese- und Schreiboperationen bilden, sind in einem BIS-Block angeordnet, der aus 496 Rahmen im Bereich vom Rahmen 10 bis zum Rahmen 505 reichen. Die 496 Rahmendaten, welche den BIS-Block bilden, sind mit einer Rahmenpräambel mit 10 Rahmen als Präfix versehen, die vom Rahmen 0 bis zum Rahmen 9 reicht. Die Datenrahmen werden außerdem mit einem Suffix mit einer Postambel aus 6 Rahmen versehen, welche vom Rahmen 506 bis zum Rahmen 511 reicht. Eine Gesamtzahl von 512 Datenrahmen wird somit in der ersten Hälfte und der zweiten Hälfte des ADIP-Clusters angeordnet, wobei die erste Hälfte vom ADIP-Sektor FCh bis zum ADIP-Sektor 0Dh reicht, die zweite Hälfte vom ADIP-Sektor 0Eh bis zum ADIP-Sektor 1Fh reicht. Die Präambel und die Postambel sind dazu vorgesehen, die Daten bei Verknüpfung mit benachbarten Aufzeichnungsblöcken zu schützen. Die Präambelrahmen werden außerdem für die PLL-Datenbestimmung, die Signalamplitudensteuerung und die Signal-Offset-Steuerung verwendet.
  • Eine physikalische Adresse, die dazu verwendet wird, Daten auf einen bestimmten Aufzeichnungsblock aufzuzeichnen oder davon zu reproduzieren, wird in zwei Bereichen festgelegt: einem ADIP-Cluster und einer Bestimmungsstelle von entweder der ersten Hälfte oder der zweiten Hälfte des Clusters. Wenn eine physikalische Adresse für eine Schreib- oder Leseoperation bestimmt wird, wird der ADIP-Sektor zunächst von dem in Frage stehenden ADIP-Signal gelesen. Aus einem reproduzierten Signal des ADIP-Sektors werden die ADIP-Clusternummer und die ADIP-Sektornummer abgerufen, um somit zu bestimmen, ob die erste Hälfte oder die zweite Hälfte des ADIP-Clusters wirksam ist.
  • 14 zeigt Beziehungen zwischen einem ADIP-Cluster und BIS-Rahmen für das MD2-System der nächsten Generation. Für das MD2-System der nächsten Generation bilden, wie in 12 gezeigt ist, 16 ADIP-Sektoren einen ADIP-Cluster. Jeder ADIP-Cluster ist mit einem Aufzeichnungsblock von 64 Kilobytes von Daten ausgerüstet.
  • Wie in 14 gezeigt ist, sind die Daten in einem Aufzeichnungsblock (64 Kilobytes), die ein Inkrement für Lese- und Schreiboperationen bilden, in einem BIS-Block angeordnet, der aus 496 Rahmen im Bereich vom Rahmen 10 bis zum Rahmen 505 reicht. Die 496 Rahmendaten, welche den BIS-Block bilden, sind mit einem Präfix mit einer Präambel von 10 Rahmen im Bereich vom Rahmen 0 bis zum Rahmen 9 versehen. Die Datenrahmen sind außerdem mit einem Suffix mit einer Postambel aus 6 Rahmen im Bereich vom Rahmen 506 bis zum Rahmen 511 versehen. Eine Gesamtzahl von 512 Datenrahmen ist im ADIP-Cluster im Bereich vom ADIP-Sektor 0h bis ADIP-Sektor Fh angeordnet.
  • Die Präambel- und Postambelrahmen vor und nach den Datenrahmen sind dazu vorgesehen, die Daten bei Verknüpfung mit benachbarten Aufzeichnungsblöcken zu schützen. Die Präambelrahmen werden außerdem für die Daten-PLL-Bestimmung, die Signalamplitudensteuerung und die Signal-Offset-Steuerung verwendet.
  • Eine physikalische Adresse, die verwendet wird, Daten auf einem bestimmten Aufzeichnungsblock aufzuzeichnen oder davon zu reproduzieren, wird in Form eines ADIP-Clusters bestimmt. Wenn eine physikalische Adresse für eine Schreib- oder eine Leseoperation bestimmt wird, wird zunächst der in Frage stehende ADIP-Sektor vom ADIP-Signal gelesen. Aus dem reproduzierten Signal des ADIP-Sektors wird danach die ADIP-Clusternummer abgerufen.
  • Um das Schreiben oder Lesen von Daten auf oder von der Platte mit dem obigen Aufbau zu beginnen, erfordert dies die Verwendung verschiedener Arten an Steuerinformation für die Laserleistungskalibrierung und andere Zwecke. Wie in 1 gezeigt ist, hat die MD1-Platte der nächsten Generation den P-TOC-Bereich, der im Einlaufbereich vorhanden ist. Verschiedene Datenfelder an Steuerinformation werden aus dem P-TOC-Bereich erworben.
  • Ein P-TOC-Bereich in eingeprägten Pits ist auf der MD2-Platte der nächsten Generation nicht vorgesehen. Anstelle davon wird die Steuerinformation unter Verwendung des ADIP-Signal im Einlaufbereich aufgezeichnet. Da die MD2-Platte der nächsten Generation das magnetische Superauflösungsverfahren nutzt, ist die Laserleistungssteuerung ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund sind Kalibrierungsbereiche zur Verwendung bei der Leistungssteuerung im Einlaufbereich und im Auslaufbereich der MD2-Platte der nächsten Generation vorgesehen.
  • 15 zeigt einen Einlauf-/Auslaufbereichsaufbau auf der MD2-Platte der nächsten Generation. Wie in 15 gezeigt ist, haben der Einlaufbereich und der Auslaufbereich der Platte jeweils einen Leistungskalibrierungsbereich für Laserstrahlleistungs-Steuerzwecke.
  • Der Einlaufbereich weist einen Steuerbereich auf, auf dem ADIP-Steuerinformation aufgezeichnet ist. Die ADIP-Steuerinformation beschreibt Plattensteuerdaten unter Verwendung des niedrigwertigen Bitbereichs der ADIP-Clusternummer.
  • Insbesondere beginnt die ADIP-Clusternummer am Anfang des beschreibbaren Bereichs und bildet einen negativen Wert im Einlaufbereich. Wie in 15 gezeigt ist, besteht der ADIP-Sektor auf der MD2-Platte der nächsten Generation aus Synchronisationsdaten von vier Bits, acht höherwertigen Bits der ADIP-Clusternummer, Steuerdaten von acht Bits (d.h., niedrigwertige Bits der ADIP-Clusternummer), einem ADIP-Sektor aus vier Bits, und einem Fehlerkorrektur-Paritätscode aus 18 Bits. Wie in 15 gezeigt ist, beschreiben die acht niedrigwertigen Bits der ADIP-Clusternummer Steuerdaten, beispielsweise die Plattenart, die Magnetphase, die Intensität und die Leseleistung.
  • Die höherwertigen Bits der ADIP-Clusternummer werden intakt gelassen, was die Ermittlung der laufenden Clusterposition mit einem ziemlichen hohen Genauigkeitsgrad zulässt. Der ADIP-Sektor "0" und der ADIP-Sektor "8" erlauben es, dass die Stellen der ADIP-Cluster genau an vorher festgelegten Intervallen bekannt sind, da die acht niedrigwertigen Bits der ADIP-Clusternummer intakt gelassen sind.
  • Wie Steuerdaten unter Verwendung des ADIP-Signals aufgezeichnet werden, ist ausführlich in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-123535 der Anmelderin beschrieben, die beim japanischen Patentamt im Jahr 2001 angemeldet wurde, deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird.
  • 4. Aufbau der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
  • Nachstehend wird mit Hilfe von 16 und 17 ein typischer Aufbau einer Plattenansteuereinheit (Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung) beschrieben, welche Platten zur Aufzeichnungs-/Wiedergabeverwendung mit dem MD1- und MD2-System der nächsten Generation befolgt.
  • 16 zeigt eine Plattenansteuereinheit 1, die beispielsweise mit einem Personalcomputer 100 verbunden werden kann.
  • Die Plattenansteuereinheit 1 besitzt eine Trägeransteuereinheit 2, eine Speicherübertragungssteuerung 3, einen Clusterpufferspeicher 4, einen Hilfsspeicher 5, USB-Schnittstellen 6 und 8, einen USB-Hub 7, eine Systemsteuerung 9 und eine Audioverarbeitungseinheit 10.
  • Die Trägeransteuereinheit 2 erlaubt das Aufzeichnen und das Wiedergeben von Daten zu und von einer geladenen Platte 90. Die Platte 90 ist eine MD1-Platte der nächsten Generation, eine MD2-Platte der nächsten Generation oder einer aktuelle Platte des MD-Systems. Ein Innenaufbau der Trägeransteuereinheit 2 wird später mit Hilfe von 17 erläutert.
  • Die Speicherübertragungssteuerung 3 überträgt Schreib- und Lesedaten zu und von der Trägeransteuereinheit 2.
  • Unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 puffert der Clusterpufferspeicher 4 Daten, welche in Inkrementen von Aufzeichnungsblöcken von Datenspuren der Platte 90 durch die Trägeransteuereinheit 2 gelesen werden.
  • Der Hilfsspeicher 5 steuert unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 verschiedene Datenfelder von Verwaltungsinformation und Spezialinformation, welche von der Platte 90 durch die Trägeransteuereinheit 2 abgerufen werden.
  • Die Systemsteuerung 9 liefert die gesamte Steuerung innerhalb der Plattenansteuereinheit 1. Außerdem steuert die Systemsteuerung 9 Kommunikationen mit dem Personalcomputer 100, der mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden ist.
  • Insbesondere ist die Systemsteuerung 9 kommunikativ mit dem Personalcomputer 100 über die USB-Schnittstelle 8 und den USB-Hub 7 verbunden. Bei diesem Aufbau empfängt die Systemsteuerung 9 Befehle, beispielsweise eine Schreibanforderung und eine Leseanforderung vom Personalcomputer 100 und überträgt Statusinformation und weitere notwendige Information zum PC 100.
  • Wenn die Platte 90 beispielsweise in die Trägeransteuereinheit 2 geladen wird, instruiert die Systemsteuerung 9 die Trägeransteuereinheit 2, um Verwaltungsinformation und weiteres von der Platte 90 abzurufen, und bewirkt, dass die Speicherübertragungssteuerung 3 die abgerufene Verwaltungsinformation usw. in den Hilfsspeicher 5 versetzt.
  • Bei einer Anforderung vom Personalcomputer 100 zum Lesen eines bestimmten FAT-Sektors bewirkt die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 einen Aufzeichnungsblock liest, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält. Die abgerufenen Aufzeichnungsblockdaten werden unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
  • Von den Aufzeichnungsblockdaten, welche in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben werden, ruft die Systemsteuerung 9 die Daten ab, welche den angeforderten FAT-Sektor bilden. Die abgerufenen Daten werden über die USB-Schnittstelle 6 und den USB-Hub 7 zum Personalcomputer 100 unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 übertragen.
  • Bei einer bestimmten Anforderung vom Personalcomputer 100 zum Schreiben eines bestimmten FAT-Sektors bewirkt die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 den Aufzeichnungsblock liest, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält. Der abgerufene Aufzeichnungsblock wird unter der Steuerung der Speicherübertragungssteuerung 3 in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben.
  • Die Systemsteuerung 9 beliefert die Speicherübertragungssteuerung 3 mit den FAT-Sektordaten (d.h., Schreibdaten), welche über die USB-Schnittstelle 6 vom Personalcomputer 100 kommen. Im Clusterpufferspeicher werden die entsprechenden FAT-Sektordaten unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 aktualisiert.
  • Die Systemsteuerung 9 instruiert dann die Speicherübertragungssteuerung 3, die Aufzeichnungsblockdaten vom Clusterpufferspeicher 4 mit dem relevanten FAT-Sektor, der darin aktualisiert ist, zur Trägeransteuereinheit 2 als Schreibdaten zu übertragen. Die Trägeransteuereinheit 2 schreibt die empfangenen Aufzeichnungsblockdaten auf die Platte 90, wobei ein Datenmodulationsprozess folgt.
  • Ein Schalter 50 ist mit der Systemsteuerung 9 verbunden. Dieser Schalter 50 wird dazu verwendet, den Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 auf entweder das MD1-System der nächsten Generation oder das aktuelle MD-System einzustellen. Anders ausgedrückt ist die Plattenansteuereinheit 1 in der Lage, Audiodaten auf die aktuelle Platte des MD-Systems in einem von zwei Formaten zu schreiben: im Format des aktuellen MD-Systems oder im Format des MD1-Systems der nächsten Generation. Der Schalter 50 dient dazu, dem Benutzer eindeutig zu zeigen, welcher Betriebsmodus in der Plattenansteuereinheit 1 eingestellt ist. Obwohl ein mechanischer Schalter gezeigt ist, kann ein elektrischer, magnetischer oder ein Hydridschalter ebenfalls verwendet werden.
  • Die Plattenansteuereinheit 1 ist mit einem Anzeigeabschnitt 51, beispielsweise LCD (Flüssigkristallanzeige) ausgerüstet. Wenn sie mit einem Anzeigesteuersignal von der Systemsteuerung 9 beliefert wird, kann die Anzeigeeinheit 51 Textdaten und vereinfachte Icons, welche die Statusinformation bilden, auf der Plattenansteuereinheit 1 sowie benutzerorientierte Informationen anzeigen.
  • In ihrem Eingabeabschnitt weist die Audioverarbeitungseinheit 10 beispielsweise ein analoges Audiosignal-Eingabeteil auf, welches aus einer Leitungseingangsschaltung und einer Mikrophoneingangsschaltung besteht, einem A/D-Umsetzer und einem digitalen Audiodaten-Eingangsteil besteht. Die Audioverarbeitungseinheit 10 weist außerdem einen ATRAC-Kompressions-Codierer/Decodierer und einem Kompressionsdaten-Pufferspeicher auf. Außerdem weist die Audioverarbeitungseinheit 10 in ihrem Ausgangsabschnitt ein digitales Audiodaten-Ausgabeteil, einen D/A-Umsetzer und ein analoges Audiosignal-Ausgabeteil auf, welches aus einer Leitungsausgangsschaltung und einer Kopfhörerausgangsschaltung besteht.
  • Wenn die Platte 90 eine Platte des aktuellen MD-Systems ist und wenn Audiospuren auf die Platte 90 aufgezeichnet werden sollen, werden digitale Audiodaten (oder analoge Audiosignale) der Audioverarbeitungseinheit 10 zugeführt. Die Eingangsdaten sind lineare digitale PCM-Audiodaten oder analoge Audiosignale, welche in lineare PCM-Audiodaten über den A/D-Umsetzer umgesetzt werden. Die linearen PCM-Audiodaten werden dann der ATRAC-Kompressionscodierung unterworfen, bevor sie in den Pufferspeicher versetzt werden. Die gepufferten Daten werden dann vom Speicher in einer geeigneten zeitlich abgestimmten Weise gelesen (d.h., in Dateninkrementen äquivalent den ADIP-Clustern) und zur "Trägeransteuereinheit 2 übertragen. Die Trägeransteuereinheit 2 unterwirft die übertragenen Kompressionsdaten einem EFM-Prozess, bevor die modulierten Daten auf die Platte 90 als Audiospuren geschrieben werden.
  • Wenn die Platte 90 eine Platte eines aktuellen MD-Systems ist und wenn Audiospuren von der Platte 90 reproduziert werden sollen, demoduliert die Trägeransteuereinheit 2 die reproduzierten Daten zurück in die ATRAC-Kompressionsdaten und überträgt die demodulierten Daten über die Speicherübertragungssteuerung 3 zur Audioverarbeitungseinheit 10. Die Audioverarbeitungseinheit 10 unterwirft die empfangenen Daten der ATRAC-Kompressions-Decodierung, um lineare PCM-Audiodaten zu erlangen, welche über das digitale Audiodaten-Ausgangsteil ausgegeben werden. Alternativ werden die empfangen Daten durch den D/A-Umsetzer in analoge Audiosignale umgesetzt, welche über den Leitungsausgang oder das Kopfhörerausgangsteil ausgegeben werden.
  • Die Plattenansteuereinheit 1 kann mit dem Personalcomputer 100 in einer Weise verbunden sein, die anders ist als über die USB-Anordnung. Beispielsweise kann eine externe Schnittstelle, beispielsweise IEEE 1394 für die Verbindung verwendet werden.
  • Lese- und Schreibdaten werden unter Verwendung des FAT-Systems verwaltet. Wie die Umsetzung zwischen Aufzeichnungsblöcken und FAT-Sektoren bewirkt wird, ist ausführlich in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-289380 der Anmelderin erläutert, die beim japanischen Patentamt im Jahr 2001 angemeldet wurde, deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme eingeführt wird.
  • Das Aktualisieren eines FAT-Sektors umfasst, wie oben beschrieben, zunächst das Zugreifen auf den Aufzeichnungsblock (RB), der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält und dann das Lesen der Aufzeichnungsblockdaten von der Platte. Die abgerufenen Daten werden in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben, und der FAT-Sektor dieses Aufzeichnungsblocks wird darin aktualisiert. Wenn dessen FAT-Sektor aktualisiert ist, wird der Aufzeichnungsblock vom Clusterpufferspeicher 4 zurück zur Platte geschrieben.
  • Der Aufzeichnungsbereich wird bei der Platte MD1 oder MD2 der nächsten Generation nicht initialisiert. Dies bedeutet, dass, wenn ein bestimmter Aufzeichnungsblock noch bei Aktualisierung des FAT-Sektor verwendet wird, ein Versuch, die Aufzeichnungsblock daten zu lesen, einen Datenwiedergabefehler zur Folge haben, da kein RF-Signal erlangt wird. Wenn keine Daten von der Platte abgerufen werden, kann der FAT-Sektor nicht aktualisiert werden.
  • Das Lesen eines FAT-Sektors umfasst außerdem zunächst das Zugreifen auf den Aufzeichnungsblock, der der in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, und dann das Lesen der Aufzeichnungsblockdaten von der Platte. Die abgerufenen Daten werden in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben, um somit die FAT-Zielsektordaten vom Aufzeichnungsblock zu extrahieren. Da der beschreibbare Bereich nicht initialisiert wird, wenn der in Frage stehende Aufzeichnungsblock noch zu verwenden ist, wird ein Versuch, die Daten zu extrahieren, ebenfalls fehlschlagen oder fehlerhafte Datenreproduktion zur Folge haben, wobei kein RF-Signal erlangt wird.
  • Das oben erläuterte Fehlverhalten wird dadurch umgangen, dass bestimmt wird, ob der zugegriffene Aufzeichnungsblock jemals in der Vergangenheit verwendet wurde. Wenn beurteilt wird, dass der Aufzeichnungsblock nicht verwendet wurde, werden die Aufzeichnungsblockdaten nicht gelesen.
  • Insbesondere wird ein Signalaufzeichnungs-Bitmap (SRB) gebildet, um zu zeigen, ob jeder der Aufzeichnungsblöcke, die durch eine Aufzeichnungsblocknummer gezeigt werden, jemals verwendet wurde, wie in 20 gezeigt ist. In dem Signalaufzeichnungs-Bitmap wird ein Bit "0" für jeden Aufzeichnungsblock festgelegt, in welchen niemals Daten geschrieben wurden; und ein Bit "1" wird für den Aufzeichnungsblock festgelegt, in den Daten zumindest einmal geschrieben wurden.
  • 21 ist ein Flussdiagramm von Schritten, die durchgeführt werden, wenn ein Personalcomputer, der mit einer Plattenansteuereinheit verbunden ist, welche mit Platten MD1 und MD2 der nächsten Generation kompatibel ist, Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren von der Platte liest, welche in die Plattenansteuereinheit geladen ist.
  • Im Schritt S1 von 21 gibt der Computer einen Befehl aus, Daten von einem FAT-Sektor zu lesen, und es wird die Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, erhalten. Die Sektornummer in diesem Fall ist eine absolute Sektornummer, wobei die Nummer 0 den Anfang des Benutzerbereichs auf der Platte zeigt. Im Schritt S2 wird überprüft, um zu sehen, ob der FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde.
  • Wenn im Schritt S2 beurteilt wird, dass der FAT-Sektor nicht durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, bedeutet dies, dass der FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock enthalten ist, dessen Nummer im Schritt S1 erhalten wurde. In diesem Fall wird der Schritt S3 erreicht, in welchem das Bit (0 oder 1) entsprechend der Aufzeichnungsblocknummer vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erworben wird.
  • Wenn im Schritt S2 beurteilt wird, dass der in Frage stehende FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, wird ein aktueller Lese-/Schreibbetrieb in Bezug auf den alternativen Sektor ausgeführt. In diesem Fall wird der Schritt S4 erreicht, in welchen die Aufzeichnungsblocknummer, welche den aktuellen alternativen Sektor zeigt, von einer DDT-Alternativtabelle erlangt wird. Auf den Schritt S4 folgt der Schritt S3, in welchem das Bit (0 oder 1) entsprechend der Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den alternativen Sektor enthält, vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erworben wird.
  • Die Signalaufzeichnungskarte ist strukturiert, wie in 20 gezeigt ist. Wenn noch keine Daten auf einen bestimmten Aufzeichnungsblock geschrieben sind, wird das Bit entsprechend diesem Block als "0" dargestellt; wenn Daten zumindest einmal auf den Aufzeichnungsblock geschrieben wurden, wird das entsprechende Bit für diesen Block beispielsweise als "1" dargestellt. Auf den Schritt S3 folgt der Schritt S5, in welchem das Signalaufzeichnungs-Bitmap als Bezug hergenommen wird, um zu sehen, ob in den in Frage stehenden Aufzeichnungsblock in der Vergangenheit Daten geschrieben wurden.
  • Wenn im Schritt S5 beurteilt wird, dass das Bit "1" ist, entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer im Signalaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock wurden Daten in der Vergangenheit geschrieben), wird der Schritt S6 erreicht. Im Schritt S6 werden die Aufzeichnungsblockdaten von der Platte gelesen und in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben. Im Schritt S7 werden die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor vom Clusterpufferspeicher 4 extrahiert und als Lesedaten ausgegeben.
  • Wenn im Schritt S5 beurteilt wird, dass das Bit "0" ist entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer in dem Signalaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock wurden bisher keine Daten geschrieben), wird der Schritt S8 erreicht. Im Schritt S8 wird der gesamte Clusterpufferspeicher 4 mit Nullen aufgefüllt. Auf den Schritt S8 folgt der Schritt S7, in welchem die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor vom Clusterpufferspeicher 4 extrahiert werden und als Lesedaten ausgegeben werden.
  • 22 ist ein Flussdiagramm von Schritten, die ausgeführt werden, wenn der Personalcomputer, der mit der Plattenansteuereinheit verbunden ist, welche mit Platten MD1 und MD2 der nächsten Generation kompatibel ist, Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren auf die Platte schreibt, welche in die Plattenansteuereinheit geladen ist.
  • Im Schritt S11 von 22 gibt der Computer einen Befehl aus, um Daten auf einen FAT-Sektor zu schreiben, und es wird die Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage stehenden FAT-Sektor enthält, erhalten. Die Sektornummer ist in diesem Fall ebenfalls eine absolute Sektornummer, wobei die Nummer 0 den Anfang des Benutzerbereichs auf der Platte zeigt. Im Schritt S12 wird geprüft, ob der FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde.
  • Wenn im Schritt S12 beurteilt wird, dass der in Frage stehende FAT-Sektor nicht durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, bedeutet dies, dass der FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock enthalten ist, dessen Nummer im Schritt S11 erlangt wurde. In diesem Fall wird der Schritt S13 erreicht, in welchem das Bit (0 oder 1) entsprechend der Aufzeichnungsblocknummer vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erhalten wird.
  • Wenn im Schritt S12 beurteilt wird, dass der FAT-Sektor durch einen alternativen Sektor ersetzt wurde, wird ein aktueller Lese-/Schreibetrieb in Bezug auf den alternativen Sektor ausgeführt. In diesem Fall wird der Schritt S14 erreicht, in welchem die Aufzeichnungsblocknummer, welche den aktuellen alternativen Sektor zeigt, von der DDT-Alternativtabelle erlangt wird. Auf den Schritt S14 folgt der Schritt S13, in welchem das Bit (0 oder 1) entsprechend der Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den alternativen Sektor enthält, vom Signalaufzeichnungs-Bitmap erlangt wird.
  • Die Signalaufzeichnungskarte ist so aufgebaut, wie in 20 gezeigt ist. Wenn noch keine Daten in einem bestimmten Aufzeichnungsblock geschrieben sind, wird das Bit entsprechend diesem Block beispielsweise als "0" dargestellt; wenn Daten auf den Aufzeichnungsblock zumindest einmal geschrieben wurden, wird das entsprechende Bit für diesen Block beispielsweise als "1" dargestellt. Auf den Schritt S13 folgt der Schritt S15, in welchem das Signalaufzeichnungs-Bitmap als Bezug genommen wird, um zu sehen, ob in den in Frage stehenden Aufzeichnungsblock in der Vergangenheit Daten geschrieben wurden.
  • Wenn im Schritt S15 beurteilt wird, dass das Bit "1" entsprechend der Aufzeichnungsblocknummer im in Frage stehenden Signalaufzeichnungs-Bitmap (d.h., der Aufzeichnungsblock wurde in der Vergangenheit mit Daten beschrieben) "1" ist, wird der Schritt S16 erreicht. Im Schritt S16 werden die Aufzeichnungsblockdaten von der Platte gelesen und in den Clusterpufferspeicher 4 geschrieben. Im Schritt S17 werden die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock durch Schreibdaten innerhalb des Clusterpufferspeichers 4 ersetzt.
  • Wenn im Schritt S15 beurteilt wird, dass das Bit "0" ist entsprechend der in Frage stehenden Aufzeichnungsblocknummer im Signalsaufzeichnungs-Bitmap (d.h., in den Aufzeichnungsblock wurden bisher keine Daten geschrieben), wird der Schritt S18 erreicht. Im Schritt S18 wird der gesamte Clusterpufferspeicher 4 mit Nullen aufgefüllt. Auf den Schritt S18 folgt der Schritt S17, in welchem die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock durch die Schreibdaten innerhalb des Clusterpufferspeichers 4 ersetzt werden.
  • Nachdem die Daten entsprechend dem FAT-Zielsektor im Aufzeichnungsblock von Interesse durch die Schreibdaten im Schritt S17 ersetzt sind, wird der Schritt S19 erreicht. Im Schritt S19 werden die Aufzeichnungsblockdaten auf die Platte geschrieben.
  • Wie beschrieben wird, wenn Daten auf einen FAT-Sektor geschrieben oder davon gelesen werden, überprüft, um zu sehen, ob der Aufzeichnungsblock, der diesen FAT-Sektor enthält, jemals benutzt wurde. Wenn beurteilt wird, dass der Aufzeichnungsblock nicht benutzt wurde, werden Daten nicht von dem Aufzeichnungsblock gelesen, und der gesamte Clusterpufferspeicher 4 wird mit Nullen aufgefüllt. Dies erlaubt es, dass der nicht benutzte Aufzeichnungsblock so gehandhabt wird, als ob er einen Anfangswert von 0 hat. Als Ergebnis tritt kein Fehler auf, wenn Daten in Inkrementen von FAT-Sektoren geschrieben oder gelesen werden, sogar, wenn der Aufzeichnungsblock, der den FAT-Zielsektor enthält, niemals benutzt wurde, und ein RF-Signal wird nicht erworben.
  • Bei den früheren Beispielen werden Daten auf den FAT-Zielsektor geschrieben oder davon gelesen bei einem Aufbau, wo der Personalcomputer mit der Plattenansteuereinheit verbunden ist, die mit MD1- und MD2-Platten der nächsten Generation kompatibel ist. In diesen Fällen wird der FAT-Sektor durch den Personalcomputer unter Verwendung einer absoluten Sektornummer mit der Zahl 0 bezeichnet, die den Anfang des Benutzerbereichs zeigt. Wenn im Gegensatz dazu die Plattenansteuereinheit alleine verwendet wird, um Daten auf den FAT-Zielsektor auf der Platte zu schreiben oder davon zu lesen, wird der FAT-Sektor unter Verwendung eines Dateiverzeichniseintrages und einer FAT-Kette, wie in 23 und 24 gezeigt ist, identifiziert.
  • 23 ist ein Flussdiagramm von Schritten, bei denen die Plattenansteuereinheit alleine Daten von einem FAT-Sektor einer MD1- oder MD2-Platte der nächsten Generation liest.
  • Im Schritt S21 von 23 wird die relative Clusternummer des FAT-Clusters, der den FAT-Zielsektor enthält, erhalten. Im Schritt S22 wird die absolute Clusternummer des ersten FAT-Clusters vom Dateiverzeichniseintrag erlangt. Im Schritt S23 folgt eine FAT-Tabellenkette von der absoluten erworbenen Startclusternummer, bis die absolute Clusternummer des FAT-Zielclusters erlangt wird. Im Schritt S24 wird die absolute Sektornummer des FAT-Zielsektors von der absoluten Clusternummer des FAT-Zielclusters erhalten. Mit der erhaltenen absoluten Sektornummer des FAT-Zielsektors wird der Schritt S25 erreicht, in welchem Daten vom FAT-Sektor gelesen werden. Der Sektordaten-Leseprozess ist der gleiche wie der, der in 21 gezeigt ist.
  • 24 ist ein Flussdiagramm von Schritten, bei denen die Plattenansteuereinheit alleine Daten auf einen FAT-Sektor der MD1- oder MD2-Platte der nächsten Generation schreibt.
  • Im Schritt S31 von 24 wird die relative Clusternummer des FAT-Clusters, der den FAT-Zielsektor enthält, erlangt. Im Schritt S32 wird die absolute Clusternummer des ersten FAT-Clusters vom Dateiverzeichniseintrag erlangt. Im Schritt S33 folgt auf die FAT-Tabellenkette die absolute Startclusternummer, die erworben wurde, bis die absolute Clusternummer des FAT-Zielclusters erlangt wird. Im Schritt S34 wird die absolute Sektornummer des FAT-Zielsektors von der absoluten Clusternummer des FAT-Zielclusters erlangt. Mit der damit erworbenen absoluten Sektornummer des FAT-Zielsektors wird der Schritt S35 erreicht, in welchem Daten auf den FAT-Sektor geschrieben werden. Der Sektordatenschreibprozess ist der gleiche wie der, der in 22 gezeigt ist.
  • In den vorherigen Beispielen wird das Signalaufzeichnungs-Bitmap, welche in 20 gezeigt ist, dazu verwendet, zu bestimmen, ob der Aufzeichnungsblock, der den FAT-Zielsektor enthält, jemals vorher benutzt wurde. Die FAT wird beispielhaft in Inkrementen von FAT-Cluster mit 32 Kilobyte verwaltet. Unter Verwendung der FAT-Information wird es ermöglicht, zu prüfen, ob irgendein bestimmter FAT-Sektor in der Vergangenheit benutzt wurde. Auf der Basis der FAT-Information ist es möglich, ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu bilden, welches beispielhaft zeigt, welcher der 64-Kilobyte-Aufzeichnungsblöcke zumindest schon einmal benutzt wurde.
  • 25 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um ein Signalaufzeichnungs-Bitmap unter Verwendung der FAT-Information zu erzeugen. Im Schritt S41 von 15 werden, wenn die Platte geladen ist, die Werte, welche für die Aufzeichnungsblöcke in dem Signalaufzeichnungs-Bitmap repräsentativ sind, alle auf 0 zurückgesetzt. Im Schritt S42 wird die FAT-Information gelesen. Im Schritt S43 wird auf den ersten FAT-Eintrag zugegriffen.
  • Vom ersten FAT-Eintrag bis zum letzten Eintrag wird geprüft, um zu sehen, ob jeder der FAT-Cluster, die beteiligt sind, jeweils bisher benutzt wurde. Das Bit in der Signalaufzeichnungs-Bitmap, welches einem nicht verwendeten FAT-Cluster entspricht, wird intakt gelassen bei "0"; diejenigen Bits im Signalaufzeichnungs-Bitmap, welche den verwendeten FAT-Clustern entsprechen, werden jeweils auf "1" gesetzt.
  • Das heißt, wenn auf den ersten FAT-Eintrag im Schritt S43 zugegriffen wird, wird der Schritt S44 erreicht, in welchem die geprüft wird, um zu sehen, ob der aktuell geprüfte Eintrag der letzte FAT-Eintrag ist. Wenn im Schritt S44 beurteilt wird, dass der aktuell geprüfte Eintrag nicht der letzte FAT-Eintrag ist, wird der Schritt S45 erreicht. Im Schritt S45 wird geprüft, um zu sehen, ob der aktuell geprüfte FAT-Eintrag ein verwendeter FAT-Cluster ist.
  • Wenn im Schritt S45 beurteilt wird, dass der aktuell geprüfte FAT-Eintrag ein nicht verwendeter FAT-Cluster ist, wird der Schritt S46 erreicht, in welchem der nächste FAT-Eintrag erreicht wird. Vom Schritt S46 kehrt die Steuerung zurück zum Schritt S44.
  • Wenn im Schritt S45 beurteilt wird, dass der aktuell geprüfte FAT-Eintrag ein verwendeter FAT-Cluster ist, wird der Schritt S47 erreicht, in welchem die Nummer des Aufzeichnungsblocks, der den in Frage stehenden FAT-Cluster enthält, erlangt wird. Im Schritt S48 wird das Bit entsprechend dem Aufzeichnungsblock auf "1" in der Signalaufzeichnungs-Bitmap gesetzt. Im Schritt S49 wird der nächste FAT-Eintrag erreicht. Vom Schritt S49 aus kehrt die Steuerung zurück zum Schritt S44.
  • Durch wiederholtes Durchführen der Schritte S44 bis S49 wird ein Signalaufzeichnungs-Bitmap erzeugt, bei dem die Bits entsprechend nicht verwendeten FAT-Clustern unverändert bei "0" gelassen werden, während die Bits entsprechend den verwendeten FAT-Clustern jeweils auf "1" gesetzt werden.
  • Wenn im Schritt S44 der aktuell geprüfte FAT-Eintrag so beurteilt wird, der letzte FAT-Eintrag zu sein, wird der Schritt S50 erreicht, bei dem das Signalaufzeichnungs-Bitmap als vollständig erachtet wird.
  • Wie beschrieben wird es unter Verwendung der FAT-Information ermöglicht, ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu bilden. In Abhängigkeit vom Betriebssystem können jedoch die beurteilten FAT-Cluster, welche auf der Basis der FAT-Information verwendet werden, nicht diejenigen zeigen, auf denen Daten aktuell in der Vergangenheit geschrieben wurden. Bei einem derartigen Betriebssystem können einige FAT-Cluster schon als verwendet beurteilt werden, wobei sie in Wirklichkeit nicht verwendet wurden.
  • Der obige Konflikt wird durch Schreiben des Signalaufzeichnungs-Bitmap auf die Platte vermieden. Wie in 2 und 4 gezeigt ist, haben die MD1-Platte und die MD2-Platte der nächsten Generation eine Reservespur jeweils zwischen der DDT-Spur und der FAT-Spur. Die Reservespur kann dazu verwendet werden, ein Signalaufzeichnungs-Bitmap zu halten, welche Signalaufzeichnungs-Bitinformation beherbergt, die in 20 gezeigt ist.
  • Wenn die Stelle der Spur, auf welcher das Signalaufzeichnungs-Bitmap aufgezeichnet wird, vorher durch das System bestimmt wird, kann auf das Bitmap unmittelbar auf der Basis von dessen vorher festgelegter Stelle zugegriffen werden. Auch auf die DDT-Spur und die FAT-Spur kann unmittelbar zugegriffen werden, wenn deren Stellen vorher durch das System bestimmt sind. Offensichtlich können die Stellen dieser speziellen Spuren alternativ im Verwaltungsbereich (U-TOC auf der MD1-Platte der nächsten Generation; dem Steuerbereich, der Steuerinformation auf ADIP-Basis der MD2-Platte der nächsten Generation enthält) aufgezeichnet werden. Die Daten von der DDT-Spur und der FAT-Spur werden gelesen, wenn die Platte geladen wird, und sie werden in einen Pufferspeicher versetzt. Damit werden die abgerufenen Daten als Basis dazu verwendet, um alternative Sektorinformation und FAT-Information zu erzeugen. Diese Datenfelder an Information im Pufferspeicher werden aktualisiert, während die Platte verwendet wird. Wenn die Platte ausgeworfen wird, werden die aktualisierte alternative Sektorinformation und die FAT-Information zurück auf die DDT-Spur und die FAT-Spur geschrieben. Das Schreiben oder Lesen des Signalaufzeichnungs-Bitmaps auf oder von seiner Aufzeichnungsspur wird grundsätzlich in der gleichen Weise wie das Schreiben oder Lesen der Daten auf oder von der DDT-Spur und der FAT-Spur durchgeführt.
  • Wenn die Platte geladen ist, wird die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Information von ihrer Aufzeichnungsspur gelesen und in den Speicher versetzt. Jedes Mal, wenn Daten neu auf einen Aufzeichnungsblock geschrieben werden, wird der entsprechende Signalaufzeichnungs-Bitmap-Eintrag im Speicher aktualisiert. Wenn die Platte ausgeworfen wird, wird das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap vom Speicher gelesen und auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte geschrieben.
  • 26 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um Information von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur zu lesen. Im Schritt S61 von 26 wird, wenn die Platte geladen wird, Information von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur der Platte gelesen. Im Schritt S62 wird Information, welche von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur gelesen wird, in den Speicher geschrieben und in eine Signalaufzeichnungs-Bitmap verwandelt.
  • 27 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um das Signalaufzeichnungs-Bitmap zurück auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte zu schreiben. Im Speicher wird das Signalaufzeichnungs-Bitmap jedes Mal dann aktualisiert, wenn Daten neu auf irgendeinen Aufzeichnungsblock geschrieben werden.
  • Im Schritt S71 von 27 wird, wenn die Platte ausgeworfen wird, das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap vom Speicher gelesen. Im Schritt S72 wird das aktualisierte Signalaufzeichnungs-Bitmap, welches somit abgerufen ist, auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte geschrieben.
  • Im Anfangszustand ist die Information, welche in der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur gehalten wird, insgesamt 0. Bei jeder Verwendung der Platte werden diejenigen Bitmaps in dem Signalaufzeichnungs-Bitmap, die den Aufzeichnungsblöcken entsprechen, welche Datenschreiboperationen unterworfen sind, jeweils auf "1" aktualisiert. Diese Information im Signalaufzeichnungs-Bitmap wird zurück auf die Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur auf der Platte geschrieben. Wenn die Platte nächstes Mal zur Verwendung geladen wird, wird die Information von der Signalaufzeichnungs-Bitmap-Spur gelesen und in einen Signalaufzeichnungs-Bitmap im Speicher verwandelt. Diese Schritte ermöglichen es, das Signalaufzeichnungs-Bitmap ohne Zuflucht auf die FAT-Information zu erzeugen.
  • Nachstehend wird mit Hilfe von 17 ein typischer Aufbau der Trägeransteuereinheit 2 beschrieben, die in der Lage ist, Daten auf sowohl die Datenspuren und die Audiospuren der Platte zu schreiben als auch Daten davon zu lesen.
  • Wie in 17 gezeigt ist, hat die Trägeransteuereinheit 2 einen Drehteller, der drei Arten von Platten aufnehmen kann: eine aktuelle Platte nach dem MD-System, eine MD1-Platte der nächsten Generation und eine MD2-Platte der nächsten Generation. Die Platte 90, welche auf dem Drehteller angeordnet ist, wird durch einen Spindelmotor 29 auf CLV-Basis gedreht. Für einen Schreib- oder Lesebetrieb auf der Platte 90 emittiert ein optischer Kopf 19 einen Laserstrahl auf die Plattenfläche.
  • Für den Schreibbetrieb gibt der optische Kopf 19 einen Laserstrahl mit einem Pegel aus, der hoch genug ist, die Aufzeichnungsspur bis zur Curie-Temperatur aufzuheizen; für den Lesebetrieb gibt der optische Kopf 19 einen Laserstrahl bei einem relativ niedrigen Pegel aus, der ausreichend ist, Daten vom reflektierten Licht auf der Basis des magnetischen Kerr-Effekts zu ermitteln. Um diese Fähigkeiten auszuführen, weist der optische Kopf 19 eine Laserdiode als Laserausgabeeinrichtung, ein optisches System, welches aus einem Polarisationsstrahlenteiler und einer Objektivlinse besteht, und eine Detektoranordnung auf, um das reflektierte Licht zu ermitteln, was nicht gezeigt ist. Die Objektivlinse im optischen Kopf 19 wird beispielsweise durch einen Dualachsenmechanismus in sowohl der radialen als in einer senkrecht versetzbaren Relation zur Aufzeichnungsfläche gehalten.
  • Ein Magnetkopf 18 ist in symmetrisch gegenüberliegender Lage zum optischen Kopf 19 über der Platte 90 angeordnet. Der Magnetkopf 18 legt an die Platte 90 ein Magnetfeld an, welches so moduliert wird, um Schreibdaten zu zeigen. Obwohl nicht gezeigt gibt es einen Schlittenmotor und einen Schlittenmechanismus zum Bewegen des optischen Kopfes 19 in seiner Gesamtheit, und des Magnetkopfes 18 in der radialen Richtung der Platte.
  • Der optische Kopf 19 und der Magnetkopf 18 üben einen impuls-gesteuerten Magnetfeld-Modulationsprozess aus, um winzige Markierungen auf der MD2-Platte der nächsten Generation zu bilden. Bei dem aktuellen MD-System oder der MD1-Platte der nächsten Generation führen der optische Kopf 19 und der Magnetkopf 18 einen DC-Emissions-Magnetfeld-Modulationsprozess aus.
  • Die Trägeransteuereinheit 2 weist ebenfalls einen Aufzeichnungsverarbeitungsabschnitt, einen Wiedergabeverarbeitungsabschnitt und einen Servoabschnitt zusätzlich zu dem Aufzeichnungs-/Wiedergabekopfabschnitt auf, der aus dem optischen Kopf 19 und dem Magnetkopf 18 besteht, und den Plattenantriebs-Ansteuerabschnitt, der durch den Spindelmotor 29 gebildet wird.
  • Einer der drei Plattenarten 90 kann geladen werden: die aktuelle Platte des MD-Systems, die MD1-Platte der nächsten Generation oder die MD2-Platte der nächsten Generation. Die Lineargeschwindigkeit variiert mit der Plattenart. Der Spindelmotor 29 ist in der Lage, jede geladene Platte 90 mit einer Geschwindigkeit zu drehen, welche mit der in Frage kommenden Plattenart kompatibel ist. Das heißt, die Platte 90, welche auf dem Drehteller angeordnet ist, wird mit einer linearen Geschwindigkeit gedreht, welche einer der drei verwendbaren obigen Plattenarten entspricht.
  • Der Aufzeichnungsverarbeitungsabschnitt weist zwei Bereiche auf: einen, der ACIRC zur Fehlerkorrektur und EFM zur Datenmodulation annimmt, um fehler-korrigierte modulierte Daten in Audiospuren auf dem aktuellen MD zu schreiben, und den anderen Bereich, der BIS und LCD in Kombination zur Fehlerkorrektur und die 1–7 pp-Modulation zur Datenmodulation nutzt, um fehler-korrigierte modulierte Daten auf die MD1- oder MD2-Platte des Systems der nächsten Generation zu schreiben.
  • Der Wiedergabeverarbeitungsabschnitt weist zwei Bereiche auf: einer, der EFM zur Datendemodulation und ACIRC zur Fehlerkorrektur der Wiedergabedaten von der Platte des aktuellen MD-Systems anwendet, und den anderen Bereich, der die 1–7-Demodulation auf Basis von Datenermittlung unter Verwendung des Verfahrens der partiellen Antwort und des Verfahrens der Viterbi-Decodierung zur Datenwiedergabe von der Platte des MD1- oder MD2-System der nächsten Generation verwendet.
  • Der Wiedergabeverarbeitungsabschnitt weist außerdem einen Bereich auf, um Adressen auf ADIP-Signalbasis zu decodieren, die durch das aktuelle MD-System oder durch das MD1-System der nächsten Generation verwendet werden, und einen Bereich, um das ADIP-Signal, welches bei dem MD2-System der nächsten Generation angewandt wird, zu decodieren.
  • Die Laseremission vom optischen Kopf 19 auf der Platte 90 erzeugt einen Reflexionslichtstrahl, der für die Information repräsentativ ist, welche von der Platte ermittelt wird. Die ermittelte Information, d.h., ein foto-elektrischer Strom, der über einen Fotodetektor er langt wird, der den reflektierten Laserstrahl ermittelt, wird zu einem RF-Verstärker 21 geliefert.
  • Der RF-Verstärker 21 unterwirft die somit empfangene ermittelte Information einer Strom-Spannungs-Umsetzung, einer Verstärkung, und einer Matrixberechnung, um reproduzierte Information einschließlich eines reproduzierten RF-Signals, eines Fehlerspurfehlersignals TE, eines Fokussierungsfehlersignals FE und einer Grabeninformation (ADIP-Information, die als Spurwobbelungen auf der Platte 90 aufgezeichnet sind), zu extrahieren.
  • Wenn Daten von dem aktuellen MD-System reproduziert werden, wird das reproduzierte RF-Signal, welches durch den RF-Verstärker 21 erhalten wird, durch eine EFM-Demodulationseinheit 24 und einen ACIRC-Decoder 25 verarbeitet. Insbesondere digitalisiert die EFM-Demodulationseinheit 24 das reproduzierte RF-Signal in einen EFM-Signalzug, bevor dies der EFM-Demodulation unterbreitet wird. Das demodulierte Signal wird der Fehlerkorrektur und der Entschachtelungsverarbeitung durch den ACIRC-Decoder 25 unterworfen. In diesem Zeitpunkt werden ATRAC-komprimierte Daten erlangt.
  • Bei der Datenwiedergabe von der Platte des aktuellen MD-Systems wird ein Auswahlorgan 26 auf den Kontakt B eingestellt. Bei dieser Einstellung wird erlaubt, dass das Auswahlorgan 26 die demodulierten ATRAC-komprimierten Daten als Wiedergabedaten von der Platte 90 ausgibt.
  • Wenn Daten von der MD1- oder der MD2-Platte der nächsten Generation wiedergegeben werden, wird das reproduzierte RF-Signal, welches durch den RF-Verstärker 21 erlangt wird, zu einer RLL (1–7) PP-Demodulationseinheit 22 und zu einem RS-LDC-Decoder 23 geführt. Insbesondere führt bei einem bestimmten wiedergegebenen RF-Signal die RLL (1–7) PP-Demodulationseinheit 22 Datenermittlung über PR (1, 2, 1) ML oder PR (1, –1) ML und Viterbi-Decodierung durch, um einen RLL (1–7) Codezug als reproduzierte Daten zu erlangen. Die Demodulationseinheit 22 unterwirft den RLL (1–7)-Codezug der RLL (1–7)-Demodulation. Die demodulierten Daten werden dem RS-LDC-Decoder 23 zur Fehlerkorrektur und zur Entschachtelungsverarbeitung zugeführt.
  • Bei der Datenwiedergabe von der MD1- oder der MD2-Platte wird das Auswahlorgan 26 auf den Kontakt A eingestellt. Das Auswahlorgan 26 erlaubt bei dieser Einstellung, dass die demodulierten Daten als Wiedergabedaten von der Platte 90 ausgegeben werden.
  • Das Spurführungsfehlersignal TE und der Fokussierungsfehlersignal FE vom RF-Verstärker 21 werden zu einer Servoschaltung 27 geliefert. Die Grabeninformation vom RF-Verstärker 21 wird zu einer ADIP-Demodulationseinheit 30 geliefert.
  • Die ADIP-Demodulationseinheit 30 unterbreitet die empfangene Grabeninformation einem Bandpassfilter, um die Wobbelkomponenten zu extrahieren, bevor die FM-Demodulation und die Zweiphasendemodulation ausgeführt werden, um das ADIP-Signal zu demodulieren. Das demodulierte ADIP-Signal wird zum Adressdecoder 32 und 33 geführt.
  • Bei dem aktuellen MD-System oder der Platte MD1 der nächsten Generation ist die ADIP-Sektornummer acht Bit lang wie in 9 gezeigt ist. Im Gegensatz dazu ist bei der MD2-Platte der nächsten Generation die ADIP-Sektornummer vier Bits lang, wie in 11 gezeigt ist. Der Adressdecoder 32 decodiert die ADIP-Adresse von der Platte des aktuellen MD-Systems oder der MD1-Platte der nächsten Generation, während der Adressdecoder 33 die ADIP-Adresse von der MD2-Platte der nächsten Generation decodiert.
  • Die ADIP-Adresse, welche durch den Adressdecoder 33 decodiert wird, wird zu einer Ansteuersteuerung 31 geliefert. Bei gegebener ADIP-Adresse führt die Ansteuersteuerung 31 die notwendige Steuerungsverarbeitung durch. Die Grabeninformation vom RF-Verstärker 21 wird außerdem zur Servoschaltung 27 zur Spindelservosteuerung geführt.
  • Die Servoschaltung 27 integriert Phasenunterschiede zwischen der empfangenen Grabeninformation und einem Wiedergabetaktsignal (tatsächlich PLL-Taktsignal bei Decodierung), um ein Fehlersignal zu erlangen. Auf der Basis des erhaltenen Fehlersignals erzeugt die Servoschaltung 27 ein Spindelfehlersignal für die CLV- oder CAV-Servosteuerung.
  • Die Servoschaltung 27 erzeugt verschiedene Servosteuersignale (beispielsweise ein Spurführungssteuersignal, ein Fokussierungssteuersignal, ein Schlittensteuersignal und ein Spindelsteuersignal) auf Basis des Spindelfehlersignals in Bezug auf das Spurführungsfehlersignal und das Fokussierungsfehlersignal vom RF-Verstärker 21, oder in Bezug einen Spursprungbefehl und einen Zugriffsbefehl von der Ansteuersteuerung 31. Die erzeugten Servosteuersignale werden an die Motoransteuerung 28 ausgegeben. Insbesondere unterwirft die Servosteuerschaltung 27 die Fehlersignale und die Befehle diesen Prozessen wie Phasenkompensation, Verstärkungsfaktorenverarbeitung und Zielwerteinstellung, um diverse Servosteuersignale zu erzeugen.
  • Die Motoransteuerung 28 erzeugt Servoansteuersignale auf Basis von den Servosteuersignalen, welche von der Servoschaltung 27 zugeführt werden. Die Servoansteuersignale, welche durch die Motoransteuerung 28 erzeugt werden, bestehen aus Dualachsen-Ansteuersignale, um den Dualachsenmechanismus anzusteuern (zwei Signale zum Ansteuern in der Fokussierungs- und Spurführungsrichtung), einem Schlittenmotor-Ansteuersignal zum Ansteuern des Schlittenmechanismus, und einem Spindelmotor-Ansteuersignal zum Ansteuern des Spindelmotors 29. Diese Servoansteuersignale liefern die Fokussierungs- und Spur führungssteuerung in Bezug auf die Platte 90 und die CLV- oder CAV-Steuerung über den Spindelmotor 29.
  • Wenn Audiodaten auf der Platte nach dem aktuellen MD-System aufgezeichnet werden sollen, wird ein Auswahlorgan 16 auf den Kontakt B eingestellt. Die Auswahlorganeinstellung erlaubt, dass der ACIRC-Codierer 14 und die EFM-Modulationseinheit 15 arbeiten. Bei diesem Aufbau werden die komprimierten Daten, welche von der Audioverarbeitungseinheit 10 herkommen, einer Verschachtelungsverarbeitung und Fehlerkorrekturcodierung durch den ACIRC-Codierer 14 unterworfen. Das Ausgangssignal des ACIRC-Codierers 14 wird der EFM-Verarbeitung durch die EFM-Modulationseinheit 15 unterbreitet.
  • Die EFM-demodulierten Daten werden einer Magnetkopfansteuerung 17 über das Auswahlorgan 16 zugeführt. Der Magnetkopf 18 legt an die Platte 90 ein Magnetfeld an, welches für die EFM-modulierten Daten bezeichnend ist, wodurch die Daten auf Audiospuren auf der Platte 90 geschrieben werden.
  • Wenn Audiodaten auf die MD1- oder die MD2-Platte der nächsten Generation aufgezeichnet werden sollen, wird das Auswahlorgan 16 auf den Kontakt A eingestellt. Dies erlaubt, dass ein RS-LDC-Codierer 12 und eine RLL (1–7) PP-Modulationseinheit 13 arbeiten. Bei diesem Aufbau werden hochdichte Daten, welche von der Speicherübertragungssteuerung 3 herkommen, einer Verschachtelungsverarbeitung und einer RS-LDC-Fehlerkorrekturcodierung durch den RS-LDC-Codierer 12 unterworfen. Das Ausgangssignal des RS-LDC-Codierers 12 wird der RLL (1–7)-Modulation durch die RLL (1–7) PP-Modulationseinheit 13 unterbreitet.
  • Die Schreibdaten in Form eines RLL (1–7)-Codezugs werden der Magnetkopfansteuerung 17 über das Auswahlorgan 16 zugeführt. Der Magnetkopf 18 wendet ein Magnetfeld, welches für die modulierten Daten bezeichnend ist, an die Platte 90 an, wodurch die Daten auf Audiospuren auf der Platte 90 geschrieben werden.
  • Der Zweck der Laseransteuerung/APC 20 ist zweifach: einmal, um zu veranlassen, dass die Laserdiode einen Laserstrahl während des Lese- und Schreibbetriebs wie oben beschrieben emittiert, und um sogenannte APC (automatische Laserleistungssteuerung) auszuführen.
  • Obwohl nicht gezeigt ist ein Detektor zum Überwachen des Laserleistungspegels im optischen Kopf 19 eingebaut. Ein Monitorsignal von Detektor wird zurück zur Laseransteuerung/APC 20 geführt. Die Laseransteuerung/APC 20 vergleicht den aktuellen Laserleistungspegel, der als Monitorsignal erlangt wird, mit einem eingerichteten Laserleistungspegel, um eine Fehlerdifferenz zu finden. Durch Erlangen dieser Fehlerdifferenz, die sich im Laser ansteuersignal widerspiegelt, hält die Laseransteuerung 20 die Laserleistung von der Laserdiode auf dem eingerichteten Pegel stabil.
  • Zwei Laserleistungspegel, d.h., ein Leselaser-Leistungspegel und ein Schreiblaser-Leistungspegel werden durch die Ansteuersteuerung 31 in Registern innerhalb der Laseransteuerung/APC 20 eingestellt.
  • Unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 sieht die Ansteuersteuerung 31 zu, dass die gesteuerten Operationen, die oben beschrieben wurden (Zugriff, Servooperationen, Datenschreiboperation und Datenleseoperation) genau ausgeführt werden.
  • In 17 können Bereiche A und B, die durch gestrichelte Linien umgeben sind, jeweils als Einzelchipschaltungsteil ausgeführt werden.
  • 5. Initialisierung von MD1- und MD2-Platten der nächsten Generation.
  • Auf sowohl der MD1-Platte der nächsten Generation als auch auf der MD2-Platte der nächsten Generation ist eine spezifische ID (UID) zusätzlich zur FAT aus Sicherheitsverwaltungszwecken wie früher erwähnt aufgezeichnet. Auf der MD1- oder MD2-Platte der nächsten Generation ist im Prinzip die UID auf einer vorher festgelegten Stelle, beispielsweise im Einlaufbereich aufgezeichnet, bevor die Platte aus der Fabrik verschickt wird. Alternativ kann die UID irgendwo auf der Platte geschrieben sein. Solange die UID auf einer festen Stelle nach Platteninitialisierung geschrieben ist, kann die UID vorher auf dieser Stelle aufgezeichnet sein.
  • Das MD1-System der nächsten Generation nutzt die gleiche Platte wie die des aktuellen MD-Systems. Das bedeutet, dass eine riesige Anzahl von aktuellen Platten nach dem MD-System, die schon vermarktet sind, auf denen keine UID aufgezeichnet ist, durch das MD1-System der nächsten Generation verwendet wird.
  • Neue Standards sind somit eingerichtet, um einen speziell geschützten Bereich auf jeder dieser zahlreichen Platten nach dem aktuellen MD-System zuzuteilen, welche durch das MD1-System der nächsten Generation verwendet werden können. Nach Initialisierung irgendeiner dieser Platten schreibt die Plattenansteuereinheit 1 ein Zufallszahlensignal auf den geschützten Bereich für die Verwendung als UID der in Frage stehenden Platte. Bei den neuen Standards wird es den Benutzern untersagt, auf die mit dem UID-aufgefüllten Bereich zuzugreifen. Die UID ist nicht auf Zufallszahlensignale beschränkt; sie kann als Kombination eines Herstellercodes, eines Gerätecodes, eines Gerätefabrikationsnummer und einer Zufallsnummer angegeben werden. Es ist auch möglich, zumindest einen vom Herstellercode, Gerä tecode, der Ausrüstungsfabrikationsnummer mit einer Zufallszahl zur Verwendung als UID zu kombinieren.
  • 18 ist ein Flussdiagramm von Schritten zum Initialisieren einer MD1-Platte der nächsten Generation. Im ersten Schritt S100 von 18 wird auf eine vorher festgelegte Stelle auf der Platte zugegriffen, um zu bestimmen, ob eine UID dort aufgezeichnet ist. Wenn beurteilt wird, dass eine UID aufgezeichnet ist, wird die UID gelesen und zeitweise beispielsweise in den Hilfsspeicher 5 verlegt.
  • Die im Schritt S100 zugegriffene Stelle ist ein Bereich außerhalb des FAT-Bereichs des Formats nach dem MD1-System der nächsten Generation, beispielsweise der Einlaufbereich. Wenn die in Frage stehende Platte 90 in der Vergangenheit initialisiert wurde und schon mit einem DDT-Bereich ausgerüstet ist, kann anstelle davon auf diesen Bereich zugegriffen werden. Der Schritt S100 kann wenn geeignet übersprungen werden.
  • Im Schritt S101 werden Daten auf dem U-TOC-Bereich in einem EFM-Modulationsprozess aufgezeichnet. An diesem Punkt bis zur U-TOC wird Information geschrieben, um zwei Arten von Bereichen zu sichern: eine Alarmspur und einen Bereich von Spuren, der auf den DDT-Bereich folgt, d.h., ein Bereich, auf dem Daten im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet werden. Im Schritt S102 werden Daten auf die Alarmspur im EFM-Format geschrieben. Im Schritt S103 werden Daten auf den DDT-Bereich im 1–7 pp-Modulationsformat geschrieben.
  • Im Schritt S104 wird eine UID außerhalb des FAT-Bereichs, beispielsweise auf dem DDT-Bereich aufgezeichnet. Wenn die UID von ihrer vorher festgelegten Stelle gelesen wurde und im obigen Schritt S100 in den Hilfsspeicher 5 verlegt wurde, wird die UID hier aufgezeichnet. Wenn im Schritt S100 beurteilt wurde, dass die UID nicht an einer vorher festgelegten Stelle auf der Platte aufgezeichnet wurde oder wenn der Schritt S100 total übersprungen wurde, wird eine UID auf der Basis eines Zufallszahlensignals erzeugt, und die erzeugte UID wird aufgezeichnet. Die UID wird beispielsweise durch die Systemsteuerung 9 erzeugt. Die erzeugte UID wird der Trägeransteuereinheit 2 über die Speicherübertragungssteuerung 3 zugeführt, bevor sie auf die Platte 9 geschrieben wird.
  • Im Schritt S105 wird die FAT und weitere Daten auf den Bereich zur Datenspeicherung im 1–7 pp-Modulationsformat geschrieben. Anders ausgedrückt wird die UID außerhalb des FAT-Bereichs aufgezeichnet. Für das MD1-System der nächsten Generation ist, wie oben beschrieben, die Initialisierung des beschreibbaren Bereichs, der unter dem FAT-Verfahren verwaltet wird, nicht verpflichtend.
  • 19 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um eine MD2-Paltte der nächsten Generation zu initialisieren. Im ersten Schritt S110 von 19 wird auf eine vorher festgelegte Stelle, wo angenommen wird, dass eine UID vorher aufgezeichnet wurde, beispielsweise im Einlaufbereich, oder dem DDT-Bereich, wenn die Platte in der Vergangenheit initialisiert wurde, zugegriffen, um zu bestimmen, ob dort eine UID aufgezeichnet ist. Wenn beurteilt wird, dass UID aufgezeichnet wurde, wird diese UID gelesen und vorübergehend beispielsweise im Hilfsspeicher 5 platziert. Da die UID-Aufzeichnungsstelle im Format fest fixiert ist, kann auf diese unmittelbar ohne Bezugnahme auf weitere Verwaltungsinformation auf der Platte zugegriffen werden. Dieses Merkmal kann auch auf die Verarbeitung angewandt werden, die oben mit Hilfe von 18 erläutert wurde.
  • Im Schritt S111 werden Daten auf den DDT-Bereich im 1–7 pp-Modulationsformat aufgezeichnet. Im Schritt S112 wird die UID außerhalb des FAT-Bereichs aufgezeichnet, beispielsweise im DDT-Bereich. Die an diesem Punkt aufgezeichnete UID ist die UID, die von der vorher festgelegten Stelle auf der Platte abgerufen wurde und welche in den Hilfsspeicher 5 im Schritt S110 platziert wurde. Wenn im Schritt S110 nicht beurteilt wird, dass die UID an der vorher festgelegten Stelle auf der Platte aufgezeichnet wurde, wird eine UID auf Basis eines Zufallszahlensignals erzeugt, und die erzeugte UID wird geschrieben. Die UID wird beispielsweise durch die Systemsteuerung 9 erzeugt. Die erzeugte UID wird über die Speicherübertragungssteuerung 3 der Trägeransteuereinheit 2 zugeführt, bevor sie auf die Platte 90 geschrieben wird.
  • Im Schritt S113 werden die FAT und weitere Daten aufgezeichnet. Die UID ist außerhalb des FAT-Bereichs aufgezeichnet. Für das MD2-System der nächsten Generation wird wie oben beschrieben eine Initialisierung des beschreibbaren Bereichs, der unter dem FAT-Verfahren verwaltet wird, nicht bewirkt.
  • 6. Erstes Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
  • Wie oben beschrieben werden das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation nach der vorliegenden Erfindung bezüglich Daten durch das FAT-System verwaltet. Audiodaten, welche aufgezeichnet werden sollen, werden durch ein vorher festgelegtes Datenkompressionsverfahren komprimiert und zum Copyrightschutz verschlüsselt. Das Audiodaten-Kompressionsverfahren ist beispielsweise ATRAC3 oder ATRAC5. Es ist auch möglich, MP3 (MPEG1-Audiolayer 3), AAC (MPEG2-Advanced Audio Coding) oder ein anderes geeignetes Kompressionsverfahren anzuwenden. Es können nicht nur Audiodaten, sondern auch Standbilddaten und Bewegtbilddaten gehandhabt werden. Da das FAT-System in Verwendung ist, können Allgemeinzweckdaten ebenfalls durch das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation aufgezeichnet und reproduziert werden. Außerdem können Computer lesbare und ausführbare Instruktionen auf der Platte codiert sein, so dass MD1 oder MD2 auch ausführbare Dateien enthalten kann.
  • Nachstehend wird ein System beschrieben, um Audiodaten zu verwalten, so wie sie auf die Platten MD1 und MD2 der nächsten Generation aufgezeichnet und reproduziert werden.
  • Da das MD1-System und das MD2-System nach der nächsten Generation dazu vorgesehen sind, hochqualitative Audiodaten für erweiterte Zeitperioden zu reproduzieren, gibt es eine große Anzahl von Audiodatenfeldern, welche auf einer einzelnen Platte zu verwalten sind. Da das FAT-System für Datenverwaltungszwecke angewandt wird, wird eine bessere Kompatibilität mit Computern sichergestellt. Dieses Merkmal hat jedoch, wie durch die Erfinder erkannt wurde, seine Vorteile und Nachteile. Während die Einfachheit des Betriebs für einen Teil von Benutzern verbessert wird, konnten Audiodaten illegal zum Schaden von Copyright-Inhabern kopiert werden. Diese Kenndaten wurden insbesondere bei der Entwicklung des erfinderischen Audiodaten-Verwaltungssystems in betracht gezogen.
  • 28 ist eine erläuternde Ansicht eines ersten Beispiels des Audiodaten-Verwaltungssystems. Wie in 28 gezeigt ist, erzeugt das Audiodaten-Verwaltungssystem mit seinem ersten beispielhaften Aufbau eine Spurindexdatei und eine Audiodatendatei auf der Platte. Die sind die Dateien, welche durch das FAT-System verwaltet werden.
  • Die Audiodatendatei ist eine Datei, welche mehrere Audiodatenfelder beherbergt, wie in 29 gezeigt ist. Gesehen vom FAT-System aus erscheint so, dass die Audiodatei eine sehr große Datei ist. Das Innere dieser Datei ist in Teile unterteilt, so dass Audiodaten als ein Satz dieser Teile gehandhabt werden.
  • Die Spurindexdatei ist eine Datei, welche verschiedene Arten an Information zum Verwalten der Audiodaten beschreibt, welche in der Audiodatendatei enthalten sind. Wie in 30 gezeigt ist, besteht die Spurindexdatei aus einer Wiedergabereihenfolgetabelle, einer programmierten Wiedergabereihenfolgetabelle, einer Gruppeninformationstabelle, einer Spurinformationstabelle, einer Teilinformationstabelle und einer Namentabelle.
  • Die Wiedergabereihenfolgetabelle zeigt die Reihenfolge der Audiodatenreproduktion, welche durch Voreinstellung definiert ist, an. Wie in 31 gezeigt ist, enthält die Wiedergabereihenfolgetabelle Informationsfelder TINF1, TINF2, usw., welche Verknüpfungen zu Spurdeskriptoren (34A) entsprechend den Spurnummern (d.h., Musiktitelnummern) in der Spurinformationstabelle zeigen. Die Spurnummern sind beispielsweise Herstellernummern, welche von "1" aus beginnen.
  • Die Programmwiedergabereihenfolgetabelle enthält die Reihenfolge von Audiodatenreproduktion, die durch den individuellen Benutzer definiert ist. Wie in 32 gezeigt ist, beschreibt die Programmwiedergabereihenfolgetabelle Programmspur-Informationsfelder PINF1, PINF2, usw., die Verknüpfungen zu Spurdeskriptoren entsprechend den Spurnummern zeigen.
  • Die Gruppeninformationstabelle beschreibt, wie in 33A und 33B gezeigt ist, Information über Gruppen. Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren definiert, die Fabrikationsspurnummern haben, oder als ein Satz von einer oder mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern, oder als ein Satz von einer oder mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern. Insbesondere besteht die Gruppeninformationstabelle aus Gruppendeskriptoren, welche Spurgruppen zeigen, wie in 33A gezeigt ist. Jeder Gruppendeskriptor beschreibt eine Spurstartnummer, eine Endspurnummer, einen Gruppennamen, und ein Flag in Bezug auf die frage stehende Gruppe, wie in 33B gezeigt ist.
  • Die Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, d.h., Musiktitel, wie in 34A und 34B gezeigt ist. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren, welche Spuren (Musiktitel) zeigen, wie in 34A gezeigt ist. Jeder Spurdeskriptor, enthält, wie in 34B gezeigt ist, ein Codiersystem, eine Copyrightverwaltungsinformation, Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation, Zeigerinformation, welche auf die Teilnummer zeigt, die als Eintrag in Bezug auf Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, einen Künstlernamen, einen Titelnamen, die Ursprungstitel-Reiheninformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die in Frage stehende Spur. Der Künstlername und der Titelname enthalten nicht aktuelle Namen, sondern beschreiben Zeigerinformation, die auf relevante Einträge in der Namenstabelle zeigt. Das Codiersystem zeigt ein Codec-Betriebsschema, welches als Entschlüsselungsinformation dient.
  • Die Teilinformationstabelle beschreibt Zeiger, die es erlauben, dass Teilnummern auf aktuelle Musiktitelstellen zeigen, wie in 35A und 35B bezeigt ist. Insbesondere besteht die Teilinformationstabelle aus Teildeskriptoren, welche Teilen entsprechen, wie in 35A gezeigt ist. Ein Teil ist für eine Spur in ihrer Gesamtheit oder für eines von mehreren Teilen repräsentativ, die eine einzelne Spur bilden. 35B zeigt Einträge eines Teildeskriptors in der Teilinformationstabelle. Wie in 35B gezeigt ist, besteht jeder Teildeskriptor aus einer Startadresse und einer Endadresse des in Frage stehenden Teils in der Audiodatendatei und einer Verknüpfung zum nächsten Teil.
  • Die Adressen, welche als Teilnummer-Zeigerinformation verwendet werden, die Namentabellen-Zeigerinformation und die Audiodateistellen-Zeigerinformation kann jeweils in Form eines Dateibyte-Offsets angegeben werden, einer Teildeskriptornummer, einer FAT-Clusternummer oder einer realen Adresse einer Platte, die als Speicherträger verwendet wird. Der Dateibyte-Offset ist eine spezielle Durchführung eines Offset-Verfahrens, welches gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden kann, wo die Teilzeigerinformation ein Offset-Wert in vorher festgelegten Einheiten (beispielsweise Bytes, Bits und n-Bit-Blöcken) von einem Anfang der Audiodatei ist.
  • Die Namentabelle ist eine Tabelle von Text, der aktuelle Namen bildet. Wie in 36A gezeigt ist, besteht die Namentabelle aus mehreren Namenschlitzen. Jeder Namenschlitz ist verknüpft und wird durch einen Zeiger genannt, der auf den in Frage stehenden Namen zeigt. Ein Zeiger zum Nennen eines Namens kann ein Künstlernamen oder ein Titelnamen in der Spurinformationstabelle oder ein Gruppenname in der Gruppeninformationstabelle sein. Ein Namenschlitz kann von mehreren Zeigern genannt werden. Wie in 36B gezeigt ist, besteht jeder Namenschlitz aus Namendaten, die Textinformation bilden, einer Namenart, welche als ein Attribut der Textinformation dient, und einer Verknüpfung zu einem anderen Namenschlitz. Ein Name, der für die Unterbringung in einem einzelnen Namenschlitz zu lang ist, kann in mehrere Namenschlitze unterteilt werden. Die unterteilten Namenschlitze werden nacheinander unter Verwendung von Verknüpfungen aufgespürt, welche den gesamten Namen beschreiben.
  • Das erste Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystem nach der Erfindung arbeitet wie folgt. Wie in 37 gezeigt ist, wird die Spurnummer einer Zielspur, die zu reproduzieren ist, zunächst in der Wiedergabeordnungstabelle bestimmt (31). Wenn die Spurnummer bestimmt ist, wird über eine Verknüpfung auf den Spurdeskriptor (34A und 34B) in der Spurinformationstabelle Zugriff gewonnen, und es wird der verknüpfte Spurdeskriptor von der Tabelle abgerufen. Gelesen vom Spurdeskriptor werden: ein Codiersystem, eine Copyrightverwaltungsinformation, eine Inhaltsentschlüsselungs-Schlüsselinformation, eine Zeigerinformation, welche auf die Teilnummer zeigt, die als Eintrag auf den Musiktitel der in Frage stehenden Spur dient, ein Künstlernamenzeiger, ein Titelnamenzeiger, ursprüngliche Titelreihenfolgeinformation und Aufzeichnungszeitinformation über die in Frage stehende Spur.
  • Auf Basis der Teilnummerninformation, welche von der Spurinformationstabelle gelesen wird, wird über eine Verknüpfung auf den anwendbaren Teildeskriptors in der Teilinformationstabelle Zugriff gewonnen (35A und 35B). Von der Teilinformationstabelle wird auf die Audiodatei an dem Teil entsprechend der Startadresse der in Frage stehenden Spur (Titel) zugegriffen. Wenn auf die Daten an dem Teil Zugriff gewonnen wird, dessen Stelle in der Audiodatendatei durch die Teilinformationstabelle bestimmt wird, wird die Wiedergabe von Audiodaten von dieser Stelle aus begonnen. In diesem Zeitpunkt werden die wiedergegebenen Daten gemäß dem Codiersystem entschlüsselt, welche von dem anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle gelesen werden. Wenn die Audiodaten verschlüsselt werden, wird die Schlüsselinformation, welche vom Spurdeskriptor gelesen wird, dazu verwendet, die Daten zu entschlüsseln.
  • Wenn es irgendein Teil im Anschluss an das frage stehende Teil gibt, wird eine Verknüpfung in Bezug auf das Bestimmungsteil im Teildeskriptor beschrieben. Die relevanten Teildeskriptoren werden nacheinander gemäß den Verknüpfungen gelesen, so dass die Audiodaten in der Audiodatendatei von den Teilen wiedergegeben werden, deren Stellen durch die zugegriffenen Teildeskriptoren bestimmt werden. Diese Schritte erlauben, dass die Audiodaten von der gewünschten Spur (Musiktitel) reproduziert werden können.
  • Ein Namenschlitz (36A) in der Namentabelle wird von der Stelle (oder der Namenzeigerinformation) abgerufen, welche durch einen Künstlernamenzeiger oder einen Titelnamenzeiger bestimmt wird, der von der Spurinformationstabelle gelesen wird. Die Namendaten werden von dem somit genannten Namenschlitz gelesen. Die Namenzeigerinformation kann ein Namenschlitznummer, eine Clusternummer in einem Dateizuordnungs-Tabellensystem oder beispielsweise eine reale Adresse eines Speicherträgers sein.
  • Auf jeden Namenschlitz in der Namentabelle kann von mehreren Zeigern wie oben erwähnt bezuggenommen werden. Beispielsweise, wo mehrere Titel des gleichen Künstlers aufgezeichnet sind, wird auf den gleichen Namenschlitz in der Namentabelle von mehreren Zeigern in der Spurinformationstabelle bezuggenommen, wie in 38 gezeigt ist. Im Beispiel von 38 zeigen die Spurdeskriptoren "1", "2", und "4" die Musiktitel, die insgesamt zum gleichen Künstler "DEF Band" gehören, so dass auf den gleichen Namenschlitz von jedem dieser Spurdeskriptoren bezuggenommen wird. In 38 zeigen außerdem die Spurdeskriptoren "3", "5", und "6" die Musiktitel, die alle zum gleichen Künstler "GHQ GIRLS" Gehöfen, so dass auf den gleichen Namenschlitz von jedem dieser Spurdeskriptoren bezuggenommen wird. Wenn zugelassen wird, dass auf jeden Namenschlitz in der Namentabelle von mehreren Zeiger bezuggenommen werden kann, kann die Größe der Namentabelle beträchtlich reduziert werden.
  • Außerdem kann Information über einen bestimmten Künstlernamen unter Verwendung von Verknüpfungen auf die Namentabelle angezeigt werden. Wenn gewünscht wird, eine Liste von Musiktiteln anzuzeigen, die beispielsweise zum Künstler mit dem Namen "DEF Band" gehört, werden die Spurdeskriptoren, welche auf den gleichen Namenschlitz "DEF BAND" Bezug nehmen, aufgespürt und deren Information wird angezeigt. In diesem Beispiel werden die Spurdeskriptoren "1", "2" und "4", auf die in der Adresse im Namenschlitz "DEF BAND" bezuggenommen wird, aufgespürt, und die Deskriptorinformation wird erworben. Die somit erlangte Information erlaubt es, dass Musiktitel angezeigt werden, welche zum Künstler gehören, der den Namen "DEF BAND" hat, und die auf dieser Platte gehalten werden. Es gibt keine Verknüpfungen von der Namentabelle zurück zur Spurinformationstabelle, da zugelassen wird, dass auf jeden Namenschlitz in der Namentabelle von mehreren Zeigern Bezug genommen werden kann.
  • Wenn Audiodaten von neuem aufgezeichnet werden sollen, wird ein Bereich, der nicht verwendet wird, der aus zumindest einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken (beispielsweise vier Aufzeichnungsböcken) besteht, gemäß der FAT-Tabelle zugeordnet. Die Aufzeichnungsblöcke werden nacheinander zugeteilt, um so eine Verschwendung beim Zugreifen auf die aufgezeichneten Audiodaten zu minimieren.
  • Wenn der beschreibbare Bereich für die Audiodaten zugeteilt ist, wird ein neuer Spurdeskriptor der Spurinformationstabelle zugeteilt, und es wird ein Inhaltsschlüssel zum Verschlüsseln der in Frage stehenden Audiodaten erzeugt. Die zugeführten Audiodaten werden unter Verwendung des Schlüssels verschlüsselt, bevor sie auf dem zugeteilten nicht verwendeten Bereich aufgezeichnet werden. Der Bereich, in welchem die Audiodaten aufgezeichnet wurden, wird mit dem Ende der Audiodatendatei im FAT-Dateisystem verkettet.
  • Wenn die neuen Audiodaten mit der Audiodatendatei verkettet sind, wird Information über die verkettete Stelle erzeugt, und die neu erzeugte Audiodatenstelleninformation wird in einen neu zugeteilten Teildeskriptor geschrieben. Schlüsselinformation und eine Teilnummer wird auf den neuen Spurdeskriptor geschrieben. Wenn notwendig werden ein Künstlername und ein Titelname in relevante Namenschlitze geschrieben. Im Spurdeskriptor werden Zeiger mit Verknüpfungen zum Künstlernamen und zum Titelnamen beschrieben. Die Nummer des in Frage stehenden Spurdeskriptors wird in die Wiedergabeordnungstabelle geschrieben, und die anwendbare Copyright-Verwaltungsinformation wird aktualisiert.
  • Wenn Audiodaten von einer bestimmten Spur wiedergegeben werden sollen, wird Information über die bestimmte Spurnummer von der Wiedergabeordnungstabelle abgerufen. Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die Audiodaten zu reproduzieren sind, wird dann erworben.
  • Die Schlüsselinformation wird vom anwendbaren Spurdeskriptor in der Spurinformationstabelle erhalten, und der Teildeskriptor, der den Bereich zeigt, der die Eintragsdaten enthält, wird erlangt. Vom Teildeskriptor wird auf die Stelle in der Audiodatendatei des ersten Teils Zugriff gewonnen, der die gewünschten Audiodaten enthält, und die Daten werden von der zugegriffenen Stelle abgerufen. Die reproduzierten Daten von der Stelle werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation für die Audiodatenreproduktion entschlüsselt. Wenn der Teildeskriptor eine Verknüpfung zu einem anderen Teil hat, wird auf den verknüpften Teil zugegriffen, und die obigen Schritte werden wiederholt.
  • Es sei nun angenommen, das gewünscht wird, die Spurnummer "n" einer bestimmten Spur in der Wiedergabeordnungstabelle in eine Spurnummer "n+m" zu ändern. In diesem Fall wird ein Spurdeskriptor Dn, der Information über die in Frage stehende Spur beschreibt, zunächst von einem Spurinformationsfeld TINFFn in der Wiedergabeordnungstabelle erhalten. Alle Werte, welche die Spurinformationsfelder TINFn+1 bis TINFn+m (d.h., Spurdeskriptornummern) zeigen, werden um eine Stelle vorgeschoben. Die Nummer des Spurdeskriptors Dn wird dann auf das Spurinformationsfeld TINFn+m geschrieben.
  • Es sei nun angenommen, dass gewünscht wird, dass eine Spur mit einer Spurnummer "n" gelöscht werden soll. In diesem Fall wird der Spurdeskriptor Dn, der die Information über die Spur beschreibt, vom Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt. Alle gültigen Spurdeskriptornummern, die auf den Spurinformationseintrag TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle vorgeschoben. Da außerdem die Spur "n" gelöscht werden soll, werden alle Spurinformationseinträge, welche der Spur "n" folgen, in der Widergabeordnung um eine Stelle vorgeschoben. Auf Basis des Spurdeskriptors Dn, der somit für die zu löschende Spur erlangt wird, werden das Codiersystem und der Decodierschlüssel entsprechend der in Frage stehenden Spur von der Spurinformationstabelle erhalten. Ebenfalls erhalten wird die Nummer eines Spurdeskriptors Pn, der den Bereich zeigt, der den Start von Audiodaten enthält. Ein Audioblock, dessen Bereich durch den Teildeskriptor Pn bezeichnet wird, wird von der Audiodatendatei im FAT-Dateisystem entfernt. Danach wird der Spurdeskriptor Dn der in Frage stehenden Spur aus der Spurinformationstabelle gelöscht, und der Teildeskriptor wird aus der Teilinformationstabelle gelöscht, um so die Teilbeschreibung in Bezug auf das Dateisystem zu befreien.
  • Es sei nun angenommen, dass in 39A die Teile A, B und C verkettet wurden, und dass gewünscht wird, dass das Teil B gelöscht wird. Es sei hier angenommen, dass sich die Teile A und B den gleichen Audioblock (und den gleichen FAT-Cluster) teilen, und dass die FAT-Kette fortlaufend ist. Es sei auch angenommen, dass, während das Teil C unmittelbar nachdem Teil B in der Audiodatendatei angeordnet ist, die Teile C und B tatsächlich als beabstandet angeordnet vorgefunden werden, wenn die FAT-Tabelle geprüft wird.
  • In diesem Fall erlaubt, wie in 39B gezeigt ist, das Löschen des Teils B nicht, dass sich zwei FAT-Cluster irgendeinen Cluster mit diesem Teil anteilig teilen, der von der FAT-Kette gelöst ist (d.h., in freie Bereiche umgewandelt wurde). Anders ausgedrückt wird die Audiodatendatei um vier Audioblöcke verkürzt. Als Folge davon wird eine Zahl "4" von jeder der Nummern der Audioblöcke, welche im Teil C und den nachfolgenden Teilen aufgezeichnet sind, subtrahiert.
  • Ein Teil einer Spur kann anstelle der gesamten Spur gelöscht werden. Wenn eine Spur teilweise gelöscht wird, kann Information über die verbleibende Spur unter Verwendung des Codiersystems und des Decodierschlüssels entschlüsselt werden, die der in Frage stehenden Spur entsprechen und welche vom relevanten Teildeskriptor Pn in der Spurinformationstabelle erlangt werden.
  • Wenn gewünscht wird, eine Spur "n" mit einer Spur "n+1" in der Wiedergabeordnungstabelle zu kombinieren, wird eine Spurdeskriptornummer Dn von einem Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt, wobei der Spurdeskriptor Information über die Spur "n" beschreibt; und eine Spurdeskriptornummer Dm wird von einem Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt, wobei der Spurdeskriptor Information über die Spur "n+1" beschreibt. Alle gültigen TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Feld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle nach vorne geschoben. Es wird eine Suche durch die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle durchgeführt, um alle Spuren zu löschen, die einen Bezug auf den Spurdeskriptor Dm durchführen. Es wird ein neuer Verschlüsselungsschlüssel erzeugt, und eine Teildeskriptorliste wird vom Spurdeskriptor Dn erlangt. Am Ende dieser Teildeskriptorliste wird eine weitere Teildeskriptorliste, welche vom Spurdeskriptor Dm extrahiert wurde, angehängt.
  • Wenn zwei Spuren zu kombinieren sind, müssen deren Spurdeskriptoren verglichen werden, um so sicherzustellen, dass die Copyrights, die beteiligt sind, nicht gefährdet sind. Die Teildeskriptoren müssen von diesen Spurdeskriptoren erlangt werden, um mit Bezug auf die FAT-Tabelle sicherzustellen, dass die fragmentations-bezogenen Erfordernisse die Kombination der beiden Spuren treffen. Es kann außerdem notwendig sein, die Zeiger zur Namentabelle zu aktualisieren.
  • Wenn gewünscht wird, dass die Spur "n" in eine Spur "n–1" unterteilt werden soll, wird die Spurdeskriptornummer Dn, welche Information über die Spur "n" beschreibt, zunächst vom Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt. Aus dem Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle wird die Spurdeskriptornummer Dm, welche Information über die Spur "n+1" beschreibt, erhalten. Alle gültigen TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle vorgeschoben. Es wird ein neuer Schlüssel für den Spurdeskriptor Dn erzeugt. Die Teildeskriptorliste wird vom Spurdeskriptor Dn extrahiert. Es wird ein neuer Teildeskriptor zugeteilt, und der tatsächliche Teildeskriptorinhalt vor die Spurteilung wird auf den neu zugeteilten Teildeskriptor kopiert. Der Teildeskriptor, der einen Teilpunkt enthält, wird bis zu diesem Punkt abgekürzt, und alle Teildeskriptorverknüpfungen, die auf den Teilpunkt folgen, werden ausrangiert. Der neu zugeteilte Teildeskriptor wird unmittelbar nach dem Teilpunkt festgelegt.
  • 7. Zweites Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems
  • Anschließend wird ein zweites Beispiel des Audiodaten-Verwaltungssystems nach der Erfindung beschrieben. 40 ist eine Ansicht als Beispiel eines zweiten Beispiels des erfinderischen Audiodaten-Verwaltungssystems. Wie in 40 gezeigt ist, weist das Audiodaten-Verwaltungssystem dieses Beispiels das Erzeugen einer Spurindexdatei und mehrerer Audiodatendateien auf der Platte auf. Diese Dateien werden durch das FAT-System verwaltet.
  • Jede Audiodatendatei beherbergt, wie in 41 gezeigt ist, Audiodaten, die im Prinzip einen einzigen Musiktitel (Musikstück) bilden. Die Audiodatendatei besitzt einen Datenkopf, der einen Titel, Verschlüsselungsschlüsselinformation, Copyrightverwaltungsinformation und Indexinformation aufweist. Die Indizes werden dazu verwendet, ein Musikstück auf einer einzelnen Spur in mehrere Spuren zu unterteilen. Der Datenkopf zeichnet die Stellen der index-unterteilten Spuren in Verbindung mit Indexnummern auf. Beispielsweise können bis zu 255 Indizes für eine Spur festgelegt werden.
  • Die Spurindexdatei ist eine Datei, die verschiedene Informationsfelder beschreibt, um die Audiodaten, welche in Audiodatendateien gehalten werden, zu verwalten. Wie in 42 gezeigt ist, besteht die Spurindexdatei aus einer Wiedergabeordnungstabelle, einer Programmwiedergabe-Ordnungstabelle, einer Gruppeninformationstabelle, einer Spurinformationstabelle und einer Namentabelle.
  • Die Wiedergabeordnungstabelle zeigt die Audiodatenreproduktionsordnung an, welche durch Voreinstellung definiert ist. Wie in 43 gezeigt ist, enthält die Wiedergabe odnungstabelle Informationsfelder TINF1, TINF2, usw., die Verknüpfungen zu Spurdeskriptoren (46A) zeigen, welche den Spurnummern (d.h., Musiktitelnummern) in der Spurinformationstabelle entsprechen. Die Spurnummern sind beispielsweise Seriennummern, die von "1" aus beginnen.
  • Die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle enthält die Audiodatenreproduktionsordnung, welche durch den individuellen Benutzer definiert ist. Wie in 44 gezeigt ist, beschreibt die Programmwiedergabe-Ordnungstabelle Programmspur-Informationsfelder PINF1, PINF2, usw., die Verknüpfungen zu den Spurdeskriptoren zeigen, welche den Spurnummern entsprechen.
  • Die Gruppeninformationstabelle beschreibt, wie in 45A und 45B gezeigt ist, Information über Gruppen. Eine Gruppe ist als ein Satz von einer oder mehreren Spuren, die serielle Spurnummern haben, oder als ein Satz von einer oder mehreren Spuren mit Programmserien-Spurnummern definiert. Insbesondere besteht die Gruppeninformationstabelle aus Gruppendeskriptoren, die Spurgruppen zeigen, wie in 45A gezeigt ist. Jeder Gruppendeskriptor beschreibt eine Startspurnummer, eine Endspurnummer, einen Gruppennamen und ein Flag in bezug auf die in Frage stehende Gruppe, wie in 45B gezeigt ist.
  • Die Spurinformationstabelle beschreibt Information über Spuren, d.h., Musiktitel, wie in 46A und 46B gezeigt ist. Insbesondere besteht die Spurinformationstabelle aus Spurdeskriptoren, welche Spuren (Musiktitel) zeigen, wie in 46A gezeigt ist. Jeder Spurdeskriptor weist, wie in 46B gezeigt ist, einen Dateizeiger auf, der auf die Audiodatendatei der in Frage stehenden Spur zeigt, eine Indexnummer der Spur, einen Künstlernamen, einen Titelnamen, die ursprüngliche Titelordnungsinformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die Spur. Der Künstlername und der Titelname enthalten keine aktuellen Namen, sondern beschreiben Zeigerinformation, welche auf relevante Einträge in der Namentabelle zeigt.
  • Die Namentabelle ist eine Tabelle von Texten, die aktuelle Namen bilden. Wie in 47A gezeigt ist, besteht die Namentabelle aus mehreren Namenschlitzen. Jeder Namenschlitz ist mit einem Zeiger verknüpft und wird durch einen Zeiger aufgerufen, der auf den in Frage stehenden Namen zeigt. Ein Zeiger zum Aufrufen eines Namens kann ein Künstlername oder eine Titelname in der Spurinformationstabelle sein, oder ein Gruppenname in der Gruppeninformationstabelle. Ein Namenschlitz kann von mehreren Zeigern aufgerufen werden. Wie in 47B gezeigt ist, besteht jeder Namenschlitz aus Namendaten, einer Namenart, und einer Verknüpfung zum anderen Namenschlitz. Ein Name, der zu lange ist, um in einem einzelnen Namenschlitz untergebracht zu werden, kann in mehrere Namenschlitze un terteilt werden. Die unterteilten Namenschlitze werden nacheinander unter Verwendung von Verknüpfungen, die den gesamten Namen beschreiben, aufgespürt.
  • Das zweite Beispiel des Audidaten-Verwaltungssystems nach der Erfindung arbeitet wie folgt: wie beispielsweise in 48 gezeigt ist, wird die Spurnummer einer Zielspur, die wiedergegeben werden soll, zunächst in der Widergabeordnungstabelle bestimmt (43). Wenn die Spurnummer bestimmt ist, wird über eine Verknüpfung auf den Spurdeskriptor (46A und 46B) in der Spurinformationstabelle Zugriff gewonnen, und es wird der verknüpfte Spurdeskriptor von der Tabelle abgerufen. Vom Spurdeskriptor gelesen werden: ein Dateizeiger, der auf die in Frage stehende Audiodatendatei zeigt, eine Indexnummer der in Frage stehenden Spur, ein Zeiger für einen Künstlernamen, ein Zeiger für einen Titelnamen, die ursprüngliche Titelreiheninformation, und die Aufzeichnungszeitinformation über die Spur.
  • Auf Basis des Audiodaten-Dateizeigers wird auf die in Frage stehende Audiodatei zugegriffen, und Information wird vom Datenkopf der Datei gelesen. Wenn die Audiodaten verschlüsselt sind, wird die Verschlüsselungsinformation, welche vom Datenkopf gelesen wird, verwendet, die Daten zur Audiodatenreproduktion zu entschlüsseln. Wenn eine Indexnummer zugeordnet ist, wird die Stelle der zugeteilten Indexnummer von der Datenkopfinformation ermittelt, und die Audiodatenreproduktion wird von der Stelle dieser Indexnummer aus begonnen.
  • Ein Namenschlitz wird von der Stelle abgerufen, welche durch den Zeiger für den Künstlernamen oder den Zeiger für den Titelnamen bestimmt wird, die von der Spurinformationstabelle abgerufen werden. Namendaten werden von dem somit genannten Namenschlitz gelesen.
  • Wenn Audiodaten neuerlich aufgezeichnet werden sollen, wird ein nicht verwendeter Bereich, der zumindest aus einer vorher festgelegten Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken (beispielsweise 4 vier Blöcke) besteht, gemäß der FAT-Tabelle zugeteilt.
  • Wenn der beschreibbare Bereich für die Audiodaten zugeordnet ist, wird ein neuer Spurdeskriptor der Spurinformationstabelle zugeteilt, und es wird ein Inhaltsschlüssel zum Verschlüsseln der in Frage stehenden Audiodaten erzeugt. Die zugeführten Audiodaten werden unter Verwendung des Schlüssels verschlüsselt, und es wird eine Audiodatendatei mit den verschlüsselten Audiodaten erzeugt.
  • Ein Dateizeiger der neu erzeugten Audiodatendatei und Schlüsselinformation werden in den neu zugeteilten Spurdeskriptor geschrieben. Wenn notwendig werden ein Künst lername und ein Titelname in relevante Namenschlitze geschrieben. Im Spurdeskriptor werden Zeiger mit Verknüpfungen mit dem Künstlernamen und dem Titelnamen beschrieben. Die Nummer des in Frage stehenden Spurdeskriptors wird in die Wiedergabeordnungstabelle geschrieben, und die anwendbare Copyright-Verwaltungsinformation wird aktualisiert.
  • Wenn Audiodaten von einer bestimmten Spur wiedergegeben werden sollen, wird Information über die bezeichnete Spurnummer aus der Wiedergabeordnungstabelle abgerufen. Der Spurdeskriptor entsprechend der Spur, von der die Audiodaten zu reproduzieren sind, wird danach erlangt.
  • Auf der Basis des Spurdeskriptors in der Spurinformationstabelle werden der Dateizeiger, der auf die Audiodatendatei zeigt, die die gewünschten Audiodaten enthält, und die Indexnummer der in Frage stehenden Spur erlangt. Auf die Audiodatendatei wird dann zugegriffen, und die Schlüsselinformation wird vom Datenkopf der Datei erlangt. Die wiedergegebenen Daten von der Audiodatendatei werden unter Verwendung der erworbenen Schlüsselinformation für die Audiodatenreproduktion entschlüsselt. Wenn die Indexnummer zugeteilt ist, wird die Audiodatenwiedergabe von der Stelle der bezeichneten Indexnummer begonnen.
  • Wenn gewünscht wird, dass eine Spur "n" in eine Spur "n" und eine Spur "n+1" unterteilt wird, wird zunächst eine Spurdeskriptornummer Dn, welche Information über die Spur "n" beschreibt, von dem Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt. Von einem Spurinformationsfeld TINFn+1 wird eine Spurdeskriptornummer Dm, welche Information über die Spur "n+1" beschreibt, erhalten. Alle gültigen TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle nach vorne geschoben
  • Wie in 49 gezeigt ist, erlaubt die Verwendung einer Indexanordnung, dass Daten in einer Datei in mehrere Indexbereiche unterteilt werden können. Die verwendeten Indexnummern und die Stellen der Indexbereiche werden in den Datenkopf der in Frage stehenden Audiospurdatei geschrieben. Ein Audiodaten-Dateizeiger und eine Indexnummer werden auf einen Spurdeskriptor Dn geschrieben, und ein anderer Audiodaten-Dateizeiger und eine andere Indexnummer werden auf einen anderen Spurdeskriptor Dm geschrieben. In diesem Fall wird ein Musikstück M1 auf einer einzelnen Spur in der Audiodatendatei offensichtlich in zwei Musikstücke M11 und M12 über zwei Spuren unterteilt.
  • Wenn gewünscht wird, eine Spur "n" mit einer Spur "n+1" in der Wiedergabeordnungstabelle zu kombinieren, wird eine Spurdeskriptornummer Dn, welche Information über die Spur "n" beschreibt, von dem Spurinformationsfeld TINFn in der Wiedergabeordnungsta belle erworben, und eine Spurdeskriptornummer Dm, welche Information über die Spur "n+1" beschreibt, wird von in einem Spurinformationsfeld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle erlangt. Alle gültigen TINF-Werte (Spurdeskriptornummern), die auf das Feld TINFn+1 in der Wiedergabeordnungstabelle folgen, werden um eine Stelle vorgeschoben.
  • Wenn die Spur "n" und die Spur "n+1" in der gleichen Audiodatendatei vorgefunden werden und voneinander durch einen Index getrennt sind, erlaubt das Löschen der Indexinformation vom Datenkopf der Datei, dass die Spuren kombiniert werden können, wie in 50 gezeigt ist. Die beiden Musikstücke M21 und M22 auf den beiden Spuren sind somit zu einem einzigen Musikstück M23 auf einer Spur kombiniert.
  • Es sei angenommen, dass die Spur "n" die index-unterteilte letztere Hälfte einer Audiodatendatei ist und dass die Spur "n+1" am Anfang einer anderen Audiodatendatei vorgefunden wird. In diesem Fall wird, wie in 51 gezeigt ist, ein Datenkopf den Daten über der Index-unterteilten Spur "n" angehängt, um eine Audiodatendatei zu bilden, welche ein Musikstück M32 beherbergt. Der Datenkopf wird dann von der Audiodatendatei der Spur "n+1", die ein andere Musikstück M41 trägt, gelöscht, und die Audiodaten der Spur "n+1" mit dem Musiktitel M41 werden mit der Audiodatendatei des Musiktitels M32 verbunden. Die beiden Musikstücke M32 und M41 sind somit zu einem einzigen Musikstück M51 auf einer Spur kombiniert.
  • Die obigen Prozesse werden durch zwei Funktionen ausgeführt. Eine Funktion beinhaltet das Hinzufügen eines Datenkopfs zu jeder Index-unterteilten Spur, das Verschlüsseln von Spurdaten unter Verwendung eines verschiedenen Verschlüsselungsschlüssels für jede Spur und das Umsetzen von mit Index versehenen Audiodaten zu einer einzelnen Audiodatendatei. Die andere Funktion umfasst das Löschen der Datenkopfinformation von einer bestimmten Audiodatendatei und das Verbinden der Daten in dieser Datei mit einer anderen Audiodatendatei.
  • 8. Betrieb während der Verbindung mit dem Personalcomputer
  • Das MD1-System und das MD2-System der nächsten Generation wenden das FAT-System als ihr Datenverwaltungssystem an, um Kompatibilität mit Personalcomputern sicherzustellen. Daraus folgt, dass die MD1- und MD2-Platte der nächsten Generation dazu verwendet werden, nicht nur Audiodaten, sondern auch allgemeine Daten, welche durch Personalcomputer gehandhabt werden, aufzuzeichnen und zu reproduzieren.
  • Auf der Plattenansteuereinheit 1 werden Audiodaten reproduziert, wenn sie von der Platte 90 gelesen werden. Wenn die Fähigkeit einer Plattenansteuereinheit 1, die tragbar ist, um auf Daten zuzugreifen, in betracht gezogen wird, sollten die Audiodaten vorzugsweise sequentiell auf der Platte aufgezeichnet sein. Im Gegensatz dazu nimmt der Personalcomputer keine Rücksicht auf diese Datenkontinuität, wenn Daten auf die Platte geschrieben werden. Der PC zeichnet die Daten an irgendwelchen freien Bereichen auf, die auf der Platte als verfügbar vorgefunden werden.
  • Bei der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung der Erfindung ist der Personalcomputer 100 über den USB-Hub 7 mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden, so dass der Personalcomputer 100 Daten auf die Platte 90, welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen ist, schreiben kann. Bei diesem Aufbau werden Allgemeindaten unter der Steuerung des Dateisystems des Personalcomputers 100 geschrieben, während Audiodaten unter der Steuerung des Dateisystems der Plattenansteuereinheit 1 geschrieben werden.
  • 52A und 52B sind erläuternde Ansichten, die einen Überblick geben, wie die Verwaltungsautorität zwischen dem Personalcomputer 100 und der Plattenansteuereinheit 1, die damit über den USB-Hub 7, der nicht gezeigt ist, verbunden ist, in Abhängigkeit von der Datenart, welche auf die Platte zu schreiben ist, welche in die Ansteuereinheit 1 geladen ist. 52A zeigt, wie Allgemeindaten vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden, um auf der Platte 90 in der Ansteuereinheit 1 aufgezeichnet zu werden. In diesem Fall liefert das Dateisystem auf dem Teil des Personalcomputers 100 die FAT-Verwaltung über die Platte 900.
  • Es sei angenommen, dass die Platte 90 durch entweder das MD1-System der nächsten Generation oder durch das MD2-System der nächsten Generation formatiert wurde. Gesehen vom Personalcomputer 100 funktioniert die angeschaltete Plattenansteuereinheit 1 offensichtlich wie eine entnehmbare Platte unter PC-Steuerung. Der Personalcomputer 100 kann dann Daten auf die Platte schreiben und davon lesen in der Plattenansteuereinheit 1 in der gleichen Weise wie der PC Daten auf eine flexible Platte schreibt und Daten davon liest.
  • Das Dateisystem des Personalcomputers 100 kann als Teil der Fähigkeiten eines OS (Betriebssystems), welches durch den PC 100 ausgeführt wird, ausgerüstet sein. Wie bekannt ist, kann das OS als geeignete Programmdateien auf einer Festplatte aufgezeichnet sein, welche im Personalcomputer 100 eingebaut ist. Beim Starten werden die Programmdateien gelesen und durch den Personalcomputer 100 ausgeübt, um die OS-Fähigkeiten auszuführen.
  • 52B zeigt, wie Audiodaten vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden, um auf der Platte 90, die an die Ansteuereinheit 1 geladen ist, aufgezeichnet zu werden. Die Audiodaten werden beispielsweise von der Festplatte (HDD), welche durch den Personalcomputer 100 gehalten wird, abgerufen.
  • Es sei angenommen, dass der Personalcomputer 100 Gebrauchs-Software enthält, um Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung zu unterbreiten und es erforderlich zu machen, dass die Plattenansteuereinheit 1 Audiodaten auf die Platte 90, welche in die Einheit 1 geladen ist, schreibt oder diese daraus löscht. Es wird angenommen, dass die Gebrauchs-Software auch in der Lage ist, auf eine Spurindexdatei auf der Platte 90 in der Plattenansteuereinheit 1 Bezug zu nehmen, um Spurinformation, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet ist, anzuschauen. Diese Gebrauchs-Software wird als Beispiel wie Programmdateien auf der HDD des Personalcomputers 100 gehalten.
  • Nachstehend wird beschrieben, wie Audiodaten, welche auf einem Speicherträger des Personalcomputers 100 aufgezeichnet sind, üblicherweise zur Platte 90, welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen ist, übertragen werden und aufgezeichnet werden. Es sei angenommen, dass die Gebrauchs-Software, die oben erwähnt wurde, vorher geladen ist.
  • Der Benutzer führt zunächst einen Betrieb auf dem Personalcomputer 100 durch, um diesen zu veranlassen, gewünschte Audiodaten (als Audiodaten A anschließend bezeichnet) von seiner HDD auf die Platte 90, welche in die Plattenansteuereinheit 1 geladen ist, zu schreiben. Der Betrieb stößt die Gebrauchs-Software an, einen Schreibanforderungsbefehl auszugeben, der einen Schreibbetrieb der Audiodaten A auf die Platte 90 anfordert. Der Schreibanforderungsbefehl wird vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 geliefert.
  • Die Audiodaten A werden dann von der HDD des Personalcomputers 100 gelesen. Die abgerufenen Audiodaten A werden einem ATRAC-Kompressionscodierprozess durch die Gebrauchs-Software, die durch den Personalcomputer 100 bereitgestellt wird, unterworfen. Der Prozess verwandelt die Audiodaten A in ATRAC-komprimierte Daten, welche vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden.
  • Bei einem Empfang des Schreibanforderungsbefehls vom Personalcomputer 100 beginnt die Plattenansteuereinheit 1, die ATRAC-komprimierten Audiodaten A, welche vom Personalcomputer 100 übertragen werden, zu empfangen. Die Plattenansteuereinheit 1 erkennt den Befehl als eine Anweisung zum Schreiben der übertragenen Daten auf die Platte 90 als Audiodaten.
  • Insbesondere empfängt die Plattenansteuereinheit 1 die Audiodaten A über den USB-Hub 7 vom Personalcomputer 100. Die empfangenen Daten werden an die Trägeransteuereinheit 2 über die USB-Schnittstelle 6 und die Speicherübertragungssteuerung 3 weiter geleitet. Wenn die Audiodaten A zur Trägeransteuereinheit 2 geführt werden, veranlasst die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 die Audiodaten A auf die Platte 90 unter der Steuerung des Verwaltungsverfahrens auf FAT-Basis der Plattenansteuereinheit 1 schreibt. Das heißt, dass die Audiodaten A auf die Platte 90 nacheinander in Inkrementen von vier Aufzeichnungsblöcken (64 Kilobytes × 4) auf Basis des FAT-Systems der Plattenansteuereinheit 1 geschrieben werden.
  • Bis der Datenschreibbetrieb auf der Platte 90 beendet ist, treten Datenänderungen, Statusinformation und Befehle zwischen dem Personalcomputer 100 und der Plattenansteuereinheit 1 auf, und zwar in Einklang mit einem geeigneten Protokoll. Diese Änderungen werden durchgeführt, um die Datenübertragungsrate in einer Weise zu steuern, dass weder ein Überlaufen noch ein Unterlaufen im Clusterpuffer 4 auftreten wird.
  • Zusätzlich zum Schreibanforderungsbefehl, der oben erläutert wurde, kann ein Löschanforderungsbefehl durch den Personalcomputer 100 verwendet werden. Der Löschanforderungsbefehl wird dazu verwendet, die Plattenansteuereinheit 1 aufzufordern, Audiodaten von der Platte 90, die in die Einheit 1 geladen ist, zu löschen.
  • Wenn beispielsweise der Personalcomputer 100 mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden ist und die Platte 90 in die Einheit 1 geladen ist, liest die Gebrauchs-Software die Spurindexdatei von der Platte 90. Die abgerufenen Daten werden von der Plattenansteuereinheit 1 zum Personalcomputer 100 übertragen. Auf Basis der empfangenen Daten kann der Personalcomputer 100 beispielsweise eine Titelliste der Audiodaten, die auf der Platte 90 gehalten werden, anzeigen.
  • Es sei angenommen, dass der Benutzer im Personalcomputer 100 die angezeigte Titelliste anschaut und einen Betrieb durchführt, um bestimmte Audiodaten zu löschen (anschließend als Audiodaten B bezeichnet). In diesem Fall wird Information, welche die Audiodaten B, die zu löschen sind, bezeichnet, zur Plattenansteuereinheit 1 zusammen mit dem Löschanforderungsbefehl übertragen. Wenn der Löschanforderungsbefehl gegeben wird, löscht die Plattenansteuereinheit 1 unter ihrer eigenen Steuerung die Audiodaten B von der Platte 90 wie gefordert.
  • Da das Audiodatenlöschen durch die Plattenansteuereinheit 1 unter der Steuerung ihres eignen FAT-Systems ausgeführt wird, ist es möglich, Audiodaten von beispielsweise einer riesigen Datei zu löschen, welche mehrere Audiodatendateien kombiniert, wie oben mit Hilfe von 39a und 39B erläutert wurde.
  • 9. Beschränkungen in Bezug auf das Kopieren von Audiodaten von der Platte
  • Das Schützen von Copyright von Audiodaten, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet sind, erfordert das Einrichten geeigneter Einschränkungen bezüglich ihres Kopierens auf andere Speicherträger. Es sei ein Fall betrachtet, bei dem Audiodaten, welche auf der Platte 90 gehalten werden, von der Plattenansteuereinheit 1 zum Personalcomputer 100 übertragen werden, um beispielsweise diese auf der HDD im PC aufzuzeichnen.
  • Es sei hier angenommen, dass die Platte 90 entweder durch das MD1-System der nächsten Generation oder das MD2-System der nächsten Generation formatiert wurde. Außerdem sei angenommen, dass der Betrieb, beispielsweise das Ausprüfen und Einprüfen, wie anschließend erläutert wird, unter der Steuerung der oben erwähnten Gebrauchs-Software durchgeführt wird, die im Personalcomputer 100 installiert ist.
  • Audiodaten 200, welche auf der Platte 90 gehalten werden, werden zunächst zum Personalcomputer 100 bewegt, wie in 53A gezeigt ist. Der "Bewege"-Betrieb zeigt eine Reihe von Aktionen einschließlich des Kopierens der Zielaudiodaten 200 in den Personalcomputer 100 und das Löschen der in Frage stehenden Audiodaten vom ursprünglichen Speicherträger (d.h., Platte 90). Das heißt, dass der Bewege-Betrieb das Löschen der Zieldaten von ihrer Quellenlage und das Bewegen der Daten auf ihren neuen Bestimmungsort umfasst.
  • Ein Ausprüfen wird hier als den Betrieb zum Kopieren von Daten von einem Speicherträger auf den anderen definiert, mit einer rechtmäßigen Kopiezählung (d.h., der Häufigkeit, mit der Quellendaten legitim kopiert werden dürfen), die um eins für die frage stehenden Daten dekrementiert wird. Ein Einprüfen wird hier als Betrieb definiert, ausgeprüfte Daten von dem Ausprüfungsbestimmungsort zu löschen, bei die legitime Kopiezählung für das Ausprüfen von Ursprungsdaten um eins angehoben wird.
  • Wenn die Audiodaten 200 zum Personalcomputer 100 bewegt werden, werden die Daten (Audiodaten 200') zum Speicherträger geliefert, beispielsweise der HDD des Personalcomputers 100, um darauf aufgezeichnet zu werden, und die Audiodaten 200 werden von der Platte 90 gelöscht. Der Personalcomputer 100 legt dann einen zulässigen (oder einen bestimmten vorher festgelegten) Ausprüf-Zählwert (CO) 201 für die bewegten Audiodaten 200' fest, wie in 53B gezeigt ist. In diesem Beispiel wird der zulässige Ausprüf-Zählwert für "3" festgelegt, was durch drei gefüllte Kreise in der Figur angedeutet ist. Es wird zugelassen, dass die Audiodaten 200' vom Personalcomputer 100 in einen externen Speicherträger ausgeprüft werden können, mit der Häufigkeit, wie der erlaubbare Zählwert eingerichtet wurde.
  • Wenn die ausgeprüften Audiodaten 200 von der Ursprungsplatte 90 gelöscht verbleiben, würde dies für den Benutzer unbequem sein. Die mögliche Unbequemlichkeit wird beseitigt, wenn die Audiodaten 200', die zum Personalcomputer 100 ausgeprüft wurden, auf die Platte 90 zurück geschrieben werden.
  • Wenn die Audiodaten 200' zurück auf die Ursprungsplatte 90 vom Personalcomputer 100 geschrieben werden, wird der zulässige Ausprüfzählwert um eins (3 – 1 = 2) dekrementiert, wie in 53C gezeigt ist. In diesem Zeitpunkt können die Audiodaten 200', welche im Personalcomputer 100 gehalten werden, noch rechtmäßig zwei Mal ausgeprüft werden und werden somit nicht vom PC 100 gelöscht. Als Ergebnis werden die Audiodaten 200' vom Personalcomputer 100 auf die Platte 90 kopiert und dort als Audiodaten 200'' gehalten.
  • Der zulässige Ausprüf-Zählwert 201 wird unter Verwendung der Copyright-Verwaltungsinformation verwaltet, welche in den Spurdeskriptoren in der Spurinformationstabelle enthalten ist (siehe 34B). Da jeder Spur ihr eigener Spurdeskriptor zugeteilt ist, kann der zulässige Ausprüfzählwert für jede Spur (jedes Teil von Audiodaten) festgelegt werden. Ein Spurdeskriptor, der von der Platte 90 auf den Personalcomputer 100 kopiert wird, wird als Steuerinformation verwendet, um die entsprechenden Audiodaten, welche in den PC 100 bewegt wurden, zu verwalten.
  • Wenn beispielsweise irgendwelche Audiodaten von der Platte 90 zum Personalcomputer 100 bewegt werden, wird der Spurdeskriptor entsprechend den bewegten Audiodaten auf den PC 100 kopiert. Der Personalcomputer 100 nutzt den kopierten Spurdeskriptor beim Verwalten der Audiodaten, welche von der Platte 90 bewegt wurden. Wenn die bewegten Audiodaten beispielsweise auf der HDD des Personalcomputers 100 aufgezeichnet werden, wird ein vorher festgelegter zulässiger Ausprüf-Zählwert 201 ("3" in diesem Beispiel) für die Copyrightverwaltungsinformation im Spurdeskriptor festgelegt.
  • Zusätzlich zu dem zulässigen Ausprüf-Zählwert weist die Copyright-Verwaltungsinformation eine Geräte-ID auf, um die Ausprüf-Quelleneinrichtung zu identifizieren, und eine Inhalts-ID, um den Ausprüfinhalt (d.h. Audiodaten) zu identifizieren. Bei der Einrichtung von 53C wird die Geräte-ID der Kopiebestimmungsorteinrichtung auf der Basis der Geräte-ID in der Copyrightverwaltungsinformation entsprechend den Audiodaten, die zu kopieren sind, verifiziert. Wenn die Geräte-ID in der Copyright-Verwaltungsinformation nicht mit der Geräte-ID der Kopiebestimmungsorteinrichtung übereinstimmt, wird Kopieren nicht zugelassen.
  • Bei den Ausprüfprozessen von 53A bis 53C werden die Audiodaten, welche auf der Platte 90 gehalten werden, zum Personalcomputer 100 bewegt und dann zurück auf die Platte 90 geschrieben. Die Prozedur erscheint vom Standpunkt des Benutzers aus kompliziert und könnte wegen der Zeiten in Verbindung mit dem Lesen der Audiodaten von der Patte 90 und das Schreiben der gleichen Daten zurück auf die Platte 90 als eine Zeitverschwendung aufgefasst werden. Weiter würde es der Benutzer als verfehlt empfinden, dass die Audiodaten, sogar vorübergehend, von der Platte 90 gelöscht werden.
  • Eine solche Unannehmlichkeit wird durch Überspringen einiger der obigen Schritte beim Ausprüfen von Audiodaten von der Platte 90 vermieden, so dass das Ergebnis in 53C in einer vereinfachteren Weise erreicht wird. Anschließend wird eine solche vereinfachte Prozedur erläutert, welche als Antwort auf einen einzelnen Befehl vom Benutzer ausgeführt wird, beispielsweise "prüfe Audiodaten mit dem Namen xx von Platte 90''.
    • (1) Die Zielaudiodaten werden von der Platte 90 auf die HDD des Personalcomputers 100 kopiert, und die Audiodaten, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet sind, werden durch Sperren eines Teils der Verwaltungsdaten über die in Frage stehenden Audiodaten gelöscht. Beispielsweise wird ein Verknüpfungsinformationsfeld TINFn, welches mit dem Spurdeskriptor verknüpft ist, entsprechend den Audiodaten von der Wiedergabeordnungstabelle gelöscht, und ein Verknüpfungsinformationsfeld PINFn, welches mit dem Spurdeskriptor entsprechend den Audiodaten verknüpft ist, wird von der Programmdatei-Reihenfolgetabelle gelöscht. Alternativ können die Spurdeskriptoren selbst entsprechend den in Frage stehenden Audiodaten gelöscht werden. Diese ermöglicht es, dass die Audiodaten der Platte 90 nicht verwendbar sind, nachdem die Daten von der Platte 90 zum Personalcomputer 100 bewegt wurden.
    • (2) Wenn die Audiodaten auf den Personalcomputer 100 im obigen Schritt (1) kopiert werden, werden die Spurdeskriptoren entsprechend den Audiodaten ebenfalls auf die HDD des PC 100 kopiert.
    • (3) Der Personalcomputer 100 zeichnet einen vorher festgelegten zulässigen Ausprüfzählwert (beispielsweise drei Mal) auf die Copyright-Verwaltungsinformation in die Spurdeskriptoren entsprechend den Audiodaten auf, welche von der Platte 90 kopiert (d.h., bewegt) werden.
    • (4) Auf der Basis der Spurdeskriptoren, welche von der Platte 90 kopiert wurden, erwirbt der Personalcomputer 100 eine Inhalts-ID entsprechend den bewegten Audiodaten. Diese Inhalts-ID wird als bezeichnend für die Audiodaten aufgezeichnet, welche nachfolgend eingeprüft werden können.
    • (5) Der Personalcomputer 100 dekrementiert dann den zulässigen Ausprüfzählwert, der im obigen Schritt (3) aufgezeichnet wurde, um eins, zur Copyright-Verwaltungsinformation in den Spurdeskriptoren entsprechend den bewegten Audiodaten. In diesem Beispiel wird der zulässige Ausprüfzählwert nun auf "2" (= 3 – 1) reduziert.
    • (6) Auf der Plattenansteuereinheit 1, die nicht gezeigt ist, in welche die Platte 90 geladen ist, werden die Spurdeskriptoren entsprechend den bewegten Audiodaten freigegeben. Dies wird beispielsweise durch nochmaliges Speichern oder durch Wiederbilden der Verknüpfungsinformationsfelder TINFn oder PINFn, die im obigen Schritt (1) gelöscht wurden, erreicht. Wenn die Spurdeskriptoren selbst entsprechend den Audiodaten früher gelöscht wurden, werden diese Spurdeskriptoren wiederhergestellt. Alternativ können die entsprechenden Spurdeskriptoren vom Personalcomputer 100 zur Plattenansteuereinheit 1 übertragen werden, um auf der Platte 90 aufgezeichnet zu werden.
  • Das Ausführen der Schritte (1) bis (6) oben beendet die gesamte Ausprüf-Prozedur. Die Schritte erlauben das Kopieren von gewünschten Audiodaten von der Platte 90 auf den Personalcomputer 100, wobei dem Benutzer redundante Schritte erspart werden und Copyrightschutz für die in Frage stehenden Audiodaten sichergestellt wird.
  • Die Audiodaten-Kopierschritte (1) bis (6) oben werden vorzugsweise bei den Audiodaten angewandt, welche auf die Platte 90 durch die Benutzerbetätigung der Plattenansteuereinheit 1 aufgezeichnet wurden.
  • Die ausgeprüften Audiodaten werden wie folgt geprüft: der Personalcomputer 100 sucht zunächst nach den gewünschten Daten unter den hier aufgezeichneten Audiodaten, sowie nach Steuerinformation, beispielsweise Copyright-Verwaltungsinformation, in den entsprechenden Spurdeskriptoren. Wenn die Audiodaten und die Steuerinformation gefunden und gesichert sind, werden die Zieldaten entsprechend geprüft.
  • 10. Koexistenz des MD1-Systems der nächsten Generation mit dem aktuellen MD-System
  • Das MD1-System der nächsten Generation kann die gleiche Platte nutzen, die durch das aktuelle MD-System verwendet wird, sogar, obwohl das Plattenformat des MD-Systems der nächsten Generation sich signifikant gegenüber dem Plattenformat des aktuellen MD-Systems unterscheidet. Dies erfordert das Ausführen von Anordnungen, die es für den Benutzer vermeiden, dass er verwirrt wird, wenn eines der beiden Plattenformate auf der gleichen Plattenansteuereinheit 1 verwendet wird.
  • 54 ist eine schematische Ansicht, die konzeptmäßig zeigt, wie das MD1-System und das aktuelle MD-System in der Plattenansteuereinheit 1 zusammen existieren können. Die Plattenansteuereinheit 1 befolgt sowohl das digitale als auch das analoge Format für das Audiosignal, welches zuzuführen oder auszugeben ist.
  • Bei einem bestimmten digitalen Audiosignal ermittelt das MD1-System 70 der nächsten Generation in 54 ein Wasserzeichen vom Signal durch ein vorher festgelegtes Verfahren, erlangt eine Verschlüsselungseinheit 72, um das Signal unter Verwendung der Schlüsselinformation 74 zu verschlüsseln und führt das verschlüsselte Signal einer Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 zu. Wenn ein analoges Audiosignal zugeführt wird, hat das MD1-System 70 einen nicht gezeigten A/D-Umsetzer, um das Signal in ein digitales Audiodatensignal umzusetzen, ermittelt ein Wasserzeichen vom Audiodatensignal, verschlüsselt das Signal und sendet das verschlüsselte Signal zur Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73. Die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 unterwirft die verschlüsselten Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung. Die kompressions-codierten Audiodaten werden in das 1–7 pp-Modulationsformat zusammen mit der Schlüsselinformation 74 umgesetzt, bevor sie auf der Platte, die nicht gezeigt ist, aufgezeichnet werden.
  • Wenn das Wasserzeichen, welches vom Eingangsaudiosignal ermittelt wird, beispielsweise Sicherheitsinformation enthält, wird nicht zugelassen, dass die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 irgendwelchen Schreibbetrieb entsprechend ausführt.
  • Für die Audiodatenreproduktion werden sowohl die Audiodaten als auch die entsprechende Schlüsselinformation 74 von der Platte 90 durch die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 gelesen. Die Daten werden durch eine Entschlüsselungseinheit 75 unter Verwendung der Schlüsselinformation 74 entschlüsselt, wodurch ein digitales Audiosignal erlangt wird. Das somit erlangte digitale Audiosignal wird durch einen D/A-Umsetzer, der nicht gezeigt ist, zur Ausgabe in ein analoges Audiosignal umgesetzt. Alternativ kann das digitale Audiosignal unumgesetzt ohne Intervention des D/A-Umsetzers ausgegeben werden. Außerdem kann ein Wasserzeichen von dem Audiosignal, welches von der Platte 90 reproduziert wird, ermittelt werden.
  • Wenn ermittelt wird, dass das ermittelte Wasserzeichen Kopierschutzinformation aufweist, kann es der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 73 verboten werden, entsprechend Audiodatenreproduktion auszuführen.
  • Bei einem aktuellen MD-System 71 von 54 ist ein digitales Audiosignal mit Erzeugungsverwaltungsinformation durch SCMS (Serien-Kopie-Verwaltungssystem) ausgestattet, bevor dies an eine Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 weitergeleitet wird. Ein analoges Audiosignal, wenn dies geliefert wird, wird in digitale Audiodaten durch einen nicht gezeigten A/D-Umsetzer umgesetzt, bevor es der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 zugeführt wird. Das analoge Audiosignal ist nicht mit Erzeugungsverwaltungsinformation durch SCMS ausgestattet. Die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 unterbreitet die empfangenen Audiodaten der ATRAC-Kompressionscodierung. Die kompressions-codierten Audiodaten werden in das EFM-Format umgesetzt, bevor sie auf die Platte 90, die nicht gezeigt ist, geschrieben werden.
  • Für die Audiodatenreproduktion werden die gewünschten Audiodaten als digitales Audiosignal von der Platte 90 durch die Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 76 gelesen. Das digitale Audiosignal wird durch den nicht gezeigten D/A-Umsetzer zur Ausgabe in ein analoges Audiosignal umgesetzt. Alternativ kann das digitale Audiosignal ohne Intervention des D/A-Umsetzers unumgesetzt ausgegeben werden.
  • Bei der oben beschriebenen Plattenansteuereinheit 1, bei der das MD1-System der nächsten Generation und das aktuelle MD-System gemeinsam existieren, ist ein Schalter 50 vorgesehen, um explizit zwischen den Betriebsarten der beiden MD-Systeme umzuschalten. Insbesondere wird der Schalter 50 effektiv verwendet, wenn Audiodaten auf die Platte 90 aufgezeichnet werden sollen.
  • 55 ist eine Außenansicht einer tragbaren Plattenansteuereinheit 1. Die Plattenansteuereinheit 1 ist mit einem Scharnier ausgerüstet, welches hinten und in 55 verborgen angeordnet ist. Das Gleiten auf einem Schieber 52 erlaubt es einer Klappe, rundum das Gelenk sich zu verschwenken, um sich weg vom Körper 55 zu öffnen. Eine Plattenführung erscheint in der Öffnung, über welche die Platte 90 eingeführt wird. Wenn die Platte 90 längs der Führung eingeführt ist und die Klappe geschlossen wird, ist die Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn die Platte 90 geladen ist, liest die Plattenansteuereinheit 1 automatisch Information vom Einlaufbereich und vom U-TOC-Bereich der Platte 90.
  • Eine Telefonbuchse 53 dient als analoger Audiosignal-Ausgangsanschluss. Der Benutzer kann eine Audiowiedergabeeinrichtung, beispielsweise Kopfhörer, in die Telefonbuchse 53 stecken, um sich am Ton von Audiodaten, welche von der Platte 90 reproduziert werden, zu erfreuen.
  • Obwohl in 55 nicht gezeigt weist die Plattenansteuereinheit 1 außerdem verschiedene Tasten für Steuerzwecke auf: Tasten zum Bestimmen von Plattenoperationen, beispielsweise Wiedergabe, Aufzeichnung, Stopp, Pause, schneller Vorlauf und Rückspulen; Tasten zum Editieren der Audiodaten und weitere Information, die auf der Platte 90 gehalten wird; und Tasten zum Eingeben von Befehlen und Daten in die Plattenansteuereinheit 1. Diese Tasten sind beispielsweise auf dem Köper 55 angeordnet.
  • Der oben erwähnte Schalter 50 ist beispielsweise an der Klappe 54 der Plattenansteuereinheit 1 angebracht. Wie in 55 gezeigt ist, ist der Schalter 50 ziemlich groß ausgeführt und auffallend angeordnet, um die Aufmerksamkeit des Benutzers anzuziehen. Auf der Plattenansteuereinheit 1 in 55 ist der Schalter 50 so gezeigt, dass er entweder auf "MD" für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems oder auf "MD nächster Generation" für den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation schaltbar ist.
  • Die Klappe 54 ist außerdem mit einer Anzeigeeinheit 51 ausgestattet. Die Anzeigeeinheit 51 zeigt verschiedene Betriebszustände der Plattenansteuereinheit 1 und Spurinformation von der Platte 90 an, die in die Einheit 1 geladen ist. Die Anzeigeeinheit 51 liefert außerdem Onscreen-Anzeigen in Verbindung mit dem Betriebsmodus, der durch den Schalter 50 eingestellt ist.
  • Nachstehend wird mit Hilfe des Flussdiagramms von 56 beschrieben, wie die Plattenansteuereinheit 1 üblicherweise arbeitet, wenn die Platte 90 formatiert wird. Die Schritte in 56 werden angewandt, wenn eine sogenannte jungfräuliche Platte (nicht verwendete Platte) formatiert werden soll. Im ersten Schritt S200 von 56 wird eine Platte 90 nach dem aktuellen MD-System in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt S201 erreicht, in welchem Information zunächst vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich auf der Platte 90 gelesen wird.
  • Im Schritt S202 wird geprüft, um zu sehen, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 durch den Schalter 50 für das aktuelle MD-System oder für das MD1-System der nächsten Generation eingestellt ist. Wenn im Schritt S202 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus für das aktuelle MD-System eingestellt ist, wird der Schritt S203 erreicht. Im Schritt S203 wird beurteilt, dass die geladene Platte 90 als eine Platte des aktuellen MD-Systems verwendbar ist, wobei keine Notwendigkeit für weiteres Formatieren notwendig ist, was für das aktuelle MD-System charakteristisch ist. Die Anzeigeeinheit 51 liefert dann eine Onscreen-Anzeige, die aussagt, dass die Platte 90 eine leere Platte ist.
  • Wenn im Schritt S202 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das MD1-System der nächsten Generation eingestellt ist, wird der Schritt S204 erreicht. Im Schritt S204 zeigt die Anzeigeeinheit 51, dass die Platte 90 eine leere Platte ist, für eine Zeitdauer von beispielsweise mehreren Sekunden, bevor der Schritt S205 automatisch erreicht wird.
  • Im Schritt S205 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine Information anzeigt, um den Benutzer zu fragen, ob er mit dem Formatieren der Platte 90 weiterfahren soll oder nicht. Wenn der Benutzer eine Instruktion liefert, die angibt, dass die Platte 90 formatiert werden soll, wird der Schritt S206 erreicht. Beispielsweise wird die Instruktion auf die Plattenansteuereinheit 1 durch Betätigung des Benutzers einer geeigneten Taste auf dem Gehäuse 55 der Einheit 1 eingegeben.
  • Im Schritt S206 unterwirft die Plattenansteuereinheit 1 die Platte 90 einem Formatierungsprozess des MD1-Systems der nächsten Generation in einer Weise, die früher mit Hilfe des Flussdiagramms von 18 beschrieben wurde. Während die Platte 90 formatiert wird, sollte die Anzeigeeinheit 51 vorzugsweise den fortschreitenden Formatierungsprozess anzeigen. Wenn der Formatierungsprozess im Schritt S206 abgeschlossen ist, wird der Schritt S207 erreicht. Im Schritt S207 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine Information liefert, die angibt, dass die geladene Platte 90 eine leere Platte der nächsten Generation ist.
  • Wenn im Schritt S205 der Benutzer eine Instruktion liefert, dass die Platte 90 nicht zu formatieren ist, folgt auf den Schritt S205 der Schritt S208. Im Schritt S208 liefert die Anzeigeeinheit 51 eine Anzeige, die den Benutzer aufmerksam macht, den Schalter 50 für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems in der Plattenansteuereinheit 1 einzustellen. Im Schritt S209 wird geprüft, nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeitdauer, um zu sehen, ob die Einstellung des Schalters 50 trotz der Anzeige auf der Anzeigeinheit 51 unverändert bleibt. Wenn im Schritt S209 beurteilt wird, dass das Einstellen des Schalters 50 unverändert ist, wird eine Ablaufzeit erkannt und die Steuerung kehrt zum Schritt S205 zurück.
  • 57 ist ein weiteres Flussdiagramm von Schritten, die durch die Plattenansteuereinheit 1 beim Formatieren einer darin geladenen jungfräulichen Platte 90 ausgeführt werden. Im Schritt S300 von 57 wird eine leere (nicht verwendete) Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Im Schritt S301 wird zunächst Information vom Einlaufhereich und dann vom U-TOC-Bereich der Platte 90 gelesen. Im Schritt S302 wird auf Basis der somit erlangten U-TOC-Information veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 eine Anzeige ausgibt, dass die geladene Platte 90 eine leere Platte ist.
  • Im Schritt S303 wird die Aufzeichnungstaste (nicht gezeigt) auf der Plattenansteuereinheit 1 betätigt, um eine Anweisung auszugeben, dass Daten auf die Platte 90 in der Plattenansteuereinheit 1 aufzuzeichnen sind. Die Aufzeichnungsinstruktion kann der Plattenansteuereinheit 1 nicht nur durch Betätigung der Aufzeichnungstaste der Einheit 1 gegeben werden, sondern auch beispielsweise vom Personalcomputer 1, der mit der Plattenansteuereinheit 1 verbunden ist.
  • Wenn die Aufzeichnungsinstruktion zur Plattenansteuereinheit 1 im Schritt S303 geliefert ist, wird der Schritt S304 erreicht. Im Schritt S304 wird geprüft, um zu sehen, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 durch den Schalter 50 für das MD1-System der nächsten Generation oder für das aktuelle MD-System eingestellt ist. Wenn im Schritt S304 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das aktuelle MD-Sys tem eingestellt ist, wird der Schritt S306 erreicht. Im Schritt S306 wird ein Aufzeichnungsprozess des aktuellen MD-Systems auf der Platte 90 begonnen.
  • Wenn im Schritt S304 beurteilt wird, dass der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das MD1-System der nächsten Generation durch den Schalter 50 eingestellt ist, wird der Schritt S305 erreicht. Im Schritt S305 wird die Platte 90 durch das MD1-System der nächsten Generation in einer Weise formatiert, die früher mit Hilfe von 18 beschrieben wurde. Auf den Schritt S305 folgt der Schritt S306, bei dem ein Aufzeichnungsprozess des MD1-Systems der nächsten Generation auf der formatierten Platte 90 begonnen wird.
  • Anschließend wird mit Hilfe des Flussdiagramms von 58 beschrieben, wie die Plattenansteuereinheit 1 üblicherweise arbeitet, wenn Audiodaten auf die Platte 90 aufgezeichnet werden. Die Verarbeitung variiert in Abhängigkeit davon, ob der Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 zur Art der Platte 90 passt, d.h., ob die Platte 90 durch das MD1-System der nächsten Generation formatiert wurde.
  • Im ersten Schritt S210 von 58 wird die Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt S211 erreicht, bei der Information vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich der Platte 90 gelesen werden.
  • Auf Basis der somit abgerufenen U-TOC-Information wird im Schritt S212 überprüft, um zu bestimmen, ob die geladene Platte 90 das Format des MD1-Systems der nächsten Generation oder das Format des aktuellen MD-Systems hat. Die Prüfung wird beispielsweise auf Basis davon durchgeführt, ob FAT-Daten vom U-TOC-Bereich abgerufen wurden. Alternativ wird die Prüfung auf der Basis durchgeführt, ob die Alarmspur-Startstelleninformation im U-TOC-Bereich gefunden wurde.
  • Im Schritt S213 wird veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 51 die Plattenart, welche im Schritt S212 bestimmt wurde, zeigt. Im Schritt S214 wird der Status der geladenen Platte 90 auf der Anzeigeeinheit 51 gemäß der Information angezeigt, die vom U-TOC-Bereich gelesen wurde. Beispielsweise zeigt die Anzeige an, ob die geladene Platte 90 eine leere Platte ist. Wenn die Platte 90 keine leere Platte ist, werden der Plattenname und die Spurnameninformation angezeigt. Im Schritt S215 wird die Drehung der Platte 90 angehalten.
  • Im Schritt S216 wird geprüft, um zu sehen, ob die Plattenart, welche im Schritt S212 bestimmt wurde, zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt, der durch den Schalter 50 eingestellt wurde. Im Fall einer Übereinstimmung wird der Schritt S217 erreicht.
  • Insbesondere wird der Schritt S217 in einem der beiden Fälle erreicht: wenn einerseits beurteilt wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems eingestellt ist und die geladene Platte 90 eine Platte des aktuellen MD-Systems ist; und wenn andererseits beurteilt wird, das der Schalter 50 für den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation eingestellt ist, und herausgefunden wird, dass die geladene Platte 90 das Format des MD1-Systems der nächsten Generation hat.
  • Im Schritt S217 können Daten auf oder von der Platte 90 aufgezeichnet oder reproduziert werden. Es ist auch möglich, Information im U-TOC-Bereich auf der Platte 90 zu editieren.
  • In diesem Zeitpunkt veranlasst in Abhängigkeit von der im Schritt S212 bestimmten Plattenart die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 unter Verwendung des Auswahlorgans 26 einen geeigneten Signalweg auswählt, der das Modulationssystem für die Plattenart tatsächlich befolgt. Dies ermöglicht es, die Demodulationsformate automatisch zwischen dem MD1-System der nächsten Generation und dem aktuellen MD-System für die Audiodatenreproduktion umzuschalten. Die Dateisysteme werden außerdem in gleicher Weise zwischen dem MD1-System der nächsten Generation und dem aktuellen MD-System unter Steuerung der Systemsteuerung 9 auf Basis des tatsächlichen Plattentypus umgeschaltet.
  • Es kann im Schritt S216 passieren, dass die im Schritt S212 bestimmte Plattenart nicht zum Betriebmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt, die durch den Schalter 50 eingestellt wurde. In diesem Fall folgt auf den Schritt S216 der Schritt S219.
  • Insbesondere wird der Schritt S219 in einem der beiden Fälle erreicht: wenn beurteilt wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems eingestellt ist, und sich einerseits herausstellt, dass die geladene Platte 90 das Format des MD1-Systems der nächsten Generation hat; und wenn beurteilt wird, dass der Schalter 50 für den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation eingestellt ist, und andererseits herausgefunden wird, dass die geladene Platte 90 das Format des aktuellen MD-Systems hat.
  • Im Schritt S219 wird geprüft, um zu sehen, welcher Betrieb durch den Benutzer auf der Platte 90 ausgeführt wird. Wenn im Schritt S219 beurteilt wird, dass der Benutzer einen Betrieb durchgeführt hat, um ("PB")-Audiodaten von der Platte 90 zu reproduzieren, wird der Schritt S220 erreicht. Im Schritt S220 werden die Audiodaten von der Platte 90 wie durch den Benutzer instruiert reproduziert.
  • Das heißt, sogar, wenn die Plattenart nicht zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt, welche durch den Schalter 50 eingestellt wurde, können die Audiodaten, welche auf der Platte 90 aufgezeichnet sind, unabhängig davon vom Einstellen des Schalters 50 reproduziert werden.
  • Insbesondere bewirkt in Abhängigkeit von der im Schritt S212 bestimmten Plattenart die Systemsteuerung 9, dass die Trägeransteuereinheit 2 unter Verwendung des Aus wahlorgans 26 einen geeigneten Signalweg auswählt, der das Modulationssystem für die tatsächliche Plattenart befolgt. Dies ermöglicht es, die Demodulationsformate automatisch zwischen dem MD1-System der nächsten Generation und dem aktuellen MD-System zur Audiodatenreproduktion umzuschalten. Die Dateisysteme werden ebenfalls in gleicher Weise zwischen dem MD1-System der nächsten Generation und dem aktuellen MD-System unter der Steuerung der Systemsteuerung 9 auf Basis der tatsächlichen Plattenart umgeschaltet.
  • Wenn im Schritt S219 beurteilt wird, dass der Benutzer eine Operation durchgeführt hat, um "REC"-Audiodaten auf die Platte 90 aufzuzeichnen oder die aufgezeichneten Audiodaten auf der Platte 90 löscht oder anderweitig editiert ("EDIT"), wird der Schritt S218 erreicht. Im Schritt S218 erscheint eine Warninformation auf der Anzeigeeinheit 51, die aussagt, dass die An der Platte 90 nicht zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt. Außerdem wird eine Information angezeigt, die aussagt, dass Aufzeichnen nicht verfügbar ist, wenn der Benutzer Aufzeichnen bestimmt hat, oder das Editieren unmöglich ist, wenn der Benutzer Editieren angegeben hat.
  • Wenn im Schritt S219 der Benutzer versucht, den U-TOC-Bereich bei einer Editieroperation während der Audiodatenreproduktion zu aktualisieren, zeigt die Anzeigeeinheit 51 zwei Informationen an: dass die Art der Platte 90 nicht zum Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 passt und dass Editieren in dieser Stufe nicht möglich ist.
  • Das heißt, wo die Plattenart nicht den Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 befolgt, welche durch den Schalter 50 eingestellt ist, wird kein Betrieb, der die Information modifizieren würde, die auf der Platte 90 aufgezeichnet ist, zugelassen.
  • Es wird nun beschrieben, wie das Format der Platte 90 geändert werden kann. Auf der Platte 90 ist es möglich, das Format des MD1-Systems der nächsten Generation in das Format des aktuellen MD-Systems und umgekehrt zu ändern.
  • 59 ist ein Flussdiagramm von Schritten, um das Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation in das Plattenformat des aktuellen MD-Systems auf der Platte 90 umzuschalten. Es sei hier angenommen, dass der Schalter 90 vorher auf den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation eingestellt ist.
  • Im ersten Schritt S230 von 59 wird die Platte 90 in die Plattenansteuereinheit 1 geladen. Wenn die Platte 90 geladen ist, wird der Schritt s231 erreicht, bei dem Information zunächst vom Einlaufbereich und dann vom U-TOC-Bereich der Platte 90 gelesen wird. Im Schritt S232 wird erkannt, dass die geladene Platte 90 durch das MD1-System der nächsten Generation formatiert wurde. Im Schritt S233 wird die Drehung der Platte 90 angehalten.
  • Im Schritt S234 werden alle Daten, welche durch das FAT-System aufgezeichnet und verwaltet wurden, von der Platte 90 gelöscht. Beispielsweise führt der Benutzer eine Operation durch, um Daten zu editieren ("EDIT"), welche unter dem FAT-Verwaltungsverfahren auf der Platte 90 aufgezeichnet wurden, und wählt unter der Editieralternativen einen Betrieb aus, alle Daten zu löschen ("ALL ERASE"). Im Schritt S234 wird bevorzugt, dass eine Anzeige auf der Anzeigeeinheit 51 angegeben wird, die den Benutzer auffordert, seine Absicht zu bestätigen, um aktuell alle Daten von der Platte 90 zu löschen.
  • Wenn alle Daten, welche unter dem FAT-Verwaltungsverfahren aufgezeichnet wurden, von der Platte 90 gemäß der Betätigung des Benutzers gelöscht sind, wird der Schritt S235 erreicht. Im Schritt S235 erscheint eine Information, die aussagt, dass die geladene Platte nun zu einer leeren Platte geworden ist, auf der Anzeigeeinheit 51.
  • Auf den Schritt S235 folgt der Schritt S236, bei dem der Benutzer den Schalter 50 betätigt, um den Betriebsmodus der Plattenansteuereinheit 1 für das aktuelle MD-System einzustellen. Im Schritt S237 wird Information vom U-TOC-Bereich der geladenen Platte 90 gelesen. Im Schritt S238 wird die Platte 90 als eine Platte erkannt, welche durch das MD1-System der nächsten Generation formatiert wurde.
  • Im Schritt S239 scheint eine Information, die aussagt, dass die geladene Platte eine leere Platte des MD1-Systems der nächsten Generation ist, auf der Anzeigeeinheit 51. Außerdem erscheint auf der Anzeigeeinheit 51 eine Anzeige, die den Benutzer auffordert, ob das Format des MD1-System der nächsten Generation zu löschen oder nicht. Das Löschen des Formats des MD-Systems der nächsten Generation bedeutet das Umschalten vom Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation auf das Plattenformat des aktuellen MD-Systems auf der geladenen Platte 90.
  • Wenn im Schritt S239 der Benutzer beurteilt, einen Betrieb zu haben, das Plattenformat zu löschen, wird der Schritt S240 erreicht. Im Schritt S240 wird das Format des MD1-Systems der nächsten Generation auf der geladenen Platte 90 gelöscht. Beispielsweise wird das Plattenformat gelöscht, wobei die FAT-Information vom U-TOC-Bereich wie auch die Alarmspur gelöscht werden. Alternativ kann das MD1-Systemformat der nächsten Generation gelöscht werden, wobei die FAT-Information nicht gelöscht wird, sondern lediglich die Alarmspur.
  • Wenn im Schritt S239 der Benutzer beurteilt hat, einen Betrieb durchgeführt zu haben, das Plattenformat nicht zu löschen, wird der Schritt S241 erreicht. Im Schritt S241 erscheint eine Anzeige auf der Anzeigeeinheit 51, die den Benutzer aufmerksam macht, den Schalter 50 zu betätigen, um die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus des MD1-Systems der nächsten Generation einzustellen.
  • Im Schritt S242 wird geprüft, um zu sehen, ob der Benutzer den Betrieb ausführt, die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus des MD1-Systems innerhalb einer vorher festgelegten Zeitperiode einzustellen. Wenn beurteilt wird, dass der relevante Betrieb innerhalb der vorher festgelegten Zeitperiode durchgeführt ist, wird der Schritt S243 erreicht, bei dem die Verarbeitung beendet wird und die geladene Platte 90 wie eine leere Platte verwendbar ist, welche durch das MD1-System der nächsten Generation formatiert wurde. Wenn im Schritt S242 das Einstellen des Schalters 50 nicht innerhalb der vorher festgelegten Zeitdauer beendet ist, wird eine Ablaufzeit erkannt und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt S239.
  • Das Umschalten vom Plattenformat des aktuellen MD-Systems auf das Plattenformat des MD1-Systems der nächsten Generation wird wie folgt durchgeführt: Zunächst wird der Schalter 50 betätigt, um die Plattenansteuereinheit 1 für den Betriebsmodus des aktuellen MD-Systems einzustellen. Es wird ein Betrieb ausgeführt, um von der Platte 90 alle Audiodaten zu löschen, welche im Format des aktuellen MD-Systems aufgezeichnet wurden. Dann wird die Platte 90 von neuem durch das MD1-System der nächsten Generation in der Weise formatiert, die früher mit Hilfe von 18 erläutert wurde.
  • Mit den obigen Merkmalen ist das erfinderische Verfahren und die Vorrichtung in der Lage, Audiodaten wirksam unter der Steuerung des FAT-Systems zu verwalten, wobei ein Speicherträger verwendet wird, dessen Spezifikationen äquivalent denjenigen des aktuellen MD-Systems sind.
  • Obwohl eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung spezieller Merkmale beschrieben wurde, soll verstanden sein, dass Änderungen und Variationen durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der angehängten Patentansprüche zu verlassen.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Aufzeichnen von Daten, welche von einer ersten Vorrichtung zu einer zweiten Vorrichtung übertragen werden, wobei die erste Vorrichtung mehrere Datenarten einschließlich Audiodaten aufweist, welches folgende Schritte aufweist: Veranlassen, dass ein erstes Verwaltungssystem, welches in der ersten Vorrichtung gehalten wird, einen Plattenspeicherträger in der zweiten Vorrichtung verwaltet, wenn die erste Vorrichtung und die zweite Vorrichtung miteinander verbunden sind; wodurch, wenn Audiodaten auf dem Plattenaufzeichnungsträger aufgezeichnet sind, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems ausgeführt wird, und ein Bereich, der aus mindest einer vorher festgelegten Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken besteht, auf der Basis eines zweiten Verwaltungssystems zugeteilt wird, welches in der zweiten Vorrichtung gehalten ist, und welches eine Aufeinanderfolge von Datenaufzeichnungssegmenten begrenzt, wenn bestimmt wird, dass Daten, welche von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen werden, auf dem Speicherträger aufgezeichnet werden sollen; und wodurch, wenn allgemeine Daten, welche nicht Audiodaten sind, auf dem Plattenspeicherträger aufgezeichnet werden, Anfordern an den Plattenspeicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems ausgeführt wird, und die Daten auf dem Speicherträger auf der Basis des ersten Verwaltungssystems aufgezeichnet werden; und Aufzeichnen der Audiodaten auf dem Speicherträger durch die Aufzeichnungsblöcke.
  2. Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 1, welches außerdem folgenden Schritt aufweist: Aufzeichnen der Daten auf dem Speicherträger unter dem zweiten Verwaltungssystem auf der Basis eines Schreibanforderungsbefehls, der von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung übertragen wird.
  3. Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 2, welches außerdem folgende Schritte aufweist: Ausführen von Software-Instruktionen, welche in einer Speichereinrichtung innerhalb der ersten Vorrichtung gespeichert sind, um somit den Schreibanforderungsbefehl auszugeben, um Audiodaten, welche auf der Speichereinrichtung gespeichert sind, auf dem Speicherträger als Antwort auf die Benutzerbetätigungsinstruktion aufzuzeichnen; Übertragen des Schreibanforderungsbefehls von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung; Lesen der Audiodaten von der Speichereinrichtung; Ausführen weiterer Software-Instruktionen, um somit die Audiodaten zu komprimieren und komprimierte Audiodaten auszugeben; Übertragen der komprimierten Audiodaten von der ersten Vorrichtung zur zweiten Vorrichtung; und Aufzeichnen – in der zweiten Vorrichtung – der komprimierten Audiodaten auf dem Speicherträger unter dem zweiten Verwaltungssystem gemäß dem Schreibanforderungsbefehl.
  4. Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 3, welches außerdem folgende Schritte aufweist: Suchen nach freien Bereichen, die zumindest eine vorher festgelegte reale Länge haben, auf der Basis des zweiten Verwaltungssystems, welches konfiguriert ist, eine Datei, welche auf dem Speicherträger gespeichert ist, zu verwalten; Erzeugen eines Spur-Deskriptors, der ein Attribut einer Spur hat, und eines Verschlüsselungsschlüssels, der konfiguriert ist, die komprimierten Audiodaten, welche auf dem Speicherträger zu speichern sind, zu verschlüsseln; Erzeugen eines Teil-Deskriptors, der eine Teilzeigerinformation hat, die auf die Datei zeigt; Aufzeichnen – als verschlüsselte komprimierte Audiodaten – der komprimierten Audiodaten, welche mit dem Verschlüsselungsschlüssel verschlüsselt wurden, in den freien Bereichen; Verbinden der freien Bereiche, wo die verschlüsselten komprimierten Audiodaten aufgezeichnet werden, mit einem Ende der Datei, die durch das zweite Verwaltungssystem verwaltet wird, unter dem zweiten Verwaltungssystem; Aufzeichnen der Teilzeigerinformation, die auf die freien Bereiche zeigt, wo die verschlüsselten komprimierten Audiodaten im Teil-Deskriptor aufgezeichnet sind; Aufzeichnen eines Verschlüsselungsschlüssels, um somit später Entschlüsselung der verschlüsselten komprimierten Audiodaten zu ermöglichen, und der Zeicheninformation, welche auf den Teil-Deskriptor im Spur-Deskriptor zeigt; und Aufzeichnen einer Spurnummer, die auf den Spur-Deskriptor in einer Wiedergabeordnungstabelle zeigt, welche eine Wiedergabeordnung von mehreren Spuren hat.
  5. Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 4, wobei das zweite Verwaltungssystem konfiguriert ist, aufeinanderfolgende freie Bereiche zu suchen, die zumindest eine reale Länge von 64 Kilobytes multipliziert mit vier haben.
  6. Aufzeichnungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Personalcomputer (100) als erste Vorrichtung verwendet wird.
  7. Aufzeichnungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei eine Ansteuereinheit (1) als zweite Vorrichtung verwendet wird.
  8. Aufzeichnungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Speicherträger eine Platte (90) ist, die entweder durch das MD1-System der nächsten Generation oder das MD2-System der nächsten Generation formatiert ist.
  9. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 8, wobei die MD1- und MD2-Systeme das Dateizuordnungs-Tabellensystem (FAT) als ihr Datenverwaltungssystem annehmen.
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