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DE60305621T2 - Mit einer Stützbeinvorrichtung ausgestatteter Anhänger - Google Patents

Mit einer Stützbeinvorrichtung ausgestatteter Anhänger Download PDF

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DE60305621T2
DE60305621T2 DE60305621T DE60305621T DE60305621T2 DE 60305621 T2 DE60305621 T2 DE 60305621T2 DE 60305621 T DE60305621 T DE 60305621T DE 60305621 T DE60305621 T DE 60305621T DE 60305621 T2 DE60305621 T2 DE 60305621T2
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DE
Germany
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Alain Hubiere
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Remorques Hubiere S A
REMORQUES HUBIERE SA
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Remorques Hubiere S A
REMORQUES HUBIERE SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/43Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using a loading ramp mounted on the vehicle

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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung für Anhänger während des Be- und Entladens.
  • Mit „Anhänger" werden hier vor allem Fahrzeuge mit Plattform und geneigten Rampen für das Be- und Entladen von hinten, auf der der Zugdeichsel gegenüberliegenden Seite bezeichnet, wobei diese Fahrzeuge für den Transport von beispielsweise Baumaschinen bestimmt sind.
  • Diese Anhänger mit Plattform werden sowohl von Privatpersonen als auch von Fachleuten, beispielsweise als Fahrzeugträger im Fall einer Panne oder eines Autorennens oder aber als Baumaschinenträger verwendet.
  • Die Laderampen sind herkömmlicherweise ausziehbare oder hochklappbare, verzinkte, Tränen aufweisende Rampen.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere Anhänger des oben vorgestellten allgemeinen Typs, deren Rampen hochklappbar sind.
  • Wenn diese Anhänger für das Auf- oder Abladen von schweren Gegenständen, wie beispielsweise Planierwalzen verwendet werden, hat die Anmelderin festgestellt, daß die Bediener die hinteren Stützbeine, wenn derartige Stützbeine an dem Anhänger vorgesehen sind, nicht systematisch einsetzten.
  • In anderen Fällen hat die Anmelderin die Feststellung gemacht, daß die hinteren Stützbeine der Anhänger nicht so plaziert waren, daß sie korrekt auf dem Boden auflagen.
  • Beim Abladen oder Aufladen eines Minilöffelbaggers, einer Ladevorrichtung oder einer Planierwalze kann das fehlende Plazieren der hinteren Stützbeine schwerwiegende Konsequenzen haben.
  • Es ist in der Tat üblich, daß das Be- und Entladen des Anhängers vollzogen wird, ohne daß der Anhänger von dem Zugfahrzeug abgekuppelt wird.
  • Das Bewegen einer auf den Anhänger aufzuladenden oder von diesem abzuladenden Baumaschine über die Laderampen dieses Anhängers bewirkt dann, daß die Deichsel hohen Belastungen ausgesetzt ist, wobei das Gewicht des Zugfahrzeugs dem Kippen des Anhängers entgegenwirkt.
  • Die Anmelderin hat somit festgestellt, daß das fehlende Plazieren der stabilisierenden hinteren Stützbeine dazu führen kann, daß die Verbindung zwischen Anhängerkarosserie und Anhängerfahrgestell bricht.
  • Die im Stand der Technik bekannten Stützbeinsysteme sind oftmals umständlich in ihrer Verwendung, wobei der Bediener versucht ist, die Stützbeine nicht in Stellung zu bringen, um Zeit zu sparen.
  • Beispiele für derartige stabilisierende hintere Stützbeine für Anhänger sind in den Dokumenten US 4.516.308 , EP 0.280.538 , WO 96/09196, FR 2.545.427 zu finden und werden vor allem von den Gesellschaften Métal Remorque, Saris, Remorque Handrinoise, Daxara, Ecim in den Handel gebracht.
  • Des weiteren offenbart das Dokument US 1 566 803 A eine Stützbeinvorrichtung für Anhänger, die in Kombination folgendes umfaßt:
    • – eine Steuerstange, die zwischen einer ersten Endstellung und einer zweiten Endstellung beweglich ist;
    • – einen Stützfuß, der durch sein Eigengewicht zwischen einer oberen Endstellung und einer unteren Endstellung beweglich ist;
    • – Mittel zum Verriegeln der Steuerstange in ihrer ersten Endstellung;
    • – Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit dem Stützfuß;
    • – Mittel zum Verriegeln des Stützfußes in seiner unteren Endstellung;
    • – Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit den Verriegelungsmitteln des Stützfußes, wobei diese Mittel dergestalt sind, daß die Entriegelung der Steuerstange sowie deren Bewegen in ihre zweite Endstellung das Herabfallen des Stützfußes bis zu seiner unteren Endstellung und sein Verriegeln in dieser Position zur Folge hat, wobei das Zurückführen der Steuerstange in ihre Verriegelungsposition die Entriegelung des Stützfußes und seine Rückkehr in die obere Endstellung bewirkt.
  • Bei dieser letztgenannten bekannten Vorrichtung ist die Steuerstange von einem Hebeln zur manuellen Betätigung gebildet.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine neue Stützbeinstruktur für Maschinentransportanhänger zu liefern, die das automatische Plazieren und Einziehen dieses Stützbeins bei den Belade- und Entladevorgängen des Anhängers sicherstellt.
  • Zu diesen Zwecken bezieht sich die Erfindung nach einem ersten Aspekt auf einen Anhänger, der mit wenigstens einer Laderampe und mit wenigstens einer Stützbeinvorrichtung ausgestattet ist, die in Kombination folgendes umfaßt:
    • – eine Steuerstange, die durch ihr Eigengewicht zwischen einer ersten Endstellung, die das Halten der wenigstens einen Laderampe in der hochgeklappten Position ermöglicht, und einer zweiten Endstellung beweglich ist;
    • – einen Stützfuß, der durch sein Eigengewicht zwischen einer oberen Endstellung und einer unteren Endstellung beweglich ist;
    • – Mittel zum Verriegeln der Steuerstange in ihrer ersten Endstellung;
    • – Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit dem Stützfuß;
    • – Mittel zum Verriegeln des Stützfußes in seiner unteren Endstellung;
    • – Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit den Verriegelungsmitteln des Stützfußes,
    wobei diese Mittel dergestalt sind, daß die Entriegelung der Steuerstange in ihrer ersten Endstellung das Herabfallen des Stützfußes bis zu seiner unteren Endstellung sowie sein Verriegeln in dieser Position zur Folge hat, wobei das Zurückführen der Steuerstange in ihre Verriegelungsposition die Entriegelung des Stützfußes und seine Rückkehr in die obere Endstellung herbeiführt.
  • Nach unterschiedlichen Ausführungen weist die Stützbeinvorrichtung, die folgenden Merkmale, eventuell in Kombination, auf:
    • – die Steuerstange ist in ihrem unteren Endteil um eine Querachse angelenkt, wobei die Mittel zum Verriegeln dieser Steuerstange in ihrem oberen Endteil angeordnet sind;
    • – der Stützfuß ist verschiebbar in einer Muffe oder Hülse angebracht, die dazu geeignet und bestimmt ist, mit einem Fahrgestell des Anhängers fest verbunden zu werden;
    • – die Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit dem Stützfuß umfassen ein Seil, dessen Länge zwischen seinen Befestigungsbereichen am Stützfuß und an der Steuerstange dergestalt ist, daß es gespannt ist, wenn sich die Steuerstange in ihrer ersten Endstellung befindet;
    • – das Seil ist gespannt, wenn sich die Steuerstange in ihrer zweiten Endstellung befindet;
    • – die Mittel zum Verriegeln des Stützfußes in der unteren Endstellung umfassen eine Verriegelungsstange sowie ein Federmittel, insbesondere eine Schraubenfeder;
    • – die Mittel zum Verbinden der Steuerstange mit den Verriegelungsmitteln des Stützfußes umfassen ein Seil, dessen Länge zwischen seinen Befestigungsbereichen an der Verriegelungsstange und an der Steuerstange dergestalt ist, daß es gespannt ist, wenn sich die Steuerstange in ihrer ersten Endstellung befindet;
    • – sie umfaßt eine Umlenkrolle, in deren Rille das Seil zur Steuerung des Riegels läuft.
  • Nach einem zweiten Aspekt bezieht sich die Erfindung auf einen Anhänger, der wenigstens eine Stützbeinvorrichtung, wie sie vorgestellt wurde, umfaßt und der dergestalt ist, daß der Stützfuß in einer mit dem Anhängerfahrgestell fest verbundenen Muffe oder Hülse zwischen einer ersten eingezogenen Position, in der er sich in einem ersten Abstand d1 vom Boden befindet, und einer zweiten ausgefahrenen Position, in der er sich in einem Abstand d2 vom Boden befindet, welcher geringer als der Abstand d1 ist, beweglich angebracht ist.
  • Nach unterschiedlichen Ausführungen weist der Anhänger die nachfolgenden Merkmale, eventuell in Kombination auf:
    • – er umfaßt eine Laderampe, an der die Steuerstange in ihrer ersten Endstellung verriegelt wird;
    • – die Mittel zum Verriegeln der Steuerstange an der Laderampe umfassen eine Bohrung und einen Stift.
  • Weitere Aufgaben sowie Vorteile der Erfindung werden im Laufe der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen, die unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt, hervorgehen; hierin zeigen:
  • 1 eine hintere Teilseitenansicht eines Anhängers nach einer Ausführungsform der Erfindung, wobei sich das Stützbein in der eingezogenen Position befindet, wobei sich die Laderampen in einer im wesentlichen vertikalen Position befinden;
  • 2 eine Detailansicht in größerem Maßstab eines Teils der 1; 3 eine hintere Teilseitenansicht eines Anhängers, welche 1 entspricht, wobei die Stange zum Halten der Rampe in gestrichelten Linien in ihrer hochgestellten Position der 1 und in durchgezogenen Linien in einer abgesenkten Zwischenstellung dargestellt ist, wobei sich das Stützbein in der unteren, ausgefahrenen Position befindet und die Laderampen sich in der abgesenkten Position befinden, in der sie auf dem Boden aufliegen;
  • 4 eine hintere Teilseitenansicht eines Anhängers, welche den 1 und 3 entspricht, wobei die Stange zum Halten der Rampe in gestrichelten Linien in ihrer abgesenkten Zwischenstellung gezeigt ist, welche in 3 in durchgezogenen Linien dargestellt ist, wobei die Stange zum Halten der Rampe in durchgezogenen Linien in ihrer abgesenkten Endstellung dargestellt ist, wobei sich der Stützfuß in der unteren ausgefahrenen Position befindet und die Laderampen sich in der abgesenkten Position befinden, in der sie auf dem Boden aufliegen.
  • Es wird zunächst auf 1 Bezug genommen.
  • Der Anhänger 1, welcher in einer hinteren Teilseitenansicht dargestellt ist, umfaßt ein mechanisch geschweißtes, feuerverzinktes Fahrgestell 2.
  • Dieser Anhänger kann einachsig oder zweiachsig sein.
  • Die Struktur der Seitenwände 3, der Kotflügel 4, der Deichsel und der (nicht dargestellten) Kuppelvorrichtung, die in Bezug auf die Erfindung von keiner besonderen Bedeutung sind, sind demnach nicht Gegenstand einer eingehenden Beschreibung.
  • Ebenso verhält es sich mit den Radfahrerschutzvorrichtungen, den Beleuchtungseinrichtungen, den Auflaufbrems- und automatischen Rückfahrvorrichtungen, dem Holz- oder Stahlboden, dem Jockeyrad und im allgemeinen mit allen an sich für Anhänger mit Plattform und für Maschinentransportanhänger bekannten Merkmalen.
  • Wie für den Fachmann nachfolgend verständlich wird, kann die erfindungsgemäße Stützbeinstruktur an jedem vorhandenen herkömmlichen Anhänger angebracht werden.
  • Zur Unterrichtung sei gesagt, daß die erfindungsgemäße Stützbeinstruktur vorteilhafterweise insbesondere bei zweiachsigen Maschinenträgern mit einem Gesamtladegewicht zwischen etwa 500 und 3500 kg zur Anwendung kommt.
  • Der Anhänger umfaßt wenigstens eine Laderampe 5, die mit einem Bedienungsgriff 6 ausgestattet ist. Diese Laderampe ist am Fahrgestell 2 um eine im wesentlichen querverlaufende Gelenkachse 7 angelenkt.
  • In 1 befindet sich diese Laderampe 5 in im wesentlicher vertikaler Position.
  • Der Anhänger umfaßt eine Stange 8 zum Halten der Rampe 5 in der hochgeklappten Position. Diese Haltestange 8 ist an dem Fahrgestell 2 oder der Anhängerseitenwand 3 um eine im wesentlichen querverlaufende Gelenkachse 9 angelenkt.
  • An ihrem dieser Gelenkachse 9 gegenüberliegenden Endteil ist die Haltestange 8 mit einer Durchgangsbohrung 10 für einen Blockierstift 11 versehen.
  • Dieser Blockierstift 11 ist vorteilhafterweise unverlierbar, wobei er beispielsweise mittels einer Kette 12 an der Rampe 5 befestigt ist.
  • Zwischen ihrem ersten Anlenkendteil und ihrem zweiten Verstiftungsendteil weist die Haltestange 8 zwei Befestigungsbereiche 13, 14 für ein Seil 15 zur Steuerung eines Federriegels bzw. für ein Seil 16 zur Steuerung eines Stützbeins auf.
  • Das Stützbeinsteuerungsseil 16 verbindet die Haltestange 8 mit dem oberen Teil eines Stützbeins 17, das verschiebbar in einer Muffe oder Hülse 18 angebracht ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform verläuft die Muffe oder Hülse im wesentlichen senkrecht zum Boden des Anhängers. Diese Muffe oder Hülse weist beispielsweise einen quadratischen, kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt auf.
  • In dem in 1 dargestellten Zustand befindet sich das Stützbein 17 in der oberen eingezogenen Position, in der es über das an der Haltestange 8 eingehängte Steuerseil 16 aufgehängt ist, wobei sich diese Haltestange in der hochgestellten Endstellung befindet und in dieser Position durch den Stift 11 oder durch jedwedes andere äquivalente Mittel verriegelt ist.
  • In dieser ersten Position befindet sich die untere Querplatte 19 in einem ersten Abstand d1 von der Auflagefläche S der Räder 20 des Anhängers 1.
  • Das Steuerseil 15 des Federriegels wird in dem in 1 dargestellten Zustand gespannt gehalten. Denn dieses Steuerseil 15 ist einerseits an der Haltestange 8 in dem Befestigungsbereich 13 und andererseits an einer in den Ringen einer Druckschraubenfeder 22 verschiebbar angebrachten Verriegelungsstange 21 befestigt, wobei der Druck dieser Feder 22 gegen einen Anschlag beim Ziehen des Steuerseils 15 entlang des Pfeils T erzielt wird.
  • Zwischen dem Befestigungsbereich 13 und der Verriegelungsstange 21 läuft das Seil 15 in einer Rille einer Umlenkrolle 23, deren Rotationsachse im wesentlichen quer verläuft.
  • Wenn sich die Rampe 5 in ihrer Position der 1 befindet, gelangt sie vorteilhafterweise in Anschlag an Schuhen 24, die an dem Stützbein 17 angeordnet sind. Diese Anordnung verhindert die Geräusche beim Fahren des Anhängers.
  • Die soeben anhand von 1 beschriebene Vorrichtung kann auf jeder Seite eines Anhängers mit zwei Laderampen angeordnet werden.
  • Die Funktionsweise dieser Vorrichtung wird nun unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben.
  • Um den Anhänger zu entladen, beispielsweise um einen auf dem Anhänger transportieren Minikran oder ein hierauf transportiertes Auto abzuladen, sind die folgenden Schritte durchzuführen:
    • a) die Steuerstange 8 durch Entfernen des Blockierstiftes 11 entriegeln;
    • b) die Laderampe 5 mit Hilfe des Griffs 6 herunterlassen bis die Rampe 5 auf dem Boden S aufliegt;
    • c) die Stange 8 während des Schrittes b in der hochgestellten Position halten, wobei das Stützbein 17 somit durch seine Aufhängung an dem Seil 16 in der oberen eingefahrenen Position bleibt;
    • d) die Haltestange 8 progressive absenken. Auf halber Strecke dieser Stange 8 ist das Stützbein 17 in seine untere ausgefahrene Position (3) gelangt, wobei sich die untere Querplatte 19 des Stützbeins 17 in einem zweiten Abstand d2 vom Boden befindet, der geringer als der erste Abstand d1 ist. Diese untere Endstellung des Stützbeins 17 ist dadurch definiert, daß ein Vorsprung des Stützbeins oder der Befestigungsbolzen 24 des Steuerseils 16 an der Muffe oder Hülse 18 anschlägt;
    • e) die Haltestange 8 weiter bis zu ihrer unteren Endstellung der 4 absenken. In dieser unteren Endstellung hält das Seil 16 die Stange 8 derart, daß sie den Boden S nicht berührt. Beim Absenken der Stange 8 entspannt sich das Riegelsteuerseil 15 zunehmend, wodurch die Verriegelungsstange 21 mittels der Feder 22 freigegeben wird. Diese Verriegelungsstange greift dann in eine (nicht dargestellte) Verriegelungsbohrung ein, welche das Stützbein 17 und dessen Muffe oder Hülse 18 durchquert.
  • Nun können die schweren Maschinen (Minilöffelbagger, Planierwalze, Rallyefahrzeug, Pannenfahrzeug) gefahrlos auf den Anhänger aufgefahren oder von diesem heruntergefahren werden; sobald ein Druck auf die Rampen 5 ausgeübt wird, gelangen die Stützbeine 17 in Auflage auf den Boden.
  • Der Vorgang des Einziehens des Stützbeins erfolgt automatisch in umgekehrter Richtung dadurch, daß die Laderampe 5 und die Haltestange 8 wieder hochgefahren bzw. nach oben bewegt werden.
  • Es sei angemerkt, daß ein nicht sehr sorgfältiger Benutzer auf jeden Fall – um die Rampen aus ihrer hochgeklappten Position zu lösen – die Stangen 8 entriegeln muß.
  • Selbst wenn der Benutzer die Stangen 8 abrupt losläßt, wird er das Herunterfahren der Stützbeine bis in ihre vordefinierte untere Endstellung sowie deren Verriegeln in dieser Position nicht verhindern können.
  • Ebenso wird der Benutzer die Rampen 5 am Ende eines Belade- oder Entladevorganges des Anhängers notwendigerweise an den Haltestangen 8 verriegeln müssen, und diese Verrieglung wird nur mit einem automatischen Hochfahren der Stützbeine erzielt werden können.
  • Das Aufliegen oder Abstützen der Stützbeine 17 auf dem Boden ermöglicht, die Belastungen, denen die Kuppelvorrichtung ausgesetzt ist, in hohem Maße zu begrenzen, wobei der Abstand d2 in Abhängigkeit von den Lasten, die über die Rampen 5 fahren sollen, durch den Benutzer vordefiniert werden kann.

Claims (11)

  1. Anhänger, umfassend wenigstens eine Laderampe und wenigstens eine Stützbeinvorrichtung, wobei der Anhänger folgendes in Kombination umfaßt: – eine Steuerstange (8), die durch ihr Eigengewicht zwischen einer ersten Endstellung, die das Halten der wenigstens einen Laderampe in einer hochgeklappten Position ermöglicht, und einer zweiten Endstellung beweglich ist; – einen Stützfuß (17), der durch sein Eigengewicht zwischen einer oberen Endstellung und einer unteren Endstellung beweglich ist; – Mittel (10, 11) zum Verriegeln der Steuerstange 8 in ihrer ersten Endstellung; – Mittel (16) zum Verbinden der Steuerstange (8) mit dem Stützfuß (17); – Mittel (21) zum Verriegeln des Stützfußes (17) in seiner unteren Endstellung; – Mittel (15) zum Verbinden der Steuerstange (8) mit den Verriegelungsmitteln (21) des Stützfußes (17), wobei diese Mittel (10, 11, 15, 16, 21) dergestalt sind, daß die Entriegelung der Steuerstange (8) in ihrer ersten Endstellung das Herabfallen des Stützfußes (17) bis zu seiner unteren Endstellung und sein Verriegeln in dieser Position zur Folge hat, wobei das Zurückführen der Steuerstange (8) in ihre Verriegelungsposition die Entriegelung des Stützfußes (17) und seine Rückkehr in die obere Endstellung bewirkt.
  2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (8) in ihrem unteren Endteil um eine Querachse angelenkt ist, wobei die Mittel (10, 11) zum Verriegeln dieser Steuerstange in ihrem oberen Endteil angeordnet sind.
  3. Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützfuß (17) verschiebbar in einer Muffe (18) angebracht ist, die dazu geeignet und bestimmt ist, mit einem Fahrgestell (2) des Anhängers (1) fest verbunden zu werden.
  4. Anhänger nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verbinden der Steuerstange (8) mit dem Stützfuß (17) ein Seil (16) umfassen, dessen Länge zwischen seinen Befestigungsbereichen am Stützfuß (17) und an der Steuerstange (8) dergestalt ist, daß es gespannt ist, wenn sich die Steuerstange (8) in ihrer ersten Endstellung befindet.
  5. Anhänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (16) gespannt ist, wenn sich die Steuerstange (8) in ihrer zweiten Endstellung befindet.
  6. Anhänger nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verriegelung des Stützfußes (17) in der unteren Endstellung eine Verriegelungsstange (21) und ein Federelement, insbesondere eine Schraubenfeder umfassen.
  7. Anhänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (15) zum Verbinden der Steuerstange (8) mit den Verriegelungsmitteln (21) des Stützfußes (17) ein Seil (15) umfassen, dessen Länge zwischen seinen Befestigungsbereichen an der Verriegelungsstange (21) und an der Steuerstange (8) dergestalt ist, daß es gespannt ist, wenn sich die Steuerstange (8) in ihrer ersten Endstellung befindet.
  8. Anhänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Umlenkrolle (25) umfaßt, in deren Rille das Seil (15) zur Steuerung des Riegels läuft.
  9. Anhänger nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützfuß (17) in einer mit dem Fahrgestell (2) des Anhängers fest verbundenen Muffe (18) zwischen einer ersten eingezogenen Position, in welcher er sich in einem ersten Abstand d1 zum Boden befindet, und einer zweiten ausgefahrenen Position, in welcher er sich in einem Abstand d2 zum Boden befindet, der kleiner als der Abstand d1 ist, beweglich angebracht ist.
  10. Anhänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Laderampe (5) umfaßt, an der die Steuerstange (8) in ihrer ersten Endstellung verriegelt wird.
  11. Anhänger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verriegeln der Steuerstange (8) an der Laderampe eine Bohrung und einen Stift umfassen.
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