-
Hintergrund
der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen automatischen Bankautomaten
nach der in den Patentansprüchen
1 bzw. 3 beschriebenen Art. Ein solcher automatischer Bankautomat
ist aus der
EP 0 871
149 A1 bekannt.
-
Bei
den in Finanzinstitutionen verwendeten automatischen Bankautomaten
ist mindestens ein Mittel vorgesehen, welches eingeführte Banknoten überprüft und welches
Entscheidungen trifft über
den Wertbetrag, ob es sich um eine gefälschte oder echte Banknote
handelt und über
den Zustand der erhaltenen Banknote. In den vergangenen Jahren wurden viele
Fälle von
gefälschten
Banknoten berichtet und es ist daher zwingend notwendig geworden,
die Genauigkeit der Klassifikation gefälschter und echter Banknoten
zu verbessern. Ein Problem lag jedoch darin, dass, wenn man versucht,
gefälschte
Banknoten sicher auszusortieren, der Prozentsatz echter aussortierter
Banknoten aufgrund von Sensorfluktuation, Fluktuation in den Transportbedingungen
oder dergleichen ansteigt.
-
Mittlerweile
ist es wichtig geworden, dass Bankautomaten schnell arbeiten. Da
der Kunde warten muss, während
der Transaktionsprozess läuft, führen schnelle
Prozesse zu einer Verbesserung des Kundenservices. Dazu ist es jedoch
notwendig, die Überprüfungszeit zu
verkürzen
und die Transportgeschwindigkeit zu erhöhen. Da hohe Geschwindigkeit und
hohe Überprüfungsgenauigkeit
nicht miteinander kompatibel sind, liegt ein weiteres Problem darin, dass,
wenn ein Hochgeschwindigkeitsprozess ausgeführt wird, die Anzahl der echten
aussortierten Banknoten steigt.
-
Es
ist im Stand der Technik bekannt, dieses Problem einer erhöhten Anzahl
von Zurückweisungen
dadurch zu lösen,
dass zurückgewiesene
Banknoten noch einmal überprüft werden,
wie zum Beispiel in der JP-A-10-302112 beschrieben ist. Bei dieser
Anlage, die dieses Verfahren verwendet, wird, wenn eine zurückgewiesene
Banknote zum Zeitpunkt einer Geldentgegennahme-Transaktion auftritt, die
besagte Banknote noch einmal langsam transportiert, um sie zu überprüfen, wodurch
das Problem des steigenden Anteils von Zurückweisungen aufgrund einer
größeren Fluktuation
im Transport und aufgrund hoher Transportgeschwindigkeiten gelöst werden.
-
Nach
einem weiteren Verfahren aus dem Stand der Technik wird ein Geldscheinüberprüfer mit einer
Zweistufenstruktur verwendet, die in der JP-A-1-41085 beschrieben
ist. Bei diesem Verfahren wird die Überprüfung in einer Vorrichtung in
einer ersten Stufe ausgeführt
und solche Banknoten, die nicht für gut empfunden worden sind,
aus Gründen,
dass die Banknote wahrscheinlich gefälscht ist oder eine Abnormalität beim Transport
aufgetreten ist, werden in eine Überprüfungseinheit
der zweiten Stufe übersandt.
In dieser zweiten Stufe wird ein detailliertes Verfahren zur Klassifikation,
ob eine Banknote gefälscht
oder echt ist, ausgeführt,
indem eine Geldscheinüberprüfungsvorrichtung
so eingesetzt wird, dass sie die Überprüfung durch Menschen unterstützt, wodurch
die Genauigkeit der Klassifikation verbessert wird.
-
Bei
der in der JP-A-10-302112 beschriebenen Technologie ist es jedoch
notwendig, wenn eine Banknote zurückgewiesen worden ist, eine
erneute Überprüfung während einer
Transaktion durchzuführen.
Selbst wenn der Anteil zurückgewiesener
Banknoten nur einen geringen Prozentsatz der vom Bankautomaten empfangenen
Banknoten darstellt, so erhöhen
sie dennoch die Transaktionszeit durch die Länge der Zeit, die zur erneuten Überprüfung notwendig
ist. Die in der JP-A-1-41085 beschriebene Technologie war für die Verwendung
in einer großen Geldscheinüberprüfungsanlage
gedacht. Da die Geldscheinüberprüfungsanlage
zweiter Stufe eine Hilfseinheit für eine von Menschen ausgeführte Klassifikation
darstellte, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist, konnte diese Anlage
nicht für
die in Bankfilialen aufgestellten Bankautomaten eingesetzt werden.
-
Die
WO 00 23 952 A beschreibt eine Maschine zur Handhabung von Banknoten,
welche einen Eingabebereich zur Kundenidentifikation und zum Aufnehmen
von Banknoten, die der Kunde in die Maschine einführt, aufweist.
Die Maschine weist Mittel zur Überprüfung der
Gültigkeit
der eingegebenen Banknoten auf und Mittel zum Ausdrucken von Informationen,
die die vom Kunden eingeführten
Banknoten betreffen. Banknoten, die für möglicherweise falsch gehalten
wurden, werden zu einer Einheit zum Lagern und Verpacken transportiert.
Informationen über
den Kunden und die Banknoten werden auf die Verpackung gedruckt.
-
Die
EP 0871149 A1 beschreibt
einen Bankautomaten mit einer Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit, einem
Sensor zum Erfassen einer Banknote während der Bearbeitung von Banknoten,
Mittel zum Transportieren der Banknote zum Sensor, eine Steuereinheit,
Prüfmittel
zum Empfang von Informationssignalen von dem Sensor, zum Prüfen der
Banknote aufgrund der Informationssignale und zum Ausgeben von Information
aufgrund des Prüfungsergebnisses, ob
diese Banknote klassifiziert worden ist oder nicht, eine Aufnahme
für unklassifizierte
Banknoten zur Aufnahme von durch das Ergebnis der Prüfung nicht klassifizierten
Banknoten und zur Aufnahme anderer Banknoten als solche, die unklassifiziert
sind.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bankautomaten
anzugeben, der zu einer Überprüfung mit
hoher Genauigkeit in der Lage ist und weniger dazu tendiert, echte
Banknoten zurückzuweisen,
während
er seine übliche
hohe Geschwindigkeit beibehält.
Die vorliegende Erfindung eignet sich für Bankautomaten (ATM), die
in Bankfilialen installiert sind.
-
Zur
Lösung
dieser Aufgabe weist der erfindungsgemäße Bankautomat eine Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit,
Mittel zum Transportieren der Banknote, eine Steuereinheit zum Steuern
verschiedener Teile, einen Sensor zum Erfassen der Banknote und Überprüfungsmittel
auf, zur Aufnahme von vom Sensor erfassten Signalen, zum Überprüfen der Banknote
aufgrund der Signalinformation und zum Ausgeben von Information über das
Ergebnis der Überprüfung, d.h.
ob die Banknote klassifiziert worden ist oder nicht. Der Bankautomat
weist ferner auf: eine erste Banknotenaufnahme zum Aufnehmen von durch
das Ergebnis einer Überprüfung einer
nicht klassifizierten Banknote und eine zweite Banknotenaufnahme
zum Aufnehmen anderer Banknoten als der unklassifizierten Banknoten.
-
Nach
den Geschäftszeiten
werden Banknoten eine nach der anderen langsam aus der Aufnahme
für unklassifizierte
Banknoten transportiert, wobei jede Banknote durch den Sensor erneut
erfasst wird und die Überprüfungsmittel
empfangen ein Ausgangssignal des Sensors und überprüfen die Banknote erneut durch
die Anwendung eines Algorithmus mit höherer Genauigkeit als der bei
der Überprüfung während der
Bargeld-Transaktion eingesetzte.
-
Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
zusammen mit der beigefügten
Zeichnung, in der zeigen:
-
Kurzbeschreibung
der Figuren
-
1 ein
Blockdiagramm eines Bankautomaten nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
2 eine
Außenansicht
des Bankautomaten nach der vorliegenden Erfindung;
-
3 ein
Flussdiagramm eines Geldannahmeprozesses nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
4 ein
Flussdiagramm eines erneuten Überprüfungsprozesses nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
5 ein
schematisches Diagramm eines Verfahrens zur Erfassung des Auftretens
einer gefälschten
Banknote;
-
6 ein
schematisches Diagramm eines Verfahrens zur Darstellung von Information über eine Person,
die die gefälschte
Banknote eingezahlt hat;
-
7 ein
Flussdiagramm eines Echt-/Falsch-Klassifikationsprozesses und eines Prozesses
zur Überprüfung des
Zustands der Banknote;
-
8 ein
Flussdiagramm zur Extraktion von Merkmalen während des Falsch-/Echt-Klassifikationsprozesses
gemäß 7;
-
9 ein
Flussdiagramm zur Extraktion von Merkmalen während des Überprüfens des Zustands der Banknote
gemäß 8;
-
10 ein
schematisches Diagramm eines Beispiels einer Klassifiziervorrichtung
gemäß 8;
-
11 ein
Flussdiagramm des erneuten Überprüfungsprozesses
nach einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
12 ein
Blockdiagramm eines Banknoten-Transaktionssystems nach einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
13 ein
Flussdiagramm des erneuten Überprüfungsprozesses
nach der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
14 ein
Blockdiagramm eines Bankautomaten nach einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
-
15 ein
Flussdiagramm des erneuten Überprüfungsprozesses
nach einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
-
(1. Ausführungsform)
-
Die
Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
erläutert. 1 ist ein
Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Bankautomaten. Bezugszeichen 101 bezeichnet
eine Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit, 102 bezeichnet einen Geldscheintrenner, 103 bezeichnet
einen Geldscheinüberprüfer, 104 bezeichnet
den Hauptspeicher des Geldscheinüberprüfers, 105 bezeichnet
einen Sensor, 110 bezeichnet einen zeitweisen Stapler, 120 und 121 bezeichnen
Bargeldrecyclingboxen, 122 bezeichnet eine Bargeldbox für unklassifizierte
Banknoten, 123 bezeichnet eine Bargeldbox für beschädigte Banknoten, 124 bezeichnet
eine Bargeldbox für gefälschte Banknoten, 130 bezeichnet
eine Steuereinheit, 131 bezeichnet einen Hauptspeicher
der Steuereinheit, 132 bezeichnet einen Hilfsspeicher und 140 bis 143 bezeichnen
Transportvorrichtungen. 2 zeigt das äußere Erscheinungsbild des Bankautomaten,
wobei das Bezugszeichen 201 ein Gehäuse des Bankautomaten bezeichnet,
Bezugszeichen 202 einen Display und 203 bezeichnet
eine Bildaufnahmevorrichtung.
-
Wenn
Geld hinterlegt wird, wirft der Benutzer des Bankautomaten Geldscheine
in die Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101 und die Banknoten
werden voneinander durch den Banknotenseparator 102 getrennt,
der in der Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101 installiert
ist. Dann werden die Banknoten durch eine Transportvorrichtung 140 zum
Sensor 105 transportiert. In Antwort auf ein Signal vom
Sensor 105 identifiziert der Geldscheinüberprüfer 103 den Wert der
Banknote und klassifiziert sie als echte Banknote oder gefälschte Banknote.
Die Kategorien der Klassifizierung sind echte Banknoten, gefälschte Banknoten
und nicht klassifizierte Noten.
-
Die
Steuereinheit 130 sendet zurückgewiesene Banknoten aufgrund
der Wertüberprüfung und aufgrund
erfasster Fälschungen
während
der Echt-/Falschüberprüfung über die
Transportvorrichtung 141 zurück zur Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101.
Die Steuereinheit 130 sammelt nicht zurückgewiesene oder nicht als
gefälschte
Banknoten erkannte Banknoten in einem zeitweisen Stapler 110 über die
Transportvorrichtung 142. Andererseits speichert der Hauptspeicher
der Steuereinheit Informationen über
den Wert und Informationen über
das Ergebnis der Echt-/Falschklassifikation (ob das Klassifizierungsergebnis
anzeigt, dass die Banknote echt ist oder unklassifiziert) zusammen
mit den Seriennummern der Banknoten. Bezüglich der Banknoten deren Ergebnis
bei der Echt-/Falsch klassifizierung ist, dass es unklassifizierte
Banknoten sind, speichert der Hauptspeicher Transaktionsinformation
zusätzlich
zu den oben genannten Informationen. Hier bedeutet Transaktionsinformation
die Information, die Daten einschließt, durch die die Personen
identifiziert werden können,
die die Banknoten hinterlegt haben (der Name des Hinterlegers oder
seine Ausweisnummer zum Beispiel), sowie Informationen, die Kontonummern
und Transaktionsdaten umfassen können. Bislang
wurden durch das Ergebnis der Echt-/Falschklassifikation unklassifizierte
Banknoten zurückgewiesen,
nach der vorliegenden Erfindung jedoch werden die unklassifizierten
Banknoten akzeptiert, wodurch die Anzahl der zurückgewiesenen Banknoten kleiner
ist als vorher.
-
Die
Displayeinheit zeigt die Summe des Wertes der Banknoten, die in
den zeitweisen Stapler 110 transferiert wurden. Wenn der
Kunde die auf dem Display 202 angezeigte Summe nicht bestätigt, sendet
die Steuereinheit 130 die Banknoten, die in dem zeitweisen
Stapler 110 waren, zurück
in die Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101 über die
Transportvorrichtung 142, den Sensor 105 und die
Transportvorrichtung 140. Die Information, die im Hauptspeicher
der Steuereinheit gespeichert ist über den Wert und das Ergebnis
der Echt-/Falschklassifikation der zurückgegebenen Banknoten wird
gelöscht.
-
Im
Folgenden wird der Fall beschrieben, in dem der Kunde den auf dem
Display 202 angezeigten Geldbetrag bestätigt. Die Banknoten, die in
dem zeitweisen Stapler 110 gewesen sind, werden durch die
Transportvorrichtung 142 zum Sensor 105 geschickt.
Die Steuereinheit 130 liest Informationen über Werte
und Ergebnisse der Echt-/Falschklassifikation bezüglich der
Banknoten aus dem Hauptspeicher 131 aus und sendet sie
zu dem Geldscheinüberprüfer 103.
Nichts wird bezüglich
der gefälschten Banknoten
unternommen, die als solche als Ergebnis der Echt-/Falschklassifikation
klassifiziert sind. Eine als echt geprüfte Banknote wird einem Zustandstest durch
den Geldscheinüberprüfer 103 unterzogen,
indem ein Signal des Sensors 105 verwendet wird.
-
Hier
zeigt der Zustandstest eine Entscheidung an, ob es sich um eine
beschädigte
Banknote handelt, wie beispielsweise eine angerissene oder zerrissene
Banknote und daher unbrauchbar oder ob es sich um eine gute Banknote
handelt. Die Informationen über
den Wert, ob die Banknote echt oder falsch ist und Informationen über den
Zustand werden durch die Steuereinheit 130 aus dem Hauptspeicher
gelöscht.
-
Die
Steuereinheit 130 sendet eine als Ergebnis des Zustandstests
für gut
befundene Note über die
Transportvorrichtung 143 und legt sie in einer Bargeldrecyclingbox 120 oder 121 ab,
beispielsweise je nach Wert. Eine als Ergebnis des Zustandstests
für beschädigt beurteilte
Banknote wird über
die Transportvorrichtung 143 in die Bargeldbox 123 für beschädigte Banknoten
geschickt und dort abgelegt. Banknoten, für die das Ergebnis der Echt-/Falschklassifikation
eine Nichtklassifizierung ist, werden über die Transportvorrichtung 143 in
die Bargeldbox 122 für
unklassifizierte Banknoten geschickt und dort abgelagert. Nachdem
alle Banknoten aus dem zeitweisen Stapler 110 in den Bargeldboxen
abgelagert wurden, führt
die Steuereinheit 130 eine Empfangs-Transaktion aus, auf
der Basis des durch den Kunden eingezahlten Geldbetrags, wodurch
die Transaktion beendet wird.
-
Anschließend überträgt die Steuereinheit 130 Transaktionsinformation
und Wertinformation von ihrem Hauptspeicher 131 zu einem
Hilfsspeicher und speichert diese Information dort. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Transaktionsinformation und Wertinformation in Verbindung
mit den Seriennummern der Banknoten gespeichert, die in der Bargeldbox
für unklassifizierte
Noten sind, und die Transaktionsinformation und Wertinformation
im Hauptspeicher 131 wird gelöscht.
-
Wenn
ein Bildaufnahmegerät 203 installiert ist,
ist es möglich,
ein Bild von dem Benutzer zu machen und dieses Bild als Information
zur Personenidentifizierung hinzuzufügen. Die Steuereinheit 130 fügt dieses
Bild zu der in dem Hauptspeicher 131 gespeicherten Transaktionsinformation
hinzu und überträgt diese
Transaktionsinformation und die Wertinformation vom Hauptspeicher 131 zum
Hilfsspeicher 132. Wenn zum Beispiel eine andere Person
als ein Kontoinhaber eine gefälschte
Banknote einwirft, wird, wenn ein Videobild des Kontoinhabers verfügbar ist, sofort
klar, dass der Kontoinhaber nicht die Person ist, die die Banknote
eingezahlt hat.
-
3 ist
ein Flussdiagramm, welches einen Überprüfungsprozess darstellt, der
von dem ersten Geldscheinüberprüfer ausgeführt wird.
Ein von einer eingelegten Geldnote erhaltenes Signal wird dem Geldscheinüberprüfer 103 eingegeben
(Schritt 301) und der Geldscheinüberprüfer 103 identifiziert
den Wert (Schritt 302). Der Prozess verzweigt sich in Abhängigkeit
davon, ob die Wertidentifizierung erfolgreich ist oder die Banknote
zurückgewiesen
wird (Schritt 303), und die zurückgewiesene Banknote wird zur
Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit zurückgeführt (Schritt 310).
Die bei der Wertbestimmung identifizierte Banknote wird einer Echt-/Falschklassifizierung
durch den Geldscheinüberprüfer unterzogen (Schritt 304).
-
Der
Prozess verzweigt sich in Abhängigkeit davon,
ob das Ergebnis der Klassifikation eine unklassifizierte Banknote
ist oder nicht (Schritt 305), wenn das Ergebnis in Schritt 304 eine
unklassifizierte Banknote ist, wird Transaktionsinformation und
Wertinformation in dem Hauptspeicher 302 des Geldscheinüberprüfers gespeichert
(309) und die Banknote wird in der Bargeldbox für unklassifizierte
Banknoten abgelegt (Schritt 313). Wenn das Ergebnis von Schritt 304 nicht
eine unklassifizierte Banknote ist, wird eine Abzweigoperation ausgeführt, je
nachdem, ob das Ergebnis der Klassifikation eine gefälschte oder
echte Banknote ist (Schritt 306). Wenn das Ergebnis von
Schritt 304 eine gefälschte
Banknote ist, wird die Banknote in die Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101 zurückgeführt oder
wenn das Ergebnis von Schritt 304 eine echte Banknote ist,
wird diese Banknote einem Zustandstest unterzogen (Schritt 307).
Der Prozess verzweigt sich je nachdem, ob das Ergebnis von Schritt 307 eine
beschädigte
Banknote ist oder nicht und wenn die Banknote eine beschädigte Banknote
ist, dann wird die Banknote in einer Bargeldbox für beschädigte Banknoten 124 abgelegt (Schritt 311)
oder wenn die Banknote eine gute Banknote ist, so wird die Banknote
in Bargeldrecyclingboxen 120 oder 121 in Abhängigkeit
von ihrem Wert abgelegt (Schritt 312). Wenn weitere Banknoten
eingegeben werden, wird die oben beschriebene Operation wiederholt
(Schritt 314) und wenn alle eingegebenen Banknoten verarbeitet
worden sind, wird die Transaktionsinformation und die Wertinformation
aus dem Hauptspeicher 131 in dem Hilfsspeicher 132 abgespeichert
und die Transaktionsinformation und die Wertinformation im Hauptspeicher 131 werden
gelöscht
(Schritt 315). Zu diesem Zeitpunkt kann das vom Benutzer
mit der Bildaufnahmevorrichtung gemachte Bild der Transaktionsinformation
hinzugefügt werden
und im Hilfsspeicher gespeichert werden.
-
Bei
einer Geldentnahme-Transaktion werden auszuzahlende Banknoten nacheinander
aus den Recyclingboxen 120 und 121 ausgegeben.
Die gelieferten Banknoten werden der Bargeldeingabe-/-ausgabeeinheit 101 über die
Transportvorrichtung 143, den Sensor 105 und die
Transportvorrichtung 141 zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt kann
die Banknote durch den Sensor 105 erfasst werden und Entscheidungen
hinsichtlich des Wertes, ob die Banknote echt oder falsch ist und
bezüglich
ihres Zustands können
durch die Überprüfungsmittel 103 durchgeführt werden,
wobei für
die Ausgabe ungeeignete Banknoten ausgeschlossen werden können. Die
zur Ausgabe ungeeigneten Banknoten sind Banknoten, die bei der Werterfassung
zurückgewiesen
worden sind, Banknoten, die als falsch klassifiziert wurden oder
Banknoten, die bei der Echt-/Falschklassifizierung unklassifiziert
wurden, sowie Banknoten, die bei der Zustandsprüfung als beschädigt beurteilt
wurden. Da die Banknoten in den Bargeldrecyclingboxen 120, 121 solche
sind, die eingezahlt wurden sowie Banknoten, die von der Bank geliefert
wurden, ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von zur Entnahme ungeeigneter
Banknoten sehr viel kleiner als die Wahrscheinlichkeit des Auftretens
zurückgewiesener Banknoten
auf der Basis ihres Wertes bei der Entnahme, sowie das Auftreten
von beschädigten
Banknoten, unklassifizierten Banknoten oder falschen Banknoten.
Wenn eine zur Ausgabe ungeeignete Banknote erfasst wurde, wird diese
Banknote, die den Sensor 105 passiert hat, in der zeitweisen
Stapelvorrichtung 110 gespeichert und das Ergebnis der Überprüfung wird
im Hauptspeicher 131 zusammen mit der Seriennummer der
Banknote gespeichert. Nach der Entnahmetransaktion werden die Banknoten
eine nach der anderen aus der zeitweisen Stapelvorrichtung 110 ausgegeben
und durch den Sensor 105 laufen gelassen und anschließend über die Transportvorrichtung 143 zu
den Bargeldboxen überführt. Zu
diesem Zeitpunkt werden Banknoten, die aufgrund der im Hauptspeicher 131 gespeicherten Überprüfungsergebnisse
als gefälscht
beurteilt werden, in die Box 124 für gefälschte Banknoten überführt, und
die bei der Echt-/Falschklassifizierung als unklassifiziert beurteilten
Noten, werden in die Box 121 für unklassifizierte Banknoten
transportiert, und die als beschädigt
beurteilten Banknoten und Banknoten, die bei der Wertidentifizierung
zurückgewiesen
worden sind, werden in die Box 123 für beschädigte Banknoten überführt. Es
ist zu beachten, dass, wenn Banknoten in der Box 121 für unklassifizierte Banknoten
gelagert sind, die Wertinformation und die Information, dass es
sich bei der Banknote bei der Entnahme als eine unklassifizierte
Banknote erfasste Banknote handelt, im Hilfsspeicher 132 zusammen mit
der Reihenfolge, in der diese Banknoten abgelegt sind, gespeichert
wird.
-
Im
Folgenden wird mit Bezug auf 1 das Verfahren
erläutert,
nachdem noch einmal zu überprüfende Banknoten
in der Box 122 für
unklassifizierte Banknoten abgelegt werden. Die Banknoten, die während einer
Bargeldaufnahme-Transaktion während
einer Echt-/Falschklassifizierung unklassifiziert blieben, werden
in der Box 122 für
unklassifizierte Banknoten abgelegt. In Antwort auf einen Befehl
der Steuereinheit 130 werden die in der Box 122 für unklassifizierte
Banknoten abgelegten Banknoten einzeln außerhalb der Geschäftsstunden
ausgegeben während
der Bankautomat keine Transaktion ausführt. Die nächste Banknote wird ausgegeben,
wenn die erneute Überprüfung der
vorherigen Banknote abgeschlossen ist.
-
Die
Reihenfolge, in der die Banknoten aus der Box 122 für unklassifizierte
Banknoten ausgegeben werden, kann beliebig sein. Da es jedoch notwendig
ist, schnell zu reagieren, wenn eine beschädigte Banknote erfasst wurde,
ist die für
diese Zwecke geeignete Aktion FIFO (First-In First-Out). Mit anderen
Worten, eine Banknote, die zuerst eingeworfen wurde, wird zuerst
erneut überprüft.
-
Die
Steuereinheit 130 veranlasst die Transportvorrichtung 143 dazu,
eine Banknote von der Box 122 für unklassifizierte Banknoten
zu dem Sensor 105 zu transferieren. Der Sensor 105 erfasst
die Banknote, der Geldscheinüberprüfer 103 liest
die Wertinformation aus dem Hilfsspeicher 132 und identifiziert
ihren Wert und führt
mit Hilfe eines Signals vom Sensor 105 eine Reklassifizierung
durch, um zu sehen, ob es sich bei der Banknote um eine gefälschte Banknote
oder eine echte Banknote handelt. Während der Geldscheinüberprüfer 103 eine Überprüfung durchführt, wird
die Banknote in dem zeitweisen Stapler 110 gelagert. Die
als gute Banknote bei der erneuten Echt-/Falschklassifizierung als
gute Banknote beurteilte Banknote, wird einem weiteren Zustandstest
unterzogen.
-
Die
bei einer Bargeldannahme-Transaktion durchgeführte Überprüfung muss schnell erfolgen, um
die Transaktionszeit zu verkürzen.
Auf der anderen Seite kann die erneute Überprüfung, die außerhalb
der Transaktionszeiten erfolgt, in noch hinreichender Zeit erfolgen.
Daher wird die Banknote bei der erneuten Überprüfung, wenn der Sensor eine Banknote
erfasst, mit niedriger Geschwindigkeit transportiert, um stabilere
Signale mit höherer
Auflösung
zu erhalten als die Signale, die während der Geldannahme-Transaktion
erhalten werden. Der Geldscheinüberprüfer 103 kann
solche Signale verwenden sowie Überprüfungsalgorithmen
mit einer größeren Anzahl
von Berechnungen als während
der Überprüfung bei
einer Geldannahme-Transaktion. Auf diese Art kann die Überprüfungsgenauigkeit
bei der erneuten Überprüfung höher als
bei der Überprüfung während einer
Bargeldannahme-Transaktion sein. Als Antwort auf ein Signal von
der Steuereinheit 130 wird die Banknote, die erneut überprüft worden ist, über die
Transportvorrichtung 142, den Sensor 105 und die
Transportvorrichtung 143 transferiert und in den Bargeldboxen
nach dem Ergebnis der erneuten Überprüfung abgelegt.
Die als echt und gut als Ergebnis der erneuten Überprüfung beurteilte Banknote kann
in die Box für
beschädigte
Banknoten klassifiziert werden, unter Berücksichtigung der Tatsache,
dass die Banknote deren Ergebnis bei der Echt/Falschklassifizierung
unklassifiziert war. Bei einem recycelnden Bankautomaten kann dieser
umso mehr Entnahme-Transaktionen ausführen, je mehr Banknoten er
zur Ausgabe bereit hat, weshalb die Banknoten zum Beispiel nach
ihren Werten klassifiziert werden und getrennt in den Boxen 120, 122 für zu recycelnde
Banknoten abgelegt werden. Zu diesem Zeitpunkt werden Transaktionsinfor mationen und
Wertinformationen der Banknoten im Hilfsspeicher 132 gelöscht. Wenn
das erneute Überprüfungsergebnis
zeigt, dass eine Banknote eine beschädigte Banknote ist, dann wird
die Banknote in der Box für beschädigte Banknoten 123 abgelegt
und Transaktionsinformation und Wertinformation bezüglich der Banknote
werden im Hilfsspeicher 132 gelöscht. Wenn die erneute Überprüfung zeigt,
dass eine Banknote eine Fälschung
ist, so wird diese gefälschte
Banknote in der Box 124 für gefälschte Banknoten abgelegt.
-
4 zeigt
ein Flow-Chart des Wiederüberprüfungsprozesses
mit einem Focus auf dem Überprüfungsprozess.
Die Steuereinheit 130 überwacht den
Bankautomaten, um zu sehen, wann die Geschäftszeit um ist (Schritt 401)
und wenn die Geschäftszeit
um ist, befielt die Steuereinheit 130 dem Sensor, eine
Banknote erneut zu überprüfen (Schritt 402).
Die Steuereinheit 130 liest Transaktionsinformationen und
Wertinformationen betreffend dieser Banknote aus dem Hilfsspeicher 132 (Schritt 403) und
der Geldscheinüberprüfer 103 empfängt ein
Signal, welches in Schritt 402 gelesen wird sowie die in Schritt 403 erhaltene
Information und führt
eine Echt-/Falschklassifikation aus (Schritt 404). Der
Prozess verzweigt sich in Abhängigkeit
vom Ergebnis der erneuten Überprüfung (Schritt 405).
Wenn das Ergebnis der erneuten Überprüfung zeigt,
dass die Banknote gefälscht
ist, so wird diese Banknote in der Box 124 für gefälschte Banknoten
abgelegt, wodurch der Prozess beendet ist (Schritt 410).
Wenn das Ergebnis der erneuten Klassifikation zeigt, dass die Banknote
echt ist, führt
der Geldscheinüberprüfer einen
Zustandstest aus (Schritt 406) und der Prozess verzweigt
sich in Abhängigkeit
vom Ergebnis des Zustands (Schritt 407). Wenn das Ergebnis
des Zustands zeigt, dass die Banknote gut ist, so wird diese Banknote
in der Recycling-Bargeldbox 120 oder 121 abgelegt
(Schritt 408), wodurch der Prozess beendet ist. Zu diesem
Zeitpunkt entscheidet sich, in welcher Recyclingbox 120 oder 121 die
Banknote abgelegt wird, zum Beispiel nach ihrem Wert. Wenn der Zustandstest
zeigt, dass die Banknote beschädigt
ist, so wird die beschädigte
Banknote in der Box für
beschädigte
Banknoten abgelegt, wodurch der Prozess beendet ist (Schritt 409).
-
Im
Folgenden wird ein Prozess beschrieben, wenn eine gefälschte Banknote
bei der erneuten Überprüfung durch
den Geldscheinüberprüfer 103 ermittelt
wurde. Zu diesem Zeitpunkt, wie in 5 gezeigt,
benachrichtigt der Bankautomat 201 den Hostcomputer 502 über das
Auftreten einer gefälschten
Banknote durch eine Nachricht auf dem Display 501 auf der
Hostseite, wobei die Übertragung
durch ein Kommunikationskabel 503 stattfindet, welches mit
dem Hostcomputer verbunden ist. Der Hostcomputer ist ein Computer,
der den Betrieb der Bankautomaten überwacht.
-
Transaktionsinformation über die
gefälschte Banknote,
die in dem Hilfsspeicher 132 gespeichert ist, wird im voraus
ausgelesen und von der Transaktionsinformation, der Information,
durch die die Person, die die besagte Geldnote eingezahlt hat (etwa der
Name, Ausweisnummer oder ein Bild) und Information über die
Kontonummer, das Transaktionsdatum oder dergleichen werden erhalten
und auf dem Display 501 angezeigt. Ebenso kann, wie in 6 gezeigt,
ein Display 202 am Bankautomaten verwendet werden, um Information
anzuzeigen, durch die der Verwender der gefälschten Banknote identifiziert werden
kann (wie der Name, Ausweisnummer, Bild), die Kontonummer, das Transaktionsdatum
etc. zur Verwendung durch die für
die Eingabe gefälschter Banknoten
verantwortliche Person, wenn die gefälschte Banknote entnommen wird.
Es sollte hier erwähnt
werden, dass selbst, wenn keine Identifikationsinformation über den
Benutzer der während
der erneuten Überprüfung als
Fälschung
beurteilten Banknote vorliegt, die oben beschriebene Methode den
Effekt hat, dass die gefälschte
Banknote nicht an andere Verwender weitergegeben wird. Wenn eine Videoüberwachung
ständig
durch das Bildaufnahmegerät 203 durchgeführt wird,
ist es möglich,
Bilder, die an dem Transaktionsdatum aufgenommen wurden, zu erfassen
und diese Bilder auf dem Display 501 oder auf einem Bildschirm
einer Transaktionsausrüstung
darzustellen. Zu diesem Zeitpunkt werden Identifikationsinformationen über den
Verwender des Falschgelds (der Name, Ausweisnummer, etc.) und die
Bankkontonummer sowie das Datum der Transaktion angezeigt. Im Folgenden
wird ein Verfahren zur Gewährleistung
der Sicherheit eines Überprüfungsalgorithmus
in Beziehung zu einer neuen gefälschten
Banknote beschrieben. Bezüglich
einer Banknote, die als unklassifizierte Banknote während der Überprüfung zum
Zeitpunkt der Geldempfangs-Transaktion beurteilt wurde, werden ein
Signal vom Sensor 105 sowie Transaktionsinformation und Wertinformation
in dem Hilfsspeicher 132 gespeichert. Wenn eine gefälschte Banknote
bei der erneuten Überprüfung festgestellt
wird, so wird das im Hilfsspeicher 132 gespeicherte Signal
zum Hostcomputer 502 gesendet. Auf dem Hostcomputer 502 wird ein
Algorithmus erzeugt, der geeignet ist, gefälschte Banknoten bei einer
Geldentgegennahme-Transaktion zurückzuweisen und dieser Algorithmus
wird anderen Bankautomaten über
ein Netzwerk übermittelt, um
den bis dahin benutzten Algorithmus zu ersetzen. Ein neuer Algorithmus
zur Überprüfung kann
in manchen Fällen
automatisch erzeugt werden, oder kann in anderen Fällen manuell
ergänzt
werden. In beiden Fällen
kann die Sicherheit des Bankautomaten gegen gefälschte Banknoten sichergestellt
werden. So kann zum Beispiel ein Verfahren, bei dem ein Entscheidungsalgorithmus
hinzugefügt
wird, verwendet werden, der einen Sensor als Schwellenwert verwendet,
der von einer neuen gefälschten
Banknote erhalten wurde.
-
Im
Folgenden wird ein Echt-/Falschklassifikationsprozess und ein Zustandstestprozess
beschrieben. 7 zeigt ein grobes Flussschema
eines Echt-/Falschklassifikationsprozesses und einem Zustandstestprozess. 8 zeigt
ein Flussdiagramm, bei der Merkmale in dem Echt-/Falschklassifikationsprozess
extrahiert werden. 9 ist ein Flussdiagramm, welches
die Extraktion von Merkmalen im Zustandstestprozess zeigt. 10 ist
ein Diagramm eines Beispiels eines Klassifizierers. Bei einem Echt-/Falschklassifizierungsprozess
und einem Zustandstestprozess wird ein Sensorsignal, welches Messwerte
einer Banknote repräsentiert,
eingegeben (701), Merkmale werden extrahiert (702),
die Werte der Merkmale werden einem Klassifizierer eingegeben (703)
und das Klassifizierungsergebnis wird ausgegeben (704).
-
Bei
der Extraktion von Merkmalen im Echt-/Falschprozess, wie in 8 gezeigt,
werden abweichende Werte von einem Standardsignal, der Summenwert
von Signalen, Verhältnisse
zwischen verschiedenen Sensoren extrahiert und dem Klassifizierer
eingegeben. Bei der Extraktion von Merkmalen während des Zustandstestprozesses,
wie in 9 gezeigt, werden von Standardsignalen unterschiedliche
Signale, Summenwerte von Signalen zum Beispiel extrahiert und dem
Klassifizierer geschickt. Im Klassifizierer wird, wie in 10 zum
Beispiel gezeigt, ein Schwellenwertprozess durchgeführt. In 10 ist
die Echt-/Falschklassifizierung gezeigt als Beispiel, aber ein Zustandstest
kann ebenso ausgeführt
werden. Die Klassifizierung als echte Banknote, gefälschte Banknote
oder unklassifizierte Banknote, oder die Klassifizierung in eine
gute Banknote, eine beschädigte
Banknote oder eine unklassifizierte Banknote wird für alle Merkmalsgrößen 1, 2,...
n durchgeführt,
wobei vorbestimmte Schwellenwerte verwendet werden. Die Klassifizierungsergebnisse der
einzelnen Merkmale werden konsolidiert, zum Beispiel durch folgende
Methoden: 1. Eine Endentscheidung ist, dass die Banknote eine echte
Banknote ist, wenn alle Entscheidungen dahingehen, dass die Note
eine echte Banknote ist. 2. Eine Endentscheidung besteht darin,
dass die Banknote eine unklassifizierte Banknote ist, wenn keine
Entscheidung da ist, wonach die Banknote eine gefälschte Banknote
ist, sondern lediglich eine Entscheidung getroffen wird, dass die
Banknote eine unklassifizierte Banknote ist. 3. Die Endentscheidung
ist, dass die Banknote eine gefälschte
Banknote ist, wenn es eine Entscheidung gibt, dass die Banknote
gefälscht
ist. Schließlich
wird die Endentscheidung ausgegeben. Die oben erwähnte Konsolidierungsmethode
kann ebenfalls für
den Zustandstest verwendet werden. Die Methode, die den Klassifizierer
beschreibt, ist nicht auf den oben beschriebenen Fall begrenzt,
es können
vielmehr allgemeine Methoden der Mustererkennung, wie die lineare
Diskriminierung, die Baysianische Diskriminierung, die Unterraummethode,
ein neutrales Netzwerk, eine Hilfsvektormaschine, etc. für die Klassifizierung
verwendet werden.
-
(2. Ausführungsbeispiel)
-
Ein
zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden beschrieben. Ein Unterschied
zu der ersten Ausführungsform
der Geldentgegennahme-Transaktion ist der, dass im Schritt 309 ein
Ausgangssignal vom Sensor 105, welches bei der Überprüfung während der
Geldannahme-Transaktion erhalten wurde sowie Transaktionsinformation
und Wertinformation im Hauptspeicher 131 der Steuereinheit
gespeichert sind. Nachdem die Transaktion beendet ist, wird in Schritt 315 die
Transaktionsinformation und die Wertinformation sowie das Ausgangssignal
des Sensors 105 im Netzspeicher 132 gespeichert.
-
11 ist
ein Flussdiagramm des erneuten Überprüfungsprozesses.
Die Steuereinheit 130 überwacht
den Bankautomaten 201, um zu sehen, wann die Geschäftszeiten
vorbei sind (Schritt 1101). Nach den Geschäftszeiten
liest die Steuereinheit notwendige Informationen, wie beispielsweise
Transaktionsinformation, Wertinformation und Sensorsignale aus dem
Hilfsspeicher 132 (Schritt 1102) zur erneuten Überprüfung. Danach
führt die
Steuereinheit eine Echt-/Falschklassifizierung (Schritt 1103)
aus, bei der Algorithmen verwendet werden, die eine größere Anzahl
von Berechnungen umfassen, als der Algorithmus, der während der
Transaktion durch den Geldscheinüberprüfer 103 angewandt
wurde und der Prozess verzweigt sich in Abhängigkeit von dem Ergebnis der
Echt-/Falschklassifizierung (Schritt 1104).
-
Wenn
das Klassifizierungsergebnis ist, dass es sich um einen falschen
Geldschein handelt, speichert die Steuereinheit 130 diese
erneut überprüfte Banknote
in der Box 124 für
gefälschte
Banknoten, wodurch der erneute Überprüfungsprozess
beendet ist (Schritt 1110). Wenn das Klassifizierungsergebnis besagt,
dass die Banknote eine echte Banknote ist, schreitet der Prozess
zu der Durchführung
des Zustandstests (Schritt 1105) und die Steuereinheit 130 löscht Transaktionsinformation
und Wertinformation bezüglich
dieser Banknote sowie ein Signal des Sensors 105 aus dem
Hilfsspeicher 132 (Schritt 1106). Darauf verzweigt
sich der Prozess in Abhängigkeit von
dem Ergebnis des Zustandstests auf (Schritt 1107) und wenn
das Ergebnis des Zustandstests, dass die Banknote eine gute Banknote
ist, klassifiziert die Steuereinheit 130 die erneut überprüfte Banknote
entsprechend ihres Wertes zum Beispiel und legt diese Banknote in
die Box 120 oder 121 für zu recycelnde Banknoten,
wodurch der erneute Überprüfungsprozess
beendet ist (Schritt 1108). Wenn das Ergebnis des Zustandstests
besagt, dass die Banknote eine beschädigte Banknote ist, so wird die
Banknote in der Box 123 für beschädigte Banknoten abgelegt, wodurch
der erneute Überprüfungsprozess
beendet ist (Schritt 1109).
-
Da
bei der zweiten Ausführungsform
ein Signal von einer Banknote verwendet wird, welches bei hoher
Transportgeschwindigkeit während
der Transaktion erhalten wurde, ist die Überprüfungsgenauigkeit bei der zweiten
Ausführungsform
geringer als bei der ersten Ausführungsform,
bei der ein Signal erhalten wird, während eine Banknote mit geringer
Geschwindigkeit transportiert wird. Da jedoch ein Signal nicht erneut
durch den Sensor 105 zum Zeitpunkt der erneuten Überprüfung erhalten
werden muss, werden lediglich Banknoten aus der Box 122 für unklassifizierte
Banknoten zu den Boxen 120, 121 für zu recycelnde
Banknoten, zur Box 123 für beschädigte Banknoten und zur Box 124 für gefälschte Banknoten transportiert.
Es ist ein Vorteil, dass die erneute Überprüfung weniger Effekt auf Transaktionen
hat, mit dem Ergebnis, dass eine Transaktion schnell durchgeführt werden
kann, selbst wenn ein Kunde während
des erneuten Überprüfungsprozesses
zum Bankautomaten kommt. Hauptsächlich
kann eine Transaktion nicht durchgeführt werden, wenn gerade eine
erneute überprüfte Banknote
in eine spezifische Bargeldbox überführt wird.
Nachdem die Banknoten eine nach der anderen abgelegt werden, ist
diese Ablegeaktion schnell beendet. Ein Umschalter des Geldscheinüberprüfers, der
gerade mit der erneuten Überprüfung beschäftigt ist,
in einem Zustand, in dem er die Überprüfung bei
einer gewöhnlichen
Transaktion durchführen
kann, kann Software gesteuert und mit hoher Geschwindigkeit erledigt
werden.
-
(3. Ausführungsform)
-
12 zeigt
eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Ein externer Geldscheinüberprüfer 1201 ist über eine
Kommunikationsleitung 503 an mehrere Bankautomaten 201 angeschlossen.
-
Der
Operationsfluss bei einer Geldannahme-Transaktion ist bei der dritten
Ausführungsform fast
der gleiche wie der in 3 gezeigte Fluss, mit der Ausnahme,
dass die Aktion in Schritt 309 unterschiedlich ist. In
der dritten Ausführungsform
wird in Schritt 309 zusätzlich
zur Transaktionsinformation und Wertinformation ein Signal durch
den Sensor 105 erhalten, zu dem Zeitpunkt, an dem eine
Geldannahme-Transaktion im Hauptspeicher der Steuereinheit 131 gespeichert
ist. In Schritt 315 nach dem Ende der Transaktion wird
zusätzlich
zur Transaktionsinformation und Wertinformation ein Signalausgangswert
des Sensors 105 im Hilfsspeicher 132 gespeichert.
-
13 zeigt
den Fluss des erneuten Überprüfungsprozesses.
Die Steuereinheit 130 liest Wertinformation sowie ein Signal,
welches bei der Überprüfung zu
der Zeit während
der Geldannahme-Transaktion vom Hilfsspeicher 132 erhalten
wurde (Schritt 1301) und sendet diese Information dem externen
Geldscheinüberprüfer 1201 durch
die Kommunikationsleitung 503 (Schritt 1302).
Der externe Geldscheinüberprüfer 1201 empfängt Wertinformation
und ein Signal vom Sensor 105 gerade geprüften Banknote
(Schritt 1320). Der externe Geldscheinüberprüfer identifiziert den Wert
aus der Wertinformation und führt
eine Echt-/Falschklassifizierung durch (Schritt 1321).
Der Prozess verzweigt sich in Abhängigkeit von dem Ergebnis der
Klassifizierung (Schritt 1322) und wenn das Ergebnis der
Echt-/Falschklassifizierung ist, dass es sich um eine echte Banknote handelt,
führt die
Kontrolleinheit 130 einen Zustandstest (Schritt 1323)
aus und wenn das Ergebnis der Echt-/Falschklassifizierung ist, dass
es sich um eine falsche Banknote handelt, wird der Zustandstest
ausgelassen (Schritt 1323). Danach wird das Ergebnis der
Echt-/Falschklassifizierung an den Bankautomaten 201 weitergegeben
(Schritt 1324). Der Bankautomat empfängt das Ergebnis der Klassifizierung (Schritt 1303)
und speichert das Ergebnis im Hilfsspeicher 1304. Die Steuereinheit 130 überwacht
im Bankautomaten 201, um zu sehen, wann die Geschäftszeiten
vorbei sind (Schritt 1305). Nach den Geschäftszeiten
zweigt der Prozess ab in Abhängigkeit
vom Ergebnis der Echt-/Falschklassifizierung (Schritt 1306)
und wenn die Klassifizierung dazu führt, dass es sich um eine gefälschte Banknote
handelt, speichert die Steuereinheit 130 die erneut überprüfte Banknote
in der Box 124 für
gefälschte
Banknoten (Schritt 1311), wodurch der Prozess beendet ist.
Wenn das Klassifizierungsergebnis besagt, dass es sich um eine echte
Banknote handelt, werden Transaktionsinformation und Wertinformation über die
Banknote aus dem Hilfsspeicher 132 gelöscht (Schritt 1307).
Danach verzweigt der Prozess in Abhängigkeit vom Ergebnis des Zustandstests
(Schritt 1308) und wenn der Zustandstest dazu führt, dass
es sich um eine gute Banknote handelt, wird die erneut überprüfte Banknote
klassifiziert nach ihrem Wert und in der Box 120 oder 121 für zu recycelnde
Banknoten abgelegt, wodurch der Prozess beendet ist oder wenn der
Zustandstest dazu führt,
dass es sich um eine beschädigte
Banknote handelt, so wird die Banknote in der Box 123 für beschädigte Banknoten abgelegt,
wodurch der Prozess beendet ist (Schritt 1310).
-
Wie
oben beschrieben wurde, befindet sich der Geldscheinüberprüfer, der
die erneute Überprüfung durchführt, außerhalb
und der Sensor 105 wird nicht für die erneute Überprüfung verwendet.
Daher kann die erneute Überprüfung fortgesetzt
werden während
eine Transaktion läuft.
Daher erfolgt eine erneute Überprüfung ohne
Verzögerung
selbst während
der Geschäftszeiten,
wenn viele Transaktionen durchgeführt werden. Dies erfolgt hauptsächlich während eine
erneut überprüfte Banknote
in einer bestimmten Geldbox abgelegt ist, so dass eine Transaktion
nicht gestartet werden kann. Da die Banknoten jeweils eine zu einer
Zeit abgelegt werden, ist das Ablegen einer Banknote relativ schnell
beendet. Bei der ersten Ausführungsform
wird ein Signal erhalten während
eine Banknote mit niedriger Geschwindigkeit transportiert wird,
wohingegen gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
ein Signal von einer Banknote erhalten wird, die bei hoher Geschwindigkeit
zur Zeit einer Transaktion transportiert wird. Daher ist die erste
Ausführungsform
bezüglich
der Überprüfungsgenauigkeit
effizienter.
-
(4. Ausführungsform)
-
14 zeigt
eine vierte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, worin 105 einen zweiten Sensor
bezeichnet, 125 eine zweite Geldbox für unklassifizierte Banknoten
und 144 und 147 bezeichnen Transportvorrichtungen.
Wie bei der dritten Ausführungsform
gemäß 12 sind
eine Mehrzahl von Bankautomaten 120 und ein externer Geldscheinüberprüfer 1201 über Kommunikationsmittel 601 miteinander
verbunden.
-
Der Überprüfungsfluss
zur Zeit einer Geldannahme-Transaktion ist der gleiche wie bei der
ersten Ausführungsform
(4). 15 zeigt einen erneuten Überprüfungsprozess.
Die Steuereinheit 130 bewirkt, dass ein zweiter Sensor 106 eine
Banknote erfasst (Schritt 1501), liest Wertinformation
aus dem Hilfsspeicher 132 (Schritt 1301), sendet
diese Information einem externen Geldscheinüberprüfer 1201 über die
Kommunikationsleitung 503 Schritt 1302). Die folgenden
Schritte sind die gleichen wie die gemäß dem Flussdiagramm in 13.
Die vierte Ausführungsform
hat den gleichen Vorteil wie die dritte Ausführungsform, mit anderen Worten, da
ein Signal durch einen anderen Sensor, der getrennt von dem Sensor 105 bei
der erneuten Überprüfung ist,
erhalten wird, kann die erneute Überprüfung fortgesetzt werden,
während
eine Transaktion läuft.
Selbst in einer Zeitspanne wenn sich Transaktionen häufen, verspätet sich
die erneute Überprüfung nicht.
Dies passiert hauptsächlich
während
eine Banknote, die eine erneute Überprüfung durchlaufen
hat, zu einer Geldbox transferiert wird, dass eine Transaktion nicht
gestartet werden kann. Eine solche Unterbrechung endet jedoch schnell,
da Banknoten zu einer bestimmten Zeit gestaffelt werden und das
Lagern einer Note nach der Überprüfung schnell
beendet ist.
-
Da
eine Banknote detektiert wird, während sie
mit geringer Geschwindigkeit transportiert wird, ist die Auflösung und
Stabilität
von Signalen, die ausgegeben werden, verbessert und die Genauigkeit
der erneuten Überprüfung ist
entsprechend hoch, selbst wenn der zweite Sensor von derselben Art
wie der erste Sensor ist. Da der erste Sensor arbeiten muss während die
eine Banknote mit hoher Geschwindigkeit passiert, ist die Auflösung und
Stabilität
des ersten Sensors begrenzt. Im Gegensatz dazu braucht der zweite
Sensor nicht an einen Hochgeschwindigkeitstransport angepasst sein,
und daher kann ein Sensor eines anderen Typs verwendet werden, der besser
bezüglich
der Auflösung
und Stabilität
ist, als der erste Sensor. Daher kann die Genauigkeit der erneuten Überprüfung weiter
verbessert werden.
-
Bei
den ersten bis vierten Ausführungsformen
wird das Ergebnis der Wertbestimmung, die zu einer Zeit ausgeführt wird
während
eine Geldentgegennahme-Transaktion im Hilfsspeicher 132 gespeichert wird,
ausgeführt
und die Echt-/Falschklassifizierung und der Zustandstest werden
ausgeführt,
indem die Wertinformation genutzt wird, die in dem Hilfsspeicher 132 gespeichert
ist. Es ist jedoch möglich,
ein System so zu arrangieren, dass die Wertbestimmung einer Banknote
jedes Mal erfasst wird, wenn eine erneute Überprüfung stattfindet, ohne die Ergebnisse
der Wertbestimmung im Hilfsspeicher 132 abzuspeichern.
-
Wie
beschrieben wurde, ist erfindungsgemäß eine Banknote, die als unklassifiziert
beurteilt wird, als Ergebnis der Wertbestimmung zur Zeit der Geldentgegennahme-Transaktion
einer erneuten Überprüfung nach
den Geschäftszeiten
ausgesetzt, so dass ein Prozentsatz zurückgewiesener Banknoten reduziert
wird, während
der Hochgeschwindigkeitsprozess während der Transaktion stattfindet
und darüber
hinaus ist die Genauigkeit der Echt-/Falschklassifizierung verbessert.