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[Gebiet der Erfindung]
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung eines
synthetischen Harzprodukts, das mit einem schwarzen Pigment oder
einem Farbpigment gefärbt
ist und das auf seiner Oberfläche
ein dekoratives Hautelement aufweist. Genauer gesagt betrifft die
Erfindung eine Technologie zur Umwandlung eines pulverisierten Produkts
aus einem synthetischen Harz, das mit einem schwarzen Pigment oder
einem Farbpigment gefärbt
ist und das auf seiner Oberfläche
ein dekoratives Hautelement aufweist, das beispielsweise aus Automobilteilen
oder Teilen von elektrischen Haushaltsgeräten erhältlich ist.
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[Stand der Technik]
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Neuerdings
wird es angestrebt, synthetische Harzprodukte, beispielsweise Automobilteile
oder Teile von Haushaltsgeräten,
wiederzugewinnen oder zu recyceln, um Umweltschäden zu vermeiden. Demgemäß haben
viele Firmen bereits Methoden zur wirksamen Regenerierung dieser
synthetischen Harzprodukte untersucht. Da die meisten synthetischen
Harzprodukte ein thermoplastisches Harz umfassen, umfasst das am
besten bekannte Verfahren zur Regenerierung von synthetischen Harzprodukten
die Stufen der Pulverisierung des synthetischen Produkts, um ein
pulverisiertes Produkt herzustellen, des Erhitzens des pulverisierten
Produkts, um ein geschmolzenes Produkt zu erhalten, und der Umwandlung
des geschmolzenen Produkts zu festen Teilchen.
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Die
oben genannten synthetischen Harzprodukte werden im Allgemeinen
als Kunststoffabfallmaterialien bezeichnet. Die meisten dieser Kunststoffabfallmaterialien
sind mit einem schwarzen Pigment, um eine schwarze oder eine graue
Oberfläche
zu erhalten, oder mit Farbpigmenten, wie einem roten Pigment, einem blauen
Pigment und einem gelben Pigment, um eine gefärbte Oberfläche zu erhalten, gefärbt. In
den meisten Fällen
haben die gefärbten
Produkte verschiedene Färbungen
oder Muster oder nur eine teilweise Färbung. In einigen Fällen verblasst
die Färbung
der gefärbten
synthetischen Harzprodukte, die bereits über eine bestimmte Zeitspanne
verwendet worden sind, und es treten Abweichungen von der ursprünglichen
Färbung
auf. Wenn daher das pulverisierte Produkt aus dem synthetischen
Harz geschmolzen und zu regenerierten Harzteilchen umgewandelt wird,
dann zeigen die resultierenden Harzteilchen notwendigerweise schwarze
oder graue Oberflächen.
Daher können
die so hergestellten Harzmaterialien mit einer schwarzen oder mit
einer grauen Oberfläche
nur für
die Herstellung von schwarzen oder grauen Harzgegenständen wieder
verwendet werden.
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Dazu
kommt noch, dass Stoßstangen
von Automobilen und die meisten dekorativen Innenelemente von Automobilen
einen Hautfilm (eine Hautschicht oder einen Überzugsfilm) aus einem gehärteten Harz
aufweisen. Wenn ein Harzprodukt, das einen derartigen Harzfilm aus
einem gehärteten
Harz hat, ohne Entfernung des Harzfilms pulverisiert, geschmolzen
und dann zu einem regenerierten Harzgegenstand umgewandelt wird, dann
zeigt der resultierende Harzgegenstand Flecken des Hautfilms (des
gehärteten
Harzes) auf seiner Oberfläche.
Die Flecken auf dem Harzgegenstand verringern den Wert des aus dem
regenerierten Harz hergestellten Gegenstands. Aus diesem Grund wird
bei den herkömmlichen
Verfahren der Hautfilm (des gehärteten
Harzes) im Allgemeinen entfernt, bevor das synthetische Harzprodukt
pulverisiert wird.
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[Offenbarung der Erfindung]
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Die
benannten Erfinder haben nun gefunden, dass ein pulverisiertes thermoplastisches
Harzprodukt, das eine kleine Menge eines gehärteten Harzes und ein schwarzes
Pigment oder eine Farbpigment enthält, zu Harzteilchen umgewandelt
werden kann, indem ein Verfahren angewendet wird, bei dem das pulverisierte thermoplastische
Harzprodukt mit einem lichtabschirmenden Pigment, wie einem weißen Pigment,
einem schwarzen Pigment oder einem Farbpigment, vermischt wird,
das resultierende Gemisch aufgeschmolzen wird und das geschmolzene
Gemisch in feste Teilchen umgewandelt wird. Die resultierenden Harzteilchen
sind in günstiger
Weise zur Herstellung von Harzgegenständen verwendbar, die ein gutes
Aussehen haben.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung
von regenerierten Harzteilchen, umfassend die Stufen der: Herstellung
eines geschmolzenen Produkts, umfassend ein Gemisch aus einem lichtabschirmenden
Pigment und einem pulverisierten thermoplastischen Harzprodukt,
das regeneriert werden soll, das 0,1 bis 10 Gew.-% eines gehärteten Harzes
und ein schwarzes Pigment oder ein Farbpigment enthält; und
Umwandlung des geschmolzenen Produkts zu festen Teilchen.
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Die
Stufe der Herstellung eines geschmolzenen Produkts gemäß der vorliegenden
Erfindung wird vorzugsweise in der Weise durchgeführt, dass
das pulverisierte Harzprodukt, das zurückgewonnen werden soll, mit
dem lichtabschirmenden Pigment vermischt wird, und dass dann das
Gemisch durch Erhitzen geschmolzen wird. Jedoch kann diese Stufe
auch in der Weise durchgeführt
werden, dass das zu regenerierende synthetische Harzprodukt zuvor
erhitzt wird, und dass dann das lichtabschirmende Pigment zu dem
geschmolzenen Produkt während
des Erhitzungsvorgangs oder ein abgekühltes Produkt, nachdem der
Erhitzungsvorgang des geschmolzenen Produkts einmal beendigt ist,
zugesetzt wird. Danach wird das resultierende Gemisch erhitzt und
geschmolzen. Das geschmolzene Produkt kann in feste Teilchen umgewandelt
werden, indem Teilchen des geschmolzenen Produkts hergestellt werden
und indem diese abgekühlt
werden oder indem das geschmolzene Produkt als solches abgekühlt wird
und dann das abgekühlte
Produkt pulverisiert wird.
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[Detaillierte Beschreibung
der Erfindung]
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Untenstehend
werden bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben.
- (1) Das in der Stufe
der Herstellung des geschmolzenen Produkts verwendete, lichtabschirmende
Pigment umfasst ein Farbpigment allein, ein Gemisch aus einem Farbpigment
und einem schwarzen Pigment, ein Gemisch aus einem Farbpigment und
einem weißen
Pig ment oder ein Gemisch aus einem Farbpigment, einem schwarzen
Pigment und einem weißen
Pigment, und das regenerierte Harzprodukt liegt in Form von gefärbten Harzteilchen
vor.
- (2) Ein anorganischer Füllstoff
wird in das Gemisch eingearbeitet, das in der Stufe der Herstellung
des geschmolzenen Produkts hergestellt worden ist.
- (3) Ein thermoplastisches Harz wird in das Gemisch eingearbeitet,
das in der Stufe der Herstellung des geschmolzenen Produkts hergestellt
worden ist.
- (4) Ein thermoplastisches Harz und ein Elastomeres werden in
das Gemisch eingearbeitet, das in der Stufe der Herstellung des
geschmolzenen Produkts hergestellt worden ist.
- (5) Das pulverisierte thermoplastische Harzprodukt, das regeneriert
werden soll, ist eine pulverisierte Stoßstange oder ein pulverisiertes
dekoratives Element mit einem Hautfilm, der bzw. das von einem Automobil herrührt.
- (6) Das pulverisierte thermoplastische Harzprodukt, das regeneriert
werden soll, umfasst ein thermoplastisches Harz, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Polyolefinen, Polyestern, Polystyrolen,
ABS-Harzen und Polyamiden.
- (7) Das pulverisierte thermoplastische Harzprodukt, das regeneriert
werden soll, enthält
ein Elastomeres. (8) Regenerierte Harzteilchen, hergestellt durch
das oben beschriebene Verfahren gemäß der Erfindung.
- (9) Gefärbte
Harzteilchen, hergestellt durch das oben beschriebene Verfahren
gemäß der Erfindung.
- (10) Ein Verfahren zur Herstellung eines Harzgegenstands, umfassend
die Stufen des Aufschmelzens der regenerierten Harzteilchen von
(8) oben unter Erhitzen und das Verformen des geschmolzenen Harzes.
- (11) Ein Verfahren zur Herstellung eines Harzgegenstands, umfassend
die Stufen des Schmelzens der regenerierten gefärbten Harzteilchen von (9)
oben unter Erhitzen und Verformen des geschmolzenen Harzes.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
zur Regenerierung von pulverisierten synthetischen Harzprodukten ist
dadurch charakterisiert, dass ein lichtabschirmendes Pigment und
gegebenenfalls ein thermoplastisches Harz, ein Elastomeres und ein
Füllstoff
zu dem pulverisierten synthetischen Harzprodukt, das eine kleine
Menge eines gehärteten
Harzprodukts enthält,
zugegeben wird bzw. werden.
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Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
werden 0-99 Gew.-% eines thermoplastischen Harzes, 0-40 Gew.-% eines
Elastomeren und 0-50 Gew.-% eines Füllstoffs zu 1-100 Gew.-% des
pulverisierten Produkts (die Gesamtmenge des pulverisierten Produkts
des Polyolefins, des Elastomeren und/oder des Füllstoffs erreicht 100 Gew.-%)
zugegeben. Zu 100 Gewichtsteilen des pulverisierten Produkts werden
0,01-20 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,05-15 Gewichtsteile, mehr
bevorzugt 0,15-12 Gewichtsteile, noch mehr bevorzugt 0,2-12 Gewichtsteile,
am meisten bevorzugt 0,25-10 Gewichtsteile, lichtabschirmendes Pigment
(ein oder mehrere Pigmente aus der Gruppe schwarze Pigmente, weiße Pigmente
und Farbpigmente) zugegeben.
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Erfindungsgemäß wird die
Zugabe einer Komponente, ausgewählt
aus einem thermoplastischen Harz, einem Elastomeren und einem Füllstoff,
bevorzugt, weil in diesem Fall die physikalischen Eigenschaften,
wie die mechanische Performance, von Harzgegenständen, die durch das erfindungsgemäße Regenerierungsverfahren
hergestellt worden sind, verbessert werden.
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Beispiele
für pulverisierte
synthetische Harzprodukte, die erfindungsgemäß regeneriert werden sollen, schließen pulverisierte
Harzabfallmaterialien, die beim Verformen von Harzen und bei der
Verarbeitung von Harzen anfallen, gebrauchte Armaturenbretter bzw.
Schalttafeln, Innen- und Außenteile,
wie Stoßstangen,
und Kunststoffteile von Gebrauchtfahrzeugen, gebrauchte elektrische
Haushaltsgegenstände,
Teile von technischen Materialien und Baumaterialien ein. Das erfindungsgemäße Verfahren
wird vorzugsweise dazu eingesetzt, um pulverisierte Harzteile von
Gebrauchtfahrzeugen, wie Armaturenbretter bzw. Schalttafeln, Stoßstangen
und Kunststoffteile, Teile von elektrischen Haushaltsgeräten, Teile
von technischen Materialien und Materialien, die für den Hausbau
verwendet werden, zu regenerieren.
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Das
erfindungsgemäß zu regenerierende,
pulverisierte, synthetische Harzprodukt kann ein pulverisiertes
Harzabfallprodukt sein, das aus einem Gemisch aus einem thermoplastischen
Harzprodukt, einem gehärteten
Harzhautfilm, der an das Harzprodukt angeheftet worden ist (Harzfilm,
hergestellt durch Härten
eines Harzüberzugs
aus einem härtbaren
Harz, wie einem Acrylharz, einem Urethanharz, einem ungesättigten
Polyesterharz, einem Alkydmelaminharz oder einem Acrylmelaminharz,
unter Verwendung von Hitze, Licht (mit Einschluss von Ultraviolettstrahlen)),
Wasser, einem Lösungsmittel,
einem Härtungskatalysator
und dergleichen, erhalten worden ist.
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Repräsentative
Beispiele für
zu regenerierende synthetische Harzprodukte schließen von
Automobilen regenerierte Stoßstangen
ein. Hinsichtlich der regenerierten Stoßstangen bestehen keine speziellen
Beschränkungen,
doch wird es bevorzugt, dass die regenerierte Stoßstange
aus einem kristallinen Propylenharz, einem Elastomeren und einem
Pigment besteht. So wird es beispielsweise besonders bevorzugt,
dass die regenerierte Stoßstange
40-90 Gew.-% eines kristallinen Propylenharzes, 10-60 Gew.-% eines
Elastomeren und 0-20 Gew.-% von anderen Harzmaterialien enthält. Die
regenerierte Stoßstange
kann Pigmente, wie Ruß und Titandioxid,
enthalten. Eine regenerierte Stoßstange, die sowohl Ruß als auch
Titandioxid enthält,
wird erfindungsgemäß günstig regeneriert.
Die regenerierte Stoßstange
enthält
vorzugsweise 100 Gewichtsteile Kunststoffkomponenten (Harzkomponente
+ Elastomerkomponente) und nicht mehr als 2 Gewichtsteile, vorzugsweise
nicht mehr als 1,5 Gewichtsteile, mehr bevorzugt nicht mehr als
1 Gewichtsteil, am meisten bevorzugt nicht mehr als 0,6 Gewichtsteile,
Ruß. Die
regenerierte Stoßstange
enthält
vorzugsweise nicht mehr als 1,5 Gewichtsteile (bezogen auf 100 Gewichtsteile
der Kunststoffkomponenten), mehr bevorzugt nicht mehr als 1 Gewichtsteil,
noch mehr bevorzugt nicht mehr als 0,5 Gewichtsteile, am meisten
bevorzugt nicht mehr als 0,3 Gewichtsteile, eines anderen Pigments
als Ruß.
Weiterhin kann die regenerierte Stoßstange nicht mehr als 50 Gewichtsteile
(bezogen auf 100 Gewichtsteile der Kunststoffkomponenten), vorzugsweise
nicht mehr als 40 Gewichtsteile, mehr bevorzugt nicht mehr als 30
Gewichtsteile, am meisten bevorzugt nicht mehr als 20 Gewichtsteile,
eines Füllstoffs,
wie Talk, enthalten. Die regenerierte Stoßstange besteht vorzugsweise
aus einem thermoplastischen Harz mit einer Schmelzfließgeschwindigkeit
(MFR, gemessen gemäß der ASTM-Norm D1238,
bei einer Temperatur von 230°C
und einem Gewicht von 2,16 kg) von 1-100 g/10 min., mehr bevorzugt 3-70
g/10 min., am meisten bevorzugt 5-50 g/10 min.
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Das
pulverisierte synthetische Harzprodukt umfasst im Allgemeinen Teilchen
mit einem Durchmesser von nicht größer als 30 mm, vorzugsweise
1-30 mm, mehr bevorzugt 1-25 mm, noch mehr bevorzugt 1-20 mm, am
meisten bevorzugt 1-12 mm. Das pulverisierte synthetische Harzprodukt
kann in einem erhitzten Extruder aufgeschmolzen und verformt werden,
um Pellets zu erhalten. Diese Pellets können erfindungsgemäß anstelle des
pulverisierten Produkts zum Einsatz kommen.
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Das
pulverisierte synthetische Harzprodukt, das ein schwarzes Pigment
enthält
und das erfindungsgemäß regeneriert
werden kann, ist vorzugsweise ein schwarzes oder graues pulverisiertes
Produkt mit einem L*-Wert von nicht höher als 28,00, einem a*-Wert
von -1,00 bis 0,40 und einem b*-Wert von -1,50 bis 0,50. Vorzugsweise
zeigt das pulverisierte Produkt einen L*-Wert von 20,00 bis 37,00, einen a*-Wert
von -1,00 bis 0,40 und einen b*-Wert von -1,50 bis 0,60. Am meisten
bevorzugt zeigt das pulverisierte Produkt einen L*-Wert von 23,00
bis 36,00, einen a*-Wert von -0,70 bis 0,10 und einen b*-Wert von
-1,20 bis 0,20. Noch mehr bevorzugt zeigt das pulverisierte Produkt
einen L*-Wert von 23,00 bis 33,00, einen a*-Wert von -0,70 bis 0,10
und einen b*-Wert von -1,20 bis 0,20. Besonders bevorzugt zeigt
das pulverisierte Produkt einen L*-Wert von 23,00 bis 28,00, einen
a*-Wert von -0,70 bis 0,10 und einen b*-Wert von -1,20 bis 0,20.
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Beispiele
für weiße Pigmente,
die für
die Einarbeitung in das pulverisierte synthetische Harzprodukt geeignet
sind, schließen
Titandioxid, Bleiweiß und
Zinkoxid ein. Am meisten wird Titandioxid bevorzugt.
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Alle
beliebigen bekannten Titandioxidpigmente können ohne spezielle Beschränkungen
zum Einsatz kommen. So kann beispielsweise Titandioxid, hergestellt
durch das Chlorverfahren oder das Schwefelverfahren, eingesetzt
werden. Bevorzugt wird ein nach dem Chlorverfahren hergestelltes
Titandioxid. Hinsichtlich der Formen der Teilchen bestehen keine
speziellen Beschränkungen.
Es kann Titandioxid vom tetragonalen Typ, vom Rutil-Typ oder vom
Anatas-Typ eingesetzt
werden. Bevorzugt wird Titandioxid vom tetragonalen Typ oder vom
Rutil-Typ. Bezüglich
der mittleren Größe der Teilchen
bestehen keine Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Teilchengröße im Bereich von 0,01-0,5 μm, mehr bevorzugt
0,05-0,5 μm,
und noch mehr bevorzugt 0,1-0,4 μm,
und besonders bevorzugt 0,2-0,3 μm,
liegt, weil in diesem Fall diese Teilchen zufriedenstellende Eigenschaften
hinsichtlich der Dispergierbarkeit und der Handhabungsfähigkeit
haben. Hinsichtlich der Werte für
die DOP-Absorption des Titandioxids bestehen keine Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die Werte der DOP-Absorption im Bereich von 5-40 cm3/100 g, mehr bevorzugt 8-30 cm3/100
g, mehr bevorzugt 10-20 cm3/100 g, und am
meisten bevorzugt 12-18 cm3/100 g, liegen.
Alle beliebigen bekannten Pigmente können für die Zwecke der Erfindung
zum Einsatz kommen. Beispiele schließen anorganische Pigmente,
wie Oxide, Hydroxide, Sulfide, Chromate, Carbonate, Sulfate und
Silicate von Metallen; und organische Pigmente, wie Azoverbindungen,
Diphentylmethanverbindungen, Triphenylmethanverbindungen, Phthalocyaninverbindungen,
Nitroverbindungen, Nitrosoverbindungen, Anthrachinonverbindungen,
Chinacridonrotverbindungen, Benzidinverbindungen, und kondensierte
polycyclische Verbindungen, ein. Geeignet sind auch gefärbte Fasern
und Metallteilchen. Bezüglich
des Farbtons des Farbpigments bestehen keine speziellen Begrenzungen.
Alle beliebigen Gelbpigmente, Blaupigmente, Rotpigmente und Grünpigmente
können
eingesetzt werden. Die Pigmente können auch in einer Kombination
von zwei oder mehreren zum Einsatz kommen.
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Beispiele
für Farbpigmente,
die erfindungsgemäß verwendbar
sind, schließen
anorganische Pigmente, wie Eisenoxidrot, Kadmiumrot, Kadmiumgelb,
Ultramarinblau, Kobaltblau, Titangelb, Bleirot, Bleigelb, Preußischblau,
Zinksulfid, Chromgelb, Bariumgelb, Kobaltblau und Kobaltgrün, organische
Pigmente, wie Chinacridonrot, Polyazogelb, Anthrachinonrot, Anthrachinongelb,
Polyazorot, gelber Azolackfarbstoff, Perylen, Phthalocyaninblau,
Phthalocyaningrün,
Isoindolinongelb, Watchungrot, Permanentrot, Pararot, Toluidinmaron,
Benzidingelb, Echt-Himmelblau und Brilliantcarmin 6B; gefärbte Fasern
und glänzende
Metallteilchen ein. Die Pigmente können auch in Kombination von
zwei oder mehreren zum Einsatz kommen.
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Bezüglich der
mittleren Größe des Titangelbs
bestehen keine speziellen Begrenzungen. Es wird bevorzugt, dass
die mittlere Größe im Bereich
von 0,1-1,5 μm,
mehr bevorzugt 0,5-1,3 μm,
noch mehr bevorzugt 0,7-1,1 μm,
und am meisten bevorzugt 0,8-1 μm,
liegt, weil in diesem Fall das Pigment zufriedenstellende Eigenschaften
hinsichtlich der Dispergierbarkeit und der Handhabungsfähigkeit
hat. Bezüglich
der DOP-Absorptionswerte des Titangelbs bestehen keine speziellen
Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass der Wert der DOP-Absorption im Bereich von
15-40 cm3/100g, mehr bevorzugt 20-35 cm3/100 g, und am meisten bevorzugt 20-30 cm3/100
g, liegt. Bezüglich
des pH-Werts des Titangelbs bestehen keine speziellen Begrenzungen.
Ein pH-Wert von 6-10 wird bevorzugt, wobei ein pH-Wert von 7-9 am
meisten bevorzugt wird.
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Bezüglich der
mittleren Größe des Ultramarinblau
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,1-5 μm, mehr bevorzugt
0,5-4 μm,
noch mehr bevorzugt 0,8-3,5 μm,
und am meisten bevorzugt 1-3 μm,
liegt, da in diesem Fall die Pigmente zufriedenstellende Eigenschaften
hinsichtlich der Dispergierbarkeit und der Handhabbarkeit haben.
Bezüglich
des Werts der DOP-Absorption des Ultramarinblau be stehen keine speziellen
Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass der Wert der DOP-Absorption im Bereich von 20-50 cm3/100 g, mehr bevorzugt 25-40 cm3/100
g, und am meisten bevorzugt 30-35 cm3/100
g, liegt. Bezüglich
des pH-Werts des Ultramarinblau bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bevorzugt wird ein pH-Wert von 5-11, wobei ein pH-Wert von 5,5-11
mehr bevorzugt wird und ein pH-Wert von 7-11 am meisten bevorzugt
wird.
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Was
das Phthalocyaninblau betrifft, so können alle beliebigen bekannten
Phthalocyarünblaupigmente verwendet
werden. So können
beispielsweise solche Pigmente eingesetzt werden, die durch das
Waller-Verfahren oder das Phthalonitril-Verfahren hergestellt worden
sind. Bezüglich
der Form des Phthalocyaninblau bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es können
Phthalocyaninblau-Pigmente vom α-Typ
oder vom β-Typ zum
Einsatz kommen. Bezüglich
der mittleren Größe des Phthalocyaninblau
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,01-2 μm, mehr bevorzugt
0,05-1,5 μm,
noch mehr bevorzugt 0,1-0,4 μm,
und am meisten bevorzugt 0,1-1 μm,
liegt.
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Was
das Phthalocyaningrün
betrifft, so können
alle beliebigen bekannten Phthalocyaningrün-Pigmente eingesetzt werden.
Beispielsweise können
diejenigen Pigmente eingesetzt werden, die durch das Waller-Verfahren
oder das Phthalonitril-Verfahren hergestellt worden sind. Bezüglich der
Form des Phthalocyaningrün
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es können
Phthalocyaningrün-Pigmente
vom α-Typ
und vom β-Typ
eingesetzt werden. Bezüglich
der mittleren Größe des Phthalocyaningrün bestehen
keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,01-2 μm, mehr bevorzugt 0,05-1,5 μm, noch mehr
bevorzugt 0,1-0,4 μm,
und am meisten bevorzugt 0,1-1 μm,
liegt. Bezüglich
des pH-Werts des
Phthalocyaningrün
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bevorzugt wird ein pH-Wert von 4-9, wobei ein pH-Wert von 4-8 noch
mehr bevorzugt wird.
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Was
das Eisenoxidrot betrifft, so können
alle beliebigen bekannten Eisenoxidrot-Pigmente zum Einsatz kommen. Bezüglich der
Form des Eisenoxidrots bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es können Eisenoxidrot-Pigmente
vom isometrischen System eingesetzt werden. Bezüglich der mittleren Größe des Eisenoxidrots
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,01-1 μm, mehr bevorzugt
0,05-0,5 μm,
noch mehr bevorzugt 0,08-0,4 μm,
am meisten bevorzugt 0,1-0,3 μm,
liegt. Bezüglich
des Werts der DOP-Absorption des Eisenoxidrots bestehen keine speziellen
Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass der Wert der DOP-Absorption im Bereich von
10-50 cm3/100 g, mehr bevorzugt 12-40 cm3/100 g, und am meisten bevorzugt 15-30 cm3/100 g, liegt. Bezüglich des pH-Werts des Eisenoxidrots
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bevorzugt wird ein pH-Wert von 4-8, und ein pH-Wert von 5-7 ist
mehr bevorzugt.
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Was
das Chinacridonrot betrifft, so können alle beliebigen bekannten
Chinacridonrot-Pigmente
eingesetzt werden. Bezüglich
der Form des Chinacridonrot bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Chinacridonrot-Pigmente vom α-Typ, β-Typ und γ-Typ können zum
Einsatz kommen. Bezüglich
der mittleren Größe des Chinacridonrots
bestehen keine speziellen Be schränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,01-2 μm, mehr bevorzugt
0,05-1,5 μm,
und am meisten bevorzugt 0,1-1 μm,
liegt.
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Was
das Anthrachinonrot betrifft, so können alle beliebigen bekannten
Anthrachinonrot-Pigmente
eingesetzt werden. Bezüglich
der Form des Anthrachinonrots bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bezüglich
der mittleren Größe des Anthrachinonrots
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,01-2 μm, mehr bevorzugt
0,05-1,5 μm,
und am meisten bevorzugt 0,1-1 μm,
liegt. Bezüglich
des pH-Werts des
Anthrachinonrots bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bevorzugt wird ein pH-Wert von 4-9.
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Ein
schwarzes Pigment, wie Ruß oder
Eisenschwarz, kann gegebenenfalls zu dem pulverisierten Harzprodukt
zugesetzt werden. Das schwarze Pigment kann den regenerierten Harzgegenständen hohe
lichtisolierende Eigenschaften verleihen. Die schwarzen Pigmente
können
auch in Kombination von zwei oder mehreren zum Einsatz kommen.
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Was
den Ruß betrifft,
so können
alle beliebigen bekannten Rußpigmente
ohne spezielle Einschränkungen
zum Einsatz kommen. So können
beispielsweise Ruß,
Acetylenruß,
Lampenruß,
Kanalruß oder
Küchenruß, hergestellt
durch das Ofenverfahren oder das Kanalverfahren, eingesetzt werden.
Der Ruß kann
einem Oxidationsverfahren unterworfen werden. Bevorzugt wird ein
Ofenruß,
der durch das Ofenverfahren hergestellt worden ist, weil dieser
ein gutes gleichförmiges
Aussehen, eine gute Dispergierbarkeit und Schwärze sowie einen erhöhten Glanz
des resultierenden Formgegenstands ergibt. Bezüglich der mittleren Größe des Rußes bestehen
keine speziellen Einschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,001-0,3 μm, mehr bevorzugt
0,005-0,2 μm,
noch mehr bevorzugt 0,01-0,1 μm,
und am meisten bevorzugt 0,01-0,03 μm, liegt, weil in diesem Fall
ein Ruß mit
einer solchen mittleren Größe ausgezeichnete
Eigenschaften hinsichtlich der Dispergierbarkeit und der Handhabungsfähigkeit
besitzt und weiterhin eine hohe Schwärze und einen hohen Glanz ergibt.
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Das
Eisenschwarz kann ein schwarzes Eisenoxid sein, das durch das Brennverfahren
erzeugt worden ist. Bezüglich
der Form des Eisenschwarz bestehen keine speziellen Einschränkungen.
Eisenschwarz mit einer polyedrischen Form, wie einer oktaedrischen
Form oder einer kugelförmigen
Form, kann verwendet werden. Bevorzugt wird oktaedrisches Eisenschwarz.
Bezüglich
der mittleren Größe des Eisenschwarzes
bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass die mittlere Größe im Bereich von 0,05-0,4 μm, mehr bevorzugt
0,15-0,35 μm, und am
meisten bevorzugt 0,2-0,35 μm,
liegt. Bezüglich
des Werts der DOP-Absorption
des Eisenschwarz bestehen keine speziellen Einschränkungen.
Es wird bevorzugt, dass der Wert der DOP-Absorption im Bereich von
10-80 cm3/100 g, mehr bevorzugt 15-50 cm3/100 g, noch mehr 20-40 cm3/100 g,
und am meisten bevorzugt 25-30 cm3/100 g,
liegt. Bezüglich
des pH-Werts des Eisenschwarz bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Bevorzugt wird ein pH-Wert von 9-11, wobei ein pH-Wert von 9-10
mehr bevorzugt wird.
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Das
weiße
Pigment, das schwarze Pigment und/oder das Farbpigment können direkt
oder in Form eines Grundansatzes zugesetzt werden. Die Grundansatztechnologie
bzw. die Masterbatch-Technologie unter Verwendung eines Pigments
und einer Harzkomponente ist bereits bekannt.
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Ein
Füllstoff
kann gegebenenfalls dem pulverisierten Harzprodukt zugesetzt werden
und die Zugabe eines Füllstoffs
wird bevorzugt, um die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
regenerierten Harzgegenstände
zu verbessern. Die Füllstoffe
können
in einer Kombination von zwei oder mehreren eingesetzt werden.
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Die
Füllstoffe
können
andere organische Füllstoffe
oder anorganische Füllstoffe
als die Pigmente sein. Beispiele für anorganische Füllstoffe
schließen
Talk, Ton, Glimmer, Siliciumdioxid, Diatomeenerde, Magnesiumaluminat,
Montmorillonit, Bentonit, Dolomit, Dosonit, Silicate, Kohlefasern,
Gläser
(mit Einschluss von Glasfasern), Bariumferrit, Berylliumoxid, Aluminiumhydroxid,
Magnesiumhydroxid, basisches Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat, Magnesiumsulfat, Calciumsulfat, Bariumsulfat,
Ammoniumsulfat, Calciumsulfit, Calciumsilicat, Molybdänsulfit,
Zinkborat, Bariummetaborat, Calciumborat, Natriumborat, Metalle, wie
Zink, Kupfer, Eisen, Blei, Aluminium, Nickel, Chrom, Titan, Mangan,
Zinn, Platin, Wolfram, Gold, Magnesium, Kobalt und Strontium, Oxide
dieser Metalle, Edelstahl, Lötmittel,
Metallligierungen wie Messing, pulverförmige Metallkeramiken wie Siliciumcarbid,
Siliciumnitrid, Zirkoniumdioxid, Aluminiumnitrid, Titancarbid, Whisker und
Fasern ein. Die Fasern und die Whisker haben vorzugsweise einen
L/D-Wert von nicht weniger als 10, mehr bevorzugt von nicht weniger
als 15. Die Fasern haben vorzugsweise eine Länge von 0,1 bis 5 mm, mehr bevorzugt
von 1 bis 5 mm. Die Breite der Fasern beträgt vorzugsweise nicht mehr
als 30 μm,
mehr bevorzugt 1-30 μm,
und am meisten bevorzugt 1-15 μm.
Insbesondere haben die Kohlefasern vorzugsweise eine Länge von
0,1 bis 5 mm, mehr bevorzugt 1 bis 5 mm, und eine Breite von nicht
mehr als 30 μm,
mehr bevorzugt von 1-30 μm,
und am meisten bevorzugt 1-15 μm.
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Als
Füllstoff
wird ein anorganischer Füllstoff
bevorzugt, wobei Talk am meisten bevorzugt wird.
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Bei
dem Verfahren zur Regenerierung der synthetischen Harzprodukte können Additive
und Dispergierungsmittel, wie Schmiermittel, Antistatika, Tenside,
Keimbildner, Absorptionsmittel für
Ultraviolettstrahlen, Oxidations-Inhibitoren und flammverzögernde Mittel,
eingesetzt werden.
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Beispiele
für die
Dispergierungsmittel schließen
höhere
Fettsäuren,
Amide von höheren
Fettsäuren, Metallseifen,
Glycerinester, Hydrotalcit, Polyethylenwachse und Polypropylenwachse
ein.
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Beispiele
für die
Additive schließen
Oxidations-Inhibitoren vom Phenol-Typ, vom Phosphor-Typ und vom
Schwefel-Typ, Benzophenon, Benzotriazol, Absorptionsmittel für Ultraviolettstrahlen
wie HALS und flammverzögernde
Mittel vom Phosphor-Typ und vom Halogen-Typ ein.
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Wie
oben bereits beschrieben wurde, kann ein thermoplastisches Harz
und/oder ein Elastomeres bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Regenerierung
eines pulverisierten synthetischen Harzproduktes eingesetzt werden.
Das thermoplastische Harz und das Elastomere, das vorzugsweise zum
Einsatz kommen soll, ist das gleiche wie dasjenige, das in dem Harzprodukt
enthalten ist, oder diesem äquivalent
ist.
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Demgemäß sind Beispiele
für thermoplastische
Harzmaterialien, die für
das erfindungsgemäße Verfahren
zur Regenerierung von pulverisierten Harzprodukten geeignet sind,
Olefinharze (z.B. Polyethylen mit hoher Dichte, Polyethylen mit
niedriger Dichte, kristallines Polypropylen), Polycarbonatharze,
Polyurethanharze, Styrolharze, ABS-Harze (Acrylonitril-Butadien-Styrol-Harze),
Polyesterharze wie Polybutylenterephthalat und Polyethylenterephthalat,
Polyphenyletherharze wie modifizierter Polyphenylether und Polyphenylensulfid, Polyacrylharze
wie Poly(methylmethacrylat), Polyamide wie 6-Nylon, 66-Nylon, 12-Nylon
und 6,12-Nylon und Polysulfone.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur Herstellung von Teilchen von regeneriertem Harzmaterial wird
das pulverisierte synthetische Harzprodukt, das gehärtetes Harzmaterial
enthält,
mit einer geeigneten Menge eines lichtabschirmenden Pigments, beispielsweise
eines Farbpigments, eines weißen
Pigments oder eines schwarzen Pigments oder einem Gemisch davon,
oder gegebenenfalls mit einem thermoplastischen Harz und einem Elastomeren
vermischt, wonach das resultierende Gemisch aufgeschmolzen und verknetet wird.
Hierauf wird das verknetete Material so weiterverarbeitet, dass
grobe Körper
entweder direkt oder auf dem Wege über regenerierte Harzteilchen
erhalten werden. Die erhaltenen Probekörper werden einer visuellen
Inspektion oder einer Inspektion unter Verwendung eines Testgeräts zur Bestimmung
des Farbtons oder des Aussehens (insbesondere des Aussehens hinsichtlich
von Flecken von gehärteten
Harzstücken)
unterworfen. Gewünschtenfalls
werden bestimmte physikalische Eigenschaften gemessen, um zu bestimmen,
ob die Arten und Mengen der verwendeten Additive geeignet sind oder
nicht. Auf der Basis dieser Untersuchungen wird die Herstellung
von Probekörpern
des regenerierten Harzprodukts wiederholt, wobei die Arten und Mengen
der Additive so variiert werden, dass das angestrebte regenerierte
Harzprodukt erhalten wird.
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Speziell
kann die Herstellung von gefärbten
regenerierten Harzteilchen gemäß der Erfindung
nach den folgenden Verfahrensweisen erfolgen. Das zu regenerierende
pulverisierte Harzprodukt wird mit einer ungefähren geeigneten Menge eines
Farbpigments einer Kombination eines weißen Pigments und eines Farbpigments
oder einer Kombination eines weißen Pigments, eines schwarzen
Pigments und eines Farbpigments und gewünschtenfalls eines thermoplastischen
Harzes und eines Elastomeren vermischt. Dann wird das Gemisch aufgeschmolzen
und verknetet. Sodann wird das verknetete Material so weiterverarbeitet,
dass Probekörper
direkt oder auf dem Wege über
die regenerierten Harzteilchen erhalten werden. Die so erhaltenen
Probekörper
werden einer visuellen Inspektion oder einer Inspektion unter Verwendung
eines Testgeräts
zur Bestimmung des Farbtons oder des Aussehens (insbesondere des
Aussehens, betreffend Flecken von gehärteten Harzstücken) unterworfen.
Gewünschtenfalls
werden bestimmte physikalische Eigenschaften gemessen, um zu ermitteln,
ob die Arten und Mengen der verwendeten Additive geeignet sind oder
nicht. Aufgrund dieser Untersuchungen wird die Herstellung von Probekörpern des
regenerierten Harzprodukts wiederholt, wobei die Arten und Mengen
der Additive so variiert werden, dass ein regeneriertes Harzprodukt
erhalten wird, das die gewünschten
Eigenschaften hinsichtlich des Farbtons und der physikalischen Eigenschaften
hat. Bezüglich der
Verfahrensweisen und Vorrichtungen zur Vermischung des pulverisierten
Harzprodukts und der Additive bestehen keine speziellen Beschränkungen.
Mischgeräte
und/oder Kneter, wie bekannte Einschnecken-Extruder (oder -Kneter),
Doppelschnecken-Extruder
(oder -Kneter), Tandemknetvorrichtungen, umfassend einen Doppelschnecken-Extruder
und einen Einschnecken-Extruder (oder -Kneter), die in Reihe miteinander
kombiniert sind, Kalandrierungsvorrichtungen, Banbury-Mischer, Verknetungswalzenstühle, Brabender-Plastographen
oder Kneter, können
zum Einsatz kommen.
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Die
gefärbten
regenerierten Harzteilchen können
durch bekannte Verformungsverfahren wie durch Extrudierungsverfahren,
Folienbildungsverfahren, Spritzguss-Verformungsverfahren, Injektionskompressions-Verformungsverfahren,
Gasinjektions-Verformungsverfahren, Treib-Verformungsverfahren oder Vakuum-Verformungsverfahren
weiterverarbeitet werden, um regenerierte Gegenstände wie
Innen- oder Außenteile
von Automobilen wie Stoßstangen,
Teile von Kunststoffinaterialien, Elemente für Türen, Armaturenbretter, Deckleisten,
Konsolenboxen, Teile des Motorenraums von Automobilen wie Batterien
und Gebläseeinrichtungen,
Innen- oder Außenteile
von elektrischen Haushaltsgeräten,
Innen- oder Außenteile
von Häusern
oder Gegenstände,
die als Puffermaterialien oder als Verpackungsmaterialien geeignet
sind, zu erhalten. Durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Regenerierung
von Kunststoffinaterialien können
Formkörper
mit glänzender Oberfläche, geprägte Gegenstände, Gegenstände mit
Farbmustern und Gegenstände
mit einem glatt geprägten
Muster hergestellt werden.
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Beispiele,
die Ausführungsformen
der Erfindung darstellen, werden nachstehend angegeben. In den Beispielen
wurden die Helligkeit und der Farbton der Formkörper (Probekörper) nach
den folgenden Methoden gemessen.
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[Messmethoden]
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- (1) Die geprägte
Oberfläche
des Probekörpers
wird Messverfahren zur Bestimmung der "Helligkeit L*", des "Farbtons a*" und des "Farbtons b*" (CIE 1976) mittels eines Spektrophotometers
(Lichtquelle: D-65, Betrachtungswinkel: 10°), erhältlich von der Firma Kurashiki
Spinning Co., Ltd., unterworfen.
- (2) Bestimmung des Aussehens der geprägten Oberfläche des Probekörpers
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(1) Visuelle Inspektion
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Die
geprägte
Oberfläche
des Probekörpers
wird betrachtet und anhand der folgenden Kriterien beurteilt:
- AA:
- Es werden keine Flecken
von gehärtetem
Harzfilm festgestellt.
- BB:
- Es werden fast keine
Flecken von gehärtetem
Harzfilm festgestellt.
- CC:
- Es werden offensichtlich
vorliegende Flecken von gehärtetem
Harzfilm festgestellt.
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2) Mikroskopische Beobachtung
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Die
geprägte
Oberfläche
(10 x 10 cm) des Probekörpers
wird im Mikroskop inspiziert, wobei ein Reflexions-Differential-Interferenz-Kontaktmikroskop
(Vergrößerung:
40), erhältlich
von der Firma Nikon Co., Ltd., verwendet wird. Die Beurteilung erfolgt
nach den folgenden drei Kriterien:
- 3: Die Größe des gehärteten Harzfilms
ist kleiner als 120 μm.
- 2: Die Größe des gehärteten Harzfilms
liegt zwischen 120 μm
und 200 μm.
- 1: Die Größe des gehärteten Harzfilms
beträgt
mehr als 200 μm.
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[Beispiele 1 bis 24]
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(1) Zu regenerierendes
synthetisches Harzprodukt
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Ein
Stoßstangenprodukt,
das auf einem Gebrauchtfahrzeug (mit einem schwarzen Pigment gefärbt und
mit einem Überzugsfilm)
regeneriert worden war und das zu Chips zu 5-10 mm pulverisiert
worden war, wurde als Kunststoffabfallmaterial verwendet.
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Das
pulverisierte Material der Stoßstange
hatte eine Schmelzfließgeschwindigkeit
(MFR) von 28,6 g/10 min (gemessen gemäß der Norm ASTM D1238 bei einer
Temperatur von 230°C
und einem Gewicht von 2,16 kg) und es umfasste ungefähr 60 Gewichtsteile
kristallines Polypropylen, ungefähr
30 Gewichtsteile Elastomere (Gemisch von EPR und anderen Elastomeren),
ungefähr
10 Gewichtsteile Talk, ungefähr
2-4 Gewichtsteile eines Überzugsfilms
(Gemisch aus einem Urethanharz und einem Melaminharz, ein Gemisch
von Chips mit weißer,
silberartiger, rot-silberartiger, grün-silberartiger, goldartiger,
hellblauer und dunkelblauer Färbung)
und ungefähr
0,5-1 Gewichtsteile eines Pigmentgemisches, enthaltend Ruß, Titandioxid
und andere Pigmente.
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(2) Additivmaterialien
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- 1) Polypropylen: kristalines Polypropylen (Homopolymeres,
Schmelzfließgeschwindigkeit
(MFR): 30 g/10 min., Pendantverhältnis:
96,0%)
- 2) Elastomere: Ethylen-Propylen-Copolymeres (Mooney-Viskosität: ML1+4 (100°C):
35, Ethylengehalt: 72 Gew.-%)
- 3) Talk mit einem mittleren Durchmesser von 2,7 μm (Laserbeugungsmethode)
- 4) Eisenoxidschwarz mit einem mittleren Durchmesser von 0,27 μm, einem
Wert der DOP-Absorption von 26-30 cm3/100
g und einem pH-Wert von 9-10
- 5) Ruß mit
einem mittleren Durchmesser von 0,017 μm (hergestellt durch ein Ofenverfahren)
- 6) Titandioxid mit einem mittleren Durchmesser von 0,22 μm, einem
Wert der DOP-Absorption von 14 cm3/100 g
und einem pH-Wert von 5,5-7,5
- 7) Titangelb mit einem mittleren Durchmesser von 0,91 μm, einem
Wert der DOP-Absorption von 25 cm3/100 g
und einem pH-Wert von 7,8
- 8) Ultramarinblau A mit einem mittleren Durchmesser von 1-3 μm, einem
Wert der DOP-Absorption von 31-33 cm3/100
g und einem pH-Wert von 8,5-10,5
- 9) Phthalocyaninblau, das zum α-Typ gehörte
- 10) Phthalocyaningrün,
das zum α-Typ
gehörte
und einen Wert der DOP-Absorption
von 39,3 cm3/100 g und einen pH-Wert von
7 hatte
- 11) Eisenoxidrot mit einem mittleren Durchmesser von 0,16 μm, einem
Wert der DOP-Absorption von 23 cm3/100 g
und einem pH-Wert von 5-7
- 12) Chinacridonrot, das zum β-Typ
gehörte
und einen pH-Wert von 8,5-9,5 hatte
- 13) Anthrachinonrot mit einem Wert der DOP-Absorption von 54
cm3/100 g und einem pH-Wert von 5,5-8,5
- 14) Isoindolinongelb mit einem Wert der DOP-Absorption von 34
cm3/100 g und einem pH-Wert von 7
- 15) Oxidations-Inhibitor: In allen Beispielen wurden die Produkte
IRGA-NOX 1010 (0,05
Gewichtsteile) und IRGAFOS 168 (0,05 Gewichtsteile) eingesetzt
- 16) HALS-Additive: Sanol LS770 (0,2 Gewichtsteile) wurde in
allen Beispielen eingesetzt
- 17) Dispergierungsmittel: Calciumstearat (0,1 Gewichtsteile)
wurde in allen Beispielen eingesetzt
- 18) In den Beispielen 1-22 wurden die Additive in einem Trommelmischer
(erhältlich
von der Firma Platech Co., Ltd.) im trockenen Zustand vermengt und
in einem Doppelschnecken-Extruder (UME 40-48T, erhältlich von
der Firma Ube Industries, Ltd.) bei den Bedingungen von L/D=47,7,
Zylindertemperatur: 200°C,
Siebpackung mit 20 mesh und Bearbeitungsgeschwindigkeit: 60 kg/h
verknetet, um Pellets zu erhalten.
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In
jedem Beispiel wurde die Gesamtmenge von Kunststoffabfallmaterial,
Polypropylen, Elastomeren und Talk auf 100 Gewichtsteile festgesetzt
(Kunststoffabfallmaterial: 77 Gew.-%, Polypropylen: 15 Gew.-%, Elastomere:
3 Gew.-%, Talk: 5 Gew.-%).
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Die
Pellets wurden in eine Spritzgussmaschine (Metallform: quadratische
Platte (100 mm x 100 mm x 3 mm, Prägung oder Körnung) eingegeben und dort
bei den folgenden Bedingungen zu Probekörpern verformt:
| Formtemperatur: | 180°C, 190°C, 200°C, 210°C |
| Formdruck: | P1-P2-P3-P4=108-98-88-78
(MPa) |
| Formrate: | V1-V2-V3-V4=30-30-20-20
(%) |
| Schneckenrückdruck:frei | Schneckenrotation: |
| 60% | Formtemperatur: |
| 40°C | |
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Zyklus:
Injektion: 10 s und Abkühlung:
20 s.
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Schussbedingungen:
kontinuierlich 10 Schüsse,
wobei die Probekörper
vom 6. bis zum 10. Schuss für die
Messungen herangezogen wurden.
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Die
Probekörper
wurden in der gleichen Art und Weise wie in den Beispielen 23 und
24 mit der Ausnahme hergestellt, dass die folgenden Materialien
eingesetzt wurden:
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Beispiel 23:
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- 59 Gew.-% Kunststoffabfallmaterial, 40 Gew.-% Polypropylen
und 0 Gew.-% Elastomere.
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Beispiel 24:
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- 30 Gew.-% Kunststoffabfallmaterial, 63 Gew.-% Polypropylen
und 0 Gew.-% Elastomere.
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Die
Formkörper
(Probekörper)
wurden Messungen bezüglich
der Helligkeit und des Farbtons unterworfen. In Tabelle 1 sind das
Additiv (Menge, ausgedrückt
als Gewichtsteile) und die Ergebnisse der Beurteilungen angegeben.
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[Technische Verwendbarkeit]
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Erfindungsgemäß können Kunststoffabfallmaterialien,
die einen Hautfilm haben, ohne Entfernung des Hautfilms regeneriert
werden.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
zur Regenerierung von Kunststoffabfallmaterialien gestattet es,
regenerierte Harzprodukte herzustellen, die ein gutes Aussehen haben.
Die durch das erfindungsgemäße Verfahren
hergestellten Harzteilchen sind besonders gut zur Herstellung von
Formkörpern
durch Spritzgießen
geeignet, wobei eine Metallform mit geprägter Oberfläche verwendet wird.
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Weiterhin
ermöglicht
es das erfindungsgemäße Verfahren
zur Regenerierung von Kunststoffabfallmaterialien die Herstellung
von gefärbten
(anders als schwarz) Harzprodukten, indem Farbpigmente eingesetzt werden.
So kann beispielsweise das regenerierte Harzprodukt eine andere
Farbe haben als diejenige des Ausgangskunststoffabfallmaterials.