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Die
Erfindung bezieht sich auf die effektive Benutzung von mittels einer
digitalen Kamera angefertigten digitalen Bildern und Steuerdateien
und insbesondere auf die Verwendung solcher digitaler Bilder und
Steuerdateien in einem Computer, um die Auswahl bestimmter Tasks
durch einen Benutzer zu erleichtern.
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Mit
sinkenden Preisen für
Digitalkameras und steigender Bildqualität werden immer mehr Kamerabenutzer
Digitalkameras für
ihre fotografischen Zwecke einsetzen. Digitalkameras bieten zahlreiche Vorteile.
Allerdings sind sie auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden.
Insbesondere ist die Herstellung qualitativ hochwertiger Abzüge von mit
Digitalkameras aufgenommenen Bildern für die meisten Amateure nicht
einfach.
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Ein
Typ einer Steuerdatei ist die DPOF-Datei (digitales Druckauftragsformat),
die von vielen Digitalkameras unterstützt wird. Eine weitere Art
Steuerdatei ist in US-A-6 243 171, erteilt an Haneda, beschrieben.
Dieses Patent beschreibt eine Steuerdatei, die für die Spezifizierung verschiedener
Arten digitaler Drucke verwendet werden kann, die normalerweise
dadurch hergestellt werden, dass man zunächst fotografischen Film scannt.
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Zum
Herstellen von Abzügen
von mittels elektronischer Kameras erzeugten Bildern gibt es bereits
zahlreiche Verfahren. Zum Beispiel können Bilddateien mittels physischer Übertragung
einer Speicherkarte oder mittels einer Datenverbindung zwischen
dem Computer und der Kamera an einen Computer übertragen werden. Sobald sich
das Bild im Speicher des Computers befindet, können die Bilder mittels eines
Computerprogramms auf einem lokalen Drucker ausgedruckt werden.
Ferner kann ein Computer mittels eines Modems Bilder über Telefonleitungen
oder ein sonstiges Kommunikationsnetz an ein entferntes Labor übertragen,
wo die Bilder dann ausgedruckt werden können. Mit Hilfe der vorstehend
beschriebenen Ver fahren können
zwar Abzüge von
den digitalen Bilddateien hergestellt werden, sie sind häufig aber
kompliziert und/oder erfordern die wiederholte Ausführung von
Tasks durch den Benutzer.
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Ein
weiteres Verfahren, Abzüge
von digitalen Bilddateien herzustellen, die von einer elektronischen
Digitalkamera aufgenommen wurden, besteht darin, die digitalen Bilddateien
durch Übersendung einer
Speicherkarte oder über
eine Datenverbindung zwischen dem Drucker und der Kamera direkt
an einen Drucker zu übermitteln.
Bei dieser Lösung
kann der Benutzer die zu druckenden Bilder während der Betrachtung der Bilder
auf einem Bilddisplay der Kamera auswählen, und die Kamera kann dann
eine vom Drucker zu lesende DPOF-Datei erzeugen, in der die zu druckenden
Bilder aufgelistet sind.
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Digitale
Bilder können
auch an einem Einzelhandels-Kiosk hergestellt werden. In diesem
Fall werden die digitalen Bilddateien durch physisches Einführen der
Speicherkarte oder durch Übertragung der
digitalen Bilddateien mittels einer Datenverbindung zwischen dem
Kiosk und der Kamera von der Kamera an den Kiosk übertragen.
Um die für
die Auswahl der Bilder am Kiosk benötigte Zeit möglicht kurz zu
halten, kann der Benutzer die Bilder, von denen Abzüge hergestellt
werden sollen, bereits in der Kamera auswählen, und die Kamera kann eine DPOF-Datei
erzeugen, die dann im Kiosk gelesen wird.
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Unter
Umständen
erzeugt der Benutzer einer Digitalkamera eine DPOF-Datei, entscheidet
sich aber später,
die Bilder mittels eines Standard-PC lokal oder über einen Netzanbieter von
Photo-Dienstleistungen auszudrucken. Leider ist es bei den derzeitigen
Systemen nicht so einfach für
einen Benutzer, dies zu einem späteren
Zeitpunkt zu veranlassen.
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Weitere
Veröffentlichungen
zu dem diese Erfindung betreffenden Stand der Technik sind zum Beispiel
EP-A-O 860 980, EP-A-O 902 589 und die US-Auslegeschrift 2002/010722
A1.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, es einem Benutzer in effektiver und zweckmäßiger Weise
zu ermöglichen,
von seiner früher
festgelegten Absicht bezüglich
der Verwendung gespeicherter Bilder Gebrauch zu machen, welche von
einem Bilderzeugungsgerät,
etwa einer Digitalkamera, erzeugt wurden.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Verwendung gespeicherter
digitaler Bilder, die von einer Bilderzeugungsvorrichtung übertragen
werden, gemäß Anspruch
1 angegeben.
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Ein
Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die von einer digitalen
Kamera erzeugte Steuerdatei von einem Computer zur Erstellung einer
Liste auswählbarer
Tasks genutzt werden kann.
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Ferner
bietet die Erfindung den Vorteil, dass diese Tasks vom Benutzer
nach Bedarf am Computer modifiziert werden können.
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Gemäß einem
weiteren Vorteil der Erfindung kann der Benutzer das Auslösen eines
Task auf einen dafür
geeigneten Zeitpunkt aufschieben.
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Ein
weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, vor der Durchführung der
in der Steuerdatei angegebenen Tasks die Steuerdatei und entsprechende
digitale Bilder aus dem digitalen Speicher der digitalen Kamera
löschen
zu können.
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Diese
und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
und der beiliegenden Zeichnungen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen besser verständlich.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm eines erfindungsgemäß aufgebauten digitalen Bilderzeugungssystems;
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2 ein
Blockdiagramm der in 1 dargestellten Digitalkamera;
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3 eine
in der in 1 dargestellten Digitalkamera
gespeicherte Verzeichnisstruktur mit Bilddateien und Steuerdateien;
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4A ein
Beispiel einer Drucksteuerdatei;
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4B ein
Beispiel einer E-Mail-Steuerdatei;
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5 ein
Flussdiagramm der Arbeitsweise des Systems gemäß 1;
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6 ein
Diagramm einer Benutzerschnittstelle mit einer "To Do"-Liste;
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7A eine
grafische Benutzerschnittstelle für die Übertragung von E-Mail-Adressen
an eine digitale Kamera;
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7B eine
grafische Benutzerschnittstelle für die Übertragung von Bildern und
Steuerdateien von einer digitalen Kamera an einen Computer;
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7C eine
grafische Benutzerschnittstelle für eine Druckaufgabe;
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7D eine
grafische Benutzerschnittstelle für das Hochladen von Bildern
für einen
Service Provider;
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7E eine
grafische Benutzerschnittstelle für einen E-Mail-Task;
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7F eine
grafische Benutzerschnittstelle für die Auswahl der "To Do"-Liste; und
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7G eine
grafische Benutzerschnittstelle für die Bestätigung, dass ein Task der "To Do"-Liste hinzugefügt werden soll.
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Die
Erfindung richtet sich auf ein Computer-Softwareprogramm, das einer
Gruppe digitaler Bilder zugeordnete Steuerdateien anwendet, wenn die
digitalen Bilder von einer digitalen Kamera an einen Computer übertragen
werden. Dieses Softwareprogramm speichert die in den Steuerdateien
enthaltenen Steuerinformationen in einer Arbeitsauftragsliste, auch
als "To Do"-Liste bekannt, die
es den Benutzern ermöglicht,
beabsichtigte Tasks (zum Beispiel das Ausdrucken oder die E-Mail-Übermittlung von
Bildern) zu einem späteren
Zeitpunkt auszuführen.
Außerdem
kann der Benutzer auf diese Weise die ursprünglich in den Steuerdateien
aufgeführten Tasks
bei Bedarf modifizieren. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
enthalten die Steuerdateien DPOF-Dateien für den automatischen Ausdruck
und DPOF-Steuerdateien für
die automatische Übermittlung.
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In 1 ist
ein Blockdiagramm eines Systems für die Durchführung der
Erfindung dargestellt. Gemäß der Darstellung
in 1 umfasst das System eine digitale Kamera 300,
die digitale Bilder aufnimmt und Steuerdateien für Druck- und E-Mail-Aufträge erzeugt,
wie dies im Folgenden noch unter Bezugnahme auf 2 beschrieben
wird. Die digitale Kamera 300 ist ein Beispiel einer in
einem erfindungsgemäß aufgebauten
System einsetzbaren Bilderzeugungsvorrichtung. Andere Beispiele
solcher Bilderzeugungsvorrichtungen sind etwa Film-/Stehbildkameras,
die sowohl Videos als auch Stehbilder aufnehmen, sowie kombinierte
Bildtelefone mit Digitalkameras, mit denen digitale Bilder sowohl
aufgenommen als auch übermittelt
werden können.
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Das
System gemäß 1 umfasst
ferner ein Heimcomputersystem 10. Das Heimcomputersystem 10 weist
eine CPU-Grundplatine 12, zum Beispiel mit einem Prozessor
Intel Pentium IV, sowie einem Direktzugriffsspeicher auf. Die CPU-Grundplatine 12 führt auf
einer Festplatte 20 gespeicherte Software aus, zum Beispiel
die bekannte Betriebssystem-Software Windows XP und die Web Browser
Software Internet Explorer, beide von Microsoft Corp. in Redmond,
WA. Die Festplatte 20 dient auch der Speicherung der Software
für die
Ausführung
der erfindungsgemäßen Verfahren.
Diese auch als "Kodak
EasyShare Software" bezeichnete
Software kann mittels beliebiger geeigneter, dem Fachmann bekannter Software-Vertriebsmedien
oder Verfahren, etwa einer CD ROM, Diskette oder durch Herunterladen
aus dem Internet, zusammen mit der digitalen Kamera 300 zur
Verfügung
gestellt werden. Wie unter Bezugnahme auf 5 noch beschrieben
wird, dient die Festplatte 20 auch der Speicherung von
aus der digitalen Kamera 300 herunter geladenen Bildern.
Dabei ist die Festplatte 20 nur eine Speicherart, die dem Heimcomputer 10 zugeordnet
sein kann. Zur Speicherung der herunter geladenen Bilder kann der Heimcomputer 10 alternativ
auch andere Speicherarten verwenden, etwa einen Halbleiterspeicher-Flash EPROM und optisch
beschreibbare/lesbare Platten.
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Die
CPU-Grundplatine 12 ist mit einem Display-Monitor 14 und
einer Tastatur 16 verbunden. Mittels einer Maus 18 kann
der Benutzer in einfacher Weise mit der CPU-Grundplatine 12 kommunizieren. Der
Heimcomputer 10 ist ferner mit einem Einwahlmodem 22 für die Kommunikation
mit dem Internet Service Provider (IPS) 30 für den Zugang
zu einem Kanal 36 ausgestattet, um Bilder per E-Mail zu übermitteln.
Die CPU-Grundplatine 12 kann mit der digitalen Kamera 300 direkt über eine
geeignete verdrahtete oder drahtlose Schnittstelle 342,
etwa die bekannte USB-Schnittstelle, kommunizieren. Außerdem kommuniziert
die CPU-Grundplatine 12 mit einem Kartenleser 24,
der Daten aus einer entnehmbaren Flash-Speicherkarte 330 (in 2
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dargestellt)
in der digitalen Kamera 300 auslesen und dort aufzeichnen
kann. Ferner weist der Heimcomputer 10 einen Drucker 26 auf,
der über eine
geeignete Schnittstelle, etwa die bekannte Universal Serial Bus-Schnittstelle
(USB) mit der CPU-Grundplatine 12 kommunizieren kann.
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Bei
alternativen Ausführungsformen
könnten auch
andere Geräte,
etwa eine Fernseh-Set Top Box oder ein Internetgerät anstelle
des Heimcomputers 10 verwendet werden. Auch könnte die
Verbindung zwischen der digitalen Kamera 300 und dem Heimcomputer 10 mittels
eines Kameraanschlusses, etwa des Kodak EasyShare-Kameraanschlusses,
erfolgen.
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Der
ISP 30, etwa die Earthlink Network, Inc. in Pasadena, CA,
verfügt über Gruppen
von Modems 32, von denen eines mit dem Modem 22 des
Heimcomputers 10 verbunden wird. Das Modem 32 seinerseits
kommuniziert mittels dem Fachmann bekannter Geräte und Techniken mit Computern/Routern 34 und
stellt eine Verbindung zum Kanal 36, vorzugsweise dem Internet,
her. Der IPS 30 stellt E-Mail-Dienste über den Kanal 36 bereit.
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Ein
Foto Service Provider 40 kommuniziert mit einem Ausführungssystem 50,
bestehend aus einem oder mehreren Computern und zugehörigen Peripheriegeräten für die Erzeugung
von Fotoprodukten, etwa Abzügen,
Albumseiten, Foto-Bechern, Picture CDs und dergleichen. Das Ausführungssystem 50 umfasst
einen als Produktionssteuerung 52 dienenden Computer, der
einen oder mehrere Farbdrucker 54 steuert, die Fotoprodukte 66,
etwa Albumseiten oder Standard-Abzüge, herstellen können. Die Abzüge können unterschiedliche
Größen haben
und auch in Rahmen geliefert werden. Die Produktionssteuerung 52 ist
ferner mit einem CD Writer 76 verbunden, der Picture CDs
mit darauf befindlichen digitalen Bildern und einer für die Verwendung
der digitalen Bilder erforderlichen Anwendungssoftware erzeugen
kann. Die Produktionssteuerung 52 kann optional auch mit
(nicht dargestellten) Geräten
für die
Erzeugung anderer Arten von Fotoprodukten 66, etwa T-Shirts,
Kaffeebechern, usw., mit einem oder mehreren vom Benutzer übermittelten
Bildern verbunden werden. Ferner steuert die Produktionssteuerung 52 ein
Versandsystem 70, das einen Versandetikettendrucker 70 steuert,
der Versandetiketten 74 druckt. Das Versandetikett 74 wird
an einem Versandbehälter
(zum Beispiel einem Verpackungsmaterial enthaltenden Karton) angebracht,
der das bildtragende Fotoprodukt 66 während des Versandes (zum Beispiel per
Luftpost-Express, Bodentransport, usw.) zum Benutzer oder an die
vom Benutzer angegebene Adresse enthält und schützt.
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Die
elektronische Datenbank 44 enthält Informationen zu zahlreichen
Fotoprodukten, die von einem Ausführungssystem 50 hergestellt
werden können,
unter anderem Informationen über
Fotoprodukt-Optionen, zum Beispiel Album-Merkmale, etwa verschiedene
Hintergrundfarben oder Texturen, Seitenzahlen, Seitenüberschriften,
Bildüberschriften, usw.
Die Albumseiten können
in einem Einband gebunden werden oder können Löcher für das Einheften der Seiten
in einen normalen Ordner, etwa einen 3-Ring-Ordner, aufweisen. Diese
möglichen
Album-Merkmale können
mittels Softwareprogrammen, etwa Java Applets, MPEG oder QuickTime-Filmen
oder Shockwave-Dateien, dargestellt werden, die die Funktionalität der vom
Kunden auszuwählenden
Merkmale beschreiben.
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Die
elektronische Datenbank 44 enthält Informationen über jedes
Kundenkonto, einschließlich der
Information für
die Rechnungsstellung an den Kunden. Die Information für die Rechnungsstellung an
den Kunden kann eine Zahlungs-Identifikation des Benutzers, etwa
eine Abbuchungskarten-Nummer, deren Ablaufdatum und die Kundenadresse
für die Rechnungsstellung
enthalten. Wahlweise kann die elektronische Datenbank 44 jedem
Kunden die Langfristspeicherung der übermittelten Bilder anbieten.
In diesem Fall sind die gespeicherten Bilder für autorisierte Benutzer über das
Internet zugänglich
(zum Beispiel betrachtbar), wie dies in der gemeinsam abgetretenen
US-A-S 760 917, erteilt an Sheridan, beschrieben ist. Die elektronische
Datenbank 44 kann sich auf demselben Computer befinden
wie der Netzwerk-Server 42 oder auch auf einem separaten
Computer oder kann über
mehrere Computer am selben Standort oder an verschiedenen Standorten
verteilt sein.
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Die
elektronische Datenbank 44 kommuniziert regelmäßig (zum
Beispiel monatlich) oder alternativ jedes Mal, wenn der Benutzer
ein Fotoprodukt 66 kauft, mit einem Abrechnungssystem 46 um
zu überprüfen, ob
die vom Kunden genannte Zahlungs-Identifikation (zum Beispiel Kreditkarten-
oder Abbuchungskarten-Nummer) noch gültig ist, und um den Kaufbetrag
oder den Betrag der monatlichen Servicegebühr für die dem Kunden gelieferte
Information und die Speicherung seiner Bilder zu berechnen. Im Block 48 wird
die Rechnung ausgestellt. Das belastete Kundenkonto kann natürlich bei
einem entfernten Finanzinstitut geführt werden.
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Die
digitale Kamera ist in 2 als Blockdiagramm dargestellt.
Die digitale Kamera 300 erzeugt digitale Bilder, die auf
der entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeichert werden.
Die digitale Kamera 300 weist eine Zoom-Linse 312 mit
Zoom- und Brennweiten-Motorantrieben 310 und eine einstellbare
Blende und einen Verschluss (nicht dargestellt) auf. Der Benutzer
stellt das Bild mittels des (nicht dargestellten) optischen Suchers
und der (nicht dargestellten) Zoomlinsensteuerung ein und drückt dann den
(nicht dargestellten) Verschlussknopf für die Aufnahme eines Stehbildes.
Die Zoomlinse 312 fokussiert das von einer (nicht dargestellten)
Szene kommende Licht mit Hilfe des bekannten Bayer-Farbfiltermusters
auf einen Bildsensor 314, zum Beispiel einen Ein-Chip-Farb-CCD-Bildsensor.
Der Bildsensor 314 wird durch Takttreiber 306 gesteuert.
Die Zoom- und Brennweitenmotoren 310 und die Takttreiber 306 werden
durch Steuersignale gesteuert, die von einem Steuerprozessor und
einer Taktgeneratorschaltung 304 geliefert werden. Der
Steuerprozessor und der Taktgenerator 304 empfängt Signale
von Autofokus- und automatischen Belichtungs-Detektoren 308 und
steuert einen Blitz 302. Das analoge Ausgangssignal des
Bildsensors 314 wird verstärkt und mittels der analogen
Signalverarbeitung (ASP) und einer A/D-Wandlerschaltung 316 in
digitale Signale umgewandelt. Die digitalen Signale werden in einem DRAM-Pufferspeicher 318 gespeichert
und anschließend
von einem Prozessor 320 verarbeitet, der mittels eines
im Festprogramm-Speicher 328, etwa einem EPROM-Flash-Speicher,
gespeicherten Festprogramms gesteuert wird.
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Die
verarbeitete digitale Bilddatei wird einer Speicherkarten-Schnittstelle 324 zugeführt, die
die digitale Bilddatei auf der entnehmbaren Speicherkarte 330 speichert.
Die entnehmbaren Speicherkarten 330 sind eine Art entnehmbarer
digitaler Bildspeichermedien und sind in verschiedenen Abmessungen
erhältlich.
Die entnehmbare Speicherkarte 330 kann zum Beispiel an
den Kartenschnittstellen-Standard PCMCIA angepasst sein, der in
PC Card Standard, Ausgabe 2.0, veröffentlicht von der Personal Computer
Memory Card International Association, Sunnyvale, Kalifornien, September
1991, beschrieben ist. Alternativ kann die entnehmbare Speicherkarte 330 auch
für den
CompactFlash-Schnittstellenstandard ausgelegt sein, wie dieser in
CompactFlash Specification Version 1.3, veröffentlicht von der CompactFlash
Association, Palo Alto, Kalifornien, 5. August 1998, beschrieben
ist, oder auch für
die bekannten SmartMedia-, MemoryStick- oder SD-Speicherkartenformate.
Alternativ können
für die
Speicherung digitaler Bilder auch andere entnehmbare digitale Bildspeichermedien,
etwa Magnetfestplatten, Magnetbänder
oder optische Platten Verwendung finden.
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Der
Prozessor 320 führt
eine Farbinterpolation und anschließend eine Farb- und Farbtonkorrektur
durch, um sRGB-Bilddatenwiedergaben zu erzeugen. Die sRGB-Bilddatenwiedergabe
wird dann im JPEG-Format komprimiert und als JPEG-Bilddatei auf
der entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeichert. Die JPEG-Datei
verwendet das so genannte "Exif"-Bildformat, das
im "Digital Still
Camera Image File Format (Exif)";
Version 2.1, Juli 1998, der Japan Electronics Industries Development
Association (JEIDA), Tokyo, Japan, definiert ist. Dieses Format
umfasst ein Exif-Anwendungssegment,
das bestimmte Bild-Metadaten, zum Beispiel das Datum und die Uhrzeit
der Bilderfassung, die Blendeneinstellung und andere Kameraeinstellungen
sowie vom Kamerabenutzer auszuwählende
oder einzugebende Bildeinstellungen speichert.
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Ferner
erzeugt der Prozessor 320 niedrig aufgelöste "Vorschau"-Bilder, die gemäß der in
der gemeinsam abgetretenen US-A-S 164 831, erteilt an Kuchta et
al., beschriebenen Weise erzeugt werden können. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
hat das Vorschaubild entsprechend den weiter unten noch zu beschreibenden
DCF-Regeln 160 × 120
Pixel und wird in einem Direktzugriffsspeicher 326 gespeichert
und der LCD-Farbbildanzeige 332 zugeführt.
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Die
Exif-Bilddateien, die das komprimierte JPEG-Hauptbild, das Vorschaubild
und die Bild-Metadaten
enthalten, werden unter Verwendung einer Verzeichnisstruktur, die
den in "Design Rule
For Camera File System";
Version 1.0, Dezember 1998, der Japan Electronics Industries Development
Association (JEIDA), Tokyo, Japan, definierten so genannten "DCF"-Regeln entspricht,
auf der entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeichert. Ein
Beispiel einer von der Kamera 300 auf der entnehmbaren
Speicherkarte 330 aufgezeichneten Verzeichnisstruktur ist
in 3 dargestellt. Unter dem Hauptverzeichnis 400 sind
zwei Verzeichnisse aufgezeichnet. Das erste ist ein MISC-Verzeichnis 410,
das eine Steuerdatei 412 mit der Bezeichnung AUTPRINT.MRK
und eine Steuerdatei 414 mit der Bezeichnung AUTXFER.MRK enthält. Die
Steuerdateien 412 und 414 sind PDOF-Dateien, die
die zu druckenden und die per E-Mail zu übermittelnden Bilder bezeichnen,
wie dies im Folgenden noch unter Bezugnahme auf 4A und 4B beschrieben
wird.
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Das
zweite unter dem Hauptverzeichnis 400 aufgezeichnete Verzeichnis
ist das DCIM-Verzeichnis 420, das Unterverzeichnisse 430 und 460 enthält. Das
Unterverzeichnis 430 heißt entsprechend den DCF-Regeln
100K4800 und enthält
neun JPED-komprimierte Exif-Bilddateien, die Datei 432 mit
der Bezeichnung DCP_1686.JPG, die Datei 434 mit der Bezeichnung
DCP_1687.JPG, die Datei 436 mit der Bezeichnung DCP_1688.JPG,
die Datei 438 mit der Bezeichnung DCP_1689.JPG, die Datei 440 mit
der Bezeichnung DCP_1690.JPG, die Datei 442 mit der Bezeichnung
DCP_1691.JPG, die Datei 444 mit der Bezeichnung DCP_1692.JPG,
die Datei 446 mit der Bezeichnung DCP_1693.JPG und die
Datei 448 mit der Bezeichnung DCP_1694.JPG. Die Dateien 432–448 sind
Exif-Bilddateien, die von der digitalen Kamera 300 erfasst
wurden, bei der es sich zum Beispiel um eine Digitalkamera Kodak
DC4800 handeln kann. Das Unterverzeichnis 460 heißt 101K3900
und enthält
zwei JPEG-Dateien, die Datei 462 mit der Bezeichnung DCP_1693.JPG
und die Datei 464 mit der Bezeichnung DCO_1694. Die Dateien 462 und 464 sind
Exif-Dateien, die unter Verwendung derselben entnehmbaren Speicherkarte 330 mit
einer zweiten digitalen Kamera, etwa einer Digitalkamera Kodak CX3900,
aufgenommen wurden.
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Die
auf dem LCD-Farbbilddisplay 332 dargestellte grafische
Benutzerschnittstelle wird über
Benutzersteuerungen 303 gesteuert, die zum Beispiel aus
Tastern, Betriebs-Wahlscheiben, Joysticks, Tastbildschirmen oder
dergleichen bestehen können.
Außerdem
kann die digitale Kamera 300 einen Videoausgangstreiber
und eine Anschlussstelle (nicht dargestellt) für die Anzeige der aufgenommenen
Bilder und der grafischen Benutzerschnittstelle auf einem Fernseher
(nicht dargestellt) aufweisen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
weist die digitale Kamera 300 eine Betriebsart-Steuerung
(nicht dargestellt) für
einen "Aufnahme"-Modus und einen "Betrachtungs-Bestell-"Modus auf. Im Aufnahmemodus nimmt
die digitale Kamera digitale Bilder auf und speichert entsprechende
Bilddateien auf der entnehmbaren Speicherkarte 330. Im
Betrachtungs-Bestell-Modus
zeigt die Kamera Vorschaubilder der auf der entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeicherten Bilddateien
an und stellt eine grafische Benutzerschnittstelle bereit, mittels
derer der Benutzer Bilder zum Ausdrucken und für den E-Mail-Versand auswählen kann.
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Im
Betrachtungs-Bestell-Modus kann der Benutzer entscheiden, welche
Bilder gedruckt werden sollen und wie viele Abzüge anzufertigen sind. Außerdem kann
der Benutzer entscheiden, welche Bilder per E-Mail an einen oder
mehrere Empfänger übersandt
werden sollen. Diese Entscheidungen stellen später eine "frühere
Entscheidung" für die spätere Benutzung
(zum Beispiel den Druck oder den E-Mail-Versand) der ausgewählten gespeicherten Bilddateien
dar. Die Druckentscheidungen werden in der Datei AUTPRINT.MRK 412,
die E-Mail-Entscheidungen werden in der Datei AUTOXFER.MRK 414 gemäß 3 gespeichert.
Auf dem Heimcomputer 10 werden E-Mail-Adressen erzeugt
und an die digitale Kamera 300 übertragen, wie dies später noch unter
Bezugnahme auf 7A beschrieben wird.
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4A zeigt
ein Beispiel des Inhalts der Datei AUTPRINT.MRK 412. Die
Datei enthält
einen Kopf-Abschnitt (Zeilen 1–4)
mit einer Kopf-Kennung ("HDR" in Zeile 1), einer
DPOF-Versions-Nr. (01.10 in Zeile 2), der Marke und dem Modell der
digitalen Kamera, die die DPOF-Datei
erzeugt hat (digitale Zoom-Kamera Kodak DC4800 in Zeile 3) und den Zeitpunkt,
zu dem die DPOF-Datei erzeugt wurde (Zeile 4). Außerdem enthält die Datei
eine Vielzahl von "JOB"-Abschnitten, die die Absicht angeben, eine
bestimmte Anzahl von Abzügen
einer bestimmten Bilddatei herzustellen.
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Zum
Beispiel entsprechen die Zeilen 5–10 einem ersten Job mit der
Produkt-ID 001 (Zeile 6). Gemäß diesem
ersten Job soll ein (QNT = 001 in Zeile 8) Standardabzug (Typ =
STD in Zeile 7) unter Verwendung der Exif-Datei (Zeile 9) mit der
Bezeichnung DCP_1686.JPG im Unterverzeichnis 100K4800 innerhalb
des Verzeichnisses DCIM (Zeile 10) hergestellt werden. Mit anderen
Worten gibt dies die Absicht wieder, einen Abzug in Standardgröße von der Datei 432 in 3 herzustellen.
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Desgleichen
entsprechen die Zeilen 11–16 einem
zweiten Job mit der Produkt-ID 002 (Zeile 12). Gemäß diesem
zweiten Job soll ein (QNT = 001 in Zeile 14) Standardabzug (Typ
= STD in Zeile 13) unter Verwendung der Exif-Datei (Zeile 15) mit
der Bezeichnung DCP_1688.JPG im Unterverzeichnis 100K4800 innerhalb
des Verzeichnisses DCIM (Zeile 16) hergestellt werden. Mit anderen
Worten gibt dies die Absicht wieder, einen Abzug in Standardgröße von der
Datei 436 in 3 herzustellen.
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Der
Job 3 (Zeilen 18–22)
gibt die Absicht wieder, zwei Abzüge in Standardgröße der Bilddatei 440 in 3 herzustellen.
Dies ist gemäß Zeile 22 eine Exif-Datei
mit der Bezeichnung DCP-1690.JPG
im Ordner 430 mit der Bezeichnung 100K4800. Der Job 5 (Zeilen
29–34)
gibt die Absicht wieder, die Bilddatei 462 zu drucken;
dies ist gemäß Zeile 34 eine
Exif-Datei mit derselben Bezeichnung DCP-1690.JPG, die sich jedoch
im Ordner 460 mit der Bezeichnung 100K3900 befindet. Die
in 4A aufgeführte
AUTPRINT.MRK-Datei 412 gibt daher die Absicht wieder, Bilder
gleicher Bezeichnung zu drucken, die von zwei unterschiedlichen
Kameramodellen (z.B. einer Kamera DC4800 und einer Kamera DX3900)
aufgenommen und auf derselben Speicherkarte 330 gespeichert
wurden.
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4B zeigt
ein Beispiel des Inhalts der Datei AUTXFER.MRK 414. Auch
diese Datei enthält
einen Kopf-Abschnitt (Zeilen 1–4)
mit einer Kopf-Kennung ("HDR" in Zeile 1), einer
DPOF-Versions-Nr. (01.10
in Zeile 2), der Marke und dem Modell der digitalen Kamera, die
die DPOF-Datei erzeugt
hat (digitale Zoom-Kamera Kodak DC4800 in Zeile 3) und den Zeitpunkt,
zu dem die DPOF-Datei erzeugt wurde (Zeile 4). Außerdem enthält die Datei
eine Vielzahl von "JOB"-Abschnitten, die die Absicht angeben, eine
oder mehrere digitale Bilddateien per E-Mail an einen oder mehrere
Empfänger
zu übersenden.
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Zum
Beispiel entsprechen die Zeilen 5–12 einem ersten Job mit der
Produkt-ID 001 (Zeile 6). Dieser erste Job gibt die Absicht wieder,
Bilder unter Verwendung der Exif-Dateien (Zeile 9) mit der Bezeichnung
DCP_1686.JPG (Zeile 10), DCP_1688.JPG (Zeile 11) und DCP_1690.JPG
(Zeile 12) im Unterverzeichnis 100K4800 innerhalb des Verzeichnisses DCIM
per E-Mail an zwei Empfänger,
nämlich "john@mail.com" (Zeile 7) und suzi@quickmail.com" (Zeile 8) zu übersenden.
Anders ausgedrückt,
gibt dies die Absicht wieder, die Bilddateien 432, 436 und 440 in 3 per
E-Mail an die in den Zeilen 7 und 8 der 4B genannten
E-Mail-Adressen zu übersenden.
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Desgleichen
entsprechen die Zeilen 14–20 einem
zweiten Job mit der Produkt-ID 002 (Zeile 14). Dieser zweite Job
gibt die Absicht wieder, die Bilddateien 440, 442, 462 und 464 (3)
per E-Mail an die E-Mail-Adresse "tony@yahoomail.com" (Zeile 15) zu übersenden. Der Job 3 (Zeilen
22–25)
gibt die Absicht wieder, die Bilddatei 464 per E-Mail an
die E-Mail-Adresse bill@abc.com" zu übersenden.
Die in 4B aufgeführte AUTXFER.MRK-Datei 414 gibt also
die Absicht wieder, Bilder mit derselben Bezeichnung, die jedoch
von zwei verschiedenen Kameramodellen (z.B. einer Kamera DC4800
und einer Kamera DX3900) aufgenommen und auf derselben Speicherkarte 330 gespeichert
wurden, per E-Mail zu übersenden.
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Wie
in 1 und 2 zu erkennen ist, kann die
Verbindung zwischen der Host-Schnittstelle 322 in der elektronischen
Kamera 300 und einer entsprechenden Kamera-Schnittstelle
(nicht dargestellt) im Heimcomputer 10 mittels eines Schnittstellenkabels 342 hergestellt
werden. Das Schnittstellenkabel 342 kann zum Beispiel der
bekannten Schnittstellen-Spezifikation Universal Serial Bus (USB)
entsprechen. Das Schnittstellenkabel 342 kann zum Beispiel anstelle
des Kartenlesers 24 (1) zum Herunterladen
der Bilder von der entnehmbaren Speicherkarte 330 auf den
Heimcomputer 10 benutzt werden. Außerdem kann das Schnittstellenkabel 342 dazu
benutzt werden, Daten vom Heimcomputer 10 in den Festprogrammspeicher 328 der
Kamera 12 zu übertragen.
Insbesondere kann es dazu dienen, E-Mail-Adressen vom Heimcomputer 10 in
den Festprogrammspeicher 328 zu übertragen.
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Wahlweise
kann auch die Absicht, andere Produkttypen wie Picture CDs, Fotoalben,
Becher, T-Shirts,
usw., zu bestellen, mittels der digitalen Kamera 330 angezeigt
werden, indem entsprechende Produktinformationen vom Heimcomputer 10 (nach Bereitstellung
durch die elektronische Datenbank 44 des Foto Service Providers 40 gemäß 1)
in den Festprogrammspeicher 328 geladen oder alternativ auf
einer entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeichert werden.
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Im
Folgenden sollen nun die erfindungsgemäßen Verfahren unter Bezugnahme
auf 5 beschrieben werden. 5 zeigt
ein Flussdiagramm der Funktionsweise des Systems gemäß 1 Im Block 100 installiert
der Benutzer die Software, die die erfindungsgemäßen Verfahren ausführt, auf
dem Heimcomputer 10. Im Zuge der Softwareinstallation wird
der Benutzer gefragt, ob beim Herunterladen von Bildern auf den
Heimcomputer 10 die in Steuerdateien, die von der digitalen
Kamera 300 erzeugt wurden, vorgesehenen beabsichtigten
Tasks sofort ausgeführt
werden sollen oder ob der Heimcomputer 10 die Steuerdateien
alternativ automatisch in einen Arbeitsauftrag oder mehrere Arbeitsaufträge umwandeln
soll, die als Liste der auswählbaren
Tasks, d.h. als so genannte "To
Do"-Liste (wird
im Folgenden noch unter Bezugnahme auf 6 beschrieben)
angezeigt werden. Diese Präferenz
wird gespeichert und in der im Folgenden noch unter Bezugnahme auf Block 108 in 5 beschriebenen
Weise verwendet.
-
In
einem weiteren Schritt der Softwareinstallation wird der Benutzer
gefragt, ob er E-Mail-Adressen
von einem Adressbuch des Heimcomputers 10 an das Adressbuch
der digitalen Kamera 300 übertragen will. Wenn der Benutzer
dies wünscht,
zeigt der Heimcomputer 10 die grafische Benutzerschnittstelle
(GUI) "Adressbuch" 500 gemäß 7A auf dem
Display-Monitor 14 des Heimcomputers 10 an. Der
GUI-Bildschirm 500 "Adressbuch" enthält Reihen von
Einträgen 502,
wobei jeder Eintrag einen Kameranamen 520 (zum Beispiel "John") und eine E-Mail-Adresse 522 (john@mail.com)
sowie einen Vornahmen 524 und einen Nachnamen 526 enthält. Der
Benutzer kann über
den Button "Neu" 504 neue Einträge hinzufügen, bestehende
Einträge über den Button "Bearbeiten" 506 editieren
und Einträge über den
Button "Löschen" 108 löschen.
-
Für die Übertragung
von Einträgen
an die digitale Kamera 300 kann der Benutzer einzelne Einträge in den
Auswahlfeldern 510 ankreuzen. Außerdem kann der Benutzer mittels
des Buttons "Alle
auswählen" 512 alle
Einträge
auswählen
oder alle angekreuzten Einträge
mittels des Buttons "Alle
abwählen" 514 abwählen. Die
jeweils ausgewählte
Anzahl von Einträgen
wird im Textfels 528 angezeigt. Nach Auswahl der gewünschten
E-Mail-Adresseinträge klickt
der Benutzer auf den Button "Kamera
aktualisieren" 516,
um die Einträge
in den Festprogrammspeicher 328 der digitalen Kamera 300 zu übertragen,
wie dies bereits vorstehend unter Bezugnahme auf 2 beschrieben
wurde.
-
Im
Block 101 werden digitale Bilder mittels der digitalen
Kamera 300 erfasst und als digitale Bilddateien auf der
entnehmbaren Speicherkarte 330 gespeichert. Im Block 102 gibt
der Benutzer durch Auswahl von Bildern für den Druck oder den E-Mail-Versand
seine Absicht an, eine oder mehrere der gespeicherten digitalen
Bilddateien zu verwenden. Daraufhin erzeugt die Kamera 300,
wie vorstehend bereits beschrieben, eine oder mehrere DPOF-Dateien, etwa
die OUTPRINT.MRK-Datei gemäß 4A oder die
AUTXFER.MRK-Datei gemäß 5B.
-
Im
Block 104 schließt
der Benutzer die Kamera 300 über das Schnittstellenkabel 342 an
den Heimcomputer 10 an. Alternativ kann der Benutzer die
entnehmbare Speicherkarte 330 aus der digitalen Kamera 300 entnehmen
und sie in den Kartenleser 24 einführen. Wenn die digitale Kamera 300 elektrisch
mit dem Heimcomputer 10 verbunden ist, erkennt der Host-Computer
die Verbindung. Hierzu kann zum Beispiel eine USB-Host-Steuerschaltung im
Heimcomputer 10 erkennen, dass an den USB-Bus ein neues
USB-Peripheriegerät
angeschlossen wurde. Daraufhin zeigt der Heimcomputer 10 den
GUI-Übertragungsbildschirm 540 gemäß 7B auf
dem in 1 dargestellten Display-Monitor 14 an.
Mittels des GUI-Übertragungsbildschirms 540 kann
der Benutzer Auswahlen für
die Übertragung
von Bildern von der digitalen Kamera 300 an den Heimcomputer 10 treffen.
Dabei kann er mittels der Radiotaste 542 auch wählen, "alle Bilder auf einmal" zu übertragen.
Hierzu kann er die Übertragung "auf einen Tastendruck
(one touch)" (Auswahlfeld 544)
wählen,
wobei die Bilder dann das nächste
Mal, wenn Bilder zu übertragen
sind, automatisch und ohne Anzeige des GUI-Übertragungsbildschirms 540 übertragen
werden. Mittels der Radiotaste 546 kann der Benutzer aber
auch wählen,
die Bilder "jeweils einzeln" zu übertragen.
-
Mittels
des GUI-Übertragungsbildschirms 540 kann
der Benutzer einen bestimmten Ordner auswählen, der zur Speicherung der
Bilder in dem dem Heimcomputer 10 zugeordneten Speicher (zum Beispiel
der Festplatte 20) verwendet werden soll. Die Auswahl des
Ordners erfolgt über
das Textfeld 548, Vorgabe ist das Übertragungsdatum der Bilder. Der
Benutzer kann das Datum mit einem anderen Ordnernamen überschreiben
oder einen Namen mittels des Pulldown-Pfeils 549 aus einer
Liste auswählen.
Der Benutzer kann die Bilder mittels des Auswahlfeldes 550 auch
umbenennen und über
das Textfeld 552 einen neuen Namen für das Bild eingeben (etwa "Florida Urlaub") oder einen Namen
mittels des Pulldown-Pfeils 553 aus einer Liste auswählen. Wenn
der Benutzer die Auswahl getroffen hat, die Bilder bei der Übertragung
umzubenennen, werden die Bilddateien 432–448 in 3 (DCP_1686.JPG; DCP_1687,
usw.) umbenannt, wobei am Ende eine fortlaufende Nummer (zum Beispiel
Florida Urlaub 0001, Florida Urlaub 0002, usw.) angehängt wird, und
in dem vom Benutzer ausgewählten
Ordner (zum Beispiel einem Ordner mit der Bezeichnung 2001-06-19
innerhalb des Verzeichnisses C:\Kodak_Bilder) gespeichert.
-
Wenn
der Benutzer das Auswahlfeld 554 "Ausgangsbilder im Gerät löschen" wählt, werden
die digitalen Bilddateien (etwa die Dateien 432–448 und 462–464 in 3)
auf der entnehmbaren Speicherkarte 330 nach der Übertragung
auf die Festplatte 20 gelöscht. Wählt der Benutzer das Auswahlfeld 556 "Bilder auf dem Computer
erhalten", werden
die übertragenen
Dateien als schreibgeschützte
Dateien auf der Festplatte 20 gespeichert. Nachdem der
Benutzer die gewünschten
Auswahlen getroffen hat, wählt
er die "Übertragungs"-Taste 558,
um die Übertragung
der Bilddateien und der Steuerdateien von der digitalen Kamera 300 auf
den Heimcomputer 10 zu starten.
-
Im
Block 105 liest der Heimcomputer 10 als Reaktion
auf die Wahl der "Übertragungs"-Taste 558 durch
den Benutzer die digitalen Bilder (zum Beispiel die Bilddateien 432–448 und 462–464 in 3)
und speichert sie unter Verwendung der vom Benutzer ausgewählten Namenskonvention
in dem vom Benutzer ausgewählten
Ordner auf der Festplatte 20 ab. Ferner liest der Heimcomputer
die im Block 102 erzeugten Steuerdateien (z.B. die Dateien 412 und 414 in 3)
und speichert die Information, die die frühere Absicht des Benutzers
für die
spätere
Verwendung der übertragenen
Bilder angibt, ab. Dabei kann es sich um die Steuerdateien selbst
(zum Beispiel DPOF-Dateien) oder alternativ um modifizierte Versionen
der Steuerdateien handeln. Bei anderen Ausführungsformen kann diese Information
auch als Teil einer Datenbank von Objekten, unter anderem "Arbeitsauftrags"-Objekten, gespeichert
werden, wobei jedes "Arbeitsauftrags"-Objekt einem oder
mehreren Job-Abschnitten der in 4A und 4B dargestellten
Steuerdateien entspricht.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
werden die Steuerdateien bei der Übertragung von der digitalen
Kamera 300 auf den Heimcomputer 10 so modifiziert,
dass die Namen und Speicherplätze
der vom Benutzer ausgewählten
Bilddateien die neuen Namen und Speicherplätze der entsprechenden übertragenen
Bilddateien wiedergeben. Wenn zum Beispiel in Zeile 10 der 4A das
Bild DCP_1686 in Florida Urlaub 0001 umbenannt und im Verzeichnis
(Ordner) C:\Kodak_Bilder/2001-06-19 auf der Festplatte 20 gespeichert
wird, wird die Zeile 10 dieser Steuerdatei in <IMG SRC=../Kodak_Bilder/2001-06-19/Florida_Urlaub 0001
geändert.
-
Wenn
ferner die E-Mail-Steuerdatei (AUTXFER.MRK) mehr als einen Job-Abschnitt
aufweist, wird jeder Job-Abschnitt in einer neuen, separaten Steuerdatei
auf der Festplatte 20 gespeichert. Bei dem in 4B dargestellten
Beispiel sind drei Jobs in drei E-Mail-Steuerdateien unterteilt,
die alle dieselbe Kopf-Information (Zeilen 1–4 in 4B), aber
unterschiedliche Job-Steuerinformationen aufweisen. Die erste neue
Steuerdatei enthält
die Steuerinformation der Zeilen 5–12 in 4B, die
zweite neue Steuerdatei enthält
die Information der Zeilen 13–20 gemäß 4B,
und die dritte neue Steuerdatei enthält die Information der Zeilen
21–25
gemäß 4B. Die
neuen Steuerdateien erhalten nun die Bezeichnung AUTXFER_1.MRK,
AUTXFER_2.MRK und AUTXFER_3.MRK.
-
Nach
Abschluss der Übertragung
werden, wenn der Benutzer zuvor das Auswahlfeld 554 "Originalbilder im
Gerät löschen" gewählt hat,
die Bilddateien (432–448 und 462–464 in 3)
und die Steuerdateien (412 und 414 in 3)
auf der entnehmbaren Speicherkarte 330 gelöscht.
-
Dabei
ist zu beachten, dass wenn der Benutzer bei einer früheren Übertragung
das Übertragungs-Auswahlfeld 544 "One touch" in 7 gewählt hat,
die Bilddateien automatisch übertragen
werden, wenn die digitale Kamera 300 mit dem Heimcomputer 10 verbunden
und eingeschaltet wird. In diesem Fall wird der GUI-Bildschirm 540 in 7B nicht
angezeigt.
-
Im
Block 106 prüft
der Heimcomputer 10 die gespeicherten digitalen Dateien
darauf hin, ob eine oder mehrere Steuerdateien (zum Beispiel die
Dateien 412 oder 414 in 3) übertragen
wurden. Wenn keine Steuerdateien übertragen wurden (z.B. wenn der
Benutzer im Block 102 keine Bilder zum Ausdrucken oder
für die
E-Mail-Übertragung
ausgewählt hat),
zeigt der Heimcomputer 10 im Block 107 einen GUI-Bildersammlungsbildschirm
an, der im Folgenden noch unter Bezugnahme auf Block 120 in 5 und 7F beschrieben
wird.
-
Wenn
eine oder mehrere Steuerdateien übertragen
wurden, erkennt der Heimcomputer 10 im Block 108 die
vom Benutzer bevorzugte Handhabung dieser Steuerdateien, die er
im Block 100 gewählt
hat.
-
Wenn
die Präferenz
des Benutzers die war, die in den Steuerdateien angegebenen Tasks
sofort auszuführen,
aktiviert der Heimcomputer 10 im Block 110 die
sofortige Einleitung der vorgesehenen Tasks, indem er einen entsprechenden
Benutzerschnittstellen-Bildschirm bereitstellt, der anzeigt, dass
die Bilder zum Drucken und/oder zur Übersendung per E-Mail bereitstehen.
-
Wenn
die Tasks das Drucken von Bildern vorsehen, zeigt der Heimcomputer 10 einen GUI-Druckbildschirm 600 gemäß 7C auf
dem Display-Monitor 14 an. Der GUI-Druckbildschirm 600 enthält einen
Vorschau-Anzeigebereich 660 mit Vorschaubildern 662A, 662B, 662C und 662D der
vom Benutzer im Block 102 für den Druck ausgewählten Bilder
(z.B. der Bilder DCP_1686.JPG, DCP_1988.JPG, usw.). Der Vorschau-Anzeigebereich 660 enthält ferner
eine Schiebeleiste 665 zum Scrollen der vertikal angeordneten
Sammlung von Vorschaubildern. Außerdem enthält der Vorschau-Anzeigebereich 660 Auswahlfelder 664 für die Auswahl
oder Abwahl von zu druckenden Bildern sowie ein Textfeld 666,
das die Menge der von jedem einzelnen Bild, das der Benutzer im
Block 102 ausgewählt
hat, herzustellenden Abzüge
angibt. Der Benutzer kann die Menge der zu druckenden Bilder mittels
der Auf/Ab-Pfeile 668 neben jedem Textfeld 666 oder
durch Eintippen eines neuen Wertes in das Textfeld 666 ändern. Auf
diese Weise kann der Benutzer einen bereits in der Drucksteuerdatei
enthaltenen Tast ändern.
-
Der
GUI-Druckbildschirm 600 enthält einen Druckoptionen-Bereich 644.
Der Druckoptionen-Bereich 644 weist
ein Textdisplay 624 in Papiergröße, ein Drucklayout-Textfeld 628 und
einen Pulldown-Pfeil 630 auf, die dem Benutzer die Auswahl
eines gewünschten
Drucklayouts ermöglichen
(z.B. zwei Bilder von 4'' × 6'' auf
einer Seite). Ferner enthält der
Druckoptionen-Bereich 644 Radio-Tasten 632A und 632B.
Wird die Radio-Taste 632A ausgewählt, wird das Bild auf der
Druckgröße vollständig dargestellt,
selbst wenn weiße
Fläche
einbezogen werden muss. Wird die Radio-Taste 632B ausgewählt, füllt das
Bild nur die Druckgröße aus (d.h.
um das Seitenverhältnis
zu korrigieren, wird das Bild wenn nötig beschnitten). Außerdem weist
der Druckoptionen-Bereich Ein/Aus-Radiotasten 634 für die "One touch"-Steuerung für die "One touch"-Farbmanagement-Bearbeitung sowie ein
Papierart-Textfeld 636 und einen Pulldownpfeil 638 für die Auswahl
der für den
Druck zu verwendenden Papierart auf.
-
Der
GUI-Druckbildschirm 600 weist ein Druck-Vorschaufenster 650 auf,
in dem die Bilder in der jeweils für den Druck konfigurierten
Form dargestellt werden. Im Beispiel der 7C werden
zwei Bilder der Größe 4'' × 6'' 652A und 652B auf
einem Blatt der Größe 8'' × 11'' im Druck-Vorschaufenster 650 dargestellt.
-
Der
GUI-Druckbildschirm 600 weist ferner Auswahlfelder 602–610 für die Auswahl
anderer GUI-Bildschirme auf. Das Auswahlfeld 602 wählt den GUI-"Bildersammlungs"-Bildschirm aus,
das Auswahlfeld 604 den (aktuellen) GUI-Druckbildschirm, das
Auswahlfeld 606 den GUI-Bildschirm "Druckauftragsangaben", das Auswahlfeld 608 den
GUI-Bildschirm "E-Mail" und das Auswahlfeld 610 den GUI-Bildschirm "Erinnerungsalben". Außerdem weist der
GUI-Druckbildschirm 600 einen
Icon 612 "Einrichten" zum Einrichten anderer
Druckparameter, einen Icon 614 "Papier ausrichten" zum Ausrichten des Papiers im Drucker,
einen Icon 616 "Bilder
hinzufügen" zum Hinzufügen neuer
zu druckender Bilder zum Vorschau-Anzeigebereich 660 und
einen Icon 618 "Bild
bearbeiten" zum
Verändern
(z.B. Beschneiden, Aufhellen) eines oder mehrerer der Bilder im Vorschau-Anzeigebereich 660 auf.
-
Der
Benutzer kann die im Vorschau-Anzeigebereich 660 dargestellte
ausgewählte
Anzahl von Bildern durch Auswahl des Druckfeldes 640 auf
dem Drucker 26 ausdrucken (1). In diesem
Fall steuert der Heimcomputer 10 den Drucker 26 in
der Weise, dass dieser die im laufenden Task vorgesehenen Bilder
in der dort vorgeschriebenen Größe und Anzahl
druckt. Alternativ kann der Benutzer aber auch durch Auswahl des
Icons 622 "Bilder
bestellen" Bilder beim
Foto Service Provider kaufen. In diesem Fall zeigt der Heimcomputer 10 den
in 7D dargestellten GUI-Bildschirm "Abzüge bestellen" 680 auf
dem Display-Monitor 14 an. Der GUI-Bildschirm "Abzüge bestellten" 680 weist
einen Bereich "Übermittlungsfortschritt" 682 auf,
der eine Textanzeige 684 mit dem Namen der gerade übermittelten
Datei, eine Datei-Textfortschrittsanzeige 686, die den "Übermittlungsfortschritt in
%" der aktuellen
Datei anzeigt, ein Vorschaubild 690 der aktuell übertragenen
Datei und eine Task-Fortschrittsanzeige 688 auf, die den "Übermittlungsfortschritt in
%" aller zu druckenden
Dateien anzeigt.
-
Im
Block 112 in 5 kann der Benutzer die in den
Steuerdateien vorgesehenen Tasks aufschieben. Dazu weist der GUI-Druckerbildschirm 600 (7C)
einen Icon "To Do-Liste
erstellen" 620 auf. Wenn
der Benutzer statt des Druckfeldes 640 oder des Icons "Abzüge bestellen" 604 den
Icon 620 wählt,
wird die Druckaufgabe nicht sofort ausgeführt. Im Block 117 in 5 erhält der Benutzer
eine Bestätigung
(7G). Der GUI-Bestätigungsbildschirm 760A teilt
in einer Textmitteilung 662A mit, welche Information als
To Do-Task gespeichert wird. Durch Anklicken des Feldes "OK" 764A kann
der Benutzer sich jetzt entscheiden, das Anlegen des To Do-Task fortzusetzen.
Dann wird die Steuerdatei-Information (die wie vorstehend beschrieben
eventuell durch den Benutzer modifiziert wurde) den Tasks der "To Do"-Liste im Block 118 hinzugefügt. Vom
GUI-Bestätigungsbildschirm 760A kann
der Benutzer durch Anklicken des Feldes "Cancel" 766A zum GUI-Druckbildschirm 600 (7C)
zurückkehren.
Wenn der Benutzer jedoch nicht den Icon 620, sondern statt dessen
das Druckfeld 640 wählt,
wird der Druckjob wie vorstehend beschrieben mit den ausgewählten Bildern
(Block 114) ausgeführt.
-
Im
Block 110 der 5 zeigt der Heimcomputer 10,
wenn der Benutzer im Block 102 Bilder für die Übermittlung per E-Mail ausgewählt hat,
den in 7E dargestellten GUI-Bildschirm "E-Mail" 700 auf
dem Display-Monitor 14 an. Der GUI-Bildschirm E-Mail 700 enthält einen
Vorschau-Anzeigebereich 720 mit Vorschaubildern 722A, 722B und 722C der vom
Benutzer im Block 102 für
die E-Mail-Übermittlung
ausgewählten
Bilder (z.B. Bilder DCP_1686.JPG, DCP_1688.JPG und DCP_1690). Ferner
weist der Vorschau-Anzeigebereich 720 eine Schiebeleiste 725 auf,
mittels der der Benutzer durch die vertikal angeordnete Sammlung
von Vorschaubildern scrollen kann. Außerdem enthält der Vorschau-Anzeigebereich 720 Auswahlfelder 724 für die Auswahl
oder Abwahl von per E-Mail zu versendenden Bildern. Der Benutzer
kann per E-Mail zu versendende Bilder mit den Auswahlfeldern 724 abwählen und
neue per E-Mail zu versendende Bilder mit dem Icon "Bilder hinzufügen" 616 hinzufügen. Auf
diese Weise kann der Benutzer einen bereits in die E-Mail-Steuerdatei
aufgenommenen Task ändern.
-
Der
GUI-Bildschirm "E-Mail" 700 enthält ferner
ein Textfeld 710 "Von", das die E-Mail-Adresse des Benutzers
angibt (z.B. LB@Kodak.com) sowie ein Textfeld "An" 712,
das automatisch mit den in der E-Mail-Steuerdatei, etwa den in 4B dargestellten Beispiel
angegebenen, Adressen ausgefüllt
wird. Die Einträge
im Textfeld "An" können geändert werden, indem
E-Mail-Adressen
gelöscht
oder neue Einträge aus
dem Adressbuch des Benutzers mittels der "Adressbuch"-Taste 718 eingefügt werden.
Auf diese Weise kann ein Benutzer ein bereits in die E-Mail-Steuerdatei
aufgenommenes Task ändern. Der
GUI-Bildschirm "E-Mail" 700 enthält ferner
ein Betreff-Textfeld 714 und ein Mitteilungs-Textfeld 716. Außerdem enthält der GUI-Bildschirm "E-Mail" 700 einen
Bildgrößen-Auswahlbereich 708,
der die geschätzte
E-Mail-Textgröße 702 anzeigt,
sowie Radiotasten 704 und 706 für die Auswahl
der für
die E-Mail- Übermittlung "bestgeeigneten" (größenverringerten)
Bilddateien oder Bilddateien in Originalgröße. Wenn der Benutzer den Button "Absenden" 730 wählt, werden
die vom Benutzer ausgewählten
Bilder über
den Internet Service Provider 30 (1) an die im
Textfeld "An" 712 genannten
E-Mail-Adressen übermittelt.
-
Im
Block 112 in 5 kann der Benutzer den E-Mail-Versand
der im Vorschau-Anzeigebereich 720 dargestellten Bilder
aufschieben, indem er den Icon "To
Do-Task erstellen" 620 wählt. Wenn
der Benutzer statt des Buttons "Absenden" 730 den
Icon 620 wählt,
wird die Steuerdatei-Information
(die gegebenenfalls wie vorstehend beschrieben vom Benutzer verändert wurde)
den Tasks der "To
Do"-Liste im Block 118 hinzugefügt. Im Block 118 in 5 erhält der Benutzer
eine Bestätigung
(7G). Der GUI-Bestätigungsbildschirm 760B teilt
in einer Textmitteilung 762B mit, welche Information als
To Do-Task gespeichert wird. Durch Anklicken des Feldes "OK" 764B kann
der Benutzer sich jetzt entscheiden, das Anlegen des To Do-Task
fortzusetzen. Dann wird die Steuerdatei-Information (die wie vorstehend beschrieben
eventuell durch den Benutzer modifiziert wurde) den Tasks der "To Do"-Liste im Block 118 hinzugefügt. Vom
GUI-Bestätigungsbildschirm 760B kann
der Benutzer durch Anklicken des Feldes "Cancel" 766B zum GUI-Druckbildschirm 700 (7E) zurückkehren.
Wenn der Benutzer jedoch statt dessen den Button "Absenden" im Block 112 wählt, führt der
Heimcomputer 10 sofort die E-Mail-Übermittlung der
im Block 114 ausgewählten
Bilder aus.
-
Im
Block 118 werden die Steuerdateien) in Tasks auf der "To Do"-Liste umgewandelt
(Block 120), wenn der Benutzer sich im Block 108 entschieden
hat, die Steuerdatei-Information der "To Do"-Liste hinzuzufügen, oder wenn der Benutzer
sich entscheidet, Tasks aufzuschieben (Block 112).
-
Im
Block 120 zeigt der Heimcomputer 10 den GUI-Bildschirm "Bildersammlung" 800 gemäß 7F auf
dem Display-Monitor 14 an. Der GUI-Bildschirm "Bildersammlung" 800 enthält einen
Anzeigeauswahlbereich 810 mit drei Anzeigearten. Ein "Vorschau"-Anzeige-Icon 814 zeigt – wie zum
Beispiel in 7F dargestellt – eine Anordnung
von Vorschaubildern im Bildanzeigebereich 820 an. Alternativ
kann der Benutzer auch einen "Einzelanzeige"-Icon 812, um
jeweils ein einzelnes Bild im Bildanzeigebereich 820 anzeigen
zu lassen, oder einen "Detailanzeige"-Icon 816 wählen, um
die Vorschaubilder und weitere Informationen (unter anderem das
Aufnahmedatum des Bildes, Bildnamen und dergleichen) im Bildanzeigebereich 820 anzuzei gen.
Da die "Vorschau"-Anzeigeart in 7F gewählt wurde,
wird im Bildanzeigebereich 820 eine Gruppe von Vorschaubildern 822A–822J dargestellt.
Eine Schiebeleise 825 ermöglicht das Scrollen durch die
Sammlung von Vorschaubildern.
-
Unter
jedem Vorschaubild befindet sich ein Auswahlfeld, mittels dessen
eine Gruppe von Bildern ausgewählt
werden kann. Zum Beispiel können
so Bilder für
eine Diaschau ausgewählt
werden, die dann durch Betätigung
des Diaschau-Icons 830 gestartet wird. Mittels des "Stichwort"-Icons 832 ist
es auch möglich,
eines oder mehrere der Bilder mit Stichworten zu kennzeichnen. Dabei
können
die Stichworte zum Beispiel das Ereignis oder das Thema des Bildes
beschreiben. Durch Auswahl des Icons "Rotieren" 834 können die ausgewählten Bilder neu
arrangiert, durch Auswahl des Icons "Öffnen/Bearbeiten" 836 können sie
bearbeitet werden. Die in einer ausgewählten Exif-Bilddatei enthaltene
Information (etwa Tageszeit/Uhrzeit, Kameraeinstellungen und dergleichen)
sowie die Stichworte können
durch Auswahl des Icons "Eigenschaften" 838 eingesehen werden.
-
Der
GUI-Bildschirm "Bildersammlung" 800 weist
einen Optionsbereich "Betrachten/Sortieren" 850 auf.
Die Betrachtungsoptionen werden mittels eines Betrachtungs-Textfeldes 840 und
eines Pulldownpfeils 842 ausgewählt, wobei der Benutzer alle Bilder,
nur die zuletzt erfassten Bilder oder nur Bilder, die den Suchkriterien
entsprechen, betrachten kann. Die Sortieroptionen werden mittels
eines Sortier-Textfeldes 844 und eines Pulldownpfeils 846 ausgewählt, wobei
der Benutzer eine gewünschte
Sortieroption aus einer Liste, und zwar Sortieren nach Datum, Überschrift
oder Stichwort, auswählen
kann. Für die
Umkehr der Sortierreihenfolge ist ein Feld "Anzeigereihenfolge umkehren" 848 vorgesehen.
Ferner enthält
der GUI-Bildschirm "Bildersammlung" 800 Auswahlfelder 602–610 für die Auswahl
anderer GUI-Bildschirme. Dabei wählt
das Auswahlfeld 602 den (aktuellen) GUI-Bildersammlungsbildschirm,
das Auswahlfeld 604 den GUI-Druckbildschirm, das Auswahlfeld 606 den
GUI-Bildschirm "Abzüge online
bestellen", das
Auswahlfeld 608 den GUI-Bildschirm "Übermittlung
per E-Mail" und
das Auswahlfeld 610 den GUI-Bildschirm "Albumseiten" aus.
-
Außerdem enthält der GUI-Bildersammlungsbildschirm 800 einen
Icon "To Do"-Liste 852. Wenn
der Benutzer den Icon "To
Do"-Liste 852 wählt, wird
im Block 124 die "To
Do"-Liste als Task-Liste
angezeigt, wie dies unter Bezugnahme auf Block 126–128 noch
beschrieben wird.
-
Im
Block 122 nimmt der Benutzer optional weitere Bilder mit
der digitalen Kamera 300 auf und wählt einige dieser zusätzlichen
Bilder für
den Druck oder die Übermittlung
per E-Mail aus, wie dies weiter oben unter Bezugnahme auf die Blöcke 101–102 beschrieben
wurde. Bevor der Benutzer neue Bilder aufnimmt, kann er zuvor aufgenommene
Bilder und Steuerdateien löschen,
wenn diese nicht automatisch im Block 105 gelöscht wurden.
Der Benutzer schließt
die digitale Kamera 300 wiederum an den Heimcomputer 10 an,
und die Bilder und Steuerdateien werden, wie vorstehend bereits
unter Bezugnahme auf die Blöcke 104–105 beschrieben
wurde, übertragen.
Infolgedessen kann die "To
Do"-Liste Tasks aus
zahlreichen Steuerdateien enthalten, die über einen längeren Zeitraum erstellt wurden.
Während
des Übertragungsprozesses
werden die Steuerdateien gegebenenfalls umbenannt, um Konflikte
mit zuvor bereits gespeicherten Steuerdateien auszuschließen.
-
Im
Block 124 kann der Benutzer zu gegebener Zeit die "To Do"-Liste öffnen, indem
er zum Beispiel den Icon "To
Do-Liste" 620 in 7F wählt. Daraufhin
zeigt der Heimcomputer 10 den in 6 dargestellten
GUI-Bildschirm "To
Do-Liste" 180 auf
dem Display-Monitor 14 an. Der GUI-Bildschirm "To Do-Liste" 180 enthält eine
Task-Liste 140 für
die Auswahl durch den Benutzer. Die Task-Liste 140 bezieht sich
direkt auf die Tasks, die von den Steuerdateien im Block 105 übertragen
wurden und die die frühere Absicht
des Benutzers wiedergeben, die von ihm ausgewählten Bilder später zu benutzen.
Jedes Task wird in der Task-Liste 140 als Reihe 150A–150E dargestellt,
wobei jede Reihe als einzelner "Arbeitsauftrag" angesehen werden
kann. Im 6 sind insgesamt fünf Tasks
in Reihen 150A–150E dargestellt. Die
den einzelnen Tasks zugeordnete Information ist in vier Spalten
dargestellt. Eine erste Spalte 152 enthält die Art des auszuführenden
Tasks (z.B. Druck oder E-Mail-Versand). Eine zweite Spalte 154 enthält das Datum,
an dem die digitalen Bilder und Steuerdateien an den Computer 102 übertragen
wurden. Eine dritte Spalte 156 enthält Vorschaubilder der ausgewählten Bilder
zur Verwendung bei der Ausführung der
Tasks. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden diese Vorschaubilder
unter Verwendung der – gemäß der vorstehenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf 2 – in den
Exif-Bilddateien gespeicherten Vorschau-Bilddaten bereitgestellt.
Eine vierte Spalte 158 enthält einen oder mehrere Buttons 160A–160D, 162 und 164.
Mittels dieser Buttons kann der Benutzer einen bestimmten auszuführenden
Task aus der Task-Liste 140 auswählen.
-
Die
Task-Liste 140 enthält
in Spalte 150A einen zu einem früheren Zeitpunkt (z.B. am 30.
Januar 2002) erfassten E-Mail-Task, in Spalte 150B einen der
Drucksteuerdatei gemäß 4A entsprechenden
Druck-Task sowie drei E-Mail-Tasks, die den drei Jobs der einen
E-Mail-Steuerdatei gemäß 4B entsprechen.
Die Task-Liste kann also zu verschiedenen Zeitpunkten übertragene
Tasks und auch mehrere in einer einzigen Steuerdatei enthaltene Tasks
umfassen. Einer der Vorteile der Umwandlung einer einzigen E-Mail-Steuerdatei
in mehrere Tasks besteht darin, dass dadurch die einzelnen E-Mail-Tasks
einfacher als Vorschaubilder dargestellt werden und bei Bedarf durch
den Benutzer verändert werden
können.
-
Im
Block 126 wählt
der Benutzer einen der Buttons 160A–D, 162 oder 164 aus.
Wenn der Benutzer den E-Mail-Button 160A auswählt, wird
der GUI-Bildschirm "To
Do-Liste" 180 geschlossen
und der GUI-Bildschirm "E-Mail" 700 angezeigt
und benutzt, wie dies bereits unter Bezugnahme auf 7E beschrieben
wurde. Dann werden die drei in Reihe 150C und Spalte 156 dargestellten
Bilddateien im Vorschaubildbereich 720 des GUI-Bildschirms "E-Mail" 700 angezeigt.
Im Block 128 kann der Benutzer den ausgewählten E-Mail-Task
verändern,
indem er eines oder mehrere dieser drei Bilder abwählt, neue
Bilder auswählt
oder die Liste der Empfänger ändert, wie
dies bereits im Zusammenhang mit 7E beschrieben
wurde. Im Block 130 wählt der
Benutzer dann den Button 730 "Absenden" in 7E. Daraufhin
startet der Heimcomputer 10, wie bereits beschrieben, den
E-Mail-Versand der Bilder. Im Block 132 wird das (z.B.
in Spalte 150A in 6 dargestellte)
Task aus der Task-Liste 140 in 6 gelöscht.
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Zurück bleiben
vier weitere Tasks, so dass beim nächsten Öffnen des GUI-Bildschirms "To Do-Liste" 180 (6)
im Block 126 eine aktualisierte Version der "To Do"-Liste angezeigt
wird. Der Benutzer kann dann einen weiteren Task für die Ausführung auswählen. Zum
Beispiel kann der Benutzer für die
Auswahl des Tasks 150A aus der Task-Liste 140 den
Druck-Button 162 oder den Button "Abzüge
online bestellen" 164 wählen. Bei
Auswahl des Druck-Buttons 162 durch den Benutzer wird,
wie bereits im Zusammenhang mit 7C beschrieben wurde,
der GUI-Druckbildschirm 700 angezeigt und benutzt. Dann
werden die in Reihe 150B und Spalte 156 enthaltenen
sechs Bilddateien im Vorschaubildbereich 660 des GUI-Druckbildschirms 600 in 7C dargestellt.
Im Block 128 kann der Benutzer die ausgewählten Druck-Tasks
verändern,
indem er eines oder mehrere dieser sechs Bilder abwählt, neue
Bilder auswählt
oder die Anzahl der Abzüge
für eines
oder mehrere der Bilder ändert,
wie dies vorstehend bereits im Zusammenhang mit 7C beschrieben
wurde. Im Block 130 wählt
der Benutzer dann den "Druck"-Button 640 gemäß 7C aus. Daraufhin
startet der Heimcomputer 10, wie weiter oben bereits beschrieben,
das Drucken der Bilder. Im Block 132 wird das Task (zum
Beispiel das in Spalte 150B in 6 dargestellte
Task) aus der Task-Liste 140 gemäß 6 gelöscht. Wenn
der Benutzer jedoch den Button "Abzüge online
bestellen" 164 anstelle
des Druck-Buttons 162 gewählt hat, wird der GUI-Bildschirm "Abzüge bestellen" 680 angezeigt und
benutzt, wie dies weiter oben bereits im Zusammenhang mit 7D beschrieben
wurde. Der GUI-Bildschirm "To
Do-Liste" in 6 enthält ferner einen
Button "Schließen" 168, den
der Benutzer wählen
kann, um zum GUI-Bildschirm "Bildersammlung" 800 in 7F zurückzukehren
und die Ausführung einzelner
Tasks auf einen späteren
Zeitpunkt zu verschieben.
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Die
Programme für
die Durchführung
der vorstehend beschriebenen Verfahren können erfindungsgemäß auf einem
Computerprogrammprodukt, etwa einem Lese-Speichermedium, gespeichert
sein. Bei dem Lese-Speichermedium kann es sich um ein magnetisches
Speichermedium, etwa eine Magnetplatte (zum Beispiel eine Diskette)
oder ein Magnetband, ein optisches Speichermedium, etwa eine optische
Platte, ein optisches Band oder einen maschinenlesbaren Strichcode,
elektronische Halbleiter-Speichergeräte, etwa einen Direktzugriffsspeicher
(RAM) oder einen Nur-Lese-Speicher (ROM) oder um ein anderes zum
Speichern von Computerprogrammen dienendes Gerät oder Medium handeln.
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Im
Folgenden sind weitere Merkmale der Erfindung enthalten:
Verfahren,
bei dem die Steuerdateien eine in einem ersten Task enthaltene erste
Steuerdatei, die die gewünschte
Anzahl von Abzügen
von zu druckenden digitalen Bildern enthält, und eine in einem zweiten Task
enthaltene Steuerdatei enthalten, die eine E-Mail-Adresse enthält, an die
die digitalen Bilder übersandt
werden sollen, und bei der der Benutzer entweder den ersten oder
den zweiten Task zur Ausführung
durch den Computer auswählt.