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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen schwarzen Toner für die Entwicklung
elektrostatischer Bilder, der Bilder mit hoher Qualität bei geringerer
Oberflächenverunreinigung
in einer Vorrichtung zur Entwicklung elektrostatischer Bilder ergibt,
die mit Geschwindigkeiten im Bereich von niedrigen bis hohen Geschwindigkeiten
betrieben wird. Der Toner ist auch von toxischen Substanzen frei.
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2. Beschreibung des einschlägigen Standes
der Technik
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Als
schwarze Pigmente für
Toner für
die elektrostatische Bildentwicklung sind bislang ausschließlich Ruß und schwarzes
Eisenoxid (Magnetit) eingesetzt worden. Ruß ist ein Pigment, das im Allgemeinen
billig ist und in der Form eines Pulvers mit kleinem Teilchendurchmesser
vorliegt. Er hat auch überlegene
Eigenschaften hinsichtlich der Färbungsfähigkeit.
Jedoch ist der Ruß hinsichtlich
der Handhabungseigenschaften und der Betriebsfähigkeit schlechter, da er ein
Massenpulver darstellt, das eine Schüttdichte von 0,1 g/cm3 hat. Ruß ist auch durch die International
Agency for Research on Cancer in die Gruppe 2B (für den Menschen
möglicherweise
karzinogen) eingestuft worden. Auch ist auf Probleme hinsichtlich
der Sicherheit und auf Gesundheitsgefahren hingewiesen worden.
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Andererseits
hat schwarzes Eisenoxid (Magnetit) in Pulverform Aggregationseigenschaften,
da das Fe3O4 magnetisch
ist und es kann weiterhin mit anderen Tonermaterialien nur schwierig
vermengt werden. Das Magnetit wird weiterhin bei etwa 150°C in braunes
Fe2O3 umgewandelt
und hat eine schlechtere Hitzebeständigkeit.
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Die
charakteristischen Eigenschaften, die für ein schwarzes Farbmittel
benötigt
werden, das in Tonern für
die elektrostatische Bildentwicklung verwendet wird, schließen z.B.
die Färbungsfähigkeit,
die Sicherheit, die Handhabungseigenschaften während der Herstellung, die
Hitzebeständigkeit
und die elektrischen charakteristischen Eigenschaften ein, die einen
Einfluss auf die Entwicklungseigenschaften ausüben. Die elektrischen charakteristischen
Eigenschaften sind unter den für
das Farbmittel erforderlichen Eigenschaften von Wichtigkeit. Die
elektrischen charakteristischen Eigenschaften können in Ladungscharakteristiken
aufgeteilt werden, nämlich
in die Fähigkeit,
die Ladungen über
einen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten, die Gleichförmigkeit
der Ladung (die Verteilung der Ladungsmenge) und die Ladungsumgebungsstabilität. Verschiedene Faktoren
können
einen Einfluss auf diese elektrischen charakteristischen Eigenschaften
ausüben
und Beispiele hierfür
schließen
die Dispergierbarkeit, den elektrischen Widerstand und die physikalischen
Oberflächeneigenschaften
des physikalischen Farbmittels ein. Wenn das Farbmittel schlechte
elektrische charakteristische Eigenschaften hat, dann wird die Ladungsmenge
jedes der Tonerteilchen ungleichförmig und die Verteilung der Ladungsmenge
wird verbreitert. Auch erhöhen
die Verhältniszahl
der Anzahl der Teilchen mit Ladungen von entgegen gesetzter Polarität und der
Anzahl der ungenügend
geladenen Teilchen die Ursache für
eine Dispergierung des Toners in der Vorrichtung während der
Entwicklung und ein Fogging, wenn der Toner an dem Nicht-Bildteil
des Ausdrucks haftet. Schließlich
ist es wahrscheinlich, dass der resultierende Toner eine schlechte
Dauerhaftigkeit hat, d.h. dass die Bilddichte und -auflösung nach
ausgedehntem Gebrauch oder nach dem Ausdrucken einer großen Anzahl
von Blättern
variieren.
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Es
sind schon verschiedene Materialien bis jetzt untersucht worden,
um die Nachteile von Ruß und schwarzem
Eisenoxid (Magnetit) zu überwinden
und um neue Materialien zu entwickeln, die diese ersetzen können. Als
solche schlägt
die ungeprüfte
japanische Patentanmeldung, Erste Publikation Nr. Hei 3-2276 ein Pulver
aus schwarzen Teilchen, hergestellt aus polykristallinen Teilchen,
umfassend Fe2TiO5 und
eine feste Lösung
von Fe2O3-FeTiO3, vor. Diese Druckschrift beschreibt auch
eine Technik, betreffend die Verwendung eines entsprechenden Toners.
Eine Aufgabe der in dieser Publikation beschriebenen Erfindung besteht
darin, ein schwarzes Farbmittel zur Verfügung zu stellen, das sicher
und unschädlich
ist, und das auch überlegene Eigenschaften
hinsichtlich der Betriebsfähigkeit
und der Hitzebeständigkeit
hat. Jedoch liefert das schwarze Farbmittel nicht diejenigen elektrischen
charakteristischen Eigenschaften eines Toners, in dem ein Pulver
aus schwarzen Teilchen verwendet worden ist. Auch hat das schwarze
Farbmittel nicht die genügende
Schwärze zur
Verwendung als schwarzes Farbmittel, so dass eine große Menge
des Pulvers aus den schwarzen Teilchen dazu eingesetzt werden muss,
um einen genügenden
Schwarzgrad des Toners zu erhalten. Ein solcher Toner hat weiterhin
ein erhöhtes
spezifisches Gewicht und es kann vorkommen, dass eine Dispergierung
des Toners in der Entwicklungsvorrichtung aufgrund des Verrührens mit
einem Träger
in der Entwicklungsvorrichtung oder aufgrund von Zentrifugalkräften, die
während
der Rotation der Entwicklungsbuchse angelegt werden, verursacht
wird.
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Die
nichtgeprüfte
japanische Patentanmeldung, Erste Publikation Nr. 2000-319021, beschreibt
ein Pulver aus schwarzen Teilchen, umfassend Eisenoxid(Magnetit)-Teilchen
und eine Titankomponente in einer Menge von 0,3 bis 3,5 Gew.-%, ausgedrückt als
Titanatome, und einen Toner, bei dem ein solches Pulver verwendet
worden ist. Weiterhin beschreibt die nichtgeprüfte japanische Patentanmeldung,
Erste Publikation Nr. Hei 8-34617, ein Pulver aus schwar zem magnetischem
Eisenoxid, umfassend Eisenoxid(Magnetit)-Teilchen und eine Titankomponente in
einer Menge von 0,5 bis 10,0 Gew.-%, ausgedrückt als Titanatome, und einen Toner,
bei dem ein solches Pulver verwendet wurde. Jedoch kann das Eisenoxid
(Magnetit) die Ladungen des Toners nicht in genügendem Ausmaß aufrechterhalten,
weil es leitfähig
ist, und es kann sein, dass eine Aggregation zwischen den Teilchen
bewirkt wird, da diese magnetisch sind. Es ist daher schwierig,
einen schwarzen Toner mit genügender
Farbfestigkeit zu erhalten.
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Wie
oben bereits zum Ausdruck gebracht wurde, beschreibt der Stand der
Technik keine Technik, die dazu imstande ist, die Nachteile von
Ruß und
schwarzem Eisenoxid (Magnetit) zu überwinden. Der Stand der Technik
beschreibt auch keinen Toner, in dem ein neues schwarzes Farbmittel
verwendet worden ist, das dazu imstande ist, dem Toner in genügendem Ausmaß elektrische
Charakteristiken zu verleihen.
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KURZE ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts
der oben beschriebenen Umstände
ist die vorliegende Erfindung vervollständigt worden. Eine Aufgabe
der Erfindung ist es, einen Toner für die elektrostatische Entwicklung
von Bildern zur Verfügung zu
stellen, in dem ein schwarzes Farbmittel verwendet worden ist, das
von toxischen Substanzen frei ist, und der selbst nach ausgedehntem
Gebrauch oder nach dem Ausdrucken einer großen Anzahl von Blättern ein stabiles
Ladungsverhalten zeigt. Es soll weiterhin möglich gemacht werden, gedruckte
Bilder mit genügender Bilddichte
zur Verfügung
zu stellen, ohne dass eine Dispergierung des Toners, ein Fogging
und Schwankungen der Bilddichte hervorgerufen werden.
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Die
benannten Erfinder haben intensive Untersuchungen durchgeführt und
gefunden, dass die obigen Aufgaben dadurch gelöst werden können, dass ein Toner eingesetzt wird,
indem feine Teilchen verwendet worden sind, die dadurch erhalten
worden sind, dass die Oberfläche
von Teilchen von Titandioxid mit einem komplexen Oxid von Titan
und Eisen beschichtet worden ist. Auf diese Weise ist die vorliegende
Erfindung vervollständigt
worden.
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Die
vorliegende Erfindung stellt einen Toner für die elektrostatische Entwicklung
von Bildern zur Verfügung,
der ein Bindemittelharz und ein Farbmittel umfasst, wobei das Farbmittel
aus schwarzen feinen Teilchen hergestellt worden ist, die dadurch
erhalten worden sind, dass die Oberfläche von Titandioxidteilchen
mit einem komplexen Oxid von Titan und Eisen beschichtet worden
ist.
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Die
in dem erfindungsgemäßen Toner
für die
elektrostatische Entwicklung von Bildern verwendeten schwarzen feinen
Teilchen sind feine Teilchen, die dadurch erhalten worden sind,
dass die Oberfläche
von Titandioxidteilchen mit einer Schicht, enthaltend ein komplexes
Oxid von Titan und Eisen, beschichtet worden ist. Daher handelt
es sich bei diesen Teilchen, im Gegensatz zu solchen aus Magnetit,
um feine Teilchen mit niedrigem Magnetismus. Sie können daher
in einem Bindemittelharz aufgrund von geringen Aggregationseigenschaften
zwischen den Teilchen gleichförmig
dispergiert werden. Auch ist das komplexe Oxid von Titan und Eisen
ein schwarzes Oxid und die schwarzen feinen Teilchen sind Teilchen,
die eine gute Dispergierbarkeit haben. Daher ist ein Toner, in dem
dieses verwendet worden ist, ein Toner mit einer ausgezeichneten
Schwärze. Aufgrund
der ausgezeichneten Dispergierbarkeit sind die feinen schwarzen
Teilchen gleichförmig
in den jeweiligen Tonerteilchen enthalten. Daher verschwindet die
Ungleichförmigkeit
der Ladungsmenge zwischen den Tonerteilchen, wodurch es möglich gemacht
wird, die Anzahl der ungenügend
geladenen Teilchen zu verringern. Weiterhin enthalten die schwarzen
feinen Teilchen, die in dem erfindungsgemäßen Toner für die elektrostatische Entwicklung
von Bildern verwendet worden sind, als Kern Titanoxid mit einem
spezifischen Gewicht, das kleiner ist als dasjenige des komplexen
Oxids von Titan und Eisen und Magnetit. Daher wird das tatsächliche
spezifische Gewicht des erfindungsgemäßen Toners kleiner als dasjenige
eines Toners, in dem Magnetit oder ein Komplex von Titan und Eisen
in Form einer einfachen Substanz verwendet worden ist. Es ist daher so,
dass selbst dann, wenn der Toner auf einen rotierenden Körper übertragen
wird, z.B. auf ein Rührelement, oder
die Entwicklungsbuchse in einer Entwicklungsvorrichtung, eine Dispergierung
des Toners, die von Zentrifugalkräften herrührt, in erheblichem Ausmaß verringert
werden kann.
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Der
erfindungsgemäße Toner
für die
elektrostatische Entwicklung von Bildern, in dem schwarze feine Teilchen,
erhalten durch Beschichten der Oberfläche von Titandioxidteilchen
mit einem komplexen Oxid von Titan und Eisen, verwendet worden sind,
zeigt ein stabiles Ladungsverhalten selbst nach ausgedehntem Verbrauch
oder nach dem Ausdrucken einer großen Anzahl von Blättern. Es
wird daher ermöglicht,
ein Drucken durchzuführen,
ohne dass eine Dispergierung des Toners, ein Fogging oder Schwankungen
der Bilddichte hervorgerufen werden.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Nunmehr
wird die vorliegende Erfindung im Detail beschrieben. Das erfindungsgemäß verwendete Farbmittel
ist aus schwarzen feinen Teilchen hergestellt worden, die dadurch
erhalten worden sind, dass die Oberflächen von Titandioxid(TiO2) teilchen mit einem komplexen Oxid von
Titan und Eisen beschichtet worden ist. Mit dieser Zusammensetzung
stellt das erfindungsgemäß verwendete
Farbmittel ein Farbmittel mit einem hohen Schwärzegrad dar. Das komplexe Oxid
von Titan und Eisen schließt
Oxide mit verschiedenen Zusammensetzungen ein. Spezielle Beispiele
hierfür
schließen
FeTiO3, Fe2TiO4 und Fe2TiO5 ein. Unter diesen ist das erfin dungsgemäß verwendete
Farbmittel vorzugsweise ein komplexes Oxid mit einer Spinell-Struktur,
das durch Fe2TiO4 angegeben
wird (Eisen-Titan-Spinell).
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Da
der Farbton in Abhängigkeit
von dem Teilchendurchmesser variiert, hat das erfindungsgemäß verwendete
schwarze Farbmittel vorzugsweise einen Primärteilchendurchmesser im Bereich
von 0,05 bis 0,4 μm, mehr
bevorzugt von 0,1 bis 0,4 μm,
und besonders bevorzugt von 0,15 bis 0,3 μm. Der Teilchendurchmesser des
Titanoxids als Kern des Farbmittels liegt vorzugsweise in einem
Bereich von 0,02 bis 0,38 μm,
mehr bevorzugt 0,08 bis 0,38 μm,
und besonders bevorzugt 0, 12 bis 0, 28 μm. Die Gestalt des schwarzen
Farbmittels kann kugelförmig,
nadelartig oder amorph sein. Im Hinblick auf die Fließfähigkeit
ist sie vorzugsweise kugelförmig.
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Der
Farbton des erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittels variiert entsprechend dem Verhältnis von
Titanatomen zu Eisenatomen in den Teilchen. Bei Verwendung als schwarzes
Pigment liegt das Gewichtsverhältnis
von Ti:Fe vorzugsweise in einem Bereich von 30:70 bis 70:30, mehr
bevorzugt 45:55 bis 55:45, und noch mehr bevorzugt 48:52 bis 52:48.
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Der
bevorzugte Bereich der Werte der physikalischen Eigenschaften des
erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittels wird nunmehr beschrieben. Die spezifische
Oberfläche,
gemessen durch die BET-Methode, liegt vorzugsweise im Bereich von
1, 5 bis 20 m2/g und mehr bevorzugt im Bereich
von 3 bis 10 m2/g. Der pH-wert liegt vorzugsweise
im Bereich von 5,5 bis 8,5 und mehr bevorzugt von 6 bis 8. Die Ölabsorptionsmenge
liegt vorzugsweise im Bereich von 20 bis 40 g/100 g und der Feuchtigkeitsgehalt
beträgt
vorzugsweise 0,5 Gew.-% oder weniger. Die Schüttdichte liegt vorzugsweise
im Bereich von 0, 3 bis 0, 6 g/ml und mehr bevorzugt 0,35 bis 0,55
g/ml.
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Aufgrund
des niedrigen Magnetismus ist das erfindungsgemäß verwendete schwarze Farbmittel
zur Verwendung als Farbmittel für
nicht-magnetische Toner geeignet. Bei Verwendung in einem nicht-magnetischen
Toner ist es so, dass, je niedriger die magnetischen Charakteristiken
sind, desto besser das Produkt ist. Beispielsweise beträgt der Hc-Wert
(die Koerzitivkraft) vorzugsweise 40 kA/m oder weniger, der σs-Wert (Sättigungsmagnetisierung)
beträgt
vorzugsweise 20 Am2/kg oder weniger und
der σr-Wert
(Restmagnetisierung) beträgt
vorzugsweise 10 Am2/kg oder weniger. Die
magnetischen Charakteristiken werden mittels eines vibrierenden
Probekörper-Magnetometers
VSM, hergestellt von der Firma Riken Denshi Hambai K.K., (angelegtes magnetisches
Feld: 397,9 kA/m) bestimmt.
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Weitere
Bedingungen für
die Messung durch das VSM sind wie folgt.
- Innenvolumen der
Zellen für
den Probekörper:
56,55 mm3
- Gewicht des Probekörpers:
85,0 bis 96,1 mg
- Packdichte des Probekörpers:
1,50 bis 1,70 g/cm3
- Messtemperatur: 22,5 ± 2,5°C
- Messfeuchtigkeit: 50 ± 10%
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Das
erfindungsgemäß verwendete
Farbmittel muss einen hohen Grad der Schwärze haben und der Wert für L* in
dem L*a*b*-Farb-Spezifizierungssystem
(nämlich
einem in der JIS-Norm Z 8729 definierten Farb-Spezifizierungssystem,
wobei L* die Helligkeit angibt und a* und b* die Chromatizität angeben)
beträgt vorzugsweise
25 oder weniger und mehr bevorzugt 20 oder weniger. Obgleich die
Werte für
a* und b* vorzugsweise näher
an dem Wert 0 liegen, liegen sie in der Praxis in einem Bereich
von –3
bis 3.
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Die
Werte für
L*, a* und b* des Farbmittels werden nach der folgenden Methode
gemessen.
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3
g Farbmittel werden in eine Zelle für das Pulver eines Farb-Differenz-Messgeräts (SE-2000,
hergestellt von der Firma Nippon Denshoku Kogyo Co., Ltd.) eingegeben.
Nach fünfmaligem
Herabfallenlassen aus einer Höhe
von 5 cm wird die Chromatizität
durch das Reflexionsverfahren gemessen.
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Die
optische Reflexion als ein schwarzes Farbmittel beträgt vorzugsweise
8% oder weniger und mehr bevorzugt 6% oder weniger, innerhalb des
gesamten Wellenlängenbereichs
des Lichts. wenn die Reflexion innerhalb eines speziellen Bereichs
der Wellenlänge
zunimmt, dann tritt eine Abweichung des Farbtons auf. Durch einen
Vergleich der Reflexion jeder Wellenlänge wird, wenn die Differenz
zwischen dem maximalen Wert und dem minimalen Wert der Reflexion
3% oder weniger ist, die Abweichung des Farbtons verringert, was
bevorzugt wird.
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Wenn
ein Drucken unter Verwendung des erfindungsgemäßen Toners für die elektrostatische
Bildentwicklung durchgeführt
wird, dann werden die Druckbedingungen vorzugsweise so eingestellt,
dass die durch das Farb-Differenz-Messgerät (SE-2000, hergestellt von
der Firma Nippon Denshoku Kogyo Co., Ltd.) gemessenen Werte wie
folgt sind: L* ist 35 oder weniger, a* liegt im Bereich von –3 bis 3
und b* liegt im Bereich von –3
bis 3.
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Ein
im Handel erhältliches
Produkt eines schwarzen Farbmittels mit den oben beschriebenen physikalischen
Eigenschaften ist z.B. das Produkt ETB-100 (hergestellt von der
Firma TITAN KOGYO KABUSHIKI KAISHA), das vorzugsweise erfindungsgemäß als schwarzes
Farbmittel zum Einsatz kommt.
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Die
Menge des erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittels liegt vorzugsweise im Bereich von 3 bis 18
Gew.-Teilen und
besonders bevorzugt von 5 bis 15 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile
des Toners. Wenn die Menge 18 Gew.-Teile oder weniger beträgt, dann
kann das tatsächliche
spezifische Gewicht des Toners verringert werden und es ist weniger
wahrscheinlich, dass während
des Entwickelns eine Dispergierung des Toners auftritt, was bevorzugt
wird.
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Das
tatsächliche
spezifische Gewicht des Toners für
die elektrostatische Bildentwicklung gemäß der vorliegenden Erfindung
beträgt
vorzugsweise 1,50 oder weniger und mehr bevorzugt 0,70 bis 1,45.
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Das
tatsächliche
spezifische Gewicht des Toners ist ein wert, der durch ein Luft-relatives
Hydrometer für
das spezifische Gewicht, Modell 930 (hergestellt von der Firma Beckmann
Co.) gemessen wird. Bei der Messung wird nach dem genauen Abwiegen
von etwa 5 g einer Probe über
vier Dezimalstellen das tatsächliche
Volumen bei den Bedingungen von 2 atm bestimmt, wobei das Messgerät verwendet
wird. Dann wird das tatsächliche
spezifische Gewicht dadurch bestimmt, dass das Gewicht der Probe
durch das tatsächliche
Volumen dividiert wird.
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Erfindungsgemäß wird das
oben beschriebene schwarze Farbmittel verwendet und es können herkömmlicherweise
bekannte Farbmittel eingesetzt werden zum Zwecke der Kontrolle des
Farbtons. Beispiele für
schwarze Farbmittel schließen
Ruße,
die aufgrund ihres Herstellungsverfahrens differenziert werden können, wie
beispielsweise Ofenruß,
Kanalruß,
Acetylenruß,
thermischer Ruß und
Lampenruß;
Eisenoxidpigmente, wie C.I. Pigmentschwarz 11; Anilinschwarz; und
Phthalocyaninpigmente, wie Cyaninschwarz BX, ein. Das schwarze Farbmittel,
das dadurch erhalten worden ist, dass die Oberfläche der Titanoxidteilchen mit
einem Verbundoxid von Titan und Eisen beschichtet worden ist und
das erfindungsgemäß zum Einsatz
kommt, ist dadurch charakterisiert, dass es von toxischen Substanzen
frei ist, und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Toner für
die elektrostatische Bildentwicklung zur Verfügung zu stellen, der von toxischen Substanzen
frei ist. Daher ist es bei der Verwendung in Kombination mit Ruß erforderlich,
in genügendem
Ausmaß den
Gehalt an toxischen Substanzen und die Menge von Ruß, die in
Kombination mit dem erfindungsgemäß verwendeten schwarzen Farbmittel
eingesetzt wird, zu berücksichtigen.
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Beispiele
für blaue
Farbmittel schließen
C.I. Pigmentblau 15-3 vom Phthalocyanin-Typ und C.I. Pigmentblau
60 von Indanthron-Typ ein; Beispiele für rote Farbmittel schließen C.I.
Pigmentrot 122 vom Chinacridon-Typ, C.I. Pigmentrot 22 vom Azo-Typ,
C.I. Pigmentrot 48:1, C.I. Pigmentrot 48:3 und C.I. Pigmentrot 57:1 ein;
gelbe Farbmittel schließen
C.I. Pigmentgelb 12 vom Azo-Typ, C.I. Pigmentgelb 13, C.I. Pigmentgelb
14, C.I. Pigmentgelb 17, C.I. Pigmentgelb 97, C.I. Pigmentgelb 155,
C.I. Pigmentgelb 110 vom Isoindolinon-Typ, C.I. Pigmentgelb 151
vom Benzimidazolon-Typ, C.I. Pigmentgelb 154 und C.I. Pigmentgelb
180 ein.
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Erfindungsgemäß kann ein
bekanntes Ladungskontrollmittel eingesetzt werden, wenn es erforderlich ist.
Beispiele für
positive Ladungskontrollmittel schließen Nigrosin-Farbstoffe, modifizierte
Nigrosin-Farbstoffe, Triphenylmethan-Farbstoffe, quaternäre Ammoniumsalze und Harze,
die quaternäre
Ammoniumgruppen und/oder Aminogruppen aufweisen, ein. Beispiele
für negative
Ladungskontrollmittel schließen
Trimethylethan-Farbstoffe, Metallsalze oder Komplexe der Salicylsäure, Metallsalze
oder Komplexe der Benzylsäure, Kupferphthalocyanin,
Perylen, Chinacridon, Metallsalze oder Komplexe von Azoverbindungen,
Phenolkondensate vom Calixaren-Typ, cyclische Polysaccharide und
Harze, die Carboxylgruppen und/oder Sulfonylgruppen aufweisen, ein.
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Beispiele
für bevorzugte
positive Ladungskontrollmittel, die erfindungsgemäß verwendet
werden können,
schließen
Nigrosin-Farbstoffe, wie „NIGROSINE
BASE EX", „OIL BLACK BS", „BONTRON
N-01" und „BONTRON
N-07" (hergestellt
von der Firma Orient Chemical); modifizierte Nigrosin-Farbstoffe,
wie „BONTRON
N-04" und „BONTRON
N-21" (hergestellt
von der Firma Orient Chemical); und „CHUO-3" (hergestellt von der Firma CHUO GOUSEI
KAGAKU CO., LTD.) ein. Beispiele für Trimethylethan-Farbstoffe
schließen „OIL BLUE" (hergestellt von
der Firma Orient Chemical) und „COPY BLUE PR" (hergestellt von
der Firma Clariant Corp.) ein.
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In
dem erfindungsgemäßen Toner
für die
elektrostatische Bildentwicklung können auch quaternäre Ammoniumsalzverbindungen
eingesetzt werden. Beispiele für
quaternäre
Ammoniumsalzverbindungen schließen
Verbindungen ein, die durch die folgenden Formeln 1 bis 3 angegeben
werden.
(Formel
1) worin R
1, R
2 und
R
3 jeweils unabhängig voneinander für eine Alkylgruppe
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen stehen.
(Formel
2) worin R
1, R
2,
R
3 und R
4 jeweils
unabhängig
voneinander für
ein Wasserstoffatom, eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 22
Kohlenstoffatomen, eine nicht-substituierte oder substituierte aromatische
Gruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Aralkylgruppe mit
7 bis 20 Kohlenstoffatomen stehen, und A
- für ein Molybdat-Anion
oder ein Wolfram-Anion oder ein Anion einer Heteropolysäure mit
einem Molybdän-
oder Wolframatom steht.
(Formel
3) worin m eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist; n eine
ganze Zahl von 0 bis 2 ist; X und Z den Wert 1 oder 2 haben, Y den
Wert 0 oder 1 hat; Y = 1 und Z = 1, wenn X = 1; Y = 0 und Z = 2,
wenn X = 2; M für
ein Wasserstoffatom oder ein Ion eines einwertigen Metalls steht;
R
1, R
2, R
3 und R
4 jeweils
für ein
Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte gesättigte oder
ungesättigte
Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Oxyethylgruppe,
angegeben durch die Formel (-CH
2CH
2O)
p-R, mit der Maßgabe, dass
R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Acylgruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen bedeutet, und p eine ganze Zahl von 1 bis 10
ist, eine monocyclische oder polycyclische aliphatische Gruppe mit
5 bis 12 Kohlenstoffatomen oder eine monocyclische oder polycyclische
aromatische Gruppe stehen; R
5 bis R
12 für
ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte gesättigte oder
ungesättigte
Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxylgruppe mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Polyoxyalkylengruppe, angegeben
durch die Formel [(-C
qH
2q-O)
r-R (mit der Maßgabe, dass R ein Wasserstoffatom
oder eine Alkyl- oder Acylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet;
q eine ganze Zahl von 2 bis 5 bedeutet; und r eine ganze Zahl von
1 bis 10 bedeutet)] stehen.
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Spezieller
ausgedrückt
werden die folgenden Verbindungen angegeben.
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Beispiele
für bevorzugte
negative Ladungskontrollmittel, die erfindungsgemäß verwendet
werden können,
schließen
Metallkomplexe von Azoverbindungen, Metallkomplexe der Salicylsäure, Metallkomplexe
der Benzilsäure
und Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel 4
(Formel
4) worin R
1 für eine Alkylgruppe,
eine Alkenylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Arylgruppe, die einen
Substituenten haben kann, eine Aminogruppe, die einen Substituenten
haben kann, eine Hydroxylgruppe, eine Carboxylgruppe, ein Halogenatom
oder ein Wasserstoffatom steht; R
2 für ein Wasserstoffatom
oder eine Alkylgruppe steht; m eine ganze Zahl von 1 bis 20 bedeutet;
n eine ganze Zahl von 0 bis 20 bedeutet; p eine ganze Zahl von 0
bis 4 bedeutet; r eine ganze Zahl von 1 bis 20 bedeutet; und s eine
ganze Zahl von 0 bis 20 bedeutet, ein.
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Spezielle
Beispiele für
die Verbindungen, die durch die Formel 4 angegeben werden, umfassen
die folgende Verbindung (4-1)
Verbindung
(4-1)
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Der
Metallkomplex der Benzilsäure,
der vorzugsweise gemäß der Erfindung
verwendet werden kann, ist eine Verbindung, die durch die folgende
Formel 5 angegeben wird:
(Formel
5) worin R
1 und R
4 ein
Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder einen substituierten oder
nicht-substituierten aromatischen Ring (auch mit Einschluss eines
kondensierten Rings) bedeuten; R
2 und R
3 einen substituierten oder nichtsubstituierten
aromatischen Ring (auch mit Einschluss eines kondensierten Rings)
bedeuten; M für ein
dreiwertiges Metall, ausgewählt
aus B, Al, Fe, Ti, Co und Cr, steht; und X
+ für ein Kation
steht.
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Ein
spezielles Beispiel für
die Verbindung der Formel 5 ist die folgende Verbindung (5-1).
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Beispiele
für Metallkomplexe
von Azoverbindungen, die vorzugsweise erfindungsgemäß zum Einsatz kommen
können,
schließen
die folgenden Verbindungen (6-1) bis (6-3) ein.
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Das
Kation in der Verbindung (6-3) ist NH4 +, H+, Na+, K+ oder ein Gemisch
davon.
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Erfindungsgemäß werden
ein oder mehrere der oben beschriebenen Ladungskontrollmittel eingesetzt.
Unter diesen Ladungskontrollmitteln wird vorzugsweise ein schwarzes
Ladungskontrollmittel eingesetzt. Beispiele für schwarze positive Ladungskontrollmittel
schließen
Nigrosin-Farbstoffe, modifizierte Nigrosin-Farbstoffe und Triphenylmethan-Farbstoffe
ein. Unter diesen Farbstoffen werden modifizierte Nigrosin-Farbstoffe,
die mit Kollophonium oder Maleinsäure modifiziert worden sind,
besonders bevorzugt eingesetzt, um die Dispergierbarkeit in dem
Harz zu verbessern, weil in diesem Fall der Verhältnisanteil der Anzahl von
Teilchen mit Ladungen von entgegen gesetzter Polarität und der
Anzahl von ungenügend
geladenen Teilchen abnimmt und auf diese Weise eine Verunreinigung
und eine Dispergierung des Toners verringert werden, was zu einer
guten Bildqualität
führt.
Beispiele für
schwarze negative Ladungskontrollmittel schließen Metallsalze oder Komplexe
der obigen Azoverbindungen ein. Bei Verwendung dieser schwarzen
Ladungskontrollmittel in Kombination mit dem erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittel kann die Schwärze des erfindungsgemäßen Toners
für die
elektrosta tische Bildentwicklung erhöht werden. Die Verwendung des schwarzen
Ladungskontrollmittels kann die Menge des erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittels verringern. Als Ergebnis kann das tatsächliche
spezifische Gewicht des Toners verringert werden und eine Dispergierung
des Toners kann verhindert werden. Bei Verwendung des schwarzen
Ladungskontrollmittels liegt die Menge des erfindungsgemäß verwendeten
schwarzen Farbmittels vorzugsweise im Bereich von 3 bis 12 Gew.-Teilen,
und mehr bevorzugt 5 bis 9 Gew.-Teilen,
bezogen auf 100 Gew.-Teile Toner.
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Die
oben genannten Ladungskontrollmittel können entweder einzeln oder
in Kombination eingesetzt werden, jedoch werden sie vorzugsweise
in Kombination mit einer oder mehreren Verbindungen, ausgewählt aus
Nigrosin-Farbstoffen, modifizierten Nigrosin-Farbstoffen und Triphenylmethan-Farbstoffen,
und Verbindungen mit einer quaternären Ammoniumsalzstruktur eingesetzt.
Als Verbindung mit einer quaternären
Ammoniumsalzstruktur werden vorzugsweise Verbindungen, angegeben
durch die Formeln 1 bis 3, eingesetzt.
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Wenn
das Bindemittelharz das Ladungskontrollmittel in einer Menge im
Bereich von 0,3 bis 15 Gew.-Teilen und vorzugsweise von 0,5 bis
5 Gew.-Teilen, bezogen auf das Bindemittelharz, enthält, dann
kann eine gute Aufladbarkeit erhalten werden.
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Das
Bindemittelharz kann in dem erfindungsgemäßen Toner für die elektrostatische Bildentwicklung ohne
irgendwelche Beschränkungen
eingesetzt werden, solange wie die Ziele der vorliegenden Erfindung nicht
beeinträchtigt
werden. Spezielle Beispiele hierfür schließen Vinylcopolymerharze, wie
Polystyrolharze, Styrol-(meth)acrylatester-Copolymerharze oder Styrol-konjugierte
Dien-Copolymerharze, Polyesterharze, Epoxyharze, Butyralharze, Xylolharze,
Cumaron-Inden-Harze
und Hybridharze wie Kombinationen der obigen Harze ein. Unter diesen
Harzen werden Vinylcopolymerharze, Polyesterharze und Epoxyharze
bevorzugt, und Polyesterharze werden besonders bevorzugt aufgrund
ihrer guten Ausgewogenheit zwischen den Fixierungseigenschaften,
Anti-Offset-Eigenschaften und der Transparenz.
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Das
Polyesterharz, das erfindungsgemäß bevorzugt
eingesetzt wird, wird durch eine Dehydratisierungskondensation von:
- (A) einer zweibasischen oder einer höheren mehrbasischen
Säure,
eines Säureanhydrids
davon oder eines Niedrigalkylesters der zweibasischen oder höheren mehrbasischen
Säure und
- (B) einem zweiwertigen oder höheren mehrwertigen Alkohol
durch ein herkömmliches
Verfahren erhalten.
-
Beispiele
für die
zweiwertige oder mehrwertige mehrbasische Säure oder das entsprechende
Anhydrid schließen
Dicarbonsäuren
oder Säureanhydride
oder Derivate davon, wie Phthalsäureanhydrid,
Terephthalsäure,
Isophthalsäure,
Orthophthalsäure,
Naphthalindicarbonsäure,
Adipinsäure,
Maleinsäure,
Maleinsäureanhydrid,
Fumarsäure,
Itaconsäure,
Citraconsäure,
Hexahydrophthalsäureanhydrid,
Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Cyclohexandicarbonsäure,
Bernsteinsäure,
Malonsäure,
Glutarsäure,
Azelainsäure
und Sebacinsäure
ein. Beispiele für
dreiwertige oder höhere
mehrwertige mehrbasische Säure
und/oder Säureanhydride schließen Trimellitsäure, Trimellitsäureanhydrid,
Pyromellitsäure
und Pyromellitsäureanhydrid
ein. Beispiele für
die Niedrigalkylester der zweiwertigen oder mehrwertigen mehrbasischen
Säure schließen solche
ein, bei denen der Alkylrest vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome
und mehr bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome hat. Der Niedrigalkylester
kann durch Transveresterung der zweiwertigen oder mehrwertigen mehrbasischen
Säure oder
eines Anhydrids davon mit einem niederen Alkohol erhalten werden.
Terephthalsäure,
Isophthalsäure, Orthophthalsäure, Naphthalindicarbonsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid
und Fumarsäure
werden unter den mehrbasischen Säuren
bevorzugt.
-
Beispiele
für die
zweiwertigen oder höheren
mehrwertigen Alkohole schließen
die folgenden Verbindungen ein.
-
Beispiele
für die
zweiwertigen aliphatischen Alkohole schließen ein:
- (a)
Ethylenglykol, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Tripropylenglykol,
Butandiol, Pentandiol, Hexandiol, Neopentylglykol, Cyclohexandimethanol,
Ethylenoxid-Propylenoxid-Randomcopolymerdiol
und Ethylenoxid-Tetrahydrofuran-Copolymerdiol.
Beispiele für die zweiwertigen
aromatischen Diole schließen
die folgenden Verbindungen (b), wie Alkylenoxide von Bisphenol A,
ein:
- (b) Polyoxyethylen-(2.2)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan, Polyoxyethylen-(2.0)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan,
Polyoxypropylen-(2.0)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan, Polyoxypropylen-(2.2)-polyoxyethylen-(2.0)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan,
Polyoxypropylen-(6)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan, Polyoxypropylen-(2.2)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan,
Polyoxypropylen-(2.4)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan, Polyoxypropylen-(3.3)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan
und Derivate davon.
-
Beispiele
für die
dreiwertigen oder höheren
mehrwertigen Alkohole schließen
(c) dreiwertige oder mehrwertige Alkohole, wie Sorbit, 1,2,3,6-Hexantetraol,
1,4-Sorbitan, Pentaerythrit, 1,2,4-Butantriol, 1,2,5-Pentantriol,
Glycerin, 2-Methylpropantriol, 2-Methyl-1,2,4-butantriol, Trimethylolethan,
Trimethylolpropan und 1,3,5-Trimethylolbenzol; und Ethylenglykoldiglycidylether,
Hydrochinondiglycidyl ether, N,N-Diglycidylanilin, Glycerintriglycidylether,
Trimethylolpropantriglycidylether, Trimethylolethantriglycidylether,
Pentaerythrittetraglycidylether, Neopentylglykoldiglycidylether,
Bisphenol A-Epoxyharz, Bisphenol F-Epoxyharz, Cresolnovolakepoxyharz, Phenolnovolakepoxyharz,
Polymere oder Copolymere von Vinylverbindungen mit Epoxygruppen,
epoxidierte Resorcin-Aceton-Kondensate, teilweise epoxidiertes Polybutadien
und halbtrockene oder trockene Fettsäureesterepoxyverbindungen ein.
-
Als
erfindungsgemäß verwendetes
Polyesterharz wird vorzugsweise ein Polyesterharz eingesetzt, das
durch die Umsetzung von Reaktanten, umfassend eine zweibasische
Säure,
ein Säureanhydrid
davon oder einen Niedrigalkylester der zweibasischen Säure, und
einen zweiwertigen Fettalkohol erhalten worden ist. Ein vernetztes
oder verzweigtes Polyesterharz, erhalten durch Umsetzung von Reaktanten,
umfassend eine zweibasische Säure,
ein Säureanhydrid
davon oder einen Niedrigalkylester der zweibasischen Säure und einen
zweiwertigen Fettalkohol, sowie die im Zusammenhang mit der Komponente
(c) beschriebene dreiwertige oder höhere mehrbasische Säureverbindung
oder den dreiwertigen oder höheren
Alkohol, wird mehr bevorzugt eingesetzt. Im Fall der Verwendung
der Verbindung (b) als mehrwertiger Alkohol liegt die Menge vorzugsweise
im Bereich von 0 bis 30 Mol-% und mehr bevorzugt 0 bis 10 Mol-%,
bezogen auf die gesamte Alkoholkomponente. Es wird besonders bevorzugt,
dass die Verbindung (b) überhaupt
nicht eingesetzt wird.
-
Das
erfindungsgemäß verwendete
Polyesterharz kann durch eine Dehydratisierungskondensationsreaktion
oder eine Transveresterungsreaktion der obigen Ausgangsmaterialkomponenten
in Gegenwart eines Katalysators erhalten werden. Die Reaktionstemperatur
und die Reaktionszeit sind keinen besonderen Beschränkungen
unterworfen, betragen aber üblicherweise
150 bis 300°C
und 2 bis 24 Stunden. Beispiele für den bei der Reaktion verwendeten
Katalysator schließen Zinkoxid,
Zinn(II)-oxid, Dibutylzinnoxid und Dibutylzinndilaurat ein. Das
Mischverhältnis
(molares Verhältnis)
der mehrbasischen Säureverbindung
zu der Diolverbindung beträgt
vorzugsweise 8/10 bis 10/8 und besonders bevorzugt 9/10 bis 10/9.
Wenn die zweiwertige mehrbasische Säureverbindung mit der Diolkomponente
umgesetzt wird, dann kann ein geradkettiges Polyesterharz erhalten
werden. Wenn die zweiwertige, dreiwertige oder mehrwertige mehrbasische
Säureverbindung mit
dem mehrwertigen Alkohol umgesetzt wird, dann kann ein verzweigtes
oder Netzwerk-Polyesterharz erhalten werden. Diese so erhaltenen
Polyesterharze können
entweder allein eingesetzt werden oder sie können in Kombination mit einer
Vielzahl von Polyesterharzen eingesetzt werden, so dass die gewünschten
Eigenschaften erhalten werden können.
-
Bei
Verwendung des Polyesterharzes als Bindemittelharz des erfindungsgemäßen Toners
für die
elektrostatische Bildentwicklung ist der am meisten bevorzugte Polyester
ein geradkettiges Polyesterharz, das dadurch erhalten worden ist,
dass eine zweibasische Säure,
ein Säureanhydrid
oder ein Niedrigalkylester der zweibasischen oder höheren mehrbasischen
Säure mit
einem zweiwertigen aliphatischen Alkohol umgesetzt wird, ohne dass
die Verbindung (b) als mehrwertige Alkoholkomponente eingesetzt
wird, die in Kombination mit einem vernetzten Polyesterharz verwendet
worden ist, das dadurch erhalten worden ist, dass eine zweibasische
Säure,
ein Säureanhydrid
davon oder ein Niedrigalkylester der zweibasischen oder höheren mehrbasischen
Säure mit
einem zweibasischen aliphatischen Alkohol und einem Epoxyharz ohne
Verwendung der Verbindung (b) als mehrwertige Alkoholkomponente
umgesetzt worden ist. Der Toner, der dadurch erhalten worden ist,
dass ein solches Harz als Bindemittelharz verwendet worden ist,
hat gute Fixierungseigenschaften bei niedrigen Temperaturen und
er hat auch hinsichtlich der Offset-Eigenschaften bei hohen Temperaturen
ein überlegenes
Verhalten.
-
Der
Erweichungspunkt des Bindemittelharzes, das erfindungsgemäß zum Einsatz
kommt, liegt vorzugsweise im Bereich von 90 bis 180°C, und mehr
bevorzugt 95 bis 160°C.
Wenn der Erweichungspunkt niedriger als 90°C ist, dann kann es sein, dass
bei hohen Temperaturen ein Offset auftritt. Wenn er andererseits höher als
180°C ist,
dann kann es sein, dass die Fixierungseigenschaften bei niedrigen
Temperaturen erniedrigt werden.
-
Der
Erweichungspunkt des erfindungsgemäß verwendeten Harzes wird durch
die Temperatur T1/2 definiert, die mittels eines Kapillarrheometers
vom Typ einer konstanten Ladungsextrusion, nämlich einem Gerät mit der
Bezeichnung Flow Tester CFT-500, hergestellt von der Firma Shimadzu
Corporation, gemessen worden ist. Die Messung mittels des Fließ-Testgeräts erfolgte
bei den Bedingungen einer Querschnittsfläche des Kolbens von 1 cm2, einem Zylinderdruck von 0,98 MPa, einem
Düsenporendurchmesser
von 1 mm, einer Düsenlänge von
1 mm, einer Mess-Anfangs-Temperatur von 50°C, einer Erhitzungsgeschwindigkeit
von 6°C/min und
einem Gewicht des Probekörpers
von 1,5 g.
-
Weiterhin
ist die Glasübergangstemperatur
des Bindemittelharzes vorzugsweise 50°C oder höher und besonders bevorzugt
55°C oder
höher.
Wenn der Tg-Wert 50°C
oder niedriger ist, dann kann es sein, dass ein Blockierungsphänomen (eine
thermische Aggregation) auftritt, wenn der Toner gelagert, transportiert
oder hohen Temperaturen in dem Entwicklungsgerät einer Maschine ausgesetzt
wird. Die hierin verwendete Bezeichnung Glasübergangstemperatur wird durch
eine extrapolierte Glasübergangs-Anfangs-Temperatur
definiert, die durch eine Messung gemäß der JIS-Norm K 7121 erhalten
worden ist. Bei der Messung wurde ein von der Firma Shimadzu Corporation
hergestelltes Gerät
mit der Bezeichnung DSC-60 verwendet.
-
Die
Säurezahl
liegt vorzugsweise im Bereich von 1 bis 30 mg KOH/g und mehr bevorzugt
von 1 bis 20 mg KOH/g. Die Hydroxylzahl liegt vorzugsweise im Bereich
von 10 bis 100 mg KOH/g und mehr bevorzugt von 10 bis 60 mg KOH/g.
Wenn die Säurezahl
und die Hydroxylzahl innerhalb der obigen Bereiche liegen, dann hat
der resultierende Toner eine gute Feuchtigkeitsbeständigkeit,
was zu bevorzugen ist.
-
Das
Trennmittel, das in dem erfindungsgemäßen Toner für die elektrostatische Bildentwicklung
verwendet wird, schließt
verschiedene bekannte Trennmittel ein, z.B. Polyolefinwachse und/oder
modifizierte Polyolefinwachse, wie Polypropylenwachse, Polyethylenwachse,
Polyamidwachse und Fischer-Tropsch-Wachse; sowie Wachse, enthaltend
eine höhere
Fettsäureesterverbindung
und/oder eine aliphatische Alkoholverbindung.
-
Unter
den Wachsen, die eine höhere
Fettsäureesterverbindung
und/oder eine aliphatische Alkoholkomponente enthalten, werden Wachse,
die von Naturprodukten herrühren,
wie Carnaubawachs, Reiswachs, von Schildläusen herrührende Wachse und Montanester-Wachse;
synthetische Esterwachse, wie Tetrabehenatester von Pentaerythrit;
und Alkoholwachse, wie höhere
Alkoholwachse, erhalten durch Oxidation von Fischer-Tropsch-Wachs,
beispielsweise besonders bevorzugt.
-
Das
Trennmittel wird vorzugsweise entsprechend dem in Kombination verwendeten
Bindemittelharz ausgewählt.
Wenn ein Trennmittel, das eine schlechte Dispergierbarkeit gegenüber dem
Bindemittelharz hat, verwendet wird, dann kann es sein, dass das
Trennmittel auf der Oberfläche
der Tonerteilchen freigelegt wird, und es kann sein, dass die Fließfähigkeit
des Toners verringert wird. Während
der Vermahlungsstufe beim Herstellungsprozess des Toners kann es
sein, dass Trennmittel eliminiert wird und dass die Menge des in
dem Toner enthaltenen Trennmittels verringert wird, so dass die
Fixierungs/Offseteigenschaften ernied rigt sein können. Weiterhin ist es möglich, dass
in der Stufe der Entwicklung des Toners das eliminierte Trennmittel
eine Oberflächenverunreinigung
und eine Dispergierung bewirkt, und es kann sein, dass hierdurch
die Bildqualität verschlechtert
wird. Wenn eine Dispergierung des Trennmittels in dem Bindemittelharz
zu stark voranschreitet oder wenn das Trennmittel mit dem Harz verträglich ist,
dann kann es sein, dass die Fixierungs/Offseteigenschaften verschlechtert
werden. Aus diesen Gründen
wird vorzugsweise ein Trennmittel, das sich gut in dem Bindemittelharz
dispergiert, ausgewählt
und der Teilchendurchmesser des in dem Bindemittelharz dispergierten
Trennmittels liegt vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 5 μm und mehr
bevorzugt von 0,1 bis 3 μm.
-
Bezüglich einer
bevorzugten erfindungsgemäß verwendeten
Kombination von Bindemittelharz und Trennmittel wird, wenn ein Polyesterharz
oder ein Epoxyharz als Bindemittelharz eingesetzt wird, ein Wachs, enthaltend
eine höhere
Fettsäureesterverbindung
und/oder eine höhere
aliphatische Alkoholverbindung, als Trennmittel verwendet. Bei Verwendung
eines Vinylcopolymeren als Bindemittelharz werden ein Polyolefinwachs
und/oder ein modifiziertes Polyolefinwachs verwendet.
-
Der
Schmelzpunkt (Tropfpunkt, Erweichungstemperatur) des Trennmittels
liegt vorzugsweise im Bereich von 60 bis 180°C und mehr bevorzugt von 65
bis 170°C.
Wenn der Schmelzpunkt zu niedrig ist, dann kann es sein, dass während der
Lagerung eine Aggregation erfolgt, und es kann sein, dass die Fließfähigkeit des
Toners verringert wird. Wenn andererseits der Schmelzpunkt zu hoch
ist, dann ist es schwierig, den Toner während der Stufe der Bildfixierung
aufzuschmelzen, und es wird kaum ein genügender Trenneffekt erhalten.
-
Da
das Trennmittel an den Beschickungselementen, wie dem Rührflügel und
dem Träger,
haftet, was eine instabile Aufladbarkeit und eine Verschlechterung
der Bildqualität
bewirkt, ist es so, dass im Hinblick auf eine Unterdrückung der
Adhäsion
eine höhere
Härte besser
ist. Die Penetration bei 25°C
beträgt
vorzugsweise 5 oder weniger und besonders bevorzugt 2 oder weniger.
-
Natürliche wachse,
synthetische Esterwachse und Alkoholwachse haben, ausgedrückt als
Katalogzahl, aufgrund der Struktur oder der freien Säure eine
Säurezahl
von etwa 2 bis 40. Aus dem gleichen Grund wie im Falle des Harzes
sind niedrigere Werte besser.
-
Diese
Trennmittel können
entweder allein oder in Kombination eingesetzt werden und gute Fixierungs/Offseteigenschaften
werden dadurch erhalten, dass das Bindemittelharz mit dem Trennmittel
in einer Menge im Bereich von 0,1 bis 15 Gew.-Teilen und vorzugsweise
1 bis 5 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile Bindemittelharz,
vermischt wird. Wenn sein Anteil kleiner als 0,1 Gew.-Teile ist,
dann kann es sein, dass die Anti-Offseteigenschaften verschlechtert
werden. Wenn andererseits sein Anteil größer als 15 Gew.-Teile ist, dann kann
es sein, dass die Fließfähigkeit
des Toners verringert wird. Das Anhaften an den Ladungselementen
kann einen negativen Einfluss auf die Ladungseigenschaften des Toners
ausüben.
-
Der
erfindungsgemäße Toner
für die
elektrostatische Bildentwicklung kann andere Additive, wie Bindemittelharze,
Trennmittel, Mittel zur Ladungskontrolle und Farbmittel, enthalten.
So können
z.B. Metallseifen und Zinkstearat als Schmiermittel eingesetzt werden
und Ceroxid und Siliciumcarbid können
als Schleifmittel eingesetzt werden.
-
Der
erfindungsgemäße Toner
für die
elektrostatische Bildentwicklung kann durch verschiedene Herstellungsverfahren erhalten
werden und er erfordert keine speziellen Herstellungsverfahren.
So ist es z.B. möglich,
diesen Toner dadurch herzustellen, dass man zuerst das Harz, das
Farbmittel und das Mittel zur Ladungskontrolle bei einer Temperatur
oberhalb des Schmelzpunktes des Harzes (oder des Erweichungspunktes)
aufschmilzt und verknetet und das Material dann pulverisiert und
fraktioniert. Genauer gesagt werden das oben beschriebene Harz,
das Farbmittel, das Trennmittel und das Mittel zur Ladungskontrolle
vor dem Schmelzverkneten unter Verwendung eines Henschel-Mischers
vorgemischt. Die Bedingungen des Vermischens sind keinen besonderen
Begrenzungen unterworfen, doch kann das Vermischen in mehreren Stufen durchgeführt werden,
um die gewünschte
Gleichförmigkeit
zu erhalten. Im Voraus kann ein Flash-Verfahren durchgeführt werden,
so dass das Farbmittel und/oder das Mittel zur Ladungskontrolle
gleichförmig
in dem Harz dispergiert ist, oder alternativ können diese Komponenten mit
hohen Konzentrationen mit dem Harz vermischt und verknetet werden,
um einen Grundansatz herzustellen.
-
Das
obige Gemisch wird mittels eines Knetprozesses verknetet, bei dem
zwei Walzen, drei Walzen, eine Druck-Knet-Einrichtung oder ein Doppelschneckenextruder
verwendet werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es ausreichend, wenn das
Farbmittel und dergleichen gleichförmig in dem Harz dispergiert
sind, so dass die Schmelz- und Knetbedingungen keinen besonderen
Begrenzungen unterworfen sind; jedoch liegen diese üblicherweise
im Bereich von 80–180°C und von
30 Sekunden bis 2 Stunden.
-
Erforderlichenfalls
wird das verknetete Gemisch zum Zwecke der Arbeitsverringerung während der Pulverisierungsstufe
und zur Verbesserung der Pulverisierungseffizienz zerkleinert. Die
zum Zerkleinern verwendete Vorrichtung und die hierbei anzuwendenden
Bedingungen sind keinen speziellen Begrenzungen unterworfen, jedoch
wird das geknetete Ge misch im Allgemeinen zu einer Größe von 3
mm mesh oder weniger zerkleinert, wobei eine Rotoplex-Vorrichtung
oder ein Pulverisierungsgerät
zum Einsatz kommt.
-
Als
Nächstes
wird ein Pulverisieren in einem mechanischen Pulverisierungsgerät, wie einem
Turbovermahlungsgerät
oder einer Criptron-Vorrichtung, oder einem Pulverisierungsgerät vom Luft-Typ,
wie einer Jetmühle
vom Schnecken-Typ, einer Gegenjetmühle oder einer Jetmühle vom
Kollisions-Platten-Typ,
durchgeführt.
Das Material wird mittels eines Luft-Trenngeräts getrennt. Die Vorrichtung
für die
Pulverisierung und die Trennung sowie die Bedingungen hierfür können so
ausgewählt
und festgelegt werden, dass der gewünschte Durchmesser der Teilchen,
die gewünschte
Verteilung der Teilchengröße und die
gewünschte
Teilchenform erhalten werden.
-
Beispiele
für weitere
Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Toners für die elektrostatische Bildentwicklung
schließen
Phasenumkehremulsionsverfahren ein, wie sie in den US-PSen Nr. 5
885 743 und 6 017 670 beschrieben werden. Das Phasenumkehremulsionsverfahren
ist ein Verfahren zur Herstellung von Tonerteilchen, das die Zugabe
eines wässrigen
Mediums (von Wasser oder einem flüssigem Medium, das Wasser als
Hauptkomponente enthält)
zu einem Gemisch aus einem Bindemittelharz, weiteren Ausgangsmaterialien
und einem organischen Lösungsmittel,
um eine diskontinuierliche Wasser-in-Öl-Phase zu bilden, die weitere
Zugabe von Wasser hierzu, um das Material zu einer diskontinuierlichen
Wasser-in-Öl-Phase
umzuwandeln, die weitere Zugabe eines wässrigen Mediums, um eine Suspension,
in der das Gemisch als Teilchen (Feuchtigkeitströpfchen) in dem wässrigen
Medium schwimmt, und die Entfernung des organischen Lösungsmittels
umfasst.
-
Der
volumenmittlere Teilchendurchmesser der Teilchen, die den Toner
bilden, ist keinen besonderen Begrenzungen un terworfen, wird aber
vorzugsweise auf einen Wert im Bereich von 5–15 μm eingestellt.
-
Erfindungsgemäß können verschiedene
Additive (als externe Additive bezeichnet) dazu eingesetzt werden,
um die Oberfläche
des Tonergrundmaterials zu verbessern, beispielsweise die Fließfähigkeit
des Toners zu erhöhen
und seine Ladungseigenschaften zu verbessern. Mögliche Materialien, die erfindungsgemäß verwendet
werden können,
schließen
z.B. anorganische Mikroteilchen, beispielsweise von Siliciumdioxid,
Titanoxid und Aluminium, sowie Produkte, resultierend bei der Unterwerfung
dieser Materialien einer Oberflächenbehandlung
unter Verwendung eines hydrophoben Behandlungsmaterials, wie Silikonöl, und feine
Harzpulver ein.
-
Unter
diesen wird besonders vorteilhafterweise ein Siliciumdioxid, dessen
Oberfläche
einer Hydrophobisierungsbehandlung mittels verschiedener Polyorganosiloxane
oder Silankupplungsmitteln unterworfen ist, als externes Additiv
des positiven Ladungskontrollmittels eingesetzt.
-
Diese
Produkte sind im Handel beispielsweise unter den folgenden Warenbezeichnungen
erhältlich.
AEROSIL:
RA200HS und RA200H (hergestellt von der Firma Nippon Aerosil)
WACKER:
H2050, HVK2150, HDK H30TA, H13TA und H05TA (hergestellt von der
Firma Wacker Chemicals East Asia)
CABOSIL: TG820F (hergestellt
von der Firma Cabot Specialty Chemicals Inc.)
-
Das
Titanoxid kann ein hydrophiles Titanoxid oder ein hydrophobes Titanoxid,
hergestellt durch Oberflächenbehandlung
mit Octylsilan, sein. Diese Produkte sind beispielsweise unter den
folgenden Warenbezeichnungen erhältlich.
-
Titanoxid
T805 (hergestellt von der Firma Degussa), Titanoxid P25 (hergestellt
von der Firma Nippon Aerosil) und Titanoxid JMT-150ANO (hergestellt
von der Firma TAYCA CORPORATION).
-
Das
Aluminiumoxid schließt
Aluminiumoxid C (hergestellt von der Firma Degussa) ein.
-
Der
Teilchendurchmesser dieser externen Additive beträgt vorzugsweise
1/3 oder weniger, und besonders bevorzugt 1/10 oder weniger, des
Durchmessers des Toners. Es können
zwei oder mehrere Arten von externen Additiven, wobei jedes einen
unterschiedlichen mittleren Teilchendurchmesser hat, in Kombination verwendet
werden. Der Anteil des Siliciumdioxids liegt gewöhnlich im Bereich von 0,05
bis 5 Gew.-% und vorzugsweise von 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf
den Toner.
-
Bei
Verwendung des erfindungsgemäßen Toners
für die
elektrostatische Bildentwicklung bei einem Zweikomponenten-Entwicklungsverfahren
kann der folgende Träger
verwendet werden. Das Kernmittel des erfindungsgemäß verwendeten
Trägers
kann Eisenpulver, Magnetit oder ein Ferrit sein, das bzw. der üblicherweise
bei dem Zweikomponenten-Entwicklungsverfahren verwendet wird. Unter
diesen Mitteln werden Ferrit- oder Magnetitträger, die ein niedriges tatsächliches
spezifisches Gewicht, einen hohen Widerstand, eine überlegene
Umweltstabilität
haben, und die leicht zu kugelförmigen
Produkten verarbeitbar sind und daher gute Fließeigenschaften haben, vorzugsweise
verwendet. Die Gestalt des Kernmittels kann kugelförmig oder
nicht spezifiziert sein. Der mittlere Teilchendurchmesser liegt
im Allgemeinen in einem Bereich von 10 bis 500 μm; jedoch ist beim Drucken von
Bildern mit hoher Auflösung
ein Bereich von 30 bis 100 μm
zu bevorzugen.
-
Weiterhin
schließen
Beispiele für
das Beschichtungsharz für
das Beschichten des Kernmittels Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol,
Polyacrylnitril, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyral,
Polyvinylchlorid, Polyvinylcarbazol, Polyvinylether, Polyvinylketon,
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere,
Styrol-Acryl-Copolymere, geradkettige Silikonharze mit Organosiloxanbindungen
oder Derivate davon, fluorhaltige Harze, (Meth)acrylatharze, Polyester,
Polyurethane, Polycarbonate, Phenolharze, Aminoharze, Melaminharze,
Benzoguanaminharze, Harnstoffharze, Amidharze, Epoxyharze und Acrylpolyolharze
ein. Unter diesen haben die Silikonharze, die Fluorharze und die
(Meth)acrylatharze überlegene
Eigenschaften hinsichtlich der Ladungsstabilität und der Beschichtungsfestigkeit
und sie werden vorzugsweise eingesetzt. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist
es erfindungsgemäß zu bevorzugen,
dass der mit Harz beschichtete Träger ein mit Harz beschichteter
magnetischer Träger
ist, der Ferrit oder Magnetit als Kernmittel enthält, und
mit einem oder mehreren Harzen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Silikonharzen, Fluorharzen und (Meth)acrylatharzen, beschichtet
ist.
-
Das
nicht-magnetische Einkomponenten-Entwicklungsverfahren schließt z.B.
ein nicht-magnetisches Einkomponenten-Entwicklungsverfahren vom Kontakt-Typ,
umfassend die Entwicklung durch Kontaktierung einer Entwicklungsbuchse,
die einen Träger
trägt,
mit einer Photoleitertrommel mit einem elektrostatischen latenten
Bild, und ein Entwicklungsverfahren vom Nicht-Kontakt-Typ, umfassend
die Entwicklung durch Übertragung
eines Toners zu einer Entwicklungsbuchse über einen Photoleiter, ein.
Der erfindungsgemäße Toner
für die
elektrostatische Bildentwicklung kann vorzugsweise bei jedem der
beiden genannten Verfahren eingesetzt werden.
-
BEISPIELE
-
Die
folgenden Beispiele illustrieren weiterhin die vorliegende Erfindung
im Detail. Jedoch soll die vorliegende Erfindung nicht auf die folgenden
Beispiele eingeschränkt
sein.
-
(Farbmittel 1)
-
Es
handelt sich um ein feines schwarzes pulverförmiges Produkt, umfassend Titandioxid(TiO2: Titandioxid)-Teilchen und ein komplexes
Oxid (Eisentitan-Spinell) mit einer Spinell-Struktur, angegeben
durch Fe2TiO4, das
auf der Oberfläche
der Titandioxidteilchen gebildet ist.
-
Physikalische
Eigenschaften
-
- Primärteilchendurchmesser:
0,25 μm,
spezifische Oberfläche:
5,1 m2/g, pH: 6,6, Ölabsorptionsmenge: 31 g/100
g,
- Feuchtigkeit: 0,1 Gew.-%, Schüttdichte: 0,40 g/ml, Widerstand:
9440 Ω·cm,
- Magnetische Charakteristiken (VSM 397,9 kA/m)
Hc: 23,2
kA/m, σs:
9,8 Am2/kg, σr: 2,7 Am2/kg
Tatsächliches
spezifisches Gewicht: 5,98
-
Chromatizität
-
- Minimale Reflexion im gesamten Wellenlängenbereich: 2,8% (λ = 380 nm)
- Maximale Reflexion im gesamten Wellenlängenbereich: 5,4% (λ = 720 nm)
- Differenz zwischen der maximalen Reflexion und der minimalen
Reflexion: 2,6%
L*: 19,8
a*: 1,75
b*: 1,23
-
(Vergleichs-Farbmittel
1)
-
Nach
der Dispergierung von 100 g eines kornförmigen Pulvers aus Magnetitteilchen
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,2 μm und einem Wert der Magnetisierung
von 85,0 emu/g in einer wässrigen Lösung, die
0,26 mol TiOSO4 enthielt, wurde die erhaltene
Mischlösung
durch Zugabe von NaOH neutralisiert, um ein Hydroxid von Ti auf
der Oberfläche
der Teilchen bei einem pH-Wert von 8 zur Abscheidung zu bringen. Danach
wurde filtriert und weiter getrocknet. Nach dem Calcinieren in einem
Strom von N2-Gas bei 750°C über einen Zeitraum von 120
Minuten wurde das calcinierte Hydroxid gemahlen, wodurch ein Pulver
aus schwarzen Teilchen (Vergleichs-Farbmittel 1) erhalten wurde.
Das Pulver aus schwarzen Teilchen hatte einen Teilchendurchmesser
von 0,25 μm.
Die Ergebnisse der Röntgenbeugungsanalyse
zeigten, dass die Teilchen aus einer gemischten Zusammensetzung
von Fe2TiO3 und
einer festen Lösung
aus Fe2O3-FeTiO3 bestanden.
-
Die
magnetischen Charakteristiken und das tatsächliche spezifische Gewicht
des Vergleichs-Farbmittels 1 sind wie folgt.
- Magnetische
Charakteristiken (VSM 397,9 kA/m)
Hc: 9,3 kA/m, σs: 24,8 Am2/kg, σr:
3,5 Am2/kg
Tatsächliches spezifisches Gewicht:
7,23
-
(Vergleichs-Farbmittel
2)
-
Es
handelt sich um das Produkt EPT-1000, ein schwarzes Eisenoxid (Magnetit:
hergestellt von der Firma TODA KOGYO CORP.)
- Magnetische
Charakteristiken (VSM 397,9 kA/m)
Hc: 9,3 kA/m, σs: 82,4 Am2/kg, σr:
10,5 Am2/kg
Tatsächliches spezifisches Gewicht:
8,88
-
Nachstehend
werden Synthesebeispiele für
das Bindemittelharz angegeben, das bei der Herstellung des Toners
verwendet wird. Die einzelnen, in den jeweiligen Synthesebeispielen
erhaltenen Harze wurden in Tetrahydrofuran (THF) eingetaucht und
nach 12-stündigem
Stehenlassen wurde die resultierende Lösung filtriert. Das Molekulargewicht
der resultierenden, in THF löslichen
Fraktion wurde gemessen. Zur Analyse wurde die Gelpermeationschromatographie
(GPC) angewendet und das Molekulargewicht wurde aus einer Eichkurve errechnet,
die mit Standardpolystyrol erstellt worden war.
- GPC-Apparat:
HLC-8120GPC, hergestellt von der Firma TOSOH CORPORATION
- Säule:
TSK Guard Column Super H-H TSK-GEL Super HM-M, Drei-Kupplung, hergestellt
von der Firma TOSOH CORPORATION
- Konzentration: 0,5 Gew.-%
- Fließgeschwindigkeit:
1,0 ml/min
-
Die
in THF unlösliche
Fraktion wurde auf folgende Weise bestimmt: nach dem Abwiegen von
1 g der pulverförmigen
Probe auf einem zylindrischen Filterpapier wurde die pulverförmige Probe
in einem Soxhlet-Extraktor mit THF als Lösungsmittel 8 Stunden lang
am Rückfluss
erhitzt. Die in THF unlösliche
Fraktion wurde aus dem Rückstand
auf dem Filterpapier errechnet.
-
Die
Säurezahl
wurde gemäß der JIS-Norm
K6901 bestimmt und der Tg-Wert wurde gemäß der JIS-Norm K7121 gemessen.
-
(Harz 1)
-
- Terephthalsäure:
664 Gew.-Teile
- Ethylenglykol: 75 Gew.-Teile
- Polyoxypropylen-(2.2)-2.2-bis(4-hydroxyphenyl)propan: 700 Gew.-Teile
- Trimethylolpropan: 80 Gew.-Teile
- Tetrabutyltitanat: 3 Gew.-Teile
-
Die
obigen Materialien wurden in einen Vierhalskolben eingegeben, der
mit einem Rührer,
einem Kondensator und einem Thermometer ausgestattet war. Nach der
Zugabe von 4 Gew.-Teilen
Tetrabutyltitanat unter einem Strom von Stickstoffgas wurde die
Reaktion bei 240°C
und bei normalem Druck 10 Stunden lang unter Entfernung des gebildeten
Wassers durch Dehydratisierungskondensation durchgeführt. Nach
allmählich
erfolgendem Verringern des Drucks wurde die Reaktion bei 5 mmHg
weitergeführt.
Die Reaktion wurde auf der Basis des Erweichungspunkts weiter überwacht
und die Reaktion war zu dem Zeitpunkt beendet, als der Erweichungspunkt
145°C erreicht
hatte. Das resultierende Polyesterharz zeigte einen Mn-Wert von
5450, einem Mw-Wert von 152.200, einen Erweichungspunkt von 147°C, eine Säurezahl
von 5,8, einen Tg-Wert von 63°C, gemessen
durch die DSC-Methode, und eine in THF unlösliche Fraktion von 3%.
-
(Harz 2)
-
- Terephthalsäure:
664 Gew.-Teile
- Propylenglykol: 152 Gew.-Teile
- Cyclohexandimethanol: 145 Gew.-Teile
- Neopentylglykol: 150 Gew.-Teile
-
Die
obigen Materialien wurden in einen 2 Liter-Vierhalskolben eingegeben, der mit einem
Rührer,
einem Kondensator und einem Thermometer ausgestattet war., Nach
der Zugabe von 4 Gew.-Teilen Tetrabutyltitanat unter einem Strom
von Stickstoffgas wurde die Reaktion bei 200°C und bei normalem Druck 20
Stunden lang durchgeführt,
während
das gebildete Wasser durch Dehydratisierungskondensation entfernt
wurde. Nach allmählich
erfolgender Verringerung des Drucks wurde die Reaktion bei 5 mmHg
weitergeführt.
Die Reaktion wurde auf der Basis des Erweichungspunkts, wie gemäß der ASTM-Norm
E28-517 gemessen, überwacht.
Die Reaktion war zu dem Zeitpunkt beendet, als der Erweichungspunkt
90°C erreicht
hatte. Das resultierende Polyesterharz zeigte einen Mn-Wert von
2520, einem Mw-Wert von 6200, einen Erweichungspunkt von 95°C, eine Säurezahl
von 6,8 und einen Tg-Wert von 53°C,
gemessen durch die DSC-Methode.
-
(Harz 3)
-
- Terephthalsäure:
664 Gew.-Teile
- Neopentylglykol: 120 Gew.-Teile
- Ethylenglykol: 150 Gew.-Teile
- Propylenglykol: 61 Gew.-Teile
- EPICRON 830 (hergestellt von der Firma DAINIPPON INK & CHEMICALS Co.,
Ltd., Bisphenol F-Epoxyharz): 19,3 Gew.-Teile
- CARDULA E: 20 Gew.-Teile
-
Die
obigen Materialien wurden in einen 2 Liter-Vierhalskolben eingegeben,
der mit einem Rührer,
einem Kondensator und einem Thermometer ausgestattet war. Nach der
Zugabe von 4 g Tetrabutyltitanat unter einem Strom von Stickstoffgas
wurde die Reaktion bei 240°C
und bei normalem Druck 12 Stunden lang durchgeführt, während das gebildete Wasser
durch Dehydratisierungskondensation entfernt wurde. Nach allmählich erfolgender
Verringerung des Drucks wurde die Reaktion bei 30 mmHg weitergeführt. Die
Reaktion wurde auf der Basis des Erweichungspunkts, der gemäß der ASTM-Norm E28-517 gemessen
wurde, überwacht
und die Reaktion war zu dem Zeitpunkt beendet, als der Erweichungspunkt
200°C erreicht
hatte. Das resultierende Polyesterharz zeigte einen Mn-Wert von
52800, einem Mw-Wert von 165.100, eine in THF unlösliche Fraktion
von 7,4%, einen Erweichungspunkt von 203°C, eine Säurezahl von 9,3 und einen Tg-Wert
von 67,2°C.
-
(Harz 4)
-
- Isophthalsäure:
116 Gew.-Teile
- Terephthalsäure:
166 Gew.-Teile
- Trimellitsäureanhydrid:
38 Gew.-Teile
- Diethylenglykol: 26 Gew.-Teile
- Neopentylglykol: 104 Gew.-Teile
- Ethylenglykol: 50 Gew.-Teile
- Tetrabutyltitanat: 2,5 Gew.-Teile
-
Die
obigen Materialien wurden in einen 2 Liter-Vierhalskolben eingegeben,
der mit einem Thermometer, einem Rührstab und einem Rohr zur Einführung von
Stickstoff ausgerüstet
war. Diese Materialien wurden unter Verwendung eines Heizmantels
und unter einem Strom von Stickstoff bei 240°C bei normalem Druck 10 Stunden
umgesetzt. Nach allmählich
erfolgender Verringerung des Drucks wurde die Reaktion bei 10 mmHg weitergeführt. Die
Reaktion wurde auf der Basis des Erweichungspunkts, der gemäß der ASTM-Norm
E28-517 gemessen wurde, überwacht
und die Reaktion war zu dem Zeitpunkt beendet, als der Erweichungspunkt 148°C erreicht
hatte. Das resultierende Polyesterharz war ein farbloser Feststoff
und es zeigte eine Säurezahl von
4, einen Tg-Wert von 72°C
und einen Erweichungspunkt von 151°C.
-
(Harz 5)
-
- Styrol: 380 Gew.-Teile
- Butylmethacrylat: 120 Gew.-Teile
- Divinylbenzol: 10 Gew.-Teile
- Benzoylperoxid: 5 Gew.-Teile
-
In
einen 2 Liter-Rundboden-Vierhalskolben, der mit einem Thermometer,
einem Glasrohr für
die Einführung
eines Luftstroms, einem Rührstab
mit einer Vakuum-beständigen
Dichtungseinrichtung und einem Dimroth-Kondensator mit Wasser kühlung ausgestattet
war, wurden 500 Teile Xylol und die gesamte Menge der Monomeren
und der Initiator eingegeben. Nachdem die Atmosphäre in dem
Reaktionsgefäß durch
eine inerte Atmosphäre
durch Einführen
von Stickstoffgas durch das Glaseinführungsrohr für einen
Luftstrom ersetzt worden war, wurde der Reaktorinhalt allmählich auf
75°C mittels
eines Heizmantels und eines Gleittransformators erhitzt. Die Reaktion
wurde durchgeführt,
während
die Temperatur bei 65 bis 80°C
gehalten wurde. Dann wurde die Polymerisation dadurch vervollständigt, dass
die Temperatur auf 130°C
erhöht
wurde, so dass die Reaktion nach 10 bis 12 Stunden beendet war.
Nach der Entfernung des Wasserkühlungskondensators
und des Glasrohrs zur Einführung
eines Luftstroms von dem Kolben wurde der Kolben mit einem Kapillarrohr
für die Vakuumdestillation
und einer Claisen-Fraktionierungskolonne
ausgestattet. Ein Thermometer und ein Liebig-Kondensator mit Wasserkühlung wurden
an die Claisen-Fraktionierungskolonne angeschlossen und eine Ablassöffnung des
Kondensators wurde mittels eines Saugadapters mit einem Kjeldahl-Kolben
verbunden. Der Saugadapter wurde an eine Vakuumpumpe über ein
Manometer und eine Falle über
ein Vakuumrohr aus Kautschuk angeschlossen. Auf diese Weise waren
die Vorbereitungen für
eine Vakuumdestillation vervollständigt. Als der Heizmantel erhitzt
wurde und die Vakuumpumpe gestartet wurde, um ein Vakuum von 20
mmHg herzustellen, begannen unter genügendem Rühren des Reaktorinhalts das
Xylol oder das nicht-umgesetzte Monomere bei einer Feuchtigkeitstemperatur
von 75°C
und einer Destillationstemperatur von 38°C abzudestillieren. Am Schluss
wurde das Lösungsmittel
vollständig
entfernt, indem bei einer Flüssigkeitstemperatur
von 180°C
auf ein Vakuum von 0,5 mmHg evakuiert wurde. Das resultierende Polymere
(nachstehend als Polymeres (a) bezeichnet) wurde auf einer Edelstahlpfanne
in geschmolzenem Zustand bei hoher Temperatur ausgebreitet. Nach
dem Abkühlen
auf Reaktionstemperatur wurde es vermahlen.
-
Das
resultierende Polymere zeigte einen Erweichungspunkt von 145°C, einen
Tg-Wert von 61°C,
einen Mn-Wert von 8000 und einen Mw-Wert von 21000. (Beispiel
1) <Herstellung des
Toners>
| Harz
1 | 78
Gew.-Teile |
| Farbmittel
1 | 18
Gew.-Teile |
| Verbindung
(3-1) | 1
Gew.-Teil |
| Gereinigtes
pulverförmiges
Carnauba-Wachs,
Typ 1 (hergestellt von der | |
| Firma
S. KATO & Co.) | 3
Gew.-Teile |
-
Unter
Verwendung eines Henschel-Mischers wurde ein Gemisch der obigen
Ausgangsmaterialien hergestellt. Das Gemisch wurde zeitweilig in
einem Fördertrichter
gelagert. Dann wurde das Gemisch mittels eines Doppelschnecken-Schmelzkneters
verknetet. Das so erhaltene verknetete Gemisch wurde mittels einer
mechanischen Mühle
gemahlen und dann fraktioniert, wodurch ein Rohtoner 1 mit einem
volumenmittleren Teilchendurchmesser von 9,8 μm erhalten wurde.
| Rohtoner
1 | 100
Gew.-Teile |
| HVK2150 | 0,5
Gew.-Teile |
-
Nach
dem Vermischen des resultierenden Rohtoners 1 mit dem obigen hydrophoben
Siliciumdioxid mittels eines Henschel-Mischers wurde das Gemisch gesiebt,
wodurch der Toner gemäß Beispiel
1 erhalten wurde.
-
In
der gleichen Art und weise wie in Beispiel 1 wurden die Toner der
Beispiele 2 bis 10 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 hergestellt.
Die Zusammensetzungen sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
-
-
-
<Tonertest der Beispiele und der Vergleichsbeispiele>
-
Unter
Verwendung eines mit Silikon beschichteten Ferritträgers (Teilchendurchmesser:
100 μm)
und der Toner der Beispiele und der Vergleichsbeispiele wurden Entwicklungsmittel
mit einer Tonerkonzentration von 5 Gew.-% hergestellt. Es wurden
die folgenden Tests durchgeführt,
wobei die resultierenden Entwickler verwendet wurden.
-
(Druck-Dauerhaftigkeitstest)
-
Unter
Verwendung eines im Handel erhältlichen
Hochgeschwindigkeitsdruckers (Papiergröße A4, 220 Blätter/min)
wurden kontinuierlich 100.000 Blätter
gedruckt und die Dichte des Bildteils und die Oberflächenverunreinigungsdichte
wurden gemessen. Es wurde auch die Ladungsmenge des Entwicklers
gemessen. Die Bilddichte und Oberflächenverunreinigung wurden gemessen
oder bestimmt, wobei ein Macbeth-Densitometer mit der Bezeichnung
RD-918 verwendet wurde. Die Oberflächenverunreinigung (Fogging)
wurde aus der Differenz zwischen der Bilddichte des weißen Hintergrunds
und der Dichte von weißem
Papier vor dem Drucken bestimmt. Eine Differenz von weniger als
0,01 wurde durch „O" angegeben, eine
Differenz von 0,01 bis 0,03 wurde durch „Δ" angegeben und eine Differenz von 0,03
oder mehr wurde durch „X" angegeben. Der Test wurde
in einer Umgebung von 25°C
und einer relativen Feuchtigkeit von 60% durchgeführt. Die
erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
-
Der
Zustand der Tonerdispersion in der Entwicklungsvorrichtung wurde
visuell beobachtet. Ein Zustand, bei dem keine Dispergierung bzw.
Dispersion beobachtet wurde, wurde durch „⊙" angegeben, ein Zustand, bei dem fast
keine Dispergierung bzw. Dispersion beobachtet wurde, wobei jedoch
eine Testverunreinigung beobachtet wurde, indem das Innere der Vorrichtung
mit einem Lumpen ausgewischt wurde, wurde durch „O" angegeben, ein Zustand, bei dem eine
Dispergierung bzw. Dispersion in der Vorrichtung visuell festgestellt werden
konnte, wurde durch „Δ" angegeben, und ein
Zustand, bei dem eine schwere Dispergierung bzw. Dispersion in dem
Apparat beobachtet werden konnte, wurde durch „X" angegeben. Die Ergebnisse sind in Tabelle
2 zusammengestellt.
-
Die
Ladungsmenge wurde mittels einer Abblas-Ladungsmengen-Messvorrichtung (hergestellt
von der Firma Toshiba Chemical) gemessen, nachdem der Toner aus
dem Inneren des Entwicklungsapparates gesammelt worden war. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
-
(Messung der Übertragungswirksamkeit)
-
Unter
Verwendung einer im Handel erhältlichen
Kopiermaschine wurde ein Festbild (Länge: 100 m und Breite 20 mm)
entwickelt. Die Kopiermaschine wurde gestoppt, als das Festbild
auf dem photoempfindlichen Material durch den Übertragungsteil um 50% hindurchgegangen
war. Dann wurde das Bild auf dem photoempfindlichen Material nach
der Übertragung
des nicht-übertragenen
Bildes (Feststoff) vollständig
mittels eines Bandes (30 mm × 20
mm) abgezogen und die Menge des Toners des nicht-übertragenen
Bildes und die Menge des Toners nach der Übertragung wurden gemessen.
Die Übertragungswirksamkeit
(%) wurde anhand der folgenden Gleichung errechnet. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
-
Übertragungswirksamkeit
(%) = {l – (Menge
des Toners nach der Übertragung)/(Menge
des Toners des nicht-übertragenen
Bildes)} × 100
-
(Vergleich der Ladung)
-
Nach
3-minütigem
Durchschütteln
eines Polyethylenbehälters
mit einem Inhalt von 100 cm3, der 50 g Entwickler
in einer Kugelmühle
bei 115 UpM enthielt, wurde der Entwickler gesammelt und die Ladungsmenge wurde
unter Verwendung einer Abblas-Ladungsmengen-Messmaschine gemessen.
Nach weiterem 7-minütigem
Durchschütteln
(insgesamt 10 Minuten) wurde die Ladungsmenge auf die gleiche Art
und Weise gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 3
zusammengestellt.
-
(Messung des tatsächlichen
spezifischen Gewichts)
-
Das
tatsächliche
spezifische Gewicht des Toners wurde durch ein Luft-relatives spezifisches
Gravitäts-Hydrometer,
Modell 930 (hergestellt von der Firma Beckmann Co.), gemessen. Bei
der Messung wurde nach dem genauen Abwiegen von etwa 5 g einer Probe
auf vier Dezimalstellen das tatsächliche
Volumen bei den Bedingungen von 2 atm bestimmt, wobei das Messgerät verwendet
wurde. Dann wurde das tatsächliche spezifische
Gewicht dadurch ermittelt, dass das Gewicht der Probe durch das
tatsächliche
Volumen dividiert wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
-
(Test der Fixierungseigenschaften)
-
Bezüglich des
Bereichs der Fixierungstemperatur wurde die Fixierungstemperatur
anhand des folgenden Tests der Fixierungseigenschaften bestimmt.
Der Bereich zwischen der Obergrenze und der Untergrenze wurde als
der Bereich der Fixierungstemperatur genommen.
-
Unter
Verwendung der jeweiligen pulverförmigen Toner der Beispiele
und der Vergleichsbeispiele wurden die jeweiligen Probekörper dadurch
hergestellt, dass ein nicht fixiertes Bild auf Papier mittels eines
Druckers unter Verwendung eines handelsüblichen organischen Halbleiters
als photoempfindliches Material gebildet wurde. Dieses wurde dann
durch Durchlaufenlassen durch eine Heizwalze (ölloser Typ) mit der Bezeichnung
Ricoh Image DA-250 bei einer Geschwindigkeit von 90 mm/Sekunde,
wobei die Oberflächentemperatur der
Heizwalze variiert wurde, fixiert. Dann wurde ein Reparaturband
(hergestellt von der Firma 3M Corp.) auf das Bild nach der Fixierung
aufgebracht. Der Bereich der Oberflächentemperatur der Heizwalze,
wenn die ID (Bilddichte) nach dem Abziehen 90% oder mehr der ursprünglichen
Bilddichte betrug und kein Offset erfolgte, wurde als „Fixierungstemperatur" definiert. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
(Beispiel
11) <Herstellung des
Toners>
| Harz
4 | 87
Gew.-Teile |
| Farbmittel
1 | 8
Gew.-Teile |
| Verbindung
(6-3) | 2
Gew.-Teile |
| Gereinigtes
pulverförmiges
Carnauba-Wachs,
Typ 1 (hergestellt von der Firma S. KATO & CO.) | 3
Gew.-Teile |
-
Unter
Verwendung eines Henschel-Mischers wurden die obigen Ausgangsmaterialien
miteinander vermischt. Dann wurde das Gemisch mittels eines Doppelschneckenextruders
schmelzverknetet, abgekühlt, in
einer Jetmühle
fein vermahlen und fraktioniert, wodurch ein Toner mit einem mittleren
Teilchendurchmesser von 8,0 μm
erhalten wurde.
-
Bezogen
auf 100 Gew.-Teile des Toners wurden 1 Gew.-Teil Siliciumdioxid „NAX50" und 1 Gew.-Teil Siliciumdioxid „RY-200", hergestellt von
der Firma Nippon Aerosil, zu dem Äußeren des Toners gegeben, wodurch
der Toner des Beispiels 11 erhalten wurde.
-
Auf
die gleiche Art und Weise wurden Toner gemäß den in Tabelle 4 angegebenen
Zusammensetzungen hergestellt. Es wurde eine Stufe der Zugabe in
der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 11 durchgeführt, wodurch
die Toner der Beispiele 12 bis 15 und der Vergleichsbeispiele 4
und 5 erhalten wurden.
-
-
(Test der Druck-Dauerhaftigkeit)
-
Nach
dem Extrahieren eines Toners für
einen Spezialzweck aus einer Patrone eines handelsüblichen Druckers
eines nicht-magnetischen Ein-Komponenten Entwicklungssystems („IPSIO
COLOR 2000", hergestellt
von der Firma RICOH Co., Ltd.) und dem Reinigen der Patrone wurde
die Patrone mit den Tonern der Beispiele und Vergleichsbeispiele
gemäß Tabelle
4 befüllt.
Dann wurden 10000 Blätter
kontinuierlich mit einer Bilddichte von 5% gedruckt. Der Test wurde
in einer Umgebung von 25°C
und 60% durchgeführt.
-
(Bilddichte/Oberflächenverunreinigung
(Fogging)/Ladungsmenge)
-
Die
Bilddichte und die Oberflächenverunreinigung
der Ausdrucke wurden unter Verwendung eines Macbeth-Densitometers
mit der Bezeichnung RD-918 gemessen oder bestimmt. Die Oberflächenverunreinigung
wurde aus der Differenz zwischen der Bilddichte des weißen Hintergrunds
und der Dichte des weißen Papiers
vor dem Drucken bestimmt. Eine Differenz von weniger als 0,01 wurde
durch „O" angegeben, eine
Differenz von 0,01 bis 0,03 wurde durch „Δ" angegeben und eine Differenz von 0,03
oder mehr wurde durch „X" angegeben. Die Ladungsmenge
des druckenden Toners wurde unter Verwendung eines tragbaren Ladungsmengen-Messgeräts vom Saug-Typ, Modell 210HS
(hergestellt von der Firma TREK), gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse
sind in Tabelle 5 zusammengestellt.
-
(Tonerherabfallen/Tonerdispergierung)
-
Ein
Zustand, bei dem das Innere der Maschine als Ergebnis des Herabfallens
des Toners von der Entwicklungsbuchse, die an die Patrone angebracht
war, (Herabfallen des Toners) oder der Dispergierung bzw. Dispersion
des Toners in der Nachbarschaft des Entwicklungsgeräts (Tonerdispergie rung)
nach dem Drucken von 10000 Blättern
nicht verunreinigt war, wurde durch „O" angegeben, ein Zustand, bei dem weniger
herabfallender Toner oder eine geringere Dispergierung bzw. Dispersion
des Toners beobachtet worden war, wurde durch „Δ" angegeben und ein Zustand, bei dem
eine große
Menge von herabfallendem Toner oder eine Dispergierung oder Dispersion
des Toners beobachtet worden war, wurde durch „X" angegeben. Die Ergebnisse sind in Tabelle
5 zusammengestellt.
-