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DE60303334T2 - Stirlingmotor - Google Patents

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Publication number
DE60303334T2
DE60303334T2 DE60303334T DE60303334T DE60303334T2 DE 60303334 T2 DE60303334 T2 DE 60303334T2 DE 60303334 T DE60303334 T DE 60303334T DE 60303334 T DE60303334 T DE 60303334T DE 60303334 T2 DE60303334 T2 DE 60303334T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjusting device
housing
stirling engine
power piston
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60303334T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60303334D1 (de
Inventor
Isuzu Advanced Yasushi Fujisawa-shi Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Isuzu Motors Ltd
Original Assignee
Isuzu Motors Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2002226962A external-priority patent/JP3797294B2/ja
Priority claimed from JP2002226961A external-priority patent/JP3797293B2/ja
Application filed by Isuzu Motors Ltd filed Critical Isuzu Motors Ltd
Publication of DE60303334D1 publication Critical patent/DE60303334D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60303334T2 publication Critical patent/DE60303334T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/0435Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines the engine being of the free piston type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/044Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines having at least two working members, e.g. pistons, delivering power output
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L9/00Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/20Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by electric means
    • F01L9/21Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by electric means actuated by solenoids
    • F01L2009/2105Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by electric means actuated by solenoids comprising two or more coils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stirlingmotor des Typs mit Verdrängungskörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei dem ein Austreten eines Betriebsgases verhindert werden kann. Ein derartiger Stirlingmotor ist in der US 4 215 548 offenbart.
  • Ein derartiger Stirlingmotor umfaßt normalerweise ein Gehäuse, einen verschiebbar in dem Gehäuse angeordneten Verdrängungskörper bzw. eine verschiebbar in dem Gehäuse angeordnete Verstellvorrichtung, eine Expansionskammer und eine Arbeitskammer, in die und aus denen bei einer Betätigung der Verstellvorrichtung ein Betriebsgas strömt, einen als Reaktion auf eine Veränderung des Drucks des Betriebsgases in der Arbeitskammer von einer elektromagnetischen Einrichtung betätigten Leistungskolben und einen mit der Verstellvorrichtung gekoppelten Betätigungsstab zum Betätigen der Verstellvorrichtung zu einem vorgegebenen Zeitpunkt. Bei dem Stirlingmotor des vorstehend erwähnten Typs mit Verstellvorrichtung wird der Leistungskolben als Reaktion auf eine Veränderung des Drucks in der Arbeitskammer bei einer Ausdehnung und Kontraktion bei einer Erwärmung oder Abkühlung des Betriebsgases betätigt. Dementsprechend ist das für den Stirlingmotor verwendete Betriebsgas zur Verbesserung der Wärmeeffizienz eines mit einer geringen spezifischen Wärme, wie Wasserstoff oder Helium.
  • Das für den Stirlingmotor als Betriebsgas verwendete Gas mit geringer spezifischer Wärme, wie Wasserstoff oder Helium, tendiert dazu, durch die gleitenden Abschnitte auszutreten, da die Moleküle des Gases klein sind und das Austreten des Betriebsgases daher durch die normalerweise für die gleitenden Abschnitte verwendete Abdichtung nicht verhindert werden kann. Insbesondere durchdringt der mit der Verstellvorrichtung gekoppelte Betätigungsstab das Gehäuse. Daher ist es wesentlich, ein Austreten des Betriebsgases durch den hindurchgeführten gleitenden Abschnitt zu verhindern. Zur Lösung dieses Problems ist ein System vorstellbar, bei dem die Verstellvorrichtung aus einem abgedichteten Behälter ausgebildet ist, als freier Kolben verwendet wird und durch die Nutzung einer Gasfeder oder der Schwerkraft betätigt wird.
  • Bei einer Verstellvorrichtung des als freier Kolben ausgebildeten Typs, für die eine Gasfeder verwendet wird, ist es jedoch schwierig, eine Federkonstante für die Gasfeder einzustellen, und im übrigen wird der Arbeitszyklus praktisch von der Federkonstante der Gasfeder bestimmt. Es ist daher schwierig, den Arbeitszyklus variabel einzustellen, und ferner muß ein separater Anlassermechanismus vorgesehen sein. Bei einer Verstellvorrichtung des als freier Kolben ausgebildeten Typs, bei der die Schwerkraft genutzt wird, ist die Richtung des Gehäuses ausschließlich auf die vertikale Richtung begrenzt und kann nicht seitlich verstellt werden. Ein Beispiel ist in der US-425548 offenbart.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stirlingmotor zu schaffen, bei dem der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung geeignet verändert werden kann, keine Einschränkungen hinsichtlich der Installationsrichtung des Gehäuses vorliegen und der eine eingebaute Anlasserfunktion aufweist.
  • Zur Lösung der oben genannten Aufgabe weist der erfindungsgemäße Stirlingmotor die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Der Stirlingmotor weist ein Gehäuse, eine verschiebbar in dem Gehäuse angeordnete Verstellvorrichtung bzw. einen verschiebbar in dem Gehäuse angeordneten Verdrängungskörper, eine Expansionskammer und eine Arbeitskammer, in die und aus denen bei einer Betätigung der Verstellvorrichtung bzw. des Verdrängungskörpers ein Betriebsgas strömt, und einen Leistungskolben auf, der als Reaktion auf eine Veränderung des Drucks des Betriebsgases in der Arbeitskammer betätigt wird. Der Stirlingmotor umfaßt ferner eine Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung, die ein auf der Verstellvorrichtung angeordnetes, bewegliches Joch und zwei Elektromagnete umfaßt, die so angeordnet sind, daß sie das bewegliche Joch umschließen und einander im Gehäuse in der Axialrichtung gegenüberliegen, eine Erfassungseinrichtung zur Erfassung der Betriebsposition des Leistungskolbens und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Umschaltens der Erregung der beiden Elektromagnete der Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung auf der Grundlage eines von der Einrichtung zur Erfassung der Position des Leistungskolbens erfaßten Erfassungssignals.
  • Erfindungsgemäß wird ferner ein Stirlingmotor mit einem Gehäuse, einer verschiebbar in einem Gehäuse angeordneten Verstellvorrichtung, einer Expansionskammer und einer Arbeitskammer, in die und aus denen bei einer Betätigung der Verstellvorrichtung Betriebsgas strömt, und einem Leistungskolben geschaffen, der als Reaktion auf Druckveränderungen des Betriebsgases in der Arbeitskammer betätigt wird. Der Stirlingmotor umfaßt ferner eine Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung, die einen auf der Verstellvorrichtung angeordneten beweglichen Magneten, ein festes, zylindrisches Joch, das so im Gehäuse angeordnet ist, daß es den beweglichen Magneten umgibt, und zwei im Inneren des festen Jochs angeordnete Spulen, eine Einrichtung zur Erfassung der Betriebsposition des Leistungskolbens und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Umschaltens der Richtung des den beiden Spulen der Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung zugeführten elektrischen Stroms auf der Grundlage des von der Einrichtung zur Erfassung der Position des Leistungskolbens erfaßten Signals aufweist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Schnittansicht, die eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt;
  • 2 ist ein Diagram, das Ausgangssignale einer Einrichtung zur Erfassung der Position des Leistungskolbens des in 1 gezeigten Stirlingmotors darstellt;
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm, das die Arbeitsgänge einer Steuereinrichtung des in 1 gezeigten Stirlingmotors zeigt;
  • 4 ist eine Ansicht, die die Betriebszustände des in 1 gezeigten Stirlingmotors darstellt;
  • 5 ist eine Schnittansicht, die eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt;
  • 6 ist eine Schnittansicht, die eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt;
  • 7 ist eine Schnittansicht, die eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt;
  • 8 ist eine Ansicht, die die Funktionsweise einer Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung des in 7 gezeigten Stirlingmotors darstellt;
  • 9 ist ein Ablaufdiagramm, daß die Arbeitsgänge der Steuereinrichtung des in 7 gezeigten Stirlingmotors zeigt;
  • 10 ist eine Ansicht, die die Betriebszustände des in 7 gezeigten Stirlingmotors darstellt;
  • 11 ist eine Schnittansicht, die eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt; und
  • 12 ist eine Schnittansicht, die eine sechste Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors zeigt.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben.
  • Der Stirlingmotor gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform weist ein zylindrisches Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 ist aus einem nicht magnetischen Werkstoff, wie einer Aluminiumlegierung oder dergleichen, gefertigt und umfaßt eine mittlere Gleiteinheit 21, eine auf der gemäß der Zeichnung linken Seite der mittleren Gleiteinheit 21 ausgebildete Heizkammer 22 und eine auf der gemäß der Zeichnung rechten Seite der mittleren Gleiteinheit 21 ausgebildete Kühlkammer 23. Das Gehäuse 2 weist einen Einlaß 221 für erwärmtes Fluid und einen Auslaß 222 für erwärmtes Fluid, die zur Heizkammer 22 geöffnet sind, und einen Einlaß 231 für gekühltes Fluid und einen Auslaß 232 für gekühltes Fluid auf, die zur Kühlkammer 23 geöffnet sind. Ferner ist ein aus einem nicht magnetischen Werkstoff gefertigter Gleitzylinder 3 so an der inneren Umfangsfläche der mittleren Gleiteinheit 21 des Gehäuses 2 angeordnet, daß er in der Axialrichtung verschoben werden kann. Ein Verdrängungskörper bzw. eine Verstellvorrichtung 4 erstreckt sich so durch den Gleitzylinder 3, daß er bzw. sie in der Axialrichtung verschiebbar ist. Die zylinderförmige Verstellvorrichtung 4 ist aus einem nicht magnetischen Werkstoff gefertigt und enthält in ihrem Inneren einen Regenerator 5, der durch abwechselndes Schichten eines aus einem wärmeisolieren den Werkstoff gefertigten, wärmeisolierenden Rings und eines Drahtgeflechts gebildet wird.
  • In der Heizkammer 22 ist ein Expansionsfaltenbalg 7 angeordnet. Der Expansionsfaltenbalg 7 ist an seinem einen Ende am gemäß der Zeichnung linken Ende des Gleitzylinders 3 und an seinem anderen Ende an der linken Endwand 24 des Gehäuses 2 befestigt. In der Heizkammer 22 ist daher eine Expansionskammer 71 ausgebildet, die von dem Expansionsfaltenbalg 7, dem Gleitzylinder 3 und der linken Endwand 24 definiert wird und mit dem in der zylinderförmigen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 verbunden ist. Andererseits ist in der Kühlkammer 23 ein Kontraktionsfaltenbalg 8 angeordnet. Der Kontraktionsfaltenbalg 8 ist an seinem einen Ende am gemäß der Zeichnung rechten Ende des Gleitzylinders 3 und an seinem anderen Ende an einem Leistungskolben 9 befestigt. In der Kühlkammer 23 ist daher eine Arbeitskammer 81 ausgebildet, die von dem Kontraktionsfaltenbalg 8 und dem Gleitzylinder 3 definiert wird und mit dem in der zylinderförmigen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 verbunden ist. Ein Betriebsgas mit einer geringen spezifischen Wärme, wie Wasserstoff oder Helium, ist in der Expansionskammer 71, der Arbeitskammer 81 und dem zylinderförmigen Verdrängungskörper 4 eingeschlossen. An dem Leistungskolben 9 ist eine Leistungsabnahmewelle 91 befestigt, die so angeordnet ist, daß sie die rechte Endwand 25 des Gehäuses 2 durchdringt.
  • Der Stirlingmotor gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform weist eine Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung zum periodischen Betätigen der Verstellvorrichtung 4 auf. Die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung ist aus einem auf der äußeren Umfangsfläche am mittleren Abschnitt der Verstellvorrichtung 4 ausgebildeten, beweglichen Joch 11 und zwei Elektro magneten 12 und 13 ausgebildet, die so angeordnet sind, daß sie das bewegliche Joch 11 umgeben und einander auf der inneren Umfangsseite des Gehäuses 2 in der Axialrichtung gegenüberliegen. Das zylinderförmige, bewegliche Joch 11 ist aus einem magnetischen Werkstoff gefertigt und in einer in der äußeren Umfangsfläche der Verstellvorrichtung 4 ausgebildeten, ringförmigen Einpaßnut 41 angeordnet. Die beiden Elektromagnete 12 und 13 sind aus auf die Spulenkörper 121 und 131 gewickelten Erregerspulen 122 und 132 und festen Jochen 123 und 133 ausgebildet, die so angeordnet sind, daß sie in der Axialrichtung beide Seiten und die äußeren Umfangsseiten der Erregerspulen 122 und 132 bedecken. Die beiden Elektromagnete 12 und 13 sind in in der inneren Umfangsfläche des Gehäuses 2 ausgebildeten, ringförmigen Einpaßnuten 26 und 27 angeordnet. Die Erregerspulen 122 und 132 sind über Schalter 181 (SW1) und 182 (SW2) einer Antriebsschaltung 18 mit einer Stromquelle 183 verbunden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die festen Joche 123 und 133 aus ringförmigen Jochteilen 123a, 123b und 133a, 133b aus einem magnetischen Werkstoff, die in der Axialrichtung auf beiden Seiten der Erregerspulen 122 und 132 angeordnet sind, und zylindrischen Jochteilen 123c und 133c aus einem magnetischen Werkstoff ausgebildet, die an der äußeren Umfangsseite der Erregerspulen 122 und 132 angeordnet sind. Wenn der Schalter 181 (SW1) bei dem so konstruierten beweglichen Joch 11 eingeschaltet wird, wird der Erregerspule 122 des Elektromagneten 12 elektrischer Strom zugeführt, wodurch der Elektromagnet 12 erregt wird und die Verstellvorrichtung 4 gemäß 1 nach rechts bewegt. Wird andererseits der Schalter 182 eingeschaltet, wird der Erregerspule 132 des Elektromagneten 13 elektrischer Strom zugeführt, wodurch der Elektromagnet 13 erregt wird und die Verstellvorrichtung 4 gemäß 1 nach links bewegt.
  • Der Stirlingmotor gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform weist eine Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens zum Erfassen der Betriebsposition des Leistungskolbens 9 auf. Die Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens wird von einem gegenüber der mit dem Leistungskolben 9 gekoppelten Leistungsabnahmewelle 91 angeordneten Hubsensor gebildet und sendet ein Erfassungssignal an eine später beschriebene Steuereinrichtung 17. Unter Bezugnahme auf 2 wird der Ausgangswert des Hubsensors beschrieben, der die Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens bildet. In 2 repräsentiert die Abszisse den Hub des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, und die Ordinate die Spannung. Wie in 2 gezeigt, erzeugt der Hubsensor eine Spannung, die sich proportional zum Hub des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, verändert. Auf der Abszisse von 2 repräsentiert L1 die volle Hubposition (den unteren Totpunkt) auf der Rückholseite und L10 die volle Hubposition (den oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite. Die Steuereinrichtung 17 wird von einem Mikrocomputer gebildet und umfaßt eine Zentraleinheit (CPU) zum Verarbeiten der Betätigung entsprechend einem Steuerprogramm, einen Festspeicher (ROM) zum Speichern des Steuerprogramms und einen Direktzugriffsspeicher (RAM) zum Speichern der Ergebnisse der Betätigung. Auf der Grundlage eines von der Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens erfaßten, die Betriebsposition des Leistungskolbens 9 betreffenden Signals sendet die Steuereinrichtung 17 ein Steuersignal an die Schalter 181 (SW1) und 182 (SW2) der Antriebsschaltung 18 zur Betätigung der beiden Elektromagneten 12 und 13, die die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung bilden.
  • Der in 1 gezeigte Stirlingmotor gemäß der ersten Ausführungsform ist aufgebaut, wie vorstehend beschrieben. Nun wird unter Bezugnahme auf das in 3 gezeigte Ablaufdiagramm und die in 4 gezeigten Betriebszustände die Funktionsweise beschrieben.
  • 4(a) zeigt ein Ende der Kontraktion, wobei sich der Leistungskolben 9 in der gemäß der Zeichnung linken Endposition, d.h. in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) auf der Rückholseite befindet und die Verstellvorrichtung 4 sich ebenfalls in der linken Endposition, d.h. in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) auf der Rückholseite befindet. Um den Stirlingmotor in dem in 4(a) gezeigten Zustand anzulassen, führt die Steuereinrichtung 17 eine Steuerung aus, durch die die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung so angetrieben wird, daß die Verstellvorrichtung gemäß der Zeichnung nach rechts bewegt wird (Schritt S1). Dies bedeutet, daß die Steuereinrichtung 17 den Schalter 182 (SW2) der Antriebsschaltung 18 aus- und den Schalter 181 (SW1) einschaltet, wodurch der Erregerspule 122 des einen Elektromagneten 12, der die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung bildet, elektrischer Strom zugeführt wird, wodurch der Elektromagnet 12 erregt wird. Wie vorstehend beschrieben, wird die Verstellvorrichtung 4 nach rechts bewegt, wie in 4(b) gezeigt. Wenn die Verstellvorrichtung 4 nach rechts bewegt wird, strömt das Betriebsgas in der Arbeitskammer 81 durch den in der zylindrischen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 in die Expansionskammer 71. Zu diesem Zeitpunkt wird das in der Arbeitskammer 81 abgekühlte Betriebsgas durch einen bei seinem Strömen durch den Regenerator 5 verursachten Wärmeaustausch erwärmt. Wie in 4(b) gezeigt, fällt der Zeitpunkt des Beginns der Expansion auf einen Zustand, in dem die Verstellvorrichtung 4 um eine vorgegebene Strecke nach rechts bewegt wurde. Von diesem Zeitpunkt an expandiert das in die Expansions kammer 71 geströmte Betriebsgas aufgrund der Erwärmung durch das in die Heizkammer 22 geleitete, erwärmte Fluid. Dadurch wird der Expansionsfaltenbalg 7 der Verstellvorrichtung 4 gedehnt, wie in 4(c) gezeigt, wodurch der Gleitzylinder 3 und der Kontraktionsfaltenbalg 8 sowie die Verstellvorrichtung 4 nach rechts bewegt werden, wie in 4(c) gezeigt. Am Ende der in 4(c) gezeigten Expansion wird der Leistungskolben 9 in die rechte Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite bewegt, und die Verstellvorrichtung 4 wird ebenfalls in die rechte Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite bewegt.
  • Nachdem die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung im Schritt S1 angetrieben wurde, um die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach rechts zu bewegen, wie vorstehend beschrieben, fährt die Steuervorrichtung 17 mit einem Schritt S2 fort, in dem auf der Grundlage des von der Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens erfaßten Signals überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, größer als eine Hubposition L9 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die volle Hubposition (der obere Totpunkt) L10 auf der Vorschubseite ist (L > L9). Wenn die Hubposition L nicht größer als L9 ist, fährt die Steuervorrichtung 17 mit einem Schritt S3 fort, in dem überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, kleiner als eine Hubposition L2 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag größer als die volle Hubposition (der untere Totpunkt) L1 auf der Rückholseite ist (L < L2). Zu diesem Zeitpunkt wird der Leistungskolben 9 zur Vorschubseite bewegt, und daher tritt nicht der Fall ein, daß die Hubposition L kleiner als L2 ist.
  • Dementsprechend kehrt die Steuereinrichtung 17 zum Schritt S2 zurück.
  • Wenn die Hubposition L im Schritt S2 größer als L9 ist, stellt die Steuereinrichtung 17 fest, daß der Leistungskolben 9 die Position überschritten hat, die um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die in 4(c) gezeigte Position am Ende der Expansion ist. Die Steuereinrichtung 17 fährt dann mit einem Schritt S4 fort, in dem die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung so angetrieben wird, daß die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach links bewegt wird. Die Steuereinrichtung 17 schaltet nämlich den Schalter 181 (SW1) der Antriebsschaltung 18 aus und den Schalter 182 (SW2) ein, wodurch der Erregerspule des anderen Elektromagneten 13, der die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung bildet, elektrischer Strom zugeführt wird, wodurch der Elektromagnet 13 erregt wird. Dadurch wird die Verstellvorrichtung 4 nach links bewegt, wie in 4(d) gezeigt. Wenn die Verstellvorrichtung 4 nach links bewegt wird, strömt das Betriebsgas in der Expansionskammer 71 durch den in der zylinderförmigen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 in die Arbeitskammer 81. Zu diesem Zeitpunkt wird das in der Expansionskammer 71 erwärmte Betriebsgas durch einen beim Durchströmen des Regenerators 5 veranlaßten Wärmeaustausch abgekühlt. Der in 4(d) gezeigte Zustand ist der Zeitpunkt des Beginns der Kontraktion, zu dem die Verstellvorrichtung 4 die linke Endposition, d.h. die volle Hubposition (den unteren Totpunkt) auf der Rückholseite erreicht. Zu Beginn der Kontraktion in dem in 4(d) gezeigten Zustand ist der Leistungskolben 9 an der gemäß der Zeichnung rechten Endposition, d.h. in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite angeordnet. Aus dem in 4(d) gezeigten Zustand zieht sich das Betriebsgas in der Arbeitskammer 81 zusammen, da es von dem in die Kühlkammer 23 geleiteten, kalten Gas abgekühlt wird. Dadurch zieht sich der die Arbeitskammer 81 bildende Kontraktionsfaltenbalg 8 zusammen, und am in 4(a) gezeigten Ende der Kontraktion wird der Leistungskolben 9 in die gemäß der Zeichnung linke Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum unteren Totpunkt) auf der Rückholseite bewegt.
  • Nachdem die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung im Schritt S4 angetrieben wurde, um die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach links zu bewegen, wie vorstehend beschrieben, kehrt die Steuereinrichtung 17 zum Schritt S2 zurück, um zu überprüfen, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, größer als die Hubposition L9 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die volle Hubposition (der obere Totpunkt) L10 auf der Vorschubseite ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Leistungskolben 9 zur Rückholseite bewegt, und es tritt nicht der Fall ein, daß die Hubposition L größer als L9 ist. Dementsprechend fährt die Steuereinrichtung 17 mit dem Schritt S3 fort, in dem überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, kleiner als die Hubposition L2 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag größer als die volle Hubposition (der untere Totpunkt) L1 auf der Rückholseite ist. Ist die Hubposition L nicht kleiner als L2, stellt die Steuereinrichtung 17 fest, daß der Leistungskolben 9 L2 noch nicht erreicht hat. Die Steuereinrichtung 17 kehrt daher zum Schritt S2 zurück, um die Schritte S2 und S3 zu wiederholen. Wenn die Hubposition L des Leistungskolbens 9 im Schritt S3 kleiner als L2 ist, stellt die Steuereinrichtung 17 fest, daß der Leistungskolben 9 L2 überschritten hat. Die Steuereinrichtung 17 fährt daher mit einem Schritt S5 fort, in dem der Schalter 182 (SW2) der Antriebsschaltung 18 aus- und er Schalter 181 (SW1) eingeschaltet wird, um die Ver stellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach rechts zu bewegen, und führt der Erregerspule 122 des einen Elektromagneten 12 elektrischen Strom zu, um den Elektromagneten 12 zu erregen.
  • Der oben beschriebene Zyklus wird wiederholt, um den Leistungskolben 9, d.h. die Leistungsabnahmewelle 91, hin und her zu bewegen. Wenn die Leistungsabnahmewelle 91 über einen geeigneten Verbindungsstab mit einer Kurbelwelle gekoppelt wird, kann daher die Kurbelwelle gedreht werden.
  • Der vorstehend beschriebene Mechanismus des Stirlingmotors kann zum Bewegen eines zu betätigenden Elements in zwei Positionen durch eine Steuerung verwendet werden, bei der die Verstellvorrichtung 4 in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite und der vollen Hubposition (dem unteren Totpunkt) auf der Rückholseite, und der Leistungskolben 9, d.h. die Leistungsabnahmewelle 91, in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) L1 auf der Vorschubseite und in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) L1 auf der Rückholseite angehalten werden. Wenn der Mechanismus des Stirlingmotors als Stellglied verwendet wird, wie vorstehend beschrieben, können der Schalter 181 (SW1) und der Schalter 182 (SW2) der Antriebsschaltung 18 manuell betätigt werden, oder ein Umschaltsignal kann in die Steuereinrichtung 17 eingegeben werden. In diesem Fall fungiert eine Einrichtung zur Eingabe der Umschaltsignale in den Schalter 181 (SW1) und den Schalter 182 (SW2) oder die Steuereinrichtung 17 als Umschalteinrichtung zum Umschalten der Erregung der beiden Elektromagnete 12 und 13.
  • Bei dem Stirlingmotor gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung 4 von dem in der Verstellvorrichtung 4 angeordneten, beweglichen Joch 11 und den beiden Elektromagneten 12 du 13 gebildet, die so angeordnet sind, daß sie das bewegliche Joch 11 umgeben und einander auf der Innenseite des Gehäuses in der Axialrichtung gegenüberliegen. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung 4 das Gehäuse 2 nicht, wodurch ein Austreten des Betriebsgases verhindert werden kann. Ferner kann der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung 4 leicht durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts des Ein- und Ausschaltens des Schalters 181 (SW1) und des Schalters 182 (SW2) der Antriebsschaltung 18 zum geeigneten Steuern des Zeitpunkts der Erregung der beiden Elektromagneten 12 und 13 verändert werden. Im Übrigen besteht keine Einschränkung hinsichtlich der Installationsrichtung des Gehäuses 2.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 5 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors beschrieben. Bei der Ausführungsform gemäß 5 sind Elemente, die mit den Bauteilen des in 1 gezeigten Stirlingmotors übereinstimmen, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Bei dem in 5 gezeigten Stirlingmotor ist anstelle der Verwendung des in der Kühlkammer 23 angeordneten Kontraktionsfaltenbalgs 8 gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform der Gleitzylinder 3 in erweiterter Form ausgebildet, und der Leistungskolben 9 ist am gemäß der Zeichnung rechten Ende des Gleitzylinders 3 befestigt. Dann sind am gemäß der Zeichnung rechten Ende des Gleitzylinders 3 Kühlrippen 31 am äußeren Umfang montiert.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 6 eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors beschrieben. Bei der Ausführungsform gemäß 6 sind Elemente, die mit den Bauteilen der in den 1 und 5 gezeigten Stirlingmoto ren übereinstimmen, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Der in 6 gezeigte Stirlingmotor gehört dem Typ an, bei dem die Verstellvorrichtung und der Leistungskolben nicht auf der gleichen Achse angeordnet sind und auf den die vorliegende Erfindung angewendet wird. Bei dem in 6 gezeigten Stirlingmotor ist nämlich ein Leistungszylinder 900a rechtwinklig zu einem Gehäuse 200a angeordnet, und ein Leistungskolben 9a ist so in dem Leistungszylinder 900a angeordnet, daß er darin verschiebbar ist. Das Gehäuse 200a ist aus einem metallischen Werkstoff, wie einer Aluminiumlegierung oder dergleichen, gefertigt und so ausgebildet, daß seine beiden Enden geschlossen sind. Gemäß der Zeichnung sind an seinem oberen Ende Wärmerippen 201a an der äußeren Umfangsfläche ausgebildet, und in seiner unteren Hälfte sind Kühlrippen an seiner äußeren Umfangsfläche vorgesehen. In dem so konstruierten Gehäuse 200a ist die Verstellvorrichtung 4 so angeordnet, daß sie sich gemäß der Zeichnung auf und ab bewegt. Aufgrund der Verstellvorrichtung 4 ist daher das Innere des Gehäuses 200a in eine Expansionskammer 203a auf der gemäß der Zeichnung oberen Seite und eine Kühlkammer 204a auf der gemäß der Zeichnung unteren Seite unterteilt. Die Kühlkammer 204a ist über einen Kanal 205a mit einer von dem Leistungszylinder 900a und dem Leistungszylinder 9a gebildeten Arbeitskammer 81a verbunden. Das bewegliche Joch 11 der Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung, die die Verstellvorrichtung 4 periodisch betätigt, ist am mittleren Abschnitt der Verstellvorrichtung 4 auf der äußeren Umfangsfläche angeordnet, und die beiden Elektromagnete 12 und 13 sind in dem Gehäuse 200a angeordnet. Wie vorstehend beschrieben, wird die Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung 4 von dem in der Verstellvorrichtung 4 angeordneten beweglichen Joch 11 und den beiden im Ge häuse 200a angeordneten Elektromagneten 12 und 13 gebildet. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung 4 das Gehäuse 200a nicht, wodurch ein Austreten des Betriebsgases verhindert werden kann. Der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung 4 kann, wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts der Zufuhr von elektrischem Strom zu den Erregerspulen 122 und 132 der beiden Elektromagnete 12 und 13 leicht verändert werden. Im übrigen bestehen hinsichtlich der Installationsrichtung des Gehäuses 200a keine Einschränkungen.
  • Bei den Stirlingmotoren und Stellgliedern gemäß der vorstehend beschriebenen ersten bis dritten Ausführungsform wird die Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung von dem in der Verstellvorrichtung angeordneten beweglichen Joch und den beiden Elektromagneten gebildet, die so angeordnet sind, daß sie das bewegliche Joch im Gehäuse umgeben und einander in der Axialrichtung gegenüberliegen. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung das Gehäuse nicht, wodurch ein Austreten des Betriebsgases verhindert werden kann. Ferner weist die Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung eine Anlasserfunktion auf. Dementsprechend besteht nicht die Notwendigkeit, einen separaten Anlassermechanismus vorzusehen. Der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung kann durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts der Erregung der beiden Elektromagnete leicht verändert werden. Im übrigen bestehen hinsichtlich der Installationsrichtung des Gehäuses keine Einschränkungen. Ferner wird die Verstellvorrichtung bei der vorliegenden Erfindung durch die elektromagnetische Kraft der Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung unmittelbar umgeschaltet und hat daher eine höhere Wärmeeffizienz als die des mit einer Kurbelwelle gekoppelten Typs.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 7 eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors beschrieben. Der Stirlingmotor gemäß der in 7 gezeigten vierten Ausführungsform unterscheidet sich nur hinsichtlich der Konstruktion der Einrichtung 10 zur Betätigung der Verstellvorrichtung von dem in 1 gezeigten Stirlingmotor gemäß der ersten Ausführungsform. In jeder anderen Hinsicht entspricht der Aufbau im wesentlichen dem der ersten Ausführungsform. Daher sind die Elemente, die mit den Bauteilen gemäß der ersten Ausführungsform übereinstimmen, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung des Stirlingmotors gemäß der in 7 gezeigten vierten Ausführungsform umfaßt einen am mittleren Abschnitt der Verstellvorrichtung 4 auf der äußeren Umfangsfläche angeordneten beweglichen Magneten 11A, ein festes, zylindrisches Joch 12A, das so an der Innenseite des Gehäuses 2 angeordnet ist, daß es den beweglichen Magneten 11A umgibt, und zwei Spulen 13A und 14A, die einander in der Axialrichtung gegenüberliegen und auf der Innenseite des festen Jochs 12A angeordnet sind. Der bewegliche Magnet 11A wird von einem an der äußeren Umfangsfläche der Verstellvorrichtung 4 montierten, ringförmigen Dauermagneten 111a mit Magnetpolen an seinen beiden Endflächen in der Axialrichtung und zwei in der Axialrichtung an den Außenseiten des Dauermagneten 111A angeordneten, beweglichen Jochen 112A und 113A gebildet. Die gemäß 7 rechte Endfläche des Dauermagneten 111A gemäß der dargestellten Ausführungsform ist als N-Pol und seine gemäß 7 linke Endfläche als S-Pol magnetisiert. Die beiden beweglichen Joche 112A und 113A werden unter Verwendung eines magnetischen Werkstoffs ringförmig gefertigt. Der so beschaffene bewegliche Magnet 11A ist in einer in der äußeren Umfangsfläche der Verstellvorrichtung 4 ausgebildeten, ringförmigen Einpaßnut 41 angeordnet.
  • Das zylinderförmige, feste Joch 12A ist aus einem magnetischen Werkstoff gefertigt und in einer in der inneren Umfangsfläche des Gehäuses 2 ausgebildeten, ringförmigen Einpaßnut 26 angeordnet. Auf der Innenseite des festen Jochs 12A sind zwei Spulen 13A und 14A angeordnet. Die beiden Spulen 13A und 14A sind in einander entgegengesetzten Richtungen auf einen aus einem nicht magnetischen Werkstoff, wie Kunstharz oder dergleichen, gefertigten und entlang des inneren Umfangs des festen Jochs 12A montierten Spulenkern 15A gewickelt. Die beiden Spulen 13A und 14A werden von einer später beschriebenen Steuereinrichtung so gesteuert, daß sie die Richtung umschalten, in der der elektrische Strom angelegt wird.
  • Wie vorstehend beschrieben, arbeitet die von dem beweglichen Magneten 11A, dem festen Joch 12A und den beiden Spulen 13A und 14A gebildete Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung auf der Basis des Prinzips eines linearen Motors. Die Funktionsweise wird nachstehend unter Bezugnahme auf 8 beschrieben.
  • Bei der Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform wird ein Magnetkreis gebildet, der, wie in den 8(a) und 8(b) gezeigt, durch den N-Pol des Dauermagneten 111A, das bewegliche Joch 112A, die Spule 13A, das feste Joch 12A, die Spule 14A, das bewegliche Joch 113A und den S-Pol des Dauermagneten 111A verläuft. Wenn in diesem Zustand in entgegengesetzten Richtungen elektrischer Strom an die beiden Spulen 13A und 14A angelegt wird, wie in 8(a) gezeigt, erzeugt der bewegliche Magnet 11, d.h. die Verstellvorrichtung 4, gemäß Flemings Dreifingerregel einen Schub nach rechts, wie in 8(a) durch einen Pfeil dargestellt. Wenn der elektrische Strom den beiden Spulen 13A und 14A andererseits entgegengesetzt zu den in 8(a) gezeigten Richtungen zugeführt wird, wie in 8(b) gezeigt, erzeugt der bewegliche Magnet 11, d.h. die Verstellvorrichtung 4, gemäß Flemings Dreifingerregel einen Schub nach links, wie in 8(b) durch einen Pfeil dargestellt.
  • Der Stirlingmotor gemäß der in 7 gezeigten Ausführungsform weist eine Einrichtung 16A zur Erfassung der Position des Leistungskolbens zum Erfassen der Betriebsposition des Leistungskolbens 9 auf. Die Einrichtung 16A zur Erfassung der Position des Leistungskolbens ist ebenso konstruiert, wie die Einrichtung 16 zur Erfassung der Position des Leistungskolbens gemäß der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, und weist die in 2 dargestellte Ausgangskennlinie auf. Die Einrichtung 16A zur Erfassung der Position des Leistungskolbens sendet ein Erfassungssignal an die Steuereinrichtung 17A. Die Steuereinrichtung 17A wird von einem Mikrocomputer gebildet und umfaßt eine Zentraleinheit (CPU) zum Verarbeiten einer Operation anhand eines Steuerprogramms, einen Festspeicher (ROM) zum Speichern des Steuerprogramms und einen Direktzugriffsspeicher (RAM) zum Speichern der Ergebnisse der Operation. Auf der Grundlage eines die von der Einrichtung 16A zur Erfassung der Position des Leistungskolbens erfaßte Betriebsposition des Leistungskolbens 9 angebenden Signals sendet die Steuereinrichtung 17A ein Steuersignal an die beiden Spulen 13A und 14A, die die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung bilden.
  • Der Stirlingmotor gemäß der in 7 gezeigten vierten Ausführungsform ist aufgebaut, wie vorstehend beschrieben. Die Funktionsweise wird nun unter Bezugnahme auf das in 9 gezeigte Ablaufdiagramm und die in 10 gezeigten Betriebszustände beschrieben.
  • 10(a) zeigt das Ende der Kontraktion, an dem sich der Leistungskolben 9 in der gemäß der Zeichnung linken Endposition, d.h. der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) auf der Rückholseite befindet und die Verstellvorrichtung 4 sich ebenso in der linken Endposition, d.h. in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) auf der Rückholseite befindet. Zum Anlassen des Stirlingmotors aus dem in 10(a) gezeigten Zustand steuert die Steuereinrichtung 17A den Antrieb der Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung so, daß die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach rechts bewegt wird (Schritt P1). Dies bedeutet, daß die Steuereinrichtung 17A die Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen 13A und 14A, die die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung bilden, in entgegengesetzten Richtungen steuert, wie in 8(a) gezeigt. Dadurch bewegt sich der bewegliche Magnet 11A, d.h. die Verstellvorrichtung 4, nach rechts, wie in 10(b) gezeigt. Wenn sich die Verstellvorrichtung 4 nach rechts bewegt, strömt das Betriebsgas in der Arbeitskammer 81 durch den in der zylindrischen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 in die Expansionskammer 71. Zu diesem Zeitpunkt wird das in der Arbeitskammer 81 gekühlte Betriebsgas durch einen zum Zeitpunkt des Strömens durch den Regenerator 5 veranlaßten Wärmeaustausch erwärmt. Wie in 10(b) gezeigt, ist der Zustand, in dem sich die Verstellvorrichtung 4 um einen vorgegebenen Betrag nach rechts bewegt hat, der Zeitpunkt des Beginns der Expansion. Von diesem Moment an expandiert das in die Expansionskammer 71 geströmte Betriebsgas durch die Erwärmung durch das in die Heizkammer 22 geleitete, erwärmte Fluid. Dadurch wird der Expansionsfaltenbalg 7 der Verstellvorrichtung 4 gedehnt, wie in 10(c) gezeigt, wodurch der Gleitzylinder 3 und der Kontraktionsfaltenbalg 8 sowie die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach rechts bewegt werden. Am in 10(c) gezeigten Ende der Expansion wird der Leistungskolben 9 in die rechte Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite bewegt, und die Verstellvorrichtung 4 wird ebenfalls in die rechte Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite bewegt.
  • Nachdem die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung im Schritt P1 so angetrieben wurde, daß die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach rechts bewegt wurde, wie vorstehend beschrieben, fährt die Steuereinrichtung 17A mit einem Schritt P2 fort, in dem auf der Grundlage des Erfassungssignals von der Einrichtung 16A zur Erfassung der Position des Leistungskolbens überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, größer als die Hubposition L9 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die volle Hubposition (der obere Totpunkt) L10 auf der Vorschubseite ist (L > L9). Wenn die Hubposition L nicht größer als L9 ist, fährt die Steuereinrichtung 17A mit einem Schritt P3 fort, in dem überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, kleiner als die Hubposition L2 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag größer als die volle Hubposition (der untere Totpunkt) L1 auf der Rückholseite ist (L < L2). Zu diesem Zeitpunkt wird der Leistungskolben 9 zur Vorschubseite bewegt, und daher tritt nicht der Fall ein, daß die Hubposition L kleiner als L2 ist. Dementsprechend kehrt die Steuereinrichtung 17A zum Schritt P2 zurück.
  • Wenn die Hubposition L im Schritt P2 größer als L9 ist, stellt die Steuereinrichtung 17A fest, daß der Leistungskolben 9 die Position überschritten hat, die um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die in 10(c) gezeigte Position am Ende der Expansion ist. Die Steuereinrichtung 17A fährt dann mit dem Schritt P4 fort, in dem die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung so angetrieben wird, daß sie die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach links bewegt. Die Steuereinrichtung 17A steuert nämlich die Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen 13A und 14A, die die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung bilden, in entgegengesetzten Richtungen, wie in 2(b) gezeigt. Dadurch bewegt sich der bewegliche Magnet 11A, d.h. die Verstellvorrichtung 4, nach links, wie in 10(d) gezeigt. Wenn sich die Verstellvorrichtung 4 nach links bewegt, strömt das Betriebsgas in der Expansionskammer 71 durch den in der zylindrischen Verstellvorrichtung 4 angeordneten Regenerator 5 in die Arbeitskammer 81. Zu diesem Zeitpunkt wird das in der Expansionskammer 71 erwärmte Betriebsgas durch einen beim Strömen durch den Regenerator 5 verursachten Wärmeaustausch abgekühlt. Der in 10(d) gezeigte Zustand ist der Zeitpunkt des Beginns der Kontraktion, zu dem die Verstellvorrichtung 4 die linke Endposition, d.h. die volle Hubposition (den unteren Totpunkt) auf der Rückholseite erreicht. Zu Beginn der Kontraktion, also dem in 10(d) gezeigten Zustand, ist der Leistungskolben 9 an der gemäß der Figur rechten Endposition, d.h. in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite angeordnet. Aus dem in 10(d) gezeigten Zustand zieht sich das Betriebsgas in der Arbeitskammer 81 durch seine Abkühlung durch das in die Kühlkammer 23 geleitete, kalte Gas zusammen. Dadurch zieht sich der Kontraktionsfaltenbalg 8, der die Arbeitskammer 81 bildet, zusammen, und an dem in 10(a) gezeigten Ende der Kontraktion wird der Leistungskolben 9 in die gemäß der Zeichnung linke Endposition, d.h. in die volle Hubposition (zum unteren Totpunkt) auf der Rückholseite bewegt.
  • Nachdem die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung im Schritt P4 so angetrieben wurde, daß die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Zeichnung nach links bewegt wurde, wie vorstehend beschrieben, kehrt die Steuereinrichtung zum Schritt P2 zurück, um zu überprüfen, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, größer als die Hubposition L9 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag kleiner als die volle Hubposition (der obere Totpunkt) L10 auf der Vorschubseite ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Leistungskolben 9 zur Rückholseite bewegt, und es tritt nicht der Fall ein, daß die Hubposition L größer als L9 ist. Dementsprechend fährt die Steuereinrichtung 17A mit dem Schritt P3 fort, in dem überprüft wird, ob die Hubposition L des Leistungskolbens 9, d.h. der Leistungsabnahmewelle 91, kleiner als eine Hubposition L2 ist, die ein Schwellenwert ist, der um einen vorgegebenen Betrag größer als die volle Hubposition (der untere Totpunkt) L1 auf der Rückholseite ist. Ist die Hubposition L nicht kleiner als L2, stellt die Steuereinrichtung 17A fest, daß der Leistungskolben 9 L2 noch nicht erreicht hat. Daher kehrt die Steuereinrichtung 17A wieder zum Schritt P2 zurück, um die Schritte P2 und P3 zu wiederholen. Wenn die Hubposition L des Leistungskolbens 9 im Schritt P3 kleiner als L2 ist, stellt die Steuereinrichtung 17A fest, daß der Leistungskolben 9 L2 überschritten hat. Daher fährt die Steuereinrichtung 17A mit dem Schritt P5 fort, in dem die Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen 13A und 14A in entgegengesetzten Richtungen gesteuert wird, wie in 8(a) gezeigt, um die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung so anzutreiben, daß sie die Verstellvorrichtung 4 gemäß der Figur nach rechts bewegt.
  • Der vorstehend beschriebene Zyklus wird wiederholt, um den Leistungskolben 9, d.h. die Leistungsabnahmewelle 91, hin und her zu bewegen. Wenn die Leistungsabnahmewelle 91 über einen geeigneten Verbindungsstab mit einer Kurbelwelle gekoppelt ist, kann daher die Kurbelwelle gedreht werden.
  • Bei der vorstehend beschriebenen vierten Ausführungsform kann der Mechanismus des Stirlingmotors als Stellglied zum Bewegen eines zu betätigenden Elements in die zwei Positionen durch eine Steuerung verwendet werden, bei der die Verstellvorrichtung 4 in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) auf der Vorschubseite und in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) auf der Rückholseite und der Leistungskolben 9, d.h. die Leistungsabnahmewelle 91, in der vollen Hubposition (am oberen Totpunkt) L1 auf der Vorschubseite und in der vollen Hubposition (am unteren Totpunkt) L1 auf der Rückholseite angehalten wird. In diesem Fall kann ein Umschaltsignal in die Steuereinrichtung 17A eingegeben werden. Hierbei arbeitet eine Einrichtung zur Eingabe des Umschaltsignals in die Steuereinrichtung 17A als Umschalteinrichtung zum Umschalten der Richtungen des den beiden Spulen 13A und 14A zugeführten elektrischen Stroms.
  • Bei dem Stirlingmotor gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung 4 von dem in der Verstellvorrichtung 4 angeordneten beweglichen Magneten 11A, dem festen zylindrischen Joch 12A, das so angeordnet ist, daß es den beweglichen Magneten 11A auf der Innenseite des Gehäuses 2 umgibt, und den beiden einander auf der Innenseite des festen Jochs 12A in der Axialrichtung gegenüberliegenden Spulen 13A und 14A gebildet. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung 4 das Gehäuse 2 nicht, und daher kann ein abgedichteter Behälter hergestellt werden, und ein Austreten des Betriebsgases kann verhindert werden. Ferner kann der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung 4 durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts der Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen 13A und 14A leicht verändert werden. Im übrigen bestehen hinsichtlich der Richtung der Montage des Gehäuses 2 keine Einschränkungen.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 11 eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors beschrieben. Bei der Ausführungsform gemäß 11 sind die Elemente, die mit den Bauteilen des in 7 gezeigten Stirlingmotors übereinstimmen, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Bei dem in 11 gezeigten Stirlingmotor ist statt der Verwendung des in der Kühlkammer 23 angeordneten Kontraktionsfaltenbalgs 8 gemäß der in 7 gezeigten Ausführungsform der Gleitzylinder 3 in erweiterter Form ausgebildet, und der Leistungskolben 9 ist am gemäß der Zeichnung rechten Ende des Gleitzylinders 3 befestigt. Dann sind Kühlrippen 31 am äußeren Umfang am gemäß der Zeichnung rechten Ende des Gleitzylinders 3 befestigt.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 12 eine sechste Ausführungsform des erfindungsgemäß konstruierten Stirlingmotors beschrieben. Bei der Ausführungsform gemäß 12 sind die Elemente, die mit den Bauteilen der in den 7 und 11 gezeigten Stirlingmotoren übereinstimmen, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Der in 12 gezeigte Stirlingmotor gehört dem Typ an, bei dem die Verstellvorrichtung und der Leistungskolben nicht auf der gleichen Achse angeordnet sind und auf den die vorliegende Erfindung angewendet wird. Bei dem in 12 gezeigten Stirlingmotor ist nämlich ein Leistungszylinder 900A rechtwinklig zu einem Gehäuse 200A angeordnet, und ein Leistungskolben 9A ist so in dem Leistungszylinder 900A angeordnet, daß er in ihm verschiebbar ist. Das Gehäuse 200A ist aus einem metallischen Werkstoff, wie einer Aluminiumlegierung oder dergleichen, gefertigt und weist zwei geschlossene Enden auf. Gemäß der Zeichnung sind am oberen Ende Wärmerippen 201A auf der äußeren Umfangsfläche und in der unteren Hälfte Kühlrippen 202A auf der äußeren Umfangsfläche ausgebildet. Bei dem so konstruierten Gehäuse 200A ist die Verstellvorrichtung 4 so angeordnet, daß sie gemäß der Zeichnung auf und ab bewegt wird. Aufgrund der Verstellvorrichtung 4 ist daher das Innere des Gehäuses 200A in eine Expansionskammer 203A auf der gemäß der Zeichnung oberen Seite und eine Kühlkammer 204A auf der gemäß der Zeichnung unteren Seite unterteilt. Die Kühlkammer 204A ist über einen Kanal 205A mit einer von dem Leistungszylinder 900A und dem Leistungskolben 9A gebildeten Arbeitskammer 81A verbunden. Der bewegliche Magnet 11A der Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung, der die Verstellvorrichtung 4 periodisch betätigt, ist an der äußeren Umfangsfläche des mittleren Abschnitts der Verstellvorrichtung 4 angeordnet, und das feste Joch 12A sowie die beiden Spulen 13A und 14A sind im Gehäuse 200A angeordnet. Wie vorstehend beschrieben, wird die Einrichtung 10A zur Betätigung der Verstellvorrichtung zum periodischen Betätigen der Verstellvorrichtung 4 von dem in der Verstellvorrichtung 4 angeordneten beweglichen Magneten, dem im Gehäuse 200A angeordneten, festen Joch 12A und den beiden Spulen 13A und 14A gebildet. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung 4 das Gehäuse 200A nicht, wodurch ein Austreten des Betriebsgases verhindert werden kann. Der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung 4 kann, wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts der Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen 13A und 14A leicht verändert werden. Im übrigen bestehen hinsichtlich der Richtung der Installation des Gehäuses 200A keine Einschränkungen.
  • Bei den Stirlingmotoren gemäß der vorstehend beschriebenen vierten bis sechsten Ausführungsform wird die Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung von dem in der Verstellvorrichtung angeordneten beweglichen Magneten, dem festen zylindrischen Joch, das so im Gehäuse angeordnet ist, daß es den beweglichen Magneten umgibt, und den beiden im festen Joch angeordneten Spulen gebildet. Daher durchdringt der Stab zum Antreiben der Verstellvorrichtung das Gehäuse nicht, daher kann ein abgedichteter Behälter hergestellt werden, und ein Austreten des Betriebsgases kann verhindert werden. Ferner weist die Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung eine Anlasserfunktion auf. Dementsprechend besteht nicht die Notwendigkeit, einen separaten Anlassermechanismus vorzusehen. Der Arbeitszyklus der Verstellvorrichtung kann durch geeignetes Steuern des Zeitpunkts der Zufuhr von elektrischem Strom zu den beiden Spulen leicht verändert werden. Im übrigen bestehen hinsichtlich der Richtung der Installation des Gehäuses keine Einschränkungen. Ferner wird die Verstellvorrichtung bei der vorliegenden Erfindung durch das Umschalten des den beiden Spulen der Einrichtung zur Betätigung der Verstellvorrichtung zugeführten elektrischen Stroms unverzüglich umgeschaltet und hat daher eine höhere Wärmeeffizienz als die eines mit einer Kurbelwelle gekoppelten Typs.

Claims (9)

  1. Stirlingmotor mit – einer verschiebbar in einem Gehäuse (2) angeordneten Verstellvorrichtung (4), – einer auf einer Seite der Verstellvorrichtung (4) im Gehäuse (2) angeordneten Expansionskammer (71) und einer auf der anderen Seite der Verstellvorrichtung (4) im Gehäuse (2) angeordneten Arbeitskammer (81), in die und aus denen bei einer Bewegung der Verstellvorrichtung (4) ein Betriebsgas strömt, – einem Leistungskolben (9), der als Reaktion auf Druckveränderungen des Betriebsgases betätigt wird, und – einer Einrichtung (10) zur Betätigung der Verstellvorrichtung, die eine elektromagnetische Vorrichtung zum Bewegen der Verstellvorrichtung (4) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß – die Einrichtung (10) zur Betätigung der Verstellvorrichtung ein auf der Verstellvorrichtung (4) angeordnetes, bewegliches Joch (11) aus einem magnetischen Werkstoff und zwei Elektromagnete (12, 13) aufweist, die so angeordnet sind, daß sie das bewegliche Joch (11) umgeben und einander in der Axialrichtung im Gehäuse (2) gegenüberliegen, – eine Erfassungseinrichtung (16) zur Erfassung der Betriebsposition des Leistungskolbens (9) vorgesehen ist und – eine Steuereinrichtung (17) zum Umschalten der Erregung der beiden Elektromagnete (12, 13) auf der Grundlage der von der Erfassungseinrichtung (16) erfaßten Signale vorgesehen ist.
  2. Stirlingmotor mit – einer verschiebbar in einem Gehäuse (2) angeordneten Verstellvorrichtung (4) – einer auf einer Seite der Verstellvorrichtung (4) im Gehäuse (2) angeordneten Expansionskammer (71) und einer auf der anderen Seite der Verstellvorrichtung (4) im Gehäuse (2) angeordneten Arbeitskammer (81), in die und aus denen bei einer Bewegung der Verstellvorrichtung (4) Betriebsgas strömt, – einem Leistungskolben (9), der als Reaktion auf Druckveränderungen des Betriebsgases betätigt wird, und – einer Einrichtung (10A) zur Betätigung der Verstellvorrichtung, die eine elektromagnetische Vorrichtung zum Bewegen der Verstellvorrichtung (4) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß – die Einrichtung (10A) zur Betätigung der Verstellvorrichtung einen auf der Verstellvorrichtung (4) angeordneten beweglichen Magneten (11A), ein festes, zylindrisches Joch (12a), das so angeordnet ist, daß es den beweglichen Magneten (11A) im Gehäuse 2 umgibt, und zwei im Inneren des festen, zylindrischen Jochs (12A) angeordnete Spulen (13A, 14A) aufweist, – eine Erfassungseinrichtung (16A) zur Erfassung der Betriebsposition des Leistungskolbens (9) vorgesehen ist und – eine Steuereinrichtung (17A) zum Umschalten der Richtung des den beiden Spulen (13A, 14A) zugeführten elektrischen Stroms auf der Grundlage des von der Erfassungseinrichtung (16A) erfaßten Signals vorgesehen ist.
  3. Stirlingmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (4) einen so mit der Expansionskammer (71) und der Arbeitskammer (81) verbundenen Regenerator (5) aufweist, daß das Betriebsgas bei einer Bewegung der Verstellvorrichtung (4) durch den Regenerator (5) strömt.
  4. Stirlingmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß – in dem zylindrischen Gehäuse (2) ein axial beweglicher Gleitzylinder (3) angeordnet ist, der die Verstellvorrichtung (4) umgibt und mit ein oder zwei Faltenbälgen (7, 8) verbunden ist, und – von dem Gleitzylinder (3), den Faltenbälgen (7, 8) und dem Leistungskolben (9) ein abgedichteter Behälter gebildet wird, der an einem Ende die Expansionskammer (71) und am anderen Ende die Arbeitskammer (81) enthält.
  5. Stirlingmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (2) eine mittlere Gleiteinheit (21), eine Heizkammer (22) auf der einen Seite der Gleiteinheit (21) und eine Kühlkammer (23) auf ihrer anderen Seite umfaßt, wobei die Expansionskammer (71) von der Heizkammer (22) und die Arbeitskammer (81) von der Kühlkammer (23) gasdicht umgeben ist.
  6. Stirlingmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betriebsgas mit einer geringen spezifischen Wärme dicht in die Expansionskammer (71), die Arbeitskammer (81) und die zylindrische Verstellvorrichtung (4) eingeschlossen ist.
  7. Stirlingmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungskolben (9) an einer Welle (91) befestigt ist, die die Endwand (25) des Gehäuses (2) durchdringt.
  8. Stirlingmotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassungseinrichtung (16; 16A) von einem gegenüber der Welle (91) angeordneten Hubsensor zur Erzeugung eines zum Hub des Leistungskolbens (9) und der Welle (91) proportionalen Spannungssignals gebildet wird.
  9. Stirlingmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (17; 17A) von einem Mikrocomputer gebildet wird, der Steuersignale an Schalter (181, 182) einer Antriebsschaltung (18) zur Betätigung der beiden Elektromagnete (12, 13; 12A, 13A) sendet.
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