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DE60303803T2 - Vorrichtung zum behandeln von zwiebel- oder knollengewächsen - Google Patents

Vorrichtung zum behandeln von zwiebel- oder knollengewächsen Download PDF

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Publication number
DE60303803T2
DE60303803T2 DE60303803T DE60303803T DE60303803T2 DE 60303803 T2 DE60303803 T2 DE 60303803T2 DE 60303803 T DE60303803 T DE 60303803T DE 60303803 T DE60303803 T DE 60303803T DE 60303803 T2 DE60303803 T2 DE 60303803T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
onion
camera
axis
cutting
orientation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60303803T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60303803D1 (de
Inventor
Cornelis Gerard Van der Knijff
Arie Van Der Knijff
Erwin Paul Maria Bakker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNIJFF GERALD CORNELIS VAN DER
Knijff Arie Van Der
Original Assignee
KNIJFF GERALD CORNELIS VAN DER
Knijff Arie Van Der
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KNIJFF GERALD CORNELIS VAN DER, Knijff Arie Van Der filed Critical KNIJFF GERALD CORNELIS VAN DER
Application granted granted Critical
Publication of DE60303803D1 publication Critical patent/DE60303803D1/de
Publication of DE60303803T2 publication Critical patent/DE60303803T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N15/00Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
    • A23N15/08Devices for topping or skinning onions or flower bulbs
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/37Measurements
    • G05B2219/37555Camera detects orientation, position workpiece, points of workpiece
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/45Nc applications
    • G05B2219/45063Pick and place manipulator

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  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Zwiebel- oder Knollengewächsen.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Ausrichten von Zwiebel- oder Knollengewächsen für das Abschneiden ihres Wurzelendes und ihres Laubendes bzw. grünen Endes.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Entfernen der Schale bzw. Haut von Zwiebel- oder Knollengewächsen.
  • Es ist bekannt, Esszwiebeln nass zu schälen, wobei die Zwiebeln in einer Trommel angeordnet werden, die mit Abstreifern versehen ist, und während des Drehens der Trommel unter Nassbedingungen von ihrem Laubende oder Kopf und ihrem Wurzelende oder Rumpfende und auch von der Außenschicht, die auch als Schale bezeichnet wird, befreit werden.
  • Das Schälen findet oft trocken statt, wobei der Kopf und das Rumpfende zuerst entfernt werden und danach ein Schnitt in der Schale gemacht wird, wonach die Schale von der Zwiebel mittels Druckluft weggeblasen wird. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung wurde in dem niederländischen Patent 1001865 beschrieben. Hier werden die Zwiebeln manuell in einer geeigneten Ausrichtung für das Kopf-Rumpfende-Abschneiden angeordnet. Das Schnittausführen wird durch Bewegen der Zwiebel durch eine Schneidstation ausgeführt.
  • Aus der niederländischen Patentveröffentlichung 90.00218 ist eine Zwiebelschälvorrichtung bekannt, bei der die Zwiebeln manuell auf einer Platte angeordnet werden, wobei diese Platte zuerst durch eine Kopf/Rumpfabtrennungsstation bewegt wird, wo an der Unterseite das Rumpfende mit einem rotierenden Messer abgetrennt wird und an der Oberseite der Kopf ausgebohrt wird. In einer nachfolgenden Station werden die Zwiebeln an den abgeschnittenen Enden eingeklemmt und nach oben an zwei federgelagerten, gekrümmten Klingen bzw. Messern vorbeibewegt.
  • Die Bearbeitung der Zwiebeln erfordert viele Aktionen und somit viele Arbeitsstunden. Zwiebelschälmaschinen sind tatsächlich mehr oder weniger automatisiert, aber es treten viele Fehler auf und/oder die Kapazität ist nicht so hoch, wie man sie möchte. Das Automatisieren des Ausrichtens der Zwiebeln ist jedoch immer als schwierige Sache aufgetreten. In der Vergangenheit wurde versucht, die Zwiebeln mechanisch auszurichten, obwohl sich diese Lösungen als fehleranfällig herausgestellt haben.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, dies zu verbessern.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Ausrichten von Zwiebeln und Ähnlichem für ein Kopf/Rumpfende-Abschneiden bereitzustellen, die bei einem Betrieb mit einer hohen Geschwindigkeit zuverlässig ist und dazu fähig ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Schälen von Zwiebeln und Ähnlichem bereitzustellen, die ein Minimum an Arbeitsstunden für den Betrieb erfordert.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Schälen von Zwiebeln und Ähnlichem bereitzustellen, die voll automatisch arbeiten kann.
  • Gemäß einem Aspekt stellt die Erfindung eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Zwiebel- oder Knollengewächsen bereit, insbesondere von Esszwiebeln, die ein grünes Ende bzw. Laubende und ein Wurzelende und eine Zwiebelachse haben, die sich da hindurch erstreckt, wobei die Vorrichtung Halterungen für die Zwiebeln, Mittel zum Abschneiden des Laubendes und des Wurzelendes von den Zwiebeln, Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung bzw. Orientierung der Zwiebeln, die in den Haltemitteln gehalten sind, mittels Bildaufnahme und Mittel zum Ausrichten der Zwiebeln in einer Ausrichtung, die für die Schneideinrichtung eingestellt wird, auf der Basis dieser Bestimmung aufweist.
  • Das Bestimmen des Bildes des vollen Umfangs der Zwiebel stellt zuverlässige Informationen bereit, auf deren Basis Teile für die Manipulation und Bearbeitung der Zwiebel gesteuert werden können. Auf diese Art und Weise wird ein Ausfall bzw. ein Fehler minimiert. Es eröffnet sogar die Möglichkeit, jede Zwiebel auf eine Art zu bearbeiten, die an sie angepasst ist, wodurch im Ergebnis die Abfallmenge minimiert werden kann.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung weist die Einrichtung zum Bestimmen der Ausrichtung eine Lichtquelle zum Beleuchten der Zwiebel auf, wodurch als Ergebnis davon ein klares Bild des Umfangs erhalten werden kann. Die Lichtquelle ist bevorzugt dafür ausgelegt, so genanntes strukturiertes Licht zu emittieren. Dies kann zum Beispiel ein Punkt oder eine Linie sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Lichtquelle mindestens einen Zeilen- bzw. Linienlaser auf. Auf die se Art und Weise wird eine scharfe Linie, die für eine Kamera klar sichtbar ist, auf der Zwiebeloberfläche angeordnet.
  • Die Lichtquelle umfasst bevorzugt zwei Linienlaser, die in der gleichen Ebene ausgerichtet sind, sich aber auf gegenüberliegenden Seiten bezüglich einer Ebene befinden, die rechtwinklig zu der Achse ist und durch die erste Kamera hindurchgeht. Auf diese Art und Weise wird es erreicht, dass die Zwiebeloberflächenabschnitte, die sich bezüglich der Kamera mehr auf den Seiten der Zwiebel befinden, klar sichtbar sind.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine erste Kamera und auch eine Einrichtung zum Drehen der ersten Kamera und der jeweiligen Zwiebel bezüglich zueinander um eine Achse, die relativ stationär bezüglich der Kamera in dem Bild der Kamera ist, und eine Einrichtung zum Aufzeichnen der Umfangsform bzw. des Umrisses der Zwiebel, die von der Kamera wahrgenommen wird, und eine Einrichtung zum Analysieren der Aufnahme zum Bestimmen der Umfangsform auf. Die Bildinformationen der Kamera werden an die zentrale Steuereinheit weitergeleitet, in der das Umfangsbild der jeweiligen Zwiebel gespeichert wird.
  • Bevorzugt sind die Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung für das Einrichten der Ausrichtung der Zwiebel nach der Bildaufnahme auf der Basis der bekannten Aufnahmeausrichtung der ersten Kamera ausgelegt, wobei sich die Aufnahme der ersten Kamera auf die Zeit oder den Drehwinkel und den Drehwinkel bezieht, der nach der Beendigung der Aufnahme durchquert wird, und wobei die Ausrichtmittel eine erste Ausrichteinrichtung zum Ausrichten der Zwiebel in der Ebene der Drehung auf der Basis der bestimmten Ausrichtung aufweisen.
  • Bevorzugt sind die Drehmittel für die Drehung der Zwiebel um ihre Achse ausgelegt. Durch Drehen der Zwiebel um ihre Achse kann ein vollständiges und zuverlässiges Bild der Form der Außenoberfläche der Zwiebel auf einfache Art durch die Kamera erhalten werden.
  • Die Zwiebeldrehmittel sind bevorzugt dafür ausgelegt, die Drehung der Zwiebel mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit derart zu verursachen, dass die Anzahl der Bilder pro Zeiteinheit konstant ist.
  • Die Achse ist bevorzugt im wesentlichen vertikal ausgerichtet.
  • Mit der Bildaufnahme der ersten Kamera ist es im Prinzip möglich, ein vollständiges Abbild der räumlichen Ausrichtung und Form der Zwiebel zu erhalten, auf dessen Basis die Ausrichteinrichtung gesteuert werden kann. Es ist auch möglich, die Schneidebenen auf der Basis davon zu berechnen. Um einen sehr zuverlässigen Betrieb der Vorrichtung sicherzustellen, kann die Vorrichtung weiterhin eine Einrichtung zum Überprüfen der Ausrichtung in der Drehebene, die durch die erste Ausrichteinrichtung gegeben ist, aufweisen. Die Vorrichtung kann zudem zusätzliche Ausrichtmittel zum Korrigieren der Ausrichtung in der Drehebene aufweisen.
  • Die Überprüfungsmittel können eine zweite Kamera zum Aufzeichnen des Umrisses einer stationären Zwiebel und eine Einrichtung zum Bestimmen der Ausrichtung an dem Ort der Zwiebelachse bezüglich der Vorrichtung aufweisen, indem das Umrissbild mit dem Umfangsbild, das durch die erste Kamera gemacht wird, verglichen wird, wobei die zusätzliche Ausrichteinrichtung auf der Basis des Ergebnisses des Vergleichs gesteuert wird. Die Steuereinheit erkennt somit das Projektionsbild oder Umrissbild der Zwiebel an diesem Ort beim Aufnehmen von Bildern, die das Umfangsbild ausbilden. Danach kann die zusätzliche Ausrichteinrichtung auf der Basis des Ergebnisses dieses Vergleichs gesteuert werden.
  • Zum Bestimmen des Umrisses hat die Vorrichtung bevorzugt eine Einrichtung zum Kontrastieren des Zwiebelumfangs gegenüber dem Hintergrund. Die Kontrastiereinrichtung kann eine helle Hintergrundoberfläche aufweisen, die an der Seite angeordnet sein kann, die von der zweiten Kamera wegschaut.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt weist die Vorrichtung weiterhin eine zweite Kamera zum Aufzeichnen des Umrisses einer stationären Zwiebel und eine Einrichtung zum Bestimmen der Ausrichtung an diesem Ort der Zwiebelachse in einer Ebene rechtwinklig zu der Drehachse auf, wobei die zweite Kamera stromabwärts der ersten Kamera angeordnet ist. Auf diese Art und Weise ist es möglich, gleichzeitig die nachfolgenden Kameraaufzeichnungen für nachfolgende Zwiebeln auszuführen und möglicherweise auch die Orientierung der Zwiebel gleichzeitig mit der Aufzeichnung der Umfangsform einer nachfolgenden Zwiebel zu haben.
  • Bevorzugt ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung weiterhin mit einer Einrichtung zum Berechnen bzw. Ermitteln der Schnittebenen für das Laubende bzw. grüne Ende oder Blattende und das Wurzelende auf der Basis der Bildaufnahme derart versehen, dass die Abfallmenge auf einem Minimum gehalten werden kann. Das Aufzeichnen der zweiten Kamera, wenn sie vorhanden ist, kann für diesen Zweck verwendet werden.
  • Die Zwiebelhalter weisen bevorzugt ein erstes Halteteil zum Eingriff in einer ersten Seite der Zwiebel und ein zweites Halteteil zum Erfassen einer gegenüberliegende, zweite Seite der Zwiebel auf, wobei das erste Halteteil drehbar um eine Halterungsachse herum angeordnet sein kann. Es ist hier von Vorteil, wenn das erste Halteteil mehrere Zwiebeleingriffs oberflächen zum Eingriff in die erste Seite bzw. zum Erfassen der ersten Seite der Zwiebel an Stellen aufweist, die gleichmäßig um die Achse herum verteilt sind. Die Zwiebeloberfläche, die von den Halterungsteilen abgedeckt wird, kann begrenzt bleiben, weshalb die Umfangsfläche so vollständig wie möglich sein kann.
  • Die Drehung der Zwiebel in einer konstruktiv einfachen Ausführungsform wird verbessert, wenn das zweite Halteteil ein Drehlager für die zweite Seite der Zwiebel ausbildet.
  • Die Stabilität der Zwiebel während des Drehens und des Ausrichtens wird verbessert, wenn die Drehmittel für die Drehung des ersten Halteteils um eine vertikale Achse herum angeordnet sind.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind die Halteteile an einem kreisenden Rahmen, zum Beispiel einem Karussell, angeordnet, worin an dem Ort des Aufnahmeorts der ersten Kamera Drehmittel angeordnet sind, die in Antriebskopplung mit den ersten Halteteilen gebracht werden können und daraus entkoppelt werden können. Somit werden Drehantriebsmittel eingespart und das Karussell wird bezüglich Gewicht beschränkt und bezüglich der Konstruktion einfach gehalten.
  • Bevorzugt ist die Karussellachse vertikal, wodurch die Stabilität der Zwiebel verbessert wird und die Anordnung der zuvor erwähnten Teile einfacher bezüglich des Aufbaus wird.
  • Es ist ein Vorteil, wenn die Drehmittel an einem Ort des Bildaufnahmeorts des Umrisses der Zwiebel angeordnet sind, wobei diese Mittel in und aus Antriebskoppelung mit den ersten Halteteilen gebracht werden können und die ersten Haltemittel in Übereinstimmung mit dem zuvor erwähnten Ergebnis des Vergleiches in eine bekannte Ausrichtung der Zwiebelachse in ei ner Ebene rechtwinklig zu der Halterachse gedreht werden können.
  • Die ersten Halteteile können ein Teil der Ausrichtmittel, insbesondere der ersten Ausrichteinrichtung und/oder der zusätzlichen Ausrichteinrichtung, sein.
  • Die Drehmittel können eine erste Dreheinrichtung, die an dem Ort einer ersten Station angeordnet ist, wo die erste Kamera positioniert worden ist, zum Zusammenwirken mit der ersten Ausrichteinrichtung, und eine zweite Dreheinrichtung aufweisen, die an dem Ort einer nächsten, zweiten Station angeordnet ist, wobei die zweite Kamera für das Zusammenwirken mit der zusätzlichen Ausrichteinrichtung angeordnet worden ist. Somit können Drehantriebsmittel an diesem Ort eingespart werden und das Karussell kann bezüglich des Gewichts beschränkt werden und bezüglich des Aufbaus einfach ausgelegt werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung weiterhin mit Fördermitteln zum Fördern bzw. Transportieren der Zwiebel von den Zwiebelhaltern an der Schneideinrichtung vorbei versehen, wobei die Fördermittel mit zwei Klemmteilen zur Übernahme der Zwiebel von den Halteteilen und zum Festklemmen der Zwiebel gemäß einer Klemmlinie rechtwinklig zu der Halterachse versehen sind. Im Ergebnis kann die Übernahme der Zwiebeln in einer zuverlässigen Art und Weise stattfinden. Zudem kann die Förderbewegung für das Schneiden verwendet werden.
  • Die Ausrichtmittel umfassen bevorzugt eine zweite Ausrichteinrichtung, die die Zwiebel in eine richtige Ausrichtung für die Schneideinrichtung bringt, betrachtet in einer Ebene rechtwinklig zu dem Bewegungsweg der Fördermittel, wobei die Klemmteile Teil der zweiten Ausrichteinrichtung sind.
  • Es wird bevorzugt, dass mindestens eines der Klemmteile um die Klemmlinie herum drehbar ist und dass ein Teil der Ausrichtmittel in Antwort auf das Ergebnis des zuvor erwähnten Vergleichs gedreht wird, um die Zwiebelachse in eine gewünschte Ausrichtung bezüglich der Schneideinrichtung in einer Ebene rechtwinklig zu dem Bewegungsweg der Fördereinrichtung zu drehen. Die Achse der Zwiebel wird hierbei derart ausgerichtet, dass sie exakt am Kopf und am Rumpfteil geschnitten werden kann.
  • Es wird hier bevorzugt, dass die Klemmlinie horizontal ist, im Fall, dass die Halterachse vertikal ist, um die Übernahme der Zwiebel zu verbessern.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind die Schneidmittel im Abstand zueinander einstellbar in Antwort auf das Ergebnis der Aufnahme der Umfangsform der Zwiebel und bevorzugt sind sie unabhängig voneinander einstellbar. Im Ergebnis kann die Schneidlinie optimal an dem Kopf und dem Rumpfende festgelegt werden und sogar für die jeweilige Zwiebel eingestellt werden.
  • Die Schneidmittel können durch Messer, zum Beispiel durch Klingen oder drehende Kreisklingen ausgebildet werden, die stationär – aber einstellbar in dem Abstand zueinander – bezüglich dem Weg der Bewegung der Zwiebel angeordnet sind.
  • Nach dem Schneiden können die Fördermittel zu einer Schälstation führen.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Vorrichtung dann auch eine Station zum Schälen der Zwiebel, wobei die Schälstation Mittel zum Einklemmen der Zwiebeln, die von dem Laubende und dem Wurzelende befreit worden sind, gemäß einer zweiten Klemmachse rechtwinklig zu der Klemmachse der Fördererklemmen und auch Mittel zum Durchschneiden der Schale bzw. Haut der Zwiebel gemäß Schneidlinien parallel zu der Zwiebelachse hat. Der Bearbeitungsvorgang kann deshalb in einer gleichmäßigen Linie fortgesetzt werden.
  • Die Schalenschneidmittel sind bevorzugt zum Schneiden der Schale gleichzeitig an gegenüberliegenden Seiten ausgebildet. Bevorzugt sind die Schalenschneidmittel zur Bewegung an einer Zwiebel vorbei angeordnet, die stillgehalten ist, weshalb die Zuverlässigkeit des Schneidens erhöht wird, da die Bewegung der Zwiebel begrenzt wird.
  • Die Zwiebelschneidmittel umfassen bevorzugt federgelagerte Klingen, weshalb der Zwiebelform gefolgt werden kann. Auf vorteilhafte Art können die Klingen mit zwei Schneidkanten bzw. Schneiden versehen sein, die zwei entgegengesetzten Schneidrichtungen zugewandt sind, um einen Schneidbetrieb in zwei entgegengesetzten Richtungen (reziprok) realisieren zu können. Jede Zwiebeloberfläche wird somit von einer Klingenseite erfasst, die dorthin bewegt wird.
  • Auf eine raumsparende Art können mehrere zweite Klemmmittel an einem Karussell angeordnet sein, wobei ein Schalenentfernungsgebläse zum Wegblasen der Schale bzw. Haut von der Zwiebel nach der Schneideinrichtung angeordnet ist.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann dann mit einer Einrichtung zum Drehen der Zwiebel an dem Ort des Schalenentfernungsgebläses durch Dreheingriff mindestens eines der zweiten Klemmmittel versehen sein, wodurch das Wegblasen verbessert wird.
  • Das Karussell hat bevorzugt eine horizontale Drehachse, wobei die zweiten Klemmachsen auch horizontal ausgerichtet sind. Auf diese Art und Weise wird der Raum in Horizontalrichtung effizient verwendet.
  • Die Vorrichtung ist bevorzugt weiterhin mit einer Einrichtung zum Loslösen der zweiten Klemmmittel nach dem Wegblasen der Schalen versehen und mit einer Einrichtung zum Aufnehmen der Zwiebel in einem Speicher dafür versehen. An der horizontalen, zweiten Klemmachse fallen die Zwiebeln einfach auf die Aufnahmeeinrichtung.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Schälstation wurden vorstehend erläutert.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wurde weiterhin mit einem Steuersystem zum Aufzeichnen der Position der verschiedenen, erläuterten Teile versehen, wobei die Steuerung all ihrer Antriebe von den Aufzeichnungs- oder Aufnahmemitteln und den zuvor erwähnten Mitteln zum Bestimmen der Umfangsform und der Ausrichtung abhängt.
  • Die Erfindung wird auf der Basis einer exemplarischen Ausführungsform ersichtlich, die in den anliegenden Zeichnungen gezeigt ist, in denen:
  • 1 eine Seitenansicht einer möglichen Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 eine Ansicht der Zuführseite der Vorrichtung von 1 zeigt;
  • 3 eine Ansicht der Ausrichtstation in der Vorrichtung von 1 zeigt;
  • 4 ein Detail der Ausrichtstation von 3 zeigt;
  • 5 ein weiteres Detail der Ausrichtstation von 3 zeigt;
  • 6 und 6A eine Ansicht einer Formbestimmungsstation der Ausrichtstation von 3 zeigen;
  • 7 eine Ansicht der Ausricht-, Aufzeichnungs- und Korrekturstation in der Ausrichtstation von 3 zeigt;
  • 8 eine Ansicht der Übernahme- oder der Transferstation an der stromabwärts liegenden Seite der Ausrichtstation von 3 zeigt;
  • 9 die Übernahme- oder Transferstation von 8 zeigt, gesehen von der anderen Seite;
  • 10 die Schneidstation der Vorrichtung von 1 zeigt;
  • 11 die Schälstation der Vorrichtung gemäß 1 in einer Vorderansicht zeigt;
  • 12 die Schälstation von 11 in Teilansicht und schematischer Draufsicht zeigt;
  • 13 die Schälstation an dem Ort des Schneidens der Schale zeigt;
  • 14A und 14B schematische Ansichten einer freien Position bzw. einer Betriebsposition einer Alternative der Zwiebelgreifer der Transferstation zeigen, die zwischen der Ausrichtstation und der Schälstation betrieben wird;
  • 15A, C, E und 15B, D, F schematische Draufsichten bzw. schematische Seitenansichten der Transfereinrich tung sind, die Zwiebelgreifer gemäß den 14A, B haben; und
  • 16A–C schematisch eine alternative Ausführungsform der Greifer für die Schälstation zeigen.
  • Die Vorrichtung 1, die in 1 gezeigt ist, ist zum Ausrichten und Schälen von Zwiebelgewächsen, insbesondere von Esszwiebeln, ausgelegt. Mehrere Vorrichtungen 1 können parallel und benachbart zueinander angeordnet werden, die eine kombinierte Steuerung haben. Die Vorrichtung 1 umfasst ein Gehäuse 2, das auf Füßen 3 angeordnet ist. Auf der linken Seite wurde ein Zuführweg 4 angeordnet, der Zwiebeln, zum Beispiel Esszwiebeln, in der Richtung A der Ausrichtstation 10 zuführt, die die eingeklemmten Zwiebeln in der Richtung D zu einem Transferförderer 50 bzw. Transportband dreht, der in der Richtung K nach der Schneidstation 120 zu der Schälstation 70 fördert, die mit vier Armen versehen ist, wobei sich die Schälstation in der Richtung M dreht, und nach einer Schneidstation 80 und einer Gebläsestation 90 zu einer Entladung fördert.
  • In 2 ist der Zuführweg 4 an seinem Ende gezeigt, das eine Endplatte 5 hat, die mit einem Loch 6, das sich seitlich öffnet, versehen ist, wobei die Platte 5 in der Richtung C angelenkt sein kann, um eine Zwiebel, die in dem Loch 6 gelagert ist, auf den Weg der Ausrichtstation 10 zu bringen, die nachfolgend erläutert wird.
  • In 3 bis 5 ist die Ausrichtstation 10 genauer gezeigt. Man erkennt hier ein Karussell, das in diesem Beispiel sechs Einheiten 38 hat, die jeweils mit Zwiebelklemmen versehen sind, die nachfolgend beschrieben werden. Jede Zwiebelklemme weist einen horizontalen Ausleger 11 auf, an dessen Ende sich ein Stift 12 nach unten erstreckt, der an dem unteren Ende mit einer Klemmoberfläche 13 versehen ist.
  • An der gegenüberliegenden Klemmseite davon ist ein Halter 17 vorgesehen, in dem ein Hebelarm 18 gelenkig untergebracht ist, wobei der Hebelarm 18 an einem Stift 14 an dem radialen, äußeren Ende drehbar angebracht ist, wobei an dem Stift 14 ein Tisch 15 angebracht ist, der wie in 5 ersichtlich ist, mit drei Stiften 34 versehen ist, die geneigte Klemmflächen 34 zum Erfassen der Zwiebeloberfläche haben. Unter der Verbindung zu dem Hebelarm 18 ist der Stab 14 nach unten fortgesetzt, um in den Stab 20 überzugehen, der in einer Buchse untergebracht ist, die von einer Feder 22 umgeben ist, wobei an der Unterseite davon eine Koppelplatte 32 angebracht ist.
  • Das radiale, innere Ende des Hebelarmes 18 ist an dem Unterende eines Stabs 19 angelenkt, der sich nach oben durch die Buchse 16 permanent zu dem Karussell erstreckt und permanent mit dem radialen, inneren Ende des Auslegers 11 verbunden ist.
  • An zwei Orten oder Stationen sind Drehvorrichtungen 30 unterhalb der Einheiten 38 angeordnet, wie aus 3 und 4 ersichtlich ist. Diese Drehvorrichtungen 30 sind mit einer Platte 37 versehen worden, die mit dem Ende eines Kolbenstabs einer Zylinderanordnung 110 verbunden ist, welcher stationär mit einem anderen Ende angeordnet ist. Ein Motor 31 ist an der Platte 37 angebracht worden, wobei der Motor mit der Platte 37 nach oben und nach unten bewegt werden kann, und zwar geführt von einem Stab 112, der an dem permanenten Halter 111 angebracht ist. An der Oberseite der Platte 37 gibt es einen Kopf 32, der ein Koppelteil 33 hat, das von dem Motor 31 gedreht werden kann. Das Koppelteil 33 wird in Koppeleingriff mit der Koppelplatte 32 durch Bewegen nach oben gebracht, während der Stab 20 nach oben entgegengesetzt zu der Federkraft 22 geschoben wird. Aufgrund des Schiebens des Stabs 20 nach oben dreht sich der Hebelarm 18, wobei aufgrund der Tatsache, dass der Hebelarm genau in der Mitte des Halters 17 angelenkt ist, der Stab 19 nach unten in dem gleichen Maß, in dem der Stift 14 nach oben geschoben wird, gezogen wird, wobei als Ergebnis davon die Klemmstifte 12 und 34 zueinander in dem gleichen Ausmaß bewegt werden, wenn eine Zwiebel von der zuvor erwähnten, gedrehten Öffnung 6 der Platte 5 übernommen werden muss.
  • Der Drehmotor 31 ist auch mit dem Stab 20 für die Übertragung der Drehung gekoppelt und somit auch mit dem Stift 14 und den drei Klemmstiften 34 gekoppelt. Der Motor 31 kann somit die Klemmstifte 34 in der Richtung E drehen, wenn die Kopplung stattgefunden hat.
  • In jeder Drehstation 30 wurde eine Kamera, wie in 6 ersichtlich ist, mit den Kameras 41 und 45 angeordnet. Sie wurden mit einem Brennpunkt in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet, in der das Zentrum zwischen den horizontalen Ebenen liegt, die durch die Klemmflächen 13 und 35 definiert sind, wie in 6 durch die Ebene S gezeigt ist. Die Kamera 41 ist in der gewöhnlichen Art und Weise mit den Aufnahme- und die Bildverarbeitungseinrichtungen, die nicht weiter gezeigt sind, verbunden. Zeilen- bzw. Linienlaser 43 und 44 sind an einem Standardrahmen 42 der Vorrichtung 1 angeordnet und insbesondere über und unter der Ebene S. Die Linienlaser 43 und 44 sind in der gleichen vertikalen Ebene wirksam und projizieren die gekrümmte Abtastlinie T, die sich in einer vertikalen Ebene befindet, auf eine Zwiebel x, die zwischen den Klemmflächen 13 und 35 eingeklemmt ist.
  • Auf diese Art und Weise kann, nachdem der Motor 31 die Stifte 34 in eine gleichmäßige Drehbewegung gebracht hat, eine Aufnahme mit der Kamera 41 von der Zwiebel x während einer gleichmäßigen Drehbewegung über 360° gemacht werden. Die Klemmoberfläche 13 dient hier als Drehlagerfläche. Auf diese Art und Weise kann die Steuereinheit der Vorrichtung 1 ein vollständiges Bild der Form der Zwiebel x in der Computervorrichtung, die mit der Kamera 41 verbunden ist, erhalten. In dem erhaltenen Bild ist die Beziehung zwischen der Umrissform und dem Bildwinkel festgelegt. Mit dem aufgezeichneten Winkel der Drehung in einem Moment während der Bildaufnahme (zum Beispiel in dem Startmoment) und mit der bekannten Winkelposition nach der Bildaufzeichnung kann die Ausrichtung in dem Bereich der Zwiebelachse bestimmt werden.
  • An dem Ort der zweiten Drehstation kann die Drehvorrichtung 30 durch das Steuersystem der Vorrichtung auf der Basis der Analyse der Bildaufzeichnung der ersten Kamera 41 gesteuert werden, um den Stab 20 mit den Klemmstiften 34 in eine Ausrichtung zu drehen, die für den Ort und die Richtung des Betriebs der Transfervorrichtung eingestellt ist, welche die Zwiebeln von der Ausrichtstation zu der Schälstation 70 überführt und nach der Kopf/Rumpfteil-Abschneidstation 120 bewegt.
  • An dem Ort der zweiten Drehstation wurde die Kamera 45 mit ihrem Brennpunkt derart angeordnet, dass er sich in der Ebene S befindet, und zwar in diesem Beispiel gemäß einer Linie, die genau tangential zu dem Drehweg in dem Karussell 10 der Mitte der Klemmhalter ist. Wie in 7 gezeigt wird, ist eine Projektionsfläche 46 an der anderen Seite angeordnet, wobei die Projektionsfläche an einem Arm 47 angebracht ist, der in einer Richtung F durch eine Einrichtung geschwenkt werden kann, die nicht weiter gezeigt ist, wenn das Karussell (das schrittweise bewegt wird, mit Versatzbewegungen von in diesem Fall sechs Einheiten 38 über 60°) stillsteht.
  • Wenn die Projektionsfläche 46 gerade über der Kamera 45 angeordnet ist, wird die Kamera 45 verwendet, um eine Aufnahme der Zwiebel für Überprüfungszwecke zu machen, nachdem die Zwiebel zuerst in eine richtige Ausrichtung an diesem Ort ge dreht worden ist, und diese Aufnahme wird in diesem Steuersystem mit der Aufnahme der Kamera 41 für die gleiche Zwiebel x verglichen. In dem Steuersystem wird die Ausrichtung in der horizontalen Ebene der Zwiebelachse, das heißt, der Achse, die durch beide Enden der Zwiebel hindurchgeht, der Zwiebel x, die in der zweiten Drehstation 30 vorhanden ist, eingerichtet. Auf der Basis des Ergebnisses der Berechnung wird der zweite Drehmotor 31, wenn notwendig, wieder angesteuert, um den Stab 20 mit den Klemmstiften 34 in die korrekte Ausrichtung zu drehen.
  • In diesem Beispiel, in dem der Ort des Transfers 120° stromabwärts der zweiten Drehstation angeordnet ist, wird die Zwiebel x schließlich derart gedreht, dass die Ebene, in der sich die Zwiebelachse befindet, um 60° zu dem Radialstrahl ist, auf dem sich die Klemmeinheiten 38 befinden.
  • Die Aufnahme der zweiten Kamera 45 wird in dem Steuersystem gespeichert und mit der Aufnahme der ersten Kamera für die jeweilige Zwiebel gekoppelt.
  • Nach dem Entkoppeln mit dem Drehmotor 32 wird die jeweilige Zwiebel x in zwei Karussellschritten an den Ort der Transfervorrichtung 50 gebracht, wie in 8 und 9 gezeigt ist. Die Transfervorrichtung umfasst einen befestigten Träger 51, in dem eine Antriebsvorrichtung, die nicht weiter gezeigt ist, für einen Wagen 52 gezeigt ist. Der Träger 51 ist mit einer Führung für den Wagen 52 versehen, der sich in der Richtung K hin und her bewegen kann. An dem Wagen 52 sind zwei Arme 53 und 54 vorgesehen, die sich nach unten erstrecken und die zueinander hin bewegt werden können und voneinander weg bewegt werden können durch Mittel, die nicht weiter gezeigt sind und die durch die Steuereinheit gesteuert werden. An dem unteren Ende der Arme 53 ist ein Drehstift 56 angebracht, an dessen Ende eine Platte 57 drehbar in der Richtung G ange bracht ist, wobei die Platte mit einer Klemmplatte 58 versehen ist.
  • An seinem unteren Ende ist der andere, angebrachte Arm 54 mit einer Klemmplatte 60 versehen, die drehbar gelagert ist, damit sie mit dem Zahnriemen 59 gedreht werden kann. Der Zahnriemen 59 wird von dem Motor 55 angetrieben.
  • Wenn, wie aus 9 ersichtlich ist, eine Zwiebel an dem Ort der Transferstation angekommen ist, wird die Platte 57 nach unten in der Richtung G durch das Steuersystem geschwenkt, um die Klemmplatte 58 horizontal zu der Klemmplatte 60 auszurichten, und zwar auch in der horizontalen Ebene S. Beide Platten 53 und 54 werden dann zueinander hin bewegt, damit die Klemmplatten 58 und 60 die Zwiebel x zwischen sich einklemmen können. Dies ist in 9 gezeigt.
  • Das Besondere ist hier, dass auf der Basis der Umrissdaten der Zwiebel x, die in dem Steuersystem vorhanden sind, die Ausrichtung der Zwiebelachse in der vertikalen Ebene auch bekannt ist. Diese Daten sind bereits durch die Aufnahme der ersten Kamera bekannt, aber auch durch die Aufnahme der zweiten Kamera für Überprüfungszwecke. Auf der Basis dieser Daten wird der Motor 55 durch das Steuersystem gesteuert, um die Zwiebelachse zu drehen, damit sie in die Horizontalposition gedreht werden kann, wobei die Zwiebel auf der Klemmplatte 58 getragen wird. Die Klemmplatte 60 ist derart ausgelegt, dass sie die Zwiebel x sofort für eine positive Drehung erfassen kann.
  • Der Wagen 52 wird unmittelbar danach durch das Steuersystem gesteuert und in die Richtung K bewegt, um die Zwiebel x in die Schälstation 70 zu transferieren, wie in 11 bis 13 gezeigt ist. Während des Transports werden der Kopf und das Rumpfteil in der Station 120 abgeschnitten.
  • In 14A, B und 14A bis F ist eine Alternative für die Vorrichtung der Klemmarme 52, 53 gezeigt. Auf eine schematische Art und Weise ist der Wagen 252 hier gezeigt, der wie der Wagen 52 linear und hin und her bewegt werden kann unter der Steuerung durch das Steuersystem der zweiten Drehstation nach der Schneidstation zu der Schälstation.
  • Eine Platte 269 ist fest an dem Wagen 252 befestigt. Auf eine indirekte Art bewegbar in der horizontalen Ebene (bezüglich der Platte 269) ist ein im wesentlichen vertikal sich erstreckender Zylinder 261 an der Platte 269 angebracht und somit an dem Wagen 252, wobei der Zylinder an dem oberen Ende an der vertikalen Platte oder dem Stab 284 angebracht ist und wobei das Ende eines Kolbenstabs 262 an einem Dreieck 263 verbunden ist, das in der vertikalen Ebene geneigt werden kann, wobei das Dreieck an einer Platte oder einem Stab 284 angelenkt ist. An der dritten Spitze des Dreiecks 263 ist ein Stab mit Gelenkenden 264 angelenkt, wobei der Stab mit dem anderen Ende an einem Arm 253 angelenkt ist, der auch an einem weiteren Dreieck 265 angelenkt ist, das an der zuvor erwähnten Platte oder Stab 284 befestigt ist. Das andere Ende des Arms 253 ist mit einer Zwiebelklemmplatte 258 versehen.
  • Wie aus 14A, B ersichtlich ist, kann der Kolbenstab 262 sich ausdehnen, wenn der Zylinder 261 arbeitet, und als ein Ergebnis davon dreht sich das Dreieck 263, weshalb sich auch der Arm 253 von der freien Position, die in 14A gezeigt ist, in die Betriebsposition oder Eingriffsposition dreht, die in 14B gezeigt ist. Dieses Bewegungskonzept, das Gelenkpunkte hat, ist bezüglich der Konstruktion und der Ausfallsicherheit aufgrund des Fehlens linearer Führungen einfach.
  • Nachdem die Klemmplatte 258 in die Betriebsposition gebracht worden ist, werden diese Klemmplatte und die Klemmplatte 260, die an der anderen Seite aktiv ist, in Richtung zueinander gebracht, um die Zwiebel zwischen ihnen einzuklemmen, wie für die Ausführungsform beschrieben worden ist, die in 8 und 9 beschrieben worden ist. Diese Bewegung wird jedoch auf andere Art und Weise ausgeführt.
  • Hier wird eine Anordnung verwendet, die einen Zylinder und Drehstäbe hat, welche schematisch in 15A bis F gezeigt werden, Der Arm 253 und das Dreieck 265 sind über ein Dreieck 282 an einem Doppelrahmen 270a angelenkt und der gegenüberliegende Arm 254 ist über ein Dreieck oder eine quadratische Platte 283 mit dem Rahmen 270b verbunden. Die Rahmen 270a, b sind parallelogrammförmig und haben Gelenke in den Ecken. Zwischen den unteren Enden der Rahmen 270a, b gibt es einen Zylinder 280, der sich horizontal und in Bewegungsrichtung erstreckt, wobei der Zylinder an der Dreiecksplatte 282 und an der Platte 284 angebracht ist und wobei das Ende des Kolbenstabs an der Platte 283 angebracht ist.
  • Auf ihrer halben Höhe sind die Rahmen 270a, b auch miteinander mittels einer Stabanordnung 267a–c verbunden, die die Form hat, wie aus 15A, C, E ersichtlich ist. Der Koppelstab 237c ist an der Mitte des unteren Endes eines Vertikalstabs 266 angebracht, der mit dem oberen Ende an der Platte 269 angebracht ist, die an dem Wagen 252 befestigt ist. Die Rahmen 270a, b sind an die Platte 269 angelenkt.
  • Für die Bewegung der Arme 253, 254 von der Position aus, die in 15B gezeigt ist, in die Position von 15F, damit ein Zwiebel zwischen den Klemmplatten 258, 260 eingeklemmt werden kann, wird der Zylinder 280 angetrieben, wobei als Ergebnis davon die Dreiecke 282 und 283 in Richtung zueinander hin bewegt werden. Die Stabanordnung 267a–c dreht sich dann auch um die Mittenlinie des Vertikalstabs 266, wobei als Ergebnis davon die Neigungsbewegung der Rahmen 270a, b gleich ist (aber entgegengesetzt). Die Klemmplatten 258, 260 werden somit in Richtung der Zwiebel mit gleicher Bewegungslänge bewegt.
  • Wie es aus einem Vergleich von 15B, D, F ersichtlich wird, sind die Rahmen 270a und 270b einer Formänderung aufgrund der Drehung ihrer Scheitel bzw. Ecken ausgesetzt.
  • Wenn die Positionen, die in 14B und 15F gezeigt sind, realisiert werden, werden Zylinder 261 und 280 auf Druck gehalten, um die erreichte Position zu fixieren. Danach kann der Wagen 252 (nicht gezeigt in 15) genauso wie der Wagen 50 zu der Schneidstation und der Schälstation bewegt werden.
  • Die untere Position des Zylinders 280 ist für die Übertragung von Klemmkräften auf die Zwiebel von Vorteil. Die Verwendung von Stäben und von Scharnieraufhängungen bzw. Gelenkaufhängungen begrenzt hier auch die Abnutzung.
  • In 10 ist die Schneidstation 120 gezeigt, die permanent innerhalb der Vorrichtung 1 angeordnet ist und mit Klingen 121, 122 versehen ist, die sich in einer vertikalen Ebene parallel zueinander befinden. Sie sind mit jeweiligen geneigten Schneidkanten 123, 124 und mittels Mitteln, die nicht weiter gezeigt sind, versehen und werden durch das Steuersystem gesteuert und können bezüglich des Ortes in Horizontalrichtung quer zum Weg K eingestellt werden. Der gegenseitige Abstand z kann als ein Ergebnis gesetzt werden, das auf den Umriss der Zwiebel x eingestellt wird, der früher bestimmt wird. Es ist möglich die Klingen 121, 122 unabhängig voneinander in der Richtung V oder W zu setzen. Auf diese Art und Weise kann verhindert werden, dass zu viel vom Kopf oder vom Rumpf von der Zwiebel x während der Förderung in der Richtung K beim Durchgang durch die Schneidstation 120 abgeschnitten wird. Der gegenseitige Abstand der Klingen 121, 122 kann durch das Steuersystem auf der Basis der Aufnahmen der ersten Kamera und insbesondere der zweiten Kamera gesetzt werden.
  • Der Transferförderer 50 hat nun die Zwiebel x, die nun mit zwei flachen Enden versehen ist, an den Ort der Schälstation 70 gebracht, die in 11 bis 13 gezeigt ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass anstelle der Kombination aus Träger 51/Wagen 52, in der die Zwiebel gemäß einer geraden Linie bewegt wird, andere Transportvorrichtungen möglich sind, zum Beispiel eine Transportvorrichtung, die eine schwankende bzw. wiegende Bewegung ausführt, in der die Klemmplatten an dem unteren Ende eines Armes angeordnet worden sind, der in einer vertikalen Ebene schaukeln bzw. schwingen kann. In der zuvor erwähnten Anordnung mit mehreren, parallelen Bearbeitungswegen kann der Antrieb von mehreren, parallel angeordneten, schaukelnden Armen kombiniert werden.
  • Die Schälstation 70 umfasst vier Radialarme 71, die nach Art einer Windmühle um eine Horizontalachse U in der Richtung M drehbar sind. Die Drehung in der Richtung M wird schrittweise durch das zuvor erwähnte Steuersystem gesteuert.
  • Jeder Arm 71 hat zwei Arme 72, 73, die sich horizontal mit einem Abstand zueinander erstrecken und jeweils mit Klemmplatten 75 und 76 versehen sind. Die Arme 72 und 73 können aufeinander zu und voneinander weg in den Richtungen L mittels des Antriebs 89 bewegt werden, der von dem Steuersystem gesteuert wird. An der anderen Seite der Klemmplatte 76 ist der Arm 73 mit einem Stift versehen, der ein Ritzel 74 hat, wobei die Klemmplatte 76 bezüglich des Ritzels 74 drehbar befestigt ist und in der Lage ist, sich frei bezüglich des Arms 73 zu drehen. Nach dem Einklemmen der Zwiebel x zwischen den Armen 72, 73 wird die Mühle 70 bzw. das Werk über 90° in der Richtung M gedreht, um die Zwiebel x an den Ort zu bringen, der in 13 gezeigt ist. In diesem Ort ist eine Schalenschneidstation 80 angeordnet, die einen Wagen 61 hat, der hin und her bewegbar in der Richtung N ist, und zwar quer zu der Ebene der Drehung der Mühle 70. Es gibt einen U-Rahmen 83, der sich an dem Wagen 81 befindet und an dessen Fußenden U-Rahmen-Klingen-halter 84a, 84b angeordnet sind, Sie sind mit Klingen 85a, 85b bzw. Messern versehen, die mit Schneidkanten bzw. Schneiden in zwei entgegengesetzten Richtungen versehen sind. Sie sind in einem Abstand zueinander angeordnet, der es ermöglicht, dass sie an den Armen 72 und 73 vorbeibewegt werden. In der Situation, die in 13 gezeigt ist, wird der Wagen 81 in der Richtung N hin und her bewegt, damit die Klingen 85a, 85b über die Oberfläche der Zwiebel x sowohl im Voraushub als auch im Rückhub schneiden können. Die Klingen 85a, 85b sind in den Klingenhaltern 84a, 84b federgelagert, damit sie der Oberfläche der Schale bzw. der Haut der Zwiebel x während des Schneidens der Schale folgen können. Auf diese Art und Weise wird erreicht, dass ein Schneiden nicht tiefer als die Außenschicht (Tunic) stattfinden kann.
  • Nachfolgend wird die Mühle 70 um 90° in die nächste Station gedreht, wo ein Zahnrad 86 angeordnet ist, das in Eingriff mit dem Ritzel 74 kommt. Ein Gebläse 90 ist weiterhin dort angeordnet, das auf die Schale der Zwiebel x gerichtet ist. Das Steuersystem dreht nun gleichzeitig das Ritzel 86 und somit das Ritzel 74 und somit die Klemmplatte 76 und somit auch die Zwiebel x. Das Gebläse 90 bläst in die Schnitte in der Schale und als Ergebnis davon wird die Schale abgelöst und fällt auf den Bandförderer 104, der unterhalb davon angeordnet ist. Dieser Bandförderer 104 ist mit einem Förderer 105 versehen, der in der Richtung P angetrieben wird, um die Schalen zu einer Aufnahmewanne zu entladen, die nicht gezeigt ist.
  • Nach dem Entfernen der Schale wird die Mühle 70 wieder über 90° durch das Steuersystem in eine Position gedreht, wie sie in 1 und 11 gezeigt ist, in der eine Aufnahmeplatte 102 unter die Zwiebel x gebracht werden kann, wobei die Platte an einem Schwenkstab 100 angebracht ist, der durch den Zylinder 110 in der Richtung 0 hin und her bewegt werden kann. Die Arme 72 und 73 werden dann voneinander weg bewegt und die Zwiebel kann auf die Platte 102 fallen und von ihr über einen Schacht 103 in eine Aufnahmeeinrichtung wegrollen, zum Beispiel eine Box bzw. Schachtel, die nicht weiter gezeigt ist. Diese Box wird in der Richtung Q entladen.
  • 16A bis C zeigen sehr schematisch einen alternativen Betrieb der Klemmplatten in der Schälstation. Anstelle der sich immer parallel erstreckenden Arme 72 und 73 sind nun parallelogrammförmige Arme 372, 373 vorgesehen, die aus einer Anzahl von Gelenkstäben bestehen, die miteinander verbunden sind. Das Teil 389 benötigt hier keine beweglichen Teile. Die beweglichen Teile können sich direkt zwischen den Armen 372 und 373 zum Beispiel in der Form von Zylindern 390a, b erstrecken, die quer angeordnet sind. Durch Betreiben der Zylinder 390a, b können die Arme 372, 373 innen gedreht werden, gemäß den Schritten, die in 16A, B, C gezeigt sind. In der Position, die in 16C gezeigt ist, klemmen die Klemmplatten 375 und 376 eine Zwiebel zwischen sich mit der gleichen Klemmkraft wie in der Anordnung von 12 ein.

Claims (23)

  1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Zwiebel- oder Knollengewächsen, insbesondere von Esszwiebeln, die mit einem Laubende und einem Wurzelende und einer Zwiebelachse versehen sind, die sich dort hindurch erstreckt, die Mittel zum Halten der Zwiebeln, Mittel zum Abschneiden des Laubendes und des Wurzelendes von den Zwiebeln, Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung der Zwiebeln in der Vorrichtung mittels Bildaufnahme, die in den Haltemitteln gehalten sind, und Mittel zum Ausrichten der Zwiebeln, insbesondere von Esszwiebeln, in einer Ausrichtung, die für die Schneidmittel eingestellt ist, auf der Basis der Bestimmung aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung eine Lichtquelle zum Beleuchten der Zwiebel aufweisen, wobei die Lichtquelle bevorzugt für das Emittieren strukturierten Lichts ausgelegt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Lichtquelle mindestens einen Linienlaser aufweist, bevorzugt zwei Linienlaser aufweist, die in der gleichen Ebene ausgerichtet sind, sich aber an gegenüberliegenden Seiten bezüglich einer Ebene befinden, die rechtwinklig zu der Achse ist und die durch die erste Kamera hindurchgeht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, die eine erste Kamera und auch Mittel zum Drehen der ersten Kamera und der jeweiligen Zwiebel bezüglich zueinander um eine Achse, bevorzugt eine Vertikalachse, die relativ stationär bezüglich der Kamera in dem Bild der Kamera ist, und Mittel zum Aufzeichnen der Umfangsform der Zwiebel, die von der Kamera wahrgenommen wird, und Mittel zum Analysieren der Aufnahme zum Bestimmen der Umfangsform aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung für das Einrichten der Ausrichtung der Zwiebel nach der Bildaufnahme auf der Basis der bekannten Aufnahmerichtung der ersten Kamera ausgelegt sind, wobei sich die Aufnahme der ersten Kamera auf die Zeit oder den Winkel der Drehung und auf den Winkel der Drehung bezieht, der nach der Beendigung der Aufnahme durchquert wird, und wobei die Ausrichtmittel erste Ausrichtmittel zum Ausrichten der Zwiebel in der Ebene der Drehung auf der Basis der bestimmten Ausrichtung aufweist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Drehmittel für die Drehung der Zwiebel um ihre Achse ausgelegt sind und die Zwiebeldrehmittel bevorzugt dafür ausgelegt sind, die Drehung der Zwiebel mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit zu verursachen.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin Mittel zum Überprüfen der Ausrichtung in der Ebene der Drehung aufweist, die durch die ersten Ausrichtmittel gegeben ist, wobei die Vorrichtung bevorzugt weiterhin zusätzliche Ausrichtmittel zur Korrektur der Ausrichtung in der Ebene der Drehung aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Prüfmittel eine zweite Kamera zum Aufzeichnen des Umrisses einer stationären Zwiebel und Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung an dem Ort der Zwiebelachse bezüglich der Vorrichtung durch Vergleichen des Umrissbildes mit dem Umfangsbild aufweisen, das von der ersten Kamera gemacht wurde, wobei die zusätzlichen Ausrichtmittel auf der Basis des Ergebnisses des Vergleiches gesteuert werden und wobei die zweite Kamera bevorzugt stromabwärts der ersten Kamera angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, die weiterhin ein Mittel zum Kontrastieren des Zwiebelumfangs bezüglich des Hintergrunds aufweist, wobei die Kontrastierungsmittel bevorzugt eine helle Hintergrundfläche aufweisen, die an der Seite angeordnet sein kann, die von der zweiten Kamera wegweist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, die weiterhin eine zweite Kamera zum Aufzeichnen des Umrisses einer stationären Zwiebel und Mittel zum Bestimmen der Ausrichtung an dem Ort der Zwiebelachse in einer Ebene rechtwinklig zu der Ebene der Drehung aufweist, wobei die zweite Kamera bevorzugt stromabwärts der ersten Kamera angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin mit Mitteln zum Berechnen der Schneidebenen für das Laubende und das Wurzelende auf der Basis der Bildaufnahme und/oder auf der Basis der Aufnahme der zweiten Kamera, wenn sie vorhanden ist, versehen ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwiebelhalter ein erstes Halterteil zum Erfassen einer ersten Seite der Zwiebel und ein zweites Halterteil zum Erfassen einer gegenüberliegenden, zweiten Seite der Zwiebel aufweisen, wobei das erste Halterteil drehbar um eine Halterachse, bevorzugt eine Vertikalachse, angeordnet ist und wobei das erste Halterteil bevorzugt mehrere Zwiebelerfassungsflächen zum Erfassen der ersten Seite der Zwiebel an Orten aufweist, die gleichmäßig über die Achse verteilt sind, wobei das zweite Halterteil bevorzugt ein Drehlager für die zweite Seite der Zwiebel ausbildet.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Halterteile an einem kreisenden Rahmen, zum Beispiel einem Karussell, angeordnet sind, der bevorzugt eine Vertikalachse hat, und worin an dem Ort des Bildaufnahmeorts Drehmittel angeordnet sind, die in oder aus Antriebskopplung mit den ersten Halterteilen gebracht werden können.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Drehmittel an dem Ort des Bildaufnahmeorts des Umrisses der Zwiebel angeordnet sind, wobei die Mittel in und aus Antriebskopplung mit den ersten Halterteilen gebracht werden können und die ersten Halterteile in Übereinstimmung mit dem Ergebnis des Vergleichs in eine bekannte Ausrichtung der Zwiebelachse in einer Ebene rechtwinklig zu der Halterachse drehen.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die ersten Halterteile ein Teil der Ausrichtmittel sind, insbesondere der ersten Ausrichtmittel und/oder der zusätzlichen Ausrichtmittel,
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Drehmittel erste Drehmittel, die an dem Ort einer ersten Station angeordnet sind, wo die erste Kamera angeordnet worden ist, zum Zusammenwirken mit den ersten Ausrichtmitteln und zweite Drehmittel, die an dem Ort einer nächsten, zweiten Station angeordnet sind, wo die zweite Kamera angeordnet worden ist, zum Zusammenwirken mit den zusätzlichen Ausrichtmitteln aufweisen.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12–16, die weiterhin mit Fördermitteln zum Befördern der Zwiebel von den Zwiebelhaltern nach den Schneidmitteln versehen ist, wobei die Fördermittel mit zwei Klemmteilen zum Übernehmen der Zwiebel von den Halterteilen und zum Einklemmen der Zwiebel gemäß einer Einklemmlinie versehen sind, die rechtwinklig zu der Halterachse und bevorzugt horizontal ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Ausrichtmittel zweite Ausrichtmittel zum Bringen der Zwiebel in eine korrekte Ausrichtung für die Schneidmittel aufweisen, die in einer Ebe ne rechtwinklig zu dem Bewegungsweg der Fördermittel gedacht ist, wobei die Klemmteile ein Teil der zweiten Ausrichtmittel sind, worin bevorzugt mindestens eines der Klemmteile um die Klemmlinie drehbar ist und in Antwort auf das Ergebnis des zuvor erwähnten Vergleichs gedreht wird, um die Zwiebelachse in eine gewünschte Ausrichtung bezüglich der Schneidmittel zu drehen, in einer Ebene rechtwinklig zu dem Bewegungsweg der Fördermittel.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4–18, wobei die Schneidmittel in einem gegenseitigen Abstand in Antwort auf das Ergebnis der Bildaufnahme der Umfangsform der Zwiebel einstellbar sind, wobei die Schneidmittel bevorzugt unabhängig voneinander einstellbar sind und/oder bevorzugt durch Klingen ausgebildet sind, die stationär bezüglich des Bewegungswegs der Zwiebel angeordnet sind.
  20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Station zum Schälen der Zwiebel aufweist, wobei die Schälstation Mittel zum Einklemmen der Zwiebeln, die von dem Laubende und dem Wurzelende befreit sind, gemäß einer zweiten Klemmachse rechtwinklig zu der Klemmachse der Fördererklemmen und auch Mittel zum Schneiden durch die Haut bzw. Schale der Zwiebel gemäß Schneidlinien aufweist, die parallel zu der Zwiebelachse sind, wobei die Schalenschneidmittel bevorzugt für das Schneiden der Schale gleichzeitig an gegenüberliegenden Seiten ausgelegt ist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 20, wobei die Schalenschneidmittel für die Bewegung an einer stillgehaltenen Zwiebel vorbei angeordnet sind.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, wobei die Schalenschneidmittel federgelagerte Klingen aufweisen, die bevorzugt mit zwei Schneidkanten versehen sind, die in zwei entgegengesetzte Schneidrichtungen weisen.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 20, 21 oder 22, wobei mehrere zweite Klemmmittel an einem Karussell angeordnet sind, wobei ein Schalengebläse zum Wegblasen der Schale von der Zwiebel nach den Schneidmitteln angeordnet ist und wobei die Vorrichtung weiterhin bevorzugt mit Mitteln zum Drehen der Zwiebel an dem Ort des Schalengebläses durch Dreherfassung mindestens eines der zweiten Klemmmittel versehen ist.
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