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Die
vorliegende Erfindung betrifft Körbe
für Geschirrspülmaschinen,
und insbesondere einen Korb, der mit einer beweglichen vorderen
Abtropfschale versehen ist.
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Es
ist bekannt, dass bei herkömmlichen
Geschirrspülmaschinen
mit Fronttür
diese entlang der Unterseite angelenkt ist und außerdem als
Träger
für den
unteren Korb wirkt, wenn dieser aus dem Waschkasten gezogen ist.
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Es
ist außerdem
bekannt, dass es beim Füllvorgang
mit Geschirr wahrscheinlich ist, dass Tropfen oder Speisereste auf
die unterliegende Tür
fallen und es daher notwendig ist, dass der Korb von keiner Seite
der Tür
vorragt, um ein Verunreinigen des Fußbodens zu verhindern. Noch
besser ist es, den Korb nicht von dem Bereich vorragen zu lassen,
der bei geschlossener Tür
von den Spülstrahlen
erreicht wird, um außerdem
das Reinigen der Innenfläche
der Tür
zu erzielen.
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Dieser
bekannte Ansatz weist jedoch in dem Falle Mängel auf, wenn die Tür nicht
hoch genug ist, um den vertikalen Vorsprung des Korbs vollständig zu
beinhalten, wenn dieser vollständig
heraus gezogen ist.
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Tatsächlich gibt
es Fälle
von Geschirrspülmaschinen
mit reduzierter Höhe,
die gewöhnlich
mit einem einzelnen Korb versehen sind, bei denen die Türhöhe kleiner
oder gleich der Länge
des Waschkastens und damit der Korblänge ist. Es ist somit notwendig,
das Herausziehen des letzteren bei der Füllphase mit Geschirr zu beschränken, um
Verunreinigungen außerhalb
der Tür
zu vermeiden, was jedoch eine größere Schwierigkeit
beim Anordnen des Geschirrs im hinteren Abschnitt des Korbs einschließt, der
innerhalb des Waschkastens verbleibt.
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Ein
Korb für
Geschirrspülmaschinen
gemäß dem Oberbegriff
des unabhängigen
Anspruchs 1 ist beispielsweise in US 2002/148493A offenbart.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Korb bereitzustellen,
der die oben genannten Mängel
bewältigt.
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Diese
Aufgabe wird mithilfe eines Korbs gelöst, der mit einer vorderen
Abtropfschale versehen ist, die zwischen einer im Wesentlichen horizontalen Stellung,
wenn sich der Korb in der herausgezogenen Stellung befindet, und
einer im Wesentlichen senkrechten Stellung, wenn der Korb innerhalb
des Waschkastens geschlossen ist, beweglich ist. Andere vorteilhafte
Merkmale sind in den abhängigen
Ansprüchen
offenbart.
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Der
hauptsächliche
Vorteil des Korbs für
Geschirrspülmaschinen
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, dass er imstande ist, sogar über die Oberkante der Tür hinaus
herausgezogen zu werden, so dass er mit größter Leichtigkeit, jedoch ohne
die Gefahr der Fußbodenverunreinigung
oder des Erzeugens von Schmutzansammlungsbereichen auf der Türinnenfläche gefüllt werden
kann.
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Ein
zweiter Vorteil dieses Korbs für
Geschirrspülmaschinen
ist, dass er die automatische Bewegung der Abtropfschale vorsieht,
ohne ein Eingreifen des Benutzers zu erfordern.
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Ein
weiterer Vorteil des vorliegenden Korbs hat seine Ursache in der
Beweglichkeit der Abtropfschale, die kein Hindernis für die Spülstrahlen
in der Spülphase
bildet.
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Wieder
ein anderer Vorteil dieses Korbs ist durch seine einfache, kostengünstige und
zuverlässige
Konstruktion gegeben, die keinerlei Änderung an der Geschirrspülmaschine
erfordert, wodurch er als Austauschkorb für eine bestehende Geschirrspülmaschine
Anwendung finden kann.
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Diese
und andere Vorteile und Kennzeichen des Korbs für Geschirrspülmaschinen
gemäß der Erfindung
werden dem Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung
einer Ausführungsform davon
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Obenansicht, die den Korb mit der Abtropfschale
in der vertikalen Stellung zeigt, so wie er sich im Waschkasten
befindet;
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2 eine
Seitenansicht, die der vorhergehenden gleicht;
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3 eine
vertikale Schnittdiagrammansicht einer Geschirrspülmaschine
mit einem vollständig herausgezogenen,
herkömmlichen
Korb;
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4 dieselbe
Ansicht wie die vorhergehende einer Geschirrspülmaschine mit einem Korb gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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5 eine ähnliche
Ansicht wie die vorhergehende der Geschirrspülmaschine von 4 während des
Spülzyklus,
wobei der Korb die Abtropfschale in der vertikalen Stellung aufweist.
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Unter
Bezugnahme auf 1 und 2 ist ersichtlich,
dass ein Korb für
Geschirrspülmaschinen gemäß der Erfindung
herkömmlicherweise
eine Konstruktion C aus Metalldraht umfasst, die mit Rädern W zum
gleichmäßigen Gleiten
die Führungen
entlang versehen ist, welche in dem Waschkasten und an der Tür ausgebildet
sind.
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Der
neuartige Aspekt des vorliegenden Korbs ist durch das Vorhandensein
einer vorderen Abtropfschale D gegeben, die sich unter dem vorderen
Abschnitt des Korbs erstreckt, mit einer Breite, die im Wesentlichen
der Breite der Konstruktion C entspricht. Die Abtropfschale D ist
entlang seitlicher, bogenförmiger
Führungen
G beweglich, die sicher an der Konstruktion C befestigt sind und
sich über
einen Bogen von ungefähr
90° erstrecken,
sodass sie zwischen einer im Wesentlichen vertikalen Stellung (1, 2, 5)
und einer im Wesentlichen horizontalen Stellung (4)
beweglich ist.
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In
dieser zweiten Stellung ist das konkave Profil der Abtropfschale
D imstande, die Tropfen und Reste, die von dem Geschirr herabfallen,
das im vorderen Abschnitt des Korbs eingefüllt ist, angemessen zurückzuhalten.
Daher besteht, sogar wenn dieser Abschnitt über die Oberkante der Tür hinaus
angeordnet ist, keine Gefahr der Verunreinigung des Fußbodens
oder in dem Bereich der Tür,
die von den Spülstrahlen
nicht erreicht wird.
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In
der bevorzugten Ausführungsform,
die in den Zeichnungen dargestellt ist, sind die Mittel, die die
automatische Bewegung der Abtropfschale D versehen, eine zentrale,
längliche
Stange R und eine Rückholfeder
S. Die Stange R, die etwas kürzer
als der Korb ist, kann an der Abtropfschale D verschwenkt werden
und ist verschiebbar an geeigneten Trägern H angebracht, welche sicher
an der Konstruktion C des Korbs befestigt sind, während die
Feder S sicher zwischen der Abtropfschale D (oder der Stange R)
und der Konstruktion C befestigt ist.
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Angesichts
der obigen Beschreibung und außerdem
unter Bezugnahme auf 3 bis 5 ist der
einfache und wirksame Betrieb des Korbs für Spülmaschinen ohne weiteres verständlich.
Insbesondere der Vergleich zwischen 3 und 4 zeigt
eindeutig den Vorteil, der durch die Abtropfschale D in der Füllphase
mit Geschirr gegeben ist.
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Ein
herkömmlicher
Korb, der in eine Geschirrspülmaschine
mit einer Innenhöhe
Y der Tür
K, die erheblich geringer als die Korblänge L ist, hinein geschoben
ist, kann nicht über
die Grenze E hinaus herausgezogen werden. In dieser Stellung verbleibt der
Korb über
eine erhebliche Länge
LI innerhalb des Waschkastens T, während nur die äußere Länge LE leicht
für den
Benutzer zugänglich
ist (3).
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Ein
Korb gemäß der Erfindung,
der in dieselbe Geschirrspülmaschine
hinein geschoben ist, kann im Gegensatz dazu dank der Abtropfschale
D, die den unterliegenden Bereich abdeckt, über die Grenze E hinaus bis
zu einer neuen Grenze E' in
beträchtlichem
Maße über die
Kante der Tür
K hinaus heraus gezogen werden. Infolgedessen führt die Vermehrung F der Herausziehlänge, die
zu der äußeren Länge hinzugefügt ist,
zu einer neuen äußeren Länge LE', die größer als
die vorhergehende ist, während die
innere Länge
LI' entsprechend
reduziert ist. Dies hat eine bessere Zugänglichkeit des hinteren Abschnitts
des Korbs und daher eine größere Erleichterung
beim Füllen
für den
Benutzer zur Folge (4).
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Es
ist zu beachten, dass in diesem Zustand die Stange R dadurch, dass die
Feder S die Abtropfschale D in Anstoß an das hintere Ende der Führungen
G gezogen hat, von der Hinterseite des Korbes vorragt, sodass die
Abtropfschale D horizontal unter dem vorderen Abschnitt des Korbs
zur Abdeckung des Bereichs zwischen den Grenzen E und E' angeordnet ist.
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Wenn
der mit Geschirr gefüllte
Korb in den Waschkasten T zurück
geschoben ist, stößt das hintere
Ende der Stange R an die hintere Wand des Kastens an und gleitet
daher auf den Trägern
H bezüglich der
Konstruktion C nach vorne. Infolgedessen schiebt die Stange R die
Abtropfschale D nach vorne, indem sie den Widerstand der Feder S überwindet, sodass
sie nahezu vertikal im vorderen Abschnitt der Führungen angeordnet ist (5).
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In
diesem Zustand erreichen die Spülstrahlen
das Geschirr, das im vorderen Abschnitt des Korbs angeordnet ist,
auf angemessene Weise und versehen außerdem die Reinigung der Abtropfschale D.
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Es
ist eindeutig, dass die oben beschriebene und dargestellte Ausführungsform
des Korbs für
Geschirrspülmaschinen
gemäß der Erfindung
nur ein Beispiel ist, das für
verschiedene Modifizierungen empfänglich ist. Insbesondere kann
die exakte Form der Abtropfschale D und der relevanten Führungen
G etwas geändert
sein, und auch das Antriebsmittel, das aus der Stange R und der
Feder S besteht, kann durch andere mechanisch äquivalente Mittel ersetzt sein,
beispielsweise durch Benutzung einer Torsionsfeder anstelle einer
Schraubenfeder oder elastischer Glieder, die in den Führungen
G angeordnet sind.
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Gleicherweise
könnte
das Antriebsmittel außerdem
die Funktion des Tragens der Abtropfschale D ausführen, sodass
auf die länglichen
Führungen
G verzichtet sein kann. Es könnten
beispielsweise zwei Stangen R vorgesehen sein, die symmetrisch bezüglich der
Mittelebene des Korbs angeordnet sind und auf der Abtropfschale
D verschwenkt werden können,
um sie so in die vertikale oder horizontale Stellung gemäß der Stellung
der Stangen R zu drehen, oder die Führungselemente könnten direkt
in der Konstruktion C des Korbs ausgebildet sein.
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Schlussendlich
ist es offensichtlich, dass es außerdem möglich wäre, auf das Antriebsmittel
zu verzichten und dem Benutzer die Aufgabe zu überlassen, die Abtropfschale
D von Hand zu bewegen, wobei dies jedoch eindeutig einen Verlust
an praktischer Brauchbarkeit des vorliegenden Korbs einschlösse.