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DE60302103T2 - Steuerungsvorrichtung für eine Maschine - Google Patents

Steuerungsvorrichtung für eine Maschine Download PDF

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Publication number
DE60302103T2
DE60302103T2 DE60302103T DE60302103T DE60302103T2 DE 60302103 T2 DE60302103 T2 DE 60302103T2 DE 60302103 T DE60302103 T DE 60302103T DE 60302103 T DE60302103 T DE 60302103T DE 60302103 T2 DE60302103 T2 DE 60302103T2
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DE
Germany
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processing
processor
numerical control
follow
section
Prior art date
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Application number
DE60302103T
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DE60302103D1 (de
Inventor
Noritake Minamitsuru-gun Yamanashi Nagashima
Satoshi Minamitsuru-gun Yamanashi Hasegawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fanuc Corp
Original Assignee
Fanuc Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE60302103T2 publication Critical patent/DE60302103T2/de
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    • G05B19/02Programme-control systems electric
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    • G05B19/414Structure of the control system, e.g. common controller or multiprocessor systems, interface to servo, programmable interface controller
    • G05B19/4147Structure of the control system, e.g. common controller or multiprocessor systems, interface to servo, programmable interface controller characterised by using a programmable interface controller [PIC]
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Programmable Controllers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Controller, der einen Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung und einen Prozessor für die Nachfolge-Verarbeitung aufweist und zum Steuern von Maschinen in der Industrie verwendet wird, beispielsweise für Werkzeugmaschinen.
  • In neuerer Zeit werden für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb von Werkzeugmaschinen allgemein numerische Controller verwendet, die einen Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung aufweisen, und auch einen Prozessor für die Nachfolge-Verarbeitung, der vom Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung unabhängig ist. In einem derartigen numerischen Controller führen die beiden Prozessoren ihre jeweilige Verarbeitung getrennt aus. Dies hat den Vorteil, dass die Verarbeitungsgeschwindigkeit der numerischen Steuerungsverarbeitung und der Nachfolge-Verarbeitung stark verbessert wird.
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm eines herkömmlichen numerischen Controllers, der einen Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung und einen davon unabhängigen Prozessor für die Nachfolge-Verarbeitung aufweist.
  • Ein numerischer Steuerungsabschnitt 10, siehe 1, und ein Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 sind über einen Bus 30 miteinander verbunden. Der numerische Steuerungsabschnitt 10 umfasst: einen Prozessor 11 für die numerische Steuerungsverarbeitung, ein ROM 12, in dem ein Steuerungsprogramm gespeichert ist, beispielsweise ein Systemprogramm, und ein RAM 13, in dem das Steuerungsprogramm bei der Ausführung gespeichert ist, und das einen nichtflüchtigen Bereich aufweist, in dem Bearbeitungsprogramme und Einstellwerte für verschiedene Parameter abgelegt sind, sowie ein Arbeits-RAM 14, das den verschiedenen arithmetischen Operationen dient. Der Bus 30 verbindet alle diese Teile. Das Arbeits-RAM 14 weist einen Speicherbereich zum Speichern von Signalen auf, die bei der numerischen Steuerungsverarbeitung verwendet werden, und die zwischen dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 und dem Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 ausgetauscht werden.
  • Der Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 umfasst: einen Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21, ein ROM 22, in dem ein Steuerungsprogramm für die Nachfolge-Steuerung und Folgeprogramme gespeichert sind, ein Arbeits-RAM zum Speichern von Daten bei verschiedenen arithmetischen Operationen, einen Signalspeicher, der beim Übertragen von Signalen zum bzw. vom numerischen Steuerungsabschnitt 10 verwendet wird, ein RAM 25 zum Speichern der aus dem ROM 22 gelesenen Steuerungsprogramme und der Folgeprogramme beim Ausführen der Software und der Programme, und eine I/O-Vorrichtung 26, die mit einer externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung zu verbinden ist. Der Bus 30 verbindet alle diese Teile.
  • Ein Befehlssignal F für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 ist im Arbeits- RAM 14 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 gespeichert. Ein Signal G' ist eine Kopie eines Befehlssignals G aus dem Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 für den numerischen Steuerungsabschnitt 10. Ein im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Steuerungsabschnitts 20 abgelegtes Signal F' ist eine Kopie des Befehlssignals F für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20. Das Befehlssignal G enthält eine Meldung über den Abschluss der Nachfolge-Verarbeitung.
  • Mit der beschriebenen Anordnung des numerischen Controllers erfolgt die numerische Steuerungsverarbeitung durch den Verarbeitungsprozessor 11 für die numerische Steuerung und die Nachfolge-Verarbeitung einschließlich der Ausführung des Folgeprogramms durch den Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode getrennt. Die Verarbeitung, die der numerische Steuerungsprozessor 11 vornimmt, und die Verarbeitung, die durch den Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 erfolgt, sind in den Flussdiagrammen in 2a und 2b dargestellt. 3 zeigt eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung, die die Prozessoren 11 und 21 vornehmen.
  • Im numerischen Steuerungsabschnitt 10, siehe 2a und 3, beginnt die numerische Steuerung, wenn der numerische Steuerungsprozessor 11 den Startinterrupt der Steuerungsverarbeitungsperiode empfängt (Schritt S1).
  • Zuerst wird eine Kopie eines Befehlssignals G, das im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 abgelegt ist, an den numerischen Steuerungsabschnitt 10 gesendet und als Signal G' im Arbeits-RAM 14 gespeichert (Schritt S2). Die numerische Steuerungsverarbeitung erfolgt anhand des im RAM 13 gespeicherten Bearbeitungsprogramms mit Hilfe eines Signals F und des im Arbeits-RAM 14 abgelegten Signals G' (Schritt S3). Eine Kopie eines Befehlssignals F, das durch die numerische Steuerungsverarbeitung für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 erhalten wird, wird an den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 gesendet und als Signal F' im Signalspeicher 24 abgelegt (Schritt S4). Die beschriebene Abarbeitung vom Schritt S1 bis zum Schritt S4 wird in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode vom Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 ausgeführt, siehe 3. Die Bezugszeichen S2–S4 und T2 in 3 stellen die Verarbeitung der zugehörigen Schritte im Flussdiagramm in 2 dar.
  • Im Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20, siehe 2b und 3, wird mit der Nachfolge-Verarbeitung begonnen (Schritt T2), wenn der Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 einen Startinterrupt der Steuerungsverarbeitungsperiode empfängt (Schritt T1). In der Nachfolge-Verarbeitung wird ein Eingangssignal von der externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung gelesen und im Signalspeicher 24 abgelegt. Die Nachfolge-Verarbeitung erfolgt anhand des im RAM 25 gespeicherten Folgeprogramms, das aus dem ROM 22 gelesen wird, wobei die Signale F', G und weitere Signale verwendet werden (Schritt T2). Im Einzelnen wird das im Signalspeicher 24 abgelegte Befehlssignal F' aus dem nu merischen Steuerungsabschnitt 10 gelesen. Das Signal wird untersucht und verarbeitet, und ein Befehlssignal G, das durch die Nachfolge-Verarbeitung gewonnen wird, wird in den Signalspeicher 24 geschrieben. Die Nachfolge-Verarbeitung umfasst eine Verarbeitung zum Ausgeben eines im Signalspeicher 24 abgelegten Befehls über die I/O-Vorrichtung 26 an die externe Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung, und eine Verarbeitung zum Schreiben eines Signals, das in den numerischen Steuerungsabschnitt 10 eingegeben wird, in den Signalspeicher 24. Nachfolgend wird die Verarbeitung in den Schritten T1 bis T2 in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode vorgenommen.
  • Bei numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen ist es allgemein üblich, dass der Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 die Nachfolge-Verarbeitung mit Hilfe des Befehlssignals F (F') ausführt, das der numerische Steuerungsabschnitt 10 ausgibt. Das Ergebnis der Nachfolge-Verarbeitung wird zum Steuern der Werkzeugmaschine als Befehlssignal G (G') an den numerischen Steuerungsabschnitt 10 ausgegeben. Je schneller das Übertragen der Signale vom numerischen Steuerungsabschnitt 10 zum Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 und umgekehrt erfolgt, um so höher ist die Steuerungsgeschwindigkeit der Werkzeugmaschine.
  • Beim numerischen Controller, in dem der numerische Steuerungsprozessor 11 und der Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 getrennt vorliegen, tritt, da die beiden Prozessoren gleichzeitig und parallel zueinander arbeiten, die Schwierigkeit auf, dass das Befehlssignal F vom numerischen Steuerungsabschnitt 10 zum Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 und das Befehlssignal G vom Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 zum numerischen Steuerungsabschnitt 10 abhängig vom Zeitpunkt der Signalausgabe verzögert sind.
  • 4 zeigt eine Verzögerungserscheinung bei der Verarbeitung. Eine Kopie eines Befehlssignals G1, das im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 gespeichert ist, wird an das Arbeits-RAM 14 gesendet und als Signal G'1 abgelegt (Schritt S2). Der numerische Steuerungsprozessor 11 führt eine numerische Steuerungsverarbeitung aus und erzeugt ein Befehlssignal F2 für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 (Schritt S3). Eine Kopie des entstehenden Befehlssignals F2 wird an den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 gesendet und im Signalspeicher 24 als Signal F'2 abgelegt (Schritt S4). Der Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 verarbeitet das Signal F'2 mit dem Folgeprogramm und gewinnt ein Befehlssignal G2 für den numerischen Steuerungsabschnitt 10 als Ergebnis der Folgeverarbeitung (Schritt T2). Das Befehlssignal G2 wird vom Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 zum numerischen Steuerungsabschnitt 10 übertragen und im Arbeits-RAM 14 als Signal G'2 gespeichert (Schritt S2), und die numerische Steuerungsverarbeitung wird ausgeführt (Schritt S3).
  • Damit sind mindestens zwei Steuerungsverarbeitungsperioden erforderlich, um die Signale vom numerischen Steuerungsabschnitt 10 zum Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 und anschließend vom Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 zum numerischen Steuerungsabschnitt 10 zu übertragen. Dies senkt die Verarbeitungsgeschwindigkeit.
  • In US-5,621,672 ist ein Kontrollsystem offenbart, das die Operationen zahlreicher Vorrichtungen zum Positionieren logischer Achsen steuert. Dabei führt ein Multitasking-Prozessor eine parallele Kontrolle der jeweiligen Vorrichtungen aus. Einige Operationen werden von einem Echtzeit-Prozessor in Echtzeit gesteuert.
  • In US-4,882,670 ist ein numerisches Kontrollsystem offenbart, in dem die Verarbeitung verteilt wird, um die Last eines numerischen Steuerungsprozessors zu senken. Das System umfasst eine numerische Steuerungseinheit, die aufweist: einen Prozessor, einen programmierbaren Maschinencontroller, der die Nachfolge-Steuerung ausführt, einen Maschinen-Schnittstellencontroller und einen Datenaustauschcontroller. Der Datenaustauschcontroller steuert den Datenaustausch zwischen den anderen Elementen.
  • US-4,663,750 offenbart einen Folgecontroller, der einen numerischen Steuerungsprozessor und einen Folgesteuerungsprozessor enthält, wobei der Folgesteuerungsprozessor vorbestimmte Folgeverarbeitungen gemäß den Daten ausführen kann, die der numerische Steuerungsprozessor periodisch zusammen mit einem Interruptsignal jedesmal dann überträgt, wenn die Datenübertragung abgeschlossen ist.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen numerischen Controller bereitzustellen, der eine Hochgeschwindigkeitsverarbeitung ausführen kann.
  • Ein Controller der Erfindung steuert eine Maschine dadurch, dass ein erster Prozessor eine numerische Steuerungsverarbeitung ausführt und ein zweiter Prozessor eine Nachfolge-Verarbeitung, wobei der Controller umfasst: eine Meldevorrichtung, die eine Anfangszeit, zu der der erste Prozessor mit der numerischen Steuerungsverarbeitung beginnt, an den zweiten Prozessor meldet, und eine Festlegungsvorrichtung, die einen Zeitpunkt festlegt, zu dem der zweite Prozessor mit der Nachfolge-Verarbeitung beginnt, und zwar abhängig von der Anfangszeit, die die Meldevorrichtung meldet, wobei die Festlegungsvorrichtung einen Zeitverzögerungsparameter enthält, der eine Verzögerungszeit festlegt, und den Zeitpunkt für den Beginn der Ausführung der Nachfolge-Verarbeitung durch eine Berechnung anhand der Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung festlegt und dabei die Verzögerungszeit verwendet, die der Zeitverzögerungsparameter angibt.
  • Der erste Prozessor kann die numerische Steuerungsverarbeitung in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode ausführen, und die Festlegungsvorrichtung kann die Anfangszeit der Nachfolge-Verarbeitung innerhalb der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode festlegen, in der die Ausführung der numerischen Steuerungsverarbeitung abgeschlossen wird.
  • Die Meldevorrichtung kann eine Interrupterzeugungsvorrichtung umfassen, die einen externen Interrupt vom ersten Prozessor für den zweiten Prozessor erzeugt, damit dem zweiten Prozessor die Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung gemeldet wird. Wahlweise kann die Meldevorrichtung einen gemeinsamen Speicher enthalten, auf den sowohl der erste Prozessor als auch der zweite Prozessor zugreifen können, und die Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung wird dadurch gemeldet, dass der erste Prozessor ein Flag im gemeinsamen Speicher setzt und der zweite Prozessor das Flag im gemeinsamen Speicher überwacht.
  • Es zeigt:
  • 1 ein Blockdiagramm eines herkömmlichen numerischen Controllers, der einen Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung und einen Prozessor für die Folgeverarbeitung aufweist;
  • 2a und 2b Flussdiagramme der Verarbeitung, die der Prozessor für die numerische Steuerungsverarbeitung bzw. der Prozessor für die Nachfolge-Verarbeitung im herkömmlichen numerischen Controller ausführen;
  • 3 eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung im herkömmlichen numerischen Controller;
  • 4 eine zeitabhängige Darstellung der Verzögerung der Verarbeitung im herkömmlichen numerischen Controller;
  • 5 ein Blockdiagramm eines numerischen Controllers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 6a und 6b Flussdiagramme der Verarbeitung, die der Prozessor für den numerischen Steuerungsabschnitt bzw. der Prozessor für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt im numerischen Controller der ersten Ausführungsform ausführen muss;
  • 7 eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung im numerischen Controller der ersten Ausführungsform;
  • 8 ein Blockdiagramm eines numerischen Controllers gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 9a und 9b Flussdiagramme der Verarbeitung, die der Prozessor für den numerischen Steuerungsabschnitt bzw. der Prozessor für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt im numerischen Controller der zweien Ausführungsform ausführen muss;
  • 10 eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung im numerischen Controller der zweiten Ausführungsform;
  • 11 ein Blockdiagramm eines anderen vorgeschlagenen numerischen Controllers;
  • 12a und 12b Flussdiagramme der Verarbeitung, die der Prozessor für den numerischen Steuerungsabschnitt bzw. der Prozessor für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt im numerischen Controller in 11 ausführen muss;
  • 13 eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung im numerischen Controller in 11;
  • 14 ein Blockdiagramm eines weiteren vorgeschlagenen numerischen Controllers;
  • 15a und 15b Flussdiagramme der Verarbeitung, die der Prozessor für den numerischen Steuerungsabschnitt bzw. der Prozessor für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt im numerischen Controller in 14 ausführen muss; und
  • 16 eine zeitabhängige Darstellung der Verarbeitung im numerischen Controller in 14.
  • 5 zeigt eine Skizze der Hardwareanordnung eines numerischen Controllers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Der in 5 dargestellte numerische Controller unterscheidet sich vom herkömmlichen numerischen Controller in 1 dadurch, dass ein externer Interrupterzeuger 27 bereitgestellt ist, der an den Bus 30 im Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 angeschlossen wird, und dadurch, dass ein Zeitverzögerungsparameter zum Einstellen der Verzögerungszeit im Arbeits-RAM 23 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 bereitgestellt ist. Diejenigen Elemente, die gleiche oder äquivalente Funktionen haben wie die Elemente im numerischen Controller in 1, sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Der numerische Controller weist einen numerischen Steuerungsabschnitt 10 und einen Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 auf, die über den Bus 30 miteinander verbunden sind. Der numerische Steuerungsabschnitt 10 umfasst: einen Prozessor 11 für die numerische Steuerungsverarbeitung, ein ROM 12, in dem ein Steuerungsprogramm gespeichert ist, beispielsweise ein Systemprogramm, und ein RAM 13, das zum Speichern der Systemprogramme usw. dient, die im ROM 12 abgelegt sind, und zum Ausführen des gespeicherten Programms. Das RAM 13 weist einen nichtflüchtigen Abschnitt auf, in dem Bearbeitungsprogramme und Einstellwerte für verschiedene Parameter abgelegt sind. Der numerische Steuerungsabschnitt 10 ist mit einem Arbeits-RAM 14 versehen, das den verschiedenen arithmetischen Operationen dient, und einem Speicherbereich zum Speichern von Befehlssignalen F aus dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20, und von Signalen G', die Kopien der Befehlssignale G aus dem Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 für den numerischen Steuerungsabschnitt 10 sind.
  • Der Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 umfasst: einen Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21, ein ROM 22, in dem ein Steuerungsprogramm für die Nachfolge- Steuerung und Folgeprogramme gespeichert sind, ein Arbeits-RAM zum Gebrauch bei verschiedenen arithmetischen Operationen, einen Signalspeicher, der beim Übertragen bzw. Empfangen von Signalen zum bzw. vom numerischen Steuerungsabschnitt 10 verwendet wird, ein RAM 25 zum Speichern der aus dem ROM 22 gelesenen Steuerungssoftware und der Folgeprogramme beim Ausführen dieser Software und der Programme, eine I/O-Vorrichtung 26, die mit einer externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung zu verbinden ist, und zudem einen externen Interrupterzeuger 27 und einen Zeitgeber 28. Der Bus 30 verbindet alle diese Teile.
  • Die Arbeitsweise des numerischen Controllers in 5 wird nun mit Hilfe der Flussdiagramme in 6a und 6b und der Zeitverlaufsdarstellung in 7 beschrieben. 6a zeigt die Verarbeitung, die der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 auszuführen hat. 6b zeigt die Verarbeitung, die der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 auszuführen hat.
  • Eine Zeitspanne vom Beginn bis zum Ende einer numerischen Steuerungsverarbeitung durch den numerischen Steuerungsabschnitt 10 wird als Zeitverzögerungsparameter im Arbeits-RAM 23 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 über eine Dateneingabevorrichtung (nicht dargestellt) vor der folgenden Verarbeitung vorab eingestellt.
  • Der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 beginnt mit der numerischen Steuerungsverarbeitung nach dem Empfang eines Interrupts, mit dem die Steuerungsverarbeitungsperiode anfängt (Schritt S11). Zuerst schreibt der Prozessor 11 ein Interruptsignal in ein Register im externen Interrupterzeuger 27 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 (Schritt S12). Eine Kopie eines Befehlssignals G für den numerischen Steuerungsabschnitt 10, die im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 abgelegt ist, wird zum numerischen Steuerungsabschnitt 10 übertragen und als Signal G' im Arbeits-RAM 14 gespeichert (Schritt S13). Die numerische Verarbeitung erfolgt anhand des Bearbeitungsprogramms, das im RAM 13 gespeichert ist, und es werden die im Arbeits-RAM 14 abgelegten Signale F und G' dazu verwendet, ein neues Befehlssignal F für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 zu gewinnen (Schritt S14).
  • Nun wird eine Kopie des Befehlssignals F, das das Ergebnis der numerischen Steuerungsverarbeitung darstellt, zum Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 übertragen und als Signal F' im Signalspeicher 24 (Schritt S15) gespeichert. Die Prozedur des Prozessors 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 in einer Steuerungs-Verarbeitungsperiode ist damit beendet. Die Abarbeitung in den Schritten S11–S15 wird in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode wiederholt.
  • Im Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 beginnt der Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 mit der Nachfolge-Verarbeitung nach dem Erhalt des externen Interrupts, den der numerische Steuerungsabschnitt 10 ausgibt (Schritt T11). Die im Ar beits-RAM 23 als Zeitverzögerungsparameter abgelegte Zeitperiode wird im Zeitgeber 28 eingestellt, und das Zählen der eingestellten Zeitperiode beginnt (Schritt T12). Die Prozedur wartet, bis der Zeitgeber 28 bis zur eingestellten Zeit gezählt hat (Schritt T13). Hat der Zeitgeber 28 bis zur eingestellten Zeit gezählt, so wird ein Eingabe/Ausgabe-Signal von der externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung über die I/O-Vorrichtung 26 gelesen und im Signalspeicher 24 hinterlegt. Das aus dem ROM 22 gelesene und im RAM 25 gespeicherte Folgeprogramm wird ausgeführt, wobei die Signale F', G und die weiteren Signale verwendet werden, die im Signalspeicher 24 abgelegt sind (Schritt T14). Im Einzelnen wird das im Signalspeicher 24 abgelegte Befehlssignal F', das von dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 übertragen worden ist, gelesen. Das Signal F' wird untersucht und verarbeitet, damit man ein Befehlssignal G für den numerischen Steuerungsabschnitt 10 erhält. Das erhaltene Signal G wird in den Signalspeicher 24 geschrieben. Ein im Signalspeicher 24 abgelegter Befehl für die externe Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung wird an die externe Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung ausgegeben, und Signale von der externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung werden in den Signalspeicher 24 geschrieben. Nachfolgend wiederholt der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 die beschriebene Verarbeitung jedesmal, wenn ein Interruptsignal empfangen wird, das der numerische Steuerungsabschnitt 10 in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode ausgibt.
  • 7 zeigt die zeitlichen Abläufe bei Betrieb der ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Bezugszeichen S12, S14, T12 usw. in 7 entsprechen den Schritten in den Flussdiagrammen in 6a und 6b.
  • Im in 7 dargestellten Beispiel ist ein Signal F1 bereits im Arbeits-RAM 14 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 gespeichert. Ein Signal G1 ist bereits im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 gespeichert. Beginnt der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 mit der numerischen Steuerungsverarbeitung, so wird ein Interruptbefehl für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 ausgegeben (Schritt S12). Eine Kopie des Befehlssignals G1, das im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 hinterlegt ist, wird an den numerischen Steuerungsabschnitt 10 übertragen und im Arbeits-RAM 14 als Signal G'1 gespeichert (Schritt S13). Die numerische Verarbeitung erfolgt anhand des Bearbeitungsprogramms und mit Hilfe der im Arbeits-RAM 14 gespeicherten Signale G'1 und F1 (Schritt S14). Eine Kopie F'2 eines Befehlssignals F2, das das Ergebnis der numerischen Steuerungsverarbeitung darstellt, wird zum Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 übertragen und in das Arbeits-RAM 14 geschrieben. Das Signal F2 wird als Signal F'2 in den Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 kopiert (Schritt S15).
  • Der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 liest das im Signalspeicher 24 abgelegte Signal nach dem Empfang des Interruptsignals aus dem numeri schen Steuerungsabschnitt 10 und dem Ablauf der eingestellten Zeitperiode, die als Zeitverzögerungsparameter gesetzt ist. Die Nachfolge-Verarbeitung erfolgt anhand des Folgeprogramms und mit Hilfe des gelesenen Signals (Schritt T12). Da die Zeitperiode, die als Zeitverzögerungsparameter gesetzt ist, länger eingestellt ist als die Zeitperiode vom Erhalt des Interruptsignals aus dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 bis zum Zeitpunkt, zu dem das Befehlssignal F2 in das Befehlssignal F2 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 kopiert wird, erfolgt die Nachfolge-Verarbeitung abhängig vom Signal G1 und vom Signal F'2, das eine Kopie des Befehlssignals F2 ist. Das Ergebnis der Nachfolge-Verarbeitung wird als Befehlssignal G2 in den Signalspeicher 24 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 geschrieben (Schritt T14).
  • In der folgenden Steuerungsverarbeitungsperiode kopiert der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 das Befehlssignal G2 aus dem Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 als Signal G'2 in das Interruptverarbeitungs-RAM 14. Die numerische Steuerung wird abhängig von den Signalen F2 und G'2, die im Arbeits-RAM 14 hinterlegt sind, und vom Bearbeitungsprogramm ausgeführt (Schritt S14), damit man das Befehlssignal F3 für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 erhält.
  • Später werden die numerische Steuerungsverarbeitung und die Nachfolge-Verarbeitung in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode ausgeführt. Die Nachfolge-Verarbeitung erfolgt mit Hilfe des Befehls (F) aus dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 durch den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20. Ein Befehl (G) für den numerischen Steuerungsabschnitt 10 wird an den numerischen Steuerungsabschnitt 10 zurückgesendet, damit die gesamte Verarbeitung innerhalb einer Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen ist, siehe 7. Damit wird die Verarbeitung doppelt so schnell vorgenommen wie die Verarbeitung im herkömmlichen numerischen Controller, siehe 1 bis 4.
  • In der obigen Ausführungsform ist beschrieben, dass eine Nachfolge-Verarbeitung innerhalb der Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen wird, in der die Nachfolge-Verarbeitung beginnt. Wird die Nachfolge-Verarbeitung innerhalb der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode nicht vollendet, so wird das Befehlssignal G, das beim Abschluss der Nachfolge-Verarbeitung erhalten wird, nicht erzeugt. Die Nachfolge-Verarbeitung wird damit in der folgenden Steuerungsverarbeitungsperiode fortgesetzt. Die Nachfolge-Verarbeitung des Befehlssignals F, das durch die numerische Steuerungsverarbeitung in der Steuerungsverarbeitungsperiode erhalten wird, beginnt jedoch in der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode, wodurch die Verarbeitung schneller erfolgt. Im Allgemeinen ist es wahrscheinlich, dass die Nachfolge-Verarbeitung innerhalb der Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen wird, in der diese Nachfolge-Verarbeitung in der Verarbeitungsreihe beginnt, so dass man insgesamt eine sehr schnelle Verarbeitung erhält.
  • 8 zeigt einen numerischen Controller gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Der in 8 dargestellte numerische Controller unterscheidet sich vom numerischen Controller der ersten Ausführungsform in 5 dadurch, dass ein gemeinsamer Speicher 29, auf den der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 und der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 zugreifen können, im Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 anstelle des externen Interrupterzeugers 27 in der ersten Ausführungsform bereitgestellt ist. Ein im gemeinsamen Speicher 29 bereitgestelltes Flag wird anstelle des Interrupt-Befehls in der ersten Ausführungsform verwendet. Der externe Interrupterzeuger 27 stellt ein Mittel dar, mit dem die Zeitinformation über die numerische Steuerungsverarbeitung im Prozessor 11 für die numerische Steuerungsverarbeitung im Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 übermittelt wird. Der Zeitgeber 28 und der Zeitverzögerungsparameter stellen Mittel dar, mit denen der Anfangszeitpunkt der Ausführung der Nachfolge-Verarbeitung in der ersten Ausführungsform festgelegt werden. In der zweiten Ausführungsform dient das Flag im gemeinsamen Speicher 29 dazu, die Zeitinformation über die numerische Steuerungsverarbeitung im Prozessor 11 für die numerische Steuerungsverarbeitung an den Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 zu übermitteln. Der Zeitgeber 28 und der Zeitverzögerungsparameter stellen Mittel dar, mit denen der Anfangszeitpunkt der Ausführung der Nachfolge-Verarbeitung festgelegt wird.
  • 9a und 9b zeigen Flussdiagramme, die der numerische Controller gemäß der zweiten Ausführungsform abarbeitet. 10 zeigt eine zeitabhängige Darstellung der Arbeitsweise des numerischen Controllers.
  • Der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 beginnt mit der numerischen Steuerungsverarbeitung nach dem Erhalt eines Interrupts für den Beginn der Steuerungsverarbeitungsperiode (Schritt S21). Zuerst setzt der Prozessor 11 das Flag im gemeinsamen Speicher 29 (Schritt S22) und führt die gleiche Verarbeitung aus wie in der ersten Ausführungsform. Im Einzelnen wird eine Kopie G' des Befehlssignals G, das im Signalspeicher 24 abgelegt ist, übertragen und im Arbeits-RAM 14 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 gespeichert (Schritt S23). Die numerische Steuerungsverarbeitung erfolgt anhand des Bearbeitungsprogramms mit Hilfe der Signale F und G', die im Arbeits-RAM 14 gespeichert sind (Schritt S24). Eine Kopie F' des entstehenden neuen Befehlssignals F wird an den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 übertragen und im Signalspeicher 24 hinterlegt (Schritt S25), damit die Verarbeitung in der momentanen Verarbeitungsperiode abgeschlossen ist. Der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 führt die beschriebene Verarbeitung in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode erneut aus.
  • Der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 überwacht das Flag im gemeinsamen Speicher 29 (Schritt T21). Stellt er fest, dass das Flag gesetzt ist, so setzt der Prozessor 21 das Flag zurück (Schritt T22) und führt eine Verarbeitung aus, die der Verarbeitung in den Schritten T12–T14 in der ersten Ausführungsform entspricht. Die als Zeitverzögerungsparameter festgesetzte Zeitperiode wird im Zeitgeber 28 eingestellt, und das Zählen der eingestellten Zeitperiode durch den Zeitgeber 28 beginnt (Schritt T23). Die Prozedur wartet, bis der Zeitgeber 28 bis zur eingestellten Zeit gezählt hat (Schritt T24). Ist bis zur eingestellten Zeit gezählt, so erfolgt die Nachfolge-Verarbeitung, die in der ersten Ausführungsform beschrieben ist (Schritt T25). Die angegebene Verarbeitung wird in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode wiederholt vorgenommen.
  • In dieser zweiten Ausführungsform wird die Nachfolge-Verarbeitung hinsichtlich des Befehlssignals aus dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 durchgeführt, damit man ein Ergebnissignal innerhalb einer Steuerungsverarbeitungsperiode erhält. Die numerische Steuerungsverarbeitung, die das neue Befehlssignal aus dem Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt verwendet, beginnt in der nächsten Steuerungsverarbeitungsperiode, damit die Verarbeitungsgeschwindigkeit höher wird.
  • 11 zeigt ein Blockdiagramm des numerischen Controllers gemäß einem anderen Vorschlag. Der numerische Controller in 11 unterscheidet sich vom numerischen Controller der ersten Ausführungsform der Erfindung in 5 dadurch, dass der Zeitgeber 28 und der Zeitverzögerungsparameter im Arbeits-RAM 23 in der ersten Ausführungsform nicht bereitgestellt sind. Gemäß diesem Vorschlag bildet der externe Interrupterzeuger 27 das Mittel zum Bestimmen des Zeitpunkts des Arbeitsbeginns der Nachfolge-Verarbeitung.
  • Die Verarbeitungsabläufe durch den Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 und den Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 des numerischen Controllers in 11 sind in 12a bzw. 12b dargestellt. Eine zeitabhängige Darstellung der Betriebsabläufe im numerischen Controller ist in 10 dargestellt.
  • Der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 führt nach dem Empfang eines Startinterrupts der Steuerungsverarbeitungsperiode die gleiche Verarbeitung aus wie in den Schritten S13–S15 in der ersten Ausführungsform (Schritt S31). Im Einzelnen wird das im Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 gespeicherte Befehlssignal G als Befehl G' in das Arbeits-RAM 14 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 kopiert (Schritt S32). Die numerische Steuerungsverarbeitung erfolgt anhand des im RAM 13 abgelegten Bearbeitungsprogramms und mit Hilfe der Signale F und G', die im Arbeits-RAM 14 gespeichert sind (Schritt S33). Das durch die numerische Steuerungsverarbeitung erhaltene Befehlssignal F wird als Signal F' in den Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 kopiert (Schritt S34).
  • Gemäß diesem Vorschlag wird ein externes Interruptsignal an den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 ausgegeben, und die Verarbeitung der aktuellen Steuerungsverar beitungsperiode wird abgeschlossen (Schritt S35). Die Verarbeitung der Schritte S31–S35 wird in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode erneut ausgeführt.
  • Im Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 führt der Nachfolge-Verarbeitungsprozessor 21 die Nachfolge-Verarbeitung abhängig von den Signalen G und F' und den Eingangssignalen der externen Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung aus, die im Signalspeicher 24 abgelegt sind, und zwar genau so wie im Schritt T14 der ersten Ausführungsform (Schritt T32). Die beschriebene Verarbeitung der Schritte T31 und T32 wird wiederholt ausgeführt.
  • Gemäß diesem Vorschlag wird mit der Nachfolge-Verarbeitung begonnen, nachdem das Befehlssignal F, das das Ergebnis der numerischen Steuerungsverarbeitung durch den numerischen Steuerungsabschnitt 10 im gleichen Steuerungsverarbeitungsabschnitt darstellt, für den Nachfolge-Verarbeitungsabschnitt 20 in den Signalspeicher 24 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 kopiert ist. Die Verarbeitung wird wahrscheinlich innerhalb der Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen, damit man ein Ergebnis der Nachfolge-Verarbeitung mit Hilfe des Befehlssignals aus dem numerischen Steuerungsabschnitt 10 innerhalb der Steuerungsverarbeitungsperiode erhält. Damit wird in der nächsten Steuerungsverarbeitungsperiode die numerische Steuerung ausgehend vom neuen Befehlssignal aus dem Abschnitt für die Nachfolge-Steuerung vorgenommen, um eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erzielen.
  • 14 zeigt ein Blockdiagramm eines numerischen Controllers gemäß einem weiteren Vorschlag. Der in 14 dargestellte numerische Controller unterscheidet sich vom numerischen Controller gemäß dem obigen Vorschlag in 11 dadurch, dass ein gemeinsamer Speicher 29 anstelle des externen Interrupterzeugers 27 bereitgestellt ist, und dadurch, dass ein Flag, auf das der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 und der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 zugreifen können, im gemeinsamen Speicher 29 bereitgestellt ist. Das Flag im gemeinsamen Speicher 29 bildet ein Mittel zum Bestimmen des Zeitpunkts, zu dem die Ausführung der Nachfolge-Verarbeitung beginnt.
  • Die Verarbeitung des numerischen Controllers in 14, die der Prozessor 11 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 ausführen muss, und die Verarbeitung, die der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 ausführen muss, sind in 15a bzw. 15b dargestellt.
  • Die Verarbeitung in den Schritten S41–S44 gleicht der Verarbeitung in den Schritten S31–S34 im vorhergehenden Vorschlag in 12. Gemäß diesem Vorschlag wird die Verarbeitung zum Setzen des Flags im gemeinsamen Speicher 29 im Schritt S45 an die Stelle der Verarbeitung zum Erzeugen eines externen Interruptsignals im Schritt 35 im vorhergehenden Vorschlag gesetzt.
  • Der Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 überwacht das Flag im gemeinsamen Speicher 29 (Schritt T41). Stellt er fest, dass das Flag gesetzt ist, so setzt der Prozessor 21 das Flag zurück (Schritt T42) und führt die Nachfolge-Verarbeitung genau so wie oben beschrieben aus. Die Prozessoren 11 und 21 nehmen die beschriebenen Verarbeitung in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode vor.
  • 16 zeigt eine zeitabhängige Darstellung des numerischen Controllers in 14. Da die Nachfolge-Verarbeitung, siehe 16, mit Hilfe des Befehls F, der durch die numerische Steuerungsverarbeitung in der Steuerungsverarbeitungsperiode gewonnen wird, durch den Prozessor 21 des Nachfolge-Verarbeitungsabschnitts 20 in der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode begonnen und wahrscheinlich in der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen wird, wird das entstehende Befehlssignal G in der nächsten Steuerungsverarbeitungsperiode in das Arbeits-RAM 14 des numerischen Steuerungsabschnitts 10 kopiert, damit es der numerische Steuerungsabschnitt 10 ausführt, und damit die numerische Steuerungsverarbeitung und die Nachfolge-Steuerungsverarbeitung innerhalb der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode abgeschlossen werden und man eine sehr schnelle Verarbeitung im numerischen Controller erhält.
  • Gemäß der Erfindung wird, wie dies anhand der Ausführungsformen in 1 bis 10 beschrieben ist, die Nachfolge-Verarbeitung abhängig von einem Befehlssignal aus dem numerischen Steuerungsabschnitt früher begonnen als beim herkömmlichen numerischen Controller, damit die Verarbeitungsgeschwindigkeit steigt. Es ist äußerst wahrscheinlich, dass die Nachfolge-Verarbeitung innerhalb einer Steuerungsverarbeitungsperiode der numerischen Steuerungsverarbeitung abgeschlossen ist. Dadurch ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit des numerischen Controllers verglichen mit dem herkömmlichen numerischen Controller schneller.

Claims (4)

  1. Controller zum Steuern einer Maschine, wobei ein erster Prozessor (10) eine numerische Steuerungsverarbeitung ausführt und ein zweiter Prozessor (20) eine nachfolgende Verarbeitung, umfassend eine Meldevorrichtung (27, 29), die eine Anfangszeit, zu der der erste Prozessor (10) mit der numerischen Steuerungsverarbeitung beginnt, an den zweiten Prozessor (20) meldet, und eine Festlegungsvorrichtung (23, 28), die einen Zeitpunkt festlegt, zu dem der zweite Prozessor (20) mit der nachfolgenden Verarbeitung beginnt, und zwar abhängig von der Anfangszeit, die die Meldevorrichtung (27, 29) gemeldet hat, wobei die Festlegungsvorrichtung (23, 28) einen Zeitverzögerungsparameter enthält, der eine Verzögerungszeit festlegt, und den Zeitpunkt für den Beginn der Ausführung der nachfolgenden Verarbeitung durch eine Berechnung anhand der Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung festlegt und dabei die Verzögerungszeit verwendet, die der Zeitverzögerungsparameter angibt.
  2. Controller zum Steuern einer Maschine nach Anspruch 1, wobei der erste Prozessor (10) die numerische Steuerungsverarbeitung in jeder Steuerungsverarbeitungsperiode ausführt, und die Festlegungsvorrichtung (23, 28) die Anfangszeit der nachfolgenden Verarbeitung innerhalb der gleichen Steuerungsverarbeitungsperiode festlegt, in der die Ausführung der numerischen Steuerungsverarbeitung abgeschlossen wird.
  3. Controller zum Steuern einer Maschine nach Anspruch 1 oder 2, worin die Meldevorrichtung (27) eine Interrupterzeugungsvorrichtung (27) umfasst, die einen externen Interrupt vom ersten Prozessor (10) für den zweiten Prozessor (20) erzeugt, damit dem zweiten Prozessor (20) die Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung gemeldet wird.
  4. Controller zum Steuern einer Maschine nach Anspruch 1 oder 2, worin die Meldevorrichtung (29) einen gemeinsamen Speicher (29) enthält, auf den sowohl der erste Prozessor (10) als auch der zweite Prozessor (20) zugreifen können, und die Anfangszeit der numerischen Steuerungsverarbeitung dadurch gemeldet wird, dass der erste Prozessor (10) ein Flag im gemeinsamen Speicher (29) setzt und der zweite Prozessor (20) das Flag im gemeinsamen Speicher überwacht.
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