-
Die
Erfindung betrifft ein Telekommunikationssystem, das eine Vielzahl
von Netzwerk-Domänen
enthält,
die so angepasst sind, dass sie Datenpakete durch und zwischen solchen
Domänen übertragen.
Sie betrifft auch einen Bandbreitenmakler, der so angepasst ist,
dass er Bandbreiten-Ressourcen zuweist und den Zugang von Nachrichten
in eine Netzwerk-Domäne
steuert.
-
Netzwerke
werden heute dazu benutzt, unterschiedliche Arten von Verkehr zu übertragen,
wie Sprache, Dateien (Programme), Videodaten, Bilder. Jeder Verkehrstyp
muss auf eine vorgegebene Weise behandelt werden. Zum Beispiel muss
der Sprachverkehr in Echtzeit übertragen
werden, es kann aber ein bestimmter Grad an Fehlern zugelassen werden.
Die Übertragung
von Programmen ist im Allgemeinen nicht in Echtzeit erforderlich,
aber es ist kein Datenverlust zulässig. Allgemein werden jedem Datenfluss
eine Bandbreite und eine Dienstgüte
zugeordnet, die durch Parameter ausgedrückt werden, wie eine maximale
Verzögerungszeit,
eine maximale Bitfehlerrate usw.
-
Da
die Verkehrs-Ressourcen relativ begrenzt sind, müssen sie sorgfältig verwaltet
werden, d.h. für jeden
Datenfluss ist es erforderlich, die benötigte Bandbreite und die benötigte Dienstgüte (Quality
of Service, QoS) zuzuweisen, aber vorzugsweise nicht mehr.
-
Für die Verwaltung
von Verkehrs-Ressourcen muss auch berücksichtigt werden, dass Datenpakete
mehrere Domänen
durchqueren müssen,
d.h. mehrere Netzwerke, die unterschiedliche Eigenschaften haben
und die im Allgemeinen von verschiedenen Netzbetreibern verwaltet
werden.
-
Zur
Verwaltung der Dienstgüte
kann in diesem Zusammenhang der Standard intServ verwendet werden,
bei dem eine Inband- Signalisierung
verwendet wird, worin jedem Fluss eine Dienstgüte zugeordnet wird. Allgemeiner
ausgedrückt
definieren Signalisierungs-Nachrichten, welcher Fluss welche Ressourcen
erhalten muss. Die Flüsse
werden unter Verwendung verschiedener Parameter beschrieben. In
der Datenebene werden Pakete als zu einem bestimmten Fluss zugehörig erkannt,
indem verschiedene Felder der Pakete untersucht werden, wobei diese
Felder zu mehr als einer Kopfinformation gehören können. Diese Technologie ist
jedoch sehr aufwendig für
die Netzwerk-Einrichtungen,
wie z.B. Router, weil jedes Netzwerkelement das Inband-Signalisierungs-Protokoll
verstehen muss und weil jedes Netzwerkelement einige Zustände pro
Fluss speichern muss und die Pakete auf einer Pro-Fluss-Basis verarbeiten
(überwachen,
formen usw.) muss.
-
Um
diesen Nachteil zu vermeiden, kann der Standard diffServ benutzt
werden. Die Dienstgüte wird
durch eine Außerband-Signalisierung
verwaltet. DiffServ verwendet ein spezielles Feld im IP-Kopf, um
anzuzeigen, wie jedes einzelne Paket bezüglich der Dienstgüte zu behandeln
ist. In diesem Fall wird die Verwaltung durch Bandbreitenmakler
realisiert, die manchmal auch VSN-Steuerungen (Virtual Service-aware
Network Controller) genannt werden.
-
Mit
dem Standard oder der Technologie diffServ wird jedem Fluss eine
Behandlungs-Klasse zugeordnet, die einer Dienstgüte (QoS) entspricht. Eine Behandlungs-Klasse
ist ein Parameter, der den Typ des Flusses repräsentieren kann, zum Beispiel
Sprache, Daten oder E-Mail. Sie erfordert die Übertragung von weniger Daten
als die detaillierten Parameter, die für die Dienstgüte erforderlich
sind. Mit dieser Art von Information behandeln die Router die Pakete
entsprechend dem erforderlichen Dienst-Typ (der Behandlungs-Klasse).
Im Allgemeinen werden in jedem Router alle Pakete, die zu unterschiedlichen
Flüssen gehören können, die
diesem Dienst-Typ
entsprechen, in einem bestimmten Puffer gesammelt.
-
Die
jedem Router bereitgestellte Information reicht jedoch nicht aus,
um die Zugangs-Kontrolle und die Bandbreite zu verwalten. Das ist
der Grund, warum ein Bandbreitenmakler mindestens für jede Domäne bereitgestellt
wird. Dieser Bandbreitenmakler vergibt für jeden Dienst-Typ eine Menge
von Ressourcen innerhalb der Domäne
und vergibt auch Ressourcen an den Grenzen des Netzwerks zwischen
zwei Domänen.
-
1 zeigt
einen Teil eines Telekommunikationssystems nach dem bisherigen Stand
der Technik mit zwei Domänen 10 und 12,
worin jede Domäne
einem Bandbreitenmakler 14 bzw. 16 entspricht.
-
Die
Daten gelangen über
einen Eingangs-Grenz-Router in jede Domäne und verlassen eine solche
Domäne
durch einen Ausgangs-Grenz-Router. In 1 sind die
Eingangs-Grenz-Router
mit 18 bzw. 20 bezeichnet und die Ausgangs-Grenz-Router
sind mit 22 und 24 bezeichnet.
-
Die
Router, welche die kompliziertesten und teuersten Geräte in Netzwerken
sind, bestimmen die Wege der Daten. Die Routen sind in jedem Router
in Form von Leitweglenkungs-Tabellen
gespeichert. Diese Leitweglenkungs-Tabellen werden auf konsistente
Weise für
alle Grenz-Router berechnet und sind im Format durch das BGP-Protokoll
(Border Gateway Protocol) standardisiert. Die BGP-Nachrichten sind entweder
I-BGP-(interne)
oder E-BGP-(externe) Nachrichten, was davon abhängt, ob sie innerhalb der Domänen oder
zwischen den Domänen
ausgetauscht werden.
-
Jeder
Bandbreitenmakler 14 oder 16 benötigt seine
eigenen Leitweglenkungs-Tabellen, um zu wissen, mit welchem Nachbar-Bandbreitenmakler
er Signalisierungs-Informationen für das Ziel eines bestimmten
Flusses austauschen muss. Natürlich müssen die
Leitweglenkungs-Tabellen des Bandbreitenmaklers mit den Leitweglenkungs-Tabellen
des Grenz-Routers übereinstimmen.
Tatsächlich
muss, wenn die Route von Datenpaketen geändert wird, eine entsprechende Änderung
der Route für
die Signalisierung (zur Reservierung von Ressourcen) zwischen den
Bandbreitenmaklern durchgeführt
werden.
-
Um
die Leitweglenkungs-Tabellen der Grenz-Router mit den Leitweglenkungs-Tabellen
der Bandbreitenmakler in Übereinstimmung
zu bringen, liest jeder Bandbreitenmakler nur die Leitweglenkungs-Nachrichten,
die von den untergeordneten Routern ausgetauscht werden. Wie in 1 gezeigt, empfängt der
Bandbreitenmakler 16 Nachrichten vom Grenz-Router 20.
-
Es
wurde beobachtet, dass diese bekannte Technologie wesentliche Nachteile
hat. Spezieller ausgedrückt
kann, da die Routen von den Routern nur unter Verwendung von BGP
bestimmt werden und da die BGP-Strategie nicht die Verfügbarkeit
von Ressourcen in Downstream-Richtung berücksichtigt, das Fehlen dieses
Kriteriums ernsthafte Schwierigkeiten für die Verwaltung von Ressourcen
durch den Bandbreitenmakler hervorrufen, weil es sein kann, dass
die von den Routern gewählte
Route nicht genügend
Ressourcen aufweist.
-
Darüber hinaus
folgen, wenn Routen-Änderungen
implementiert werden, die Pakete vorhandener Flüsse dieser neuen Route, bevor
die Bandbreitenmakler in der Lage waren, auf dem kompletten Pfad,
der dieser neuen Route entspricht, Ressourcen zuzuweisen. Diese
Verzögerung
kann zu ernsthaften Problemen führen,
spezieller für
einen Betriebs-Modus mit Ressorcen-Anforderung (Resource-on-Demand),
in dem die Betreiber Pakete an Partner-Betreiber senden, nachdem
letztere Ressourcen für
diese Pakete angefordert haben. Tatsächlich liegt folgendes Problem
vor:
Vorhandene Flüsse
sind die, welche durch eine Aneinanderreihung von Netzwerken zugelassen
wurden. Sie folgen einem bestimmten Pfad, und ihnen wurden bestimmte
Ressourcen und damit bestimmte Garantien gewährt. Wenn eine große Zahl
von Flüssen, zum
Beispiel 10000, einem bestimmten Pfad folgt, weiß der Bandbreitenmakler, da
er die BGP-Nachrichten abhört,
welchem Pfad gefolgt wird, und wenn eine Routen-Änderung unter Verwendung von
BGP von Grenz-Router zu Grenz-Router angekündigt wird, werden zu dem Zeitpunkt,
zu dem ein bestimmter Grenz-Router entscheidet, anstelle der alten
die neue Route zu nehmen (aus einem beliebigen Grund, der vom Knoten
abhängig
sein kann), alle Pakete dieser 10000 Flüsse dem neuen Pfad zu ihrem Ziel
folgen. Die Bandbreitenmakler haben jedoch die Zugangskontrolle
für diese
Flüsse
auf dem alten Pfad zum Zeitpunkt des Fluss-Aufbaus durchgeführt, aber nicht
auf dem neuen Pfad, dem diese Pakete wegen der Routen-Änderung nun folgen. So werden
diese Flüsse
einem neuen Pfad folgen, und es gibt überhaupt keine Garantie, dass
dieser neue Pfad genug Ressourcen hat, um die Dienstgüte für all diese 10000
Flüsse
zu garantieren.
-
Zusammenfassend
kann man sagen, dass einerseits der Bandbreitenmakler die neue Route
nur kennt, nachdem die vorhandenen Flüsse neu geleitet wurden (so
ist der Bandbreitenmakler nur auf das Akzeptieren neuer Flüsse eingestellt),
und andererseits werden akzeptierte Flüsse einer Route über einen Pfad
folgen, über
den keine Zugangskontrolle durchgeführt wurde und über den
keine Ressourcen reserviert wurden und keine Dienstgüte garantiert
wird.
-
Das
Dokument mit dem bisherigen Stand der Technik vom Internet 2 Qbone
BB advisory council "A discussion
of Bandwidth Broker Requirements for Internet 2 Qbone Deployment" liefert Richtlinien
für die Implementation
von BB zur Bereitstellung von QoS.
-
Um
diese Nachteile zu beseitigen, stellt die Erfindung ein Telekommunikationssystem
bereit, in dem die Bandbreiten-Broker dazu benutzt werden, die Leitweglenkungs-Nachrichten
zwischen Grenz-Routern unterschiedlicher Domänen weiterzuleiten. Mit anderen
Worten werden gemäß der Erfindung,
statt eine Leitweglenkungs-Nachricht direkt von einem Grenz-Router
zum Grenz-Router einer Nachbar-Domäne zu übertragen, die Leitweglenkungs-Nachrichten
vom ersten Grenz-Router zum Bandbreitenmakler, der diesem Grenz-Router
zugeordnet ist, gesendet, und von diesem Bandbreitenmakler zu dem
Bandbreitenmakler, der dem Ziel-Grenz-Router dieser Nachbar-Domäne zugeordnet
ist, an welche die Nachricht gesendet werden muss, und von diesem
zweiten Bandbreitenmakler wird die Leitweglenkungs-Nachricht zum
zweiten Grenz-Router gesendet.
-
Indem
sie die Leitweglenkungs-Nachrichten weiterleiten, erhalten die Bandbreitenmakler
Informationen über
die Leitweglenkungs-Topologie zwischen den Domänen. Daher kann die Leitweglenkungs-Information
der Bandbreitenmakler korrekt mit der Leitweglenkungs-Information
im Netzwerk in Übereinstimmung
gebracht werden. Darüber
hinaus ist, weil die Bandbreitenmakler die Routen-Austausch-Nachrichten
einfach weiterleiten, diese Übertragung
transparent für
die Grenz-Router,
und folglich ist es nicht erforderlich, die komplizierten und teuren Grenz-Router
zu ändern,
d.h. aufzurüsten.
-
Die
Erfindung ist konsistent zur Verwendung des BGP-Protokolls. Informationen, die zwischen Grenz-Routern
derselben Domäne
ausgetauscht werden, verwenden das I-BGP-Protokoll, und für die Information, die zwischen
Grenz-Routern über
Bandbreitenmakler ausgetauscht wird, kann das E-BGP-Protokoll verwendet
werden.
-
Der
Bandbreitenmakler enthält
Mittel zum Kopieren der Leitweglenkungs-Tabelle des zugehörigen Grenz-Routers
und Mittel zur Synchronisation seiner Leitweglenkungs-Tabelle mit
der Leitweglenkungs-Tabelle des zugehörigen Grenz-Routers.
-
Hiermit
hat der Bandbreitenmakler genaue Informationen über den Pfad in der Datenebene
des Flusses, für
den er eine Bandbreitenanforderung erhält. Tatsächlich schaut der Bandbreitenmakler, wenn
er eine neue Bandbreitenanforderung erhält, auf den Ursprung der Anforderung
und auf das Ziel des entsprechenden Flusses, für den Ressourcen angefordert
werden. Indem er in diese Leitweglenkungs-Tabelle sieht, weiß der Bandbreitenmakler, was
der Pfad in der Datenebene für
diesen Fluss sein wird.
-
Darüber hinaus
hat jeder Bandbreitenmakler Mittel zur Verzögerung oder zur Verhinderung
von Routen-Änderungen
angesichts der Verfügbarkeit von
Ressourcen, die durch diesen Bandbreitenmakler kontrolliert werden,
oder die von Bandbreitenmaklern benachbarten Netze kontrolliert
werden.
-
Daher
ist der Bandbreitenmakler so programmiert, dass die Ankündigung
einer Routen-Änderung
verzögert
wird, bis er vorhandenen Flüssen und
neuen Flüssen
auf der neuen Route Ressourcen zugewiesen hat. Der Bandbreitenmakler
ist auch so programmiert, dass er eine Routen-Änderung verhindert, wenn er
die Information erhält,
dass auf der neuen Route Ressourcen nicht verfügbar sind oder zum Beispiel,
wenn durch die neue Route eine Blockierung hervorgerufen würde. In
diesem Fall darf keine Routen-Änderung
stattfinden, und die vorherige Route wird beibehalten.
-
Die
zwischen Bandbreitenmaklern ausgetauschten Routen-Nachrichten müssen nicht
notwendigerweise dem Border Gateway Protokoll BGP entsprechen. Es
ist einfach nur erforderlich, dass sie E-BGP weiterleiten.
-
Kurz
gesagt betrifft diese Erfindung einen Bandbreitenmakler für eine Domäne eines
Telekommunikationssystems, wie in Anspruch 1 definiert.
-
Es
wird hier daran erinnert, dass die Leitweglenkungs-Tabelle in der Steuerungsebene
verwendet wird und dass die Weiterleitungs-Tabelle in der Datenebene
verwendet wird. Präziser
ausgedrückt
enthält/enthalten
die Leitweglenkungs-Tabelle(n)
die Leitweglenkungs-Informationen, die von allen Leitweglenkungs-Partnern über Leitweglenkungs-Protokolle
empfangen werden, und die Informationen, die zu den Leitweglenkungs-Partnern
gesendet werden müssen.
Aus all diesen Informationen trifft der Router Leitweglenkungs-
oder Protokoll-Entscheidungen und fügt das geeignete Weiterleitungs-Verhalten
in die Weiterleitungs-Tabelle ein.
-
Die
Weiterleitungs-Tabelle enthält
die Regeln, denen die aktuellen Datenpakete folgen. Daher ist in
der Weiterleitungs-Tabelle
nur eine abgehende Schnittstelle für ein spezielles Datenpaket
möglich. Die
Weiterleitungs-Tabelle wird erzeugt, indem Entscheidungs-Regeln
oder Algorithmen oder Strategie-Regeln
für alle
Leitweglenkungs-Informationen erzeugt werden, die in der/den Leitweglenkungs-Tabelle(n)
gespeichert sind.
-
Allgemeiner
ausgedrückt,
muss, obwohl in der obigen und in der folgenden Beschreibung der Begriff "Leitweglenkungs-Tabelle" verwendet wird, verstanden
werden, dass er allgemein "Leitweglenkungs-
oder Weiterleitungs-Tabelle" bedeutet.
-
Der
Bandbreitenmakler kann eine Vielzahl von Eingängen/Ausgängen zum Anschluss an eine Vielzahl
von Grenz-Routern
enthalten sowie eine Vielzahl von Eingängen/Ausgängen zum Anschluss an andere
Bandbreitenmakler, um in der Lage zu sein, eine Vielzahl von Routen-Wechseln
weiterzuleiten.
-
Der
Bandbreitenmakler kann einer Vielzahl von Grenz-Routern der entsprechenden Domäne zugeordnet
sein. Alternativ kann der Bandbreitenmakler einem einzigen Grenz-Router
zugeordnet sein, wobei dieser Bandbreitenmakler mit den anderen Bandbreitenmaklern
derselben Domäne
verbunden ist, um Routen-Wechsel-Nachrichten zwischen dem/den anderen
Bandbreitenmakler(n) und dem einzelnen Grenz-Router auszutauschen.
-
Der
Bandbreitenmakler kann Mittel enthalten, um aus Daten spezieller
Flüsse
Informationen über
die Route zu gewinnen, der von einem Grenz-Router zu einem anderen
Grenz-Router innerhalb der zugeordneten Domäne gefolgt wird, um in der
Lage zu sein, der gewählten
Route Ressourcen zuzuordnen und/oder die Zugangskontrolle auf der gewählten Route
durchzuführen
und/oder um das nächste
Netzwerk zu erkennen, das die Daten erreichen oder durchlaufen werden.
-
Das
Mittel zur Gewinnung von Informationen über eine gewählte Route
innerhalb der zugeordneten Domäne
kann durch die Anwendung der Strategie-Regeln des Protokolls der
Routen-Festlegung
innerhalb der Domäne
bestimmt sein. Alternativ können
Mittel zur Gewinnung von Informationen über eine gewählte Route
innerhalb der zugeordneten Domäne
Mittel umfassen, die so angepasst sind, dass sie die Leitweglenkungs-Wechsel-Information
analysieren, die vom Grenz-Router erhalten wird, nachdem der Grenz-Router
eine Routen-Auswahl getroffen hat.
-
Der
Austausch von Informationen mit dem entsprechenden Grenz-Router
erfolgt zum Beispiel gemäß dem Border
Gateway Protocol (BGP).
-
Die
Erfindung betrifft auch ein Telekommunikationssystem, das eine Vielzahl
von Bandbreitenmaklern enthält,
wie in Anspruch 8 definiert.
-
In
einer Ausführung
enthält
eine gleiche Domäne
eine Vielzahl von Bandbreitenmaklern, wobei jeder Bandbreitenmakler
der Vielzahl einem getrennten einzelnen Grenz-Router oder einem
Satz von Grenz-Routern der Domäne
zugeordnet ist, und alle Bandbreitenmakler der Vielzahl miteinander
verbunden sind, um Leitweglenkungs-Informationen von der kompletten
Domäne
und dem einzelnen Grenz-Router auszutauschen.
-
Weitere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden durch die Beschreibung
bestimmter Ausführungen
deutlich, wobei diese Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen
erfolgt, in denen:
-
1,
die schon beschrieben wurde, ein Telekommunikationssystem nach dem
bisherigen Stand der Technik zeigt,
-
2 ein
Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung
zeigt,
-
3 ein
anderes Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung zeigt,
-
4 einen
Betrieb des in 3 gezeigten Telekommunikationssystems
zeigt,
-
5 eine
weitere Ausführung
des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung zeigt, und
-
6 ein
Beispiel für
Routen-Wechsel-Nachrichten in einem Netzwerk gemäß der Erfindung zeigt.
-
Das
in 2 gezeigte Telekommunikationssystem enthält zwei
Domänen 30 und 32,
wobei jede Domäne
einen Eingangs-Grenz-Router
und einen Ausgangs-Grenz-Router hat. Jeder Domäne ist ein Bandbreitenmakler 34 bzw. 36 zugeordnet.
-
In
dieser 2 repräsentieren
die Linien mit Pfeilen Routen-Wechsel-Nachrichten, d.h. Signalisierungsnachrichten,
die Routen, denen zu folgen ist, oder angeforderte Routen-Änderungen anzeigen. Mit anderen
Worten sind diese Nachrichten BGP-Nachrichten, die Nachrichten repräsentieren,
mit denen Router Erreichbarkeits-Informationen untereinander verteilen.
Diese Linien sind keine zu sendenden Daten oder Pakete.
-
Wie
gezeigt, wird eine Routen-Wechsel-Nachricht 42 unter Verwendung
des I-BGP-Protokolls, wie nach dem bisherigen Stand der Technik, zwischen
dem Eingangs-Grenz-Router 38 der Domäne 30 und dem Ausgangs-Grenz-Router 40 derselben
Domäne
bereitgestellt. Diese Routen-Wechsel-Nachricht wird, wie durch Linie 44 dargestellt, zum
Bandbreitenmakler 34, welcher der Domäne 30 zugeordnet ist, übertragen.
Die Routen-Wechsel-Nachricht
entlang der Linie 44 entspricht dem E-BGP-Protokoll. Die
Routen-Austausch-Nachricht wird über
die Linie 46 vom Bandbreitenmakler 34 zum Bandbreitenmakler 36,
welcher der Domäne 32 zugeordnet
ist, übertragen.
Wie bereits gezeigt, ist es nicht erforderlich, dass die Nachrichten
entlang der Leitung 46 dem BGP-Protokoll entsprechen.
-
Vom
Bandbreitenmakler 36 wird die Routen-Wechsel-Nachricht über die
Leitung 48 mit dem E-BGP-Protokoll zum Eingangs-Grenz-Router 50 der Domäne 32 und
von diesem Grenz-Router 50 über eine Verbindung 54 gemäß dem I-BGP-Protokoll
zum Ausgangs-Grenz-Router 52 der Domäne 32 übertragen.
-
Wenn
der Bandbreitenmakler 34 oder 36 eine Routen-Änderung
erkennt, die vorhandene zugelassene Flüsse beeinflusst, ist er programmiert, die
Weiterleitung dieser Routen-Änderung
so lange zu verzögern,
bis überprüft wurde
(zum Beispiel über Außerband-Signalisierung),
ob auf dem neuen Pfad genug Ressourcen zur Verfügung stehen, die vorhandenen
Flüsse,
die entsprechend der empfangenen Routen-Änderung neu geleitet werden, übertragen
zu können.
Der Bandbreitenmakler kann die Weiterleitung der Routen-Änderung
auch verzögern, bis
er auf dem kompletten neuen Pfad genug Ressourcen zugewiesen hat.
Wenn auf der neuen Route nicht genug Ressourcen zur Verfügung stehen,
kann der Bandbreitenmakler so programmiert sein, dass er die Änderung
der Route verhindert.
-
Obwohl
die Bandbreitenmakler unabhängig vom
Protokoll BGP miteinander kommunizieren können, müssen sie zu den BGP-Strategie-Regeln
konsistent sein, so dass Informationen, die in den Leitweglenkungs-Tabellen
der Bandbreitenmakler gespeichert sind, mit den Informationen synchronisiert werden,
die in den Leitweglenkungs-Tabellen der Grenz-Router gespeichert
sind. Die Bandbreitenmakler müssen
jedoch mit den Grenz-Routern gemäß dem BGP
kommunizieren.
-
In
einer anderen Ausführung
ist, angesichts der Synchronisierung der Bandbreitenmakler mit den Entscheidungen
der Grenz-Router, statt diese Bandbreitenmakler komplett konsistent
zu den BGP-Strategie-Regeln zu haben (und die Entscheidungen der Grenz-Router
zu emulieren), eine zusätzliche Überwachung
von BGP-Nachrichten implementiert. Dies kann mit einer einfachen
(I- oder E-)BGP-Verbindung zwischen dem Grenz-Router und einem Prozess
im Bandbreitenmakler realisiert werden. Der Grenz-Router sendet
als solcher Leitweglenkungs-Änderungen,
die seine Entscheidung widerspiegeln, an den Bandbreitenmakler,
als ob sie für
einen Partner-Grenz-Router bestimmt wären. Der Begriff "Überwachung" wird hier verwendet, weil in diesem
Beispiel der Bandbreitenmakler nicht in der Lage ist, Leitweglenkungs-Änderungen oder Informationen über diese
Verbindung zum Grenz-Router
zu senden und nicht aktiv am BGP-Prozess teilnimmt.
-
Wie
in 3 gezeigt, kann ein Bandbreitenmakler in der Lage
sein, gleichzeitig mehrere Routen-Austausch-Sitzungen zwischen den
Domänen
zu kontrollieren. In diesem Beispiel sind im Netzwerk vier Domänen D1,
D2, D3 und D4 vorhanden. Die Bandbreitenmakler BB1,
BB2, BB3 und BB4 sind den jeweiligen Domänen D1, D2, D3 und D4 zugeordnet.
-
Wie
gezeigt, kontrolliert der Bandbreitenmakler BB1 eine
Routen-Wechsel-Sitzung zwischen den Domänen D1 und D4, eine Routen-Wechsel-Sitzung
zwischen den Domänen
D1 und D3 und eine Routen-Wechsel-Sitzung zwischen den Domänen D1 und
D2.
-
Für die Routen-Wechsel-Sitzung
von D1 zu D4 startet die Routen-Wechsel-Nachricht vom Ausgangs-Grenz-Router
BR14 der Domäne D1 und wird zum Eingangs-Grenz-Router
BR4 der Domäne D4 über erstens den Bandbreitenmakler
BB1 und zweitens den Bandbreitenmakler BB4 übertragen.
-
Für die Routen-Wechsel-Sitzung
von D1 zu D3 startet die Routen-Wechsel-Nachricht vom Ausgangs-Grenz-Router
BR13 der Domäne 1, um den Eingangs-Grenz-Router
BR3 der Domäne D3 zu erreichen und wird
zu diesem Zweck durch den Bandbreitenmakler BB1 und
den Bandbreitenmakler BB3 übertragen.
-
Auf
dieselbe Weise folgt die Routen-Wechsel-Sitzung von der Domäne D1 zur
Domäne
D2 dem Pfad BR12-BB1-BB2-BR2, wobei BR12 ein Ausgangs-Grenz-Router der Domäne D1 und
BR2 ein Eingangs-Grenz-Router der Domäne D2 ist.
-
Natürlich müssen in
Bandbreitenmakler BB1 die drei Routen-Wechsel-Sitzungen
streng getrennt sein. Diese Trennung ist in 3 durch
drei unterschiedliche Felder 54, 56 und 58 in
dem Block symbolisiert, der den Bandbreitenmakler BB1 darstellt.
-
In 3 repräsentieren
die Linien, die BR14 und BR4,
BR13 und BR3 und
BR12 und BR2 verbinden, den
Pfad für
die Datenpakete, die von D1 zu D4, von D1 zu D3 und von D1 zu D2
zu übertragen
sind.
-
4 ist
eine Zeichnung, die dasselbe Netzwerk darstellt, wie das in 3 dargestellte,
aber direkt nach den Routen-Wechsel-Sitzungen. Tatsächlich empfängt direkt
nach den Routen-Wechsel-Sitzungen der Bandbreitenmakler BB1 Ressourcen-Anforderungs-Nachrichten, d.h.
Bandbreiten- Anforderungen
von den Bandbreitenmaklern BB2, BB3 und BB4. Die Bandbreiten-Anforderung 62 von
BB2 zu BB1 wird
durch den Bandbreitenmakler BB1 als zur
vorherigen Routen-Wechsel-Sitzung gehörig interpretiert. Mit anderen
Worten bezieht sich die Bandbreiten-Anforderung auf Pakete, die
zwischen D1 und D2 über die
Grenz-Router BR12 und BR2 zu übertragen
sind.
-
Tatsächlich zeigt 4 die
Beziehung zwischen der Leitweglenkungs-Ebene (BGP-Nachrichten) und
der Dienstgüte-(QoS)-Reservierungs-Ebene (der
Bandbreiten-Fluss-Anforderung). Wenn ein Bandbreitenmakler einer
gegebenen Domäne
eine Bandbreitenanforderung für
einen Fluss in Richtung auf ein spezielles Ziel empfängt (das
weit entfernt sein kann, zum Beispiel zehn Netzwerke weiter), muss
er wissen, an welchem Grenz-Router seiner Domäne die Pakete eintreffen werden
und zu welchem Grenz-Router seiner Domäne die Pakete fließen werden.
Angesichts dieser Information weiß der Bandbreitenmakler, zu
welchem Partner-Netzwerk die Pakete fließen werden und zu welchem Partner-Bandbreitenmakler
er die Bandbreitenanforderung senden muss. Tatsächlich sind alle diese Informationen
bekannt, weil der Bandbreitenmakler an der BGP-Leitweglenkung teilnimmt
und seine Leitweglenkungs-Datenbank
mit der aktuellen Leitweglenkungs-Information im Netzwerk in Übereinstimmung
bringt.
-
Die
aktive Interaktion zwischen der Leitweglenkungs-Signalisierung und der Bandbreitenanforderungs-Signalisierung
ist wie folgt:
Die Startsituation ist ein stabiles Netzwerk,
wobei bestimmte Flüsse
eine Kette von Netzwerken durchlaufen. Diese Flüsse wurden durch eine Zugangskontroll-Prozedur
zugelassen, bevor sie von diesen Netzwerken akzeptiert wurden. Wenn
sie einmal zugelassen sind, profitieren diese Flüsse von der QoS, da sie Zugriff
auf garantierte reservierte Ressourcen haben. Diese Ressourcen sind
auf dem speziellen Pfad reserviert, dem diese Flüsse durch die Verkettung von Netzwerken
folgen.
-
Wenn
zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bessere Route zu einem bestimmten
Ziel-Netzwerk gefunden wird, verteilt das BGP-Leitweglenkungs-Protokoll
diese neue Leitweglenkungs-Information
an alle Grenz-Router aller Netzwerke. Wenn an einem gegebenen Netzwerk
X diese neue Leitweglenkungs-Information
bedeutet, dass 10000 vorhandene Flüsse mit einem bestimmten Ziel
D nicht mehr über
Netzwerk A geleitet werden, sondern über Netzwerk B, bedeutet dies,
dass plötzlich
die 10000 vorhandenen Flüsse über B anstelle
von A geleitet werden. Daher müssen
die Bandbreitenmakler, bevor sie zulassen, dass diese Leitweglenkungs-Änderung
in den Routern implementiert wird, überprüfen, ob das Netzwerk B und
alle nachfolgenden Netzwerke in Abwärtsrichtung genug verfügbare Bandbreiten-Ressourcen
haben, um all diese Flüsse
zu akzeptieren. Um diese Verfügbarkeit
zu überprüfen, sendet
der Bandbreitenmakler von Netzwerk X eine Bandbreitenanforderungs-Signalisierungs-Nachricht an
den Bandbreitenmakler von Netzwerk B, mit der er Bandbreite für 10000
Flüsse
anfordert. Wenn der Bandbreitenmakler von Netzwerk B (und eventuell von
weiteren Netzwerken in Abwärtsrichtung)
die Bandbreitenanforderung und die Flüsse akzeptiert, wird die Fortsetzung
der Leitweglenkungs-Änderung zugelassen
und der Bandbreitenmakler von Netzwerk X leitet die Leitweglenkungs-Änderungs-Nachricht an die Grenz-Router
weiter.
-
5 zeigt
dasselbe Netzwerk, wie das mit 3 beschriebene,
mit folgender Änderung:
Ein Bandbreitenmakler ist jedem Grenz-Router zugeordnet.
-
Da
die Domäne
D1 drei Grenz-Router BR12, BR13 und
BR14 hat, wird jedem dieser Grenz-Router ein
Bandbreitenmakler BB12, BB13 bzw.
BB14 zugeordnet. In diesem Fall werden die
internen Routen-Wechsel-Nachrichten auch von den Bandbreitenmaklern
weitergeleitet. Wie gezeigt, wird der externe Routen-Wechsel BR4-BB4-BB14-BR14 vom Bandbreitenmakler BB14 an
die beiden anderen Bandbreitenmakler BB12 und
BB13 der Domäne D1 weitergeleitet. Diese Übertragung
benutzt das BGP zu oder von einem Grenz-Router, und zwischen den
Bandbreitenmaklern ist jedes beliebige Signalisierungs-Protokoll zulässig. Im
vorliegenden Fall ist diese Information erforderlich, da wie gezeigt,
Datenpakete innerhalb der Domäne
D1 von Grenz-Router BR14 zu Grenz-Router
BR12 (Fluss F1) übertragen werden, und Datenpakete
innerhalb der Domäne
D1 von Grenz-Router BR14 zu Grenz-Router
BR13 (Fluss F2) übertragen werden.
-
6 zeigt
ein Beispiel für
ein Routen-Wechsel-Szenarium.
In dieser Figur entsprechen die Nummern in einem Kreis, die einem
Pfeil zugeordnet sind, der Reihenfolge von Routen-Austausch-Sitzungen.
Die Domänen
sind mit A, B, C, D und E bezeichnet. Jeder Domäne ist ein Bandbreitenmakler
zugeordnet, der mit BB bezeichnet wird. Jede Domäne hat mindestens zwei Grenz-Router
BR. Die Domäne
B hat drei Grenz-Router.
-
In
diesem Szenarium ist das Ziel ein Grenz-Router BR der Domäne E.
-
Pfeil
Nummer 1 repräsentiert
die Verteilung der neuen Route vom Ziel-BR in Richtung des anderen
Grenz-Routers in derselben Domäne
E. Diese Verteilung erfolgt gemäß dem I-BGP-Protokoll.
-
Es
soll hier darauf hingewiesen werden, dass die Datenpakete in der
der Erreichbarkeits-Informations-Verteilung,
d.h. den Routen-Wechsel-Nachrichten, entgegengesetzten Richtung
fließen.
Mit den Routen-Wechsel-Nachrichten
werden Erreichbarkeits-Informationen an alle Partner-Domänen verteilt. Die
Erreichbarkeits-Information für einen
gegebenen Grenz-Router bedeutet, dass eine bestimmte Adresse oder
Domäne über diesen
gegebenen Grenz-Router erreichbar ist.
-
Pfeil
Nummer 2 repräsentiert
die E-BGP-Verteilung vom zweiten Grenz-Router BR der Domäne E zum
zugehörigen
Bandbreitenmakler BB dieser Domäne.
Die Bandbreitenmakler der Domäne
E müssen
den Routen-Wechsel zu den Bandbreitenmaklern der Netzwerke C und
D verteilen, weil die angekündigte
Erreichbarkeits-Information für
alle Quellen hinter (d.h. für
Datenpakete in Aufwärtsrichtung)
den Netzwerken C und D erreichbar sein muss. Somit werden Datenpakete
in Richtung des neuen Ziels in E von BR1 der
Domäne
C zur BR2 der Domäne E fließen, oder von BR1 der
Domäne
D zu BR2 der Domäne E.
-
Pfeil
Nummer 5 entspricht der I-BGP-Verteilung der Routen innerhalb
der Domänen
C und D.
-
Die
Pfeile Nummer 6, 7 und 8 repräsentieren die
Verteilung der Routen von BR2 der Domäne C zu BR1 der Domäne
B über
die entsprechenden Bandbreitenmakler der Domänen C und B. Der Routen-Wechsel
von BR2 der Domäne C zu BR'1 der Domäne B erfolgt
ebenfalls über
die Bandbreitenmakler der Domänen
D bzw. B. Die entsprechenden Pfeile sind ebenfalls mit 6, 7 und 8 nummeriert.
-
Die
Pfeile von BR1 zu BR'1 und von BR'1 zu BR1 und von BR'1 zu BR2 und von BR1 zu
BR2 sind mit 9 bezeichnet. Sie
repräsentieren
die I-BGP-Verteilung der Routen innerhalb der Domäne B.
-
Die
Strategie-Entscheidungen der drei Router in Domäne B beeinflussen, wie die
Pakete von Netzwerk A zum neuen Ziel in Netzwerk E fließen: über Netzwerk
C oder über
Netzwerk D. Diese Entscheidung zur Auswahl einer der Routen wird
durch die BGP-Strategie-Regeln getroffen. Da der Bandbreitenmakler
der Domäne
B jedoch nicht direkt Informationen über die Entscheidung empfängt, und
da der Bandbreitenmakler andererseits auf der gewählten internen
Route Ressourcen zuweisen (oder die Zugangskontrolle durchführen) muss
und andererseits in der Lage sein muss, die nächste Domäne zu identifizieren, durch
die Pakete fließen
werden, muss der BB der Domäne
B die Auswahl aus den BGP-Strategie-Regeln der Grenz-Router ableiten. Mit
anderen Worten hat jeder Bandbreitenmakler, der nicht direkt Informationen über die
Routen, denen innerhalb der zugeordneten Domäne gefolgt wird, empfängt, Informationen über die
BGP-Strategie-Regeln, um in der Lage zu sein, die Routen zu berechnen,
denen innerhalb der zugeordneten Domäne gefolgt wird, und dies angesichts
der Zuordnung von Ressourcen zu den internen Routen und/oder der Durchführung der
Zugangskontrolle für
neue Flüsse und/oder
der Auswahl des nächsten
Netzwerkes, durch das Pakete auf dem Weg zu ihrem Ziel fließen werden.
-
In
einer anderen Ausführung
hört der
Bandbreitenmakler BB passiv die zusätzlichen (I- oder E-) BGP-Nachrichten
ab, die von den Rand- und Grenz-Routern des Netzwerkes gesendet
werden. Mit dieser Ausführung
kann ein Bandbreitenmakler Informationen über jede Strategie-Entscheidung
erhalten, die von den Grenz-Routern getroffen wurde, ohne die präzisen Strategie-Regeln
zu kennen.
-
Die
Pfeile 10, 11, 12 und 13 repräsentieren die
Verteilung der Routen von BR2 der Domäne B zum
Grenz-Router BR1 der Domäne A, und der Pfeil 13 repräsentiert
die I-BGP-Verteilung der Routen innerhalb der Domäne A.