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DE60302465T2 - Verfahren zur fraktionierten kristallisation eines schmelzflüssigen metalls - Google Patents

Verfahren zur fraktionierten kristallisation eines schmelzflüssigen metalls Download PDF

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DE60302465T2
DE60302465T2 DE2003602465 DE60302465T DE60302465T2 DE 60302465 T2 DE60302465 T2 DE 60302465T2 DE 2003602465 DE2003602465 DE 2003602465 DE 60302465 T DE60302465 T DE 60302465T DE 60302465 T2 DE60302465 T2 DE 60302465T2
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DE
Germany
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molten metal
layer
metal
cooling liquid
molten
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DE2003602465
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Alexander Paul DE VRIES
Adriaan Huibrecht WOUTERS
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Aleris Switzerland GmbH
Original Assignee
Corus Technology BV
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Publication date
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    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/02Refining by liquating, filtering, centrifuging, distilling, or supersonic wave action including acoustic waves
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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    • C22B7/004Dry processes separating two or more metals by melting out (liquation), i.e. heating above the temperature of the lower melting metal component(s); by fractional crystallisation (controlled freezing)
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur fraktionierten Kristallisation eines geschmolzenen Metalls.
  • Kristallisationsverfahren und -vorrichtungen werden dazu verwendet, ein Metall (hier als Abkürzung für eine Metall-Legierung verwendet) zu veredeln, in dem eine zu hohe Konzentration eines Fremdelements vorhanden ist. Dieses Fremdelement kann deshalb vorhanden sein, weil in dem aus dem Metall-Erz, hergestellten Metall, dem Primärmetall, zuviel des Fremdelements vorhanden ist oder weil bereits benutztes Metall recycelt wird und die Konzentration des Fremdelements im Schrott zu hoch ist. Aluminiumschrott kann zum Beispiel zuviel der Fremdelemente Fe, Si oder Mg zur Verwendung für kommerzielle Zwecke aufweisen, wenn es nicht mit Primärmetall gemischt wird, welches wenig Fremdelement enthält.
  • Wenn fraktionierte Kristallisation zur Veredelung des Metalls verwendet wird, werden im geschmolzenen Metall während der teilweisen Verfestigung des geschmolzenen Metalls Kristalle gebildet, die eine Zusammensetzung aufweisen, die sich von der Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls unterscheidet, welches als Ausgangspunkt verwendet wird.
  • Ein kommerzielles Verfahren zur fraktionierten Kristallisation zur Veredelung eines Metalls wird im so genannten Yunnan Kristallisierer verwendet. Dieser Kristallisierer wird zur Veredelung einer Zinn-Legierung verwendet, indem Pb von Sn entfernt wird. Die geschmolzene Zinn-Legierung wird in einen länglichen Behälter mit einem offenen oberen Ende und einem geneigten Boden eingefüllt, wobei im Behälter eine Schraube langsam rotiert wird. Die Oberfläche der geschmolzenen Zinn-Legierung wird durch Sprühen von Wasser gekühlt, was zur Kristallisation von veredelter Zinn-Legierung führt. Diese Kristalle kristallisieren in der geschmolzenen Zinn-Legierung und werden zum flachen Teil des Behälters transportiert. Auf Grund einer Temperaturdifferenz über die Länge des Behälters werden die Kristalle im flachen Teil teilweise wieder geschmolzen, was zu reineren Kristallen führt. Dieser Mechanismus wiederholt sich mehrere Male, und schließlich werden sehr reine Kristalle entfernt. Geschmolzene Zinn-Legierung, die Pb enthält, wird am tiefen Ende des Behälters entfernt. Auf dies Weise kann Zinn-Legierung mit einem Gehalt von ungefähr 10% Pb zu einer Zinn-Legierung mit einem Gehalt von ungefähr 0,05 Pb veredelt werden.
  • Dieses Verfahren zum Veredeln eines Metalls durch Verwendung des Yunnan Kristallisierers kann jedoch nicht für alle Arten von Metall verwendet werden. Ein Problem liegt darin, dass die meisten Metalle einen Schmelzpunkt aufweisen, der sehr viel höher ist als der Schmelzpunkt der Zinn-Legierung, für die der Yunnan Kristallisierer gebaut worden ist. Auf Grund der höheren Temperaturen ist die Wärmestrahlung sehr viel höher (die Wärmestrahlung erhöht sich mit der vierten Potenz der Temperatur in K), und die Wärmeverluste sind ebenfalls höher. Auf Grund dessen ist es sehr viel schwieriger, die Temperatur im Kristallisierer zu kontrollieren. Ein weiteres Problem ist, dass für viele Metalle die Temperaturdifferenz zwischen der Kristallisationstemperatur der Metall-Legierung und der Kristallisationstemperatur des reinen Metalls sehr klein ist, in der Größenordnung von wenigen K. Der Yunnan Kristallisierer kann nicht für so kleine Differenzen in der Kristallisationstemperatur verwendet werden. Ein sekundäres Problem ist, dass die Verwendung einer Schraube bei einigen Metallen zu Problemen führt, weil die normalerweise für die Schraube verwendeten Metalle sich in diesen geschmolzenen Metallen lösen. Ein allgemeines Problem ist, dass die im geschmolzenen Metall gebildeten Kristalle dazu neigen, an den Wänden des Kristallisierers oder der Schraube anzuhaften.
  • Das Dokument JP-A-58 104132 offenbart ein Verfahren zur fraktionierten Kristallisation eines wenigstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls, wie zum Beispiel Aluminium, bei dem eine Schicht des zu kristallisierenden wenigstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls durch eine Schicht eines Kühlmediums gekühlt wird, welches unterhalb der Schicht des wenigstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls in einem Rohr vorhanden ist, um das geschmolzene Metall zu kristallisieren.
  • Ebenso offenbart das Dokument JP-A-59 028538 ein Verfahren zur fraktionierten Kristallisation eines wenigstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls, wie zum Beispiel Aluminium, bei dem eine Schicht aus zu kristallisierendem, wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall durch eine Schicht aus Kühlmedium gekühlt wird, welche sich unterhalb der Schicht von wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall in einem Rohr befindet, um das geschmolzene Metall zu kristallisieren.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren bereitzustellen, welches insbesondere für fraktionierte Kristallisation und Veredelung von Aluminium und dergleichen Metallen mit einem hohen Schmelzpunkt geeignet ist.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, bei dem die Temperatur des geschmolzenen Metalls mit den Kristallen genau kontrolliert werden kann.
  • Es ist eine noch weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, bei dem die Kristalle im geschmolzenen Metall in Suspension sind, ohne Anhaften an eine Schraube.
  • Es ist eine noch weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur kontinuierlichen fraktionierten Kristallisation von Metallen bereitzustellen.
  • Eine oder mehrere dieser Aufgaben werden durch das Verfahren zur fraktionierten Kristallisation nach Anspruch 1 gelöst.
  • Die Verwendung einer Kühlflüssigkeit zur Kühlung des geschmolzenen Metalls, um veredelte Kristalle herzustellen, ist aus einer Reihe von Gründen vorteilhaft. Erstens kann die Kühlflüssigkeit sehr viel Energie aufnehmen, sodass die auf Grund der Kristallisation zu zerstreuende Energie leicht entfernt werden kann. Die Temperatur der Kühlflüssigkeit kann gemessen und kontrolliert werden, um die Temperatur des geschmolzenen Metalls zu kontrollieren, wobei eine reine Kühlung durch die Wände einer Kristallisationsvorrichtung nicht dazu verwendet werden kann, die Temperatur des geschmolzenen Metalls genau zu kontrollieren. Wenn die Kühlung nur durch die Wände der Vorrichtung geschehen soll, muss sie normalerweise durch eine Kühlvorrichtung mit einer Kühlspirale oder einer derartigen Anordnung ergänzt werden, welche das geschmolzene Metall nur in einem genauen Ort kühlt und an dem das geschmolzene Metall kristallisieren könnte, was die Kühlwirkung der Kühlvorrichtung behindert.
  • Zweitens ist eine Kühlflüssigkeit entweder schwerer oder leichter als das geschmolzene Metall, sodass das geschmolzene Metall auf der schwereren Kühlflüssigkeit schwimmt oder die leichtere Kühlflüssigkeit auf dem geschmolzenen Metall schwimmt oder beides, wenn zwei Arten von Kühlflüssigkeit verwendet werden. Im geschmolzenen Metall gebildete Kristalle werden entweder durch das geschmolzene Metall sinken oder im geschmolzenen Metall aufsteigen und werden an einer Wand oder an einer Kühlschicht enden. Das heißt, dass die Kristalle im geschmolzenen Metall in Suspension bleiben. Es wäre möglich, die Schicht aus Kühlflüssigkeit und die Schicht aus geschmolzenem Metall durch eine dünne Trennwand zu trennen, was das Kühlen durch die Kühlflüssigkeit nicht sehr behindert, und an der die Kristalle nicht anhaften.
  • Vorzugsweise ist die Schicht aus Kühlflüssigkeit nur unterhalb der Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall vorhanden. Dies ist vorzuziehen, da für die meisten kommerziell interessierenden Metalle die Kristalle im geschmolzenen Metall sinken.
  • Die Schicht aus Kühlflüssigkeit kontaktiert die Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall. Auf diese Weise ist keine Trennwand vorhanden, die den Kühleffekt der Kühlflüssigkeit behindern könnte und an der die Kristalle anhaften könnten.
  • Vorzugsweise wird die Schicht aus Kühlflüssigkeit an wenigstens einer Stelle in der Nähe der Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall gekühlt. Um dies zu tun, kann die Kühlflüssigkeit unter Verwendung von einer oder mehr Kühlvorrichtungen gekühlt werden, die an gewünschten Stellen in einer Kristallisationsvorrichtung platziert werden, die zur Implementierung des Verfahrens verwendet wird. Weil die Kühlflüssigkeit und nicht das geschmolzene Metall gekühlt wird, ist es möglich, das geschmolzene Metall genau so zu kühlen, dass im geschmolzenen Metall in der Nähe des Ortes, wo die Kühlvorrichtung in der Kühlflüssigkeit vorhanden ist, Kristalle gebildet werden. Die Energie, die auf Grund der Kristallisation von geschmolzenem Metall zerstreut werden muss, wird somit an der gewünschten Stelle entfernt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird die Kühlflüssigkeit relativ zur Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall transportiert. Der Transport der Kühlflüssigkeit relativ zur Schicht aus geschmolzenen Metall und in der Praxis relativ zu einer zur Ausführung des Verfahrens verwendeten Kristallisationsvorrichtung bedeutet, dass ein Teil der Kühlflüssigkeit von der Vorrichtung entfernt wird und neue Kühlflüssigkeit in das Gerät eingeführt wird. Somit wird verstreute Energie von der Schicht aus Kühlflüssigkeit entfernt, die über und/oder unterhalb des geschmolzenen Metalls vorhanden ist. Auf diese Weise wird eine sehr effektive und sehr genaue Art der Kühlung des geschmolzenen Metalls verwendet, da die Transportgeschwindigkeit der Kühlflüssigkeit dazu verwendet werden kann, Energie genau vom geschmolzenen Metall zu entfernen. Der Transport der Kühlflüssigkeit relativ zur Schicht aus geschmolzenem Metall bedeutet auch, dass über die Länge der Schicht aus Kühlflüssigkeit eine Temperaturdifferenz existiert, da die Kühlflüssigkeit Energie aus dem geschmolzenen Metall während seines Transports aufnimmt, sodass die Kühlflüssigkeit dort, wo sie eingeführt wird, eine niedrigere Temperatur und dort, wo sie abgeführt wird, eine höhere Temperatur hat. Auf Grund dessen besitzt auch die Schicht aus geschmolzenem Metall einen Temperaturgradienten über seine Länge, da sie etwas kälter ist, wo die Kühlflüssigkeit eine niedrigere Temperatur aufweist und etwas wärmer ist, wo die Kühlflüssigkeit eine höhere Temperatur aufweist. Als Konsequenz werden Kristalle erst im kühlsten Teil der Schicht aus geschmolzenem Metall gebildet. Diese Kristalle werden zur Schicht aus Kühlflüssigkeit aufsteigen oder absinken, und sobald sie nahe oder an der Kühlschicht sind, werden sie zusammen mit der Kühlschicht transportiert. Auf Grund des Temperaturgradienten im geschmolzenen Metall werden die Kristalle an einen wärmeren Teil der Schicht aus geschmolzenem Metal transportiert. Hier werden die im kälteren Teil der Schicht aus geschmolzenem Metall gebildeten Kristalle rekristallisiert und werden dadurch mehr (oder weniger) veredelt. Dieser Mechanismus wiederholt sich über die Länge der Schicht aus geschmolzenem Metall. Auf diese Weise werden am Ende der Schicht aus geschmolzenem Metall, sehr stark veredelte Kristalle gebildet (oder sehr stark veredeltes geschmolzenes Metall zurückgelassen) in Abhängigkeit von der Länge der Schicht aus geschmolzenem Metall. Die Kristalle und/oder das geschmolzene Metall können in der Nähe des Ortes entfernt werden, wo die Kühlflüssigkeit abgeführt wird.
  • Vorzugsweise wird die Kühlflüssigkeit recycelt und noch stärker bevorzugt gekühlt. Die Kühlflüssigkeit wird auf diese Weise regeneriert, und durch Kühlen derselben kann die Temperatur, bei der sie in eine Schicht aus Kühlflüssigkeit eingeführt wird, kontrolliert werden. Zusammen mit der Recyclinggeschwindigkeit wird auf diese Weise eine Kühlkapazität gegeben, wenn keine separaten Kühlvorrichtungen verwendet werden. Ferner wird in der Schicht aus Kühlflüssigkeit ein Temperaturgradient zwischen der Stelle, wo die gekühlte Kühlflüssigkeit in eine Schicht eingeführt wird und der Stelle, wo die Kühlflüssigkeit von der Schicht abgeführt wird, existieren.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das geschmolzene Metall relativ zur Schicht aus Kühlflüssigkeit transportiert. Auf diese Weise ist es möglich, frisches geschmolzenes Metall in eine Kristallisationsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens einzuführen, durch das eine kontinuierliche fraktionierte Kristallisation des geschmolzenen Metalls realisiert werden kann.
  • Natürlich wird bevorzugt, dass sowohl die Kühlflüssigkeit als auch das geschmolzene Metall beide relativ zur Kristallisationsvorrichtung transportiert werden, sodass eine kontinuierliche Kristallisation mit einer genauen Kühlung möglich ist.
  • Vorzugsweise ist die verwendete Kühlflüssigkeit ein geschmolzenes Salz. Ein geschmolzenes Salz reagiert nicht leicht mit dem geschmolzenen Metall oder mit Metallkristallen und weist eine hohe Kühlkapazität auf.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall in Fächer geteilt, die nahe der Schicht aus Kühlflüssigkeit miteinander kommunizieren. Jedes der Fächer bildet auf diese Weise im Prinzip seine eigene Kristallisationsvorrichtung, aber die in einem Fach gebildeten und zur Schicht aus Kühlflüssigkeit aufgestiegenen oder abgesunkenen Kristalle werden zum nächsten Fach transportiert, wenn die Kühlflüssigkeit in einer zur Durchführung des Verfahrens verwendeten Kristallisationsvorrichtung transportiert wird. Auf Grund der Kühlung der Kühlflüssigkeit werden Kristalle im geschmolzenen Metall gebildet. Der selektive Transport von Kristallen führt zu einem Gradienten in der Metallreinheit über die Länge der Schicht aus geschmolzenem Metall, was zu einem Temperaturgradienten in der Schicht aus geschmolzenem Metall führt. Die Temperatur in jedem Fach unterscheidet sich daher leicht von der Temperatur im nächsten Fach, und die in einem Fach gebildeten Kristalle können teilweise wieder im nächsten Fach schmelzen, zu dem sie durch die Kühlflüssigkeit transportiert werden, weil in dem Fach die Temperatur höher ist. Auf diese Weise wird eine Kaskade von Kristallisationsvorrichtungen gebildet, durch die die am Hochtemperatur-Ende der Schicht aus Kühlflüssigkeit gebildeten Kristalle eine hohe oder niedrige Reinheit, im Vergleich zum geschmolzenen Metall, aufweisen.
  • Vorzugsweise wird das wenigstens teilweise verfestigte geschmolzene Metall gerührt. Durch Rühren des wenigstens teilweise geschmolzenen Metalls werden die Kristalle in Suspension gehalten und werden nicht alle zur Schicht aus Kühlflüssigkeit aufsteigen oder absinken.
  • Falls die Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall in Fächer aufgeteilt ist, wird vorzugsweise das wenigstens teilweise verfestigte geschmolzene Metall in wenigstens einem Fach gerührt, stärker bevorzugt in allen Fächern. Daher findet in jedem Fach, in dem das geschmolzene Metall gerührt wird, Suspensionskristallisation statt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird wenigstens teilweise verfestigtes geschmolzenes Metall zwischen beiden Enden der Länge der Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall zugeführt, und veredeltes Metall wird an einem Ende entfernt, und verbleibendes geschmolzenes Metall wird am anderen Ende der Schicht aus Metall entfernt. Durch Einführen des wenigstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls, in dem die fraktionierte Kristallisation noch stattfinden muss, zwischen beiden Enden der Länge der Schicht aus wenigstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall, kann an einem Ende das veredelte Metall und am anderen Ende das verbleibende geschmolzene Metall entfernt werden.
  • Vorzugsweise ist das verwendete Metall Aluminium. Aluminium ist eines der Metalle, für die das oben genannte Verfahren zur fraktionierten Kristallisation besonders geeignet ist.
  • Die oben beschriebene fraktionierten Kristallisation wird vorzugsweise zum Entfernen von Cu, Fe, Ga, Mg, Mn, B, Si, Sn, Zn oder Ni aus Aluminium verwendet.
  • Die Erfindung wird nun durch eine beispielhafte Ausführungsform in Bezug auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
  • 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine Kristallisationsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • 1 zeigt eine Kristallisationsvorrichtung 1 zur kontinuierlichen fraktionierten Kristallisation eines geschmolzenen Metalls, welches eines oder mehrere Fremdelemente enthält. Die Kristallisationsvorrichtung 1 weist eine Kammer 2 mit einer Wand 3 auf, welche Wand sehr gut isoliert ist, wie im Stand der Technik bekannt, normalerweise durch spezielle feuerfeste Materialien.
  • In der Kammer 2 der Vorrichtung ist eine Schicht aus Kühlflüssigkeit 4 vorhanden, zum Beispiel geschmolzenes Salz, und eine Schicht aus teilweise geschmolzenem Metall 5, zum Beispiel Aluminium mit Kristallen. Die Kühlflüssigkeit kann mittels einer Pumpe 7 in ein Rückführungsrohr 6 eingezogen eingezogen (siehe Pfeil A) und durch dieses transportiert werden. Eine Kühlvorrichtung 8 ist im Rohr 6 vorhanden, um die Kühlflüssigkeit zu kühlen, bevor es in die Kammer 2 wieder eintritt (siehe Pfeil B).
  • Die Schicht aus teilweise geschmolzenem Metall 5 ist in der Schicht aus Kühlflüssigkeit 4 vorhanden, indem es auf der Schicht aus Kühlflüssigkeit 4 schwimmt. In der Schicht aus geschmolzenem Metall 5 werden auf Grund der Kühlung durch die Kühlflüssigkeit 4 Kristalle gebildet. Geschmolzenes Metall ohne Kristalle wird durch einen Einlass 10 (Pfeil D) zugeführt. Geschmolzenes Kristall mit Kristallen wird durch einen Auslass 11 (Pfeil E) an einem Ende der Kammer 2 ausgelassen, und geschmolzenes Metall, welches eine Menge des Fremdelementes enthält, wird als Nebenprodukt durch einen Auslass 12 (Pfeil F) ausgelassen. Der Auslass 12 ist an einem Ende der Kammer angeordnet, wo die Kühlflüssigkeit wieder in die Kammer 2 eintritt, und der Auslass 11 am anderen Ende der Kammer 2. Der Einlass 10 kann irgendwo zwischen den Auslässen 11 und 12 angeordnet sein, befindet sich aber vorzugsweise ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Enden der Kammer 2.
  • In der Kammer 2 werden eine Reihe von Fächern gebildet, in dem Fächerwände 13 quer in die Kammer 2 eingelegt werden. Diese Fächerwände erstrecken sich von den Wänden der Kammer 2 sowohl in die Schicht aus Kühlflüssigkeit und in die Schicht aus teilweise geschmolzenem Metall, enden jedoch in einem gewissen Abstand von der Kontaktoberfläche 14 zwischen den Schichten. Die Anzahl der durch die Fächerwände gebildeten Fächer kann in Abhängigkeit von der Art des Metalls, der Verunreinigung des zu veredelnden Metalls und des gewünschten Veredelungsgrades variiert werden.
  • In jedem in der Schicht aus Kühlflüssigkeit gebildeten Fach kann ein Kühlelement 15 zur zusätzlichen Kühlung der Kühlflüssigkeit vorhanden sein. In jedem Fach im teilweise geschmolzenen Metall kann ein Mischelement 16 zum Rühren des geschmolzenen Metalls mit Kristallen vorhanden sein, um die Kristalle in Suspension zu halten und den Austausch von Material in den Kristallen und dem geschmolzenen Metall zu verstärken.
  • Die oben beschriebene Kristallisationsvorrichtung kann zum Beispiel für die kontinuierliche fraktionierte Kristallisation von Aluminium mit 0,10 Si und 0,20 Fe (so genanntes P1020) verwendet werden, um Aluminium zu erhalten, welches weniger als 0,01 Si und 0,01 Fe enthält (so genanntes P0101).
  • Für dieses Kristallisationsverfahren muss die Kammer 2 der Kristallisationsvorrichtung 1 fünfzehn Fächer in jeder Schicht haben, wobei jedes Fach für das geschmolzene Aluminium die Größe von ungefähr 500 × 500 × 500 mm3 aufweist und jedes Fach für die Kühlflüssigkeit eine Größe von ungefähr 500 × 500 × 300 mm3 aufweist, sodass die Kammer eine innere Größe von ungefähr 7,5 m (Länge) × 0,5 m (Breite) × 0,8 m (Höhe) aufweist.
  • Die Kühlflüssigkeit muss schwerer sein als das geschmolzene Aluminium bei ungefähr 660 °C, welches eine Dichte von 2.400 kg/m3 aufweist. Die Kühlflüssigkeit kann ein Salz von NaCl und KCl und/oder NaF und KF sein, welches BaCl2 und BaF2 enthält. Mit dieser Zusammensetzung kann eine Dichte von 3000 kg/m3 und ein Schmelzpunkt von 500 °C erreicht werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, das für Aluminium mit der oben beschriebenen Vorrichtung durchgeführt wird, ist wie folgt.
  • Geschmolzenes Aluminium mit einer P1020-Zusammensetzung wird durch den Einlass 10 bei einer Temperatur gerade über der Kristallisationstemperatur von ungefähr 660 °Celsius eingelassen. An der Kontaktoberfläche 14 kontaktiert die Schicht aus geschmolzenem Aluminium 5 die Schicht aus geschmolzenem Salz 4, und da die Temperatur des geschmolzenen Salzes unterhalb der Temperatur des geschmolzenen Aluminiums gehalten wird, verringert sich die Temperatur des geschmolzenen Aluminiums und Kristalle werden gebildet. Diese Kristalle enthalten weniger Fremdelemente Si und Fe und sinken langsam durch das geschmolzene Aluminium auf die Schicht aus geschmolzenem Salz.
  • Das geschmolzene Salz wird durch die Kammer 2 der Kristallisationsvorrichtung 1 transportiert, wobei es Energie aus dem geschmolzenen Aluminium aufnimmt, bevor es durch das Pumpen der Pumpe 7 in das Rückführungsrohr 6 eintritt und in der Kühlvorrichtung 8 gekühlt wird. Das gekühlte geschmolzene Salz tritt wieder in die Kammer 2 ein, um das geschmolzene Aluminium wieder zu kühlen. Das geschmolzene Salz wird mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 3 m3/Stunde transportiert. Auf seinem Weg durch die Kammer 2 nimmt das geschmolzene Salz die Kristalle mit sich, die auf die Schicht aus geschmolzenem Salz gesunken sind. Der Transport des geschmolzenen Salzes durch die Kammer führt auch zum Transport eines Teils des geschmolzenen Aluminiums, welches allgemein durch die Pfeile G angedeutet ist. Es wird jedoch nicht das gesamte transportierte geschmolzene Aluminium mit Kristallen durch den Auslass 11 ausgelassen, sodass es auch einen Gegenstrom gibt, der allgemein durch die Pfeile H angezeigt wird.
  • Auf Grund der Energie, die das geschmolzene Salz aus dem geschmolzenen Aluminium aufnimmt, wird die Schicht aus geschmolzenem Salz 4 graduell vom linken Ende zum rechten Ende der Kammer aufgeheizt, wie in 1 dargestellt. Infolgedessen gibt es auch eine Temperaturdifferenz im geschmolzenen Aluminium, wobei das geschmolzene Aluminium am in 1 linken Ende eine niedrigere Temperatur und am in 1 rechten Ende eine höhere Temperatur aufweist.
  • Dieser Temperaturgradient im geschmolzenen Aluminium ist sehr nützlich für die kontinuierliche fraktionierte Kristallisation gemäß der Erfindung. Ein Kristall, das in einem Fach der Kammer gebildet wird, wird bei einer bestimmten Temperatur des geschmolzenen Aluminiums gebildet; es wird stärker veredelt als das geschmolzene Aluminium, in dem es gebildet wird. Wenn dieses Kristall zum geschmolzenen Salz gesunken ist und in das nächste Fach transportiert worden ist, wird es sich in einem Fach befinden, in dem die Temperatur des Aluminiums etwas höher ist. Infolgedessen wird das Kristall teilweise oder gänzlich geschmolzen, was zu einer Zusammensetzung des geschmolzenen Aluminiums in diesem Fach führt, die stärker veredelt ist als das geschmolzene Aluminium im Fach zu seiner linken. In diesem Fach werden wiederum Kristalle gebildet, die auch stärker veredelt sind als das geschmolzene Aluminium, in dem sie gebildet werden. Die Kristalle, die in einem rechten Fach gebildet werden, sind daher stärker veredelt als die Kristalle, die in einem danebenliegenden linken Fach gebildet werden.
  • Dieser Mechanismus passiert in allen Fächern der Kammer und führt zu hochveredelten Kristallen am rechten Ende der Kammer und zu einem Nebenprodukt mit einer hohen Konzentration von Si und Fe am linken Ende der Kammer.
  • Die Mischelemente 16 werden dazu verwendet, das geschmolzene Aluminium in jedem Fach zu rühren, sodass nicht alle gebildeten Kristalle zur Schicht aus geschmolzenem Salz sinken, und in jedem Fach kann ein neues Gleichgewicht zwischen der Zusammensetzung des in diesen Fach vorhandenen Aluminiums und der in diesem gebildeten Kristalle erreicht werden. Die Größe und Rotationsgeschwindigkeit der Mischelemente hängt von der Größe der zu bildenden Kristalle und der Geschwindigkeit des geschmolzenen Salzes ab.
  • Für die Kontrolle der Kristallisation wird die Vorrichtung vorzugsweise mit Mitteln ausgerüstet, um die feste Fraktion, die chemische Zusammensetzung und/oder die Temperatur der Metallschicht zu messen und zu kontrollieren.
  • Mit der oben beschriebenen Vorrichtung wird eine Produktion von etwa 20 Tonnen pro Tag von Aluminium mit P1010-Zusammensetzung erreicht; das Nebenprodukt beträgt nur etwa 10% davon.
  • Es versteht sich, dass viele Veränderungen gemacht werden können oder in Abhängigkeit vom verwendeten Metall und des davon zu entfernenden Fremdmetalls notwendig sein werden. Ferner wird es nicht immer notwendig sein, alle Fächer der Kristallisationsvorrichtung 1 gemäß 1 vorzusehen. Zum Beispiel können ein oder mehrere oder sogar alle Kühlelemente 15 weggelassen werden, und/oder eine oder mehrere der Fächerwände 13 im geschmolzenen Salz können weggelassen werden, und/oder eins oder mehrere der Mischelemente kann weggelassen werden, und sogar das Rückführungsrohr 6 mit der Pumpe 7 und der Kühlvorrichtung 8 können weggelassen werden, wenn es keine Notwendigkeit gibt, das geschmolzene Metall zu transportieren und die Vorrichtung für einen Chargenprozess verwendet wird. Es versteht sich, dass diese Änderungen in der Vorrichtung das Verfahren zur fraktionierten Kristallisation eines geschmolzenen Metalls beeinflussen. Der Schutzbereich der Erfindung wird somit nur durch die beiliegenden Ansprüche bestimmt.

Claims (13)

  1. Verfahren zur fraktionierten Kristallisation eines höchstens teilweise verfestigten geschmolzenen Metalls, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht aus einem höchstens teilweise verfestigten geschmolzenen zu kristallisierenden Metall durch eine Schicht aus Kühlflüssigkeit gekühlt wird, die sich auf und/oder unter der Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenem Metall befindet, um das geschmolzene Metall zu kristallisieren, wobei die Schicht aus Kühlflüssigkeit die Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenem Metall berührt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Schicht aus Kühlflüssigkeit sich nur unter der Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenem Metall befindet.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Schicht aus Kühlflüssigkeit an zumindest einer Stelle nahe der Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenem Metall gekühlt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kühlflüssigkeit relativ zur Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem gaschmolzenem Metall transportiert wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die Kühlflüssigkeit recycelt und vorzugsweise abgekühlt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das geschmolzene Metall relativ zur Schicht aus Kühlflüssigkeit transportiert wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die verwendete Kühlflüssigkeit ein geschmolzenes Salz ist.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenem Metall in Fächer geteilt ist, die nahe der Schicht aus Kühlflüssigkeit miteinander kommunizieren.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das höchstens teilweise geschmolzene Metall gerührt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9 in Kombination mit Anspruch 8, bei dem das höchstens teilweise verfestigte geschmolzene Metall in wenigstens einem, vorzugsweise allen Fächern gerührt wird.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem höchstens teilweise verfestigtes geschmolzenes Metall zwischen beiden Enden der Länge der Schicht aus höchstens teilweise verfestigtem geschmolzenen Metall zugefügt wird, und das verarbeitete Metall an einem Ende entfernt und das restliche geschmolzene Metall am anderen Ende der Schicht aus Metall entfernt wird.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das verwendete Metall Aluminium ist.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Entfernen von Cu; Fe, Ga, Mg, Mn, B, Si, Sn, Zn oder Ni aus dem Aluminium.
DE2003602465 2002-07-05 2003-06-27 Verfahren zur fraktionierten kristallisation eines schmelzflüssigen metalls Expired - Lifetime DE60302465T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP20020077682 EP1380658A1 (de) 2002-07-05 2002-07-05 Verfahren zur fraktionierten Kristallisation von Metallschmelze
EP02077682 2002-07-05
PCT/EP2003/006901 WO2004005558A1 (en) 2002-07-05 2003-06-27 Method for fractional crystallisation of a molten metal

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60302465D1 DE60302465D1 (de) 2005-12-29
DE60302465T2 true DE60302465T2 (de) 2006-07-27

Family

ID=29724518

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