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DE60302434T2 - Erkennung von Anhängeranwesenheit und -typ durch Stromdetektion - Google Patents

Erkennung von Anhängeranwesenheit und -typ durch Stromdetektion Download PDF

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DE60302434T2
DE60302434T2 DE60302434T DE60302434T DE60302434T2 DE 60302434 T2 DE60302434 T2 DE 60302434T2 DE 60302434 T DE60302434 T DE 60302434T DE 60302434 T DE60302434 T DE 60302434T DE 60302434 T2 DE60302434 T2 DE 60302434T2
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DE
Germany
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voltage
trailer
subsystem
power lines
vehicle
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DE60302434T
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Christer Petersson
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Volvo Truck Corp
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Volvo Lastvagnar AB
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q11/00Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins und der Art eines Anhängers, der mit einem Fahrzeug verbunden worden sein kann, und weiterhin ein Verfahren zum Durchführen eines solchen Feststellens gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 7.
  • Mittels der Erfindung können Anhänger mit verschiedenen Arten von Untersystemen, wie beispielsweise Lichtsystemen, sowie auch das vollständige Nichtvorhandensein irgendeines Anhängers erkannt werden.
  • STAND DER TECHNIK
  • Beim Verbinden eines Anhängers mit einem Fahrzeug ist es oft für verschiedene Arten von Systemen und Komponenten in dem Fahrzeug wichtig, über den Anhänger informiert zu sein, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrzeugs sicherzustellen. Dies trifft für solche Systeme, wie beispielsweise Automatikgetriebe, Bremssysteme und Lichtsysteme, zu, welche verschiedene Arten automatisierter Programme in Abhängigkeit von dem Vorhandensein oder dem Nichtvorhandensein eines Anhängers anwenden.
  • Die Erkennung des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins eines Anhängers ist für Lastwagen und folglich für Lastwagenfahrer von besonderer Bedeutung, kann aber auch für Fahrer gewöhnlicher Fahrzeuge wichtig sein, wenn diese mit Anhängern, Wohnmobilen, Caravans und Ähnlichen verbunden werden.
  • Herkömmlicherweise wurde das Erkennen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins eines Anhängers mittels Messen der Stromstärke durchgeführt, welche in das Lichtsystem des Anhängers fließt, wobei der Strom herkömmlicherweise mittels einer Stromleitung, welche mit dem Fahrzeug verbunden ist, zugeführt wird. Nachdem herkömmliche Anhänger Lampen der herkömmlichen Art aufweisen, ist der von dem Lichtsystem des Anhängers verbrauchte Strom ziemlich hoch gewesen, was es einfach machte, das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Anhängers durch Messen der Stromstärke an einem Ausgang des Fahrzeugs für eine Stromleitung zu dem Anhänger zu messen und die Stromstärke mit einem bekannten Grenzwert zu vergleichen. Zusätzlich, nachdem die Stromstärken so hoch sind wie sie sind, war es möglich, die Messung mittels Komponenten, welche eine eher niedrige Auflösung aufweisen, durchzuführen, was zu preiswerten Komponenten und Messungen führte. Eine solche Einrichtung ist in der DE 199 50 851 offenbart.
  • In jüngerer Zeit jedoch haben Fahrzeuge und Anhänger begonnen, mit Licht emittierenden Dioden, LEDs, ausgestattete Leuchten zu verwenden. Eine Eigenschaft solcher Dioden ist, dass sie eine minimale Menge an Energie, im Vergleich zu herkömmlichen Lampen, verbrauchen. Dies ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft, macht aber die Erkennung, wie oben beschrieben, schwierig oder unmöglich, denn die Menge der aufgenommenen Leistung eines Anhängers, welcher mit LED-Lampen ausgerüstet ist, beinhaltet Stromstärken, welche nicht über dem Grenzwert für herkömmliche Lampen liegen, und möglicherweise noch nicht einmal einen Wert aufweisen, welcher theoretisch mit den verschiedenen verwendeten Komponenten erkennbar wäre.
  • Wenn ein Fahrzeug mit einem Anhänger verbunden ist und der Anhänger mit LED-Lampen ausgerüstet ist, werden daher die Systeme in dem Fahrzeug, welche Informationen bezüglich des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins eines Anhängers verwenden, fehlerhafte Informationen erhalten.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Es besteht folglich, wie oben dargelegt worden ist, ein Bedarf nach einer Einrichtung und einem Verfahren, mittels welchem es möglich ist, das Vorhandensein eines Anhängers festzustellen, welcher mit dem Fahrzeug verbunden worden sein kann, und weiterhin die Art des Anhängers festzustellen, so dass das Vorhandensein eines Anhängers jeder Art zu einer Erkennung durch das Fahrzeug führt.
  • Diesem Bedarf wird mittels der vorliegenden Erfindung nachgekommen, wobei es Mittel zum Anlegen einer ersten Spannung an eine erste Anzahl von Stromleitungen für ein erstes Untersystem in dem Anhänger und Mittel zum Messen der einzelnen Stromstärken, die von den Komponenten in dem ersten Untersystem verbraucht werden, aufweist, wobei Mittel zum Vergleichen der Höhe der einzelnen Stromstärken mit einem ersten vorbestimmten Grenzwert vorgesehen sind.
  • Zusätzlich weist die Einrichtung Mittel zum Anlegen einer zweiten Spannung an eine zweite Anzahl von Stromleitungen in dem ersten Untersystem des Anhängers und Mittel zum Messen der Gesamtstromstärke in der zweiten Anzahl von Stromleitungen auf.
  • Die Einrichtung weist ferner Mittel zum Vergleichen der Gesamtstromstärke in der zweiten Anzahl von Stromleitungen mit einem zweiten Grenzwert und Entscheidungen treffende Mittel auf, die basierend auf den gemessenen Stromstärken zum Entscheiden ausgebildet sind, welche Art von Anhänger, wenn vorhanden, mit dem Fahrzeug verbunden ist.
  • Folglich wird mittels der Erfindung eine Einrichtung offenbart, welche die Anbindung eines Anhängers an einem Fahrzeug unabhängig von der Art der Lampen, mit welchen der Anhänger ausgestattet ist, erkennt. Dies ist darin begründet, dass die Einrichtung zunächst die Stromstärke in einer der Stromleitungen, d.h. den Strom zu einer der Lampen, erkennen kann. Wenn es Lampen der herkömmlichen Art sind, wird die Stromstärke ausreichend sein, um eine Erkennung der herkömmlichen Art zu ermöglichen.
  • Wenn kein Anhänger auf die herkömmliche Art erkannt wird, kann die erfindungsgemäße Einrichtung eine Spannung an eine Gruppe (die zweite Anzahl) anlegen, um die Stromstärke, welche durch die Gruppe fließt, zu messen. Da die Messung den Strom zu einer Gruppe von Einrichtungen, beispielsweise Lampen, umfasst, werden die einhergehenden Stromstärken ausreichend hoch sein, um eine verlässliche Erkennung zu erlauben.
  • Die Spannung, welche an die zweite Gruppe angelegt wird, kann die gleiche Spannung, d.h. nicht nur identisch in ihrem Wert, aber der gleiche Impuls, wie der, welcher zunächst angelegt wird, um die herkömmlichen Lichter zu erkennen, sein oder es kann ein getrennter Spannungsimpuls, nachdem die Einrichtung entschieden hat, dass keine herkömmlichen Lichter verwendet werden, angelegt werden.
  • Ferner offenbart die Erfindung ein Verfahren zur Verwendung einer Einrichtung gemäß der Erfindung.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird unterhalb mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen detaillierter beschrieben. Es zeigen dabei:
  • 1 eine Ausführungsform gemäß dem Stand der Technik, und
  • 2 eine erste Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung, und
  • 3 eine zweite Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung, und
  • 4 eine dritte Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung.
  • AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt eine Anordnung gemäß dem Stand der Technik: ein Anhänger ist mit einem Fahrzeug verbunden, und um eine Stromversorgung eines Untersystems 110 in dem Anhänger sicherzustellen, ist ein Stromkabel 120 des Anhängers mit einem entsprechenden Ausgang an dem Fahrzeug verbunden.
  • Ab hier wird das Untersystem 110 in dem Anhänger als Lichtsystem des Anhängers beschrieben. Es sollte allerdings selbstverständlich sein, dass dies lediglich der Klarheit halber und zum einfachen Verständnis gemacht wird. Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann auf praktisch alle Untersysteme, welche eine Stromzufuhr von einem Fahrzeug zu einem Anhänger verwenden, angewendet werden.
  • Zurück in 1, weist das Lichtsystem eine Mehrzahl an – das Beispiel zeigt fünf – Komponenten, d.h. Lampen, 111–115, auf. Die Stromzufuhr und folglich die Ströme, i1–i5, von der Hauptstromleitung zu jedem Licht werden durch Steuerkomponenten 116120 gesteuert, bevorzugt ein Leistungs-FET-Transistor. Jede der Steuerkomponenten ist auch mit einem "Messanschluss" versehen, d.h. ein Anschluss oder eine Verbindungsmöglichkeit, wobei die Komponente eine Ausgangsspannung V(i) anlegt, welche proportional zu der Stromstärke ist, welche durch die Steuerkomponente fließt.
  • Folglich legt eine Steuerkomponente (nicht dargestellt) eine erste Spannung an der Stromleitung 120, welche zu dem Anhänger führt, an und steuert jede Steuerkomponente 116120 derart, dass diese einen Stromfluss zu den Lichtern 111115 durch die einzelnen Stromleitungen 121, 122, 123, 124, 125, welche zu den einzelnen Lampen führen, zulassen, wenn ein Bedarf zum Erkennen, ob ein Anhänger mit dem fraglichen Fahrzeug verbunden ist, besteht. Folglich wird hier eine Spannung an einer ersten Anzahl von Stromleitungen angelegt, wobei die erste Anzahl in diesem Beispiel der gesamten Anzahl an Stromleitungen 121125 entspricht.
  • Die gleiche oder ein andere Steuerkomponente in dem Fahrzeug misst dann die erwähnte Ausgangsspannung für jedes FET 116120, und kann somit eine gute und verlässliche Messung der Stromstärke, welche von jeder Lampe verbraucht wird, erhalten. Wenn die Lampen der herkömmlichen Art sind, werden die einhergehenden Stromstärken eher groß sein und folglich die Messung vereinfachen. Typischerweise kann die anfängliche Stromstärke für eine herkömmliche Lampe bis 10 A sein und in einem eingeschwungenen Zustand kann der Stromstärkenverbrauch um 1 A sein. Durch Erkennen, ob die von einer oder mehr Lampen verbrauchte Stromstärke über einem vorbestimmten Grenzwert liegt, kann die Steuereinheit des Fahrzeugs ein Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Anhängers feststellen. Vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise ist ein Vorhandensein einer Stromstärke über dem Grenzwert in wenigstens zwei Lichtern notwendig, um das Risiko eines Fehlers auf Grund beispielsweise eines Kurzschlusses oder Leckströmen, zu minimieren.
  • Wenn ein Anhänger mit dem Fahrzeug verbunden ist, wird das Anlegen einer Testspannung an den Lampen die Lampen einschalten, was wiederum zu einem Blinken führen wird. Um dieses zu minimieren, wird die Testspannung lediglich zu bestimmten spezifizierten Zeitpunkten angelegt, beispielsweise wenn die Handbremse gelöst wird oder das Fahrzeug gestartet wird oder wenn die Lichter von dem Fahrer eingeschaltet werden, oder jede Kombination dieser oder anderer definierter Ereignisse.
  • Da, wie im Vorhergehenden festgestellt, die Leistung, welche von herkömmlichen Lichtern verbraucht wird, eher hoch ist, können die FETs oder Steuerkomponenten 116120 von einem preisgünstigen Typ sein, welcher nur ein Messen hoher Stromstärken ermöglicht, weil beispielsweise die Steuerkomponenten eine "Offset"-Stromstärke, welche typischerweise ungefähr 0,5 A ist, aufweisen. Jedoch wird die Leistung eher gering sein, wenn ein Anhänger, welcher mit Lampen vom moderneren LED-Typ (Light Emitting Diodes) ausgestattet ist, verbunden wird, was folglich zur Erkennung eines "Nichtvorhandenseins" des Anhängers führt, obwohl der Anhänger tatsächlich mit dem Fahrzeug verbunden ist.
  • Es versteht sich von selbst, dass die fehlerhafte Erkennung eines Nichtvorhandenseins eines Anhängers zu zahlreichen Unannehmlichkeiten und Problemen für den Fahrer des Fahrzeugs führen wird.
  • 2 zeigt sehr schematisch eine erste Ausführungsform einer Einrichtung 200 gemäß der Erfindung. Da das grundlegende Problem, welches es mittels der Erfindung zu lösen gilt, in der Tatsache begründet ist, dass die Lichter vom LED-Typ weniger Leistung aufnehmen als herkömmliche Lichter, besteht eine Möglichkeit einer Erkennung eines Vorhandenseins eines Anhängers durch Erkennen des Leistungsverbrauchs mittels Stromstärkenerkennung darin, die Gesamtstromstärke zu messen, welche durch eine Vielzahl von Stromleitungen zu den verschiedenen Lampen fließt, wenn eine Spannung an der Mehrzahl von Lampen angelegt wird.
  • Die Einrichtung 200, welche sehr schematisch in 2 dargestellt ist, erreicht genau das: Wenn eine Spannung, welche in dieser Ausführungsform die gleiche Spannung, wie die, die zum Erkennen der Lampen der herkömmlichen Art angelegt wird, oder ein separater Spannungsimpuls sein kann, an der Stromleitung, welche zu dem Anhänger führt, angelegt wird, wobei die erfindungsgemäße Einrichtung mit einem Mittel 210 zum Messen der Gesamtstromstärke in einer zweiten Anzahl von Stromleitungen ausgestattet ist, in diesem Fall alle Stromleitungen, welche zu den einzelnen Lampen 111115 führen. In Verbindung mit dem angelegten Spannungsimpuls werden die Steuermittel, die FETs, derart gesteuert, dass sie ein Fließen von Strom zu den Lampen zulassen. Das Mittel 210 gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung ist dazu geeignet, an dem Stromsystem oder an den Stromleitungen extern angebracht zu werden, beispielsweise eine Einrichtung, welche das Induktionsprinzip zum Messen von Stromstärke verwendet.
  • Mittels einer nicht gezeigten Einrichtung wird die durch die Erkennungseinrichtung erkannte Stromstärke mit einem zweiten Grenzwert verglichen, wobei der zweite Grenzwert an einen Wert angepasst wird, der zur Erkennung von LED-Lampen geeignet ist. Das Ergebnis des Vergleichs wird – nicht dargestellt – in dem entscheidungstreffenden Mittel in der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendet, um zu entscheiden, was für eine Art von Anhänger, wenn vorhanden, mit dem Fahrzeug verbunden ist.
  • In 3 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung 300 gezeigt: Diese Einrichtung kann intern in einem Stromsystem des Fahrzeugs oder Anhängers verwendet werden, und umfasst getrennte Steuermittel 310, vorzugsweise einen Leistungs-FET-Transistor, zur Verwendung als Schalter. Mittels des Schalters 310, welcher durch nicht dargestellte Steuermittel geeignet gesteuert wird, wird eine Spannung an den getrennten Leitungen 311 bis 315 von dem Schalter an den einzelnen Lampen in dem System angelegt, was mittels einzelner Verbindungen oder Stromleitungen von dem FET zu jeder Lampe in dem System, also zu einer zweiten Anzahl von Stromleitungen, wobei jede der Verbindungen von dem FET 310 zu den einzelnen Lichtern geeignet eine Diode aufweist, durchgeführt wird. Bei dieser Ausführungsform ist die zweite Anzahl von Stromleitungen gleich der Gesamtanzahl von Stromleitungen.
  • Auf diese Weise können die Steuermittel, welche den FET 310 steuern, eine zweite Spannung an dem FET 310 anlegen und den FET zum "Anschalten" des Stroms zu den einzelnen Lichtern steuern, wenn die Erkennung auf herkömmliche Art, wie oben mit Bezug auf 1 beschrieben, kein Vorhandensein eines Anhängers anzeigt. Ähnlich dem mit Bezug auf 1 beschriebenen FET, weisen der FET oder die Steuermittel 310 einen Ausgang für eine Ausgangsspannung auf, welche in Proportion zu der Stromstärke ist, welche durch den FET 310 fließt. Es ist folglich einfach, die Gesamtstromstärke, welche durch die Lampen von dem FET fließt, zu erkennen und es ist weiterhin für ein Steuermittel einfach, diese Gesamtstromstärke mit einem zweiten Grenzwert zu vergleichen, wobei der zweite Grenzwert zur Erkennung von LED-Lichtern angepasst ist.
  • Die Steuermittel oder FET 310, welche in dieser Ausführungsform zum Anlegen einer zweiten Spannung verwendet werden, brauchen nicht so tolerant gegenüber großen Stromstärken sein wie die anderen FETs, wie gezeigt in 1, weil die FETs 310 nur Stromstärken zulassen brauchen, die von LEDs verwendet werden. Dies macht die Ausführungsform, wie gezeigt in 3, preiswert.
  • Abschließend zeigt 4 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung 400: Um die Auflösung des Erkennungsprinzips, gezeigt in 3, zu erhöhen, kann die erfindungsgemäße Einrichtung mit Mitteln 410, 411 zum Anlegen der zweiten Testspannung an lediglich eine Gruppe von Komponenten oder Lampen in dem vorliegenden Anhänger ausgestattet sein. Um dieses zu erreichen, können die Lampen beispielsweise in zwei Gruppen angeordnet sein, wobei die Komponenten (Lampen) in jeder Gruppe einzelne Stromleitungen aufweisen. Jedoch erhalten die Stromleitungen zu einer oder der gleichen Gruppe ihre Stromzufuhr von einem einzelnen Steuermittel 410, 411, wobei für die Gruppe geeigneterweise ein FET der gleichen Art, wie in der Ausführungsform aus 3 verwendet wird.
  • Die (nicht dargestellten) Steuermittel, welche die Erkennung steuern, können dann eine zweite Spannung an jedem der einzelnen FETs anlegen, wenn beispielsweise die erste angelegte Spannung nicht das Vorhandensein herkömmlicher Lampen anzeigt, wie in Zusammenhang mit 1 beschrieben. Die Ausführungsform aus 4 führt möglicherweise zu einer geringfügigen Erhöhung der Kosten im Vergleich zu 3, aber sie ermöglicht auch eine stark gesteigerte Auflösung und Zuverlässigkeit. Zusätzlich brauchen die einzelnen Steuermittel 410, 411 für die verschiedenen Gruppen nur eine kleinere Leistungsmenge aushalten, wodurch es ermöglicht wird, kostengünstigere Komponenten zu verwenden.
  • Vorzugsweise wird die Gruppierung beim Auswählen, wie die Lampen in verschiedenen Gruppen anzuordnen sind, wie in 4 gezeigt, gemäß der Empfindlichkeit der Komponenten durchgeführt, so dass alle Komponenten (Lampen), welche als am wichtigsten angesehen werden, nicht in ein und derselben Gruppe angeordnet werden.
  • Abschließend kann eine erfindungsgemäße Ausführungsform erwähnt werden, die nicht in den Figuren gezeigt ist: Die Ausführungsform gezeigt in 2 illustriert die Messung der Gesamtstromstärke, welche durch die Lampen in dem vorliegenden Anhänger fließt, mittels Messen der Stromstärke in der Stromleitung, welche zu dem Anhänger führt. Es wäre genauso möglich, diese Messung an dem Massekabel des Anhängers vorzunehmen.

Claims (12)

  1. Einrichtung (200, 300, 400) zum Feststellen des Vorhandenseins und der Art eines Anhängers, der mit einem Fahrzeug verbunden worden sein kann, wobei die Einrichtung Mittel zum Anlegen einer ersten Spannung an eine erste Anzahl von Stromleitungen (121, 122, 123, 124, 125) für ein erstes Untersystem in dem Anhänger und Mittel zum Messen der individuellen Stromstärken (i1, i2, i3, i4, i5), die von den Komponenten (111, 112, 113, 114, 115) in dem ersten Untersystem verbraucht werden, aufweist, wobei Mittel zum Vergleichen der Höhe der einzelnen Stromstärken mit einem ersten vorher festgelegten Grenzwert vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zusätzlich Mittel zum Anlegen einer zweiten Spannung (310, 311, 312, 313, 314, 315) an eine zweite Anzahl von Stromleitungen in dem ersten Untersystem des Anhängers und weiterhin Mittel (310) zum Messen der Gesamtstromstärke in der zweiten Anzahl von Stromleitungen mit Mitteln zum Vergleichen der Gesamtstromstärke in der zweiten Anzahl von Stromleitungen mit einem zweiten Grenzwert und Entscheidung treffende Mittel aufweist, die basierend auf den gemessenen Stromstärken entscheiden, welche Art von Anhänger, wenn vorhanden, mit dem Fahrzeug verbunden ist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei das Mittel zum Anlegen der zweiten Spannung (310, 410) nur dann aktiviert ist, wenn die einzelne Stromstärke, die von den Komponenten in dem ersten Untersystem verbraucht wird, unter der Höhe der ersten vorher festgelegten Grenze liegt.
  3. Einrichtung nach Anspruch 2, wobei das Mittel (310) zum Anlegen der zweiten Spannung die zweite Spannung an jede einzelne Komponente (111, 112, 113, 114, 115) in dem Untersystem anlegt.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, wobei die Mittel (410, 411) zum Anlegen der zweiten Spannung die zweite Spannung an mindestens eine Gruppe von Komponenten in dem Untersystem anlegt.
  5. Einrichtung (200) nach Anspruch 1, wobei die Anwendung der ersten Spannung auch als zweite Spannung genutzt wird, wobei die zweite Anzahl von Stromleitungen die Gesamtanzahl von Stromleitungen des Untersystems ist.
  6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Untersystem, das eingesetzt ist, das Lichtsystem des Anhängers ist.
  7. Verfahren zum Feststellen des Vorhandenseins und des Typs eines Anhängers, welcher mit einem Fahrzeug verbunden worden sein kann, wobei das Verfahren den Schritt aufweist, eine erste Spannung auf eine erste Anzahl von Stromleitungen für ein erstes Untersystem des Anhängers anzulegen und die einzelnen Spannungen, die von Komponenten in dem ersten Untersystem verbraucht werden, zu messen, ferner den Schritt, die Höhe der einzelnen Spannungen mit einem vorher festgelegten Grenzwert zu vergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiterhin den Schritt aufweist, eine zweite Spannung an eine zweite Anzahl von Stromleitungen in dem ersten Untersystem des Anhängers anzulegen und die Gesamtspannung in der zweiten Anzahl von Stromleitungen mit einem Vergleich der Gesamtspannung in der zweiten Anzahl von Stromleitungen mit einem zweiten Grenzwert zu messen und eine Entscheidung zu treffen, zu bestimmen, welche Art von Anhänger, wenn vorhanden, mit dem Fahrzeug verbunden ist, wobei die Entscheidung auf den gemessenen Stromstärken basiert.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem die zweite Spannung nur dann angelegt wird, wenn die einzelnen Stromstärken, die von den Komponenten in dem zweiten Untersystem verbraucht werden, unter der Höhe des ersten vorher festgelegten Grenzwertes liegen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die zweite Spannung bei jeder der einzelnen Komponenten in dem Untersystem angelegt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die zweite Spannung bei mindestens einer Gruppe von Komponenten in dem Untersystem angelegt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem die erste Spannung auch als zweite Spannung eingesetzt wird, wobei die zweite Anzahl von Stromleitungen die Gesamtanzahl von Stromleitungen des Untersystems ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei welchem das Untersystem, das eingesetzt wird, das Lichtsystem des Anhängers ist.
DE60302434T 2003-05-02 2003-05-02 Erkennung von Anhängeranwesenheit und -typ durch Stromdetektion Expired - Lifetime DE60302434T2 (de)

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