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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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BEREICH DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial,
und insbesondere ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, das eine hohe Farbentwicklungsdichte liefert
und eine exzellente Lagerungsstabilität besitzt.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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In
den letzten Jahren wurden wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien, auf die Wärme zum Aufzeichnen eines Bildes
mit einem Thermokopf oder dergleichen aufgebracht wird, weit verbreitet,
da diese Materialien relativ kostengünstig sind, und Aufzeichnungsvorrichtungen
für die
Materialien einfach und hoch zuverlässig sind, und keine Wartung
benötigen.
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Unter
diesen Umständen
wurde in den letzten Jahren insbesondere eine Verbesserung von deren Leistungen
in hohem Maße
gefordert, wie beispielsweise eine Verbesserung der Bildqualität und der
Lagerungsstabilität.
Daher wurde eine eifrige Forschungstätigkeit im Hinblick auf die
Farbentwicklungsdichte, die Bildqualität, die Lagerfähigkeit
und andere Eigenschaften der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien durchgeführt.
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Als
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit hoher Empfindlichkeit beschreibt die JP-OS (JP-A)
Nr. 11-342676 ein Beispiel, worin 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
als Farbentwicklungsmittel (elektronenanziehende Verbindung) verwendet
wird. Jedoch kann das in dieser Veröffentlichung beschriebene wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial die in letzter Zeit zunehmenden Bedürfnisse
des Marktes nach hoher Sensibilisierung und dergleichen nicht erfüllen. Insbesondere
ist Raum für
Verbesserung im Bereich der Wasserbeständigkeit der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien und der Anhaftungsresistenz (sticking resistance)
davon, die die Reibung zwischen den Materialien und einem Thermokopf
betrifft.
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EP-A-1
116 713 offenbart ein wärmeempfindliches
Material, das eine wärmeempfindliche
Leuko-/Säure-Farbentwicklungsschicht
auf einem Träger
aufgeschichtet umfasst. Die Farbentwicklungsschicht umfasst einen
elektronenabgebenden farblosen Farbstoff (Leukofarbstoff), der mit
einer elektronenanziehenden Verbindung und einem Bindemittel vermischt
ist. Als Bindemittel können
eine große
Vielzahl von Verbindungen dienen, einschließlich (gegebenenfalls) Mischungen
von sulfonsäuremodifiziertem
Polyvinylalkohol mit einem anders modifizierten Polyvinylalkohol.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfinder haben herausgefunden, dass die Leistungsfähigkeit
eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials verbessert wird durch geeignete Auswahl der
Art einer elektronenanziehenden Verbindung, die zu einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht zugegeben wird, Auswahl eines Bindemittels,
das zusammen mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff
und der elektronenanziehenden Verbindung zu der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht zugegeben und inkorporiert wird, und Auswahl
eines geeigneten Zusatzstoffes, der zu der äußersten Schicht zugegeben wird.
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Ein
erfindungsgemäßes Ziel
ist die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials, das eine hohe Empfindlichkeit besitzt, eine
hohe Druckdichte liefert, bezüglich
der Lagerungsstabilität
(Wärmebeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Weichmacherbeständigkeit
(Lösungsmittelbeständigkeit)) der
Bildbereiche und Nichtbildbereiche (Hintergrundbereiche) und der
Kopfbruchbeständigkeit überlegen
ist, und insbesondere bezüglich
der Wasserbeständigkeit,
Stempelbedruckbarbeit und Anhaftungsresistenz überlegen ist. Einige erfindungsgemäße Ausführungsformen
zur Lösung
der oben genannten Probleme sind nachfolgend genannt.
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Gemäß einem
ersten erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial bereitgestellt, das auf einem Substrat mindestens
eine wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht umfasst, die einen elektronenabgebenden
farblosen Farbstoff, 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende
Verbindung und einen sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol und mindestens einen von dem sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol unterschiedlichen, modifizierten Polyvinylalkohol
als Bindemittel umfasst, wobei die äusserste Schicht des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials ein Gleitmittel umfasst.
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Durch
einen zweiten erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial gemäß dem ersten
Aspekt bereitgestellt, worin die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
einen acetoacetylmodifizierten Polyvinylalkohol als modifizierten
Polyvinylalkohol, der von dem sulfonsäuremodifizierten Polyvinylalkohol
unterschiedlich ist, umfasst.
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Gemäß einem
dritten erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial gemäß dem ersten
und zweiten Aspekt bereitgestellt, worin das Gleitmittel ein aliphatisches
Säuremetallsalz
oder eine aliphatische Säureamidverbindung
mit einem Schmelzpunkt von 105°C
oder mehr ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Das
erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial ist ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, das auf einem Substrat mindestens eine wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht umfasst, die einen elektronenabgebenden
farblosen Farbstoff, 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende
Verbindung und einen sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol und mindestens einen von dem sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol unterschiedlichen, modifizierten Polyvinylalkohol
als Bindemittel umfasst, wobei die äusserste Schicht des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials ein Gleitmittel umfasst.
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In
dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterial
umfasst die wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff,
2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende Verbindung,
einen sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol, der nachfolgend als „sulfonsäuremodifizierter PVA" bezeichnet werden
kann, und mindestens einen von den Sulfonsäure modifizierten Polyvinylalkohol
unterschiedlichen, modifizierten Polyvinylalkohol, der nachfolgend
als „anders
modifizierter PVA" bezeichnet
werden kann, umfasst, und ferner umfasst die äußerste Schicht des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials ein Gleitmittel, wodurch es möglich wird,
verschiedene Leistungskriterien der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
zu verbessern, wie beispielsweise die Empfindlichkeit, Druckdichte,
Lagerungsstabilität
(Wärmebeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Weichmacherbeständigkeit
(Lösungsmittelbeständigkeit))
der Bildbereiche und Nichtbildbereiche (Hintergrundbereiche) und
des Kopfbruchwiderstands, und ferner die Wasserbeständigkeit
des wärmeemfpindlichen
Aufzeichnungsmaterials, die Stempelbedruckbarkeit und die Anhaftungsresistenz,
die die Reibung zwischen dem Material und einem Thermokopf betrifft, zu
verbessern.
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Die „äußerste Schicht" des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials, die erfindungsgemäß ein Gleitmittel umfasst,
bedeutet eine Schicht, die als äußerste Schicht
der Aufzeichnungsseite des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials abgeschieden ist. Diese Schicht wird beim
Ausdrucken von Bildern mit dem Thermokopf direkt mit dem Thermokopf
in Kontakt gebracht. Wenn beispielsweise nur die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
auf dem Substrat ausgebildet ist, ist die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht die äußerste Schicht.
Wenn eine Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht
ausgebildet ist, ist die Schutzschicht die äußerste Schicht. Die „Anhaftungsresistenz" bedeutet die Empfindlichkeit gegenüber Defekten,
wie beispielsweise Rauschen (Anhaftungsrauschen) zum Zeitpunkt des
Ausdruckens von Bildern, und weißen Flecken, in denen ein Teil
eines Druckbildes fehlen, wobei diese Defekte durch Reibung (fraction)
zwischen dem Thermokopf und der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
hervorgerufen.
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Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial detailliert beschrieben.
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Das
erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial umfasst mindestens eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
auf oder über
einem Substrat. Es können
mehrere Schichten abgeschieden sein, bei Bedarf können andere
Schichten, wie zum Beispiel eine Grundierungsschicht oder eine Schutzschicht,
ausgebildet sein.
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Wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht
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Die
wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht umfasst einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff,
2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenannehmende Verbindung,
und einen sulfonsäuremodifizierten
PVA und mindestens einen anders modifizierten PVA als Bindemittel.
Bei Bedarf umfasst diese Schicht einige andere Komponenten wie beispielsweise
ein warmschmelzendes Material oder einen Bildstabililsator.
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Elektronenaufnehmende
Verbindung
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In
dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial wird 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende
Verbindung verwendet, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff
farbig werden lässt.
Der elektronenabgebende farblose Farbstoff wird später detailliert
beschrieben. Durch Verwendung von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
als elektronenaufnehmende Verbindung besitzt das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial eine überlegene
Lagerungsstabilität.
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Zur
Verbesserung der Empfindlichkeit und Erzielung einer hohen Farbentwicklungsdichte
wird 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol in dem Bindemittel, das den sulfonsäuremodifizierten
PVA und den anders modifizierten PVA umfasst, in der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht so dispergiert, dass es vorzugsweise eine
Volumendurchschnitts-Teilchengröße von 0,4
bis 1,0 μm,
und weiter bevorzugt 0,4 bis 0,8 μm
aufweist. Wenn die Volumendurchschnitts- Teilchengröße kleiner als 0,4 μm ist, kann
die Verschleierungsdichte von Hintergrundbereichen in der resultierenden
Drucksache während
der Lagerung zunehmen. Wenn die Größe mehr als 1,0 μm beträgt, kann
die Wärmeempfindlichkeit
abnehmen. Es ist schwierig, Teilchen mit einer Volumendurchschnitts-Teilchengröße von weniger
als 0,3 μm
herzustellen.
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Die
Volumendurchschnitts-Teilchengröße kann
leicht mittels einer Teilchengrößenverteilungs-Messvorrichtung
vom Laserdiffraktionstyp (beispielsweise LA500 (hergestellt von
Horiba Ltd.)) gemessen werden.
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Beispiele
für das
Verfahren zur Dispergierung der 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol-Teilchen
schließen ein
Verfahren unter Verwendung einer Kugelmühle, ein Verfahren unter Verwendung
einer Stabmühle,
ein Verfahren unter Verwendung eines Attritors und ein Verfahren
unter Verwendung einer Sandmühle
ein. Im Hinblick auf die zunehmende Nachfrage nach wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien in den letzten Jahren ist das Verfahren
unter Verwendung einer Sandmühle
im Hinblick auf die praktische Produktionseffizienz bevorzugt.
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Bei
der Dispergierung unter Verwendung einer Sandmühle ist es bevorzugt, als Dispersionskugeln, Glaskugeln,
Keramikkugeln oder Stahlkugeln mit einem Durchmesser von 0,2 bis
10 mm zu verwenden.
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Erfindungsgemäß kann eine
beliebige andere bekannte elektronenaufnehmende Verbindung zusammen
mit 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol verwendet werden, solange die
vorteilhaften erfindungsgemäßen Wirkungen
aufrechterhalten werden.
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Die
bekannte elektronenaufnehmende Verbindung kann geeigneterweise in
Abhängigkeit
vom Verwendungszweck des resultierenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
oder dergleichen ausgewählt
werden. Im Hinblick auf die Unterdrückung von Hintergrundsverschleierung
ist eine phenolische Verbindung oder ein Salicylsäurederivat
oder ein polyvalentes Metallsalz davon bevorzugt.
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Beispiele
für die
phenolische Verbindung schließen
2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan(bisphenol
A), 2,4-Bis(2,5-Dimethylphenylsulfonyl)phenol,
4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol,
4-Hydroxydiphenoxid, 1,1'-Bis(4-hydroxyphenyl)cyclohexan,
1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)cyclohexan,
1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-2-ethylbutan, 4,4'-sec-isooctylidendiphenol,
4,4'-sec-Butylidendiphenol,
4-tert-octylphenol, 4-p-Methylphenylphenol,
4,4'-Methylcyclohexylidenphenol,
4,4'-Isopentylidenphenol,
Benzyl p-hydroxybenzoat und 4-Hydroxy-4'-isopropyloxydiphenylsulfon
ein.
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Beispiele
für das
Salicylsäurederivat
schließen
4-Pentadecylsalicylsäure, 3,5-Di(α-methylbenzyl)salicylsäure, 3,5-Di(tert-octyl)salicylsäure, 5-Octadecylsalicylsäure, 5-α-(p-α-Methylbenzylphenyl)ethylsalicylsäure, 3-α-Methylbenzyl-5-tert-octylsalicylsäure, s-Tetradecylsalicylsäure, 4-Hexyloxysalicylsäure, 4-Cyclohexyloxysalicylsäure, 4-Decyloxysalicylsäure, 4-Dodecyloxysalicylsäure, 4-Pentadecyloxysalicylsäure und
4-Octadecyloxysalicylsäure,
und Zink-, Aluminium-, Calcium-, Kupfer- und Bleisalze davon ein.
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Die
oben angegebenen elektronenaufnehmende Verbindungen können einzeln
oder in Kombinationen aus zwei oder mehreren daraus verwendet werden.
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Da
eine besonders hohe Farbentwicklungsdichte erzielt werden kann,
ist 2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenol besonders bevorzugt.
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Erfindungsgemäß ist der
Gehalt an der elektronenaufnehmende Verbindung (beispielsweise 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol)
vorzugsweise 50 – 500
Gew.-%, weiter bevorzugt 100 bis 200 Gew.-% (Basis der Menge des
elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs, der später detailliert
beschrieben wird). Wenn die Volumendurchschnitts-Teilchengröße von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol,
die eine elektronenaufnehmende Verbindung ist, innerhalb des oben
genannten Bereichs liegt, kann der oben genannte Gehalt verringert
werden.
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Elektronenabgebender
farbloser Farbstoff
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Die
Art des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs ist nicht sonderlich
beschränkt
und kann in geeigneter Weise aus bekannten elektronenabgebenden
farblosen Farbstoffen wie beispielsweise den folgenden Verbindungen
ausgewählt
werden. Erfindungsgemäß ist die
Art jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiele
für elektronenabgebende
farblose Farbstoffe, die eine schwarze Farbe entwickeln, schließen 3-Di(n-butylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran,
2-Anilin-3-methyl-6-N-ethyl-N-sec-butylaminofluoran, 3-Di(n-pentylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Isoamyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-n-Hexyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-[N-(3-ethoxypropyl)-N-ethylamino]-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Di(n-butylamino)-7-(2-Chloranilino)fluoran,
3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran,
3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran
und 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran ein.
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Besonders
bevorzugt sind 3-Di(n-butylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-sec-butylaminofluoran,
da sie hinsichtlich der Hintergrundsverschleierung in Nichtbildbereichen
gute Eigenschaften zeigen.
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Elektronenabgebende
farblose Farbstoffe, die eine rote oder purpurrote orangene, blaue,
grüne und gelbe
Farbe entwickeln, können
in geeigneter Weise aus bekannten Verbindungen ausgewählt werden.
Diese elektronenabgebenden farblosen Farbstoffe können einzeln
oder in Kombinationen aus zwei oder mehreren daraus zur Modifizierung
der Farbtönung
oder anderen Zwecken verwendet werden.
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Der
elektronenabgebende farblose Farbstoff ist in einer Beschichtungslösung zur
Herstellung einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht enthalten, die nachfolgend als „wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung bezeichnet
werden kann. Die Beschichtungslösung
kann hergestellt werden durch Dispergieren des Farbstoffs in einem
Lösungsmittel
als Feststoffdispersion oder durch Einkapseln des Farbstoffs in
Mikrokapseln mit Wärme-1
und/oder Druckempfindlichkeit.
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Es
können
in geeigneter Weise mehrere Arten der oben genannten elektronenabgebenden
farblosen Farbstoffe ausgewählt
werden, so dass ein mehrfarbentwickelbares wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
erhalten wird. Insbesondere kann ein solches wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
beispielsweise hergestellt werden durch Inkorporieren von elektronenabgebenden
farblosen Farbstoffen, die zu Farbtönungen, die voneinander unterschiedlich
sind, entwickelt werden können,
in unterschiedlichen Dichten, sodass eine Struktur mit zwei oder
mehr wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschichten erzeugt wird, oder durch Einkapseln von
zwei oder mehr Arten elektronenabgebender farbloser Farbstoffe in
unterschiedliche Mikrokapseln, so dass eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
gebildet wird.
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Die
wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht, die den elektronenabgebenden farblosen
Farbstoff umfasst, kann beispielsweise hergestellt werden durch
Aufbringen einer Beschichtungslösung
zur Herstellung der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht auf ein Substrat. Der Gehalt des elektronenabgebenden farblosen
Farbstoffs in der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht ist vorzugsweise 0,1 bis 1,0 g/m2. Im Hinblick auf die Farbentwicklungsdichte
und die Verschleierungsdichte von Hintergrundbereichen ist der Gehalt
weiter bevorzugt 0,2 bis 0,5 g/m2.
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Das
Verfahren zur Einkapselung der Farbentwicklungskomponenten in Mikrokapseln
kann in geeigneter Weise aus bekannten Verfahren ausgewählt werden.
Ein bevorzugtes Beispiel ist ein Grenzflächenpolymerisationsverfahren,
das die Schritte des Vermischens einer Ölphase, die durch Auflösen oder
Dispergieren einer der Farbentwicklungskomponenten (beispielsweise
eines elektronenabgebenden farblosen Farbstoffvorläufers) in
einem hydrophoben organischen Lösungsmittel
hergestellt wird, die den Kern der Kapseln bildet, mit einer Wasserphase,
worin ein wasserlösliches
Polymer aufgelöst
ist, Emulgieren oder Dispergieren der beiden Phasen mittels eines
Homogenisators oder dergleichen, und Erwärmen der Emulsions, wobei eine
polymerbildende Reaktion an der Grenzfläche von Öltröpfchen ausgelöst wird,
wodurch Mikrokapselwände
aus einem Polymermaterial gebildet werden. Das Grenzflächenpolymerisationsverfahren
ist bevorzugt, da es die Herstellung von Kapseln mit gleichförmiger Teilchengröße in einer
kurzen Zeit erlaubt und ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit überlegener
Lagerfähigkeit
liefert.
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Bindemittel
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In
dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial werden ein sulfonsäuremodifizierter PVA und mindestens
ein anders modifizierter PVA (d. h. ein oder mehrere anders modifizierte
PVAe) als Bindemittel verwendet.
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Da
erfindungsgemäß ein sulfonsäuremodifizierter
PVA und mindestens ein anders modifizierter PVA als Bindemittel
verwendet werden, kann die Wasserbeständigkeit des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials verbessert werden. Ferner kann die Dispersionsstabilität von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
verbessert werden.
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Es
ist ausreichend, dass die erfindungsgemäße wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
mindestens einen aus den anders modifizierten PVAen ausgewählten PVA
umfasst. Beispiele für
den anders modifizierten PVA schließen acetoacetylmodifizierten
Polyvinylalkohol, carboxymodifizierten Polyvinylalkohol, siliciummodifizierten
Polyvinylalkohol, aminomodifizierten Polyvinylalkohol und itakonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohol ein. Acetoacetylmodifizierter Alkohol ist besonders
bevorzugt.
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Die
Menge des in der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht enthaltenen sulfonsäuremodifizierten PVA ist vorzugsweise
10 bis 90 Gew.-Teile, weiter bevorzugt 30 bis 90 Gewichtsteile,
auf 100 Gew.-Teile des einen oder der mehreren anderen PVAe. Wenn
der Gehalt an sulfonsäuremodifiziertem
PVA auf 100 Gew.-Teile des einen oder der mehreren anderen PVAe
innerhalb des oben genannten Bereichs liegt, kann die Stabilität der 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenoldispersion
verbessert werden. Die Beschichtungsmenge des Bindemittels (einschließlich des
sulfonsäuremodifizierten
PVAs und des anders modifizierten PVAs) in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht
ist vorzugsweise 0,01 bis 5 g/m2, und weiter
bevorzugt 0,1 bis 3 g/m2.
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Erfindungsgemäß kann ein
zusätzliches,
bekanntes wasserlösliches
Bindemittel zusammen mit dem sulfonsäuremodifizierten PVA und dem
anders modifizierten PVA verwendet werden, solange die erfindungsgemäßen vorteilhaften
Wirkungen aufrecht erhalten bleiben.
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Das
zusätzliche,
bekannte, wasserlösliche
Bindemittel ist vorzugsweise eine Verbindung mit einer Löslichkeit
von mindestens 5 Gew.-% in Wasser bei 25°C. Beispiele hierfür schließen Polyvinylalkohole,
die von modifizierten Polyvinylalkoholen unterschiedlich sind, Methylcellulose
Carboxymethylcellulose, Stärken, die
modifizierte Stärken
sein können,
Gelatine, Gummi Arabicum, Kasein und verseiftes Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer
ein.
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Die
Bindemittel werden nicht nur zur Dispergierung der Farbentwicklungskomponente
sondern auch zur Verbesserung der Schichtfestigkeit der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht verwendet. Damit die Schicht fester wird,
können
zusammen damit die folgenden synthetischen Polymerlatex-Bindemittel
verwendet werden: Styrol-Butadien-Copolymer, Vinylacetat-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer, Methylacrylat-Butadien-Copolymer
oder Polyvinylidenchlorid oder dergleichen.
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Andere Komponenten
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Die
wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht kann andere Komponenten enthalten, wie beispielsweise
eine warmschmelzbare Substanz, einen Sensibilisator und einen Bildstabilisator.
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Warmschmelzbare Substanz
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Als
warmschmelzbare Substanz sind 2-Naphthylbenzylether und Amidverbindungen
bevorzugt. Die Inkorporierung der warmschmelzbaren Substanz in die
wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht verbessert die Lagerungsstabilität von Bildbereichen
(farbentwickelten Bereichen) und Nichtbildbereichen (Hintergrundbereichen).
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Die
Amidverbindung kann in geeigneter Weise aus bekannten Amidverbindungen
ausgewählt
werden. Beispiele hierfür
schließen
Palmitinsäureamid,
Stearinsäureamid,
Behensäureamid,
Hydroxystearinsäureamid,
Methylolstearinsäureamid,
Methylolbehensäureamid,
Ethylen-bis-stearinsäureamid
und Ethylen-bis-behensäureamid
ein. Stearinsäureamid,
Ethylen-bis-stearinsäureamid,
Methylolstearinsäureamid
usw. sind besonders bevorzugt.
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Falls
2-Naphthylbenzylether und die Amidverbindung zusammen verwendet
werden, ist der Gehalt an Amidverbindungen vorzugsweise 2–100 Gew.-Teile,
und weiter bevorzugt 10–50
Gew.-Teile, auf 100 Gew.-Teile 2-Naphthylbenzylether.
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Wenn
der Gehalt der Amidverbindung weniger als 2 Gew.-Teile beträgt, kann
keine hohe Dichte erzielt werden. Wenn der Gehalt mehr als 100 Gew.-Teile
beträgt,
kann die Verschleierungsdichte von Hintergrundbereichen in dem resultierten
bedruckten Material zunehmen (die Lagerungsstabilität der Hintergrundbereiche kann
verringert werden), wenn das Material bei einer hohen Temperatur
und hoher Feuchtigkeit gelagert wird.
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In
Kombination damit können
andere warmschmelzbare Substanzen verwendet werden. Beispiele hierfür schließen Stearylharnstoff,
p-Benzylbiphenyl, Di(2-methylphenoxyl)ethan,
Di(2-methoxypehnoxy)ethan, β-Naphthol(p-methylbenzyl)ether, α-Naphthylbenzylether,
1,4-Butandiol- p-methylphenylether, 1,4-Butandiol-p-isopropylphenylether,
1,4-Butandiol-p-tert-octylphenylether, 1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan,
1-Phenoxy-2-(chlorphenoxy)ethan, 1,4-Butandiolphenylether, Diethylenglykol-bis(4-methoxyphenyl)ether,
Methyl-m-terphenyloxalatbenzylether, 1,2-Diphenoxymethylbenzol,
1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan und 1,4-Bis(phenoxymethyl)benzol ein.
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Der
Gesamtgehalt an warmschmelzbaren Substanzen in der wärmeempfindlichen
Entwicklungsschicht ist vorzugsweise 75–200 Gew.-Teile, und weiter
bevorzugt 100–150
Gew.-Teile, auf 100 Gew.-Teile der elektronenaufnehmenden Verbindung.
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Wenn
2-Naphthylbenzylether und die Amidverbindung zusammen mit der bekannten
warmschmelzbaren Verbindung verwendet werden, ist die Gesamtmenge
an 2-Naphthylether und Amidverbindung vorzugsweise 50 Gew.-% oder
mehr, weiter bevorzugt 70 Gew.-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge
an warmschmelzbaren Substanzen.
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Bildstabilisator
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Der
Bildstabilisator kann in geeigneter Weise aus bekannten Verbindungen
ausgewählt
werden. Phenolverbindungen sind wirksam, und besonders wirksam sind
gehinderte Phenolverbindungen.
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Beispiele
hierfür
schließen
1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-tert-butylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-ethyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan,
1,1,3-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)propan,
2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-ethylphenol),
4,4'-Butyliden-bis(6-tert-butyl-3-methylphenol)
und 4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-tert-butylphenol)
ein.
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Der
Gehalt des Bildstabilisators ist vorzugsweise 10–100 Gew.-Teile, und weiter
bevorzugt 30 bis 60 Gew.-Teile, auf 100 Gew.-Teile des Elektronen
abgebenden farblosen Farbstoffs. Wenn der Gehalt weniger als 10
Gew.-Teile beträgt,
können
die gewünschten
Wirkungen bezüglich
der Hintergrundsverschleierung und der Lagerungsstabilität nicht
erzielt werden. Wenn der Gehalt mehr als 100 Gew.-Teile beträgt, können ausreichend
vorteilhafte Wirkungen nicht erhalten werden.
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Der
elektronenabgebende Farbstoff, die elektronenaufnehmende Verbindung
und die anderen Komponenten, wie beispielsweise ein Sensibilisator,
werden gleichzeitig oder getrennt voneinander mittels einer Rühr-/Pulverisierungsvorrichtung
wie beispielsweise einer Kugelmühle,
einer Stabmühle,
eines Attritors oder einer Sandmühle
dispergiert und werden schlussendlich zu einer Beschichtungslösung verarbeitet.
Falls sie getrennt voneinander dispergiert werden, wird die Dispergierung
vorzugsweise unter Verwendung eines sulfonsäuremodifizierten PVAs oder
eines anders modifizierten PVAs, und weiter bevorzugt unter Verwendung beider,
durchgeführt.
(Wenn andere Komponenten dispergiert werden, ist es nicht erforderlich,
den sulfonsäuremodifizierten
PVA und den anders modifizierten PVA zu verwenden.) Bei Bedarf kann
der Beschichtungslösung
eines oder mehreres, ausgewählt
aus verschiedenen Tensiden, Antistatikmitteln, UV-Absorbern, Schaumverhinderern,
Fluoreszenzfarbstoffen usw., zugegeben werden.
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Als
Beispiele für
die Tenside schließen
Alkalimetallsalze von Sulfobernsteinsäure und fluorhaltige Tenside
ein.
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Die
jeweiligen Komponenten werden wie oben beschrieben dispergiert und
zu einer Beschichtungslösung
verarbeitet, und dann wird die Beschichtungslösung nach einem bekannten Beschichtungsverfahren
auf ein Substrat aufgebracht. Die aufgebrachte Lösung wird getrocknet und einer
Glättungsbehandlung
mit einem Kalander unterworfen und ist damit gebrauchsfertig. Die
Beschichtungsmenge der Beschichtungslösung zur Herstellung einer
wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht ist bei der Herstellung der Schicht nicht
sonderlich beschränkt. Üblicherweise
beträgt
die Beschichtungsmenge ungefähr
2–7 g/m2 als Trockenmasse.
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Das
zu verwendende bekannte Beschichtungsverfahren ist nicht sonderlich
beschränkt.
Beispiele hierfür
schließen
Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Luftmesserbeschichters,
eines Walzenbeschichters, eines Klingenbeschichters und eines Vorhangbeschichters
ein. Besonders bevorzugt ist das Verfahren unter Verwendung eines
Vorhangbeschichters.
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Gleitmittel
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Das
in der äußersten
Schicht des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials enthaltene Gleitmittel kann eine Metallseife,
ein Wachs oder dergleich sein.
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Beispiele
für die
Metallseife schließen
aliphatische Säuremetallsalze
ein. Höhere
aliphatische Säuremetallsalze
sind besonders bevorzugt. Spezifische Beispiele hierfür schließen Zinkstearat,
Calciumstearat und Aluminiumstearat ein.
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Beispiele
für das
Wachs schließen
Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs, Methylolstearylamid,
Polyethylenwachs, Polystyrolwachs und aliphatische Säureamidverbindungen
ein. Diese werden einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehreren
daraus verwendet.
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Das
erfindungsgemäße Gleitmittel
ist vorzugsweise ein aliphatisches Säuremetallsalz oder eine aliphatische
Säureamidverbindung,
damit die Anhaftungsresistenz und die Kopfbruchbeständigkeit
verbessert wird. Aliphatische Säureamidverbindungen
mit einem Schmelzpunkt von 105°C
oder mehr und aliphatische Säuremetallsalze
sind weiter bevorzugt. Beispiele für die aliphatischen Säureamidverbindungen
mit einem Schmelzpunkt von 105°C
oder mehr schließen
Ethylen-bis-stearinsäureamid
(Schmelzpunkt 145°C),
Methylolstearylamid (Schmelzpunkt: 110°C), Ethylenbisölsäureamid
(Schmelzpunkt: 116°C)
und N-Stearyl-N'-stearylharnstoff
(Schmelzpunkt: 109°C)
ein.
-
Substrat
-
Das
Substrat kann ein bekanntes Substrat sein. Spezifische Beispiele
hierfür
schließen
Papiersubstrate ein, wie beispielsweise ein Feinpapier, beschichtete
Papiersubstrate, worin das Papier mit Harz oder Pigment beschichtet
ist, harzlaminierte Papiersubstrate, Hochqualitäts-Papiersubstrate mit einer
Grundierungsschicht, rezyklierte Papiersubstrate mit einer Grundierungsschicht,
synthetische Papiersubstrate und Kunststofffoliensubstrate.
-
Das
Substrat ist im Hinblick auf die Punktreproduzierbarkeit vorzugsweise
ein glattes Substrat mit einer Glattheit, definiert nach JI-8119,
von 300 Sekunden oder mehr.
-
Wenn
eine Grundierungsschicht auf dem Substrat wie oben beschrieben hergestellt
wird, schließt
die Grundierungsschicht vorzugsweise ein Pigment als ihre Hauptkomponente
ein.
-
Als
Pigmente können
beliebige Pigmente, ausgewählt
aus allen üblichen
anorganischen und organischen Pigmenten, verwendet werden. Ein Pigment
mit einer Ölabsorption,
definiert nach JIS-K5101, von 40 ml/100 g (cc/100 g) oder mehr ist
besonders bevorzugt. Spezifische Beispiele hierfür schließen Calciumcarbonat, Bariumsulfat,
Aluminiumhydroxid, Kaolin, gesintertes Kaolin, amorphes Silica,
und Harnstoff-Formalinharzpulver
ein. Unter diesen Pigmenten sind diejenigen, deren oben genannte Ölabsorption
70 ml/100 g oder mehr beträgt,
besonders bevorzugt.
-
Die
Beschichtungsmenge des Pigments ist vorzugsweise 2 g/m2 oder
mehr, weiter bevorzugt 4 g/m2 oder mehr,
und am meisten bevorzugt 7–12
g/m2.
-
Beispiele
für das
in der Grundierungsschicht verwendete Bindemittel schließen wasserlösliche Polymere
und wasserlösliche
Bindemittel ein. Diese können
einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehreren daraus verwendet
werden.
-
Beispiele
für das
wasserlösliche
Polymer schließen
Stärke,
Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Carboxymethylalkohol, Methylcellulose
und Kasein ein. Im allgemeinen ist das wasserlösliche Bindemittel beispielsweise
ein synthetisches Kautschuklatex oder eine synthetische Harzemulsion.
Spezifische Beispiele hierfür schließen Styrolbutadienkautschuklatex,
Acrylnitril-butadienlatex, Methylacrylatlatex und Vinylacetatemulsion ein.
-
Zu
der Grundierungsschicht kann ein Wachs, ein Antiverfärbungsmittel,
ein Tensid oder dergleichen zugegeben werden.
-
Der
Bindemittelgehalt ist vorzugsweise 3–100 Gew.-% der Grundierungsschicht
zugegeben bezogen auf das zu der Grundierungsschicht zugegebene
Pigment, weiter bevorzugt 5–50
Gew.-%, und am meisten bevorzugt 8–15 Gew.-%.
-
Die
Grundierungsschicht kann nach einem bekannten Beschichtungsverfahren
hergestellt werden. Beispiele hierfür schließen Beschichtungsverfahren
unter Verwendung eines Luftmesserbeschichters, eines Walzenbeschichters,
eines Klingenbeschichters, eines Gravurbeschichters und eines Vorhangbeschichters ein.
Besonders bevorzugt ist das Verfahren unter Verwendung eines Klingenbeschichters.
-
Bei
Bedarf kann die Grundierungsschicht einer Glättungsbehandlung wie beispielsweise
einer Kalanderbehandlung unterworfen werden.
-
Schutzschicht
-
Bei
Bedarf kann eine Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht
hergestellt werden. Die Schutzschicht umfasst organische oder anorganische
feine Teilchen, ein Bindemittel, ein Tensid, eine warmschmelzbare
Substanz oder dergleichen.
-
Beispiele
für die
feinen Teilchen schließen
anorganische feine Teilchen aus Calciumcarbonat, Silica, Zinkoxid,
Titanoxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat, Ton, Talk
und oberflächenbehandeltes Calcium
oder Silica, und organische feine Teilchen aus Harnstoff-Formalinharz,
Styrol/Methacrylsäurecopolymer
und Polystyrol ein.
-
Beispiele
für das
Bindemittel in der Schutzschicht schließen Polyvinylalkohol, carboxymodifizierten Polyvinylalkohol,
Vinylacetat-acrylamidcopolymer, siliciummodifizierten Polyvinylalkohol,
Stärke,
modifizierte Stärke,
Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxymethylcellulose,
Gelatinen, Gummi Arabicum, Kasein, Hydrolisate aus Styrol-Maleinsäurecopolymer,
Polyacrylamidderivate, Polyvinylpyrrolidon, und Latices wie beispielsweise
Styrol-Butadienkautschuklatex, Acrylnitril- Butadienkautschuklatex, Methylacrylat-Butadienkautschutklatex
und Vinylacetatemulsion ein.
-
Zur
Vernetzung des Bindemittels und zur noch weiteren Verbesserung der
Lagerungsstabilität
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials kann ein Wasserfestigkeitsmittel zugegeben
werden. Beispiele für
das Wasserfestigkeitsmittel schließen wasserlösliche Anfangskondensate ein,
wie beispielsweise N-Methylolharnstoff, N-Methylolmelamin und Formalinharnstoff;
Dialdehydverbindungen wie beispielsweise Glyoxal und Glutaraldehyd,
anorganische Vernetzungsmittel wie beispielsweise Borsäure und
Borax und kolloidales Silica, und Polyamidepichlorhydrin.
-
BEISPIELE
-
Die
vorliegende Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele beschrieben.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt. Der
Begriff „Teil(e)" und das Symbol „%" in den Beispielen
stellen „Gewichtsteil(e)" bzw. „Gew.-%" dar. Die Volumendurchschnitts-Teilchengröße von Teilchen
wird mit einer Teilchenverteilungsmessvorrichtung vom Laserdefraktionstyp
LA500 (hergestellt vo Horiba Ltd.) gemessen.
-
Beispiel 1
-
Herstellung eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials
-
Herstellung einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung
-
Herstellung einer dispergierten
Lösung
A
-
Die
folgenden Komponenten werden mit einer Sandmühle dispergiert, wodurch eine
dispergierte Lösung
A mit einer Volumendurchschnitts-Teilchengröße von 0,8 μm erhalten wird. Zusammensetzung
der dispergierten Lösung
A
| 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran
(elektronenabgebender farbloser Farbstoff) | 10
Teile |
| 10
Gew.-%ige Polyvinylalkohollösung
(PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) | 15
Teile |
| Wasser | 25
Teile |
-
Herstellung
einer dispergierten Lösung
B
-
Die
folgenden Komponenten werden mit einer Sandmühle dispergiert, wodurch eine
dispergierte Lösung
B mit einer Volumendurchschnittsteilchengröße von 0,8 μm erhalten wird. Zusammensetzung
der dispergierten Lösung
B
| 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
(elektronenaufnehmende Verbindung) | 20
Teile |
| 2-Naphthylbenzylether | 20
Teile |
| 10%ige
wässrige,
sulfonsäuremodifzierte
Polyvinylalkohollösung
(GOHSERAN L3266, hergestellt von The Nippon Synthetic Chemical Industry,
Co., Ltd.) | 60
Teile |
| Wasser | 100
Teile |
-
Herstellung
einer dispergierten Lösung
C
-
Die
folgenden Komponenten werden mit einer Sandmühle dispergiert, wodurch eine
dispergierte Lösung
C mit einer Volumendurchschnitts-Teilchengröße von 1,5 μm erhalten wird. Zusammensetzung
der dispergierten Lösung
C
| Leichtes
Calciumcarbonat | 20
Teile |
| 40%ige
wässrige
Natriumpolyacrylatlösung | 0,25
Teile |
| Natriumhexametaphosphorsäure | 0,25
Teile |
| Wasser | 34
Teile |
-
Herstellung einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung
-
Die
Komponenten der folgenden Zusammensetzung werden vermischt, wodurch
eine Beschichtungslösung
für eine
wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht erhalten wird. Zusammensetzung
der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung
| Die
oben genannte dispergierte Lösung
A | 50
Teile |
| Die
oben genannte dispergierte Lösung
B | 200
Teile |
| Die
oben genannte dispergierte Lösung
C | 60
Teile |
| 30%ige
dispergierte Zinkstearatlösung | 10
Teile |
| 30%ige
dispergierte Paraffinwachslösung | 20
Teile |
| 20%ige
dispergierte Stearinsäureamidlösung | 2
Teile |
| 50%ige
wässrige
Lösung
eines Aufhellers | 1
Teil |
| 10%ige
wässrige
acetoacylmodifizierte Polyvinylalkohollösung (GOHSEFIMER Z210, hergestellt
von The Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) | 40
Teile |
| 10%ige
wässrige
Glyoxallösung | 5
Teile |
-
Herstellung eines wärmeempfindlichen
Auzeichnungsmaterials
-
Eine
Grundierungsschicht, die hauptsächlich
ein Pigment und ein Bindemittel enthält, wird mit einem Klingenbeschichter
auf ein Basisblatt mit einem Gewicht von 70 g/m2 aufgeschichtet,
wodurch ein grundiertes Basisblatt gebildet wird. Die Beschichtungsmenge
nach dem Trocknen beträgt 10
g/m2. Als nächstes wird die in der oben
beschriebenen Weise hergestellte wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung mit
einem Vorhangbeschichter auf die Grundierungsschicht des Basisblatts
aufgebracht, und die resultierende Schicht wird getrocknet. Die
Beschichtungsmenge nach dem Trockenen beträgt 4 g/m2.
Die Oberfläche
der gebildeten wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht wird einer Kalanderbehandlung unterworfen,
wodurch ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial erhalten wird.
-
Beispiel 2
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, mit Ausnahme von drei Modifikationen.
Die erste Modifikation ist, dass die Menge der 10%igen wässrigen
Lösung
eines sulfonsäuremodifizierten
Polyvinylalkohols im Schritt der „Herstellung einer dispergierten
Lösung
B" gemäß Beispiel
1 von 60 Teilen auf 50 Teile verändert
wird. Die zweite Modifikation ist, dass 50 Teile einer 10%igen wässrigen
acetoacetylmodifizierten Polyvinylalkohollösung (GOHSEFIMER Z210, hergestellt
von The Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) in der „Herstellung
einer dispergierten Lösung
B" gemäß Beispiel
1 verwendet werden. Die dritte Modifikation ist, dass 40 Teile einer
10%igen wässrigen
Polyvinylalkohollösung
(PVA-17, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) anstelle der 10%igen
wässrigen
acetoacetylmodifizierten Polyvinylalkohollösung in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet werden.
-
Beispiel 3
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, außer dass 40 Teile einer 10%igen
wässrigen
Lösung
von diacetonmodifiziertem Polyvinylalkohol (D Polymer, hergestellt
von Unichika, Ltd.) anstelle der 10%igen wässrigen Lösung von acetoacetylmodifiziertem
Poyvinylalkohol in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet werden.
-
Beispiel 4
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, außer dass eine 30%ige dispergierte
Calciumstearatlösung
anstelle der 30%igen dispergierten Zinkstearatlösung in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Beispiel 5
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, außer dass eine 30%ige dispergierte
Ethylen-bis-stearinsäureamidlösung (Schmelzpunkt
145°C) anstelle
der 30%igen dispergierten Zinkstearatlösung in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Beispiel 6
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, außer dass eine 30%ige dispergierte
N-Stearyl-N'-stearylharnstofflösung (Schmelzpunkt
109°C) anstelle
der 30%igen dispergierten Lösung
von Zinkstearat in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Beispiel 7
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, außer dass eine 30%ige dispergierte
Lösung
von Paraffinwachs (Schmelzpunkt 135°C) anstelle der 30%igen dispergierten
Lösung
von Zinkstearat in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Beispiel 8
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt, mit Ausnahme von zwei Modifikationen.
Die erste Modifikation ist, dass die 10%ige wässrige Glyoxallösung und
die 30%ige dispergierte Zinkstearatlösung in der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 nicht verwendet werden. Die zweite Modifikation ist, dass eine
Schutzschicht-Beschichtungslösung auf
die wärmeempfindliche
Farbentwicklungsschicht aufgebracht, die aufgebrachte Schicht getrocknet
und die Oberfläche
der hergestellten Schutzschicht einer Kalanderbehandlung unterworfen
wird. Die Schutzschicht-Beschichtungslösung wird
in einer Menge von 1,0 g/m2 nach dem Trockenen
aufgebracht.
-
Herstellung einer Schutzschicht-Beschichtungslösung
-
Die
Komponenten der folgenden Zusammensetzung werden vermischt, wodurch
eine Beschichtungslösung
für eine
Schutzschicht erhalten wird. Zusammensetzung
für die
Schutzschicht-Beschichtungslösung
| 10%ige
wässrige
Polyvinylalkohollösung
(PVA 117, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) | 40
Teile |
| 10%ige
wässrige
Glyoxallösung | 5
Teile |
| 30%ige
dispergierte Zinkstearatlösung | 10
Teile |
| Wasser | 45
Teile |
-
Vergleichsbeispiel 1
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
für Vergleichszwecke
hergestellt, außer
dass Bisphenol A anstelle von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol bei der „Herstellung
einer dispergierten Lösung
B" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
für Vergleichszwecke
hergestellt, außer
dass 40 Gew.-Teile einer 10%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung (PVA-117,
hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) anstelle der 10%igen wässrigen
Lösung
von acetoacetylmodifiziertem Polyvinylalkohol bei der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet werden.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
In
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
für Vergleichszwecke hergestellt,
außer
dass kein Zinkstearat bei der „Herstellung
einer wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht-Beschichtungslösung" gemäß Beispiel
1 verwendet wird.
-
Auswertung
-
Von
den oben hergestellten wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–8 und den wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien der Vergleichsbeispiele 1–3 wird
die Farbentwicklungsdichte, die Lagerungsstabilität (Wärmebeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Weichmacherbeständigkeit), Wasserbeständigkeit,
Stempeldruckeigenschaften und Anhaftungsresistenz wie folgt ausgewertet.
Die Messergebnisse und die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle
1 angegeben.
-
(1) Druckdichte
-
Es
wird ein wärmeempfindlicher
Drucker mit einem Thermokopf (KJT-216-8MPD1) von Kyocera Corp. und
einer Andruckwalze, die unmittelbar vor dem Kopf positioniert ist
und einen Druck von 100 kg/cm2 liefert, verwendet.
Die Andruckwalze wird unter den folgenden Bedingungen verwendet:
Bei einer Kopfspannung von 24 V und einem Pulszyklus von 10 ms wird
der Druckvorgang bei einer Pulsbreite von 2,1 ms durchgeführt. Die
Druckdichte der bedruckten Bereiche wird mit einem Macbeth Reflektionsdichtemessgerät (RD-918,
hergestellt von Macbeth Co.) gemessen. Anhand der folgenden Kriterien
werden die wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien beurteilt.
-
Beurteilungskriterien
-
- ⌾:
Die Druckdichte ist 1,35 oder mehr, und das Ergebnis ist sehr gut.
- O: Die Druckdichte ist 1,30 oder mehr und weniger als 1,35 und
das Ergebnis ist gut.
- X: Die Druckdichte ist weniger als 1,30, und das Ergebnis ist
unzureichend.
-
Ferner
wird die Dichte des nicht bedruckten Bereichs (Hintergrundbereich)
jedes wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
bezüglich
der Dichte des Nichtbildbereichs (Hintergrundverschleierung) mit
dem Macbeth Reflektionsdichtemessgerät (RD-918, hergestellt von
Macbeth Co.) gemessen. Anhand der folgenden Kriterien wird das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial beurteilt.
-
Auswertungskriterien
-
- ⌾:
Die Hintergrundverschleierung ist weniger als 0,10, und das Ergebnis
ist sehr gut.
- O: Die Hintergrundverschleierung ist 0,10 oder mehr und weniger
als 0,15, und das Ergebnis ist gut.
- X: Die Hintergrundverschleierung ist 0,15 oder mehr, und das
Ergebnis ist unzureichend.
-
(2) Lagerungsstabilität
-
Wärmebeständigkeit
-
Jedes
der bedruckten wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien wird in einer Umgebung bei einer Temperatur
von 60°C
und einer relativen Feuchtigkeit von 30% für 24 Stunden gelagert, und
die Druckdichte des bedruckten Bereichs und die Dichte des Hintergrundbereichs
werden mit dem Macbeth Reflektionsdichtemessgerät RD-918 gemessen. Die Ergebnisse
werden als Angaben zur Darstellung der Wärmebeständigkeit verwendet. Die Angaben
werden anhand der Auswertungskriterien wie sie unter „(1) Druckdichte" beschrieben sind,
ausgewertet. Ein größerer Dichtewert
der bedruckten Bereiche bedeutet eine größere Dichte nach dem Wärmebeständigkeitstest
und damit ein besseres Ergebnis. Kleinere Werte der Dichte der Hintergrundbereiche
bedeuten eine geringere Verschleierung nach dem Wärmebeständigkeitstest
und somit ein besseres Ergebnis.
-
Feuchtigkeitsbeständigkeit
-
Jedes
bedruckte wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial wird in einer Umgebung bei einer Temperatur
von 40°C
und einer relativen Feuchtigkeit von 90% für 24 Stunden gelagert und dann
wird die Druckdichte des bedruckten Bereichs und die Dichte des
Hintergrunds mit dem Macbeth Reflektionsdichtemessgerät RD-918
gemessen. Die Ergebnisse werden als Angaben zur Darstellung der
Feuchtigkeitsbeständigkeit
verwendet. Die Angaben werden gemäß den Auswertungskriterien,
wie sie unter „(1)
Druckdichte" beschrieben sind,
ausgewertet. Größere Dichtewerte
der bedruckten Bereiche und kleinere Dichtewerte der Hintergrundbereiche
bedeuten bessere Auswertungsergebnisse, wie in der oben genannten
Auswertung.
-
Weichmacherbeständigkeit
-
Jedes
bedruckte wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial wird in einer Umgebung mit einer Temperatur
von 25°C
für 24
Stunden in einem solchen Zustand gelagert, dass das Material mir
einem kommerziell erhältlichen
Polyvinylchloridblatt (Polyma Wrap, hergestellt von Shin-Etsu Polymer
Co., Ltd.) kontaktiert ist. Anschließend wird die Druckdichte des
bedruckten Bereichs und die Dichte des Hintergrundbereichs mit dem Macbeth
Reflektionsdichtemessgerät
RD-918 gemessen. Die Ergebnisse werden als Angaben zur Darstellung der Weichmacherbeständigkeit
verwendet. Die Angaben werden gemäß den folgenden Auswertungskriterien ausgewertet.
Ein größerer Dichtewert
der bedruckten Bereiche und ein kleinerer Dichtewert der Hintergrundbereiche
bedeutet eine geringere Veränderung
der Dichte und besseres Ergebnis, wie in der oben genannten Auswertung.
-
Auswertungskriterien
-
- ⌾:
Der verbleibende Anteil in bedruckten Bereichen ist 95% oder mehr
und das Ergebnis ist sehr gut.
- O: Der verbleibende Anteil in bedruckten Bereichen ist 90% oder
mehr und weniger als 95%, und das Ergebnis ist gut.
- X: Der verbleibende Anteil der bedruckten Bereiche ist weniger
als 90%, und das Ergebnis ist unzureichend.
-
(3) Wasserbeständigkeit
-
Jedes
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, das in der gleichen Weise wie in (1) bedruckt
wurde, wird für
5 min in Wasser mit einer Temperatur von 20°C eingetaucht, und dann wird
der bedruckte Bereich 10 Mal mit einem Finger gerieben. Anschließend wird
der bedruckte Bereich mit dem bloßen Auge beobachtet, und die
wasserbeständigkeit
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wird anhand der folgenden Kriterien bewertet.
-
Bewertungskriterien
-
- O: Der bedruckte Anteil ist nicht abgeschält.
- Δ: Der
bedruckte Bereich ist leicht abgeschält.
- X: Nahezu der gesamte bedruckte Bereich ist abgeschält.
-
(4) Stempeldruckeigenschaften
-
Jedes
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial wird mit einem roten Stempel, der kein Stempelkissen
benötigt
(Markenname: Shachihata Stamp, hergestellt von Shachihata Inc.)
gestempelt. Nach einer Minute wird ein Stück Hochqualitätspapier
auf den gestempelten Bereich gelegt. Der Zustand der Tintenübertragung wird
mit dem bloßen
Auge beobachtet. Anhand der folgenden Kriterien wird der Trocknungsgrad
der Tinte (die Stempeldruckeigenschaft) bewertet.
-
Bewertungskriterien
-
- ⌾:
An dem Hochqualitätspapier
haftete keine Tinte an.
- O: An dem Hochqualitätspapier
haftete eine gerine Menge Tinte an, jedoch ohne Probleme für die praktische Anwendung.
- Δ: Tinte
haftete an dem Hochqualitätspapier
an, und die Flecken sind merklich.
- X: Große
Menge Tinte haftete an dem Hochqualitätspapier an. Auch bei Durchführung des
gleichen Tests nach 5 min haftete die Tinte an dem Hochqualitätspapier
an.
-
(5) Anhaftungsresistenz
-
Ein
wärmeempfindlicher
Drucker mit einem Thermokopf (KF2003-GD31A) mit einer teilweisen
Glacestruktur (partial glace structure) wird zur Durchführung des
Druckvorgangs unter den folgenden Bedingungen verwendet: Kopfspannung
von 24 V, Druckzyklus von 0,98 ms/Linie (Druckgeschwindigkeit: 12,8
cm/s) und Pulsbreite von 0,375 ms (aufgebrachte Energie: 14,4 mJ/mm2). Die Druckgeräusche und der Zustand weißer Punkte
im bedruckten Bereich, wobei die weißen Punkte mit dem bloßen Auge
beobachtet werden, werden anhand der folgenden Kriterien bewertet.
-
Bewertungskriterien
-
- O: Es werden keine Geräusche
außer
den Druckgeräuschen
erzeugt und keine weißen
Punkte im bedruckten Bereich beobachtet.
- Δ: Es
werden einige Geräusche
erzeugt und einige weiße
Punkte im bedruckten Bereich beobachtet.
- X: Es werden offensichtliche Geräusche (Anhaftungsgeräusche) erzeugt
und zahlreiche weiße
Punkte im bedruckten Bereich beobachtet.
-
-
Wie
aus Tabelle 1 ersichtlich ist, zeigen die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
der Beispiele 1–8
eine hohe Farbentwicklungsdichte und exzellente Ergebnisse in allen
Bewertungen, wie der Lagerungsstabilität (Wärmebeständigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Weichmacherbeständigkeit
(Lösungsmittelbeständigkeit))
und der Wasserbeständigkeit
in den bedruckten Bereichen und den nicht bedruckten Bereichen (Hintergrundbereichen).
In Beispiel 8, in dem die Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht abgeschieden ist, wird eine Tintenanhaftung
beobachtet, jedoch sind die wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–7 hinsichtlich der Stempeldruckeigenschaften
sehr gut. Ferner haben die wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–5 und 8, in denen das aliphatische Metallsalz
oder die aliphatische Säureamidverbindung
mit einem Schmelzpunkt von 105°C
oder mehr als Gleitmittel, das in der äußersten Schicht enthalten ist,
verwendet wird, insbesondere eine exzellente Anhaftungsbeständigkeit.
-
Andererseits
hat das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Vergleichsbeispiel
1, worin Bisphenol A als elektronenaufnehmende Verbindung anstelle
von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol verwendet wird, eindeutig eine
geringe Wärmebeständigkeit
und eine geringe Weichmacherbeständigkeit
im bedruckten Bereich, und ist hinsichtlich dieser Punkte für die Praxis
ungeeignet. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Vergleichsbeispiel
2, worin Polyvinylalkohol anstelle von acetoacetylmodifiziertem
Polyvinylalkohol, der in der wärmeempfindlichen
Farbentwicklungsschicht enthalten ist, verwendet wird, hat eine
geringe Wasserbeständigkeit
und ist für
die Praxis ungeeignet. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Vergleichsbeispiel
3, das in der äußersten
Schicht kein Gleitmittel enthält,
ist hinsichtlich der Anhaftungsresistenz schlecht. Darüber hinaus
werden zum Zeitpunkt der Aufzeichnung Geräusche erzeugt und zahlreiche
weiße
Punkte werden im Bildbereich beobachtet.
-
Erfindungsgemäß ist es
möglich,
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, das eine hohe Empfindlichkeit
besitzt, eine hohe Druckdichte liefert, hinsichtlich der Lagerungsstabilität (Wärmebeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Weichmacherbeständigkeit
(Lösungsmittelbeständigkeit))
der Bildbereiche und Nichtbildbereiche (Hintergrundbereiche) und
Kopfbruchbeständigkeit überlegen
ist, und insbesondere überlegen
ist hinsichtlich der Wasserbeständigkeit,
der Stempeldruckeigenschaften und der Anhaftungsresistenz.