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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerflächenvorrichtung
für die
Ausführung von
Bearbeitungsvorgängen,
wie z.B. Stanzen, Biegen und dergleichen in bezug auf ein Werkstück, wie z.B.
eine dünne
Platte, mittels eines an einem Steuerflächengleitstück angebrachten Werkzeugs,
indem das Steuerflächengleitstück mittels
eines Steuerflächentreibers
zur Ausführung
einer Gleitbewegung veranlaßt
wird.
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Beschreibung
des einschlägigen
Standes der Technik
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Eine
Steuerflächenvorrichtung
vom Typ mit hängender
Steuerflächeneinrichtung
z.B. weist im allgemeinen folgendes auf:
einen Steuerflächentreiber,
der dazu ausgebildet ist, von einer Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis fest gehaltert zu werden;
ein Steuerflächengleitstück mit einer
Gleitfläche
mit einer derartigen Formgebung, die zu der Gleitfläche des
Steuerflächentreibers
komplementär
ist, um mit dieser Gleitfläche
beweglich in Kontakt zu treten;
eine Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
zum beweglichen Aufhängen
und Abstützen
des Steuerflächengleitstücks, so
daß sich
das Steuerflächengleitstück bewegen
kann, während
es von der Gleitfläche
des Steuerflächentreibers
geführt
wird, während
die Gleitfläche
des Steuerflächengleitstücks und
die Gleitfläche
des Steuerflächentreibers
miteinander in Kontakt gebracht sind; und
einen Rückstellmechanismus,
der eine Schraubenfeder zum Erzeugen einer Rückstellkraft aufweist, um das
Steuerflächengleitstück in seine
Ausgangsstellung zurückzuführen (siehe
US-A-5 881 599).
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Bei
einer derartigen Steuerflächenvorrichtung
vom Typ mit hängender
Steuerflächeneinrichtung
wird zum Zeitpunkt der Ausführung
des Einstell- und Bestätigungsvorgangs
der Position einer Spitze eines Schneidwerkzeugs in dem Zustand
eines unteren Totpunkts der Vorgang des Entfernens der Schraubenfeder,
die in dem Zustand des unteren Totpunkts eine hohe Rückstellkraft
erzeugt, normalerweise zuvor ausgeführt, um den Vorgang der Positionseinstellung
und der Positionsbestätigung
zu erleichtern.
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Der
vorstehend beschriebene Vorgang des Entfernens der Schraubenfeder
beinhaltet den Vorgang der Demontage und Montage des Steuerflächengleitstücks in bezug
auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis.
Nach dem Vorgang der Positionseinstellung und Positionsbestätigung ist
darüber hinaus
wiederum der Vorgang der Demontage und Montage des Steuerflächengleitstück in bezug
auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasiserneut notwendig,
um die Schraubenfeder anzubringen.
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Der
vorstehend geschilderte mühsame
Vorgang ist darüber
hinaus auch bei der Wartung, Inspektion und dem Austausch der Schraubenfeder
in der Steuerflächenvorrichtung
erforderlich, und dieser beinhaltet den Vorgang der Demontage und
Montage des Steuerflächengleitstücks in bezug
auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
zum Ausführen des
Vorgangs des Entfernens der Schraubenfeder beim Einstellen und Bestätigen der
Position der Spitze des Schneidwerkzeugs im Zustand des unteren Totpunkts.
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Es
ist darauf hinzuweisen, daß ein
solcher Nachteil nicht nur bei der Steuerflächenvorrichtung vom Typ mit
hängender
Steuerflächeneinrichtung auftritt,
sondern in ähnlicher
Weise auch bei der Steuerflächenvorrichtung
vom unten angebrachten Typ auftritt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der vorstehend geschilderten
Aspekte entwickelt worden, und ihr Ziel besteht in der Schaffung
einer Steuerflächenvorrichtung,
die ein rasches und einfaches Bewerkstelligen des Vorgangs zum Einstellen und
Bestätigen
der Position der Werkzeugspitze sowie des Vorgangs der Wartung,
Inspektion und des Austausches der Schraubenfeder ermöglicht,
ohne daß ein
müh samer
Vorgang, wie z.B. die Demontage und Montage des Steuerflächengleitstücks in bezug auf
die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis,
erforderlich ist.
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Zu
diesem Zweck wird gemäß Anspruch
1 der vorliegenden Erfindung eine Steuerflächenvorrichtung angegeben,
die folgendes aufweist:
einen Steuerflächentreiber;
ein Steuerflächengleitstück, das
sich in Kontakt mit dem Steuerflächentreiber
bewegen läßt und das
eine Durchgangsöffnung
aufweist;
eine Steuerflächengleitstück-Halterungseinrichtung mit
einer Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis, an
der das Steuerflächengleitstück beweglich
gehaltert ist und die einen vorderen Wandbereich, der an einer in
einer Bewegungsrichtung des Steuerflächengleitstücks vorderen Stelle angeordnet
ist, sowie eine Öffnung
an einer dem vorderen Wandbereich gegenüberliegenden rückwärtigen Stelle
in Bewegungsrichtung des Steuerflächengleitstücks aufweist; und
einen
Rückstellmechanismus
zum Zurückführen des Steuerflächengleitstücks in seine
Ausgangsstellung;
wobei der Rückstellmechanismus eine Stange,
die durch die Durchgangsöffnung
des Steuerflächengleitstücks hindurchgeführt ist,
ein Stangenhalterungselement, das die Stange in Bewegungsrichtung
des Steuerflächengleitstücks verschiebbar
haltert und an dem Steuerflächengleitstück an dem
einen offenen Ende der Durchgangsöffnung des Steuerflächengleitstücks, das
sich auf einer Öffnungsseite der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis befindet,
lösbar
angebracht ist, sowie eine Schraubenfeder aufweist, die zwischen
dem vorderen Wandbereich und dem Stangenhalterungselement derart
angeordnet ist, daß sie
die Stange umgibt, um das Steuerflächengleitstück in federnd nachgiebiger
Weise in Richtung auf die Öffnung
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
vorzuspannen.
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Da
bei der erfindungsgemäßen Steuerflächenvorrichtung
das Stangenhalterungselement an dem Steuerflächengleitstück an dem einen offenen Ende
der Durchgangsöffnung
des Steuerflächengleitstücks lösbar angebracht
ist, läßt sich
durch Entfernen des Stangenhalterungselements von dem Steuerflächengleitstück das Auftreten
der Federkraft der Schraubenfeder in der Rückstellrichtung verhindern.
Auf diese Weise ist es möglich,
das Auftreten der Rückstellkraft
bei dem Vorgang zum Einstellen und Bestätigen der Position der Spitze
des Schneidwerkzeugs zu verhindern.
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Bei
der vorliegenden Erfindung reicht es aus, wenn, wie bei der Steuerflächenvorrichtung
gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel,
die Stange einen Stangenhauptkörper
und einen Stangenhilfskörper
aufweist, der mit dem einen Endbereich an den einen Endbereich des
Stangenhauptkörpers
angeschraubt ist.
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Da
im Fall einer derartigen Stange der Stangenhauptkörper und
der Stangenhilfskörper
in einfacher Weise voneinander getrennt werden können, läßt sich die Schraubenfeder
in bezug auf die Stange in einfacher Weise entfernen und wieder
anbringen.
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Ferner
genügt
es, wenn die Stange einen Endbereich mit vergrößertem Durchmesser in Anlage
an dem vorderen Wandbereich der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis sowie einen
weiteren Endbereich mit vergrößertem Durchmesser
aufweist, der sich auf der Öffnungsseite
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
befindet. Im Fall einer derartigen Stange läßt sich ein Lösen der
Stange von dem Stangenhalterungselement in zuverlässiger Weise verhindern.
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Ferner
ist es bei der vorliegenden Erfindung ausreichend, wenn, wie bei
der Steuerflächenvorrichtung
gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel,
die Schraubenfeder an ihrem einen Ende an dem einen Bereich mit
vergrößertem Durchmesser anliegt
und an ihrem anderen Ende an dem Stangenhalterungselement oder einer
Einstellplatte anliegt, die zwischen der Schraubenfeder und dem
Stangenhalterungselement angeordnet ist. Wenn bei einer solchen
Schraubenfeder der Rückstellmechanismus von
der Öffnungsseite
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
herausgezogen wird, läßt sich auch
die Schraubenfeder in zuverlässiger
Weise herausziehen.
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In
dem Fall, in dem die Einstellplatte zwischen dem Stangenhalterungselement
und dem anderen Ende der Schraubenfeder angeordnet ist, wird es
somit möglich,
die Federkraft und somit die Rückstellkraft
der Schraubenfeder unter Verwendung der Einstellplatte mit einer
angemessenen Dicke in optimaler Weise einzustellen.
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Vorzugsweise
weist das Steuerflächengleitstück einen
Aussparungsbereich in einer Endfläche auf, die sich an der Öffnungsseite
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
befindet, und es ist das Stangenhalterungselement in dem Aussparungsbereich
des Steuerflächengleitstücks mittels
eines Bolzens lösbar
an dem Steuerflächengleitstück angebracht.
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Auf
diese Weise besteht die Möglichkeit,
das Hervorstehen des Stangenhalterungselements von der Endfläche des
Steuerflächengleitstücks zu reduzieren
oder sogar zu eliminieren. Selbst wenn das Stangenhalterungselement
zusätzlich
vorgesehen ist, wird somit die Länge
der Vorrichtung in Bewegungsrichtung des Steuerflächengleitstücks nicht groß.
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Bei
der Steuerflächenvorrichtung
gemäß einem
beliebigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele kann die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
die beiden Seitenwandbereiche, die an beiden Seiten des Steuerflächengleitstücks angeordnet
sind, sowie einen Aufhänge-
und Halterungsmechanismus zum beweglichen Aufhängen und Haltern des Steuerflächengleitstücks an den beiden
Seitenwandbereichen aufweisen.
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Ferner
kann die Steuerflächengleitstück-Halterungseinrichung
einen Herabfall-Verhinderungsmechanismus aufweisen, um ein Herabfallen
des Steuerflächengleitstücks von
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
zu verhindern, wobei der Herabfall-Verhinderungsmechanismus ein Herabfallen verhindernde
Platten beinhaltet, die jeweils an dem vorderen Wandbereich und
den beiden Seitenwandbereichen an einer Seite des vorderen Wandbereichs bzw.
den beiden Seitenwandbereichen an der Öffnungsseite lösbar angebracht
sind, um die Endbereiche der Stange aufzunehmen, wenn das Steuerflächengleitstück herunterfällt.
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Der
Herabfall-Verhinderungsmechanismus weist die ein Herabfallen verhindernden
Platten auf, die jeweils an dem vorderen Wandbereich sowie den beiden
Seitenwandbereichen an der Seite des vorderen Wandbereichs bzw.
an den beiden Seitenwand bereichen an der Öffnungsseite lösbar angebracht sind,
um die jeweiligen Endbereiche der Stange aufzunehmen, wenn das Steuerflächengleitstück herunterfällt.
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Selbst
wenn der Aufhänge-
und Halterungsmechanismus nicht funktioniert, ist es somit möglich, ein
unbeabsichtigtes Herunterfallen des Steuerflächengleitstücks von der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
zu verhindern, so daß die
Vorrichtung äußerst ausfallsicher
ist.
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Bei
der Steuerflächenvorrichtung
gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die ein Herunterfallen verhindernden Platten jeweils an einer unteren
Fläche
des vorderen Wandbereichs und an unteren Flächen an den beiden Seitenwandbereichen
an der Seite des vorderen Wandbereichs bzw. den unteren Flächen der
beiden Seitenwandbereiche an der Öffnungsseite mittels Bolzen
lösbar
angebracht.
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Da
die ein Herunterfallen verhindernden Platten mittels der Bolzen
an den unteren Flächen angebracht
sind, können
durch Lösen
der Bolzen von der Unterseite her sowie durch Entfernen von diesen die
ein Herabfallen verhindernden Platten in einfacher Weise entfernt
werden, und das Herausziehen des Rückstellmechanismus läßt sich
ohne Schwierigkeiten in einfacherer Weise bewerkstelligen.
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Gemäß einem
weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist bei der Steuerflächenvorrichtung
gemäß Anspruch
6 oder 7 das Steuerflächengleitstück einen
Steuerflächengleitstückkörper und
Gleitplatten auf, die an den beiden Seitenflächen des Steuerflächengleitstückkörpers jeweils
derart angebracht sind, daß sie
in Gleitkontakt mit den jeweiligen Seitenwandbereichen der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
gebracht sind, wobei der Aufhänge-
und Halterungsmechanismus Aufhängeelemente
aufweist, die jeweils an den unteren Flächen der beiden Seitenwandbereiche
lösbar
angebracht sind, und wobei distale Enden der Aufhängeelemente
an unteren Flächen
der Gleitplatten des Steuerflächengleitstücks angeordnet sind,
so daß sie
das Steuerflächengleitstück beweglich
aufhängen.
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Der
Steuerflächentreiber
ist vorzugsweise dazu ausgebildet, von der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
fest gehaltert zu werden, wobei das Steuerflächengleitstück eine Gleitfläche mit einer
Formgebung aufweist, die zu einer Gleitfläche des Steuerflächentreibers
komplementär
ist, um mit der Gleitfläche
des Steuerflächentreibers
beweglich in Kontakt zu treten, und wobei die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
dazu ausgebildet ist, das Steuerflächengleitstück beweglich aufzuhängen und
zu haltern, so daß sich
das Steuerflächengleitstück unter
der Führung
der Gleitfläche
des Steuerflächentreibers
bewegen kann, wenn die Gleitfläche des
Steuerflächengleitstücks und
die Gleitfläche
des Steuerflächentreibers
miteinander in Kontakt gebracht sind.
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Die
Stange weist vorzugsweise einen maximalen Durchmesser auf, der kleiner
ist als ein Durchmesser der Durchgangsöffnung, und die Schraubenfeder
weist einen maximalen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als
der Durchmesser der Durchgangsöffnung.
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Die
Stange, die durch die Durchgangsöffnung
in dem Steuerflächengleitstück hindurchgeführt ist,
hat somit einen maximalen Durchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser
der Durchgangsöffnung, und
die Schraubenfeder, die in die Stange umgebender Weise zwischen
dem vorderen Wandbereich und dem Stangenhalterungselement angeordnet
ist, hat einen maximalen Durchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser
der Durchgangsöffnung.
Der Rückstellmechanismus,
der in Form einer Einheit aus dem Stangenhalterungselement, der
Stange und der Schraubenfeder gebildet ist, läßt sich somit von der Öffnungsseite
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
herausziehen.
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Infolgedessen
ist es möglich,
den Vorgang des Einstellens und der Bestätigung der Position der Werkzeugspitze
sowie den Vorgang der Wartung, Inspektion und des Austausches der
Schraubenfeder rasch und in einfacher Weise vorzunehmen, ohne daß ein solcher
mühseliger
Vorgang, wie die Demontage und Montage des Steuerflächengleitstücks in bezug
auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis,
erforderlich ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung läßt sich eine
Steuerflächenvorrichtung
angeben, die eine rasche und einfache Ausführung des Vorgangs zum Einstellen
und Bestätigen
der Position der Werkzeugspitze sowie des Vorgangs der Wartung,
Inspektion sowie des Austausches der Schraubenfeder ermöglicht,
ohne daß ein
mühsamer
Vorgang, wie die Demontage und Montage des Steuerflächengleitstücks in bezug
auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis,
notwendig ist.
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Im
folgenden wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf das
in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei
ist darauf hinzuweisen, daß die
vorliegende Erfindung nicht auf das Ausführungsbeispiel begrenzt ist.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Es
zeigen:
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1 eine
teilweise im Schnitt gezeigte, erläuternde Darstellung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Schnittdarstellung in Richtung der Pfeile entlang der Linie II-II
der 1;
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3 eine
von der linken Seite gesehene Aufrißansicht eines in 1 dargestellten
Bereichs;
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4 eine
Schnittdarstellung in Richtung der Pfeile entlang der Linie IV-IV
der 1;
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5 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise des in 1 dargestellten Ausführungsbeispiels;
und
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6 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise des in 1 dargestellten Ausführungsbeispiels.
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BESCHREIBUNG
DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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In
den 1 bis 4 weist eine Steuerflächenvorrichtung 1 vom
Typ mit hängender
Steuerflächeneinrichtung
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
folgendes auf:
einen Steuerflächentreiber 3, der
dazu ausgebildet ist, von einer Steuerflächentreiber-Halterungsbasis 2 fest gehaltert
zu werden;
ein Steuerflächengleitstück 7 mit
einer Formgebung, die zu einer Gleitfläche 4 des Steuerflächentreibers 2 komplementär ist, und
mit einer Durchgangsöffnung 6,
um mit der Gleitfläche 4 beweglich
in Kontakt zu treten;
eine Steuerflächengleitstück-Halterungseinrichtung 11 mit
einer Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 zum
beweglichen Haltern des Steuerflächengleitstücks 7 in
einer Richtung X und einer Richtung Y, so daß sich das Steuerflächengleitstück 7 in
der Richtung X bewegen kann, während
es von der Gleitfläche 4 des
Steuerflächentreibers 3 geführt wird,
wenn die Gleitfläche 5 des
Steuerflächengleitstücks 7 und die
Gleitfläche 4 des
Steuerflächentreibers 3 miteinander
in Kontakt gebracht sind;
wobei die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 einen
vorderen Wandbereich 8, der, gesehen in der Bewegungsrichtung
X des Steuerflächengleitstücks 7,
an einer vorderen Stelle angeordnet ist, sowie eine Öffnung mit
einem Aussparungsbereich 9 an einer dem vorderen Wandbereich 8 gegenüberliegenden,
rückwärtigen Stelle
in der Bewegungsrichtung X des Steuerflächengleitstücks 7 aufweist; und
einen
Rückstellmechanismus 12 zum
Zurückführen des
Steuerflächengleitstücks 7 in
seine Ausgangsstellung (in 1 dargestellte
Stellung).
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Der
Steuerflächentreiber 3 weist
einen Basiskörper 15,
der mittels Bolzen oder dergleichen an der Steuerflächentreiber-Halterungsbasis 2 angebracht
ist, sowie einen vorstehenden Bereich 17 auf, der in integraler
Weise mit einer schräg
verlaufenden oberen Oberfläche 16 des
Basiskörpers 15 ausgebildet
ist. Die Gleitfläche 4 bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist umgekehrt V-förmig
ausgebildet und an dem vorstehenden Bereich 17 vorgesehen.
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Das
Steuerflächengleitstück 7 weist
einen Aussparungsbereich 20 in einer Endfläche 19 auf,
die sich an der Seite einer durch den Aussparungsbereich 9 der
Steuerflächen gleitstück-Halterungsbasis 10 gebildeten Öffnung 18 befindet,
und ist dazu ausgebildet, sich in Kontakt mit dem Steuerflächentreiber 3 zu
bewegen.
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Das
Steuerflächengleitstück 7 weist
folgendes auf:
einen Steuerflächengleitstückkörper 25 auf, in dem die
genannte Durchgangsöffnung 6 und
der mit der Durchgangsöffnung 6 in
Verbindung stehende Aussparungsbereich 20 jeweils ausgebildet
sind; ferner besitzt es Gleitplatten 30 und 31,
die mittels Schraubbolzen oder dergleichen an den Seitenflächen 28 und 29 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 jeweils derart
angebracht sind, daß sie
mit den Seitenwandbereichen 26 bzw. 27 der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 in
Gleitkontakt gebracht sind;
eine Gleitplatte 34, die
an einer oberen Oberfläche 33 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 mittels Schraubbolzen
oder dergleichen derart angebracht sind, daß sie in Gleitkontakt mit einem
Basisbereich 32 der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 gebracht
sind; sowie
einen gegabelten vorstehenden Bereich 36,
der in integraler Weise mit einer schräg verlaufenden unteren Oberfläche 35 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 ausgebildet
ist.
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Die
Gleitfläche 5 ist
bei diesem Ausführungsbeispiel
umgekehrt V-förmig
ausgebildet und an dem vorstehenden Bereich 36 vorgesehen.
Ein Werkzeug, wie z.B. ein Schneidwerkzeug, ist an einer vorderen
Oberfläche 37 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 mittels
Bolzen oder dergleichen angebracht.
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Zusätzlich zu
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 weist
die Steuerflächengleitstück-Halterungseinrichtung 11 einen
Herabfall-Verhinderungsmechanismus 41 zum Verhindern eines
Herabfallens des Steuerflächengleitstücks 7 von
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 auf.
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Die
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 weist
folgendes auf:
einen Basisbereich 32;
beide Seitenwandbereiche 26 und 27,
die an beiden Seiten des Steuerflächengleitstückkörpers 25 des Steuerflächengleitstücks 7 angeordnet
sind und an beiden Seiten des Basisbereichs 32 in integraler
Weise ausgebildet sind;
den vorderen Wandbereich 8,
der in integraler Weise mit den beiden Seitenwandbereichen 26 und 27 sowie
dem Basisbereich 32 derart ausgebildet ist, daß er die
beiden Seitenwandbereiche 26 und 27 überbrückt; sowie
einen
Aufhänge-
und Halterungsmechanismus 42 zum beweglichen Aufhängen und
Haltern des Steuerflächengleitstücks 7 an
beiden Seitenwandbereichen 26 und 27.
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Der
Basisbereich 32 ist mittels Bolzen oder dergleichen an
einem Fundamentbett 43 befestigt, das an einer hydraulischen
Rammeneinrichtung oder dergleichen angebracht ist. Ein Hohlraum 44 ist durch
den vorderen Wandbereich 8, die beiden Seitenwandbereiche 26 und 27 sowie
den Basisbereich 32 gebildet. Ein oberer Bereich des Steuerflächengleitstückkörpers 25 ist
in dem Hohlraum 44, der an der Öffnung 18 offen ist,
derart angeordnet, daß er in
X-Richtung und in Y-Richtung beweglich ist.
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Der
Aufhänge-
und Halterungsmechanismus 42 weist ein Paar plattenartige
Aufhängeelemente 47 und 48 auf,
die jeweils an den unteren Flächen 45 und 46 der
beiden Seitenwandbereiche 26 und 27 mittels Schraubbolzen
oder dergleichen lösbar
angebracht sind. Distale Enden der Aufhängeelemente 47 und 48 sind
an den unteren Flächen 49 und 50 der Gleitplatten 30 und 31 des
Steuerflächengleitstücks 7 angeordnet,
so daß das
Steuerflächengleitstück 7 in der
X- und der Y-Richtung beweglich aufgehängt ist.
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Die
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 ist
dazu ausgebildet, das Steuerflächengleitstück 7 mittels
des Aufhänge-
und Halterungsmechanismus 42 in der X- und der Y-Richtung
beweglich aufzuhängen
und zu haltern, so daß sich
das Steuerflächengleitstück 7 in
der X- und der Y-Richtung bewegen kann, während es von der Gleitfläche 4 des
Steuerflächentreibers 3 geführt wird,
wenn die Gleitfläche 5 des
Steuerflächengleitstücks 7 und
die Gleitfläche 4 des
Steuerflächentreibers 3 miteinander
in Kontakt stehen.
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Der
Herabfall-Verhinderungsmechanismus 41 weist ein Paar von
ein Herabfallen verhindernden Platten 59 und 60 auf,
die jeweils an dem vorderen Wandbereich 8 oder beiden Seitenwandbereichen 26 und 27 an
der Seite des vorderen Wandbereichs 8, d.h. bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
an dem vorderen Wandbereich 8, sowie an den beiden Seitenwandbereichen 26 und 27 an
der Seite der Öffnung 18 mittels
Bolzen 58 lösbar
angebracht sind, um die Endbereiche 56 und 57 mit
vergrößertem Durchmesser
an beiden Enden einer Stange 56 aufzunehmen, wenn das Steuerflächengleitstück 7 unbeabsichtigterweise
herabfällt.
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Die
ein Herabfallen verhindernde Platte 59 ist mittels der
Bolzen 58 an der Seite des vorderen Wandbereichs 8 lösbar an
einer unteren Fläche 61 des
vorderen Wandbereichs 8 angebracht. Die ein Herabfallen
verhindernde Platte 60 ist mittels der Bolzen 58 an
der Seite der Öffnung 18 lösbar an
den unteren Flächen 45 und 46 der
beiden Seitenwandbereiche 26 und 27 in einer derartigen
Weise angebracht, daß sie
die Seitenwandbereiche 26 und 27 überbrückt.
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Selbst
wenn die Bolzen, die die Aufhängeelemente 47 und 48 des
Aufhänge-
und Halterungsmechanismus 42 an den unteren Flächen 45 und 46 der
Seitenwandbereiche 26 und 27 befestigen, gelöst werden
und die Aufhängeelemente 47 und 48 von den
unteren Flächen 45 und 46 der
Seitenwandbereiche 26 und 27 herabfallen, ist
der Herabfall-Verhinderungsmechanismus 41 dazu ausgebildet,
ein Herabfallen des Steuerflächengleitstücks 7 von
der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 zu
verhindern, indem die einen vergrößerten Durchmesser aufweisenden
Endbereiche 56 und 57 der Stange 55 von den
ein Herabfallen verhindernden Platten 59 und 60 von
unten her aufgenommen werden. Ferner sind die ein Herabfallen verhindernden
Platten 59 und 60 dazu ausgebildet, von dem vorderen
Endbereich 8 und den Seitenwandbereichen 26 bzw. 27 abgenommen
zu werden, indem die Bolzen 58 gelöst und entfernt werden.
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Der
Rückstellmechanismus 12 weist
folgendes auf:
die Stange 55, die durch die Durchgangsöffnung 6 in dem
Steuerflächengleitstückkörper 25 des
Steuerflächengleitstücks 7 hindurchgeführt ist
und einen maximalen Durchmesser D2 hat, der kleiner ist als ein Durchmesser
D1 der Durchgangsöffnung 6;
ein
Stangenhalterungselement 67, das die Stange 55 in
den Bewegungsrichtungen X und Y des Steuerflächengleitstücks 7 verschiebbar
haltert und das an dem Steuerflächengleitstückkörper 25 des
Steuerflächengleitstücks 7 mittels
eines Paares von Bolzen 66 an einem offenen Ende 65 der
Durchgangsöffnung 6 in
dem Steuerflächengleitstückkörper 25 lösbar angebracht
ist, das sich an der Seite der Öffnung 18 der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 befindet; sowie
eine
Schraubenfeder 68, die zwischen dem vorderen Endbereich 8 und
dem Stangenhalterungselement 67 derart angeordnet ist,
daß sie
die Stange 55 umgibt, sowie einen maximalen Durchmesser
D3 aufweist, der kleiner ist als der Durchmesser D1 der Durchgangsöffnung 6,
um dadurch das Steuerflächengleitstück 7 in
seine Ausgangsstellung (die in 1 gezeigte
Stellung) zurückführen, indem
das Steuerflächengleitstück 7 in
elastisch nachgiebiger Weise in Richtung auf die Öffnung 18 der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis
vorgespannt wird.
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Die
Stange 55 liegt mit dem einen vergrößerten Durchmesser aufweisenden
Endbereich 56 an dem vorderen Wandbereich 8 der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 an,
wobei sich der Endbereich 57 mit vergrößertem Durchmesser an der Seite der Öffnung 18 der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 befindet,
und sie besitzt einen Stangenhauptkörper 71, an dem der
Endbereich 57 mit vergrößertem Durchmesser
in integraler Weise vorgesehen ist, sowie einen Stangenhilfskörper 72,
der mit seinem einen Endbereich an den einen Endbereich des Stangenhauptkörpers 71 angeschraubt
ist und an dem der Endbereich 56 mit vergrößertem Durchmesser
in integraler Weise vorgesehen ist.
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Das
Stangenhalterungselement 67 ist an dem Steuerflächengleitstückkörper 25 des
Steuerflächengleitstücks 7 mittels
der Bolzen 66 in dem Aussparungsbereich 20 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 lösbar angebracht.
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Die
Schraubenfeder 68 liegt an dem einen Ende an dem Bereich 56 mit
vergrößertem Durchmesser
an und an dem anderen Ende an einer ringförmigen Einstellplatte 73 an,
die zwischen der Schraubenfeder 68 und dem Stangenhalterungselement 67 angeordnet
ist und auf den Stangenhauptkörper 71 gepaßt ist.
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Es
ist darauf hinzuweisen, daß in
dem Fall, in dem der Bereich 56 mit vergrößertem Durchmesser nicht
vorhanden ist, das eine Ende der Schraubenfeder 68 an dem
vorderen Wandbereich 8 anliegen kann. Ferner kann in dem
Fall, in dem die Einstellplatte 73 zum Einstellen der Federkraft
der Schraubenfeder 68 durch ihrer Dicke nicht vorgesehen
ist, das andere Ende der Schraubenfeder 68 an dem Stangenhalterungselement 67 anliegen.
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Der
Rückstellmechanismus 12 arbeitet
folgendermaßen:
Beim Absenken des Fundamentbetts 43 und der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 in
einer Richtung D aufgrund des Betriebs der hydraulischen Rammeneinrichtung
(nicht gezeigt), die mit dem Fundamentbett 43 verbunden
ist, wird das Steuerflächengleitstück 7 durch
den Steuerflächentreiber 3 in
der X-Richtung bewegt, wie dies in 5 gezeigt
ist.
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Wenn
die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 anschließend zusammen
mit dem Fundamentbett 43 aufgrund des umgekehrten Betriebs
der hydraulischen Rammeneinrichtung in U-Richtung angehoben wird,
bewegt der Rückstellmechanismus 12 das
Steuerflächengleitstück 7 aufgrund
der Federkraft der Schraubenfeder 68 in Y-Richtung, um
dadurch das Steuerflächengleitstück 7 in
seine Ausgangsstellung zurückzuführen, in
der die Endfläche 19 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 an
einem Stufenbereich 75 des Basisbereichs 32 anliegt,
wie dies in 1 gezeigt ist.
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Wenn
bei der vorstehend beschriebenen Steuerflächenvorrichtung 1 die
hydraulische Rammeneinrichtung in dem Zustand betätigt wird,
in dem das Steuerflächengleitstück 7 in
die in 1 dargestellte Ausgangsstellung zurückgekehrt
ist und die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 zusammen
mit dem Fundamentbett 43 in D-Richtung abgesenkt wird,
dann wird das Steuerflächengleitstück 7 aufgrund
des Kontakts seiner Gleitfläche 5 mit
der Gleitfläche 4 des
Steuerflächentreibers 3 in
der in 5 dargestellten Weise in X-Richtung bewegt. Ein an
der vorderen Fläche 37 des
Steuerflächengleitstückkörpers 25 angebrachtes
Werkzeug kann dann z.B. einen Biegevorgang ausführen.
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Wenn
nach dem Biegen in der Steuerflächenvorrichtung 1 die
hydraulische Rammeneinrichtung in der umgekehrten Weise betrieben
wird und die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 zusammen
mit dem Fundamentbett 43 in der Richtung U angehoben wird,
so wird das Steuerflächengleitstück 7 in
Verbindung mit der Aufhebung des Kontakts seiner Gleitfläche 5 mit
der Gleitfläche 4 des Steuerflächentreibers 3 durch
die Federkraft der Schraubenfeder 68 des Rückstellmechanismus 12 in Y-Richtung
bewegt und dadurch in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, wie dies in 1 gezeigt
ist.
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Wie
vorstehend beschrieben, ist die Steuerflächenvorrichtung 1 derart
ausgebildet, daß das Stangenhalterungselement 67 an
dem offenen Ende 65 der Durchgangsöffnung 6 des Steuerflächengleitstücks 7 lösbar an
dem Steuerflächengleitstück 7 angebracht,
und hat die durch die Durchgangsöffnung 6 in
dem Steuerflächengleitstück 7 hindurchgeführte Stange 55 den
maximalen Durchmesser D2, der kleiner ist als der Durchmesser D1
der Durchgangsöffnung 6.
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Ferner
hat die zwischen dem vorderen Wandbereich 8 und dem Stangenhalterungselement 67 in
die Stange 55 umgebender Weise angeordnete Schraubenfeder 68 den
maximalen Durchmesser D3, der kleiner ist als der Durchmesser D1
der Durchgangsöffnung 6.
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Nachdem
die ein Herabfallen verhindernde Platte 60 von jedem der
Seitenwandbereiche 26 und 27 durch Lösen der
Bolzen 58 entfernt worden ist, kann das Stangenhalterungselement 67 von
dem Steuerflächengleitstückkörper 25 des
Steuerflächengleitstücks 7 durch
Lösen der
Bolzen 66 entfernt werden.
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Infolgedessen
ist es erstens möglich,
das Wirken der Federkraft der Schraubenfeder 68 in der Rückstellrichtung
zu verhindern. Dadurch läßt sich das
Auftreten der Rückstell kraft
bei dem Vorgang zum Einstellen und Bestätigen der Position der Werkzeugspitze
in dem in 5 dargestellten Zustand des
unteren Totpunkts verhindern.
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Wie
in 6 gezeigt ist, kann ferner der Rückstellmechanismus 12,
der in Form einer Einheit aus dem Stangenhalterungselement 67,
der Stange 55 und der Schraubenfeder 68 gebildet
ist, von der Seite der Öffnung 18 der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 herausgezogen
werden.
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Infolgedessen
läßt sich
der Vorgang des Einstellens und der Bestätigung der Position der Werkzeugspitze
in rascher und einfacher Weise durchführen, und der Vorgang der Wartung,
der Inspektion und des Austausches der Schraubenfeder 68 kann ohne
Ausführung
mühsamer
Arbeiten, wie einer Demontage und Montage des Steuerflächengleitstücks 7 in
bezug auf die Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10,
durchgeführt
werden.
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Da
bei der Steuerflächenvorrichtung 1 die Stange 55 den
Stangenhauptkörper 71 und
den an den Stangenhauptkörper 71 angeschraubten
Stangenhilfskörper 72 aufweist,
können
ferner der Stangenhauptkörper 71 und
der Stangenhilfskörper 72 in einfacher
Weise voneinander getrennt werden, so daß sich die Schraubenfeder 68 in
einfacher Weise entfernen und an der Stange 55 anbringen
läßt. Da die
Stange 55 die Endbereiche 56 und 57 mit
vergrößertem Durchmesser
aufweist, kann ferner ein unbeabsichtigtes Lösen der Stange 55 von
dem Stangenhalterungselement 67 in zuverlässiger Weise
verhindert werden.
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Da
bei der Steuerflächenvorrichtung 1 die Schraubenfeder 68 an
ihrem einen Ende an dem Endbereich 56 mit vergrößertem Durchmesser
anliegt, kann dann, wenn der Rückstellmechanismus 12 von
der Seite der Öffnung 18 der
Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 herausgezogen
wird, darüber
hinaus auch die Schraubenfeder 68 in zuverlässiger Weise
herausgezogen werden.
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Da
ferner die Einstellplatte 73 zwischen dem Stangenhalterungselement 67 und
dem anderen Ende der Schraubenfeder 68 angeordnet ist,
lassen sich die Federkraft und somit die Rückstellkraft der Schraubenfeder 68 unter
Verwendung der Einstellplatte 73 mit einer angemessenen
Dicke in optimaler Weise einstellen.
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Da
das Stangenhalterungselement 67 darüber hinaus mittels der Bolzen 66 an
dem Aussparungsbereich 20 an dem Steuerflächengleitstück 7 lösbar angebracht
ist, läßt sich
das Hervorstehen des Stangenhalterungselements 67 von der
Endfläche 19 des
Steuerflächengleitstücks 7 reduzieren
oder eliminieren. Selbst bei zusätzlicher
Verwendung des Stangenhalterungselements 67 wird somit
die Länge der
Vorrichtung in der Bewegungsrichtung des Steuerflächengleitstücks 7 nicht
lang.
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Ferner
besteht bei der Steuerflächenvorrichtung 1 der
Herabfall-Verhinderungsmechanismus 41 aus den ein Herabfallen
verhindernden Platten 59 und 60, die jeweils an
dem vorderen Wandbereich 8 und den Seitenwandbereich 26 und 27 derart
lösbar befestigt
sind, daß sie
die Endbereiche 56 und 57 mit vergrößertem Durchmesser
an beiden Enden der Stange 55 aufnehmen, wenn das Steuerflächengleitstück 7 herabfällt, wie
dies vorstehend beschrieben worden ist.
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Selbst
wenn der Aufhänge-
und Halterungsmechanismus 42 nicht funktioniert, kann somit
ein unbeabsichtigtes Herabfallen des Steuerflächengleitstücks 7 von der Steuerflächengleitstück-Halterungsbasis 10 verhindert
werden, so daß die
Vorrichtung extrem ausfallsicher ist.
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Da
außerdem
die ein Herabfallen verhindernde Platte 59 sowie die ein
Herabfallen verhindernde Platte 60 jeweils an der unteren
Fläche 61 des
vorderen Wandbereichs 8 und an den unteren Flächen 45 und 46 der
beiden Seitenwandbereiche 26 und 27 mittels der
Bolzen 58 lösbar
angebracht sind, können
durch Lösen
der Bolzen 58 von unten her sowie durch Entfernen von diesen
die ein Herabfallen verhindernden Platten 59 und 60 ebenfalls
einfach entfernt werden. Da die ein Herabfallen verhindernde Platte 60 sich
in einfacher Weise entfernen läßt, läßt sich
ferner der Herausziehvorgang des Rückstellmechanismus 12 ohne
Schwierigkeiten in einfacherer Weise durchführen.