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DE60300295T2 - Klimaanlage mit einer elektronischen Überwachungsvorrichtung - Google Patents

Klimaanlage mit einer elektronischen Überwachungsvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE60300295T2
DE60300295T2 DE60300295T DE60300295T DE60300295T2 DE 60300295 T2 DE60300295 T2 DE 60300295T2 DE 60300295 T DE60300295 T DE 60300295T DE 60300295 T DE60300295 T DE 60300295T DE 60300295 T2 DE60300295 T2 DE 60300295T2
Authority
DE
Germany
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pressure
value
air
refrigerant
compressor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60300295T
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English (en)
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DE60300295D1 (de
Inventor
Jin Ming Liu
Mohamed Ben Yahia
Emmanuel Mace
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Valeo Climatisation SA
Original Assignee
Valeo Climatisation SA
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Publication date
Application filed by Valeo Climatisation SA filed Critical Valeo Climatisation SA
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Publication of DE60300295T2 publication Critical patent/DE60300295T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

  • Die Erfindung betrifft Klimatisierungskreisläufe von Kraftfahrzeugen. Eine derartige Anlage ist zum Beispiel durch die Druckschrift FR 2711731 offenbart.
  • In Fahrzeugen mit herkömmlichem Motor wird der Kompressor des Klimatisierungskreises durch den Motor angetrieben und verbraucht somit einen Teil der Leistung des Motors. Obwohl die durch den Kompressor aufgenommene Leistung, wenn dieser in Betrieb ist, nicht groß ist, beeinflusst sie nichtsdestotrotz den Wirkungsgrad des Motors. In der Tat vermindert die vom Kompressor tatsächlich aufgenommene Leistung den Wirkungsgrad des Motors und steigert damit den Kraftstoffverbrauch und den durch die Auspuffgase des Fahrzeugs erzeugten Schadstoffausstoß.
  • Um den Wirkungsgrad des Motors zu optimieren besteht eine Lösung darin, die tatsächlich durch den Kompressor aufgenommene Momentanleistung zu schätzen. Die Kenntnis dieser Information erlaubt es in der Tat, die Einspritzparameter des Motors an die tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen. Bei Abwesenheit dieser Information wählt der Einspritzrechner defaultmäßig Einspritzparameter, die den Maximalwert von aufgenommener Leistung entsprechen, was ein Wert ist, der in der Praxis selten erreicht wird.
  • Dieser Nachteil kann mechanische Kompressoren mit interner Steuerung betreffen, die mittels der zwischen dem Motor und dem Kompressor eingefügten Kupplung funktionieren. Im geregelten Betrieb passen die Kompressoren mit interner Steuerung ihren Hubraum bzw. ihr Fördervolumen gemäß einer linearen Gesetzmäßigkeit an, die den Druckwert am Einlass des Kompressors, Niederdruck genannt, mit dem Wert am Auslass des Kompressors, Hochdruck genannt, verknüpft. Trotzdem kommt es vor, dass die tatsächlich durch den Kompressor aufgenommene Leistung geringer ist als seine Nennleistung.
  • Derartige Kompressoren nehmen eine Leistung auf, die von den Betriebsbedingungen abhängt und daher nicht reduziert werden kann, selbst wenn man die tatsächlich vom Kompressor aufgenommene Leistung kennt. Dagegen ist es möglich, den Betrieb der Klimatisierung zu regeln durch Auskuppeln des Kompressors, wenn die Leistung nicht akzeptabel ist.
  • Dieser Nachteil ist noch störender bei Kompressoren mit externer Steuerung, deren Verwendung sich ausbreitet.
  • In der Tat ist in mechanischen Kompressoren mit externer Steuerung die tatsächlich durch den Kompressor aufgenommene Leistung oft geringer als dessen Nennleistung. Folglich muss die Einspritzung des Motors den Abstand zwischen der mechanischen Nennleistung und der tatsächlich aufgenommenen mechanischen Leistung kompensieren, was den Wirkungsgrad des Motors vermindert.
  • In bekannten Realisierungen wird der Schätzwert der durch den Kompressor aufgenommenen Momentanleistung erhalten ausgehend von einer Kartographie der gebräuchlichsten Betriebszustände. Diese Kartographie umfasst Referenzzustände, wobei jeder Referenzzustand einem Wert der durch den Kompressor aufgenommenen Leistung zugewiesen ist, der durch vorherige Versuche geliefert wurde. Der Schätzwert der durch den Kompressor aufgenommenen Leistung wird erhalten durch Vergleich des Betriebszustandes des Klimatisierungskreises mit einem Referenzzustand, der Teil der Kartographie ist. Die auf einer solchen Kartographie basierenden Verfahren benötigen lange Entwicklungszeiten und bauen auf empirischen Daten auf. Sie weisen den Nachteil auf, dass sie nicht alle möglichen Fälle des Betriebes in Betracht ziehen und folglich Annäherungsergebnisse liefern.
  • In anderen Realisierungen wird die durch den Kompressor aufgenommene Momentanleistung ausgehend von einem Schätzwert des Kältemitteldurchsatzes berechnet. Die französische Patentanmeldung Nr. 01 16568 schlägt einen Schätzwert des Kältemitteldurchsatzes im Klimatisierungskreislauf vor, ausgehend von einer auf die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bezogenen Information und einer auf die Spannung der Motor-Ventilator-Gruppe bezogenen Information. Diese zwei Informationen sind jedoch nicht in allen Fahrzeugen verfügbar.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Klimatisierungsanlage vorzuschlagen, die die Umsetzung einer Gleichung erlaubt, die den Kältemitteldurchsatz mit Parametern verknüpft, die auf das Kältemittel bezogen sind und in jedem Fahrzeug verfügbar sind, um einen Schätzwert des Kältemitteldurchsatzes zu liefern, um insbesondere die durch den Kompressor aufgenommene Leistung zu berechnen.
  • Allgemeiner ist es ein Ziel der Erfindung, eine Klimatisierungsanlage vorzuschlagen, die die Umsetzung einer derartigen Gleichung gestattet, um einen Schätzwert einer auf das Kältemittel bezogenen Größe zu liefern.
  • Die Erfindung schlägt zu diesem Zweck eine Klimatisierungsanlage für Kraftfahrzeuge vor, die mit einem Einspritzrechner und einem Kältemittelkreis versehen ist, der einen Kompressor, ein Kühlglied, ein Entspannungsglied und einen Verdampfer enthält. Die Anlage umfasst auch eine elektronische Steuervorrichtung, die dazu bestimmt ist, mit dem Kältemittelkreis und dem Einspritzrechner in Wechselwirkung zu treten. Vorteilhafterweise umfasst die Anlage:
    • – ein erstes Messglied, das an einem ersten Punkt des Klimatisierungskreises einen auf den Druck des Kältemittels bezogenen Wert, erster Druck genannt, liefern kann, wobei der genannte erste Punkt zwischen dem Auslass des Entspannungsgliedes und dem Auslass des Verdampfers liegt,
    • – ein zweites Messglied, das an einem zweiten Punkt des Klimatisierungskreises einen auf den Druck des Kältemittels bezogenen Wert, zweiter Druck genannt, liefern kann, wobei der genannte zweite Punkt am Einlass des Kompressors liegt,
    wohingegen die elektronische Steuervorrichtung geeignet ist, die Lösung einer Gleichung umzusetzen, welche den Massendurchsatz des Kältemittels mit der Druckdifferenz zwischen erstem Punkt und zweitem Punkt in Beziehung setzt, um einen Schätzwert für eine auf das Kältemittel bezogene Größe zu errechnen.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die auf das Kältemittel bezogene Größe der Massendurchsatz des Kältemittels, wohingegen die elektronische Steuervorrichtung geeignet ist, die genannte Gleichung aus dem Wert des ersten Drucks und dem Wert des zweiten Drucks zu lösen.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die auf das Kältemittel bezogene Größe der zweite Druck und die elektronische Steuervorrichtung ist geeignet, die genannte Gleichung aus dem Wert des Massendurchsatzes des Kältemittels und dem Wert des ersten Drucks zu lösen.
  • Gemäß dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung ist das Kühlglied ein Kondensator und die Anlage umfasst Messglieder, welche einen auf die Temperatur der Außenluftströmung am Einlass des Kondensators bezogenen Wert und einen auf den Druck des Kältemittels am Auslass des Kompressors bezogenen Wert, Hochdruck genannt, liefern können, wohingegen die elektronische Steuervorrichtung geeignet ist, die von den genannten Messgliedern gelieferten Werte zu verwenden, um die Lösung einer Gleichung umzusetzen, die den Massendurchsatz des Kältemittels mit der Temperatur der Außenluftströmung am Einlass des Kondensators und mit dem Hochdruck in Beziehung setzt, um einen Schätzwert für den Momentwert des Massendurchsatzes des Kältemittels zu errechnen.
  • Gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist der Kompressor von variablem Fördervolumen bzw. Hubraum und die auf das Kältemittel bezogene Größe ist der Mindestwert des Kältemitteldrucks, der dem maximalen Fördervolumen des Kompressors entspricht, wobei die elektronische Steuervorrichtung geeignet ist, die genannte Gleichung aus dem Wert des ersten Drucks und dem Wert der Drehzahl des Kompressors zu lösen.
  • Der Wert der Drehzahl des Kompressors kann der elektronischen Steuervorrichtung über den Einspritzrechner zugeführt werden.
  • In einer bestimmten Ausführungsform umfasst die Anlage einen Kompressor, der mit einem Steuerventil versehen ist und das zweite Messglied ist ein Sensor, der geeignet ist, den Momentanwert der Intensität bzw. Leistung bzw. Stellung des Steuerventils zu liefern, wobei die elektronische Steuervorrichtung geeignet ist, einen anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks aus dem Wert der Intensität des Steuerventils des Kompressors zu berechnen, der vom zweiten Messglied geliefert wird.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist die elektronische Steuervorrichtung geeignet, einen anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks mit dem Minimalwert bzw. Mindestwert des zweiten Drucks zu vergleichen.
  • Die elektronische Steuervorrichtung ist somit in der Lage, auf die Tatsache zu reagieren, dass der anfängliche Schätzwert des zweiten Drucks kleiner oder gleich dem Mindestwert des zweiten Drucks ist, in dem sie einen endgültigen Schätzwert des zweiten Drucks liefert, der im wesentlichen gleich dem Mindestwert des zweiten Drucks ist.
  • Die elektronische Steuervorrichtung ist auch geeignet, auf die Tatsache zu reagieren, dass der zweite Druck größer als der Mindestwert des zweiten Drucks ist, in dem sie einen endgültigen Schätzwert des zweiten Drucks liefert, der im wesentlichen gleich dem anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das zweite Glied ein Sensor, der im Bereich des zweiten Punktes angeordnet ist und geeignet ist, den Momentanwert des zweiten Drucks direkt zu liefern.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das erste Messglied ein Sensor, der im Bereich des ersten Punkts angeordnet ist und geeignet ist, den Momentanwert des ersten Drucks zu liefern.
  • In einer ersten Variante kann das erste Messglied ein Temperaturfühler sein, der in den Rippen des Verdampfers angeordnet ist und geeignet ist, eine Messung des Momentanwerts der Temperatur der Luft im Verdampfer zu liefern.
  • In einer zweiten Variante kann das erste Messglied ein Temperaturfühler sein, der dem Verdampfer vorgelagert ist und geeignet ist, eine Messung des Momentwerts der Temperatur der in den Verdampfer einströmenden Luft zu liefern.
  • In einer dritten Variante kann das erste Messglied ein Temperaturfühler sein, der geeignet ist, den Momentanwert der Temperatur des Kältemittels bzw. Fluids zu liefern, wobei der Fühler im Bereich des ersten Punkts in Kontakt mit dem Flüssigteil des Kältemittels angeordnet ist.
  • Gemäß dieser dritten Variante ist der erste Punkt befindlich an einer Stelle des Klimatisierungskreises, an der das Kältemittel in einen 2-Phasen-Zustand ist.
  • Insbesondere kann gemäß der ersten Variante und der dritten Variante das Entspannungsglied ein thermostatischer Druckminderer sein, wohingegen der Temperaturfühler im Kältemitteleinspritzbereich des Verdampfers angeordnet ist.
  • Gemäß diesen drei Varianten ist die elektronische Steuervorrichtung geeignet, den Wert des ersten Drucks ausgehend von dem vom Temperaturfühler gelieferten Wert zu schätzen.
  • Als Ergänzung hat der Temperaturfühler eine Zeitkonstante kleiner als oder gleich 5 Sekunden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden beim Studium der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen erscheinen, in denen gilt:
  • Die 1a stellt eine Gesamtansicht einer Klimatisierungsvorrichtung, die an Bord eines Fahrzeuges installiert ist, dar.
  • Die 1b ist ein Schema eines Klimatisierungskreises für ein überkritisches Kältemittel.
  • Die 2 ist ein Schema einer Anlage eines Kraftfahrzeuges, versehen mit einer Steuervorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die 3 ist ein Flussdiagramm, das die unterschiedlichen Schritte darstellt, die umgesetzt werden durch eine Anlage, die mit einem Kompressor mit variablem Fördervolumen versehen ist, gemäß der Erfindung.
  • Die 4 ist ein Diagramm, das die Regelkurve eines Kompressors mit externer Steuerung darstellt.
  • Die 5 illustriert die Genauigkeit der Schätzung gemäß der Erfindung.
  • Der Anhang A umfasst die hauptsächlichen mathematischen Gleichungen, die in der Anlage benutzt werden.
  • Die Zeichnungen enthalten im wesentlichen Elemente von gewissem Charakter. Sie werden somit nicht nur dazu dienen, die Beschreibung besser zu verstehen, sondern gegebenenfalls auch zur Definition der Erfindung beitragen.
  • Man beziehe sich zunächst auf die 1a, die eine Gesamtansicht eines an einem Fahrzeug integrierten Klimatisierungsapparats darstellt. Der Klimatisierungsapparat umfasst einen geschlossenen Kältemittelkreis. Der Klimatisierungsapparat umfasst auch einen Kompressor 14, ein Kühlglied 11, ein Entspannungsglied 12 und einen Verdampfer 13, die in dieser Reihenfolge von dem Kältemittel durchlaufen werden. Der Kreis kann auch einen Sammler 17 umfassen, der zwischen dem Auslass des Verdampfers und dem Einlass des Kompressors platziert ist, um Kältemittelschläge zu vermeiden.
  • Das Kühlglied 11 empfängt einen Außenluftstrom 16, um die im Fahrgastraum aufgenommene Hitze durch den Verdampfer zu evakuieren, der in bestimmten Betriebsbedingungen in Bewegung gesetzt wird durch eine Motor-Ventilator-Gruppe 15.
  • Der Verdampfer 13 empfängt einen Luftstrom von einem Gebläse bzw. Einlass 20, der von einem Außenluftstrom 18 versorgt wird und einen Strom klimatisierter Luft 21 produziert, der zum Fahrgastraum des Fahrzeugs geschickt wird.
  • In dem Beispiel der 1a wird der Klimakreis durch ein unterkritisches Kältemittel durchlaufen, z. B. das Kältemittel R134a. Ein solches Mittel hat einen kritischen Druck, der höher ist als der Druck der Wärmequelle. In Klimatisierungskreisen, die solche Mittel verwenden, wie der in 1 dargestellte, ist das Kühlglied 11 ein Kondensator. Das Entspannungsglied kann beispielsweise eine kalibrierte Öffnung oder ein thermostatischer Druckminderer sein.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht beschränkt auf Klimatisierungskreise, die mit unterkritischen Kältemitteln arbeiten und mit einem Kühlglied vom Verdampfertyp ausgestattet sind.
  • Insbesondere kann der Klimatisierkreis von einem überkritischen Kältemittel durchlaufen werden, wie das Kältemittel CO2. Für überkritische Mittel ist der hohe Druck bei großer Temperatur größer als der kritische Druck des Mittels. Die 1b stellt einen Klimatisierungskreis dar, der mit dem überkritischen Mittel CO2 arbeitet. In einem solchen Kreis ist das Kühlglied 11 ein externer Kühler („gas cooler"). Das Entspannungsglied 12 kann zum Beispiel ein elektrisches Ventil oder ein mechanisches Ventil sein. Der Kreis umfasst einen Verdampfer 13, einen Sammler 17 und einen Kompressor 14, der wie zuvor beschrieben, funktioniert. Der Kreis umfasst des Weiteren einen internen thermischen Austauscher 9.
  • In Klimatisierungskreisen, die ein überkritisches Mittel verwenden, führt das Abkühlen des Mittels nach dem Komprimieren nicht zu einem Phasenübergang bzw. einem Wechsel der Phase. Das Mittel geht erst im Laufe der Entspannung in den flüssigen Zustand über. Der interne thermische Austauscher 9 erlaubt es, das aus dem externen Kühler 11 austretende Mittel sehr stark abzukühlen und sogar zu verflüssigen.
  • Im Folgenden wird die Beschreibung mit Bezug auf den Klimatisierungskreis der 1, der mit einem unterkritischen Mittel, wie R134a, arbeitet, als nicht einschränkendes Beispiel gemacht.
  • Die 2 ist ein Schema, das die in einem Kraftfahrzeug eingesetzte Anlage gemäß der Erfindung darstellt. Das Kraftfahrzeug wird von einem Motor 43 angetrieben, der von einem Einspritzrechner 42 gesteuert wird. Der Rechner empfängt Informationen von diversen Sensoren, die er interpretiert, um die Parameter einzustellen.
  • Der Einspritzrechner 42 ist geeignet, Informationen über innere oder äußere Fahrzeugbedingungen zu liefern (von einem Solarsensor gelieferte Informationen, Anzahl der Insassen etc.). Insbesondere liefert er Informationen 33 über sich auf den Betrieb des Fahrzeug beziehende Momentanwerte und namentlich über die Drehzahl bzw. Rotationsgeschwindigkeit des Kompressors N.
  • Das Fahrzeug ist auch mit einer zuvor beschriebenen Klimatisierungsanlage 10 ausgerüstet, die schematisch in der 2 dargestellt ist. Weiterhin ist die Anlage mit einem Klimatisierungsrechner 40 versehen, der einen Fahrgastraumregler 41 und einen Klimatisierungskreisregler 402 umfasst. Der Fahrgastraumregler 41 ist dazu bestimmt, den Sollwert der Temperatur Tae der am Einlass des Verdampfers 11 geblasenen Außen- bzw. Frischluft festzulegen.
  • Der Einspritzrechner des Motors 42 kann auf die Klimatisierungsanlage einwirken mittels eines Klimatisierungskreisreglers 402, um das Einschalten oder Abschalten der Klimatisierungsanlage zu steuern gemäß Bedingungen, die mit dem Betrieb des Motors oder externen Befehlen zusammenhängen. Zum Beispiel kann der Einspritzrechner 42 das Einschalten der Klimatisierungsanlage untersagen, wenn der Motor stark beansprucht ist.
  • Die Anmelderin schlägt vor, die Funktionsweise eines Klimatisierungskreises einer solchen Anlage zu optimieren durch Einsetzen einer Gleichung, die den Kältemittelfluss im Klimatisierungskreis mit einer Druckdifferenz zwischen zwei Punkten verknüpft, die an der Niederdruckleitung befindlich sind. Mit Bezug auf 2 entspricht die Niederdruckleitung dem Teil des Klimatisierungskreises, der sich zwischen dem Auslass des Entspanngliedes 12 und dem Einlass des Kompressors 14 befindet.
  • Hierfür sind der Fahrgastraumregler 41, der Einspritzrechner des Motors 42 und der Klimatisierungsapparat 10 mit einer elektronischen Steuereinrichtung verbunden, beispielsweise einer Elektronikkarte 401 zum Informationsaustausch.
  • Die Elektronikkarte 401 ist programmiert, um Gleichungen zu lösen, die es erlauben, die Druckdifferenz auf der Niederdruckleitung ausgehend von Messungen zu schätzen, die von der Anlage geliefert werden, und um die Gleichung zu lösen, die diese Druckdifferenz mit dem Kältemittelfluss verknüpft. Darüber hinaus kann sie programmiert werden bzw. sein, um die Lösung einer Gleichung umzusetzen, die die von dem Kompressor aufgenommene Leistung mit dem Kältemittelfluss verknüpft, um einen Schätzwert der vom Kompressor aufgenommenen Leistung zu liefern. Sie ist eingerichtet, um über die Leitung 32 an den Einspritzrechner 42 Informationen zu übertragen, die sich aus diesen Schätzwerten ergeben.
  • Die Elektronikkarte 401 kann angesehen werden als ein integrierter Teil des Klimatisierungsrechners 40 des Fahrzeugs.
  • Sie steht in Verbindung mit dem Klimatisierungskreisregler 402, der insbesondere die Rolle hat, die dem Fahrgastraum entnommene Wärmemenge, genannt Kühlleistung, anzupassen, um den Temperatursollwert von am Auslass des Verdampfers ausgeblasener Luft oder den Sollwert des Fahrgastraumfühlers zu erreichen.
  • Gemäß eines Merkmals der Erfindung kann die Elektronikkarte 401 durch die Leitung 30 Informationen empfangen, die von Sensoren kommen, die am Klimatisierungsapparat eingesetzt sind. Solche Sensoren werden eingesetzt, um den Momentanwert des Kältemitteldrucks P1 an einen ersten Punkt B1 zu bestimmen, der zwischen dem Auslass des Entspannungsgliedes und dem Auslass des Verdampfers befindlich ist, und dem Kältemitteldruck P2 an einem am Einlass des Kompressors befindlichen zweiten Punkt B2 zu bestimmen. Der erste Druck P1 wird nachfolgend „Ursprungsdruck" und der zweite Druck P2 „Ansaugdruck" genannt.
  • In allgemeiner Art und Weise ist die Elektronikkarte 401 geeignet, die Relation umzusetzen, die den Kältemittelfluss mit der Druckdifferenz zwischen zwei Punkten der Niederdruckleitung verknüpft, um eine auf das Kältemittel bezogene Größe zu bestimmen.
  • In einer ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung ist diese auf das Kältemittel bezogene Größe der Kältemittelfluss. Dieser Wert ist besonders nützlich, um die von dem Klimatisierungskreis verbrauchte Leistung zu schätzen und um diesen Verbrauch anzupassen.
  • Die 3 ist ein Flussdiagramm, das die von der Anlage umgesetzten Schritte darstellt, um diesen Schätzwert des Kältemittelflusses für einen Kompressor mit variablem Fördervolumen zu liefern.
  • Bei Schritt 100 liefert die Anlage an die Elektronikkarte den Wert des Ursprungsdrucks P1 am Punkt B1.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst der Klimatisierungskreis ein erstes Messglied, das geeignet ist, einen auf diesen Ursprungsdruck P1 bezogenen Wert zu liefern.
  • Das erste Glied kann ein Temperaturfühler sein, der den Momentanwert der Temperatur Tair der Luft im Verdampfer liefert. Dieser Fühler kann in den Rippen des Verdampfers angeordnet sein.
  • In einer Variante kann mit Bezug auf die 2 das erste Glied ein Temperaturfühler 22 sein, der stromaufwärts vom Verdampfer platziert ist und den Momentanwert der Temperatur Tair der Luft am Einlass des Verdampfers liefert.
  • In einer weiteren Variante ist das erste Glied ein Temperaturfühler 122, der im Kreis am Punkt B1 angesiedelt ist und geeignet ist, die Temperatur TFL des Kältemittels im Kreis zu liefern. Dieser Fühler 122 ist in Kontakt mit dem flüssigen Teil des Kältemittels platziert.
  • Gemäß dieser Variante ist der Ursprungspunkt B1 vorteilhafterweise in einer Zone des Kreises platziert, wo sich das Mittel in einem 2-Phasen-Zustand befindet, was die Überhitzungszone des Verdampfers ausschließt. Am Einlass des Verdampfers in der Einspritzzone des Mittels ist der Anteil an Kältemittel in flüssiger Form groß, was diese Zone für eine solche Messung günstig macht.
  • Wenn das Entspannungsglied vom thermostatischen Druckminderungstyp ist, wird der Temperaturfühler 122 (und somit der Ursprungspunkt B1) in diese Zone der Mitteleinspritzung platziert. In der Tat ist bei Klimatisierungskreisen, die diesen Typ Druckminderer benutzen, die Flüssigphase des Mittels im Verdampfer schnell verdampft. Der Fühler wird somit an den Anfang des Wegs des Kältemittels im Verdampfer platziert, um sich in der möglichst flüssigsten Phase zu befinden.
  • In diesen Varianten der Realisierung hat der verwendete Fühler 122 (bzw. 22) eine geringe Zeitkonstante.
  • Der von dem Fühler 122 (bzw. 22) gelieferte Temperaturwert wird an die Elektronikkarte übertragen (Verbindung 30), die das Sättigungsgesetz von Flüssigkeiten anwendet, um daraus den Druckwert des Mittels P1 abzuleiten. Die Gleichung des Anhangs A1.1 stellt die Sättigungsgesetzmäßigkeit von Flüssigkeiten bzw. Fluiden dar, welche den Druck P1 mit der von dem Fühler 22 gelieferten Temperatur TFL verknüpft.
  • Die Gleichung des Anhangs A1.2 stellt die Sättigungsgesetzmäßigkeit von Flüssigkeiten dar, die den Druck P1 mit der von dem Fühler 22 gelieferten Temperatur Tair verknüpft. Die Elektronikkarte empfängt darüber hinaus den Temperaturwert der Luft, die stromaufwärts vom Verdampfer geblasen wird, Tae, der vom Fahrgastraumregler 41 geliefert wird und den Wirkungsgradwert des Verdampfers ηev, um den Druck P1 zu berechnen. Der Wirkungsgradwert entspricht einem Wärmetauschungswirkungsgrad. Dieser Wert betrifft hier nur die Zone des Verdampfers, wo der Fühler verwendet wird.
  • Die Elektronikkarte empfängt den vom Fühler 122 (bzw. 22) empfangenen Wert durch die Verbindung 30 und berechnet den Wert des Ursprungsdruck P1 gemäß der Gleichung des Anhangs A1.1 (bzw. A1.2).
  • In einer Variante kann der Ursprungsdruck P1 direkt durch einen Sensor 222 gemessen werden, der am Punkt B1 platziert ist, beispielsweise am Einlass des Verdampfers 13. Diese Messung wird übermittelt an die Elektronikkarte 401 durch die Verbindung 30.
  • Die folgenden Schritte liefern einen Schätzwert des Ansaugdrucks des Kompressors P2 am Punkt B2.
  • Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung umfasst der Klimatisierungskreis ein zweites Messglied, das geeignet ist, einen auf den Ansaugdruck P2 bezogenen Wert zu liefern.
  • In einer Variante der Realisierung ist der Kompressor des Klimatisierungskreises ein Kompressor mit variablem Fördervolumen, ausgestattet mit einem Steuerventil. Der Ansaugdruck P2 eines Kompressors mit variablem Fördervolumen ist verknüpft mit dem Intensitätswert Iv des Steuerventils des Kompressors. Somit ist es ausgehend vom Wert dieser Intensität möglich, den Druck P2 am Punkt B2 zu schätzen.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist das zweite Messglied geeignet, den Momentanwert der Intensität Iv des Steuerventils des Kompressors zu bestimmen und diesen Wert an die Elektronikkarte zu übermitteln. Die Elektronikkarte 401 schätzt dann den Eintrittsdruck P2 ausgehend vom so erhaltenen Intensitätswert Iv.
  • Die 4 stellt ein Beispiel einer Kurve dar, die den Ansaugdruck P2 eines Kompressors mit der Intensität Iv verknüpft. Diese Kurve wurde für einen Kompressor mit externer Steuerung aufgestellt. Die dem Teil I der Kurve entsprechende Gleichung ist im Anhang A2 ange geben. Solange der Kompressor sein maximales Fördervolumen nicht erreicht hat, entwickelt sich der Ansaugdruck P2 in Abhängigkeit von Iv (Teil I der Kurve). Wenn der Kompressor dagegen sein maximales Fördervolumen erreicht (Teil II der Kurve), erreicht der Ansaugdruck des Kompressors P2 den konstanten Wert P2_min. Die Gleichung des Anhangs A2 ist nicht mehr gültig.
  • Der Schätzwert des Ansaugdrucks des Kompressors P2 ausgehend von der Messung der Intensität Iv des Steuerventils kann somit durchgeführt werden durch Feststellung, ob der Kompressor bei maximalem Fördervolumen ist, d. h. durch Feststellen, ob der Momentanwert des Ansaugdrucks des Mittels P2 niedriger oder gleich zu P2_min ist.
  • Hierfür führt die Elektronikkarte eine anfängliche Schätzung P2_init des Ansaugdrucks des Kompressors ausgehend von der Intensität Iv des Steuerventils durch und stellt fest, ob der Kompressor bei maximalem Fördervolumen ist. Gegebenenfalls stellt die Elektronikkarte 401 den anfänglichen Schätzwert des Ansaugdrucks P2_init des Kompressors ein, was den endgültigen Schätzwert P2 dieses Drucks liefert.
  • Der Schätzwert des Ansaugdrucks P2 wird realisiert durch die Schritte 102, 104, 106, 108, 110 und 112 gemäß der Ausführungsform.
  • Bei Schritt 102 wird der Momentanwert der Intensität Iv des Steuerventils gemessen durch das zweite Messglied. Dieses Messglied ist ein Sensor, der an jeden Fahrzeugrechner angeschlossen werden kann.
  • Bei Schritt 104 verwendet die Elektronikkarte die Gleichung, die den Druck P2 mit der Intensität Iv des Steuerventils verknüpft, z. B. die Gleichung des Anhangs A2.1, um einen initialen Schätzwert des Ansaugdrucks P2_init des Kompressors ausgehend von dem gemessenen Intensitätswert Iv zu berechnen.
  • Vorteilhafterweise benutzt die Elektronikkarte die Gleichung des Anhangs A3, die den Kältemittelfluss im Klimatisierungskreis mit einer Druckdifferenz zwischen den Punkten B1 und B2 verknüpft, um festzustellen, ob der Kompressor bei maximalem Fördervolumen ist.
  • Hierfür berechnet die Elektronikkarte im Schritt 106 einen Schätzwert des Ansaugdrucks, wenn der Kompressor bei maximalem Fördervolumen ist, P2_min ausgehend von der Gleichung des Anhangs A3.
  • Die Gleichung des Anhangs A3 liefert in der Tat den Kältemittelfluss m in Abhängigkeit des Ursprungsdrucks P1 und des Ansaugdrucks P2.
  • Außerdem ist der Kältemittelfluss m mit dem Fördervolumen des Kompressors Cy, mit dem Hochdruck Pd, mit dem Ansaugdruck P2 und der Drehzahl des Kompressors N gemäß der Gleichung des Anhangs A5 verknüpft.
  • Die Gleichsetzung der Gleichung des Anhangs A3 mit der Gleichung des Anhangs A5 ergibt die Gleichung des Anhangs A6, die den Ansaugdruck P2 mit dem Hochdruck Pd, dem Ursprungsdruck P1, der Drehzahl des Kompressors N und dem Fördervolumen des Kompressors Cy verknüpft.
  • Bei maximalem Fördervolumen ist der Wert des Fördervolumens Cy des Kompressors bekannt. Die Elektronikkarte kann somit den Ansaugdruck P2_min des Mittels für einen Kompressors bei maximalem Fördervolumen gemäß dieser Gleichung berechnen. Der Wert der Drehzahl N des Kompressors wird an die Karte geliefert durch den Einspritzrechner 42 über die Leitung 33. Die Anlage kann einen Drucksensor 25 oder einen Temperatursensor 125 umfassen, um den Hochdruck Pd zu schätzen. Im allgemeinen sind solche Sensoren an Klimatisierungskreisen vorhanden. Des weiteren wurde der Ursprungsdruck P1 im Schritt 100 geschätzt.
  • Bei Schritt 108 vergleicht die Elektronikkarte den anfänglichen Schätzwert P2_init des Ansaugdrucks des Kompressors P2, erhalten bei Schritt 104, mit dem Wert des Ansaugdrucks des Kompressors bei maximalen Fördervolumen P2_min, erhalten bei Schritt 106, und liefert im Schritt 110 oder 112 einen finalen Schätzwert des Ansaugdrucks P2 in Abhängigkeit vom Ergebnis des Vergleichs.
  • Genauer gesagt ist, mit Bezug auf 5, der Kompressor bei maximalem Fördervolumen, wenn der anfängliche Schätzwert des Ansaugdrucks des Kompressors P2_init niedriger zu oder gleich dem Wert des Ansaugdrucks des Kompressors bei maximalen Fördervolumen P2_min ist, und folglich entspricht der Wert des Ansaugdrucks P2 dem Wert des Ansaugdrucks des Kompressors bei maximalem Fördervolumen P2_min.
  • Im entgegengesetzten Fall entspricht der Wert des Ansaugsdrucks P2 dem anfänglichen Schätzwert P2_init des Ansaugdrucks des Kompressors, der bei Schritt 104 erhalten wurde.
  • In einer Variante der Realisierung, einen Kompressor mit feststehendem Fördervolumen benutzend, wird der Ansaugdruck P2 gemäß der Gleichung des Anhangs geschätzt. In der Tat kann die Elektronikkarte, wenn das Fördervolumen Cy eines Kompressors mit feststehendem Fördervolumen bekannt ist, die Gleichung des Anhangs A6 auflösen, um den Wert des Ansaugdrucks P2 aus dem Wert der Drehzahl N des Kompressors, geliefert von Einspritzrechner 42, und aus dem Wert des Hochdrucks Pd, geliefert durch den Sensor 25 (bzw. 125), zu berechnen.
  • Andere Varianten der Realisierung erlauben es, den Ansaugdruck P2 zu schätzen für jeden Kompressortyp.
  • Somit kann mit Bezug auf 2 das zweite Messglied ein Drucksensor 23 sein, angesiedelt an Punkt B2, geeignet, eine Messung des Momentanwertes des Ansaugdrucks P2 des Kompressors zu liefern. Diese Messung wird an die Elektronikkarte 401 über die Verbindung 30 übermittelt.
  • Bei Schritt 114 setzt die Elektronikkarte die Gleichung des Anhangs A3 um und verwendet geschätzte Werte des Ursprungsdrucks P1 und des Ansaugdrucks P2, um eine auf das Kältemittel bezogene Größe zu berechnen.
  • In der ersten Ausführungsform der Realisierung gemäß der Erfindung löst die Elektronikkarte 401 die Gleichung des Anhangs A3, um einen Schätzwert des Kältemittelflusses m im Klimatisierungskreis zu berechnen. Der Ladeverlust (P1–P2) wird berechnet ausgehend von Werten der Drücke P1 und P2, die im Verlauf von vorangehenden Schritten geschätzt wurden. S ist eine auf den Klimatisierungskreis bezogene Konstante. Der Koeffizient ρ entspricht der Ladedichte des verwendeten Mittels, beispielsweise jener des Mittels R134a. Der Koeffizient K wird erhalten in Abhängigkeit der Berechnungswahl der Ladedichte ρ.
  • Diese Ladedichte ρ kann berechnet werden aus dem Ursprungsdruck P1 gemäß der Gleichung des Anhangs A4.1 oder aus dem Ansaugdruck P2 gemäß der Gleichung des Anhangs A4.2 oder auch aus einem Mittelwert dieser zwei Drücke. Der Anhang 4.3 enthält ein Beispiel einer Gleichung, die die Ladedichte ρ für das unterkritische Kältemittel R134a liefert. Wie zuvor angegeben, ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt auf einen Klimatisierungskreis, der mit einem unterkritischen Kältemittel arbeitet. Somit ist der Anhang A4.4 ein Beispiel einer Gleichung, die die Ladedichte ρ für das überkritische Kältemittel CO2 (R744) liefert.
  • Der Schätzwert des Kältemittelflusses m ist insbesondere nützlich in Klimatisierungskreisen. Er erlaubt namentlich, einen Schätzwert der vom Kompressor aufgenommenen Leistung Pa zu berechnen.
  • Die vom Kompressor aufgenommene Leistung Pa kann in der Tat geschätzt werden aus dem Massendurchsatz des Kältemittels m, erhalten gemäß der ersten Form der Realisierung, z. B. gemäß der Gleichung, die durch den Anhang A7 bereitgestellt ist. Die Elektronikkarte 401 löst diese Gleichung ausgehend von dem Wert des Kältemittelflusses m, der gemäß der Erfindung geschätzt wird, dem Wert der Drehzahl des Kompressors N, der vom Einspritzrechner 42 geliefert wird, dem Wert des Ansaugdrucks P2, der zuvor geschätzt wurde, und dem Wert des Hochdrucks Pd, der vom Sensor 25 (bzw. 125) geliefert wird. Die Konstanten C und D sind verknüpft mit Parametern des Betriebs des Klimatisierungskreises und somit als Berechnungsparameter festgelegt.
  • Der Rechner richtet somit an das Einspritzmodul des Motors den geschätzten Wert der vom Kompressor aufgenommenen mechanischen Leistung Pa und passt die Nennleistung, die durch den Kompressor aufgenommen wird, an, falls diese einen Maximalwert überschreitet, der vom Rechner definiert wird, ausgehend von diesem geschätzten Wert. In der Folge wird der Kraftstoffverbrauch reduziert und die exzessiven Steigerungen der vom Kompressor aufgenommenen Leistung werden besser kontrolliert.
  • Die 4 stellt die Präzision des Schätzwerts des Kältemittelflusses m gemäß dieser Ausführungsform für das unterkritische Kältemittel R134a dar. Die Figur ist ein Diagramm, das den Wert des Kältemittelflusses m (auf der Ordinate) in Abhängigkeit vom Wert der Differenz von [ρ*(P1 – P2)] (auf der Abszisse) darstellt.
  • Versuche wurden durchgeführt für das Kältemittel R134a mit ρ = 2,4326*P2 + 0,2203 und ηev = 0,9 für folgende Bedingungen:
    • – Außentemperatur 25°C, relative Luftfeuchtigkeit 40%, Gebläsegeschwindigkeit 83 g/s, Drehzahl N = 2000 U/min;
    • – Außentemperatur 45°C, relative Luftfeuchtigkeit 40%, Gebläsegeschwindigkeit von 111 bis 138 g/s, Drehzahl N = 2000 U/min;
  • Der Ursprungspunkt B1 ist angesiedelt am Auslass des Verdampfers. Die Punkte mit quadratischer Form werden erhalten für einen gemessenen Ansaugdruck P2 und einen Ursprungsdruck P1, der ausgehend von einem Lufttemperaturfühler geschätzt wurde. Die Punkte in Form einer Raute werden erhalten für einen gemessenen Druck P1 und einen gemessenen Druck P2.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung wird die Anlage gemäß der Erfindung benutzt, um einen Schätzwert des Ansaugdrucks P2 des Kältemittels zu erhalten.
  • In dieser zweiten Ausführungsform setzt die Elektronikkarte 401 die Lösung der Gleichung des Anhangs A3 um, um einen Schätzwert des Ansaugdrucks P2 des Kältemittels zu berechnen, wenn das Fahrzeug bereits mit einer bekannten Vorrichtung zum Schätzen des Kältemittelflusses ausgestattet ist. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung ist beschrieben in der französischen Patentanmeldung Nr. 01 16568. In dieser Vorrichtung ist das Kälteglied ein Kondensator, was die Benutzung eines unterkritischen Kältemittels erlaubt, wie dem Kältemittel R134a. Diese Vorrichtung umfasst Messglieder, die es gestatten, Werte aufzunehmen, die bezogen sind auf die Temperatur des Außenluftstroms am Einlass des Kondensators Taek und auf den Druck Pd des Kältemittels am Auslass des Kompressors. Die Elektronikkarte setzt so die Gleichung des Anhangs A1 um, um einen Schätzwert des Kältemittelflusses m im Klimatisierungskreis zu berechnen ausgehend von Werten der Temperatur des Außenluftstroms, der am Einlass des Kondensators eingeblasen wird, Taek, und des Drucks des Kältemittels am Auslass des Kompressors Pd.
  • Die Auflösung der Gleichung des Anhangs A3 zum Berechnen eines Schätzwerts des Ansaugdrucks P2 des Kältemittels erfordert des weiteren einen Schätzwert des Ursprungsdrucks P1 und der Ladungsdichte des Mittels ρ. Der Wert des Ursprungsdrucks P1 wird geliefert durch den Schritt 100. Die Ladungsdichte des Mittels ρ kann geschätzt werden aus P1 gemäß dem Anhang A4.1.
  • Andere Schätzvorrichtungen des Kältemittels, die für jeden Typ an Kältemittel und für jeden Kühlgliedtyp funktionieren, können verwendet werden. Zum Beispiel kann die Vorrichtung des Patents JP 2001-73941 mit einem Klimatisierungskreislauf funktionieren, in dem das Kühlglied ein externer Kühler („gas cooler") und das Kältemittel das überkritische Mittel CO2 (R744) ist.
  • Dieser Schätzwert P2 kann benutzt werden, um die vom Kompressor aufgenommene Leistung zu berechnen und auch um seinen korrekten Betrieb sicherzustellen. Er kann auch benutzt werden, um einen Wert des Ansaugdrucks zu kontrollieren oder zu überprüfen, der durch andere Mittel erhalten wurde, wie beispielsweise durch Benutzung der Stromstärke des Ventils des Kompressors gemäß den Schritten 102 und 104.
  • Gemäß einer dritten Ausführungsform gemäß der Erfindung löst die Elektronikkarte 401 die Gleichung des Anhangs A3, um das maximale Fördervolumen eines Kompressors mit variablem Fördervolumen zu erfassen. Die erste Ausführungsform der Erfindung benutzt diese Erfassung des maximalen Fördervolumens, aber die Erfassung des Fördervolumens des Kompressors kann in weiteren Anwendungen benutzt werden. Zum Beispiel benutzt man im Rahmen einer Regelung/Steuerung des Kältekreises diese Erfassung, um die Ansteuerung des Kompressors anzuhalten und somit die Regelung der Temperatur der eingeblasenen Luft zu optimieren. Diese Form der Realisierung wurde beschrieben mit Bezug auf die Schritte 102, 104, 106, 108, 110 und 112 der 3.
  • Die vorliegende Erfindung zielt auch auf den Programmcode ab, den sie einsetzt, insbesondere wenn er auf einen beliebigen Computer-lesbaren(Daten-)Träger zur Verfügung gestellt ist. Der Ausdruck „Computer-lesbarer Träger" deckt einen Speicherträger, beispielsweise magnetisch oder optisch, genauso ab wie ein Übertragungsmittel, wie ein digitales oder analoges Signal.
  • Anhang A
  • A1. Schätzung des Ursprungsdruck
  • A1.1 – Kältemitteltemperaturfühler
    • P1 = Psätt[TFL]
  • A1.2-Lufttemperaturfühler
    • P1 = Psätt[(Tair – (1 – ηev)*Tae)/ηev]
  • A2. Schätzung des Ansaugdrucks eines Kompressors mit externer Steuerung für P2 > P2 max
    • P2 = a·k·Iv2 + b·Iv + c
  • A3. Gleichung, die den Kältemittelfluss mit dem Ladeverlust auf der Niederdruckleitung ΔP verknüpft
    • m = Wurzel[(2·ρ·S2·ΔP)/K]
    • ΔP = P1 – P2
  • A4. Schätzung der Dichte das Mittels ρ (in kg/m3)
  • A4.1-Schätzung der Dichte des Mittels ρ aus P1
    • ρ(P1) = k1·P1 + k2,mit k1 und k2 konstant
  • A4.2-Schätzung der Dichte des Mittels ρ aus P2
    • ρ(P2) = k1'·Psu + k2',mit k1' und k2' konstant
  • A4.3-Beispiel der Schätzung der Dichte des Mittels ρ aus P1 für das unterkritische Mittel R134a
    • ρ(P1) = 2,4326·P1 + 0,2203
  • A4.4-Beispiel der Schätzung der Dichte des Mittels ρ aus P1 für das unterkritische Mittel CO2
  • ρ(P1) = 3,6814·P1 – 30,6
  • A5. Schätzung des Kältemittelflusses für einen Kompressor mit externer Steuerung
  • m = N·Cy·ρ(P2)·[k3(N)·(Pd/P2) + k4(N)]
  • A.6 Schätzung des Einlassdrucks P2 in Abhängigkeit des Fördervolumens Cy des Kompressors mit externer Steuerung
    • f4(N, Cy)·P2 4 + f3(Pd, P1, Cy)·P2 3 + f2(Pd, P1, N, Cy)·P2 2 + f1(Pd)·P2 + f0(Pd) = 0
  • A.7 Schätzung der durch den Kompressor aufgenommenen Leistung
    • Pa = C·m·(Pr(k–1)/k – 1) + D·N mit Pr = Pd/P2

Claims (19)

  1. Klimatisierungsanlage für Kraftfahrzeuge, die mit einem Einspritzrechner (42) und einem Kältemittelkreis versehen ist, der einen Kompressor (14), ein Kühlglied (11), ein Entspannungsglied (12) und einen Verdampfer (13) enthält, sowie mit einer elektronischen Steuervorrichtung (401), die dazu bestimmt ist, mit dem Kältemittelkreis (10) und dem Einspritzrechner (42) in Wechselwirkung zu treten, dadurch gekennzeichnet, dass sie enthält: – ein erstes Messglied, das an einem ersten Punkt des Klimatisierungskreises (B1) einen auf den Druck des Kältemittels bezogenen Wert, erster Druck (P1) genannt, liefern kann, wobei der genannte erste Punkt zwischen dem Auslass des Entspannungsglieds und dem Auslass des Verdampfers liegt, – ein zweites Messglied, das an einem zweiten Punkt des Klimatisierungskreises (B2) einen auf den Druck des Kältemittels bezogenen Wert, zweiter Druck (P2) genannt, liefern kann, wobei der genannte zweite Punkt am Einlass des Kompressors liegt, und dass die elektronische Steuervorrichtung (401) die Lösung einer Gleichung umsetzen kann, welche den Massendurchsatz (m) des Kältemittels mit der Druckdifferenz zwischen erstem Punkt und zweitem Punkt (P1 – P2) in Beziehung setzt, um einen Schätzwert für eine auf das Kältemittel bezogene Größe zu errechnen.
  2. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Kältemittel bezogene Größe der Massendurchsatz (m) des Kältemittels ist und dass die elektronische Steuervorrichtung (401) die genannte Gleichung aus dem Wert des ersten Drucks (P1) und dem Wert des zweiten Drucks (P2) lösen kann.
  3. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Kältemittel bezogene Größe der zweite Druck (P2) ist und dass die elektronische Steuervorrichtung (401) die genannte Gleichung aus dem Wert des ersten Drucks (P1) und dem Wert des zweiten Drucks (P2) lösen kann
  4. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlglied ein Kondensator ist und dass sie Messglieder enthält, welche einen auf die Temperatur der Außenluftströmung am Einlass des Kondensators (Taek) bezogenen Wert und einen auf den Druck des Kältemittels am Auslass des Kompressors bezogenen Wert, Hochdruck (Pd) genannt, liefern können, wobei die elektronische Steuervorrichtung (401) die von den genannten Messgliedern gelieferten Werte verwenden kann, um die Lösung einer Gleichung umzusetzen, welche den Massendurchsatz (m) des Kältemittels mit der Temperatur der Außenluftströmung am Einlass des Kondensators (Taek) und mit dem Hochdruck (Pd) in Beziehung setzt, um einen Schätzwert für den momentanen Wert des Massendurchsatzes (m) des Kältemittels zu errechnen.
  5. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor im Fördervolumen verstellbar ist und dass die auf das Kältemittel bezogene Größe der Mindestwert des Kältemitteldrucks (P2_min) ist, der dem maximalen Fördervolumen des Kompressors entspricht, wobei die elektronische Steuervorrichtung die genannte Gleichung aus dem Wert des ersten Drucks (P1) und dem Wert der Drehzahl (N) des Kompressors lösen kann.
  6. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Drehzahl (N) des Kompressors über den Einspritzrechner der elektronischen Steuervorrichtung zugeführt wird.
  7. Klimatisierungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor mit einem Steuerventil versehen ist und dass das zweite Messglied ein Sensor ist, der den momentanen Wert der Leistung des Steuerventils (Iv) liefern kann, wobei die elektronische Steuervorrichtung (401) einen anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks (P2_init) aus dem Wert der Leistung (Iv) des Steuerventils des Kompressors errechnen kann, der vom zweiten Messglied geliefert wird.
  8. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 7 in Kombination mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuervorrichtung (401) den anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks (P2_init) mit dem Mindestwert des zweiten Drucks (P2_min) vergleichen kann.
  9. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuervorrichtung (401) darauf reagieren kann, dass der anfängliche Schätzwert des zweiten Drucks (P2_init) kleiner oder gleich dem Mindestwert des zweiten Drucks (P2_min) ist, indem sie einen endgültigen Schätzwert des zweiten Drucks (P2) liefert, der im wesentlichen gleich dem Mindestwert des zweiten Drucks (P2_min) ist.
  10. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuervorrichtung (401) darauf reagieren kann, dass der zweite Druck (P2_init) größer als der Mindestwert des zweiten Drucks (P2_min) ist, indem sie einen endgültigen Schätzwert des zweiten Drucks (P2) liefert, der im wesentlichen gleich dem anfänglichen Schätzwert des zweiten Drucks (P2_min) ist.
  11. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Glied ein Sensor (23) ist, der im Bereich des zweiten Punkts angeordnet ist und den momentanen Wert des zweiten Drucks (P2) liefern kann.
  12. Klimatisierungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Messglied ein Sensor (222) ist, der im Bereich des ersten Punkts angeordnet ist und direkt den momentanen Wert des ersten Drucks (P1) liefern kann.
  13. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Messglied ein Temperaturfühler (22) ist, der in den Rippen des Verdampfers (13) angeordnet ist und eine Messung des momentanen Werts der Temperatur (Tair) der Luft im Verdampfer liefern kann.
  14. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Messglied ein Temperaturfühler (22) ist, der dem Verdampfer (13) vorgelagert ist und eine Messung des momentanen Werts der Temperatur (Tair) der in den Verdampfer einströmenden Luft liefern kann.
  15. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Messglied ein Temperaturfühler (122) ist, der den momentanen Wert der Temperatur (TFL) des Kältemittels liefern kann, wobei der Fühler im Bereich des ersten Punkts mit dem Flüssigteil des Druckmittels in Kontakt stehend angeordnet ist.
  16. Klimatisierungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Punkt (B1) sich an einer Stelle des Klimatisierungskreises befindet, an der das Kältemittel in einem Zweiphasenzustand ist.
  17. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 13 und 15, bei der das Entspannungsglied ein thermostatischer Druckminderer ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler (122) im Kältemitteleinspritzbereich des Verdampfers angeordnet ist.
  18. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuervorrichtung den Wert des ersten Drucks (P1) aus dem von dem Temperaturfühler (122, 22) gelieferten Wert schätzen kann.
  19. Klimatisierungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler (22, 122) eine Zeitkonstante kleiner oder gleich 5 Sekunden hat.
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