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Hintergrund
der Erfindung
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein dielektrisches Resonatorbauelement,
das eine dielektrische Platte aufweist, die eine Mehrzahl von Resonanzregionen
aufweist, und auf ein dielektrisches Filter, einen dielektrischen
Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung, die das dielektrische Resonatorbauelement
umfasst.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Die
japanische ungeprüfte
Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 11-234008 offenbart ein bekanntes dielektrisches Flachschaltungsresonatorbauelement.
Das dielektrische Resonatorbauelement umfasst eine dielektrische
Platte. Eine Elektrode ist auf jeder der beiden Hauptoberflächen der
dielektrischen Platte bereitgestellt und einander gegenüberliegende Öffnungen
sind in den Elektroden gebildet. Eine Elektrodenöffnung, die als ein Resonator
einer Eingangs-/Ausgangseinheit
fungiert, ist in einer Schlitzform gebildet, die sich in der Richtung
jeder Endoberfläche
von einander gegenüberliegenden kürzeren Seiten
der dielektrischen Platte erstreckt. Auch sind die Resonatoren linear
ausgerichtet in der Richtung, die parallel zu einer Magnetfeldrichtung verläuft, wenn
die Resonatoren in einem Magnetfeld gekoppelt sind.
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13A und 13B zeigen
die Konfiguration des dielektrischen Resonatorbauelements. Hier bezeichnet
das Bezugszeichen 2 eine Elektrode, die auf der oberen
Oberfläche
der dielektrischen Platte gebildet ist und die Elektrodenöffnungen 4a, 4b und 4c umfasst.
Dieses dielektrische Resona torbauelement umfasst eine Dreistufenresonanzregion.
Die erste und die dritte Stufe auf beiden Seiten dienen als Resonatoren,
die die Elektrodenöffnungen 4a und 4c verwenden,
wobei eine Kante der Öffnungen 4a und 4c bei
den kürzeren
Seiten der dielektrischen Platte leerlaufend ist. Die zweite Stufe
dient als ein Resonator, der die Elektrodenöffnung 4b verwendet,
wobei beide Kanten derselben geschlossen sind, um eine rechteckige
Form zu bilden.
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Eine
verwendete Resonanzfrequenz ist so definiert, dass die folgenden
Ausdrücke
erfüllt
sind: L = etwa (2n – 1)/4
Wellenlänge
(n ist eine Ganzzahl, die 1 oder mehr ist, und L ist die Länge in der
Richtung der längeren
Seite jedes Resonators), wenn eine Kante leerlaufend ist, und L
= etwa n/2 Wellenlänge
(n ist eine Ganzzahl, die 1 oder mehr beträgt), wenn die beiden Kanten
geschlossen sind, um eine rechteckige Form zu bilden.
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Außerdem sind
Eingangs-/Ausgangskopplungssonden 11 und 12, die
mit einem Eingangs-/Ausgangsanschluss verbunden sind, in einer Richtung,
die senkrecht zu dem Magnetfeld des Resonators verläuft, das
durch die Elektrodenöffnungen definiert
ist, an der Leerlaufseite der Elektrodenöffnungen 4a und 4c bereitgestellt.
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Das
oben beschriebene dielektrische Resonatorbauelement kann als ein
sehr kompaktes und leichtes Filter verwendet werden. Falls jedoch
ein Filter, das eine unterschiedliche Resonanzfrequenz fo aufweist,
in einem System des gleichen Frequenzbandes konzipiert wird, indem
die Konfiguration verwendet wird, die in 13A gezeigt
ist, muss die Länge
der längeren
Seite der dielektrischen Platte geändert werden. Wenn z. B., wie
es in 13B gezeigt ist, fo verringert
wird, erhöht
sich die Länge
L in der Richtung der längeren
Seite der Elektrodenöffnungen 4a, 4b und 4c auf
L'. Demgemäss erhöht sich die
Länge der
dielektrischen Platte, und die Größe des Filters nimmt ebenfalls
zu. Folglich muss die Position des Eingangs- /Ausgangsanschlusses geändert werden,
und eine Standardisierung einer Befestigungsstruktur auf einer Schaltungsplatine
kann nicht realisiert werden.
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Die
Standardisierung kann realisiert werden, wenn der Filter konzipiert
ist, um in Anbetracht der Veränderung
der Größe der dielektrischen
Platte groß zu
sein. In diesem Fall können
jedoch Notwendigkeiten einer Miniaturisierung nicht erfüllt werden.
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Die
US-A-6,184,758 beschreibt einen Resonator, der ohne Weiteres ein
Koppeln mit einer Eingangs-/Ausgangseinrichtung,
einer externen Schaltung usw. herstellen kann, und einen Filter,
einen Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung, die jeweils eine
Breitbandfrequenzcharakteristik aufweisen. Elektroden, die vieleckige Öffnungen
aufweisen, die darin definiert sind, sind in beiden Hauptebenen eines
dielektrischen Substrats derart gebildet, dass die Öffnungen
positioniert sind, um einander zugewandt zu sein. Das dielektrische
Substrat ist mit Hilfe von Abstandhaltern zwischen einem aus Metall
hergestellten oberen Leitergehäuse
und einem unteren Leitergehäuse,
in dem ein Abschirmleiter gebildet ist, angeordnet, wobei das obere
und das untere Leitergehäuse
positioniert sind, um einander zugewandt zu sein, wobei Zwischenräume relativ
zu dem dielektrischen Substrat gelassen sind. Abschnitte des dielektrischen
Substrats zwischen Paaren der Öffnungen, die
einander zugewandt sind, dienen als Resonanzbereiche und sind jeweils
mit Eingangs-/Ausgangselektroden gekoppelt.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein dielektrisches Resonatorbauelement
zu schaffen, bei dem eine unterschiedliche Resonanzfrequenz f0 ohne ein Steigern der Größe verwendet werden
kann, um eine Standardisierung zu erreichen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein dielektrisches Resonatorbauelement gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein dielektrisches
Filter, einen dielektrischen Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung,
die das erfindungsgemäße dielektrische Resonatorbauelement
umfassen.
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Ein
dielektrisches Resonatorbauelement der vorliegenden Erfindung weist
eine im wesentlichen rechteckige dielektrische Platte; eine Elektrode,
die auf jeder der beiden Hauptoberflächen der dielektrischen Platte
bereitgestellt ist; und eine Mehrzahl von Paaren von einander gegenüberliegenden Öffnungen,
die in den Elektroden gebildet sind, auf. Jeweilige Abschnitte zwischen
den einander gegenüberliegenden Öffnungen
sind als Hauptresonanzregionen definiert, die als eine Mehrzahl
von Resonatoren fungieren. Jede der Öffnungen, die die Resonanzregion des
Resonators zum externes Eingeben/Ausgeben eines Signals definieren,
ist im Wesentlichen rechteckig, und zumindest eine Kante der Öffnung ist
an einer Kante der dielektrischen Platte angeordnet.
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Bei
dieser Konfiguration muss die Länge
in der Richtung der längeren
Seite der dielektrischen Platte nicht verändert werden, selbst wenn ein
Resonatorbauelement, das eine unterschiedliche Resonanzfrequenz
fo aufweist, gebildet werden soll. Deshalb nimmt die Größe des dielektrischen
Resonatorbauelements nicht zu, und die Komponenten können standardisiert
werden.
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Auch
koppelt ein Magnetfeld bezüglich
stiftartiger Eingangs-/Ausgangssonden oder Streifenleitungen, die
als Eingangs-/Ausgangssonden dienen, die jeweiligen Resonatoren
und die Eingangs-/Ausgangssonden. Folglich kann eine starke externe Kopplung
erhalten werden, und ein Einfügungsverlust
kann verringert werden.
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Bevorzugt
sind eine Kante der Öffnungen zum
Definieren der Resonanzregion des anderen Resonators als des Resonators zum
Eingeben/Ausgeben des Signals und eine Kante der Öffnungen zum
Definieren der Resonanzregion des Resonators zum Eingeben/Ausgeben
des Signals bei der gleichen Kante der dielektrischen Platte leerlaufend.
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Bevorzugt
sind ein elektrisch leerlaufendes Ende des anderen Resonators als
des Resonators zum Eingeben/Ausgeben des Signals und ein elektrisch
leerlaufendes Ende des Resonators zum Eingeben/Ausgeben des Signals
an der gleichen Kante der dielektrischen Platte angeordnet.
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Bei
dieser Konfiguration muss, selbst wenn ein dielektrisches Resonatorbauelement
gebildet wird, das einen Resonator von drei oder mehr Stufen aufweist
und unterschiedliche Resonanzfrequenzen aufweist, die Länge in der
Richtung der längeren
Seite der dielektrischen Platte, d. h. die Länge in der Ausrichtungsrichtung
der Resonatoren, nicht erhöht werden,
und somit kann ein kompaktes Resonatorbauelement realisiert werden.
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Bevorzugt
sind einander gegenüberliegende Kanten
jeder der Öffnungen
zum Definieren der Resonanzregion des anderen Resonators als des
Resonators zum Eingeben/Ausgeben des Signals leerlaufend bei einander
gegenüberliegenden
Kanten der dielektrischen Platte.
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Bevorzugt
sind einander gegenüberliegende elektrisch
leerlaufende Enden des anderen Resonators als des Resonators zum
Eingeben/Ausgeben des Signals jeweils an einander gegenüberliegenden Kanten
der dielektrischen Platte angeordnet.
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Auch
ist jede der Öffnungen
zum Definieren der Resonanzregion des anderen Resonators als des
Resonators zum Eingeben/Ausgeben des Signals im Wesentlichen rechteckig
und erstreckt sich in der Richtung eines Magnetfelds eines Resonanzmodes,
der in der Resonanzregion erzeugt wird.
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Bei
dieser Konfiguration können
Elektrodenstrukturen mit Bezug auf die dielektrische Platte symmetrisch
platziert sein. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass eine
störende
Erregung auftritt, eine Erzeugung eines Störmodes kann unterdrückt werden,
und somit kann eine Verschlechterung der Charakteristika aufgrund
des Störmodes
wirksam verhindert werden. Auch hängt die Genauigkeit der Größe einer
Elektrode, die an der dielektrischen Platte gebildet ist, von der
Genauigkeit der Größe der dielektrischen
Platte ab, die basierend auf einer Hauptplatine gebildet ist. Somit
kann ein Elektrodenbildungsverfahren, bei dem die Genauigkeit einer
Strukturbildung schlecht ist, übernommen
werden, und eine Schwankung bei der elektrischen Charakteristik
kann verhindert werden. Außerdem
existiert keine Kurzschlussoberfläche einer Elektrode in den
Resonanzregionen, die ein Eingeben/Ausgeben durchführen. Folglich
kann ein dielektrisches Resonatorbauelement, bei dem eine Stromdichte
gering ist und ein nichtbelastetes Q hoch ist, realisiert werden.
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Ferner
kann die Fläche
der dielektrischen Platte effizienter verwendet werden, und das
Resonatorbauelement kann miniaturisiert werden. Auch wird die Kopplung
zwischen angrenzenden Resonatoren erhöht, und somit kann das Durchlassband
des Filters verbreitert werden.
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Bevorzugt
weist jede der Öffnungen
zum Definieren der Resonanzregion des anderen Resonators als des
Resonators zum Eingeben/Ausgeben des Signals keine Öffnungskante
auf und ist drehsymmetrisch im Wesentlichen quadratisch oder im wesentlichen
kreisförmig,
wobei ein Abschnitt abgefast ist.
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Bei
dieser Anordnung kann ein Mehrresonanzmodenresonator gebildet werden,
und die dielektrische Platte kann dementsprechend miniaturisiert
werden. Somit kann ein kompaktes und leichtes dielektrisches Resonatorbauelement
erhalten werden.
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Ein
dielektrisches Filter der vorliegenden Erfindung weist das oben
beschriebene dielektrische Resonatorbauelement; ein Eingangs-/Ausgangssubstrat,
dessen obere Oberfläche
mit einer Befestigungsregion des dielektrischen Resonatorbauelements,
einer Streifenleitung, die mit einem Resonator zum Eingeben/Ausgeben
eines Signals des dielektrischen Resonatorbauelements gekoppelt
ist, und einer Masseelektrode versehen ist, wobei die untere Oberfläche desselben
mit einer Masseelektrode versehen ist, die als eine leitfähige Platte
dient, die durch einen vorbestimmten Abstand von der unteren Oberfläche des
dielektrischen Resonatorbauelements getrennt ist; ein erstes leitfähiges Bauglied
zum Verbinden einer Elektrode an der oberen Oberfläche des
dielektrischen Resonatorbauelements mit der Masseelektrode an dem
Eingangs-/Ausgangssubstrat; und ein zweites leitfähiges Bauglied
auf, das als eine leitfähige
Platte dient, die durch einen vorbestimmten Abstand von der oberen
Oberfläche
des dielektrischen Resonatorbauelements getrennt ist.
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Mit
dieser Konfiguration kann ein kompaktes und leichtes dielektrisches
Filter erhalten werden, ohne die Anzahl an Komponenten zu erhöhen.
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Ein
dielektrischer Duplexer der vorliegenden Erfindung weist ein Übertragungsfilter,
durch das ein Übertragungssignal
hindurchgeht, und ein Empfangsfilter, durch das ein Empfangssignal
hindurchgeht, auf. Zumindest entweder das Übertragungs- oder das Empfangsfilter
ist durch das oben beschriebene dielektrische Filter gebildet. Folglich
kann ein kompakter und leichter dielektrischer Duplexer gebildet
werden.
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Eine
Kommunikationsvorrichtung der vorliegenden Erfindung weist ein Filter
für ein
Kommunikationssignal auf, wobei das Filter zumindest entweder das
dielektrische Filter oder den dielektrischen Duplexer umfasst. Folglich
kann die Elektrodenstruktur der Befestigungsplatine standardisiert werden,
so dass eine kompakte und kostengünstige Kommunikationsvorrichtung
erhalten werden kann.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1A und 1B sind
ein Grundriss und eine Querschnittsansicht eines wesentlichen Abschnitts
eines dielektrischen Filters gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des dielektrischen Filters;
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3 ist
ein Grundriss eines dielektrischen Resonatorbauelements gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel;
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4A und 4B sind
Grundrisse eines dielektrischen Resonator- bauelements gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;
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5A und 5B sind
Grundrisse eines dielektrischen Resonator- bauelements gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel;
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6 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die die Konfiguration
eines dielektrischen Filters gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
zeigt;
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7A bis 7C sind
perspektivische Ansichten, die einen Assemblierungsprozess des dielektrischen
Filters zeigen;
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8A und 8B sind
ein Grundriss und eine Querschnittsansicht eines dielektrischen
Resonatorbauelements gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel;
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9 ist
ein Grundriss eines dielektrischen Resonatorbauelements gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel;
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10A und 10B sind
auseinandergezogene perspektivische Ansichten, die die Konfiguration
eines dielektrischen Filters gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel
zeigen;
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11 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die die Konfiguration
eines dielektrischen Duplexers gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel
zeigt;
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12 ist
ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Kommunikationsvorrichtung
gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
zeigt; und
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13A und 13B zeigen
die Konfiguration eines bekannten dielektrischen Filters.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Die
Konfiguration eines dielektrischen Filters gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
wird mit Bezug auf die 1A, 1B und 2 beschrieben.
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1A ist
ein Grundriss, der ein dielektrisches Resonatorbauelement 10 zeigt,
das für
das dielektrische Filter verwendet wird, und 1B ist
eine Querschnittsansicht des dielektrischen Filters. In 1B bezeichnet
das Bezugszeichen 1 eine rechteckige dielektrische Platte.
Elektroden 2 und 3 sind an beiden Hauptoberflächen der
dielektrischen Platte 1 bereitgestellt. Im Wesentlichen
rechteckige Elektrodenöffnungen 4a, 4b, 5a und 5b sind
in den Elektroden 2 und 3 derart gebildet, dass
die Öffnung 4a der Öffnung 5a zugewandt
ist und die Öffnung 4b der Öffnung 5b zugewandt
ist. Auch ordnen leitfähige
Platten 6 und 7 das dielektrische Resonatorbauelement 10 mit
einem vorbestimmten Abstand dazwischen sandwichartig an.
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Bei
dieser Konfiguration, wie es in 1A gezeigt
ist, fungieren Abschnitte, die zwischen den einander gegenüberliegenden
Elektrodenöffnungen in
der dielektrischen Platte 1 angeordnet sind, als die Hauptresonanzregionen,
d. h. als Resonatoren.
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In 1A zeigen
Pfeile mit durchgezogenen Linien die Richtungen eines elektrischen
Feldes an, und Pfeile mit gestrichelten Linien zeigen die Richtungen
eines Magnetfeldes an. Die Abschnitte, die zwischen den Elektrodenöffnungen
der dielektrischen Platte angeordnet sind, fungieren als rechteckige
dielektrische Schlitzmoderesonatoren. Eine Kante von jeder der Elektrodenöffnungen 4a, 4b, 5a und 5b ist
bei einer Kante der dielektrischen Platte 1 leerlaufend.
Deshalb fungieren, wenn eine Wellenlänge bei einer verwendeten Frequenz
in der dielektrischen Platte durch λ angezeigt ist, die Resonatoren als
einkantig leerlaufende (3/4) λ-Resonatoren.
Auch sind die beiden angrenzenden Resonatoren in dem elektrischen
Feld gekoppelt (kapazitive Kopplung).
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2 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Konfiguration des dielektrischen
Filters zeigt, das das dielektrische Resonatorbauelement umfasst,
das in den 1A und 1B gezeigt
ist. Das dielektrische Filter umfasst Eingangs-/Ausgangssonden 11 und 12,
die nahe den leerlaufenden Kanten der Elektrodenöffnungen des dielektrischen
Resonatorbauelements 10 bereitgestellt sind. Ein externer
Leiter 13 dient als eine obere und eine untere leitfähige Platte für das dielektrische
Resonatorbauelement 10. Ferner schirmt der externe Leiter 13 das
elektromagnetische Feld ab, was das dielektrische Resonatorbauelement 10 und
die Eingangs-/Ausgangssonden 11 und 12 einschließt. In 2 sind
die anderen drei Oberflächen
des externen Leiters 13, der insgesamt sechs Oberflächen aufweist,
nicht gezeigt.
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Durch
das Bereitstellen des dielektrischen Resonatorbauelements 10 und
der Eingangs-/Ausgangssonden 11 und 12 sind die
Eingangs-/Ausgangssonden 11 und 12 und die jeweiligen
Resonatoren des dielektrischen Resonatorbauelements 10 in
dem Magnetfeld gekoppelt. Bei dieser Konfiguration kann ein Bandpassfilter
mit einem Zweistufenresonator realisiert werden.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist bevorzugt eine Kante jeder Elektrodenöffnung entlang der gleichen
Kante der dielektrischen Platte 1 leerlaufend. Falls ein
dielektrisches Resonatorbauelement, das eine unterschiedliche Resonanzfrequenz
fo verwendet, gebildet werden soll, kann folglich die dielektrische
Platte 1 der gleichen Größe verwendet werden. In diesem
Fall werden Elektrodenöffnungen,
die eine unterschiedliche Länge
L in der Magnetfeldrichtung aufweisen, in beiden Hauptoberflächen der
dielektrischen Platte 1 bereitgestellt. Folglich muss die Größe des gesamten
dielektrischen Resonatorbauelements nicht verändert werden. Ferner können die Komponenten
gemeinsam verwendet werden, und die Elektrodenstruktur einer Befestigungsplatine kann
standardisiert werden.
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3 ist
ein Grundriss, der ein dielektrisches Resonatorbauelement gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind Elektroden, die drei Paare von einander gegenüberliegenden Öffnungen
aufweisen, auf beiden Hauptoberflächen der dielektrischen Platte 1 gebildet.
In 3 bezeichnet das Bezugszeichen 2 eine
Elektrode, die auf der oberen Oberfläche der dielektrischen Platte 1 gebildet
ist und die Elektrodenöffnungen 4a, 4b und 4c umfasst. Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Elektrodenöffnungen 4a bis 4c bei
einer Kante der dielektrischen Platte 1 leerlaufend. Zusätzlich weisen
die Elektrodenöffnungen 4a und 4c Enden
auf, die entlang den kürzeren
Seiten der dielektrischen Platte 1 leerlaufend sind. Ferner
ist die Breite w in der Richtung des elektrischen Feldes der Elektrodenöffnungen 4a und 4c bevorzugt
auf im Wesentlichen 1/2 derjenigen der Elektrodenöffnung 4b eingestellt,
so dass die gleiche Resonanzfrequenz wie bei dem Resonatorbauelement,
das in 1 gezeigt ist, erhalten werden
kann.
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Bei
dieser Konfiguration kann die Breite in der Ausrichtungsrichtung
jeder Elektrodenöffnung der
dielektrischen Platte 1 verringert werden.
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Die 4A und 4B sind
Grundrisse, die die Konfiguration eines dielektrischen Resonatorbauelements
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigen. In 4A sind Elektroden,
die drei Paare von einander gegenüberliegenden Öffnungen
umfassen, auf beiden Hauptoberflächen
der dielektrischen Platte 1 gebildet. In 4A bezeichnet
das Bezugszeichen 2 eine Elektrode, die auf der oberen
Oberfläche
der dielektrischen Platte 1 gebildet ist und die Elektrodenöffnungen 4a, 4b und 4c umfasst.
Bei dieser Ausrichtung kann ein Mehrstufenresonator realisiert werden.
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Auch
in 4B sind Elektroden, die drei Paare von einander
gegenüberliegenden Öffnungen umfassen,
auf beiden Hauptoberflächen
der dielektrischen Platte 1 gebildet. Ferner sind eine
Mittelöffnung 4b und
die gegenüberliegende Öffnung bei
keiner Kante in der dielektrischen Platte 1 leerlaufend und
sind entlang allen Kanten geschlossen. Bei dieser Anordnung kann
eine unnötige
Kopplung zwischen einem anderen Resonator als einem Resonator zum
Eingeben/Ausgeben eines Signals und der Eingangs-/Ausgangssonde
unterdrückt
werden.
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Die 5A und 5B sind
Grundrisse, die die Konfiguration eines dielektrischen Resonatorbauelements
gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigen. In 5A sind Elektroden,
die vier Paare von einander gegenüberliegenden Öffnungen
umfassen, auf beiden Hauptoberflächen
der dielektrischen Platte 1 gebildet. Vier Öffnungen 4a, 4b, 4c und 4d sind
in der Elektrode 2 gebildet, die auf der oberen Oberfläche der
dielektrischen Platte 1 gebildet ist.
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In 5A sind
die Öffnungen 4b und 4c und ihre
gegenüberliegenden Öffnungen,
die andere Resonatoren als Resonatoren zum Eingeben/Ausgeben eines
Signals bilden, im Wesentlichen quadratförmig, und eine Ecke jeder Öffnung ist
bevorzugt abgefast. In 5A zeigen Pfeile mit durchgezogenen
Linien die Richtungen des elektrischen Feldes an. Wie es ersichtlich
ist, fungieren die Resonatoren, die durch die Öffnungen 4b und 4c gebildet
sind, als Doppelmodenresonatoren eines Mode TE110, bei dem ein elektrisches
Feld in einer vertikalen Richtung und in einer horizontalen Richtung
existiert. Durch ein Abfasen einer Ecke jeder Öffnung bricht außerdem die 90°-Drehsymmetrie
zusammen, die Degenerationsbeziehung des Doppelmodes wird aufgehoben,
und folglich fungiert der Resonator als ein gekoppelter Zweistufenresonator.
Deshalb fungiert die Öffnung 4b als
Zweitstufen- und Drittstufenresonator, und die Öffnung 4c fungiert
als ein Viertstufen- und Fünftstufenresonator.
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Die Öffnung 4a fungiert
als ein Erststufenresonator und die Öffnung 4d fungiert
als ein Sechststufenresonator. Ferner sind die erste und die zweite Stufe
bzw. die fünfte
und die sechste Stufe in einem elektrischen Feld gekoppelt (kapazitive
Kopplung). Die dritte und die vierte Stufe sind in einem Magnetfeld
gekoppelt (induktive Kopplung). Die zweite und die fünfte Stufe
sind durch ein Überspringen
ebenfalls in einem elektrischen Feld gekoppelt (kapazitive Kopplung).
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In 5B sind
die Öffnungen 4b und 4c und ihre
gegenüberliegenden Öffnungen,
die andere Resonatoren als Resonatoren zum Eingeben/Ausgeben eines
Signals bilden, kreisförmig,
und ein Abschnitt jeder Öffnung
ist bevorzugt abgefast. In diesem Fall fungieren die Abschnitte
zwischen den zwei Elektrodenöffnungen 4b und 4c und
ihre gegenüberliegenden Öffnungen
als Doppelmodenresonatoren, die einen Mode HE110x, bei dem sich
das elektrische Feld in der Richtung der längeren Seite der dielektrischen Platte 1 erstreckt,
und einen Mode HE110y aufweisen, bei dem sich das elektrische Feld
in der Richtung der kürzeren
Seite der dielektrischen Platte 1 erstreckt.
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Anschließend wird
die Konfiguration eines dielektrischen Filters gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die 6 und 7A bis 7C beschrieben.
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6 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des dielektrischen
Filters, und die 7A bis 7C zeigen
jeden Zustand in einem Assemblierungsprozess. In den 6 und 7A bis 7C bezeichnet
das Bezugszeichen 10 ein dielektrisches Resonatorbauelement,
das die gleiche Konfiguration aufweist wie dasjenige, das in 4A gezeigt
ist. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet ein Eingangs-/Ausgangssubstrat
zum Befestigen des dielektrischen Resonatorbauelements 10.
Das Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 ist ein Isoliersubstrat und
ist an der Oberfläche
zum Befestigen des dielektrischen Resonatorbauelements (obere Oberfläche in der
Figur) mit Streifenleitungen 22 und 23 versehen, die
als Eingangs-/Ausgangssonden dienen. Auch ist eine Masseelektrode 24 bevorzugt
auf der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt. Ferner
sind Elektrodenöffnungen 21a, 21b und 21c in
der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 so gebildet, dass die Öffnungen,
die in der befestigten Oberfläche
(untere Oberfläche)
des dielektrischen Resonatorbauelements 10 gebildet sind,
keinen Kontakt mit der Masseelektrode 24 aufweisen. Auch
ist eine Masseelektrode bevorzugt im Wesentlichen auf der gesamten Fläche der
unteren Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet. Um die Masseelektrode auf
der unteren Oberfläche
und die Masseelektrode 24 auf der oberen Oberfläche elektrisch
zu verbinden, sind bevorzugt eine Mehrzahl von Durchgangslöchern 26,
die jedes einen leitfähigen
Film bei ihrer inneren Oberfläche
aufweisen, in dem Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 gebildet.
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Außerdem ist
eine Verlängerungselektrode, die
sich durch das Durchgangsloch in Leitung mit der Streifenleitung 22 befindet,
auf der unteren Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt,
und die Elektrode ist zu einem Eingangs-/Ausgangsanschluss 25 verlängert, der
in einer Endoberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet ist. Das heißt, der
Eingangs-/Ausgangsanschluss 25 in den Figuren befindet
sich in Leitung mit der Streifenleitung 22. Ebenso ist
ein weiterer Eingangs-/Ausgangsanschluss,
der sich in Leitung mit der Streifenleitung 23 befindet,
in der rechten hinteren Endoberfläche des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 in 6 gebildet.
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In 6 bezeichnet
das Bezugszeichen 30 eine Erdungsabdeckung (erstes leitfähiges Bauglied) zum
Herstellen einer Leitung zwischen der Elektrode, die auf der oberen
Oberfläche
des dielektrischen Resonatorbauelements 10 gebildet ist,
und der Masseelektrode an dem Eingangs-/Ausgangssubstrat 20. Außerdem bezeichnet
das Bezugszeichen 31 eine Abdeckung (zweites leitfähiges Bauglied)
zum Abdecken der oberen Seite des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20,
um als eine leitfähige
Platte über
dem dielektrischen Resonatorbauelement 10 zu dienen.
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Um
diese Bauglieder zu assemblieren, wird das dielektrische Resonatorbauelement 10 auf
der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 befestigt, wie es in 7A gezeigt
ist. Dann wird die Erdungsabdeckung 30 befestigt, wie es
in 7B gezeigt ist. Folglich kann die Leitung zwischen
der Elektrode, die auf der oberen Oberfläche des dielektrischen Resonatorbauelements 10 gebildet
ist, und der Masseelektrode, die an dem Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 gebildet
ist, über
die Erdungsabdeckung 30 hergestellt werden.
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Danach
wird, wie es in 7C gezeigt ist, die Abdeckung 31 elektrisch
und mechanisch mit der Masseelektrode des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gekoppelt.
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Auf
diese Weise werden das dielektrische Resonatorbauelement 10,
die Streifenleitungen 22 und 23 und die obere
leitfähige
Platte auf der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt.
Die Masseelektrode, die auf der unteren Oberfläche des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet
ist, fungiert auch als eine leitfähige Platte, die durch einen
vorbestimmten Abstand von der unteren Oberfläche des dielektrischen Resonatorbauelements 10 getrennt
ist.
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Anschließend wird
die Konfiguration eines dielektrischen Filters gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die 8A und 8B beschrieben.
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8A ist
ein Grundriss eines dielektrischen Resonatorbauelements, das für das dielektrische
Filter verwendet wird, und 8B ist
eine Querschnittsansicht des dielektrischen Filters. In 8B bezeichnet
das Bezugszeichen 1 eine rechteckige dielektrische Platte.
Elektroden 2 bzw. 3 sind auf beiden Hauptoberflächen der
dielektrischen Platte 1 bereitgestellt. Einander gegenüberliegende
rechteckige Elektrodenöffnungen 4a, 4b, 5a und 5b sind
in den Elektroden 2 und 3 gebildet. Auch ordnen
leitfähige Platten 6 und 7 das
dielektrische Resonatorbauelement 10 mit einem vorbestimmten
Abstand dazwischen sandwichartig an.
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Bei
dieser Konfiguration fungieren, wie es in 8A gezeigt
ist, Abschnitte, die zwischen den einander gegenüberliegenden Elektrodenöffnungen
in der dielektrischen Platte 1 angeordnet sind, als Hauptresonanzregionen,
d. h. als Resonatoren.
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In 8A zeigen
Pfeile mit durchgezogenen Linien die Richtungen eines elektrischen
Feldes an, und Pfeile mit gestrichelten Linien zeigen die Richtungen
eines Magnetfelds an. Die Abschnitte, die zwischen den Elektrodenöffnungen
der dielektrischen Platte angeordnet sind, fungieren als rechteckige
dielektrische Schlitzmoderesonatoren. Anders als bei dem Ausführungsbeispiel,
das in den 1A und 1B gezeigt
ist, sind einander gegenüberliegende
Kanten von jeder der Elektrodenöffnungen 4a, 4b, 5a und 5b entlang
einander gegenüberliegenden Kanten
der dielektrischen Platte 1 leerlaufend. Deshalb fungieren,
wenn eine Wellenlänge
bei einer verwendeten Frequenz in der dielektrischen Platte 1 durch λ angezeigt
ist, die Resonatoren als zweikantig leerlaufende (1/2) λ-Resonatoren.
Auch sind die beiden angrenzenden Resonatoren in dem elektrischen Feld
gekoppelt (kapazitive Kopplung). Durch ein Bereitstellen einer Einheit,
die in einem magnetischen Feld mit jedem der beiden Resonatoren
entlang einer längeren
Seite der dielektrischen Platte 1 zu koppeln ist, kann
ein Bandpassfilter, das einen Zweistufenresonator umfasst, realisiert
werden.
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Auf
diese Weise können,
wenn die einander gegenüberliegenden
Kanten jeder Elektrodenöffnung entlang
von Kanten der dielektrischen Platte 1 leerlaufend sind,
Elektrodenstrukturen bezüglich
der dielektrischen Platte 1 symmetrisch platziert werden. Folglich
ist es weniger wahrscheinlich, dass eine störende Erregung auftritt, eine
Erzeugung eines Störmodes
kann unterdrückt
werden, und somit kann eine Verschlechterung der Charakteristika
aufgrund des Störmodes
wirksam verhindert werden. Auch hängt die Genauigkeit der Größe einer
Elektrode, die an der dielektrischen Platte gebildet ist, von der
Genauigkeit der Größe der dielektrischen
Platte ab, die basierend auf einer Hauptplatine gebildet ist, und hängt nicht
von der Genauigkeit des Formens einer Elektrodenstruktur ab. Deshalb
kann eine Schwankung bei der elektrischen Charakteristik verhindert werden,
selbst wenn die Elektrode durch ein Dickfilmdrucken gebildet ist,
bei dem die Genauigkeit des Strukturformens schlecht ist. Außerdem existiert
keine Kurzschlussoberfläche
einer Elektrode in den Resonanzregionen. Folglich kann ein dielektrisches
Resonatorbauelement, bei dem eine Stromdichte gering ist und ein
nichtbelastetes Q hoch ist, realisiert werden.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist jede Elektrodenöffnung
bei der gleichen Kante der dielektrischen Platte 1 leerlaufend.
Wenn folglich ein dielektrisches Resonatorbauelement, das eine unterschiedliche
Resonanzfrequenz fo verwendet, gebildet werden soll, kann eine dielektrische
Platte der gleichen Größe in der
Richtung der längeren
Seite verwendet werden, und nur die Länge L in einer Magnetfeldrichtung
sollte auf beiden Hauptoberflächen definiert
werden. Somit kann die Elektrodenstruktur einer Befestigungsplatine
standardisiert werden.
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Anschließend wird
die Konfiguration eines dielektrischen Filters gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf 9 beschrieben.
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9 ist
ein Grundriss eines dielektrischen Resonatorbauelements, das für das dielektrische
Filter verwendet wird. In 9 bezeichnet
das Bezugszeichen 10 ein dielektrisches Resonatorbauelement, das
eine rechteckige dielektrische Platte 1 umfasst, wobei
eine Elektrode auf jeder der beiden Hauptoberflächen derselben bereitgestellt
ist. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Elektrode, die
auf der oberen Oberfläche
der dielektrischen Platte 1 bereitgestellt ist. Rechteckige
Elektrodenöffnungen 4a, 4b und 4c sind
in der Elektrode 2 gebildet. Eine Elektrode, die der Elektrode 2 zugewandt
ist und die eine ebenensymmetrische Struktur aufweist, ist auf der
unteren Oberfläche
der dielektrischen Platte 1 gebildet.
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In 9 zeigen
Pfeile mit durchgezogenen Linien die Richtungen eines elektrischen
Feldes an. Bei dieser Konfiguration fungieren Abschnitte, die zwischen
den einander gegenüberliegenden
Elektrodenöffnungen
in der dielektrischen Platte 1 angeordnet sind, als Hauptresonanzregionen,
d. h. als Resonatoren. Bei den Elektrodenöffnungen 4a und 4c und den
gegenüberliegenden
Elektrodenöffnungen
sind einander gegenüberliegende
Kanten entlang den Kanten der dielektrischen Platte 1 leerlaufend.
Somit fungieren, wie bei dem dielektrischen Resonatorbauelement,
das in den 8A und 8B gezeigt
ist, die Resonatoren als zweikantig leerlaufende (1/2) λ-Resonatoren.
Ferner sind eine Kante der Elektrodenöffnung 4b und der
gegenüberliegenden
Elektrodenöffnung
entlang einer Kante der dielektrischen Platte 1 leerlaufend.
Somit fungiert der Resonator dieses Abschnitts als ein (1/4) λ-Resonator
mit einem leerlaufenden Ende und einem Kurzschlussende. Bei den
drei Resonatoren sind angrenzende Resonatoren in einem elektrischen
Feld gekoppelt (kapazitive Kopplung). Folglich kann durch ein Bereitstellen
einer Einheit, die in einem Magnetfeld mit jedem der Resonatoren
entlang einer längeren
Seite der dielektrischen Platte 1 zu koppeln ist, ein Bandpassfilter, das
einen Dreistufenresonator umfasst, realisiert werden. Hier hängt die
Resonanzfrequenz des Erststufenresonators und des Drittstufenresonators hauptsächlich von
der Länge
L1 bei der kürzeren
Seite der dielektrischen Platte 1 ab. Auch ist die Resonanzfrequenz
des Zweitstufenresonators unabhängig
von dem Erst- und dem Drittstufengenerator, und die Resonanzfrequenz
hängt von
der Länge
L2 der Öffnung 4b oder
der gegenüberliegenden Öffnung in der
unteren Oberfläche
ab.
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In
diesem Fall kann eine Mehrzahl von Typen von dielektrischen Filtern,
bei denen die Resonanzfrequenz des Zweitstufenresonators unterschiedlich ist,
unter Verwendung einer gemeinsamen dielektrischen Platte gebildet
werden. Somit können
die Komponenten gemeinsam verwendet werden, und die Elektrodenstruktur
einer Befestigungsplatine kann standardisiert werden.
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Anschließend wird
die Konfiguration eines dielektrischen Filters gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die 10A und 10B beschrieben.
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10A ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des dielektrischen Filters, und 10B zeigt
einen Zustand eines Assemblierungsprozesses. In den 10A und 10B bezeichnet das
Bezugszeichen 10 ein dielektrisches Resonatorbauelement,
das einen Dreistufenresonator aufweist, das demjenigen, das in 9 gezeigt
ist, ähnelt,
bei dem jeder Resonator als ein (1/2) λ-Resonator fungiert. Die Resonanzfrequenz
jedes Resonators beträgt
z. B. 26 GHz. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet ein Eingangs-/Ausgangssubstrat
zum Befestigen des dielektrischen Resonatorbauelements 10.
Das Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 ist bevorzugt ein Isoliersubstrat
und ist an der Oberfläche
zum Befestigen des dielektrischen Resonatorbauelements 10 (obere
Oberfläche
in der Figur) mit Streifenleitungen 22 und 23 versehen,
die als Eingangs-/Ausgangssonden dienen. Auch ist eine Masseelektrode 24 bevorzugt
auf der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt. Ferner sind
Elektrodenöffnungen 21a, 21b und 21c in
der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 so gebildet, dass die Öffnungen,
die in der befestigten Oberfläche
(untere Oberfläche)
des dielektrischen Resonatorbauelements 10 gebildet sind,
keinen Kontakt mit der Masseelektrode 24 aufweisen. Auch
ist eine Masseelektrode bevorzugt im Wesentlichen auf der gesamten
Fläche
der unteren Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet. Um die Masseelektrode
auf der unteren Oberfläche und
die Masseelektrode 24 auf der oberen Oberfläche elektrisch
zu verbinden, sind bevorzugt eine Mehrzahl von Durchgangslöchern 26,
die jedes einen leitfähigen
Film bei ihrer inne ren Oberfläche
aufweisen, in dem Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 gebildet.
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Außerdem ist
eine Verlängerungselektrode, die
sich durch das Durchgangsloch in Leitung mit der Streifenleitung 22 befindet,
auf der unteren Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt,
und die Elektrode ist zu einem Eingangs-/Ausgangsanschluss 25 verlängert, der
in einer Endoberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet ist. Das heißt, der
Eingangs-/Ausgangsanschluss 25 in den Figuren befindet
sich in Leitung mit der Streifenleitung 22. Ebenso ist
ein weiterer Eingangs-/Ausgangsanschluss,
der sich in Leitung mit der Streifenleitung 23 befindet,
in der rechten hinteren Endoberfläche des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 in
den 10A und 10B gebildet.
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Auch
bezeichnet das Bezugszeichen 40 ein oberes Substrat, das
eine Konfiguration aufweist, die einem umgedrehten Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 ähnelt. Elektrodenöffnungen
sind in der unteren Oberfläche
des oberen Substrats 40 so gebildet, dass die Elektrode 2 auf
der oberen Oberfläche
des dielektrischen Resonatorbauelements 10 keinen Kontakt
mit einer Elektrode auf der unteren Oberfläche des oberen Substrats 40 aufweist.
Eine Masseelektrode ist bevorzugt in den anderen Regionen als den
Elektrodenöffnungen
gebildet. Ferner ist bevorzugt ein leitfähiger oder isolierender Rahmenabstandhalter 41 bereitgestellt,
um einen vorbestimmten Abstand zwischen dem oberen Substrat 40 und dem
Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 zu halten.
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10B zeigt einen Zustand, bei dem das dielektrische
Resonatorbauelement 10 auf der oberen Oberfläche des
Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 befestigt ist. Nachdem das
dielektrische Resonatorbauelement 10 auf der oberen Oberfläche des
Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 befestigt ist, wird das obere
Substrat 40, das den Abstandhalter 41 umfasst,
elektrisch und mechanisch gekoppelt.
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Auf
diese Weise sind das dielektrische Resonatorbauelement 10 und
die Streifenleitungen 22 und 23 auf der oberen
Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt. Auch
dient die Masseelektrode des oberen Substrats 40 als eine
leitfähige
Platte, die von der oberen Oberfläche des dielektrischen Resonatorbauelements 10 durch
einen vorbestimmten Abstand getrennt ist, und die Masseelektrode
auf der unteren Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 dient als eine leitfähige Platte,
die von der unteren Oberfläche
des dielektrischen Resonatorbauelements 10 durch einen
vorbestimmten Abstand getrennt ist. Folglich kann ein Bandpassfilter von
26 GHz realisiert werden.
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Anschließend wird
die Konfiguration eines dielektrischen Duplexers gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf 11 beschrieben.
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11 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des dielektrischen
Duplexers. In 11 bezeichnet das Bezugszeichen 10TX ein
dielektrisches Resonatorbauelement, das als ein Übertragungs- bzw. Sendefilter
verwendet wird, und das Bezugszeichen 10RX ist ein dielektrisches
Resonatorbauelement, das als ein Empfangsfilter verwendet wird.
Das Bezugszeichen 20 bezeichnet ein Eingangs-/Ausgangssubstrat
zum Befestigen der dielektrischen Resonatorbauelemente 10TX und 10RX. Die
obere Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 ist mit Streifenleitungen 22TX und 23TX,
die jeweils mit zwei Resonatoren des dielektrischen Resonatorbauelements 10TX gekoppelt
sind, und mit Streifenleitungen 22RX und 23RX versehen,
die jeweils mit zwei Resonatoren des dielektrischen Resonatorbauelements 10RX gekoppelt
sind. Auch ist wie bei dem dielektrischen Filter, das in 6 gezeigt
ist, eine Masseelektrode 24 an dem Eingangs-/Ausgangssubstrat 20 gebildet.
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Eingangs-/Ausgangsanschlüsse, die
sich über
die untere Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 in Leitung mit den Streifenleitungen 22TX, 23TX, 22RX bzw. 23RX befinden,
sind in Endoberflächen
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 gebildet. In 11 bezeichnet
das Bezugszeichen 25TX einen Eingangs-/Ausgangsanschluss zum
Ausgeben eines Sendesignals, wobei der Eingangs-/Ausgangsanschluss 25TX sich
in Leitung mit der Streifenleitung 22TX befindet. Das Bezugszeichen 25ANT bezeichnet
einen Eingangs-/Ausgangsanschluss, der als ein Antennenanschluss
dient, der sich in Leitung mit dem Verbindungspunkt der Streifenleitungen 23TX und 22RX befindet.
Auch ist ein Eingangs-/Ausgangsanschluss zum Ausgeben eines Empfangssignals,
der sich in Leitung mit der Streifenleitung 23RX befindet,
auf der rechten hinteren Endoberfläche des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 in 11 gebildet.
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Die
Bezugszeichen 30TX und 30RX bezeichnen Erdungsabdeckungen,
die auf der oberen Oberfläche
der dielektrischen Resonatorbauelemente 10TX bzw. 10RX so
bereitgestellt sind, dass die Elektroden auf den oberen Oberflächen der
dielektrischen Resonatorbauelemente 10TX und 10RX geerdet
sind. Ferner bezeichnet das Bezugszeichen 31 eine Abdeckung,
die auf der oberen Oberfläche
des Eingangs-/Ausgangssubstrats 20 bereitgestellt
ist.
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Durch
ein Assemblieren der Komponenten, die in 11 gezeigt
sind, in der gleichen Weise wie bei dem oben beschriebenen dielektrischen
Filter, kann ein dielektrischer Duplexer, der ein Sendefilter und
ein Empfangsfilter umfasst, realisiert werden.
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12 ist
ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Kommunikationsvorrichtung
gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
zeigt. Hier wird der dielektrische Duplexer, der das Sendefilter
und das Empfangsfilter, die in 11 gezeigt
sind, umfasst, als ein Duplexer verwendet. Der dielektrische Duplexer
umfasst eine Sendeschaltung und eine Empfangsschaltung, so dass
ein Sendesignal in einen Sendesignaleingangsanschluss des dielektrischen
Duplexers eingegeben wird und ein Empfangssignal aus einem Empfangssignalausgabeanschluss
des dielektrischen Duplexers zu der Empfangsschaltung ausgegeben
wird. Ferner ist eine Antenne mit einem Antennenanschluss des dielektrischen
Duplexers verbunden. Auf diese Weise ist die Kommunikationsvorrichtung
konfiguriert.