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DE60300813T2 - Vorrichtung zm Auswählen und Bestätigen einer Funktion und mit dieser versehenes Armaturenbrett - Google Patents

Vorrichtung zm Auswählen und Bestätigen einer Funktion und mit dieser versehenes Armaturenbrett Download PDF

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DE60300813T2
DE60300813T2 DE60300813T DE60300813T DE60300813T2 DE 60300813 T2 DE60300813 T2 DE 60300813T2 DE 60300813 T DE60300813 T DE 60300813T DE 60300813 T DE60300813 T DE 60300813T DE 60300813 T2 DE60300813 T2 DE 60300813T2
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DE
Germany
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selector switch
lid
symbols
actuators
mobile
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DE60300813T
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Louis Lacroix
Alain Toussaint
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Valeo Systemes Thermiques SAS
Original Assignee
Valeo Systemes Thermiques SAS
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/18Distinguishing marks on switches, e.g. for indicating switch location in the dark; Adaptation of switches to receive distinguishing marks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K35/00Instruments specially adapted for vehicles; Arrangement of instruments in or on vehicles
    • B60K35/10Input arrangements, i.e. from user to vehicle, associated with vehicle functions or specially adapted therefor
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    • H01H25/041Operating part movable angularly in more than one plane, e.g. joystick having a generally flat operating member depressible at different locations to operate different controls
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Funktionssteuervorrichtung mit einem Wahlschalter, insbesondere für ein Kraftfahrzeug-Armaturenbrett.
  • Die derzeitigen Kraftfahrzeuge sind mit einer Anzahl von Komfort- und Unterhaltungsfunktionen versehen, wie etwa: Radio, Klimaanlage, Telefon, Telekommunikationsdienste (Verkehrsmeldungen, Wetterbericht, usw.), Satellitennavigation, Internet-Zugang, DVD, usw.
  • Im allgemeinen sind diese Funktionen in Form einer Reihe von Gehäusen mit ihrer eigenen Steuerschnittstelle verfügbar, die meistens bei der Mittelkonsole am Armaturenbrett eingefügt sind.
  • Hinsichtlich der Anwendungsergonomie ermöglicht diese Lösung, die Funktionen gut einzugrenzen, indem sie bereichsweise zusammengefasst werden. Unvorteilhafterweise werden jedoch diesem Lösungsansatz aufgrund der Erweiterung neuer Funktionen und des begrenzten Raumangebots Grenzen gesetzt. Ferner wird durch die Erweiterung von Tasten das Verständnis vor allem für den Fahrer erschwert. Es ist wünschenswert, dass der Oberflächenplatzbedarf der Steuerorgane am Armaturenbrett so weit wie möglich vermindert ist, insbesondere an der Mittelkonsole.
  • Eine mögliche Lösung besteht darin, möglichst viele Steuerungen an einer gleichen Taste mit einer Mehrfunktions-Steuerschnittstelle zu vereinen, die Einstelltasten, eine Auswahltaste, eine Bestätigungstaste, eine Löschtaste und eine Menü-Zugangstaste enthalten könnte.
  • Mit dieser Zusammenfassung kann der an der Mittelkonsole verwendete Bauraum wesentlich vermindert werden, macht jedoch große Einschnitte hinsichtlich Ergonomie, Menüverständnis und Schnelligkeit beim Zugang zu Informationen erforderlich, die erhalten und eingestellt werden sollen. Ferner ist es üblich, einen Bildschirm in der Nähe dieser Tasten zu platzieren, um deren Auswirkung je nach Umgebung zu erläutern.
  • Eine in der FR 2 808 109 vorgeschlagene Lösung, welche die Merkmale aus dem Oberbegriff von Anspruch 1 aufzeigt, besteht darin, eine Anzahl von auf einer Scheibe dargestellten Piktogrammen vorzusehen, die mittels eines Knopfes drehend verstellt werden kann, welcher die Mittelöffnung einer vom Benutzer sichtbaren Vorderseite durchsetzt. Durch Drehen am fest mit der Scheibe verbundenen Knopf bringt der Benutzer bestimmte Funktionen in Augenschein, die mit einem genauen Textzug zum Anwenden eines bestimmten Geräts (CD-Player, Navigationssystem, Klimaanlage) bestimmt sind, wobei diese Piktogramme dann durch die in der genannten Vorderseite ausgeführte Öffnung hindurch erscheinen. Somit ist es möglich, eine bestimmte Funktion mit Hilfe von einzudrückenden Tasten auszuwählen, die den Öffnungen gegenüberliegend angeordnet sind, in denen die Piktogramme erscheinen.
  • Diese Lösung ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend, selbst wenn sie es ermöglicht, den verwendeten Bauraum wesentlich zu vermindern. Sie ist nämlich wenig ergonomisch aufgrund der Steuerung zwischen dem zentralen Steuerknopf und dem die Piktogramme tragenden Träger, was eine weitreichende Verstellung des Knopfes erfordert, um die gewünschte Funktion in geeigneter Weise auszuwählen. Auch die Funktionalität ist wenig zufriedenstellend, da die Anzahl an auszuwählenden Funktionen begrenzt ist.
  • Um diese Probleme bzw. zumindest einige davon zu lösen, schlägt die Erfindung eine drehbare, ergonomische Gestaltung einer Steuervorrichtung durch Kombination von rekonfigurierbaren und nicht rekonfigurierbaren Funktionen vor.
  • Insbesondere ist Gegenstand der Erfindung eine Funktionssteuervorrichtung, mit mindestens:
    • – einem Deckel,
    • – einem in Bezug auf den Deckel zwischen mindestens zwei Wahlpositionen verstellbaren Drehwahlschalter, wobei der Wahlschalter einen Drehverstellweg aufweist,
    • – einer Mehrzahl von auf dem Deckel angeordneten und von einem Benutzer bedienbaren Betätigungsorganen, wobei zumindest einige der Betätigungsorgane verschiedene Funktionen in mindestens zwei verschiedenen Stellungen des Wahlschalters ansteuern,
    • – in Bezug auf den Deckel drehbaren Symbolen, deren Verstellung mit derjenigen des Wahlschalters verbunden ist, um die Funktion zumindest einiger der die verschiedenen Funktionen ansteuernden Betätigungsorgane anzuzeigen,
    wobei die mobilen Symbole indirekt von dem Drehwahlschalter mitgenommen werden, so dass das Verhältnis zwischen dem Drehverstellweg des Drehwahlschalters zum Übergang von einer Position in eine andere und dem entsprechenden Drehverstellweg der mobilen Symbole nicht gleich 1 ist.
  • Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist vorgesehen, dass
    • – die mobilen Symbole auf einem drehbaren Träger angeordnet sind, der von einem mit dem Drehwahlschalter und dem Träger zusammenwirkenden Übertragungsorgan, beispielsweise einem Riemen, mitgenommen wird,
    • – das Verhältnis zwischen dem Drehverstellweg des Drehwahlschalters und dem Drehverstellweg des Trägers vorteilhaft unbedingt kleiner ist als 1 und größer oder gleich 0,25, vorzugsweise etwa gleich 0,5,
    • – der Drehverstellweg des Drehwahlschalters ±45° und der Drehverstellweg des Trägers ±90° beträgt,
    • – der Drehwahlschalter ein Rändelrad und der Träger der mobilen Symbole eine Scheibe ist,
    • – das Rändelrad ein Umfangsrändelrad und die Scheibe konzentrisch zum Rändelrad innerhalb desselben angeordnet ist,
    • – der Antriebsriemen einen etwa kreisförmigen Abschnitt mit einem ausgebauchten und verbreiterten Teil einerseits und einem offenen, dem ausgebauchten Teil diametral gegenüberliegenden Teil aufweist,
    • – der ausgebauchte Teil des Antriebsriemens einen mit dem Drehwahlschalter zusammenwirkenden Vorsprung und der offene Teil des Antriebsriemens zwei mit dem Träger der mobilen Symbole zusammenwirkende Vorsprünge aufweist.
  • Insbesondere kann die erfindungsgemäße Vorrichtung speziell enthalten:
    • – vier auf dem Deckel angeordnete ortsfeste Symbole,
    • – vier unter dem Deckel angeordnete mobile Symbole, die über in dem Deckel vorgesehene Öffnungen sichtbar sind, und
    • – acht Druckbetätigungsorgane, die auf dem Deckel und gegenüber einem ortsfesten oder mobilen Symbol angeordnet sind.
  • Vorteilhaft ist eine Lichtquelle mit den verschiedenen Symbolen und den Betätigungsorganen verbunden und hinter diesen angeordnet, um sie von hinten zu beleuchten.
  • Vorzugsweise dient der Deckel als Lichtleiter für die Betätigungsorgane und die ortsfesten Symbole.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält die Vorrichtung ferner einen zentralen Druck- und/oder Drehknopf, um die von einem der Betätigungsorgane gewählte Funktion einzustellen, wobei dieser Knopf die Form eines gelenkigen Joysticks annehmen kann.
  • Vorteilhaft ist die Vorrichtung dazu ausgelegt, unmittelbar an eine integrierte Schaltung eines Armaturenbretts eines Kraftfahrzeugs angeschlossen zu werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch ein Armaturenbrett eines Kraftfahrzeugs, das mit einer Steuervorrichtung ausgestattet ist, wie sie vorangehend beschrieben ist.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich beim Lesen der Beschreibung, die sich auf die beigefügten Zeichnungen bezieht, welche sich beispielhaft verstehen und worin zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Knopfes,
  • 2 eine perspektivische Explosionsansicht des Knopfes aus 1,
  • 3 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Knopfes, und
  • 4 eine Schnittansicht entlang der Linie AA aus 3.
  • Eine erfindungsgemäße Steuervorrichtung 1 ist in 1 bis 4 dargestellt. Diese Vorrichtung 1, die beispielsweise aus Polycarbonat hergestellt ist, weist die Form eines im wesentlichen kreisrunden, dickeren Knopfes auf, der einen Deckel 10, einen zentralen drehbaren Druckknopf 12 und ein Umfangsrändelrad 14 enthält, das zwischen zumindest zwei Wahlpositionen entlang eines bestimmten Drehverstellweges verstellbar ist.
  • Es sind vier ortsfeste Symbole 16 bzw. Piktogramme beispielsweise durch Siebdruck auf die sichtbare Fläche des Deckels 10 aufgedruckt und werden von einer nicht dargestellten Lichtquelle hinterleuchtet, wie etwa von LED-Dioden oder einem Lichtleiter. Diese ortsfesten Piktogramme 16 stellen mit einer Klimaanlage des Kraftfahrzeugs verbundene Funktionen dar, beispielsweise ein Piktogramm für eine Luftumwälzfunktion, ein Piktogramm für eine Funktion zum Ein- bzw. Ausschalten der Klimaanlage, ein Piktogramm für eine Funktion zum Erhöhen der Warmluft und ein Piktogramm für eine Funktion zum Erhöhen von Frischluft.
  • Der Deckel 10 ist auch mit Öffnungen 18 versehen, die diesen in seiner Dicke durchsetzen und in 2 ersichtlich sind. Die Verteilung der ortsfesten Piktogramme 16 und der Öffnungen 18 am Umfang des Deckels 10 ist derart, dass ein Piktogramm 16 mit einer Öffnung 18 abwechselt und dass die Piktogramme und die Öffnungen jeweils über 90° auf einem gleichen Kreis beabstandet sind, der auf den zentralen Knopf 12 zentriert ist.
  • Der Deckel 10 trägt die Druckknöpfe 20, die den jeweiligen ortsfesten Piktogrammen 16 und den Öffnungen 18 gegenüberliegend angeordnet sind. Diese Knöpfe 20 sind über einen Kreis verteilt, der im Durchmesser größer ist als der Kreis, an dem sich die ortsfesten Piktogramme 16 und die Öffnungen 20 befinden. Diese Knöpfe 20 werden auch hinterleuchtet und der Deckel 10 fungiert als Lichtleiter.
  • Unter dem Deckel 10 ist eine drehbare Scheibe 24 angeordnet. Auf der Scheibe 24 sind mobile Piktogramme 26 beispielsweise durch Siebdruck aufgedruckt. Im vorliegenden Fall sind es acht an der Zahl, von denen vier in 1 im Bereich der Öffnungen 18 ersichtlich sind, wobei die anderen (vier oder mehr) unter dem Deckel 10 verdeckt sind. Diese mobilen Piktogramme 26 stellen weitere Funktionen dar, die gegebenenfalls den Funktionen zugeordnet sind, die den ortsfesten Piktogrammen 16 zugeordnet sind. Im vorliegenden Fall sind die beweglichen Piktogramme 26 mit der Erhöhung des Luftdurchsatzes, der Verminderung des Luftdurchsatzes, der oberen Lüftungsstellung und der unteren Lüftungsstellung verbunden. Jeder Druckknopf 20 ermöglicht es somit, durch einfaches Drücken eine der acht Funktionen auszuwählen, die gleichzeitig an der Steuervorrichtung 1 verfügbar sind, unabhängig davon, ob es sich um die Funktionen der ortsfesten Piktogramme 16 oder der beweglichen Piktogramme 26 handelt. Um die Lesbarkeit der ausgewählten Funktion zu erleichtern, wird der Knopf 20 und/oder das ausgewählte Piktogramm 16 bzw. 26 eingeschaltet, während die anderen aus sind.
  • Der zentrale Knopf 12 ermöglicht es seinerseits, den der ausgewählten Funktion zugeordneten Parameter einzustellen, beispielsweise die Temperatur des Luftstroms zu erhöhen, oben mehr Luft einzublasen oder die Leistung des Luftstroms zu senken.
  • Die Steuervorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung weist auch die Besonderheit auf, dass sie rekonfigurierbar ist, d. h. dass bestimmte Funktionen nicht festgelegt sind. Dazu ist die drehbare Scheibe 24, welche die mobilen Piktogramme 26 trägt, mit dem Umfangsrändelrad 14 über einen Antriebsriemen 30 mit im wesentlichen kreisrunden Querschnitt verbunden, der einen ausgebauchten verbreiterten Teil 32 und einen offenen diametral gegenüberliegenden Teil 34 aufweist. Der ausgebauchte Teil 32 enthält einen mit dem Umfangsrändelrad 14 zusammenwirkenden Vorsprung 33, während der offene Teil 34 zwei mit der drehbaren Scheibe 24 zusammenwirkende Vorsprünge 35 aufweist. Die drehbare Scheibe 24 ist konzentrisch zum Umfangsrändelrad 14 angeordnet, und liegt dabei innerhalb des genannten Rändelrades 14, so dass das Verhältnis zwischen dem Drehverstellweg des Umfangsrändelrades 14 und dem Drehverstellweg der drehbaren Scheibe 24 unbedingt kleiner als 1 und vorzugsweise im wesentlichen gleich 0,5 ist.
  • Bei einem Drehverstellweg des Umfangsrändelrades 14 um 45° in der einen oder anderen Richtung dreht sich somit die drehbare Scheibe 24 um 90° in der gleichen Richtung, und zwar aufgrund der durch den Antriebsriemen 30 und das Verhältnis zwischen Durchmesser der Scheibe 24 und Durchmesser des Rändelrades 14 geschaffenen Untersetzung.
  • Mit Drehen des Rändelrades um 22,5° kann damit der Benutzer die vier Piktogramme zur Anzeige bringen, die von dem Deckel in 1 im wesentlichen unter den ortsfesten Piktogrammen verdeckt sind, um neue Funktionen anzuzeigen, die mit Hilfe der Druckknopfe 20 ausgewählt und dann über den zentralen Knopf 12 eingestellt werden können. Dabei kann es sich um weitere Funktionen handeln, die mit der Klimatisierung verbunden sind, oder aber um Funktionen in Verbindung mit einem Autoradiogerät, einem Navigationssystem oder einem anderen Gerät.
  • Die so ausgeführte Vorrichtung ist leicht in ein Kraftfahrzeug-Armaturenbrett einzubauen, insbesondere in die Mittelkonsole, und ist dazu ausgelegt, unmittelbar an eine integrierte Schaltung zum Ansteuern verschiedener Funktionen angeschlossen zu werden.
  • Die Vorteile der Erfindung sind nachfolgend zusammengefasst:
    • – verbesserte Ergonomie durch Verfügen über einen einzelnen Betätigungsknopf für jede auszuwählende Funktion,
    • – entsprechend jeder Anwendung sind die Grundparameter einer Funktion einwandfrei erkennbar und direkt zugänglich; beispielsweise sind im Klimatisierungsmodus keine Piktogramme in Verbindung mit der Verwendung eines Autoradiogeräts vorhanden, so dass daher keine Gefahr besteht, die Aufmerksamkeit des Benutzers zu beeinträchtigen, und auch keine aufwendige Handhabung der Vorrichtung vorliegt,
    • – Verminderung der Anzahl an Betätigungsorganen, jedoch mit zahlreichen Möglichkeiten unterschiedlicher Funktionen, wodurch diese größer gestaltet werden können und sich damit eine einfachere Handhabung und eine bessere Lesbarkeit ergeben,
    • – das Auswechseln der Anzeige der rekonfigurierbaren Piktogramme ist sehr einfach, da das Rändelrad einen bedeutenden Durchmesser hat und damit angenehm in der Hand liegt, wobei dessen Drehbewegung ferner über einen sehr geringen Verstellweg erfolgt, im Gegensatz zum Stand der Technik,
    • – aufgrund der Verwendung von hinterleuchtetem Polycarbonat ist es möglich, an den Knöpfen Farbeffekte zu erzielen, wodurch beispielsweise bestimmte Funktionen oder bestimmte Einstellungen je nach Farbe identifiziert werden können, was zu einer erhöhten Sicherheit bei der Benutzung und zu einer möglichen Benutzung bei Nacht führt,
    • – mit der Multifunktions-Zustellung eines jeden Betätigungsorgans können unbenutzte Tasten vermieden werden,
    • – die Vorrichtung ist mit einem von der Steuerschnittstelle entfernt liegenden Bildschirm kompatibel.
  • Selbstverständlich sind diese Beispiele nur beispielhaft für den Gegenstand der Erfindung zu verstehen, für den sie keineswegs eine Einschränkung darstellen.
  • Somit kann die Anzahl an programmierbaren oder festen Druckknöpfen 20, an Funktionen oder aber auch an Piktogrammen 16 und 26 je nach bei der Vorrichtung verfügbarem Raum variieren. Insbesondere können nur bewegliche Piktogramme und damit programmierbare Knöpfe 20 vorliegen.
  • Der Antriebsriemen 30 kann durch eine elastische Dichtung, eine Getriebeeinrichtung oder eine Hebelarm-Zahnstangen-Vorrichtung oder jegliches andere geeignete Übertragungsorgan ersetzt sein.
  • Die drehbare Scheibe 24 kann bezüglich des Umfangsrändelrades 14 exzentrisch angeordnet sein.
  • Die drehbare Scheibe 24 kann auch bezüglich des Rändelrades 14 umfänglich angeordnet sein, wenn dieses mit kleinerer Abmessung am zentralen Steuerknopf 12 zugeordnet ist. In diesem Fall kann das Verhältnis zwischen Drehverstellweg des Rändelrades 14 und Drehverstellweg des Trägers 24 der beweglichen Symbole deutlich größer als 1 sein.
  • Der Verstellweg des Umfangsrändelrades 14 kann sich weiter oder weniger weit erstrecken als der angegebene Weg, je nach gewünschter Ergonomie und Anzahl an unterschiedlichen Funktionen, die ausgehend von der drehbaren Scheibe 24 ausgewählt werden können.
  • Der zentrale Knopf 12 kann ein einfacher Drehknopf oder ein gelenkiger Joystick sein.

Claims (16)

  1. Funktionsteuervorrichtung (1) mit mindestens – einem Deckel (10), – einem in Bezug auf den Deckel (10) zwischen mindestens zwei Wahlpositionen verstellbaren Drehwahlschalter (14), wobei der Wahlschalter (14) einen drehbaren Verstellweg aufweist, – einer Mehrzahl von auf dem Deckel (10) angeordneten und von einem Benutzer bedienbaren Betätigungsorganen (20), wobei zumindest einige der Betätigungsorgane (20) verschiedene Funktionen in mindestens zwei verschiedenen Stellungen des Wahlschalters (14) ansteuern, – in Bezug auf den Deckel drehbaren Symbolen (26), deren Verstellung mit derjenigen des Wahlschalters (14) verbunden ist, um die Funktion zumindest einiger der die verschiedenen Funktionen ansteuernden Betätigungsorgane (20) anzuzeigen, dadurch gekennzeichnet, dass die mobilen Symbole (26) indirekt von dem Drehwahlschalter (14) angetrieben werden, so dass das Verhältnis zwischen dem drehbaren Verstellweg des Drehwahlschalters (14) zum Übergang von einer Position in eine andere und dem entsprechenden drehbaren Verstellweg der mobilen Symbole (26) nicht gleich 1 ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die mobilen Symbole (26) auf einem drehbaren Träger (24) angeordnet sind, der von einem mit dem Drehwahlschalter (14) und dem Träger (24) zusammen wirkenden Übertragungsorgan (30) angetrieben wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Übertragungsorgan (30) ein Riemen ist
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, bei der das Verhältnis zwischen dem drehbaren Verstellweg des Drehwahlschalters (14) und dem drehbaren Verstellweg des Trägers (24) unbedingt keiner ist als 1 und größer, oder gleich 0,25, vorzugsweise etwa gleich 0,5.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der drehbare Verstellweg des Drehwahlschalters (14) ±45° und der drehbare Verstellweg des Trägers (24) ±90° beträgt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der der Drehwahlschalter (14) ein Rändelrad und der Träger (24) der mobilen Symbole eine Scheibe ist
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das Rändelrad ein Umfangsrändelrad und die Scheibe (24) konzentrisch zum Rändelrad (14) innerhalb desselben angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der der Antriebsriemen (30) einen etwa kreisförmigen Abschnitt mit einen ausgebauchten und verbreiterten Teil (32) einerseits und einem offenen, dem ausgebauchten Teil (32) diametral gegenüber liegenden Teil (34) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der der ausgebauchte Teil (32) des Antriebsriemens (30) einen mit dem Drehwahlschalter (14) zusammen wirkenden Vorsprung (14) und der offene Teil (34) des Antriebsriemens (30) zwei mit dem Träger (24) der mobilen Symbole zusammen wirkende Vorsprünge (35) aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie die folgenden Elemente umfasst: – vier auf dem Deckel (10) angeordnete ortsfeste Symbole (16), – vier unter dem Deckel (10) angeordnete mobile Symbole (26), die über in dem Deckel (10) vorgesehene Öffnungen (18) sichtbar sind, und – acht Druckbetätigungsorgane (20), die auf dem Deckel (10) und gegenüber einem ortsfesten (16) oder mobilen Symbol (26) angeordnet sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der eine Lichtquelle mit den verschiedenen Symbolen (16; 26) und den Betätigungsorganen (20) verbunden und hinter diesen angeordnet ist, um sie von hinten zu beleuchten.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der der Deckel (10) als Lichtleiter für die Betätigungsorgane (20) und die ortsfesten Symbole (16) dient.
  13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen zentralen Druck- und/oder Drehknopf (12) umfasst, um die von einem der Betätigungsorgane (20) gewählte Funktion einzustellen.
  14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie unmittelbar an eine integrierte Schaltung eines Armaturenbretts eines Kraftfahrzeug angeschlossen werden kann.
  15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der zentrale Steuerknopf (12) ein gelenkiger Joystick ist.
  16. Armaturenbrett eines Kraftfahrzeugs, ausgestattet mit einer Steuervorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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