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Die
vorliegende Erfindung betrifft den Tastenknopf eines Drucktastenschalters
bzw. eines Druckknopfschalters, welcher auf einer Vielzahl von elektronischen
Geräten
befestigt ist, wie z.B. Kommunikationsgeräten, welche Mobiltelefone,
Autotelefone und Audiogeräte
enthalten.
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Im
Stand der Technik wird erwünscht,
dass elektronische Geräte
einschließlich
Mobilkommunikationsendgeräten,
wie z.B. ein Mobil- oder Autotelefon, leicht und kompakt sind. Folglich
ist es wünschenswert,
dass in solchen elektronischen Geräten verwendete Druckknopfschalter
auch leicht, kompakt und dünn
sind. Um solche Wünsche
zu erfüllen
wird ein Tastenknopf in der Technik verwendet, welcher einen transparenten
Körper
und eine transparente Harzschicht aufweist, welche mit Ausnahme
der Rückseite
an allen Oberflächen
des Körpers
haftet. Solch ein Tastenknopf ist heutzutage weit verbreitet.
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6 ist
eine Querschnittsansicht eines Tastenknopfes des Stands der Technik.
Der Tastenknopf umfasst einen aus einem transparenten Harz hergestellten
Tastenknopfkörper 32 und
eine transparente Harzschicht 31, welche mit Ausnahme der
Rückseite 32a an
der Außenfläche des
Tastenknopfkörpers 32 haftet.
Dies bildet einen Druckknopf 35, welcher von der Harzschicht 31 des
Tastenknopfes nach vorne hervorsteht. Zudem ist eine Schicht 33 mit
einem grafischen Symbol zwischen der Schicht 31 und dem Körper 32 angeordnet,
welche den Druckknopf 35 bilden, um ein grafisches Symbol,
wie z.B. einen Buchstaben auf dem Druckknopf 35 anzuzeigen.
Die Schicht 31 ist üblicherweise
entsprechend einem Profil des Tastenknopfkörpers 32 geformt.
Dann wird Harz in die geformte Schicht 31 eingespritzt,
um den Tastenknopf herzustellen. Daher weist die Rückseite 32a des Tastenknopfkörpers 32 eine
Angussstelle 34 an einer einem Anschnitt entsprechenden
Position auf, durch welchen das Harz beim Spritzgießen des Körpers 32 eingespritzt
wird.
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In
den letzten Jahren hat die Vielfalt von Konstruktionen für einen
Tastenknopf drastisch zugenommen. Beispielsweise weisen in Mobiltelefonen verwendete
Druckknöpfe
eine große
Vielfalt von Konstruktionen auf. Unter solchen Umständen ist
es erforderlich solch einen Tastenknopf mit einer hohen Qualität und besseren
Sichtbarkeit des grafischen Symbols auf der Vorderseite des Tastenknopfes
zu konstruieren.
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Derzeit
weist der Tastenknopf die Angussstelle 34 jedoch auf der
Rückseite
des Tastenknopfkörpers 32 auf.
Daher ist die Angussstelle 34 durch die Schicht 31 und
den Tastenknopfkörper 32 sichtbar,
wenn der Tastenknopfkörper 32 von
der Vorderseite des Druckknopfes 35 betrachtet wird. Dies
beeinträchtigt
das Aussehen des derzeitigen Tastenknopfes auf unerwünschte Weise.
Die Angussstelle 34 kann das Bild der auf der Rückseite
der Harzschicht 31 gebildeten grafischen Symbolschicht 33 bei
Betrachtung des grafischen Symbols von der Vorderseite des Druckknopfes 35 verzerren.
D.h. die Angussstelle 34 verschlechtert die Sichtbarkeit
der grafischen Symbolschicht 33, welche den Druckknopf 35 des
Tastenknopfes mit dem grafischen Symbol versieht. Dies verringert
den ästhetischen
Reiz des Tastenknopfes.
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Um
dieses Problem zu lösen
kann die Angussstelle 34 in einem Umfangsabschnitt des
Tastenknopfkörpers 32 an
einer Position angeordnet sein, an welcher die Angusstelle 34 nicht
gegenüber
der grafischen Symbolschicht 33 liegt, wie durch die gestrichelten
Linien in 6 gezeigt. Bei dieser Anordnung
ist die Angussstelle 34 jedoch noch von der Vorderseite
des Druckknopfes durch den Tastenknopfkörper 32 sichtbar.
Folglich löst
solch eine Anordnung das oben erwähnte Problem nicht.
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In
Bezug auf 7 offenbart die japanische Offenlegungsschrift
Nr. 8-7698 einen Tastenknopfkörper 32 mit
einer Rückseite,
welche von der hintersten Oberfläche
einer Harzschicht 31 weiter nach hinten vorsteht. Der Tastenknopfkörper 32 weist
auch einen verlängerten
Abschnitt 36 auf, welcher vom Außenumfang des vorstehenden
Abschnitts des Tastenknopfkörpers 32 nach
außen
verläuft.
Eine Angusstelle 34 ist auf dem verlängerten Abschnitt 36 gebildet.
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Der
oben beschriebene Tastenknopf ist durch Durchführen eines Spritzgussverfahrens
gebildet. Das Material des Tastenknopfkörpers 32 wird in eine
Aussparung eingespritzt, welche in der Schicht mit der erwünschten
Form gebildet ist. Wenn schmelzflüssiges Harz in den Hohlraum
einer Form durch einen Anschnitt eingespritzt wird, verhindert die
im Hohlraum übrig
bleibende Luft, dass der Hohlraum vollständig mit dem schmelzflüssigen Harz
auf gleichmäßige Weise
gefüllt
wird, wodurch die Außenfläche des
geschmolzenen Tastenknopfkörpers 32 uneben
und rau wird. Folglich ist der ästhetische
Reiz des Tastenknopfes verringert.
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Die
vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die oben beschriebenen
Probleme zu lösen.
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In
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Tastenknopf nach
Anspruch 1 geliefert.
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In
einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Bilden
eines Tastenknopfes geliefert.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
hervorgehen, welche in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen
genommen wurde, welche die Prinzipien der Erfindung mittels eines
Beispiels veranschaulichen.
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Die
Erfindung kann zusammen mit den Aufgaben und Vorteilen derselben
am besten durch Bezug auf die folgende Beschreibung der derzeit
bevorzugten Ausführungsformen
zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen erläutert werden, in welchen:
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1 eine
Draufsicht ist, welche einen Tastenknopf nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
entlang der Linie 2-2 in 1 genommene Querschnittsansicht
ist;
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3 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines
verlängerten
Abschnitts im Tastenknopf ist;
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4a eine Querschnittsansicht ist, welche eine
Form in einem geöffneten
Zustand zeigt;
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4b eine Querschnittsansicht ist, welche eine
Form in einem geschlossenen Zustand zeigt;
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5 eine
Draufsicht ist, welche einen Tastenknopf nach einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 eine
Querschnittsansicht ist, welche einen Tastenknopf des Stands der
Technik zeigt; und
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7 eine
Querschnittsansicht ist, welche einen anderen Tastenknopf des Stands
der Technik zeigt.
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Eine
erste Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung wird nun in Bezug auf die 1 und 2 beschrieben
werden.
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In
Bezug auf die 1 und 2 enthält ein Tastenknopf 11 der
ersten Ausführungsform
einen allgemein ovalen und zylinderförmigen Tastenknopfkörper 12 und
eine Harzschicht 14, welche mit Ausnahme der Rückseite 12a an
der Oberfläche
des Tastenknopfkörpers 12 haftet.
Der Tastenknopfkörper 12 und
die Harzschicht 14 bilden einen Druckknopf 30. Zudem
ist eine Schicht 13 mit einem grafischen Symbol auf einer
Rückseite 14a der
Harzschicht 14 gebildet. Der Tastenknopfkörper 12 ist
durch Spritzgießen eines
transparenten Kunstharzes in die Form des Druckknopfes 30 gebildet.
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Die
Zusammensetzung, Art und Farbe des den Tastenknopfkörper 12 bildenden
Harzes sind nicht beschränkt,
solange das Harz transparent ist. Solch ein Harz wird gemäß der erforderlichen
Funktion aus bekannten Kunstharzen ausgewählt, wie z.B. einem Thermoplast,
thermoplastischen Elastomer, aushärtenden Harz oder Vernetzungsgummi.
Es wird bevorzugt, dass ein aushärtendes
Harz verwendet wird, welches zum Gießen geeignet ist. Es wird insbesondere
bevorzugt, dass ein Polykarbonatharz, ein Acrylharz oder ein Polypropylenharz
verwendet wird, welche eine zufriedenstellende Transparenz, mechanische
Stärke
und einen zufriedenstellenden Wärmewiderstand
aufweisen.
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Ein
Flansch 15 verläuft
durch die Länge
L von der Umfangsfläche
um die Rückseite
des Tastenknopfkörpers 12 radial
nach außen,
wie in den 2 und 3 gezeigt.
Die Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 und
die Rückseite 15a des
Flansches 15 sind beide eben und verlaufen entlang der gleichen
Ebene S. Die Ebene S befindet sich hinter der Rückseite 14a der transparenten
Harzschicht 14. Genauer ist die Ebene S in der ersten Ausführungsform
vom hintersten Abschnitt der Rückseite 13a der grafischen
Symbolschicht 13 durch einen der Stärke t entsprechenden Abstand
nach hinten beabstandet. Der Abschnitt mit der Stärke t verläuft vom
Flansch 15 radial nach außen und bildet einen Fortsatz 28.
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Eine
Rückseite 28a des
Fortsatzes 28 verläuft
entlang der gleichen Ebene S, wie die Rückseite 15a des Flansches 15,
wie in 3 gezeigt. Eine Angussstelle 17 ist auf
der Rückseite 15a des
Flansches 15 an einer einem Anschnitt entsprechenden Position
angeordnet, durch welchen ein Harz beim Gießen des Tastenknopfkörpers 12 eingespritzt
wird.
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Da
sich die Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 hinter
der Rückseite 14a der
Harzschicht 14 befindet, wie oben beschrieben wurde, kann
eine Dekorationsschicht 19 leicht auf der Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 gebildet
werden. Dies erhöht
den Ertrag und die Massenproduktivität im Herstellungsverfahren
des Tastenknopfes 11. Im Gegensatz dazu ist beim Tastenknopf
des Stands der Technik die Rückseite
des Tastenknopfkörpers 32 mit
der Rückseite
der Harzschicht 31 bündig,
wie in 6 gezeigt. In solch einem Fall dringt beim Drucken
einer Dekorationsschicht auf die Rückseite des Tastenknopfkörpers 32 mit
Tinte oder Farbe ein Lösungsmittel
der Tinte oder Farbe entlang einer Grenzfläche zwischen dem Tastenknopfkörper 32 und
der Harzschicht 31 ein. Dies verschlechtert die Haftfestigkeit zwischen
dem Tastenknopfkörper 32 und
der Harzschicht 31. Daher muss die Bildung der Dekorationsschicht
genau gesteuert werden, um zu verhindern, dass das Lösungsmittel
entlang der Grenzfläche
zwischen dem Tastenknopfkörper
und der Harzschicht eindringt. Dies verringert die Produktivität.
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Aus
diesem Grund wird bevorzugt, dass die Stärke t, welche dem Abstand entspricht,
in welchem der Tastenknopfkörper 12 von
der Harzschicht nach hinten vorsteht, größer oder gleich 0,05 mm ist. Wenn
die Stärke
t größer oder
gleich 0,05 mm ist, wird verhindert, dass das Lösungsmittel entlang der Grenzfläche zwischen
dem Tastenknopfkörper 12 und
der Harzschicht 14 eindringt.
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Da
der Flansch 15 entlang dem Gesamtumfang des Tastenknopfkörpers 12 angeordnet
ist, wird die Belastung gleichmäßig auf
der gesamten Harzschicht 14 angelegt, wenn die Harzschicht 14 entsprechend
der äußeren Form
des Tastenknopfkörpers 12 verformt
wird. Daher wird die transparente Harzschicht 14 gleichmäßig entlang
dem Gesamtumfang des Tastenknopfkörpers 12 gespannt.
Dies verbessert den Ertrag beim Gießen des Tastenknopfes 11.
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Es
wird bevorzugt, dass die Stärke
T des in 3 gezeigten Flansches 15 mindestens
0,2 mm beträgt,
um das Gießen
des Tastenknopfkörpers 12 zu
ermöglichen,
obwohl dieses von der Größe und Form
des Tastenknopfkörpers 12 abhängt. Wenn
die Stärke
T mindestens 0,2 mm beträgt,
wird verhindert, dass die transparente Harzschicht 14 oder
eine Dekorationsschicht 19, welche auf der Rückseite 14a der
Harzschicht 14 (später
beschrieben) gebildet ist, geschmolzen, verformt und durch das heiße, schmelzflüssige Harz
zerrissen wird, welches durch einen Anschnitt zum Einspritzen von
Harz eingespritzt wird.
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Außerdem weist
die Rückseite 15a des
Flansches 15 auch eine Entlüftungsstelle 18 auf,
welche einem Entlüftungsventil
entspricht, welches beim Spritzgießen des transparenten Tastenknopfkörpers 12 verwendet
wird. Das Entlüftungsventil
wird zum Ablassen von Gas nach außen verwendet, welches im Hohlraum
einer Form (später
beschrieben) beim Gießen
des Tastenknopfkörpers 12 erzeugt
wird. Aufgrund der Angussstelle 17 und der Entlüftungsstelle 18,
welche sich auf der Rückseite 15a des Flansches 15 befinden,
ist die Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12 eben
und glatt. Dies ermöglicht
das Bilden einer zusätzlichen
Schicht, wie z.B. einer Dekorationsschicht 19 auf der Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12,
und liefert dadurch den Tastenknopf 11 mit einer Vielfalt
von Konstruktionen.
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Die
Angussstelle 17 und die Entlüftungsstelle 18, welche
sich an der oben beschriebenen Stellen befinden, sind nicht durch
die grafische Symbolschicht 13 sichtbar, wenn die grafische
Symbolschicht 13 von der Vorderseite des Druckknopfes 30 des
Tastenknopfes 11 betrachtet wird. Dies verhindert das Auftreten
einer Verzerrung in den grafischen Symbolen, welche durch die grafische
Symbolschicht 13 bei Betrachtung des Tastenknopfes 11 dargestellt sind,
und verbessert das Aussehen des Tastenknopfes 11.
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Die
Angussstelle 17 und die Entlüftungsstelle 18 sind
auf der Rückseite 15a des
Flansches 15 gebildet und durch 180 Grad voneinander beabstandet.
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Die
Angussstelle 17 und die Entlüftungsstelle 18 befinden
sich an Positionen in der Nähe
des Umfangs des Flansches 15, so dass die Angussstelle 17 und
Entlüftungsstelle 18 von
der Vorderseite des Tastenknopfes 11 nicht sichtbar sind.
Außerdem
wird aus dem gleichen Grund, wie oben beschrieben wurde, bevorzugt,
dass die Stärke
T des Flansches 15 kleiner als die Länge L ist, durch welche der
Flansch 15 radial nach außen verläuft.
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Ein
Teil der transparenten Harzschicht 14 ist verformt, um
allgemein dem Profil des Tastenknopfkörpers 12 zu entsprechen,
und haftet mit Ausnahme der Rückseite 12a an
der Oberfläche
des Tastenknopfkörpers 12.
Folglich bilden die Harzschicht 14 und der Tastenknopfkörper 12 im
Tastenknopf 11 einen Druckknopf 30, welcher zur
Vorderseite vorsteht.
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Eine
transparente Schicht wird als Harzschicht 14 verwendet.
Die Zusammensetzung, Art und Farbe der Schicht sind nicht beschränkt, solange sie
transparent ist. Die Schicht wird aus bekannten Harzschichten gemäß den erforderten
Eigenschaften ausgewählt.
Es wird bevorzugt, dass eine Duroplastschicht, welche zum Gießen geeignet
ist, als Harzschicht 14 verwendet wird. Es wird insbesondere
bevorzugt, dass eine eine zufriedenstellende Transparenz aufweisende
Harzschicht aus Polykarbonat, Polyethylen, Terephthalat oder Polyethylennaphthalat als
Harzschicht verwendet wird.
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Die
grafische Symbolschicht 13 ist durch die Harzschicht 14 von
der Vorderseite des Druckknopfes 30 aus sichtbar und mit
einem grafischen Symbol markiert, wie z.B. einem Buchstaben, einer
Zahl, einem Symbol, einem Muster oder einem Bild. In der ersten
Ausführungsform
sind die Buchstaben „Menü" durch die grafische
Symbolschicht 13 auf der Mitte des Tastenknopfkörpers 12 markiert,
wie in 5 gezeigt. Die grafische Symbolschicht 13 ist
mit Tinte oder Farbe auf die Rückseite 14a der
transparenten Harzschicht 14 gemalt, gedruckt oder übertragen. Ein
grafisches Symbol kann auf die grafische Symbolschicht 13 gezeichnet
werden oder aus der grafischen Symbolschicht 13 geschnitten
werden. Die grafische Symbolschicht 13 ist auf der Vorderseite 14b und/oder
der Rückseite 14a der
Harzschicht 14 gebildet. Es wird jedoch bevorzugt, dass
die grafische Symbolschicht 13 auf der Rückseite 14a gebildet
ist, wie in 2 gezeigt, um einen Verschleiß der grafischen
Symbolschicht 13 zu verhindern. Wie oben beschrieben wurde,
beeinträchtigen
zudem die Angussstelle 17 und Entlüftungsstelle 18 nicht
die Sichtbarkeit der grafischen Symbolschicht 13. Daher lässt die
grafische Symbolschicht 13 zu, dass der Tastenknopf verschiedene
Konstruktionen aufweist.
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Die
Dekorationsschicht 19 ist auf der Rückseite 12a des transparenten
Tastenknopfkörpers 12 gebildet.
Die Dekorationsschicht 19 wird von der Vorderseite des Druckknopfes 30 aus
durch die Harzschicht 14 und den Tastenknopfkörper 12 betrachtet und
aus einer farbigen Schicht, wie z.B. rot, blau, gelb oder grün; einer
nicht farbigen Schicht, wie z.B. weiß, schwarz oder grau, oder
einer metallisch farbigen Schicht gebildet. Die Dekorationsschicht 19 wird mit
Tinte oder Farbe auf die Rückseite 12a des
Tastenkörpers 12 gemalt,
gedruckt oder übertragen
oder durch Aufdampfen oder Übertragen
einer anorganischen Substanz auf die Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12 gebildet.
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Durch
Vorsehen der Dekorationsschicht 19 zusätzlich zur grafischen Symbolschicht 13 ist
die Dekorationsschicht 19 um die grafische Symbolschicht 13 sichtbar
und der Schatten der Buchstaben oder ähnlichem auf der grafischen
Symbolschicht 13 fällt
auf die Dekorationsschicht 19. Daher scheint die grafische
Symbolschicht 13 wie ein dreidimensionales Bild hervorzustehen.
Dies ermöglicht,
dass der Tastenknopf 11 eine neue Konstruktion aufweist,
und erweitert die Konstruktionsvariationen für den Tastenknopf 11.
Die Dekorationsschicht 19 kann ein grafisches Symbol anzeigen,
wie z.B. einen Buchstaben, eine Zahl, ein Symbol, Muster oder ein
Bild.
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Es
wird bevorzugt, dass die Dekorationsschicht 19 einen Metallglanz
aufweist. Solch eine Dekorationsschicht 19 mit einem Metallglanz
wird mit einer beispielsweise Metallstaub (Metalltinte) enthaltenden
Farbe aufgemalt oder aufgedruckt oder durch Aufdampfen oder Übertragen
von Metall gebildet, wie z.B. Aluminium, Chrom, Kupfer oder Nickel.
Die MetallglanzDekorationsschicht 19 verbessert das ästhetischen
Aussehen des Tastenknopfes 11 und ermöglicht, dass der Tastenknopf 11 leichter
konstruiert werden kann.
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Außerdem wird
bevorzugt, dass die Dekorationsschicht 19 transparent ist.
Die transparente Dekorationsschicht 19 wird beispielsweise
mit einer transparenten Tinte oder Farbe aufgemalt oder aufgedruckt
oder durch Aufdampfen von Metall, wie z.B. Aluminium, Kupfer oder
Nickel, zu einer Stärke
von 2 bis 300 nm gebildet. Wenn die Dekorationsschicht 19 transparent
ist, kann eine Beleuchtungsvorrichtung (nicht gezeigt), wie z.B.
eine Lumineszenzdiode (LED-Diode) oder eine Elektrolumineszenzvorrichtung
(EL-Vorrichtung) hinter der Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12 angeordnet
sein, um auf einfache Weise eine Beleuchtungsfunktion hinzuzufügen. Dies
verbessert nachts oder an dunklen Orten die Sichtbarkeit des Tastenknopfes 11.
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Eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen des Tastenknopfes 11 der
ersten Ausführungsform
werden nun in Bezug auf die 4(a) und 4(b) beschrieben werden. Das Spritzgießen wird mit
einer oberen und einer unteren Form durchgeführt, um den Tastenknopfkörper 12 zu
bilden.
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In
Bezug auf 4(a) ist ein erster Hohlraum 22
zum Gießen
des Tastenknopfkörpers 12 in
einer Unterseite der oberen Form 20 gebildet. Der Hohlraum 22 enthält eine überstehende
Aussparung 23, welche entlang dem Gesamtumfang bei der Öffnung des
Hohlraums 22 verläuft,
um den Flansch 15 des Tastenknopfkörpers 12 zu bilden.
Folglich weist der Hohlraum 22 eine hutähnliche Form auf. Die untere Form 21 enthält einen
dünnen
und ovalen zweiten Hohlraum 24. Der erste Hohlraum 22,
die überstehende
Aussparung 23 und der zweite Hohlraum 24 bilden
einen Hohlraum 25, welcher der Form des Tastenknopfkörpers 12 entspricht.
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Ein
Anschnitt 26 zum Einspritzen des schmelzflüssigen Harzes
und ein Entlüftungsventil 27 zum
Ablassen des Gases, welches während
dem Spritzgießen
im Hohlraum 25 erzeugt wurde, verlaufen jeweils durch die
untere Form 21. Der Anschnitt 26 und das Entlüftungsventil 27 befinden
sich gegenüber
der überstehenden
Aussparung 23 der oberen Form 20 und sind durch
180 Grad voneinander beanstandet. Solch eine Anordnung des Anschnitts 26 und
Entlüftungsventil 27 stößt während dem
Gießen effektiv
Gas aus dem Entlüftungsventil 27 aus.
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Der
Anschnitt 26 zum Einspritzen des Harzes kann ein Punktanguss,
ein Flächenanschnitt,
ein Filmanschnitt, ein Ringanguss, ein Scheibenanguss, ein Anguss
unter der Teilungsebene, ein Überlappungsanguss,
ein direkter Anguss, ein Streifenanguss oder eine Kantenanschnitt
sein. Zwar gibt es keine Einschränkungen,
aber es wird bevorzugt, dass der Anschnitt 26 zum Einspritzen
des Harzes ein Punktanguss ist, um die Größe der Angussstelle 17 zu
verringern, welche durch den Anschnitt zum Einspritzen des Harzes
auf dem Tastenknopfkörper 12 gebildet
ist. Es wird bevorzugt, dass der Durchmesser des Entlüftungsventils 27 zwischen
0,01 und 0,03 mm beträgt.
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Zum
Fertigen des Tastenknopfes 11 wird zunächst die grafische Symbolschicht 13 auf
der Rückseite 14a der
transparenten Harzschicht 14 gebildet. Die transparente
Harzschicht 14 ist zwischen der oberen Form 20 und
der unteren Form 21 angeordnet und dann werden die Formen 20, 21 zusammen
eingespannt. Vor dem Einspannen wird bevorzugt, dass ein Teil der
transparenten Harzschicht 14 im Voraus entlang einer den
ersten Hohlraum 22 definierenden Innenfläche und
der überstehenden
Aussparung 23 in der oberen Form 20 mit einer
Spannvorrichtung verformt wird, so dass die transparente Harzschicht 14 allgemein
dem. Vorderseitenprofil des Tastenknopfkörpers 12 entspricht,
welcher zu gießen
ist.
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Anschließend wird
schmelzflüssiges
Harz durch den Anschnitt 26 zum Einspritzen des Harzes der
unteren Form 21 in den Hohlraum 25 eingespritzt. Beim
Einspritzen des schmelzflüssigen
Harzes in den Hohlraum 25 wird die Harzschicht 14 entsprechend
dem Profil des ersten Hohlraums 22 und der überstehenden
Aussparung 23 der oberen Form verformt. Da Gas, welches
beim Gießen
des transparenten Tastenknopfkörpers
12 im Hohlraum 25 erzeugt wird, durch das Entlüftungsventil 27 aus
dem Hohlraum 25 ausgestoßen wird, wird der Hohlraum 25 gleichmäßig mit
schmelzflüssigem
Harz gefüllt.
Folglich werden der Tastenknopfkörper 12 und
der Flansch 15 einstückig
gegossen und die transparente Harzschicht 14 und der transparente
Tastenknopfkörper 12 durch
einen Wärmeschmelzvorgang
verbunden. Dies bildet den Tastenknopf 11. Da das Vorhandensein
des Entlüftungsventils 27 hervorruft, dass
der Hohlraum 25 wie oben beschrieben wurde mit schmelzflüssigem Harz
gefüllt
wird, wird der Tastenknopf 11 mit einer glatten Oberfläche und
einem ästhetischen
Aussehen leicht gebildet.
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Anschließend werden
nach dem Abkühlen der
oberen Form 20 und der unteren Form 21 die Formen 20 und 21 getrennt,
um das gegossene Produkt zu entfernen. Dann wird die Dekorationsschicht 19 auf
der Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 oder
des entfernten gegossenen Produkts gebildet. Auf diese Weise wird
der Tastenknopf 11 der ersten Ausführungsform hergestellt.
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Eine
zweite Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben werden. Die
Beschreibung richtet sich auf die Unterschiede zur ersten Ausführungsform
und die Elemente, welche denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden
nicht beschrieben werden.
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In
Bezug auf 5 verläuft ein Paar von Fortsatzelementen 16,
welche im Allgemeinen oval und zylinderförmig sind, auf die gleiche
Weise, wie in der ersten Ausführungsform,
vom hinteren Umfangsabschnitt des Tastenknopfkörpers 12 entlang der Hauptachse
des ovalen und zylinderförmigen
Tastenknopfkörpers 12 radial
nach außen.
Die Fortsatzelemente 16 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Tastenknopfkörpers 12 angeordnet
und durch 180 Grad voneinander beabstandet.
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Die
Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 und
die Rückseite 16a des
Fortsatzelements 16 sind eben und glatt. Eine Angussstelle 17 ist
auf einer Rückseite 16a von
einem der Fortsatzelemente 16 (rechtes Element in 5)
gebildet und ein Entlüftungsstelle 18 ist
auf einer Rückseite 16a des
anderen Fortsatzelement 16 (linkes Element in 5)
gebildet. Folglich sind in der zweiten Ausführungsform die Angussstelle 17 und
die Entlüftungsstelle 18 auch vom
Tastenknopfkörper 12 radial
nach außen
angeordnet und durch 180 Grad voneinander beabstandet.
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Der
Tastenknopf 11 der zweiten Ausführungsform weist die gleichen
Vorteile wie die erste Ausführungsform
auf.
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Jemandem
mit technischen Fähigkeiten
sollte klar sein, dass die vorliegende Erfindung in vielen anderen
spezifischen Formen ausgeführt
werden kann, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen. Insbesondere
sollte klar sein, dass die vorliegende Erfindung in den folgenden
Formen ausgeführt
werden kann.
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Die
Angussstelle 17 und die Entlüftungsstelle 18 können bei
Bedarf beispielsweise durch 150 Grad oder 90 Grad in der Umfangsrichtung
des Tastenknopfkörpers
beanstandet sein.
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Die
Form des Tastenknopfkörpers 12 kann
in eine andere verändert
werden, beispielsweise eine zylinderförmige oder kastenähnliche
Form. Der Flansch 15 oder der Querschnitt der überstehenden Aussparung 23 können bei
Bedarf zum Aufweisen jeglicher Formen verändert werden, wie z.B. ein
Teil eines Kreises oder Rechtecks.
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Die
untere Form 21 kann eine Vielzahl von Anschnitten 26 zum
Einspritzen des Harzes und Entlüftungsventile 27 aufweisen.
Wenn dies zutrifft, wird schmelzflüssiges Harz gleichmäßiger durch
die Anschnitte 26 zum Einspritzen von Harz in den gesamten
Hohlraum 25 eingespritzt und das Gas schneller aus dem
Hohlraum ausgestoßen.
Dies ermöglicht eine
glatte Einspritzung des schmelzflüssigen Harzes.
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Die
grafische Symbolschicht 13 kann auf der Vorderseite 14b der
transparenten Harzschicht 14 und auf der Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 bewegt
werden.
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Der
der Stärke
t entsprechende Abschnitt zwischen der Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12 und
dem hintersten Teil der Rückseite 14a kann ausgelassen
werden.
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Beispiele
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Die
oben beschriebenen Ausführungsformen können anhand
der unten beschriebenen Beispiele besser beschrieben werden. Die
vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die folgenden Beispiele
beschränkt.
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(Beispiel 1)
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Im
Beispiel 1 wurde der die Struktur der ersten Ausführungsform
aufweisende Tastenknopf 11 hergestellt.
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Zuerst
wurde die grafische Symbolschicht 13 in Form einer Zahl
mit schwarzer Tinte auf die Rückseite 14a der
transparenten Harzschicht 14 gedruckt, welche aus einem
Polyethylenterephthalatharz hergestellt wurde. Dann wurde die transparente
Harzschicht 14 mit einer Spannvorrichtung gezogen und verformt,
so dass sie im Allgemeinen dem Vorderseitenprofil des Tastenknopfkörpers 12 entsprach.
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Die
gezogene transparente Harzschicht 14 wurde zwischen der
oberen Form 20 und der unteren Form 21 angeordnet,
welche in 4(a) gezeigt werden. Dann wurden
die Formen 20 und 21 eingespannt. Anschließend wurde
schmelzflüssiges
Polykarbonatharz durch den Anschnitt 26 zum Einspritzen
des Harzes der unteren Form 21 in den Hohlraum 25 eingespritzt,
um den Tastenknopfkörper 12 mit
dem Flansch 15 zu bilden. Folglich wurde die transparente
Harzschicht 14 auf dem Tastenknopfkörper 12 durch einen
Wärmeschmelzvorgang
integriert. Dann wurde die Dekorationsschicht 19 mit weißer Farbe
auf die Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 gedruckt,
um den in den 1 bis 3 gezeigten
Tastenknopf 11 zu erhalten. Die Rückseite 12a des Tastenknopfkörpers 12 im
erhaltenen Tastenknopf 11 war eben und glatt. Folglich
hatte der Tastenknopfkörper 12 ein
zufriedenstellendes Aussehen.
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Im
Tastenknopf 11 des ersten Beispiels war die weiße Dekorationsschicht 19 um
die schwarze grafische Symbolschicht 13 herum sichtbar.
Außerdem
fiel der Schatten der grafischen Symbolschicht 13 auf die
weiße
Dekorationsschicht 19, wodurch die schwarze grafische Symbolschicht 13 hervorstand. Beim
Drucken der weißen
Dekorationsschicht 19 drang das Lösungsmittel der weißen Farbe
nicht entlang der Grenzfläche
zwischen der transparenten Harzschicht 14 und dem Tastenknopfkörper 12 ein. Auf
diese Weise wurde der Tastenknopf 11 mit einer hohen Qualität erhalten.
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(Beispiel 2)
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Im
Beispiel 2 wurde der die Struktur der zweiten Ausführungsform
aufweisende Tastenknopf 11 hergestellt.
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Zuerst
wurde die grafische Symbolschicht 13 in Form eines Symbols
eines Telefons mit roter Farbe auf die Rückseite 14a der transparenten
Harzschicht 14 gedruckt, welche aus einer Polymerlegierung
aus Polykarbonatharz und Polybutenterephthalatharz gebildet wurde.
Die Harzschicht 14 wurde mit einer Spannvorrichtung gezogen
und verformt, um allgemein dem Vorderseitenprofil des Tastenknopfkörpers 12 zu
entsprechen.
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Anschließend wurde
die gezogene Harzschicht 14 zwischen der oberen Form 20 und
der unteren Form 21 angeordnet, welche in 4(a) gezeigt werden. Dann wurden die Formen 20 und 21 eingespannt.
Schmelzflüssiges
Polykarbonatharz wurde durch den Anschnitt 26 zum Einspritzen des Harzes
der unteren Form 21 in den Hohlraum 25 eingespritzt,
um den Tastenknopfkörper 12 zu
bilden, welcher die Fortsatzelemente 16 hatte. Folglich
wurde die transparente Harzschicht 14 durch einen Wärmeschmelzvorgang
auf dem transparenten Tastenkörper 12 auf
die gleiche Weise, wie in der ersten Ausführungsform integriert.
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Dann
wurde eine transparente Aluminiumfolie durch Heißprägen auf die Rückseitenfläche 12a des
Tastenknopfkörpers 12 übertragen,
um die Dekorationsschicht 19 zu bilden. Auf diese Weise
wurde der in 5 gezeigte Tastenknopf 11 hergestellt.
Im hergestellten Tastenknopf 11 bildete die Rückseite 12a des
Tastenknopfkörpers 12 eine
glatte und ebene Fläche
und der Tastenknopfkörper 12 hatte
ein zufriedenstellendes Aussehen.
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Beim
Tastenknopf 11 des zweiten Beispiels war die einen silbernen
Metallglanz aufweisende Dekorationsschicht 19 um die grafische
Symbolschicht 13 herum sichtbar, welche rot war. Außerdem fiel
der Schatten der roten grafischen Symbolschicht 13 auf die
Dekorationsschicht 19 mit dem silbernen Metallglanz, wodurch
die rote grafische Syambolschicht 13 hervorstand.
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Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
sollen als veranschaulichend und nicht einschränkend gelten und die Erfindung
ist nicht auf die hierin angegebenen Details zu beschränken, sondern
kann innerhalb des Bereichs der anhängenden Ansprüche verändert werden.