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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Steuerungssystem eines in ein Kraftfahrzeug
oder Ähnliches
eingebauten Verbrennungsmotors und insbesondere ein Fehlerkorrekturverfahren
(Fail-Safe-Verfahren)
zur Steuerung der Ansaugluftmenge des Motors mit Hilfe eines gesteuerten
Ventilmechanismus und eines Drosselmechanismus.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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In
den vergangenen Jahren ist ein in Kraftfahrzeuge oder Ähnliches
eingebauter Typ von Verbrennungsmotor entwickelt worden, der mit
einem elektronisch gesteuerten Drosselmechanismus und einem gesteuerten
Ventilmechanismus ausgestattet ist. Bei dieser Motorart ist der
elektronisch gesteuerte Drosselmechanismus so beschaffen, dass er
ein Drosselventil mittels eines Stellgliedes betätigt (d.h. öffnet und schließt), und
der gesteuerte Ventilmechanismus ist in der Lage, mindestens einen Öffnungs-/Schließzeitpunkt,
einen Arbeitswinkel oder einen Ventilhub jedes Einlassventils und/oder
Auslassventils zu ändern.
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Ein
bekanntes Beispiel dieses Motortyps, das zum Beispiel in der US-Patentschrift
6 039 026 beschrieben wird, beinhaltet einen Drosselmechanismus
zum Betätigen
(d.h. zum Öffnen
und Schließen) des
Drosselventils unabhängig
von der Stellung des Gaspedals und einen gesteuerten Ventilmechanismus
zur Änderung
des Öffnungs-/Schließzeitpunktes und/oder
des Ventilhubs der Einlassventile. wenn der Motor bei geringer oder
mittlerer Last arbeitet, wird ein großer Öffnungswinkel des Drosselventils
gewählt
und die Ansaugluftmenge durch die Steuerung des Schließzeitpunktes
und/oder des Ventilhubs der Einlassventile eingestellt.
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Wenn
es bei dem oben beschriebenen Motor zu einer Störung (Fehler) des gesteuerten
Ventilmechanismus kommt, lässt
sich der Zielwert der Ansaugluftmenge des Motors nur schwer einstellen,
sodass sich die Laufeigenschaften und die Abgasqualität des Motors
verschlechtern und die Weiterfahrt des Fahrzeugs, in welches der
Motor eingebaut ist, erschwert ist.
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In
der Europäischen
Patentanmeldung
EP
1 128 027 A2 wird ein Steuerungssystem eines Verbrennungsmotors
beschrieben, welches ein Zeitpunktsteuerungsmittel zum Ändern eines Öffnungs- und Schließzeitpunktes
eines Einlassventils in Abhängigkeit
von der Drehung einer Abtriebswelle des Motors umfasst, ferner einen
Drosselmechanismus, welcher einen Drosselmechanismus mit einem in
der Ansaugleitung des Motors angebrachten Drosselventil und ein
Stellglied zum Öffnen
und Schließen des
Drosselventils beinhaltet, ein Ansaugluftmengensteuerungsmittel
zur Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmittels und des Drosselmechanismus zum
Einstellen eines Zielwertes der Ansaugluftmenge des Motors, ein
Fehlererkennungsmittel zum Erkennen einer Störung und ein Fehlerkorrekturmittel zum
Ausführen
verschiedener Fehlerkorrekturprozesse in Abhängigkeit von verschiedenen
Arten durch die Fehlererkennungseinheit entdeckter Störungen,
wobei die Fehlerkorrektureinheit beim Erkennen eines echten Fehlers
in Abhängigkeit
von der Art des durch die Fehlererkennungseinheit erkannten Fehlers
einen der verschiedenen Fehlerkorrekturprozesse durchführt.
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ÜBERBLICK ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, ein Steuerungssystem
eines Verbrennungsmotors bereitzustellen, in welchem die Ansaugluftmenge
mit Hilfe eines elektronisch gesteuerten Drosselmechanismus und
eines gesteuerten Ventilmechanismus (Ventilsteuerung) eingestellt
wird und welches einem Fahrzeug mit diesem Motor erlaubt, im Notlaufmodus
(limphome) weiterzufahren, wenn es beispielsweise in der Ventilsteuerung
zu einer Störung
kommt.
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Zur
Lösung
der obigen und/oder weiterer Aufgabe(n) wird gemäß der Erfindung ein Steuerungssystem
eines Verbrennungsmotors bereitgestellt, welcher Folgendes umfasst:
(a) ein Zeitpunktsteuerungsmittel zum Ändern der Öffnungs- und Schließzeitpunkte
eines Einlassventils in Abhängigkeit
von der Drehung einer Abtriebswelle des Motors, (b) ein Arbeitswinkelsteuerungsmittel
zum Ändern
eines Arbeitswinkels des Einlassventils, (c) einen Drosselmechanismus
mit einem in eine Ansaugleitung des Motors eingebauten Drosselventil
und einem Stellglied zum Öffnen
und Schließen
des Drosselventils, (d) ein Ansaugluftmengensteuerungsmittel zur Steuerung
des Zeitpunktsteuerungsmittels, des Arbeitswinkelsteuerungsmittels
und des Drosselmechanismus, um einen Zielwert der Ansaugluftmenge einzustellen,
(e) ein Fehlererkennungsmittel zum Erkennen eines Fehlers mindestens
des Zeitpunktsteuerungsmittels, des Arbeitswinkelsteuerungsmittels oder
des Drosselmechanismus, und (f) ein Fehlerkorrekturmittel, welches
in der Lage ist, in Abhängigkeit von
verschiedenen durch das Fehlererkennungsmittel erkannten Arten von
Fehlern verschiedene Fehlerkorrekturprozesse durchzuführen. Wenn
das Fehlererkennungs mittel einen echten Fehler erkennt, führt das
Fehlerkorrekturmittel in Abhängigkeit
von der Art des durch das Fehlererkennungsmittel erkannten Fehlers
einen der verschiedenen Fehlerkorrekturprozesse durch.
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Der
Verbrennungsmotor, in dem das Steuerungssystem gemäß der Erfindung
eingesetzt ist, steuert die Ansaugluftmenge mittels des Zeitpunktsteuerungsmittels,
welches die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils in Abhängigkeit von
der Drehung der Abtriebswelle des Motors (im Folgenden als „Motorabtriebswelle" bezeichnet) ändern kann,
mittels des Arbeitswinkelsteuerungsmittels, welches den Arbeitswinkel
des Einlassventils ändern
kann, und mittels des Drosselmechanismus, welcher das Drosselventil
und das Stellglied zum Betätigen
(d.h. zum Öffnen
und Schließen)
des Drosselventils beinhaltet. Das Steuerungssystem der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass es in Abhängigkeit von verschiedenen
Fehlerarten einen von verschiedenen Fehlerkorrekturprozessen ausführt, wenn
mindestens im Zeitpunktsteuerungsmittel, im Arbeitswinkelsteuerungsmittel
oder im Drosselmechanismus des Verbrennungsmotors ein oder mehrere
Fehler auftreten.
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Wenn
bei dem Verbrennungsmotor, der mittels des Zeitpunktsteuerungsmittels,
des Arbeitswinkelsteuerungsmittels und des Drosselmechanismus die
Ansaugluftmenge steuert, im Zeitpunktsteuerungsmittel und/oder im
Arbeitswinkelsteuerungsmittel ein oder mehrere Fehler auftreten,
kann des Ansaugluftmengensteuerungsmittel den Zielwert der Ansaugluftmenge
des Motors nur schwer einstellen. In diesem Fall wird eine Abweichung
zwischen der tatsächlichen
Ansaugluftmenge und dem Zielwert der Ansaugluftmenge sehr groß, sodass
der Weiterbetrieb des Motors nur schwer möglich ist.
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Angesichts
dieser Situation, dass ein oder mehrer Fehler im Zeitpunktsteuerungsmittel und/oder
im Arbeitswinkelsteuerungsmittel auftreten, veranlasst das Steuerungssystem
des Motors gemäß der Erfindung
das Fehlerkorrekturmittel, in Abhängigkeit von der Art der Fehler
einen bestimmten Fehlerkorrekturprozess durchzuführen. Auf diese Weise wird
verhindert, dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen
Ansaugluftmenge und dem Zielwert der Ansaugluftmenge weiter zunimmt,
sodass der Motor einfach weiterlaufen kann.
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Als
verschiedene Arten von Fehlern kommen in Frage: (1) Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmittel,
(2) Fehler im Zeitpunktsteuerungsmittel und (3) Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmittel
und im Zeitpunktsteuerungsmittel.
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Wenn
bei einer Ausführungsart
des Steuerungssystems der Erfindung das Fehlererkennungsmittel einen
Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmittel erkennt, steuert das Fehlerkorrekturmittel
das Arbeitswinkelsteuerungsmittel so, dass der Arbeitswinkel des
Einlassventils im Wesentlichen gleich dem vorgegebenen Zielwert
des Arbeitswinkels ist, und steuert das Zeitpunktsteuerungsmittel
so, dass die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils im Wesentlichen mit den einem vorgegebenen Winkel
entsprechenden Öffnungs-
und Schließzeitpunkten
zusammenfallen, und steuert gleichzeitig den Drosselmechanismus
so, dass ein Öffnungswinkel des
Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge geändert wird. Dabei werden die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils so gesteuert, dass sie den Zeitpunkten für den Arbeitswinkel
(d.h. den vorgegebenen Arbeitswinkel) des Einlassventils entsprechen,
und der Öffnungswinkel
des Drosselventils wird so gesteuert, dass er dem Zielwert der Ansaugluftmenge
entspricht. Bei dieser Anordnung wird verhindert oder eingeschränkt, dass
die Abweichung zwischen der tatsäch lichen
Ansaugluftmenge und dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass
der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Im
vorliegenden Dokument kann Fehler des Arbeitswinkelsteuerungsmittels
in einem Fehler des Betätigungsmittels
(im Folgenden als „Arbeitswinkeländerungsantriebsmittel" bezeichnet) zum Ändern des
Arbeitswinkels des Einlassventils oder einem Fehler eines Sensors
(im Folgenden als „Arbeitswinkelsensormittel" bezeichnet) zum
Erkennen oder Messen des Arbeitswinkels des Einlassventils bestehen.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel einen Fehler im Arbeitswinkeländerungsantriebsmittel
erkennt, kann der Arbeitswinkel des Einlassventils nicht mehr geändert werden.
Das Fehlerkorrekturmittel kann dann die Steuerung des Arbeitswinkeländerungsantriebsmittels
unterbrechen und kann ausgehend von dem durch das Arbeitswinkelmessmittel
erkannten Arbeitswinkel das Zeitpunktsteuerungsmittel steuern und
gleichzeitig den Drosselmechanismus so steuern, dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils entsprechend dem Zielwert der Ansaugluftmenge geändert wird.
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Mit
der obigen Anordnung werden die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils entsprechend dem tatsächlichen Arbeitswinkel und
der Öffnungswinkel
des Drosselventils entsprechend dem Zielwert der Ansaugluftmenge
gesteuert. Dadurch wird verhindert oder eingeschränkt, dass
die Abweichung zwischen der tatsächlichen
Ansaugluftmenge und dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass
der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel hingegen einen Fehler im Arbeitswinkelmessmittel
erkennt, lässt
sich der Arbeitswinkel des Einlassventils nur schwer genau einstellen.
In diesem Fall kann das Fehlerkorrekturmittel einen Steuerungswert
des Arbeitswinkeländerungsantriebsmittels
auf einen vorgegebenen Wert festlegen und das Zeitpunktsteuerungsmittel
so steuern, dass die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils vorgegebenen Zeitpunkten entsprechen, und gleichzeitig
den Drosselmechanismus so steuern, dass der Öffnungswinkel des Drosselventils
entsprechend dem Zielwert der Ansaugluftmenge geändert wird.
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Mit
der obigen Anordnung werden der Arbeitswinkel des Einlassventils
und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils auf vorgegebene Werte festgelegt, sodass die
Ansaugluftmenge des Motors auf geeignete Weise durch Änderung
des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden kann. Dadurch kann verhindert
oder eingeschränkt
werden, dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterfahren
kann.
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Bei
dem oben beschriebenen Steuerungsprozess werden die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils für
den Leerlauf des Motors gegenüber
den Öffnungs-
und Schließzeitpunkten
des Einlassventils für
den Motorbetrieb außerhalb
des Leerlaufs vorzugsweise verzögert.
Das ist darauf zurückzuführen, dass
der Durchsatz an Ansaugluft durch Abgasrückführung verringert werden kann, wenn
der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils im Leerlauf des Motors zu sehr verfrüht wird.
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Wenn
bei dem Steuerungssystem des Motors gemäß der Erfindung das Fehlererkennungsmittel
einen Fehler im Zeitpunktsteuerungsmittel erkennt, kann das Fehlerkorrekturmittel
das Zeitpunktsteuerungsmittel so steuern, dass die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils im Wesentlichen mit den vorgegebenen Öffnungs-
und Schließzeitpunkten übereinstimmen, und
das Arbeitswinkelsteuerungsmittel und den Drosselmechanismus so steuern,
dass die Ansaugluftmenge des Motors im Wesentlichen gleich dem Zielwert
der Ansaugluftmenge wird.
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Da
die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils in diesem Fall auf die vorgegebenen Werte festgelegt
sind, kann die Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Arbeitswinkels
des Einlassventils und des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder eingeschränkt, dass
die Abweichung zwischen der tatsächlichen
Ansaugluftmenge und dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass
der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Der
Fehler im Zeitpunktsteuerungsmittel kann sich als Fehler des Antriebsmittels
(im Folgenden als „Zeitpunktänderungsantriebsmittel" bezeichnet) zum Ändern der Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils oder als Störung
eines Sensors (im Folgenden als „Zeitpunktmessmittel" bezeichnet) zum
Messen der Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils äußern.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel einen Fehler im Zeitpunktänderungsantriebsmittel
erkennt, können
die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils nicht mehr geändert
werden. Aus diesem Grunde kann das Fehlerkorrekturmittel die Steuerung
des Zeitpunktänderungsantriebsmittels
unterbrechen und das Arbeitswinkelsteuerungsmittel so steuern, dass
der Arbeitswinkel des Einlassventils auf einen vorgegebenen Wert
festgelegt wird, und gleichzeitig den Drosselmechanismus so steuern, dass
sich der Öffnungswinkel
des Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge ändert.
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Da
in diesem Fall der Arbeitswinkel des Einlassventils und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils auf den vorgegebenen Arbeitswinkel bzw. die vorgegebenen Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
festgelegt sind, kann die Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung
des Öffnungswinkels des
Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und dem
Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel einen Fehler im Zeitpunktmessmittel erkennt,
können
die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils in Abhängigkeit
von der Drehung der Antriebswelle des Motors nur unter Schwierigkeiten
genau eingehalten werden. Deshalb kann das Fehlerkorrekturmittel
für einen
Steuerungswert für
das Zeitpunktänderungsantriebsmittel
einen vorgegebenen wert festlegen und das Arbeitswinkelsteuerungsmittel
so steuern, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge geändert wird.
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Da
in diesem Fall die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils auf vorgegebene Werte festgelegt sind, kann die
Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Arbeitswinkels
des Einlassventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
bei dem oben beschriebenen Steuerungsprozess die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils gegenüber
der Drehung der Abtriebswelle des Motors verzögert werden, kann der Schließzeitpunkt
des Einlassventils übermäßig stark gegenüber dem
unteren Totpunkt des Ansaugtakts verzögert und somit die Verbrennungsstabilität des Motors
verschlechtert werden. Deshalb werden die Öffnungs- und Schließzeitpunkte
des Einlassventils vorzugsweise so gewählt, dass sie gegenüber der Drehung
der Abtriebswelle des Motors verfrüht (vorverlegt) sind.
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Wenn
bei dem Steuerungssystem des Motors gemäß der Erfindung das Fehlererkennungsmittel
Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmittel und im Zeitpunktsteuerungsmittel
erkennt, kann das Fehlerkorrekturmittel das Arbeitswinkelsteuerungsmittel
so steuern, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils im Wesentlichen
einen vorgegebenen Winkel erreicht, und das Zeitpunktsteuerungsmittel
so steuern, dass die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils im Wesentlichen mit den vorgegebenen Öffnungs-
und Schließzeitpunkten übereinstimmen,
und gleichzeitig den Drosselmechanismus so steuern, dass sich der Öffnungswinkel
des Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge ändert.
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In
diesem Fall sind der Arbeitswinkel des Einlassventils und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils auf vorgegebene Werte festgelegt, sodass die
Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden kann. Dadurch wird verhindert
oder eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Als
verschiedene Arten von Fehlern im Arbeitswinkelsteuerungsmittel
und im Zeitpunktsteuerungsmittel kommen in Frage: (1) Fehler im
Antriebsmittel des Arbeitswinkelsteuerungsmittels sowie im Zeitpunktmessmittel
des Zeitpunktsteuerungsmittels, (2) Fehler im Arbeitswinkelmessmittel
des Arbeitswinkelsteuerungsmittels sowie im Antriebsmittel des Zeit punktsteuerungsmittels,
(3) Fehler im Arbeitswinkelmessmittel des Arbeitswinkelsteuerungsmittels sowie
im Zeitpunktmessmittel des Zeitpunktsteuerungsmittels und (4) Fehler
im Antriebsmittel des Arbeitswinkelsteuerungsmittels und im Antriebsmittel des
Zeitpunktsteuerungsmittels.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittel
und im Zeitpunktmessmittel erkennt, kann der Arbeitswinkel des Einlassventils
nicht mehr geändert
werden, sodass sich die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils nur schwer genau einstellen lassen. Deshalb kann
das Fehlerkorrekturmittel in diesem Fall die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittels
unterbrechen, legt für
den Steuerungswert für das
Zeitpunktsteuerungsantriebsmittel einen vorgegebenen Wert fest und
steuert gleichzeitig den Drosselmechanismus so, dass sich der Öffnungswinkel des
Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge ändert.
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Da
in diesem Fall der Arbeitswinkel des Einlassventils und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils auf vorgegebene Werte festgelegt sind, kann die Ansaugluftmenge
des Motors durch Änderung
des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel Fehler im Arbeitswinkelmessmittel und
im Zeitpunktsteuerungsantriebsmittel erkennt, kann der Arbeitswinkel des
Einlassventils nur schwer genau eingestellt werden, und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils können
nicht mehr geändert
werden. Deshalb kann das Fehlerkorrekturmittel in diesem Fall als
Steuerungs wert für
das Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittel einen vorgegebenen Wert
festlegen, die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsantriebsmittels
unterbrechen und gleichzeitig den Drosselmechanismus so steuern,
dass sich der Öffnungswinkel
des Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge ändert.
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Da
der Arbeitswinkel des Einlassventils und die Öffnungs- und Schließzeitpunkte
des Einlassventils in diesem Fall auf vorgegebene Werte festgelegt sind,
kann die Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel Fehler im Arbeitswinkelmessmittel und
im Zeitpunktmessmittel erkennt, können der Arbeitswinkel und
die Öffnungs- und
Schließzeitpunkte
des Einlassventils nur schwer genau eingehalten werden. Deshalb
kann das Fehlerkorrekturmittel in diesem Fall als Steuerungswert für das Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittel
einen vorgegebenen Wert festlegen, als Steuerungswert für das Zeitpunktsteuerungsantriebsmittel
einen zweiten vorgegebenen Wert festlegen und gleichzeitig den Drosselmechanismus
so steuern, dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils in Abhängigkeit vom
Zielwert der Ansaugluftmenge geändert
wird.
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Da
in diesem Fall der Arbeitswinkel und die Öffnungs- und Schließzeitpunkte
des Einlassventils auf vorgegebene Werte festgelegt sind, kann die
Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittel
und im Zeitpunktsteuerungsantriebsmittel erkennt, können der Arbeitswinkel
und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils nicht mehr geändert
werden. Deshalb kann das Fehlerkorrekturmittel in diesem Fall die
Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsantriebsmittels und des Zeitpunktsteuerungsantriebsmittels
unterbrechen und den Drosselmechanismus so steuern, dass sich der Öffnungswinkel
des Drosselventils in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge ändert.
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Da
der Arbeitswinkel und die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils in diesem Fall auf vorgegebene Werte festgelegt
sind, kann die Ansaugluftmenge des Motors durch Änderung des Öffnungswinkels
des Drosselventils eingestellt werden. Dadurch wird verhindert oder
eingeschränkt,
dass die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge und
dem Zielwert der Ansaugluftmenge zunimmt, sodass der Motor ordnungsgemäß weiterlaufen
kann.
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Bei
dem Verbrennungsmotor, welcher die Ansaugluftmenge mit Hilfe des
Zeitpunktsteuerungsmittels, des Arbeitswinkelsteuerungsmittels und
des Drosselmechanismus steuert, kann auch im Drosselmechanismus
ein Fehler auftreten.
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Der
Fehler im Drosselmechanismus kann in einem Fehler im Antriebsmittel
(im Folgenden als „Drosselventilantriebsmittel" bezeichnet) zum
Betätigen
(d.h. zum Öffnen
und Schließen)
des Drosselventils oder in einem Fehler im Sensormittel (im Folgenden
als „Drosselventilöffnungsmessmittel" bezeichnet) zum Messen
oder Erkennen des Öffnungswinkels
des Drosselventil bestehen.
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Wenn
das Fehlererkennungsmittel einen Fehler im Drosselventilantriebsmittel
oder im Drosselventilöffnungsmessmittel
erkennt, kann der Öffnungswinkel
des Drosselventils nur schwer genau geändert werden. Deshalb kann
das Fehlerkorrekturmittel in diesem Fall als Öffnungswinkel des Drosselventils
einen vorgegebenen wert festlegen, indem es die Steuerung des Drosselventilantriebsmittels
unterbricht oder als Steuerungswert für das Drosselventilantriebsmittel
einen vorgegebenen Wert festlegt, und das Arbeitswinkelsteuerungsmittel
und das Zeitpunktsteuerungsmittel in Abhängigkeit vom Zielwert der Ansaugluftmenge
steuern.
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In
diesem Fall werden der Arbeitswinkel bzw. die Öffnungs- und Schließzeitpunkte des Einlassventils
in Abhängigkeit
vom Zielwert der Ansaugluftmenge gesteuert und gleichzeitig der Öffnungswinkel
des Drosselventils auf einen bestimmten Wert festgelegt, sodass
die Abweichung zwischen der tatsächlichen Ansaugluftmenge
und dem Zielwert der Ansaugluftmenge nicht zunehmen kann.
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Wenn
jedoch der Öffnungswinkel
des Drosselventils auf einen relativ großen Wert festgelegt ist, kann
die tatsächliche
Ansaugluftmenge den Zielwert der Ansaugluftmenge zu weit überschreiten.
In diesem Fall kann das Fehlerkorrekturmittel den Zündzeitpunkt
verzögern
und/oder den Motor mit einer verringerten Zylinderzahl betreiben,
um dadurch das Motordrehmoment zu steuern. Mit dieser Anordnung kann
der Motor weiterlaufen, ohne dass das Motordrehmoment das benötigte Drehmoment
zu weit überschreitet.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und/oder weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden durch die folgende Beschreibung einer beispielhaften Ausgabeprozess
unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht, in welchen
gleiche Bezugsnummern zur Darstellung gleicher Elemente dienen und
in welchen:
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1 schematisch
den Aufbau eines Verbrennungsmotors zeigt, der ein Steuerungssystem gemäß einer
Ausführungsart
der Erfindung verwendet;
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2 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel des Drosselventils
und der Stellung des Gaspedals während
des normalen Motorbetriebs zeigt;
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3 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte eines
Einlassventils zeigt, wenn der Phasenwinkel einer Einlassnockenwelle
gegenüber
der Kurbelwelle maximal verzögert
und der Arbeitswinkel auf den Maximalwert festgelegt ist;
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4 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils zeigt, wenn der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle
gegenüber
der Kurbelwelle maximal verzögert
ist und der Arbeitswinkel auf den Mindestwert festgelegt ist;
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5 den
geeigneten Arbeitswinkel des Einlassventils zeigt, wenn in einem
Zeitpunktsteuerungsmittel ein Fehler auftritt;
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6 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel des Drosselventils
und der Stellung des Gaspedals zeigt, welche in geeigneter Weise
angewendet werden kann, wenn im Zeitpunktsteuerungsmittel ein Fehler
auftritt;
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7 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen dem Arbeitswinkel des Einlassventils
und der Motordrehzahl zeigt, welche in geeigneter Weise angewendet
werden kann, wenn im Zeitpunktsteuerungsmittel ein Fehler auftritt;
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8 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils zeigt, wenn der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle
gegenüber
der Kurbelwelle maximal vorverlegt und der Arbeitswinkel auf den
Maximalwert festgelegt ist;
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9 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils zeigt, wenn der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle
gegenüber
der Kurbelwelle maximal vorverlegt und der Arbeitswinkel auf den
Mindestwert festgelegt ist;
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10 ein
Graph ist, der Beziehung zwischen dem Arbeitswinkel und dem Zielwert
der Ansaugluftmenge zeigt, wobei die Beziehung in geeigneter weise
angewendet werden kann, wenn in einem Phasendifferenzsensor ein
Fehler auftritt;
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11 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen dem Phasenwinkel der Einlassnockenwelle und
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle einerseits und der Motordrehzahl
sowie dem Arbeitswinkel andererseits zeigt, wobei die Beziehung
in geeigneter Weise angewendet werden kann, wenn im Arbeitswinkelsteuerungsmittel
ein Fehler auftritt;
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12 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils für
den Fall zeigt, dass in einem Arbeitswinkelsensor ein Fehler auftritt;
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13 den
Phasenwinkel der Einlassnockenwelle im Verhältnis zum Phasenwinkel der
Kurbelwelle für
den Fall zeigt, dass im Arbeitswinkelsensor ein Fehler auftritt;
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14 die Öffnungs-
und Schließzeitpunkte des
Einlassventils für
den Fall zeigt, dass im Phasendifferenzsensor und im Arbeitswinkelsensor
Fehler auftreten;
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15 ein
Graph ist, der Beziehung zwischen dem Arbeitswinkel und der Stellung
des Gaspedals zeigt, die in geeigneter Weise angewendet werden kann,
wenn in einem Antriebssystem eines Drosselmechanismus ein Fehler
auftritt;
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16 ein
Graph ist, der Beziehung zwischen dem Öffnungszeitpunkt des Einlassventils
und der Motordrehzahl zeigt, wobei die Beziehung in geeigneter Weise
angewendet werden kann, wenn im Antriebssystem eines Drosselmechanismus
ein Fehler auftritt;
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17 ein
Graph ist, der Beziehung zwischen der Verzögerung des Zündzeitpunktes
und dem Luftüberschuss
zeigt, wobei die Beziehung in geeigneter Weise angewendet werden
kann, wenn im Antriebssystem eines Drosselmechanismus ein Fehler
auftritt;
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18 ein
Graph ist, der Beziehung zwischen der Anzahl der stillgelegten Zylinder
und dem Luftüberschuss
zeigt, die in geeigneter Weise angewendet werden kann, wenn im Antriebssystem
eines Drosselmechanismus ein Fehler auftritt;
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19 ein
Flussdiagramm ist, welches eine Fehlerkorrekturroutine zeigt;
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20A und 20B ein
Flussdiagramm einer Fehlerkorrekturroutine für den Drosselmechanismus zeigt;
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21 ein
Flussdiagramm ist, welches eine Fehlerkorrekturroutine für eine Einlassventilsteuerung
zeigt;
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22A und 22B ein
Flussdiagramm ist, welches eine Fehlerkorrekturroutine für ein Zeitpunktsteuerungssystem
zeigt;
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23 ein
Flussdiagramm ist, welches eine Fehlerkorrekturroutine für ein Arbeitswinkelsteuerungssystem
zeigt; und
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24 ein
Flussdiagramm ist, welches eine Fehlerkorrekturroutine für beide
Systeme zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSART
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Im
Folgenden wird ein Steuerungssystem eines Verbrennungsmotors gemäß einer
beispielhaften Ausführungsart
der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben. 1 zeigt schematisch
einen Verbrennungsmotor 1, welcher das Steuerungssystem
als eine Ausführungsart
der Erfindung verwendet. Bei dem in 1 gezeigten Motor 1 handelt
es sich um einen wassergekühlten Viertaktbenzinmotor,
der als Kraftstoff Benzin verbraucht und in ein Kraftfahrzeug, zum
Beispiel ein Auto, eingebaut ist.
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Der
Verbrennungsmotor 1 weist vier Zylinder 2 auf.
Jeder Zylinder 2 ist mit zwei Einlassventilen 3 und
zwei Auslassventilen 4 ausgestattet, welche um eine Zündkerze 5 herum
angeordnet sind. An jedem Zylinder 2 ist eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung 6 so angebracht,
dass eine Einspritzöffnung
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung 6 in das Innere des
Zylinders 2 führt.
Die Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 6 für die einzelnen
Zylinder 2 sind mit einer Zufuhrleitung 7 verbunden.
Die Zufuhrleitung 7 ist über eine Kraftstoffleitung 8 mit
einer (nicht gezeigten) Kraftstoffpumpe verbunden.
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Mit
dem Motor 1 sind vier Ansaugzweigleitungen 9 und
vier Abgaszweigleitungen 18 verbunden. Jede Ansaugzweigleitung 9 steht über eine (nicht
gezeigte) Einlassöffnung
jeweils mit einem bestimmten Zylinder 2 sowie mit einem
Ausgleichsbehälter 10 in
Verbindung. Der Ausgleichsbehälter 10 ist über eine
Ansaugleitung 11 mit einem Luftfiltergehäuse 12 verbunden.
Eine Luftzufuhrleitung 13 zum Einleiten der Umgebungsluft
Ansaugleitung 11 ist mit dem Luftfiltergehäuse 12 verbunden,
in welchem sich ein Luftfilter zum Entfernen von Staub aus der durch die
Luftzufuhrleitung 13 angesaugten Luft befindet.
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In
der Ansaugleitung 11 befindet sich ein Luftmengenmesser 14,
der in Abhängigkeit
von der durch die Ansaugleitung 11 strömenden Luftmenge ein elektrisches
Signal erzeugt. Ferner ist in der Ansaugleitung 11 nach
dem Luftmengenmesser 14 ein Drosselventil 15 zum
Einstellen der durch die Ansaugleitung 11 strömenden Luftmenge
angeordnet. Am Drosselventil 15 ist ein Drosselventilstellglied 16 zum
Betätigen
(d.h. zum Öffnen
und Schließen)
des Drosselventils 15 angebracht. Das Drosselventil 15 ist
auch mit einem Drosselventilpositionssensor 17 ausgestattet,
der in Abhängigkeit
vom Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 ein elektrisches Signal erzeugt.
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Die
oben erwähnten
vier Abgaszweigleitungen 18 stehen über vier entsprechende (nicht
gezeigte) Abgasöffnungen
jeweils mit den entsprechenden Zylindern 2 in Verbindung.
Die vier Abgaszweigleitungen 18 werden zu einer gemeinsamen
Sammelleitung vereinigt, die zu einem (nicht gezeigten) Abgaskatalysator
und einem Schalldämpfer
führt.
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Der
Verbrennungsmotor 1 ist mit einem Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 zum Ändern der Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
der Einlassventile 3 und mit einem Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 zum Ändern des
Arbeitswinkels der Einlassventile 3 ausgestattet. Der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 können dem
Stand der Technik entsprechen. In der folgenden Beschreibung wird
die Funktionsweise des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 für eines
der Einlassventile 3 als typisches Einlassventil und für eines
der Auslassventile 4 als typisches Auslassventil beschrieben.
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Der
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 kann zum Beispiel so
eingerichtet sein, dass er die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle kontinuierlich
gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle ändert, und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 kann
so eingerichtet sein, dass er den Arbeitswinkel und den Hub des
Einlassventils 3 mittels einer Nocke kontinuierlich ändert.
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Der
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 ist mit einem Phasendifferenzsensor 20 zum
Messen einer Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und
der Kurbelwelle ausgestattet. Der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 ist
mit einem Arbeitswinkelsensor 22 zum Messen des Arbeitswinkels
des Einlassventils 3 ausgestattet. Im vorliegenden Dokument
ist unter dem „Arbeitswinkel" ein Winkel der Kurbelwellendrehung
zu verstehen, bei welchem das Einlassventil 3 offen ist.
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Im
Fahrgastraum des Fahrzeugs, in welches der Motor 1 eingebaut
ist, befindet sich ein Gaspedal 26. Am Gaspedal 26 ist
ein Gaspedalpositionssensor 27 angebracht, der in Abhängigkeit
von der Auslenkung des Gaspedals 26 (im Folgenden als „Gaspedalstellung" bezeichnet) ein
elektrisches Signal erzeugt.
-
Der
gemäß der obigen
Beschreibung konstruierte Verbrennungsmotor 1 ist mit einer
elektronischen Steuerungseinheit (E lectronic Control Unit, ECU) 25 zur
Steuerung des Betriebszustandes des Motors 1 ausgestattet.
Die ECU 25 ist eine Arithmetik- und Logikeinheit und besteht
vor allem aus CPU, ROM, RAM, Sicherungs-RAM und so weiter. Mit der ECU 25 sind
der oben erwähnte
Luftmengenmesser 14, der Drosselventilpositionssensor 17,
der Phasendifferenzsensor 20, der Arbeitswinkelsensor 22 und der
Gaspedalpositionssensor 27 elektrisch verbunden. Außerdem sind
ein Kurbelwellenpositionssensor 23 und ein Wassertemperatursensor 24,
die mit dem Motor 1 verbunden sind, und eine Anzeigeeinheit 28 im
Fahrgastraum des Fahrzeugs, in welches der Motor 1 eingebaut
ist, mit der ECU 25 elektrisch verbunden.
-
Darüber hinaus
sind die Zündkerze 5,
die Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 6, das Drosselventilstellglied 16,
der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 mit
der ECU 25 elektrisch verbunden. Die ECU 25 steuert
unter Verwendung der Ausgangssignale der oben erwähnten Sensoren
als Parameter die Zündkerze 5,
die Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 6, das Drosselventilstellglied 16,
den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19, den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und
die Anzeigeeinheit 28.
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Zum
Beispiel steuert die ECU 25 die Ansaugluftmenge des Motors 1 mittels
des Drosselventilstellglieds 16, des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21, bis der Zielwert
der Ansaugluftmenge erreicht ist. Diese Steuerung wird im Folgenden
als „Ansaugluftmengensteuerung" bezeichnet.
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Zur
Steuerung der Ansaugluftmenge berechnet die ECU 25 zuerst
die Motordrehzahl aus den Zeitintervallen, innerhalb welcher der
Kurbelwellenpositionssensor 23 ein Impulssignal erzeugt,
und liest einen Ausgangssignalwert des Gaspedalpositionssen sors 27 (welcher
die Gaspedalstellung anzeigt). Dann berechnet die ECU 25 aus
der Motordrehzahl und der Gaspedalstellung als Parameter einen Zielwert
für das
Drehmoment des Motors 1. Anschließend berechnet die ECU 25 eine
Ansaugluftmenge (d.h. den Zielwert der Ansaugluftmenge), die zum
Erreichen des Zielwerts des Drehmoments des Motors 1 erforderlich
ist. Bei dieser Berechnung wird der Zielwert der Ansaugluftmenge
mit zunehmender Betätigung
des Gaspedals und höherer
Motordrehzahl größer.
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Anschließend ermittelt
die ECU 25 einen Öffnungswinkel
des Drosselventils 15, eine Abweichung des Phasenwinkels
zwischen der Einlassnockenwelle und der Kurbelwelle und einen Arbeitswinkel
des Einlassventils 3, sodass der Ausgangssignalwert des Luftmengenmessers 14 (d.h.
die tatsächliche
Ansaugluftmenge) den Zielwert der Ansaugluftmenge erreicht. Genauer
gesagt, wenn die Betätigung
des Gaspedals einen vorgegebenen Wert nicht erreicht, steuert die
ECU 25 gemäß 2 die
Ansaugluftmenge durch Änderung
des Öffnungswinkels
des Drosselventils 15. Wenn die Betätigung des Gaspedals den vorgegebenen
Wert hingegen erreicht oder überschreitet,
steuert die ECU 25 die Ansaugluftmenge mittels des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und lässt dabei
das Drosselventil 15 im Wesentlichen ganz geöffnet. Das
im Wesentlichen vollständige Öffnen des
Drosselventils 15 erfolgt, damit sich die Luftmenge nicht ändert (zunimmt),
falls der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 noch weiter vergrößert wird.
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In
einem Motorarbeitsbereich, in welchem die Betätigung des Gaspedals den vorgegebenen wert
nicht erreicht, steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 proportional zur Betätigung des Gaspedals
vergrößert oder
verkleinert wird. Gleichzeitig steuert die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 in Abhängigkeit
von einem Ausgangssignal des Wassertemperatursensors 24 (welches
die Kühlwassertemperatur
anzeigt), einem Ausgangssignal des Gaspedalpositionssensors 27 (welches
die Gaspedalstellung anzeigt) und der Motordrehzahl.
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Wenn
die Kühlwassertemperatur
niedriger als eine vorgegebene Temperatur ist und sich der Motor 1 im
Leerlauf befindet (d.h., wenn das Gaspedal 26 nicht ausgelenkt
ist) oder die Motordrehzahl im unteren Drehzahlbereich ist und die
Gaspedalstellung einen vorgegebenen Wert unterschreitet, steuert
die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem oberen Totpunkt des
Ansaugtakts verzögert
wird, und den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der Schließzeitpunkt
des Einlassventils in der Nähe
des unteren Totpunktes des Ansaugtakts liegt.
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Wenn
der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber oberen Totpunkt des Ansaugtakts
verzögert
wird, überlappen
sich die Öffnungszeiten
des Einlassventils 3 und des Auslassventils 4 nicht
so lange, und die Menge des aus dem Zylinder 2 und/oder
von der Auslassöffnung
zur Einlassöffnung
zurückströmenden Abgases
(d.h. die Menge des so genannten inneren AGR-Gases) wird verringert.
wenn der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 in der Nähe des unteren Totpunktes des
Ansaugtakts liegt, wird die Menge der nach dem Übergang des Zylinders 2 vom
Ansaugtakt zum Verdichtungstakt aus dem Zylinder 2 zur
Einlassöffnung
zurückströmenden Ansaugluft
verringert und somit eine mögliche
Verringerung der Volumenleistung unterdrückt.
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Wenn
also die Kühlwassertemperatur
niedrig ist und sich der Motor 1 im Leerlauf befindet oder wenn
das Gaspedal nur geringfügig
betätigt
und die Motordrehzahl niedrig ist, wird die Menge des inneren AGR-Gases
verringert und damit die Verringerung der Volumenleistung unterdrückt, sodass
eine stabile Verbrennung im Motor 1 gewährleistet ist.
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Wenn
die Betätigung
des Gaspedals einen vorgegebenen Wert unterschreitet und die Motordrehzahl
in einem mittleren Drehzahlbereich liegt, steuert die ECU 25 den
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so, dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 vor den oberen Totpunkt des Ansaugtakts
verlegt wird, und den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 in der Nähe des unteren Totpunktes des
Ansaugtakts liegt.
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Wenn
der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 vor den oberen Totpunkt des Ansaugtakts verlegt
wird, wird die Überlappungsdauer
zwischen dem Einlassventil 3 und dem Auslassventil 4 verlängert, sodass
die Menge des inneren AGR-Gases erhöht und der Pumpverlust verringert
wird. Wenn der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 in die Nähe des unteren Totpunktes des
Ansaugtakts gelegt wird, wird die Menge der nach dem Übergang
des Zylinders 2 vom Ansaugtakt zum Verdichtungstakt aus dem
Zylinder 2 zur Einlassöffnung
zurückströmenden Ansaugluft
verringert und somit eine mögliche
Verringerung der Volumenleistung unterdrückt.
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Wenn
also die Betätigung
des Gaspedals einen vorgegebenen Wert unterschreitet und die Motordrehzahl
im mittleren Drehzahlbereich liegt, kann die Menge des inneren AGR-Gases
erhöht,
der Pumpverlust verringert und gleichzeitig die Verringerung der
Volumenleistung unterdrückt
werden, sodass eine höhere
Abgasqualität
und verbesserte Kraftstoffausnutzung (geringerer Kraftstoffverbrauch) gewährleistet
werden.
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In
einem Arbeitsbereich des Motors, in welchem die Betätigung des
Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht oder übersteigt, hält die ECU 25 das
Drosselventil 15 im Wesentlichen vollständig geöffnet und steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so, dass die
Ansaugluftmenge des Motors 1 eingestellt wird.
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Genauer
gesagt, die ECU 25 steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 mit zunehmender Motordrehzahl verfrüht wird,
sodass sich das Einlassventil 3 und das Auslassventil 4 länger überlappen.
Außerdem
steuert die ECU 25 den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 vergrößert (d.h.
der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 verzögert) wird, wenn der Zielwert
der Ansaugluftmenge des Motors 1 größer wird, sodass die Menge
der dem Zylinder 2 zugeführten Frischluft zunimmt.
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Bei
der oben beschriebenen Ansaugluftmengensteuerung steuert die ECU 25 entsprechend
dem Ausgangssignal des Phasendifferenzsensors 20 über eine
Rückkopplung
den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so, dass die tatsächlichen Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils 3 mit deren Zielwerten übereinstimmen,
und entsprechend dem Ausgangssignal des Arbeitswinkelsensors 22 den
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so, dass der tatsächliche
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 mit seinem Zielwert übereinstimmt.
Darüber
hinaus steuert die ECU 25 entsprechend dem Ausgangssignal
des Drosselventilpositionssensors 17 über eine Rückkopplung das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der tatsächliche Öffnungswinkel des
Drosselventils 15 mit seinem Zielwert übereinstimmt.
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Durch
diese Rückkopplungssteuervorgänge werden
die Öffnungs- und Schließzeitpunkte
des Einlassventils 3, der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 und
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 genauer gesteuert, sodass die Ansaugluftmenge
genauer eingestellt werden kann.
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Wenn
mindestens in einem aus dem Drosselventil 15, dem Drosselventilstellglied 16 und
dem Drosselventilpositionssensor 17 bestehenden Drosselmechanismus,
einem aus dem Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und dem
Phasendifferenzsensor 20 bestehenden Zeitpunktsteuerungssystem oder
einem aus dem Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und
dem Arbeitswinkelsensor 22 bestehenden Arbeitswinkelsteuerungssystem
ein Fehler auftritt, kann die oben beschriebene Steuerung der Ansaugluftmenge
nur schwer bewerkstelligt werden.
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In
diesem Fall kann die tatsächliche
Ansaugluftmenge des Motors 1 nicht auf ihren Zielwert gebracht
werden, sodass die Laufeigenschaften und die Abgasqualität des Motors 1 zurückgehen
und der Motor 1 nicht mehr ordnungsgemäß weiterlaufen kann.
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Zur
Behebung dieses Problems führt
das Steuerungssystem des Verbrennungsmotors gemäß der vorliegenden Ausführungsart
der Erfindung mittels ihrer ECU 25 je nach Art des Fehlers
verschiedene Fehlerkorrekturprozesse durch, wenn mindestens im Drosselmechanismus,
im Zeitpunktsteuerungssystem oder im Arbeitswinkelsteuerungssystem
ein Fehler auftritt.
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Im
Folgenden werden die Fehlerkorrekturprozesse gemäß der Ausführungsart beschrieben. Ein
Fehler kann mindestens im Drosselmechanismus, im Zeitpunktsteuerungssystem
oder im Arbeitswinkelsteuerungssystem, aber auch ausschließlich im Zeitpunktsteuerungssystem
oder im Arbeitswinkelsteuerungssystem oder aber im Zeitpunktsteuerungssystem
und im Arbeitswinkelsteuerungssystem oder aber nur im Drosselmechanismus
und in anderen Fällen
auftreten.
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(1) Fehlerkorrekturprozess
beim Auftreten eines Fehlers ausschließlich im Zeitpunktsteuerungssystem
-
Als
Störung
im Zeitpunktsteuerungssystem kommen ein Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und/oder
ein Fehler im Phasendifferenzsensor 20 in Frage.
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Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zur Erkennung eines Fehlers im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gilt
ein Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 als erkannt,
wenn sich der wert des Ausgangssignals des Phasendifferenzsensors 20 in Abhängigkeit
vom Wert eines Steuersignals, das von der ECU 25 zum Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 übertragen
wird, nicht ändert,
(d.h., wenn sich die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und
der Kurbelwelle nicht ändert).
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Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zum Erkennen eines Fehlers im Phasendifferenzsensor 20 gilt
ein Fehler im Phasendifferenzsensor 20 als erkannt, wenn
der Wert des Ausgangssignals des Phasendifferenzsensors 20 unverändert oberhalb
oder unterhalb eines Wertebereichs des Sensors 20 für den Normalbetrieb
liegt.
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(a) Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus
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Wenn
im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 ein Fehler auftritt,
ist die ECU 25 nicht mehr in der Lage, den Phasenwinkel
zwischen der Einlassnockenwelle und der Kurbelwelle zu ändern, und
unterbricht deshalb die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19.
-
Die
Hardware des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 ist so aufgebaut,
dass der Phasenwinkel zwischen der Einlassnockenwelle und der Kurbelwelle
zum Zeitpunkt der Unterbrechung der Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 in
der am stärksten
verzögerten
Position festgehalten wird.
-
Wenn
der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so gesteuert
wird, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den Maximalwert
erreicht, wenn die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle
und der Kurbelwelle in der am stärksten
verzögerten
Position festgehalten wird, kann gemäß 3 die Öffnungszeit
des Einlassventils 3 verlängert werden (d.h., das Einlassventil 3 kann
relativ lange offen bleiben), während
der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem unteren Totpunkt des
Ansaugtakts stark verzögert
wird. Dadurch kann in den Zylinder 2 eingesaugte Luft während des
Ansaugtakts in umgekehrter Richtung zur Einlassöffnung zurückströmen, sodass die reale Öffnungszeit
während
des Verdichtungstakts verringert und die Verbrennung im Motor 1 instabiler
wird.
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Wenn
der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so gesteuert
wird, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den Minimalwert
erreicht, wenn die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle
und der Kurbelwelle in der am stärksten
verzögerten
Position festgehalten wird, wird gemäß 4 die Schließzeit des
Einlassventils 3 gegenüber
dem unteren Totpunkt des Ansaugtakts nicht wesentlich verzögert, während die Öffnungszeit
des Einlassventils 3 deutlich verkürzt wird. Dadurch wird die
Menge der in den Zylinder 2 eingesaugten An saugluft verringert, sodass
das Drehmoment des Motors 1 überaus stark verringert wird.
-
Bei
den oben erwähnten
Situationen legt die ECU 25 während des Fehlerkorrekturprozesses
beim Auftreten eines Fehlers im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 für den Steuerungswert
für den
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 einen bestimmten
Wert fest (der als „erster
vorgegebener Wert" bezeichnet
wird), bei welchem der Arbeitswinkel des Einlassventils gemäß 5 einen
vorgegebenen Winkelwert zwischen dem Minimal- und dem Maximalwinkel erreicht, wenn
die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und der Kurbelwelle
in der am stärksten
verzögerten
Position festgehalten wird.
-
Zur
Verbesserung der Laufeigenschaften des Motors 1 im Notlaufmodus
des Fahrzeugs ist es eher wünschenswert,
die Verbrennungsstabilität
des Motors 1 bei Motordrehzahlen im unteren bis mittleren
Drehzahlbereich zu verbessern als im oberen Drehzahlbereich. Daher
wird der Schließzeitpunkt des
Einlassventils 3 vorzugsweise auf einen Zeitpunkt gelegt,
während
dessen die in den Zylinder 2 eingesaugte Luft nicht in
umgekehrter Richtung zur Einlassöffnung
zurückströmt, genau
gesagt, in die Nähe
des unteren Totpunktes des Ansaugtakts, und der Arbeitswinkel des
Einlassventils 3 wird vorzugsweise so festgelegt, dass
er dem Minimalwert näher kommt
als dem Maximalwert.
-
Wenn
der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle gegenüber dem Phasenwinkel der Kurbelwelle am
stärksten
verzögert
und der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 unverändert auf
einem vorgegebenen Wert verbleibt, lässt sich der Zielwert der Ansaugluftmenge
des Motors 1 in einem Arbeitsbereich nur schwer erreichen,
in welchem die Betätigung
des Gaspedals einen vorgegebenen Betrag erreicht oder überschreitet
(d.h. in einem Ar beitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
geöffnet
bleibt). Die ECU 25 steuert also das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 mit zunehmender Betätigung des
Gaspedals allmählich
größer wird.
Dabei ist es wünschenswert,
das Drosselventilstellglied 16 über eine Rückkopplung so zu steuern, dass
der Wert des Ausgangssignals des Luftmengenmessers 14 den
Zielwert der Ansaugluftmenge erreicht.
-
Durch
den oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozess können zumindest dann, wenn der
Motor 1 im unteren bis mittleren Drehzahlbereich betrieben
wird, die Ansaugluftmenge ihrem Zielwert angeglichen und gleichzeitig
die Verschlechterung der Verbrennungsstabilität unterdrückt werden. Somit gestattet
der Fehlerkorrekturprozess, dass der Motor 1 zumindest
im unteren bis mittleren Drehzahlbereich betrieben werden kann.
Somit kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 aufgrund
des Fehlerkorrekturprozesses im Notlauf weiterfahren, ohne dass die
Laufeigenschaften und die Abgasqualität während des Fahrzeugnotlaufs
verschlechtert werden.
-
Zur
Verbesserung der Laufeigenschaften des Motors nicht nur im unteren
bis mittleren, sondern auch im oberen Drehzahlbereich kann die ECU 25 den
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 so steuern, dass er
gemäß 7 bei
zunehmender Motordrehzahl in dem Bereich zwischen dem vorgegebenen Wert
und dem Maximalwert größer wird
und gleichzeitig der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 in Abhängigkeit von der Betätigung des
Gaspedals in dem Drehzahlbereich geändert wird, in welchem die Stellung
des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet.
-
Dabei
kann die Verringerung oder Verschlechterung der Verbrennungsstabilität nicht
nur im unteren bis mittleren, sondern auch im oberen Drehzahlbereich
des Motors 1 unterdrückt
werden und das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im
wesentlichen genauso weiterfahren wie im Normalbetrieb.
-
(b) Störung im Phasendifferenzsensor 20
-
Wenn
im Phasendifferenzsensor 20 ein Fehler auftritt, kann die
ECU 25 die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle
und der Kurbelwelle nicht durch Rückkopplung eines Ausgangssignalwertes
vom Phasendifferenzsensor 20 steuern.
-
Dann
lässt sich
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle nur schwer genau steuern, außer zur
frühesten
und zur spätesten
Position. Somit ist es wünschenswert,
die Lage des Phasenwinkels gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle in der frühesten oder der spätesten Position
festzuhalten.
-
Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle in der spätestmöglichen Position festgehalten
wird, lässt
sich die Ansaugluftmenge des Motors 1 gemäß der obigen
Beschreibung unter Bezug auf 3 und 4 allein
mit Hilfe des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 nur
schwer steuern, wenn der Motor in einem Arbeitsbereich läuft, in
welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht
oder überschreitet
(d.h. in einem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
offen bleibt).
-
Wenn
hingegen die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle in der frühesten Position festgehalten
und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so gesteuert
wird, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 seinen
Maximalwert erreicht, wird gemäß 8 der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem oberen Totpunkt des
Ansaugtakts vorverlegt und der Schließzeitpunkt des Einlassventils
leicht gegenüber
dem unteren Totpunkt des Ansaugtakts verzögert.
-
Dabei
wird die reale Dauer des Verdichtungstakts (oder reale Verdichtungsdauer)
nicht übermäßig verkürzt, da
der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 nicht zu stark gegenüber dem
unteren Totpunkt des Ansaugtakts verzögert wird, wodurch sich die
Wahrscheinlichkeit einer stabilen Verbrennung im Motor 1 erhöht. Da die Überlappung
zwischen dem Einlassventil 3 und dem Auslassventil 4 relativ
lange dauert, ist es allerdings wünschenswert, für den Arbeitswinkel
des Einlassventils 3 einen relativ großen Wert zu wählen, wenn
der Motor in einem Arbeitsbereich läuft, in welchem die Volumenleistung der
Ansaugluft durch eine Stoßwirkung
des Abgases leicht verbessert werden kann, also in einem Arbeitsbereich
mit stark betätigtem
Gaspedal und hoher Motordrehzahl.
-
Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle unverändert in der frühestmöglichen
Position verbleibt und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so
gesteuert wird, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 seinen
Minimalwert erreicht, wird der Öffnungswinkel
des Einlassventils 3 gemäß 9 gegenüber dem
oberen Totpunkt des Ansaugtakts verzögert und der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem unteren Totpunkt des
Ansaugtakts verfrüht.
-
Da
hierbei die Überlappungsdauer
zwischen dem Einlassventil 3 und dem Auslassventil 4 verkürzt und
der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem unteren Totpunkt des
Ansaugtakts verfrüht wird,
verringern sich die Volumenleistung der Ansaugluft und die reale
Verdichtungsdauer kaum. Da aller dings die Öffnungsdauer des Einlassventils 3 verkürzt wird,
ist es wünschenswert,
für den
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 einen relativ kleinen
Wert zu wählen,
wenn der Motor in einem Arbeitsbereich mit relativ kleinem Zielwert
der Ansaugluftmenge des Motors 1 läuft, also in einem Arbeitsbereich
mit geringer Gaspedalbetätigung
und niedriger Motordrehzahl.
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Die
obige Beschreibung zeigt, dass die Ansaugluftmenge allein mit Hilfe
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 leichter gesteuert
werden kann, wenn die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle
gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle in der frühestmöglichen Position festgehalten
wird, als wenn die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle
gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle in der spätestmöglichen Position festgehalten
wird.
-
Deshalb
steuert die ECU 25 im Falle einer Störung des Phasendifferenzsensors 20 bei
dem Fehlerkorrekturprozess der Ausführungsart den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 gemäß 10 proportional
zum Zielwert der Ansaugluftmenge größer wird, und den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle in der frühesten Position festgehalten
wird.
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Mit
Hilfe des in der oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann
die Ansaugluftmenge des Motors 1 ausschließlich mit
dem Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesteuert werden,
wenn der Motor in einem Arbeitsbereich läuft, in welchem die Stellung
des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet
(d.h. in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen ganz geöffnet
bleibt).
-
Wenn
also eine Störung
des Phasendifferenzsensors 20 auftritt, kann der Zielwert
der Ansaugluftmenge ohne Beeinträchtigung
der Verbrennungsstabilität
im Motor 1 erreicht werden, sodass die Verschlechterung
der Abgasqualität
und der Laufeigenschaften des Motors unterdrückt und das Fahrzeug mit dem
eingebauten Motor 1 im Wesentlichen genauso betrieben werden
kann wie im Normalbetrieb.
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(2) Fehlerkorrekturprozess
bei einem Fehler ausschließlich
im Arbeitswinkelsteuerungssystem
-
Als
Störung
im Arbeitswinkelsteuerungssystem kommt ein Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und/oder
ein Fehler im Arbeitswinkelsensor 22 in Betracht.
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Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zum Erkennen eines Fehlers im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gilt
ein Fehler des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 als
erkannt, wenn sich der Wert des Ausgangssignals des Arbeitswinkelsensors 22 in
Abhängigkeit
vom wert eines Steuersignals, das von der ECU 25 zum Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 übertragen
wird, nicht ändert, (d.h.,
wenn sich der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 nicht ändert).
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Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zum Erkennen eines Fehlers im Arbeitswinkelsensor 22 gilt der
Fehler im Arbeitswinkelsensor 22 als erkannt, wenn das
Ausgangssignal des Arbeitswinkelsensors 22 auf einem höheren oder
niedrigeren Wert festgehalten wird, als dem Ausgangssignalbereich
des Sensors 22 im Normalbetrieb entspricht.
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(a) Fehler im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21
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Wenn
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 ein Fehler auftritt,
ist die ECU 25 nicht mehr in der Lage, den Arbeitswinkel
des Einlassventils 3 zu ändern, und unterbricht deshalb
die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21.
-
Im
Allgemeinen nimmt das zum Öffnen
des Einlassventils 3 erforderliche Drehmoment im gleichen
Maße wie
der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 zu. Deshalb wird
davon ausgegangen, dass der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den
Minimalwinkel einnimmt, wenn die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 unterbrochen
wird. Tatsächlich
aber kann sich der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 in
Abhängigkeit
vom Größenverhältnis zwischen
dem zum Öffnen
des Einlassventils 3 erforderlichen Drehmoment und der
Reibung im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 ändern.
-
Bei
dem Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
unterbricht die ECU 25 die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und
steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 in Abhängigkeit
von dem durch den Arbeitswinkelsensor 22 gemessenen tatsächlichen
Arbeitswinkel, um so die Verbrennung im Motor 1 zu stabilisieren.
Gleichzeitig stellt die ECU 25 die Ansaugluftmenge durch
Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16 in Abhängigkeit
von der durch den Gaspedalpositionssensor 27 gemessenen
Gaspedalstellung ein.
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Genauer
gesagt, die ECU 25 steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass gemäß 11 der
Phasenwinkel der Einlassnockenwelle mit zunehmendem Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 (der den tatsächlichen
Arbeitswinkel anzeigt) und zunehmender Motordrehzahl gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle vorverlegt wird, sodass die Volumenleistung
der Ansaugluft zunimmt.
-
Wenn
jedoch der tatsächliche
Arbeitswinkel in der Nähe
des Maximalwertes liegt, wird der Zielwert der Ansaugluftmenge leicht überschritten.
In einem Bereich, in welchem der tatsächliche Arbeitswinkel einen
vorgegebenen Winkel a erreicht oder überschreitet, ist es daher
wünschenswert,
den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so zu steuern, dass
der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle bei zunehmendem tatsächlichem
Arbeitswinkel und zunehmender Motordrehzahl gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle verzögert wird, um dadurch die Volumenleistung
der Ansaugluft zu verringern.
-
Auch
wenn der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 nicht auf einen
gewünschten
Winkelwert eingestellt werden kann, lässt sich der Zielwert der Ansaugluftmenge
des Motors 1 nur schwer erreichen, wenn der Motor in einem
Arbeitsbereich läuft,
in welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht
oder überschreitet
(d.h. in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
wesentlichen vollständig
offen bleibt). Dann steuert gemäß 6 die
ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so, dass
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 in dem Maße größer wird, wie die Stellung
des Gaspedals zunimmt.
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Durch
diese Ausführung
des oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 ihrem Zielwert angenähert und gleichzeitig die Verringerung
der Verbrennungsstabilität
im Motor 1 unterdrückt
werden, sodass der Motor 1 weiterlaufen und der Verschlechterung
der Laufeigenschaft und der Abgasqualität entgegenwirken kann. Dadurch
ist das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 in der Lage,
im Wesentlichen genauso weiterzufahren wie im Normalbetrieb.
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(b) Fehler im Arbeitswinkelsensor 22
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Wenn
im Arbeitswinkelsensor 22 ein Fehler auftritt, ist die
ECU 25 nicht mehr in der Lage, den Arbeitswinkel des Einlassventils 3 durch
Rückkopplung des
Ausgangssignalwertes des Arbeitswinkelsensors 22 zu ändern.
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Dann
lässt sich
der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 nur schwierig genau
auf andere Werte als den Maximalwert und den Minimalwert einstellen, sodass
die ECU 25 für
einen Steuerungswert für
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 einen zweiten
vorgegebenen Wert wählt,
der vorher festgelegt wird.
-
Der
zweite vorgegebene Wert wird zum Beispiel so festgelegt, dass der
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den Arbeitswinkel von
Einlassventilen erreicht oder unterschreitet, welche in einem Verbrennungsmotor
ohne den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 verwendet
werden, vorzugsweise wird der Arbeitswinkel jedoch so festgelegt,
dass er dem Minimalwert näher
kommt als dem Maximalwert.
-
Obwohl
die tatsächliche
Ansaugluftmenge in einem Arbeitsbereich mit relativ großem Zielwert
der Ansaugluftmenge kleiner als ihr Zielwert werden kann, wird der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem oberen Totpunkt des
Ansaugtakts eher nicht zu weit verfrüht und der Schließzeitpunkt des
Einlassventils 3 gegenüber
dem unteren Totpunkt des Ansaugtakts eher nicht zu weit verzögert.
-
Darüber hinaus
steuert die ECU 25 gemäß 12 den
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so, dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 in der Nähe des oberen Totpunktes des
Ansaugtakts und der Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 in der Nähe des unteren Totpunktes des
Ansaugtakts liegt.
-
Vorzugsweise
steuert die ECU 25 dabei den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle des Motors 1 im Leerlauf im
Vergleich zum Motor ohne Leerlauf verzögert wird. Das liegt daran,
dass die Verbrennungsstabilität
des Motors 1 im Leerlauf verringert sein kann, da die Menge
des inneren AGR-Gases zunimmt, wenn sich das Einlassventil 3 und
das Auslassventil 4 zu lange überlappen.
-
Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle und der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 in
der oben beschriebenen Weise unverändert bleiben, erreicht die
Ansaugluftmenge des Motors 1 nur schwer ihren Zielwert,
wenn der Motor in einem Arbeitsbereich läuft, in welchem die Stellung
des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet
(d.h. in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
geöffnet bleibt).
Daher steuert die ECU 25 gemäß der Beschreibung unter Bezug
auf 6 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 allmählich größer wird, wenn die Stellung
des Gaspedals zunimmt.
-
Mit
Hilfe des oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 an ihren Zielwert angenähert und gleichzeitig der Verringerung
der Verbrennungsstabilität
zumindest dann entgegengewirkt werden, wenn sich der Motor 1 im
Leerlauf oder in einem unteren bis mittleren Drehzahlbereich befindet,
sodass der Motor 1 bei einem Fehler im Arbeitswinkelsensor 22 zumindest im
Leerlauf oder im unteren bis mittleren Drehzahlbereich weiterlaufen
kann.
-
Infolgedessen
kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im Notlauf
weiterfahren, und außerdem
kann einer möglichen Verschlechterung
der Laufeigenschaften und der Abgasqualität während des Notlaufbetriebs entgegengewirkt
werden.
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(3) Fehlerkorrekturprozess
bei Fehlern im Zeitpunktsteuerungssystem und im Arbeitswinkelsteuerungssystem
-
Als
Fehler im Zeitpunktsteuerungssystem und im Arbeitswinkelsteuerungssystem
kommen Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und im
Arbeitswinkelsensor 22, Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21, Fehler im Phasendifferenzsensor 20 und
im Arbeitswinkelsensor 22 sowie Fehler im Phasendifferenzsensor 20 und
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 in Betracht.
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(a) Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
im Arbeitswinkelsensor 22
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Wenn
Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und im Arbeitswinkelsensor 22 gleichzeitig auftreten,
kann der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle nicht gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle verschoben werden, sodass die genaue Steuerung
des Arbeitswinkels des Einlassventils 3 nur schwer möglich ist.
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Bei
dem hier durchgeführten
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart unterbricht
die ECU 25 die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
legt für
den Steuerungswert für
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 einen dritten
vorgegebenen Wert fest. Da die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle bezüglich des
Phasenwinkels der Kurbelwelle in der am stärksten verzögerten Position festgehalten
wird, wenn die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 angehalten
wird, ist es wünschenswert, den
dritten vorgegebenen wert so zu wählen, dass der Arbeits winkel
des Einlassventils 3 im Wesentlichen gleich dem oben unter
Bezug auf 5 beschriebenen vorgegebenen
Winkel ist.
-
Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle bezüglich des
Phasenwinkels der Kurbelwelle und der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 wie
oben beschrieben unverändert
bleiben, kann die Ansaugluftmenge des Motors 1 nur schwer
auf den Zielwert gebracht werden, wenn der Motor in einem Arbeitsbereich
läuft,
in welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht
oder überschreitet
(d.h. in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
geöffnet
bleibt). Deshalb steuert die ECU 25 gemäß der Beschreibung unter Bezug
auf 6 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 allmählich größer wird, wenn die Stellung
des Gaspedals zunimmt.
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Mit
Hilfe des oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 an den Zielwert angenähert werden und gleichzeitig
der Verringerung der Verbrennungsstabilität zumindest dann entgegengewirkt
werden, wenn der Motor 1 im unteren bis mittleren Drehzahlbereich läuft, sodass
der Motor zumindest bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen weiterlaufen
kann.
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Daher
kann ein Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 in einem
Notlaufmodus weiterfahren, ohne dass sich die Laufeigenschaften
und die Abgasqualität
während
des Notlaufmodus verschlechtern.
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Wenn
Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und im Arbeitswinkelsensor 22 gleichzeitig auftreten,
kann die ECU 25 die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 unterbrechen
und die Ansaugluftmenge des Motors 1 ausschließlich durch Änderung
des Öffnungswinkels
des Drosselventils 15 steuern. Dann kann zwar der Verringerung der
Verbrennungsstabilität
des Motors 1 nur schwer entgegengewirkt werden, aber das
Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 kann im Notlaufmodus
weiterfahren.
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(b) Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21
-
Wenn
Fehler im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gleichzeitig
auftreten, kann sowohl die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle
gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle als auch der Arbeitswinkel des
Einlassventils 3 nicht mehr geändert werden.
-
Bei
dem hier durchgeführten
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart unterbricht
die ECU 25 die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und steuert die
Ansaugluftmenge des Motors 1 durch Änderung des Öffnungswinkels
des Drosselventils 15.
-
Zur
Steuerung der Ansaugluftmenge steuert die ECU 25 gemäß der Beschreibung
unter Bezug auf 6 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 größer wird, wenn die Stellung
des Gaspedals zunimmt, und steuert ferner das Drosselventilstellglied 16 durch
Rückkopplung
eines Ausgangssignalwertes des Luftmengenmessers 14.
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Durch
den oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozess kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 an den Zielwert der Ansaugluftmenge angenähert werden,
sodass das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus
weiterfahren kann, obwohl der Verringerung der Verbrennungsstabilität des Motors 1 nur
schwer entgegengewirkt werden kann.
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(c) Fehler im Phasendifferenzsensor 20 und
im Arbeitswinkelsensor 22
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Wenn
im Phasendifferenzsensor 20 und im Arbeitswinkelsensor 22 gleichzeitig
Fehler auftreten, ist sowohl die genaue Steuerung der Lage des Phasenwinkels
der Einlassnockenwelle gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle zu einer Position außer der
am stärksten
vorverlegten und der am stärksten
verzögerten
Position als auch die genaue Steuerung des Arbeitswinkels des Einlassventils 3 nur schwer
möglich.
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Bei
dem hier durchgeführten
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart steuert
die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle bezüglich des
Phasenwinkels der Kurbelwelle so weit wie möglich vorverlegt ist, und legt
für einen
Steuerungswert für
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 einen vierten
vorgegebenen wert fest.
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Für den vierten
vorgegebenen wert wird unter der Voraussetzung, dass der Phasenwinkel
der Einlassnockenwelle bezüglich
des Phasenwinkels der Kurbelwelle so weit wie möglich vorverlegt ist, ein Wert
gewählt,
bei welchem gemäß 14 der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils in der Nähe
des oberen Totpunktes des Ansaugtakts liegt. Das liegt daran, dass
bei Festlegung des Öffnungszeitpunktes des
Einlassventils 3 in der Nähe des oberen Totpunktes des
Ansaugtakts zwar die gemessene Ansaugluftmenge im hohen Drehzahlbereich
des Motors unzureichend sein kann, aber der Verringerung der Verbrennungsstabilität bei einer
Motordrehzahl im Leerlauf oder im unteren bis mittleren Drehzahlbereich entgegengewirkt
werden kann, die[TEXT FEHLT].
-
Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle und der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 auf
diese Weise festgelegt sind, kann die Ansaugluftmenge des Motors 1 nur
schwer auf den Zielwert gebracht werden, wenn der Motor in einem
Arbeitsbereich läuft,
in welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht
oder überschreitet (d.h.
in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
geöffnet
bleibt). Deshalb steuert die ECU 25 gemäß der Beschreibung unter Bezug
auf 6 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 allmählich größer wird, wenn die Stellung des
Gaspedal zunimmt.
-
Durch
die Ausführung
des oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 an den Zielwert angenähert werden und gleichzeitig
der Verringerung der Verbrennungsstabilität zumindest dann entgegengewirkt werden,
wenn der Motor 1 im unteren bis mittleren Drehzahlbereich
läuft,
sodass der Motor zumindest bei unteren bis mittleren Drehzahlen
weiterlaufen kann. Daher kann ein Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im
Notlaufmodus weiterfahren, während
der Verschlechterung der Laufeigenschaften und der Abgasqualität während des
Notlaufmodus entgegengewirkt wird.
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(d) Fehler im Phasendifferenzsensor 20 und
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21
-
Wenn
Fehler im Phasendifferenzsensor 20 und im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gleichzeitig
auftreten, lässt
sich die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem Phasenwinkel
der Kurbelwelle nur schwer genau steuern, außer zur frühesten und zur spätesten Position,
und außerdem
kann der Arbeitswinkel des Einlassventils 3 nicht mehr
geändert
werden.
-
Bei
dem hier durchgeführten
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart steuert
die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass der Phasenwinkel der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle so weit wie möglich vorverlegt ist, und unterbricht
die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21.
-
In
diesem Fall kann der Öffnungszeitpunkt des
Einlassventils 3 gemäß der Beschreibung
unter Bezug auf 8 und 9 gegenüber dem
oberen Totpunkt des Ansaugtakts vorverlegt werden, jedoch wird der
Schließzeitpunkt
des Einlassventils 3 gegenüber dem unteren Totpunkt des
Ansaugtakts nicht stark verzögert.
Somit kann der Verringerung der Verbrennungsstabilität bis auf
einen Tiefstwert entgegengewirkt werden, wenn der Motor 1 im
unteren bis mittleren Drehzahlbereich läuft.
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Wenn
die Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle gegenüber dem
Phasenwinkel der Kurbelwelle unverändert bleibt und die Steuerung des
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 unterbrochen ist,
kann die Ansaugluftmenge des Motors 1 in einem Arbeitsbereich
des Motors nicht mehr geändert
werden, in welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert
erreicht oder überschreitet (d.h.
in dem Arbeitsbereich, in welchem das Drosselventil 15 im
Wesentlichen vollständig
geöffnet
bleibt). Deshalb steuert die ECU 25 gemäß der Beschreibung unter Bezug
auf 6 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 allmählich größer wird, wenn die Auslenkung
des Gaspedals zunimmt.
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Mit
Hilfe des oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozesses kann die Ansaugluftmenge
des Motors 1 an den Zielwert angenähert und gleichzeitig der Verringerung
der Verbrennungsstabilität
zumindest dann entgegengewirkt werden, wenn der Motor 1 im
unteren bis mittleren Drehzahlbereich läuft, sodass der Motor 1 zumindest
bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen weiterlaufen kann. Folglich
kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus
betrieben werden, während
der Verschlechterung der Laufeigenschaften und der Abgasqualität während des
Notlaufmodus des Fahrzeugs entgegengewirkt werden kann.
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(4) Fehler im Drosselmechanismus
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Als
Fehler im Drosselmechanismus kommt entweder ein Fehler im Antriebssystem
des Drosselmechanismus in Betracht, zum Beispiel, wenn dass Drosselventil 15 hängt oder
das Drosselventilstellglied 16 nicht richtig funktioniert
und dadurch der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 nicht geändert werden kann, oder ein
Fehler im Drosselpositionssensor 17.
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Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zum Erkennen eines Fehlers im Antriebssystem
des Drosselmechanismus wird eine Störung im Antriebssystem des
Drosselmechanismus ermittelt, wenn sich der Ausgangssignalwert des
Drosselpositionssensors 17 in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Drosselventilstellglied 16 gesendeten Steuerungssignalwert
nicht ändert
(d.h., wenn sich der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 nicht ändert).
-
Bei
einem Beispiel eines Verfahrens zum Erkennen eines Fehlers im Drosselpositionssensor 17 wird
eine Störung
im Antriebssystem im Drosselpositionssensor 17 ermittelt,
wenn das Ausgangssignal des Drosselpositionssensors 17 unverändert ei nen Wert
aufweist, der unterhalb oder oberhalb des Normalbereichs des Sensors 17 liegt.
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(a) Fehler im Antriebssystem
des Drosselmechanismus
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Wenn
ein Fehler im Antriebssystem des Drosselmechanismus auftritt, bleibt
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 unverändert. Deshalb kann sowohl
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 nicht mehr entsprechend der Betätigung des
Gaspedals gesteuert werden, wenn der Motor in einem Arbeitsbereich
läuft,
in welchem die Stellung des Gaspedals den vorgegebenen Wert unterschreitet,
als auch das Drosselventil 15 im Wesentlichen vollständig geöffnet bleiben,
wenn der Motor in einem Arbeitsbereich läuft, in welchem die Stellung
des Gaspedals den vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet.
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Bei
dem hier durchgeführten
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Erfindung unterbricht die ECU 25 die Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16 und
steuert gemäß 15 den
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so, dass der Arbeitswinkel
des Einlassventils 3 mit zunehmender Stellung des Gaspedals
größer wird,
und steuert gleichzeitig gemäß 16 den
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so, dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 mit zunehmender Motordrehzahl vorverlegt
wird.
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Bei
der obigen Steuerung kann die tatsächliche Ansaugluftmenge des
Motors 1 je nach dem festgelegten Öffnungswinkel des Drosselventils 15 den Zielwert überschreiten,
und das Drehmoment des Motors 1 kann dementsprechend so
weit ansteigen, dass das der Stellung des Gaspedals entsprechende Drehmoment überschritten
wird.
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In
diesem Fall berechnet die ECU 25 eine überschüssige Luftmenge, indem sie
den Zielwert der Ansaugluftmenge von der tatsächlichen Ansaugluftmenge subtrahiert
und die Zündkerze 5 so
steuert, dass der Zündzeitpunkt
in Abhängigkeit
von der überschüssigen Luftmenge
stärker
verzögert
wird. Dabei ist jedoch zu beachten, dass es zu Fehlzündungen
im Motor 1 kommen kann, wenn der Zündzeitpunkt zu stark verzögert wird.
Bei der vorliegenden Ausführungsart
wird deshalb vorher empirisch eine überschüssige Luftmenge ΔA gemäß 17 ermittelt (die
als „Maximalverzögerungsluftmenge" bezeichnet wird),
bei welcher die Verzögerung
des Zündzeitpunktes
einen Grenzwert Lmax erreicht, und die Verzögerung wird auf den Grenzwert
Lmax festgelegt, wenn die überschüssige Luftmenge
die Maximalverzögerungsluftmenge ΔA erreicht
oder überschreitet.
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Wenn
die überschüssige Luftmenge
die Maximalverzögerungsluftmenge ΔA erreicht
oder überschreitet,
verringert die ECU 25 die Anzahl der aktiven Zylinder des
Motors 1 mit zunehmender überschüssiger Luftmenge. Zum Beispiel
erhöht
die ECU 25 gemäß 18 die
Anzahl der nichtaktiven (oder ruhenden) Zylinder jedes Mal um eins,
wenn die überschüssige Luftmenge
um einen bestimmten Betrag Δa
zugenommen hat.
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Durch
den oben beschriebenen Fehlerkorrekturprozess kann der Motor 1 weiterlaufen,
während
das Drehmoment des Motors 1 an das der Stellung des Gaspedals
entsprechende Drehmoment angenähert
wird. Deshalb kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im
Notlaufmodus betrieben werden.
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(b) Fehler im Drosselpositionssensor 17
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Wenn
ein Fehler im Drosselpositionssensor 17 auftritt, kann
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 nicht genau gesteuert werden, und
die ECU 25 unterbricht daher die Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16.
Bei einem normalen Drosselmechanismus wird der Öffnungswinkel des Drosselventils auf
einen vorgegebenen Winkel in der Nähe des minimalen Öffnungswinkels
festgelegt, wenn die Steuerung des Drosselventilstellgliedes unterbrochen
wird.
-
Wenn
die Steuerung gemäß der obigen
Beschreibung unter Bezug auf die 15 bis 18 durchgeführt wird,
während
der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 unverändert auf dem vorgegebenen
Wert in der Nähe
des minimalen Öffnungswinkels
verbleibt, kann zwar die Ansaugluftmenge des Motors 1 unzureichend
sein, wenn der Motor 1 mit hoher Drehzahl läuft, aber
die Ansaugluftmenge kann leicht auf den Zielwert eingestellt werden,
wenn der Motor 1 im unteren bis mittleren Drehzahlbereich läuft.
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Beim
Fehlerkorrekturprozess gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
unterbricht also die ECU 25 die Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16 und
führt die
Steuerung in der oben unter Bezug auf die 15 bis 18 beschriebenen
Weise durch.
-
In
diesem Fall kann die Ansaugluftmenge des Motors 1 dem Zielwert
angenähert
und gleichzeitig der Verringerung der Verbrennungsstabilität zumindest
dann entgegengewirkt werden, wenn der Motor 1 im unteren
bis mittleren Drehzahlbereich läuft,
sodass der Motor bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen weiterlaufen
kann. Deshalb kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 in
einem Notlaufmodus betrieben werden, während der Verschlechterung
der Laufeigenschaften und der Abgasqualität während des Notlaufs entgegengewirkt
werden kann.
-
Wenn
ein Fehler in einem Drosselpositionssensor eines Drosselmechanismus
auftritt, der so gebaut ist, dass ein Drossel ventil im Wesentlichen
vollständig
geöffnet
bleibt, wenn die Steuerung des Drosselventilstellgliedes unterbrochen
wird, kann die unter Bezug auf die 15 bis 18 in
der oben beschriebenen Weise durchgeführt werden, nachdem für einen
Steuerungswert für
das Drosselventilstellglied ein Wert gewählt wurde, der den Öffnungswinkel
des Drosselventils auf den oben beschriebenen vorgegebenen Winkel
bringt.
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(4) Fehler mindestens
im Zeitpunktsteuerungssystem oder im Arbeitswinkelsteuerungssystem
sowie im Drosselmechanismus
-
Wenn
Fehler mindestens im Zeitpunktsteuerungssystem oder im Arbeitswinkelsteuerungssystem
sowie im Drosselmechanismus gleichzeitig auftreten, unterbricht
die ECU 25 die Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16,
des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 sowie
die Steuerung der Zündkerze 5 und
der Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 6, um den Motor 1 stillzulegen,
während
eine Information über
das Vorliegen von Störungen
auf der Anzeigevorrichtung 28 angezeigt wird.
-
Wenn
jedoch das Antriebssystem des Drosselmechanismus normal arbeitet
und der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 auf einen vorgegebenen Winkel festgelegt
werden kann, oder wenn das Antriebssystem nicht normal arbeiten
kann, während das
Drosselventil 15 in einer Position steht, die nicht der
vollständig
geschlossenen Position entspricht, kann die ECU 25 die
Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und des
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 unterbrechen und
dann den Zündzeitpunkt
verzögern
bzw. die Anzahl der aktiven Zylinder verringern, sodass der Motor 1,
dessen Drehmoment durch diese Maßnahmen angepasst wurde, weiterlaufen
kann.
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Im
Folgenden wird unter Bezug auf die 19 bis 24 ein
Verfahren zur Durchführung der
Fehlerkorrekturprozesse gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
beschrieben.
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19 ist
ein Flussdiagramm einer Fehlerkorrekturroutine. Die Fehlerkorrekturroutine
wird zuvor im ROM der ECU 25 gespeichert und in vorgegebenen
Zeitintervallen durch die ECU 25 durchgeführt (zum
Beispiel jedes Mal, wenn der Kurbelwellenpositionssensor 23 ein
Impulssignal erzeugt).
-
Bei
der Fehlerkorrekturroutine ermittelt die ECU 25 zuerst
in Schritt S1901, ob im Drosselmechanismus ein Fehler vorliegt.
Genauer gesagt, die ECU 25 ermittelt, ob der Ausgangssignalwert
des Drosselpositionssensors 17 innerhalb des Bereichs des
normal funktionierenden Sensors 17 liegt. Wenn der Ausgangssignalwert
des Drosselpositionssensors 17 im Normalbereich liegt,
ermittelt die ECU 25, ob sich der Ausgangssignalwert des
Drosselpositionssensors 17 in Abhängigkeit von dem zum Drosselventilstellglied 16 gesendeten
Steuerungssignal ändert.
-
Wenn
in Schritt S1901 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Drosselpositionssensors 17 außerhalb des Normalbereichs
liegt oder sich in Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Drosselventilstellglied 16 gesendeten
Steuerungssignal nicht ändert,
stellt die ECU 25 fest, dass im Drosselmechanismus ein
Fehler vorliegt und geht weiter zu Schritt S1902.
-
In
Schritt S1902 ermittelt die ECU 25, ob ein aus dem Zeitpunktsteuerungssystem
und dem Arbeitswinkelsteuerungssystem bestehender gesteuerter Einlassventilmechanismus
normal arbeitet. Genauer gesagt, die ECU 25 ermittelt,
ob der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 normal arbeitet,
ob der Phasendifferenzsensor 20 normal arbeitet, ob der
Arbeitswinkelsteu erungsmechanismus 21 normal arbeitet und
ob der Arbeitswinkelsensor 22 normal arbeitet.
-
Wenn
in Schritt S1902 ermittelt wird, dass der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19,
der Phasendifferenzsensor 20, der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 und
der Arbeitswinkelsensor 22 sämtlich normal arbeiten, stellt
die ECU 25 fest, dass der gesteuerte Einlassventilmechanismus
normal arbeitet und geht weiter zu S1903.
-
In
Schritt S1903 zeigt die ECU 25 auf der Anzeigevorrichtung 28 eine
Information an, welche das Vorliegen eines Fehlers anzeigt, und
führt für den Drosselmechanismus
einen Fehlerkorrekturprozess durch. Während des Fehlerkorrekturprozesses
für den
Drosselmechanismus führt
die ECU 25 eine in den 20A und 20B gezeigte Fehlerkorrekturroutine für den Drosselmechanismus
durch. Die Fehlerkorrekturroutine für den Drosselmechanismus wird zuvor
im ROM der ECU 25 gespeichert und von der ECU 25 durchgeführt, wenn
der Drosselmechanismus gestört
ist und der gesteuerte Einlassventilmechanismus normal arbeitet.
-
Während der
Fehlerkorrekturroutine des Drosselmechanismus ermittelt die ECU 25 zuerst
in Schritt S2001, ob der Ausgangssignalwert des Drosselpositionssensors 17 im
normalen Signalbereich des Sensors 17 liegt.
-
Wenn
in Schritt S2001 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Drosselpositionssensors 17 im Normalbereich liegt, stellt
die ECU 25 fest, dass der Drosselpositionssensor 17 normal
arbeitet und das Antriebssystem des Drosselmechanismus gestört ist,
und der Prozess geht weiter zu Schritt S2002.
-
In
Schritt S2002 unterbricht die ECU 25 die Steuerung des
Drosselventilstellgliedes 16. In Schritt S2003 berechnet
die ECU 25 aus den Zeitintervallen, in denen der Kurbelwellenpositionssensor 23 ein
Impulssignal erzeugt, die Motordrehzahl.
-
In
Schritt S2004 berechnet die ECU 25 die Phasendifferenz
(den Zielwert der Phasendifferenz), welche der in Schritt S2003
berechneten Motordrehzahl entspricht, aus der oben unter Bezug auf 16 beschriebenen
Beziehung zwischen der Motordrehzahl und dem Öffnungszeitpunkt des Einlassventils 3. Unter
der hier erwähnten „Phasendifferenz" ist die Differenz
zwischen dem Phasenwinkel der Einlassnockenwelle und dem Phasenwinkel
der Kurbelwelle zu verstehen.
-
In
Schritt S2005 liest die ECU 25 einen Ausgangssignalwert
des Gaspedalpositionssensors 27 (welcher der Stellung des
Gaspedals entspricht). In Schritt S2006 berechnet die ECU 25 den
Arbeitswinkel (Zielwert des Arbeitswinkels) des Einlassventils 3, welcher
der in Schritt S2005 gelesenen Stellung des Gaspedals entspricht,
aus der oben unter Bezug auf 15 beschriebenen
Beziehung zwischen der Stellung des Gaspedals und dem Arbeitswinkel.
-
In
Schritt S2007 steuert die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass die Differenz zwischen dem Phasenwinkel der Einlassnockenwelle
und dem Phasenwinkel der Kurbelwelle den Zielwert der Phasendifferenz
erreicht. In Schritt S2008 steuert die ECU 25 den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der tatsächliche
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den Zielwert des Arbeitswinkels
erreicht.
-
In
Schritt S2009 liest die ECU 25 einen Ausgangssignalwert
(d.h. die tatsächliche
Ansaugluftmenge) des Luftmengenmessers 14. In Schritt S2010
berechnet die ECU 25 den Zielwert der Ansaugluftmenge des
Motors 1 unter Verwendung der in Schritt S2003 berechneten
Motordrehzahl und der in Schritt S2005 gelesenen Stellung des Gaspedals als
Parameter.
-
In
Schritt S2011 ermittelt die ECU 25, ob die in Schritt S2009
gelesene tatsächliche
Ansaugluftmenge den in Schritt S2010 berechneten Zielwert der Ansaugluftmenge überschreitet.
Wenn in Schritt S2011 ermittelt wird, dass die tatsächliche
Ansaugluftmenge den Zielwert der Ansaugluftmenge erreicht oder unterschreitet,
beendet die ECU 25 sofort die Ausführung dieser Routine.
-
Wenn
in Schritt S2011 ermittelt wird, dass die tatsächliche Ansaugluftmenge den
Zielwert der Ansaugluftmenge überschreitet,
geht die ECU 25 weiter zu Schritt S2012 und berechnet eine überschüssige Luftmenge
durch Subtrahieren des Zielwertes der Ansaugluftmenge von der tatsächlichen
Ansaugluftmenge.
-
In
Schritt S2013 ermittelt die ECU 25, ob die in Schritt S2012
berechnete überschüssige Luftmenge
die Maximalverzögerungsluftmenge ΔA erreicht oder
unterschreitet. Wenn in Schritt S2013 ermittelt wird, dass die überschüssige Luftmenge
die Maximalverzögerungsluftmenge ΔA erreicht
oder unterschreitet, geht die 24 weiter zu Schritt S2014 und berechnet
die der überschüssigen Luftmenge
entsprechende Zündzeitpunktverzögerung aus
der oben unter Bezug auf 17 beschriebenen
Beziehung zwischen der Zündzeitpunktverzögerung und
der überschüssigen Luftmenge.
Dann verzögert
die ECU 25 den Zündzeitpunkt
der Zündkerze 5 um
den Betrag der Zündzeitpunktverzögerung.
-
Wenn
in Schritt S2013 ermittelt wird, dass die überschüssige Luftmenge die Maximalverzögerungsluftmenge ΔA überschreitet, geht
die ECU 25 weiter zu Schritt S2015 und verzögert den
Zündzeitpunkt
der Zündkerze 5 um
den Grenzwert Lmax. Dann geht die ECU 25 weiter zu Schritt
S2016 und berechnet die der überschüssigen Luftmenge
entsprechende Anzahl der nichtaktiven Zylinder aus der oben unter
Bezug auf 18 beschriebenen Beziehung zwischen
der Anzahl der nicht-aktiven Zylinder und der überschüssigen Luftmenge. Dann steuert
die ECU 25 den Motor 1 mit den aktiven (d.h, restlichen) Zylindern,
die sich aus der berechneten Anzahl der nicht-aktiven Zylinder ergeben.
-
Wenn
im obigen Schritt S2001 ermittelt wird, dass der Drosselpositionssensor 17 gestört ist,
geht die ECU 25 weiter zu Schritt S2017, um für den Steuerungswert
für das
Drosselventilstellglied 16 einen Wert festzulegen, welcher
den Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 auf einen vorgegebenen Winkel bringt,
der in der Nähe
des minimalen Öffnungswinkels
liegt.
-
Anschließend führt die
ECU 25 einen ähnlichen
Prozess, wie in den Schritten S2003 bis S2016 beschrieben, durch
und beendet dann die Ausführung
dieser Routine.
-
Mit
Hilfe des durch die ECU 25 durchgeführten Fehlerkorrekturprozesses
für den
Drosselmechanismus kann der Motor 1 weiterlaufen, wenn
es im Drosselmechanismus zu einem Fehler kommt, und das Fahrzeug
mit dem eingebauten Motor 1 kann im Notlaufmodus weiterfahren.
Darüber
hinaus kann die ECU 25 der Verschlechterung der Laufeigenschaften und
der Abgasqualität
des Motors 1 während
des Notlaufmodus des Fahrzeug entgegenwirken bzw. auf ein Minimum
reduzieren.
-
Wenn
in Schritt S1902 der Fehlerkorrekturroutine von 19 ermittelt
wird, dass mindestens der Zeitpunktsteuerungsmecha nismus 19,
der Phasendifferenzsensor 20, der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 oder
der Arbeitswinkelsensor 22 gestört ist, stellt die ECU 25 fest,
dass der gesteuerte Einlassventilmechanismus gestört ist und
geht weiter zu Schritt S1904.
-
In
Schritt S1904 zeigt die ECU 25 auf der Anzeigevorrichtung 28 eine
Information an, welche das Vorliegen von Fehlern anzeigt, und unterbricht
die Steuerung des Drosselventilstellgliedes 16, des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19,
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21, der Zündkerze 5 und der
Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 6 und legt so den Motor 1 still.
-
Wenn
das Antriebssystem des Drosselmechanismus normal arbeitet und der Öffnungswinkel des
Drosselventils 15 auf einen vorgegebenen Wert festgelegt
werden kann, oder wenn das nicht vollständig geschlossene Drosselventil 15 nicht
normal arbeitet, kann die ECU 25 die Steuerung des Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 und
des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 unterbrechen
und dann den Zündzeitpunkt
verzögern
und/oder die Anzahl der aktiven Zylinder des Motors 1 verringern,
sodass der Motor 1 weiterlaufen kann, während sein Drehmoment eingestellt
wird. In diesem Fall kann das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im
Notlaufmodus weiterfahren.
-
Nach
Beendigung des Prozesses des oben beschriebenen Schrittes S1904
beendet die ECU 25 sofort die Ausführung dieser Routine.
-
Wenn
in Schritt S1901 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Drosselpositionssensors 17 im Normalbereich liegt und sich
der Ausgangssignalwert des Drosselpositionssensors 17 in Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Drosselventil stellglied 16 gesendeten
Steuersignalwert ändert,
stellt die ECU 25 fest, dass der Drosselmechanismus normal
arbeitet und geht weiter zu Schritt S1905.
-
In
Schritt S1905 ermittelt die ECU 25, ob ein Fehler im gesteuerten
Einlassventilmechanismus auftritt, d.h., ob ein oder mehrere Fehler
mindestens im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19, im Phasendifferenzsensor 20,
im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 oder im Arbeitswinkelsensor 22 auftreten.
-
Genauer
gesagt, die ECU 25 ermittelt, ob sich der Ausgangssignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gesendeten Steuersignalwert ändert, ob
der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt, ob sich der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 in
Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesendeten
Steuersignalwert ändert
und ob der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 im
Normalbereich liegt.
-
Wenn
in Schritt S1905 ermittelt wird, dass sich der Ausgangsignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 nicht in Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gesendeten
Steuersignalwert ändert
oder der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 nicht
im Normalbereich liegt, oder dass sich der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 nicht in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesendeten Steuersignalwert ändert oder
der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 nicht
im Normalbereich liegt, stellt die ECU 25 fest, dass im
gesteuerten Einlassventilmechanismus ein oder mehrere Fehler vorliegen,
und der Prozess geht weiter zu Schritt S1906.
-
In
Schritt S1906 zeigt die ECU 25 auf der Anzeigevorrichtung 28 eine
Information an, die das Vorliegen eines oder mehrerer Fehler anzeigt,
und führt einen
Fehlerkorrekturprozess für
den gesteuerten Einlassventilmechanismus durch. Hierbei führt die ECU 25 eine
in 21 dargestellte Fehlerkorrekturroutine durch.
Die Fehlerkorrekturroutine für
den gesteuerten Einlassventilmechanismus wird zuvor im ROM der ECU 25 gespeichert
und dann von der ECU 25 ausgeführt, wenn der Drosselmechanismus
normal arbeitet und der gesteuerte Einlassventilmechanismus gestört ist.
-
Bei
der Fehlerkorrekturroutine ermittelt die ECU 25 zuerst
in Schritt S2101, ob das Arbeitswinkelsteuerungssystem normal arbeitet.
Genauer gesagt, die ECU 25 ermittelt, ob sich der Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesendeten Steuersignalwert ändert und
der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich
liegt.
-
Wenn
in Schritt S2101 ermittelt wird, dass sich der Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesendeten Steuersignalwert ändert und
der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass das Arbeitswinkelsteuerungssystem
normal arbeitet und somit das Zeitpunktsteuerungssystem gestört ist, und
geht weiter zu Schritt S2102.
-
In
Schritt S2102 führt
die ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess für das Zeitpunktsteuerungssystem
durch. Hierbei führt
die ECU 25 eine in den 22A und 22B gezeigte Fehlerkorrekturroutine durch. Diese
Fehlerkorrekturroutine wird zu vor im ROM der ECU 25 gespeichert
und dann von der ECU 25 ausgeführt, wenn der Drosselmechanismus
und das Arbeitswinkelsteuerungssystem normal arbeiten und das Zeitpunktsteuerungssystem
gestört
ist, d.h., wenn das Zeitpunktsteuerungssystem nicht normal arbeitet.
-
Bei
der Fehlerkorrekturroutine des Zeitpunktsteuerungssystems ermittelt
die ECU 25 zuerst in Schritt S2201, ob der Phasendifferenzsensor 20 normal
arbeitet, d.h., ob der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt.
-
Wenn
in Schritt S2201 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Phasendifferenzsensors 20 im Normalbereich liegt, stellt
die ECU 25 fest, dass der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gestört ist und
der Phasendifferenzsensor 20 normal arbeitet, und geht
weiter zu Schritt S2202.
-
In
Schritt S2202 unterbricht die ECU 25 die Steuerung des
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19. Dabei ist der Phasenwinkel
der Einlassnockenwelle so weit wie möglich gegenüber dem Phasenwinkel der Kurbelwelle
verzögert.
-
In
Schritt S2203 legt die ECU 25 für den Steuerungswert für den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 den
oben erwähnten
ersten vorgegebenen Wert fest. Dieser erste vorgegebene wert wird so
gewählt,
dass der Arbeitswinkel des Einlassventils gemäß 5 einen
bestimmten Winkelwert zwischen dem Minimal- und dem Maximalwinkel
erreicht, der eher in der Nähe
des Minimalwinkels als in der Nähe
des Maximalwinkels liegt.
-
In
Schritt S2204 liest die ECU 25 den Ausgangssignalwert (d.h.
die Stellung des Gaspedals) des Gaspedalpositionssensors 27.
In Schritt S2205 berechnet die ECU 25 aus der oben unter
Bezug auf 6 beschriebenen Beziehung zwischen
der Stellung des Gaspedals und dem Öffnungswinkel des Drosselventils
den Öffnungswinkel
(den Zielwert des Öffnungswinkels)
des Drosselventils, welcher der in Schritt S2204 gelesenen Stellung
des Gaspedals entspricht. In Schritt S2206 steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 den in Schritt S2205 berechneten
Zielwert des Öffnungswinkels
erreicht.
-
Wenn
in dem obigen Schritt S2201 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 außerhalb des Normalbereichs
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 normal
arbeitet und der Phasendifferenzsensor 20 gestört ist,
und geht weiter zu Schritt S2207.
-
In
Schritt S2207 legt die ECU 25 für den Steuerungswert für den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 einen
(möglichst
weit vorverlegten) Wert fest, welcher den Phasenwinkel der Einlassnockenwelle
gegenüber
dem Phasenwinkel der Kurbelwelle möglichst weit vorverlegt.
-
In
Schritt S2208 berechnet die ECU 25 aus den Zeitintervallen,
in denen der Kurbelwellenpositionssensor 23 ein Impulssignal
erzeugt, die Motordrehzahl. In Schritt S2209 liest die ECU 25 den
Ausgangssignalwert (Stellung des Gaspedals) des Gaspedalpositionssensors 27.
In Schritt S2210 berechnet die ECU 25 mit Hilfe der in
Schritt S2208 berechneten Motordrehzahl und der in Schritt S2209
gelesenen Stellung des Gaspedals als Parameter den Zielwert der
Ansaugluftmenge des Motors 1.
-
In
Schritt S2211 berechnet die ECU 25 aus der oben unter Bezug
auf 10 beschriebenen Beziehung zwischen dem Arbeitswinkel
des Einlassventils 3 und dem Zielwert der Ansaugluft menge
den Arbeitswinkel (Zielwert des Arbeitswinkels) des Einlassventils 3 in
Abhängigkeit
von dem in Schritt S2209 berechneten Zielwert der Ansaugluftmenge.
-
In
Schritt S2212 steuert die ECU 25 den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 so,
dass der tatsächliche
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 den in Schritt S2211
berechneten Zielwert des Arbeitswinkels erreicht.
-
In
Schritt S2213 liest die ECU 25 den Ausgangssignalwert (Stellung
des Gaspedals) des Gaspedalpositionssensors 27. In Schritt
S2214 ermittelt die ECU 25, ob die in Schritt S2213 gelesene
Stellung des Gaspedals einen vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet.
-
Wenn
in Schritt S2214 ermittelt wird, dass die Stellung des Gaspedals
den vorgegebenen Wert erreicht oder überschreitet, geht die ECU 25 weiter zu
Schritt S2215 und steuert das Drosselventilstellglied 16 so,
dass das Drosselventil 15 im Wesentlichen vollständig geöffnet bleibt.
Nach Beendigung des Prozesses von Schritt S2215 beendet die ECU 25 sofort
diese Routine.
-
Wenn
hingegen in Schritt S2214 ermittelt wird, dass die Stellung des
Gaspedals den vorgegebenen Wert unterschreitet, geht die ECU 25 weiter
zu Schritt S2216 und berechnet aus der oben unter Bezug auf 2 beschriebenen
Beziehung zwischen der Stellung des Gaspedals und dem Phasenwinkel des
Drosselventils den Öffnungswinkel
(den Zielwert des Öffnungswinkels)
des Drosselventils.
-
In
Schritt S2217 steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der tatsächliche Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 den in Schritt S2216 berechneten
Zielwert des Öffnungswinkels
erreicht. Dann beendet die ECU 25 sofort die Ausführung dieser
Routine.
-
Mit
Hilfe der durch die ECU 25 ausgeführten Fehlerkorrekturroutine
der 22A und 22B für das Zeitpunktsteuerungsmechanismus
kann der Motor 1 weiterlaufen und das Fahrzeug mit dem
eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus auch dann weiterfahren,
wenn im Zeitpunktsteuerungssystem ein Fehler auftritt. Darüber hinaus
ist die ECU 25 in der Lage, der Verschlechterung der Laufeigenschaften
und der Abgasqualität
des Motors 1 während
des Notlaufmodus des Fahrzeugs entgegenzuwirken oder sie auf einen
Minimum zu reduzieren.
-
Wenn
in Schritt S2101 der Fehlerkorrekturroutine von 21 für den gesteuerten
Einlassventilmechanismus ermittelt wird, dass sich der Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 nicht in Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gesendeten
Steuersignalwert ändert
oder der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 außerhalb
des Normalbereichs liegt, stellt die ECU 25 fest, dass
das Arbeitswinkelsteuerungssystem gestört ist und geht weiter zu Schritt
S2103.
-
In
Schritt S2103 wird ermittelt, ob das Zeitpunktsteuerungssystem normal
arbeitet. Genauer gesagt, die ECU 25 ermittelt, ob sich
der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 in
Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gesendeten
Steuersignalwert ändert
und der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt.
-
Wenn
in Schritt S2103 ermittelt wird, dass sich der Ausgangssignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 in Abhängigkeit von dem von der ECU 25 zum
Zeitpunktsteuerungsmechanismus gesen deten Steuersignalwert ändert und
der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt, stellt die ECU 25 fest, dass das Zeitpunktsteuerungssystem
normal arbeitet und das Arbeitswinkelsteuerungssystem gestört ist,
d.h., dass das Arbeitswinkelsteuerungssystem nicht normal arbeitet,
und geht weiter zu Schritt S2104.
-
In
Schritt S2104 führt
die ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess für das Arbeitswinkelsteuerungssystem
durch. Hierbei führt
die ECU 25 eine in 23 dargestellte
Fehlerkorrekturroutine für
das Arbeitswinkelsteuerungssystem durch. Diese Fehlerkorrekturroutine
wird zuvor im ROM der ECU 25 gespeichert und dann von der
ECU 25 ausgeführt, wenn
der Drosselmechanismus und das Zeitpunktsteuerungssystem normal
arbeiten und das Arbeitswinkelsteuerungssystem gestört ist.
-
Die
ECU 25 ermittelt in Schritt S2301 der Fehlerkorrekturroutine
für das
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus, ob der Arbeitswinkelsensor 22 normal
arbeitet. Genauer gesagt, die ECU 25 ermittelt, ob der
Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich
liegt.
-
Wenn
in Schritt S2301 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich liegt, stellt
die ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor 22 normal
arbeitet und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gestört ist,
und geht weiter zu Schritt S2302. In Schritt S2302 unterbricht die
ECU 25 die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21.
-
In
Schritt S2303 liest die ECU 25 den Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 (welcher den tatsächlichen
Arbeitswinkel des Einlassventils 3 anzeigt). In Schritt
S2304 berechnet die ECU 25 aus den Zeitintervallen, in
denen der Kur belwellenpositionssensor 23 ein Impulssignal
erzeugt, die Motordrehzahl des Motors 1.
-
In
Schritt S2305 berechnet die ECU 25 anhand der oben unter
Bezug auf 11 beschriebenen Beziehung zwischen
der Lage des Phasenwinkels der Einlassnockenwelle bezüglich des
Phasenwinkels der Kurbelwelle einerseits und der Motordrehzahl und
dem Arbeitswinkel andererseits den Zielwert der Phasendifferenz,
welcher dem in Schritt S2303 gelesenen tatsächlichen Arbeitswinkel des Einlassventils 3 und
der in Schritt S2304 berechneten Motordrehzahl entspricht.
-
In
Schritt S2306 steuert die ECU 25 den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und der
Kurbelwelle mit dem in Schritt S2305 berechneten Zielwert der Phasendifferenz übereinstimmt.
-
In
Schritt S2307 liest die ECU 25 den (die Stellung des Gaspedals
kennzeichnenden) Ausgangssignalwert des Gaspedalpositionssensors 27. In
Schritt S2308 berechnet die ECU 25 anhand der oben unter
Bezug auf 6 beschriebenen Beziehung zwischen
der Stellung des Gaspedals und dem Öffnungswinkel des Drosselventils
den Öffnungswinkel
(Zielwert des Öffnungswinkels)
des Drosselventils, welcher der in Schritt S2307 gelesenen Stellung des
Gaspedals entspricht.
-
In
Schritt S2309 steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der tatsächliche Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 den in Schritt S2308 berechneten
Zielwert erreicht. Nach der Ausführung
von Schritt S2309 beendet die ECU 25 sofort die Ausführung dieser
Routine.
-
Wenn
in Schritt S2301 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 außerhalb des Normalbe reichs
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor 22 gestört ist und
der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 normal arbeitet,
und geht weiter zu Schritt S2310.
-
In
Schritt S2310 legt die ECU 25 für den Steuerungswert für den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 den
oben erwähnten
zweiten vorgegebenen Wert fest. Der zweite vorgegebene Wert wird so
gewählt,
dass er in der oben beschriebenen Weise den Arbeitswinkel des Einlassventils
mehr dem Minimalwinkel annähert
als dem Maximalwinkel.
-
In
Schritt S2311 berechnet die ECU 25 anhand der Zeitintervalle,
in denen der Kurbelwellenpositionssensor 23 ein Impulssignal
erzeugt, die Motordrehzahl. In Schritt S2312 liest die ECU 25 den
(die Stellung des Gaspedals kennzeichnenden) Ausgangssignalwert
des Gaspedalpositionssensors 27. In Schritt S2313 ermittelt
die ECU 25 anhand der in Schritt S2311 berechneten Motordrehzahl
und der in Schritt S2312 gelesenen Stellung des Gaspedals, ob sich
der Motor 1 außerhalb
des Leerlaufs befindet.
-
Genauer
gesagt, die ECU 25 stellt fest, dass sich der Motor 1 im
Leerlauf befindet, wenn die Motordrehzahl eine vorgegebene Drehzahl
(z.B. etwa 900 U/min) erreicht oder unterschreitet und das Gaspedal 26 überhaupt
nicht betätigt
wird (d.h., wenn die Stellung des Gaspedals gleich null ist). Die
ECU 25 stellt fest, dass sich der Motor 1 nicht
im Leerlauf befindet, wenn die Motordrehzahl die vorgegebene Drehzahl überschreitet
und die Stellung des Gaspedals ungleich null ist.
-
Wenn
in Schritt S2313 ermittelt wird, dass sich der Motor 1 nicht
im Leerlauf befindet, geht die ECU 25 weiter zu Schritt
S2314 und steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so,
dass die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und der
Kurbelwelle einen ersten Wert der Phasendifferenz erreicht. Für diese
erste Phasendifferenz wird ein Wert gewählt, welcher die oben unter
Bezug auf 12 beschriebenen Öffnungs-
und Schließzeitpunkte
des Einlassventils 3 liefert.
-
Wenn
in Schritt S2313 festgestellt wird, dass sich der Motor 1 im
Leerlauf befindet, geht die ECU 25 weiter zu Schritt S2315
und steuert den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 so, dass
die Phasendifferenz zwischen der Einlassnockenwelle und der Kurbelwelle
einen zweiten Wert der Phasendifferenz erreicht. Für die zweite
Phasendifferenz wird ein Wert gewählt, welcher Öffnungs-
und Schließzeitpunkte für das Einlassventil 3 liefert,
die gegenüber
den oben unter Bezug auf 13 beschriebenen
und durch die erste Phasendifferenz festgelegten Öffnungs-
und Schließzeitpunkten
verzögert
sind.
-
Nach
Ausführung
von Schritt S2314 oder Schritt S2315 geht die ECU 25 weiter
zu Schritt S2316 und berechnet aus der oben unter Bezug auf 6 beschriebenen
Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel
des Drosselventils und der Stellung des Gaspedals den Öffnungswinkel
(Zielwert des Öffnungswinkels)
des Drosselventils, welcher der in Schritt S2312 gelesenen Stellung
des Gaspedals entspricht.
-
In
Schritt S2317 steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 den in Schritt S2316 berechneten
Zielwert des Öffnungswinkels
erreicht. Dann beendet die ECU 25 sofort die Ausführung diese
Routine.
-
Mit
Hilfe der Ausführung
der Fehlerkorrekturroutine von 23 für das Arbeitswinkelsteuerungssystem
durch die ECU 25 kann der Motor 1 weiterlaufen
und das Fahrzeug mit dem eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus
weiterfahren, wenn im Arbeits winkelsteuerungssystem ein Fehler auftritt.
Darüber
hinaus kann die ECU 25 der Verschlechterung der Laufeigenschaften
und der Abgasqualität
entgegenwirken oder sie auf ein Minimum beschränken, wenn der Motor 1 im
Notlaufmodus betrieben wird.
-
Wenn
in Schritt S2103 der Fehlerkorrekturroutine von 21 für den gesteuerten
Einlassventilmechanismus ermittelt wird, dass sich der Ausgangssignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 nicht in Abhängigkeit
von dem von der ECU 25 zum Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gesendeten
Steuersignalwert ändert
oder der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 außerhalb
des Normalbereichs liegt, stellt die ECU 25 fest, dass
sowohl das Zeitpunktsteuerungssystem als auch das Arbeitswinkelsteuerungssystem
gestört
sind, und geht weiter zu Schritt S2105.
-
In
Schritt S2105 führt
die ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess für die beiden
Systeme durch. Bei diesem Fehlerkorrekturprozess führt die
ECU 25 eine in 24 dargestellte
Fehlerkorrekturroutine für beide
Systeme aus. Diese Routine wird zuvor im ROM der ECU 25 gespeichert
und dann von der ECU 25 ausgeführt, wenn der Drosselmechanismus
normal arbeitet und sowohl das Zeitpunktsteuerungssystem als auch
das Arbeitswinkelsteuerungssystem gestört sind.
-
Während dieser
Fehlerkorrekturroutine ermittelt die ECU 25 zuerst in Schritt
S2401, ob der Phasendifferenzsensor 20 normal arbeitet,
d.h., ob der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt. Wenn in Schritt S2401 ermittelt wird, dass
der Ausgangssignalwert des Phasendifferenzsensors 20 im
Normalbereich liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Phasendifferenzsensor 20 normal
arbeitet und der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 gestört ist,
und geht weiter zu Schritt S2402.
-
In
Schritt S2402 ermittelt die ECU 25, ob der Arbeitswinkelsensor 22 normal
arbeitet, d.h., ob der Ausgangssignalwert des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich
liegt. Wenn in Schritt S2402 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich liegt, stellt
die ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor 22 normal
arbeitet und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gestört ist.
In diesem Fall, wenn sowohl im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 als
auch im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 Fehler auftreten,
führt die
ECU 25 in den Schritten S2403 bis S2407 einen Fehlerkorrekturprozess
durch.
-
In
Schritt S2403 unterbricht die ECU 25 die Steuerung des
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19. In Schritt S2404 unterbricht
die ECU 25 die Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21.
-
In
Schritt S2405 liest die ECU 25 den (die Stellung des Gaspedals
kennzeichnenden) Ausgangssignalwert des Gaspedalpositionssensors 27. In
Schritt S2406 berechnet die ECU 25 aus der oben unter Bezug
auf 6 beschriebenen Beziehung zwischen der Stellung
des Gaspedals und dem Öffnungswinkel
des Drosselventils den Öffnungswinkel (den
Zielwert des Öffnungswinkels)
des Drosselventils, welcher der in Schritt S2405 gelesenen Stellung des
Gaspedals entspricht.
-
In
Schritt S2407 steuert die ECU 25 das Drosselventilstellglied 16 so,
dass der tatsächliche Öffnungswinkel
des Drosselventils 15 den in Schritt S2406 berechneten
Zielwert erreicht. Dann beendet die ECU 25 sofort die Ausführung dieser
Routine.
-
Wenn
in Schritt S2402 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 außerhalb des Normalbereichs
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor
gestört
ist und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 normal
arbeitet. In diesem Fall, wenn sowohl im Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 als
auch im Arbeitswinkelsensor 22 Fehler auftreten, führt die
ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess mit den Schritten S2408
und S2409 sowie S2405 bis S2407 durch.
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In
Schritt S2408 unterbricht die ECU 25 die Steuerung des
Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19. In Schritt S2409 legt
die ECU 25 für
den Steuerungswert für
den Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 den oben erwähnten dritten
vorgegebenen Wert fest. Der dritte vorgegebene Wert wird gemäß der Beschreibung
unter Bezug auf 5 so gewählt, dass der Arbeitswinkel
des Einlassventils 3 im Wesentlichen gleich dem vorgegebenen
Arbeitswinkel ist.
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Nach
der Ausführung
des Schrittes S2409 führt
die ECU 25 die oben beschriebenen Schritte S2405 bis S2407
aus und beendet dann die Ausführung
dieser Routine.
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Wenn
hingegen in dem obigen Schritt S2401 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert
des Phasendifferenzsensors 20 außerhalb des Normalbereichs
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Phasendifferenzsensor 20 gestört ist und
der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 normal arbeitet,
und geht weiter zu Schritt S2410.
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In
Schritt S2410 ermittelt die ECU 25, ob der Ausgangssignalwert
des Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich liegt. Wenn
in Schritt S2410 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 im Normalbereich liegt, stellt die
ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor normal arbeitet und
der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 gestört ist.
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In
diesem Fall, wenn sowohl im Phasendifferenzsensor 20 als
auch im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 Fehler auftreten,
führt die
ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess mit den Schritten S2411
und S2412 sowie S2405 bis S2407 durch.
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In
Schritt S2411 legt die ECU 25 für den Steuerungswert für den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 einen
möglichst
frühen
Wert fest. In Schritt S2412 unterbricht die ECU 25 die
Steuerung des Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21. Nach
Ausführung
von Schritt S2412 führt
die ECU 25 die oben erwähnten
Schritte S2405 bis S2407 aus und beendet dann die Ausführung dieser
Routine.
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Wenn
in Schritt S2410 ermittelt wird, dass der Ausgangssignalwert des
Arbeitswinkelsensors 22 außerhalb des Normalbereichs
liegt, stellt die ECU 25 fest, dass der Arbeitswinkelsensor
gestört
ist und der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 normal
arbeitet. In diesem Fall, wenn sowohl im Phasendifferenzsensor 20 als
auch im Arbeitswinkelsensor 22 Fehler auftreten, führt die
ECU 25 einen Fehlerkorrekturprozess mit den Schritten S2413
und S2414 sowie S2405 bis S2407 durch.
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Zuerst
legt die ECU 25 in Schritt S2413 für den Steuerungswert für den Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19 einen
möglichst
frühen
Wert fest. In Schritt S2414 legt die ECU 25 für den Steuerungswert
für den
Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 einen vierten Steuerungswert
fest. Der vierte Steuerungswert wird so gewählt, dass der Öffnungszeitpunkt
des Einlassventils 3 gleich dem oben unter Bezug auf 14 beschriebenen Öffnungszeitpunkt ist.
Nach dem Schritt S2414 führt
die ECU 25 die oben beschriebenen Schritt S2405 bis S2407
aus und beendet die Ausführung
dieser Routine.
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Mit
Hilfe der durch die ECU 25 ausgeführten Fehlerkorrekturroutine
von 24 für
beide Systeme kann der Motor 1 weiterlaufen und das Fahrzeug
mit dem eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus weiterfahren,
falls Fehler gleichzeitig im Zeitpunktsteuerungssystem und im Arbeitswinkelsteuerungssystem auftreten.
Darüber
hinaus kann die ECU 25 der Verschlechterung der Laufeigenschaften
und der Abgasqualität
des Motors 1 entgegenwirken oder diese auf ein Minimum
reduzieren, während
das Fahrzeug im Notlaufmodus betrieben wird.
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Wenn
in Schritt S1905 der Fehlerkorrekturroutine von 19 ermittelt
wird, dass sowohl der Zeitpunktsteuerungsmechanismus 19,
der Phasendifferenzsensor 20, der Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus 21 als
auch der Arbeitswinkelsensor 22 normal arbeiten, stellt
die ECU 25 fest, dass der Drosselmechanismus und der gesteuerte
Einlassventilmechanismus normal arbeiten und geht weiter zu Schritt
S1907.
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In
Schritt S1907 steuert die ECU 25 den Drosselmechanismus
und den gesteuerten Einlassventilmechanismus normal weiter und beendet
sofort die Ausführung
dieser Routine.
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Wenn
ein oder mehrere Fehler mindestens im Drosselmechanismus, im Zeitpunktsteuerungsmechanismus
oder im Arbeitswinkelsteuerungsmechanismus auftreten, wird mit Hilfe
der durch die ECU 25 ausgeführten Fehlerkorrekturroutine
von 19 je nach Art des Fehlers ein geeigneter Fehlerkorrekturprozess
durchgeführt,
sodass der Motor 1 weiterlaufen kann und gleichzeitig der
Verschlechterung der Laufeigenschaften und der Abgasqualität entgegengewirkt
bzw. diese auf ein Minimum reduziert werden. Deshalb kann das Fahrzeug
mit dem eingebauten Motor 1 im Notlaufmodus betrieben werden.